Hiob 1:1-12
1Es war Mann im Lande Uz, sein Name war Hiob; und selbiger Mann war vollkommen und rechtschaffen und gottesfürchtig und das Böse meidend.2Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren.3Und sein Besitztum bestand in siebentausend Schafen und dreitausend Kamelen und fünfhundert Joch Rindern und fünfhundert Eselinnen, und in sehr vielem Gesinde. Und selbiger Mann war größer als alle Söhne des Ostens.4Und seine Söhne gingen hin und machten in dem Hause eines jeden ein Gastmahl an seinem Tage; und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, um mit ihnen zu essen und zu trinken.5Und es geschah, wenn die Tage des Gastmahls herum waren, so sandte Hiob hin und heiligte sie; und er stand des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob sprach: Vielleicht haben meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott losgesagt. Also tat Hiob allezeit.6Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jehova zu stellen; und auch der Satan kam in ihrer Mitte.7Und Jehova sprach zum Satan: Wo kommst du her? Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln auf ihr.8Und Jehova sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn seinesgleichen ist kein Mann auf Erden, vollkommen und rechtschaffen, gottesfürchtig und das Böse meidend.9Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Ist es umsonst, daß Hiob Gott fürchtet?10Hast du nicht selbst ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingezäunt? Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitztum hat sich ausgebreitet im Lande.11Aber strecke einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er sich nicht offen von dir lossagen wird.12Da sprach Jehova zum Satan: Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand; nur nach ihm strecke deine Hand nicht aus. Und der Satan ging von dem Angesicht Jehovas hinweg.

The book of Job is different from those which precede it. It is a poetic book, it is very old and the people in it are chosen from outside the children of Israel. For the lesson it contains concerns not only Abraham's family but every creature. Let us ask God to teach us in the same way as He taught Job.

"There is no point in giving us a long account of Job's prosperity; on the contrary the Holy Spirit recounts to us in detail what took place during his afflictions. It is very worthwhile and this account will profit the children of God even to the end of time." (JND).

The first few verses (1-5) then tell us briefly who this man is, what he possesses and what he does for his family. The following verses tell us what happens in heaven concerning him. The formidable Accuser comes on the scene (Rev. 12:10). But we should take note of two reassuring points:–
The LORD enters the battle first.
The licence which He gives Satan is strictly limited.

Finally let us never forget the question in Romans 8:33 . . . nor v. 28 of that same chapter. We shall see "all things" (afflictions as well as prosperity) working together for the good of one who fears God.

Hiob 1:13-22
13Und es geschah eines Tages, als seine Söhne und seine Töchter im Hause ihres erstgeborenen Bruders aßen und Wein tranken,14da kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten, und die Eselinnen weideten neben ihnen,15da fielen Sabäer ein und nahmen sie weg, und die Knechte erschlugen sie mit der Schärfe des Schwertes; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten.16Dieser redete noch, da kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes ist vom Himmel gefallen und hat das Kleinvieh und die Knechte verbrannt und sie verzehrt; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten.17Dieser redete noch, da kam ein anderer und sprach: Die Chaldäer haben drei Haufen gebildet und sind über die Kamele hergefallen und haben sie weggenommen, und die Knechte haben sie mit der Schärfe des Schwertes erschlagen; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten.18Während dieser noch redete, da kam ein anderer und sprach: Deine Söhne und deine Töchter aßen und tranken Wein im Hause ihres erstgeborenen Bruders;19und siehe, ein starker Wind kam von jenseit der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses, und es fiel auf die jungen Leute, und sie starben; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten. -20Da stand Hiob auf und zerriß sein Gewand und schor sein Haupt; und er fiel zur Erde nieder und betete an.21Und er sprach: Nackt bin ich aus meiner Mutter Leibe gekommen, und nackt werde ich dahin zurückkehren; Jehova hat gegeben, und Jehova hat genommen, der Name Jehovas sei gepriesen!22Bei diesem allem sündigte Hiob nicht und schrieb Gott nichts Ungereimtes zu.

Until this moment, the LORD had surrounded His servant, Job, with a protective hedge (v. 10). In the same way, an invisible barrier protects believers at one and the same time against attacks from outside and against their own tendency to leave the place of blessing. Christian children, for example, are guarded by the watchful authority of their parents and restrained by the teaching they hear in the meetings. May they never deliberately break down this hedge (Ecc. 10:8)!

Satan has obtained permission to act (cf. Luke 22:31). He chooses a favourable day and, with an eagerness which emphasizes his hatred, he strikes poor Job four times in quick succession. In one moment, our patriarch, without so much as being able to draw breath (Job 9:18), finds himself stripped of all his prosperity and deprived of his ten children. Standing in the midst of this ruin, he is not shaken by it, showing that his confidence did not rest in the good things he had received but in Him who had given them. "Doth Job fear God for nought?", the devil had insinuated (v. 9). Through grace, Job proves him wrong; even when he has nothing left, he continues to fear God. Satan had declared, "He will curse thee to thy face" (v. 11).

"Blessed be the name of the LORD!" cries Job when everything has been taken away from him (v. 21).

Hiob 2:1-13
1Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jehova zu stellen; und auch der Satan kam in ihrer Mitte, um sich vor Jehova zu stellen.2Und Jehova sprach zum Satan: Von woher kommst du? Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln auf ihr.3Und Jehova sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn seinesgleichen ist kein Mann auf Erden, vollkommen und rechtschaffen, gottesfürchtig und das Böse meidend; und noch hält er fest an seiner Vollkommenheit, wiewohl du mich wider ihn gereizt hast, ihn ohne Ursache zu verschlingen.4Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Haut um Haut, ja, alles, was der Mensch hat, gibt er um sein Leben.5Aber strecke einmal deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, ob er sich nicht offen von dir lossagen wird.6Und Jehova sprach zum Satan: Siehe, er ist in deiner Hand; nur schone seines Lebens.7Und der Satan ging von dem Angesicht Jehovas hinweg, und er schlug Hiob mit bösen Geschwüren, von seiner Fußsohle bis zu seinem Scheitel.8Und er nahm einen Scherben, um sich damit zu schaben; und er saß mitten in der Asche.9Da sprach sein Weib zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Vollkommenheit? Sage dich los von Gott und stirb!10Und er sprach zu ihr: Du redest, wie eine der Törinnen redet. Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen? Bei diesem allem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen.11Und die drei Freunde Hiobs hörten all dieses Unglück, das über ihn gekommen war; und sie kamen, ein jeder aus seinem Orte: Eliphas, der Temaniter, und Bildad, der Schuchiter, und Zophar, der Naamathiter; und sie verabredeten sich miteinander zu kommen, um ihm ihr Beileid zu bezeugen und ihn zu trösten.12Und sie erhoben ihre Augen von ferne und erkannten ihn nicht; da erhoben sie ihre Stimme und weinten, und sie zerrissen ein jeder sein Gewand und streuten Staub auf ihre Häupter himmelwärts.13Und sie saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte lang; und keiner redete ein Wort zu ihm, denn sie sahen, daß der Schmerz sehr groß war.

With the LORD's permission, Satan launched a new attack against Job. This time he attacks his body. This is too much for Job's wife. "Curse God, and die," she cries — another ordeal for our patriarch. His own wife is the instrument of the Enemy to get him to curse God to His face (as Satan had vowed he would: Job 1:11; Job 2:5). But Job remains firm, receiving the evil as well as the good "at the hand of God" (v. 10; Lam. 3:38). We, who are so often irritated by such small things, would do well to admire and imitate the example of this man of God. Our tendency is always to seize on the visible causes of our difficulties. But for Job it is not the Sabeans, nor the Chaldeans, nor even Satan, who are responsible for his misfortunes. He recognizes the hand of God behind these human agents (only he does not yet know that it is a loving hand). And we have an incomparably greater Example — the One who received everything from His Father's hand, including the cup of God's wrath against sin (John 18:11).

The chapter ends with a moving scene: Job and his three friends, sitting in silence for seven days in the face of unprecedented grief and in the presence of profound mystery.

Hiob 3:1-26
1Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.2Und Hiob hob an und sprach:3Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!4Jener Tag sei Finsternis! Nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!5Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!6Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!7Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!8Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!9Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!10Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen. -11Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?12Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?13Denn jetzt würde ich liegen und rasten, ich würde schlafen: dann hätte ich Ruhe,14mit Königen und Räten der Erde, welche sich verödete Plätze erbauten,15oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten;16oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben.17Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften,18rasten die Gefangenen allesamt, hören nicht die Stimme des Treibers.19Der Kleine und der Große, dort sind sie gleich, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.20Warum gibt er dem Mühseligen Licht, und Leben denen, die bitterer Seele sind;21die auf den Tod harren, und er ist nicht da, und die nach ihm graben, mehr als nach verborgenen Schätzen;22die sich freuen bis zum Jubel, Wonne haben, wenn sie das Grab finden; -23dem Manne, dessen Weg ihm verborgen ist, und den Gott eingeschlossen hat ringsum?24Denn gleich meinem Brote kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Gestöhn.25Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.26Ich war nicht ruhig, und ich rastete nicht und ruhte nicht, da kam das Toben.

Like waves one after the other, seven trials have broken over Job. The Enemy (whose hatred is always stirred up by God's love for His own) has struck the patriarch on five occasions: through his possessions (in three stages), through his children and then through his health. The sixth blow, particularly treacherous, has been delivered by his own wife, yet the man of God has remained steadfast. Now comes the last of these "seven troubles" (Job 5:19), from an altogether unexpected direction. Three friends have arranged to visit Job to show their sympathy. But what the furious assaults of Satan did not succeed in producing, the visit of these comforters now accomplishes. In this connection we should notice how difficult it is to make a helpful visit to someone who is passing through trials and how important it is to prepare for it with prayer. These men sit there, silent, gazing at the desolation of the one whom they had known and respected in his prosperous days. It is more than Job can bear for them to see him as such a spectacle of misery and so much to be pitied. The bitterness which he has held back for so long finally overflows. In heartrending words Job "cursed his day". He would rather he had not been born. He even wants to die. But in His wisdom and love, God had not permitted Satan to go as far as that.

Hiob 4:1-21
1Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:2Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückzuhalten, wer vermöchte es?3Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du;4den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.5Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.6Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?7Gedenke doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?8So wie ich es gesehen habe: die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.9Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.10Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen;11der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.12Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon.13In Gedanken, welche Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt,14kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine;15und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor.16Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:17Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der ihn gemacht hat?18Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last:19wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staube ist! Wie Motten werden sie zertreten.20Von Morgen bis Abend werden sie zerschmettert; ohne daß man's beachtet, kommen sie um auf ewig.21Ist es nicht so? Wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

Now in their turn, Job's friends begin to speak. What can these comforters say which will be of comfort? What wisdom can these wise men bring to instruct their unhappy friend and dispel his despair? Will they have, like the divine Teacher later, the tongue of the learned who can "speak a word in season to him that is weary"? (Isa. 50:4). On the contrary, little by little, their speech only exasperates poor Job. It is not that their arguments are always false; we find here great truths which form part of the inspired Word. Some verses are even quoted in the New Testament (for example, Job 5:13 in 1 Cor. 3:19). But Eliphaz, Bildad and Zophar wrongly apply these truths in Job's case. Like these three men, we can know many such truths — and use them at the wrong time. "A word spoken in due season, how good is it" (Prov. 15:23).

In vv. 3 and 4, Eliphaz bears a good testimony to Job, who, before he was himself under testing, had lifted up the hands which hang down and the feeble knees (Heb. 12:12). "Well," his friend says sharply to him, "now that it is your turn to be hit by misfortune, put into practice what you taught others." (see Rom. 2:21).

Hiob 5:1-27
1Rufe doch, ob einer da ist, der dir antwortet! Und an welchen der Heiligen willst du dich wenden?2Denn den Narren erwürgt der Gram, und den Einfältigen tötet der Eifer.3Ich, ich sah den Narren Wurzel schlagen, und alsbald verwünschte ich seine Wohnung.4Fern blieben seine Kinder vom Glück; und sie wurden im Tore zertreten, und kein Erretter war da.5Seine Ernte verzehrte der Hungrige, und bis aus den Dornhecken nahm er sie weg; und nach ihrem Vermögen schnappte die Schlinge.6Denn nicht aus dem Staube geht Unheil hervor, und nicht sproßt Mühsal aus dem Erdboden;7sondern der Mensch ist zur Mühsal geboren, wie die Funken sich erheben im Fluge.8Ich jedoch würde Gott suchen und Gott meine Sache darlegen,9der Großes und Unerforschliches tut, Wunder bis zur Unzahl;10der Regen gibt auf die Fläche der Erde, und Wasser sendet auf die Fläche der Flur;11um Niedrige in die Höhe zu setzen, und Trauernde steigen empor zum Glück.12Der zunichte macht die Anschläge der Listigen, und ihre Hände führen den Plan nicht aus;13der die Weisen erhascht in ihrer List, und der Verschmitzten Rat überstürzt sich.14Bei Tage stoßen sie auf Finsternis, und am Mittag tappen sie wie bei der Nacht.15Und er rettet vom Schwerte, von ihrem Munde, und aus der Hand des Starken den Dürftigen.16So wird dem Armen Hoffnung, und die Ungerechtigkeit verschließt ihren Mund.17Siehe, glückselig der Mensch, den Gott straft! So verwirf denn nicht die Züchtigung des Allmächtigen.18Denn er bereitet Schmerz und verbindet, er zerschlägt, und seine Hände heilen.19In sechs Drangsalen wird er dich erretten, und in sieben wird dich kein Übel antasten.20In Hungersnot erlöst er dich von dem Tode, und im Kriege von der Gewalt des Schwertes.21Vor der Zunge Geißel wirst du geborgen sein, und du wirst dich nicht fürchten vor der Verwüstung, wenn sie kommt.22Der Verwüstung und des Hungers wirst du lachen, und vor dem Getier der Erde wirst du dich nicht fürchten;23denn dein Bund wird mit den Steinen des Feldes sein, und das Getier des Feldes wird Frieden mit dir haben.24Und du wirst erfahren, daß dein Zelt in Frieden ist, und überschaust du deine Wohnung, so wirst du nichts vermissen;25und du wirst erfahren, daß deine Nachkommenschaft zahlreich sein wird, und deine Sprößlinge gleich dem Kraut der Erde.26Du wirst in Rüstigkeit in das Grab kommen, wie der Garbenhaufen eingebracht wird zu seiner Zeit. -27Siehe, dieses, wir haben es erforscht, so ist es; höre es, und du, merke es dir!

The main theme which the three friends are about to develop in their discourses is the following:— God is righteous. He would not have struck Job so severely if Job himself had not deserved it. All his afflictions are a punishment and a judgment. If he will confess his sins, he will be restored. But we know from the beginning of the story that Job could not be blamed for any particular fault. The LORD Himself said to Satan: "Thou movedst me against him, to destroy him without cause" (Job 2:3). It was therefore wrong to consider his afflictions as punishment. This was no punishment, and vv. 17 and 18 are a wonderful summary of his whole story. We should compare them with Proverbs 3:11-12, quoted in Hebrews 12:5-6: "My son, despise not the chastening of the LORD; neither be weary of his correction; for whom the LORD loveth he correcteth". The LORD certainly had something to admonish, something to set right with His servant: Job's sense of his own righteousness. He had afflicted him, but He was also going to heal him for his good.

Whom the Lord loveth! What wonderful words of comfort! The storm which is unleashed by Satan is in the end a proof of divine love for the believer.

Hiob 6:1-30
1Und Hiob antwortete und sprach:2O daß mein Gram doch gewogen würde, und man mein Mißgeschick auf die Waagschale legte allzumal!3Denn dann würde es schwerer sein als der Sand der Meere; darum sind unbesonnen meine Worte.4Denn die Pfeile des Allmächtigen sind in mir, ihr Gift trinkt mein Geist; die Schrecken Gottes stellen sich in Schlachtordnung wider mich auf.5Schreit ein Wildesel beim Grase, oder brüllt ein Rind bei seinem Futter?6Wird Fades, Salzloses gegessen? Oder ist Geschmack im Eiweiß?7Was meine Seele sich weigerte anzurühren, das ist wie meine ekle Speise.8O daß doch meine Bitte einträfe, und Gott mein Verlangen gewährte,9daß es Gott gefiele, mich zu zermalmen, daß er seine Hand losmachte und mich vernichtete!10So würde noch mein Trost sein, und ich würde frohlocken in schonungsloser Pein, daß ich die Worte des Heiligen nicht verleugnet habe.11Was ist meine Kraft, daß ich ausharren, und was mein Ende, daß ich mich gedulden sollte?12Ist Kraft der Steine meine Kraft, oder ist mein Fleisch von Erz?13Ist es nicht also, daß keine Hilfe in mir, und jede Kraft aus mir vertrieben ist?14Dem Verzagten gebührt Milde von seinem Freunde, sonst wird er die Furcht des Allmächtigen verlassen.15Meine Brüder haben sich trügerisch erwiesen wie ein Wildbach, wie das Bett der Wildbäche, welche hinschwinden,16welche trübe sind von Eis, in die der Schnee sich birgt.17Zur Zeit, wenn sie erwärmt werden, versiegen sie; wenn es heiß wird, sind sie von ihrer Stelle verschwunden.18Es schlängeln sich die Pfade ihres Laufes, ziehen hinauf in die Öde und verlieren sich.19Es blickten hin die Karawanen Temas, die Reisezüge Schebas hofften auf sie:20sie wurden beschämt, weil sie auf sie vertraut hatten, sie kamen hin und wurden zu Schanden.21Denn jetzt seid ihr zu nichts geworden; ihr sehet einen Schrecken und fürchtet euch.22Habe ich etwa gesagt: Gebet mir, und machet mir ein Geschenk von eurem Vermögen;23und befreiet mich aus der Hand des Bedrängers, und erlöset mich aus der Hand der Gewalttätigen?24Belehret mich, und ich will schweigen; und gebet mir zu erkennen, worin ich geirrt habe.25Wie eindringlich sind richtige Worte! Aber was tadelt der Tadel, der von euch kommt?26Gedenket ihr Reden zu tadeln? Für den Wind sind ja die Worte eines Verzweifelnden!27Sogar den Verwaisten würdet ihr verlosen, und über euren Freund einen Handel abschließen.28Und nun, laßt es euch gefallen, auf mich hinzublicken: euch ins Angesicht werde ich doch wahrlich nicht lügen.29Kehret doch um, es geschehe kein Unrecht; ja, kehret noch um, um meine Gerechtigkeit handelt es sich!30Ist Unrecht auf meiner Zunge? Oder sollte mein Gaumen Frevelhaftes nicht unterscheiden?

Each discourse from one of his friends gives rise to a reply from Job. He realises that his excessive distress makes him say "vehement words" (v. 3 – JND New Translation). Let us beware of allowing such words to escape our lips when we are excited or angry (Prov. 29:20). "What is mine end that I should have patience?" asks Job in v. 11 (JND – New Translation). "The patience of Job", to which the epistle of James bears witness, only held good until the sixth affliction. And before he can know "his end", or rather the marvellous "end (purpose) of the Lord", for him, it was necessary that this patience should have had "her perfect work" in him. It is this trial of faith which is going to produce it (James 1:3-4; James 5:11). Like Job we are always anxious to know the end of what is happening to us. But God, in His wisdom, does not usually reveal it to us in advance, so that we may learn true patience, which does not need to understand in order to submit and count on Him.

Job has learned the first lesson: to know that there is no help in himself, that all wisdom is driven from him (v. 13). It is a good thing to have understood that. There is no need for us to have to go through so many afflictions in order to be convinced of that. Let us simply believe what the word of God tells us.

Hiob 7:1-21
1Hat der Mensch nicht einen harten Dienst auf Erden, und sind seine Tage nicht wie die Tage eines Tagelöhners?2Wie ein Knecht, der sich nach dem Schatten sehnt, und wie ein Tagelöhner, der seines Lohnes harrt,3so sind mir zuteil geworden Monde der Nichtigkeit, und Nächte der Mühsal mir zugezählt.4Wenn ich mich niederlege, so spreche ich: Wann werde ich aufstehen? Und der Abend dehnt sich hin, und ich werde des Umherwerfens satt bis zur Dämmerung.5Mein Fleisch ist bekleidet mit Gewürm und Erdkrusten, meine Haut zieht sich zusammen und eitert.6Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschiffchen, und schwinden ohne Hoffnung.7Gedenke, daß mein Leben ein Hauch ist! Nicht wird mein Auge das Glück wiedersehen.8Nicht mehr wird mich schauen das Auge des mich Sehenden; richtest du deine Augen auf mich, so bin ich nicht mehr.9Die Wolke schwindet und fährt dahin; so steigt, wer in den Scheol hinabfährt, nicht wieder herauf.10Nicht mehr kehrt er zurück zu seinem Hause, und seine Stätte erkennt ihn nicht mehr.11So will auch ich meinen Mund nicht zurückhalten, will reden in der Bedrängnis meines Geistes, will klagen in der Bitterkeit meiner Seele.12Bin ich ein Meer, oder ein Seeungeheuer, daß du eine Wache wider mich aufstellst?13Wenn ich sage: Trösten wird mich mein Bett, mein Lager wird tragen helfen meine Klage,14so erschreckst du mich mit Träumen, und durch Gesichte ängstigst du mich,15so daß meine Seele Erstickung vorzieht, den Tod lieber wählt als meine Gebeine.16Ich bin's überdrüssig, nicht ewiglich werde ich ja leben: Laß ab von mir! Denn ein Hauch sind meine Tage.17Was ist der Mensch, daß du ihn hochhältst, und daß du dein Herz auf ihn richtest,18und alle Morgen ihn heimsuchst, alle Augenblicke ihn prüfst?19Wie lange willst du nicht von mir wegblicken, nicht von mir ablassen, bis ich meinen Speichel verschlucke?20Habe ich gesündigt, was tat ich dir an, du Beobachter der Menschen? Warum hast du mich dir zum Angriffspunkt gesetzt, daß ich mir selbst zur Last geworden bin?21Und warum vergibst du nicht meine Übertretung und lässest nicht vorübergehen meine Missetat? Denn nun werde ich in den Staub mich legen, und suchst du nach mir, so bin ich nicht mehr.

It is no longer to Eliphaz but to the LORD that Job addresses the end of his discourse. He paints a brief picture of the pitiable condition of man on earth. Labour, earnest desire, darkness, wearisome nights, tossings, bitterness, complaints, loathing, vanity — these are the expressions he uses and which sum up human experience only too well. But the keyword has not yet been spoken, the word which, whether we recognize it or not, is the primary cause of man's distress. Finally Job cries out, "I have sinned", (v. 20). It is in fact sin – not only Adam's nor other people's, but also mine – which is responsible for the evils of the human race. But Job adds, "What have I done unto thee?" as if sin were only that, a source of misery for man, when it is first and foremost an offence against God.

Generally speaking, in testing someone, God seeks to bring him to an acknowledgment of his wretched state, a conviction of sin and confession of it to God.

Psalm 8 brings a glorious answer to the despairing questions of vv. 17 and 18 by presenting Christ, the Son of man, the last Adam (1 Cor. 15:22, 45).

Hiob 8:1-22
1Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:2Wie lange willst du solches reden, und sollen die Worte deines Mundes ungestümer Wind sein?3Wird Gott das Recht beugen, oder wird der Allmächtige beugen die Gerechtigkeit?4Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so gab er sie ihrer Übertretung preis.5Wenn du Gott eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst,6wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner Gerechtigkeit;7und dein Anfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden.8Denn befrage doch das vorige Geschlecht, und richte deinen Sinn auf das, was ihre Väter erforscht haben.9(Denn wir sind von gestern und wissen nichts, denn ein Schatten sind unsere Tage auf Erden.)10Werden jene dich nicht belehren, dir's sagen, und Worte aus ihrem Herzen hervorbringen?11Schießt Papierschilf auf, wo kein Sumpf ist? Wächst Riedgras empor ohne Wasser?12Noch ist es am Grünen, wird nicht ausgerauft, so verdorrt es vor allem Grase.13Also sind die Pfade aller, die Gottes vergessen; und des Ruchlosen Hoffnung geht zu Grunde.14Sein Vertrauen wird abgeschnitten, und seine Zuversicht ist ein Spinnengewebe.15Er stützt sich auf sein Haus, und es hält nicht stand; er hält sich daran fest, und es bleibt nicht aufrecht. -16Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;17über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine;18wenn er ihn wegreißt von seiner Stätte, so verleugnet sie ihn: "Ich habe dich nie gesehen!"19Siehe, das ist die Freude seines Weges; und aus dem Staube sprossen andere hervor.20Siehe, Gott wird den Vollkommenen nicht verwerfen, und nicht bei der Hand fassen die Übeltäter.21Während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Jubelschall,22werden deine Hasser bekleidet werden mit Scham, und das Zelt der Gesetzlosen wird nicht mehr sein.

Let us now listen to what Bildad has to say. Not daring to declare again openly that Job's misfortunes are the result of his own sins, he begins by speaking of Job's sons. For him, the answer is obvious: the death of Job's children is the consequence of their own sins (v. 4). They have sinned and God has struck them down. These are cruel words for this believing man to hear, for we know that his was the happy custom of getting up early in the morning to offer burnt offerings on behalf of his sons (Job 1:5). It is as if his friend were saying to him: "Your prayers were useless; God has not listened to you and did not want to save your children".

The three friends knew God only as a righteous Judge. Certainly the righteousness of the Almighty (v. 3) is one side of the truth. This righteousness is so perfect that when our sins were laid on His own Son, God's anger had to fall on Him. But the cross, where this supreme proof of His righteousness was given, at the same time brings us the most wonderful proof of His love. If we speak to men of His righteousness without love, we drive them into being discouraged or into trying to justify themselves. Both these results will be seen in Job, brought about by his friends' reasonings.

Hiob 9:1-21
1Und Hiob antwortete und sprach:2Wahrlich, ich weiß, daß es also ist; und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott?3Wenn er Lust hat, mit ihm zu rechten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.4Er ist weise von Herzen und stark an Kraft: wer hat sich wider ihn verhärtet und ist unversehrt geblieben?5Der Berge versetzt, ehe sie es merken, er, der sie umkehrt in seinem Zorn;6der die Erde aufbeben macht von ihrer Stätte, und ihre Säulen erzittern;7der der Sonne befiehlt, und sie geht nicht auf, und der die Sterne versiegelt;8der die Himmel ausspannt, er allein, und einherschreitet auf den Höhen des Meeres;9der den großen Bären gemacht hat, den Orion und das Siebengestirn und die Kammern des Südens;10der Großes tut, daß es nicht zu erforschen, und Wundertaten, daß sie nicht zu zählen sind.11Siehe, er geht an mir vorüber, und ich sehe ihn nicht, und er zieht vorbei, und ich bemerke ihn nicht.12Siehe, er rafft dahin, und wer will ihm wehren? Wer zu ihm sagen: Was tust du?13Gott wendet seinen Zorn nicht ab, unter ihn beugen sich Rahabs Helfer.14Wieviel weniger könnte ich ihm antworten, meine Worte wählen ihm gegenüber!15Der ich, wenn ich gerecht wäre, nicht antworten könnte, um Gnade würde ich flehen zu meinem Richter.16Wenn ich riefe, und er mir antwortete, nicht würde ich glauben, daß er meiner Stimme Gehör schenken würde:17Er, der mich zermalmt durch ein Sturmwetter, und meine Wunden mehrt ohne Ursache;18er erlaubt mir nicht, Atem zu holen, denn er sättigt mich mit Bitterkeiten.19Wenn es auf Kraft des Starken ankommt, so sagt er: "Siehe hier!" und wenn auf Recht: "Wer will mich vorladen?"20Wenn ich auch gerecht wäre, so würde mein Mund mich doch verdammen; wäre ich vollkommen, so würde er mich für verkehrt erklären.21Vollkommen bin ich; nicht kümmert mich meine Seele, ich verachte mein Leben; es ist eins!

Bildad has emphasized God's inflexible righteousness. Job can only agree with him. But then he raises the great question: "How should man be just with God?" (v. 2). This question has tormented many wise men and thinkers from the beginning of time. The answer is not in the arguments of philosophers or moralists. It is not even in the mighty works of the Creator, of which Job here gives several examples. We find it in the Word of God! After having established that "there is none righteous, no, not one", the Word gives us the good news: we are "justified freely by his grace, through the redemption that is in Christ Jesus" . . . and at the same time: "a man is justified by faith . . ." (Rom. 3:10, 24, 28 – see also Titus 3: 7; 1 Cor. 6:11; Gal. 3:24).

From v. 15 onwards, Job expresses his complete helplessness. The struggle between himself and God is quite unequal. He considers himself crushed by a merciless Judge, who is multiplying his wounds without cause (vv. 15, 17). What sad thoughts these are for a believer!

Through the Lord Jesus, we know God as a loving Father. No circumstances, however painful, should make us forget this.

Hiob 9:22-35
22Darum sage ich: Den Vollkommenen und den Gesetzlosen vernichtet er.23Wenn die Geißel plötzlich tötet, so spottet er der Prüfung der Unschuldigen.24Die Erde ist in die Hand des Gesetzlosen gegeben, das Angesicht ihrer Richter verhüllt er. Wenn er es nun nicht ist, wer anders?25Und meine Tage eilen schneller dahin als ein Läufer, sie entfliehen, schauen das Glück nicht.26Sie ziehen vorüber gleich Rohrschiffen, wie ein Adler, der auf Fraß herabstürzt.27Wenn ich sage: Ich will meine Klage vergessen, will mein Angesicht glätten und mich erheitern,28so bangt mir vor allen meinen Schmerzen; ich weiß, daß du mich nicht für schuldlos halten wirst.29Ich muß schuldig sein; wozu soll ich mich denn nutzlos abmühen?30Wenn ich mich mit Schnee wüsche und meine Hände mit Lauge reinigte,31alsdann würdest du mich in die Grube tauchen, und meinen eigenen Kleidern würde vor mir ekeln.32Denn er ist nicht ein Mann wie ich, daß ich ihm antworten dürfte, daß wir miteinander vor Gericht gehen könnten.33Es gibt zwischen uns keinen Schiedsmann, daß er seine Hand auf uns beide legte.34Er tue seine Rute von mir weg, und sein Schrecken ängstige mich nicht:35so will ich reden und ihn nicht fürchten; denn nicht also steht es bei mir.

In Job 7:6, Job had compared the passing of his days to a weaver's shuttle. Here he uses the picture of a runner (v. 25 – JND translation), then of light boats (skiffs of reed – JND translation) carried down by a river, finally of an eagle which swoops down on its prey (see also James 4:14 and Ps. 39:5). When we are young, we hardly realise this, but all older readers will bear this out: life really passes very quickly.

No, it is not possible to hold back these days which escape for ever. On the other hand, the way we fill our days can have eternal value. Used for the world, our time disappears in empty vanity. But if they are used for the Lord, the short moments in which we are on the earth can bear fruit which remains (John 15:16).

We address a very special exhortation to those among our readers who do not yet belong to the Lord: this rapid passing of days encourages people just to enjoy their earthly life. "Time is speeding by, hurry and enjoy yourself; man has no haven, time has no shore", a poet has said. This is a lie! There is another side (Mark 4:35), a haven does exist (Ps. 107:30). But do not delay in taking shelter there!

Hiob 10:1-22
1Meine Seele ist meines Lebens überdrüssig; ich will meiner Klage in mir freien Lauf lassen, will reden in der Bitterkeit meiner Seele.2Ich will zu Gott sagen: Verdamme mich nicht! laß mich wissen, worüber du mit mir rechtest.3Gefällt es dir, daß du bedrückst, daß du die Arbeit deiner Hände verwirfst und über den Rat der Gesetzlosen dein Licht leuchten lässest?4Hast du Augen des Fleisches, oder siehst du, wie ein Mensch sieht?5Sind deine Tage wie die Tage eines Menschen, oder deine Jahre wie die Tage eines Mannes,6daß du nach meiner Ungerechtigkeit suchst und nach meiner Sünde forschest,7obwohl du weißt, daß ich nicht schuldig bin, und daß niemand ist, der aus deiner Hand errette?8Deine Hände haben mich ganz gebildet und gestaltet um und um, und du verschlingst mich!9Gedenke doch, daß du wie Ton mich gestaltet und zum Staube willst du mich zurückkehren lassen!10Hast du mich nicht hingegossen wie Milch, und wie Käse mich gerinnen lassen?11Mit Haut und Fleisch hast du mich bekleidet, und mit Knochen und Sehnen mich durchflochten.12Leben und Huld hast du mir gewährt, und deine Obhut bewahrte meinen Geist.13Doch solches bargest du in deinem Herzen; ich weiß, daß dieses bei dir war:14Wenn ich sündigte, so würdest du mich beobachten, und von meiner Missetat mich nicht freisprechen.15Wenn ich schuldig wäre, wehe mir! Und wäre ich gerecht, so dürfte ich mein Haupt nicht erheben, gesättigt von Schande und mein Elend schauend.16Und richtete es sich empor, wie ein Löwe würdest du mich jagen, und immer wieder deine Wunderkraft an mir erweisen.17Du würdest deine Zeugen mir gegenüber erneuern und deinen Zorn wider mich mehren, stets frische Scharen und ein Heer wider mich entbieten.18Warum hast du mich doch aus Mutterleibe hervorgehen lassen? Ich hätte verscheiden, und kein Auge hätte mich sehen sollen!19Als ob ich nicht gewesen wäre, so hätte ich sein sollen, vom Mutterschoße zu Grabe getragen!20Sind meiner Tage nicht wenige? Er lasse ab, wende sich von mir, daß ich ein wenig mich erheitere,21ehe ich hingehe (und nicht wiederkomme) in das Land der Finsternis und des Todesschattens,22in das Land, düster wie das Dunkel, das Land des Todesschattens und der Unordnung, und wo das Hellwerden dem Dunkel gleich ist!

"Is it good unto thee that thou shouldest oppress?" Such is the question that Job, in his bitterness, would put to God (v. 3). Scripture answers him with a verse which we must never forget in our times of testing: "He doth not afflict willingly nor grieve the children of men" (Lam. 3:33). This is all the more true when it concerns His own children.

Like Job in vv. 8 to 12, David in Psalm 139:14-16 marvels at the way in which he has been created. And Job concludes in the same way: The One who has made me thus, "knit . . . together with bones and sinews", (JND translation) knows me to the depths of my soul. How could it ever be possible to hide anything at all from Him? The light of God, His eyes which search out sin, these are what disturb Job (v. 6; Job 13:9). He feels he is before the LORD like prey hunted by a lion (v. 16). In the same way, the author of Psalm 139 at first seeks to hide away from God's sight. But in the end he comes round to wanting to be searched and known by Him (Ps. 139:23). We have made real progress when we have reached that point!

"Thy visitation hath preserved my spirit", Job acknowledges in v. 12. Without this care, who knows to what depths he would have sunk? Perhaps even as far as cursing God or committing suicide (Job 2:9). May we similarly recognise that our spirits, which can be so quickly excited or, on the contrary, as quickly depressed, need to be preserved by the Lord!

Hiob 11:1-20
1Und Zophar, der Naamathiter, antwortete und sprach:2Sollte die Menge der Worte nicht beantwortet werden, oder sollte ein Schwätzer recht behalten?3Sollte dein Gerede die Leute zum Schweigen bringen, daß du spotten solltest, und niemand dich beschämen,4daß du sagen solltest: Meine Lehre ist lauter, und ich bin rein in deinen Augen?5Aber möchte Gott doch reden und seine Lippen gegen dich öffnen,6und dir kundtun die Geheimnisse der Weisheit, daß sie das Doppelte ist an Bestand! Dann müßtest du erkennen, daß Gott dir viel von deiner Missetat übersieht.7Kannst du die Tiefe Gottes erreichen, oder das Wesen des Allmächtigen ergründen?8Himmelhoch sind sie, was kannst du tun? Tiefer als der Scheol, was kannst du wissen?9Länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer.10Wenn er vorüberzieht und in Verhaft nimmt und zum Gericht versammelt, wer will ihm dann wehren?11Denn er kennt die falschen Leute; und er sieht Frevel, ohne daß er achtgibt.12Auch ein Hohlköpfiger gewinnt Verstand, wenn auch der Mensch als ein Wildeselsfüllen geboren wird.13Wenn du dein Herz richtest und deine Hände zu ihm ausbreitest, -14wenn Frevel in deiner Hand ist, so entferne ihn, und laß Unrecht nicht wohnen in deinen Zelten,15ja, dann wirst du dein Angesicht erheben ohne Makel, und wirst unerschütterlich sein und dich nicht fürchten.16Denn du wirst die Mühsal vergessen, wirst ihrer gedenken wie vorübergeflossener Wasser;17und heller als der Mittag wird dein Leben erstehen; mag es finster sein wie der Morgen wird es werden.18Und du wirst Vertrauen fassen, weil es Hoffnung gibt; und du wirst Umschau halten, in Sicherheit dich niederlegen.19Und du wirst dich lagern, und niemand wird dich aufschrecken; und viele werden deine Gunst suchen.20Aber die Augen der Gesetzlosen werden verschmachten; und jede Zuflucht ist ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist das Aushauchen der Seele.

It is now Zophar's turn to speak. He really is a strange comforter! He is even harsher than his two companions and begins by accusing Job of being a man full of talk (v. 2), a liar and a mocker (v. 3). He then goes on to speak of Job's iniquity (v. 6). And from v. 13 onwards, he paints a picture of what in his opinion a man must do to be blessed by God: if you do this, if you do that. This kind of spirit is called legalism. Eliphaz has already urged Job to put his trust, not in God, but in his own fear of God, in the uprightness of his ways (Job 4:6). And Job was indeed only too ready to depend on himself . . . rather than on the LORD. This shows us just how much the human heart is imbued with self-righteousness. Even a believer may suffer from this legal spirit which leads him to think well of himself and, in consequence, to underestimate the greatness of the grace of God. Vv. 7 to 9 pose some very precise questions on the subject of the infinitude of God in every direction: height, depth, length and breadth. What human being is able to appreciate this? Ephesians 3:18-19 gives us the answer:- through the Spirit, all the saints are "able to comprehend what is the breadth, and length, and depth, and height; and to know the love of Christ, which passeth knowledge".

Hiob 12:1-25
1Und Hiob antwortete und sprach:2Fürwahr, ihr seid die Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!3Auch ich habe Verstand wie ihr; ich stehe nicht hinter euch zurück; und wer wüßte nicht dergleichen?4Ich muß einer sein, der seinem Freunde zum Gespött ist, der zu Gott ruft, und er antwortet ihm; der Gerechte, Vollkommene ist zum Gespött!5Dem Unglück gebührt Verachtung nach den Gedanken des Sorglosen; sie ist bereit für die, welche mit dem Fuße wanken.6Die Zelte der Verwüster sind in Ruhe, und Sicherheit ist für die, welche Gott reizen, für den, welcher Gott in seiner Hand führt.7Aber frage doch das Vieh, und es wird's dich lehren; und das Gevögel des Himmels, und es wird's dir kundtun;8oder rede zu der Erde, und sie wird's dich lehren; und die Fische des Meeres werden es dir erzählen.9Wer erkennte nicht an diesen allen, daß die Hand Jehovas solches gemacht hat,10in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches?11Soll nicht das Ohr die Worte prüfen, wie der Gaumen für sich die Speise kostet?12Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter.13Bei ihm ist Weisheit und Macht, sein ist Rat und Einsicht.14Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht aufgetan.15Siehe, er hemmt die Wasser, und sie vertrocknen; und er läßt sie los, und sie kehren das Land um.16Bei ihm ist Kraft und vollkommenes Wissen; sein ist der Irrende und der Irreführende.17Er führt Räte beraubt hinweg, und Richter macht er zu Narren.18Die Herrschaft der Könige löst er auf, und schlingt eine Fessel um ihre Lenden.19Er führt Priester beraubt hinweg, und Feststehende stürzt er um.20Zuverlässigen entzieht er die Sprache, und Alten benimmt er das Urteil.21Verachtung schüttet er auf Edle, und den Gürtel der Starken macht er schlaff.22Er enthüllt Tiefes aus der Finsternis, und Todesschatten zieht er an das Licht hervor.23Er vergrößert Nationen, und er vernichtet sie; er breitet Nationen aus, und er führt sie hinweg.24Er entzieht den Verstand den Häuptern der Völker der Erde, und macht sie umherirren in pfadloser Einöde;25sie tappen in der Finsternis, wo kein Licht ist, und er macht sie umherirren gleich einem Trunkenen.

The platitudes which Zophar has just been setting forth as if Job were inferior to him in knowledge, have only humiliated and annoyed Job. Not only has Job failed to receive the pity which he had the right to expect from his friends (Job 6:14), but he declares that he has become a laughingstock before them (v. 4; see also Job 17:2; Job 21:3; Job 30:1; Ps. 35:15). This reminds us of those who, wagging their heads, passed by the "just upright Man" (v. 4), the crucified One, mocking Him, and saying, "He trusted in God; let him deliver him now, if he will have him" (Matt. 27:43). In other words — if God does not deliver Him, this is proof that He deserved His anger. (In short this is the reasoning of Job's friends). "We did esteem him stricken, smitten of God, and afflicted", the repentant Jewish people will say when they return to Jesus their Saviour (Isa. 53:4). Yes, Christ, precisely because He was the just upright man, knew and experienced more than anyone the bitterness of the unjust accusations. But His trust in His God and His total submission were not shaken (Ps. 56:5-6, 11).

What a contrast with Job who could stand neither the taunting nor the false accusations and who in the next three chapters (12-14) is to set himself up as the advocate of his just cause (Job 13:18).

Hiob 14:1-22
1Der Mensch, vom Weibe geboren, ist kurz an Tagen und mit Unruhe gesättigt.2Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt; und er flieht wie der Schatten und hat keinen Bestand.3Dennoch hast du über einen solchen deine Augen geöffnet, und mich führst du ins Gericht mit dir!4Wie könnte ein Reiner aus einem Unreinen kommen? Nicht ein einziger!5Wenn denn bestimmt sind seine Tage, die Zahl seiner Monde bei dir sind, wenn du ihm Schranken gesetzt hast, die er nicht überschreiten darf,6so blicke von ihm weg, daß er Ruhe habe, bis er wie ein Tagelöhner seinen Tag vollende.7Denn für den Baum gibt es Hoffnung: wird er abgehauen, so schlägt er wieder aus, und seine Schößlinge hören nicht auf.8Wenn seine Wurzel in der Erde altert, und sein Stumpf im Boden erstirbt:9vom Dufte des Wassers sproßt er wieder auf und treibt Zweige wie ein Pflänzling.10Der Mann aber stirbt und liegt da; und der Mensch verscheidet, und wo ist er?11Es verrinnen die Wasser aus dem See, und der Fluß trocknet ein und versiegt:12so legt der Mensch sich hin und steht nicht wieder auf; bis die Himmel nicht mehr sind, erwachen sie nicht und werden nicht aufgeweckt aus ihrem Schlafe.13O daß du in dem Scheol mich verstecktest, mich verbärgest, bis dein Zorn sich abwendete, mir eine Frist setztest und dann meiner gedächtest!14(Wenn ein Mann stirbt, wird er wieder leben?) Alle Tage meiner Dienstzeit wollte ich harren, bis meine Ablösung käme!15Du würdest rufen, und ich würde dir antworten; du würdest dich sehnen nach dem Werke deiner Hände.16Denn nun zählst du meine Schritte; wachst du nicht über meine Sünde?17Meine Übertretung ist versiegelt in einem Bündel, und du hast hinzugefügt zu meiner Missetat.18Und doch, ein Berg stürzt ein, zerfällt, und ein Fels rückt weg von seiner Stelle;19Wasser zerreiben die Steine, ihre Fluten schwemmen den Staub der Erde hinweg; aber du machst zunichte die Hoffnung des Menschen.20Du überwältigst ihn für immer, und er geht dahin; sein Angesicht entstellend, sendest du ihn hinweg.21Seine Kinder kommen zu Ehren, und er weiß es nicht; und sie werden gering, und er achtet nicht auf sie.22Nur um ihn selbst hat sein Fleisch Schmerz, und nur um ihn selbst empfindet seine Seele Trauer.

Many people have the same idea as Job about God: an all-powerful Being who acts arbitrarily, without taking account of anyone, and whose ways are quite beyond our understanding. Man is entirely at His mercy, like a leaf driven to and fro by the wind (Job 13:25), and the only thing he can do is to try to shelter in the best way he can from God's attacks. This "fatalism" is found in most Eastern religions. It is certainly true that God is all-powerful and acts according to His sovereign will. It is equally true that man is weak and dependent; that he "cometh forth like a flower and is cut down" (v. 2; 1 Peter 1:24). But it is not true that God makes a plaything of man, controlling him for His own pleasure (v. 20). On the contrary, He cares for His creature and will not break the "bruised reed" (Isa. 42:3; Matt. 12:20).

"Who can bring a clean thing out of an unclean?" asks Job (v. 4). Later he cries, "My transgression is sealed up in a bag" (v. 17). He has no understanding of the fulness of grace, as is always the case when someone is occupied with self-justification. Does each one of us know Him as the One who completely cleanses the defiled sinner and who has thrown the "bag" containing all our sins into the depths of the sea? (Micah 7:19).

Hiob 15:1-16
1Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:2Wird ein Weiser windige Erkenntnis antworten, und wird er sein Inneres füllen mit Ostwind,3streitend mit Reden, die nichts taugen, und mit Worten, womit er nicht nützt?4Ja, du vernichtest die Gottesfurcht und schmälerst die Andacht vor Gott.5Denn deine Ungerechtigkeit belehrt deinen Mund, und du wählst die Sprache der Listigen.6Dein Mund verdammt dich, und nicht ich; und deine Lippen zeugen wider dich.7Bist du als Erster zum Menschen gezeugt, und vor den Hügeln du geboren?8Hast du im Rate Gottes zugehört, und die Weisheit an dich gerissen?9Was weißt du, das wir nicht wüßten, was verstehst du, das uns nicht bekannt wäre?10Unter uns sind auch Alte, auch Greise, reicher an Tagen als dein Vater.11Sind dir zu wenig die Tröstungen Gottes, und ein sanftes Wort an dich zu gering?12Was reißt dein Herz dich hin, und was zwinken deine Augen,13daß du gegen Gott dein Schnauben kehrst, und Reden hervorgehen lässest aus deinem Munde?14Was ist der Mensch, daß er rein sein sollte, und der vom Weibe Geborene, daß er gerecht wäre?15Siehe, auf seine Heiligen vertraut er nicht, und die Himmel sind nicht rein in seinen Augen:16wieviel weniger der Abscheuliche und Verderbte, der Mann, der Unrecht trinkt wie Wasser!

A new debate has now begun. Each speaker takes his turn in the same order as before. Blow by blow, the three companions drive home their accusations into Job's conscience, as one hammers in a nail. "You are a hypocrite and a cunning man. If you were not guilty, you would not defend yourself with so many words" (vv. 5, 6).

Job's three friends are moralists, each one having his own theory and method of argument. Eliphaz rests on human experience: what he knows (v. 9), and what he has seen (v. 17). Bildad, on the other hand, likes to refer to the old traditions (for example – Job 8:8). As for Zophar, we have already noticed that his arguments are inspired by sheer legalism. But not one of the three friends bases his charges on what God has said. Seeing they have such an uncertain foundation, we should not be surprised if they err "not knowing the scriptures" (Matt. 22:29). The Word of God is the only authority in which we can put our trust and with which we can help those whom God allows to cross our path. A young person, even a child, who knows the Word, has more understanding than an old person with grey hair (v. 10), whose wisdom is based only on his own experience (Ps. 119:99-100).

Hiob 16:1-22
1Und Hiob antwortete und sprach:2Ich habe vieles dergleichen gehört; leidige Tröster seid ihr alle!3Hat es ein Ende mit den windigen Worten? Oder was reizt dich, daß du antwortest?4Auch ich könnte reden wie ihr. Wenn eure Seele an der Stelle meiner Seele wäre, könnte ich Worte wider euch zusammenreihen, und mein Haupt über euch schütteln;5ich wollte euch stärken mit meinem Munde, und das Beileid meiner Lippen würde euch Linderung bringen.6Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gehemmt; und unterlasse ich es, nicht weicht er von mir.7Ja, bereits hat er mich erschöpft; du hast meinen ganzen Hausstand verwüstet.8Und du hast mich zusammenschrumpfen lassen, zum Zeugen ward es; und meine Abmagerung tritt wider mich auf, sie zeugt mir ins Angesicht.9Sein Zorn hat mich zerfleischt und verfolgt, er hat mit seinen Zähnen wider mich geknirscht; als mein Feind schärft er seine Augen wider mich.10Ihr Maul haben sie wider mich aufgesperrt, mit Hohn meine Backen geschlagen; allzumal verstärken sie sich wider mich.11Gott gab mich preis dem Ungerechten, und in die Hände der Gesetzlosen stürzte er mich.12Ich war in Ruhe, und er hat mich zerrüttelt, und er packte mich beim Nacken und zerschmetterte mich; und er stellte mich hin sich zur Zielscheibe.13Seine Schützen umringten mich, er spaltete meine Nieren ohne Schonung; er schüttete meine Galle zur Erde.14Er durchbrach mich, Bruch auf Bruch; er rannte wider mich, wie ein Held.15Ich habe Sacktuch über meine Haut genäht, und mit Staub mein Horn besudelt.16Mein Angesicht glüht vom Weinen, und auf meinen Wimpern ist der Schatten des Todes,17obwohl keine Gewalttat in meinen Händen, und mein Gebet lauter ist.18Erde, bedecke nicht mein Blut, und für mein Geschrei sei kein Platz!19Sogar jetzt, siehe, im Himmel ist mein Zeuge, und der mir Zeugnis gibt, in den Höhen.20Meine Freunde sind meine Spötter: zu Gott tränt mein Auge,21daß er schiedsrichterlich entscheide Gott gegenüber für einen Mann, und für einen Menschensohn hinsichtlich seines Freundes.22Denn die zählbaren Jahre gehen vorüber, und ich werde einen Weg dahingehen, auf dem ich nicht wiederkehren werde.

"Miserable comforters are ye all", Job replies to his visitors (v. 2). "Look how I would act if you were in my place and I in yours" (v. 4). In order to show real sympathy with someone, we must enter into his troubles as if we were experiencing them ourselves (Heb. 13:3). Jesus never healed a sick person without first feeling the weight of his suffering. "Himself took our infirmities, and bare our sicknesses" (Matt. 8:17). This is why He merits His name of Friend (Matt. 11:19) which Job's three visitors certainly do not.

In v. 9 Job sees himself struck down by God's anger. In v. 10 he describes what he is enduring from men. Job's afflictions were many. But they were nothing in comparison with what Christ suffered, He who "had done no violence" (Isa. 53: 9; cf. v. 17 – JND translation). He submitted to men who were moved by Satan; then in those three hours of darkness on the Cross, He endured indescribable sufferings at God's hand. Now His shed blood saves believers and condemns the world. He Himself is in heaven for us, the Witness of our justification (v. 19). Before God, He is also the Arbitrator or Mediator for whom Job felt the need (v. 21 – JND translation).

Hiob 17:1-16
1Mein Geist ist verstört, meine Tage erlöschen, die Gräber sind für mich.2Sind nicht Spöttereien um mich her, und muß nicht mein Auge weilen auf ihren Beleidigungen?3Setze doch ein, leiste Bürgschaft für mich bei dir selbst! Wer ist es sonst, der in meine Hand einschlagen wird?4Denn ihre Herzen hast du der Einsicht verschlossen; darum wirst du ihnen nicht die Oberhand geben.5Wenn einer die Freunde zur Beute ausbietet, so werden die Augen seiner Kinder verschmachten.6Und er hat mich hingestellt zum Sprichwort der Völker, und ich bin zum Anspeien ins Angesicht.7Und mein Auge ist trübe geworden vor Gram, und wie der Schatten sind alle meine Glieder.8Die Aufrichtigen werden sich hierüber entsetzen, und der Schuldlose wird aufgebracht werden über den Ruchlosen.9Doch der Gerechte wird an seinem Wege festhalten, und der an Händen Reine wird an Stärke zunehmen.10Aber ihr alle, kommet nur wieder heran! Und einen Weisen werde ich nicht unter euch finden.11Meine Tage sind vorüber, zerrissen sind meine Pläne, das Eigentum meines Herzens.12Die Nacht machen sie zum Tage, das Licht nahe vor lauter Finsternis.13Wenn ich hoffe, so ist der Scheol mein Haus, in der Finsternis bette ich mein Lager.14Zur Verwesung rufe ich: Du bist mein Vater! zu dem Gewürm: Meine Mutter und meine Schwester!15Wo denn also ist meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer wird sie schauen?16Sie fährt hinab zu den Riegeln des Scheols, wenn wir miteinander im Staube Ruhe haben.

Job, in his suffering, sees no way out other than death, and he calls death to his aid. This should have proved to his friends that he did not have a bad conscience. If he had been guilty of what they were accusing him, would he not have been afraid to appear before God?

His words become ever more heart-rending: "I am become one to be spit on in the face", (v. 6 – JND translation). This hateful and ignominious outrage was inflicted on our Saviour (Isa. 50: 6; Mark 14:65; Mark 15:19). Man showed all the baseness of which he is capable by insulting, in such a cowardly manner, Him who was without defence and who of His own free will had already gone to the lowest depths.

"Upright men shall be astonied at this", continues Job in v. 8. What a truly incomprehensible thing to see "the righteous forsaken" (Ps. 37:25). Such a sight risked upsetting the faith of many who believed in the righteousness of God (cf. Ps. 69:6).

"My purposes are broken off," cries job, "even the thoughts of my heart" (v. 11). Indeed God comes into our lives to bring us to examine our hearts and there disclose plans which may be dear to us but which do not meet with His approval (Prov. 16:9; Prov. 19:21).

Job 18:1-21

19 JANUARY

In seeking to crush their friend, Eliphaz, Bildad and Zophar work away without realising that they may shake his faith in God.

To accuse someone like this is the way Satan usually works. Not only does he attack the believer before the LORD, as we have seen him do in ch. 1 and 2, but he also accuses him from within himself by instigating doubts – "You do not have the true kind of faith! You are not saved! You can see that God is forsaking you. If you were a child of God, you would not behave like this."

And as these first doubts are sown, they lead to others, for the Enemy uses them to whisper again, "Since you have doubts, that is proof that you do not have faith; a believer cannot doubt."

Let us vigorously turn away these "fiery darts of the wicked". How can we do this? By using the "shield of faith", in other words, by simple trust in God and in the promises of His Word (Eph. 6:16).

Bildad refers to the king of terrors (v. 14). This is death, an ever-present threat, towards which every man must direct his steps without knowing when he will meet it. But for the believer it is no longer a dreaded thing. In meeting death of His own free will, Jesus rendered Satan, who had the power of death, powerless (Heb. 2:14).

Hiob 18:1-21
1Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:2Wie lange wollt ihr auf Worte Jagd machen? Werdet verständig, und hernach wollen wir reden!3Warum werden wir dem Vieh gleich geachtet, sind dumm in euren Augen?4Du, der sich selbst zerfleischt in seinem Zorn, soll um deinetwillen die Erde verlassen werden, und ein Fels wegrücken von seiner Stelle?5Doch das Licht der Gesetzlosen wird erlöschen, und nicht leuchten wird die Flamme seines Feuers.6Das Licht wird finster in seinem Zelte, und seine Lampe erlischt über ihm.7Die Schritte seiner Kraft werden eingeengt werden, und sein Ratschlag wird ihn stürzen.8Denn durch seine eigenen Füße wird er ins Netz getrieben, und auf Fallgittern wird er einherwandeln.9Der Fallstrick wird seine Ferse erfassen, die Schlinge ihn ergreifen.10Sein Garn ist verborgen in der Erde, und seine Falle auf dem Pfade.11Schrecken ängstigen ihn ringsum und scheuchen ihn auf Schritt und Tritt.12Seine Kraft wird aufgezehrt werden durch Hunger, und das Verderben steht bereit an seiner Seite.13Der Erstgeborene des Todes wird fressen die Glieder seines Leibes, seine Glieder wird er fressen.14Seine Zuversicht wird hinweggerissen werden aus seinem Zelte, und es wird ihn forttreiben zu dem König der Schrecken.15Was nicht sein ist, wird in seinem Zelte wohnen, auf seine Wohnstätte wird Schwefel gestreut werden.16Unten werden seine Wurzeln verdorren, und oben wird sein Gezweig verwelken.17Sein Gedächtnis verschwindet von der Erde, und auf der Fläche des Landes hat er keinen Namen.18Man wird ihn aus dem Licht in die Finsternis stoßen, und aus der Welt ihn verjagen.19Er wird keinen Sohn und keinen Nachkommen haben unter seinem Volke, noch wird ein Entronnener in seinen Wohnsitzen sein.20Über seinen Tag entsetzen sich die im Westen Wohnenden, und die im Osten erfaßt Schauder. -21Ja, so sind die Wohnungen des Ungerechten, und so ist die Stätte dessen, der Gott nicht kennt.

In seeking to crush their friend, Eliphaz, Bildad and Zophar work away without realising that they may shake his faith in God.

To accuse someone like this is the way Satan usually works. Not only does he attack the believer before the LORD, as we have seen him do in ch. 1 and 2, but he also accuses him from within himself by instigating doubts – "You do not have the true kind of faith! You are not saved! You can see that God is forsaking you. If you were a child of God, you would not behave like this."

And as these first doubts are sown, they lead to others, for the Enemy uses them to whisper again, "Since you have doubts, that is proof that you do not have faith; a believer cannot doubt."

Let us vigorously turn away these "fiery darts of the wicked". How can we do this? By using the "shield of faith", in other words, by simple trust in God and in the promises of His Word (Eph. 6:16).

Bildad refers to the king of terrors (v. 14). This is death, an ever-present threat, towards which every man must direct his steps without knowing when he will meet it. But for the believer it is no longer a dreaded thing. In meeting death of His own free will, Jesus rendered Satan, who had the power of death, powerless (Heb. 2:14).

Hiob 19:1-20
1Und Hiob antwortete und sprach:2Wie lange wollt ihr meine Seele plagen und mich mit Worten zermalmen?3Schon zehnmal ist es, daß ihr mich geschmäht habt; ihr schämet euch nicht, mich zu verletzen.4Und habe ich auch wirklich geirrt, so bleibt doch mein Irrtum bei mir.5Wenn ihr wirklich wider mich großtun wollt, und wider mich dartun meine Schmach,6so wisset denn, daß Gott mich in meinem Rechte gebeugt und mich umstellt hat mit seinem Netze.7Siehe, ich schreie über Gewalttat, und werde nicht erhört; ich rufe um Hilfe, und da ist kein Recht.8Er hat meinen Weg verzäunt, daß ich nicht hinüber kann, und auf meine Pfade legte er Finsternis.9Meine Ehre hat er mir ausgezogen, und weggenommen die Krone meines Hauptes.10Er hat mich niedergerissen ringsum, so daß ich vergehe, und hat meine Hoffnung ausgerissen wie einen Baum.11Und seinen Zorn ließ er wider mich entbrennen, und achtete mich seinen Feinden gleich.12Allzumal kamen seine Scharen und bahnten ihren Weg wider mich, und lagerten sich rings um mein Zelt.13Meine Brüder hat er von mir entfernt, und meine Bekannten sind mir ganz entfremdet.14Meine Verwandten bleiben aus, und meine Vertrauten haben mich vergessen.15Meine Hausgenossen und meine Mägde achten mich für einen Fremden; ein Ausländer bin ich in ihren Augen geworden.16Meinem Knechte rufe ich, und er antwortet nicht; mit meinem Munde muß ich zu ihm flehen.17Mein Atem ist meinem Weibe zuwider, und mein übler Geruch den Kindern meiner Mutter.18Selbst Buben verachten mich; will ich aufstehen, so reden sie über mich.19Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte, haben sich gegen mich gekehrt.20Mein Gebein klebt an meiner Haut und an meinem Fleische, und nur mit der Haut meiner Zähne bin ich entronnen.

"How long?" Bildad had asked (Job 18:2). "How long" . . . replies Job in a heated tone. Indeed this "dialogue between deaf people" where each is pursuing his own idea could go on for ever. "Job thinks that God is against him without reason; his friends think that God is against him with reason. In fact they are all wrong; God is for Job" (AG) (cf. Lam. 3:1).

We who are, for the most part, surrounded by the love and understanding of our families – and how much more from the supreme Friend – let us think how alone Job must have felt in such suffering without being able to open his heart to anyone. Vv. 13-19 are a poignant echo of this feeling of solitude, especially great since he thinks God is against him. "He hath also kindled his wrath against me", he cries (v. 11). No, Job! The divine anger deserved by you and me fell on Someone else who took our place. Those who belong to Jesus will never know this anger.

With the abandonment by God before Him, Christ was not able to share His suffering with anyone. He was misunderstood by everyone and deserted by His own (Mark 14:37, 50). In suffering which never had an equal, no one was ever as alone as He.

Hiob 19:21-29; Hiob 20:1-29
21Erbarmet euch meiner, erbarmet euch meiner, ihr meine Freunde! Denn die Hand Gottes hat mich angetastet.22Warum verfolget ihr mich wie Gott, und werdet meines Fleisches nicht satt?23O daß doch meine Worte aufgeschrieben würden! O daß sie in ein Buch gezeichnet würden,24mit eisernem Griffel und Blei in den Felsen eingehauen auf ewig!25Und ich, ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen;26und ist nach meiner Haut dieses da zerstört, so werde ich aus meinem Fleische Gott anschauen,27welchen ich selbst mir anschauen, und den meine Augen sehen werden, und kein anderer: meine Nieren verschmachten in meinem Innern. -28Wenn ihr saget: Wie wollen wir ihn verfolgen? und daß die Wurzel der Sache in mir sich befinde,29so fürchtet euch vor dem Schwerte! Denn das Schwert ist der Grimm über die Missetaten; auf daß ihr wisset, daß ein Gericht ist.
1Und Zophar, der Naamathiter, antwortete und sprach:2Darum geben meine Gedanken mir Antwort, und deswegen bin ich innerlich erregt:3Eine Zurechtweisung, mir zur Schande, höre ich; aber mein Geist antwortet mir aus meiner Einsicht.4Weißt du dieses, daß von jeher, seitdem der Mensch auf die Erde gesetzt wurde,5der Jubel der Gesetzlosen kurz und die Freude des Ruchlosen für einen Augenblick war?6Stiege auch seine Höhe bis zum Himmel hinauf, und rührte sein Haupt an die Wolken:7gleich seinem Kote vergeht er auf ewig; die ihn gesehen haben, sagen: Wo ist er?8Wie ein Traum verfliegt er, und man findet ihn nicht, und er wird hinweggescheucht wie ein Nachtgesicht.9Das Auge hat ihn erblickt und sieht ihn nimmer wieder, und seine Stätte gewahrt ihn nicht mehr.10Seine Kinder müssen die Armen begütigen, und seine Hände sein Vermögen zurückgeben.11Seine Knochen waren voll seiner Jugendkraft, und sie liegt mit ihm in dem Staube. -12Wenn das Böse in seinem Munde süß war, und er es verbarg unter seiner Zunge,13und es aufsparte und nicht fahren ließ und es zurückhielt unter seinem Gaumen:14so ist doch nun seine Speise in seinen Eingeweiden verwandelt; Natterngalle ist in seinem Innern.15Reichtum hat er verschlungen, und er speit ihn aus: aus seinem Bauche treibt Gott ihn heraus.16Natterngift sog er ein: es tötet ihn die Zunge der Otter.17Nicht darf er sich laben an Bächen, flutenden Strömen von Honig und Milch.18Das Errungene gibt er zurück, und er darf es nicht verschlingen; gemäß dem Vermögen, das er erworben, darf er sich nicht freuen.19Denn er hat mißhandelt, verlassen die Armen; Häuser hat er an sich gerissen und wird sie nicht ausbauen.20Denn er kannte keine Ruhe in seinem Innern: mit seinem Teuersten wird er nicht entrinnen.21Nichts entging seiner Freßgier; darum wird sein Wohlstand nicht dauernd sein.22In der Fülle seines Überflusses wird er in Bedrängnis sein; die Hand jedes Notleidenden wird über ihn kommen.23Es wird geschehen: um seinen Bauch zu füllen, wird Gott die Glut seines Zornes in ihn entsenden, und sie auf ihn regnen lassen in sein Fleisch hinein.24Flieht er vor den eisernen Waffen, so wird der eherne Bogen ihn durchbohren.25Er zieht am Pfeile, und er kommt aus dem Leibe hervor, und das glänzende Eisen aus seiner Galle: Schrecken kommen über ihn.26Eitel Finsternis ist aufgespart für seine Schätze; ein Feuer, das nicht angeblasen ist, wird ihn fressen, wird verzehren, was in seinem Zelte übriggeblieben.27Der Himmel wird seine Ungerechtigkeit enthüllen, und die Erde sich wider ihn erheben.28Der Ertrag seines Hauses wird weggeführt werden, wird zerrinnen am Tage seines Zornes. -29Das ist das Teil des gesetzlosen Menschen von Gott und das von Gott ihm zugesprochene Los.

Job's vehemence contrasts with the cold words of his three companions. They could not offer him any help in his sufferings, but we shall soon discover that Job possessed a foundation which could not be shaken: his faith in a living Redeemer. Vv. 25-27 of ch. 19 tell us this; Job, like the other patriarchs, had received a divine revelation about the resurrection. "In my flesh shall I see God" (cf. Ps. 17:15).

How much more do we know than they did, we who can see the future in the full light of the New Testament! Nevertheless many children of God never get past the cross where they see a Saviour who has died for their sins. This is certainly priceless truth. But do we know that our Redeemer is now living (Rev. 1:18)? "It is Christ that died, yea rather, that is risen again, who is even at the right hand of God, who also maketh intercession for us" (Rom. 8:34).

To these remarkable words of faith put into Job's mouth by the Holy Spirit, Zophar replies with his own intelligence (v. 2). He takes up the theme of Eliphaz and Bildad (Job 15:20-25; Job 18:5-21), and enlarges on the destiny which awaits evil men, thus, indirectly and without pity, attacking his poor friend (see Prov. 12: 18).

Hiob 21:1-34
1Und Hiob antwortete und sprach:2Höret, höret meine Rede! Und dies ersetze eure Tröstungen.3Ertraget mich, und ich will reden, und nachdem ich geredet habe, magst du spotten.4Richtet sich meine Klage an einen Menschen? Oder warum sollte ich nicht ungeduldig sein?5Wendet euch zu mir und entsetzet euch, und leget die Hand auf den Mund!6Ja, wenn ich daran denke, so bin ich bestürzt, und Schauder erfaßt mein Fleisch.7Warum leben die Gesetzlosen, werden alt, nehmen gar an Macht zu?8Ihr Same steht fest vor ihnen, mit ihnen, und ihre Sprößlinge vor ihren Augen.9Ihre Häuser haben Frieden, ohne Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen.10Sein Stier belegt und befruchtet sicher, seine Kuh kalbt und wirft nicht fehl.11Ihre Buben schicken sie aus gleich einer Herde, und ihre Knaben hüpfen umher.12Sie erheben die Stimme bei Tamburin und Laute und sind fröhlich beim Klange der Schalmei.13In Wohlfahrt verbringen sie ihre Tage, und in einem Augenblick sinken sie in den Scheol hinab.14Und doch sprechen sie zu Gott: Weiche von uns! Und nach der Erkenntnis deiner Wege verlangen wir nicht.15Was ist der Allmächtige, daß wir ihm dienen sollten, und was nützt es uns, daß wir ihn angehen? -16Siehe, ihre Wohlfahrt steht nicht in ihrer Hand. Der Rat der Gesetzlosen sei fern von mir!17Wie oft geschieht es, daß die Leuchte der Gesetzlosen erlischt und ihr Verderben über sie kommt, daß er ihnen Schlingen zuteilt in seinem Zorn,18daß sie wie Stroh werden vor dem Winde, und wie Spreu, die der Sturmwind entführt?19Gott spart, saget ihr, sein Unheil auf für seine Kinder. Er vergelte ihm, daß er es fühle!20Seine Augen sollen sein Verderben sehen, und von dem Grimme des Allmächtigen trinke er!21Denn was liegt ihm an seinem Hause nach ihm, wenn die Zahl seiner Monde durchschnitten ist? -22Kann man Gott Erkenntnis lehren, da er es ja ist, der die Hohen richtet?23Dieser stirbt in seiner Vollkraft, ganz wohlgemut und sorglos.24Seine Gefäße sind voll Milch, und das Mark seiner Gebeine ist getränkt.25Und jener stirbt mit bitterer Seele und hat des Guten nicht genossen.26Zusammen liegen sie im Staube, und Gewürm bedeckt sie.27Siehe, ich kenne eure Gedanken, und die Anschläge, womit ihr mir Gewalt antut.28Denn ihr saget: Wo ist das Haus des Edlen, und wo das Wohngezelt der Gesetzlosen?29Habt ihr nicht befragt, die des Weges vorüberziehen? Und erkennet ihr ihre Merkmale nicht:30daß der Böse verschont wird am Tage des Verderbens, daß am Tage der Zornesfluten sie weggeleitet werden?31Wer wird ihm ins Angesicht seinen Weg kundtun? Und hat er gehandelt, wer wird es ihm vergelten?32Und er wird zu den Gräbern hingebracht, und auf dem Grabhügel wacht er.33Süß sind ihm die Schollen des Tales. Und hinter ihm her ziehen alle Menschen, und vor ihm her gingen sie ohne Zahl. -34Wie tröstet ihr mich nun mit Dunst? Und von euren Antworten bleibt nur Treulosigkeit übrig.

Job finds himself with a mystery beyond his understanding: why does God, who is righteous, strike the very one who was trying to please Him? (And this is the question of questions – the very one that Jesus asked on the cross – Psalm 22:1). Why, on the other hand, contrary to what Eliphaz, Bildad and Zophar have declared, do the wicked prosper to their hearts' content on the earth? They insult God by saying to Him, "Depart from us; for we desire not the knowledge of thy ways" (v. 14), and in spite of saying that, they remain, for the present, unpunished (vv. 7-15; Malachi 3:18). God's silence and His apparent indifference to men's provocations are a puzzle to many believers (Ps. 50:21). This difficult problem, for example, worries the believing Asaph in Psalm 73. What use is it to cleanse my heart – he meditates with bitterness – if I am chastened every morning just the same? The wicked have a better life than I. But let us read v. 17 of this psalm. "Then understood I their end." Let us never be envious of the people of the world! God has the last word but on the other side of the grave. There is complete contrast between this terrible end which awaits the unconverted and the glorious future which the Lord has prepared for His dear redeemed people (John 14:3; John 17:24; Romans 8:17-18).

Hiob 22:1-30
1Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:2Kann ein Mann Gott Nutzen bringen? Vielmehr sich selbst nützt der Einsichtige.3Liegt dem Allmächtigen daran, wenn du gerecht bist, oder ist es ihm ein Gewinn, wenn du deine Wege vollkommen machst?4Ist es wegen deiner Gottesfurcht, daß er dich straft, mit dir ins Gericht geht?5Ist nicht deine Bosheit groß, und deiner Missetaten kein Ende?6Denn du pfändetest deinen Bruder ohne Ursache, und die Kleider der Nackten zogest du aus;7den Lechzenden tränktest du nicht mit Wasser, und dem Hungrigen verweigertest du das Brot.8Und dem Manne der Gewalt, ihm gehörte das Land, und der Angesehene wohnte darin.9Die Witwe schicktest du leer fort, und die Arme der Waisen wurden zermalmt.10Darum sind Schlingen rings um dich her, und ein plötzlicher Schrecken macht dich bestürzt.11Oder siehst du nicht die Finsternis und die Wasserflut, die dich bedeckt?12Ist Gott nicht so hoch wie die Himmel? Sieh doch den Gipfel der Sterne, wie erhaben sie sind!13Und so sprichst du: Was sollte Gott wissen? Kann er richten durch Wolkendunkel hindurch?14Die Wolken sind ihm eine Hülle, daß er nicht sieht, und er durchwandelt den Kreis des Himmels.15Willst du den Pfad der Vorzeit einhalten, welchen die Frevler betraten,16die weggerafft wurden vor der Zeit? Wie ein Strom zerfloß ihr fester Grund;17die zu Gott sprachen: Weiche von uns! Und was könnte der Allmächtige für uns tun?18Und doch hatte er ihre Häuser mit Wohlstand erfüllt. Aber der Rat der Gesetzlosen sei fern von mir! -19Die Gerechten sehen es und freuen sich, und der Schuldlose spottet ihrer:20Sind nicht unsere Gegner vertilgt, und hat nicht Feuer ihren Überfluß gefressen?21Verkehre doch freundlich mit ihm und halte Frieden; dadurch wird Wohlfahrt über dich kommen.22Empfange doch Belehrung aus seinem Munde, und nimm dir seine Worte zu Herzen.23Wenn du zu dem Allmächtigen umkehrst, so wirst du wieder aufgebaut werden; wenn du Unrecht entfernst aus deinen Zelten.24Und lege das Golderz in den Staub und das Gold von Ophir unter den Kies der Bäche;25so wird der Allmächtige dein Golderz und dein glänzendes Silber sein.26Denn dann wirst du an dem Allmächtigen dich ergötzen und zu Gott dein Angesicht erheben.27Du wirst zu ihm beten, und er wird dich erhören; und deine Gelübde wirst du bezahlen.28Beschließest du eine Sache, so wird sie zustande kommen, und Licht wird strahlen über deinen Wegen.29Wenn sie abwärts gehen, so wirst du sagen: Empor! Und den, der mit gesenkten Augen einhergeht, wird er retten.30Selbst den Nicht-Schuldlosen wird er befreien: er wird befreit werden durch die Reinheit deiner Hände.

A third series of discourses begins here. Until now the three friends had spoken of the wicked person in a general way: he does this, he deserves that (Job 15:20). Now Eliphaz lays bare the real substance of his thoughts by using direct accusations: your wickedness, your iniquities (v. 5). How far this man and his two companions are from the teachings of the Lord who commands us to judge ourselves first before trying to remove the mote from our brother's eye (Matt. 7:1-5). And also how far away from His example – He who humbled Himself to wash His disciples' feet (John 13:14-15).

In comparing v. 3 with what the LORD said to Satan (Job 1:8; Job 2:3), we can see how little Eliphaz knows God. On the contrary, nothing is more pleasing to Him than a man who practises righteousness (Acts 10:35).

As we read these words, we should always listen to what the Spirit of God wishes to tell us. If, for example, one of our young readers does not yet have peace with God, he should obey the injunction in v. 21:– "Acquaint now thyself with him, and be at peace; thereby good shall come unto thee" (cf. 2 Cor. 5:20). As for the following verse, it should speak to us all – "Receive . . . the law from his mouth, and lay up his words in thine heart".

Hiob 23:1-17
1Und Hiob antwortete und sprach:2Auch heute ist meine Klage trotzig; seine Hand lastet schwer auf meinem Seufzen.3O daß ich ihn zu finden wüßte, daß ich kommen könnte bis zu seiner Wohnstätte!4Ich würde meine Rechtssache vor ihm darlegen, und meinen Mund mit Beweisgründen füllen.5Ich würde die Worte wissen, die er mir antworten, und vernehmen, was er mir sagen würde.6Würde er in der Größe seiner Kraft mit mir streiten? Nein; er würde nur acht auf mich haben.7Alsdann würde ein Rechtschaffener mit ihm rechten, und auf ewig würde ich meinem Richter entkommen.8Siehe, gehe ich vorwärts, so ist er nicht da; und rückwärts, so bemerke ich ihn nicht;9zur Linken, während er wirkt, so schaue ich ihn nicht; er verhüllt sich zur Rechten, und ich sehe ihn nicht.10Denn er kennt den Weg, der bei mir ist; prüfte er mich, wie Gold würde ich hervorgehen.11An seinem Schritte hat mein Fuß festgehalten, und seinen Weg habe ich beobachtet und bin nicht abgebogen;12von dem Gebote seiner Lippen bin ich nicht abgewichen, ich habe die Worte seines Mundes verwahrt, mehr als meinen eigenen Vorsatz.13Doch er bleibt sich gleich, und wer kann seinen Sinn ändern? Was seine Seele begehrt, das tut er.14Denn er wird vollenden, was über mich bestimmt ist; und dergleichen ist vieles bei ihm.15Darum bin ich bestürzt vor seinem Angesicht; erwäge ich's, so erschrecke ich vor ihm.16Ja, Gott hat mein Herz verzagt gemacht, und der Allmächtige mich in Bestürzung versetzt.17Denn nicht wegen der Finsternis bin ich vernichtet, noch weil Dunkelheit mein Angesicht bedeckt hat.

Job is already in the middle of his eighth discourse and the gulf is growing ever wider between him and his companions. Like many people today, they see in God a sovereign Creator, too great to condescend to attend to their particular circumstances or to take account of their feelings (see Job 22:2-3, 12). Job has more understanding. He knows that God is interested in him, even more than he would wish Him to be (Job 7:19), but he believes Him to be inaccessible. "Oh that I knew where I might find him", he cries. Does each of us know where he can find God? He has come near to us in the person of the Lord Jesus, so that we can in our turn freely come near to Him by prayer and have access to the place where Christ is seated at God's right hand (v. 3; Hebrews 4:16).

V. 10 reminds us of the purpose of the testing – "I shall come forth as gold", declares Job. Even though he lacks the understanding of the grace which is operating for his good, our patriarch is in agreement with the apostle Peter. He writes: "Though now for a season, if need be, ye are in heaviness through manifold temptations: that the trial of your faith, being much more precious than of gold which perisheth . . . might be found unto praise and honour and glory at the appearing of Jesus Christ" (1 Peter 1:6-7).

Hiob 25:1-6; Hiob 26:1-14
1Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:2Herrschaft und Schrecken sind bei ihm; er schafft Frieden in seinen Höhen.3Sind seine Scharen zu zählen? Und über wem erhebt sich nicht sein Licht?4Und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott, und wie könnte rein sein ein vom Weibe Geborener?5Siehe, sogar der Mond scheint nicht hell, und die Sterne sind nicht rein in seinen Augen:6wieviel weniger der Mensch, der Wurm, und das Menschenkind, die Made!
1Und Hiob antwortete und sprach:2Wie hast du dem Ohnmächtigen geholfen, den kraftlosen Arm gerettet!3Wie hast du den beraten, der keine Weisheit hat, und gründliches Wissen in Fülle kundgetan!4An wen hast du Worte gerichtet, und wessen Odem ist von dir ausgegangen?5Die Schatten beben unter den Wassern und ihren Bewohnern.6Der Scheol ist nackt vor ihm, und keine Hülle hat der Abgrund.7Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts.8Er bindet die Wasser in seine Wolken, und das Gewölk zerreißt nicht unter ihnen.9Er verhüllt den Anblick seines Thrones, indem er sein Gewölk darüber ausbreitet.10Er rundete eine Schranke ab über der Fläche der Wasser bis zum äußersten Ende, wo Licht und Finsternis zusammentreffen.11Die Säulen des Himmels wanken und entsetzen sich vor seinem Schelten.12Durch seine Kraft erregt er das Meer, und durch seine Einsicht zerschellt er Rahab.13Durch seinen Hauch wird der Himmel heiter, seine Hand durchbohrt den flüchtigen Drachen.14Siehe, das sind die Säume seiner Wege; und wie wenig haben wir von ihm gehört! Und den Donner seiner Macht, wer versteht ihn?

Bildad means "son of strife", certainly a name which he deserves! But what does the Word tell us about this? "And the servant of the Lord must not strive; but be gentle unto all men, apt to teach, patient, in meekness instructing those that oppose themselves . . ." (2 Tim. 2:24-25). None of the three friends showed any of these characteristics. They knew how to ask questions but were not able to provide the answers; they could wound without being able to heal, throw down but not build up. After a brief discourse from Bildad, they are finally silent. The cruellest words have not succeeded in producing a real conviction of sin in Job. The more he has been accused, the more he has felt the need to justify himself. Only the Holy Spirit can produce this conviction of sin in a person's conscience. Has He done this in yours?

Moreover Job's heart has not been touched by any real word of comfort. We think of that exclamation by the most Afflicted of all: "I looked for some to take pity, but there was none; and for comforters, but I found none" (Ps. 69:20).

Far from consoling poor Job, or helping him with wise counsel (Job 26:2-3), his friends' remarks have worked him up into a frenzy. And now he launches into a long and heart-rending monologue.

Hiob 27:1-23
1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat,3so lange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase:4wenn meine Lippen Unrecht reden werden, und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird!5Fern sei es von mir, daß ich euch recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen.6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.7Mein Feind sei wie der Gesetzlose, und der wider mich auftritt wie der Ungerechte.8Denn was ist des Ruchlosen Hoffnung, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht?9Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt?10Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?11Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen.12Siehe, ihr selbst habt es alle erschaut, und warum denn schwatzet ihr so eitel?13Dies ist das Teil des gesetzlosen Menschen bei Gott, und das Erbe der Gewalttätigen, welches sie von dem Allmächtigen empfangen:14Wenn seine Kinder sich mehren, so ist er für das Schwert, und seine Sprößlinge, sie haben nicht satt Brot.15Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht.16Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:17er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich damit; und Schuldlose teilen sich in das Silber.18Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht.19Reich legt er sich ihn, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf, und ist nicht mehr.20Schrecken ereilen ihn wie Wasser, des Nachts entführt ihn ein Sturmwind.21Der Ostwind hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.22Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen.23Man klatscht über ihn in die Hände, und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.

It will take no fewer than six chapters for Job to try to establish his own righteousness. This is too much, yet at the same time, too little! If there were a hundred chapters, that would not be sufficient, since nothing which comes from man can have any weight in the scales of divine justice. Moreover this justification has already been accomplished totally outside of man's own efforts.

We should note that this act of justifying himself leads Job implicitly to accuse God of injustice in wrongly striking him down (cf. Job 40:8). Also he is permitted openly to reproach the All-powerful who has taken away his rights and who is tormenting him without cause (v. 2).

This attitude shows pride. "My righteousness I hold fast," says Job, "my heart shall not reproach me so long as I live" (v. 6). But what answer does the Word of God have to this? "If we say that we have no sin, we deceive ourselves, and the truth is not in us" (1 John 1:8). Besides, even if our own heart does not reproach us, that does not prove we are without sin. God is infinitely more perceptive of evil than are our consciences (1 Cor. 4:4). In the darkness, our clothes can seem clean to us, whilst in full sunshine (the light of God) the least stain will show up (Prov. 4:18).

Hiob 28:1-28
1Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert.2Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmelzt man zu Kupfer.3Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt, und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens.4Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die von dem Fuße Vergessenen hangen hinab, fern von den Menschen schweben sie.5Die Erde, aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer.6Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstufen sind darin.7Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt, und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat;8den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist.9Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus.10Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Köstliches sieht sein Auge.11Er dämmt Flüsse ein, daß sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.12Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? Und welches ist die Stätte des Verstandes?13Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.14Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.15Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.16Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.17Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.18Korallen und Kristall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.19Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.20Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?21Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.22Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.23Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.25Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,26als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:27da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.28Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

Job has already understood one important thing: his faith will emerge as gold from the refiner's crucible after this testing which God is making him undergo (Job 23:10). But he does not realise how much dross will first have to be cleared away. "Surely there is . . . a place for gold where they fine it" (v. 1; see also Zech. 13:9 and Mal. 3:3). This place is the crucible of testing. The Lord, like a wise goldsmith, knows the heat and length of time necessary for this fire to purify His silver and His gold, in other words, His precious redeemed ones. The perfect "Diamond merchant" knows how many heavy chisel blows He must make before His onyx, sapphires, rubies and topaz will shine in all their brightness.

Man achieves considerable feats of engineering: dams, tunnels, motorways, etc. He extracts all kinds of precious materials from the ground (vv. 9-11). But there is one thing he hardly bothers at all to search for — wisdom. However it is more precious than pearls (v. 18) or rubies, declares the book of Proverbs which speaks to us so much of this divine wisdom (Prov. 3:15; Prov. 8:11). Compare too the important statement of v. 28 with Proverbs 9:10 and Psalm 111:10.

Hiob 29:1-25
1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:2O daß ich wäre wie in den Monden der Vorzeit, wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte,3als seine Leuchte über meinem Haupte schien, und ich bei seinem Lichte durch die Finsternis wandelte;4wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelte waltete,5als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her;6als meine Schritte sich in Milch badeten, und der Fels neben mir Ölbäche ergoß;7als ich durch das Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platze aufstellte:8Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen;9die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund;10die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen.11Denn wenn das Ohr von mir hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge mich sah, so legte es Zeugnis von mir ab.12Denn ich befreite den Elenden, der um Hilfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte.13Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln.14Ich kleidete mich in Gerechtigkeit, und sie bekleidete mich, wie in Oberkleid und Kopfbund in mein Recht.15Auge war ich dem Blinden, und Fuß dem Lahmen;16Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;17und ich zerbrach das Gebiß des Ungerechten, und seinen Zähnen entriß ich die Beute.18Und ich sprach: In meinem Neste werde ich verscheiden, und meine Tage vermehren wie der Sand;19meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinem Gezweig;20meine Ehre wird frisch bei mir bleiben, und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.21Sie hörten mir zu und harrten, und horchten schweigend auf meinen Rat.22Nach meinem Worte sprachen sie nicht wieder, und auf sie träufelte meine Rede.23Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, und sperrten ihren Mund auf wie nach dem Spätregen.24Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben.25Ich wählte für sie den Weg aus, und saß als Haupt, und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, gleichwie einer, der Trauernde tröstet.

At the beginning of the book, God spoke to us briefly of Job's condition at that time. These verses complete the picture. But this time it is Job who paints his own portrait. All that he says about his works is certainly true. Thus the accusations of Zophar (Job 20:19) and of Eliphaz (Job 22:6-8) were utter slander (compare vv. 12, 13).

Who, even today, could put together so many claims for God's approval and men's esteem too? However, the self-satisfaction with which Job describes his previous condition shows that this was what he was depending on. He had not yet learned, like the apostle, "to be content" with the circumstances in which he found himself. He knew much less how to be "abased" or to "suffer need" than "to abound" (Phil. 4:11-12). Moreover we can see the words "I", "me" and "my" which appear over and over again in these verses (about 100 times). These little words reveal the high opinion which Job has of himself. Until now he has kept these sentiments hidden in his heart, beneath an apparent modesty, but now they are made very obvious. This will allow God to deliver him but only when he has confessed his need.

Hiob 30:1-31
1Und nun lachen über mich Jüngere als ich an Jahren, deren Väter ich verschmähte, den Hunden meiner Herde beizugesellen.2Wozu sollte mir auch die Kraft ihrer Hände nützen? Die Rüstigkeit ist bei ihnen verschwunden.3Durch Mangel und Hunger abgezehrt, nagen sie das dürre Land ab, welches längst öde und verödet ist;4sie pflücken Salzkraut bei den Gesträuchen, und die Wurzel der Ginster ist ihre Speise.5Aus der Mitte der Menschen werden sie vertrieben; man schreit über sie wie über einen Dieb.6In grausigen Klüften müssen sie wohnen, in Erdlöchern und Felsenhöhlen.7Zwischen Gesträuchen kreischen sie, unter Dorngestrüpp sind sie hingestreckt.8Kinder von Verworfenen, ja, Kinder von Ehrlosen, sind sie hinausgepeitscht aus dem Lande!9Und nun bin ich ihr Spottlied geworden, und ward ihnen zum Gerede.10Sie verabscheuen mich, treten fern von mir weg, und sie verschonen mein Angesicht nicht mit Speichel.11Denn er hat meinen Strick gelöst und mich gebeugt: so lassen sie vor mir den Zügel schießen.12Zu meiner Rechten erhebt sich die Brut; sie stoßen meine Füße hinweg und bahnen wider mich ihre verderblichen Wege.13Sie zerstören meinen Pfad, befördern meinen Untergang, sie, die selbst hilflos sind.14Sie kommen wie durch einen weiten Riß, unter Gekrach wälzen sie sich heran. -15Schrecknisse haben sich gegen mich gekehrt; sie verfolgen wie der Wind meine Würde, und mein Heil ist vorübergezogen wie eine Wolke.16Und nun ergießt sich in mir meine Seele; Tage des Elends haben mich ergriffen.17Die Nacht durchbohrt meine Gebeine und löst sie von mir ab, und die an mir nagenden Schmerzen ruhen nicht.18Durch die Größe ihrer Kraft verändert sich mein Gewand, es umschließt mich wie der Halssaum meines Leibrocks.19Er hat mich in den Kot geworfen, und ich bin dem Staube und der Asche gleich geworden.20Ich schreie zu dir, und du antwortest mir nicht; ich stehe da, und du starrst mich an.21In einen Grausamen verwandelst du dich mir, mit der Stärke deiner Hand befeindest du mich.22Du hebst mich empor auf den Wind, du lässest mich dahinfahren und zerrinnen im Sturmgetöse.23Denn ich weiß es, du willst mich in den Tod zurückführen und in das Versammlungshaus aller Lebendigen.24Doch streckt man beim Sturze nicht die Hand aus, oder erhebt man bei seinem Untergang nicht darob ein Hilfsgeschrei?25Weinte ich denn nicht über den, der harte Tage hatte? War meine Seele nicht um den Dürftigen bekümmert?26Denn ich erwartete Gutes, und es kam Böses; und ich harrte auf Licht, und es kam Finsternis.27Meine Eingeweide wallen und ruhen nicht; Tage des Elends sind mir entgegengetreten.28Trauernd gehe ich einher, ohne Sonne; ich stehe auf in der Versammlung und schreie.29Ich bin ein Bruder geworden den Schakalen, und ein Genosse den Straußen.30Meine Haut ist schwarz geworden und löst sich von mir ab, und mein Gebein ist brennend vor Glut.31Und so ist meine Laute zur Trauerklage geworden, und meine Schalmei zur Stimme der Weinenden.

What a contrast there is between this chapter and the preceding one! One day heaped with honour, enjoying flattering popularity, the next day Job found himself despised and trodden underfoot. The world is hypocritical and treacherous. Believers who have thought they could put their trust in it for a while, have sooner or later made this painful discovery. The human heart finds pleasure in the misfortune of others. Did it not rejoice maliciously in the humiliation of Jesus? (compare v. 9 with Psalm 69:12).

Job's earthly blessings had faded away. The Christian's blessings, on the other hand, are "spiritual blessings in heavenly places in Christ" (Eph. 1:3). Neither Satan, nor the world, nor death itself will ever be able to take them away. Job who thought his piety entitled him to prosperity is now to complain to God. Are we sure that we never do this? And with apparently much less reason!

"I cry unto thee, and thou dost not hear me" (v. 20). These are the words of Psalm 22:2. But what a contrast between Job's bitterness which attributes feelings of hatred and cruelty to God (v. 21) and the perfect submission of the Lord Jesus who never for a moment lost His confidence in His God.

Hiob 31:1-12, 29-40
1Ich habe mit meinen Augen einen Bund gemacht, und wie hätte ich auf eine Jungfrau geblickt!2Denn was wäre das Teil Gottes von oben gewesen, und das Erbe des Allmächtigen aus den Höhen?3Ist nicht Verderben für den Ungerechten, und Mißgeschick für die, welche Frevel tun?4Sieht er nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?5Wenn ich mit Falschheit umgegangen bin und mein Fuß dem Truge zugeeilt ist, -6er wäge mich auf der Waage der Gerechtigkeit, und Gott wird meine Unsträflichkeit erkennen,7wenn mein Schritt von dem Wege abgebogen, und mein Herz meinen Augen gefolgt ist, und an meinen Händen ein Makel kleben blieb:8so möge ich säen, und ein anderer essen, und meine Sprößlinge mögen entwurzelt werden!9Wenn mein Herz zu einem Weibe verlockt worden ist und ich an der Tür meines Nächsten gelauert habe:10so möge mein Weib für einen anderen mahlen, und andere mögen sich über sie beugen!11Denn das ist eine Schandtat, und das eine Missetat für die Richter.12Denn ein Feuer ist es, das bis zum Abgrund frißt, und das meinen ganzen Ertrag entwurzeln würde.
29Wenn ich mich freute über das Unglück meines Hassers und aufjauchzte, als Böses ihn traf,30nie habe ich ja meinem Gaumen erlaubt, zu sündigen, durch einen Fluch seine Seele zu fordern; -31wenn die Leute meines Zeltes nicht gesagt haben: Wer wäre nicht von dem Fleische seines Schlachtviehes satt geworden! -32der Fremdling übernachtete nicht draußen, ich öffnete dem Wanderer meine Tür;33wenn ich, wie Adam, meine Übertretungen zugedeckt habe, verbergend in meinem Busen meine Missetat,34weil ich mich fürchtete vor der großen Menge, und die Verachtung der Familien mich erschreckte, so daß ich mich still hielt, nicht zur Türe hinausging...35O daß ich einen hätte, der auf mich hörte, hier ist meine Unterschrift; der Allmächtige antworte mir! und die Klageschrift, welche mein Gegner geschrieben!36Würde ich sie nicht auf meiner Schulter tragen, sie mir umbinden als Krone?37Ich würde ihm kundtun die Zahl meiner Schritte, würde ihm nahen wie ein Fürst.38Wenn mein Acker über mich schreit, und seine Furchen allesamt weinen;39wenn ich seinen Ertrag ohne Zahlung verzehrt habe, und die Seele seiner Besitzer aushauchen ließ:40so mögen Dornen statt Weizen, und Unkraut statt Gerste hervorkommen! Die Worte Hiobs sind zu Ende.

In Job 29 Job went on at great length about the good he had done; here he concentrates on the evil which he had not done: immorality (vv. 1-12), unrighteousness (vv. 13-15), selfishness (vv. 15-23) and idolatry (vv. 24-28). We can boast in one way or another, forgetting that it is God alone who prompts us to do good in the same way that He preserves us from doing evil.

It goes without saying that if anyone had the right to depend on his works, it was certainly the patriarch Job. Paul writes the same thing about himself in the epistle to the Philippians (Phil. 3:4). "But," he adds, "what things were gain to me, those I counted loss for Christ." His natural advantages as a good Israelite, his past righteousness as a dedicated Pharisee from then onwards were counted by him as rubbish. For this reason God has no need to take things away from him as with Job; Paul, by grace, has already put to one side all that was not of Christ.

We should notice the many unanswered challenges in the text . . . If I . . .; they seem to imply all the good things that Job thinks about himself and his past works.

Finally, ending this demonstration of all his good points, Job solemnly adds, as it were, his signature and challenges God to reply to him (v. 35).

Hiob 32:1-22
1Und jene drei Männer hörten auf, dem Hiob zu antworten, weil er in seinen Augen gerecht war.2Da entbrannte der Zorn Elihus, des Sohnes Barakeels, des Busiters, vom Geschlechte Ram; sein Zorn entbrannte wider Hiob, weil er sich selbst mehr rechtfertigte als Gott.3Und sein Zorn entbrannte wider seine drei Freunde, darum, daß sie keine Antwort fanden und Hiob verdammten.4Aber Elihu hatte auf Hiob gewartet mit Reden, weil jene älter an Jahren waren als er.5Und als Elihu sah, daß keine Antwort in dem Munde der drei Männer war, da entbrannte sein Zorn.6Und Elihu, der Sohn Barakeels, der Busiter, hob an und sprach: Ich bin jung an Jahren, und ihr seid Greise; darum habe ich mich gescheut und gefürchtet, euch mein Wissen kundzutun.7Ich sagte: Mögen die Tage reden, und die Menge der Jahre Weisheit verkünden.8Jedoch der Geist ist es in den Menschen, und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.9Nicht die Bejahrten sind weise, noch verstehen die Alten, was recht ist.10Darum sage ich: Höre mir zu, auch ich will mein Wissen kundtun.11Siehe, ich harrte auf eure Reden, horchte auf eure Einsichten, bis ihr Worte ausfindig gemacht hättet,12und ich richtete meine Aufmerksamkeit auf euch; und siehe, keiner ist unter euch, der Hiob widerlegt, der seine Reden beantwortet hätte.13Daß ihr nur nicht saget: Wir haben Weisheit gefunden. Gott wird ihn aus dem Felde schlagen, nicht ein Mensch!14Er hat ja an mich keine Worte gerichtet, und mit euren Reden werde ich ihm nicht erwidern. -15Sie sind bestürzt, sie antworten nicht mehr, die Worte sind ihnen ausgegangen.16Und ich sollte warten, weil sie nicht reden, weil sie dastehen, nicht mehr antworten?17Auch ich will mein Teil erwidern, auch ich will mein Wissen kundtun.18Denn voll bin ich von Worten; der Geist meines Innern drängt mich.19Siehe, mein Inneres ist wie Wein, der nicht geöffnet ist; gleich neuen Schläuchen will es bersten.20Ich will reden, daß mir Luft werde, will meine Lippen auftun und antworten.21Daß ich nur ja für niemand Partei nehme! Und keinem Menschen werde ich schmeicheln.22Denn ich weiß nicht zu schmeicheln: gar bald würde mein Schöpfer mich hinwegnehmen.

Eliphaz, Bildad and Zophar have exhausted their arguments. In his turn Job is silenced. Now there comes on the scene a new person – Elihu – whose name means "God Himself". The Spirit of God is to speak through his mouth (1 Peter 4:11).

Man's inadequacy has been amply demonstrated. His inability to stand testing has been demonstrated in Job; the emptiness of human comfort has been shown by his friends. Now that "earthly wisdom" has been shown to be lacking, "the wisdom that is from above" is to speak through Elihu (James 3:14-17). The four old men are to be found speechless before this man who is younger than they are.

Elihu has a sense of propriety. He has waited patiently for the end of the preceding discourse. Young people especially must know how to listen. Firstly it is a sign of wisdom (James 1:19). The knowledge and experience of their elders are usually greater than their own! Secondly it is simply good manners to do so.

However these considerations do not prevent Elihu from being filled by righteous anger. God's glory has been brought into question by Job and his companions; the faithful man of God cannot deal gently with them. He has the right neither to flatter nor to "accept any man's person," two dangers from which we do not always escape (v. 21).

Hiob 33:1-22
1Nun aber, Hiob, höre doch meine Reden, und nimm zu Ohren alle meine Worte.2Siehe doch, ich habe meinen Mund aufgetan, meine Zunge redet in meinem Gaumen.3Meine Worte sollen die Geradheit meines Herzens sein, und was meine Lippen wissen, sollen sie rein heraussagen.4Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen belebt mich.5Wenn du kannst, so antworte mir; rüste dich vor mir, stelle dich!6Siehe, ich bin Gottes, wie du; vom Tone abgekniffen bin auch ich.7Siehe, mein Schrecken wird dich nicht ängstigen, und mein Druck wird nicht schwer auf dir lasten.8Fürwahr, du hast vor meinen Ohren gesprochen, und ich hörte die Stimme der Worte:9Ich bin rein, ohne Übertretung; ich bin makellos, und keine Ungerechtigkeit ist an mir.10Siehe, er erfindet Feindseligkeiten wider mich; er hält mich für seinen Feind.11Er legt meine Füße in den Stock, beobachtet alle meine Pfade. -12Siehe, darin hast du nicht recht, antworte ich dir; denn Gott ist erhabener als ein Mensch.13Warum hast du wider ihn gehadert? Denn über all sein Tun gibt er keine Antwort.14Doch in einer Weise redet Gott und in zweien, ohne daß man es beachtet.15Im Traume, im Nachtgesicht, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt, im Schlummer auf dem Lager:16dann öffnet er das Ohr der Menschen und besiegelt die Unterweisung, die er ihnen gibt,17um den Menschen von seinem Tun abzuwenden, und auf daß er Übermut vor dem Manne verberge;18daß er seine Seele zurückhalte von der Grube, und sein Leben vom Rennen ins Geschoß.19Auch wird er gezüchtigt mit Schmerzen auf seinem Lager und mit beständigem Kampf in seinen Gebeinen.20Und sein Leben verabscheut das Brot, und seine Seele die Lieblingsspeise;21sein Fleisch zehrt ab, daß man es nicht mehr sieht, und entblößt sind seine Knochen, die nicht gesehen wurden;22und seine Seele nähert sich der Grube, und sein Leben den Würgern.

On two previous occasions Job had demanded the intervention of an arbiter (or mediator: Job 9:33; Job 16:21) – a wish which is granted. Elihu is to be the interpreter of God's thoughts towards him. Job had understood that this role could only be fulfilled by a man like himself (Job 9:32). "Behold, I am according to thy wish in God's stead", replies Elihu (v. 6). Scripture teaches us that there is "one mediator between God and men, the man Christ Jesus" (1 Tim. 2:5). This is the deep mystery of the Lord's humanity: if He had not become a man, He would not have been able to be the spokesman for man before God.

"God speaketh once, yea twice" (v. 14). After He had spoken through the prophets, God spoke in the Son. What attention the world should have paid to this message (Heb. 1:1-2; Heb. 2:1)! Yet v. 14 of this chapter goes on thus, "Yet man perceiveth it not". How great is the indifference and hardness of the human heart! This is why the epistle to the Hebrews solemnly warns, "See that ye refuse not him . . . that speaketh from heaven" (Heb. 12:25). In one brief sentence Elihu silences all these arguments – "God is greater than man" (v. 12). And He does not have to give account of Himself to men (v. 13).

Hiob 33:23-33; Hiob 34:1-15
23Wenn es nun für ihn einen Gesandten gibt, einen Ausleger, einen aus tausend, um dem Menschen seine Geradheit kundzutun,24so wird er sich seiner erbarmen und sprechen: Erlöse ihn, daß er nicht in die Grube hinabfahre; ich habe eine Sühnung gefunden.25Sein Fleisch wird frischer sein als in der Jugend; er wird zurückkehren zu den Tagen seiner Jünglingskraft.26Er wird zu Gott flehen, und Gott wird ihn wohlgefällig annehmen, und er wird sein Angesicht schauen mit Jauchzen; und Gott wird dem Menschen seine Gerechtigkeit vergelten.27Er wird von den Menschen singen und sagen: Ich hatte gesündigt und die Geradheit verkehrt, und es ward mir nicht vergolten;28er hat meine Seele erlöst, daß sie nicht in die Grube fahre, und mein Leben erfreut sich des Lichtes.29Siehe, das alles tut Gott zwei-,dreimal mit dem Manne,30um seine Seele abzuwenden von der Grube, daß sie erleuchtet werde von dem Lichte der Lebendigen.31Merke auf, Hiob, höre mir zu; schweige, und ich will reden.32Wenn du Worte hast, so antworte mir; rede, denn ich wünsche dich zu rechtfertigen.33Wenn nicht, so höre du mir zu; schweige, und ich werde dich Weisheit lehren.
1Und Elihu hob wieder an und sprach:2Höret, ihr Weisen, meine Worte, und ihr Kundigen, gebet mir Gehör!3Denn das Ohr prüft die Worte, wie der Gaumen die Speise kostet.4Erwählen wir für uns, was recht, erkennen wir unter uns, was gut ist!5Denn Hiob hat gesagt: Ich bin gerecht, und Gott hat mir mein Recht entzogen.6Trotz meines Rechtes soll ich lügen; meine Wunde ist unheilbar, ohne daß ich übertreten habe. -7Wer ist ein Mann wie Hiob, der Hohn trinkt wie Wasser,8und in Gesellschaft geht mit denen, die Frevel tun, und wandelt mit gottlosen Menschen?9Denn er hat gesagt: Keinen Nutzen hat ein Mann davon, daß er Wohlgefallen an Gott hat!10Darum höret mir zu, ihr Männer von Verstand! Fern sei Gott von Gesetzlosigkeit, und der Allmächtige von Unrecht!11Sondern des Menschen Tun vergilt er ihm, und nach jemandes Wege läßt er es ihn finden.12Ja, wahrlich, Gott handelt nicht gesetzlos, und der Allmächtige beugt nicht das Recht.13Wer hat ihm die Erde anvertraut? Und wer den ganzen Erdkreis gegründet?14Wenn er sein Herz nur auf sich selbst richtete, seinen Geist und seinen Odem an sich zurückzöge,15so würde alles Fleisch insgesamt verscheiden, und der Mensch zum Staube zurückkehren.

Vv. 23 and 24 of ch. 33 direct our thoughts to the Lord Jesus, the most wonderful Interpreter, the Messenger of divine love. He came to show sinful man the way of righteousness, in other words, to bring him to recognize his condition and to judge himself in the divine light. Christ's life on earth has, amongst other things, this effect – it shows, by contrast, the true state of man. But in order for God to show mercy, a propitiation was necessary. This was found in the death of Christ. Through this we are delivered from the pit of destruction. That is not all: vv. 25 and 26 suggest the new life, the communion, joy and righteousness which are ours. All these are a consequence of the resurrection of Christ, our Mediator, and His present position in glory. Finally vv. 27 and 28 recall the witness we are called to render "before men" about what God has done for us – may we never forget this.

In ch. 34, Elihu is obliged to speak severely. In justifying himself, Job had accused God of injustice (Job 32:2). This was more serious than he realised. In doing that he was associating himself with unbelievers and evil men and had to be sharply rebuked (Rom. 9:14).

Hiob 34:16-37
16Und wenn du doch dieses einsehen und hören, der Stimme meiner Worte Gehör schenken wolltest!17Sollte auch herrschen, wer das Recht haßt? Oder willst du den Allgerechten verdammen?18Sagt man zu einem Könige: Belial, zu Edlen: Du Gottloser? -19Wieviel weniger zu ihm, der die Person der Fürsten nicht ansieht und den Reichen nicht vor dem Armen berücksichtigt! Denn sie alle sind das Werk seiner Hände.20In einem Augenblick sterben sie; und in der Mitte der Nacht wird ein Volk erschüttert und vergeht, und Mächtige werden beseitigt ohne Hand.21Denn seine Augen sind auf die Wege des Menschen gerichtet, und er sieht alle seine Schritte.22Da ist keine Finsternis und kein Todesschatten, daß sich darein verbergen könnten, die Frevel tun.23Denn er braucht nicht lange auf einen Menschen acht zu geben, damit er vor Gott ins Gericht komme.24Er zerschmettert Gewaltige ohne Untersuchung, und setzt andere an ihre Stelle.25Daher kennt er ihre Handlungen, und kehrt sie um über Nacht; und sie werden zermalmt.26Er schlägt sie, wie Übeltäter, auf öffentlichem Platze,27darum daß sie von seiner Nachfolge abgewichen sind und alle seine Wege nicht bedacht haben,28um zu ihm hinaufdringen zu lassen das Schreien des Armen, und damit er das Schreien der Elenden höre.29Schafft er Ruhe, wer will beunruhigen? Und verbirgt er das Angesicht, wer kann ihn schauen? So handelt er sowohl gegen ein Volk, als auch gegen einen Menschen zumal,30damit der ruchlose Mensch nicht regiere, damit sie nicht Fallstricke des Volkes seien.31Denn hat er wohl zu Gott gesagt: Ich trage meine Strafe, ich will nicht mehr verderbt handeln;32was ich nicht sehe, zeige du mir; wenn ich Unrecht verübt habe, so will ich es nicht mehr tun? -33Soll nach deinem Sinne er es vergelten? Denn du hast seine Vergeltung verworfen, und so mußt du wählen, und nicht ich; was du weißt, reden denn!34Männer von Verstand werden zu mir sagen, und ein weiser Mann, der mir zuhört:35Hiob redet nicht mit Erkenntnis, und seine Worte sind ohne Einsicht.36Ach, daß doch Hiob fort und fort geprüft würde wegen seiner Antworten nach Frevlerart!37Denn er fügt seiner Sünde Übertretung hinzu, klatscht unter uns in die Hände und mehrt seine Worte gegen Gott.

It is impossible for man to form a judgment on God by his own reasoning. He only has other men as objects of comparison. So that His creature could know Him, God had to reveal Himself. And yet it is not our own intelligence which grasps this divine revelation. Faith alone is capable of it. God now manifests Himself by His Spirit. "The things of God knoweth no man, but the Spirit of God" (1 Cor. 2:11). He leads the believer into all truth (John 16:13). Elihu teaching Job is a picture to us of this. He shows Job that in deriving his knowledge of God from his own experience and thoughts (v. 33) he has gone completely astray. By doing this he is led to condemn Him who is the most Just (v. 17).

Rather than harbouring and expressing these false thoughts about God what should Job have done? He should have asked Him humbly, "That which I see not teach thou me" (v. 32). Each one of us should address this short prayer to the Lord every moment of the day!

Hiob 35:1-16
1Und Elihu hob wieder an und sprach:2Hältst du das für recht? Du hast gesagt: Meine Gerechtigkeit ist größer als diejenige Gottes.3Denn du fragst, was sie dir nütze; was gewinne ich mehr, als wenn ich gesündigt hätte? -4Ich will dir Worte erwidern und deinen Genossen mit dir.5Blicke gen Himmel und sieh, und schaue die Wolken an, sie sind höher als du.6Wenn du sündigst, was tust du ihm an? Und mehren sich deine Übertretungen, was fügst du ihm zu?7Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand?8Für einen Mann wie du gilt deine Gesetzlosigkeit etwas, und für ein Menschenkind deine Gerechtigkeit.9Wegen der Menge der Bedrückungen schreit man; man ruft um Hilfe wegen des Armes der Großen.10Aber man spricht nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Gesänge gibt in der Nacht,11der uns mehr belehrt als die Tiere der Erde, und uns weiser macht als das Gevögel des Himmels?12Alsdann schreit man, aber er antwortet nicht, wegen des Hochmuts der Bösen.13Auf nur Eitles hört Gott nicht, und der Allmächtige schaut es nicht an.14Wenn du auch sagst, du schauest ihn nicht, die Rechtssache ist vor ihm; so harre sein.15Und nun, wenn sein Zorn nicht heimgesucht hat, sollte er nicht sehr wohl um den Übermut wissen?16Und so sperrt Hiob eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis.

Job had drawn this sad conclusion from his misfortunes: there was really no point in trying to be righteous; in the end he was no better off than if he had sinned (Job 9:22; Job 34:9; Job 35:3). Alas, he is finding out the depths of his own heart. He seems to be justifying Satan's insinuation: "Doth Job fear God for nought?" (Job 1:9). This is almost the same as the reasoning of those "men corrupt in mind" of whom the apostle speaks, "who hold gain to be the end of piety" (1 Tim. 6:5 – JND translation; see also Mal. 3:14).

Our patriarch did not yet know that there were the same feelings in his heart. He knew about his good works, but not their secret motives. And these were far from being always good. Let us allow the Spirit to search us out through the Word, to discern and lay bare the intentions of our hearts (Heb. 4:12). Elihu renders this service to Job in speaking the truth to him. Some things are not pleasant to hear; but "faithful are the wounds of a friend" (Prov. 27:6; see also Col. 4:6). And when these vital lessons have been learned, our tears, cries of distress and calls for help (Job 19:21), will give way to "songs in the night" (vv. 9, 10).

Hiob 36:1-21
1Und Elihu fuhr fort und sprach:2Harre mir ein wenig, und ich will dir berichten; denn noch sind Worte da für Gott.3Ich will mein Wissen von weither holen, und meinem Schöpfer Gerechtigkeit geben.4Denn wahrlich, meine Worte sind keine Lüge; ein an Wissen Vollkommener ist bei dir.5Siehe, Gott ist mächtig, und doch verachtet er niemand, mächtig an Kraft des Verstandes.6Er erhält den Gesetzlosen nicht am Leben, und das Recht der Elenden gewährt er.7Er zieht seine Augen nicht ab von dem Gerechten, und mit Königen auf den Thron, dahin setzt er sie auf immerdar, und sie sind erhöht.8Und wenn sie mit Fesseln gebunden sind, in Stricken des Elends gefangen werden,9dann macht er ihnen kund ihr Tun und ihre Übertretungen, daß sie sich trotzig gebärdeten;10und er öffnet ihr Ohr der Zucht und spricht, daß sie umkehren sollen vom Frevel.11Wenn sie hören und sich unterwerfen, so werden sie ihre Tage in Wohlfahrt verbringen und ihre Jahre in Annehmlichkeiten.12Wenn sie aber nicht hören, so rennen sie ins Geschoß und verscheiden ohne Erkenntnis.13Aber die ruchlosen Herzens sind, hegen Zorn: sie rufen nicht um Hilfe, wenn er sie gefesselt hat.14Ihre Seele stirbt dahin in der Jugend, und ihr Leben unter den Schandbuben.15Den Elenden errettet er in seinem Elend, und in der Drangsal öffnet er ihnen das Ohr.16So hätte er auch dich aus dem Rachen der Bedrängnis in einen weiten Raum geführt, wo keine Beengung gewesen, und die Besetzung deines Tisches würde voll Fett sein.17Aber du bist mit dem Urteil des Gesetzlosen erfüllt: Urteil und Gericht werden dich ergreifen.18Denn der Grimm, möge er dich ja nicht verlocken zur Verhöhnung, und die Größe des Lösegeldes verleite dich nicht!19Soll dich dein Schreien außer Bedrängnis stellen und alle Anstrengungen der Kraft?20Sehne dich nicht nach der Nacht, welche Völker plötzlich hinwegheben wird.21Hüte dich, wende dich nicht zum Frevel, denn das hast du dem Elend vorgezogen.

Elihu continues his discourse; he ascribes righteousness to God (v. 3) while refuting two false ideas about Him. In spite of His power, the Creator is interested in His creature and does not despise him at all (v. 5). The righteous man, in other words the believer, is the object of His special care. His eyes are always upon the man whom He exalts (v. 7), or on the other hand, the man upon whom He sends trials (v. 8). And secondly, God never acts in a capricious manner, like Job told Him He did. In allowing testing, He has a precise aim – to show His own what they have done, to open their ears to His discipline, if need be to make them aware of their sinfulness. Discipline makes disciples. Hebrews 12:7 reminds us that it is kept for the "sons of God", in the same way that parents correct their own children but not other people's. It is therefore proof of our relationship with our Father. But, according to the same passage (Heb. 12:5-6), the soul which is exposed to it can well scorn it, not listen to it, nor attach any importance to it (v. 12; compare 5:17). On the other hand, the soul may give up, that is to say, forget that it is the Lord's faithful love which has prepared the testing for us (read Ps. 119:75).

Hiob 36:22-33; Hiob 37:1-4
22Siehe, Gott handelt erhaben in seiner Macht; wer ist ein Lehrer wie er?23Wer hat ihm seinen Weg vorgeschrieben, und wer dürfte sagen: Du hast Unrecht getan?24Gedenke daran, daß du sein Tun erhebest, welches Menschen besingen.25Alle Menschen schauen es an, der Sterbliche erblickt es aus der Ferne.26Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis; die Zahl seiner Jahre, sie ist unerforschlich.27Denn er zieht Wassertropfen herauf; von dem Dunst, den er bildet,28träufeln sie als Regen, den die Wolken rieseln und tropfen lassen auf viele Menschen.29Versteht man gar das Ausbreiten des Gewölks, das Krachen seines Zeltes?30Siehe, er breitet sein Licht um sich aus, und die Gründe des Meeres bedeckt er.31Denn durch dieses richtet er Völker, gibt Speise im Überfluß.32Seine Hände umhüllt er mit dem Blitz, und er entbietet ihn gegen denjenigen, den er treffen soll.33Sein Rollen kündigt ihn an, sogar das Vieh sein Heranziehen.
1Ja, darüber erzittert mein Herz und bebt auf von seiner Stelle.2Höret, höret das Getöse seiner Stimme und das Gemurmel, das aus seinem Munde hervorgeht!3Er sendet es aus unter den ganzen Himmel, und seinen Blitz bis zu den Säumen der Erde.4Nach dem Blitze brüllt eine Stimme; er donnert mit seiner erhabenen Stimme, und hält die Blitze nicht zurück, wenn seine Stimme gehört wird.

"Who teacheth like him?" asks Elihu (v. 22). God has His school. It is not like men's schools – it lasts for life. If we enrol in its classes, it will make us wiser and better educated than all the universities in the world (Ps. 94:10, 12; Isa. 48:17).

When they had heard the sermon on the mount, the crowds had to admit that the Lord Jesus taught them "as one that had authority, and not as the scribes" (Mark 1:22). The characteristics of the Teacher who came from God to teach men are authority, and wisdom, tireless patience and meekness even in the face of censure (John 3:2). He is no longer on earth but He has left us His Word, the source of all the teaching our souls need.

Elihu glorifies the power of God (v. 22), His work (v. 24), His greatness (v. 26), His justice and kindness (v. 31). We should rejoice to be able to declare with him – "Behold God is mighty . . . Behold God exalteth by his power . . . Behold God is great". When the Lord Jesus was on earth, the objective of His ministry and teaching was to make known the Father and to glorify His Name (John 17:4, 6, 26).

Hiob 37:5-24
5Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme; er tut große Dinge, die wir nicht begreifen.6Denn zum Schnee spricht er: Falle zur Erde! und zum Regengusse und den Güssen seines gewaltigen Regens.7Er lähmt die Hand eines jeden Menschen, damit alle Menschen sein Werk kennen lernen.8Und das Wild geht in sein Versteck und bleibt in seinen Höhlen.9Aus der Kammer des Südens kommt Sturm, und von den Nordwinden Kälte.10Durch den Odem Gottes entsteht Eis, und die Breite der Wasser zieht sich zusammen.11Auch beladet er mit Wasserfülle das Gewölk, breitet weithin aus seine Blitzwolken.12Und unter seiner Leitung wenden sie sich ringsumher zu ihrem Werke, zu allem, was er ihnen gebietet, über die Fläche des Erdkreises hin,13sei es, daß er sie zur Geißel, oder für seine Erde, oder zur Erweisung seiner Gnade sich entladen läßt.14Nimm dieses zu Ohren, Hiob; stehe und betrachte die Wunder Gottes!15Weißt du, wie Gott sie beladet, und leuchten läßt den Blitz seines Gewölks?16Verstehst du dich auf das Schweben der Wolke, auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?17Du, dessen Kleider heiß werden, wenn das Land schwül wird von Süden her,18kannst du, gleich ihm, das Himmelsgewölbe ausbreiten, fest wie ein gegossener Spiegel?19Tue uns kund, was wir ihm sagen sollen! Wir können vor Finsternis nichts vorbringen.20Soll ihm gemeldet werden, daß ich reden wolle? Wenn jemand zu ihm spricht, er wird gewiß verschlungen werden.21Und jetzt sieht man das Licht nicht, welches leuchtet am Himmelsgewölbe; aber ein Wind fährt daher und reinigt dasselbe.22Aus dem Norden kommt Gold: um Gott ist furchtbare Pracht;23den Allmächtigen, den erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft; und das Recht und der Gerechtigkeit Fülle beugt er nicht.24Darum fürchten ihn die Menschen; er sieht keine an, die weisen Herzens sind.

To show Job the state of his soul and the ways of God with him, Elihu takes his examples from the sky on a stormy day (see previously Job 36:27-29, 32, 33; Job 37:2 . . .). The dark clouds portray the sadness and affliction which, for a moment, had hidden the light of God's face from Job. It is difficult for the natural heart to understand the mysterious balancing of the clouds (v. 16). But Job has to learn one thing: these clouds are laden by God with waters of blessing for him (v. 11 – JND translation; Job 26:8). For the rain can fall in many different ways: in kindness on the earth (Ps. 65:10), or on the other hand, in chastisement like a rod (v. 13; cf. Psalm 148:7-8). It comes down in plenteous and beneficial drops (Job 36:27-28) like fertilising showers (v. 6), or on the contrary in torrential floods – the rain of His power – which ravages the soil without soaking into it. In this latter case it is like judgment without any effect on the soul. But this is not in God's mind in the case of His servant Job. He wants to bless him, He is correcting him in moderation (Jer. 10:24) and will make him say with the hymn writer:
"Still sweet 'tis to discover
If clouds have dimmed my sight,
When passed, eternal Lover,
Toward me, as e'er, Thou'rt bright."
(cf v. 21).

Hiob 38:1-18
1Und Jehova antwortete Hiob aus dem Sturme und sprach:2Wer ist es, der den Rat verdunkelt mit Worten ohne Erkenntnis?3Gürte doch wie ein Mann deine Lenden; so will ich dich fragen, und du belehre mich!4Wo warst du, als ich die Erde gründete? Tue es kund, wenn du Einsicht besitzest!5Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer hat über sie die Meßschnur gezogen?6In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt?7Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?8Und wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als es ausbrach, hervorkam aus dem Mutterschoße,9als ich Gewölk zu seinem Gewande und Wolkendunkel zu seiner Windel machte,10und ich ihm meine Grenze bestimmte und Riegel und Tore setzte,11und sprach: Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, und hier sei eine Schranke gesetzt dem Trotze deiner Wellen? -12Hast du, seitdem du lebst, einem Morgen geboten? Hast du die Morgenröte ihre Stätte wissen lassen,13daß sie erfasse die Säume der Erde, und die Gesetzlosen von ihr verscheucht werden?14Sie verwandelt sich wie Siegelton, und alles steht da wie in einem Gewande;15und den Gesetzlosen wird ihr Licht entzogen, und der erhobene Arm wird zerbrochen.16Bist du gekommen bis zu den Quellen des Meeres, und hast du die Gründe der Tiefe durchwandelt?17Wurden dir die Pforten des Todes enthüllt, und sahest du die Pforten des Todesschattens?18Hast du Einsicht genommen in die Breiten der Erde? Sage an, wenn du es alles weißt!

"That the Almighty would answer me", Job had cried (Job 31:35; compare what Eliphaz said to him in Job 5:1). Well, this God whom he believed to be deaf and inaccessible, grants his wish, but not in the way Job thought He would. For instead of answering his questions, the LORD in His turn is to ask him a whole series of questions. We often see the Lord Jesus doing the same with the people who spoke to Him (e.g. Luke 10:25-26; Luke 20:2-4, 21-24).

Because of the high opinion which he had of himself (Job 31:37), Job needed to be humbled and this is what God is going to bring about by His questions — to make him realise his smallness and his complete ignorance. The scientist, in making objective observations may be brought to the same result; this is why the greatest scientists are often the most modest.

"When man listens, God speaks," someone has said. And God is patient. He has allowed Job and his friends all the time they needed to express their false ideas; then He instructed Elihu to refute them. Finally silence reigns; now God can speak and certainly He will have the last word. We must learn to be quiet sometimes, to silence our restless spirits, so that God can make us hear His voice.

Hiob 38:19-38
19Welches ist der Weg zur Wohnung des Lichtes, und die Finsternis, wo ist ihre Stätte?20Daß du sie hinbrächtest zu ihrer Grenze, und daß du der Pfade zu ihrem Hause kundig wärest.21Du weißt es ja; denn damals wurdest du geboren, und die Zahl deiner Tage ist groß!22Bist du zu den Vorräten des Schnees gekommen, und hast du gesehen die Vorräte des Hagels,23die ich aufgespart habe für die Zeit der Bedrängnis, für den Tag des Kampfes und der Schlacht?24Welches ist der Weg, auf dem das Licht sich verteilt, der Ostwind sich verbreitet über die Erde?25Wer teilt der Regenflut Kanäle ab und einen Weg dem Donnerstrahle,26um regnen zu lassen auf ein Land ohne Menschen, auf die Wüste, in welcher kein Mensch ist,27um zu sättigen die Öde und Verödung, und um hervorsprießen zu lassen die Triebe des Grases?28Hat der Regen einen Vater, oder wer zeugt die Tropfen des Taues?29Aus wessen Schoße kommt das Eis hervor, und des Himmels Reif, wer gebiert ihn?30Wie das Gestein verdichten sich die Wasser, und die Fläche der Tiefe schließt sich zusammen.31Kannst du knüpfen das Gebinde des Siebengestirns, oder lösen die Fesseln des Orion?32Kannst du die Bilder des Tierkreises hervortreten lassen zu ihrer Zeit, und den großen Bären leiten samt seinen Kindern?33Kennst du die Gesetze des Himmels, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?34Kannst du deine Stimme zum Gewölk erheben, daß eine Menge Wassers dich bedecke?35Kannst du Blitze entsenden, daß sie hinfahren, daß sie zu dir sagen: Hier sind wir? -36Wer hat Weisheit in die Nieren gelegt, oder wer hat dem Geiste Verstand gegeben?37Wer zählt die Wolken mit Weisheit, und des Himmels Schläuche, wer gießt sie aus,38wenn der Staub zu dichtem Gusse zusammenfließt und die Schollen aneinander kleben?

Creation is the first evidence which God gives of Himself and every man, without exception, is responsible for discerning, by means of his intelligence, "the invisible things of him, . . . even his eternal power and Godhead". To contemplate the "things that are made" without recognizing and honouring the One who made them renders man without excuse (Rom. 1:19-20).

God invites us, along with Job, to admire His beautiful universe. And who can speak of all these wonders of creation with more competence than its Author Himself? Yet the One who created light, who bound "the sweet influences of the Pleiades" and established "the ordinances of heaven" is also the One who condescends to be interested in one single soul — in this case, Job's soul, but equally mine and yours.

Since the beginning of time, men have been drawn to examine the skies. Some even devote their whole lives to it. Is it not more important for us to devote ours to searching the Scriptures? (John 5:39). For if "the heavens declare the glory of God", (Ps. 19:1) it is the Word which bears witness to His grace.

Hiob 38:39-41; Hiob 39:1-18
39Erjagst du der Löwin den Raub, und stillst du die Gier der jungen Löwen,40wenn sie in den Höhlen kauern, im Dickicht auf der Lauer sitzen?41Wer bereitet dem Raben seine Speise, wenn seine Jungen zu Gott schreien, umherirren ohne Nahrung?
1Weißt du die Gebärzeit der Steinböcke? Beobachtest du das Kreißen der Hindinnen?2Zählst du die Monde, die sie erfüllen, und weißt du die Zeit ihres Gebärens?3Sie krümmen sich, lassen ihre Jungen durchbrechen, entledigen sich ihrer Wehen.4Ihre Kinder werden stark, wachsen auf im Freien; sie gehen aus und kehren nicht zu ihnen zurück.5Wer hat den Wildesel frei entsandt, und wer gelöst die Bande des Wildlings,6zu dessen Hause ich die Steppe gemacht, und zu seinen Wohnungen das Salzland?7Er lacht des Getümmels der Stadt, das Geschrei des Treibers hört er nicht.8Was er auf den Bergen erspäht, ist seine Weide, und allem Grünen spürt er nach.9Wird der Wildochs dir dienen wollen, oder wird er an deiner Krippe übernachten?10Wirst du den Wildochs mit seinem Seile an die Furche binden, oder wird er hinter dir her die Talgründe eggen?11Wirst du ihm trauen, weil seine Kraft groß ist, und ihm deine Arbeit überlassen?12Wirst du auf ihn dich verlassen, daß er deine Saat heimbringe, und daß er das Getreide deiner Tenne einscheuere?13Fröhlich schwingt sich der Flügel der Straußin: ist es des Storches Fittich und Gefieder?14Denn sie überläßt ihre Eier der Erde und erwärmt sie auf dem Staube;15und sie vergißt, daß ein Fuß sie zerdrücken und das Getier des Feldes sie zertreten kann.16Sie behandelt ihre Kinder hart, als gehörten sie ihr nicht; ihre Mühe ist umsonst, es kümmert sie nicht.17Denn Gott ließ sie der Weisheit vergessen, und keinen Verstand teilte er ihr zu.18Zur Zeit, wenn sie sich in die Höhe peitscht, lacht sie des Rosses und seines Reiters.

Rendered speechless by the consideration of the great wonders of nature, then by the laws which govern the balance of the universe, Job, an uninformed pupil, is now questioned on zoology by the Master of all knowledge. His mark in this subject will not be good! Although our patriarch lived a long time ago and in spite of all the efforts of man since then to get to the bottom of them, how many mysteries exist in Creation, mysteries which human science comes up against, often blinded by its own theories! Think, for example, of the question of the origin of life!

God speaks of many things in these four chapters. He speaks of small things as well as large ones, but they are all things which He has made. In contrast, we shall not find here a single word about Job's works. The LORD can accept none of all the worthy things which the patriarch took the trouble to list in such detail. Without the cross, which God was already looking forward to (Rom. 3:25), yes, without the cross, such a man was lost.

My friend, if you perhaps still put your trust in your own efforts and abilities, look to the Lord. He has Himself accomplished great things which exalt His wisdom . . . but, above all, He has completed the work of your salvation, which shows how great His love is.

Hiob 39:19-30; Hiob 40:1-5
19Gibst du dem Rosse Stärke, bekleidest du seinen Hals mit der wallenden Mähne?20Machst du es aufspringen gleich der Heuschrecke? Sein prächtiges Schnauben ist Schrecken.21Es scharrt in der Ebene und freut sich der Kraft, zieht aus, den Waffen entgegen.22Es lacht der Furcht und erschrickt nicht, und kehrt vor dem Schwerte nicht um.23Auf ihm klirrt der Köcher, der blitzende Speer und Wurfspieß.24Mit Ungestüm und Zorn schlürft es den Boden, und läßt sich nicht halten, wenn die Posaune ertönt.25Beim Schall der Posaune ruft es: Hui! und aus der Ferne wittert es die Schlacht, den Donnerruf der Heerführer und das Feldgeschrei.26Schwingt sich der Habicht durch deinen Verstand empor, breitet seine Flügel aus gegen Süden?27Oder erhebt sich auf deinen Befehl der Adler, und baut in der Höhe sein Nest?28In den Felsen wohnt und verweilt er, auf Felsenzacken und den Spitzen der Berge.29Von dort aus erspäht er Nahrung, in die Ferne blicken seine Augen.30Und seine Jungen schlürfen Blut, und wo Erschlagene sind, da ist er.
1(H39:31) Und Jehova antwortete Hiob und sprach:2(H39:32) Will der Tadler rechten mit dem Allmächtigen? Der da Gott zurechtweist, antworte darauf!3(H39:33) Und Hiob antwortete Jehova und sprach:4(H39:34) Siehe, zu gering bin ich, was soll ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund.5(H39:35) Einmal habe ich geredet, und ich will nicht mehr antworten, und zweimal, und ich will es nicht mehr tun.

Job had thought that his well-being was of no interest to the LORD. But was there ever any creature of any kind from a baby raven to a horse or an eagle, for which God was not concerned? If He took care of all living things, there was every reason that He would watch over the man Job, the highest of creatures, who had life even beyond the grave.

The Lord Jesus, in the gospels, gives His own exactly the same teaching (cf. Job 38:41 with Luke 12:24). And He invites us not to be anxious about our everyday needs; God knows all about them. One thing only can we lack – and we often do lack this – faith in this faithful God.

The LORD has just been speaking to Job about His creation; Job rightly concludes, "Behold, I am nought" (v. 5, JND translation). But he cannot say more than that. He who had intended to argue with God as equal to equal (Job 10:2; Job 13:3; Job 23:3-4), now that the occasion is provided for him, understands that before the majesty of His Creator this is just not possible. This is his first lesson, but he still has a second lesson to learn. The LORD is to speak a second time so that He can lead Job to a full and sincere conviction of sin.

Hiob 40:6-24; Hiob 41:1-8
6(H40:1) Und Jehova antwortete Hiob aus dem Sturme und sprach:7(H40:2) Gürte doch wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen, und du belehre mich!8(H40:3) Willst du gar mein Recht zunichte machen, mich verdammen, damit du gerecht seiest?9(H40:4) Oder hast du einen Arm wie Gott, und kannst du donnern mit einer Stimme wie er?10(H40:5) Schmücke dich doch mit Erhabenheit und Hoheit, und kleide dich in Pracht und Majestät!11(H40:6) Gieße aus die Ausbrüche deines Zornes, und sieh an alles Hoffärtige und erniedrige es!12(H40:7) Sieh an alles Hoffärtige, beuge es, und reiße nieder die Gesetzlosen auf ihrer Stelle!13(H40:8) Verbirg sie allesamt in den Staub, schließe ihre Angesichter in Verborgenheit ein!14(H40:9) Dann werde auch ich dich preisen, daß deine Rechte dir Hilfe schafft.15(H40:10) Sieh doch den Behemoth, den ich mit dir gemacht habe; er frißt Gras wie das Rind.16(H40:11) Sieh doch, seine Kraft ist in seinen Lenden, und seine Stärke in den Muskeln seines Bauches.17(H40:12) Er biegt seinen Schwanz gleich einer Zeder, die Sehnen seiner Schenkel sind verflochten.18(H40:13) Seine Knochen sind Röhren von Erz, seine Gebeine gleich Barren von Eisen.19(H40:14) Er ist der Erstling der Wege Gottes; der ihn gemacht, hat ihm sein Schwert beschafft.20(H40:15) Denn die Berge tragen ihm Futter, und daselbst spielt alles Getier des Feldes.21(H40:16) Unter Lotosbüschen legt er sich nieder, im Versteck von Rohr und Sumpf;22(H40:17) Lotosbüsche bedecken ihn mit ihrem Schatten, es umgeben ihn die Weiden des Baches.23(H40:18) Siehe, der Strom schwillt mächtig an, er flieht nicht ängstlich davon; er bleibt wohlgemut, wenn ein Jordan gegen sein Maul hervorbricht.24(H40:19) Fängt man ihn wohl vor seinen Augen, durchbohrt man ihm die Nase mit einem Fangseile?
1(H40:20) Ziehst du den Leviathan herbei mit der Angel, und senkst du seine Zunge in die Angelschnur?2(H40:21) Kannst du einen Binsenstrick durch seine Nase ziehen, und seinen Kinnbacken mit einem Ringe durchbohren?3(H40:22) Wird er viel Flehens an dich richten, oder dir sanfte Worte geben?4(H40:23) Wird er einen Bund mit dir machen, daß du ihn zum ewigen Knechte nehmest?5(H40:24) Wirst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel, und ihn anbinden für deine Mädchen?6(H40:25) Werden die Fischergenossen ihn verhandeln, ihn verteilen unter Kaufleute?7(H40:26) Kannst du seine Haut mit Spießen füllen, und seinen Kopf mit Fischharpunen?8(H40:27) Lege deine Hand an ihn, gedenke des Kampfes, tue es nicht wieder!

The picture of creation would not be complete without the description of two mysterious and terrible animals. The first is behemoth, possibly the hippopotamus [Perhaps a type of dinosaur, certainly not a hippopotamus. Ed.], in any event, an impressive beast whose power speaks of the power of death. It is a solemn fact that death had to be the first of God's dealings with guilty man. As a consequence of the Fall, an invincible sword arms death as the penalty of sin (v. 19; see Gen. 3:24). Not only is every man death's prey, but all the beasts of the earth are given to it for food (v. 20). Jordan, the river of death (v. 23), speaks to us of this too.

But then we see an even more terrible monster. Death only has power in this present life, whilst Satan, of whom leviathan is a picture, drags his victims away with him into the second death (Isa. 27:1). In the face of such an enemy, we are naturally just as unarmed as a child who tries to catch a crocodile [Perhaps a type of large marine reptile, certainly not a modern crocodile. Ed.] with a hopelessly small hook (Job 41:1). Certainly we can not play with the power of evil without suffering punishment. Are we then at Satan's mercy? By the grace of God – no! On the cross Christ triumphed over this terrible Adversary. We should remember this final battle and continually cling to the One who won it (Job 41:8; Col. 2:15).

Hiob 41:9-34
9(H41:1) Siehe, eines jeden Hoffnung wird betrogen: wird man nicht schon bei seinem Anblick niedergeworfen?10(H41:1) Niemand ist so kühn, daß er ihn aufreize. Und wer ist es, der sich vor mein Angesicht stellen dürfte?11(H41:2) Wer hat mir zuvor gegeben? Und ich werde ihm vergelten. Was unter dem ganzen Himmel ist, ist mein.12(H41:3) Nicht schweigen will ich von seinen Gliedern und von seiner Kraftfülle und von der Schönheit seines Baues.13(H41:4) Wer deckte die Oberfläche seines Gewandes auf? In sein Doppelgebiß, wer dringt da hinein?14(H41:5) Wer tat die Pforte seines Angesichts auf? Der Kreis seiner Zähne ist ein Schrecken.15(H41:6) Ein Stolz sind seine starken Schilder, jedes einzelne verschlossen mit festem Siegel.16(H41:7) Eines fügt sich ans andere, und keine Luft dringt dazwischen;17(H41:8) Stück an Stück hangen sie fest zusammen, greifen ineinander und trennen sich nicht.18(H41:9) Sein Niesen strahlt Licht aus, und seine Augen sind gleich den Wimpern der Morgenröte.19(H41:10) Aus seinem Rachen gehen Fackeln, sprühen feurige Funken hervor.20(H41:11) Aus seinen Nüstern fährt Rauch, wie aus einem siedenden Topfe und Kessel.21(H41:12) Sein Hauch entzündet Kohlen, und eine Flamme fährt aus seinem Rachen.22(H41:13) In seinem Halse wohnt Stärke, und die Angst hüpft vor ihm her.23(H41:14) Die Wampen seines Fleisches schließen an, sind ihm fest angegossen, unbeweglich.24(H41:15) Sein Herz ist hart wie Stein, und hart wie ein unterer Mühlstein.25(H41:16) Vor seinem Erheben fürchten sich Starke, vor Verzagtheit geraten sie außer sich.26(H41:17) Trifft man ihn mit dem Schwerte, es hält nicht stand, noch Speer, noch Wurfspieß, noch Harpune.27(H41:18) Das Eisen achtet er für Stroh, das Erz für faules Holz.28(H41:19) Der Pfeil jagt ihn nicht in die Flucht, Schleudersteine verwandeln sich ihm in Stoppeln.29(H41:20) Wie Stoppeln gilt ihm die Keule, und er verlacht das Sausen des Wurfspießes.30(H41:21) Unter ihm sind scharfe Scherben; einen Dreschschlitten breitet er hin auf den Schlamm.31(H41:22) Er macht die Tiefe sieden wie einen Topf, macht das Meer wie einen Salbenkessel.32(H41:23) Hinter ihm leuchtet der Pfad, man könnte die Tiefe für graues Haar halten.33(H41:24) Auf Erden ist keiner ihm gleich, der geschaffen ist ohne Furcht.34(H41:25) Alles Hohe sieht er an; er ist König über alle wilden Tiere.

With this terrifying image of leviathan, God discloses to Job his accuser of ch. 1 and his enemy of ch. 2. A combatant must know his adversary in order not to underestimate him. The believer must know Satan's power (v. 12), defeated at the Cross but still active, of whose devices we should not be ignorant (2 Cor. 2:11). Let us look at what characterises him: his double jaws (v. 13 – JND translation; cf. 1 Peter 5:8); his heart, which is as hard as stone (v. 24) because he is a complete stranger to God's love. He is impervious to every human show of strength (vv. 26-29) and he sows terror with his weapon – death – which defeats even the strongest men (v. 25).

But Satan is also "the liar" and the seducer; we must keep well clear of his delusions (v. 18; John 8:44; 2 Cor. 11:14). He draws souls into the world, that boiling sea of human passion, by presenting his attractions as good food (the pot) or as a remedy for evil (the pot of ointment). Under a guise of wisdom and experience (the hoary – or white hair) he leads to the deep those foolish people who follow his shining path and engulfs them (vv. 31, 32).

Finally, let us remember the dreadful title which has been given to him: "He is king over all the children of pride" (see also 1 Tim. 3:6).

Hiob 42:1-17
1Und Hiob antwortete Jehova und sprach:2Ich weiß, daß du alles vermagst, und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann.3Wer ist es, der den Rat verhüllt ohne Erkenntnis? So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge, zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte.4Höre doch, und ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich!5Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.6Darum verabscheue ich mich und bereue in Staub und Asche.7Und es geschah, nachdem Jehova diese Worte zu Hiob geredet hatte, da sprach Jehova zu Eliphas, dem Temaniter: Mein Zorn ist entbrannt wider dich und wider deine beiden Freunde; denn nicht geziemend habt ihr von mir geredet, wie mein Knecht Hiob.8Und nun nehmet euch sieben Farren und sieben Widder, und gehet zu meinem Knechte Hiob und opfert ein Brandopfer für euch. Und Hiob, mein Knecht, möge für euch bitten; denn ihn will ich annehmen, damit ich nicht an euch tue nach eurer Torheit; denn nicht geziemend habt ihr von mir geredet, wie mein Knecht Hiob.9Da gingen Eliphas, der Temaniter, und Bildad, der Schuchiter, und Zophar, der Naamathiter, und taten, wie Jehova zu ihnen geredet hatte; und Jehova nahm Hiob an.10Und Jehova wendete die Gefangenschaft Hiobs, als er für seine Freunde betete; und Jehova mehrte alles, was Hiob gehabt hatte, um das Doppelte.11Und es kamen zu ihm alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle seine früheren Bekannten; und sie aßen mit ihm in seinem Hause, und sie bezeugten ihm ihr Beileid und trösteten ihn über all das Unglück, welches Jehova über ihn gebracht hatte; und sie gaben ihm ein jeder eine Kesita, und ein jeder einen goldenen Ring.12Und Jehova segnete das Ende Hiobs mehr als seinen Anfang; und er bekam vierzehntausend Stück Kleinvieh und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.13Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren.14Und er gab der ersten den Namen Jemima, und der zweiten den Namen Kezia, und der dritten den Namen Keren-Happuk.15Und so schöne Frauen wie die Töchter Hiobs wurden im ganzen Lande nicht gefunden. Und ihr Vater gab ihnen ein Erbteil inmitten ihrer Brüder.16Und Hiob lebte nach diesem hundertvierzig Jahre; und er sah seine Kinder und seine Kindeskinder, vier Geschlechter.17Und Hiob starb, alt und der Tage satt.

We are now at the end of the book; we have come to the great lesson, which Job has at last understood. We call this deliverance — this deliverance from our contemptible self. While the LORD was speaking to him, all the high opinions which Job had of himself had progressively disappeared. Bit by bit, he was discovering with horror the wickedness of his heart. He who had promised not to say any more (Job 40:5) cries out, "I abhor myself and repent . . . ". This is what a man who "was perfect and upright, and one that feared God, and eschewed evil" has to say when he stands in God's presence.

Job has been sifted like wheat. It has been a painful procedure but one which, as with Peter later, has taken away all his dependence in himself. He can now strengthen his brothers and pray for his friends (v. 10; cf. Luke 22:32).

The LORD calls him "my servant Job" four times over and blames the three miserable comforters. He sends others to Job who bring him true comfort. Not only does He restore Job to his old position but He gives him double what he had before. However Job has now acquired something more precious than all this: he has learned to know God, at the same time as he was learning to know himself.

Psalm 1
1Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rate der Gottlosen, und nicht steht auf dem Wege der Sünder, und nicht sitzt auf dem Sitze der Spötter,2sondern seine Lust hat am Gesetz Jehovas und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!3Und er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt; und alles, was er tut, gelingt.4Nicht so die Gesetzlosen, sondern sie sind wie die Spreu, die der Wind dahintreibt.5Darum werden die Gesetzlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.6Denn Jehova kennt den Weg der Gerechten; aber der Gesetzlosen Weg wird vergehen.

The Psalms, or "praises", have sometimes been called "the heart of the Scriptures", because in their poetic style they express, above all, sentiments or feelings. These sentiments may be those of faithful Israelites during and after the reign of the Antichrist: suffering, anguish, fear . . . but also confidence, joy and thankfulness. We find the sentiments and affections of the Lord Jesus entering beforehand in sympathy into the afflictions of the Jewish "remnant". Finally there are sentiments that believers of every age can know in the circumstances of their own lives.

The first verses reveal the characteristics of those blessed people who can sing these psalms. Above all other attributes, God requires that of holiness, of separation from evil. How applicable v. 1 is in our everyday life! It is the indispensable condition for enjoying the Word (v. 2) and for bearing fruit (v. 3; cf. Jer. 17:7-8; John 15:5). The tree planted by the rivers of water represents the believer rooted in Christ, deriving his vital strength from Him. The Lord Jesus, as man, perfectly realised this state of holiness, this delight in the Law of the LORD, and also this abundant fruit borne for the glory of God.

Psalm 2
1Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?2Es treten auf die Könige der Erde, und die Fürsten ratschlagen miteinander wider Jehova und wider seinen Gesalbten:3"Lasset uns zerreißen ihre Bande, und von uns werfen ihre Seile!"4Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer.5Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, und in seiner Zornglut wird er sie schrecken.6"Habe doch ich meinen König gesalbt auf Zion, meinem heiligen Berge!"7Vom Beschluß will ich erzählen: Jehova hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.8Fordere von mir, und ich will dir zum Erbteil geben die Nationen, und zum Besitztum die Enden der Erde.9Mit eisernem Zepter wirst du sie zerschmettern, wie ein Töpfergefäß sie zerschmeißen.10Und nun, ihr Könige, seid verständig, lasset euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde!11Dienet Jehova mit Furcht, und freuet euch mit Zittern!12Küsset den Sohn, daß er nicht zürne, und ihr umkommet auf dem Wege, wenn nur ein wenig entbrennt sein Zorn. Glückselig alle, die auf ihn trauen!

Psalms 1 and 2 are complementary to each other, serving as an introduction to the entire book. They set forth Israel's two great sins in rejecting God's twofold witness to the nation: disobedience to His Law (Ps. 1) and rejection of His Son (Ps. 2).

We find in this second psalm God's thoughts concerning the One who is His Anointed (v. 2), His King (v. 6), His Son (vv. 7 and 12, quoted in Acts 13:33). He will ensure that Jesus is honoured on this earth where He has been scorned. Previously Herod and Pontius Pilate, with the Gentiles and the people of Israel, were gathered together against Him (see Acts 4: 25-28). His cross bore this insulting inscription: "Jesus of Nazareth, the King of the Jews", as if to say to God, "That's what we are doing with your King". But in a coming day, at the time of open rebellion of the nations, the righteous King whom God has reserved for this earth will appear (Ps. 89:27-28). In this way, right from the beginning of the Book of Psalms, for the encouragement of the faithful in their distress, God introduces Himself (v. 6) as ruling over the events of history and directing them to this glorious ultimate goal.

Let us hold on to the exhortation of v. 11, "Serve the LORD with fear"; and "with gladness", says Psalm 100:2; "with all your heart", concludes 1 Samuel 12:20.

Psalm 3
1Ein Psalm von David, als er vor seinem Sohne Absalom floh. Jehova! wie viele sind meiner Bedränger! Viele erheben sich wider mich;2viele sagen von meiner Seele: Es ist keine Rettung für ihn bei Gott! (Sela.)3Du aber, Jehova, bist ein Schild um mich her, meine Herrlichkeit, und der mein Haupt emporhebt.4Mit meiner Stimme rufe ich zu Jehova, und er antwortet mir von seinem heiligen Berge. (Sela.)5Ich legte mich nieder und schlief; ich erwachte, denn Jehova stützt mich.6Nicht fürchte ich mich vor Zehntausenden des Volkes, die sich ringsum wider mich gesetzt haben.7Stehe auf, Jehova! Rette mich, mein Gott! Denn du hast alle meine Feinde auf den Backen geschlagen; die Zähne der Gesetzlosen hast du zerschmettert.8Von Jehova ist die Rettung; dein Segen ist auf deinem Volke.

Many psalms were written in special circumstances which, in part, inspired their content. David's flight before Absalom was the event which God used to give us this psalm (2 Sam. 15-18). Whilst the infamous son is hatching up plots against his father, "the sweet psalmist of Israel" (2 Sam. 23:1), instead of preparing his defence, is expressing in a song his trust in his God. What matter how many his enemies may be, when the LORD has placed Himself as a protective "shield" between these "ten thousands of people" and His beloved one (cf. Gen. 15:1; Deut. 33:29)! So this favoured one can enjoy sweet sleep in the midst of the greatest dangers, knowing that the LORD is watching over him (v. 5).

An incident in the life of the Lord Jesus illustrates this perfect tranquility: during the storm on the lake, when the angry waves were already filling the boat, "he was in the hinder part of the ship, asleep on a pillow" (Mark 4:37-38; see also the example of Peter in Acts 12:6). Happy trust! May God give us to experience it.

V. 8 shows that David counts blessing for the people of greater value than his own safety. Israel is always the people of God, even when in revolt against His Anointed.

Psalm 4
1Dem Vorsänger mit Saitenspiel. Ein Psalm von David. Wenn ich rufe, antworte mir, Gott meiner Gerechtigkeit! In Bedrängnis hast du mir Raum gemacht; sei mir gnädig und höre mein Gebet!2Ihr Männersöhne, bis wann soll meine Herrlichkeit zur Schande sein? Bis wann werdet ihr Eitles lieben, Lüge suchen? (Sela.)3Erkennet doch, daß Jehova den Frommen für sich abgesondert hat! Jehova wird hören, wenn ich zu ihm rufe.4Seid erregt, und sündiget nicht! Denket nach in eurem Herzen auf eurem Lager, und seid stille! (Sela.)5Opfert Opfer der Gerechtigkeit, und vertrauet auf Jehova!6Viele sagen: Wer wird uns Gutes schauen lassen? Erhebe, Jehova über uns das Licht deines Angesichts!7Du hast Freude in mein Herz gegeben, mehr als zur Zeit, da ihres Kornes und ihres Mostes viel war.8In Frieden werde ich sowohl mich niederlegen als auch schlafen; denn du, Jehova, allein lässest mich in Sicherheit wohnen.

In Psalm 3, the LORD was the protection of the man of faith; in Psalm 4 He is his portion. The godly man possesses the assurance that God has chosen him (v. 3: lit. brought him into favour with Him). But he is still found in the midst of a world where vanity and falsehood hold sway (v. 2), and here he can but suffer. "Who will show us any good?", that is the question often asked in such a world. We shall not find this "good" around us, nor even within us! The only real good is that which God produces. He shows us the perfect expression of it in the life of His Son, the "godly Man" par excellence, the only One of whom it could be said, "He hath done all things well" (Mark 7:37).

God is the source of all good, but also of all true gladness. "Thou hast put gladness in my heart", declares the psalmist (v. 7). Such gladness does not depend on the abundance of material goods, as the end of the verse shows (cf. Hab. 3:17-18). The same chapter of Philippians which tells us to rejoice in the Lord always reminds us that a believer can be happy in privations as well as in abundance (Phil. 4: 4, 12). Divine joy can fill the soul even in the midst of distress. Circumstances do not affect it, for the very reason that it has its source in the One who never changes (Heb. 13:8).

Psalm 5
1Dem Vorsänger, zu Nechiloth. Ein Psalm von David. Nimm zu Ohren, Jehova, meine Worte, merke auf mein Nachsinnen!2Horche auf die Stimme meines Schreiens, mein König und mein Gott! Denn zu dir bete ich.3Frühe wirst du, Jehova, meine Stimme hören, frühe werde ich mein Anliegen dir vorstellen und harren.4Denn nicht ein Gott bist du, der an Gesetzlosigkeit Gefallen hat; bei dir wird das Böse nicht weilen.5Nicht werden die Toren bestehen vor deinen Augen; du hassest alle, die Frevel tun.6Du wirst vertilgen die Lügenredner; den Mann des Blutes und des Truges verabscheut Jehova.7Ich aber, ich werde in der Größe deiner Güte eingehen in dein Haus, ich werde anbeten in deiner Furcht gegen deinen heiligen Tempel.8Leite mich, Jehova, in deiner Gerechtigkeit um meiner Feinde willen; ebne vor mir deinen Weg.9Denn in ihrem Munde ist nichts Zuverlässiges; ihr Inneres ist Verderben, ein offenes Grab ihr Schlund; ihre Zunge glätten sie.10Laß sie büßen, o Gott; mögen sie fallen durch ihre Anschläge! Stoße sie hinweg wegen der Menge ihrer Übertretungen! Denn sie sind widerspenstig gegen dich gewesen.11So werden sich freuen alle, die auf dich trauen: ewig werden sie jubeln, und du wirst sie beschirmen; und in dir werden frohlocken, die deinen Namen lieben.12Denn du wirst den Gerechten segnen; Jehova, mit Gunst wirst du ihn umgeben wie mit einem Schilde.

At the end of Psalm 4, we saw the believer laying himself down to sleep in peace. Here we consider him as he awakes. Godliness should mark every moment of our lives, including those we spend alone in our own room. Right from dawn, as the very first activity of his day, the prayer of the psalmist rises up towards his King, towards his God (Ps. 63:1). Let us follow his example, dear fellow-believers, with so much more zeal and liberty, in that the God on whom we call is, in the Lord Jesus, our Father.

In Psalm 4 the prayer struck an urgent note and was reduced to a simple cry (vv. 1, 3). That is enough to make God listen. But in this case the request is defined, stated in a precise way, following which the man of faith can wait peacefully for an answer . . . which he must not try to obtain by any other means.

The subject of confidence in the face of the schemes of wicked men is developed. It is remarkable that v. 9, which applies to the enemies, should be quoted in Romans 3: 13 to describe all men. This is explained in Romans 5: 10: we were all enemies of God so far as our minds are concerned, by wicked works (see also Col. 1:21).

Psalm 6
1Dem Vorsänger, mit Saitenspiel, auf der Scheminith. Ein Psalm von David. Jehova, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich nicht in deinem Grimm!2Sei mir gnädig, Jehova! Denn ich bin dahingewelkt; heile mich, Jehova! Denn meine Gebeine sind bestürzt.3Und sehr bestürzt ist meine Seele... Und du, Jehova, bis wann?4Kehre um, Jehova, befreie meine Seele; rette mich um deiner Güte willen!5Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; im Scheol, wer wird dich preisen?6Müde bin ich durch mein Seufzen; jede Nacht schwemme ich mein Bett, mache mit meinen Tränen mein Lager zerfließen.7Verfallen ist mein Auge vor Gram, gealtert ob all meiner Bedränger.8Weichet von mir alle, die ihr Frevel tut! Denn Jehova hat gehört die Stimme meines Weinens;9Jehova hat mein Flehen gehört; mein Gebet nahm Jehova an.10Alle meine Feinde werden beschämt und sehr bestürzt werden; sie werden umkehren, sie werden plötzlich beschämt werden.

The trials through which a believer passes are sometimes the direct result of his own mistakes. Then he comes under the governmental dealing of God, who corrects and chastises him (v. 1; cf. Jer. 31:18). This was the case with David after the terrible affair of Uriah the Hittite and also after the numbering of the people. There can then be no question of gladness and peace, as in Psalm 4:7-8. Instead of communing with his heart upon his bed (Ps. 4:4), the guilty man soaks his bed with bitter tears (v. 6). Knowing that he deserves what is meted out to him, he is pursued by regrets and by the realisation of having offended God. The fear of death can even take hold of his soul (v. 5). He no longer enjoys the happy liberty which flows from a good conscience. Nevertheless, even in such cases God may be found, for He loves His redeemed one too much to leave him in despair; He hears his supplication and receives his prayer (v. 9). In the same way He speaks to Hezekiah, tormented on his bed by the anticipation of death, with this comforting word, "I have heard thy prayer, I have seen thy tears . . . I will deliver thee . . . Isaiah 38:5-6; cf. v. 5 with Isaiah 38:18. Yes, suddenly David receives the assurance that his prayer is granted. Circumstances have not changed, but now his faith triumphs in hope.

Psalm 7
1Schiggajon, von David, das er Jehova sang wegen der Worte Kusch', des Benjaminiters. Jehova, mein Gott, auf dich traue ich; rette mich von allen meinen Verfolgern und befreie mich!2Daß er nicht meine Seele zerreiße wie ein Löwe, sie zermalmend, und kein Erretter ist da.3Jehova, mein Gott! Wenn ich solches getan habe, wenn Unrecht in meinen Händen ist,4wenn ich Böses vergolten dem, der mit mir im Frieden war, habe ich doch den befreit, der mich ohne Ursache bedrängte5so verfolge der Feind meine Seele und erreiche sie, und trete mein Leben zu Boden und strecke meine Ehre hin in den Staub. (Sela.)6Stehe auf, Jehova, in deinem Zorn! Erhebe dich wider das Wüten meiner Bedränger, und wache auf zu mir: Gericht hast du befohlen.7Und die Schar der Völkerschaften wird dich umringen; und ihretwegen kehre wieder zur Höhe!8Jehova wird die Völker richten. Richte mich, Jehova, nach meiner Gerechtigkeit und nach meiner Lauterkeit, die bei mir ist.9Laß doch ein Ende nehmen die Bosheit der Gesetzlosen, und befestige den Gerechten! Es prüft ja Herzen und Nieren der gerechte Gott.10Mein Schild ist bei Gott, der die von Herzen Aufrichtigen rettet.11Gott ist ein gerechter Richter, und ein Gott, der jeden Tag zürnt.12Wenn er nicht umkehrt, so wetzt er sein Schwert; seinen Bogen hat er gespannt und ihn gerichtet.13Und Werkzeuge des Todes hat er für ihn bereitet, seine Pfeile macht er brennend.14Siehe, er ist in Geburtswehen mit Unheil; und, schwanger mit Mühsal, gebiert er Falschheit.15Er hat eine Grube gegraben und hat sie ausgehöhlt, und er ist in die Grube gefallen, die er gemacht hat.16Seine Mühsal wird zurückkehren auf sein Haupt, und auf seinen Scheitel wird herabstürzen seine Gewalttat.17Ich will Jehova preisen nach seiner Gerechtigkeit, und besingen den Namen Jehovas, des Höchsten.

For us to understand the Psalms, and in particular not to be taken aback by some of the harsh statements about the wicked, there is one fact of which we must never lose sight: such statements are made by those believers who do not form part of the Church. The Psalms deal prophetically with the period which is to follow the rapture of the Church.

Certainly we can apply many of the verses to ourselves: for example, all the verses which express confidence (see v. 1), a sense of injustice (v. 9), praise (v. 17) and also many other sentiments. The present is not however the time to call upon God's judgment, as happens in the Psalms (see v. 6). Our prayer as Christians is not "Destroy thou them, O God!" (Ps. 5:10), but in the school of our divine Example we learn to say, "Father, forgive them . . ." (Luke 23:34). On the other hand, when the day of grace has run its course, and when the Antichrist oppresses the feeble but faithful remnant, it will be in accordance with God's mind to pray for the destruction of the wicked (Luke 18:7). For it is only in this way, and after the judgment of the ungodly, that the earthly kingdom of the Son of Man, of which we read in Psalm 8, must be established.

Psalm 8
1Dem Vorsänger, auf der Gittith. Ein Psalm von David. Jehova, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Majestät gestellt hast über die Himmel!2Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet um deiner Bedränger willen, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.3Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:4Was ist der Mensch, daß du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achthast?5Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.6Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt:7Schafe und Rinder allesamt und auch die Tiere des Feldes,8das Gevögel des Himmels und die Fische des Meeres, was die Pfade der Meere durchwandert.9Jehova, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!

This psalm begins by establishing the smallness of man in contrast to creation, an impression that every one of us can experience in contemplating, for example, the prodigious immensity of a starry sky! "What is man?" Then, brought back to our puny dimension, we learn that nevertheless God had wonderful and glorious things in view for man and through man. But how was He to realise them, with a being who was both sinner and mortal? It was impossible to crown with glory and honour a creature in misery and corruption. So what God was unable to do either for or through the first Adam He has accomplished in Christ, the Second Man. Yes, the Creator has taken upon Himself the body He had created. He was made "a little lower than the angels." Hebrews 2:6-9, which quotes and completes our vv. 4-6, gives the unfathomable motive for it: because of the death which He must taste. And it is in this human nature that the Son has received universal dominion. In Him man recovers more than Adam ever lost (vv. 5-8; 1 Cor. 15:27 . . .). Crowned with glory and honour, Christ, the Second Man, will introduce other men with Himself into heaven and will make them sharers of His glory.

Psalm 9
1Dem Vorsänger, nach Muth Labben. Ein Psalm von David. Ich will Jehova preisen mit meinem ganzen Herzen, will erzählen alle deine Wundertaten.2In dir will ich mich freuen und frohlocken, will deinen Namen besingen, o Höchster!3Als meine Feinde sich zurückwandten, strauchelten sie und kamen um vor deinem Angesicht.4Denn du hast ausgeführt mein Recht und meine Rechtssache; du hast dich auf den Thron gesetzt, ein gerechter Richter.5Du hast die Nationen gescholten, den Gesetzlosen vertilgt; ihren Namen hast du ausgelöscht für immer und ewig; -6O Feind! Zu Ende sind die Trümmer für immer; auch hast du Städte zerstört: ihr, ja, ihr Gedächtnis ist verschwunden.7Jehova aber thront ewiglich; er hat seinen Thron aufgestellt zum Gericht.8Und er, er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit, wird über die Völkerschaften Gericht halten in Geradheit.9Und Jehova wird eine hohe Feste sein dem Unterdrückten, eine hohe Feste in Zeiten der Drangsal.10Und auf dich werden vertrauen, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich suchen, Jehova.11Singet Psalmen Jehova, der Zion bewohnt, verkündet unter den Völkern seine Taten!12Denn der dem vergossenen Blute nachforscht, hat ihrer gedacht; er hat das Schreien der Elenden nicht vergessen.13Sei mir gnädig, Jehova! Sieh an mein Elend von seiten meiner Hasser, indem du mich emporhebst aus den Toren des Todes;14auf daß ich all dein Lob erzähle in den Toren der Tochter Zion, frohlocke über deine Rettung.15Versunken sind die Nationen in die Grube, die sie gemacht; ihr Fuß ward gefangen in dem Netze, das sie heimlich gelegt haben.16Jehova ist bekannt geworden: er hat Gericht ausgeübt, indem er den Gesetzlosen verstrickt hat in dem Werke seiner Hände. (Higgajon, Sela.)17Es werden zum Scheol umkehren die Gesetzlosen, alle Nationen, die Gottes vergessen.18Denn nicht für immer wird der Arme vergessen sein, noch für ewig verloren die Hoffnung der Sanftmütigen.19Stehe auf, Jehova! Nicht habe der Mensch die Oberhand; vor deinem Angesicht mögen gerichtet werden die Nationen!20Lege Furcht auf sie, Jehova; mögen die Nationen wissen, daß sie Menschen sind! (Sela.)

Psalm 9 and Psalm 10 are closely linked in their prophetic aspects. Psalm 9 sets forth the enemy from without – the nations in coalition against Israel. Psalm 10 introduces the enemy within – the ungodly oppressors persecuting the faithful remnant. The schemes of the wicked are only for a limited time. Their name will be obliterated for ever (v. 5); their ravages will be brought to an end for ever (v. 6) and the expectation of the poor shall not perish for ever (v. 18). Indeed it is also for ever that the LORD has taken His seat: "he hath prepared his throne for judgment" (v. 7; Ps. 58:11). Then He will call men to account for the blood and tears of the faithful, shed in every age. He will avenge the oppressed (v. 9), the afflicted whose cry He has not forgotten (v. 12). But the principal charge levelled against humanity, indicated by the title of the psalm, is the death of the Son of God (Muth-labben): the outrage committed against God by the world in crucifying His Beloved. A terrible judgment is in store for the race of His murderers.

In the parable of the sheep and the goats (Matt. 25:31 . . .) the Lord Jesus describes the judgment of the nations at the dawn of His reign and announces that each will be judged according to how they have treated Him.

Psalm 10
1Warum, Jehova, stehst du fern, verbirgst dich in Zeiten der Drangsal?2In seinem Hochmut verfolgt der Gesetzlose hitzig den Elenden. Sie werden erhascht werden in den Anschlägen, die sie ersonnen haben.3Denn der Gesetzlose rühmt sich des Gelüstes seiner Seele; und er segnet den Habsüchtigen, er verachtet Jehova.4Der Gesetzlose spricht nach seinem Hochmut: Er wird nicht nachforschen. Alle seine Gedanken sind: Es ist kein Gott!5Es gelingen seine Wege allezeit; hoch sind deine Gerichte, weit von ihm entfernt; alle seine Widersacher, er bläst sie an.6Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nicht wanken; von Geschlecht zu Geschlecht werde ich in keinem Unglück sein.7Sein Mund ist voll Fluchens und Truges und Bedrückung; unter seiner Zunge ist Mühsal und Unheil.8Er sitzt im Hinterhalt der Dörfer, an verborgenen Örtern ermordet er den Unschuldigen; seine Augen spähen dem Unglücklichen nach.9Er lauert im Versteck, wie ein Löwe in seinem Dickicht; er lauert, um den Elenden zu erhaschen; er erhascht den Elenden, indem er ihn in sein Netz zieht.10Er duckt sich, bückt sich, und in seine starken Klauen fallen die Unglücklichen.11Er spricht in seinem Herzen: Gott vergißt; er verbirgt sein Angesicht, niemals sieht er's!12Stehe auf, Jehova! Gott, erhebe deine Hand! Vergiß nicht der Elenden!13Warum verachtet der Gesetzlose Gott, spricht in seinem Herzen, du werdest nicht nachforschen?14Du hast es gesehen, denn du, du schaust auf Mühsal und Gram, um zu vergelten durch deine Hand; dir überläßt es der Unglückliche, der Waise Helfer bist du.15Zerbrich den Arm des Gesetzlosen; und der Böse, suche seine Gesetzlosigkeit, bis daß du sie nicht mehr findest!16Jehova ist König immer und ewiglich; die Nationen sind umgekommen aus seinem Lande.17Den Wunsch der Sanftmütigen hast du gehört, Jehova; du befestigtest ihr Herz, ließest dein Ohr aufmerken,18um Recht zu schaffen der Waise und dem Unterdrückten, daß der Mensch, der von der Erde ist, hinfort nicht mehr schrecke.

The "times of trouble" described in Psalms 9:9 and 10:1 will be frightening. Lust, pride, unbelief, treachery, violence . . . these features which exist in the world today will reach full development when "he who now letteth" (the Holy Spirit) has been taken away, in the days of the Antichrist, whose sinister portrait is drawn for us by these verses (see 2 Thess. 2:7-8). Contrary, however, to the thoughts of the wicked person who reckons that God "will not require it" (vv. 4, 13), whatever he does, secretly, cunningly and maliciously, is uncovered. And whatever he says "in his heart" (vv. 6, 11, 13) is proclaimed by the One who "searcheth the hearts" (Luke 12:3). "I shall not be moved" is here the language of folly (v. 6), but it can also be that of faith (Ps. 62:6). The thought that God sees all things encourages the man of faith when he is tested; the poor can commit himself to Him (v. 14). And v. 2 contains another reassuring truth: the wicked will always be caught in his own net (cf. Ps. 7:15; Ps. 9:16).

Psalm 9 closed with the thought that the nations are "but men"; Psalm 10 ends by calling the persecutor "the man of the earth". Believers, let us never forget that we belong to heaven, and because of this we are beyond the reach of this world and its prince.

Psalm 11
1Dem Vorsänger. Von David. Auf Jehova traue ich; wie saget ihr zu meiner Seele: Fliehet wie ein Vogel nach eurem Berge?2Denn siehe, die Gesetzlosen spannen den Bogen, sie haben ihren Pfeil auf der Sehne gerichtet, um im Finstern zu schießen auf die von Herzen Aufrichtigen.3Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was tut dann der Gerechte?4Jehova ist in seinem heiligen Palast. Jehova, in den Himmeln ist sein Thron; seine Augen schauen, seine Augenlider prüfen die Menschenkinder.5Jehova prüft den Gerechten; und den Gesetzlosen und den, der Gewalttat liebt, haßt seine Seele.6Er wird Schlingen regnen lassen auf die Gesetzlosen; Feuer und Schwefel und Glutwind wird das Teil ihres Bechers sein.7Denn gerecht ist Jehova, Gerechtigkeiten liebt er. Sein Angesicht schaut den Aufrichtigen an.

God has placed authorities in the world today: governments, magistrates, police . . . charged with maintaining order, justice and peace. In the time of the great tribulation, however, all that goes to secure the safety of man ("the foundations") will be overthrown. The question in v. 3 will therefore put the righteous to the test. Will they yield to the temptation to run away, as a bird flies off to escape danger? No; their trust is not in an earthly refuge (the mountain) but in Him who is unmovable, because His throne is in heaven (v. 4). Friends, how is it with our faith? If the Lord were to take away our main props down here – family, friends, health, material goods – would it be evident in whom we have trusted? And if we think about the foundations of truth, we must confess that they are being shaken throughout Christendom. What can the righteous do? He can separate himself from everything which attacks and seeks to destroy the pillars of divine truth.

God's eye tries the sons of men (v. 5; Ps. 7:9; see e.g. Luke 7:39-40; Luke 11:17; Luke 22:61). Distressing and intolerable thought for "the wicked"! Comforting knowledge for "the righteous"! It is for his own good that he is being so searched (Ps. 139:23-24).

Psalm 12
1Dem Vorsänger, auf der Scheminith. Ein Psalm von David. Rette, Jehova! Denn der Fromme ist dahin, denn die Treuen sind verschwunden unter den Menschenkindern.2Sie reden Falschheit, ein jeder mit seinem Nächsten; ihre Lippen schmeicheln, mit doppeltem Herzen reden sie.3Jehova wird ausrotten alle schmeichelnden Lippen, die Zunge, die große Dinge redet,4die da sagen: Wir werden überlegen sein mit unserer Zunge, unsere Lippen sind mit uns; wer ist unser Herr?5Wegen der gewalttätigen Behandlung der Elenden, wegen des Seufzens der Armen will ich nun aufstehen, spricht Jehova; ich will in Sicherheit stellen den, der danach schmachtet.6Die Worte Jehovas sind reine Worte Silber, das geläutert in dem Schmelztiegel zur Erde fließt, siebenmal gereinigt.7Du, Jehova, wirst sie bewahren, wirst sie behüten vor diesem Geschlecht ewiglich.8Die Gesetzlosen wandeln ringsumher, wenn die Gemeinheit erhöht ist bei den Menschenkindern.

This psalm expresses the suffering of a soul stricken with a sense of the unrighteousness which surrounds him. David, who wrote it, had to experience this personally on many, many occasions. The duplicity and jealous hatred of Saul (1 Sam. 18:17 . . .), the idle intentions of the inhabitants of Keilah (1 Sam. 23:12), the double treason of the Ziphites (1 Sam. 23:19 and 1 Sam. 26:1) and the even greater treachery of Doeg the Edomite (1 Sam. 22:9-10), then Nabal's contemptuous ingratitude (1 Sam. 25:10-11) — all of these could not fail to have their effect upon David. Certainly in every circumstance he was able to prove God's comforting reply, "I will set him in safety from him that puffeth at him" (v. 5; cf. Ps. 10:5). But his own standard of truth was by no means perfect (see 1 Sam. 20:6; 1 Sam. 21:2 . . .).

On the other hand, the holiness of the Lord Jesus rendered Him fully sensitive to the duplicity and cunning of His adversaries (of which Luke 20:20 gives us an example). The more a Christian walks in the light, the more he will suffer from the world's corrupt atmosphere. How greatly then will his painful experience of the lying tongues of men, with their hypocrisy and pride (vv. 2, 3) make him appreciate by contrast the purity and practical value of the words of the LORD (v. 6). "Thy word is truth" (John 17:17; Ps. 119:140).

Psalm 13
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. Bis wann, Jehova, willst du meiner vergessen immerdar? Bis wann willst du dein Angesicht vor mir verbergen?2Bis wann soll ich Ratschläge hegen in meiner Seele, Kummer in meinem Herzen bei Tage? Bis wann soll sich mein Feind über mich erheben?3Schaue her, antworte mir, Jehova, mein Gott! Erleuchte meine Augen, daß ich nicht entschlafe zum Tode,4daß mein Feind nicht sage: Ich habe ihn übermocht! meine Bedränger nicht frohlocken, wenn ich wanke.5Ich aber, ich habe auf deine Güte vertraut; mein Herz soll frohlocken über deine Rettung.6(H13:5) Ich will Jehova singen, denn er hat wohlgetan an mir.

Of this tribulation through which the Jewish remnant will pass in the last days before the millennial reign, the Lord Jesus declares that there will not have been any to compare with it since the beginning of creation . . . and that there never will be. We can therefore understand the cry of anguish, "How long?" repeated four times at the beginning of this psalm and also in several others. It is in reply to that question that the Lord will make a short work upon the earth (Mark 13:20; Rom. 9:28). The Lord has promised that the Christian will never experience a comparable distress (Rev. 3:10). The Christian can however find himself in a state of discouragement, perhaps for a long period, and think that God has forgotten him and has deliberately hidden His face from him (v. 1). Perhaps this has happened to us. How do we emerge from such a gloomy tunnel? Let us cease first of all to fret and to take counsel in our own soul (v. 2); it will bring us no reply, but rather weariness and anguish (1 Sam. 27:1). Let us rather keep in mind this triumphant outburst: "Who shall separate us from the love of Christ? shall tribulation, or distress, or persecution . . .?" (Rom. 8:35 . . .). The remembrance of His goodness and of His salvation — there is the secret which will restore our confidence and our joy (v. 5).

Psalm 14, Psalm 15
1Dem Vorsänger. Von David. Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott! Sie haben verderbt gehandelt, sie haben abscheulich getan; da ist keiner, der Gutes tue.2Jehova hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Gott suche.3Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.4Haben keine Erkenntnis alle, die Frevel tun, die mein Volk fressen, als äßen sie Brot? Jehova rufen sie nicht an.5Da überfiel sie ein Schrecken, denn Gott ist unter dem gerechten Geschlecht.6Ihr machet zum Hohn den Ratschlag des Elenden, weil Jehova seine Zuflucht ist.7O daß aus Zion die Rettung Israels da wäre! Wenn Jehova die Gefangenschaft seines Volkes wendet, soll Jakob frohlocken, Israel sich freuen.
1Ein Psalm; von David. Jehova, wer wird in deinem Zelte weilen? Wer wird wohnen auf deinem heiligen Berge?2Der in Lauterkeit wandelt und Gerechtigkeit wirkt und Wahrheit redet von Herzen,3nicht verleumdet mit seiner Zunge, kein Übel tut seinem Genossen, und keine Schmähung bringt auf seinen Nächsten;4in dessen Augen verachtet ist der Verworfene, der aber die ehrt, welche Jehova fürchten; hat er zum Schaden geschworen, so ändert er es nicht:5Der sein Geld nicht auf Zins gibt, und kein Geschenk nimmt wider den Unschuldigen. Wer solches tut, wird nicht wanken in Ewigkeit.

Truly a fool is he who, faced with so many evidences that God has given of His power and His love, closes his eyes, hardens his heart and says: "There is no God" (v. 1; Ps. 10:4; Jer. 5:12). But if all men are not atheists, all without exception are lacking in true understanding. For no one seeks after this God whose existence he recognises – unless God operates in his heart.

Is it not appalling, this picture of the human race as God views it from heaven? But let us never forget that this is the race, rebellious and corrupted by nature, to which you and I belong.

After the sad declaration of Psalm 14, "There is none that doeth good . . .", Psalm 15 can fairly pose the question, "Who shall abide in thy tabernacle?" Ch. 3 of Romans which quotes Psalm 14:1-3 next reveals the glorious truth which concerns us: that amongst men, who are all shown to be sinners, God freely justifies those who believe (Rom. 3:10-12; 22-26).

The characteristics of the faithful Israelite are the same as those that grace should produce in the Christian: righteousness and truth in his walk, deeds and words; goodwill towards his neighbour; recognition of good and evil in accordance with divine standards (read Isa. 33:15-16).

Psalm 16
1Ein Gedicht von David. Bewahre mich, Gott, denn ich traue auf dich!2Du, meine Seele, hast zu Jehova gesagt: Du bist der Herr; meine Güte reicht nicht hinauf zu dir.3Du hast zu den Heiligen gesagt, die auf Erden sind, und zu den Herrlichen: An ihnen ist alle meine Lust.4Viele werden der Schmerzen derer sein, die einem anderen nacheilen; ihre Trankopfer von Blut werde ich nicht spenden, und ihre Namen nicht auf meine Lippen nehmen.5Jehova ist das Teil meines Erbes und meines Bechers; du erhältst mein Los.6Die Meßschnüre sind mir gefallen in lieblichen Örtern; ja, ein schönes Erbteil ist mir geworden.7Jehova werde ich preisen, der mich beraten hat, selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren.8Ich habe Jehova stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.9Darum freut sich mein Herz, und frohlockt meine Seele. Auch mein Fleisch wird in Sicherheit ruhen.10Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe.11Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.

This psalm is directly applicable to the Man Christ Jesus, as the quotations which are made from it in the Acts clearly show (Acts 2:25; Acts 13:35). Besides, who but He would dare to declare, "I have set the LORD always before me" (v. 8)? We see Him here, not as Saviour (that is in Ps. 22), but as our Example; not as Son of God, but as the Man of faith. As the Son, He has no need of being preserved (v. 1), and His goodness extends even to that of God Himself (v. 2; see Mark 10:18). But confidence, dependence, patience, faith, indeed all the sentiments we see shining out in this psalm in respect of a God known and honoured are human sentiments. To manifest them to perfection, Christ came to live the life of a man on the earth (and in what conditions!) —but the life of a man without sin! He is presented to us as submitted to God, the Lord (v. 2); finding His joy in the saints (v. 3), in the lot which His Father has reserved for Him (v. 5; Hebrews 12:2) and finally in the LORD Himself (vv. 8, 9, 11). He is confident even in the face of death (v.10). Marvellous pathway, which is the delight of His God! This is a pathway which He has marked out so that we can follow His steps (1 Peter 2:21).

Psalm 17
1Ein Gebet; von David. Höre, Jehova, die Gerechtigkeit, horche auf mein Schreien; nimm zu Ohren mein Gebet von Lippen ohne Trug!2Von deiner Gegenwart gehe mein Recht aus; laß deine Augen Aufrichtigkeit anschauen!3Du hast mein Herz geprüft, hast mich des Nachts durchforscht; du hast mich geläutert, nichts fandest du; mein Gedanke geht nicht weiter als mein Mund.4Was das Tun des Menschen anlangt, so habe ich mich durch das Wort deiner Lippen bewahrt vor den Wegen des Gewalttätigen.5Meine Schritte hielten fest an deinen Spuren, meine Tritte haben nicht gewankt.6Ich, ich habe dich angerufen, denn du erhörest mich, o Gott. Neige dein Ohr zu mir, höre meine Rede!7Erweise wunderbar deine Gütigkeiten, der du durch deine Rechte die auf dich Trauenden rettest vor denen, die sich wider sie erheben.8Bewahre mich wie den Augapfel im Auge; birg mich in dem Schatten deiner Flügel9vor den Gesetzlosen, die mich zerstören, meinen Todfeinden, die mich umzingeln.10Ihr fettes Herz verschließen sie, mit ihrem Munde reden sie stolz.11In allen unseren Schritten haben sie uns jetzt umringt; sie richten ihre Augen, uns zu Boden zu strecken.12Er ist gleich einem Löwen, der nach Raub schmachtet, und wie ein junger Löwe, sitzend im Versteck.13Stehe auf, Jehova! Komm ihm zuvor, wirf ihn nieder! Errette meine Seele von dem Gesetzlosen durch dein Schwert;14von den Leuten durch deine Hand, Jehova, von den Leuten dieses Zeitlaufs! Ihr Teil ist in diesem Leben, und ihren Bauch füllst du mit deinem Schatze; sie haben Söhne die Fülle, und ihren Überfluß lassen sie ihren Kindern.15Ich, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bilde.

In Psalm 16 we admired the confidence of the perfect Man. In Psalm 17 it is His righteousness that is before us. His righteousness is also and primarily before God, who finds complete satisfaction in it. Men can only see another person's behaviour, but God goes further and considers the motives that govern it. Psalm 11:5 taught us that "The LORD trieth the righteous . . .". But here we have the result of this close scrutiny of the heart of the Lord Jesus: "Thou hast tried me and shalt find nothing; I am purposed that my mouth shall not transgress." (v. 3; cf. John 8:25). Matchless Example! Let us make sure that our thoughts are always in step with our words, and vice-versa.

Besides this, let us learn to know and to use the Word of God as He did. He used it to keep Himself from the paths of the destroyer, from Satan himself (v. 4; Matt. 4: 4, 7, 10).

Vv. 14 and 15 emphasise the contrast between "men of the world, who have their portion in this life", and the righteous person (Christ, but also the believer), whose portion is heavenly (Ps. 16:5). In His sufferings now for righteousness's sake, He thinks of resurrection and of the Object of His affections: "I shall be satisfied . . . with thy likeness" (v. 15; cf. Ps. 16:11).

Psalm 18:1-29
1Dem Vorsänger. Von dem Knechte Jehovas, von David, der die Worte dieses Liedes zu Jehova redete an dem Tage, als Jehova ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls. Und er sprach: Ich liebe dich, Jehova, meine Stärke!2Jehova ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf ihn werde ich trauen, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.3Ich werde Jehova anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.4Es umfingen mich die Bande des Todes, und die Ströme Belials erschreckten mich;5die Bande des Scheols umringten mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes.6In meiner Bedrängnis rief ich zu Jehova, und ich schrie zu meinem Gott; er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei vor ihm kam in seine Ohren.7Da wankte und bebte die Erde, und die Grundfesten der Berge erzitterten und wankten, weil er entbrannt war.8Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer fraß aus seinem Munde; glühende Kohlen brannten aus ihm.9Und er neigte die Himmel und fuhr hernieder, und Dunkel war unter seinen Füßen.10Und er fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er schwebte auf den Fittichen des Windes.11Finsternis machte er zu seinem Bergungsort, zu seinem Zelte rings um sich her, Finsternis der Wasser, dichtes Himmelsgewölk.12Aus dem Glanze vor ihm fuhr sein dichtes Gewölk vorüber, Hagel und feurige Kohlen.13Und es donnerte Jehova in den Himmeln, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen, Hagel und feurige Kohlen.14Und er schoß seine Pfeile und zerstreute sie, und er schleuderte Blitze und verwirrte sie.15Und es wurden gesehen die Betten der Wasser, und die Grundfesten des Erdkreises wurden aufgedeckt vor deinem Schelten, Jehova, vor dem Schnauben des Hauches deiner Nase.16Er streckte seine Hand aus von der Höhe, er nahm mich, er zog mich aus großen Wassern.17Er errettete mich von meinem starken Feinde und von meinen Hassern, denn sie waren mächtiger als ich.18Sie ereilten mich am Tage meines Unglücks, aber Jehova ward mir zur Stütze.19Und er führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Lust an mir hatte.20Jehova vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände erstattete er mir.21Denn ich habe die Wege Jehovas bewahrt, und bin von meinem Gott nicht frevelhaft abgewichen.22Denn alle seine Rechte waren vor mir, und seine Satzungen, ich entfernte sie nicht von mir.23Und ich war vollkommen gegen ihn, und hütete mich vor meiner Ungerechtigkeit.24Und Jehova erstattete mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.25Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig, gegen den vollkommenen Mann erzeigst du dich vollkommen;26gegen den Reinen erzeigst du dich rein, und gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend.27Denn du, du wirst retten das elende Volk, und die hohen Augen wirst du erniedrigen.28Denn du, du machst meine Leuchte scheinen; Jehova, mein Gott, erhellt meine Finsternis.29Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, und mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.

This psalm constitutes a great prophecy comprising the death, resurrection, exaltation, final victory and kingship of the Messiah. The first three verses provide the theme which will afterwards be developed at length: namely the manner of the deliverance of "the servant of the LORD" (see title). The Lord Jesus teaches us, by His own experience, what God is for the one who puts his trust in Him. "The exceeding greatness of his power to us-ward who believe" has been demonstrated in Christ's resurrection, ascension, and the place which has been given Him above all His enemies (read Eph. 1:19-21). What God was to the Lord Jesus in the hour of His distress (v. 6), of His calamity (v. 18), He is also for us; and the trials through which we pass are so many opportunities to get to know Him in a new way. Am I weary, downcast? He is my strength. Is my faith tottering? He is my Rock. Is danger in sight? He is my stronghold, the fortress where I find a sure refuge (Ps. 9:9). Am I grappling with the Enemy? He is the shield which protects me from his blows. For the Lord Jesus, such deliverance was the result of His righteousness (vv. 19, 24), whilst for us it is assured on account of our relationship with Him.

Psalm 18:30-50
30Gott, sein Weg ist vollkommen; Jehovas Wort ist geläutert; ein Schild ist er allen, die auf ihn trauen.31Denn wer ist Gott, außer Jehova? Und wer ein Fels, als nur unser Gott?32Der Gott, der mich mit Kraft umgürtet und vollkommen macht meinen Weg;33der meine Füße denen der Hindinnen gleich macht, und mich hinstellt auf meine Höhen;34der meine Hände den Streit lehrt, und meine Arme spannen den ehernen Bogen!35Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stützte mich, und deine Herablassung machte mich groß.36Du machtest Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.37Meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.38Ich zerschmetterte sie, und sie vermochten nicht aufzustehen; sie fielen unter meine Füße.39Und du umgürtetest mich mit Kraft zum Streite, beugtest unter mich, die wider mich aufstanden.40Und du hast mir gegeben den Rücken meiner Feinde; und meine Hasser, ich vernichtete sie.41Sie schrieen, und kein Retter war da zu Jehova, und er antwortete ihnen nicht.42Und ich zermalmte sie wie Staub vor dem Winde; wie Straßenkot schüttete ich sie aus.43Du errettetest mich aus den Streitigkeiten des Volkes; du setztest mich zum Haupte der Nationen; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.44Sowie ihr Ohr hörte, gehorchten sie mir; die Söhne der Fremde unterwarfen sich mir mit Schmeichelei.45Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Schlössern.46Jehova lebt, und gepriesen sei mein Fels! Und erhoben werde der Gott meines Heils!47Der Gott, der mir Rache gab und die Völker mir unterwarf,48der mich errettete von meinen Feinden. Ja, du erhöhtest mich über die, welche wider mich aufstanden; von dem Manne der Gewalttat befreitest du mich.49Darum, Jehova, will ich dich preisen unter den Nationen, und Psalmen singen deinem Namen,50Dich, der groß macht die Rettungen seines Königs, und Güte erweist seinem Gesalbten, David und seinem Samen ewiglich.

The Lord Jesus is pleased to bring us to a knowledge of His God, whose way is perfect and whose Word is tried (v. 30; Prov. 30:5). In the first part of the psalm, He has taught us by His example to call upon Him in our afflictions. Here He teaches us to lean upon Him for our walk (vv. 33, 36) and for our conflict (vv. 34, 35 and 39).

Do we know from experience what it is to be set upon our high places? (cf. Hab. 3:19). From a high vantage point we can enjoy a prospect far and wide (see Isa. 33:17). Think of the one offered to us at the end of this psalm. Our vision is extended into the future, to the time when God will destroy all the enemies of His Son. On the horizon we see the dawning of the day of His reign. He will be established Prince over His people Israel, but also Ruler over the nations. How aptly the hymn expresses His praise, "Hail to the Lord's Anointed . . . He comes to break oppression, to set the captive free, to take away transgression and rule in equity".

It was necessary, for God's glory, that the nations should praise Him, and so they will during His reign. But it is our privilege even today, drawn as we have been from among the nations, to sing hymns to the glory of His Name (v. 49, quoted in Rom. 15:9). Let us not deprive Him of our praise.

Psalm 19
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk.2Ein Tag berichtet es dem anderen, und eine Nacht meldet der anderen die Kunde davon.3Keine Rede und keine Worte, doch gehört wird ihre Stimme.4Ihre Meßschnur geht aus über die ganze Erde, und bis an das Ende des Erdkreises ihre Sprache; er hat der Sonne in ihnen ein Zelt gesetzt.5Und sie ist wie ein Bräutigam, der hervortritt aus seinem Gemach; sie freut sich wie ein Held, zu durchlaufen die Bahn.6Vom Ende der Himmel ist ihr Ausgang, und ihr Umlauf bis zu ihren Enden; und nichts ist vor ihrer Glut verborgen.7Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, erquickend die Seele; das Zeugnis Jehovas ist zuverlässig, macht weise den Einfältigen.8Die Vorschriften Jehovas sind richtig, erfreuend das Herz; das Gebot Jehovas ist lauter, erleuchtend die Augen.9Die Furcht Jehovas ist rein, bestehend in Ewigkeit. Die Rechte Jehovas sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt;10sie, die köstlicher sind als Gold und viel gediegenes Gold, und süßer als Honig und Honigseim.11Auch wird dein Knecht durch sie belehrt; im Beobachten derselben ist großer Lohn.12Verirrungen, wer sieht sie ein? Von verborgenen Sünden reinige mich!13Auch von übermütigen halte deinen Knecht zurück; laß sie mich nicht beherrschen! Dann bin ich tadellos und bin rein von großer Übertretung.14Laß die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Jehova, mein Fels und mein Erlöser!

God has revealed Himself successively by a twofold witness: firstly, in His creation (vv. 1-6), whose silent but so eloquent language makes known to the ends of the earth His power and His wisdom (Acts 14:17). The sun's regular and health-giving course, beaming its light and warmth on all the world is a constant proof of the goodness of God towards all His creatures (Ps. 136:8; Matt. 5:45).

The second witness is by His Word (vv. 7, 11). Holy, just and good, spiritual, even when it is only concerned with the Law given to Israel (Rom. 7:12, 14), of still how much greater value is it now that it is complete! This excellent Word warns the servant (v. 11) and reaches his conscience (which constitutes within every man a third witness). It brings to light as many hidden faults (committed inadvertently: v. 12) as wilful sins, committed in self-will, the result of self-esteem or pride (see this distinction in Num. 15:27-30).

We also find that a three-fold witness at the beginning of the Epistle to the Romans: creation (Rom. 1:20), conscience (Rom. 2:15) and the Law (Rom. 2:17 . . .) is set before man to light his condition and lead him to salvation.

Psalm 20
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. Jehova erhöre dich am Tage der Drangsal, der Name des Gottes Jakobs setze dich in Sicherheit;2Er sende deine Hilfe aus dem Heiligtum, und von Zion aus unterstütze er dich;3Er gedenke aller deiner Speisopfer, und dein Brandopfer wolle er annehmen! (Sela.)4Er gebe dir nach deinem Herzen, und alle deine Ratschläge erfülle er!5Jubeln wollen wir über deine Rettung, und im Namen unseres Gottes das Panier erheben. Jehova erfülle alle deine Bitten!6Jetzt weiß ich, daß Jehova seinen Gesalbten rettet; aus seinen heiligen Himmeln wird er ihn erhören durch die Machttaten des Heils seiner Rechten.7Diese gedenken der Wagen und jene der Rosse, wir aber gedenken des Namens Jehovas, unseres Gottes.8Jene krümmen sich und fallen, wir aber stehen und halten uns aufrecht.9Jehova, rette! Der König erhöre uns am Tage unseres Rufens!

God has given the world more than the witnesses mentioned in Psalm 19: a living Witness, Jesus Christ. Psalm 16:3 showed us the perfect Man finding all His delight in believers, the "saints" and the "excellent" in the earth. Conversely, we see Christ in Psalm 20 to be the centre of the interest and affections of His own. To the One who was to proclaim on the cross, "I cry in the daytime, but thou hearest not" (Ps. 22:2) they say, "The LORD hear thee! . . . the LORD fulfil all thy petitions" (vv. 1, 5). Then the certainty of faith, "He will hear him . . ." (v. 6), to which the cry of deliverance from Psalm 22:21 corresponds, "Thou hast heard me . . .". Only then do the faithful intercede for themselves, "Let the king hear us" (v. 9). Oh that we too might better realise what abandonment and then deliverance meant to the Lord Jesus, and what their glorious results are for us!

"Some trust in chariots and, some in horses: but we will remember the name of the LORD our God." (v. 7). Modern man counts more than ever on his powerful and rapid means of travel, as on many other things. But the Christian's glory is to belong to Christ and to bear His beautiful Name (James 2:7).

Psalm 21
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. In deiner Kraft, Jehova, freut sich der König, und wie sehr frohlockt er über deine Rettung!2Den Wunsch seines Herzens hast du ihm gegeben, und das Verlangen seiner Lippen nicht verweigert. (Sela.)3Denn mit Segnungen des Guten kamst du ihm zuvor; auf sein Haupt setztest du eine Krone von gediegenem Golde.4Leben erbat er von dir, du hast es ihm gegeben: Länge der Tage immer und ewiglich.5Groß ist seine Herrlichkeit durch deine Rettung; Majestät und Pracht legtest du auf ihn.6Denn zu Segnungen setztest du ihn ewiglich; du erfreutest ihn mit Freude durch dein Angesicht.7Denn auf Jehova vertraut der König, und durch des Höchsten Güte wird er nicht wanken.8Deine Hand wird finden alle deine Feinde, finden wird deine Rechte deine Hasser.9Wie einen Feuerofen wirst du sie machen zur Zeit deiner Gegenwart; Jehova wird sie verschlingen in seinem Zorn, und Feuer wird sie verzehren.10Ihre Frucht wirst du von der Erde vertilgen, und ihren Samen aus den Menschenkindern.11Denn sie haben Böses wider dich geplant, einen Anschlag ersonnen: sie werden nichts vermögen.12Denn du wirst sie umkehren machen, wirst deine Sehne gegen ihr Angesicht richten.13Erhebe dich, Jehova, in deiner Kraft! Wir wollen singen und Psalmen singen deiner Macht.

In Psalm 20, the faithful addressed their King. Now they speak to the LORD about this King (vv. 1-7) – a subject pleasing to the heart of God! Let us not forget that the principal object of Christian worship is the presentation to the Father of the One who is altogether acceptable to Himself — His Son, Jesus Christ.

The "blessings of goodness" (v. 3) which He now enjoys are in marked contrast to the sufferings and insults which were His portion. Thus the crown of thorns is replaced by a crown of pure gold; the parting of His raiment is recompensed by the honour and majesty which God has laid upon Him (v. 6; Ps. 45:6-8); the shame of the cross is succeeded by the glory of His resurrection (v. 4). Yes, the One who was made a curse for us is blessed for ever, and the One from whom God turned His face for a moment is now made exceeding glad with His countenance (v. 6).

We may well ask why the Holy Spirit has not reversed the order of Psalms 21 and 22. Is it not precisely because God had "prevented"* His Son with the blessings (v. 3) already prepared for Him? He has made Him a gift of them in advance (cf. John 17:4-5). It is also because He does not wish to let us approach the solemn matter of the abandonment of His Beloved (Ps. 22) without having previously made us aware of His glories.

*to prevent: to go before (old meaning).

Psalm 22:1-21
1Dem Vorsänger, nach: "Hindin der Morgenröte". Ein Psalm von David. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns?2Mein Gott! Ich rufe des Tages, und du antwortest nicht; und des Nachts, und mir wird keine Ruhe.3Doch du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels.4Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du errettetest sie.5Zu dir schrieen sie und wurden errettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht beschämt.6Ich aber bin ein Wurm und kein Mann, der Menschen Hohn und der vom Volke Verachtete.7Alle, die mich sehen, spotten meiner; sie reißen die Lippen auf, schütteln den Kopf:8"Er vertraut auf Jehova! Der errette ihn, befreie ihn, weil er Lust an ihm hat!"9Doch du bist es, der mich aus dem Mutterleibe gezogen hat, der mich vertrauen ließ an meiner Mutter Brüsten.10Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoße an, von meiner Mutter Leibe an bist du mein Gott.11Sei nicht fern von mir! Denn Drangsal ist nahe, denn kein Helfer ist da.12Viele Farren haben mich umgeben, Stiere von Basan mich umringt;13sie haben ihr Maul wider mich aufgesperrt, gleich einem reißenden und brüllenden Löwen.14Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist geworden mein Herz, es ist zerschmolzen inmitten meiner Eingeweide.15Meine Kraft ist vertrocknet wie ein Scherben, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; und in den Staub des Todes legst du mich.16Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben;17alle meine Gebeine könnte ich zählen. Sie schauen und sehen mich an;18Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los.19Du aber, Jehova, sei nicht fern! Meine Stärke, eile mir zur Hilfe!20Errette vom Schwert meine Seele, meine einzige von der Gewalt des Hundes;21rette mich aus dem Rachen des Löwen! Ja, du hast mich erhört von den Hörnern der Büffel.

This portion of Scripture, more than any other, should be approached with "unshod feet", for it contains the most profound of all subjects: the feelings and prayers of Christ during the hours of the cross. First subjected to the wickedness of men, suffering for righteousness's sake, He afterwards knows, during three hours of impenetrable darkness, the forsaking of His mighty God. Completely alone, the perfect Man endures this unequalled experience with the unique inward sustaining power of His matchless love. And He does not cease for an instant to trust in the One who, for the time being, cannot answer His prayer. He publicly declares His shame and His weakness (vv. 1, 2 and 6), but without any sign of impatience, or of despair, or any tendency to defend Himself.

At the cross, man gave his full measure; he showed just how far he was capable of going in his hatred, his violence, his cynicism, his moral baseness (vv. 6-8, 12, 13, 16 and 18). At the same time, however, God Himself also gave in full measure according to His own nature: in perfect righteousness against sin; in perfect love for the sinner. The cross has magnified it all. Oh! that this contemplation of the Lord Jesus dying for us might produce in each of our souls humility and gratitude, reverence and worship!

Psalm 22:22-31
22Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben.23Ihr, die ihr Jehova fürchtet, lobet ihn; aller Same Jakobs, verherrlichet ihn, und scheuet euch vor ihm, aller Same Israels!24Denn nicht verachtet hat er, noch verabscheut das Elend des Elenden, noch sein Angesicht vor ihm verborgen; und als er zu ihm schrie, hörte er.25Von dir kommt mein Lobgesang in der großen Versammlung; bezahlen will ich meine Gelübde vor denen, die ihn fürchten.26Die Sanftmütigen werden essen und satt werden; es werden Jehova loben, die ihn suchen; euer Herz lebe immerdar.27Es werden eingedenk werden und zu Jehova umkehren alle Enden der Erde; und vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen.28Denn Jehovas ist das Reich, und unter den Nationen herrscht er.29Es essen und fallen nieder alle Fetten der Erde; vor ihm werden sich beugen alle, die in den Staub hinabfahren, und der seine Seele nicht am Leben erhält.30Ein Same wird ihm dienen; er wird dem Herrn als ein Geschlecht zugerechnet werden.31Sie werden kommen und verkünden seine Gerechtigkeit einem Volke, welches geboren wird, daß er es getan hat.

The cry reaches the One who is among the "horns of the unicorns" (cf. vv. 2 and 21). This is resurrection and at the same time the joy of communion restored. But, in His love, Christ makes haste to share His joy. Thus His first thought is to make known to "His brethren" the new relationship in which His work has placed them, in telling them of His Father who becomes their Father, of His God who becomes their God (v. 22; John 20:17). Unlike the other psalms which speak of the sufferings of Christ, there is no question of recrimination in this one. The Lord Jesus here is the bearer of sins and in consequence all is simply grace and blessing. Blessing for the Assembly (composed in its beginning of Jewish disciples: v. 22 quoted in Heb. 2:12); for the restored Israel, called in v. 25 "the great congregation"; for "all the kindreds of the nations" during the 1000 years reign (vv. 27, 28); finally for all those that shall be born during the course of that glorious reign (v. 31). As ripples spread outwards from the centre where they have been produced, so the marvels and manifold consequences of the work of the cross are extended to the whole creation. And so we begin to understand why the Lord Jesus was forsaken (cf. v. 1).

Psalm 23
1Ein Psalm von David. Jehova ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.2Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern.3Er erquickt meine Seele, er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.4Auch wenn ich wanderte im Tale des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.5Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.6Fürwahr, Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Hause Jehovas auf immerdar.

The good Shepherd has given His life for His sheep (Ps. 22; John 10:11). Now He goes before them. He feeds them tenderly; they lack nothing since He is there, responsible for them. The sheep, those weak, dependent creatures which are a picture of us, have the daily experience of the Shepherd's care (Isa. 40:11; Isa. 49:10). Plain gratitude declares: I have lacked nothing (Luke 22:35), but faith affirms: I shall lack nothing (at least nothing that is necessary for my soul; thus it is my soul is restored — v. 3).

The Lord Jesus leads me beside the still waters, but also in the paths of righteousness; He owes it to His own Name.

From v. 4 onwards, the sheep speaks directly to Him, "Thou art with me . .". In this company, even the valley of the shadow of death is no longer frightening. The good Shepherd's rod and staff comfort me. He will protect me from all dangers, even from my own straying. I can, without being afraid of the presence of mighty enemies, sit down at the royal table; here my place has been prepared, not for an occasional invitation, but for all the days of my life (cf. 2 Sam. 9:13). That place is in the house of the God of goodness and mercy — my Father — in which I now dwell by faith, whilst waiting to live there in reality for ever.

Psalm 24
1Von David. Ein Psalm. Jehovas ist die Erde und ihre Fülle, der Erdkreis und die darauf wohnen.2Denn er, er hat sie gegründet über Meeren, und über Strömen sie festgestellt.3Wer wird steigen auf den Berg Jehovas, und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte?4Der unschuldiger Hände und reinen Herzens ist, der nicht zur Falschheit erhebt seine Seele und nicht schwört zum Truge.5Er wird Segen empfangen von Jehova, und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.6Dies ist das Geschlecht derer, die nach ihm trachten, die dein Angesicht suchen Jakob. (Sela.)7Erhebet, ihr Tore, eure Häupter, und erhebet euch, ewige Pforten, daß einziehe der König der Herrlichkeit!8Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Jehova, stark und mächtig! Jehova, mächtig im Kampf!9Erhebet, ihr Tore, eure Häupter, und erhebet euch, ewige Pforten, daß einziehe der König der Herrlichkeit!10Wer ist er, dieser König der Herrlichkeit? Jehova der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit! (Sela.)

In Psalm 22 we find a Saviour. That is the past, the cross, where it all began. Psalm 23 corresponds with the present: we experience the care of a Shepherd. Psalm 24 next opens the future to us: here we admire the King of Glory.

All these psalms are written by David, a man who knew rejection and suffering, but who was also the shepherd of Israel (2 Sam. 5:2) and glorious king of Zion. Psalm 24 begins with the affirmation of the LORD's rights over the earth. There the cross was erected (Ps. 22). It is at present a dark valley (Ps. 23). But soon the LORD will establish His throne there. "The world, and they that dwell therein" will then have to recognise the One to whom they belong and to submit to His rule. Some will only decide to do so as a result of constraint, yielding "feigned obedience", as it says in Psalm 18:44 (margin). For our part, may we be able from this day forward to yield obedience and love to the Lord Jesus. To have a part in the Kingdom the citizens must possess its characteristics (vv. 3-6); the Lord Jesus made them known from the outset of His ministry (cf. v. 4 with Matt. 5:8). He was the King, the Messiah of Israel. But His people rejected Him, so that He went forth, bearing His cross (John 19:5, 17). Let us contemplate Him now, entering in as the LORD Himself, the King of Glory, to His reign of blessing.

Psalm 25
1Von David. Zu dir, Jehova, erhebe ich meine Seele.2Mein Gott, auf dich vertraue ich: Laß mich nicht beschämt werden, laß meine Feinde nicht über mich frohlocken!3Auch werden alle, die auf dich harren, nicht beschämt werden; es werden beschämt werden, die treulos handeln ohne Ursache.4Deine Wege, Jehova, tue mir kund, deine Pfade lehre mich!5Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils; auf dich harre ich den ganzen Tag.6Gedenke deiner Erbarmungen, Jehova, und deiner Gütigkeiten; denn von Ewigkeit her sind sie.7Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend, noch meiner Übertretungen; gedenke du meiner nach deiner Huld, um deiner Güte willen, Jehova!8Gütig und gerade ist Jehova, darum unterweist er die Sünder in dem Wege;9Er leitet die Sanftmütigen im Recht, und lehrt die Sanftmütigen seinen Weg.10Alle Pfade Jehovas sind Güte und Wahrheit für die, welche seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren.11Um deines Namens willen, Jehova, wirst du ja vergeben meine Ungerechtigkeit; denn sie ist groß.12Wer ist nun der Mann, der Jehova fürchtet? Er wird ihn unterweisen in dem Wege, den er wählen soll.13Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same die Erde besitzen.14Das Geheimnis Jehovas ist für die, welche ihn fürchten, und sein Bund, um ihnen denselben kundzutun.15Meine Augen sind stets auf Jehova gerichtet; denn er wird meine Füße herausführen aus dem Netze.16Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn einsam und elend bin ich.17Die Ängste meines Herzens haben sich vermehrt; führe mich heraus aus meinen Drangsalen!18Sieh an mein Elend und meine Mühsal, und vergib alle meine Sünden!19Sieh an meine Feinde, denn ihrer sind viele, und mit grausamem Hasse hassen sie mich.20Bewahre meine Seele und errette mich! Laß mich nicht beschämt werden, denn ich traue auf dich.21Lauterkeit und Geradheit mögen mich behüten, denn ich harre auf dich.22Erlöse Israel, o Gott, aus allen seinen Bedrängnissen!

Psalms 16-24 have in particular occupied us with Christ, the Messiah. Psalm 25 commences a new series (Psalms 25-39), concerned with "the remnant" and the faithful in general. We must bear in mind when reading the psalms that they are divided into groups and, characteristically, each group deals separately with a principal thought.

It helps us in Psalm 25 to notice two prayers: vv. 4-7 and 16-22. Let us especially take for ourselves the requests of vv. 4 and 5, ". . . Lead me in thy truth" (cf. Ps. 43:3). It was a matter of great joy for the Apostle John to find, in the family of "the elect lady", children walking in the truth (2 John 4).

But how are we to walk unless we know the way and the paths? God makes them known, and see how the soul progresses in them (vv. 8-10, 12). Nevertheless, one condition is laid down: "The secret of the LORD (His intimate communications) is with them that fear him" (vv. 12-14). In other words, God reveals His thoughts and gives understanding of His Word only to those who are ready to submit to them. That, no doubt, is why there is so much ignorance in Christendom . . . and often also in our own minds.

Psalm 26
1Von David. Richte mich, Jehova! Denn in meiner Lauterkeit habe ich gewandelt; und auf Jehova habe ich vertraut, ich werde nicht wanken.2Prüfe mich, Jehova, und erprobe mich; läutere meine Nieren und mein Herz!3Denn deine Güte ist vor meinen Augen, und in deiner Wahrheit wandle ich.4Nicht habe ich gesessen bei falschen Leuten, und mit Hinterlistigen ging ich nicht um.5Ich habe die Versammlung der Übeltäter gehaßt, und bei Gesetzlosen saß ich nicht.6Ich wasche in Unschuld meine Hände, und umgehe deinen Altar, Jehova,7um hören zu lassen die Stimme des Lobes, und um zu erzählen alle deine Wundertaten.8Jehova, ich habe geliebt die Wohnung deines Hauses und den Wohnort deiner Herrlichkeit.9Raffe meine Seele nicht weg mit Sündern, noch mein Leben mit Blutmenschen,10in deren Händen böses Vornehmen, und deren Rechte voll Bestechung ist!11Ich aber wandle in meiner Lauterkeit. Erlöse mich und sei mir gnädig!12Mein Fuß steht auf ebenem Boden: Jehova werde ich preisen in den Versammlungen.

In Psalm 25 the faithful man had sins to confess (vv. 7, 11, 18). His prayer was, "Lead me in thy truth". Here the tone changes. The believer stands before God with a good conscience (vv. 1, 2) and can declare, "I have walked in thy truth" (v. 3). He is one of those blessed people who, according to Psalm 1:1, is not associated with those who do wrong (vv. 4, 5). A holy occupation absorbs all his thoughts: that of vv. 6, 7. Having washed his hands at the brazen laver, in other words having judged himself, he compasses the altar, considering the work of the cross in all its aspects and the One who was the perfect sacrifice. Then his mouth is opened in praise and relates "all the wondrous works" accomplished by grace (v. 7).

The Christian life does not only consist of holding back from iniquity. Having purified himself from the vessels of dishonour, the child of God finds those who, like himself, call upon the Lord out of a pure heart (2 Tim. 2:21-22). Here the faithful man who has "hated the congregation of evil doers" (v. 5) enjoys the dwelling of the glory of his God and blesses the LORD "in the congregations" (v. 12). Is the presence of the Lord Jesus, in the gathering together of the two or three unto His Name, a real joy to our hearts (Matt. 18:20)?

Psalm 27
1Von David. Jehova ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Jehova ist meines Lebens Stärke, vor wem sollte ich erschrecken?2Als Übeltäter mir nahten, um mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, sie strauchelten und fielen.3Wenn ein Heer sich wider mich lagert, nicht fürchtet sich mein Herz; wenn Krieg sich wider mich erhebt, hierauf vertraue ich:4Eines habe ich von Jehova erbeten, nach diesem will ich trachten: zu wohnen im Hause Jehovas alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Lieblichkeit Jehovas und nach ihm zu forschen in seinem Tempel.5Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tage des Übels, er wird mich verbergen in dem Verborgenen seines Zeltes; auf einen Felsen wird er mich erhöhen.6Und nun wird mein Haupt erhöht sein über meine Feinde rings um mich her; und Opfer des Jubelschalls will ich opfern in seinem Zelte, ich will singen und Psalmen singen Jehova.7Höre, Jehova, mit meiner Stimme rufe ich; und sei mir gnädig und erhöre mich!8Von dir hat mein Herz gesagt: Du sprichst: Suchet mein Angesicht! Dein Angesicht, Jehova, suche ich.9Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, weise nicht ab im Zorne deinen Knecht! Du bist meine Hilfe gewesen; laß mich nicht und verlaß mich nicht, Gott meines Heils!10Denn hätten mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nähme doch Jehova mich auf.11Lehre mich, Jehova, deinen Weg, und leite mich auf ebenem Pfade um meiner Feinde willen!12Gib mich nicht preis der Gier meiner Bedränger! Denn falsche Zeugen sind wider mich aufgestanden und der da Gewalttat schnaubt.13Wenn ich nicht geglaubt hätte, das Gute Jehovas zu schauen im Lande der Lebendigen...!14Harre auf Jehova! Sei stark, und dein Herz fasse Mut, und harre auf Jehova!

All the believer's confidence in the One who is his light, his salvation, the strength of his life, shines in this psalm (v. 1; cf. Ps. 18:27-29). The Epistle to the Ephesians confirms it: the Lord is at the same time the Christian's light and his strength (Eph. 5: 14; Eph. 6:10). Who realised this confidence towards God like the Lord Jesus? In the same way that Psalm 22 is the psalm of the cross, this psalm might be called "the psalm of Gethsemane". V. 2 brings to mind in a striking manner that crowd, armed with swords and staves, which came forward under Judas's direction to seize the Lord of glory. At His word, "I am he", they go backward and fall to the ground (John 18:6).

It is in the house of the Lord that the psalmist seeks refuge (vv. 3-5; cf. 2 Kings 19:1, 14), beautiful picture of communion, "one thing" that we have to ask for and to seek after above all else. This communion, however, is not only for the hour of trial, but for "all the days of my life". Such communion is necessary for discerning the beauty of the Lord, and for making progress in our knowledge of Him.

The last verse comes, like an answer from above, to quieten all the believer's alarms: "Wait, I say, on the LORD".

Psalm 28
1Von David. Zu dir, Jehova rufe ich; mein Fels, wende dich nicht schweigend von mir ab, damit nicht, wenn du gegen mich verstummst, ich denen gleich sei, die in die Grube hinabfahren!2Höre die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dir schreie, wenn ich meine Hände aufhebe gegen deinen heiligen Sprachort.3Reiße mich nicht fort mit den Gesetzlosen und mit denen, die Frevel tun, die friedlich reden mit ihrem Nächsten, und Böses ist in ihrem Herzen!4Gib ihnen nach ihrem Tun und nach der Bosheit ihrer Handlungen; nach dem Werke ihrer Hände gib ihnen, vergilt ihnen ihr Betragen!5Denn sie achten nicht auf die Taten Jehovas, noch auf das Werk seiner Hände. Er wird sie zerstören und nicht bauen.6Gepriesen sei Jehova! Denn er hat die Stimme meines Flehens gehört.7Jehova ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher frohlockt mein Herz, und ich werde ihn preisen mit meinem Liede.8Jehova ist ihre Stärke, und er ist die Rettungsfeste seines Gesalbten.9Rette dein Volk und segne dein Erbteil; und weide sie und trage sie bis in Ewigkeit!

The supplications which we hear in this psalm are in no way comparable to the confident prayers that a Christian can address to his God and Father today. Fear of not obtaining an answer, terror in the face of death, fear of being drawn away with the wicked, and then calling for judgment upon those men, such are the feelings expressed here by the faithful Israelite at the time of the end. But this intense distress only serves to highlight the answer he receives and the joy he derives from it (vv. 6-9). "The LORD is my strength", he declares in v. 7. And in v. 8, "The LORD is their strength". The experience is individual before being collective. We may recall an incident in the story of David, the author of our psalm. Returning to Ziklag, he finds the town burnt to the ground and all its inhabitants taken captive; his companions speak of stoning him; he is in great distress. Then it is that he "encourages himself in the LORD his God" (1 Sam. 30:6). It is sometimes necessary for us to experience, as he did, our total weakness, so as to realise that all our strength is in the Lord (2 Cor. 12:10). Notice also that God's answer produces praise in the heart of the believer. And let us never forget to praise Him (Isa. 25:1)!

Psalm 29
1Ein Psalm; von David. Gebet Jehova, ihr Söhne der Starken, gebet Jehova Herrlichkeit und Stärke!2Gebet Jehova die Herrlichkeit seines Namens; betet Jehova an in heiliger Pracht!3Die Stimme Jehovas ist auf den Wassern; der Gott der Herrlichkeit donnert, Jehova auf großen Wassern.4Die Stimme Jehovas ist gewaltig, die Stimme Jehovas ist majestätisch.5Die Stimme Jehovas zerbricht Zedern, ja, Jehova zerbricht die Zedern des Libanon;6und er macht sie hüpfen wie ein Kalb, den Libanon und Sirjon wie einen jungen Wildochsen.7Die Stimme Jehovas sprüht Feuerflammen aus;8Die Stimme Jehovas erschüttert die Wüste, Jehova erschüttert die Wüste Kades.9Die Stimme Jehovas macht Hindinnen kreißen, und entblößt die Wälder; und in seinem Tempel spricht alles: Herrlichkeit!10Jehova thront auf der Wasserflut, und Jehova thront als König ewiglich.11Jehova wird Stärke geben seinem Volke, Jehova wird sein Volk segnen mit Frieden.

This psalm, in its prophetic aspect, speaks of the moment when the mighty ones of the earth will have to submit to the LORD. The glory and strength that man so willingly ascribes to himself belongs to God alone. And these will be effectively rendered to Him when He deems it well to lift up His voice to insist on His rights (the voice of the LORD is mentioned seven times in this psalm). The dominion exercised by the nations (those "sons of the mighty" – v. 1, margin) over Israel will come to an end, for it is to His people that the LORD will give strength, when He sits as king for ever (vv. 10, 11).

How powerful and magnificent is this voice of the Creator, which all men have the opportunity to hear! God speaks to them by means of natural phenomena: wind, thunder, avalanches or earthquakes . . . which strike men's hearts with a sense of grandeur and awe . . . usually of short duration! But above all it is through Jesus Christ, the Word made flesh, that God has spoken to the world (John 1:14; John 18:37). It was the voice of divine power "upon many waters" (v. 3), when with one word He stilled the tempest (Mark 4:39). But it is also the "still, small voice" of love, the voice of the good Shepherd, which can yet be heard today in His Word. May we not fail to listen to it!

Psalm 30
1Ein Psalm, ein Einweihungslied des Hauses. Von David. Ich will dich erheben, Jehova, denn du hast mich emporgezogen und hast nicht über mich sich freuen lassen meine Feinde.2Jehova, mein Gott! Zu dir habe ich geschrieen, und du hast mich geheilt.3Jehova! Du hast meine Seele aus dem Scheol heraufgeführt, hast mich belebt aus denen, die in die Grube hinabfahren.4Singet Psalmen Jehova, ihr seine Frommen, und preiset sein heiliges Gedächtnis!5Denn ein Augenblick ist in seinem Zorn, ein Leben in seiner Gunst; am Abend kehrt Weinen ein, und am Morgen ist Jubel da.6Ich zwar sagte in meinem Wohlergehen: Ich werde nicht wanken ewiglich.7Jehova! In deiner Gunst hattest du festgestellt meinen Berg; du verbargst dein Angesicht, ich ward bestürzt.8Zu dir, Jehova, rief ich, und zum Herrn flehte ich:9Was für Gewinn ist in meinem Blute, in meinem Hinabfahren in die Grube? Wird der Staub dich preisen? Wird er deine Wahrheit verkünden?10Höre, Jehova, und sei mir gnädig! Jehova, sei mein Helfer!11Meine Wehklage hast du mir in einen Reigen verwandelt, mein Sacktuch hast du gelöst, und mit Freude mich umgürtet;12auf daß meine Seele dich besinge und nicht schweige. Jehova, mein Gott, in Ewigkeit werde ich dich preisen!

True for the remnant of Israel, vv. 1-5 are also apt for the encouragement of all the redeemed, reminding them that if they have to pass through "light affliction . . . for a moment", it will work for them an "eternal weight of glory" (2 Cor. 4:17). The tears which are the lot of many in the dark night of this world will soon give place to songs of gladness in the morning of the eternal day. But even during the night, in the midst of trials, the one who knows the Lord possesses an inward joy which enables him to sing (Ps. 42:8; Job 35:10). He thus sheds around him a most powerful testimony (Acts 16:24-25).

It is dangerous to get discouraged in a time of trial! On the other hand, a believer who enjoys prosperity runs the risk of relying on that (my mountain – says the psalmist, v. 7), making it necessary for God to shake its foundations to bring the faithful to seek Him (vv. 6-8). Prosperity in the world easily becomes an obstacle to communion with the Lord; it is therefore to our advantage to be stripped of it. How can we escape these dangers? By looking beyond the present night, and up higher than "our mountain"; by viewing everything in the perspective of the eternity of bliss.

Psalm 31:1-14
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. Auf dich, Jehova, traue ich; laß mich nimmer beschämt werden; errette mich in deiner Gerechtigkeit!2Neige zu mir dein Ohr, eilends errette mich! Sei mir ein Fels der Zuflucht, ein befestigtes Haus, um mich zu retten!3Denn mein Fels und meine Burg bist du; und um deines Namens willen führe mich und leite mich.4Ziehe mich aus dem Netze, das sie mir heimlich gelegt haben; denn du bist meine Stärke.5In deine Hand befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, Jehova, du Gott der Wahrheit!6Gehaßt habe ich die, welche auf nichtige Götzen achten, und ich, ich habe auf Jehova vertraut.7Ich will frohlocken und mich freuen in deiner Güte; denn du hast mein Elend angesehen, hast Kenntnis genommen von den Bedrängnissen meiner Seele,8und hast mich nicht überliefert in die Hand des Feindes, hast in weiten Raum gestellt meine Füße.9Sei mir gnädig, Jehova! Denn ich bin in Bedrängnis; vor Gram verfällt mein Auge, meine Seele und mein Bauch.10Denn vor Kummer schwindet mein Leben dahin, und meine Jahre vor Seufzen; meine Kraft wankt durch meine Ungerechtigkeit, und es verfallen meine Gebeine.11Mehr als allen meinen Bedrängern bin ich auch meinen Nachbarn zum Hohn geworden gar sehr, und zum Schrecken meinen Bekannten; die auf der Straße mich sehen, fliehen vor mir.12Meiner ist im Herzen vergessen wie eines Gestorbenen; ich bin geworden wie ein zertrümmertes Gefäß.13Denn ich habe die Verleumdung vieler gehört, Schrecken ringsum; indem sie zusammen wider mich ratschlagten, sannen sie darauf, mir das Leben zu nehmen.14Ich aber, ich habe auf dich vertraut, Jehova; ich sagte: Du bist mein Gott!

"In thee, O LORD, do I put my trust" – such is now the firm declaration of the faithful (v. 1). Then in v. 6, "But I trust in the LORD". And again at the end of our reading, "I trusted in thee". In the midst of the storm unleashed by men, he anchors himself to this certainty. His refuge he has no longer found in his own mountain (Ps. 30:7), but in the LORD, his unshakeable Rock (v. 3). "Be thou my strong rock", he says in v. 2, but in v. 3, "Thou art my rock". Nothing will ever be able to overturn a faith established on such a foundation (Matt. 7:25). Dear friend, have you built on this Rock?

But there is one moment in life more than any other when this trust is necessary. It is the last moment, when everything must be left behind so as to pass through death. In this journey there is nothing on which the soul can lean except the God in whom, now and for ever, we have put our trust (Prov. 14:32). Think of our matchless Example: at the moment of His death, Christ expresses this absolute confidence by His last word on the cross, of which v. 5 reminds us: "Father, into thy hands I commend my spirit" (Luke 23:46; see also Ps. 31:15).

Psalm 31:15-24
15In deiner Hand sind meine Zeiten; errette mich aus der Hand meiner Feinde und von meinen Verfolgern!16Laß dein Angesicht leuchten über deinen Knecht, rette mich in deiner Huld!17Jehova, laß mich nicht beschämt werden! Denn ich habe dich angerufen; laß beschämt werden die Gesetzlosen, laß sie schweigen im Scheol!18Laß verstummen die Lügenlippen, die in Hochmut und Verachtung Freches reden wider den Gerechten!19Wie groß ist deine Güte, welche du aufbewahrt hast denen, die dich fürchten, gewirkt für die, die auf dich trauen, angesichts der Menschenkinder!20Du verbirgst sie in dem Schirme deiner Gegenwart vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zunge.21Gepriesen sei Jehova! Denn wunderbar hat er seine Güte an mir erwiesen in einer festen Stadt.22Ich zwar sagte in meiner Bestürzung: Ich bin abgeschnitten von deinen Augen; dennoch hörtest du die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie.23Liebet Jehova, ihr seine Frommen alle! Die Treuen behütet Jehova, und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.24Seid stark, und euer Herz fasse Mut, alle, die ihr auf Jehova harret!

"To everything there is a season . . . a time to be born, and a time to die . . . a time to mourn, and a time to dance . . ." (Ecc. 3:1-8). But all our times are in our God's hand. He has determined in advance their succession and their duration, particularly when the time of trial is in view. So let us not forget v.15 every time we make plans.

Besides protection and deliverance, the soul finds in the LORD something still more precious: a goodness both great (v. 19) and marvellous (v. 21), "laid up" for those who fear God and who trust in Him (Ps. 34:9). Let us not be afraid of exhausting this divine supply. But how are we to respond to such goodness? V. 23 teaches us, "Love the LORD, all ye his saints". This is "the first and great commandment" of the Law (Matt. 22:37-38). It is not grievous (see 1 John 5:2-3). For to understand the Lord's goodness is to love Him already! Yes, in order that love to Him may be produced and maintained in our hearts, let us be much occupied with His own love for us (1 John 4:19). "I love Thee because Thou hast first loved me" – one of our hymns reminds us.

Psalm 32
1Von David. Ein Maskil. Glückselig der, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist!2Glückselig der Mensch, dem Jehova die Ungerechtigkeit nicht zurechnet, und in dessen Geist kein Trug ist!3Als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.4Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt ward mein Saft in Sommerdürre. (Sela.)5Ich tat dir kund meine Sünde und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Ich sagte: Ich will Jehova meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Ungerechtigkeit meiner Sünde. (Sela.)6Deshalb wird jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, wo du zu finden bist; gewiß, bei Flut großer Wasser, ihn werden sie nicht erreichen.7Du bist ein Bergungsort für mich; vor Bedrängnis behütest du mich; du umgibst mich mit Rettungsjubel. (Sela.)8Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du wandeln sollst; mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten.9Seid nicht wie ein Roß, wie ein Maultier, das keinen Verstand hat; mit Zaum und Zügel, ihrem Schmucke, mußt du sie bändigen, sonst nahen sie dir nicht.10Viele Schmerzen hat der Gesetzlose; wer aber auf Jehova vertraut, den wird Güte umgeben.11Freuet euch in Jehova und frohlocket, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen!

The more the soul has first groaned under the weight of its sins, so the more will it value the blessing to which reference is made in vv. 1 and 2. Are you one of those blessed people? If not, v. 5 shows how you may become one (cf. Luke 15:18). "Mine iniquity have I not hid", in other words to confess all, such is the essential requirement so that God can cover my sin (v. 1). If, on the other hand, I try to hide it, God will have to bring it to light sooner or later (Matt. 10:26). It is by awakening the conscience that God begins His work. He lays His hand heavily on the sinner, until he is brought to repentance, soon to be followed by pardon. This last is presented to us in our verses under three aspects: the lifting of a burden, the covering of defilement, the cancelling of a debt.

Then comes the matter of walk. Let us not be like beasts of burden, without intelligence, and for this reason needing to be led by external constraints. The bit and bridle represent the painful measures God is obliged to use when we are unwilling to draw near to Him (v. 9; cf. Prov. 26:3). How much better it is for us to allow ourselves to be instructed (see title of psalm), taught, counselled directly by the Word and in communion with the Lord.

Psalm 33
1Jubelt, ihr Gerechten, in Jehova! Den Aufrichtigen geziemt Lobgesang.2Preiset Jehova mit der Laute; singet ihm Psalmen mit der Harfe von zehn Saiten!3Singet ihm ein neues Lied; spielet wohl mit Jubelschall!4Denn gerade ist das Wort Jehovas, und all sein Werk in Wahrheit.5Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist voll der Güte Jehovas.6Durch Jehovas Wort sind die Himmel gemacht, und all ihr Heer durch den Hauch seines Mundes.7Er sammelt die Wasser des Meeres wie einen Haufen, legt in Behälter die Fluten.8Es fürchte sich vor Jehova die ganze Erde; mögen sich vor ihm scheuen alle Bewohner des Erdkreises!9Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da.10Jehova macht zunichte den Ratschluß der Nationen, er vereitelt die Gedanken der Völker.11Der Ratschluß Jehovas besteht ewiglich, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht.12Glückselig die Nation, deren Gott Jehova ist, das Volk, das er sich erkoren zum Erbteil!13Jehova blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Menschenkinder.14Von der Stätte seiner Wohnung schaut er auf alle Bewohner der Erde;15Er, der da bildet ihr Herz allesamt, der da merkt auf alle ihre Werke.16Ein König wird nicht gerettet durch die Größe seines Heeres; ein Held wird nicht befreit durch die Größe der Kraft.17Ein Trug ist das Roß zur Rettung, und durch die Größe seiner Stärke läßt es nicht entrinnen.18Siehe, das Auge Jehovas ist gerichtet auf die, so ihn fürchten, auf die, welche auf seine Güte harren,19um ihre Seele vom Tode zu erretten und sie am Leben zu erhalten in Hungersnot.20Unsere Seele wartet auf Jehova; unsere Hilfe und unser Schild ist er.21Denn in ihm wird unser Herz sich freuen, weil wir seinem heiligen Namen vertraut haben.22Deine Güte, Jehova, sei über uns, gleichwie wir auf dich geharrt haben.

The first verse takes up the final thought of Psalm 32. The one who has become righteous through the pardoning of his sins is called upon to rejoice and to praise the LORD. This is the privilege and the duty of every believer. Moreover this psalm applies directly to the future Israel, when their rejection of their Messiah will have been forgiven them. Their praise will have three great themes: God's faithfulness (vv. 4-9): He is the Creator of all things. God's wisdom (vv. 10-17): He takes everything into account and rules over the nations. God's goodness (vv. 18-22): this goodness operates towards all those who trust in Him. The new song (v. 3) is here in association with a new earth, from which God will have swept away injustice and which He will have filled with His goodness. The counsel of the heathen, the devices of the people, will have been brought to nothing so that the eternal counsels of God and the thoughts of His heart may be achieved (vv. 10, 11). His Word has created the heavens (cf. v. 6 and Heb. 11:3). That same Word now gives us new life and works in us whilst it waits to be fully operative in a restored earth. God looks from heaven and beholds all the inhabitants of the earth (vv. 13, 14). But, according to His promise in Psalm 32:8, He particularly follows with His watchful eye those who fear Him and that hope in His mercy (v. 18; see also Ps. 34:15).

Psalm 34
1Von David, als er seinen Verstand vor Abimelech verstellte, und dieser ihn wegtrieb, und er fortging. Jehova will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein.2In Jehova soll sich rühmen meine Seele; hören werden es die Sanftmütigen und sich freuen.3Erhebet Jehova mit mir, und lasset uns miteinander erhöhen seinen Namen!4Ich suchte Jehova, und er antwortete mir; und aus allen meinen Beängstigungen errettete er mich.5Sie blickten auf ihn und wurden erheitert, und ihre Angesichter wurden nicht beschämt.6Dieser Elende rief, und Jehova hörte, und aus allen seinen Bedrängnissen rettete er ihn.7Der Engel Jehovas lagert sich um die her, welche ihn fürchten, und er befreit sie.8Schmecket und sehet, daß Jehova gütig ist! Glückselig der Mann, der auf ihn traut!9Fürchtet Jehova, ihr seine Heiligen! Denn keinen Mangel haben, die ihn fürchten.10Junge Löwen darben und hungern, aber die Jehova suchen, ermangeln keines Guten.11Kommet, ihr Söhne, höret mir zu: Die Furcht Jehovas will ich euch lehren.12Wer ist der Mann, der Lust zum Leben hat, der Tage liebt, um Gutes zu sehen?13Bewahre deine Zunge vor Bösem, und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden;14weiche vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!15Die Augen Jehovas sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Schreien;16das Angesicht Jehovas ist wider die, welche Böses tun, um ihr Gedächtnis von der Erde auszurotten.17Sie schreien, und Jehova hört, und aus allen ihren Bedrängnissen errettet er sie.18Nahe ist Jehova denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.19Viele sind der Widerwärtigkeiten des Gerechten, aber aus allen denselben errettet ihn Jehova;20Er bewahrt alle seine Gebeine, nicht eines von ihnen wird zerbrochen.21Den Gesetzlosen wird das Böse töten; und die den Gerechten hassen, werden büßen.22Jehova erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden nicht büßen.

The Spirit uses a sorrowful incident in David's history so as to move him to the words of this psalm, and so as to show us that all the circumstances of life, including the most humiliating, can lead us in the end to give thanks to God. Let us imitate "this poor man"; let us learn like him to magnify the name of our God always and everywhere.

In v. 11, it is as if the Lord would gather us tenderly about Himself: "Come, ye children, hearken unto me . . .". There is a word of encouragement for each one. He reassures the one who is in danger by vv. 7, 15, 17 (see Isa. 63:9). Is another concerned by material needs? He answers his care by vv. 9, 10. Is someone else passing through mourning or a time of trial? He shows him where to find consolation (v. 18). His desire is to give us confidence in His Father, so that we may be able to praise Him with Himself (v. 3). "Taste", He invites us, "and see that the LORD is good" (cf. 1 Peter 2:3). But the Lord also knows that we need His exhortation: "Keep thy tongue from evil . . . Depart from evil, and do good; seek peace and pursue it" (vv. 13, 14; see 1 Peter 3:10-12). Peter does not complete the quotation of v. 16, for today is the day of grace. The judgment pronounced at the end of the psalm is yet to come.

Psalm 35:1-16
1Von David. Streite, Jehova, mit denen, die wider mich streiten, kämpfe mit denen, die mich bekämpfen!2Ergreife Tartsche und Schild, und stehe auf zu meiner Hilfe!3Und zücke den Speer und versperre den Weg wider meine Verfolger; sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Rettung!4Laß beschämt und zu Schanden werden, die nach meinem Leben trachten; laß zurückweichen und mit Scham bedeckt werden, die Übles wider mich ersinnen!5Laß sie sein wie Spreu vor dem Winde, und der Engel Jehovas treibe sie fort!6Ihr Weg sei finster und schlüpfrig, und der Engel Jehovas verfolge sie!7Denn ohne Ursache haben sie mir ihr Netz heimlich gelegt, ohne Ursache meiner Seele eine Grube gegraben.8Über ihn komme Verderben, ohne daß er es wisse, und sein Netz, das er heimlich gelegt hat, fange ihn; zum Verderben falle er hinein!9Und meine Seele wird frohlocken in Jehova, sich freuen in seiner Rettung.10Alle meine Gebeine werden sagen: Jehova, wer ist wie du! Der du den Elenden errettest von dem, der stärker ist als er, und den Elenden und Armen von dem, der ihn beraubt.11Es treten ungerechte Zeugen auf; was ich nicht weiß, fragen sie mich.12Sie vergelten mir Böses für Gutes; verwaist ist meine Seele.13Ich aber, als sie krank waren, kleidete mich in Sacktuch; ich kasteite mit Fasten meine Seele, und mein Gebet kehrte in meinen Busen zurück;14als wäre es mir ein Freund, ein Bruder gewesen, so bin ich einhergegangen; wie leidtragend um die Mutter habe ich mich trauernd niedergebeugt.15Aber sie haben sich über mein Hinken gefreut und sich versammelt; Schmäher haben sich wider mich versammelt, und ich kannte sie nicht; sie haben gelästert und nicht aufgehört.16Gleich ruchlosen Schmarotzern knirschten sie wider mich mit ihren Zähnen.

The Angel of the LORD who "encampeth round about them that fear him, and delivereth them" (Ps. 34:7) is here called upon to chase and to pursue the enemies of the righteous (vv. 5, 6). "After a time of patience and of tireless grace, grace maintained without result, instead of avenging themselves, the remnant will rely upon God to obtain deliverance" (JND). This deliverance of Jewish believers will be accompanied without fail by the judgment of the wicked. So far as Christians are concerned, we know that their deliverance will not be accomplished by the destruction of the unjust, but by they themselves being taken up to meet the Lord! Christians and unconverted people will not always remain together. When the Lord comes on the cloud, the former will be taken from the earth, and the others will be left there for the terrible "hour of temptation" (Rev. 3:10). On the other hand, when the Lord appears in glory, the believers of that time will be left on the earth for the glorious reign, whilst the wicked will be taken away (Luke 17:34-36).

What ingratitude is shown by the natural man! David speaks of it from experience, having so often suffered from it (vv. 12-15). But Christ knew and felt this ingratitude so much more deeply. "They have rewarded me evil for good, and hatred for my love" (v. 12; Ps. 109:5).

Psalm 35:17-28
17Herr, wie lange willst du zusehen? Bringe meine Seele zurück aus ihren Verwüstungen, von den jungen Löwen meine einzige!18Ich werde dich preisen in der großen Versammlung, unter zahlreichem Volke dich loben.19Laß sich nicht über mich freuen, die ohne Grund mir feind sind, nicht zwinken mit den Augen, die ohne Ursache mich hassen!20Denn nicht von Frieden reden sie; und wider die Stillen im Lande ersinnen sie trügerische Dinge.21Und sie haben ihr Maul wider mich aufgesperrt; sie haben gesagt: Haha! Haha! Unser Auge hat's gesehen!22Du hast es gesehen, Jehova; schweige nicht! Herr, sei nicht fern von mir!23Wache auf und erwache zu meinem Rechte, mein Gott und Herr, zu meinem Rechtsstreit!24Schaffe mir Recht nach deiner Gerechtigkeit, Jehova, mein Gott! Und laß sie sich nicht über mich freuen!25Laß sie nicht in ihrem Herzen sagen: Haha, so wollten wir's! Laß sie nicht sagen: Wir haben ihn verschlungen!26Laß sie beschämt und mit Scham bedeckt werden allesamt, die meines Unglücks sich freuen! Laß mit Scham und Schande bekleidet werden, die wider mich großtun!27Laß jubeln und sich freuen, die Lust haben an meiner Gerechtigkeit, und laß sie stets sagen: Erhoben sei Jehova, der Lust hat an seines Knechtes Wohlfahrt!28Und meine Zunge wird reden von deiner Gerechtigkeit, von deinem Lobe den ganzen Tag.

Although we may not have to contend with man's wickedness, as do the faithful in this psalm, let us not forget that persecution has been and still is the lot of many Christians. How grateful we should be that in our country we continue to enjoy freedom of conscience and of worship! To praise the Lord in the midst of His redeemed people is the believer's proper desire (v. 18). Do we who still possess this privilege value it rightly?

In John 15:25, the Lord Jesus refers to this hatred without a cause of which He was the object (v. 19). Surely without a cause! . . . and yet the world's hatred of Christ and of His own ought not to surprise us (1 John 3:13). Satan puts into men's minds this hatred against the One who has defeated him. Can we imagine more awful sentiments than those expressed in vv. 21, 25, 26? Few expressions are so strong to lay bare in all their horror the depths of the wickedness of the human heart – evil joy to see the sufferings of an innocent man . . . and He the Son of God come to save men. "Aha, aha, our eye hath seen it", cry the mockers (v. 21). "Every eye shall see him, and they also which pierced him", declares Revelation 1:7 . . . no longer on the cross, but in all His judicial glory.

Psalm 36
1Dem Vorsänger. Von dem Knechte Jehovas, von David. Die Übertretung des Gesetzlosen spricht im Innern meines Herzens: Es ist keine Furcht Gottes vor seinen Augen.2Denn es schmeichelt ihm in seinen eigenen Augen, seine Ungerechtigkeit zu erreichen, Haß auszuüben.3Frevel und Trug sind die Worte seines Mundes; er hat es aufgegeben, verständig zu sein, Gutes zu tun.4Frevel ersinnt er auf seinem Lager; er stellt sich auf einen Weg, der nicht gut ist; das Böse verabscheut er nicht.5Jehova! An die Himmel reicht deine Güte, bis zu den Wolken deine Treue.6Deine Gerechtigkeit ist gleich Bergen Gottes, deine Gerichte sind eine große Tiefe; Menschen und Vieh rettest du, Jehova.7Wie köstlich ist deine Güte, o Gott! Und Menschenkinder nehmen Zuflucht zu deiner Flügel Schatten;8sie werden reichlich trinken von der Fettigkeit deines Hauses, und mit dem Strome deiner Wonnen wirst du sie tränken.9Denn bei dir ist der Quell des Lebens, in deinem Lichte werden wir das Licht sehen.10Laß deine Güte fortdauern denen, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit den von Herzen Aufrichtigen!11Nicht erreiche mich der Fuß der Hochmütigen, und die Hand der Gesetzlosen vertreibe mich nicht!12Da sind gefallen, die Frevel tun; sie wurden niedergestoßen, und vermochten nicht aufzustehen.

We may compare the end of v. 4 with the exhortation of Romans 12:9, "Abhor that which is evil". The man of the world is not only indifferent to sin (for to judge it would be to condemn himself), but he enjoys it and makes of it the favourite themes for his literature and drama. At the same time this insensitivity to evil leads him to boast and to "flatter himself in his own eyes", even in the face of the most flagrant wickedness (v. 2; Deut. 29:19). Since we are obliged to live in such an atmosphere, our conscience as Christians runs the risk of being blunted. But we shall always regard sin with horror if we remember the cross and the terrible price that had to be paid there for its abolition. God's goodness is in heaven, out of reach of the schemes of wicked men (vv. 5, 7). And it is at the same time spread out like protective wings to shelter the sons of men (see Ps. 17:8). Alas! like the inhabitants of Jerusalem in the time of our Lord, many do not want the refuge it affords (Matt. 23:37).

The source of divine life and light, brought together in v. 9, bring us back to Christ, the Word, of whom it is written, "In him was life, and the life was the light of men" (John 1:4).

Psalm 37:1-22
1Von David. Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die, welche Unrecht tun!2Denn wie das Gras werden sie schnell vergehen, und wie das grüne Kraut verwelken.3Vertraue auf Jehova und tue Gutes; wohne im Lande und weide dich an Treue;4und ergötze dich an Jehova: so wird er dir geben die Bitten deines Herzens.5Befiehl Jehova deinen Weg und vertraue auf ihn! Und er wird handeln;6und er wird deine Gerechtigkeit hervorkommen lassen wie das Licht, und dein Recht wie den Mittag.7Vertraue still dem Jehova und harre auf ihn! Erzürne dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der böse Anschläge ausführt!8Stehe ab vom Zorn und laß den Grimm! Erzürne dich nicht! Nur zum Übeltun verleitet es.9Denn die Übeltäter werden ausgerottet werden; aber die auf Jehova hoffen, diese werden das Land besitzen.10Und noch um ein Kleines, und der Gesetzlose ist nicht mehr; und siehst du dich um nach seiner Stätte, so ist er nicht da.11Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen, und werden sich ergötzen an Fülle von Wohlfahrt.12Der Gesetzlose sinnt wider den Gerechten, und mit seinen Zähnen knirscht er wider ihn.13Der Herr lacht seiner, denn er sieht, daß sein Tag kommt.14Die Gesetzlosen haben das Schwert gezogen und ihren Bogen gespannt, um zu fällen den Elenden und den Armen, hinzuschlachten, die in Geradheit wandeln.15Ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen, und ihre Bogen werden zerbrochen werden.16Besser das Wenige des Gerechten als der Überfluß vieler Gesetzlosen.17Denn die Arme der Gesetzlosen werden zerbrochen werden, aber Jehova stützt die Gerechten.18Jehova kennt die Tage derer, die lauter sind, und ihr Erbteil wird ewig sein;19sie werden nicht beschämt werden in der Zeit des Übels, und in den Tagen des Hungers werden sie gesättigt werden.20Denn die Gesetzlosen werden umkommen, und die Feinde Jehovas sind wie die Pracht der Auen; sie schwinden, sie schwinden dahin wie Rauch.21Der Gesetzlose borgt und erstattet nicht wieder; der Gerechte aber ist gnädig und gibt.22Denn die von ihm Gesegneten werden das Land besitzen, und die von ihm Verfluchten werden ausgerottet werden.

Psalm 37 is not, as are most of those which precede it, a prayer of the faithful concerning the wicked men who surround him. On the contrary, it is the answer that reaches him from above. It does not yet bring him the awaited deliverance, but rather the resources and instruction necessary to enable him to face up to the evil that surrounds him! And how many times we share this experience! In answer to our prayer, instead of taking away our trial, the Lord gives us what is necessary to endure it. According to the promise of Psalm 32:8, "I will instruct thee and teach thee . . . I will guide thee . . .", we recognise the voice of the tender Master. He has Himself put into practice the instructions He gives here. And, being thoroughly acquainted with our poor hearts, He knows full well that the sight of the evil around us can produce in us two distressing reactions: fretfulness and jealousy (vv. 1, 7, 8; Prov. 24:1, 19). Hence there are these exhortations that we ought often to read: fret not thyself (thrice repeated); trust . . .; do good; commit thy way unto the LORD; wait patiently . . . . Rich promises are also added! "He shall give thee the desires of thine heart . . .; He shall bring it to pass". Let us allow Him to act! Soon the God of peace shall bruise Satan under our feet (cf. vv. 10, 17, 20 with Rom. 16:20).

Psalm 37:23-40
23Von Jehova werden befestigt des Mannes Schritte, und an seinem Wege hat er Wohlgefallen;24wenn er fällt, wird er nicht hingestreckt werden, denn Jehova stützt seine Hand.25Ich war jung und bin auch alt geworden, und nie sah ich den Gerechten verlassen, noch seinen Samen nach Brot gehen;26den ganzen Tag ist er gnädig und leiht, und sein Same wird gesegnet sein.27Weiche vom Bösen und tue Gutes, und bleibe ewiglich!28Denn Jehova liebt das Recht und wird seine Frommen nicht verlassen; ewig werden sie bewahrt, aber der Same der Gesetzlosen wird ausgerottet.29Die Gerechten werden das Land besitzen und werden darin wohnen immerdar.30Der Mund des Gerechten spricht Weisheit aus, und seine Zunge redet das Recht;31das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen, seine Schritte werden nicht wanken.32Der Gesetzlose lauert auf den Gerechten und sucht ihn zu töten;33Jehova wird ihn nicht in seiner Hand lassen, und ihn nicht verdammen, wenn er gerichtet wird.34Harre auf Jehova und bewahre seinen Weg, und er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen. Wenn die Gesetzlosen ausgerottet werden, wirst du zusehen.35Ich habe einen Gesetzlosen gesehen, der gewaltig war, und der sich ausbreitete wie ein nicht verpflanzter grüner Baum;36und man ging vorbei, und siehe, er war nicht mehr; und ich suchte ihn, und er ward nicht gefunden.37Achte auf den Unsträflichen und sieh auf den Aufrichtigen; denn für den Mann des Friedens gibt es eine Zukunft.38Die Übertreter aber werden vertilgt allesamt, es wird abgeschnitten die Zukunft der Gesetzlosen.39Aber die Rettung der Gerechten ist von Jehova, der ihre Stärke ist zur Zeit der Bedrängnis;40und Jehova wird ihnen helfen und sie erretten; er wird sie erretten von den Gesetzlosen und ihnen Rettung verschaffen, denn sie trauen auf ihn.

"The steps of a good man are ordered by the LORD" (v. 23). By nature we are characterised by independence. Our need of God for each step of our daily life is a reality that we do not willingly accept. Let us not wait until we have fallen down many times before we are convinced of that need and accept the Lord's help.

This psalm is concerned with the righteous. This is the name given to the faithful Jewish remnant, those that will possess the land (vv. 9, 11, 22, 29, 34) after the overthrow of the wicked, affirmed to them also five times over (vv. 9, 22, 28, 34, 38). The child of God today has the right to bear the same title (Rom. 5:19). How can a righteous man be recognised? He "sheweth mercy and giveth" (v. 21). His mouth "speaketh wisdom and his tongue talketh of judgment. The law of his God is in his heart" (vv. 30, 31). Love, wisdom, truth, attachment to the Word, can all these features be found in our everyday walk? Let us count on God's power, His help and His deliverance that they may be so (vv. 39, 40). That the righteous should be forsaken is certainly inconceivable (v. 25; 2 Cor. 4:9). And yet we know that it had to be so for Him "that is most just" (Job 34:17; Ps. 22:1).

Psalm 38
1Ein Psalm von David zum Gedächtnis. Jehova, strafe mich nicht in deinem Zorn, noch züchtige mich in deinem Grimm!2Denn deine Pfeile sind in mich eingedrungen, und deine Hand hat sich auf mich herabgesenkt.3Nichts Heiles ist an meinem Fleische wegen deines Zürnens, kein Frieden in meinen Gebeinen wegen meiner Sünde.4Denn meine Ungerechtigkeiten sind über mein Haupt gegangen, wie eine schwere Last sind sie zu schwer für mich.5Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Torheit.6Ich bin gekrümmt, über die Maßen gebeugt; den ganzen Tag gehe ich trauernd einher.7Denn voll Brand sind meine Lenden, und nichts Heiles ist an meinem Fleische.8Ich bin ermattet und über die Maßen zerschlagen, ich heule vor Gestöhn meines Herzens.9Herr, vor dir ist all mein Begehr, und mein Seufzen ist nicht vor dir verborgen.10Mein Herz pocht, verlassen hat mich meine Kraft; und das Licht meiner Augen, auch das ist nicht bei mir.11Meine Lieben und meine Genossen stehen fernab von meiner Plage, und meine Verwandten stehen von ferne.12Und die nach meinem Leben trachten, legen mir Schlingen; und die mein Unglück suchen, reden von Schadentun und sinnen auf Trug den ganzen Tag.13Ich aber, wie ein Tauber, höre nicht, und bin wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.14Und ich bin wie ein Mann, der nicht hört, und in dessen Munde keine Gegenreden sind.15Denn auf dich, Jehova, harre ich; du, du wirst antworten, Herr, mein Gott.16Denn ich sprach: Daß sie sich nicht über mich freuen! Beim Wanken meines Fußes tun sie groß wider mich.17Denn ich bin nahe daran zu hinken, und mein Schmerz ist beständig vor mir.18Denn ich tue kund meine Ungerechtigkeit; ich bin bekümmert wegen meiner Sünde.19Meine Feinde aber leben, sind stark, und viele sind derer, die ohne Grund mich hassen;20und Böses für Gutes vergeltend, feinden sie mich an, weil ich dem Guten nachjage.21Verlaß mich nicht, Jehova; mein Gott, sei nicht fern von mir!22Eile zu meiner Hilfe, Herr, meine Rettung!

The lesson of Psalm 37 seems to have been understood. The faithful man no longer cries out for the overthrow of the wicked, which has been expressly promised to him. Instead of fretting about those who do wrong, he is profoundly conscious of his own sin (vv. 3-5). At the same time he realises that he is in the hand of God who reproves and chastises him. And it is in Him that he hopes (v. 15). It is not his place to reply personally to those who persecute him, still less to avenge himself. "Thou wilt answer, O Lord my God" (v. 15 — margin). Here we recognise the teaching of the New Testament, "Recompense to no man evil for evil . . .; dearly beloved, avenge not yourselves . . .; I will repay, saith the Lord" (Rom. 12:17, 19). There is only one answer we are entitled to give to the wrong done to us, . . . Good; that is the opposite answer of these "enemies" (v. 19), of these "adversaries" who "render evil for good" (v. 20). And their astonishing motive is unveiled for us, "because I follow the thing that is good". Jealousy and a perverse wish to suppress that which by contrast underlines their own wickedness, such are the frightful sentiments that led men to put to death the Holy One and the Just (John 10:32; read also 1 John 3:12).

Psalm 39
1Dem Vorsänger, dem Jeduthun. Ein Psalm von David. Ich sprach: Ich will meine Wege bewahren, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund mit einem Maulkorbe verwahren, solange der Gesetzlose vor mir ist.2Ich verstummte in Stille, ich schwieg vom Guten, und mein Schmerz ward erregt.3Mein Herz brannte in meinem Innern, bei meinem Nachsinnen entzündete sich Feuer; ich sprach mit meiner Zunge:4Tue mir kund, Jehova, mein Ende, und das Maß meiner Tage, welches es ist, daß ich wisse, wie vergänglich ich bin!5Siehe, Handbreiten gleich hast du meine Tage gemacht, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir; ja, eitel Hauch ist jeder Mensch, der dasteht.6Ja, als ein Schattenbild wandelt der Mensch einher; ja, vergebens ist er voll Unruhe; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.7Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung ist auf dich!8Errette mich von allen meinen Übertretungen, mache mich nicht zum Hohne des Toren!9Ich bin verstummt, ich tue meinen Mund nicht auf; denn du, du hast es getan.10Entferne von mir deine Plage! Durch die Schläge deiner Hand vergehe ich.11Strafst du einen Mann mit Züchtigungen für die Ungerechtigkeit, so machst du, gleich der Motte, seine Schönheit zergehen; ja, ein Hauch sind alle Menschen. (Sela.)12Höre mein Gebet, Jehova, und nimm zu Ohren mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter.13Blicke von mir ab, daß ich mich erquicke, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin!

To curb a believer's self-will God sometimes has to make use of bit and bridle (Ps. 32:9). And to control his tongue, this untamable little member, a muzzle would be necessary (v. 1 — margin; see James 3:2).

We who find it so hard to keep silent, particularly when we suffer wrong, ought to think of the perfect example of the Lamb who opened not His mouth (v. 9; Ps. 38:13; Isa. 53:7; 1 Peter 2:23).

"Thou hast made my days as an handbreadth" (v. 5). Brief existence . . . and yet so foolishly wasted by so many people in a vain rush to pile up earthly riches! (v. 6; Ecc. 2:21, 23). Let us pay attention to the four certainties of vv. 5, 6 and 11. Not only is man but vanity (vv. 5, 11), but further he "walketh in a vain show". In this world's stage, where the drama of humanity is drawing to a close, the cast and the set will soon be put aside. "The fashion of this world passeth away" (1 Cor. 7:31). That which is true, firm, imperishable, is that which belongs to the invisible, heavenly sphere (1 Peter 1:4). Understanding that he can expect nothing in such a world as this, the man of faith poses the question, "Lord, what wait I for?" and he himself gives the answer, "My hope is in thee" (v. 7).

Psalm 40
1Dem Vorsänger. Von David, ein Psalm. Beharrlich habe ich auf Jehova geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.2Er hat mich heraufgeführt aus der Grube des Verderbens, aus kotigem Schlamm; und er hat meine Füße auf einen Felsen gestellt, meine Schritte befestigt;3und in meinen Mund hat er gelegt ein neues Lied, einen Lobgesang unserem Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf Jehova vertrauen.4Glückselig der Mann, der Jehova zu seiner Zuversicht macht und sich nicht wendet zu den Stolzen und zu denen, die zur Lüge abweichen!5Vielfach hast du deine Wundertaten und deine Gedanken gegen uns erwiesen, Jehova, mein Gott; nicht kann man sie der Reihe nach dir vorstellen. Wollte ich davon berichten und reden, es sind ihrer zu viele, um sie aufzuzählen.6An Schlacht-und Speisopfern hattest du keine Lust; Ohren hast du mir bereitet: Brand-und Sündopfer hast du nicht gefordert.7Da sprach ich: Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben.8Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und dein Gesetz ist im Innern meines Herzens.9Ich habe die Gerechtigkeit verkündet in der großen Versammlung; siehe, meine Lippen hemmte ich nicht Jehova, du weißt es!10Deine Gerechtigkeit habe ich nicht verborgen im Innern meines Herzens; deine Treue und deine Rettung habe ich ausgesprochen, deine Güte und deine Wahrheit nicht verhehlt vor der großen Versammlung.11Du, Jehova, halte deine Erbarmungen nicht von mir zurück; deine Güte und deine Wahrheit laß beständig mich behüten!12Denn Übel bis zur Unzahl haben mich umgeben, meine Ungerechtigkeiten haben mich erreicht, daß ich nicht sehen kann; zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes, und mein Herz hat mich verlassen.13Laß dir gefallen, Jehova, mich zu erretten! Jehova, eile zu meiner Hilfe!14Laß sie beschämt und mit Scham bedeckt werden allesamt, die nach meinem Leben trachten, es wegzuraffen; laß zurückweichen und zu Schanden werden, die Gefallen haben an meinem Unglück!15Laß sich entsetzen ob ihrer Schande, die von mir sagen: Haha! Haha!16Laß fröhlich sein und sich freuen in dir alle, die dich suchen; die deine Rettung lieben, laß stets sagen: Erhoben sei Jehova!17Ich aber bin elend und arm, der Herr denkt an mich. Meine Hilfe und mein Erretter bist du; mein Gott, zögere nicht!

Glorious psalm! Christ, the risen Man, stands forth to unfold "the wonderful works" and the "thoughts" of God to us-ward (v. 5) in four successive pictures.
The first takes us into past eternity (vv. 6, 7, quoted in Heb. 10:5-9). As the only One capable of settling the question of sin, the Son offers Himself to be the obedient Servant: "Lo, I come . . ." – "And came . . ." confirms Ephesians 2:17.
The next picture shows us the Lord Jesus on the earth, announcing and fulfilling "all righteousness" (Matt. 3:15), bearing witness to the God of loving-kindness and truth, speaking of His faithfulness and of His salvation. The whole of Christ's life is summed up in vv. 8-10.
Thirdly the Saviour is before us in the solemn hour when He had to cry, "Mine iniquities have taken hold upon me . . ." (v. 12). Mine iniquities . . .? But they were mine and yours! They are innumerable. Psalm 38:4 describes them as "an heavy burden".
And finally, the last picture, for which we come back to vv. 1-3: the "horrible pit" and the "miry clay" have given place to the rock of resurrection. Christ, delivered from death by the power of God for whom He has patiently waited, sings His praise and invites men to join with Him in the "new song" (v. 3).

Psalm 41
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. Glückselig, wer achthat auf den Armen! Am Tage des Übels wird Jehova ihn erretten.2Jehova wird ihn bewahren und ihn am Leben erhalten; er wird glücklich sein auf Erden, und nicht wirst du ihn preisgeben der Gier seiner Feinde.3Jehova wird ihn stützen auf dem Siechbett, all sein Lager wandelst du um in seiner Krankheit.4Ich sprach: Jehova, sei mir gnädig! Heile meine Seele, denn ich habe gegen dich gesündigt.5Meine Feinde wünschen mir Böses: Wann wird er sterben und sein Name vergehen?6Und wenn einer kommt, um mich zu sehen, so redet er Falschheit; sein Herz sammelt sich Unheil, er geht hinaus, redet davon.7Miteinander raunen wider mich alle meine Hasser; Böses ersinnen sie wider mich:8Ein Belialsstück klebt ihm an; und weil er nun daliegt, wird er nicht wieder aufstehen.9Selbst der Mann meines Friedens, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse wider mich erhoben.10Du aber, Jehova, sei mir gnädig und richte mich auf, daß ich es ihnen vergelte!11Daran erkenne ich, daß du Gefallen an mir hast, daß mein Feind nicht über mich jauchzt.12Ich aber, in meiner Lauterkeit hast du mich aufrecht gehalten und mich vor dich gestellt auf ewig.13Gepriesen sei Jehova, der Gott Israels, von Ewigkeit bis in Ewigkeit! Amen, ja, Amen.

By the prophetic Spirit, Christ declared at the end of Psalm 40, "But I am poor and needy". Voluntary poverty, intended to enrich us! (2 Cor. 8:9). Blessed then is the one who considers this poor Man! But blessed also is the one who knows how to identify with all the poor, the humble and with those who suffer. And blessed is he who, in spirit if not in fact, takes like his Master this position of being poor! (Matt. 5:3).

What encouragement v. 3 brings to the sick believer! In the first place the promise of divine help! Even if the outward man perish, the inward man is renewed day by day under the care of the great Physician of souls (2 Cor. 4:16). Furthermore, the "bed of languishing" of the sick believer is to find itself miraculously transformed. For the presence of the Lord at the believer's bedside has the power to change his suffering into joy. Sweet companionship, fit to make him forget the lack of understanding or the indifference of which he may have been the object (v. 8)!

We know just when it was that v. 9 took place. With what sadness the Lord must have quoted it, before giving the traitor Judas the morsel, which caused him to be recognised (John 13:18, 26).

The first book of Psalms concludes with everlasting praise to which, fellow believers, we can all add our Amen!

Psalms 42-89 (Books II and III) appear in Year 4 and Psalms 90-150 (Books IV and V) in Year 5 of "Day by Day".

Sprüche 1:1-19
1Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel:2um Weisheit und Unterweisung zu kennen, um Worte des Verstandes zu verstehen,3um zu empfangen einsichtsvolle Unterweisung, Gerechtigkeit und Recht und Geradheit;4um Einfältigen Klugheit zu geben, dem Jüngling Erkenntnis und Besonnenheit.5Der Weise wird hören und an Kenntnis zunehmen, und der Verständige wird sich weisen Rat erwerben;6um einen Spruch zu verstehen und verschlungene Rede, Worte der Weisen und ihre Rätsel. -7Die Furcht Jehovas ist der Erkenntnis Anfang; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung.8Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter!9Denn sie werden ein anmutiger Kranz sein deinem Haupte und ein Geschmeide deinem Halse. -10Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so willige nicht ein.11Wenn sie sagen: Geh mit uns, wir wollen auf Blut lauern, wollen den Unschuldigen nachstellen ohne Ursache;12wir wollen sie lebendig verschlingen wie der Scheol, und unverletzt, gleich denen, welche plötzlich in die Grube hinabfahren;13wir werden allerlei kostbares Gut erlangen, werden unsere Häuser mit Beute füllen;14du sollst dein Los mitten unter uns werfen, wir alle werden einen Beutel haben:15Mein Sohn, wandle nicht mit ihnen auf dem Wege, halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfade;16denn ihre Füße laufen dem Bösen zu, und sie eilen, Blut zu vergießen.17Denn vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen alles Geflügelten;18sie aber lauern auf ihr eigenes Blut, stellen ihren eigenen Seelen nach.19So sind die Pfade aller derer, welche der Habsucht frönen: sie nimmt ihrem eigenen Herrn das Leben.

God used Solomon, the wisest of all men (1 Kings 4:29 . . .), to give us "The Proverbs", this book of wisdom. Although it is addressed to all, it is expressly dedicated to the young man (v. 4). Yes, this book has been specially written for you, young believing friend, who have reached the age of discretion and personal judgment. It is time for you to decide as to the way you are going, and to make specific choices. In the school of God, where your Christian education is carried on under the authority and example of your parents (vv. 7-9), Proverbs is one of your main "text-books". It contains definitions, rules and how they are to be applied, exercises, examples, some to be followed, and others not to be followed. But Wisdom (as the Word with which it is identified) is at the same time presented as a living person who teaches and guides in their walk those whom it calls its sons.

The Psalms began with the setting apart of the faithful man (Ps. 1:1). Here, in the same way, the first instruction given to the son warns him to avoid "the way of sinners" who will try to seduce him and will invite him: "Come with us" (v. 11). Wisdom shows him the end to which this path leads, and puts him on his guard: "My son, walk not thou in the way with them" (v. 15; read Eph. 5:11).

Sprüche 1:20-33
20Die Weisheit schreit draußen, sie läßt auf den Straßen ihre Stimme erschallen.21Sie ruft an der Ecke lärmender Plätze; an den Eingängen der Tore, in der Stadt redet sie ihre Worte:22Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfältigkeit lieben, und werden Spötter ihre Lust haben an Spott, und Toren Erkenntnis hassen?23Wendet euch um zu meiner Zucht! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, will euch kundtun meine Reden. -24Weil ich gerufen, und ihr euch geweigert habt, meine Hand ausgestreckt, und niemand aufgemerkt hat,25und ihr all meinen Rat verworfen, und meine Zucht nicht gewollt habt:26so werde auch ich bei eurem Unglück lachen, werde spotten, wenn euer Schrecken kommt;27wenn euer Schrecken kommt wie ein Unwetter, und euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen.28Dann werden sie zu mir rufen, und ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen, und mich nicht finden:29darum, daß sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht Jehovas nicht erwählt,30nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht.31Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen.32Denn die Abtrünnigkeit der Einfältigen wird sie töten, und die Sorglosigkeit der Toren sie umbringen;33wer aber auf mich hört, wird sicher wohnen, und wird ruhig sein vor des Übels Schrecken.

Wisdom has set itself the task of educating its sons, in other words its followers. But it is at the same time no less directed to those outside, inviting them to become disciples too. God has not given His Word only for the instruction of believers; it is also the gospel of His grace which shows the unconverted the way of salvation. Look for wisdom — and thereby see the Lord Jesus — search diligently for souls, wherever they have gone astray. We know, perhaps because we have been there ourselves before our conversion, "the chief place of concourse", those noisy places where the world intoxicates the soul. Wisdom cries aloud to make its voice heard above all this hubbub (cf. John 7:37; John 12:44). And this Word, which God causes to be proclaimed everywhere, has a double effect: salvation for some, condemnation for others (cf. Acts 17:32-34). For those, many alas!, who refuse to listen, the same voice which today loudly proclaims the urgent appeals of grace, will one day become scornful and terrible (v. 26). Then it will be too late (cf. v. 28 with Amos 8:12). Those who listen, however, will live in safety, without fear of evil (v. 33). They will be in the good of the promise in v. 23: "I will pour out my spirit unto you, I will make known my words unto you".

Sprüche 2:1-22
1Mein Sohn, wenn du meine Reden annimmst und meine Gebote bei dir verwahrst,2so daß du dein Ohr auf Weisheit merken läßt, dein Herz neigst zum Verständnis;3ja, wenn du dem Verstande rufst, deine Stimme erhebst zum Verständnis;4wenn du ihn suchst wie Silber, und wie nach verborgenen Schätzen ihm nachspürst:5dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.6Denn Jehova gibt Weisheit; aus seinem Munde kommen Erkenntnis und Verständnis.7Er bewahrt klugen Rat auf für die Aufrichtigen, er ist ein Schild denen, die in Vollkommenheit wandeln;8indem er die Pfade des Rechts behütet und den Weg seiner Frommen bewahrt.9Dann wirst du Gerechtigkeit verstehen und Recht und Geradheit, jede Bahn des Guten.10Denn Weisheit wird in dein Herz kommen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein;11Besonnenheit wird über dich wachen, Verständnis dich behüten:12um dich zu erretten von dem bösen Wege, von dem Manne, der Verkehrtes redet;13die da verlassen die Pfade der Geradheit, um auf den Wegen der Finsternis zu wandeln;14die sich freuen, Böses zu tun, über boshafte Verkehrtheit frohlocken;15deren Pfade krumm sind, und die abbiegen in ihren Bahnen:16um dich zu erretten von dem fremden Weibe, von der Fremden, die ihre Worte glättet;17welche den Vertrauten ihrer Jugend verläßt und den Bund ihres Gottes vergißt.18Denn zum Tode sinkt ihr Haus hinab, und ihre Bahnen zu den Schatten;19alle, die zu ihr eingehen, kehren nicht wieder und erreichen nicht die Pfade des Lebens:20Damit du wandelst auf dem Wege der Guten und die Pfade der Gerechten einhältst.21Denn die Aufrichtigen werden das Land bewohnen, und die Vollkommenen darin übrigbleiben;22aber die Gesetzlosen werden aus dem Lande ausgerottet, und die Treulosen daraus weggerissen werden.

Before taking up the education of her son, wisdom sounds out his inclinations. Has he decided to let himself be instructed so as to find the knowledge of God? (v. 5). Does he willingly apply himself to the discipline of this "school"? In practice, no teaching is at all profitable if it is not accompanied by the desire to obtain this knowledge, and with a sense of its importance. It often happens that a bad scholar becomes a good pupil as soon as he understands that his future depends on how he works.

Here then is the wisdom and understanding offered to us. God puts no limit on the measure of the gifts of His Spirit (John 3:34). But at the same time we have to desire them and earnestly seek them by prayer (v. 3; cf. 1 Cor. 14:1). Vv. 1 to 4 invite the believer to a seven-fold effort. In truth, if our heart is not firmly and personally committed to the Lord, the best of educations will not be able to keep us for long (cf. vv. 10, 11; see Dan. 1:8). We shall have a tendency to conform to the company in which we find ourselves; we shall then be at the mercy of bad influences (vv. 12-22). And we shall run the risk of making the day we leave the family home a fatal turning point (read 1 Cor. 15:33).

Sprüche 3:1-20
1Mein Sohn, vergiß nicht meine Belehrung, und dein Herz bewahre meine Gebote.2Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden werden sie dir mehren. -3Güte und Wahrheit mögen dich nicht verlassen; binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens;4so wirst du Gunst finden und gute Einsicht in den Augen Gottes und der Menschen. -5Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.6Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, und er wird gerade machen deine Pfade. -7Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte Jehova und weiche vom Bösen:8es wird Heilung sein für deinen Nabel und Saft für deine Gebeine. -9Ehre Jehova von deinem Vermögen und von den Erstlingen all deines Ertrages;10so werden deine Speicher sich füllen mit Überfluß, und deine Kufen von Most überfließen.11Mein Sohn, verwirf nicht die Unterweisung Jehovas, und laß dich seine Zucht nicht verdrießen.12Denn wen Jehova liebt, den züchtigt er, und zwar wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat. -13Glückselig der Mensch, der Weisheit gefunden hat, und der Mensch, der Verständnis erlangt!14Denn ihr Erwerb ist besser als der Erwerb von Silber, und ihr Gewinn besser als feines Gold;15kostbarer ist sie als Korallen, und alles, was du begehren magst, kommt ihr an Wert nicht gleich.16Länge des Lebens ist in ihrer Rechten, in ihrer Linken Reichtum und Ehre.17Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Pfade sind Frieden.18Ein Baum des Lebens ist sie denen, die sie ergreifen, und wer sie festhält, ist glückselig.19Jehova hat durch Weisheit die Erde gegründet, und durch Einsicht die Himmel festgestellt.20Durch seine Erkenntnis sind hervorgebrochen die Tiefen, und die Wolken träufelten Tau herab. -

They are for you, young believing friend, these words full of love from your heavenly Father: "My son, do not forget . . ." This expression "my son" is repeated fourteen times in chapters 1 to 7. The apostle, quoting from vv. 11 and 12 to the Hebrews, says to them: "Ye have forgotten the exhortation which speaketh unto you as unto children". Let us then weigh up carefully the warnings in these chapters, remembering who it is that speaks to us (Heb. 12:5, 25).

Mercy and truth are inseparable. They reflect the nature of the God of love and light, whose children we are. May they be engraved on our hearts (v. 3).

As we have seen in ch. 2, there is understanding to be sought by prayer, this understanding by which the Holy Spirit causes us to enter into God's thoughts. Happy are those who find this (v. 13). By contrast, there is another way which I should absolutely mistrust: my own understanding (v. 5). I cannot at the same time lean on that and trust in the Lord with all my heart. I cannot follow at one and the same time my own reasonings . . . and the instructions from above. "Be not wise in your own conceits" we are exhorted in Romans 12:16, in accordance with v. 7 of our chapter.

Sprüche 3:21-35
21Mein Sohn, laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre klugen Rat und Besonnenheit;22so werden sie Leben sein für deine Seele und Anmut deinem Halse.23Dann wirst du in Sicherheit deinen Weg gehen, und dein Fuß wird nicht anstoßen.24Wenn du dich niederlegst, wirst du nicht erschrecken; und liegst du, so wird dein Schlaf süß sein.25Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken, noch vor der Verwüstung der Gesetzlosen, wenn sie kommt;26denn Jehova wird deine Zuversicht sein, und wird deinen Fuß vor dem Fange bewahren.27Enthalte kein Gutes dem vor, welchem es zukommt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun. -28Sage nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder, und morgen will ich geben! da es doch bei dir ist. -29Schmiede nichts Böses wider deinen Nächsten, während er vertrauensvoll bei dir wohnt. -30Hadere nicht mit einem Menschen ohne Ursache, wenn er dir nichts Böses angetan hat. -31Beneide nicht den Mann der Gewalttat, und erwähle keinen von seinen Wegen. -32Denn der Verkehrte ist Jehova ein Greuel, aber sein Geheimnis ist bei den Aufrichtigen.33Der Fluch Jehovas ist im Hause des Gesetzlosen, aber er segnet die Wohnung der Gerechten.34Fürwahr, der Spötter spottet er, den Demütigen aber gibt er Gnade.35Die Weisen erben Ehre, aber die Toren erhöht die Schande.

To obey the instructions of Wisdom is necessary in the first place for the welfare of my soul. "Man shall not live by bread alone, but by every word of God" (Luke 4:4). It will be at the same time an ornament of grace in the sight of others (v. 22; Prov. 1:9; Prov. 4:9). My walk will be strengthened by it during the day, and in the night I shall lie down in safety. My sleep will be sweet (v. 24). What is the reason for those moments of hesitation and errors of judgment which often cause me to stumble during the course of the day? Is it the fears and inward torments which sometimes assail me even during the night? They stem from the fact that I have lost sight of the instructions of the Lord, and of my simple trust in Him (v. 26), to reason things out in my own thoughts.

God, who knows my selfish heart, then reminds me of what I owe my neighbour (v. 27; Luke 6:30). And because I am His child, He expects from me absolute honesty, without the slightest compromise, in my deeds, my words and my purposes. He also expects Christian gentleness, which does not insist on its rights (vv. 30, 31). Besides, is it not in this way that we obtain "more grace", as James has promised in quoting verse 34? (James 4:6).

Sprüche 4:1-19
1Höret, Söhne, die Unterweisung des Vaters, und merket auf, um Verstand zu kennen!2Denn gute Lehre gebe ich euch: verlasset meine Belehrung nicht.3Denn ein Sohn bin ich meinem Vater gewesen, ein zarter und einziger vor meiner Mutter.4Und er lehrte mich und sprach zu mir: Dein Herz halte meine Worte fest; beobachte meine Gebote und lebe.5Erwirb Weisheit, erwirb Verstand; vergiß nicht und weiche nicht ab von den Reden meines Mundes.6Verlaß sie nicht, und sie wird dich behüten; liebe sie, und sie wird dich bewahren.7Der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit; und um alles, was du erworben hast, erwirb Verstand.8Halte sie hoch, und sie wird dich erhöhen; sie wird dich zu Ehren bringen, wenn du sie umarmst.9Sie wird deinem Haupte einen anmutigen Kranz verleihen, wird dir darreichen eine prächtige Krone.10Höre, mein Sohn, und nimm meine Reden an! Und des Lebens Jahre werden sich dir mehren.11Ich unterweise dich in dem Wege der Weisheit, leite dich auf Bahnen der Geradheit.12Wenn du gehst, wird dein Schritt nicht beengt werden, und wenn du läufst, wirst du nicht straucheln.13Halte fest an der Unterweisung, laß sie nicht los; bewahre sie, denn sie ist dein Leben. -14Komm nicht auf den Pfad der Gesetzlosen, und schreite nicht einher auf dem Wege der Bösen.15Laß ihn fahren, geh nicht darauf; wende dich von ihm ab und geh vorbei.16Denn sie schlafen nicht, wenn sie nichts Böses getan, und ihr Schlaf wird ihnen geraubt, wenn sie nicht zu Fall gebracht haben.17Denn sie essen Brot der Gesetzlosigkeit, und trinken Wein der Gewalttaten.18Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, das stets heller leuchtet bis zur Tageshöhe.19Der Weg der Gesetzlosen ist dem Dunkel gleich; sie erkennen nicht, worüber sie straucheln.

It is in the family circle that the child of Christian parents begins to acquire the elements of the wisdom which is according to God. To dispute, or despise, or forsake (v. 2) "good doctrine" heard in the home, these are attitudes which cannot bring blessing, and often mark the point of departure of lives from the path of true witness (cf. v. 10 with Ex. 20:12).

"The father to the children shall make known thy truth" (Isa. 38:19). Christian teaching is the responsibility of the head of the family, who passes on to his children that which he himself has often received from his own parents (Ps. 78:4-6). Solomon, the inspired writer of the Proverbs, no doubt often remembered the words of his father David (v. 3; 1 Kings 2:1-3).

Vv. 11-13 instruct us as to our walk, vv. 14-19 as to the way. The path of the wicked is described for us so that we may know how to avoid it, and be established firmly in the path of the just which is "as the shining light, that shineth more and more unto the perfect day" (v. 18). Wisdom is a realm in which we progress little by little (cf. Luke 2:52). What is not normal is when this growth stops because of a bad conscience. May this v. 18 sum up the life of each one of us.

Sprüche 4:20-27; Sprüche 5:1-23
20Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden.21Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens.22Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. -23Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. -24Tue von dir die Verkehrtheit des Mundes, und die Verdrehtheit der Lippen entferne von dir. -25Laß deine Augen geradeaus blicken, und deine Wimpern stracks vor dich hin schauen. -26Ebne die Bahn deines Fußes, und alle deine Wege seien gerade;27biege nicht aus zur Rechten noch zur Linken, wende deinen Fuß ab vom Bösen.
1Mein Sohn, merke auf meine Weisheit, neige dein Ohr zu meiner Einsicht,2um Besonnenheit zu beobachten, und damit deine Lippen Erkenntnis bewahren.3Denn Honigseim träufeln die Lippen der Fremden, und glatter als Öl ist ihr Gaumen;4aber ihr Letztes ist bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert.5Ihre Füße steigen hinab zum Tode, an dem Scheol haften ihre Schritte.6Damit sie nicht den Weg des Lebens einschlage, schweifen ihre Bahnen, ohne daß sie es weiß.7Nun denn, ihr Söhne, höret auf mich, und weichet nicht ab von den Worten meines Mundes!8Halte fern von ihr deinen Weg, und nahe nicht zu der Tür ihres Hauses:9damit du nicht anderen deine Blüte gebest, und deine Jahre dem Grausamen;10damit nicht Fremde sich sättigen an deinem Vermögen, und dein mühsam Erworbenes nicht komme in eines Ausländers Haus;11und du nicht stöhnest bei deinem Ende, wenn dein Fleisch und dein Leib dahinschwinden, und sagest:12Wie habe ich die Unterweisung gehaßt, und mein Herz hat die Zucht verschmäht!13Und ich habe nicht gehört auf die Stimme meiner Unterweiser, und mein Ohr nicht zugeneigt meinen Lehrern.14Wenig fehlte, so wäre ich in allem Bösen gewesen, inmitten der Versammlung und der Gemeinde.15Trinke Wasser aus deiner Zisterne und Fließendes aus deinem Brunnen.16Mögen nach außen sich ergießen deine Quellen, deine Wasserbäche auf die Straßen.17Dir allein sollen sie gehören, und nicht Fremden mit dir.18Deine Quelle sei gesegnet, und erfreue dich an dem Weibe deiner Jugend;19die liebliche Hindin und anmutige Gemse, ihre Brüste mögen dich berauschen zu aller Zeit, taumle stets in ihrer Liebe.20Und warum solltest du, mein Sohn, an einer Fremden taumeln, und den Busen einer Fremden umarmen? -21Denn vor den Augen Jehovas sind eines jeden Wege, und alle seine Geleise wägt er ab.22Die eigenen Missetaten werden ihn, den Gesetzlosen, fangen, und in seiner Sünde Banden wird er festgehalten werden.23Sterben wird er, weil ihm Zucht mangelt, und in der Größe seiner Torheit wird er dahintaumeln.

All the senses, all the vital functions of the believer must remain under the control of wisdom. This wisdom, dear Christian friend, God has put at your disposal (James 1:5). Through it, you are responsible to watch over your ears (v. 20), your eyes (vv. 21, 25), your feet (vv. 26, 27; see Ps. 119:101), your thoughts, your lips (Prov. 5:2) and, above all, your heart, the operational centre which governs the whole being (v. 23). If the heart is lost, it is all up with you. How many have missed out in their lives and have shed bitter tears, because in the time of their youth they allowed an affection to develop which was not according to the Lord!

If the lips are the outlet of the heart, the eyes are the main entrance to the heart. Be careful to ensure then that your eyes look straight on before you. May they be fixed on the Lord Jesus, the Object of the race of faith (Heb. 12:2). In this way, no lust of the flesh will be able to find ready access there.

Vv. 8-14 describe the misery of the one who has allowed himself to be turned aside by "the strange woman": he gives his "years unto the cruel" (v. 9). We have given far too many of our years to Satan before our conversion. Would you want to return to his domination?

Sprüche 6:1-19
1Mein Sohn, wenn du Bürge geworden bist für deinen Nächsten, für einen anderen deine Hand eingeschlagen hast;2bist du verstrickt durch die Worte deines Mundes, gefangen durch die Worte deines Mundes:3tue denn dieses, mein Sohn, und reiße dich los, da du in deines Nächsten Hand gekommen bist; geh hin, wirf dich nieder, und bestürme deinen Nächsten;4gestatte deinen Augen keinen Schlaf, und keinen Schlummer deinen Wimpern;5reiße dich los wie eine Gazelle aus der Hand, und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers.6Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege und werde weise.7Sie, die keinen Richter, Vorsteher und Gebieter hat,8sie bereitet im Sommer ihr Brot, hat in der Ernte ihre Nahrung eingesammelt.9Bis wann willst du liegen, du Fauler? Wann willst du von deinem Schlafe aufstehen?10Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen:11und deine Armut wird kommen wie ein rüstig Zuschreitender, und deine Not wie ein gewappneter Mann.12Ein Belialsmensch, ein heilloser Mann ist, wer umhergeht mit Verkehrtheit des Mundes,13mit seinen Augen zwinkt, mit seinen Füßen scharrt, mit seinen Fingern deutet.14Verkehrtheiten sind in seinem Herzen; er schmiedet Böses zu aller Zeit, streut Zwietracht aus.15Darum wird plötzlich sein Verderben kommen; im Augenblick wird er zerschmettert werden ohne Heilung. -16Sechs sind es, die Jehova haßt, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:17Hohe Augen, eine Lügenzunge, und Hände, die unschuldiges Blut vergießen;18ein Herz, welches heillose Anschläge schmiedet, Füße, die eilends zum Bösen hinlaufen;19wer Lügen ausspricht als falscher Zeuge, und wer Zwietracht ausstreut zwischen Brüdern.

To act as a surety is to commend someone by guaranteeing the commitments he has entered into. On the face of it, this springs from kindly feeling. But God hates this suretyship, firstly because it indicates confidence in man, and then because it unwisely commits an unknown future, which belongs to Him alone (Jer. 17:5; James 4:13-14).

Vv. 6-8 advise those who are lazy to visit an ants' colony. How many profitable lessons we can learn from these industrious little creatures — diligence, perseverance, prudence, order, help for one another, self-discipline. Not one of them remains idle, and if the load is too heavy, a companion runs to his help. May we learn to observe the striking illustrations which God has given us here and there in His creation.

We have already seen that all the members of a believer should be kept and sanctified for the use of God (Prov. 4:21-27; Prov. 5:1-2). Vv. 12-19 show us how, in the natural man, these same members are used in the service of evil. Such was also our own condition when we were slaves to sin. But Romans 6:18-19 reminds us that we have been set free and exhorts us firmly to yield our members "servants to righteousness unto holiness."

Sprüche 6:20-35
20Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter;21binde sie stets auf dein Herz, knüpfe sie um deinen Hals.22Wenn du einhergehst, wird sie dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird sie über dich wachen; und erwachst du, so wird sie mit dir reden.23Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Belehrung ein Licht; und die Zurechtweisung der Zucht sind der Weg des Lebens:24um dich zu bewahren vor dem bösen Weibe, vor der Glätte der Zunge einer Fremden.25Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit, und sie fange dich nicht mit ihren Wimpern!26Denn um eines hurerischen Weibes willen kommt man bis auf einen Laib Brot, und eines Mannes Weib stellt einer kostbaren Seele nach. -27Sollte jemand Feuer in seinen Busen nehmen, ohne daß seine Kleider verbrennten?28Oder sollte jemand über glühende Kohlen gehen, ohne daß seine Füße versengt würden?29So der, welcher zu dem Weibe seines Nächsten eingeht: keiner, der sie berührt, wird für schuldlos gehalten werden. -30Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um seine Gier zu stillen, weil ihn hungert;31und wenn er gefunden wird, kann er siebenfach erstatten, kann alles Gut seines Hauses hingeben.32Wer mit einem Weibe Ehebruch begeht, ist unsinnig; wer seine Seele verderben will, der tut solches.33Plage und Schande wird er finden, und seine Schmach wird nicht ausgelöscht werden.34Denn Eifersucht ist eines Mannes Grimm, und am Tage der Rache schont er nicht.35Er nimmt keine Rücksicht auf irgendwelche Sühne und willigt nicht ein, magst du auch das Geschenk vergrößern.

From the beginning of this book, immediately following upon "the fear of the LORD", the young Christian has been reminded of his very first duty: to listen to his parents and to obey them (Prov. 1:8-9). Vv. 20-22 return to this important subject to give the teaching of father and mother the same place as that accorded in Deuteronomy 11:18-19 to the words of God Himself (see also Prov. 23:22). To obey one's parents is then to obey God. It is a thing which is not only "right" (Eph. 6:1), but also "well pleasing unto the Lord" (Col. 3:20). May this obedience be seen in Christian homes, and particularly the more so as it is rapidly disappearing in the world today! (2 Tim. 3:2). In direct opposition to the influence of the family altar, once again we have that of the strange woman who personifies sin (Prov. 2:16; Prov. 5:3, 20; then Prov. 7:5). Do not be surprised by these repeated warnings to be on our guard. We know by experience that temptations repeat themselves. But they will be all the more seductive when they encounter unjudged impurity in our thoughts or our habits.

Idleness, too, opens great opportunities for carnal lust, as we learn from the history of David and his terrible sin (2 Sam. 11).

Sprüche 7:1-27
1Mein Sohn, bewahre meine Worte, und birg bei dir meine Gebote;2bewahre meine Gebote und lebe, und meine Belehrung wie deinen Augapfel.3Binde sie um deine Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.4Sprich zur Weisheit: Du bist meine Schwester! Und nenne den Verstand deinen Verwandten;5damit sie dich bewahre vor dem fremden Weibe, vor der Fremden, die ihre Worte glättet. -6Denn an dem Fenster meines Hauses schaute ich durch mein Gitter hinaus;7und ich sah unter den Einfältigen, gewahrte unter den Söhnen einen unverständigen Jüngling,8der hin und her ging auf der Straße, neben ihrer Ecke, und den Weg nach ihrem Hause schritt,9in der Dämmerung, am Abend des Tages, in der Mitte der Nacht und in der Dunkelheit.10Und siehe, ein Weib kam ihm entgegen im Anzug einer Hure und mit verstecktem Herzen. -11Sie ist leidenschaftlich und unbändig, ihre Füße bleiben nicht in ihrem Hause;12bald ist sie draußen, bald auf den Straßen, und neben jeder Ecke lauert sie. -13Und sie ergriff ihn und küßte ihn, und mit unverschämtem Angesicht sprach sie zu ihm:14Friedensopfer lagen mir ob, heute habe ich meine Gelübde bezahlt;15darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, um dein Antlitz zu suchen, und dich habe dich gefunden.16Mit Teppichen habe ich mein Bett bereitet, mit bunten Decken von ägyptischem Garne;17ich habe mein Lager benetzt mit Myrrhe, Aloe und Zimmet.18Komm, wir wollen uns in Liebe berauschen bis an den Morgen, an Liebkosungen uns ergötzen.19Denn der Mann ist nicht zu Hause, er ist auf eine weite Reise gegangen;20er hat den Geldbeutel in seine Hand genommen, am Tage des Vollmondes wird er heimkehren.21Sie verleitete ihn durch ihr vieles Bereden, riß ihn fort durch die Glätte ihrer Lippen.22Auf einmal ging er ihr nach, wie ein Ochs zur Schlachtbank geht, und wie Fußfesseln zur Züchtigung des Narren dienen,23bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet; wie ein Vogel zur Schlinge eilt und nicht weiß, daß es sein Leben gilt. -24Nun denn, ihr Söhne, höret auf mich, und horchet auf die Worte meines Mundes!25Dein Herz wende sich nicht ab nach ihren Wegen, und irre nicht umher auf ihren Pfaden!26Denn viele Erschlagene hat sie niedergestreckt, und zahlreich sind alle ihre Ermordeten.27Ihr Haus sind Wege zum Scheol, die hinabführen zu den Kammern des Todes.

This chapter illustrates in the most solemn way the danger to which the young son of wisdom is exposed by the strange woman. It truly involves "hunting for his life" (cf. Prov. 6:26), with this impure woman, noisy and unrestrained, lying in wait. She masquerades her perverse intentions under a religious cloak (v. 14). She comes and goes; she watches her prey under cover of the night. Her weapons are honeyed words and seducing eyelids (Prov. 2:16; Prov. 5:3; Prov. 6:25). Her victim is the light-hearted young man, at a loose end, already beaten because he has no will-power and is carried away by his feelings.

The scene is graphically portrayed: reckless and stupid as "he goes after her straightway". "The snare of the fowler" – that is to say, Satan – immediately closes in on him (v. 23; Ps. 91:3). It is too late: pleasures for the moment, but what a price to pay! For "it is for his life" . . . and he did not know it (v. 23). With the warnings you receive, young Christian, you are even more responsible. But you also know where to find your help. "Wherewithal shall a young man cleanse his way? By taking heed thereto, according to thy word". (Ps. 119:9). Meditate on the example of Joseph and his firm stand in Genesis 39:9; in the hour of danger, cry to Him who is always "able to succour them that are tempted" (Heb. 2:18).

Sprüche 8:1-21
1Ruft nicht die Weisheit, und läßt nicht die Einsicht ihre Stimme erschallen?2Oben auf den Erhöhungen am Wege, da wo Pfade zusammenstoßen, hat sie sich aufgestellt.3Zur Seite der Tore, wo die Stadt sich auftut, am Eingang der Pforten schreit sie:4Zu euch, ihr Männer, rufe ich, und meine Stimme ergeht an die Menschenkinder.5Lernet Klugheit, ihr Einfältigen, und ihr Toren, lernet Verstand!6Höret! Denn Vortreffliches will ich reden, und das Auftun meiner Lippen soll Geradheit sein.7Denn mein Gaumen spricht Wahrheit aus, und Gesetzlosigkeit ist meinen Lippen ein Greuel.8Alle Worte meines Mundes sind in Gerechtigkeit; es ist nichts Verdrehtes und Verkehrtes in ihnen.9Sie alle sind richtig dem Verständigen, und gerade denen, die Erkenntnis erlangt haben.10Nehmet an meine Unterweisung, und nicht Silber, und Erkenntnis lieber als auserlesenes, feines Gold.11Denn Weisheit ist besser als Korallen, und alles, was man begehren mag, kommt ihr nicht gleich. -12Ich, Weisheit, bewohne die Klugheit, und finde die Erkenntnis der Besonnenheit.13Die Furcht Jehovas ist: das Böse hassen. Hoffart und Hochmut und den Weg des Bösen und den Mund der Verkehrtheit hasse ich.14Mein sind Rat und Einsicht; ich bin der Verstand, mein ist die Stärke.15Durch mich regieren Könige, und Fürsten treffen gerechte Entscheidungen;16durch mich herrschen Herrscher und Edle, alle Richter der Erde.17Ich liebe, die mich lieben; und die mich früh suchen, werden mich finden.18Reichtum und Ehre sind bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit.19Meine Furcht ist besser als feines Gold und gediegenes Gold, und mein Ertrag als auserlesenes Silber.20Ich wandle auf dem Pfade der Gerechtigkeit, mitten auf den Steigen des Rechts;21um die, die mich lieben, beständiges Gut erben zu lassen, und um ihre Vorratskammern zu füllen.

As in Proverbs 1, Wisdom turns to those who are lost and re-echoes her calls of grace. She positions herself this time on the high places, on the roads, at the gates of the city, everywhere where the people and the world pass by. The cross-roads (the places of the paths) (v. 2) is where it is possible to change direction. It is there, in the parable, that the servants of the king are sent, to seek out and bring in as many people as they find (Matt. 22:9). Ch. 9 will show us that Wisdom also has prepared her table and that she sends out her servants to confirm her invitation. You who are perhaps still walking on the broad road, it is for you now to reply to the insistent voice which calls you at the cross-roads. This voice is the voice of the Lord Jesus who desires your happiness. To those who listen to Him, He speaks excellent things, these words so right and clear and true (vv. 6, 9). He has treasures in store which are beyond comparison with the silver and gold of this world. He gives an inheritance of durable riches (v. 18), substance (v. 21), future blessings – "better" and "enduring" as they are also called in Hebrews 10:1, 34. In truth, how glorious is that "which God has prepared for them that love him" (1 Cor. 2:9; cf. vv. 17-21).

Sprüche 8:22-36
22Jehova besaß mich im Anfang seines Weges, vor seinen Werken von jeher.23Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, von Anbeginn, vor den Uranfängen der Erde.24Ich war geboren, als die Tiefen noch nicht waren, als noch keine Quellen waren, reich an Wasser.25Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich geboren;26als er die Erde und die Fluren noch nicht gemacht hatte, und den Beginn der Schollen des Erdkreises.27Als er die Himmel feststellte, war ich da, als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe;28als er die Wolken droben befestigte, als er Festigkeit gab den Quellen der Tiefe;29als er dem Meere seine Schranken setzte, daß die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er die Grundfesten der Erde feststellte:30da war ich Schoßkind bei ihm, und war Tag für Tag seine Wonne, vor ihm mich ergötzend allezeit,31mich ergötzend auf dem bewohnten Teile seiner Erde; und meine Wonne war bei den Menschenkindern.32Nun denn, ihr Söhne, höret auf mich: Glückselig sind, die meine Wege bewahren!33Höret Unterweisung und werdet weise, und verwerfet sie nicht!34Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!35Denn wer mich findet, hat das Leben gefunden und Wohlgefallen erlangt von Jehova.36Wer aber an mir sündigt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod.

"That which God hath prepared for them that love him" has its source in Christ. He Himself is "the wisdom of God in a mystery, even the hidden wisdom, which God ordained before the world unto our glory" (1 Cor. 2:7, 9; see also 1 Cor. 1:30). Vv. 22 to 31 take us back in the course of time beyond the beginning of created things, as far as our thoughts can reach. Wisdom was already there, a Person by the side of God: the Son with the Father, in a reciprocal fulness of love and joy, to plan and then to realise together the work of creation. But in addition we learn something quite extraordinary here: before a single man existed, before there was a world for him to inhabit, even before the dust of the world was formed, we, that is you and I, were known and loved. "My delights were with the sons of men" – such is the marvellous declaration of the Well-Beloved of God, even before the beginning of time. He did not want to enjoy the Father's love alone, and all the work which He was going to undertake had this grand ultimate design: to introduce man, saved and perfected, into His own joy, to the glory of God His Father.

Sprüche 9:1-18
1Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, hat ihre sieben Säulen ausgehauen;2sie hat ihr Schlachtvieh geschlachtet, ihren Wein gemischt, auch ihren Tisch gedeckt;3sie hat ihre Mägde ausgesandt, ladet ein auf den Höhen der Stadt:4"Wer ist einfältig? Er wende sich hierher!" Zu den Unverständigen spricht sie:5"Kommet, esset von meinem Brote, und trinket von dem Weine, den ich gemischt habe!6Lasset ab von der Einfältigkeit und lebet, und schreitet einher auf dem Wege des Verstandes!" -7Wer den Spötter zurechtweist, zieht sich Schande zu; und wer den Gesetzlosen straft, sein Schandfleck ist es.8Strafe den Spötter nicht, daß er dich nicht hasse; strafe den Weisen, und er wird dich lieben.9Gib dem Weisen, so wird er noch weiser; belehre den Gerechten, so wird er an Kenntnis zunehmen. -10Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.11Denn durch mich werden deine Tage sich mehren, und Jahre des Lebens werden dir hinzugefügt werden.12Wenn du weise bist, so bist du weise für dich; und spottest du, so wirst du allein es tragen.13Frau Torheit ist leidenschaftlich; sie ist lauter Einfältigkeit und weiß gar nichts.14Und sie sitzt am Eingang ihres Hauses, auf einem Sitze an hochgelegenen Stellen der Stadt,15um einzuladen, die des Weges vorübergehen, die ihre Pfade gerade halten:16"Wer ist einfältig? Er wende sich hierher!" Und zu dem Unverständigen spricht sie:17"Gestohlene Wasser sind süß, und heimliches Brot ist lieblich".18Und er weiß nicht, daß dort die Schatten sind, in den Tiefen des Scheols ihre Geladenen.

The Word which was "in the beginning with God", which "was God", came down to speak to men, and to bring them the revelation of the Father (the subject of John's gospel). Thus He is the Wisdom of God. The Word did not remain "with" or at the side of God. He was made flesh, and He dwelt (set up His home) among men (John 1:14), and invites them "Come, eat . . . drink" (cf. John 6:51; John 21:12). He first offers refreshment, and then instructs. The Lord first fills the heart, before occupying the spirit and the mind. For if love for Him does not precede the knowledge of the "commandments", we shall not be able to keep those commandments. Furthermore, the instruction of wisdom must start at the beginning, which is the fear of the LORD (v. 10): that is to have the sense of the authority of the One who is giving the teaching. We must behave ourselves before God with the greatest respect, recognising the importance of every one of His words. We should not read the Bible in any other way.

In the world, another voice is seeking to distract men: the voice of folly (and of sin)! It assumes the appearance of wisdom (cf. vv. 4, 16) and offers us the opportunity "to enjoy the pleasures of sin for a season" (Heb. 11:25). But let us look more closely at the faces of the guests. At its grim feast are seated . . . the dead (v. 18; Prov. 2:18,19).

Sprüche 10:1-15
1Ein weiser Sohn erfreut den Vater, aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Kummer.2Schätze der Gesetzlosigkeit nützen nichts, aber Gerechtigkeit errettet vom Tode.3Jehova läßt die Seele des Gerechten nicht hungern, aber die Gier der Gesetzlosen stößt er hinweg.4Wer mit lässiger Hand schafft, wird arm; aber die Hand der Fleißigen macht reich.5Wer im Sommer einsammelt, ist ein einsichtsvoller Sohn; wer zur Erntezeit in tiefem Schlafe liegt, ist ein Sohn, der Schande bringt.6Dem Haupte des Gerechten werden Segnungen zuteil, aber den Mund der Gesetzlosen bedeckt Gewalttat.7Das Gedächtnis des Gerechten ist zum Segen, aber der Name der Gesetzlosen verwest.8Wer weisen Herzens ist, nimmt Gebote an; aber ein närrischer Schwätzer kommt zu Fall.9Wer in Vollkommenheit wandelt, wandelt sicher; wer aber seine Wege krümmt, wird bekannt werden.10Wer mit den Augen zwinkt, verursacht Kränkung; und ein närrischer Schwätzer kommt zu Fall.11Ein Born des Lebens ist der Mund des Gerechten, aber den Mund der Gesetzlosen bedeckt Gewalttat.12Haß erregt Zwietracht, aber Liebe deckt alle Übertretungen zu.13Auf den Lippen des Verständigen wird Weisheit gefunden; aber der Stock gebührt dem Rücken des Unverständigen.14Die Weisen bewahren Erkenntnis auf, aber der Mund des Narren ist drohender Unglücksfall.15Der Wohlstand des Reichen ist seine feste Stadt, der Unglücksfall der Geringen ihre Armut.

From this point onward, the Proverbs are presented as a series of sentences inspired by Wisdom. It is not always easy to grasp the significance of their order, or to unravel the main thoughts expressed. For want of space we can only linger here each day on a small selection of verses.

The first verse will serve as a general introduction: "A wise son maketh a glad father". It is completed by Proverbs 23: 24 "The father of the righteous shall greatly rejoice . . ." (see also Prov. 15:20; Prov. 17:21, 25; Prov. 29:3). Think of the satisfaction it is to our parents when we show these characteristics of righteousness and wisdom according to God. But let us look higher at the same time to admire the Son whose excellent wisdom was ever the delight of His Father – not only in eternity past, but during His pathway here on this earth (Prov. 4:3; Matt. 3:17; Matt. 17:5).

The verses which follow show us in detail in what manner a wise son honours and gladdens his father: practical righteousness in works (vv. 4, 5); in his walk (v. 9); in his words (vv. 11, 13, 14). This is what the Lord Jesus manifested, and that which infinitely rejoiced the heart of the Father (see John 8:29).

Sprüche 10:16-32
16Der Erwerb des Gerechten gereicht zum Leben, der Ertrag des Gesetzlosen zur Sünde.17Es ist der Pfad zum Leben, wenn einer Unterweisung beachtet; wer aber Zucht unbeachtet läßt, geht irre.18Wer Haß verbirgt, hat Lügenlippen; und wer Verleumdung ausbringt, ist ein Tor.19Bei der Menge der Worte fehlt Übertretung nicht; wer aber seine Lippen zurückhält, ist einsichtsvoll.20Die Zunge des Gerechten ist auserlesenes Silber, der Verstand der Gesetzlosen ist wenig wert.21Die Lippen des Gerechten weiden viele, aber die Narren sterben durch Mangel an Verstand.22Der Segen Jehovas, er macht reich, und Anstrengung fügt neben ihm nichts hinzu.23Dem Toren ist es wie ein Spiel, Schandtat zu verüben, und Weisheit zu üben dem verständigen Manne.24Wovor dem Gesetzlosen bangt, das wird über ihn kommen, und das Begehren der Gerechten wird gewährt.25Wie ein Sturmwind daherfährt, so ist der Gesetzlose nicht mehr; aber der Gerechte ist ein ewig fester Grund.26Wie der Essig den Zähnen, und wie der Rauch den Augen, so ist der Faule denen, die ihn senden.27Die Furcht Jehovas mehrt die Tage, aber die Jahre der Gesetzlosen werden verkürzt.28Das Harren der Gerechten wird Freude, aber die Hoffnung der Gesetzlosen wird zunichte.29Der Weg Jehovas ist eine Feste für die Vollkommenheit, aber Untergang für die, welche Frevel tun.30Der Gerechte wird nicht wanken in Ewigkeit, aber die Gesetzlosen werden das Land nicht bewohnen.31Der Mund des Gerechten sproßt Weisheit, aber die Zunge der Verkehrtheit wird ausgerottet werden.32Die Lippen des Gerechten verstehen sich auf Wohlgefälliges, aber der Mund der Gesetzlosen ist Verkehrtheit.

It is particularly by his speech that a righteous man is recognised (cf. Matt. 26:73). Do we pay enough attention to this by avoiding words which are rude, and dishonest or foolish talking (Eph. 4:29; Eph. 5:4). If we are in the habit of saying all that comes into our mind, then vv. 19 and 20 are particularly addressed to us. But "the tongue of the just is as choice silver". It filters out the impurities and only lets pass that which is of true worth. The heart of the believer contains two springs which flow out through the same channel of our lips (James 3:9-11): the well of life (v. 11; cf. John 4:14), which is able to refresh many (v. 21) and the corrupt well of the flesh, which allows every evil thought to spring up (Matt. 15:18-19; see also Prov. 12:18). The instruction of Wisdom will teach us when we should speak and when we should keep silent (read the prayer of Ps. 141:3).

The final end of the righteous and that of the ungodly are compared in vv. 24-30. The wicked have a great fear (v. 24); this is not the fear of the LORD, but a vague and superstitious terror, because lurking in the background is death, for which he is unprepared (Job 15:20-21). How different is the outlook of the Christian! For his present earthly life, God grants him his righteous desires. And as to the future, his heart is gladdened by that "blessed hope" (v. 28).

Sprüche 11:1-17
1Trügerische Waagschalen sind Jehova ein Greuel, aber volles Gewicht ist sein Wohlgefallen.2Kommt Übermut, so kommt auch Schande; bei den Bescheidenen aber ist Weisheit.3Die Unsträflichkeit der Aufrichtigen leitet sie, aber Treulosen Verkehrtheit zerstört sie.4Vermögen nützt nichts am Tage des Zornes, aber Gerechtigkeit errettet vom Tode.5Des Vollkommenen Gerechtigkeit macht seinen Weg gerade, aber der Gesetzlose fällt durch seine Gesetzlosigkeit.6Der Aufrichtigen Gerechtigkeit errettet sie, aber die Treulosen werden gefangen in ihrer Gier.7Wenn ein gesetzloser Mensch stirbt, wird seine Hoffnung zunichte, und die Erwartung der Frevler ist zunichte geworden.8Der Gerechte wird aus der Drangsal befreit, und der Gesetzlose tritt an seine Stelle.9Mit dem Munde verdirbt der Ruchlose seinen Nächsten, aber durch Erkenntnis werden die Gerechten befreit.10Die Stadt frohlockt beim Wohle der Gerechten, und beim Untergang der Gesetzlosen ist Jubel.11Durch den Segen der Aufrichtigen kommt eine Stadt empor, aber durch den Mund der Gesetzlosen wird sie niedergerissen.12Wer seinen Nächsten verachtet, hat keinen Verstand; aber ein verständiger Mann schweigt still.13Wer als Verleumder umhergeht, deckt das Geheimnis auf; wer aber treuen Geistes ist, deckt die Sache zu.14Wo keine Führung ist, verfällt ein Volk; aber Heil ist bei der Menge der Ratgeber.15Sehr schlecht ergeht's einem, wenn er für einen anderen Bürge geworden ist; wer aber das Handeinschlagen haßt, ist sicher.16Ein anmutiges Weib erlangt Ehre, und Gewalttätige erlangen Reichtum.17Sich selbst tut der Mildtätige wohl, der Unbarmherzige aber tut seinem Fleische wehe.

We have noticed how in almost every verse of these chapters the outlook and the character of the righteous and of the wicked are contrasted. So it is in the daily life of the child of God: set, as he is, side by side with the unbelievers of this world, his faith makes their iniquity stand out, and the reverse is also true. Vv. 9 to 14 are concerned more particularly with social life. The righteous man is not called upon to live alone. His presence in the midst of the world which observes him is a witness. The epistle to Titus warns us that we should live righteously . . . in this present world, to adorn (like the illustrations in a book) "the doctrine of God our Saviour" (Titus 2: 10-12).

"With the lowly is wisdom" (v. 2). The believer who stands before God never has a high opinion of himself. The best remedy for pride is to think of the greatness of the Lord Jesus. Such pride, accompanied by scorn for one's neighbour, is the very opposite of understanding (v. 12). For understanding will always lead me to find reasons to esteem others better than myself (Phil. 2:3).

Sprüche 11:18-31
18Der Gesetzlose schafft sich trüglichen Gewinn, wer aber Gerechtigkeit sät, wahrhaftigen Lohn.19Wie die Gerechtigkeit zum Leben, so gereicht es dem, der Bösem nachjagt, zu seinem Tode.20Die verkehrten Herzens sind, sind Jehova ein Greuel; aber sein Wohlgefallen sind die im Wege Vollkommenen.21Die Hand darauf! Der Böse wird nicht für schuldlos gehalten werden; aber der Same der Gerechten wird entrinnen.22Ein goldener Ring in der Nase eines Schweines, so ist ein schönes Weib ohne Anstand.23Das Begehren der Gerechten ist nur Gutes; die Hoffnung der Gesetzlosen ist der Grimm.24Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt noch mehr; und einer, der mehr spart als recht ist, und es ist nur zum Mangel.25Die segnende Seele wird reichlich gesättigt, und der Tränkende wird auch selbst getränkt.26Wer Korn zurückhält, den verflucht das Volk; aber Segen wird dem Haupte dessen zuteil, der Getreide verkauft.27Wer das Gute eifrig sucht, sucht Wohlgefallen; wer aber nach Bösem trachtet, über ihn wird es kommen.28Wer auf seinen Reichtum vertraut, der wird fallen; aber die Gerechten werden sprossen wie Laub.29Wer sein Haus verstört, wird Wind erben; und der Narr wird ein Knecht dessen, der weisen Herzens ist.30Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und der Weise gewinnt Seelen.31Siehe, dem Gerechten wird auf Erden vergolten, wieviel mehr dem Gesetzlosen und Sünder!

The tendency of our selfish hearts is to monopolize everything and to keep more than we should for ourselves (vv. 24, 26). But let us read in Luke 6:38 what the Lord Jesus commands. The true path of blessing for ourselves is to be occupied with the good of others. That sometimes appears to defy human caution and wisdom, but God's arithmetic is not the same as man's! He upsets man's calculations and precautions. Riches are always a snare for those who put their trust in them (v. 28; cf. Mark 10:24; 1 Tim. 6:17-18). "Rich in good works", such ought to be our ambition, in accordance with this last reference.

Yet there exists in this world something of the greatest value, which we are invited to seek out and gain. What is there more precious than a soul? To redeem our souls, the Lord "sold all that he had" (Matt. 13:44-46). Yes, "he that winneth souls is wise" (v. 30). This is a happy service, but what do we know of it? It was the service of the disciple Andrew (John 1:41-42); it can be ours too, whatever our age and our level of knowledge. What are the special requirements for the one who wants to be a soul-winner for the Lord? Just this same wisdom ready to seize the occasion (Eph. 5:15-16). Love is also needed, so able to find the way into the heart (1 Cor. 9:19, 22).

Sprüche 12:1-16
1Wer Unterweisung liebt, liebt Erkenntnis; und wer Zucht haßt, ist dumm.2Der Gütige erlangt Wohlgefallen von Jehova, aber den Mann der Ränke spricht er schuldig.3Ein Mensch wird nicht bestehen durch Gesetzlosigkeit, aber die Wurzel der Gerechten wird nicht erschüttert werden.4Ein wackeres Weib ist ihres Mannes Krone, aber wie Fäulnis in seinen Gebeinen ist ein schändliches.5Die Gedanken der Gerechten sind Recht, die Überlegungen der Gesetzlosen sind Betrug.6Die Worte der Gesetzlosen sind ein Lauern auf Blut; aber der Mund der Aufrichtigen errettet sie.7Man kehrt die Gesetzlosen um, und sie sind nicht mehr; aber das Haus der Gerechten bleibt bestehen.8Gemäß seiner Einsicht wird ein Mann gelobt; wer aber verkehrten Herzens ist, wird zur Verachtung sein.9Besser, wer gering ist und einen Knecht hat, als wer vornehm tut und hat Mangel an Brot.10Der Gerechte kümmert sich um das Leben seines Viehes, aber das Herz der Gesetzlosen ist grausam.11Wer sein Land bebaut, wird mit Brot gesättigt werden; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, ist unverständig.12Den Gesetzlosen gelüstete nach dem Raube der Bösen, aber die Wurzel der Gerechten trägt ein.13In der Übertretung der Lippen ist ein böser Fallstrick, aber der Gerechte entgeht der Drangsal.14Von der Frucht seines Mundes wird ein Mann mit Gutem gesättigt, und das Tun der Hände eines Menschen kehrt zu ihm zurück.15Der Weg des Narren ist richtig in seinen Augen, aber der Weise hört auf Rat.16Der Unmut des Narren tut sich am selben Tage kund, aber der Kluge verbirgt den Schimpf.

The righteous man is now considered in his family life: his wife (v. 4), his house (v. 7), his servant (v. 9), his beast (v. 10), and his work (v. 11 . . .). Where is the faithfulness of the believer to be shown, if not at first in his family relationships and in his everyday work?

We must not confound the teaching of Wisdom with what the world calls morality. This is the sum total of rules of good behaviour which men have made for their own benefit; they are often expressed, moreover, in the form of maxims. Some of them have been borrowed from Christianity; others are inspired by common sense or experience of everyday life. But human morality does not bring God into it. Here, however, we have divine principles, given to us by God. James 3:15 distinguishes the wisdom from above from that of the world, this latter being earthly, sensual and devilish. This worldly wisdom, for example, made Peter speak as he did in Matthew 16:22, obliging the Lord to call him "Satan".

V. 15 shows us that man is incapable of forming his own judgment as to whether his way is right or wrong. The world is full of these foolish people who live by human morality, rather than listening to the counsel of God.

Sprüche 12:17-28; Sprüche 13:1-6
17Wer Wahrheit ausspricht, tut Gerechtigkeit kund, aber ein falscher Zeuge Trug.18Da ist einer, der unbesonnene Worte redet gleich Schwertstichen; aber die Zunge der Weisen ist Heilung.19Die Lippe der Wahrheit besteht ewiglich, aber nur einen Augenblick die Zunge der Lüge.20Trug ist im Herzen derer, die Böses schmieden; bei denen aber, die Frieden planen, ist Freude.21Dem Gerechten wird keinerlei Unheil widerfahren, aber die Gesetzlosen haben Übel die Fülle.22Die Lippen der Lüge sind Jehova ein Greuel, die aber, welche Wahrheit üben, sein Wohlgefallen.23Ein kluger Mensch hält die Erkenntnis verborgen, aber das Herz der Toren ruft Narrheit aus.24Die Hand der Fleißigen wird herrschen, aber die lässige wird fronpflichtig sein.25Kummer im Herzen des Mannes beugt es nieder, aber ein gutes Wort erfreut es.26Der Gerechte weist seinem Nächsten den Weg, aber der Weg der Gesetzlosen führt sie irre.27Nicht erjagt der Lässige sein Wild; aber kostbares Gut eines Menschen ist es, wenn er fleißig ist.28Auf dem Pfade der Gerechtigkeit ist Leben, und kein Tod auf dem Wege ihres Steiges.
1Ein weiser Sohn hört auf die Unterweisung des Vaters, aber ein Spötter hört nicht auf Schelten.2Von der Frucht seines Mundes ißt ein Mann Gutes, aber die Seele der Treulosen ißt Gewalttat.3Wer seinen Mund bewahrt, behütet seine Seele; wer seine Lippen aufreißt, dem wird's zum Untergang.4Die Seele des Faulen begehrt, und nichts ist da; aber die Seele der Fleißigen wird reichlich gesättigt.5Der Gerechte haßt Lügenrede, aber der Gesetzlose handelt schändlich und schmählich.6Die Gerechtigkeit behütet den im Wege Vollkommenen, und die Gesetzlosigkeit kehrt den Sünder um.

"He that keepeth his mouth keepeth his life . . ." (Prov. 13:3). We should not be astonished to find in the Proverbs so much advice about the use of the tongue. In v. 17 it is a question of the truth. A child of God should be known for telling the truth at all times, whatever it may cost him (Eph. 4:25)! Truthful lips are the opposite of lying lips, which are "abomination to the LORD" (v. 22).

V. 25 suggests to us another use for our tongue: to gladden those whose hearts are heavy by a good word. The good word in its best sense is surely the good news of the gospel. By it, I will be able to show my friend the way to life (v. 28).

To show the way means to show the Lord Jesus (John 14:6) by my words and especially by my actions! He Himself was the wise Son, who hears His Father's instruction (Prov. 13:1; John 8:49).

We find the sluggard here again contrasted with the diligent man (vv. 24, 27; Prov. 13:4). By neglecting to roast "that which he took in hunting" (v. 27), the slothful man deprives himself of his food. Let us remember that personal effort is absolutely necessary if we are to keep and digest the Bible truths which we have been able to read or listen to (notes taken and re-read, verses learnt by heart, etc.) Do not let us be "dull of hearing" (Heb. 5:11).

Sprüche 13:7-25
7Da ist einer, der sich reich stellt und hat gar nichts, und einer, der sich arm stellt und hat viel Vermögen.8Lösegeld für das Leben eines Mannes ist sein Reichtum, aber der Arme hört keine Drohung.9Das Licht der Gerechten brennt fröhlich, aber die Leuchte der Gesetzlosen erlischt.10Durch Übermut gibt es nur Zank; bei denen aber, die sich raten lassen, Weisheit.11Vermögen, das auf nichtige Weise erworben ist, vermindert sich; wer aber allmählich sammelt, vermehrt es.12Lang hingezogenes Harren macht das Herz krank, aber ein eingetroffener Wunsch ist ein Baum des Lebens.13Wer das Wort verachtet, wird von ihm gepfändet; wer aber das Gebot fürchtet, dem wird vergolten werden.14Die Belehrung des Weisen ist ein Born des Lebens, um zu entgehen den Fallstricken des Todes.15Gute Einsicht verschafft Gunst, aber der Treulosen Weg ist hart.16Jeder Kluge handelt mit Bedacht; ein Tor aber breitet Narrheit aus.17Ein gottloser Bote fällt in Unglück, aber ein treuer Gesandter ist Gesundheit.18Armut und Schande dem, der Unterweisung verwirft; wer aber Zucht beachtet wird geehrt.19Ein erfülltes Begehren ist der Seele süß, und den Toren ist's ein Greuel, vom Bösen zu weichen.20Wer mit Weisen umgeht, wird weise; aber wer sich zu Toren gesellt, wird schlecht.21Das Böse verfolgt die Sünder, aber den Gerechten wird man mit Gutem vergelten.22Der Gute vererbt auf Kindeskinder, aber des Sünders Reichtum ist aufbewahrt für den Gerechten.23Der Neubruch der Armen gibt viel Speise, aber mancher geht zu Grunde durch Unrechtlichkeit.24Wer seine Rute spart, haßt seinen Sohn, aber wer ihn lieb hat, sucht ihn früh heim mit Züchtigung.25Der Gerechte ißt bis zur Sättigung seiner Seele, aber der Leib der Gesetzlosen muß darben.

"The light of the righteous rejoiceth . . ." (v. 9; cf. Ps. 97:11). The joy of the Lord is part of the witness of the children of light. A sad Christian is often a sorry looking Christian. A sullen humour is like a screen which hides all the brightness that a believer should have. By contrast, "the lamp of the wicked shall be put out" (v. 9; Prov. 24:20). They lack oil, just as the foolish virgins in the parable (Matt. 25:8), for the life of the Spirit is not there to maintain the light.

"Only by pride cometh contention" (v. 10). We generally explain away our quarrels as caused by other motives but we are quick to recognize pride in our opponent. This verse is an eye-opener! A quarrel betrays my own pride: I want to be in the right; it humbles me to give in. It will be enough then for me to show the spirit of Christ in order to cause the conflict to cease at once and . . . in reality, gain the victory (Matt. 5:39-40; Gen. 13:8-9).

The law of the wise is a fountain of life (v. 14). Listen then to those from whom we can recognise this wisdom from above — better still, walk with them (v. 20). Who are our companions?

Sprüche 14:1-16
1Der Weiber Weisheit baut ihr Haus, und ihre Narrheit reißt es mit eigenen Händen nieder.2Wer in seiner Geradheit wandelt, fürchtet Jehova; wer aber in seinen Wegen verkehrt ist, verachtet ihn.3Im Munde des Narren ist eine Gerte des Hochmuts; aber die Lippen der Weisen, sie bewahren sie.4Wo keine Rinder sind, ist die Krippe rein; aber viel Ertrag ist durch des Stieres Kraft.5Ein treuer Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge spricht Lügen aus.6Der Spötter sucht Weisheit, und sie ist nicht da; aber für den Verständigen ist Erkenntnis leicht.7Geh hinweg von einem törichten Manne und bei wem du nicht Lippen der Erkenntnis merkst.8Die Weisheit des Klugen ist, auf seinen Weg zu merken, und die Narrheit der Toren ist Betrug.9Die Schuld spottet der Narren, aber unter den Aufrichtigen ist Wohlwollen.10Das Herz kennt seine eigene Bitterkeit, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen.11Das Haus der Gesetzlosen wird vertilgt werden, aber das Zelt der Aufrichtigen wird emporblühen.12Da ist der Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes.13Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und ihr, der Freude, Ende ist Traurigkeit.14Von seinen Wegen wird gesättigt, wer abtrünnigen Herzens ist, und von dem, was in ihm ist, der gute Mann.15Der Einfältige glaubt jedem Worte, aber der Kluge merkt auf seine Schritte.16Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, aber der Tor braust auf und ist sorglos.

"The wise woman" is linked with her home (v. 1). In our own day when the married woman often seeks to play a role in every sphere of activity except that of her own home, it is timely to emphasize this Biblical teaching (Titus 2:5). Does it not need all the divine wisdom for the Christian education of children? Even the daily household tasks, which seem to some people too humble and monotonous, have a great value for the Lord.

Several verses define that which God calls folly. He does not look at it from the same point of view as the world (1 Cor. 1:19-20). One of the characteristics of the fool is that he makes a mock at sin (v. 9). This really is the same as despising the cross which was necessary for the taking away of sin; there is no greater insult to God than this.

V. 13 contrasts the joy of the unbeliever with that of the believer (Prov. 13:9). The Christian's hope maintains joy in his heart, even when he is going through sorrow. He can be at the same time both sorrowful yet always rejoicing (2 Cor. 6:10). However, the opposite is true for the world: "even in laughter the heart is sorrowful" (v. 13). It is a poor and sinister joy which serves for a brief moment to blind mankind to the prospect of the terrible judgment to come.

Sprüche 14:17-35
17Der Jähzornige begeht Narrheit, und der Mann von Ränken wird gehaßt. gekrönt.18Die Einfältigen erben Narrheit, die Klugen aber werden mit Erkenntnis gekrönt.19Die Bösen beugen sich vor den Guten, und die Gesetzlosen stehen an den Toren des Gerechten.20Selbst von seinem Nächsten wird der Arme gehaßt; aber derer, die den Reichen lieben, sind viele.21Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt; wer aber der Elenden sich erbarmt, ist glücklich.22Werden nicht irregehen, die Böses schmieden, aber Güte und Wahrheit finden, die Gutes schmieden?23Bei jeder Mühe wird Gewinn sein, aber Lippengerede gereicht nur zum Mangel.24Der Weisen Krone ist ihr Reichtum; die Narrheit der Toren ist Narrheit.25Ein wahrhaftiger Zeuge errettet Seelen; wer aber Lügen ausspricht, ist lauter Trug.26In der Furcht Jehovas ist ein starkes Vertrauen, und seine Kinder haben eine Zuflucht.27Die Furcht Jehovas ist ein Born des Lebens, um zu entgehen den Fallstricken des Todes.28In der Menge des Volkes ist die Herrlichkeit eines Königs, aber im Schwinden der Bevölkerung eines Fürsten Untergang.29Ein Langmütiger hat viel Verstand, aber ein Jähzorniger erhöht die Narrheit.30Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben, aber Ereiferung ist Fäulnis der Gebeine.31Wer den Armen bedrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat; wer aber des Dürftigen sich erbarmt, ehrt ihn.32In seinem Unglück wird der Gesetzlose umgestoßen, aber der Gerechte vertraut auch in seinem Tode.33Die Weisheit ruht im Herzen des Verständigen; aber was im Inneren der Toren ist, tut sich kund.34Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist der Völker Schande.35Des Königs Gunst wird dem einsichtigen Knechte zuteil; aber der Schändliche wird Gegenstand seines Grimmes sein.

"He that is soon angry dealeth foolishly" (v. 17; cf. Ecc. 7:9). By contrast, "he that is slow to wrath is of great understanding . . ." (v. 29; see also James 1:19). This latter characteristic is often attributed to God Himself (Ex. 34:6; Num. 14:18, etc.) How many things are done or words uttered in a moment of irritation, which are afterwards bitterly regretted! Rather than showing a "hasty spirit", let us then have this great wisdom of allowing a moment of reflection (better still of prayer) to precede any explosion of anger on our part. We shall notice more than once from what follows that there is really no point in becoming irritated. The one who has God's approval is able to wait patiently for Him (cf. 1 Kings 22:24-25).

"He that hath mercy on the poor, happy is he" (v. 21). Under the excuse that good works are useless to accomplish our salvation, we could be inclined to neglect them. However the children of God are rightly invited to be the first in good works (Titus 3:14), nevertheless without losing sight of the fact that the needy condition of souls comes before material needs. V. 25 reminds us of the Witness above all others . . . but at the same time of that which should characterise all true witness: to show to souls the way of salvation.

Sprüche 15:1-15
1Eine gelinde Antwort wendet den Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt den Zorn.2Die Zunge der Weisen spricht tüchtiges Wissen aus, aber der Mund der Toren sprudelt Narrheit.3Die Augen Jehovas sind an jedem Orte, schauen aus auf Böse und auf Gute.4Lindigkeit der Zunge ist ein Baum des Lebens, aber Verkehrtheit in ihr ist eine Verwundung des Geistes.5Ein Narr verschmäht die Unterweisung seines Vaters; wer aber die Zucht beachtet, ist klug.6Das Haus des Gerechten ist eine große Schatzkammer; aber im Einkommen des Gesetzlosen ist Zerrüttung.7Die Lippen der Weisen streuen Erkenntnis aus, aber nicht also das Herz der Toren.8Das Opfer der Gesetzlosen ist Jehova ein Greuel, aber das Gebet der Aufrichtigen sein Wohlgefallen.9Der Weg des Gesetzlosen ist Jehova ein Greuel; wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den liebt er.10Schlimme Züchtigung wird dem zuteil, der den Pfad verläßt; wer Zucht haßt, wird sterben.11Scheol und Abgrund sind vor Jehova, wieviel mehr die Herzen der Menschenkinder!12Der Spötter liebt es nicht, daß man ihn zurechtweise; zu den Weisen geht er nicht.13Ein frohes Herz erheitert das Antlitz; aber bei Kummer des Herzens ist der Geist zerschlagen.14Des Verständigen Herz sucht Erkenntnis, aber der Mund der Toren weidet sich an Narrheit.15Alle Tage des Elenden sind böse, aber ein fröhliches Herz ist ein beständiges Festmahl.

The way to soothe our own feelings of anger, so we learnt yesterday, is by patience and prayer. Here now is a remedy for the anger of others: this sovereign balm is called "a soft answer". The humble and peaceable reply given by Gideon to the men of Ephraim in Judges 8:1-3 was the right one to meet their feelings of irritation. And it was not the least of the victories of this man of faith. On the other hand, "a grievous word", as its name indicates, opens up a wound which it is then difficult to heal.

Let us now come to vv. 5, 10 and 12 (as well as vv. 31, 32). To have regard to reproof and to correction helps us to learn prudence. It is by weighing things up that we can avoid recurrence of trouble. Prov. 13:24 (and Hebrews 12:6 in relation to God) has made it clear to us that our parents show their love to us by disciplining us! The secret of accepting reproof is the recognition that such discipline is inspired by true love and that it has "our profit" in view. Do not let us be like the scorner, who does not love the one who reproves him (v. 12).

"The prayer of the upright is his delight" v. 8 assures us. Uprightness is in fact the absence of our own will and complete submission to God's thoughts, which will thus secure an answer to such a prayer (1 John 5:14-15).

Sprüche 15:16-33
16Besser wenig mit der Furcht Jehovas, als ein großer Schatz und Unruhe dabei.17Besser ein Gericht Gemüse und Liebe dabei, als ein gemästeter Ochs und Haß dabei.18Ein zorniger Mann erregt Zank, aber ein Langmütiger beschwichtigt den Streit.19Der Weg des Faulen ist wie eine Dornhecke, aber der Pfad der Aufrichtigen ist gebahnt.20Ein weiser Sohn erfreut den Vater, aber ein törichter Mensch verachtet seine Mutter.21Die Narrheit ist dem Unverständigen Freude, aber ein verständiger Mann wandelt geradeaus.22Pläne scheitern, wo keine Besprechung ist; aber durch viele Ratgeber kommen sie zustande.23Ein Mann hat Freude an der Antwort seines Mundes; und ein Wort zu seiner Zeit, wie gut!24Der Weg des Lebens ist für den Einsichtigen aufwärts, damit er dem Scheol unten entgehe.25Das Haus der Hoffärtigen reißt Jehova nieder, aber der Witwe Grenze stellt er fest.26Böse Anschläge sind Jehova ein Greuel, aber huldvolle Worte sind rein.27Wer der Habsucht frönt, verstört sein Haus; wer aber Geschenke haßt, wird leben.28Das Herz des Gerechten überlegt, um zu antworten; aber der Mund der Gesetzlosen sprudelt Bosheiten.29Jehova ist fern von den Gesetzlosen, aber das Gebet der Gerechten hört er.30Das Leuchten der Augen erfreut das Herz; eine gute Nachricht labt das Gebein.31Ein Ohr, das auf die Zucht zum Leben hört, wird inmitten der Weisen weilen.32Wer Unterweisung verwirft, verachtet seine Seele; wer aber auf Zucht hört, erwirbt Verstand.33Die Furcht Jehovas ist Unterweisung zur Weisheit, und der Ehre geht Demut voraus.

Vv. 16, 17 teach us the true values of things down here: the fear of the LORD with the love which comes from Him. "Godliness with contentment is great gain" – the apostle assures us – "having food and raiment, let us be therewith content" (1 Tim. 6:6-8).

Let us emphasize v. 23: "A word spoken in due season, how good is it!" How many times we keep silent when there should be a word spoken! And it is usually through lack of courage, or of dependence upon the Holy Spirit (Matt. 10:19-20). But when, with the Lord's help, we have been able to seize the opportunity to speak of Him, we experience what we have in the first part of this verse: joy comes to fill our heart.

Our chapter finishes with the proverb so often referred to by the Lord Jesus: "Before honour is humility" (See Matt. 18:4; Matt. 19:30; Matt. 20:27-28; Matt. 23: 11, 12 . . .). But He was not satisfied to teach that truth only by His words. Who ever humbled himself as He did? Yet no one will ever be so exalted as He!

Chapters 16-31 as well as Ecclesiastes and the Song of Solomon will be considered in the last volume (Year 5).

Jesaja 1:1-17
1Das Gesicht Jesajas, des Sohnes Amoz', welches er über Juda und Jerusalem geschaut hat in den Tagen Ussijas, Jothams, Ahas', Jehiskias, der Könige von Juda.2Höret, ihr Himmel, und horche auf, du Erde! Denn Jehova hat geredet: Ich habe Kinder großgezogen und auferzogen, und sie sind von mir abgefallen.3Ein Ochse kennt seinen Besitzer, und ein Esel die Krippe seines Herrn; Israel hat keine Erkenntnis, mein Volk hat kein Verständnis.4Wehe der sündigen Nation, dem Volke, belastet mit Ungerechtigkeit, dem Samen der Übeltäter, den verderbt handelnden Kindern! Sie haben Jehova verlassen, haben den Heiligen Israels verschmäht, sind rückwärts gewichen. -5Warum solltet ihr weiter geschlagen werden, da ihr nur den Abfall mehren würdet? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist siech.6Von der Fußsohle bis zum Haupte ist nichts Gesundes an ihm: Wunden und Striemen und frische Schläge; sie sind nicht ausgedrückt und nicht verbunden, und nicht erweicht worden mit Öl.7Euer Land ist eine Wüste, eure Städte sind mit Feuer verbrannt; eure Flur Fremde verzehren sie vor euren Augen; und eine Wüste ist es, gleich einer Umkehrung durch Fremde.8Und die Tochter Zion ist übriggeblieben wie eine Hütte im Weinberge, wie eine Nachthütte im Gurkenfelde, wie eine belagerte Stadt.9Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen gar kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich geworden.10Höret das Wort Jehovas, Vorsteher von Sodom; horchet auf das Gesetz unseres Gottes, Volk von Gomorra!11Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer? spricht Jehova; ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber, und am Blute von Farren und Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen.12Wenn ihr kommet, um vor meinem Angesicht zu erscheinen, wer hat dieses von eurer Hand gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten?13Bringet keine eitle Opfergabe mehr! Räucherwerk ist mir ein Greuel. Neumond und Sabbath, das Berufen von Versammlungen: Frevel und Festversammlung mag ich nicht.14Eure Neumonde und eure Festzeiten haßt meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde.15Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch; selbst wenn ihr des Betens viel machet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blutes.16Waschet euch, reiniget euch; schaffet die Schlechtigkeit eurer Handlungen mir aus den Augen, lasset ab vom Übeltun!17Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, leitet den Bedrückten; schaffet Recht der Waise, führet der Witwe Sache!

As the very words of the Lord Jesus show, the Old Testament consists of three main sections: the law of Moses (the Pentateuch), the Prophets (also including the historical books) and the Psalms with the poetic books (Luke 24:44, 27). With prophecy we come to an important section of the Bible, although it is too often neglected because of its difficulties. Let us ask the Lord to help us to find in it also "the things concerning Himself". A prophet is the LORD'S spokesman to His people for the purpose of reproving them, warning them, bringing them back, or comforting them. In the first chapter, as an introduction to the subject, the first mission of Isaiah is that of a doctor with the responsibility of giving his opinion about a patient whose condition is desperate. What a horrifying diagnosis is found in vv. 5, 6! It is as true for modern man as it was for the ancient Israelite. "The whole head is sick, and the whole heart faint." The mind has been corrupted by turning away from God (Rom. 1:21); devotion to Him has been totally lacking. In such a state, taking part in outward religious ceremonies is nothing but futile hypocrisy and even an abomination (v. 13; cf. Prov. 21:27).

Jesaja 1:18-31
18Kommt denn und laßt uns miteinander rechten, spricht Jehova. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.19Wenn ihr willig seid und höret, so sollt ihr das Gute des Landes essen.20Wenn ihr euch aber weigert und widerspenstig seid, so sollt ihr vom Schwerte verzehrt werden. Denn der Mund Jehovas hat geredet.21Wie ist zur Hure geworden die treue Stadt! Sie war voll Recht, Gerechtigkeit weilte darin, und jetzt Mörder!22Dein Silber ist zu Schlacken geworden, dein edler Wein mit Wasser verdünnt.23Deine Fürsten sind Widerspenstige und Diebsgesellen, ein jeder von ihnen liebt Geschenke und jagt nach Belohnungen; der Waise schaffen sie nicht Recht, und der Witwe Sache kommt nicht vor sie.24Darum spricht der Herr, Jehova der Heerscharen, der Mächtige Israels: Ha! Ich werde mich letzen an meinen Widersachern und Rache nehmen an meinen Feinden.25Und ich werde meine Hand gegen dich wenden, und werde deine Schlacken ausschmelzen wie mit Laugensalz und hinwegschaffen all dein Blei.26Und ich werde deine Richter wiederherstellen wie zuerst, und deine Räte wie im Anfang. Danach wird man dich nennen: Stadt der Gerechtigkeit, treue Stadt.27Zion wird erlöst werden durch Gericht, und seine Rückkehrenden durch Gerechtigkeit.28Aber Zerschmetterung der Übertreter und der Sünder allzumal; und die Jehova verlassen, werden untergehen.29Denn sie werden beschämt werden wegen der Terebinthen, die ihr begehrt, und ihr werdet mit Scham bedeckt werden wegen der Gärten, an denen ihr Gefallen hattet.30Denn ihr werdet sein wie eine Therebinthe, deren Laub verwelkt ist, und wie ein Garten, der kein Wasser hat.31Und der Starke wird zum Werge werden und sein Tun zum Funken; und sie werden beide miteinander verbrennen, und niemand wird löschen.

Now we see all God's grace shining upon the wretched people (but also upon every sinner who confesses himself lost). We left them yesterday covered with bruises and open sores like that man in the parable, who fell into the hands of thieves (Luke 10:30). Now the LORD invites them to reason with Him. Reason? What's the use? What can they say in their defence? The mouth of the guilty party is closed. But then instead of his condemnation, he can hear the wonderful promise of v. 18 pronounced by his own Judge. It has brought peace to many people: "Though your sins be as scarlet, they shall be as white as snow . . .". We know that it is by the blood of Jesus Christ that this cleansing can be achieved (1 John 1:7). If not, punishment will be executed on those who reject the pardon held out. V. 21 and the following verses describe for us what has become of Jerusalem, "the faithful city": a den of murderers. The LORD must purify it. Unfortunately, it will not be by the redeeming blood – because the city wanted nothing to do with it – but by judgment falling on the lawbreakers after all the longsuffering which God showed toward a rebellious people.

Jesaja 2:1-22
1Das Wort, welches Jesaja, der Sohn Amoz', über Juda und Jerusalem geschaut hat.2Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses Jehovas feststehen auf dem Gipfel der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen.3Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jehovas, zum Hause des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln in seinen Pfaden. Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und das Wort Jehovas von Jerusalem;4und er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation wider Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.5Kommt, Haus Jakob, und laßt uns wandeln im Lichte Jehovas!6Denn du hast dein Volk, das Haus Jakob, verstoßen; denn sie sind voll dessen, was vom Morgenlande kommt, und sind Zauberer gleich den Philistern, und schlagen ein mit den Kindern der Fremden.7Und ihr Land ist voll Silber und Gold, und ihrer Schätze ist kein Ende; und ihr Land ist voll Rosse, und ihrer Wagen ist kein Ende.8Und ihr Land ist voll Götzen; sie werfen sich nieder vor dem Werke ihrer Hände, vor dem, was ihre Finger gemacht haben.9Und der Mensch wird gebeugt und der Mann erniedrigt werden; und du wirst ihnen nicht vergeben.10Verkrieche dich in die Felsen und verbirg dich im Staube vor dem Schrecken Jehovas und vor der Pracht seiner Majestät!11Die hochmütigen Augen des Menschen werden erniedrigt, und die Hoffart des Mannes wird gebeugt werden; und Jehova wird hoch erhaben sein, er allein, an jenem Tage.12Denn Jehova der Heerscharen hat einen Tag über alles Hoffärtige und Hohe, und über alles Erhabene, und es wird erniedrigt werden;13und über alle Zedern des Libanon, die hohen und erhabenen, und über alle Eichen Basans;14und über alle hohen Berge und über alle erhabenen Hügel;15und über jeden hohen Turm und über jede feste Mauer;16und über alle Tarsisschiffe und über alle kostbaren Schauwerke.17Und der Hochmut des Menschen wird gebeugt und die Hoffart des Mannes erniedrigt werden; und Jehova wird hoch erhaben sein, er allein, an jenem Tage.18Und die Götzen werden gänzlich verschwinden.19Und sie werden sich in Felsenhöhlen und in Löcher der Erde verkriechen vor dem Schrecken Jehovas und vor der Pracht seiner Majestät, wenn er sich aufmacht, die Erde zu schrecken.20An jenem Tage wird der Mensch seine Götzen von Silber und seine Götzen von Gold, die man ihm zum Anbeten gemacht hat, den Maulwürfen und den Fledermäusen hinwerfen,21um sich in die Spalten der Felsen und in die Felsenklüfte zu verkriechen vor dem Schrecken Jehovas und vor der Pracht seiner Majestät, wenn er sich aufmacht, die Erde zu schrecken.22Lasset ab von dem Menschen, in dessen Nase nur ein Odem ist! Denn wofür ist er zu achten?

In spite of their glaring ruin and misery, Jerusalem and Judah were puffed up with pride and conceit. But when the day comes of which vv. 12-21 speak, "the lofty looks of man shall be humbled . . . and the LORD alone shall be exalted" (vv. 11, 17). God will show publicly what He thinks about man's glory and creative power (with all his attractive works of art – v. 16). Yet v. 22 goes much farther. "Cease ye from man": that is not only the conclusion of our two chapters but also of the whole of the Old Testament, God's irrevocable judgment upon the human race of which Israel is only a sample. Soon the cross will put an end to this test of Adam's race. Henceforth God will no longer take account of him, and in agreement with God, we have the privilege of reckoning ourselves "to be dead unto sin but alive unto God through Jesus Christ our Lord" (Rom. 6:11).

This book of Isaiah begins like the epistle to the Romans whose first three chapters establish absolutely the guilt of man and as a result his need of justification. The salvation of the Lord (the meaning of Isaiah's name) can then be revealed in the person of Christ the Saviour (from ch. 40 onwards).

Jesaja 3:1-15
1Denn siehe, der Herr, Jehova der Heerscharen, nimmt von Jerusalem und von Juda Stütze und Unterstützung hinweg, jede Stütze des Brotes und jede Stütze des Wassers;2Held und Kriegsmann, Richter und Prophet und Wahrsager und Ältesten;3den Obersten über fünfzig und den Angesehenen und den Rat, und den geschickten Künstler und den Zauberkundigen.4Und ich werde Jünglinge zu ihren Fürsten machen, und Buben sollen über sie herrschen.5Und das Volk wird sich gegenseitig bedrücken, der eine den anderen, und ein jeder seinen Nächsten; der Knabe wird frech auftreten gegen den Greis, und der Verachtete gegen den Geehrten.6Wenn jemand seinen Bruder in seines Vaters Hause ergreift und sagt: Du hast ein Kleid, unser Vorsteher sollst du sein; und dieser Einsturz sei unter deiner Hand!7so wird er an jenem Tage seine Stimme erheben und sagen: Ich kann kein Wundarzt sein; ist doch in meinem Hause weder Brot noch Kleid: machet mich nicht zum Vorsteher des Volkes. -8Denn Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen, weil ihre Zunge und ihre Taten wider Jehova sind, um zu trotzen den Augen seiner Herrlichkeit.9Der Ausdruck ihres Angesichts zeugt wider sie; und von ihrer Sünde sprechen sie offen wie Sodom, sie verhehlen sie nicht. Wehe ihrer Seele! Denn sich selbst bereiten sie Böses.10Saget vom Gerechten, daß es ihm wohlgehen wird; denn die Frucht ihrer Handlungen werden sie genießen.11Wehe dem Gesetzlosen! Es wird ihm übelgehen; denn das Tun seiner Hände wird ihm angetan werden.12Mein Volk, seine Bedrücker sind Buben, und Weiber herrschen über dasselbe. Mein Volk, deine Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie dir entrückt.13Jehova steht da, um zu rechten; und er tritt auf, um die Völker zu richten.14Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern;15was habt ihr, daß ihr mein Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

Up to the end of ch. 12 the main subject will be the judgment of Israel and Judah; then from ch. 13 to ch. 27 that of the nations. It is always with His household – the most responsible realm – that God begins this judgment, and it will be so for professing Christendom (Rom. 2:9; 1 Peter 4:17). The total failure of man is more striking in those who have responsibilities and hold a position in the public eye. Amongst them are found, despite the strict teaching of God, the fortune teller and those "versed in enchantments" (v. 3 JND translation; Deut. 18:10). How deep is the corruption into which Israel has fallen! Nevertheless God can distinguish the righteous from the wicked (vv. 10, 11) and repays everyone according to his deeds. "Whatsoever a man soweth, that shall he also reap" we find stated in Galatians 6:7 (cf. Job 4:8; Hosea 8:7; Hosea 10:12-13).

One of the unfortunate fruits harvested by the nation is social disorder, the reverse of established order. Discipline no longer exists, children challenge the authority of their parents and teachers; "the child shall behave himself proudly against the ancient" (v. 5), moral values and restraints are laid aside. How many similarities there are between this deep decay of Israel and that which we see today in our own country with its profession of Christianity.

Jesaja 3:16-26; Jesaja 4:1-6
16Und Jehova sprach: Weil die Töchter Zions hoffärtig sind, und einhergehen mit gerecktem Halse und blinzelnden Augen, und trippelnd einhergehen und mit ihren Fußspangen klirren:17so wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions kahl machen, und Jehova ihre Scham entblößen.18An jenem Tage wird der Herr wegnehmen den Schmuck der Fußspangen und der Stirnbänder und der Halbmonde;19die Ohrgehänge und die Armketten und die Schleier;20die Kopfbunde und die Schrittkettchen und die Gürtel und die Riechfläschchen und die Amulette;21die Fingerringe und die Nasenringe;22die Prachtkleider und die Oberröcke und die Umhänge und die Beutel;23die Handspiegel und die Hemden und die Turbane und die Überwürfe.24Und es wird geschehen, statt des Wohlgeruchs wird Moder sein, und statt des Gürtels ein Strick, und statt des Lockenwerks eine Glatze, und statt des Prunkgewandes ein Kittel von Sacktuch, Brandmal statt Schönheit.25Deine Männer werden durchs Schwert fallen, und deine Helden im Kriege.26Und ihre Tore werden klagen und trauern, und ausgeleert wird sie sein, sich zur Erde niedersetzen.
1Und an jenem Tage werden sieben Weiber einen Mann ergreifen und sprechen: Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns mit unseren eigenen Kleidern bekleiden; nur laß uns nach deinem Namen genannt werden, nimm unsere Schmach hinweg.2An jenem Tage wird der Sproß Jehovas zur Zierde und zur Herrlichkeit sein, und die Frucht der Erde zum Stolz und zum Schmuck für die Entronnenen Israels.3Und es wird geschehen, wer in Zion übriggeblieben und wer in Jerusalem übriggelassen ist, wird heilig heißen, ein jeder, der zum Leben eingeschrieben ist in Jerusalem:4wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abgewaschen und die Blutschulden Jerusalems aus dessen Mitte hinweggefegt haben wird durch den Geist des Gerichts und durch den Geist des Vertilgens.5Und Jehova wird über jede Wohnstätte des Berges Zion und über seine Versammlungen eine Wolke und einen Rauch schaffen bei Tage, und den Glanz eines flammenden Feuers bei Nacht; denn über der ganzen Herrlichkeit wird eine Decke sein.6Und eine Hütte wird sein zum Schatten bei Tage vor der Hitze, und zur Zuflucht und zur Bergung vor Sturm und vor Regen.

Vv. 18-23 teach the girls amongst us that the refinements of fashion did not begin in our time. Is there not something extremely unbearable – and also extremely ridiculous (see the end of v. 16) – about this excessive obsession with one's person, this seeking after the attention and admiration of other people? God appears in 4:4 to bring together all these trinkets and toiletries bluntly giving them the same label: "the filth of the daughters of Zion" (Isa. 4:4). Does that mean that a Christian woman should not be concerned about the way she "adorns" herself? On the contrary! And the Word even instructs her as to the way to do that. The moral adornment which pleases God is that of good works (1 Tim. 2:9-10) and a meek and quiet spirit (1 Peter 3:2-6), without losing sight of the fact that our dress is not unimportant to Him.

The intervention of the LORD on behalf of His people at the close of their history recalls His care at the beginning (cf. v. 5 with Ex. 13: 21, 22). It is as if He declares to them: "I have never ceased to have My eyes on you!"

Here the preface of the book ends. It has shown us the moral decay of Judah and Jerusalem and the judgments which will overtake them but it concludes with their restoration and the glory of Christ (the Branch of the LORD, the source and power of life – v. 2).

Jesaja 5:1-17
1Wohlan, ich will singen von meinem Geliebten, ein Lied meines Lieben von seinem Weinberge: Mein Geliebter hatte einen Weinberg auf einem fetten Hügel.2Und er grub ihn um und säuberte ihn von Steinen und bepflanzte ihn mit Edelreben; und er baute einen Turm in seine Mitte und hieb auch eine Kelter darin aus; und er erwartete, daß er Trauben brächte, aber er brachte Herlinge.3Nun denn, Bewohner von Jerusalem und Männer von Juda, richtet doch zwischen mir und meinem Weinberge!4Was war noch an meinem Weinberge zu tun, das ich nicht an ihm getan hätte? Warum habe ich erwartet, daß er Trauben brächte, und er brachte Herlinge?5Nun, so will ich euch denn kundmachen, was ich meinem Weinberge tun will: seinen Zaun wegnehmen, daß er abgeweidet werde, seine Mauer niederreißen, daß er zertreten werde.6Und ich werde ihn zu Grunde richten; er soll nicht beschnitten noch behackt werden, und Dornen und Disteln sollen in ihm aufschießen; und ich will den Wolken gebieten, daß sie keinen Regen auf ihn fallen lassen.7Denn der Weinberg Jehovas der Heerscharen ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Pflanzung seines Ergötzens; und er wartete auf Recht, und siehe da: Blutvergießen, auf Gerechtigkeit, und siehe da: Wehgeschrei.8Wehe denen, die Haus an Haus reihen, Feld an Feld rücken, bis gar kein Raum mehr ist, und ihr allein seßhaft seid inmitten des Landes!9Vor meinen Ohren hat Jehova der Heerscharen gesprochen: Wenn nicht die vielen Häuser zur Wüste werden, die großen und schönen ohne Bewohner!10Denn zehn Juchart Weinberge werden ein Bath bringen, und ein Homer Samen wird ein Epha bringen. -11Wehe denen, die des Morgens früh sich aufmachen, um starkem Getränk nachzulaufen, bis spät am Abend bleiben, der Wein erhitzt sie!12Und Laute und Harfe, Tamburin und Flöte und Wein sind bei ihrem Gelage; aber auf das Tun Jehovas schauen sie nicht, und das Werk seiner Hände sehen sie nicht.13Darum wird mein Volk weggeführt aus Mangel an Erkenntnis, und seine Edlen verhungern, und seine Menge lechzt vor Durst.14Darum sperrt der Scheol weit auf seinen Schlund und reißt seinen Rachen auf ohne Maß; und hinab fährt seine Pracht und sein Getümmel und sein Getöse und wer darin frohlockt.15Und der Mensch wird gebeugt und der Mann erniedrigt, und die Augen der Hoffärtigen werden erniedrigt.16Und Jehova der Heerscharen wird im Gericht erhaben sein, und Gott, der Heilige, sich heilig erweisen in Gerechtigkeit. -17Und Schafe werden dort weiden wie auf ihrer Trift, und Fremdlinge in den verwüsteten Fluren der Fetten sich nähren.

A moving parable illustrates the care of the LORD for His people. Israel is the vine of the Well-beloved of God. Planted, then prepared and cared for with the most loving attention, it has finally produced nothing but wild, inedible, worthless grapes. In His parable of the wicked husbandmen, the Lord expresses the complete disappointment in His vine, Israel, felt by the Well-beloved who had every right over them (Luke 20:9-16).

But these verses also make us aware of our own ingratitude. It is as if the Lord, after having made us reckon up all the favours received since our childhood, was sadly asking each one among us: "What is still to be done for you that I have not done? Am I not entitled to expect some good fruit from you? And yet you have produced nothing for Me!" We know how to bear fruit. It is by abiding in the "true Vine". Now that Israel, the unfruitful vine, has been cast aside, Christ has become this true Vine and His Father is the husbandman (John 15:1).

In v. 8, Isaiah begins a series of "woes"; they reveal to us the sad results, for Israel as well as for mankind as a whole, of refusing to obey God.

Jesaja 5:18-30
18Wehe denen, welche die Ungerechtigkeit einherziehen mit Stricken der Falschheit, und die Sünde wie mit Wagenseilen!19Die da sprechen: Er beeile, er beschleunige sein Werk, damit wir es sehen; und der Ratschluß des Heiligen Israels möge herannahen und kommen, damit wir ihn erfahren! -20Wehe denen, die das Böse gut heißen, und das Gute böse; welche Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis; welche Bitteres zu Süßem machen, und Süßes zu Bitterem! -21Wehe denen, die in ihren Augen weise und bei sich selbst verständig sind! -22Wehe denen, die Helden sind, um Wein zu trinken, und tapfere Männer, um starkes Getränk zu mischen;23welche den Gesetzlosen um eines Geschenkes willen gerecht sprechen, und die Gerechtigkeit der Gerechten ihnen entziehen!24Darum, wie des Feuers Zunge die Stoppeln verzehrt, und dürres Gras in der Flamme zusammensinkt, so wird ihre Wurzel wie Moder werden, und ihre Blüte auffliegen wie Staub; denn sie haben das Gesetz Jehovas der Heerscharen verworfen und das Wort des Heiligen Israels verschmäht.25Darum ist der Zorn Jehovas wider sein Volk entbrannt, und er hat seine Hand gegen dasselbe ausgestreckt und es geschlagen; und die Berge erbebten, und ihre Leichname wurden wie Kehricht inmitten der Straßen. Bei dem allen wendet sich sein Zorn nicht ab, und noch ist seine Hand ausgestreckt.26Und er wird ein Panier erheben den fernen Nationen, und eine wird er herbeizischen vom Ende der Erde; und siehe, eilends, schnell wird sie kommen.27Bei ihr ist kein Müder und kein Strauchelnder, keiner schlummert noch schläft; auch ist nicht gelöst der Gürtel ihrer Lenden, noch zerrissen der Riemen ihrer Schuhe.28Ihre Pfeile sind geschärft, und alle ihre Bogen gespannt; die Hufe ihrer Rosse sind Kieseln gleich zu achten, und ihre Räder dem Wirbelwinde.29Ihr Gebrüll ist wie das einer Löwin, sie brüllt wie die jungen Löwen; und sie knurrt und packt die Beute und bringt sie in Sicherheit, und kein Erretter ist da.30Und sie knurrt über ihr an jenem Tage gleich dem Rauschen des Meeres. Und man blickt zur Erde, und siehe, Finsternis, Drangsal; und das Licht ist verfinstert durch ihr Gewölk.

The passions of people and the aims which they pursue vary according to their social status or temperament. Some make it their business to add field to field, house to house (without being able to live in more than one at a time – v. 8). Woe to them, for those things of the earth they will have to leave on the earth . . . in order to appear before God empty-handed. Others seek their satisfaction in worldly entertainment and the deceptive excitement of alcohol vv.11, 12, 22). Woe to them when they wake up, too late, to eternal realities. Comrades in debauchery, these people glory in sin and openly provoke the LORD (vv. 18, 19); their hardened consciences have lost all sensitivity to good and evil (v. 20), and they find delight in their own wisdom (v. 21; in contrast to Proverbs 3:7). All men are included, from the wretched drunkard to the most eminent thinker, in a common hopeless search for happiness (Ecc. 8:13). But the word of God and the end of the thoughts and desires of mankind, whether they be lofty or base, is – woe, woe, woe!

We shall see in the next chapters how God uses a nation (Assyria) as a rod to punish His people.

Jesaja 6:1-13
1Im Todesjahre des Königs Ussija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Throne, und seine Schleppen erfüllten den Tempel.2Seraphim standen über ihm; ein jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckte er sein Angesicht, und mit zweien bedeckte er seine Füße, und mit zweien flog er.3Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist Jehova der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit!4Und es erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. -5Und ich sprach: Wehe mir! Denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne ich; denn meine Augen haben den König, Jehova der Heerscharen, gesehen.6Und einer der Seraphim flog zu mir; und in seiner Hand war eine glühende Kohle, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte.7Und er berührte meinen Mund damit und sprach: Siehe, dieses hat deine Lippen berührt; und so ist deine Ungerechtigkeit gewichen und deine Sünde gesühnt.8Und ich hörte die Stimme des Herrn, welcher sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.9Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volke: Hörend höret, und verstehet nicht; und sehend sehet, und erkennet nicht!10Mache das Herz dieses Volkes fett, und mache seine Ohren schwer, und verklebe seine Augen: damit es mit seinen Augen nicht sehe und mit seinen Ohren nicht höre und sein Herz nicht verstehe, und es nicht umkehre und geheilt werde.11Und ich sprach: Wie lange, Herr? Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner, und die Häuser ohne Menschen, und das Land zur Öde verwüstet ist,12und Jehova die Menschen weit entfernt hat, und der verlassenen Orte viele sind inmitten des Landes.13Und ist noch ein Zehntel darin, so wird es wiederum vertilgt werden, gleich der Terebinthe und gleich der Eiche, von welchen, wenn sie gefällt sind, ein Wurzelstock bleibt; ein heiliger Same ist sein Wurzelstock.

In a glorious vision, young Isaiah suddenly finds himself placed in the presence of the most holy God. The solemn effect of this Presence is a conviction of sin which causes the prophet to give expression to a further woe, this time against himself (cf. Luke 5:8). But the grace of God will provide for the demands of His own holiness. The altar is next to the throne. The cleansing of the sinner is achieved by that which speaks of Christ's sacrifice. And notice with what eagerness Isaiah at once offers himself for the service of the One who has just removed his sin. Are we ready to respond in the same way to the Lord's call: "Here am I, send me"?

It is a strange mission which the young prophet first receives. It involves his making a declaration to "this people" that God will make His message incomprehensible to them. This hardness of heart is often referred to (Matt. 13:14 . . .) and was only sent after these people had themselves "despised the word of the Holy One of Israel" (Isa. 5:24). And God allows it so that "the nations" can share in salvation (Rom. 11:25).

That year when King Uzziah died was decisive for young Isaiah. Has there also been an outstanding date in your life: the date of your conversion?

Jesaja 7:1-25
1Und es geschah in den Tagen Ahas', des Sohnes Jothams, des Sohnes Ussijas, des Königs von Juda, da zog Rezin, der König von Syrien, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, nach Jerusalem hinauf zum Streit wider dasselbe; aber er vermochte nicht wider dasselbe zu streiten.2Und es wurde dem Hause David berichtet und gesagt: Syrien hat sich in Ephraim gelagert. Da bebte sein Herz und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes vor dem Winde beben.3Und Jehova sprach zu Jesaja: Geh doch hinaus, dem Ahas entgegen, du und dein Sohn Schear-Jaschub, an das Ende der Wasserleitung des oberen Teiches, nach der Straße des Walkerfeldes hin,4und sprich zu ihm: Hüte dich und halte dich ruhig; fürchte dich nicht, und dein Herz verzage nicht vor diesen beiden rauchenden Brandscheitstümpfen, bei der Zornglut Rezins und Syriens und des Sohnes Remaljas.5Darum, daß Syrien Böses wider dich beratschlagt hat, Ephraim und der Sohn Remaljas und gesagt:6Laßt uns wider Juda hinaufziehen und ihm Grauen einjagen und es uns erobern und den Sohn Tabeels zum König darin machen;7so spricht der Herr Jehova: Es wird nicht zustande kommen und nicht geschehen.8Denn Damaskus ist das Haupt von Syrien, und Rezin das Haupt von Damaskus; und in noch fünfundsechzig Jahren wird Ephraim zerschmettert werden, daß es kein Volk mehr sei.9Und Samaria ist das Haupt von Ephraim, und der Sohn Remaljas das Haupt von Samaria. Wenn ihr nicht glaubet, werdet ihr, fürwahr, keinen Bestand haben!10Und Jehova fuhr fort, zu Ahas zu reden, und sprach:11Fordere dir ein Zeichen von Jehova, deinem Gott; fordere es in der Tiefe oder oben in der Höhe.12Und Ahas sprach: Ich will nicht fordern und will Jehova nicht versuchen.13Da sprach er: Höret doch, Haus David! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüdet?14Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen.15Rahm und Honig wird er essen, wenn er weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen.16Denn ehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut.17Jehova wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage kommen lassen, wie sie nicht gekommen sind seit dem Tage, da Ephraim von Juda gewichen ist, den König von Assyrien.18Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird Jehova die Fliege, die am Ende der Ströme Ägyptens, und die Biene, die im Lande Assyrien ist, herbeizischen.19Und sie werden kommen und sich allesamt niederlassen in den Tälern der steilen Höhen und in den Spalten der Felsen und in allen Dornstäuchern und auf allen Triften.20An jenem Tage wird der Herr durch ein gedungenes Schermesser, auf der anderen Seite des Stromes, durch den König von Assyrien, das Haupt und das Haar der Beine abscheren; ja, auch den Bart wird es wegnehmen.21Und es wird geschehen an jenem Tage, daß jemand eine junge Kuh und zwei Schafe füttern wird.22Und es wird geschehen, wegen der Menge des Milchertrags wird er Rahm essen, denn Rahm und Honig wird jeder essen, der im Lande übriggeblieben ist.23Und es wird geschehen an jenem Tage, daß jeder Ort, wo tausend Weinstöcke von tausend Silbersekel waren, zu Dornen und Disteln geworden sein wird.24Mit Pfeilen und mit Bogen wird man dorthin kommen; denn das ganze Land wird Dornen und Disteln sein.25(H7:24) Und alle Berge, die mit der Hacke behackt wurden, dahin wirst du nicht kommen, aus Furcht vor Dornen und Disteln; und sie werden ein Ort sein, wohin man Rinder treibt, und welcher vom Kleinvieh zertreten wird.

Having answered God's call, Isaiah appears to have been forced to wait a long time (at least sixteen years: the length of Jotham's reign) before beginning his public ministry. If it is our lot to pass through a similar school of patience, let us not be discouraged. Let us leave it to the Lord to choose the time and way which suit Him, in order to use us. Our only responsibility is to be available and obedient (cf. Matt. 8:9).

It is to the king of Judah, wicked Ahaz, that Isaiah is first of all sent. The hour is an ominous one for the tiny kingdom. It is threatened by Rezin, the king of Syria and, sad to say, by Pekah the king of Israel. Through them, Satan tries to overthrow the throne of David and thus oppose the reign of the promised Messiah. But the prophet is entrusted with good news: the two attackers will not be able to carry out their evil purposes. Then Ahaz, in spite of his lack of dignity and false humility, is invited to hear an infinitely greater, more glorious revelation: the birth of Immanuel. He will bring salvation to the house of David, to Israel and to the world. What a beautiful name, Immanuel: God with us (Matt. 1:23)! We find it here like a first beam of light projected by the prophetic lamp in the midst of deep moral darkness (2 Peter 1:19).

Jesaja 8:1-22
1Und Jehova sprach zu mir: Nimm dir eine große Tafel und schreibe darauf mit Menschengriffel: Es eilt der Raub, bald kommt die Beute;2und ich will mir zuverlässige Zeugen nehmen: Urija, den Priester, und Sacharja, den Sohn Jeberekjas. -3Und ich nahte der Prophetin, und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und Jehova sprach zu mir: Gib ihm den Namen: "Es eilt der Raub, bald kommt die Beute".4Denn ehe der Knabe zu rufen weiß "mein Vater" und "meine Mutter", wird man vor dem König von Assyrien hertragen den Reichtum von Damaskus und die Beute von Samaria.5Und Jehova fuhr fort, weiter zu mir zu reden, und sprach:6Darum, daß dieses Volk die Wasser von Siloah verachtet, die still fließen, und Freude hat an Rezin und an dem Sohne Remaljas:7darum, siehe, läßt der Herr über sie heraufkommen die Wasser des Stromes, die mächtigen und großen, den König von Assyrien und alle seine Herrlichkeit; und er wird über alle seine Betten steigen und über alle seine Ufer gehen.8Und er wird in Juda eindringen, überschwemmen und überfluten; bis an den Hals wird er reichen. Und die Ausdehnung seiner Flügel wird die Breite deines Landes füllen, Immanuel!9Tobet, ihr Völker, und werdet zerschmettert! Und nehmet es zu Ohren, alle ihr Fernen der Erde! Gürtet euch und werdet zerschmettert, gürtet euch und werdet zerschmettert!10Beschließet einen Ratschlag, und er soll vereitelt werden; redet ein Wort, und es soll nicht zustande kommen; denn Gott ist mit uns.11Denn also hat Jehova zu mir gesprochen, indem seine Hand stark auf mir war und er mich warnte, nicht auf dem Wege dieses Volkes zu wandeln:12Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dieses Volk Verschwörung nennt; und fürchtet nicht ihre Furcht und erschrecket nicht davor.13Jehova der Heerscharen, den sollt ihr heiligen; und er sei eure Furcht, und er sei euer Schrecken.14Und er wird zum Heiligtum sein; aber zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Strauchelns den beiden Häusern Israels, zur Schlinge und zum Fallstrick den Bewohnern von Jerusalem.15Und viele unter ihnen werden straucheln, und werden fallen und zerschmettert und verstrickt und gefangen werden. -16Binde das Zeugnis zu, versiegele das Gesetz unter meinen Jüngern. -17Und ich will auf Jehova harren, der sein Angesicht verbirgt vor dem Hause Jakob, und will auf ihn hoffen.18Siehe, ich und die Kinder, die Jehova mir gegeben hat, wir sind zu Zeichen und zu Wundern in Israel, vor Jehova der Heerscharen, der da wohnt auf dem Berge Zion.19Und wenn sie zu euch sprechen werden: Befraget die Totenbeschwörer und die Wahrsager, die da flüstern und murmeln, so sprechet: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Soll es für die Lebenden die Toten befragen?20Zum Gesetz und zum Zeugnis! Wenn sie nicht nach diesem Worte sprechen, so gibt es für sie keine Morgenröte.21Und es wird darin umherziehen, schwer gedrückt und hungernd. Und es wird geschehen, wenn es Hunger leidet, so wird es erzürnt sein und seinen König und seinen Gott verfluchen.22Und es wird aufwärts schauen und wird zur Erde blicken: und siehe, Drangsal und Finsternis, angstvolles Dunkel; und in dichte Finsternis ist es hineingestoßen.

Two characters, two great subjects dominate the whole prophecy of Isaiah:
the first, infinitely precious and comforting, is the Messiah Himself.
The other on the contrary arouses terror: it is the Assyrian, the powerful enemy of Israel in the last days.
Because the people have rejected the first, they will have to do with the second. Because they have refused the waters of grace of the One who was sent to them (Siloam means "sent": John 9:7), they are going to be submerged in judgment by the "strong and many" waters of the formidable king of Assyria. Nevertheless, remembering that the land of Immanuel is involved, God will finally crush those who form a coalition to invade it. This v. 9 also reminds us what fate soon awaits the groups of nations who are very much in the news today (Isa. 54:15).

In order to hold on to the main thread in these prophetic words, do not forget that they sometimes concern the rebellious, apostate nation as a whole (vv. 11, 14, 15, 19 . . .) and sometimes the faithful remnant whom the Spirit also addresses here.

The quotation of v. 18 in Hebrews 2:13 allows us to see in the prophet and his sons (Isa. 7:3; Isa. 8:1) Christ appearing before God with His "disciples" (v. 16). He is not ashamed to acknowledge them and call them His brethren (see John 17:6; John 20:17).

Jesaja 9:1-21
1Doch nicht bleibt Finsternis dem Lande, welches Bedrängnis hat. Um die erste Zeit hat er das Land Sebulon und das Land Naphtali verächtlich gemacht; und in der letzten bringt er zu Ehren den Weg am Meere, das Jenseitige des Jordan, den Kreis der Nationen.2Das Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen; die da wohnen im Lande des Todesschattens, Licht hat über sie geleuchtet.3Du hast die Nation vermehrt, hast ihr groß gemacht die Freude; sie freuen sich vor dir, gleich der Freude in der Ernte, wie man frohlockt beim Verteilen der Beute.4Denn das Joch ihrer Last und den Stab ihrer Schulter, den Stock ihres Treibers hast du zerschlagen wie am Tage Midians.5Denn jeder Stiefel der Gestiefelten im Getümmel, und jedes Gewand, in Blut gewälzt, die werden zum Brande, ein Fraß des Feuers.6Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.7Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.8Der Herr hat ein Wort gesandt wider Jakob, und es steigt hernieder in Israel.9Und das ganze Volk wird es erfahren, Ephraim und die Bewohner von Samaria, die in Hochmut und in Überhebung des Herzens sprechen:10Die Ziegelsteine sind eingefallen, aber mit behauenen Steinen bauen wir auf; die Sykomoren sind abgehauen, aber wir setzen Zedern an ihre Stelle.11Denn Jehova wird die Bedränger Rezins über dasselbe erheben und seine Feinde aufreizen:12die Syrer von Osten und die Philister von Westen; und sie werden Israel fressen mit vollem Maule. Bei dem allen wendet sich sein Zorn nicht ab, und noch ist seine Hand ausgestreckt.13Und das Volk kehrt nicht um zu dem, der es schlägt, und Jehova der Heerscharen suchen sie nicht.14Und Jehova wird aus Israel Haupt und Schwanz, Palmzweig und Binse ausrotten an einem Tage.15Der Älteste und Angesehene, er ist das Haupt; und der Prophet, der Lüge lehrt, er ist der Schwanz.16Denn die Leiter dieses Volkes führen irre, und die von ihnen Geleiteten werden verschlungen.17Darum wird sich der Herr über dessen Jünglinge nicht freuen, und seiner Waisen und seiner Witwen sich nicht erbarmen; denn sie allesamt sind Ruchlose und Übeltäter, und jeder Mund redet Torheit. Bei dem allen wendet sich sein Zorn nicht ab, und noch ist seine Hand ausgestreckt.18Denn die Gesetzlosigkeit brennt wie Feuer: sie verzehrt Dornen und Disteln, und zündet in den Dickichten des Waldes, daß sie emporwirbeln in hoch aufsteigendem Rauche.19Durch den Grimm Jehovas der Heerscharen ist das Land verbrannt, und das Volk ist wie eine Speise des Feuers geworden; keiner schont den anderen.20Und man schlingt zur Rechten und hungert, und man frißt zur Linken und wird nicht satt. Sie fressen ein jeder das Fleisch seines eigenen Armes:21Manasse den Ephraim, und Ephraim den Manasse; diese miteinander fallen über Juda her. Bei dem allen wendet sich sein Zorn nicht ab, und noch ist seine Hand ausgestreckt.

Ch. 8 finished with "trouble and darkness". Israel walked blindly, groping about in that darkness (v. 2). But suddenly in their pathway "a great light" shines out. The quotation of this passage in Matthew 4:15-16 carries us forward to the time of the Gospel, so that we see shining then the One who is the light of the world (John 9:5). It was in fact in that despised (but how privileged) Galilee that the Lord Jesus accomplished the greater part of His ministry. However, the true light is not only for one area or people. It "lighteth every man". But "men loved darkness rather than light, because their deeds were evil" (John 1:9; John 3:19). Our verses go beyond the time of the Lord's rejection and beyond the whole present age of the Church which is never dealt with in the prophets. They reveal to us in a direct way Israel's joy (v. 3) at the time when, after centuries of darkness, the glorious Sun of righteousness shall arise (cf. Isa. 60: 1, 19, 20). V. 6 beautifully reveals to us a number of the names and titles given to the Son. Each of these names provides a blessed subject of contemplation for our souls!

Jesaja 10:1-23
1Wehe denen, die Satzungen des Unheils verordnen, und den Schreibern, welche Mühsal ausfertigen,2um die Armen vom Gericht zu verdrängen und die Elenden meines Volkes ihres Rechtes zu berauben, damit die Witwen ihre Beute werden und sie die Waisen plündern.3Und was wollt ihr tun am Tage der Heimsuchung und beim Sturme, der von fern daherkommt? Zu wem sollt ihr fliehen um Hilfe, und wohin eure Herrlichkeit in Sicherheit bringen?4Nichts anderes bleibt übrig, als unter Gefesselten sich zu krümmen; und unter Erschlagenen fallen sie hin. Bei dem allen wendet sich sein Zorn nicht ab, und noch ist seine Hand ausgestreckt.5He! Assyrer, Rute meines Zornes! Und der Stock in seiner Hand ist mein Grimm.6Wider eine ruchlose Nation werde ich ihn senden und gegen das Volk meines Grimmes ihn entbieten, um Raub zu rauben und Beute zu erbeuten, und es der Zertretung hinzugeben gleich Straßenkot.7Er aber meint es nicht also, und sein Herz denkt nicht also; sondern zu vertilgen hat er im Sinne und auszurotten nicht wenige Nationen.8Denn er spricht: Sind nicht meine Fürsten allesamt Könige?9Ist nicht Kalno wie Karchemis? Nicht Hamath wie Arpad? Nicht Samaria wie Damaskus?10So wie meine Hand die Königreiche der Götzen erreicht hat und ihre geschnitzten Bilder waren mehr als die von Jerusalem und von Samaria-11werde ich nicht, wie ich Samaria und seinen Götzen getan habe, ebenso Jerusalem und seinen Götzen tun?12Und es wird geschehen, wenn der Herr sein ganzes Werk an dem Berge Zion und an Jerusalem vollbracht hat, so werde ich heimsuchen die Frucht der Überhebung des Herzens des Königs von Assyrien und den Stolz der Hoffart seiner Augen.13Denn er hat gesagt: Durch die Kraft meiner Hand und durch meine Weisheit habe ich es getan, denn ich bin verständig; und ich verrückte die Grenzen der Völker und plünderte ihre Schätze und stieß, als ein Gewaltiger, Thronende hinab;14und meine Hand hat den Reichtum der Völker erreicht wie ein Nest, und wie man verlassene Eier zusammenrafft, so habe ich die ganze Erde zusammengerafft: da war keiner, der den Flügel regte, oder den Schnabel aufsperrte und zirpte. -15Darf die Axt sich rühmen wider den, der damit haut? Oder die Säge sich brüsten wider den, der sie zieht? Als schwänge ein Stock die, welche ihn emporheben, als höbe ein Stab den empor, der kein Holz ist!16Darum wird der Herr, Jehova der Heerscharen, Magerkeit senden unter seine Fetten; und unter seiner Herrlichkeit wird ein Brand auflodern wie ein Feuerbrand.17Und das Licht Israels wird zum Feuer werden, und sein Heiliger zur Flamme, die seine Dornen und seine Disteln in Brand setzen und verzehren wird an einem Tage.18Und er wird die Herrlichkeit seines Waldes und seines Fruchtgefildes von der Seele bis zum Fleische vernichten, daß es sein wird, wie wenn ein Kranker hinsiecht.19Und der Rest der Bäume seines Waldes wird zu zählen sein: ein Knabe könnte sie aufschreiben.20Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit.21Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.22Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.23Denn der Herr, Jehova der Heerscharen, vollführt Vernichtung und Festbeschlossenes inmitten der ganzen Erde.

The last three paragraphs of ch. 9 and the first of ch. 10 show us all the reasons why God's anger "is not turned away" from Israel and his hand is stretched out still" (Isa. 9:12, 17, 21; Isa. 10:4). This hand now holds a formidable rod to punish the guilty nation: it is Assyria as already mentioned. There was an Assyrian in history (Sennacherib and his armies: see Isa. 36:1), but he was only a pale image of the terrible prophetic Assyrian who will invade the land of Israel shortly before the reign of Christ. In His indignation, God will order this attack against His people. But the attacker will take advantage of the situation to attribute his success to himself and even to magnify himself against God (vv. 13, 15; cf. 2 Kings 19:23). What madness! The tool is nothing apart from the hand which uses it. As a result, having finished using this rod, God will set fire to it in the same way that a person burns an ordinary stick (v. 16; Isa. 30:31-33).

Let us learn from this extreme example in order to remind ourselves of what we are, even as Christians: just ordinary tools, without any power or special wisdom, (cf. v. 13) which the Lord can lay aside or replace as He wishes.

The final thought of God is not judgment but grace: . . . a remnant will return (vv. 21, 22 quoted in Rom. 9:27).

Jesaja 11:1-16; Jesaja 12:1-6
1Und ein Reis wird hervorgehen aus dem Stumpfe Isais, und ein Schößling aus seinen Wurzeln wird Frucht bringen.2Und auf ihm wird ruhen der Geist Jehovas, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Furcht Jehovas;3und sein Wohlgefallen wird sein an der Furcht Jehovas. Und er wird nicht richten nach dem Sehen seiner Augen, und nicht Recht sprechen nach dem Hören seiner Ohren;4und er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit, und den Demütigen des Landes Recht sprechen in Geradheit. Und er wird die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes, und mit dem Hauche seiner Lippen den Gesetzlosen töten.5Und Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein, und die Treue der Gurt seiner Hüften. -6Und der Wolf wird bei dem Lamme weilen, und der Pardel bei dem Böcklein lagern; und das Kalb und der junge Löwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben.7Und Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre Jungen zusammen lagern; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.8Und der Säugling wird spielen an dem Loche der Natter, und das entwöhnte Kind seine Hand ausstrecken nach der Höhle des Basilisken.9Man wird nicht übeltun, noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge; denn die Erde wird voll sein der Erkenntnis Jehovas, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. -10Und es wird geschehen an jenem Tage: der Wurzelsproß Isais, welcher dasteht als Panier der Völker, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.11Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Herr noch zum zweiten Male seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Äthiopien und aus Elam und aus Sinear und aus Hamath und aus den Inseln des Meeres.12Und er wird den Nationen ein Panier erheben und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.13Und der Neid Ephraims wird weichen, und die Bedränger Judas werden ausgerottet werden; Ephraim wird Juda nicht beneiden, und Juda wird Ephraim nicht bedrängen.14Und sie werden den Philistern auf die Schultern fliegen gegen Westen, werden miteinander plündern die Söhne des Ostens; an Edom und Moab werden sie ihre Hand legen, und die Kinder Ammon werden ihnen gehorsam sein.15Und Jehova wird die Meereszunge Ägyptens zerstören; und er wird seine Hand über den Strom schwingen mit der Glut seines Hauches, und ihn in sieben Bäche zerschlagen und machen, daß man mit Schuhen hindurchgeht.16Und so wird eine Straße sein von Assyrien her für den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, wie eine Straße für Israel war an dem Tage, da es aus dem Lande Ägypten heraufzog.
1Und an jenem Tage wirst du sagen: Ich preise dich, Jehova; denn du warst gegen mich erzürnt: dein Zorn hat sich gewendet, und du hast mich getröstet.2Siehe, Gott ist mein Heil, ich vertraue, und fürchte mich nicht; denn Jah, Jehova, ist meine Stärke und mein Gesang, und er ist mir zum Heil geworden. -3Und mit Wonne werdet ihr Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils,4und werdet sprechen an jenem Tage: Preiset Jehova, rufet seinen Namen aus, machet unter den Völkern kund seine Taten, verkündet, daß sein Name hoch erhaben ist!5Besinget Jehova, denn Herrliches hat er getan; solches werde kund auf der ganzen Erde!6Jauchze und jubele, Bewohnerin von Zion! Denn groß ist in deiner Mitte der Heilige Israels.

Vv. 18, 19, 33 and 34 in ch. 10 compare Israel with a proud forest in which the axe and the saw (Assyria in the LORD's hand, 10:15) will cut vast clearings. And the royal tree of Judah will also be cut down because there will soon be no descendant of David on the throne. But it happens in the natural world that young shoots full of sap grow on a freshly cut stump. On the "stem of Jesse", which appears to be dead, a completely new shoot has appeared! It has grown up in the presence of God and borne the fruit of the Spirit abundantly (Isa. 11:2).

The branch, the root and the offspring of David (vv. 1, 10; Rev. 22:16) are names given to the Lord Jesus in connection with the blessing of Israel and the world. At that time, righteousness and peace will reign on the earth, even among the animals. What a contrast between this delightful picture of the one thousand years reign and the present state of creation which "groaneth and travaileth", awaiting the coming rest and glory (Rom. 8:19-22)! All the exiles of Israel will share in that reign. They will return from their places of exile, just as previously the people returned from their bondage in Egypt. And ch. 12 puts into their mouths the final note of praise which recalls the first hymn sung by Israel (cf. Isa. 12:2 and Ex. 15:2).

Jesaja 13:1-22
1Ausspruch über Babel, welchen Jesaja, der Sohn Amoz', geschaut hat.2Erhebet ein Panier auf kahlem Berge, rufet ihnen zu mit lauter Stimme, schwinget die Hand, daß sie einziehen in die Tore der Edlen!3Ich habe meine Geheiligten entboten, auch meine Helden gerufen zu meinem Zorne, meine stolz Frohlockenden.4Horch! Ein Getümmel auf den Bergen, wie von einem großen Volke; horch! Ein Getöse von Königreichen versammelter Nationen: Jehova der Heerscharen mustert ein Kriegsheer,5aus fernem Lande Gekommene, vom Ende des Himmels, Jehova und die Werkzeuge seines Grimmes, um das ganze Land zu verderben.6Heulet, denn nahe ist der Tag Jehovas; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.7Darum werden alle Hände erschlaffen, und jedes Menschenherz wird zerschmelzen.8Und sie werden bestürzt sein, Wehen und Schmerzen werden sie ergreifen, sie werden sich winden gleich einer Gebärenden; einer starrt den anderen an, ihre Angesichter glühen.9Siehe, der Tag Jehovas kommt grausam, und Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen; und ihre Sünder wird er von derselben vertilgen.10Denn die Sterne des Himmels und seine Gestirne werden ihr Licht nicht leuchten lassen; die Sonne wird finster sein bei ihrem Aufgang, und der Mond wird sein Licht nicht scheinen lassen.11Und ich werde an dem Erdkreis heimsuchen die Bosheit, und an den Gesetzlosen ihre Missetat; und ich werde ein Ende machen dem Hochmut der Stolzen und die Hoffart der Gewalttätigen erniedrigen.12Ich will den Sterblichen kostbarer machen als gediegenes Gold, und den Menschen als Gold von Ophir.13Darum werde ich die Himmel erzittern machen, und die Erde wird aufbeben von ihrer Stelle: beim Grimme Jehovas der Heerscharen und am Tage seiner Zornglut.14Und es wird sein wie mit einer verscheuchten Gazelle und wie mit einer Herde, die niemand sammelt: ein jeder wird sich zu seinem Volke wenden, und ein jeder in sein Land fliehen.15Wer irgend gefunden wird, wird durchbohrt werden; und wer irgend erhascht wird, wird durchs Schwert fallen.16Und ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Weiber geschändet werden.17Siehe, ich erwecke wider sie die Meder, welche Silber nicht achten, und an Gold kein Gefallen haben.18Und ihre Bogen werden Jünglinge niederstrecken, und über die Leibesfrucht werden sie sich nicht erbarmen, ihr Auge wird der Kinder nicht schonen.19Und Babel, die Zierde der Königreiche, der Stolz des Hochmuts der Chaldäer, wird gleich sein der Umkehrung Sodoms und Gomorras durch Gott.20Es wird in Ewigkeit nicht bewohnt werden, und keine Niederlassung mehr sein von Geschlecht zu Geschlecht; und der Araber wird dort nicht zelten, und Hirten werden dort nicht lagern lassen.21Aber Wüstentiere werden dort lagern, und ihre Häuser mit Uhus angefüllt sein; und Strauße werden dort wohnen und Böcke dort hüpfen;22und wilde Hunde werden heulen in seinen Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Und seine Zeit steht nahe bevor, und seine Tage werden nicht verlängert werden.

Until we reach Isaiah 27 God speaks to us about His judgments on the nations. They are called "burdens". This word is significant. If the man of God, now as in earlier times, is compelled to declare the judgment to come, it is impossible that his heart should not be deeply burdened by that fact.

Historically nations contemporary with Isaiah are first of all involved here. And in this connection the different prophecies which we shall read successively have already been fulfilled to the letter. Accounts given by travellers confirm that up to the present time the site of Babylon is a desolate, dreaded place, where only wild beasts of the desert lie down (vv. 17-22). Nevertheless "no prophecy of the Scripture is of any private interpretation", in other words, is not explained in isolation or after the event by history (2 Peter 1:20). What we must always search for with the understanding given by the Holy Spirit is a link with the central, final thought of God, namely Christ and His future reign. There will be a prophetic Babylon: the false, apostate Church (see Rev. 17:5; Rev. 18). It will fall before the kingdom is established, for the joy of the saints, those who rejoice in the greatness of God (v. 3; Rev. 18:20; cf. Ps. 35:15, 26).

Jesaja 14:1-27
1Denn Jehova wird sich Jakobs erbarmen und Israel noch erwählen, und wird sie in ihr Land einsetzen. Und der Fremdling wird sich ihnen anschließen, und sie werden sich dem Hause Jakob zugesellen.2Und die Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort bringen; und das Haus Israel wird sich dieselben zu Knechten und zu Mägden zueignen im Lande Jehovas. Und sie werden gefangen wegführen, die sie gefangen wegführten, und werden herrschen über ihre Bedrücker.3Und es wird geschehen an dem Tage, an welchem Jehova dir Ruhe schafft von deiner Mühsal und von deiner Unruhe und von dem harten Dienst, welchen man dir auferlegt hat,4da wirst du diesen Spruch anheben über den König von Babel und sprechen: Wie hat aufgehört der Bedrücker, aufgehört die Erpressung!5Zerbrochen hat Jehova den Stab der Gesetzlosen, den Herrscherstab,6welcher Völker schlug im Grimme mit Schlägen ohne Unterlaß, Nationen unterjochte im Zorn mit Verfolgung ohne Einhalt.7Es ruht, es rastet die ganze Erde; man bricht in Jubel aus.8Auch die Zypressen freuen sich über dich, die Zedern des Libanon: "Seit du daliegst, kommt niemand mehr herauf, uns abzuhauen."9Der Scheol drunten ist in Bewegung um deinetwillen, deiner Ankunft entgegen; er stört deinetwegen die Schatten auf, alle Mächtigen der Erde, er läßt von ihren Thronen aufstehen alle Könige der Nationen.10Sie alle heben an und sagen zu dir: "Auch du bist kraftlos geworden wie wir, bist uns gleich geworden!"11In den Scheol hinabgestürzt ist deine Pracht, das Rauschen deiner Harfen. Maden sind unter dir gebettet, und Würmer sind deine Decke.12Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen!13Und du, du sprachst in deinem Herzen: "Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben, und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.14Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten." -15Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.16Die dich sehen, betrachten dich, schauen dich an: "Ist das der Mann, der die Erde beben machte, Königreiche erschütterte;17der den Erdkreis der Wüste gleich machte und dessen Städte niederriß, dessen Gefangene nicht in die Heimat entließ?"18Alle Könige der Nationen insgesamt liegen mit Ehren, ein jeder in seinem Hause;19du aber bist hingeworfen fern von deiner Grabstätte, wie ein verabscheuter Schößling, bedeckt mit Erschlagenen, vom Schwerte Durchbohrten, die zu den Steinen der Grube hinabgefahren sind, wie ein zertretenes Aas.20Nicht wirst du mit ihnen vereint werden im Begräbnis; denn du hast dein Land zu Grunde gerichtet, dein Volk hingemordet. Der Same der Übeltäter wird nicht genannt werden in Ewigkeit.21Bereitet seinen Söhnen die Schlachtung, um der Missetat ihrer Väter willen! Nicht sollen sie aufstehen und die Erde in Besitz nehmen, und mit Städten füllen die Fläche des Erdkreises.22Und ich werde wider sie aufstehen, spricht Jehova der Heerscharen, und werde von Babel ausrotten Namen und Überrest, und Sohn und Nachkommen, spricht Jehova.23Und ich werde es zum Besitztum der Igel machen und zu Wassersümpfen; und ich werde es ausfegen mit dem Besen der Vertilgung, spricht Jehova der Heerscharen.24Jehova der Heerscharen hat geschworen und gesprochen: Wahrlich! Wie ich es vorbedacht, also geschieht es; und wie ich es beschlossen habe, also wird es zustande kommen:25daß ich Assyrien in meinem Lande zerschmettern und es auf meinen Bergen zertreten werde. Und so wird sein Joch von ihnen weichen, und seine Last wird weichen von ihrer Schulter.26Das ist der Ratschluß, der beschlossen ist über die ganze Erde; und das ist die Hand, die ausgestreckt ist über alle Nationen.27Denn Jehova der Heerscharen hat es beschlossen, und wer wird es vereiteln? Und seine ausgestreckte Hand, wer könnte sie abwenden?

Because of His compassion for the small remnant of His people, God will overthrow the mightiest empires (Isa. 43:3-5). Nothing is too difficult for Him when the deliverance of those He loves is at stake. So let us not be afraid! All the help His children need is available from Him, not because of our faithfulness, but His.

After Babylon, it is a question of its king. And we are present at a particularly gripping scene. In thought Isaiah transports us into the abode of the dead and imagines the consternation aroused by the arrival of this noble person. "Well! well! You too!" declare with astonishment those who knew him at the height of his power! In this king of Babylon we recognise the head of the fourth Empire (Roman) also called "the Beast". However, from v. 12 the thought of the Spirit goes beyond this agent of Satan to focus attention on Satan himself. "How art thou fallen from heaven . . .!" What a deep mystery that pride should be seen in Lucifer, the angel of light! Having become the prince of darkness, he still knows how to disguise himself as an angel of light in order to deceive (2 Cor. 11:14). Today he still causes the earth to tremble by the power of darkness and still does not set free his prisoners (vv. 16, 17; Isa. 49:24-25). But God will soon bruise him under our feet (Rom. 16:20; Ezek. 28:16-19).

Jesaja 14:28-32; Jesaja 16:1-14
28Im Todesjahre des Königs Ahas geschah dieser Ausspruch:29Freue dich nicht gänzlich Philistäa, daß zerbrochen ist der Stock, der dich schlug! Denn aus der Wurzel der Schlange wird ein Basilisk hervorkommen, und seine Frucht wird sein eine fliegende, feurige Schlange.30Und die Erstgeborenen der Armen werden weiden, und die Dürftigen sich in Sicherheit lagern; aber deine Wurzel werde ich durch Hunger töten, und deinen Überrest wird er umbringen.31Heule, Tor! Schreie Stadt! Gänzlich hinschmelzen sollst du, Philistäa; denn von Norden her kommt Rauch und kein Vereinzelter ist unter seinen Scharen.32Und was antwortet man den Boten der Nationen? Daß Jehova Zion gegründet hat, und daß die Elenden seines Volkes darin Zuflucht finden.
1Sendet die Fettschafe des Landesherrschers von Sela durch die Wüste nach dem Berge der Tochter Zion.2Und es geschieht, wie umherflatternde Vögel, wie ein aufgescheuchtes Nest sind die Töchter Moabs an den Übergängen des Arnon.3Schaffe Rat, triff Entscheidung; mache deinen Schatten der Nacht gleich am hellen Mittag, verbirg die Vertriebenen, den Flüchtling entdecke nicht!4Laß meine Vertriebenen bei dir weilen, Moab! Sei ein Schutz vor dem Verwüster! Denn der Bedrücker hat ein Ende, die Zerstörung hat aufgehört, die Zertreter sind aus dem Lande verschwunden.5Und ein Thron wird durch Güte aufgerichtet werden; und auf ihm wird im Zelte Davids einer sitzen in Wahrheit, der da richtet und nach Recht trachtet und der Gerechtigkeit kundig ist.6Wir haben vernommen den Hochmut Moabs, des sehr Hochmütigen, seine Hoffart und seinen Hochmut und sein Wüten, sein eitles Prahlen.7Darum wird Moab heulen über Moab; alles wird heulen. Um die Traubenkuchen von Kir-Hareseth werdet ihr seufzen, tief betrübt;8denn Hesbons Fluren sind verwelkt, der Weinstock von Sibma. Die Herren der Nationen schlugen seine Edelreben nieder; sie reichten bis Jaser, irrten durch die Wüste; seine Ranken breiteten sich aus, gingen über das Meer.9Darum weine ich mit dem Weinen Jasers über den Weinstock von Sibma, ich überströme dich mit meinen Tränen, Hesbon und Elale. Denn über deine Obsternte und über deine Weinlese ist ein lauter Ruf gefallen;10und verschwunden sind Freude und Frohlocken aus dem Fruchtgefilde, und in den Weinbergen wird nicht gejubelt, nicht gejauchzt; der Keltertreter tritt keinen Wein in den Keltern; dem lauten Rufe habe ich ein Ende gemacht.11Darum rauschen meine Eingeweide wegen Moabs wie eine Laute, und mein Inneres wegen Kir-Heres'.12Und es wird geschehen, wenn Moab erscheint, sich abmüht auf der Höhe und in sein Heiligtum eintritt, um zu beten, so wird es nichts ausrichten.13Das ist das Wort, welches Jehova vorlängst über Moab geredet hat.14Jetzt aber redet Jehova und spricht: In drei Jahren, wie die Jahre eines Tagelöhners, da wird die Herrlichkeit Moabs verächtlich gemacht werden samt all der großen Menge; und der Überrest wird sehr gering, nicht groß sein.

After the judgment against Babylon and Assyria comes that of the nations surrounding Israel. Like defendants who follow one another at the bar of a court, these historic enemies of the Jewish people are going to hear in turn a solemn "burden". Philistia after her defeat by Uzziah, the father of Ahaz (2 Chron. 26:6), had no cause to rejoice at the death of the latter (vv. 28, 29 JND translation). For Hezekiah his son was going to strike the Philistines also (2 Kings 18:8).

Moab is called "very proud" (Isa. 16:6). The characteristic of this people was pride about which the LORD declares: "Pride and arrogancy do I hate", and announces: "Pride goeth before destruction, and an haughty spirit before a fall" (Prov. 8:13; Prov. 16:18). We are present at the ruin of Moab. Its desolation is indescribable. Its cries of horror and despair fill Isaiah 15 and 16.

Vv. 3, 4 of ch. 16 teach us that the faithful ones, fleeing from the persecution of the Antichrist in Judah, will find refuge in the territory of Moab. Finally, after the judgments have been carried out, there will be One who will reign with mercy, truth, uprightness and justice (Isa. 16:5). Psalm 72:1-4 announces that favoured time when Christ, the true Solomon, will judge the people with justice and uprightness.

Jesaja 17:1-14; Jesaja 18:1-7
1Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen.2Verlassen sind die Städte Aroer, sie werden den Herden preisgegeben; und diese lagern, und niemand schreckt sie auf.3Und die Festung nimmt ein Ende in Ephraim und das Königtum in Damaskus, sowie der Überrest von Syrien: er wird sein wie die Herrlichkeit der Kinder Israel, spricht Jehova der Heerscharen.4Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird die Herrlichkeit Jakobs verkümmert sein und das Fett seines Fleisches mager werden.5Und es wird sein, wie wenn ein Schnitter Getreidehalme zusammenfaßt und sein Arm Ähren abmäht; und es wird sein, wie wenn einer Ähren sammelt in der Talebene Rephaim.6Doch wird eine Nachlese davon übrigbleiben wie beim Abschlagen der Oliven: zwei, drei Beeren oben im Wipfel, vier, fünf an seinen, des Fruchtbaumes, Zweigen, spricht Jehova, der Gott Israels. -7An jenem Tage wird der Mensch auf den hinschauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken.8Und er wird nicht schauen auf die Altäre, das Werk seiner Hände; und was seine Finger gemacht haben, wird er nicht ansehen, noch die Ascherim, noch die Sonnensäulen. -9An jenem Tage werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, welche man vor den Kindern Israel verließ; und es wird eine Wüste sein. -10Denn du hast vergessen den Gott deines Heils und nicht gedacht des Felsen deiner Stärke. Darum pflanzest du liebliche Pflanzungen und besetzest sie mit ausländischen Reben.11Am Tage deiner Pflanzung hegst du sie ein, und am Morgen bringst du deine Pflanzen zur Blüte: ein Haufen Reisig am Tage gefährlicher Wunde und tödlichen Schmerzes.12Wehe dem Getümmel vieler Völker: wie das Brausen der Meere brausen sie; und dem Rauschen von Völkerschaften: wie das Rauschen gewaltiger Wasser rauschen sie!13Völkerschaften rauschen wie das Rauschen vieler Wasser. Und er schilt sie, und sie fliehen weithin; und sie werden gejagt wie Spreu der Berge vor dem Winde und wie Stoppeln vor dem Sturme.14Zur Abendzeit, siehe da, Bestürzung! Ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist das Teil derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.
1He! Land des Flügelgeschwirres, jenseit der Ströme von Äthiopien,2welches Boten entsendet auf dem Meere und in Rohrschiffchen über der Wasserfläche! Gehet hin, schnelle Boten, zu der Nation, die weithin geschleppt und gerupft ist, zu dem Volke, wunderbar seitdem es ist und hinfort, der Nation von Vorschrift auf Vorschrift und von Zertretung, deren Land Ströme beraubt haben.3Ihr alle, Bewohner des Erdkreises und die ihr auf der Erde ansässig seid, wenn man ein Panier auf den Bergen erhebt, so sehet hin; und wenn man in die Posaune stößt, so höret!4Denn also hat Jehova zu mir gesprochen: Ich will still sein und will zuschauen in meiner Wohnstätte, wie heitere Wärme bei Sonnenschein, wie Taugewölk in der Ernte Glut.5Denn vor der Ernte, sobald die Blüte vorbei ist und die Blume zur reifenden Traube wird, da wird er die Reben abschneiden mit Winzermessern und die Ranken hinwegtun, abhauen.6Sie werden allzumal den Raubvögeln der Berge und den Tieren der Erde überlassen werden; und die Raubvögel werden darauf übersommern, und alle Tiere der Erde werden darauf überwintern.7In jener Zeit wird Jehova der Heerscharen ein Geschenk dargebracht werden: ein Volk, das weithin geschleppt und gerupft ist, und von einem Volke, wunderbar seitdem es ist und hinfort, einer Nation von Vorschrift auf Vorschrift und von Zertretung, deren Land Ströme beraubt haben, nach der Stätte des Namens Jehovas der Heerscharen, nach dem Berge Zion.

In Isaiah 7:1, we saw Rezin, the king of Syria, attacking Judah in league with Pekah, the son of Remaliah. 2 Kings 16:5-9 rounds off this incident with its ending: the capture of Damascus by Tiglath-pileser and the death of Rezin. However "the burden of Damascus" relates to the future just like the preceding judgments. Modern Syria will evidently form part of that "multitude of many people" (v. 12; Rev. 17:15) which like a raging sea will attempt to overwhelm Israel . . . but "before the morning" (v. 14) they will be no more (Ps. 37:36).

By way of contrast, ch. 18 presents a maritime country to us, spreading out its protective might (the shadow of its wings) to provide help for the chosen people. In this way God separates the nations of the world according to whether they are favour able to Israel or not. And note His opinion of His poor, earthly people while the world despises them and tramples them under their feet. In His eyes Israel is wonderful (Isa. 18:7 JND trans. note) from that time and afterwards . . . Are they not the people of the One who is called "Wonderful . ."? (Isa. 9:6).

A nation which waits and waits (Isa. 18:7 JND translation) . . . What about us, believing friends? Are we waiting for that One who is not only our King but the heavenly Bridegroom of the Church?

Jesaja 19:1-15, 22-25
1Ausspruch über Ägypten. Siehe, Jehova fährt auf schneller Wolke und kommt nach Ägypten. Und die Götzen Ägyptens beben vor ihm, und das Herz Ägyptens zerschmilzt in seinem Innern.2Und ich will Ägypten aufreizen gegen Ägypten; und sie werden streiten, ein jeder wider seinen Bruder und ein jeder wider seinen Nächsten, Stadt wider Stadt, Königreich wider Königreich.3Und der Geist Ägyptens wird vergehen in seinem Innern, und ich will seinen Ratschlag zunichte machen: und sie werden die Götzen und die Beschwörer und die Zauberer und die Wahrsager befragen.4Und ich will die Ägypter überliefern in die Hand eines harten Herrn; und ein grausamer König wird über sie herrschen, spricht der Herr, Jehova der Heerscharen. -5Und die Wasser werden sich aus dem Meere verlaufen, und der Strom wird versiegen und austrocknen,6und die Ströme werden stinken; die Kanäle Mazors nehmen ab und versiegen, Rohr und Schilf verwelken.7Die Auen am Nil, am Ufer des Nil, und jedes Saatfeld am Nil verdorrt, zerstiebt und ist nicht mehr.8Und die Fischer klagen, und es trauern alle, welche Angeln in den Nil auswerfen; und die das Netz ausbreiten auf der Wasserfläche, schmachten hin.9Und beschämt sind die Wirker gehechelten Flachses und die Weber von Baumwollenzeug.10Und seine Grundpfeiler sind zerschlagen; alle, die um Lohn arbeiten, sind seelenbetrübt. -11Eitel Toren sind die Fürsten von Zoan, die weisen Räte des Pharao; ihr Ratschlag ist dumm geworden. Wie saget ihr zu dem Pharao: "Ich bin ein Sohn der Weisen, ein Sohn der Könige von ehemals?"12Wo sind sie denn, deine Weisen? Mögen sie dir doch verkünden und erkennen, was Jehova der Heerscharen über Ägypten beschlossen hat.13Die Fürsten von Zoan sind betört, die Fürsten von Noph sind betrogen; es haben Ägypten irregeführt die Häupter seiner Stämme.14Jehova hat in sein Inneres einen Geist des Schwindels ausgegossen, daß sie Ägypten irregeführt haben in all seinem Tun, wie ein Trunkener taumelt in seinem Gespei.15Und von Ägypten wird keine Tat geschehen, welche Haupt oder Schwanz, Palmzweig oder Binse verrichte. -
22Und Jehova wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jehova wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen.23An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jehova dienen.24An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;25denn Jehova der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

It is Egypt's turn to hear a threatening burden: civil war, tyranny by a cruel despot like Pharaoh in a previous age, the drying up of the Nile — that most important waterway, the wealth and pride of the country (Ezek. 29:3); such are the main events which lie in store for Israel's traditional enemy.

These princes of Zoan and Noph provide us with a true reflection of the men of this world. They consider themselves wise but are only fools (v. 11; cf. Rom. 1:22), because they refuse to listen to the God who has revealed Himself. At the same time they put their faith in every possible form of superstition (cf. v. 3). Moreover it is amazing that, in a paradoxical way, the worst unbelievers are often the most gullible! That is perfectly easy to explain: they are, without realising it, blinded and misled by Satan, the cruel lord and fierce king who rules over them by deceiving them (v. 4; 2 Tim. 3:13). But the grace of God will still express itself even towards Egypt. Alongside Israel, the special inheritance of the LORD, there will be room in the millennial blessing for Egypt and Assyria, at one time the enemies of the people of God but types of the world which in its entirety will at that time be subject to the Son of Man (Gen. 22: 18).

Jesaja 20:1-6; Jesaja 21:1-10
1In dem Jahre, da der Tartan nach Asdod kam, als Sargon, der König von Assyrien, ihn gesandt hatte, und er wider Asdod stritt und es einnahm:2in dieser Zeit redete Jehova durch Jesaja, den Sohn Amoz', und sprach: Geh und löse das Sacktuch von deinen Lenden und ziehe deine Sandalen von deinen Füßen. Und er tat also, ging nackt und barfuß.3Und Jehova sprach: Gleichwie mein Knecht Jesaja nackt und barfuß gegangen ist, drei Jahre lang ein Zeichen und Vorbild betreffs Ägyptens und betreffs Äthiopiens:4also wird der König von Assyrien die Gefangenen Ägyptens und die Weggeführten Äthiopiens hinwegtreiben, Jünglinge und Greise, nackt und barfuß und mit entblößtem Gesäß, zur Schande Ägyptens.5Und sie werden bestürzt und beschämt sein wegen Äthiopiens, ihrer Zuversicht, und wegen Ägyptens, ihres Ruhmes.6Und die Bewohner dieses Küstenlandes werden an jenem Tage sprechen: Siehe, also ist es mit unserer Zuversicht, wohin wir um Hilfe flohen, um vor dem Könige von Assyrien errettet zu werden! Und wie sollten wir entrinnen?
1Ausspruch über die Wüste des Meeres. Wie Stürme, wenn sie im Süden daherfahren, so kommt's aus der Wüste, aus fruchtbarem Lande.2Ein hartes Gesicht ist mir kundgetan: Der Räuber raubt, und der Verwüster verwüstet. Ziehe hinauf, Elam! Belagere, Medien! All ihrem Seufzen mache ich ein Ende.3Darum sind meine Lenden voll Schmerzes, Wehen haben mich ergriffen wie die Wehen einer Gebärenden; ich krümme mich, daß ich nicht hören, bin bestürzt, daß ich nicht sehen kann.4Mein Herz schlägt wild, Schauder ängstigt mich; die Dämmerung, die ich liebe, hat er mir in Beben verwandelt.5Man rüstet den Tisch, es wacht die Wache, man ißt, man trinkt... Stehet auf, ihr Fürsten! Salbet den Schild! -6Denn also hat der Herr zu mir gesprochen: Geh hin, stelle einen Wächter auf; was er sieht, soll er berichten.7Und er sah einen Reiterzug: Reiter bei Paaren; einen Zug Esel, einen Zug Kamele. Und er horchte gespannt, mit großer Aufmerksamkeit;8und er rief wie ein Löwe: Herr, ich stehe auf der Turmwarte beständig bei Tage, und auf meinem Wachtposten stehe ich da alle Nächte hindurch!9Und siehe da, es kam ein Zug Männer, Reiter bei Paaren...Und er hob an und sprach: Gefallen, gefallen ist Babel, und alle geschnitzten Bilder seiner Götzen hat er zu Boden geschmettert!10Du mein Gedroschenes und Sohn meiner Tenne! Was ich von Jehova der Heerscharen, dem Gott Israels, gehört, habe ich euch verkündigt.

Ch. 20 completes "the burden of Egypt". By walking naked and barefoot, the prophet announces the mournful journey of the Egyptian and Ethiopian prisoners deported by the king of Assyria who specialised in these population movements. Then Israel (the inhabitant of that coast) will see, with fear and dismay, how futile it was to rely upon Pharaoh's nation for deliverance from the formidable Assyrian (Ps. 60:11).

Ch. 21 begins with "the burden of the desert of the sea . . ." (21:1). Once more it involves Babylon. During what she calls "the night of my pleasure", the Medes and Persians (Elam) have brutally ended her empire and abundant wealth (v. 4; see Dan. 5:28-31). But this prophecy has a future application like the one in Isaiah 13 (Luke 21:35).

In 21:6 the prophet is called to set a watchman. His instructions: to listen carefully and shout! The watchman in an army occupies a position of trust. His responsibility is immense. Two duties rest upon him: watch and warn (see Ezek. 3:17-18 and as a contrast Isa. 56:10). Every believer has these responsibilities! Are we faithful in carrying them out as regards the men of this world and our brethren?

Jesaja 21:11-17; Jesaja 22:1-11
11Ausspruch über Duma. Aus Seir ruft man mir zu: Wächter, wie weit ist's in der Nacht? Wächter, wie weit in der Nacht?12Der Wächter spricht: Der Morgen kommt, und auch die Nacht. Wollt ihr fragen, so fraget! Kehret wieder, kommet her!13Ausspruch über Arabien. In der Wildnis von Arabien müßt ihr übernachten, Karawanen der Dedaniter.14Bringet dem Durstigen Wasser entgegen! Die Bewohner des Landes Tema kommen mit seinem Brote dem Flüchtling entgegen.15Denn sie flüchten vor den Schwertern, vor dem gezückten Schwerte und vor dem gespannten Bogen und vor der Wucht des Krieges.16Denn also hat der Herr zu mir gesprochen: Binnen Jahresfrist, wie die Jahre eines Tagelöhners, wird alle Herrlichkeit Kedars verschwinden.17Und die übriggebliebene Zahl der Bogen, der Helden der Söhne Kedars, wird gering sein; denn Jehova, der Gott Israels, hat geredet.
1Ausspruch über das Tal der Gesichte. Was ist dir denn, daß du insgesamt auf die Dächer gestiegen bist?2O getümmelvolle, lärmende Stadt, du frohlockende Stadt, deine Erschlagenen sind nicht vom Schwert Erschlagene und nicht in der Schlacht Getötete!3Alle deine Oberen, flüchtend allzumal, wurden ohne Bogen gefesselt; alle in dir Gefundenen wurden miteinander gefesselt, fernhin wollten sie fliehen.4Darum sage ich: Schauet von mir weg, daß ich bitterlich weine; dringet nicht in mich, um mich zu trösten über die Zerstörung der Tochter meines Volkes!5Denn es ist ein Tag der Bestürzung und der Zertretung und der Verwirrung vom Herrn, Jehova der Heerscharen, im Tal der Gesichte, ein Tag, der Mauern zertrümmert; und Wehgeschrei hallt nach dem Gebirge hin.6Und Elam trägt den Köcher, mit bemannten Wagen und mit Reitern; und Kir entblößt den Schild.7Und es wird geschehen, deine auserlesenen Täler werden voll Wagen sein, und die Reiter nehmen Stellung gegen das Tor. -8Und er deckt den Schleier auf von Juda, und du blickst an jenem Tage nach den Waffen des Waldhauses.9Und ihr sehet die Risse der Stadt Davids, daß ihrer viele sind; und ihr sammelt die Wasser des unteren Teiches;10und ihr zählet die Häuser von Jerusalem und brechet die Häuser ab, um die Mauer zu befestigen;11und ihr machet einen Behälter zwischen den beiden Mauern für die Wasser des alten Teiches. Aber ihr blicket nicht auf den, der es getan und sehet den nicht an, der von fernher es gebildet hat. -

In the list of Israel's enemies we would also expect to find Edom, here named Dumah (Idumea). The burden concerning it is short as well as solemn. The faithful watchman who was put in position according to the LORD's command (Isa. 21:6) is challenged by the mockers of Seir: "What of the night?" (Isa. 21:11; cf. 2 Peter 3:3-4). But the reply is both serious and urgent: "The morning cometh . . ." It is coming for those who are waiting for it (see Rom. 13:12). "And also the night", the eternal night of those who are lost! Christians, let us be vigilant watchmen, aware of our service to sinners, so that we exhort them: "Return, come". Let us go to meet the thirsty person, to take him some water (v. 14).

After the burden against Arabia, the land whose splendour must also come to an end, ch. 22 is addressed to the "valley of vision". This time we recognise Jerusalem itself in its unbelieving state. The description is tragic and startling! The whole city is in ferment, with its people packed on the flat roofs to witness its downfall. Had not every conceivable precaution been taken (vv. 8-11)? Yes, indeed, apart from the only one which was necessary: looking to the LORD their God who "fashioned it long ago" (v. 11).

Jesaja 22:12-25
12Und es ruft der Herr, Jehova der Heerscharen, an jenem Tage zum Weinen und zur Wehklage, und zum Haarscheren und zur Sackumgürtung.13Aber siehe, Wonne und Freude, Rinderwürgen und Schafeschlachten, Fleischessen und Weintrinken: "Laßt uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!"14Und Jehova der Heerscharen hat sich meinen Ohren geoffenbart: Wenn euch diese Missetat vergeben wird, bis ihr sterbet! spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.15So sprach der Herr, Jehova der Heerscharen: Auf! Geh zu diesem Verwalter da, zu Schebna, der über das Haus ist, und sprich:16Was hast du hier, und wen hast du hier, daß du dir hier ein Grab aushaust? Du, der sein Grab aushaut auf der Höhe, sich eine Wohnung im Felsen gräbt?17Siehe, Jehova wird dich weithin wegschleudern mit Manneswurf; und er wird dich zusammenwickeln,18zu einem Knäuel wird er dich fest zusammenrollen, wie einen Ball dich wegschleudern in ein geräumiges Land. Dort sollst du sterben, und dorthin sollen deine Prachtwagen kommen, du Schande des Hauses deines Herrn!19Und ich werde dich von deinem Posten hinwegstoßen, und von deinem Standorte wird er dich herunterreißen. -20Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich meinen Knecht Eljakim rufen, den Sohn Hilkijas.21Und ich werde ihn mit deinem Leibrock bekleiden und ihm deinen Gürtel fest umbinden, und werde deine Herrschaft in seine Hand legen; und er wird den Bewohnern von Jerusalem und dem Hause Juda zum Vater sein.22Und ich werde den Schlüssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen; und er wird öffnen, und niemand wird schließen, und er wird schließen, und niemand wird öffnen.23Und ich werde ihn als Pflock einschlagen an einen festen Ort; und er wird seinem Vaterhause zum Throne der Ehre sein.24Und man wird an ihn hängen die gesamte Herrlichkeit seines Vaterhauses: die Sprößlinge und die Seitenschosse, alle kleinen Gefäße, von den Beckengefäßen bis zu allen Kruggefäßen. -25An jenem Tage, spricht Jehova der Heerscharen, wird der Pflock weichen, der eingeschlagen war an einem festen Orte, und er wird abgehauen werden und fallen; und die Last, die er trug, wird zu Grunde gehen; denn Jehova der Heerscharen hat geredet.

One reaction of people of the world when a calamity threatens them consists of taking every human precaution (vv. 8-11). But another attitude is worse: total carelessness. On this occasion, by means of a trial, the LORD has just called upon Israel to weep and humble themselves; in a way He has "mourned" to them (Matt. 11:17). Now, the nation has not only failed to lament but here they are giving way to gladness and joy! This belief in materialism has many followers in our troubled century! As life is so short —these senseless people say — and we are threatened by disaster, let us rightly benefit from the present moment in the happiest possible way. That is summed up by the short sentence: "Let us eat and drink, for tomorrow we die". The apostle quotes it to the Corinthians as if to tell them: "If there was no resurrection, then we might just as well live like animals, simply enjoying each passing moment" (1 Cor. 15:32; Luke 17:27).

Vv. 15-25 show the setting aside of the unfaithful steward, a picture of the Antichrist, in order to present the son of David, Eliakim (the one whom God establishes), a beautiful figure of the Lord Jesus (vv. 22-24; cf. Rev. 3:7).

Jesaja 25:1-12
1Jehova, du bist mein Gott; ich will dich erheben, preisen will ich deinen Namen; denn du hast Wunder gewirkt, Ratschlüsse von fernher, Treue und Wahrheit.2Denn du hast aus einer Stadt einen Steinhaufen gemacht, die feste Stadt zu einem Trümmerhaufen, den Palast der Fremden, daß er keine Stadt mehr sei: er wird in Ewigkeit nicht aufgebaut werden.3Darum wird dich ehren ein trotziges Volk, Städte gewalttätiger Nationen werden dich fürchten.4Denn du bist eine Feste gewesen dem Armen, eine Feste dem Dürftigen in seiner Bedrängnis, eine Zuflucht vor dem Regensturm, ein Schatten vor der Glut; denn das Schnauben der Gewalttätigen war wie ein Regensturm gegen eine Mauer.5Wie die Glut in einem dürren Lande, beugtest du der Fremden Ungestüm; wie die Glut durch einer Wolke Schatten, wurde gedämpft der Gewalttätigen Siegesgesang.6Und Jehova der Heerscharen wird auf diesem Berge allen Völkern ein Mahl von Fettspeisen bereiten, ein Mahl von Hefenweinen, von markigen Fettspeisen, geläuterten Hefenweinen.7Und er wird auf diesem Berge den Schleier vernichten, der alle Völker verschleiert, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist.8Den Tod verschlingt er auf ewig; und der Herr, Jehova, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht, und die Schmach seines Volkes wird er hinwegtun von der ganzen Erde. Denn Jehova hat geredet.9Und an jenem Tage wird man sprechen: Siehe da, unser Gott, auf den wir harrten, daß er uns retten würde; da ist Jehova, auf den wir harrten! Laßt uns frohlocken und uns freuen in seiner Rettung!10Denn die Hand Jehovas wird ruhen auf diesem Berge; und Moab wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh zertreten wird in einer Mistlache.11Und er wird seine Hände darin ausbreiten, wie der Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen; und er wird seinen Hochmut niederzwingen samt den Ränken seiner Hände.12Und deine festen, hochragenden Mauern wird er niederwerfen, niederstürzen, zu Boden strecken bis in den Staub.

Tyre, the flourishing business centre of the ancient world, was the object (in Isaiah 23) of the last of the "burdens". Each of these has pronounced judgment upon mankind from a different moral viewpoint.

In Isaiah 24, the apocalyptic judgments which must put an end to the power of evil are unveiled on the earth. They have shaken it from top to bottom. But in ch. 25, from the very midst of these ruins (v. 2), rises a moving melody. The "wretched" remnant of Israel, miraculously preserved from destruction, celebrates what the LORD has been for them throughout the storm. Now "the time of singing" has come (Cant. 2:12; cf. Isa. 24:13). V. 4 has been a comfort, and the experience of countless believers in times of trial. But v. 8 gives us a glimpse of a greater power revealed: "He will swallow up death in victory". It is remarkable that this statement is in the future, whereas its quotation in 1 Corinthians 15:54 presents us with its fulfilment on behalf of believers: "Death is swallowed up . . ." Between these two verses the cross and the triumphant resurrection of the Conqueror of Golgotha have intervened. Finally, when the wicked are raised from the dead, death will be abolished (1 Cor. 15:26).

Jesaja 26:1-13; Jesaja 27:1-5
1An jenem Tage wird dieses Lied im Lande Juda gesungen werden: Wir haben eine starke Stadt; Rettung setzt er zu Mauern und zum Bollwerk.2Machet auf die Tore, daß einziehe ein gerechtes Volk, welches Treue bewahrt!3Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich.4Vertrauet auf Jehova ewiglich; denn in Jah, Jehova, ist ein Fels der Ewigkeiten.5Denn er hat Hochwohnende niedergebeugt, die hochragende Stadt; er hat sie niedergestürzt, zu Boden gestürzt, hat sie niedergestreckt bis in den Staub.6Es zertritt sie der Fuß, die Füße der Elenden, die Tritte der Armen. -7Der Pfad des Gerechten ist gerade; du bahnest gerade den Weg des Gerechten.8Ja, wir haben dich, Jehova, erwartet auf dem Pfade deiner Gerichte; nach deinem Namen und nach deinem Gedächtnis ging das Verlangen der Seele.9Mit meiner Seele verlangte ich nach dir in der Nacht; ja, mit meinem Geiste in meinem Innern suchte ich dich früh; denn wenn deine Gerichte die Erde treffen, so lernen Gerechtigkeit die Bewohner des Erdkreises.10Wird dem Gesetzlosen Gnade erzeigt, so lernt er nicht Gerechtigkeit: im Lande der Geradheit handelt er unrecht und sieht nicht die Majestät Jehovas.11Jehova, deine Hand war hoch erhoben, sie wollten nicht schauen. Schauen werden sie den Eifer um das Volk und beschämt werden; ja, deine Widersacher, Feuer wird sie verzehren. -12Jehova, du wirst uns Frieden geben, denn du hast ja alle unsere Werke für uns vollführt.13Jehova, unser Gott, über uns haben Herren geherrscht außer dir; durch dich allein gedenken wir deines Namens.
1An jenem Tage wird Jehova mit seinem Schwerte, dem harten und großen und starken, heimsuchen den Leviathan, die flüchtige Schlange, und den Leviathan, die gewundene Schlange, und wird das Ungeheuer töten, welches im Meere ist.2An jenem Tage wird man singen: Ein Weinberg feurigen Weines! Besinget ihn!3Ich, Jehova, behüte ihn, bewässere ihn alle Augenblicke; daß nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.4Grimm habe ich nicht. O hätte ich Dornen und Disteln vor mir, im Kriege würde ich auf sie losschreiten, sie verbrennen allzumal!5Oder man müßte meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.

Ch. 1-12 had as their subject the judgment of Israel and ended with a magnificent vision of the thousand years reign. This second section (Isa. 13-27) dealing with the punishment of the nations concludes in the same way. A hymn is sung, several verses of which are particularly worthy of being underlined in our Bible: vv. 3, 4 of ch. 26, which have sustained many generations of God's children (cf. Ps. 16:1); vv. 8, 9 which give expression to the deeply felt sighs of the faithful follower; v. 13, which recalls the fetters of slavery endured in the past. Yes, we know these other "lords" only too well: Satan, the world, our covetous desires. They have ruled over us until we were set free by the Lord to whom we henceforth belong (2 Chron. 12:8)!

In ch. 27, the leviathan, a type of the devil (the old serpent) is made totally incapable of doing harm (Ps. 74:14; Rev. 20:1-3). Then Israel is compared to a new vine (cf. Isa. 5). This time it produces not wild grapes but the pure wine of unmixed joy and fills the earth with fruit for the glory of God, because wicked husbandmen are no longer in charge of it. The LORD Himself cares for it night and day.

Jesaja 28:1-22
1Wehe der stolzen Krone der Trunkenen Ephraims, und der welkenden Blume seiner herrlichen Pracht auf dem Haupte des fetten Tales der vom Weine Überwältigten!2Siehe, der Herr hat einen Starken und Mächtigen, gleich einem Hagelwetter, einem verderbenden Sturmwinde; wie ein Wetter gewaltiger, überflutender Wasser reißt er zu Boden mit Macht.3Mit Füßen wird zertreten die stolze Krone der Trunkenen Ephraims.4Und der welkenden Blume seiner herrlichen Pracht auf dem Haupte des fetten Tales ergeht es wie dessen Frühfeige vor der Obsternte: kaum ist sie in der Hand dessen, der sie erblickt, so verschlingt er sie.5An jenem Tage wird Jehova der Heerscharen dem Überrest seines Volkes zur prächtigen Krone und zum herrlichen Kranze sein;6und zum Geiste des Rechts dem, der zu Gericht sitzt; und zur Heldenkraft denen, welche den Streit zurückdrängen ans Tor.7Und auch diese wanken vom Wein und taumeln von starkem Getränk: Priester und Prophet wanken von starkem Getränk, sind übermannt vom Wein, taumeln vom starken Getränk; sie wanken beim Gesicht, schwanken beim Rechtsprechen.8Denn alle Tische sind voll unflätigen Gespeies, daß kein Platz mehr ist.9Wen soll er Erkenntnis lehren, und wem die Botschaft verständlich machen? Den von der Milch Entwöhnten, den von den Brüsten Entfernten?10Denn es ist Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig! -11Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volke reden,12er, der zu ihnen sprach: Dies ist die Ruhe, schaffet Ruhe dem Ermüdeten; und dies die Erquickung! Aber sie wollten nicht hören.13Und so wird ihnen das Wort Jehovas sein: Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig; auf daß sie hingehen und rücklings fallen und zerschmettert werden und verstrickt und gefangen werden.14Darum höret das Wort Jehovas, ihr Spötter, Beherrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist!15Denn ihr sprechet: Wir haben einen Bund mit dem Tode geschlossen und einen Vertrag mit dem Scheol gemacht: Wenn die überflutende Geißel hindurchfährt, wird sie an uns nicht kommen; denn wir haben die Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in der Falschheit uns geborgen.16Darum, so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich gründe einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, aufs festeste gegründet; wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.17Und ich werde das Recht zur Richtschnur machen, und die Gerechtigkeit zum Senkblei. Und der Hagel wird hinwegraffen die Zuflucht der Lüge, und die Wasser werden den Bergungsort wegschwemmen.18Und euer Bund mit dem Tode wird zunichte werden, und euer Vertrag mit dem Scheol nicht bestehen: Wenn die überflutende Geißel hindurchfährt, so werdet ihr von derselben zertreten werden.19So oft sie hindurchfährt, wird sie euch hinraffen; denn jeden Morgen wird sie hindurchfahren, bei Tage und bei Nacht. Und es wird eitel Schrecken sein, die Botschaft zu vernehmen.20Denn das Bett ist zu kurz, um sich auszustrecken und die Decke zu schmal, um sich einzuhüllen.21Denn Jehova wird sich aufmachen wie bei dem Berge Perazim, wie im Tale zu Gibeon wird er zürnen: um sein Werk zu tun, befremdend ist sein Werk! und um seine Arbeit zu verrichten, außergewöhnlich ist seine Arbeit!22Und nun treibet nicht Spott, damit eure Bande nicht fester gemacht werden; denn ich habe Vernichtung vernommen und Festbeschlossenes von seiten des Herrn, Jehovas der Heerscharen, über die ganze Erde.

A third sub-division of the book begins with this ch. 28. It takes us back to give details about the invasion of Ephraim (the ten tribes), then of Judah by the formidable, prophetic Assyrian. Pride will have the same effect as drunkenness so as to lead astray the miserable Jewish people. They will believe that they can protect themselves effectively by making an alliance with death (that is, with the head of the Roman Empire). But that very act will be their ruin. Like a cyclone, the Assyrian will ravage Jerusalem. The LORD will use this "overflowing scourge" to carry out "his strange work . . . his strange act" — judgment, for His normal work is to save and bless (John 3:17).

But the collapse of all values and all man-made support is God's opportunity to reveal the sure foundation which He placed in Zion. With what affection He contemplates it, pausing with pleasure over each expression: "a stone, a tried stone, a precious corner stone, a sure foundation". Yes, this stone, representing Christ, was "disallowed of men" but is "precious to God" and it is also precious to those who believe (read 1 Peter 2:4, 6-7). For each one, the Lord Jesus becomes literally the touch stone. Is He, or is He not precious to our hearts?

Jesaja 29:1-24
1Wehe Ariel, Ariel, Stadt, wo David lagerte! Füget Jahr zu Jahr, laßt die Feste kreisen!2Und ich werde Ariel bedrängen, und es wird Seufzen und Stöhnen geben. Und sie wird mir sein wie ein Ariel.3Und ich werde dich im Kreise umlagern, und dich mit Heeresaufstellung einschließen, und Belagerungswerke wider dich aufrichten.4Und erniedrigt wirst du aus der Erde reden, und deine Sprache wird dumpf aus dem Staube ertönen; und deine Stimme wird wie die eines Geistes aus der Erde hervorkommen, und deine Sprache wird aus dem Staube flüstern. -5Aber wie feiner Staub wird die Menge deiner Feinde sein, und wie dahinfahrende Spreu die Menge der Gewaltigen; und in einem Augenblick, plötzlich, wird es geschehen.6Von seiten Jehovas der Heerscharen wird sie heimgesucht werden mit Donner und mit Erdbeben und großem Getöse, Sturmwind und Gewitter und eine Flamme verzehrenden Feuers.7Und wie ein nächtliches Traumgesicht wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider Ariel, und alle, welche sie und ihre Festung bestürmen und sie bedrängen.8Und es wird geschehen, gleichwie der Hungrige träumt, und siehe, er ißt und er wacht auf, und seine Seele ist leer; und gleichwie der Durstige träumt, und siehe, er trinkt und er wacht auf, und siehe, er ist matt und seine Seele lechzt: also wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider den Berg Zion.9Stutzet und staunet! Blendet euch und erblindet! Sie sind trunken, doch nicht von Wein; sie schwanken, doch nicht von starkem Getränk.10Denn Jehova hat einen Geist tiefen Schlafes über euch ausgegossen und hat eure Augen verschlossen; die Propheten und eure Häupter, die Seher, hat er verhüllt.11Und jedes Gesicht ist euch geworden wie die Worte einer versiegelten Schrift, die man einem gibt, der lesen kann, indem man sagt: Lies doch dieses! Er aber sagt: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt;12und man gibt die Schrift einem, der nicht lesen kann, indem man sagt: Lies doch dieses! Er aber sagt: Ich kann nicht lesen.13Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Munde sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist:14Darum, siehe, will ich fortan wunderbar mit diesem Volke handeln, wunderbar und wundersam; und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen.15Wehe denen, welche ihre Pläne tief verbergen vor Jehova, und deren Werke im Finstern geschehen, und die da sprechen: Wer sieht uns, und wer kennt uns?16O über eure Verkehrtheit! Soll denn der Töpfer dem Tone gleichgeachtet werden? Daß das Werk von seinem Meister spreche: Er hat mich nicht gemacht! Und das Gebilde von seinem Bildner spreche: Er versteht es nicht!17Ist es nicht noch um ein gar Kleines, daß der Libanon sich in ein Fruchtgefilde verwandeln und das Fruchtgefilde dem Walde gleichgeachtet werden wird?18Und an jenem Tage werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen.19Und die Sanftmütigen werden ihre Freude in Jehova mehren, und die Armen unter den Menschen werden frohlocken in dem Heiligen Israels.20Denn der Gewalttätige hat ein Ende, und der Spötter verschwindet; und ausgerottet werden alle, die auf Unheil bedacht sind,21die einen Menschen schuldig erklären um eines Wortes willen und dem Schlingen legen, welcher im Tore Recht spricht, und um nichts den Gerechten aus seinem Recht verdrängen.22Darum, so spricht Jehova, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Nunmehr wird Jakob nicht beschämt werden, und nunmehr wird sein Angesicht nicht erblassen.23Denn wenn er, wenn seine Kinder das Werk meiner Hände in seiner Mitte sehen werden, so werden sie meinen Namen heiligen; und sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und vor dem Gott Israels beben.24Und die verirrten Geistes sind, werden Verständnis erlangen, und Murrende werden Lehre annehmen.

After the invasion in ch. 28, Jerusalem is still not free (see Isa. 40:2). It will suffer a new attack from a powerful alliance of nations. But this time all these enemies will vanish like a dream, because they have attacked "Ariel" (God's lion), the city of the true David. At the same time as He delivers His people, God will perform another work, worthy of Himself, which will be in the actual consciences of His people (vv. 18-24). The blocked ears and dimmed eyes as prophesied in Isaiah 6:10 will be opened. Understanding will be given to them, and the words of the book previously sealed (v. 11) will be understood and received. Let us remember at this moment that the Bible is a closed book to the natural mind. The Holy Spirit is essential in order to be able to understand it.

V. 13 was later quoted by the Lord to the scribes and Pharisees, because it expresses their state (Matt. 15:7-8). Honouring the Lord with our lips, while our hearts are far from Him, is certainly a state in which we can find ourselves, if we do not judge ourselves. This type of hypocrisy may impress other people and may pass us off as being more devout than we are, but it can never deceive the One who reads our hearts (Ezek. 33:31-32).

Jesaja 30:15-21; Jesaja 31:4-9
15Denn so spricht der Herr, Jehova, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden; in Stillsein und in Vertrauen würde eure Stärke sein. Aber ihr habt nicht gewollt;16und ihr sprachet: "Nein, sondern auf Rossen wollen wir fliegen", darum werdet ihr fliehen; und: "Auf Rennern wollen wir reiten", darum werden eure Verfolger rennen.17Ein Tausend wird fliehen vor dem Dräuen eines einzigen; vor dem Dräuen von Fünfen werdet ihr fliehen, bis ihr übrigbleibet wie eine Stange auf des Berges Spitze und wie ein Panier auf dem Hügel.18Und darum wird Jehova verziehen, euch gnädig zu sein; und darum wird er sich hinweg erheben, bis er sich euer erbarmt; denn Jehova ist ein Gott des Gerichts. Glückselig alle, die auf ihn harren!19Denn ein Volk wird in Zion wohnen, in Jerusalem. Du wirst nie mehr weinen; er wird dir gewißlich Gnade erweisen auf die Stimme deines Schreiens. Sobald er hört, wird er dir antworten.20Und der Herr wird euch Brot der Drangsal und Wasser der Trübsal geben. Und deine Lehrer werden sich nicht mehr verbergen, sondern deine Augen werden deine Lehrer sehen;21und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbieget, so werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, wandelt darauf!
4Denn also hat Jehova zu mir gesprochen: Wie der Löwe und der junge Löwe, wider den der Hirten Menge zusammengerufen wird, über seinem Raube knurrt, vor ihrer Stimme nicht erschrickt und sich vor ihrem Lärmen nicht ergibt, also wird Jehova der Heerscharen herniedersteigen, um auf dem Berge Zion und auf seinem Hügel zu streiten.5Gleich schwirrenden Vögeln, also wird Jehova der Heerscharen Jerusalem beschirmen: beschirmen und erretten, schonen und befreien. -6Kehret um, Kinder Israel, zu dem, von welchem ihr so weit abgewichen seid!7Denn an jenem Tage werden sie verabscheuen, ein jeder seine Götzen von Silber und seine Götzen von Gold, die eure Hände euch gemacht haben zur Sünde.8Und Assyrien wird fallen durch ein Schwert, nicht eines Mannes; und ein Schwert, nicht eines Menschen, wird es verzehren. Und es wird vor dem Schwerte fliehen, und seine Jünglinge werden fronpflichtig werden.9Und sein Fels wird vor Schrecken entweichen, und seine Fürsten werden vor dem Panier verzagen, spricht Jehova, der sein Feuer in Zion und seinen Ofen in Jerusalem hat.

Ch. 30 and 31 call for a double misfortune on the rebellious people, because they have gone in search of help from Egypt. We can never repeat too much this warning of the Word of God: putting one's trust in men is first of all an act of folly, because it could not be more badly placed! It is also unbelief, for from the beginning of this book God has established that no value can be placed upon man (Isa. 2:22). It is lastly an insult to God, showing contempt for His power and love, as though He were incapable of protecting us and as if it were not His delight to do so. The pathway of deliverance and strength is traced beautifully in 30:15: returning to the Lord instead of going to the world (Egypt); resting instead of being agitated. Moreover "quietness and . . . confidence" are necessary conditions in order to discern the Lord's directions: "And thine ears (it is personal) shall hear a word behind thee, saying: This is the way, walk ye in it, when ye turn to the right hand, and when ye turn to the left." (v. 21). How many times have we lost our way as a result of neglecting to pay attention with our hearts to His faithful, familiar voice! (Prov. 5:13-14).

Jesaja 32:1-8; Jesaja 33:17-24
1Siehe, ein König wird regieren in Gerechtigkeit; und die Fürsten, sie werden nach Recht herrschen.2Und ein Mann wird sein wie ein Bergungsort vor dem Winde und ein Schutz vor dem Regensturm, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens in lechzendem Lande.3Und die Augen der Sehenden werden nicht mehr verklebt sein, und die Ohren der Hörenden werden aufmerken;4und das Herz der Unbesonnenen wird Erkenntnis erlangen, und die Zunge der Stammelnden wird fertig und deutlich reden.5Der gemeine Mensch wird nicht mehr edel genannt und der Arglistige nicht mehr vornehm geheißen werden.6Denn ein gemeiner Mensch redet Gemeinheit; und sein Herz geht mit Frevel um, um Ruchlosigkeit zu verüben und Irrtum zu reden wider Jehova, um leer zu lassen die Seele des Hungrigen und dem Durstigen den Trank zu entziehen.7Und der Arglistige, seine Werkzeuge sind böse: er entwirft böse Anschläge, um die Sanftmütigen durch Lügenreden zu Grunde zu richten, selbst wenn der Arme sein Recht dartut.8Aber der Edle entwirft Edles, und auf Edlem besteht er.
17Deine Augen werden den König schauen in seiner Schönheit, sehen werden sie ein weithin offenes Land.18Dein Herz wird des Schreckens gedenken: Wo ist der Schreiber? Wo der Wäger? Wo, der die Türme zählte?19Du wirst das freche Volk nicht mehr sehen, das Volk von unverständlicher Sprache, daß man sie nicht vernehmen, von stammelnder Zunge, die man nicht verstehen kann.20Schaue Zion an, die Stadt unserer Festversammlungen! Deine Augen werden Jerusalem sehen, eine ruhige Wohnstätte, ein Zelt, das nicht wandern wird, dessen Pflöcke ewiglich nicht herausgezogen, und von dessen Seilen keines je losgerissen werden wird; -21sondern daselbst ist ein Mächtiger, Jehova, bei uns; ein Ort von Flüssen, von breiten Strömen: kein Ruderschiff kommt hinein, und durch denselben zieht kein mächtiges Schiff.22Denn Jehova ist unser Richter, Jehova unser Feldherr, Jehova unser König; er wird uns retten. -23Schlaff hängen deine Taue; sie halten nicht fest das Gestell ihres Mastes, halten das Segel nicht ausgebreitet. Dann wird ausgeteilt des Raubes Beute in Menge, selbst Lahme plündern die Beute.24Und kein Einwohner wird sagen: Ich bin schwach. Dem Volke, das darin wohnt, wird die Missetat vergeben sein. -

It is not necessary to look for a connected history of future events in these chapters. On the contrary the events are presented like a number of distinct views projected one after the other on the prophetic screen. Whether isolated or grouped together, the same facts may appear several times from different viewpoints. In this way, for the third time, the radiant dawn of the millennial reign presents itself for our admiration (ch. 32, 33).

After the terrifying destruction of the Assyrian and that of the false "king" or Anti-Christ (Isa. 30:31-33), room is made for the true King, Christ, who will reign in righteousness. In a clear way, emphasis is now put on this righteousness (Isa. 32:16-17; Isa. 33:5, 15).

Then, with eyes which see (Isa. 32:3), the remnant of the people will contemplate "the king in his beauty". In addition, they will find in Him "a man" who will be protection, rest and spiritual life for them (Isa. 32:2). These promises, although addressed to Israel, are precious to our hearts as well, dear children of God, for we live in the same unjust world! And we are waiting for the same Lord. He is "fairer than the children of men" (Ps. 45:2).

Jesaja 34:9-17; Jesaja 35:1-10
9Und Edoms Bäche verwandeln sich in Pech und sein Staub in Schwefel; und sein Land wird zu brennendem Peche.10Tag und Nacht erlischt es nicht, ewiglich steigt sein Rauch empor. Von Geschlecht zu Geschlecht liegt es verödet, für immer und ewig zieht niemand hindurch.11Und Pelikan und Igel nehmen es in Besitz, und Eule und Rabe wohnen darin. Und er zieht darüber die Meßschnur der Öde und das Senkblei der Leere.12Seine Edlen, keine sind da, welche das Königtum ausrufen; und alle seine Fürsten sind zu nichts geworden.13Und in seinen Palästen schießen Dornen auf, Nesseln und Disteln in seinen Burgen; und es wird zur Wohnstätte der Schakale, zur Wohnung der Strauße.14Und Wüstentiere treffen mit wilden Hunden zusammen, und Böcke begegnen einander; ja, dort rastet die Lilith und findet einen Ruheplatz für sich.15Dort nistet die Pfeilschlange und legt Eier und brütet sie aus in ihrem Schatten; ja, daselbst versammeln sich die Geier, einer zum anderen. -16Forschet nach im Buche Jehovas und leset! Es fehlt nicht eines von diesen, keines vermißt das andere. Denn mein Mund, er hat es geboten; und sein Geist, er hat sie zusammengebracht;17und er selbst hat ihnen das Los geworfen, und seine Hand hat es ihnen zugeteilt mit der Meßschnur. Ewiglich werden sie es besitzen, von Geschlecht zu Geschlecht darin wohnen.
1Die Wüste und das dürre Land werden sich freuen, und die Steppe wird frohlocken und aufblühen wie eine Narzisse.2Sie wird in voller Blüte stehen und frohlocken, ja, frohlockend und jubelnd; die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht des Karmel und Sarons: sehen werden sie die Herrlichkeit Jehovas, die Pracht unseres Gottes.3Stärket die schlaffen Hände und befestiget die wankenden Knie!4Saget zu denen, welche zaghaften Herzens sind: Seid stark, fürchtet euch nicht! Siehe, euer Gott kommt, Rache kommt, die Vergeltung Gottes! Er selbst kommt und wird euch retten.5Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden;6dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und aufjauchzen wird die Zunge des Stummen. Denn es brechen Wasser hervor in der Wüste, und Bäche in der Steppe;7und die Kimmung wird zum Teiche, und das dürre Land zu Wasserquellen; an der Wohnstätte der Schakale, wo sie lagern, wird Gras nebst Rohr und Binse sein.8Und daselbst wird eine Straße sein und ein Weg, und er wird der heilige Weg genannt werden; kein Unreiner wird darüber hinziehen, sondern er wird für sie sein. Wer auf dem Wege wandelt, selbst Einfältige werden nicht irregehen.9Daselbst wird kein Löwe sein, und kein reißendes Tier wird ihn ersteigen noch daselbst gefunden werden; und die Erlösten werden darauf wandeln.10Und die Befreiten Jehovas werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; sie werden Wonne und Freude erlangen, und Kummer und Seufzen werden entfliehen.

Ch. 34 relates the punishment of Edom, that cursed people, the descendants of Esau. They will be completely destroyed and their country, Mount Seir, reduced to a permanent desolation. Some modern preachers have the audacity to state that God can condemn no one because of His love. A passage such as this solemnly contradicts them.

By way of contrast ch. 35 gives an outline of what the inheritance of Israel (the brother of Esau) will be. Even the desert will become a wonderful garden in which "the glory of the LORD, and the excellency of our God" will shine without a cloud (v. 2). Also notice the gladness and joy which overflow in this short ch. 35. This is a vision suitable to revive their discouraged hearts (v. 3). But how much better is the hope of the Christian: the coming of the Lord to take away His Church. Let us never forget it ourselves and let us speak to other believers about it. There is no more effective way of strengthening weak hands and feeble knees, in other words encouraging ourselves in service, prayer and an unflagging walk (v. 3; cf. Heb. 12:12). "Wherefore comfort one another with these words" advises the apostle Paul (1 Thess. 4:18).

Jesaja 36:1-10, 22; Jesaja 37:1-4
1Und es geschah im vierzehnten Jahre des Königs Hiskia, da zog Sanherib, der König von Assyrien, herauf wider alle festen Städte Judas und nahm sie ein.2Und der König von Assyrien sandte von Lachis den Rabsake zum König Hiskia, mit einem großen Heere, nach Jerusalem; und er hielt an der Wasserleitung des oberen Teiches, an der Straße des Walkerfeldes.3Da gingen zu ihm hinaus Eljakim, der Sohn Hilkijas, der über das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber.4Und der Rabsake sprach zu ihnen: Saget doch zu Hiskia: So spricht der große König, der König von Assyrien: Was ist das für ein Vertrauen, womit du vertraust?5Ich sage: Nur ein Wort der Lippen ist Rat und Macht zum Kriege. Nun, auf wen vertraust du, daß du dich wider mich empört hast?6Siehe, du vertraust auf jenen geknickten Rohrstab, auf Ägypten, der, wenn jemand sich auf ihn stützt, ihm in die Hand fährt und sie durchbohrt. So ist der Pharao, der König von Ägypten, allen, die auf ihn vertrauen.7Und wenn du zu mir sprichst: Auf Jehova, unseren Gott, vertrauen wir; ist er es nicht, dessen Höhen und dessen Altäre Hiskia hinweggetan, da er zu Juda und zu Jerusalem gesagt hat: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten?8Und nun, laß dich doch ein mit meinem Herrn, dem König von Assyrien; und ich will dir zweitausend Rosse geben, wenn du dir Reiter darauf setzen kannst.9Und wie wolltest du einen einzigen Befehlshaber von den geringsten Knechten meines Herrn zurücktreiben? Aber du vertraust auf Ägypten der Wagen und Reiter wegen.10Und nun, bin ich ohne Jehova wider dieses Land heraufgezogen, um es zu verheeren? Jehova hat zu mir gesagt: Ziehe hinauf in dieses Land und verheere es.
22Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, der über das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber, kamen zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und berichteten ihm die Worte des Rabsake.
1Und es geschah, als der König Hiskia es hörte, da zerriß er seine Kleider und hüllte sich in Sacktuch und ging in das Haus Jehovas.2Und er sandte Eljakim, der über das Haus war, und Schebna, den Schreiber, und die Ältesten der Priester, in Sacktuch gehüllt zu dem Propheten Jesaja, dem Sohne Amoz'.3Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Dieser Tag ist ein Tag der Bedrängnis und der Züchtigung und der Schmähung; denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären.4Vielleicht wird Jehova, dein Gott, die Worte des Rabsake hören, welchen sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen, und wird die Worte bestrafen, die Jehova, dein Gott, gehört hat. Erhebe denn ein Gebet für den Überrest, der sich noch vorfindet.

Ch. 36-39 form a historical interlude between the two main prophetic divisions of the book of Isaiah. It involves an account which we know already from 2 Kings 18:13 to 20:21 and 2 Chronicles 32. God gives it to us a third time as a living illustration on the one hand of confidence in Him, and on the other hand of His gracious answers to that confidence. Although it comes unexpectedly at this point in the book, this great story involving Hezekiah is intended to strengthen "weak hands" and make "feeble knees" firm (Isa. 35:3). It is also a picture of the situation in which the remnant of Israel will be found at the time of the Assyrian invasion.

The enemy who was victorious until then presents himself "by the conduit of the upper pool in the highway of the fuller's field", at the very place to which, at the invasion of Rezin, the prophet and his son Shear-jashub had been sent to meet Ahaz with a message of grace (Isa. 7:3-4). Faced with the provocative words of this new invader, Hezekiah can also remember the promise made to his father at the same spot: "Take heed, and be quiet; fear not, neither be faint-hearted . . ."

Jesaja 37:5-20
5Und die Knechte des Königs Hiskia kamen zu Jesaja.6Und Jesaja sprach zu ihnen: Also sollt ihr zu eurem Herrn sagen: So spricht Jehova: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, womit die Diener des Königs von Assyrien mich gelästert haben.7Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, daß er ein Gerücht hören und in sein Land zurückkehren wird; und ich will ihn durchs Schwert fällen in seinem Lande.8Und der Rabsake kehrte zurück und fand den König von Assyrien streitend wider Libna; denn er hatte gehört, daß er von Lachis aufgebrochen wäre.9Und er hörte von Tirhaka, dem König von Äthiopien, sagen: Er ist ausgezogen, um wider dich zu streiten. Und als er es hörte, sandte er Boten zu Hiskia und sprach:10So sollt ihr zu Hiskia, dem Könige von Juda, sprechen und sagen: Daß dich nicht täusche dein Gott, auf den du vertraust, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden!11Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan haben, indem sie sie vertilgten; und du solltest errettet werden?12Haben die Götter der Nationen, welche meine Väter vernichtet haben, sie errettet: Gosan und Haran und Rezeph und die Kinder Edens, die in Telassar waren?13Wo ist der König von Hamath und der König von Arpad und der König der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?14Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand der Boten und las ihn; und er ging hinauf in das Haus Jehovas, und Hiskia breitete ihn vor Jehova aus.15Und Hiskia betete zu Jehova und sprach:16Jehova der Heerscharen, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.17Jehova, neige dein Ohr und höre! Jehova, tue deine Augen auf und sieh! Ja, höre alle die Worte Sanheribs, der gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen!18Wahrlich, Jehova, die Könige von Assyrien haben alle Nationen und ihr Land verwüstet;19und sie haben ihre Götter ins Feuer geworfen, denn sie waren nicht Götter, sondern ein Werk von Menschenhänden, Holz und Stein, und sie haben sie zerstört.20Und nun, Jehova, unser Gott, rette uns von seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde wissen, daß du allein Jehova bist!

The servants of Hezekiah obeyed their king and were silent before the enemy. They then faithfully reported to him the words of the latter (Isa. 36: 21, 22). Now they carry out in the presence of Isaiah the mission with which they have been entrusted, putting into practice the proverb which they themselves have written out (see Prov. 25:1, 13). Let us notice that they are led by Eliakim, the son of Hilkiah, the faithful steward established by God, who is a type of the Lord Jesus (Isa. 22:20).

Having been reassured by the prophet's reply, Hezekiah now receives a letter from the king of Assyria which is filled with threats against himself as well as scorn for the LORD. Aware both of his own powerlessness and of the insult done to the God of Israel, the king enters once more into the temple where he unfolds the arrogant letter. This time he is not satisfied simply with the prayer made by Isaiah (v. 4). He addresses the LORD himself. Notice his arguments. He makes no reference to himself, or his people. The only matter of importance is the glory of the One who "dwellest between the cherubims". The "gods of the nations" which have been conquered by Assyria must not be confused with "the God of all the kingdoms of the earth" (vv. 12, 16 – cf. also v. 17 with Ps. 74: 10, 18).

Jesaja 37:21-38
21Da sandte Jesaja, der Sohn Amoz', zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Was du zu mir gebetet hast wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien-22dies ist das Wort, welches Jehova über ihn geredet hat: Es verachtet dich, es spottet deiner die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem schüttelt das Haupt dir nach.23Wen hast du verhöhnt und gelästert, und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels hast du deine Augen emporgerichtet!24Durch deine Knechte hast du den Herrn verhöhnt und hast gesprochen: "Mit meiner Wagen Menge habe ich die Höhen der Berge erstiegen, das äußerste Ende des Libanon; und ich werde umhauen den Hochwuchs seiner Zedern, die Auswahl seiner Zypressen, und ich werde kommen auf seine äußerste Höhe, in seinen Gartenwald.25Ich habe gegraben und Wasser getrunken; und mit der Sohle meiner Füße werde ich austrocknen alle Ströme Mazors."26Hast du nicht gehört, daß ich von fernher es gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her es gebildet habe? Nun habe ich es kommen lassen, daß du feste Städte verwüstest zu öden Steinhaufen.27Und ihre Bewohner waren machtlos, sie wurden bestürzt und beschämt; sie waren wie Kraut des Feldes und grünes Gras, wie Gras der Dächer, und Korn, das verbrannt ist, ehe es aufschießt.28Und ich kenne dein Sitzen, und dein Aus-und dein Eingehen, und dein Toben wider mich.29Wegen deines Tobens wider mich, und weil dein Übermut in meine Ohren heraufgekommen ist, werde ich meinen Ring in deine Nase legen und mein Gebiß in deine Lippen, und werde dich zurückführen auf dem Wege, auf welchem du gekommen bist.30Und dies soll dir das Zeichen sein: Man wird in diesem Jahre den Nachwuchs der Ernte essen, und im zweiten Jahre was ausgesproßt ist; und im dritten Jahre säet und erntet, und pflanzet Weinberge und esset ihre Frucht.31Und das Entronnene vom Hause Juda, das übriggeblieben ist, wird wieder wurzeln nach unten und Frucht tragen nach oben.32Denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen, und ein Entronnenes vom Berge Zion. Der Eifer Jehovas der Heerscharen wird solches tun.33Darum, so spricht Jehova von dem König von Assyrien: Er soll nicht in diese Stadt kommen, und er soll keinen Pfeil darein schießen und keinen Schild ihr zukehren, und er soll keinen Wall gegen sie aufschütten.34Auf dem Wege, den er gekommen ist, auf dem soll er zurückkehren und soll in diese Stadt nicht kommen, spricht Jehova.35Und ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten, um meinet-und um Davids, meines Knechtes, willen.36Und ein Engel Jehovas zog aus und schlug in dem Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend Mann. Und als man des Morgens früh aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname.37Und Sanherib, der König von Assyrien, brach auf, und er zog fort und kehrte zurück und blieb in Ninive.38Und es geschah, als er sich niederbeugte im Hause Nisroks, seines Gottes, da erschlugen ihn Adrammelek und Scharezer, seine Söhne, mit dem Schwerte; und sie entrannen in das Land Ararat. Und Esar-Haddon, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

Hezekiah has put into practice Isaiah 30:14 "In quietness and in confidence shall be your strength". As a result he has not been ashamed. His faith honours the LORD and in reply the LORD honours his faith. Just so, today God is "the Same" (Isa. 37:16, JND translation). He cannot fail to answer the weakest faith for His own glory is at stake.

Once Hezekiah has handed over the matter, the LORD takes the responsibility for answering the king of Assyria's letter in a way that the latter was very far from expecting. He considered the LORD incapable of saving Jerusalem (Isa. 36:20). In fact, a single angel of this God he has scorned is sufficient to strike down one hundred and eighty-five thousand troops in his army. Forced to abandon his campaign, Sennacherib returns to Nineveh frustrated and covered with shame. Then in his turn he dies at the hands of his own sons. What a contrast between the proud, haughty conqueror meeting disaster in the very temple of his idol, and the humble king of Judah, clothed in sackcloth, remaining in the House of his God to obtain his deliverance (see Ps. 118:5)!

Let us marvel at the grace of God which even adds to this deliverance a sign. He knows the needs of His people and promises to provide for their well-being (v. 30; Matt. 6:31-33).

Jesaja 38:1-16
1In jenen Tagen wurde Hiskia krank zum Sterben. Und Jesaja, der Sohn Amoz', der Prophet, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht Jehova: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht genesen.2Da wandte Hiskia sein Angesicht gegen die Wand und betete zu Jehova und sprach:3Ach, Jehova! Gedenke doch, daß ich vor deinem Angesicht gewandelt habe in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen, und daß ich getan, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr.4Da geschah das Wort Jehovas zu Jesaja also:5Geh hin und sage zu Hiskia: So spricht Jehova, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine Tränen gesehen; siehe, ich will zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen.6Und von der Hand des Königs von Assyrien will ich dich und diese Stadt erretten; und ich will diese Stadt beschirmen.7Und dies wird dir das Zeichen sein von seiten Jehovas, daß Jehova dieses Wort tun wird, welches er geredet hat:8Siehe, ich lasse den Schatten der Grade, welche er an dem Sonnenzeiger Ahas' durch die Sonne niederwärts gegangen ist, um zehn Grade rückwärts gehen. Und die Sonne kehrte an dem Sonnenzeiger zehn Grade zurück, welche sie niederwärts gegangen war.9Aufzeichnung Hiskias, des Königs von Juda, als er krank gewesen und von seiner Krankheit genesen war.10Ich sprach: In der Ruhe meiner Tage soll ich hingehen zu den Pforten des Scheol, bin beraubt des Restes meiner Jahre.11Ich sprach: Ich werde Jehova nicht sehen, Jehova im Lande der Lebendigen; ich werde Menschen nicht mehr erblicken bei den Bewohnern des Totenreiches.12Meine Wohnung ist abgebrochen und ward von mir weggeführt wie ein Hirtenzelt. Ich habe, dem Weber gleich, mein Leben aufgerollt: vom Trumme schnitt er mich los. Vom Tage bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen!13Ich beschwichtigte meine Seele bis zum Morgen... dem Löwen gleich, also zerbrach er alle meine Gebeine. Vom Tage bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen!14Wie eine Schwalbe, wie ein Kranich, so klagte ich; ich girrte wie die Taube. Schmachtend blickten meine Augen zur Höhe: O Herr, mir ist bange! Tritt als Bürge für mich ein!15Was soll ich sagen? Daß er es mir zugesagt und es auch ausgeführt hat. Ich will sachte wallen alle meine Jahre wegen der Betrübnis meiner Seele.16O Herr! Durch dieses lebt man, und in jeder Hinsicht ist darin das Leben meines Geistes. Und du machst mich gesund und erhältst mich am Leben.

Here Hezekiah's faith obtains an even greater answer from the LORD than that of the previous chapter. Death presents itself as an unwelcome visitor. The despair which the king feels when faced with it seems to show one thing: he does not know the promise which God made through Isaiah's mouth: "He will swallow up death in victory; and the Lord God will wipe away tears from off all faces" (Isa. 25:8). Hezekiah, who lived at the time of promises for the earth (Ps. 116:9), cannot see beyond the extension of his days. He does not have before him the certainty of resurrection which believers possess today. He does not know that "to die is gain", for to depart is "to be with Christ, which is far better" (Phil. 1:21-23). However, God hears his prayer, sees his tears . . . and relents (Ps. 34:6). On this occasion as well, He adds a sign of grace to His answer: the shadow moves backwards on the sun dial as a picture of judgment being postponed.

V. 3 brings to mind Hebrews 5:7 and the tears of Gethsemane. Who other than the Lord Jesus could fully enter into these words?

This beautiful account has already been related in 2 Kings 20:1-11, but it is only here that we find the moving "writing of Hezekiah" which accompanies his healing.

Jesaja 38:17-22; Jesaja 39:1-8
17Siehe, zum Heile ward mir bitteres Leid: Du, du zogest liebevoll meine Seele aus der Vernichtung Grube; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.18Denn nicht der Scheol preist dich, der Tod lobsingt dir nicht; die in die Grube hinabgefahren sind, harren nicht auf deine Treue.19Der Lebende, der Lebende, der preist dich, wie ich heute: der Vater gibt den Kindern Kunde von deiner Treue.20Jehova war bereit, mich zu retten; und wir wollen mein Saitenspiel rühren alle Tage unseres Lebens im Hause Jehovas.21Und Jesaja sagte, daß man einen Feigenkuchen als Pflaster nehmen und ihn auf das Geschwür legen solle, damit er genese.22Und Hiskia sprach: Welches ist das Zeichen, daß ich in das Haus Jehovas hinaufgehen werde?
1Zu jener Zeit sandte Merodak-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Brief und Geschenk an Hiskia; denn er hatte gehört, daß er krank gewesen und wieder gesund geworden war.2Und Hiskia freute sich über sie und zeigte ihnen sein Schatzhaus: Das Silber und das Gold und die Gewürze und das köstliche Öl; und sein ganzes Zeughaus, und alles, was sich in seinen Schätzen vorfand; es war nichts in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft, das Hiskia ihnen nicht gezeigt hätte.3Da kam Jesaja, der Prophet, zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Und Hiskia sprach: Aus fernem Lande sind sie zu mir gekommen, von Babel.4Und er sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Und Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist; es gibt nichts in meinen Schätzen, das ich ihnen nicht gezeigt hätte.5Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort Jehovas der Heerscharen!6Siehe, es kommen Tage, da alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter aufgehäuft haben bis auf diesen Tag, nach Babel weggebracht werden wird; es wird nichts übrigbleiben, spricht Jehova.7Und von deinen Söhnen, die aus dir hervorkommen werden, die du zeugen wirst, wird man nehmen, und sie werden Kämmerer sein im Palaste des Königs von Babel.8Und Hiskia sprach zu Jesaja: Das Wort Jehovas ist gut, das du geredet hast; und er sprach: Es wird ja Friede und Bestand sein in meinen Tagen.

"The writing of Hezekiah" concludes with thanksgiving. He prayed in order to be saved from death; now he prays in order to thank the One who has answered him.

The lot of the unconverted on this earth is summed up by one expression: "bitterness upon bitterness" (v. 17, JND translation; cf. Ecclesiastes 2:23). Even when everything is successful for them, they cannot shake off a secret anxiety. The redeemed, however, can say to his Saviour, "But thou hast in love to my soul delivered it from the pit of corruption: for thou hast cast all my sins behind thy back". "The LORD was ready to save me". If that is our story, let us not fail to enter into the meaning of v. 19: "the living, he shall praise thee, as I do this day".

In a more general way this is the story of Israel who will come to life again as the people of God at the last day, after all their sins have been forgiven.

Ch. 39 relates the subtle temptation to which Hezekiah is subjected by the king of Babylon's ambassadors. He succumbs . . . as we do every time we use for our own glory what God has entrusted to us for His. "What hast thou that thou didst not receive?" — asks 1 Corinthians 4:7 — "now if thou didst receive it, why dost thou glory?" The claim of Laodicea, "I am rich, and increased with goods" is quite intolerable. (Rev. 3:17).

Jesaja 40:1-17
1Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.2Redet zum Herzen Jerusalems, und rufet ihr zu, daß ihre Mühsal vollendet, daß ihre Schuld abgetragen ist, daß sie von der Hand Jehovas Zwiefältiges empfangen hat für alle ihre Sünden.3Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnet den Weg Jehovas; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!4Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; und das Höckerichte soll zur Ebene werden, und das Hügelige zur Niederung!5Und die Herrlichkeit Jehovas wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund Jehovas hat geredet.6Stimme eines Sprechenden: Rufe! Und er spricht: Was soll ich rufen? "Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes.7Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; denn der Hauch Jehovas hat sie angeweht. Fürwahr, das Volk ist Gras.8Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit."9Auf einen hohen Berg steige hinauf, Zion, du Verkündigerin froher Botschaft; erhebe mit Macht deine Stimme, Jerusalem, du Verkündigerin froher Botschaft! Erhebe sie, fürchte dich nicht; sprich zu den Städten Judas:10Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, Jehova, kommt mit Kraft, und sein Arm übt Herrschaft für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her.11Er wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Busen tragen, die Säugenden wird er sanft leiten.12Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und die Himmel abgegrenzt mit der Spanne, und hat den Staub der Erde in ein Maß gefaßt, und die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen?13Wer hat den Geist Jehovas gelenkt, und wer, als sein Ratgeber, ihn unterwiesen?14Mit wem beriet er sich, daß er ihm Verstand gegeben und ihn belehrt hätte über den Pfad des Rechts, und ihn Erkenntnis gelehrt und ihm den Weg der Einsicht kundgemacht hätte?15Siehe, Nationen sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waagschale. Siehe, Inseln sind wie ein Stäubchen, das emporschwebt.16Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild reicht nicht hin zum Brandopfer.17Alle Nationen sind wie nichts vor ihm, und werden von ihm geachtet wie Nichtigkeit und Leere. -

Ch. 40-66 compose a quite separate section, so much so that it has sometimes been called "the second book of Isaiah". The first part has as its main subject the past and future history of Israel, as well as that of the nations with which it has had (or will have) dealings. In the section which we are beginning, it is particularly a question of the work of God in their hearts to turn them toward Him. Our prayer as we begin this reading is that such a work will take place in each of our hearts. Only God's grace can achieve this and for that reason God begins by speaking of comfort and pardon.

Amongst the "cries" which resound at the beginning of this chapter (vv. 2, 3, 6, 9) there is a message which we recognise: it is that of John the Baptist (John 1:23). The Gospels teach us how he prepared the way of the Lord Jesus. The call which follows (quoted in 1 Peter 1:24-25) compares the weak fleeting quality of the flesh, and the finest things it is capable of producing (its flower), with the living permanent Word of God (cf. Matt. 24:35). At last Jerusalem is invited to proclaim to all: "Behold your God . . ." Are we too messengers of good tidings? (cf. 2 Kings 7:9).

Jesaja 40:18-31
18Und wem wollt ihr Gott vergleichen? Und was für ein Gleichnis wollt ihr ihm an die Seite stellen?19Hat der Künstler das Bild gegossen, so überzieht es der Schmelzer mit Gold und schweißt silberne Ketten daran.20Wer arm ist, so daß er nicht viel opfern kann, der wählt ein Holz, das nicht fault; er sucht sich einen geschickten Künstler, um ein Bild herzustellen, das nicht wanke. -21Wisset ihr es nicht? Höret ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anbeginn verkündet worden? Habt ihr nicht Einsicht erlangt in die Grundlegung der Erde?22Er ist es, der da thront über dem Kreise der Erde, und ihre Bewohner sind wie Heuschrecken; der die Himmel ausgespannt hat wie einen Flor und sie ausgebreitet wie ein Zelt zum Wohnen;23der die Fürsten zu nichts macht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt.24Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stock Wurzeln in der Erde getrieben: da bläst er sie schon an, und sie verdorren, und ein Sturmwind rafft sie wie Stoppeln hinweg.25Wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre? spricht der Heilige.26Hebet zur Höhe eure Augen empor und sehet: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Wegen der Größe seiner Macht und der Stärke seiner Kraft bleibt keines aus.27Warum sprichst du, Jakob, und redest du, Israel: Mein Weg ist verborgen vor Jehova, und mein Recht entgeht meinem Gott?28Weißt du es nicht? Oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist Jehova, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand.29Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle.30Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin;31aber die auf Jehova harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.

A great question is going to be discussed in ch. 40-48 which we are beginning: that of the idolatry of the people. This subject begins, of course, by stating the point: Who is the God of creation? (v. 12 . . .). Before speaking about false gods, the prophet establishes the existence and greatness of the incomparable God (vv. 18, 25; cf. Ps. 147:5). This is also the best way of proclaiming the Gospel. Let us begin by presenting the Lord Jesus. Few words will then be sufficient to show the vanity of worldly idols. When a little child has got hold of a dangerous object, do you have to pull it out of his hands? No, it is much better to offer him a more attractive toy which will make him let it go without difficulty.

Not only does God possess power in Himself, but He is the source of all true power. For you also, young people who perhaps think that you possess some strength and personal qualities! Remember vv. 29-31; they have proved themselves by giving fresh hope to many discouraged believers. You too should lay hold of them in your hearts in the same way that a runner or wise traveller keeps something special in reserve for the moment when tiredness makes itself felt.

Jesaja 41:1-16
1Wendet euch schweigend zu mir, ihr Inseln; und die Völkerschaften mögen neue Kraft gewinnen; sie mögen herannahen, dann mögen sie reden; laßt uns miteinander vor Gericht treten!2Wer hat vom Aufgang her den erweckt, welchem Gerechtigkeit auf Schritt und Tritt begegnet? Er gab Nationen vor ihm dahin und ließ ihn Könige unterjochen, machte sie wie Staub vor seinem Schwerte, wie fortgetriebene Stoppeln vor seinem Bogen.3Er verfolgte sie, zog hin in Frieden einen Weg, den er mit seinen Füßen nie gegangen war.4Wer hat es gewirkt und getan? Der die Geschlechter ruft von Anbeginn. Ich, Jehova, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbe.5Die Inseln sahen es und fürchteten sich, es erbebten die Enden der Erde; sie näherten sich und kamen herbei:6Einer half dem anderen und sprach zu seinem Bruder: Sei mutig!7Und der Künstler ermutigte den Schmelzer, der mit dem Hammer glättet ermutigte den, der auf den Amboß schlägt, und sprach von der Lötung: Sie ist gut; und er befestigte es mit Nägeln, daß es nicht wanke.8Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Same Abrahams, meines Freundes;9du, den ich ergriffen von den Enden der Erde und von ihren fernsten Gegenden her gerufen habe, und zu welchem ich sprach: Du bist mein Knecht, ich habe dich erwählt und nicht verschmäht-10fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.11Siehe, es sollen beschämt und zu Schanden werden alle, die wider dich entbrannt sind; es sollen wie nichts werden und umkommen deine Widersacher.12Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die mit dir hadern; wie nichts und wie Nichtigkeit sollen die Männer werden, die dich bekriegen.13Denn ich, Jehova, dein Gott, ergreife deine Rechte, der ich zu dir spreche: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! -14Fürchte dich nicht, du Wurm Jakob, du Häuflein Israel; ich helfe dir, spricht Jehova, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.15Siehe, ich habe dich zu einem scharfen, neuen Dreschschlitten gemacht, mit Doppelschneiden versehen: du wirst Berge dreschen und zermalmen, und Hügel der Spreu gleich machen;16du wirst sie worfeln, daß der Wind sie entführt und der Sturm sie zerstreut. Du aber, du wirst in Jehova frohlocken und in dem Heiligen Israels dich rühmen. -

God has not only made Himself known in His creation. He has also shown His concern for mankind. To the nations, He has revealed Himself in righteousness and judgment (vv. 1-4). To Israel, He has displayed His character in grace. Are they not the descendants of Jacob His servant and of Abraham His friend? "They are beloved for the fathers' sakes. For the gifts and calling of God are without repentance" (Rom. 11:28-29; Ps. 105:6-10).

The weakness of this poor people – worms (v. 14) – is no obstacle to His blessing. On the contrary, it is the very condition necessary for their enjoyment of His glorious promises (from v. 10 especially), promises which are equally appropriate for our encouragement as well: "Fear thou not: for . . . I am thy God: I will strengthen thee; yea, I will help thee; yea, I will uphold thee . . .".

The end of the chapter continues to establish what God is in contrast to idols. These are challenged. Have they the slightest knowledge of things that are past or of those "that are to come" (vv. 22, 23)? Then let them prove it! The Creator, the God who is concerned about mankind, is also the God of all knowledge.

Jesaja 42:1-18
1Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.2Er wird nicht schreien und nicht rufen, noch seine Stimme hören lassen auf der Straße.3Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; er wird der Wahrheit gemäß das Recht kundtun.4Er wird nicht ermatten noch niedersinken, bis er das Recht auf Erden gegründet hat; und die Inseln werden auf seine Lehre harren. -5So spricht Gott, Jehova, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, dem Volke auf ihr den Odem gab, und den Lebenshauch denen, die darauf wandeln:6Ich, Jehova, ich habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, zum Licht der Nationen:7um blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen, und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen. -8Ich bin Jehova, das ist mein Name; und meine Ehre gebe ich keinem anderen, noch meinen Ruhm den geschnitzten Bildern.9Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues verkündige ich; ehe es hervorsproßt, lasse ich es euch hören.10Singet Jehova ein neues Lied, seinen Ruhm vom Ende der Erde: die ihr das Meer befahret, und alles, was es erfüllt, ihr Inseln und ihre Bewohner!11Es mögen ihre Stimme erheben die Steppe und ihre Städte, die Dörfer, welche Kedar bewohnt; jubeln mögen die Bewohner von Sela, jauchzen vom Gipfel der Berge her!12Man möge Jehova Ehre geben und seinen Ruhm verkündigen auf den Inseln.13Jehova wird ausziehen wie ein Held, wie ein Kriegsmann den Eifer anfachen; er wird einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Kriegsgeschrei erheben, sich als Held beweisen gegen seine Feinde.14Von lange her habe ich geschwiegen, war still, habe an mich gehalten. Gleich einer Gebärenden will ich tief aufatmen, schnauben und schnaufen zumal.15Ich will Berge und Hügel öde machen und all ihr Kraut vertrocknen lassen; und ich will Ströme zu Inseln machen; und Seen trocken legen.16Und ich will die Blinden auf einem Wege führen, den sie nicht kennen; auf Steigen, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen; die Finsternis vor ihnen will ich zum Lichte machen, und das Höckerichte zur Ebene. Das sind die Dinge, die ich tun und nicht unterlassen werde.17Die auf das geschnitzte Bild vertrauen, die zu dem gegossenen Bilde sagen: Du bist unser Gott! werden zurückweichen, werden gänzlich beschämt werden.18Höret, ihr Tauben! Und ihr Blinden, schauet her, um zu sehen!

The gradual revelation which God has been making of Himself is now to be completed in a wonderful way. Ch. 42 begins with the introduction of a Person: "Behold my Servant . . ." The Lord Jesus plays such an important part in Isaiah that this book has sometimes been called "the gospel of the Old Testament". Already we have read verses announcing His birth, then His manifestation in Galilee (Isa. 7:14; Isa. 9:1-2, 6). We are now transported to the banks of the Jordan. The powerful voice of John the Baptist has been heard in the wilderness (40:3). Then the perfect Servant appears. Immediately, according to the promise which we have here, God puts His Spirit upon Him. In the form of a dove, the Holy Spirit comes to abide upon the Well-beloved in whom the Father was "well-pleased" (v. 1; Matthew 3:17). Anointed with the Holy Spirit and with power, He then begins His untiring ministry of grace and truth (vv. 1-4 quoted in Matthew 12:18-21).

"My glory will I not give to another" states the LORD. This v. 8 provides an explanation for many punishments and humblings, not only for Israel (v. 12 . . .) but also for Christians today (see also Isa. 48:11).

Jesaja 42:19-25; Jesaja 43:1-7
19Wer ist blind, als nur mein Knecht? Und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Vertraute, und blind wie der Knecht Jehovas?20Du hast vieles gesehen, aber du beachtest es nicht; bei offenen Ohren hört er nicht.21Jehova gefiel es um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen.22Und doch ist es ein beraubtes und ausgeplündertes Volk; sie sind in Löchern gefesselt und allesamt in Kerkern versteckt; sie sind zur Beute geworden, und kein Erretter ist da, zur Plünderung, und niemand spricht: Gib wieder heraus!23Wer unter euch will dieses zu Ohren nehmen, will aufmerken und in Zukunft hören?24Wer hat Jakob der Plünderung hingegeben und Israel den Räubern? Nicht Jehova, gegen den wir gesündigt haben? Und sie wollten nicht auf seinen Wegen wandeln, und hörten nicht auf sein Gesetz.25Da hat er die Glut seines Zornes und die Gewalt des Krieges über ihn ausgegossen; und diese hat ihn ringsum angezündet, aber er ist nicht zur Erkenntnis gekommen; und sie hat ihn in Brand gesteckt, aber er nahm es nicht zu Herzen.
1Und nun, so spricht Jehova, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.2Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.3Denn ich bin Jehova, dein Gott, ich, der Heilige Israels, dein Heiland; ich gebe als dein Lösegeld Ägypten hin, Äthiopien und Seba an deiner Statt.4Weil du teuer, wertvoll bist in meinen Augen, und ich dich lieb habe, so werde ich Menschen hingeben an deiner Statt und Völkerschaften anstatt deines Lebens.5Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; vom Aufgang her werde ich deinen Samen bringen, und vom Niedergang her werde ich dich sammeln.6Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! Und zum Süden: Halte nicht zurück, bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde,7einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist, und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!

It is important to understand to whom the Holy Spirit is speaking in each part of the Holy Scriptures. Many people have gone astray, especially in interpreting the prophets, by applying to the Church what relates to the Jewish nation. In all these chapters, only Israel and their Messiah are involved. But on the other hand, let us not neglect these passages on the pretext that they do not directly concern the Christian. How many moving words they contain, words which the child of God recognises and lays hold of, because he has heard them many times in the quietness of his heart: "Fear not: for I have redeemed thee, I have called thee by thy name; thou art mine . . . I will be with thee. . . when thou walkest through the fire, thou shalt not be burned; neither shall the flame kindle upon thee." (43:1, 2). Such was the experience of the three friends of Daniel (Dan. 3). If we ourselves have to pass through the fire of testing, we shall never be there alone; the Lord has plainly promised us His company. The "furnace" is a privileged place of appointment with Christ for His own people (2 Tim. 4:17).

"Fear not". It is this short, familiar sentence (Isa. 41:10, 13-14; Isa. 44:2 . . .) with which the One who understands our troubles and anxieties comes tenderly to reassure us.

Jesaja 43:8-28
8Führe heraus das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben!9Alle Nationen mögen sich miteinander versammeln, und die Völkerschaften zusammenkommen! Wer unter ihnen kann solches verkünden? So mögen sie uns Früheres hören lassen! Mögen sie ihre Zeugen stellen und gerechtfertigt werden, daß man es höre und sage: Es ist wahr!10Ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.11Ich, ich bin Jehova, und außer mir ist kein Heiland.12Ich habe verkündigt und gerettet und vernehmen lassen, und kein fremder Gott war unter euch; und ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und ich bin Gott.13Ja, von jeher bin ich derselbe; und da ist niemand, der aus meiner Hand errette. Ich wirke, und wer kann es abwenden?14So spricht Jehova, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel gesandt; und ich werde sie alle als Flüchtlinge hinabtreiben, und auch die Chaldäer, auf den Schiffen ihres Jubels.15Ich, Jehova, bin euer Heiliger, ich, der Schöpfer Israels, euer König. -16So spricht Jehova, der einen Weg gibt im Meere, und einen Pfad in mächtigen Wassern;17der ausziehen läßt Wagen und Roß, Heer und Held, zusammen liegen sie da, stehen nicht wieder auf; sie sind erloschen, verglommen wie ein Docht: -18Gedenket nicht des Früheren, und über die Dinge der Vorzeit sinnet nicht nach!19Siehe, ich wirke Neues; jetzt sproßt es auf; werdet ihr es nicht erfahren? Ja, ich mache durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde.20Das Getier des Feldes wird mich preisen, Schakale und Strauße; denn ich werde Wasser geben in der Wüste, Ströme in der Einöde, um mein Volk zu tränken, mein auserwähltes.21Dieses Volk, das ich mir gebildet habe, sie sollen meinen Ruhm erzählen. -22Doch nicht mich hast du angerufen, Jakob, daß du dich um mich gemüht hättest, Israel!23Du hast mir die Schafe deiner Brandopfer nicht gebracht, und mit deinen Schlachtopfern hast du mich nicht geehrt; ich habe dir nicht mit Speisopfern zu schaffen gemacht, noch mit Weihrauch dich ermüdet;24du hast mir nicht um Geld Würzrohr gekauft, noch mit dem Fette deiner Schlachtopfer mich gelabt. Aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden, du hast mich ermüdet mit deinen Missetaten.25Ich, ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen; und deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken. -26Rufe mir ins Gedächtnis, wir wollen rechten miteinander; erzähle doch, damit du gerechtfertigt werdest!27Dein erster Vater hat gesündigt, und deine Mittler sind von mir abgefallen.28Und ich habe die Fürsten des Heiligtums entweiht, und Jakob dem Banne und Israel den Schmähungen hingegeben.

Let us reflect upon the glorious names which God gives Himself in vv. 11-15: The LORD, your Redeemer, your Holy One, the creator of Israel, your King. Beside Him there is no Saviour. "Neither is there salvation in any other" continues the apostle Peter in Acts 4:12.

The Christian life, however, is not only a matter of being saved. God has claims on us as He does on His earthly people: "This people have I formed for myself; they shall shew forth my praise" (v. 21). It is clear that Israel has not recognised these claims (v. 22 . . .), but in Christendom today the importance of true worship is also very much disregarded!

"For myself"! It is also for His own sake (v. 25) that God blots out sins. His glory requires our holiness. He makes provision for this personally, although He is the offended God: "I, even I, am he that blotteth out thy transgressions". He does not limit Himself to removing them; He promises "I will not remember thy sins". What mercy! Nevertheless He adds: "Put me in remembrance . . . declare thou". God leaves to us the task of confessing our state, our own sins in order to bring out fully the work accomplished to pay the penalty for them. That forms part of His praise which we are called to proclaim.

Jesaja 44:1-13
1Und nun höre, Jakob, mein Knecht, und du, Israel, den ich erwählt habe.2So spricht Jehova, der dich gemacht und von Mutterleibe an dich gebildet hat, der dir hilft: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jeschurun, den ich erwählt habe.3Denn ich werde Wasser gießen auf das Durstige, und Bäche auf das Trockene; ich werde meinen Geist ausgießen auf deinen Samen, und meinen Segen auf deine Sprößlinge.4Und sie werden aufsprossen zwischen dem Grase wie Weiden an Wasserbächen.5Dieser wird sagen: Ich bin Jehovas; und der wird den Namen Jakobs ausrufen; und jener wird mit seiner Hand schreiben: Ich bin Jehovas, und wird den Namen Israels ehrend nennen.6So spricht Jehova, der König Israels und sein Erlöser, Jehova der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.7Und wer ruft aus wie ich, so verkünde er es und lege es mir vor! seitdem ich das Volk der Urzeit eingesetzt habe? Und das Zukünftige und was da kommen wird, mögen sie verkünden!8Erschrecket nicht und zittert nicht! Habe ich es nicht von längsther dich hören lassen und dir verkündet? Und ihr seid meine Zeugen. Gibt es einen Gott außer mir? Und es gibt keinen Fels, ich weiß keinen.9Die Bildner geschnitzter Bilder sind allesamt nichtig, und ihre Lieblinge nützen nichts; und die für sie zeugen, sehen nicht und haben keine Erkenntnis, damit sie beschämt werden.10Wer hat einen Gott gebildet und ein Bild gegossen, daß es nichts nütze?11Siehe, alle seine Genossen werden beschämt werden; und die Künstler sind ja nur Menschen. Mögen sie sich alle versammeln, hintreten: erschrecken sollen sie, beschämt werden allzumal!12Der Eisenschmied hat ein Werkzeug und arbeitet bei Kohlenglut, und er gestaltet es mit Hämmern und verarbeitet es mit seinem kräftigen Arm. Er wird auch hungrig und kraftlos; er hat kein Wasser getrunken und ermattet.13Der Holzschnitzler spannt die Schnur, zeichnet es ab mit dem Stifte, führt es aus mit den Hobeln und zeichnet es ab mit dem Zirkel; und er macht es wie das Bildnis eines Mannes, wie die Schönheit eines Menschen, damit es in einem Hause wohne.

These chapters take us back to the beginning of Israel's history. The LORD had formed and set apart this people for Himself (Isa. 43:21; Isa. 44:2). They belonged to Him and He to them (v. 5). Then He had given them the law which began thus: "I am the LORD thy God . . . thou shalt have no other gods before me . . . Thou shalt not make unto thee any graven image . . . (Ex. 20:1-4). The history of the nation teaches us to what extent these commandments have been broken. But idolatry is not the sin of Israel nor of pagan nations exclusively (1 Cor. 10:14). By taking stock of the things we possess – and those we keep in our secret thoughts – we shall perhaps discover more than one idol firmly settled in our heart. That is the reason why the Holy Spirit is so often grieved and the blessing held back (cf. v. 3).

Let us continue to meditate upon the last two expressions of our reading on the subject of the idol. It is made "according to the beauty of a man" (contrast 1:6). Man takes pleasure in himself, worshipping and serving the creature more than the Creator (Rom. 1:25). Secondly, it is made "that it may remain in the house" (v. 13). We each need to watch over our heart, that "secret place" in Deuteronomy 27:15, and also over our houses.

Jesaja 44:14-28
14Man haut sich Zedern ab, oder nimmt eine Steineiche oder eine Eiche, und wählt sich aus unter den Bäumen des Waldes; man pflanzt eine Fichte, und der Regen macht sie wachsen.15Und es dient dem Menschen zur Feuerung, und er nimmt davon und wärmt sich; auch heizt er und bäckt Brot; auch verarbeitet er es zu einem Gott und wirft sich davor nieder, macht ein Götzenbild daraus und betet es an.16Die Hälfte davon hat er im Feuer verbrannt; bei der Hälfte davon ißt er Fleisch, brät einen Braten und sättigt sich; auch wärmt er sich und spricht: Ha! Mir wird's warm, ich spüre Feuer.17Und das Übrige davon macht er zu einem Gott, zu seinem Götzenbilde; er betet es an und wirft sich nieder, und er betet zu ihm und spricht: Errette mich, denn du bist mein Gott!18Sie haben keine Erkenntnis und keine Einsicht; denn er hat ihre Augen verklebt, daß sie nicht sehen, und ihre Herzen, daß sie nicht verstehen.19Und man nimmt es nicht zu Herzen, und da ist keine Erkenntnis und keine Einsicht, daß man sagte: Die Hälfte davon habe ich im Feuer verbrannt, und auch habe ich auf seinen Kohlen Brot gebacken, Fleisch gebraten, und habe gegessen; und den Rest davon sollte ich zu einem Greuel machen, ich sollte ein Stück Holz anbeten?20Wer der Asche nachgeht, ein betörtes Herz hat ihn irregeführt, so daß er seine Seele nicht errettet und sagt: Ist nicht Lüge in meiner Rechten?21Gedenke dessen, Jakob und Israel! Denn du bist mein Knecht. Ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht; Israel, du wirst nicht von mir vergessen werden.22Ich habe deine Übertretungen getilgt wie einen Nebel, und wie eine Wolke deine Sünden. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!23Jubelt, ihr Himmel! Denn Jehova hat es vollführt; jauchzet, ihr Tiefen der Erde! Brechet in Jubel aus, ihr Berge, du Wald und jeder Baum darin! Denn Jehova hat Jakob erlöst, und an Israel verherrlicht er sich.24So spricht Jehova, dein Erlöser und der von Mutterleibe an dich gebildet hat: Ich, Jehova, bin es, der alles wirkt, der die Himmel ausspannte, ich allein, die Erde ausbreitete durch mich selbst;25der die Wunderzeichen der Lügner vereitelt und die Wahrsager zu Narren macht; der die Weisen zurückdrängt und ihr Wissen zur Torheit macht;26der das Wort seines Knechtes bestätigt und den Bescheid seiner Boten vollführt; der von Jerusalem spricht: Es soll bewohnt werden! Und von den Städten Judas: Sie sollen aufgebaut werden, und ich will seine Trümmer wieder aufrichten!27Der zu der Flut spricht: Versiege, und ich will deine Ströme austrocknen!28Der von Kores spricht: Mein Hirt, und der all mein Wohlgefallen vollführt, indem er von Jerusalem sprechen wird: Es werde aufgebaut! Und vom Tempel: Er werde gegründet!

In order to clear its conscience the world is willing to associate religion with the pursuit of ease and satisfaction (cf. Ex. 32:6), just like this man who, with the same wood lights a fire, bakes his bread, warms himself . . . and carves an idol. This description is sufficient to prove the folly of such a form of worship. Instead of worshipping the One who created him, the fool falls down before a lifeless object produced by his own hands! Vv. 9-20 are full of the activity of man. He does this, he does that. He spends himself unceasingly and all for a tragic illusion, for "he feedeth on ashes . . . he cannot deliver his soul" (v. 20). But from v. 21 we find what God does . . . "I have blotted out as a thick cloud, thy transgressions, and, as a cloud, thy sins . . . I have redeemed thee". Just as the wind clears in a moment the cloudiest sky, so God with His powerful breath dispels all that has piled up between Himself – who is light – and our souls which need that light as the earth needs the light of the sun. He who "stretcheth forth the heavens . . . spreadeth abroad the earth", and who formed man, will also do what is required for the restoration of His people . . . and the salvation of whosoever believes.

Jesaja 45:1-13
1So spricht Jehova zu seinem Gesalbten, zu Kores, dessen Rechte ich ergriffen habe, um Nationen vor ihm niederzuwerfen, und damit ich die Lenden der Könige entgürte, um Pforten vor ihm aufzutun, und damit Tore nicht verschlossen bleiben.2Ich, ich werde vor dir herziehen und werde das Höckerichte eben machen; eherne Pforten werde ich zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen;3und ich werde dir verborgene Schätze und versteckte Reichtümer geben, auf daß du wissest, daß ich Jehova bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.4Um Jakobs, meines Knechtes, und Israels, meines Auserwählten, willen rief ich dich bei deinem Namen, ich gab dir einen Beinamen, und du kanntest mich nicht;5ich bin Jehova, und sonst ist keiner, außer mir ist kein Gott; ich gürtete dich, und du kanntest mich nicht: -6auf daß man wisse vom Aufgang der Sonne und von ihrem Niedergang her, daß außer mir gar keiner ist. Ich bin Jehova, und sonst ist keiner!7Der ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, den Frieden mache und das Unglück schaffe; ich, Jehova, bin es, der dieses alles wirkt.8Träufelt, ihr Himmel droben, und Gerechtigkeit mögen rieseln die Wolken! Die Erde tue sich auf, und es sprosse Heil, und sie lasse Gerechtigkeit hervorwachsen zugleich! Ich, Jehova, habe es geschaffen.9Wehe dem, der mit seinem Bildner rechtet, ein Tongefäß unter irdenen Tongefäßen! Darf wohl der Ton zu seinem Bildner sagen: Was machst du? Und dein Werk von dir: Er hat keine Hände?10Wehe dem, der zum Vater spricht: Warum zeugst du? Und zum Weibe: Warum gebierst du?11So spricht Jehova, der Heilige Israels und der es gebildet hat: Über das Zukünftige fraget mich; meine Kinder und das Werk meiner Hände lasset mir anbefohlen sein!12Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen; meine Hände haben die Himmel ausgespannt, und all ihr Heer habe ich bestellt.13Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit, und alle seine Wege werde ich ebnen; er wird meine Stadt bauen und meine Weggeführten entlassen, nicht um Kaufgeld und nicht um ein Geschenk, spricht Jehova der Heerscharen.

The LORD has declared that He will use Cyrus to carry out all His good pleasure (read again Isa. 44:28). This king, who was to bring an end to the captivity of the people at Babylon, is called by his name long before the beginning of that captivity and consequently long before his birth! God's mercy, then, kept this "saviour" in reserve, so to speak, during the whole time of Israel's punishment. In the form of a personal revelation to Cyrus, the LORD seizes the opportunity to confirm that there is no God beside Himself (v. 5; cf. 1 Cor. 8:4-6; Eph. 4:6). So it is not only to the Jews that God has made Himself known but also to the Gentiles of whom we are part. Long before we were born, before the creation of the world, in eternity, your name and mine were in His mind. He also determined to carry out all His good pleasure through us at the appropriate time . . . which is the present moment (Eph. 3:8-10). Does each one of us, each in our situation and according to our ability, match up to what God expects of us? (cf. Acts 13:36 in connection with David).

Vv. 9, 10, about which the apostle was certainly thinking while writing Romans 9:20, confirm the folly of those people who strive with this Creator and sovereign God.

Jesaja 45:14-25
14So spricht Jehova: Der Reichtum Ägyptens und der Erwerb Äthiopiens und die Sabäer, Männer von hohem Wuchse, werden zu dir übergehen und dir gehören; sie werden dir nachfolgen, in Fesseln werden sie zu dir übergehen; und sie werden sich vor dir niederwerfen, werden zu dir flehen: Fürwahr, Gott ist in dir; und sonst ist kein, gar kein Gott! -15Wahrlich, du bist ein Gott, der sich verborgen hält, du Gott Israels, du Heiland! -16Sie alle werden beschämt und auch zu Schanden, sie gehen insgesamt mit Schande dahin, die Götzenmacher.17Israel wird gerettet durch Jehova mit ewiger Rettung; ihr werdet nicht beschämt und nicht zu Schanden werden in alle Ewigkeiten.18Denn so spricht Jehova, der die Himmel geschaffen (er ist Gott), der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet): Ich bin Jehova, und sonst ist keiner!19Nicht im verborgenen habe ich geredet, an einem Orte des Landes der Finsternis; ich sprach nicht zu dem Samen Jakobs: Suchet mich vergeblich. Ich bin Jehova, der Gerechtigkeit redet, Aufrichtiges verkündet.20Versammelt euch und kommet, nähert euch insgesamt, ihr Entronnenen der Nationen! Es haben keine Erkenntnis, die das Holz ihres geschnitzten Bildes tragen und zu einem Gott flehen, der nicht retten kann.21Tut kund und bringet herbei; ja, beraten mögen sie sich miteinander! Wer hat dieses von alters her hören lassen, vorlängst es verkündet? Nicht ich, Jehova? Und es ist sonst kein Gott außer mir; ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir!22Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott, und keiner sonst.23Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Munde ist ein Wort in Gerechtigkeit hervorgegangen, und es wird nicht rückgängig werden, daß jedes Knie sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören wird.24Nur in Jehova, wird man von mir sagen, ist Gerechtigkeit und Stärke. Zu ihm wird man kommen, und es werden beschämt werden alle, die wider ihn entbrannt waren.25In Jehova wird gerechtfertigt werden und sich rühmen aller Same Israels.

What the LORD will carry out in order to restore His people will make Him known to all as the "God of Israel, the Saviour" (v. 15). In contrast to the gods which cannot save (end of v. 20), He declares Himself in the strongest terms: "A just God and a Saviour; there is none beside me. Look unto me, and be ye saved, all the ends of the earth . . ." (vv. 21, 22). This appeal reverberates in the world today. Has each one of us responded to it? We who believe recognise the voice of "God our Saviour, who will have all men to be saved, and to come unto the knowledge of the truth . . ." (1 Tim. 2:3-4). But we know what was necessary so that God might show Himself both "just and a Saviour." The punishment which was required to satisfy His righteousness with regard to sin fell on the One whom the continuation of the same passage in 1 Timothy calls the "mediator between God and men, the man Christ Jesus, who gave himself a ransom for all". How right it is that every knee shall bow before the Lord and every tongue shall confess God (v. 23 quoted in Rom. 14:11)!

Jesaja 46:1-13
1Bel krümmt sich, Nebo sinkt zusammen; ihre Bilder sind dem Saumtiere und dem Lastvieh zuteil geworden; eure Tragbilder sind aufgeladen, eine Last für das ermüdete Vieh.2Sie sind zusammengesunken, haben sich gekrümmt allzumal und haben die Last nicht retten können; und sie selbst sind in die Gefangenschaft gezogen.3Höret auf mich, Haus Jakob und aller Überrest des Hauses Israel, die ihr von Mutterleibe an aufgeladen, von Mutterschoße an getragen worden seid!4Und bis in euer Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu eurem grauen Haare werde ich euch tragen; ich habe es getan, und ich werde heben, und ich werde tragen und erretten.5Wem wollt ihr mich vergleichen und gleichstellen und mich ähnlich machen, daß wir gleich seien? -6Sie, die Gold aus dem Beutel schütten und Silber mit der Waage darwägen, dingen einen Schmelzer, daß er einen Gott daraus mache; sie beten an, ja, sie werfen sich nieder.7Sie heben ihn auf, tragen ihn auf der Schulter und lassen ihn nieder auf seine Stelle, und er steht da: von seinem Orte weicht er nicht. Auch schreit man zu ihm, aber er antwortet nicht: niemand rettet er aus seiner Not. -8Gedenket dessen und werdet fest, nehmet es zu Herzen, ihr Abtrünnigen!9Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, daß ich Gott bin und gar keiner wie ich;10der ich von Anfang an das Ende verkünde, und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun;11der ich einen Raubvogel rufe von Osten her, aus fernem Lande den Mann meines Ratschlusses. Ich habe geredet, und werde es auch kommen lassen; ich habe entworfen, und werde es auch ausführen. -12Höret auf mich, ihr Trotzigen, die ihr fern seid von Gerechtigkeit!13Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht, sie ist nicht fern, und mein Heil zögert nicht; und ich gebe in Zion Heil, und Israel meine Herrlichkeit.

The prophet continues his comparison with a striking new picture. On the one hand, vain idols which weigh heavily upon those who carry them! On the other, a mighty and faithful God who by contrast has Himself carried His people from the beginning to the end of their history (v. 3; Deut. 1:31; Deut. 32:11-12). Instead of this privileged position, Israel preferred the thankless service of impotent and ridiculous false gods (vv. 6, 7). These caused Israel to stumble badly, crushing the people beneath their weight, and finally they were the cause of Israel's captivity. In a moral sense it is always so. The noblest idols, as the world sees them (those of silver and gold rather than those made only of wood as in Isa. 44), inexorably lead those who serve them to their final ruin. How great is the power which gold wields over the human heart!

But, by contrast, what does the Lord Jesus ask of us? To trust in Him from our youth upwards, to continue to rest upon Him from year to year for as long as we live; finally if we have to reach the age where strength wanes, to be even then in the enjoyment of this precious promise: "even to your old age I am he; and even to hoar hairs will I carry you" (v. 4).

Jesaja 47:1-15
1Steige herunter und setze dich in den Staub, Jungfrau, Tochter Babel! Setze dich hin zur Erde, ohne Thron, Tochter der Chaldäer! Denn nicht mehr sollst du Weichliche und Verzärtelte genannt werden.2Nimm die Mühle und mahle Mehl; schlage deinen Schleier zurück, ziehe die Schleppe herauf, entblöße die Schenkel, wate durch Ströme;3aufgedeckt werde deine Blöße, ja, gesehen deine Schande! Ich werde Rache nehmen und Menschen nicht verschonen. -4Unser Erlöser, Jehova der Heerscharen ist sein Name, der Heilige Israels! -5Sitze stumm und geh in die Finsternis, Tochter der Chaldäer! Denn nicht mehr sollst du Herrin der Königreiche genannt werden.6Ich war ergrimmt über mein Volk, ich entweihte mein Erbteil, und ich gab sie in deine Hand. Du hast ihnen kein Erbarmen erzeigt, auf den Greis legtest du schwer dein Joch;7und du sprachst: In Ewigkeit werde ich Herrin sein! so daß du dir dieses nicht zu Herzen nahmst, das Ende davon nicht bedachtest.8Und nun höre dieses, du Üppige, die in Sicherheit wohnt, die in ihrem Herzen spricht: Ich bin's und gar keine sonst! Ich werde nicht als Witwe sitzen, noch Kinderlosigkeit kennen.9Dieses beides wird über dich kommen in einem Augenblick, an einem Tage: Kinderlosigkeit und Witwentum; in vollstem Maße werden sie über dich kommen, trotz der Menge deiner Zaubereien, trotz der gewaltigen Zahl deiner Bannsprüche.10Und du vertrautest auf deine Bosheit, du sprachst: Niemand sieht mich. Deine Weisheit und dein Wissen das hat dich irregeführt; und du sprachst in deinem Herzen: Ich bin's, und gar keine sonst!11Aber es kommt ein Unglück über dich, das du nicht wegzaubern kannst; und ein Verderben wird über dich herfallen, welches du nicht zu sühnen vermagst; und plötzlich wird eine Verwüstung über dich kommen, die du nicht ahnst. -12Tritt doch auf mit deinen Bannsprüchen und mit der Menge deiner Zaubereien, worin du dich abgemüht hast von deiner Jugend an! Vielleicht kannst du dir Nutzen schaffen, vielleicht wirst du Schrecken einflößen.13Du bist müde geworden durch die Menge deiner Beratungen. Sie mögen doch auftreten und dich retten, die Himmelszerleger, die Sternebeschauer, welche jeden Neumond kundtun, was über dich kommen wird! ...14Siehe, sie sind wie Stoppeln geworden, Feuer hat sie verbrannt! Vor der Gewalt der Flamme konnten sie ihr Leben nicht retten: Es war keine Kohle, um sich zu wärmen, kein Feuer, um davor zu sitzen.15Also sind dir geworden, für welche du dich abgemüht hast; deine Handelsgenossen von deiner Jugend an, sie irren umher, ein jeder nach seiner Richtung hin; niemand hilft dir.

Babylon is now the theme under consideration. Even before its entrance into history, its downfall is recorded. Used by the LORD to discipline His people, Babylon showed no pity towards them at all, taking no warning to heart and not keeping in mind "the latter end of it" (v. 7; Deut. 32:29). By the mouth of Daniel, God had already made known to her what her end would be (Dan. 2:45). In spite of this, the arrogant city proclaimed: "I shall be a lady for ever" (v. 7). And we know to what end she came, solemnly and suddenly in the tragic night of Belshazzar's feast (Dan. 5:30).

In the New Testament, Babylon is a picture of nominal Christianity. The Church has wearied of being a stranger down here, and is tired of suffering. She has preferred the throne to the cross. She has forgotten how to show pity, rules over the souls in her charge, has neglected the claims of the Lord and has lost sight of His return. She has settled down with a multitude of idols and superstitions (vv. 12, 13). But the time of her ruin will come (Rev. 18). Then Christ will present His true Bride to all in heaven and on earth: the Church made up of all His dear redeemed ones, taken away even before these events to be at His side. Will you be part of that Church?

Jesaja 48:1-8
1Höret dieses, Haus Jakob! Die ihr mit dem Namen Israel genannt und aus den Wassern Judas hervorgegangen seid, die ihr schwöret bei dem Namen Jehovas und des Gottes Israels rühmend gedenket, doch nicht in Wahrheit und nicht in Gerechtigkeit;2denn nach der heiligen Stadt nennen sie sich, und sie stützen sich auf den Gott Israels, Jehova der Heerscharen ist sein Name:3Ich habe das Frühere vorlängst verkündet, und aus meinem Munde ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich vollführte ich es, und es traf ein.4Weil ich wußte, daß du hart bist, und daß dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn von Erz ist,5so habe ich es vorlängst dir verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen; damit du nicht sagen möchtest: Mein Götze hat es getan, und mein geschnitztes und mein gegossenes Bild hat es geboten.6Du hast es gehört, betrachte es alles; und ihr, wollt ihr es nicht bekennen? Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgengehaltenes und was du nicht gewußt hast.7Jetzt ist es geschaffen und nicht vorlängst, und vor diesem Tage hast du nicht davon gehört; damit du nicht sagen möchtest: Siehe, ich habe es gewußt.8Du hast es weder gehört noch gewußt, noch war von längsther dein Ohr geöffnet; denn ich wußte, daß du gar treulos bist, und daß man dich von Mutterleibe an einen Übertreter genannt hat.

The monthly prognosticators, the stargazers and other astrologers (Isa. 47:13) have always abounded at the expense of a credulous public. In spite of their claims, predicting the future is in no-one's power. God alone knows what is to come and He reveals to us in His Word what we need to know of it (Isa. 46:10; Acts 1:7). The accomplishing in the past of events which had been foretold by the prophets is one further proof of the existence and omnipotence of God (v. 5; cf. John 13:19). The former things, long predicted, have come to pass (v. 3). This proves that the new things are, and will be, the work of God too (v. 6; Matt. 13:52). Today it is possible for all, and Jews especially, to search out the Scriptures, in order to be convinced of these things. Many centuries in advance, the rejection of their Messiah was clearly announced by the greatest of the prophets in the very chapters we are reading. Sadly, not only Israel, but man in general has become "obstinate"; his neck is an iron sinew; his brow is of brass (v. 4); his ear is shut (v. 8). Above all, his heart is hard (Isa. 46:12).

Jesaja 48:9-22
9Um meines Namens willen verziehe ich meinen Zorn, und um meines Ruhmes willen bezwinge ich ihn, dir zu gut, um dich nicht auszurotten.10Siehe, ich habe dich geläutert, doch nicht wie Silber; ich habe dich geprüft im Schmelzofen des Elends.11Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun; denn wie würde mein Name entweiht werden! Und meine Ehre gebe ich keinem anderen.12Höre auf mich, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte.13Auch hat meine Hand die Erde gegründet, und meine Rechte die Himmel ausgespannt; ich rufe ihnen zu: allesamt stehen sie da.14Versammelt euch, ihr alle, und höret! Wer unter ihnen hat dieses verkündet? Den Jehova liebt, der wird sein Wohlgefallen vollführen an Babel und seinen Arm an den Chaldäern.15Ich, ich habe geredet, ja, ich habe ihn gerufen; ich habe ihn kommen lassen, und sein Weg wird gelingen.16Nahet euch zu mir, höret dieses! Ich habe vom Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es ward, bin ich da. Und nun hat der Herr, Jehova, mich gesandt und sein Geist. -17So spricht Jehova, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin Jehova, dein Gott, der dich lehrt, zu tun, was dir frommt, der dich leitet auf dem Wege, den du gehen sollst.18O daß du gemerkt hättest auf meine Gebote! Dann würde dein Friede gewesen sein wie ein Strom, und deine Gerechtigkeit wie des Meeres Wogen;19und dein Same würde gewesen sein wie der Sand, und die Sprößlinge deines Leibes wie seine Körner; sein Name würde nicht ausgerottet und nicht vertilgt werden vor meinem Angesicht.20Ziehet aus Babel, fliehet aus Chaldäa mit Jubelschall; verkündiget, laßt dieses hören, bringet es aus bis an das Ende der Erde! Sprechet: Jehova hat seinen Knecht Jakob erlöst.21Und sie dürsteten nicht, als er sie durch die Wüste führte; er ließ ihnen Wasser rieseln aus dem Felsen, er spaltete den Felsen, und Wasser flossen heraus. -22Kein Friede den Gesetzlosen! spricht Jehova. -

"For my name's sake . . . for mine own sake!" All too often we forget this great motive for God's interventions. In adopting Israel as His people – and us Christians as His sons and daughters – God has, so to speak, committed Himself personally, just as a father commits himself before strangers for the deeds of his children! As the case demands, we are delivered, purified or chastised for the sake of the glory of the Father whose children we are (see Joshua 7:9 end). But God has a further motive for instructing and disciplining us: our profit (v. 17).

Peace of heart "like a river", calm and powerful, flows from the obedience of the believer (v. 18). We may understand by this that in the current of God's will, neither the turbulence nor the bubbling foam of the mountain torrent is to be found. It is then that we experience 26:3: "Thou wilt keep him in perfect peace whose mind is stayed on thee: because he trusteth in thee". We note that it was after having enjoined upon His disciples to keep His commandments and His Word that the Lord gave them His peace (John 14:15, 21, 23, 27). Oh, the inestimable peace of the Lord's redeemed ones! The wicked have no experience of it at all (v. 22).

Jesaja 49:1-13
1Höret auf mich, ihr Inseln, und merket auf, ihr Völkerschaften in der Ferne! Jehova hat mich berufen von Mutterleibe an, hat von meiner Mutter Schoße an meines Namens Erwähnung getan.2Und er machte meinen Mund wie ein scharfes Schwert, hat mich versteckt in dem Schatten seiner Hand; und er machte mich zu einem geglätteten Pfeile, hat mich verborgen in seinem Köcher.3Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, bist Israel, an dem ich mich verherrlichen werde. -4Ich aber sprach: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verzehrt; doch mein Recht ist bei Jehova und mein Lohn bei meinem Gott. -5Und nun spricht Jehova, der mich von Mutterleibe an zu seinem Knechte gebildet hat, um Jakob zu ihm zurückzubringen, und Israel ist nicht gesammelt worden; aber ich bin geehrt in den Augen Jehovas, und mein Gott ist meine Stärke geworden-6ja, er spricht: Es ist zu gering, daß du mein Knecht seiest, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen; ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um mein Heil zu sein bis an das Ende der Erde.7So spricht Jehova, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem von jedermann Verachteten, zu dem Abscheu der Nation, zu dem Knechte der Herrscher: Könige werden es sehen und aufstehen, Fürsten, und sie werden sich niederwerfen, um Jehovas willen, der treu ist, des Heiligen Israels, der dich erwählt hat.8So spricht Jehova: Zur Zeit der Annehmung habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen. Und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, um das Land aufzurichten, um die verwüsteten Erbteile auszuteilen,9um den Gefangenen zu sagen: Gehet hinaus! zu denen, die in Finsternis sind: Kommet ans Licht! Sie werden an den Wegen weiden, und auf allen kahlen Höhen wird ihre Weide sein;10sie werden nicht hungern und nicht dürsten, und weder Kimmung noch Sonne wird sie treffen. Denn ihr Erbarmer wird sie führen und wird sie leiten an Wasserquellen.11Und alle meine Berge will ich zum Wege machen, und meine Straßen werden erhöht werden.12Siehe, diese werden von ferner kommen, und siehe, diese von Norden und von Westen, und diese aus dem Lande der Sinim.13Jubelt, ihr Himmel, und frohlocke, du Erde; und ihr Berge, brechet in Jubel aus! Denn Jehova hat sein Volk getröstet, und seiner Elenden erbarmt er sich.

At this point in the book, marking the start of an important new section, proof is given that Israel has been an unfaithful servant and the LORD sets forth as Israel's substitute, Christ, the obedient servant, in whom He will be glorified. Now, at first sight, the Lord's work might seem to Him to have been in vain (v. 4). Not only was Israel not brought together again as a nation, but they rejected the Messiah. Yet vv. 5, 6 as also Isa. 53:11 assure us that in spite of this apparent setback, Christ "shall see of the travail of his soul". The children of God scattered abroad are today gathered together to form the heavenly family (John 11:51-52). The rejection of the Lord by His people allowed God to extend His salvation "unto the end of the earth".

Is not this discourse between the LORD and His "holy servant Jesus" (Acts 4:17 JND trans.) a marvellous thing? God speaks "to him whom man despiseth (cf. Isa. 53:3), to him whom the nation abhorreth, to a servant of rulers" (and yet the One who is of infinite value to God's own heart), and promises Him that these things will soon be reversed. When He will appear in His glory, it will be the turn of "rulers" to honour Him and to bow down before Him. Kings will rise . . . princes . . . and they will prostrate themselves (cf. Phil. 2:6-11).

Jesaja 49:14-26
14Und Zion sprach: Jehova hat mich verlassen, und der Herr hat meiner vergessen.15Könnte auch ein Weib ihres Säuglings vergessen, daß sie sich nicht erbarmte über den Sohn ihres Leibes? Sollten selbst diese vergessen, ich werde deiner nicht vergessen.16Siehe, in meine beiden Handflächen habe ich dich eingezeichnet; deine Mauern sind beständig vor mir.17Deine Kinder eilen herbei, deine Zerstörer und deine Verwüster ziehen aus dir hinweg.18Erhebe ringsum deine Augen und sieh: sie alle versammeln sich, kommen zu dir. So wahr ich lebe, spricht Jehova, du wirst sie alle wie ein Geschmeide anlegen und dich damit gürten wie eine Braut.19Denn deine Trümmer und deine Wüsten und dein zerstörtes Land, ja, nun wirst du zu enge werden für die Bewohner; und deine Verschlinger werden fern sein.20Die Kinder deiner Kinderlosigkeit werden noch vor deinen Ohren sagen: Der Raum ist mir zu eng; mache mir Platz, daß ich wohnen möge.21Und du wirst in deinem Herzen sprechen: Wer hat mir diese geboren, da ich doch der Kinder beraubt und unfruchtbar war, verbannt und umherirrend? Und diese, wer hat sie großgezogen? Siehe, ich war ja allein übriggeblieben; diese, wo waren sie?22So spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde meine Hand zu den Nationen hin erheben, und zu den Völkern hin mein Panier aufrichten; und sie werden deine Söhne im Busen bringen, und deine Töchter werden auf der Schulter getragen werden.23Und Könige werden deine Wärter sein, und ihre Fürstinnen deine Ammen; sie werden sich vor dir niederwerfen mit dem Antlitz zur Erde, und den Staub deiner Füße lecken. Und du wirst erkennen, daß ich Jehova bin: die auf mich harren, werden nicht beschämt werden.24Sollte wohl einem Helden die Beute entrissen werden? Oder sollen rechtmäßig Gefangene entrinnen?25Ja, so spricht Jehova: Auch die Gefangenen des Helden werden ihm entrissen werden, und die Beute des Gewaltigen wird entrinnen. Und ich werde den befehden, der dich befehdet; und ich werde deine Kinder retten.26Und ich werde deine Bedrücker speisen mit ihrem eigenen Fleische, und von ihrem Blute sollen sie trunken werden wie von Most. Und alles Fleisch wird erkennen, daß ich, Jehova, dein Heiland bin, und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser.

At the time of the Lord's first coming, Israel was not brought together as a nation (v. 5). But the hour of their return will come. Not only Judah and Benjamin, but the ten tribes now dispersed will make their way back to the land. They will converge from all sides, including the farthest parts of China, God having miraculously succeeded in preserving their racial unity for more than twenty centuries. What a glorious vision: Jerusalem gathers at last her children under her wing as the Lord Jesus had so desired to do while He was down here (Luke 13:34)! Just like a big family reunion, the sons and daughters of Jacob, separated for so long, will recognise one another and rejoice together. This will be the accomplishment of the prophecy in Psalm 133.

From this earthly scene our thoughts are raised to the great reunion in heaven. Of all the Lord's redeemed ones, of all that He has been given by His Father, none will be missing. From the present time onwards every ewe lamb is in the shelter of His hand, and its name is graven on the palms of those hands which were pierced (v. 16; John 10: 28; John 17:12). The captives of the strong man have been snatched irretrievably from him by the victory of the cross (v. 15; Luke 11:21-22).

Jesaja 50:1-11
1So spricht Jehova: Wo ist der Scheidebrief eurer Mutter, mit dem ich sie entließ? Oder welchem von meinen Gläubigern habe ich euch verkauft? Siehe, um eurer Missetaten willen seid ihr verkauft, und um eurer Übertretungen willen ist eure Mutter entlassen.2Warum bin ich gekommen, und kein Mensch war da? Habe gerufen, und niemand antwortete? Ist meine Hand etwa zu kurz zur Erlösung? Oder ist in mir keine Kraft, um zu erretten? Siehe, durch mein Schelten trockne ich das Meer aus, mache Ströme zu einer Wüste: es stinken ihre Fische, weil kein Wasser da ist, und sie sterben vor Durst.3Ich kleide die Himmel in Schwarz und mache Sacktuch zu ihrer Decke. -4Der Herr, Jehova, hat mir eine Zunge der Belehrten gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt jeden Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre gleich solchen, die belehrt werden.5Der Herr, Jehova, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen.6Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.7Aber der Herr, Jehova, hilft mir; darum bin ich nicht zu Schanden geworden, darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein, und wußte, daß ich nicht würde beschämt werden.8Nahe ist der mich rechtfertigt: Wer will mit mir rechten? Laßt uns zusammen hintreten! Wer hat eine Rechtssache wider mich? Er trete her zu mir!9Siehe, der Herr, Jehova, wird mir helfen: Wer ist es, der mich für schuldig erklären könnte? Siehe, allesamt werden sie zerfallen wie ein Kleid, die Motte wird sie fressen.10Wer unter euch fürchtet Jehova? Wer hört auf die Stimme seines Knechtes? Wer in Finsternis wandelt und welchem kein Licht glänzt, vertraue auf den Namen Jehovas und stütze sich auf seinen Gott.11Siehe, ihr alle, die ihr ein Feuer anzündet, mit Brandpfeilen euch rüstet: Hinweg in die Glut eures Feuers und in die Brandpfeile, die ihr angesteckt habt! Solches geschieht euch von meiner Hand; in Herzeleid sollt ihr daliegen.

In vain the LORD's appeals had rung out. "Hearken unto me" He had ceaselessly repeated (Isa. 44:1; Isa. 46:3, 12; Isa. 48:1, 12; Isa. 49:1). Whether it were the voice of John the Baptist (Isa. 40:3) or that of the Messiah Himself . . . "There was none to answer" (v. 2). How much this indifference — no less a characteristic of mankind today — brought pain to the Lord Jesus! He came with "the tongue of the learned": that of love (John 7:46). But nobody wanted to understand or even to listen. "Thou heardest not . . . from that time thine ear was not opened" (Isa. 48:8). Yet what an example He gave them: every new morning found this obedient Man giving ear to the words of His Father, attentive to know His will for the day. If He felt this need, how much more should we?

Then indifference towards the Lord Jesus changed to hatred. V. 6 reminds us of the outrages to which He was subjected. But knowing all that lay before Him, He did not turn back; He set His face like a flint (vv. 5, 7; Luke 9:51).

For our part, let us listen attentively to the call of v. 10. We who are children of light should not let ourselves be dazzled by the fleeting sparks whereby the world seeks to light its path (v. 11).

Jesaja 51:1-11
1Höret auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjaget, die ihr Jehova suchet! Blicket hin auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, und auf die Höhlung der Grube, aus welcher ihr gegraben seid.2Blicket hin auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch geboren hat; denn ich rief ihn, den einen, und ich segnete ihn und mehrte ihn.3Denn Jehova tröstet Zion, tröstet alle ihre Trümmer; und er macht ihre Wüste gleich Eden, und ihre Steppe gleich dem Garten Jehovas. Wonne und Freude werden darin gefunden werden, Danklied und Stimme des Gesanges.4Merket auf mich, mein Volk, und meine Nation, horchet auf mich! Denn ein Gesetz wird von mir ausgehen, und mein Recht werde ich aufstellen zum Lichte der Völker.5Nahe ist meine Gerechtigkeit, mein Heil ist ausgezogen, und meine Arme werden die Völker richten. Auf mich werden die Inseln hoffen, und sie werden harren auf meinen Arm.6Hebet eure Augen auf gen Himmel und blicket auf die Erde unten! Denn die Himmel werden zergehen wie Rauch, und die Erde wird zerfallen wie ein Kleid, und ihre Bewohner werden dahinsterben. Aber mein Heil wird in Ewigkeit sein, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerschmettert werden.7Höret auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennet, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist: Fürchtet nicht der Menschen Hohn, und erschrecket nicht vor ihren Schmähungen!8Denn wie ein Kleid wird sie verzehren die Motte, und wie Wolle sie verzehren die Schabe; aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit sein, und mein Heil durch alle Geschlechter hindurch.9Wache auf, wache auf; kleide dich in Macht, du Arm Jehovas! Wache auf wie in den Tagen der Vorzeit, in den Geschlechtern vor alters! Bist du es nicht, der Rahab zerhauen, das Seeungeheuer durchbohrt hat?10Bist du es nicht, der das Meer, die Wasser der großen Flut, trocken gelegt, der die Tiefen des Meeres zu einem Wege gemacht hat, damit die Erlösten hindurchzögen?11Und die Befreiten Jehovas werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; sie werden Wonne und Freude erlangen, Kummer und Seufzen werden entfliehen.

In Isaiah 46:12, the LORD had addressed Himself to those who were far from righteousness. In His grace He now speaks to those who follow after righteousness (v. 1), and who know it (v. 7). In an unjust world, they are exposed to suffering for this righteousness and they need encouragement: "fear ye not the reproach of men, neither be ye afraid of their revilings" (v. 7). Christ supremely endured this shame and reproach of men (Isa. 50:6). For us too He is given as our example that we might follow His steps (1 Peter 2:20-24; 1 Peter 3:14).

In the picture presented by the Lord Jesus (cf. Ps. 40:8) God can here speak of a people in whose heart His law dwells! Could He equally say that of us today? Does the Word of Christ dwell in us richly? (Col. 3:16; John 15:7).

The prayer of v. 9 calls upon the mighty arm of the LORD (Isa. 53:1). This arm had once brought down the might of Egypt and dried up the waters of the Red Sea. Once more He will snatch Israel out of their captivity. As on the banks of the Red Sea, the Spirit will again put songs of triumph into the mouths of the "redeemed" and put "everlasting joy" upon their heads (v. 11; cf. Isa. 35:10).

Jesaja 51:12-23
12Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist du, daß du dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkinde, welches wie Gras dahingegeben wird?13Und daß du Jehova vergissest, der dich gemacht, der die Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat; und dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Grimme des Bedrängers fürchtest, wenn er sich rüstet, um zu verderben? Wo ist denn der Grimm des Bedrängers?14Der in Fesseln Gekrümmte wird alsbald losgelassen werden und wird nicht hinsterben in die Grube, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.15Denn ich bin Jehova, dein Gott, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen; Jehova der Heerscharen ist sein Name. -16Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt und dich bedeckt mit dem Schatten meiner Hand, um die Himmel aufzuschlagen und die Erde zu gründen, und zu Zion zu sagen: Du bist mein Volk!17Erwache, erwache; stehe auf, Jerusalem, die du aus der Hand Jehovas den Becher seines Grimmes getrunken! Den Kelchbecher des Taumels hast du getrunken, hast ihn ausgeschlürft.18Da war niemand, der sie leitete, von allen Kindern, die sie geboren; und niemand, der sie bei der Hand nahm von allen Kindern, die sie großgezogen.19Zweierlei war es, was dir begegnete, wer sollte dir Beileid bezeigen?: die Verheerung und die Zerschmetterung, und die Hungersnot und das Schwert. Wie könnte ich dich trösten?20Deine Kinder sind ohnmächtig hingesunken, sie lagen an allen Straßenecken wie eine Antilope im Netze; sie waren voll des Grimmes Jehovas, des Scheltens deines Gottes.21Darum höre doch dieses, du Elende und Trunkene, aber nicht von Wein!22So spricht Jehova, dein Herr, und dein Gott, der die Rechtssache seines Volkes führt: Siehe, ich nehme aus deiner Hand den Taumelbecher, den Kelchbecher meines Grimmes; du wirst ihn hinfort nicht mehr trinken.23Und ich gebe ihn in die Hand deiner Peiniger, die zu deiner Seele sprachen: Bücke dich, daß wir darüber hinschreiten! Und du machtest deinen Rücken der Erde gleich, und gleich einer Straße für die darüber Schreitenden.

"I, even I, am he that comforteth you" (v. 12). How many believers have experienced that there is no true comfort outside of God! He is indeed "the God of all comfort" (2 Cor. 1:3). But sometimes our experience is like that of the Psalmist who said "My soul refused to be comforted" (Ps. 77:2). The touching appeals of the LORD to His people have met with no response. There was "none to answer" with the exception of a weak remnant who pursued righteousness (Isa. 50:2; Isa. 66:4). But now a redoubled and urgent cry is heard, "Awake, awake, stand up; put on thy beautiful garments" (v. 17; Isa. 52:1). Jerusalem must be snatched from her slumber for the Messiah is about to appear. Isaiah 53 will show us the reception which was to await Him at His first coming. Rejected, Christ ascended back to glory. But today we are on the eve of His return. The Lord Jesus reminds us of His promise, "Behold, I come quickly". He presents Himself as "the bright and morning star" (Rev. 22:12, 16-17). Awoken and filled with hope, the Bride cries with the Spirit, "Come!" Let each one of us echo this in his own heart and reply "Amen. Even so, come, Lord Jesus!"

Jesaja 52:1-15
1Wache auf, wache auf; kleide dich, Zion, in deine Macht! Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn hinfort wird kein Unbeschnittener und kein Unreiner in dich eintreten.2Schüttle den Staub von dir ab, stehe auf, setze dich hin, Jerusalem! Mache dich los von den Fesseln deines Halses, du gefangene Tochter Zion!3Denn so spricht Jehova: Umsonst seid ihr verkauft worden, und nicht um Geld sollt ihr gelöst werden.4Denn so spricht der Herr, Jehova: Nach Ägypten zog mein Volk im Anfang hinab, um sich daselbst aufzuhalten; und Assyrien hat es ohne Ursache bedrückt.5Und nun, was habe ich hier zu schaffen? spricht Jehova. Denn mein Volk ist umsonst hinweggenommen; seine Beherrscher jauchzen, spricht Jehova, und beständig, den ganzen Tag, wird mein Name gelästert.6Darum soll mein Volk meinen Namen kennen lernen, darum an jenem Tage erfahren, daß ich es bin, der da spricht: Hier bin ich!7Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der frohe Botschaft bringt, der Frieden verkündigt, der Botschaft des Guten bringt, der Heil verkündigt, der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht als König!8Stimme deiner Wächter! Sie erheben die Stimme, sie jauchzen insgesamt; denn Auge in Auge sehen sie, wie Jehova Zion wiederbringt.9Brechet in Jubel aus, jauchzet insgesamt, ihr Trümmer Jerusalems! Denn Jehova hat sein Volk getröstet, hat Jerusalem erlöst.10Jehova hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Nationen, und alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres Gottes. -11Weichet, weichet, gehet von dannen hinaus, rühret nichts Unreines an! Gehet hinaus aus ihrer Mitte, reiniget euch, die ihr die Geräte Jehovas traget!12Denn nicht in Hast sollt ihr ausziehen, und nicht in Flucht weggehen; denn Jehova zieht vor euch her, und eure Nachhut ist der Gott Israels.13Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln; er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein.14Gleichwie sich viele über dich entsetzt haben, so entstellt war sein Aussehen, mehr als irgend eines Mannes, und seine Gestalt, mehr als der Menschenkinder15ebenso wird er viele Nationen in Staunen setzen, über ihn werden Könige ihren Mund verschließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war; und was sie nicht gehört hatten, werden sie wahrnehmen.

The Holy Spirit has one primary task on this earth: to direct the believer's gaze to Christ and His suffering. All the exhortations to listen, awake, be separate lead also to the presentation of a person – Christ, the Messiah of Israel. He is the Messenger who brings good news of peace, good and salvation (v. 7). He is equally the Servant who deals prudently (v. 13). Thus, in summary, we have before us His words and His works.

Truly there is ground for amazement and astonishment in meditating upon the inexplicable down-stooping of the Son of God (v. 14 completed by Isa. 53:3). His "marred" visage witnessed against an ungodly world what it cost that perfect Man to go through it. So it is right that God has now exalted Him, extolled . . . and very high", until He appear in glory. Then kings will shut their mouths when they see Him. But the redeemed will never be silent. Like the watchmen of v. 8, in spite of the tiredness of the long vigil, they will lift their voice in a song of triumph, for they will see Him face to face.

Jesaja 53:1-12
1Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden? -2Und er ist wie ein Reis vor ihm aufgeschossen, und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte er kein Ansehen, daß wir seiner begehrt hätten.3Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet.4Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt;5doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.6Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg; und Jehova hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit. -7Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, gleich dem Lamme, welches zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf. -8Er ist hinweggenommen worden aus der Angst und aus dem Gericht. Und wer wird sein Geschlecht aussprechen? Denn er wurde abgeschnitten aus dem Lande der Lebendigen: Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.9Und man hat sein Grab bei Gesetzlosen bestimmt; aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tode, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Munde gewesen ist.10Doch Jehova gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen Jehovas wird in seiner Hand gedeihen.11Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Knecht die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.12Darum werde ich ihm die Großen zuteil geben, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und den Übertretern beigezählt worden ist; er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan.

This is the puzzling Scripture which the chancellor of Queen Candace of Ethiopia was reading in his chariot. "Then Philip . . . began at the same scripture, and preached unto him Jesus." (Acts 8:27 . . .). For us too, this is the beginning of all knowledge: Jesus the Saviour. We had turned every one to his own way of disobedience (v. 6), but in order to save us, the Lamb of God followed the path of perfect obedience and entire submission. On this path He was despised, rejected, oppressed, afflicted and finally cut off by men (vv. 3, 7, 8), but He was wounded, bruised, beaten, put to grief by God Himself (vv. 5, 10). Who will ever fathom the depth of that expression, "it pleased the LORD to bruise Him"? Our griefs and our sorrows (v. 4), our transgressions and our iniquities (v. 5), our sin in all its forms – from the most subtle to the grossest – with all their terrible consequences, such was the unspeakably heavy burden borne by this "man of sorrows".

This was the travail of Thy soul, beloved Saviour! But beyond death, to which Thou freely gavest Thyself, Thou art enjoying now and for evermore, in the very fruit of thy suffering, the inexpressible joy of satisfied love (Heb. 12:2).

Jesaja 54:1-17
1Juble, du Unfruchtbare, die nicht geboren, brich in Jubel aus und jauchze, die keine Wehen gehabt hat! Denn der Kinder der Vereinsamten sind mehr als der Kinder der Vermählten, spricht Jehova.2Mache weit den Raum deines Zeltes, und man spanne aus die Behänge deiner Wohnstätte; wehre nicht! Mache deine Seile lang, und deine Pflöcke stecke fest!3Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken; und dein Same wird die Nationen in Besitz nehmen, und wird die verödeten Städte bevölkern.4Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht beschämt werden, und schäme dich nicht, denn du wirst nicht zu Schanden werden; sondern du wirst der Schmach deiner Jugend vergessen und der Schande deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken.5Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann, Jehova der Heerscharen ist sein Name, und der Heilige Israels ist dein Erlöser: Er wird der Gott der ganzen Erde genannt werden.6Denn wie ein verlassenes und im Geiste betrübtes Weib ruft dich Jehova, und wie ein Weib der Jugend, wenn sie verstoßen ist, spricht dein Gott.7Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen, aber mit großem Erbarmen will ich dich sammeln;8im Zorneserguß habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen, aber mit ewiger Güte werde ich mich deiner erbarmen, spricht Jehova, dein Erlöser.9Denn dieses soll mir sein wie die Wasser Noahs, als ich schwur, daß die Wasser Noahs die Erde nicht mehr überfluten sollten; so habe ich geschworen, daß ich nicht mehr über dich ergrimmen, noch dich schelten werde.10Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Güte wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht Jehova, dein Erbarmer.11Du Elende, Sturmbewegte, Ungetröstete! Siehe, ich lege deine Steine in Bleiglanz und gründe dich mit Saphiren;12und ich mache deine Zinnen aus Rubinen und deine Tore von Karfunkeln und dein ganzes Gebiet von Edelsteinen.13Und alle deine Kinder werden von Jehova gelehrt, und der Friede deiner Kinder wird groß sein.14Durch Gerechtigkeit wirst du befestigt werden. Sei fern von Angst, denn du hast dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er wird dir nicht nahen.15Siehe, wenn man sich auch rottet, so ist es nicht von mir aus; wer sich wider dich rottet, der wird um deinetwillen fallen.16Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der das Kohlenfeuer anbläst und die Waffe hervorbringt, seinem Handwerk gemäß; und ich habe den Verderber geschaffen, um zu zerstören.17Keiner Waffe, die wider dich gebildet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht wider dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte Jehovas und ihre Gerechtigkeit von mir aus, spricht Jehova.

The work in Isaiah 53 having been completed, the believer is now invited to rejoice and sing. Isaiah 53:10 stated, "when thou shalt make his soul an offering for sin, he shall see his seed". The Lord Jesus would confirm this: "Except a corn of wheat fall into the ground and die, it abideth alone: but if it die, it bringeth forth much fruit" (John 12:24). Ch. 54 gives us a glimpse of this rich harvest. Here it refers to Israel the earthly seed, but the New Testament also speaks of the children of the heavenly family: "Jerusalem which is above" (cf. Gal. 4:26-27).

To welcome her sons and daughters, Jerusalem, long widowed and barren, is invited to enlarge the place of her tent, to stretch forth the curtains of her habitations. Because of the work of the cross, God is able to have compassion on her and to gather her up. His anger has been for a small moment, but His kindness will be everlasting (vv. 7, 8; Ps. 30:5).

"All thy children shall be taught of the LORD" promises v. 13, which is quoted in John 6:45. The Lord's work for us consists of two great parts: He has borne our iniquities and He instructs many in righteousness (Isa. 53:11 JND trans.). Let us not forget this second aspect and, if He has borne our sins for us, let us now allow Him to instruct us in righteousness. Thus we will be enabled to bear fruits of righteousness to His glory (2 Cor. 9:10).

Jesaja 55:1-13
1He! Ihr Durstigen alle, kommet zu den Wassern; und die ihr kein Geld habt, kommet, kaufet ein und esset! Ja, kommet, kaufet ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!2Warum wäget ihr Geld dar für das, was nicht Brot ist, und euren Erwerb für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset das Gute, und eure Seele labe sich an Fettem!3Neiget euer Ohr und kommet zu mir; höret, und eure Seele wird leben. Und ich will einen ewigen Bund mit euch schließen: die gewissen Gnaden Davids. -4Siehe, ich habe ihn zu einem Zeugen für Völkerschaften gesetzt, zum Fürsten und Gebieter von Völkerschaften.5Siehe, du wirst eine Nation herbeirufen, die du nicht kanntest; und eine Nation, die dich nicht kannte, wird dir zulaufen, um Jehovas willen, deines Gottes, und wegen des Heiligen Israels; denn er hat dich herrlich gemacht.6Suchet Jehova, während er sich finden läßt; rufet ihn an, während er nahe ist.7Der Gesetzlose verlasse seinen Weg und der Mann des Frevels seine Gedanken; und er kehre um zu Jehova, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung.8Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht Jehova.9Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.10Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Säemann Samen gegeben und Brot dem Essenden:11also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.12Denn in Freuden werdet ihr ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und die Hügel werden vor euch in Jubel ausbrechen, und alle Bäume des Feldes werden in die Hände klatschen;13statt der Dornsträucher werden Zypressen aufschießen, und statt der Brennesseln werden Myrten aufschießen. Und es wird Jehova zum Ruhme, zu einem ewigen Denkzeichen sein, das nicht ausgerottet wird.

As with the rock struck by Moses in the desert (Isa. 48:21), a river of life and blessing flows from the work of Christ's cross — an inexhaustible spring offered to everyone that thirsteth! Here it is the call of the prophet, but the Lord Jesus speaks in the same way when He says, "If any man thirst, let him come unto me, and drink" (John 7:37; see also this gracious "whosoever" in John 3:15-16; John 11:26; John 12:46). Two things characterise God's great salvation.
Firstly, it is free. Men take considerable pains and spend large amounts to obtain "that which satisfieth not", when the most excellent of all we can possess is obtainable "without money and without price". God has paid the full price (cf. Isa. 52:3).
Secondly, salvation must be had now. "Seek ye the LORD while he may be found" (v. 6). God is near, He pardons abundantly . . . but hurry! The time is coming when man will no longer be able to come to Him (John 7:34; John 8:21).

Let us consider in this lovely chapter what is said of thoughts of love and of the ways of God, past finding out (vv. 8, 9; cf. also Rom. 11: 33-36), and of His Word: "it shall not return unto me void" promises v. 11. Has this Word had this effect in your heart?

Jesaja 56:1-57:2; Jesaja 57:15-21
1So spricht Jehova: Wahret das Recht und übet Gerechtigkeit! Denn mein Heil steht im Begriff zu kommen, und meine Gerechtigkeit geoffenbart zu werden.2Glückselig der Mensch, der dieses tut, und das Menschenkind, welches hieran festhält: Der den Sabbath hält, daß er ihn nicht entweihe, und seine Hand davor bewahrt, irgend etwas Böses zu tun!3Und der Sohn der Fremde, der sich Jehova angeschlossen hat, spreche nicht und sage: Jehova wird mich sicherlich von seinem Volke ausschließen; und der Verschnittene sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum.4Denn so spricht Jehova: Den Verschnittenen, welche meine Sabbathe halten und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bunde,5ihnen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern einen Platz geben, und einen Namen, besser als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgerottet werden soll.6Und die Söhne der Fremde, die sich Jehova angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen Jehovas zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, einen jeden, der den Sabbath hält, daß er ihn nicht entweihe, und die da festhalten an meinem Bunde:7die werde ich zu meinem heiligen Berge bringen und sie erfreuen in meinem Bethause; ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.8Es spricht der Herr, Jehova, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln.9Kommet her, um zu fressen, alle ihr Tiere des Feldes, alle ihr Tiere im Walde!10Seine Wächter sind blind, sind alle ohne Erkenntnis; sie alle sind stumme Hunde, die nicht bellen können; sie träumen, liegen da, lieben den Schlummer.11Und die Hunde sind gefräßig, kennen keine Sättigung; und das sind Hirten! Sie haben kein Verständnis; sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, ein jeder von ihnen allen seinem Vorteil nach:12"Kommet her, ich will Wein holen, und laßt uns starkes Getränk saufen; und der morgende Tag soll wie dieser sein, herrlich über alle Maßen!"1Der Gerechte kommt um, und niemand nimmt es zu Herzen, und die Frommen werden hinweggerafft, ohne daß jemand es beachtet, daß der Gerechte vor dem Unglück hinweggerafft wird.2Er geht ein zum Frieden; sie ruhen auf ihren Lagerstätten, ein jeder, der in Geradheit gewandelt hat.
15Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt, und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum, und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.16Denn ich will nicht ewiglich rechten und nicht auf immerdar ergrimmt sein; denn der Geist würde vor mir verschmachten, und die Seelen, die ich ja gemacht habe.17Wegen der Missetat seiner Habsucht ergrimmte ich und schlug es, indem ich mich verbarg und ergrimmt war; und es wandelte abtrünnig auf dem Wege seines Herzens.18Seine Wege habe ich gesehen und werde es heilen; und ich werde es leiten, und Tröstungen erstatten ihm und seinen Trauernden.19Die Frucht der Lippen schaffend, spricht Jehova: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, und ich will es heilen. -20Aber die Gesetzlosen sind wie das aufgewühlte Meer; denn es kann nicht ruhig sein, und seine Wasser wühlen Schlamm und Kot auf.21Kein Friede den Gesetzlosen! spricht mein Gott. -

These two chapters evoke a dark moment in the future history of Israel. The bulk of the people led astray by blind watchmen (v. 10 . . .) will follow after the Anti-Christ (the king, Isa. 57:9). Throughout this time God's eyes are upon His faithful, who keep His sabbaths, and He encourages them by His promises. Having been profaned, the temple is presently in ruins. But it will resume its name and character — a "house of prayer" for the joy of this remnant. Moreover it will be open "for all people" (Isa. 56:7). Christian friends, we have access at all times to God for prayer and praise. Let us make use of this privilege!

Isa. 57:1-2 shows us the true meaning of the death of righteous and of "merciful men". God is taking them away from the judgments prepared for other men (1 Kings 14:12-13).

"I create the fruit of the lips" declares the LORD (Isa. 57:19). Hebrews 13:15 explains this as the "sacrifice of praise". Addressed to God, such sacrifices are produced by Him, through His Spirit in the hearts of His own.

Finally v. 20 draws a quick sketch of the mad restlessness of the wicked and its consequences. Jude completes the picture by comparing them with "raging waves of the sea, foaming out their own shame" (Jude 13).

Jesaja 58:1-14
1Rufe aus voller Kehle, halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme gleich einer Posaune, und tue meinem Volke seine Übertretung kund, und dem Hause Jakob seine Sünden!2Und doch fragen sie nach mir Tag für Tag und begehren meine Wege zu kennen; gleich einer Nation, welche Gerechtigkeit übt und das Recht ihres Gottes nicht verlassen hat, fordern sie von mir Gerichte der Gerechtigkeit, begehren das Herannahen Gottes.3"Warum haben wir gefastet, und du hast es nicht gesehen, unsere Seelen kasteit, und du hast es nicht gemerkt?" Siehe, am Tage eures Fastens geht ihr euren Geschäften nach und dränget alle eure Arbeiter.4Siehe, zu Hader und Zank fastet ihr, und um zu schlagen mit boshafter Faust. Heutzutage fastet ihr nicht, um eure Stimme hören zu lassen in der Höhe.5Ist dergleichen ein Fasten, an dem ich Gefallen habe, ein Tag, an welchem der Mensch seine Seele kasteit? Seinen Kopf zu beugen wie ein Schilf, und Sacktuch und Asche unter sich zu betten, nennst du das ein Fasten und einen dem Jehova wohlgefälligen Tag?6Ist nicht dieses ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: daß man löse die Schlingen der Bosheit, daß man losmache die Knoten des Joches und gewalttätig Behandelte als Freie entlasse, und daß ihr jedes Joch zersprenget?7Besteht es nicht darin, dein Brot dem Hungrigen zu brechen, und daß du verfolgte Elende ins Haus führst? Wenn du einen Nackten siehst, daß du ihn bedeckst und deinem Fleische dich nicht entziehst?8Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird eilends sprossen; und deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit Jehovas wird deine Nachhut sein.9Dann wirst du rufen, und Jehova wird antworten; du wirst um Hilfe schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch, das Fingerausstrecken und unheilvolle Reden aus deiner Mitte hinwegtust,10und deine Speise dem Hungrigen darreichst und die niedergedrückte Seele sättigst: so wird dein Licht aufgehen in der Finsternis, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.11Und beständig wird Jehova dich leiten, und er wird deine Seele sättigen in Zeiten der Dürre und deine Gebeine rüstig machen. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie ein Wasserquell, dessen Gewässer nicht trügen.12Und die aus dir kommen, werden die uralten Trümmer aufbauen; die Grundmauern vergangener Geschlechter wirst du aufrichten; und du wirst genannt werden: Vermaurer der Lücken, Wiederhersteller bewohnbarer Straßen.13Wenn du deinen Fuß vom Sabbath zurückhältst, daß du dein Geschäft nicht tust an meinem heiligen Tage, und den Sabbath ein Ergötzen und den heiligen Tag Jehovas ehrwürdig nennst; und wenn du ihn ehrst, so daß du nicht deine Wege verfolgst, dein Geschäft treibst und eitle Worte redest:14dann wirst du dich an Jehova ergötzen, und ich werde dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde, und werde dich speisen mit dem Erbteil Jakobs, deines Vaters; denn der Mund Jehovas hat geredet.

This great new section of the book begins by showing us the people fasting and afflicting their souls. Since the LORD has regard for precisely those who are "of a contrite and humble spirit" (Isa. 57:15; Isa. 66:2), we may ask: what can He find to say against this? Vv. 3-7 tell us: God is not content with mere outward religious ceremonies, nor with pious statements. By the mouth of another prophet He asks everyone a direct question: "when ye fasted . . . did ye at all fast unto me, even to me?" (Zech. 7:5). How many things can lurk behind a façade of apparent godliness — the pursuit of our own pleasure, even on the sacred Lord's day; harshness and selfishness, debates and strife (vv. 3, 4), judgment and criticism (pointing the finger) besides a whole mass of empty words (vv. 9, 13 JND trans.). God's real demands are these — first and foremost that we relinquish our ties with habitual sins, the chains which hold us to the power of the Enemy (v. 6; Dan. 4:27). Secondly that we put love into practice on every possible occasion (vv. 7, 10). Notice what beautiful promises attend such behaviour!

Jesaja 59:1-21
1Siehe, die Hand Jehovas ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören;2sondern eure Missetaten haben eine Scheidung gemacht zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, daß er nicht hört.3Denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Ungerechtigkeit; eure Lippen reden Lüge, eure Zunge spricht Unrecht.4Niemand ruft Gerechtigkeit aus, und niemand rechtet in Treue; man vertraut auf Nichtigkeit und redet Falschheit; man ist schwanger mit Mühsal und gebiert Unheil.5Basiliskeneier brüten sie aus, und sie weben Spinnengewebe: Wer von ihren Eiern ißt, muß sterben, und wird eines zertreten, so fährt eine Otter heraus;6ihr Gewebe taugt nicht zur Bekleidung, und mit ihrem Gewirke kann man sich nicht bedecken. Ihre Werke sind Werke des Unheils, und Gewalttat ist in ihren Händen.7Ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, unschuldiges Blut zu vergießen; ihre Gedanken sind Gedanken des Unheils, Verwüstung und Zertrümmerung ist auf ihren Bahnen.8Den Weg des Friedens kennen sie nicht, und kein Recht ist in ihren Geleisen; ihre Pfade machen sie krumm: Wer irgend sie betritt, kennt keinen Frieden.9Darum ist das Recht fern von uns, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir harren auf Licht, und siehe, Finsternis; auf Helle, aber in dichtem Dunkel wandeln wir.10Wie Blinde tappen wir an der Wand herum, und wir tappen herum wie solche, die keine Augen haben; wir straucheln am Mittag wie in der Dämmerung. Wir sind unter Gesunden den Toten gleich.11Wir brummen alle wie die Bären, und wir girren wie die Tauben. Wir harren auf Recht, und da ist keines; auf Rettung, aber sie ist fern von uns.12Denn viele sind unserer Übertretungen vor dir, und unsere Sünden zeugen wider uns; denn unserer Übertretungen sind wir uns bewußt, und unsere Missetaten, die kennen wir:13Abfallen von Jehova und ihn verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Bedrückung und Abfall, Lügenworte in sich aufnehmen und sie aus dem Herzen sprechen.14Und das Recht ist zurückgedrängt, und die Gerechtigkeit steht von ferne; denn die Wahrheit ist gestrauchelt auf dem Markte, und die Geradheit findet keinen Einlaß.15Und die Wahrheit wird vermißt; und wer das Böse meidet, setzt sich der Beraubung aus. Und Jehova sah es, und es war böse in seinen Augen, daß kein Recht vorhanden war.16Und er sah, daß kein Mann da war; und er staunte, daß kein Vermittler vorhanden. Da half ihm sein Arm, und seine Gerechtigkeit, sie unterstützte ihn.17Und er zog Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt, und er zog Rachegewänder an als Kleidung und hüllte sich in Eifer wie in einen Mantel.18Nach den Taten, danach wird er vergelten: Grimm seinen Widersachern, Vergeltung seinen Feinden; den Inseln wird er Vergeltung erstatten.19Und sie werden den Namen Jehovas fürchten vom Niedergang an, und vom Sonnenaufgang seine Herrlichkeit. Wenn der Bedränger kommen wird wie ein Strom, so wird der Hauch Jehovas ihn in die Flucht schlagen.20Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, welche in Jakob von der Übertretung umkehren, spricht Jehova.21Und ich, dies ist mein Bund mit ihnen, spricht Jehova: Mein Geist, der auf dir ist, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, werden nicht aus deinem Munde weichen, noch aus dem Munde deiner Nachkommen, noch aus dem Munde der Nachkommen deiner Nachkommen, spricht Jehova, von nun an bis in Ewigkeit.

The iniquities of the people form an impenetrable barrier between the LORD and themselves. They prevent God from accepting any religious service. Conversely He cannot intervene on the behalf of His own while this wall exists. Is this perhaps the reason why our prayers sometimes remain unanswered? (Prov. 15:8, 29).

The overwhelming list of all the accumulated sins of the people is brought before them in vv. 3-8 to make them aware of their sinfulness. Romans 3:10-18 recalls some of these in order to establish beyond argument the wickedness of the whole human race.

In v. 9 it is the faithful remnant who are speaking. They humbly recognise the accuracy of the picture just painted for them. "Our iniquities, we know them" they declare (v. 12), even adding a new list of sins to those already enumerated by the prophet (vv. 13-15). In short, this remnant is showing just how much it is "of a contrite and humble spirit" (Isa. 57:15). So the LORD, according to His promise, will now be able to comfort them, revive them by His Spirit and deal justly with them through the Messiah, their Redeemer and Deliverer, as He will be also for the nations (v. 20; Rom. 11:26).

Jesaja 60:1-14
1Stehe auf, leuchte! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit Jehovas ist über dir aufgegangen.2Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt Jehova auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.3Und Nationen wandeln zu deinem Lichte hin, und Könige zu dem Glanze deines Aufgangs.4Erhebe ringsum deine Augen und sieh! Sie alle versammeln sich, kommen zu dir: Deine Söhne kommen von ferne, und deine Töchter werden auf den Armen herbeigetragen. -5Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird beben und weit werden; denn des Meeres Fülle wird sich zu dir wenden, der Reichtum der Nationen zu dir kommen.6Eine Menge Kamele wird dich bedecken, junge Kamele von Midian und Epha. Allesamt werden sie aus Scheba kommen, Gold und Weihrauch bringen, und sie werden das Lob Jehovas fröhlich verkündigen.7Alle Herden Kedars werden sich zu dir versammeln, die Widder Nebajoths werden dir zu Diensten stehen: Wohlgefällig werden sie auf meinen Altar kommen; und das Haus meiner Pracht werde ich prächtig machen. -8Wer sind diese, die wie eine Wolke geflogen kommen und gleich Tauben zu ihren Schlägen?9Denn auf mich hoffen die Inseln, und die Tarsisschiffe ziehen voran, um deine Kinder aus der Ferne zu bringen, und ihr Silber und ihr Gold mit ihnen, zu dem Namen Jehovas, deines Gottes, und zu dem Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat. -10Und die Söhne der Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige dich bedienen; denn in meinem Grimm habe ich dich geschlagen, aber in meiner Huld habe ich mich deiner erbarmt.11Und deine Tore werden beständig offen stehen; Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen werden, um zu dir zu bringen den Reichtum der Nationen und ihre hinweggeführten Könige.12Denn die Nation und das Königreich, welche dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewißlich vertilgt werden.13Die Herrlichkeit des Libanon wird zu dir kommen, Zypresse, Platane und Scherbinzeder miteinander, um die Stätte meines Heiligtums zu schmücken; und ich werde herrlich machen die Stätte meiner Füße.14Und gebeugt werden zu dir kommen die Kinder deiner Bedrücker, und alle deine Schmäher werden niederfallen zu den Sohlen deiner Füße; und sie werden dich nennen: Stadt Jehovas, Zion des Heiligen Israels.

It is remarkable that in its quotation of v. 1, Ephesians 5:14 turns the expression "the glory of the LORD is risen upon thee" into "Christ shall give thee light". The glory of God is thereby identified with the person of His Son (see also 2 Cor. 4:6). It is linked with the place where He dwells. "I will make the place of my feet glorious" (v. 13). "The Zion of the Holy One of Israel" (v. 14) has its counterpart in the heavenly Jerusalem of Revelation 21. This may be seen by comparing vv. 19, 3, 11 of our chapter with Revelation 21:23-26.

Once again, as in ch. 49, the great regathering of Israel is evoked in a splendid and moving description. This vision and this promise will uphold the faithful remnant in the midst of their tribulations. We Christians, who are sometimes discouraged, should lift up our eyes and consider by faith the people of God, as Abraham was once bidden to do (Gen. 15:5). We are not alone; an innumerable crowd of pilgrims is making its way with us to the heavenly city. Weariness and suffering have often slowed down their pace; but look at them — their faces are radiant. Their heart throbs and swells with the joy of everlasting love (v. 5).

Jesaja 61:1-11
1Der Geist des Herrn, Jehovas, ist auf mir, weil Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;2um auszurufen das Jahr der Annehmung Jehovas und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden;3um den Trauernden Zions aufzusetzen und ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes; damit sie genannt werden Terebinthen der Gerechtigkeit, eine Pflanzung Jehovas, zu seiner Verherrlichung.4Und sie werden die uralten Trümmer aufbauen, die Verwüstungen der Vorzeit aufrichten; und sie werden die verödeten Städte erneuern, was wüst lag von Geschlecht zu Geschlecht.5Und Fremdlinge werden dastehen und eure Herden weiden, und Söhne der Fremde werden eure Ackersleute und eure Weingärtner sein.6Ihr aber, ihr werdet Priester Jehovas genannt werden; Diener unseres Gottes wird man euch heißen. Ihr werdet der Nationen Reichtümer genießen und in ihre Herrlichkeit eintreten.7Anstatt eurer Schmach werdet ihr das Doppelte haben, und anstatt der Schande werden sie jubeln über ihr Teil; darum werden sie in ihrem Lande das Doppelte besitzen, werden ewige Freude haben.8Denn ich, Jehova, liebe das Recht, ich hasse den frevelhaften Raub; und ich werde ihnen ihre Belohnung getreulich geben und einen ewigen Bund mit ihnen schließen.9Und ihr Same wird bekannt werden unter den Nationen, und ihre Sprößlinge inmitten der Völker: Alle, die sie sehen, werden sie erkennen, daß sie ein Same sind, den Jehova gesegnet hat.10Hoch erfreue ich mich in Jehova; meine Seele soll frohlocken in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie ein Bräutigam den Kopfschmuck nach Priesterart anlegt, und wie eine Braut sich schmückt mit ihrem Geschmeide.11Denn wie die Erde ihr Gesproß hervorbringt, und wie ein Garten sein Gesätes aufsprossen läßt, also wird der Herr, Jehova, Gerechtigkeit und Ruhm aufsprossen lassen vor allen Nationen.

The beginning of this chapter is of very special interest. It is the passage chosen by the Lord Jesus when He stood up to read and speak in the synagogue at Nazareth (Luke 4:16-21). We must notice, however, a detail of the utmost importance: the Lord Jesus interrupted His reading in the middle of a sentence and did not mention "the day of vengeance". Only the first part of His ministry (that of grace) was being fulfilled in their ears. What follows, i.e. the judgment, was being held in abeyance and still is to this day. Where our text does not even place a comma, God has already inserted nearly two thousand years of His longsuffering.

In any event vengeance is not the last word in the sentence. It is followed by consolation and joy for the faithful remnant. As Job at his latter end, they will receive double (v. 7) – this double fruitfulness already told out in the name of Ephraim (Gen. 41:52) – "everlasting joy shall be upon them" (v. 7).

In response to these promises, the remnant lift their voices: "I will greatly rejoice in the LORD, my soul shall be joyful in my God; for he hath clothed me with the garments of salvation, he hath covered me with the robe of righteousness . . ." (v. 10). Surely Christians today have the same grounds for praising the Saviour and rejoicing in Him!

Jesaja 62:1-12
1Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht still sein, bis ihre Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und ihr Heil wie eine lodernde Fackel.2Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen, und alle Könige deine Herrlichkeit; und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen der Mund Jehovas bestimmen wird.3Und du wirst eine prachtvolle Krone sein in der Hand Jehovas und ein königliches Diadem in der Hand deines Gottes.4Nicht mehr wird man dich "Verlassene" heißen, und dein Land nicht mehr "Wüste" heißen; sondern man wird dich nennen "meine Lust an ihr", und dein Land "Vermählte"; denn Jehova wird Lust an dir haben, und dein Land wird vermählt werden.5Denn wie der Jüngling sich mit der Jungfrau vermählt, so werden deine Kinder sich mit dir vermählen; und wie der Bräutigam sich an der Braut erfreut, so wird dein Gott sich an dir erfreuen.6Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt; den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr Jehova erinnert, gönnet euch keine Ruhe7und laßt ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem befestigt und bis er es zum Ruhme macht auf Erden! -8Jehova hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: Wenn ich fortan deinen Feinden dein Korn zur Speise gebe, und wenn Söhne der Fremde deinen Most trinken werden, um welchen du dich abgemüht hast!9Sondern die es einsammeln, sollen es essen und Jehova preisen; und die ihn einbringen, sollen ihn trinken in den Vorhöfen meines Heiligtums.10Ziehet, ziehet durch die Tore, bereitet den Weg des Volkes; bahnet, bahnet die Straße, reiniget sie von Steinen; erhebet ein Panier über die Völker!11Siehe, Jehova hat eine Kunde erschallen lassen nach dem Ende der Erde hin: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt; siehe sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her.12Und man wird sie nennen: das heilige Volk, die Erlösten Jehovas; und dich wird man nennen: die Gesuchte, Stadt, die nicht mehr verlassen wird.

Jerusalem the forsaken, the barren and desolate woman, the widow of Isaiah 54, will yet be Beulah – "married" – v. 4, "sought out, a city not forsaken" (v. 12). The LORD her Husband will be able afresh to take pleasure in her. Meanwhile, vigilant watchmen are placed on the walls with the injunction, "ye that make mention of the LORD, keep not silence". Faithful to this command, believing Jews at the end of the age will cry to God, "Remember thy congregation, which thou hast purchased of old . . . thine inheritance, which thou hast redeemed . . ." (Ps. 74:2).

Christian friends, each of us has likewise been put by the Lord into this or that place and has been given a comparable mission, which may be summarised in two words: "Watch and pray" (Matt. 26:41; 1 Peter 4:7). Our prayers are expected above, and rich answers are prepared for them. We too have important matters to lay upon the heart of our heavenly Father – for example, His world-wide Assembly and those in our towns or villages who form part of it. Let us not keep silent since we have the privilege today of being those who put the LORD in remembrance. It is a very touching thing that God speaks as if our prayers were necessary for Him to remember His promises. What grace on His part!

Jesaja 63:1-14
1Wer ist dieser, der von Edom kommt, von Bozra in hochroten Kleidern, dieser, prächtig in seinem Gewande, der einherzieht in der Größe seiner Kraft? Ich bin's, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten. -2Warum ist Rot an deinem Gewande, und sind deine Kleider wie die eines Keltertreters? -3Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war niemand bei mir; und ich zertrat sie in meinem Zorn und zerstampfte sie in meinem Grimm; und ihr Saft spritzte auf meine Kleider, und ich besudelte mein ganzes Gewand.4Denn der Tag der Rache war in meinem Herzen, und das Jahr meiner Erlösung war gekommen.5Und ich blickte umher, und da war kein Helfer; und ich staunte, und da war kein Unterstützer. Da hat mein Arm mir geholfen, und mein Grimm, er hat mich unterstützt.6Und ich trat die Völker nieder in meinem Zorn und machte sie trunken in meinem Grimm, und ich ließ ihren Saft zur Erde rinnen.7Ich will der Gütigkeiten Jehovas gedenken, der Ruhmestaten Jehovas, nach allem, was Jehova uns erwiesen hat, und der großen Güte gegen das Haus Israel, welche er ihnen erwiesen nach seinen Erbarmungen und nach der Menge seiner Gütigkeiten.8Und er sprach: Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht trügen werden; und er ward ihnen zum Heiland.9In all ihrer Bedrängnis war er bedrängt, und der Engel seines Angesichts hat sie gerettet. In seiner Liebe und in seiner Erbarmung hat er sie erlöst; und er hob sie empor und trug sie alle Tage vor alters.10Sie aber sind widerspenstig gewesen und haben seinen heiligen Geist betrübt; da wandelte er sich ihnen in einen Feind: Er selbst stritt wider sie.11Da gedachte sein Volk der Tage vor alters, der Tage Moses: "Wo ist der, welcher sie aus dem Meere heraufführte samt den Hirten seiner Herde? Wo ist der, welcher seinen heiligen Geist in ihre Mitte gab;12der seinen herrlichen Arm zur Rechten Moses einherziehen ließ; der die Wasser vor ihnen her spaltete, um sich einen ewigen Namen zu machen;13der sie durch die Tiefen ziehen ließ, gleich dem Rosse in der Steppe, ohne daß sie strauchelten?14Gleich dem Vieh, welches in das Tal hinabsteigt, brachte der Geist Jehovas sie zur Ruhe. Also hast du dein Volk geleitet, um dir einen herrlichen Namen zu machen." -

Who is He, and from where does He come, this magnificent and formidable figure who here appears on the scene? Why is there blood on His clothing? The Executor of the terrible "day of vengeance" (Luke 21:22) is returning, His task accomplished (v. 4; Isa. 61:2). In their final revolt the peoples will amass themselves on the territory of Edom with the aim of making a last assault against God and His people (Isa. 34:6). But it will be a crushing defeat described in picture form as being like the old time harvesters who gathered the grapes into vats and trampled them.

It may be that we find difficulty in recognising in this Avenger One whom we know as the merciful Saviour. The fact is that His work for the glory of God has both characters. He who was alone on the cross is alone here for judgment (v. 3). Glorious (v. 1), He acts with His glorious arm (v. 12), makes Himself a glorious name (v. 14), dwells in glory (v. 15) — "In thy majesty ride prosperously" as it is said in Psalm 45:4 concerning this same judgment.

A new and last section of the book begins in v. 7 by recalling the loving kindness and the praises of the LORD. Let us not fail to do this, each according as God has dealt in mercy with him.

Jesaja 63:15-19; Jesaja 64:1-12
15"Blicke vom Himmel herab und sieh, von der Wohnstätte deiner Heiligkeit und deiner Majestät! Wo sind dein Eifer und deine Machttaten? Die Regung deines Innern und deine Erbarmungen halten sich gegen mich zurück.16Denn du bist unser Vater; denn Abraham weiß nicht von uns, und Israel kennt uns nicht; du, Jehova, bist unser Vater; unser Erlöser von alters her ist dein Name.17Warum, Jehova, läßt du uns von deinen Wegen abirren, verhärtest unser Herz, daß wir dich nicht fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, der Stämme deines Erbteils!18Auf eine kleine Zeit hat dein heiliges Volk es besessen: Unsere Widersacher haben dein Heiligtum zertreten.19Wir sind zu solchen geworden, über die du von alters her nicht geherrscht hast, die nicht genannt gewesen sind nach deinem Namen." -
1"O daß du die Himmel zerrissest, herniederführest, daß vor deinem Angesicht die Berge erbebten,2wie Feuer Reisig entzündet, Feuer die Wasser wallen macht, um deinen Namen kundzutun deinen Widersachern: Damit die Nationen vor deinem Angesicht erzittern,3indem du furchtbare Taten vollziehst, die wir nicht erwarteten; o daß du herniederführest, daß vor deinem Angesicht die Berge erbebten!4Denn von alters her hat man nicht gehört noch vernommen, hat kein Auge einen Gott gesehen, außer dir, der sich wirksam erwiese für den auf ihn Harrenden.5Du kommst dem entgegen, der Freude daran hat, Gerechtigkeit zu üben, denen, die auf deinen Wegen deiner gedenken. Siehe, du, du ergrimmtest, und wir haben gesündigt; darin sind wir schon lang, so laß uns gerettet werden!6Und wir allesamt sind dem Unreinen gleich geworden, und alle unsere Gerechtigkeiten gleich einem unflätigen Kleide; und wir verwelkten allesamt wie ein Blatt, und unsere Missetaten rafften uns dahin wie der Wind.7Und da war niemand, der deinen Namen anrief, der sich aufmachte, dich zu ergreifen; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und uns vergehen lassen durch unsere Missetaten." -8"Und nun, Jehova, du bist unser Vater; wir sind der Ton, und du bist unser Bildner, und wir alle sind das Werk deiner Hände.9Jehova, zürne nicht allzusehr, und gedenke nicht ewiglich der Missetat. Sieh, schau doch her, dein Volk sind wir alle!10Deine heiligen Städte sind eine Wüste geworden, Zion ist eine Wüste geworden, Jerusalem eine Einöde.11Unser heiliges und herrliches Haus, worin unsere Väter dich lobten, ist mit Feuer verbrannt, und alle unsere Kostbarkeiten sind verheert.12Willst du, Jehova, bei solchem an dich halten? Willst du schweigen und uns ganz und gar niederbeugen?"

The faithful remnant have recalled "the great goodness" which the LORD had formerly bestowed on His people (Isa. 63:7). Having given such proof of His love, could He now abandon them? They therefore appeal to the heart of this God of all help who is their Father. "Look down from heaven . . ." Yet this is not enough for them. "Oh that thou wouldest rend the heavens, that thou wouldest come down . . ." they cry. That is what Christ once did in order to save us, but He will come down again to deliver His own who are under trial, consuming their enemies (Ps. 18:19; Ps. 144:5).

V. 6 compares "all our righteousnesses" to "filthy rags". We can understand that our sins are like that, but our righteousnesses? Yet in truth it is so! What ever good or righteous deeds we performed before our conversion are as rags, which only confirm our wretchedness instead of hiding it. But the Lord replaces these filthy rags with the garments of salvation and a robe of righteousness (Isa. 61:10; Zech. 3:1-5).

Formed like the clay on the potter's wheel (v. 8), we can make nothing of value out of the dust from which we were made (Ps. 100:3). The work of the divine Craftsman who applies Himself to the task of making of us "a vessel unto honour" (2 Tim. 2:21) is alone of value.

Jesaja 65:1-12
1Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin, ich, hier bin ich! Zu einer Nation, die nicht mit meinem Namen genannt war.2Ich habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volke, welches seinen eigenen Gedanken nach auf dem Wege wandelt, der nicht gut ist.3Das Volk, das mich beständig ins Angesicht reizt, in den Gärten opfert und auf Ziegelsteinen räuchert;4welches in den Gräbern sitzt und in verborgenen Orten übernachtet; welches Schweinefleisch ißt und Greuelbrühe in seinen Gefäßen hat;5das da spricht: Bleibe für dich und nahe mir nicht, denn ich bin dir heilig: Diese sind ein Rauch in meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt.6Siehe, das ist vor mir aufgeschrieben. Ich werde nicht schweigen, ich habe denn vergolten;7und in ihren Busen werde ich vergelten eure Missetaten und die Missetaten eurer Väter miteinander, spricht Jehova, die auf den Bergen geräuchert und mich auf den Hügeln verhöhnt haben; und ich werde zuvor ihren Lohn in ihren Busen messen.8So spricht Jehova: Wie wenn sich Most in der Traube findet, und man spricht: Verdirb sie nicht, denn ein Segen ist in ihr; so werde ich tun um meiner Knechte willen, daß ich nicht das Ganze verderbe.9Und ich werde aus Jakob einen Samen hervorgehen lassen, und aus Juda einen Besitzer meiner Berge; und meine Auserwählten sollen es besitzen, und meine Knechte sollen daselbst wohnen.10Und Saron wird zu einer Trift der Schafe, und das Tal Achor zu einem Lagerplatz der Rinder werden, für mein Volk, das mich gesucht hat.11Ihr aber, die ihr Jehova verlasset, die ihr meines heiligen Berges vergesset, die ihr dem Gad einen Tisch zurichtet und der Meni Mischtrank einschenket:12Ich habe euch dem Schwerte bestimmt, und ihr alle werdet zur Schlachtung niedersinken; weil ich gerufen, und ihr nicht geantwortet habt, geredet, und ihr nicht gehört habt, sondern getan, was böse ist in meinen Augen, und das erwählet, woran ich kein Gefallen habe.

"I am found of them that sought me not . . ." writes Isaiah with devastating boldness. This is the expression which Paul uses in quoting v. 1 to the Romans (Rom. 10:20). Under the dictates of the Spirit, the prophet is here in fact clearly opening the door to the nations, who did not seek God and were not called by His name (Isa. 49:6): a bold, not to say revolutionary, declaration to the ears of the Israelites who were so jealous of their privileges. This forms part of the things "not heard" mentioned in the preceding chapter.

The confession and supplications of the poor remnant were drawing to a conclusion with the anguished question, "Wilt thou hold thy peace, and afflict us very sore?" (Isa. 64:12). No, it is never in vain that a repentant heart turns to the Lord (Ps. 51:17). Each one of us knows this by experience.

So God will not keep silent. He speaks and continues until practically the end of the book. Yet, before revealing "what he hath prepared for him that waiteth for him" (His elect and His servants; vv. 9, 10; Isa. 64:4), He must pronounce the final condemnation, not only of Israel's enemies but also of the bulk of the apostate and "rebellious people" (v. 2).

Jesaja 65:13-25
13Darum spricht der Herr, Jehova, also: Siehe, meine Knechte werden essen, ihr aber werdet hungern; siehe, meine Knechte werden trinken, ihr aber werdet dürsten. Siehe, meine Knechte werden sich freuen, ihr aber werdet beschämt sein;14siehe, meine Knechte werden jubeln vor Freude des Herzens, ihr aber werdet schreien vor Herzeleid und heulen vor Kummer des Geistes.15Und ihr werdet euren Namen meinen Auserwählten zum Fluchwort hinterlassen; und der Herr, Jehova, wird dich töten. Seine Knechte aber wird er mit einem anderen Namen nennen:16So daß, wer sich im Lande segnet, sich bei dem Gott der Treue segnen wird, und wer im Lande schwört, bei dem Gott der Treue schwören wird; denn die früheren Drangsale werden vergessen und vor meinen Augen verborgen sein.17Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde; und der früheren wird man nicht mehr gedenken, und sie werden nicht mehr in den Sinn kommen.18Sondern freuet euch und frohlocket für und für über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich wandle Jerusalem in Frohlocken um und sein Volk in Freude.19Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen; und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird nicht mehr darin gehört werden.20Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.21Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.22Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände verbrauchen.23Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten Jehovas, und ihre Sprößlinge werden bei ihnen sein.24Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.25Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Speise sein. Man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht Jehova.

The faithful Israelites will have been mixed for a long time with the mass of the people following the Anti-Christ, but at the appropriate moment God will be able to distinguish them and will reward His servants. Then they will forget their sufferings and will "sing for joy of heart" (v. 14).

We too, children of God, whom the world does not know at present as it did not know Him, will be shown forth by the Lord and with Him at His glorious appearing (1 John 3:1-2). Will our joy be less?

God will create new heavens and a new earth. We are not yet speaking of the replacement of the present universe by new elements as spoken of in 2 Peter 3:13 and Revelation 21:1, but during the reign of a thousand years, both the heavens, relieved of Satan's presence, and the earth, in submission to the Lord, will be in a new state. Creation will know deliverance (Rom. 8:22). Human life will be lengthened: a hundred years will be the age of a child and death will only be an exceptional punishment (Prov. 2:22; Ps. 37:9). Even the cruel instincts of the animals will have disappeared (v. 25).

Jesaja 66:10-24
10Freuet euch mit Jerusalem und frohlocket über sie, alle, die ihr sie liebet; seid hocherfreut mit ihr, alle, die ihr über sie trauert!11Auf daß ihr sauget und euch sättiget an der Brust ihrer Tröstungen, auf daß ihr schlürfet und euch ergötzet an der Fülle ihrer Herrlichkeit.12Denn so spricht Jehova: Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom, und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach, und ihr werdet saugen; auf den Armen werdet ihr getragen und auf den Knieen geliebkost werden.13Wie einen, den seine Mutter tröstet, also werde ich euch trösten; und in Jerusalem sollt ihr getröstet werden.14Und ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen; und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras. Und die Hand Jehovas wird sich kundgeben an seinen Knechten, und gegen seine Feinde wird er ergrimmen.15Denn siehe, Jehova wird kommen im Feuer, und seine Wagen sind wie der Sturmwind, um seinen Zorn zu vergelten in Glut und sein Schelten in Feuerflammen.16Denn durch Feuer und durch sein Schwert wird Jehova Gericht üben an allem Fleische, und der Erschlagenen Jehovas werden viele sein.17Die sich weihen und sich reinigen für die Gärten, hinter einem her in der Mitte; die Schweinefleisch essen und Greuel und Mäuse: allzumal werden sie ein Ende nehmen, spricht Jehova.18Und ich, ihre Werke und ihre Gedanken sind vor mir. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zu versammeln; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.19Und ich werde ein Wunderzeichen an ihnen tun, und werde von ihnen Entronnene an die Nationen senden, nach Tarsis, Pul und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan, nach den fernen Inseln, die von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Nationen verkündigen.20Und sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für Jehova bringen, auf Rossen und auf Wagen und auf Sänften und auf Maultieren und auf Dromedaren, nach meinem heiligen Berge, nach Jerusalem, spricht Jehova, gleichwie die Kinder Israel das Speisopfer in einem reinen Gefäße zum Hause Jehovas bringen.21Und auch aus ihnen werde ich zu Priestern und zu Leviten nehmen, spricht Jehova.22Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jehova, also wird euer Same und euer Name bestehen.23Und es wird geschehen: von Neumond zu Neumond und von Sabbath zu Sabbath wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jehova.24Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleische.

Jerusalem will be an object of joy for the faithful of the nation: "be glad with her, all ye that love her" (v. 10). It is to the latter that Psalm 122 is addressed: "Pray for the peace of Jerusalem: they shall prosper that love thee . . ." (Ps. 122:6). As a reply to this prayer, peace is spread over the city, which becomes the starting point for the knowledge of God's glory to all the nations of the earth.

The Lord is no less attentive today to the prayers of those who love His Church (2 Cor. 11:28). Let us ask that it be kept in peace and that it might manifest the glory of Christ here below.

Even in the midst of millennial happiness, there must be a visible witness to the punishment on earth of those who commit iniquity. A solemn spectacle will be there as a reminder, as was the pile of stones over the tomb of Absalom (2 Sam. 18:17). So finishes this lovely book of Isaiah. Of all the prophecies this one is the biggest, the most often quoted in the New Testament (about 60 times), and the one which speaks most about the Lord Jesus in His sufferings and His glory.

The book of Jeremiah has been placed after the Gospel of Matthew, from September 3 onwards.

Matthew1:1-17
1Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.2Abraham zeugte Isaak; Isaak aber zeugte Jakob, Jakob aber zeugte Juda und seine Brüder;3Juda aber zeugte Phares und Zara von der Thamar; Phares aber zeugte Esrom, Esrom aber zeugte Aram,4Aram aber zeugte Aminadab, Aminadab aber zeugte Nahasson, Nahasson aber zeugte Salmon,5Salmon aber zeugte Boas von der Rahab; Boas aber zeugte Obed von der Ruth; Obed aber zeugte Isai,6Isai aber zeugte David, den König. David aber zeugte Salomon von der, die Urias Weib gewesen;7Salomon aber zeugte Roboam, Roboam aber zeugte Abia, Abia aber zeugte Asa,8Asa aber zeugte Josaphat, Josaphat aber zeugte Joram, Joram aber zeugte Osia,9Osia aber zeugte Joatham, Joatham aber zeugte Achas, Achas aber zeugte Ezekia,10Ezekia aber zeugte Manasse, Manasse aber zeugte Amon, Amon aber zeugte Josia,11Josia aber zeugte Jechonia und seine Brüder um die Zeit der Wegführung nach Babylon.12Nach der Wegführung nach Babylon aber zeugte Jechonia Salathiel, Salathiel aber zeugte Zorobabel,13Zorobabel aber zeugte Abiud, Abiud aber zeugte Eliakim, Eliakim aber zeugte Asor,14Asor aber zeugte Zadok, Zadok aber zeugte Achim, Achim aber zeugte Eliud,15Eliud aber zeugte Eleasar, Eleasar aber zeugte Matthan, Matthan aber zeugte Jakob,16Jakob aber zeugte Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.17So sind nun alle Geschlechter von Abraham bis auf David vierzehn Geschlechter, und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Geschlechter, und von der Wegführung nach Babylon bis auf den Christus vierzehn Geschlechter.

The voice of the prophets has been silent for four hundred years. For God "the fulness of the time was come" (Gal. 4:4). He is about to speak "by His Son" and to reveal to His people, to the world, as well as to each one of us personally, the good news of the gospel (Heb. 1:1-2). It is summed up in a few words: the gift of His Son.

But how can we, with our limited intelligence, come to know such a Person? God has made provision for this in giving us four gospels so that we might consider the glory of His Son under different aspects, just as different lighting effects might be used to display a valuable object. Matthew is the gospel of the King. Here a genealogy is necessary to place the Messiah at the outset within the setting of the promises made to Abraham and to prove irrefutably His title as Heir to the throne of David (Gal. 3:16; John 7:42). In this long list some infamous names (Ahaz, Manasseh, Amon . . .) have not been erased from the record. Before revealing the Saviour, God once more makes it clear that in every generation, whether it be a patriarch, a king, or a woman of doubtful repute, everyone needs the same salvation and the same gospel. You have need of it yourself, dear reader, as much as anyone else.

Matthäus 1:18-25; Matthäus 2:1-6
18Die Geburt Jesu Christi war aber also: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger erfunden von dem Heiligen Geiste.19Joseph aber, ihr Mann, indem er gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen.20Indem er aber solches bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geiste.21Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.22Dies alles geschah aber, auf daß erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, welcher spricht:23"Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel heißen", was verdolmetscht ist: Gott mit uns.24Joseph aber, vom Schlafe erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich;25und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er hieß seinen Namen Jesus.
1Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes', des Königs, siehe, da kamen Magier vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen:2Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.3Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt, und ganz Jerusalem mit ihm;4und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle.5Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn also steht durch den Propheten geschrieben:6"Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird".

The Lord Jesus chose to enter this world in the same way as all men, that is, by birth. Joseph and Mary, objects of exceptional divine favour, were chosen to welcome and bring up the divine Child. The counsels of God are fulfilled; in accordance with the prophecies, the birth of the heir to the throne of David takes place in the royal town of Bethlehem. And you may notice that in this gospel there is no mention of the manger which served as His cradle, nor of anything which reminds us of His poverty. On the contrary, God sees to it that His Son is honoured by several noble visitors: these wise men from the east. As for the leaders of the Jews, no one was morally suitable to come and bow down before the Messiah of Israel. They do not desire His coming. We are, moreover, in one of the darkest periods of this people's history. The cruel Herod is reigning in Jerusalem in violation of Deuteronomy 17:15, for he was an Edomite!

With the exception of a few pious souls whom Luke will introduce to us, nobody in Israel was waiting for the Christ. And today, how many among those who profess Him are truly waiting for His return?

Matthäus 2:7-23
7Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes;8und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige.9Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Orte stand, wo das Kindlein war.10Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude.11Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre Schätze auf und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.12Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege hin in ihr Land.13Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und fliehe nach Ägypten, und sei daselbst, bis ich es dir sage; denn Herodes wird das Kindlein suchen, um es umzubringen.14Er aber stand auf, nahm das Kindlein und seine Mutter des Nachts zu sich und zog hin nach Ägypten.15Und er war daselbst bis zum Tode Herodes', auf daß erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, welcher spricht: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."16Da ergrimmte Herodes sehr, als er sah, daß er von den Magiern hintergangen worden war; und er sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in allen seinen Grenzen waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Magiern genau erforscht hatte.17Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremias geredet ist, welcher spricht:18"Eine Stimme ist in Rama gehört worden, Weinen und viel Wehklagen: Rahel beweint ihre Kinder, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind."19Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum in Ägypten und spricht:20Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und ziehe in das Land Israel; denn sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben trachteten.21Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich, und er kam in das Land Israel.22Als er aber hörte, daß Archelaus über Judäa herrsche, anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dahin zu gehen; und als er im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in die Gegenden von Galiläa23und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet ist: "Er wird Nazarener genannt werden."

After a long journey, foretold in Psalm 72:10, the wise men have been led by the star to the place where the young child was. A matter of great joy for them! They meet Him, present their homage and their gifts, and return by "another way." Is not this the story of every one who comes to the Saviour?

The murderous intentions of Herod are frustrated, as at the same time are those of Satan who was seeking from the moment of Christ's coming into the world to destroy the One who will ultimately be his conqueror. The journey into Egypt, ordered by God to save the infant Child from these criminal plans, illustrates also the grace of the One who wanted to follow the same path as His people in former times.

Two names were given to the Child in the preceding chapter:
that of Jesus (Saviour-God: Matt. 1:21), so precious to the heart of every believer;
then His name Emmanuel (God with us: Matt. 1:23).
To these is now added that of "Nazarene" (v. 23), with a threefold meaning:
the Lord Jesus was morally separated and consecrated to God according to Numbers 6.
He was also a new Branch, out of the stem of Jesse (the father of David) bearing fruit (see Isa. 11:1 and Day by Day comment).
Finally He was for thirty years an unknown citizen of the despised town of Nazareth (John 1:46).

Matthäus 3:1-17
1In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht:2Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.3Denn dieser ist der, von welchem durch den Propheten Jesaias geredet ist, welcher spricht: "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet gerade seine Steige."4Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und wilder Honig.5Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan;6und sie wurden von ihm im Jordan getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.7Als er aber viele der Pharisäer und Sadducäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen?8Bringet nun der Buße würdige Frucht;9und denket nicht bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater; denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.10Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.11Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der nach mir Kommende aber ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geiste und Feuer taufen;12dessen Worfschaufel in seiner Hand ist, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.13Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um von ihm getauft zu werden.14Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?15Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt so sein; denn also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Dann läßt er es ihm zu.16Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald von dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herniederfahren und auf ihn kommen.17Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Just as an ambassador goes in advance of an important person, John the Baptist proclaims the imminent coming of the King. But this King could not take His place among a people who were indifferent to their sinful condition. The preaching of John is therefore a call to repentance. On the other hand, to the Pharisees and Sadducees who came for baptism in a spirit of self-righteousness, he announces judgment.

We can well understand that John was embarrassed when the One whose shoes he was not worthy to unloose presented Himself in His turn for baptism by him. But in v. 15 we hear the first words spoken by the Lord Jesus in this gospel: "Suffer it to be so now . . ." Man had only learnt to do evil; now it was time for God to act in Christ and "to fulfil all righteousness" (Rom. 10:3). "Then he suffered him", it is said of John. Is it not always in our own best interest, too, to let the Saviour have His way?

The Lord Jesus goes up straightway from the water, for He Himself has nothing to confess. And lo! the heavens open to render twofold testimony to Him: the Holy Spirit descends on Him like the anointing oil which formerly marked out the king (cf. 1 Sam. 16:13). At the same time He receives from His Father a wonderful message of love and approval.

Matthäus 4:1-11
1Dann wurde Jesus von dem Geiste in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden;2und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn danach.3Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach:4Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Worte, das durch den Mund Gottes ausgeht."5Dann nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels6und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: "Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest."7Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen."8Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm:9Alles dieses will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.10Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."11Dann verläßt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herzu und dienten ihm.

Endued with the power of the Spirit, the Lord Jesus was ready to fulfil His ministry. But, as with every servant of God, it was necessary that He should first be put to the test. Thus He has to deal with the great Enemy. In order to lead a man of God away from the path of obedience, Satan uses two main tactics: he presents fearful obstacles on the road (for Christ this was particularly the agony of Gethsemane), or on the other hand, he offers attractions by the roadside. And this is what the Devil does here.

But let us notice that in quoting Psalm 91:11-12, he takes good care not to add the following verses which refer to his own downfall: "Thou shalt tread upon the lion and adder: the young lion and the dragon shalt thou trample under feet." The adder is the Serpent, of whom it was prophesied in Genesis 3:15 that his head would be bruised by Christ, "the seed of the woman". When he was in Eden, lacking nothing, the first Adam suffered a threefold defeat through the lusts of the flesh, of the eyes, and the pride of life. The perfect Man triumphs in the wilderness over the old serpent through the sovereign Word of His God (1 John 2:16; Ps. 17:4). And "in that he himself hath suffered being tempted, he is able to succour them that are tempted." (Heb. 2:18).

Matthäus 4:12-25
12Als er aber gehört hatte, daß Johannes überliefert worden war, entwich er nach Galiläa;13und er verließ Nazareth und kam und wohnte in Kapernaum, das am See liegt, in dem Gebiet von Zabulon und Nephtalim;14auf daß erfüllt würde, was durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht:15"Land Zabulon und Land Nephtalim, gegen den See hin, jenseit des Jordan, Galiläa der Nationen:16das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Lande und Schatten des Todes saßen, Licht ist ihnen aufgegangen."17Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.18Als er aber am See von Galiläa wandelte, sah er zwei Brüder: Simon, genannt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die ein Netz in den See warfen, denn sie waren Fischer.19Und er spricht zu ihnen: Kommet mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.20Sie aber verließen alsbald die Netze und folgten ihm nach.21Und als er von dannen weiterging, sah er zwei andere Brüder: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiffe mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze ausbesserten; und er rief sie.22Sie aber verließen alsbald das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.23Und Jesus zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volke.24Und sein Ruf ging aus in das ganze Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie.25Und es folgten ihm große Volksmengen von Galiläa und Dekapolis und Jerusalem und Judäa und von jenseit des Jordan.

In the quotation from Isaiah 9:1-2 there is a slight variation (v. 16). In the prophet's time, the people were still "walking" in the darkness. Now they "sat", having taken their place far away from the light of God, having lost all courage and all hope. This is just the moment when God can intervene. He who is the Light appears, bringing deliverance. He passes by and, at His call, attracted by His love, a few disciples attach themselves to Him and follow Him – two here; two there: Simon and Andrew; James and John. It was the decisive moment for these men, the moment which suddenly changed everything in their life, and which thereafter they would never forget (Matt. 19:27). Yes, at once they left their father, the boats, the nets. But it was to find such a Master as had never been seen before, and the promise of a new task before them – they were to become fishers of men. At the right moment, the Lord will make them evangelists and apostles.

Not all Christians are called to leave their jobs as bread winners or to give up the joys of family ties. But all have at some time heard in their heart the well known voice which said to them, "Follow Me". Have you answered the call?

Vv. 23, 24 sum up beautifully all the work of love of the Lord Jesus.

Matthäus 5:1-16
1Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm.2Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:3Glückselig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel.4Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.5Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land ererben.6Glückselig die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.7Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.8Glückselig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.9Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.10Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.11Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen.12Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.13Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.14Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein.15Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind.16Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.

To follow the Lord Jesus is first of all to obey Him (John 12:26). From then on we can show the same characteristics as the Lord Himself. These characteristics the Lord is now going to teach His disciples. Blessed are those whose faith is simple and who do not depend on their own understanding; blessed are those who sorrow for the wickedness of this world without being thereby stopped from doing good and showing mercy; blessed are those who for the sake of the Lord Jesus put up with all kinds of injustice and persecutions . . . This is not the kind of blessing which the majority of men seek – far from it. But for believers, it is enough for them to have the Lord's approval in order to be happy and blessed. And the joys of the kingdom are reserved for them. Their present position is found in vv. 13, 14. In keeping himself from evil, the Christian on this earth acts as "salt", which preserves from corruption; it has savour, and must give it out (see Job 6:6). He is also "light", with the responsibility of letting the moral features of God shine out before all men, first of all to "all that are in the house": – his own family, and equally in the assembly, the house of God. The bushel is the symbol of trade and business, the bed is the symbol of idleness; both extremes are equally capable of extinguishing all the outshining which should characterise a child of God.

Matthäus 5:17-30
17Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.18Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.19Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel.20Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit vorzüglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.21Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber irgend töten wird, wird dem Gericht verfallen sein.22Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder ohne Grund zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber irgend zu seinem Bruder sagt: Raka! dem Synedrium verfallen sein wird; wer aber irgend sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird.23Wenn du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich daselbst erinnerst, daß dein Bruder etwas wider dich habe,24so laß daselbst deine Gabe vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bringe deine Gabe dar.25Willfahre deiner Gegenpartei schnell, während du mit ihr auf dem Wege bist; damit nicht etwa die Gegenpartei dich dem Richter überliefere, und der Richter dich dem Diener überliefere, und du ins Gefängnis geworfen werdest.26Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.27Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen.28Ich aber sage euch, daß jeder, der ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.29Wenn aber dein rechtes Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir nütze, daß eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde.30Und wenn deine rechte Hand dich ärgert, so haue sie ab und wirf sie von dir; denn es ist dir nütze, daß eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde.

We cannot read these verses from 17 onwards without a feeling of apprehension. It is not only that the Lord asserts here that He has not come to destroy the formidable law of God which condemned us all, but that here He is giving a far more exacting interpretation of the divine will. Up till then a scrupulous Israelite could hope to earn eternal life if he had (more or less) kept all these things from his youth (See Mark 10:20). The words of the Lord Jesus now leave him under no such illusion. If such are the requirements to meet the holiness of God, who then can be saved? Yes, the full measure of divine justice was there in that incomparable Man. But the same Person who had come to declare it had also come to fulfil it in our place (v. 17; Ps. 40:8-10).

Judaism of old was not concerned with what God thought of anger or impure thoughts. It only condemned their extreme expression: murder and adultery. By contrast, the Lord's commandments go back to the source of these guilty deeds and make us aware of what is in our hearts, which are capable of the same things (Matt. 15:19). For before we can begin to speak of grace we have to understand how much we need it.

Matthäus 5:31-48
31Es ist aber gesagt: Wer irgend sein Weib entlassen wird, gebe ihr einen Scheidebrief.32Ich aber sage euch: Wer irgend sein Weib entlassen wird, außer auf Grund von Hurerei, macht, daß sie Ehebruch begeht; und wer irgend eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.33Wiederum habt ihr gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht fälschlich schwören, du sollst aber dem Herrn deine Eide erfüllen.34Ich aber sage euch: Schwöret überhaupt nicht; weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;35noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt;36noch sollst du bei deinem Haupte schwören, denn du vermagst nicht, ein Haar weiß oder schwarz zu machen.37Es sei aber eure Rede: Ja, ja; nein, nein; was aber mehr ist als dieses, ist aus dem Bösen.38Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Auge um Auge, und Zahn um Zahn.39Ich aber sage euch: Widerstehet nicht dem Bösen, sondern wer irgend dich auf deinen rechten Backen schlagen wird, dem biete auch den anderen dar;40und dem, der mit dir vor Gericht gehen und deinen Leibrock nehmen will, dem laß auch den Mantel.41Und wer irgend dich zwingen wird, eine Meile zu gehen, mit dem geh zwei.42Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will.43Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.44Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen,45damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.46Denn wenn ihr liebet, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?47Und wenn ihr eure Brüder allein grüßet, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe?48Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

The One who is speaking here – let us not forget – is the Messiah, the King of Israel. His teaching has been called the charter of the kingdom, for it sets out the conditions which should govern those who will become His subjects. But what a difference between that and the constitution and laws of the nations of this world, which are based on the rights of individuals and on the selfish rule, "each for himself". By contrast, the teaching of the Lord Jesus establishes not only the principles of non-violence, but of love, of humility and of self-denial, all absolutely foreign to the spirit of this world. Some people think that such precepts are inapplicable on the earth where we now live. Would not Christians who followed them literally be helpless victims at the mercy of any abuse imaginable? We may be sure God knows how to protect them in such circumstances. Moreover such an attitude constitutes a powerful witness, capable of confounding those who would wish to harm the believer, and might even lead to their conversion. These vv. 38 to 48 both humiliate and reprove us. How far we are from the One we are told about in 1 Peter 2:22-23; James 5:6 and so many other passages!

Matthäus 6:1-18
1Habet acht, daß ihr euer Almosen nicht gebet vor den Menschen, um von ihnen gesehen zu werden; wenn aber nicht, so habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist.2Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Straßen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.3Du aber, wenn du Almosen gibst, so laß deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut;4damit dein Almosen im Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.5Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn die lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.6Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.7Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden.8Seid ihnen nun nicht gleich; denn euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet.9Betet ihr nun also: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme;10dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden.11Unser nötiges Brot gib uns heute;12und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben;13und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. -14Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebet, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben;15wenn ihr aber den Menschen ihre Vergehungen nicht vergebet, so wird euer Vater auch eure Vergehungen nicht vergeben.16Wenn ihr aber fastet, so sehet nicht düster aus wie die Heuchler; denn sie verstellen ihre Angesichter, damit sie den Menschen als Fastende erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.17Du aber, wenn du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht,18damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinest, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.

Almsgiving (vv. 1-4), prayer (vv. 5-15) and fasting (vv. 16-18) are the three principal ways by which men think to perform their "religious duties". When these actions are performed in a manner intended to be taken notice of by others, the satisfaction thereby obtained takes the place of true reward (John 5:44). Alas! the human heart is so crafty that it makes use of even the best things to increase its own self-importance. The most generous gifts, if given to be seen of men, can be equated with the worst form of selfishness; penitence can be shown on the face — and self-satisfaction may be in the depths of the heart.

The Lord teaches us how to pray. It is not a question in any way of prayer being a meritorious act, but the humble presentation of our needs to our heavenly Father, in the secret of our own room. Are not our prayers often hackneyed phrases, trite repetitions? (see Ecc. 5:2). Yes, even this beautiful prayer, taught by the Lord to His disciples (vv. 9-13), perfectly suited to the needs of that moment, has become a vain repetition for many. The child of God has privileges which the Israelite did not possess. Through the Spirit he can approach the throne of grace at any time in the name of the Lord Jesus. Do we avail ourselves of this?

Matthäus 6:19-34
19Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstört, und wo Diebe durchgraben und stehlen;20sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstört, und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen;21denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.22Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein;23wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis!24Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon.25Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise, und der Leib mehr als die Kleidung?26Sehet hin auf die Vögel des Himmels, daß sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sie?27Wer aber unter euch vermag mit Sorgen seiner Größe eine Elle zuzusetzen?28Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.29Ich sage euch aber, daß selbst nicht Salomon in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen.30Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute ist und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, nicht vielmehr euch, Kleingläubige?31So seid nun nicht besorgt, indem ihr saget: Was sollen wir essen? oder: Was sollen wir trinken? oder: Was sollen wir anziehen?32denn nach allem diesem trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr dies alles bedürfet.33Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.34So seid nun nicht besorgt auf den morgenden Tag, denn der morgende Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.

The single eye is that which has only one object in view. That object, this "treasure", for the believer, is Christ. In the Scriptures it is said we behold Him "with open face" and that vision lightens up the whole of our inward being (read 2 Cor. 3:18; 2 Cor. 4:6-7). Our heart cannot be at one and the same time in heaven and on the earth. To cherish heavenly treasure and at the same time be laying up treasure for ourselves down here are two things which are completely incompatible. It is just as impossible to serve more than one master (v. 24). Otherwise the orders received will often be contradictory. But in renouncing mammon (that means riches; see Luke 16:13), are we not going to expose ourselves to privation, and run the risk of being short of what we need for the present time? The Lord anticipates this lack of faith. "Therefore I say unto you, Take no thought for your life . . ." (v. 25). Let us open our eyes wide, as the Lord bids us. Observe in creation the innumerable small signs of the tender care and goodness of the heavenly Father: the flowers, the birds . . . (cf. Ps. 147:9).

God will never be debtor to those who put His interests before their own, to those who have chosen Him (Luke 10:42). But that is where we must start.

Matthäus 7:1-14
1Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet;2denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden.3Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?4Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?5Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.6Gebet nicht das Heilige den Hunden; werfet auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie dieselben nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.7Bittet, und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.8Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.9Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bitten würde, ihm einen Stein geben wird?10Und wenn er um einen Fisch bitten würde, ihm eine Schlange gegeben wird?11Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisset, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!12Alles nun, was immer ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, also tut auch ihr ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.13Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch dieselbe eingehen.14Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

Vv. 1-6 and v. 12 bring before us the motives which should rule our relationship with men, with our brothers. In attempting to work out solutions to this problem, great thinkers of every civilisation have filled whole libraries of books with their teachings, whether social, political, moral or . . . religious. When we come to the Lord, one small phrase is enough to express and embody His solution so divinely wise, perfect and certain. "Therefore all things whatsoever ye would that men should do to you, do ye even so to them" (cf. Rom. 13:10). This is the golden rule which we have many opportunities to put into practice daily! Let us learn to put ourselves always in the place of those with whom we have to do.

Vv. 13 and 14 remind us that if there are two masters, there are also two ways, two gates. The broad way is that of the majority. And that is so in spite of the clear sign post, enough to make anyone tremble: this way "Destruction" (verse 13)! On the other hand, there are few who find (because there are few who seek – see v. 7) the way that leads to life. "Strait is the gate". You can only go through it after discarding the baggage of your self-righteousness. Reader, on which road are you?

Matthäus 7:15-29
15Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.16An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen?17Also bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.18Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen.19Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.20Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.21Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.22Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?23Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!24Jeder nun, der irgend diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute;25und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten wider jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.26Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird einem törichten Manne verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute;27und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß.28Und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, da erstaunten die Volksmengen sehr über seine Lehre;29denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Since it is by their good fruits that good trees are recognised, do we not then have excellent people mentioned in v. 22? They present themselves with hands full of seemingly good works – prophecies, miracles, demons cast out – all done with the name of the Lord Jesus on their lips. "I never knew you" the Lord Jesus solemnly replies to them. "Your fruits are not those of obedience to God's will" (v. 21).

All these teachings are not difficult to grasp. Where we are lacking, however, is not in ability to understand them, but in putting them truly into practice. That is why, at the end of His discourse, the Lord illustrates in a short parable the difference between putting into practice and merely hearing. We see two houses, similar in outward appearance. But go down into the cellar and have a look. One is founded on the rock of faith in Jesus Christ (1 Cor. 3:11); its builder has dug deep (Luke 6:48). The other house rests only on the moving and uncertain sand of human feelings. Up to the time when the test comes — the inevitable test — it is impossible to differentiate between them. Then . . . well, well! look what has happened to the second house! Wise and foolish, such are the respective names given to the two builders. What is your name?

Matthäus 8:1-17
1Als er aber von dem Berge herabgestiegen war, folgten ihm große Volksmengen.2Und siehe, ein Aussätziger kam herzu und warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.3Und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; sei gereinigt! Und alsbald wurde sein Aussatz gereinigt.4Und Jesus spricht zu ihm: Siehe, sage es niemand; sondern gehe hin, zeige dich dem Priester, und bringe die Gabe dar, die Moses angeordnet hat, ihnen zum Zeugnis.5Als er aber in Kapernaum eintrat, kam ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat und sprach:6Herr, mein Knecht liegt zu Hause gelähmt und wird schrecklich gequält.7Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen.8Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht würdig, daß du unter mein Dach tretest; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund werden.9Denn auch ich bin ein Mensch unter Gewalt und habe Kriegsknechte unter mir; und ich sage zu diesem: Gehe hin, und er geht; und zu einem anderen: Komm, und er kommt; und zu meinem Knechte: Tue dieses, und er tut's.10Als aber Jesus es hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, welche nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.11Ich sage euch aber, daß viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tische liegen werden in dem Reiche der Himmel,12aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.13Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund in jener Stunde.14Und als Jesus in das Haus des Petrus gekommen war, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen.15Und er rührte ihre Hand an, und das Fieber verließ sie; und sie stand auf und diente ihm.16Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Worte, und er heilte alle Leidenden,17damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaias geredet ist, welcher spricht: "Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten."

The service of the Lord in love and righteousness follows on from His teaching. We come first to three miracles of healing. The leper in v. 2 knows the power of the Lord Jesus. But he doubts His love: "If thou wilt, thou canst . . ." The Lord Jesus is indeed willing, and heals him (Hosea 11:3).

The centurion of Capernaum makes his approach with a two-fold feeling: the all powerful authority of the Lord, and his own unworthiness. "Speak the word only". The Lord Jesus wonders at this exceptional faith, and it causes Him to rejoice. He presents it as an example to His followers, and it surely humbles us.

Finally it is necessary for the Master to act even in the family circle of His own followers. He heals the mother-in-law of His disciple, Peter.

The Lord Jesus did not deal with those who were ill in the same way as doctors, who examine the patient, make a diagnosis, write a prescription and then go away. He was not satisfied just to heal them. He Himself "took our infirmities, and bare our sicknesses", going back to their source, which is sin. He has felt all the weight, all its bitterness (John 11:35). Such sympathy is even more precious than the deliverance itself. It is the experience of many Christians in time of illness.

Matthäus 8:18-34
18Als aber Jesus eine große Volksmenge um sich sah, befahl er, an das jenseitige Ufer hinwegzufahren.19Und ein Schriftgelehrter kam herzu und sprach zu ihm: Lehrer, ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst.20Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.21Ein anderer aber von seinen Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.22Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach, und laß die Toten ihre Toten begraben.23Und als er in das Schiff gestiegen war, folgten ihm seine Jünger.24Und siehe, es erhob sich ein großes Ungestüm auf dem See, so daß das Schiff von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief.25Und die Jünger traten hinzu, weckten ihn auf und sprachen: Herr, rette uns, wir kommen um!26Und er spricht zu ihnen: Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige? Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; und es ward eine große Stille.27Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was für einer ist dieser, daß auch die Winde und der See ihm gehorchen?28Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gergesener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Grüften hervorkamen, sehr wütend, so daß niemand jenes Weges vorbeizugehen vermochte.29Und siehe, sie schrieen und sprachen: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, vor der Zeit uns zu quälen?30Es war aber fern von ihnen eine Herde vieler Schweine, welche weidete.31Die Dämonen aber baten ihn und sprachen: Wenn du uns austreibst, so sende uns in die Herde Schweine.32Und er sprach zu ihnen: Gehet hin. Sie aber fuhren aus und fuhren in die Herde Schweine. Und siehe, die ganze Herde Schweine stürzte sich den Abhang hinab in den See, und sie kamen um in dem Gewässer.33Die Hüter aber flohen und gingen in die Stadt und verkündeten alles und das von den Besessenen.34Und siehe, die ganze Stadt ging hinaus, Jesu entgegen, und als sie ihn sahen, baten sie, daß er aus ihren Grenzen weggehen möchte. -

To the scribe who offered to follow Him wherever He went the Lord did not hide the fact that His way was one of complete self-denial. Even the birds of the air, for whom our heavenly Father cares (Matt. 6:26), are better provided for than their Creator when down here. What a stoop was His! He had no place on earth where to lay His head. It was only on the cross, when the work had been completed, that He was at last able to rest – or bow – His head (same Greek verb: John 19:30).

In verse 21 another man answers His invitation with an excuse which is apparently justified. What could be more legitimate than to be present at his father's funeral? However pressing a duty may seem, no "first" can take the place of the Lord's command (Matt. 6:33). We are not told what these two men then decided to do. What is important for us to know is whether we have responded to the call of the Lord Jesus.

The well known and beautiful picture of the crossing of the sea in the storm illustrates the earthly journey of the believer. He encounters a good many storms. But his Saviour is also the Master of the elements and He is with him (Ps. 23:4). He commands the wind and the waves, sickness and death, and Satanic powers, as is shown by the deliverance of the two demoniacs in the country of the Gergesenes.

Matthäus 9:1-17
1Und er stieg in das Schiff, setzte über und kam in seine eigene Stadt.2Und siehe, sie brachten einen Gelähmten zu ihm, der auf einem Bette lag; und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei guten Mutes, Kind, deine Sünden sind vergeben.3Und siehe, etliche von den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert.4Und als Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denket ihr Arges in euren Herzen?5Denn was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?6Auf daß ihr aber wisset, daß der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde Sünden zu vergeben.... Dann sagt er zu dem Gelähmten: Stehe auf, nimm dein Bett auf und geh nach deinem Hause.7Und er stand auf und ging nach seinem Hause.8Als aber die Volksmengen es sahen, fürchteten sie sich und verherrlichten Gott, der solche Gewalt den Menschen gegeben.9Und als Jesus von dannen weiterging, sah er einen Menschen am Zollhause sitzen, Matthäus genannt, und er spricht zu ihm: Folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm nach.10Und es geschah, als er in dem Hause zu Tische lag, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und lagen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern.11Und als die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern?12Als aber Jesus es hörte, sprach er: Die Starken bedürfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken.13Gehet aber hin und lernet, was das ist: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer"; denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.14Dann kommen die Jünger des Johannes zu ihm und sagen: Warum fasten wir und die Pharisäer oft, deine Jünger aber fasten nicht?15Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauern, so lange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten.16Niemand aber setzt einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleid; denn das Eingesetzte reißt von dem Kleide ab, und der Riß wird ärger.17Auch tut man nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern man tut neuen Wein in neue Schläuche, und beide werden zusammen erhalten.

The different diseases which the Lord encounters and heals are so many aspects of the sad condition in which He found His creatures. The leper stresses the defilement of sin; fever stresses the continual feverish agitation of worldly man. The demoniac is under the direct power of Satan, while the dumb, the blind and the deaf (vv. 27, 32; Matt. 11:5) have their various senses closed to the Lord's call, and do not know how to pray. Finally the paralytic whom they bring to the Lord Jesus shows the total incapacity of man to make the slightest movement towards God (cf. John 5:7). He says nothing, he waits . . . he hopes. But the divine Physician (v. 12) knows that a far worse disease is consuming the soul of this paralytic, and He begins by delivering him from that: "Thy sins be forgiven thee." What should we be troubled about most in ourselves and in others? Illness or sin?

The call of Matthew follows, the story being told by himself. He was one of the company of sinners for whom Christ had come.

Finally the question put by John's disciples is the occasion of fresh teaching: in order to contain the new wine of the Gospel, the old bottles of Judaism were no longer adequate.

Matthäus 9:18-38
18Während er dies zu ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher herein und warf sich vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben jetzt verschieden; aber komm und lege deine Hand auf sie, und sie wird leben.19Und Jesus stand auf und folgte ihm, und seine Jünger.20Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten herzu und rührte die Quaste seines Kleides an;21denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid anrühre, so werde ich geheilt werden.22Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei gutes Mutes, Tochter; dein Glaube hat dich geheilt. Und das Weib war geheilt von jener Stunde an.23Und als Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Pfeifer und die lärmende Volksmenge sah,24sprach er: Gehet fort, denn das Mägdlein ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn.25Als aber die Volksmenge hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand; und das Mägdlein stand auf.26Und das Gerücht hiervon ging aus in jenes ganze Land.27Und als Jesus von dannen weiterging, folgten ihm zwei Blinde, welche schrieen und sprachen: Erbarme dich unser, Sohn Davids!28Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Glaubet ihr, daß ich dieses tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr.29Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.30Und ihre Augen wurden aufgetan; und Jesus bedrohte sie und sprach: Sehet zu, niemand erfahre es!31Sie aber gingen aus und machten ihn ruchbar in jenem ganzen Lande.32Als sie aber weggingen, siehe, da brachten sie einen stummen Menschen zu ihm, der besessen war.33Und als der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmengen verwunderten sich und sprachen: Niemals ward es also in Israel gesehen.34Die Pharisäer aber sagten: Er treibt die Dämonen aus durch den Obersten der Dämonen.35Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.36Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.37Dann spricht er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, der Arbeiter aber sind wenige;38bittet nun den Herrn der Ernte, daß er die Arbeiter aussende in seine Ernte.

The Gospels do not relate to us by any means all the miracles performed by the Lord Jesus (see John 21:25). God has only included in His Word those which have some connection with the teaching He wants to give us. Thus the raising from the dead of the daughter of the ruler of the synagogue has, among other things, a prophetic application. The Lord is seen as being on the way to restore life to His people Israel. During this time (the present time), He is available to all those who come to Him in faith, as does the woman in v. 20.

There was sufficient virtue (power, JND trans.) in Jesus to heal "every sickness and every disease" (v. 35). And there was sufficient love in His heart to bear up all His people, as the true Shepherd of Israel (v. 36). Alas! if He met faith here and there, and outstandingly with these two blind men (vv. 28, 29), He was also up against the most terrible unbelief (v. 34).

We, who go through the same world and meet others in the same need (but often with hearts so sadly unaware of it; James 2:15-16), should ask the Lord to give us a wider and clearer vision of His great harvest-field (John 4:35). Let us pray that He will thrust out new labourers into His harvest.

Matthäus 10:1-23
1Und als er seine zwölf Jünger herzugerufen hatte, gab er ihnen Gewalt über unreine Geister, um sie auszutreiben, und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.2Die Namen der zwölf Apostel aber sind diese: Der erste, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder;3Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Lebbäus, der zubenamt war Thaddäus;4Simon, der Kananäer, und Judas, der Iskariot, der ihn auch überlieferte.5Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach: Gehet nicht auf einen Weg der Nationen, und gehet nicht in eine Stadt der Samariter;6gehet aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.7Indem ihr aber hingehet, prediget und sprechet: Das Reich der Himmel ist nahe gekommen.8Heilet Kranke, wecket Tote auf, reiniget Aussätzige, treibet Dämonen aus; umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebet.9Verschaffet euch nicht Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel,10keine Tasche auf den Weg, noch zwei Leibröcke, noch Sandalen, noch einen Stab; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert.11In welche Stadt aber oder in welches Dorf irgend ihr eintretet, erforschet, wer darin würdig ist; und daselbst bleibet, bis ihr weggehet.12Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so grüßet es.13Und wenn nun das Haus würdig ist, so komme euer Friede auf dasselbe; wenn es aber nicht würdig ist, so wende sich euer Friede zu euch zurück.14Und wer irgend euch nicht aufnehmen, noch eure Worte hören wird, gehet hinaus aus jenem Hause oder jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.15Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Lande von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als jener Stadt.16Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.17Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch an Synedrien überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln;18und auch vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zum Zeugnis.19Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.20Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.21Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern, und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben wider die Eltern und sie zum Tode bringen.22Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.23Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so fliehet in die andere; denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen sein wird.

The twelve disciples have become apostles (v. 2). In listing their names, Matthew the publican recalls his own origin (see Matt. 21:31). They have been instructed by the words and example of the divine Physician and the moment comes when they are sent (meaning of the word "apostle") as labourers into the harvest. A child will not be going to school all its life, it is obvious, although in one sense the believer is always in the school of God. But, sooner or later, we should have learned in our lessons the basic essentials, particularly the truth as to the utter helplessness of our natural state. It is only then that the Lord will be able to make use of us. Let us notice some points of the greatest importance: it is the Lord who calls, prepares, sends, directs, maintains, encourages and rewards His servants. They do not go of their own will and are not sent out by men. They do not expect any salary from them but give freely what they have been freely given. How much are these simple truths lost sight of in Christendom! Under the structure of committees, hierarchies and various organisations, human agents, often with the best intentions, are interposed between the Lord and His workers, to the great injury of the latter and, above all, the work which has been entrusted to them.

Matthäus 10:24-42
24Ein Jünger ist nicht über den Lehrer, und ein Knecht nicht über seinen Herrn.25Es ist dem Jünger genug, daß er sei wie sein Lehrer, und der Knecht wie sein Herr. Wenn sie den Hausherrn Beelzebub genannt haben, wieviel mehr seine Hausgenossen!26Fürchtet euch nun nicht vor ihnen. Denn es ist nichts verdeckt, was nicht aufgedeckt, und verborgen, was nicht kundwerden wird.27Was ich euch sage in der Finsternis, redet in dem Lichte, und was ihr höret ins Ohr, rufet aus auf den Dächern.28Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.29Werden nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig verkauft? Und nicht einer von ihnen fällt auf die Erde ohne euren Vater;30an euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.31Fürchtet euch nun nicht; ihr seid vorzüglicher als viele Sperlinge.32Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.33Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.34Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.35Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;36und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.37Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig;38und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.39Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.40Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.41Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen.42Und wer irgend einen dieser Kleinen nur mit einem Becher kalten Wassers tränken wird in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn nicht verlieren.

The disciple is not above his Master (v. 24); he would not wish to claim better treatment than his Lord. Whether he is a Christian, or whether he is a Jew in the coming time of the great tribulation, the true disciple may expect to meet from an unjust and wicked world the same opposition as the Lord Jesus did (see vv. 17, 18). But this will be the opportunity for him to enjoy all the resources of grace, this unbounded grace which knows and keeps the redeemed one even to the extent of a hair of his head (v. 30; see 2 Cor. 12:9).

It is not only the hatred of the world which meets the faithful believer, but he often has to deal with the hostility of his own family (v. 36). May he not be discouraged! The Lord has expressly said that it would be like this, and He has also provided the resources to meet his need.

To take up his cross is to take up the distinctive stigma of those condemned to death. In other words, it is to show that he has finished with the pleasures of the world, and that he has given up his own will. From a human point of view, that amounts to losing his life. "No," says the Master, "it is, on the contrary, the only way to find it." But the motive must be "for my sake," as the Lord Jesus states (2 Cor. 5:14-15).

Matthäus 11:1-19
1Und es geschah, als Jesus seine Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte, ging er von dannen hinweg, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.2Als aber Johannes im Gefängnis die Werke des Christus hörte, sandte er durch seine Jünger3und ließ ihm sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?4Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündet Johannes, was ihr höret und sehet:5Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt;6und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!7Als diese aber hingingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen zu reden über Johannes: Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr vom Winde hin und her bewegt?8Aber was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern angetan? Siehe, die die weichen Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige.9Aber was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, sage ich euch, und mehr als einen Propheten.10Denn dieser ist es, von dem geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird."11Wahrlich, ich sage euch, unter den von Weibern Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer; der Kleinste aber im Reiche der Himmel ist größer als er.12Aber von den Tagen Johannes' des Täufers an bis jetzt wird dem Reiche der Himmel Gewalt angetan, und Gewalttuende reißen es an sich.13Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes.14Und wenn ihr es annehmen wollt, er ist Elias, der kommen soll.15Wer Ohren hat zu hören, der höre!16Wem aber soll ich dieses Geschlecht vergleichen? Es ist Kindern gleich, die auf den Märkten sitzen und ihren Gespielen zurufen und sagen:17Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht gewehklagt.18Denn Johannes ist gekommen, der weder aß noch trank, und sie sagen: Er hat einen Dämon.19Der Sohn des Menschen ist gekommen, der da ißt und trinkt, und sie sagen: Siehe, ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder; und die Weisheit ist gerechtfertigt worden von ihren Kindern.

The Lord is not satisfied with sending out His disciples; He presses on with His own ministry. John the Baptist, by contrast, (Matt. 4:12), has ended his ministry in Herod's prison. The question that John's disciples have just put to the Lord Jesus on his behalf shows us his discouragement and perplexity: the One of whom he had been the great herald was not establishing His kingdom, and was doing nothing to deliver him. Was he then not the promised Messiah? The Lord answers him in a message which gently puts the finger on his weakness (v. 6). But in speaking to the multitudes, He gives unqualified witness to the greatest of all the prophets (vv. 7-15).

When it is a question of entrance into the kingdom, forcefulness (v. 12) becomes a virtue, an indispensable quality. God opens to us all His treasure-house, yet there must be on our part the earnest desire to possess that which He offers us; there must be the holy zeal of faith, which boldly lays hold of all the divine promises. Alas! how many young men, how many young women, through lack of decision and energy, through fear of conflict and of having to give up cherished things, remain outside the door! Let us not forget that the fearful will find themselves there in the company of unbelievers, murderers and all other sinners who are without repentance (Rev. 21:8).

Matthäus 11:20-30
20Dann fing er an, die Städte zu schelten, in welchen seine meisten Wunderwerke geschehen waren, weil sie nicht Buße getan hatten.21Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn zu Tyrus und Sidon die Wunderwerke geschehen wären, die unter euch geschehen sind, längst hätten sie in Sack und Asche Buße getan.22Doch ich sage euch: Tyrus und Sidon wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch.23Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhöht worden bist, bis zum Hades wirst du hinabgestoßen werden; denn wenn in Sodom die Wunderwerke geschehen wären, die in dir geschehen sind, es wäre geblieben bis auf den heutigen Tag.24Doch ich sage euch: Dem Sodomer Lande wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.25Zu jener Zeit hob Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen geoffenbart.26Ja, Vater, denn also war es wohlgefällig vor dir.27Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater, als nur der Sohn, und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.28Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.29Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;30denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

It was in the villages of Galilee that the Lord Jesus had performed most of His miracles. But their hearts had remained closed, just as Isaiah had prophesied: "Who hath believed our report? and to whom is the arm of the LORD revealed?" (Isa. 53:1). To this question, however, the Lord Jesus can "at that time" (v. 25) give a reply and can give thanks to His Father. "Thou hast hid these things from the wise and prudent, and hast revealed them unto babes." Then, turning towards the people, He cries, "Come unto me." "Come with this child-like faith. None other than Myself can reveal the Father to you. And learn not only through the words of My mouth, but of Me, by My example, for I am 'meek and lowly in heart'" (Eph. 4:20-21).

With the Lord Jesus we find two things in apparent contradiction: rest and yoke. The latter is the heavy piece of wood, used to hitch up oxen, symbol of obedience and service. But the Lord's yoke is a light one: His yoke was the will of His Father, to accomplish which was all His delight. At the same time the redeemed one exchanges the fatigue and burden of sin (v. 28) for the joyful devotion of love (2 Cor. 8:3-5). "Blessed are the meek" the Lord Jesus had said (Matt. 5:5). Do they not have the privilege of being like Him?

Matthäus 12:1-21
1Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbath durch die Saaten; es hungerte aber seine Jünger, und sie fingen an, Ähren abzupflücken und zu essen.2Als aber die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbath zu tun nicht erlaubt ist.3Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die bei ihm waren hungerte?4Wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß, welche er nicht essen durfte, noch die bei ihm waren, sondern allein die Priester?5Oder habt ihr nicht in dem Gesetz gelesen, daß an den Sabbathen die Priester in dem Tempel den Sabbath entheiligen und schuldlos sind?6Ich sage euch aber: Größeres als der Tempel ist hier.7Wenn ihr aber erkannt hättet, was es ist: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer", so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben.8Denn der Sohn des Menschen ist Herr des Sabbaths.9Und als er von dannen weiterging, kam er in ihre Synagoge.10Und siehe, da war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, an den Sabbathen zu heilen? auf daß sie ihn anklagen möchten.11Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch wird unter euch sein, der ein Schaf hat und, wenn dieses am Sabbath in eine Grube fiele, es nicht ergreifen und aufrichten wird?12Wieviel vorzüglicher ist nun ein Mensch als ein Schaf! Also ist es erlaubt, an den Sabbathen Gutes zu tun.13Dann spricht er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus. Und er streckte sie aus, und sie ward wiederhergestellt, gesund wie die andere.14Die Pharisäer aber gingen hinaus und hielten Rat wider ihn, wie sie ihn umbrächten.15Als aber Jesus es erkannte, entwich er von dannen; und es folgten ihm große Volksmengen, und er heilte sie alle.16Und er bedrohte sie, daß sie ihn nicht offenbar machten;17damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaias geredet ist, welcher spricht:18Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an welchem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Gericht ankündigen.19Er wird nicht streiten noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Straßen hören;20ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Gericht hinausführe zum Siege;21und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen."

After having offered them the true rest of soul (Matt. 11:28), the Lord Jesus makes them understand that the legal rest of the Sabbath has no longer any reason to exist. As to this question of the Sabbath day, the Pharisees seek to find fault successively with the disciples (v. 2) and the Lord Himself (v. 10). But He makes use of the occasion to explain to them, quoting Hosea 6:6 for the second time (v. 7; see Matt. 9:13; Micah 6:6-8) that the system based on the law and the sacrifices had been set aside by His coming in grace. What purpose did the keeping of the fourth commandment of the law serve when all the others had been broken? Mercy, this also, claimed its rights. And what presumption to impose respect for the Sabbath on the One who had instituted it! In fact, as long as sin reigned, no one could be at rest. Neither man, charged with this burden; nor God: the Father and the Son, working together to remove the root of evil as well as its consequences (John 5:16-17). Thus, without letting Himself be hindered by the counsels of wicked men, the perfect Servant proceeds with His work. He accomplishes it in the spirit of humility, of grace, of gentleness which, according to Isaiah 42:1-4, should have enabled them to recognize Him, and which has always been of such great price in the sight of God (cf. 1 Peter 3:4).

Matthäus 12:22-37
22Dann wurde ein Besessener zu ihm gebracht, blind und stumm; und er heilte ihn, so daß der Blinde und Stumme redete und sah.23Und es erstaunten alle die Volksmengen und sagten: Dieser ist doch nicht etwa der Sohn Davids?24Die Pharisäer aber sagten, als sie es hörten: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus, als durch den Beelzebub, den Obersten der Dämonen.25Da er aber ihre Gedanken wußte, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das wider sich selbst entzweit ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das wider sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen.26Und wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er wider sich selbst entzweit; wie wird denn sein Reich bestehen?27Und wenn ich durch Beelzebub die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.28Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch hingekommen.29Oder wie kann jemand in das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken bindet? Und alsdann wird er sein Haus berauben.30Wer nicht mit mir ist, ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.31Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.32Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.33Entweder machet den Baum gut und seine Frucht gut, oder machet den Baum faul und seine Frucht faul; denn aus der Frucht wird der Baum erkannt.34Otternbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund.35Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatze Böses hervor.36Ich sage euch aber, daß von jedem unnützen Worte, das irgend die Menschen reden werden, sie von demselben Rechenschaft geben werden am Tage des Gerichts;37denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.

The Pharisees hated the Lord Jesus because they were jealous of His power as well as His authority over the multitudes. They challenge the origin of His power as they cannot dispute the miracles themselves. As they have already done before (Matt. 9:34; Matt. 10:25) they attribute to the prince of the devils the power of the Holy Spirit whom God had bestowed on His Beloved (v. 18; cf. Mark 3:29-30). This was blasphemy against the Holy Spirit, a sin which could not be forgiven. No, the work of the Lord was, on the contrary, the proof of His victory over Satan, "the strong man". He had "bound" him when in the wilderness by means of the Word, and now was taking away his captives (see Isa. 49:24-25). Then the Lord Jesus shows these Pharisees that they were themselves under the dominion of Satan: bad trees bring forth bad fruit.

"For out of the abundance of the heart the mouth speaketh" (v. 34). If it is Christ who fills our heart, it will be impossible for us not to speak of Him. "My heart is inditing a good matter . . .": so sing the sons of Korah in Psalm 45. "I speak of the things which I have made touching the king". Conversely, evil thoughts buried deep down within us will rise to our lips sooner or later. And for every word, even an idle one, we will one day have to give account.

Matthäus 12:38-50
38Dann antworteten ihm etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen.39Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas', des Propheten.40Denn gleichwie Jonas drei Tage und drei Nächte in dem Bauche des großen Fisches war, also wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein.41Männer von Ninive werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen, denn sie taten Buße auf die Predigt Jonas'; und siehe, mehr als Jonas ist hier.42Eine Königin des Südens wird auftreten im Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen, denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomons zu hören; und siehe, mehr als Salomon ist hier.43Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er dürre Örter, Ruhe suchend, und findet sie nicht.44Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, von wo ich ausgegangen bin; und wenn er kommt, findet er es leer, gekehrt und geschmückt.45Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, böser als er selbst, und sie gehen hinein und wohnen daselbst; und das Letzte jenes Menschen wird ärger als das Erste. Also wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.46Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen.47Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.48Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?49Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder;50denn wer irgend den Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist, derselbe ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

With ch. 12 we come to the end of the first part of this gospel. The Messiah having been rejected by those who should have been the first to receive Him, the Lord Jesus begins to speak of His death and resurrection. It was the great miracle which remained to be accomplished, and of which the Jews already possessed a type – the story of Jonah swallowed by the great fish. At the same time the Lord brings home to these scribes and Pharisees their overwhelming responsibility. They were so much better instructed than were the heathen people of Nineveh or the queen of Sheba in former times! And by how much did He Himself excel Jonah or Solomon! He had come to dwell in this house of Israel, casting out the demon and sweeping away idolatry (cf. Matt. 8:31; Matt. 21:12-13). But He had not been received and the house remained empty . . . ready to house a power of evil far more terrible than the first. This is what will happen to Israel under the reign of the Antichrist.

Vv. 46-50 show that the Lord Jesus cannot even recognise His relatives as such any more. Henceforth He breaks off earthly and natural relationships with His people, and He explains in parables (Matt. 13) what the kingdom of heaven is and who can be received into it.

Matthäus 13:1-17
1An jenem Tage aber ging Jesus aus dem Hause hinaus und setzte sich an den See.2Und es versammelten sich große Volksmengen zu ihm, so daß er in ein Schiff stieg und sich setzte; und die ganze Volksmenge stand am Ufer.3Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging aus zu säen;4und indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.5Anderes aber fiel auf das Steinichte, wo es nicht viel Erde hatte; und alsbald ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.6Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.7Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es.8Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-,das andere sechzig-,das andere dreißigfältig.9Wer Ohren hat zu hören , der höre!10Und die Jünger traten herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?11Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben;12denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden.13Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören, noch verstehen;14und es wird an ihnen die Weissagung Jesaias' erfüllt, welche sagt: "Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen;15denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile."16Glückselig aber eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören;17denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschauet, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.

The heart of the people had "waxed gross." They had wilfully closed their eyes and stopped their ears (v. 15). And so from henceforth the Lord speaks to them in a hidden way, in parables. His teachings will be reserved for His disciples alone. Yes, Matthew 13:18, 36 and 37 prove to us that the Lord is always ready to explain to His own all that they want to understand. The Bible contains many things which are difficult and obscure to our natural limited intelligence (Deut. 29:29). But the explanation will be given to us at the right moment, if we really want it (see Prov. 28:5). Do not let us be discouraged then by passages or expressions which we do not understand immediately. Let us ask the Lord to explain His Word to us.

The rejection by Israel of the Messiah has yet another consequence: finding no fruit to be harvested in the midst of His people, the Lord is now going to sow the world with the word of the Gospel. Elsewhere this is called "the engrafted word, which is able to save your souls" (James 1:21). But, if there is only one kind of seed, by no means all receive the Word in the same way. How have you received it?

Matthäus 13:18-30
18Höret ihr nun das Gleichnis vom Sämann.19So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist.20Der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;21er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit; und wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, alsbald ärgert er sich.22Der aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge dieses Lebens und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.23Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, welcher wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-,der andere sechzig-,der andere dreißigfältig.24Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte.25Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging hinweg.26Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.27Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut?28Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?29Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit demselben den Weizen ausraufet.30Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

Among those who hear the Word, the Lord in His perfect knowledge of the human heart distinguishes four classes of persons. The first is compared to the trodden down soil of the wayside, which has become hardened by being trampled on by everybody. Does our heart resemble this wayside on which the world passes up and down, so that the Word cannot penetrate it?

Others, like these "stony places" are superficial characters. Their conscience has not been deeply stirred by conviction of sin. Thus the fleeting feeling experienced on hearing the gospel is but the appearance of faith.

If genuine faith necessarily has roots which are invisible, it is by its visible fruits that it is known. Without works, faith is dead, stifled like the seeds sprung up in the midst of the thorns (James 2:17).

But the seed also fell into good ground where the ears could ripen in their season.

The parable of the tares teaches us that the enemy has not only snatched away the good seed whenever he could (v. 19) but that he has also sown bad seed while men slept. Sleep in the spiritual sense puts us at the mercy of every bad influence and so we are continually exhorted to be vigilant (Mark 13:37; 1 Peter 5:8, etc.).

Matthäus 13:31-43
31Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, welches ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;32das zwar kleiner ist als alle Samen, wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als die Kräuter und wird ein Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und sich niederlassen in seinen Zweigen.33Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, welchen ein Weib nahm und unter drei Maß Mehl verbarg, bis es ganz durchsäuert war.34Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,35damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht: "Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen; ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war."36Dann entließ er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers.37Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,38der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;39der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.40Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.41Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;42und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.43Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören , der höre!

In the six "parables of the kingdom" which follow that of the Sower, the Lord sets out what is to be the outcome of His sowing in this world. The parable of the mustard seed becoming a great tree describes the outward form which the kingdom of heaven has developed into after the rejection of the King, while that of the leaven hidden in the measures of meal emphasizes the secret working which undermines its character. It is the period of the responsible Church. After a very small beginning (a few disciples), Christianity has had the great development which we know so well. But its success and its spreading throughout the world are in no way the proof of the blessing and approval of God and do not safeguard it – very much to the contrary – from the attacks of Satan. It has from the earliest times been infiltrated by evil (the birds – cf. vv. 4, 19 – and the leaven).

The mixture which characterises professing Christendom is illustrated in another way by the parable of the tares of the field which the Lord expounds to us here. We know that the name of Christian is assumed today by all those who are baptised, whether or not they are true children of God. The Lord bears with this state of things up to the day of the harvest (Rev. 14:15-16). He will then show by the final destiny of the wheat and the tares what He thinks of each of them.

Matthäus 13:44-58
44Das Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, welchen ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.45Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht;46als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.47Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Netze, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung zusammenbrachte, welches sie,48als es voll war, ans Ufer heraufgezogen hatten; und sie setzten sich nieder und lasen die Guten in Gefäße zusammen, aber die Faulen warfen sie aus.49Also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern,50und sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.51Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr .52Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reiche der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorbringt.53Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen hinweg.54Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so daß sie sehr erstaunten und sprachen: Woher diesem diese Weisheit und die Wunderwerke?55Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas?56Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher nun diesem dies alles?57Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Hause.58Und er tat daselbst nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens.

The short parables of the treasure and the pearl underline two marvellous truths: the very great value attached by Christ to His Assembly, and paid by Him to acquire it — He sold all that He had, even to the giving up of His own life. In the second place, we see the joy that He finds in her. In v. 47 the Gospel net is thrown into the sea of the nations. The Lord had declared to His disciples that He would make them fishers of men. Here then are the servants for this work. But the fish are not all good, . . . nor are all those who are nominally Christians true believers! It is the Word which allows them to be distinguished. The good fish is recognised by its scales and its fins (Lev. 11:9-11) and the true Christian by his moral armour, by his capacity to resist the penetration and the attraction of the current of this world.

Parallel with the treasure which the Lord found in His own (v. 44), v. 52 shows us the treasure which the disciple possesses in His Word. Do we all value it as the treasure from which we can bring forth "things new and old"?

Alas! this chapter ends like the preceding one with the unbelief of the multitudes. They only see in the Lord Jesus the "carpenter's son" with the result that His grace could not be shown towards them.

Matthäus 14:1-21
1Zu jener Zeit hörte Herodes, der Vierfürst, das Gerücht von Jesu und sprach zu seinen Knechten:2Dieser ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, und darum wirken solche Kräfte in ihm.3denn Herodes hatte Johannes gegriffen, ihn gebunden und ins Gefängnis gesetzt, um der Herodias willen, des Weibes seines Bruders Philippus.4Denn Johannes hatte ihm gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.5Und als er ihn töten wollte, fürchtete er die Volksmenge, weil sie ihn für einen Propheten hielten.6Als aber der Geburtstag des Herodes begangen wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen, und sie gefiel dem Herodes;7weshalb er mit einem Eide zusagte, ihr zu geben, um was irgend sie bitten würde.8Sie aber, von ihrer Mutter angewiesen, sagt: Gib mir hier auf einer Schüssel das Haupt Johannes' es Täufers.9Und der König wurde traurig; aber um der Eide und um derer willen, die mit zu Tische lagen, befahl er, es zu geben.10Und er sandte hin und ließ den Johannes im Gefängnis enthaupten.11Und sein Haupt wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mägdlein gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter.12Und seine Jünger kamen herzu, hoben den Leib auf und begruben ihn. Und sie kamen und verkündeten es Jesu.13Und als Jesus es hörte, entwich er von dannen in einem Schiffe an einen öden Ort besonders. Und als die Volksmengen es hörten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten.14Und als er hinausging, sah er eine große Volksmenge, und er wurde innerlich bewegt über sie und heilte ihre Schwachen.15Als es aber Abend geworden war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Der Ort ist öde, und die Zeit ist schon vergangen; entlaß die Volksmengen, auf daß sie hingehen in die Dörfer und sich Speise kaufen.16Jesus aber sprach zu ihnen: Sie haben nicht nötig wegzugehen; gebet ihr ihnen zu essen.17Sie aber sagen zu ihm: Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische.18Er aber sprach: Bringet sie mir her.19Und er befahl den Volksmengen, sich auf das Gras zu lagern, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf gen Himmel und segnete sie, und er brach die Brote und gab sie den Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.20Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, zwölf Handkörbe voll.21Die aber aßen, waren bei fünftausend Männer, ohne Weiber und Kindlein.

Ch. 11 shows us John the Baptist in prison. We learn here that he had been thrown there by Herod (son of the Herod in ch. 2). And for what reason? John had fearlessly reproached him because he had married the wife his brother had repudiated. Now the faithful witness pays with his life for the truth he had had the courage to declare before the king. His death occurs in the midst of the scene of pleasure and feasting in the royal court; it is the frightful outcome of the pleasure that is offered to the wicked (cf. James 5:5-6). Herod could well be sorry at this moment, but he had for a long time wanted to put John to death (v. 5), for hatred of the truth and of those who utter the truth always go together (Gal. 4:16). Humanly speaking, John's end is tragic and horrible; in God's eyes it is the triumphant fulfilment of "his course" (Acts 13:25).

We read between the lines what it must have been for the Lord Jesus to hear the news of the death of His fore-runner. Was not this already the announcement of His own rejection and His cross? It seems that His sadness made Him feel the need to be alone (v. 13). But already the crowds throng Him again, and His heart, thinking only of others, is moved with compassion for them. He performs for their benefit this great miracle of the first multiplication of the loaves.

Matthäus 14:22-36
22Und alsbald nötigte er die Jünger, in das Schiff zu steigen und ihm an das jenseitige Ufer vorauszufahren, bis er die Volksmengen entlassen habe.23Und als er die Volksmengen entlassen hatte, stieg er auf den Berg besonders, um zu beten. Als es aber Abend geworden, war er daselbst allein.24Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen, denn der Wind war ihnen entgegen.25Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, wandelnd auf dem See.26Und als die Jünger ihn auf dem See wandeln sahen, wurden sie bestürzt und sprachen: Es ist ein Gespenst! Und sie schrieen vor Furcht.27Alsbald aber redete Jesus zu ihnen und sprach: Seid gutes Mutes, ich bin's; fürchtet euch nicht!28Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern.29Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiffe und wandelte auf den Wassern, um zu Jesu zu kommen.30Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach:31Herr, rette mich! Alsbald aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du?32Und als sie in das Schiff gestiegen waren, legte sich der Wind.33Die aber in dem Schiffe waren, kamen und warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!34Und als sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezareth.35Und als die Männer jenes Ortes ihn erkannten, schickten sie in jene ganze Umgegend und brachten alle Leidenden zu ihm;36und sie baten ihn, daß sie nur die Quaste seines Kleides anrühren dürften: und so viele ihn anrührten, wurden völlig geheilt.

This scene of the ship in the midst of the tempest is a picture of the present position of the Lord's redeemed. While He is there in heaven, absent but praying and interceding for them, they have to cross painfully the rough sea of this world. Morally it is night: the Enemy raising up the opposition of men, acts in the same way as the wind and the waves which almost defeat the efforts of the rowers. But does not the Lord Jesus come to meet His own? His well-known voice reassures the poor disciples. And faith, resting on His word "Come" carries Peter towards the One he loves. Suddenly his faith fails, and he sinks. What has happened? Peter has taken his eyes off his Master to look at the height of the waves and the violence of the wind – as if it were easier to walk on a calm rather than a troubled sea! But he cries to the Lord, who at once comes to his rescue.

Then the Lord Jesus is encountered in this country of Gennesaret out of which He had been driven on the occasion of the healing of the demoniacs (Matt. 8:34). This is a picture of the moment when His people, having rejected Him, will recognize Him, will render Him homage, and will be delivered by Him.

Matthäus 15:1-20
1Dann kommen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesu und sagen:2Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen.3Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?4Denn Gott hat geboten und gesagt: "Ehre den Vater und die Mutter!" und: "Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben."5Ihr aber saget: Wer irgend zu dem Vater oder zu der Mutter spricht: Eine Gabe sei das, was irgend dir von mir zunutze kommen könnte; und er wird keineswegs seinen Vater oder seine Mutter ehren;6und ihr habt so das Gebot Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen.7Heuchler! Trefflich hat Jesaias über euch geweissagt, indem er spricht:8"Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.9Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren."10Und er rief die Volksmenge herzu und sprach zu ihnen: Höret und verstehet!11Nicht was in den Mund eingeht, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen.12Dann traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer sich ärgerten, als sie das Wort hörten?13Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerottet werden.14Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.15Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Deute uns dieses Gleichnis.16Er aber sprach: Seid auch ihr noch unverständig?17Begreifet ihr noch nicht, daß alles, was in den Mund eingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird?18Was aber aus dem Munde ausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen.19Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerungen;20diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen, aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht.

The religious zeal of the Pharisees confined itself to the strict observance of a certain number of exterior forms and traditions. And, under cover of this religious appearance (which can fool men but cannot deceive God) they followed the inclinations of their natural heart. Through their avarice they had thereby exempted themselves from even their most elementary duties, such as that of providing for the needs of their parents (v. 5; cf. Prov. 28:24). The Lord's question (v. 3) answered point for point that of the Pharisees (v. 2). These latter, by their traditions, made the commandments of God of no effect. Then the Lord Jesus, for whom these commandments were wholly His delight, confounds these hypocrites by their own Scriptures. Then, for the benefit of His disciples who were somewhat disconcerted by His remarks, He lays bare the evil nature of the human heart and shows its utter ruin. Yes, the hands may be scrupulously washed . . . at the same time the heart is full of defilement. We must own the truth of this fearful assessment of the human heart, of our own heart, even though we may hide its contents under a flattering and respectable appearance!

Matthäus 15:21-39
21Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegenden von Tyrus und Sidon;22und siehe, ein kananäisches Weib, das von jenen Grenzen herkam, schrie zu ihm und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen.23Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten herzu und baten ihn und sprachen: Entlaß sie, denn sie schreit hinter uns her.24Er aber antwortete und sprach: Ich bin nicht gesandt, als nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.25Sie aber kam und warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!26Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht schön, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hündlein hinzuwerfen.27Sie aber sprach: Ja, Herr; denn es essen ja auch die Hündlein von den Brosamen, die von dem Tische ihrer Herren fallen.28Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst. Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.29Und Jesus ging von dannen hinweg und kam an den See von Galiläa; und als er auf den Berg gestiegen war, setzte er sich daselbst.30Und große Volksmengen kamen zu ihm, welche Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich hatten, und sie warfen sie ihm zu Füßen; und er heilte sie,31so daß die Volksmengen sich verwunderten, als sie sahen, daß Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme wandelten und Blinde sahen; und sie verherrlichten den Gott Israels.32Als Jesus aber seine Jünger herzugerufen hatte, sprach er: Ich bin innerlich bewegt über die Volksmenge; denn schon drei Tage weilen sie bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht entlassen, ohne daß sie gegessen haben, damit sie nicht etwa auf dem Wege verschmachten.33Und seine Jünger sagen zu ihm: Woher nehmen wir in der Einöde so viele Brote, um eine so große Volksmenge zu sättigen?34Und Jesus spricht zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie aber sagten: Sieben, und wenige kleine Fische.35Und er gebot der Volksmenge, sich auf die Erde zu lagern.36Und er nahm die sieben Brote und die Fische, dankte und brach und gab sie seinen Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.37Und sie aßen alle und wurden gesättigt; und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Körbe voll.38Die aber aßen, waren viertausend Männer, ohne Weiber und Kindlein.39Und als er die Volksmengen entlassen hatte, stieg er in das Schiff und kam in das Gebiet von Magada.

The Lord Jesus pays a visit to the regions of Tyre and Sidon. These heathen villages, He had declared, were less guilty than those of Galilee where He had performed most of His miracles (Matt. 11:21-22). But they had no part in the blessings of "the Son of David" (v. 22); they were strangers from the covenants of promise (Eph. 2:12). The Lord, in seemingly severe words, begins by stressing that fact to the poor Canaanitish woman who supplicates Him for her daughter. And this woman confesses her complete unworthiness. When we take our proper place before God, grace can shine out in all its brightness. In fact, if on man's side there was the slightest right or the least merit, it would no longer be a question of grace but of something due by right (Rom. 4:4). To measure still better the immensity of this grace toward us, let us never forget our miserable state and unworthiness before God.

Then the Lord turns again towards His people. In accordance with Psalm 132:15, He blesses abundantly her provision and satisfies her poor with bread. And what impels Him to act, in this second miracle as in the first, is the compassion by which His heart is constrained for the multitudes (v. 32; Matt. 14:14).

Matthäus 16:1-12
1Und die Pharisäer und Sadducäer kamen herzu, und, um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen.2Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so saget ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot;3und frühmorgens: Heute stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe; das Angesicht des Himmels wisset ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen.4Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt nach einem Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas'. Und er verließ sie und ging hinweg.5Und als seine Jünger an das jenseitige Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.6Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadducäer.7Sie aber überlegten bei sich selbst und sagten: Weil wir keine Brote mitgenommen haben.8Als aber Jesus es erkannte, sprach er: Was überleget ihr bei euch selbst, Kleingläubige, weil ihr keine Brote mitgenommen habt?9Verstehet ihr noch nicht, erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der fünftausend, und wie viele Handkörbe ihr aufhobet?10Noch an die sieben Brote der viertausend, und wie viele Körbe ihr aufhobet?11Wie, verstehet ihr nicht, daß ich euch nicht von Broten sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadducäer?12Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, sich zu hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadducäer.

Once again the Pharisees ask for a sign (Matt. 12:38 . . .); once again the Lord refers them to the sign of Jonah: His death which He is going to accomplish. In our own day, Christians on the eve of the return of the Lord Jesus have no further signs to expect before His coming. Their faith rests on His promise, and not on visible proofs, without which it would no longer be faith. And yet, how many indications there are which convince us that we are coming to the end of the history of the Church down here! The pride of man is inflated as never before; the Christianised world is showing the characteristics foretold in 2 Timothy 3:1-5. There are outward signs also: the Jewish people is returning to its land; the nations are striving to unite together within the framework of the old Roman Empire. Let us open our eyes and raise them towards the skies: the Lord Jesus is coming back.

The Lord leaves these unbelievers and departs (v. 4). But it is now His own disciples who sadden Him by their lack of confidence, and their forgetfulness as to how they had grieved Him in Matt. 15:16-17 by their lack of understanding. Alas! Do we not sometimes resemble them? Let us take heed to the exhortation which God gives us by the mouth of Peter himself: to cast all our care upon Him, for He cares for us (1 Peter 5:7).

Matthäus 16:13-28
13Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Wer sagen die Menschen, daß ich, der Sohn des Menschen, sei?14Sie aber sagten: Etliche: Johannes der Täufer; andere aber: Elias; und andere wieder: Jeremias, oder einer der Propheten.15Er spricht zu ihnen: Ihr aber, wer saget ihr, daß ich sei?16Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.17Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.18Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus; und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.19Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was irgend du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was irgend du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein.20Dann gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagten, daß er der Christus sei.21Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, daß er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden, und getötet und am dritten Tage auferweckt werden müsse.22Und Petrus nahm ihn zu sich und fing an, ihn zu strafen, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir nicht widerfahren.23Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnest nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.24Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach.25Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.26Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber seine Seele einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele?27Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.28Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche von denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reiche.

The question which the Lord puts to His disciples shows us that opinions concerning Himself are divided, and it is still the same today. But you, reader, can you say who He is and what He is to you? It is the revelation of the Father to Peter which prompts him to make his magnificent confession, "Thou art the Christ, the Son of the living God". There is the unshakeable foundation on which the Lord will build His Church (Assembly), of which each believer, like Simon, will become a living stone. How could the forces of evil prevail against that which belongs to Christ, and which He Himself builds? And the Lord honours His disciple with a special mission: by his preaching to open the gates of the kingdom to the Jews and to the Gentiles (Acts 2:36; Acts 10:43).

"From that time forth" the Lord Jesus, referring to the Assembly, must speak of the price He would pay in order to purchase it: His suffering and His death. Then poor Peter, who a moment before was speaking "as the oracles of God", becomes here an instrument of Satan. The latter seeks to turn Christ away from the path of obedience, but he is immediately recognised and repulsed.

The Lord Jesus, who was the first to tread the path of complete self-denial, does not hide what it involves to follow Him (cf. Matt. 10:37-40). Are we ready to follow Him, cost what it may? (Phil. 3:8).

Matthäus 17:1-13
1Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie auf einen hohen Berg besonders.2Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht;3und siehe, Moses und Elias erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm.4Petrus aber hob an und sprach zu Jesu: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, laß uns hier drei Hütten machen, dir eine und Moses eine und Elias eine.5Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret.6Und als die Jünger es hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr.7Und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht.8Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesum allein.9Und als sie von dem Berge herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: Saget niemand das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist.10Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, daß Elias zuerst kommen müsse?11Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Elias zwar kommt zuerst und wird alle Dinge wiederherstellen.12Ich sage euch aber, daß Elias schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was irgend sie wollten. Also wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden.13Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.

Ch. 16 ended with the thought of the sufferings and death of the Lord Jesus. Ch. 17 opens with His appearance in glory, the answer to the promise made to the disciples (Matt. 16:28). After the scorn to which His Son was subjected by His people Israel, and all the forms of unbelief which He met with in the preceding chapter, God wanted to give to chosen witnesses among the people a preview of His royal majesty. What a spectacular scene! But the three disciples are unable to bear it. Fear takes hold of them (after sleep: Luke 9:32). And finally God has to speak, to prevent His beloved Son being confounded with the two companions in glory. Only some time later, after the resurrection, will the disciples understand the import of this magnificent vision, and be authorised to recount it. That is what Peter does in his second epistle (2 Peter 1:17-18). But for the present, while Moses and Elijah return to their rest, the Son of God again takes on Himself the humble "form of a servant" which He had relinquished only for a moment, and descending from the mountain He again takes up the lonely road to the cross.

Matthäus 17:14-27
14Und als sie zu der Volksmenge kamen, trat ein Mensch zu ihm und fiel vor ihm auf die Knie15und sprach: Herr, erbarme dich meines Sohnes, denn er ist mondsüchtig und leidet arg; denn oft fällt er ins Feuer und oft ins Wasser.16Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, und sie konnten ihn nicht heilen.17Jesus aber antwortete und sprach: O ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? Bringet mir ihn her.18Und Jesus bedrohte ihn, und der Dämon fuhr von ihm aus; und von jener Stunde an war der Knabe geheilt.19Da traten die Jünger zu Jesu besonders und sprachen: Warum haben wir ihn nicht austreiben können?20Er aber spricht zu ihnen: Wegen eures Unglaubens; denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berge sagen: Werde versetzt von hier dorthin! und er wird versetzt werden; und nichts wird euch unmöglich sein.21Diese Art aber fährt nicht aus, als nur durch Gebet und Fasten.22Als sie sich aber in Galiläa aufhielten, sprach Jesus zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird überliefert werden in der Menschen Hände,23und sie werden ihn töten, und am dritten Tage wird er auferweckt werden. Und sie wurden sehr betrübt.24Als sie aber nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sprachen: Zahlt euer Lehrer nicht die Doppeldrachmen?25Er sagt: Ja. Und als er in das Haus eintrat, kam Jesus ihm zuvor und sprach: Was dünkt dich Simon? Von wem erheben die Könige der Erde Zoll oder Steuer, von ihren Söhnen oder von den Fremden?26Petrus sagt zu ihm: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: Demnach sind die Söhne frei.27Auf daß wir ihnen aber kein Ärgernis geben, geh an den See, wirf eine Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, tue seinen Mund auf, und du wirst einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.

The worship of the Christian has the effect of transporting him in spirit "to the mountain top" in the company of the glorified Lord. Would that we might experience such moments more often! But it is also necessary for us to know how to descend again with Him into the midst of life's circumstances in this world where Satan reigns. This is the experience which the disciples have to face here. The healing of the lunatic child is the opportunity for the Lord Jesus to emphasize the all-prevailing power of faith.

The scene in vv. 24-27 is both instructing and moving. Peter, always ready to take the lead without thinking, and forgetting the vision of glory and the voice of the Father, undertakes in the name of his Master to pay the temple tax. The Lord Jesus gently asks him if it ever happens that a king's son pays taxes to his own father. (Simon had only shortly before this recognised Him as the Son of the living God). After making this point, the Lord tells Peter nevertheless to pay the money He does not owe. But at the same time He demonstrates His power: it is He who rules over the whole creation, including the fish of the sea (Ps. 8:6-8). And He shows also His love: He associates Himself with His weak disciple in paying for him too.

Matthäus 18:1-14
1In jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist denn der Größte im Reiche der Himmel?2Und als Jesus ein Kindlein herzugerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte und sprach:3Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.4Darum, wer irgend sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kindlein, dieser ist der Größte im Reiche der Himmel;5und wer irgend ein solches Kindlein aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt mich auf.6Wer aber irgend eines dieser Kleinen, die an mich glauben, ärgern wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.7Wehe der Welt der Ärgernisse wegen! Denn es ist notwendig, daß Ärgernisse kommen; doch wehe dem Menschen, durch welchen das Ärgernis kommt!8Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab und wirf ihn von dir. Es ist dir besser, lahm oder als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder mit zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden.9Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist dir besser, einäugig in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden.10Sehet zu, daß ihr nicht eines dieser Kleinen verachtet; denn ich sage euch, daß ihre Engel in den Himmeln allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist.11Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene zu erretten.12Was dünkt euch? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte, und eines von ihnen sich verirrte, läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen und geht hin und sucht das irrende?13Und wenn es geschieht, daß er es findet, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses, als über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind.14Also ist es nicht der Wille eures Vaters, der in den Himmeln ist, daß eines dieser Kleinen verloren gehe.

The world revels in great things. The disciples are not altogether free from that spirit. They want to know who is the greatest in the kingdom of heaven. The Lord, however, replies that the important thing is to enter, and in order to do that one needs to be small. In order to impress this teaching firmly on their spirit, He calls a little child and sets him in the midst of them. Perhaps we have young children around us. They too are set among us as models of confidence and simplicity. Let us be careful not to despise them because of their weakness, their ignorance and their simplicity. And even more, let us avoid stumbling them. The bad example of an older brother is the worst of snares which can be put before the steps of young Christians. The Lord Jesus then repeats here what He has already said on the subject of being stumbled (cf. vv. 8, 9; Matt. 5:29-30).

Far indeed from despising these little ones, God meets their weakness with special care. Angels are charged with watching over them. And let us not forget that the Lord Jesus has come to save them (v. 11); they are placed under the benefit of His work if they die without having attained the age of responsibility. The parable of the lost sheep teaches us the value of one of these lambs to the good Shepherd.

Matthäus 18:15-35
15Wenn aber dein Bruder wider dich sündigt, so gehe hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.16Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde.17Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner.18Wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein.19Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.20Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.21Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal?22Jesus spricht zu ihm: Nicht sage ich dir, bis siebenmal, sondern bis siebzig mal sieben.23Deswegen ist das Reich der Himmel einem Könige gleich geworden, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.24Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete.25Da derselbe aber nicht hatte zu bezahlen, befahl sein Herr, ihn und sein Weib und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu bezahlen.26Der Knecht nun fiel nieder, huldigte ihm und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen.27Der Herr jenes Knechtes aber, innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehn.28Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist.29Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen.30Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe.31Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war.32Dann rief ihn sein Herr herzu und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest;33solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe?34Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war.35Also wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebet.

The Lord explains how quarrels between brethren should be settled (vv. 15-17). We can connect that with His teaching concerning forgiveness (v. 22; cf. Eph. 4:32; Col. 3:13). But it is also an opportunity for Him to revert to the subject of the Assembly, giving us a verse, or rather a promise, of the greatest importance: "For where two or three are gathered together in my name, there am I in the midst of them" (v. 20). From this presence flows all that meets the need of the weakest company of believers gathered in the name of the Lord Jesus. How could there fail to be blessing when He who is the source of it is there in the midst of those who are waiting upon Him? The promise here is particularly in connection with the authority conferred on the assembly (binding and loosing) and with the prayer of two or three for anything, with the assurance that it will be done for them. Alas! how many Christians forget the importance of the prayer meeting.

The parable of the servant owing ten thousand talents (an enormous sum) reminds us of the incalculable debt which God has forgiven us in Christ (Ezra 9:6). What, in comparison, are the petty wrongs we may have to suffer? Divine pardon, of which we have been the objects, makes us responsible to show mercy in our turn.

Matthäus 19:1-26
1Und es geschah, als Jesus diese Reden vollendet hatte, begab er sich von Galiläa hinweg und kam in das Gebiet von Judäa, jenseit des Jordan.2Und es folgten ihm große Volksmengen, und er heilte sie daselbst.3Und die Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es einem Manne erlaubt, aus jeder Ursache sein Weib zu entlassen?4Er aber antwortete und sprach zu ihnen : Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, von Anfang sie Mann und Weib schuf und sprach:5"Um deswillen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und es werden die zwei ein Fleisch sein";6so daß sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch? Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.7Sie sagen zu ihm: Warum hat denn Moses geboten, einen Scheidebrief zu geben und sie zu entlassen?8Er spricht zu ihnen: Moses hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Weiber zu entlassen; von Anfang aber ist es nicht also gewesen.9Ich sage euch aber, daß, wer irgend sein Weib entlassen wird, nicht wegen Hurerei, und eine andere heiraten wird, Ehebruch begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.10Seine Jünger sagen zu ihm: Wenn die Sache des Mannes mit dem Weibe also steht, so ist es nicht ratsam zu heiraten.11Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern denen es gegeben ist;12denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleibe also geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es zu fassen vermag, der fasse es.13Dann wurden Kindlein zu ihm gebracht, auf daß er ihnen die Hände auflege und bete; die Jünger aber verwiesen es ihnen.14Jesus aber sprach: Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solcher ist das Reich der Himmel.15Und er legte ihnen die Hände auf und ging von dannen hinweg.16Und siehe, einer trat herzu und sprach zu ihm: Lehrer, welches Gute soll ich tun, auf daß ich ewiges Leben habe?17Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist gut. Wenn du aber ins Leben eingehen willst, so halte die Gebote.18Er spricht zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Diese: Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis geben;19ehre den Vater und die Mutter, und: du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.20Der Jüngling spricht zu ihm: Alles dieses habe ich beobachtet; was fehlt mir noch?21Jesus sprach zu ihm: Wenn du vollkommen sein willst, so gehe hin, verkaufe deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach.22Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt hinweg, denn er hatte viele Güter.23Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich ich sage euch: Schwerlich wird ein Reicher in das Reich der Himmel eingehen.24Wiederum aber sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr eingehe, als daß ein Reicher in das Reich Gottes eingehe .25Als aber die Jünger es hörten, waren sie sehr erstaunt und sagten: Wer kann dann errettet werden?26Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.

At the beginning of this chapter, the Lord Jesus replies to a question put by the Pharisees, in which He again positively condemns divorce (Matt. 5:31-32).

Then He blesses the little children who are brought to Him and reproves the disciples who would want to turn them away. Do we bring young souls to the Lord in prayer? Or are we, on the contrary, among those who want to prevent them from coming?

In v. 16 we see a young man coming to the Lord Jesus with this excellent wish: to obtain eternal life. Only the question was badly phrased and the Lord wants to make His visitor aware of this. "You want to do something good? Well! there are the commandments!" The young man's answer shows that he was unaware of his condition as a lost sinner, or of his inability to do anything good for God. Then the Lord shows him that there is an idol living in his heart. It is his riches, an obstacle which prevents so many people from coming to Christ and following Him! No, eternal life is not obtained by doing good. Neither the most amiable temperament nor the greatest natural talent help in any way to merit it . . . because it is not something which can be earned. It is a free gift, which the Lord Jesus gives to those who follow Him (John 10:28).

Matthäus 19:27-30; Matthäus 20:1-16
27Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns nun werden?28Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auch ihr werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen sitzen wird auf seinem Throne der Herrlichkeit, auf zwölf Thronen sitzen und richten die zwölf Stämme Israels.29Und ein jeder, der irgend verlassen hat Häuser, oder Brüder, oder Schwestern, oder Vater, oder Mutter, oder Weib, oder Kinder, oder Äcker um meines Namens willen, wird hundertfältig empfangen und ewiges Leben erben.30Aber viele Erste werden Letzte, und Letzte Erste sein.
1Denn das Reich der Himmel ist gleich einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg zu dingen.2Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen Denar den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.3Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markte müßig stehen;4und zu diesen sprach er: Gehet auch ihr hin in den Weinberg, und was irgend recht ist, werde ich euch geben.5Sie aber gingen hin. Wiederum aber ging er aus um die sechste und neunte Stunde und tat desgleichen.6Als er aber um die elfte Stunde ausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was stehet ihr hier den ganzen Tag müßig?7Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns gedungen hat. Er spricht zu ihnen: Gehet auch ihr hin in den Weinberg, und was irgend recht ist, werdet ihr empfangen .8Als es aber Abend geworden war, spricht der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn, anfangend von den letzten bis zu den ersten.9Und als die um die elfte Stunde Gedungenen kamen, empfingen sie je einen Denar.10Als aber die ersten kamen, meinten sie, daß sie mehr empfangen würden; und auch sie empfingen je einen Denar.11Als sie aber den empfingen, murrten sie wider den Hausherrn und sprachen:12Diese letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben.13Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen?14Nimm das Deine und gehe hin. Ich will aber diesem letzten geben wie auch dir.15Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinigen zu tun, was ich will? Blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?16Also werden die Letzten Erste, und die Ersten Letzte sein; denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

This question which preoccupied the disciples so much, to know who would be the first and who the last in the kingdom of heaven, is illustrated by a new parable. We should perhaps be somewhat inclined to take the part of the dissatisfied workers and consider it unjust for the Master to act as he did. But let us look more closely into the story. The early morning workers had come to an agreement with the householder (vv. 2, 13). They valued their work at a particular price. By contrast those who followed had confidence in the master, that he would fix their wages as "whatsoever is just" (vv. 4, 7 JND trans.). They had no reason to regret this. In the kingdom of heaven, the reward is never as of right. All are unprofitable servants according to Luke 17: 10 and no one deserves anything. Everything depends on the sovereign grace of God. From a different point of view, the workers of the eleventh hour are, in reality, the least favoured of all. They have missed the opportunity and the joy of serving this good master for the greater part of the day. The Lord Jesus is the best Master. Let us serve Him from our childhood up. He is the One for whom we can never be too early or serve too long.

In the history of the ways of God, the first workers who came to an agreement with the master represent Israel under the dispensation of the covenant; those of the eleventh hour speak to us of the Gentiles, objects of the grace of God.

Matthäus 20:17-34
17Und als Jesus nach Jerusalem hinaufging, nahm er die zwölf Jünger auf dem Wege besonders zu sich und sprach zu ihnen:18Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen;19und sie werden ihn den Nationen überliefern, um ihn zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen.20Dann trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich nieder und erbat etwas von ihm.21Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagt zu ihm: Sprich, daß diese meine zwei Söhne einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen mögen in deinem Reiche.22Jesus aber antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagen zu ihm: Wir können es.23Und er spricht zu ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken steht nicht bei mir zu vergeben, sondern ist für die, welchen es von meinem Vater bereitet ist.24Und als die Zehn es hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder.25Jesus aber rief sie herzu und sprach: Ihr wisset, daß die Regenten der Nationen über dieselben herrschen und die Großen Gewalt über sie üben.26Unter euch soll es nicht also sein; sondern wer irgend unter euch groß werden will, soll euer Diener sein,27und wer irgend unter euch der Erste sein will, soll euer Knecht sein;28gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.29Und als sie von Jericho auszogen, folgte ihm eine große Volksmenge.30Und siehe, zwei Blinde, die am Wege saßen, als sie hörten, daß Jesus vorübergehe, schrieen und sprachen: Erbarme dich unser, Herr, Sohn Davids!31Die Volksmenge aber bedrohte sie, daß sie schweigen sollten. Sie aber schrieen noch mehr und sprachen: Erbarme dich unser, Herr, Sohn Davids!32Und Jesus blieb stehen und rief sie und sprach: Was wollt ihr, daß ich euch tun soll?33Sie sagen zu ihm: Herr, daß unsere Augen aufgetan werden.34Jesus aber, innerlich bewegt, rührte ihre Augen an; und alsbald wurden ihre Augen sehend, und sie folgten ihm nach.

The Lord Jesus looked for understanding from His disciples on this subject of particular intimacy and solemnity: the suffering and death which await Him at Jerusalem. Well! the mother of James and John chose this very moment to put a very personal request to Him. She would be proud to see her sons occupy the place of honour in the kingdom of the Messiah. The ten show their indignation. Without doubt, this was not just because the request was selfish and out of place, but because each one of them secretly nourished an ambition for that first place. Alas! after all that the Lord had said to them and after He had set that little child in their midst, had they not then learned or remembered anything? We should not pass judgment on them! How much trouble we have in learning our lessons, the same lessons! How much we resemble them!

Then, without any reproach, and with infinite patience, the Master resumes His teaching. And this time He supports it by His own example in v. 28, the everlasting theme of worship for the redeemed.

Pursuing His way which went to Jerusalem, the Lord Jesus heals two blind men at the gate of Jericho. Let us emphasize the lovely persistence of faith on their part and, on the Lord's part, His infinite compassion.

Matthäus 21:1-17
1Und als sie Jerusalem nahten und nach Bethphage kamen, an den Ölberg,2da sandte Jesus zwei Jünger und sprach zu ihnen: Gehet hin in das Dorf, das euch gegenüberliegt; und alsbald werdet ihr eine Eselin angebunden finden, und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führet sie zu mir.3Und wenn jemand etwas zu euch sagt, so sollt ihr sprechen: Der Herr bedarf ihrer, und alsbald wird er sie senden.4Dies alles aber ist geschehen, auf daß erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht:5"Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig und reitend auf einer Eselin und auf einem Füllen, des Lasttiers Jungen."6Als aber die Jünger hingegangen waren und getan hatten, wie Jesus ihnen aufgetragen,7brachten sie die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich auf dieselben.8Und eine sehr große Volksmenge breitete ihre Kleider aus auf den Weg; andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.9Die Volksmengen aber, welche vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen und sprachen: Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!10Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist dieser?11Die Volksmengen aber sagten: Dieser ist Jesus, der Prophet, der von Nazareth in Galiläa.12Und Jesus trat in den Tempel Gottes ein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften, und kauften, und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um.13Und er spricht zu ihnen: Es steht geschrieben: "Mein Haus wird ein Bethaus genannt werden"; "ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht".14Und es traten Blinde und Lahme in dem Tempel zu ihm, und er heilte sie.15Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, welche er tat, und sie Kinder, die im Tempel schrieen und sagten: Hosanna dem Sohne Davids! -16wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber spricht zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: "Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet"?17Und er verließ sie und ging zur Stadt hinaus nach Bethanien, und übernachtete daselbst.

In each of the first three gospels the passing through Jericho and the entry into Jerusalem mark the commencement of the last part of our Saviour's journey down here. The fulfilment of Zechariah 9:9 was a fresh proof for Israel that it was indeed their Messiah who had come to visit them. It was impossible to mistake Him for another: "just, and having salvation; lowly, and riding upon an ass . . ." We might rather have expected a haughty and grand king, making his entry into his capital city on a warhorse, at the head of his armies. But a king who is humble and lowly – that is a notion quite foreign to men's ideas.

These marks of grace and gentleness in no way prevent the Lord from acting with the utmost severity when He sees that the rights of God are trampled under foot (v. 12). It should be the same for those who are His followers. The gentleness which characterises them should not exclude the firmest resolution (1 Cor. 15:58). The presence of the Lord Jesus in the temple has several effects: firstly, immediate cleansing; but at the same time, gracious healing of the sick people who come to Him; then the praise of little children; finally the indignation and opposition of the enemies of the truth.

Matthäus 21:18-32
18Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn.19Und als er einen Feigenbaum an dem Wege sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nimmermehr komme Frucht von dir in Ewigkeit! Und alsbald verdorrte der Feigenbaum.20Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie alsbald ist der Feigenbaum verdorrt!21Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berge sagen werdet: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! so wird es geschehen.22Und alles, was irgend ihr im Gebet glaubend begehret, werdet ihr empfangen.23Und als er in den Tempel kam, traten, als er lehrte, die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: In welchem Recht tust du diese Dinge? Und wer hat dir dieses Recht gegeben?24Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen, und wenn ihr es mir saget, so werde auch ich euch sagen, in welchem Recht ich diese Dinge tue.25Die Taufe Johannes', woher war sie? Vom Himmel oder von Menschen? Sie aber überlegten bei sich selbst und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?26Wenn wir aber sagen: Von Menschen, wir fürchten die Volksmenge, denn alle halten Johannes für einen Propheten.27Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen es nicht. Da sagte auch er zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in welchem Recht ich diese Dinge tue.28Was dünkt euch aber? Ein Mensch hatte zwei Kinder; und er trat hin zu dem ersten und sprach: Kind, geh heute hin, arbeite in meinem Weinberge.29Er aber antwortete und sprach: Ich will nicht; danach aber gereute es ihn, und er ging hin.30Und er trat hin zu dem zweiten und sprach desgleichen. Der aber antwortete und sprach: Ich gehe, Herr, und ging nicht.31Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sagen zu ihm : Der erste. Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes.32Denn Johannes kam zu euch im Wege der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; die Zöllner aber und die Huren glaubten ihm; euch aber, als ihr es sahet, gereute es danach nicht, um ihm zu glauben.

On the road to Jerusalem the Lord performs a miracle, which is not as usual a miracle of loving pity, but a warning sign of the judgment about to fall on the people. Consider the fig tree: nothing but leaves! All the outward forms of piety, but not a single fruit! This was the condition of Israel . . . and it is that of all nominal Christians! This miracle is the occasion for the Lord Jesus to recall to His disciples the all-prevailing power of the prayer of faith.

Then He again enters the temple, where the elders of the people challenge His authority. By His question, the Lord gives them to understand that they are incapable of recognising that authority if they have not first recognised the mission of John the Baptist. Like the second son in the parable (vv. 28-30), the leaders of the people made outward profession that they were accomplishing the will of God. But in reality that will was a dead letter to them (Titus 1:16). By contrast, others who were formerly rebellious, notorious sinners repented after hearing the voice of John, and afterwards accomplished God's will. Children of Christian parents, we risk being overtaken to heaven by those people for whom at present we may have only scorn or condescension (see Matt. 20:16). Think how great is our responsibility!

Matthäus 21:33-46
33Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der einen Weinberg pflanzte und einen Zaun um denselben setzte und einen Kelter in ihm grub und einen Turm baute; und er verdingte ihn an Weingärtner und reiste außer Landes.34Als aber die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte zu empfangen.35Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie.36Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso.37Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen!38Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen!39Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.40Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun?41Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verdingen, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit.42Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?43Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird.44Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf welchen irgend er fallen wird, den wird er zermalmen.45Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, daß er von ihnen rede.46Und als sie ihn zu greifen suchten, fürchteten sie die Volksmengen, denn sie hielten ihn für einen Propheten.

Another parable illustrates the terrible condition of the people and its bad leaders. God expected fruit from His vine, Israel. He had done everything possible to procure it (cf. Isa. 5:1-2). The Jews (and men in general) have demonstrated not only their incapacity to produce it, but also their spirit of revolt and hatred against the true Owner of all things. They have despised and rejected His servants, the prophets, and they now set themselves to drive out – and in what a way – the Heir Himself, in order to remain the sole masters of the inheritance, that is to say, the world (1 Thess. 2:15).

The Lord leads these men on to pronounce their own condemnation (vv. 40, 41). Then He shows that He Himself is "the chief corner-stone, elect, precious", whom God had placed in Israel. Those who were the builders (the leaders among the Jews) had not wanted it so, according to Psalm 118:22-23. Indeed He has also become the chief corner-stone of a "spiritual house", the Assembly, and "a stone of stumbling" for the disobedient (1 Peter 2:4-8). According to this passage, Christ is, strictly speaking, the touchstone of faith. Precious before God, and having this great value to us who believe, He is however rejected by men in general, and becomes a stone of stumbling to unbelievers.

Matthäus 22:1-22
1Und Jesus antwortete und redete wiederum in Gleichnissen zu ihnen und sprach:2Das Reich der Himmel ist einem Könige gleich geworden, der seinem Sohne Hochzeit machte.3Und er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen.4Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Saget den Geladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit.5Sie aber achteten es nicht und gingen hin, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel.6Die übrigen aber ergriffen seine Knechte, mißhandelten und töteten sie.7Der König aber ward zornig und sandte seine Heere aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand.8Dann sagt er zu seinen Knechten: die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig;9so gehet nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit.10Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, so viele sie fanden, sowohl Böse als Gute. Und die Hochzeit wurde voll von Gästen.11Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er daselbst einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleide bekleidet war.12Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid anhast? Er aber verstummte.13Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, nehmet ihn und werfet ihn hinaus in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.14Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.15Dann gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in der Rede in eine Falle lockten.16Und sie senden ihre Jünger mit den Herodianern zu ihm und sagen: Lehrer, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst und dich um niemand kümmerst, denn du siehst nicht auf die Person der Menschen; sage uns nun, was denkst du:17Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben, oder nicht?18Da aber Jesus ihre Bosheit erkannte, sprach er: Was versuchet ihr mich, Heuchler?19Zeiget mir die Steuermünze. Sie aber überreichten ihm einen Denar.20Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Überschrift?21Sie sagen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: Gebet denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.22Und als sie das hörten, verwunderten sie sich und ließen ihn und gingen hinweg.

The parable of the wedding of the king's son is the sequel to that of the wicked husbandmen. It shows what will come to pass after the rejection of the Heir. The Jews, who were the first guests to be invited, refuse the message of grace preached to them by the apostles (the servants of v. 3). The latter then will turn to the Gentiles (Acts 13:46).

God honours men and shows grace in inviting them. You, too, have His letter of invitation in your hands. Alas! scorn and opposition are the two responses which He usually receives (Heb. 2:3). For it is not enough to be invited (v. 3); we must accept and come . . . come in the way prescribed by God, that is to say, with the robe of righteousness which is provided by the King Himself (cf. Phil. 3:9). The man in v. 11 thought his own garments would be quite suitable. He represents those who imagine they will be received in heaven through their own righteousness; they join themselves to the Church, but do not receive Christ as their personal Saviour (Matt. 5:20; Rom. 10:3-4). What dismay awaits them, and how awful their final end!

The Pharisees and Herodians, deaf to all this teaching, approach the Lord Jesus with a question calculated to "entangle" Him. But He at once discerns the trap hidden behind the flatteries. And His unexpected reply turns the tables on them.

Matthäus 22:23-46
23An jenem Tage kamen Sadducäer zu ihm, die da sagen, es gebe keine Auferstehung;24und sie fragten ihn und sprachen: Lehrer, Moses hat gesagt: Wenn jemand stirbt und keine Kinder hat, so soll sein Bruder sein Weib heiraten und soll seinem Bruder Samen erwecken.25Es waren aber bei uns sieben Brüder. Und der erste verheiratete sich und starb; und weil er keinen Samen hatte, hinterließ er sein Weib seinem Bruder.26Gleicherweise auch der zweite und der dritte, bis auf den siebten.27Zuletzt aber von allen starb auch das Weib.28In der Auferstehung nun, wessen Weib von den sieben wird sie sein? Denn alle hatten sie.29Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irret, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes;30denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel.31Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht:32"Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs"? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.33Und als die Volksmengen es hörten, erstaunten sie über seine Lehre.34Als aber die Pharisäer hörten, daß er die Sadducäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich miteinander.35Und es fragte einer aus ihnen, ein Gesetzgelehrter, und versuchte ihn und sprach:36Lehrer, welches ist das große Gebot in dem Gesetz?37Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande".38Dieses ist das große und erste Gebot.39Das zweite aber, ihm gleiche, ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".40An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.41Als aber die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus und sagte:42Was dünkt euch von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagen zu ihm: Davids.43Er spricht zu ihnen: Wie nennt David ihn denn im Geiste Herr, indem er sagt:44"Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße"?45Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er sein Sohn?46Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, noch wagte jemand von dem Tage an, ihn ferner zu befragen.

Another set of disputers, the Sadducees, come to the Lord with a trivial question. They think by this story to demonstrate the absurdity of the resurrection. Before giving proofs of this in the Scriptures, the Lord Jesus applies Himself to the conscience of these men and shows them that they are discussing things without knowing the Scripture, on the uncertain and always faulty basis of their own ideas. That is what so many people do today, especially those attached to sects with false and harmful teachings.

Defeated on the ground of Scripture, the enemies of the truth return to the charge (vv. 34-40). They receive in reply a judicial summing-up of the whole of the law – which condemns them without appeal. Then, in His turn, the Lord puts a question to His interrogators, which silences them. Rejected now He who is at the same time the Son and the Lord of David is going to occupy a glorious place. And those who, one way or another, choose to remain His enemies will find themselves in the place that is reserved for them – the footstool (v. 44). It is always sad to see people so determined to have their own way that they refuse to bend before the very clearest of Bible teaching (2 Tim. 3:8).

Matthäus 23:1-22
1Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach:2Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses' Stuhl gesetzt.3Alles nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun's nicht.4Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten und legen sie auf die Schultern der Menschen, aber sie wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.5Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Denkzettel breit und die Quasten groß.6Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen7und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi, Rabbi! genannt zu werden.8Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.9Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist.10Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus.11Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.12Wer irgend aber sich selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer irgend sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.13Wehe aber euch, Schriftgelehrten und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließet das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr gehet nicht hinein, noch laßt ihr die Hineingehenden eingehen.14(Dieser Vers gehört nicht zum ursprünglichen Text des Matthäusevangeliums.)15Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchziehet das Meer und das Trockene, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so machet ihr ihn zu einem Sohne der Hölle, zwiefältig mehr als ihr.16Wehe euch, blinde Leiter! Die ihr saget: Wer irgend bei dem Tempel schwören wird, das ist nichts; wer aber irgend bei dem Golde des Tempels schwören wird, ist schuldig.17Narren und Blinde! Denn was ist größer, das Gold, oder der Tempel, der das Gold heiligt?18Und: Wer irgend bei dem Altar schwören wird, das ist nichts; wer aber irgend bei der Gabe schwören wird, die auf ihm ist, ist schuldig.19Narren und Blinde! Denn was ist größer, die Gabe oder der Altar, der die Gabe heiligt?20Wer nun bei dem Altar schwört, schwört bei demselben und bei allem, was auf ihm ist.21Und wer bei dem Tempel schwört, schwört bei demselben und bei dem, der ihn bewohnt.22Und wer bei dem Himmel schwört, schwört bei dem Throne Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

The Lord Jesus, who has foiled all the attacks of the religious leaders, now puts the disciples and the multitudes on their guard against such men. That which they said ought to be done was in the main excellent; unfortunately, what they did was very different indeed (see Matt. 21:30). We who have learnt so many Scripture truths and are very well able to remind others of them at the right moment, are we sure about putting them into practice ourselves? (John 13:17; Rom. 2:17 . . .).

What a contrast between these leaders and Christ, the only true Leader! (vv. 8, 10). They approved the law; He fulfilled it (Matt. 5:17). They loaded others with "heavy burdens and grievous to be borne" (v. 4); He called those who were weary and heavy laden, to give them rest (Matt. 11:28). They chose the chief place (v. 6); He, from the manger to the cross, always took the lowest place. He was Servant before being Leader (v. 11). No one will be more exalted than He, for no one has ever been more truly abased. But as for these scribes and Pharisees who sought their own glory, they will go to their own place of ruin and destruction. Instead of the blessings (Beatitudes) He pronounced at the beginning of His ministry, "Woe" is the terrible expression the Saviour must now utter seven times against these men who bear such heavy responsibility.

Matthäus 23:23-39
23wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Krausemünze und den Anis und den Kümmel, und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.24Blinde Leiter, die ihr die Mücke seihet, das Kamel aber verschlucket!25Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr reiniget das Äußere des Bechers und der Schüssel, inwendig aber sind sie voll von Raub und Unenthaltsamkeit.26Blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, auf daß auch das Auswendige derselben rein werde.27Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleichet übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinigkeit sind.28Also scheinet auch ihr von außen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid ihr voll Heuchelei und Gestezlosigkeit.29Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr bauet die Gräber der Propheten und schmücket die Grabmäler der Gerechten und saget:30Wären wir in den Tagen unserer Väter gewesen, so würden wir nicht ihre Teilhaber an dem Blute der Propheten gewesen sein.31Also gebet ihr euch selbst Zeugnis, daß ihr Söhne derer seid, welche die Propheten ermordet haben;32und ihr, machet voll das Maß eurer Väter!33Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?34Deswegen siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie verfolgen von Stadt zu Stadt;35damit über euch komme alles gerechte Blut, das auf der Erde vergossen wurde, von dem Blute Abels, des Gerechten, bis zu dem Blute Zacharias', des Sohnes Barachias', den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar ermordet habt.36Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen.37Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!38Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen;39denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprechet: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!"

In these strong terms the Lord solemnly condemns those who might be called the "clergy" in Israel. They were doubly guilty, these blind guides who not only failed to enter the kingdom of heaven themselves, but abused their position of authority by preventing others from entering (v. 13). Punctilious in small things, they neglected the principal matters: judgment, mercy and faith (v. 23). Besides all that, their hypocritical mask deceived those simple folk who put their confidence in them. The Lord Jesus, filled with indignation, uncovers their true image: they are "whited sepulchres" (inwardly dead), "serpents", murderers, sons of murderers.

Before departing from the temple and leaving desolate the house where God no longer had His place, the Lord Jesus expresses Himself in deeply moving terms as to the judgment which would fall on Jerusalem. We can understand a little what it must have been to His heart so divinely sensitive to the scornful rejection of the grace offered. "And ye would not!" (Matt. 22:3; Hosea 11:7). Overwhelming words! What person among those who will one day have to hear them will be able to put the blame on God for his eternal distress? Salvation in Christ has been offered him. And he would not have it.

Matthäus 24:1-14
1Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel hinweg; und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen.2Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht alles dieses? wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird.3Als er aber auf dem Ölberge saß, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird dieses sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?4Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe!5Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele verführen.6Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Sehet zu, erschrecket nicht; denn dies alles muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.7Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben an verschiedenen Orten.8Alles dieses aber ist der Anfang der Wehen.9Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen.10Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen;11und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen;12und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten;13wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.14Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

The disciples try to get the Lord to share their pride in the temple, which seems to hold out against time – but which is soon to be destroyed. And so, taking them aside, He expounds to them in ch. 24, 25 the succession of prophetic events. Before replying one at a time to their three questions (when shall these things be? vv. 15-28; what shall be the sign of His coming? vv. 29-31; what shall be the sign of the end of the age? vv. 32-51), the Lord begins by speaking to their conscience (v. 4). Truth should always have a moral effect: e.g. increasing the fear of God or love for the Lord. Without this, it only satisfies curiosity, and the conscience is hardened. Here it is a question of the disciples taking heed. They are still "little children" in the faith. They know the Father whom the Lord Jesus has revealed to them (Matt. 11:27). But they are not yet armed against those whom 1 John 2:18 (see also v. 13) calls "many antichrists", in other words the teachers of various errors, and they need to be warned. Satan tries to seduce them by means of counterfeits (2 Thess. 2:9-16). Being forewarned as we are, let us not be troubled (v. 6). And let us watch that our love for God and for our brethren does not grow cold.

Matthäus 24:15-31
15Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen sehet an heiligem Orte (wer es liest, der beachte es),16daß alsdann die in Judäa sind, auf die Berge fliehen;17wer auf dem Dache ist, nicht hinabsteige, um die Sachen aus seinem Hause zu holen;18und wer auf dem Felde ist, nicht zurückkehre, um sein Kleid zu holen.19Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen!20Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbath;21denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird;22und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.23Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder: Hier! so glaubet nicht.24Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.25Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.26Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus; Siehe, in den Gemächern! so glaubet nicht.27Denn gleichwie der Blitz ausfährt von Osten und scheint bis gen Westen, also wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.28Denn wo irgend das Aas ist, da werden die Adler versammelt werden.29Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.30Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.31Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

The events foretold in these verses concern Israel and will not take place until after the rapture of the Church. But in order to show that they are the consequences of His rejection in the preceding chapters, the Lord speaks to His disciples as if their generation had to pass through this terrible time. In reality, when in the future day the Antichrist seduces the nations, defiles the temple (v. 15) and persecutes the faithful (v. 16 . . .), Christians of this present dispensation will no longer be on the earth. So all the warnings and exhortations given here do not directly concern us. But the Lord Jesus Himself is greatly concerned in these circumstances which precede His coming in glory (v. 30). And He thinks with the greatest sympathy of the faithful who will suffer at that time. He assumes also that those whom He calls His friends share that interest and sympathy (John 15:15). Telling us about it in advance (v. 25) shows on His part a mark of great confidence and love (cf. Gen. 18:17). Is that not a sufficient reason for seeking to understand these prophetic truths? And, moreover, it is a source of profitable exhortation in every age for all the Lord's witnesses – exhortations such as: endure (v. 13); pray (v. 20); watch (v. 42).

Matthäus 24:32-51
32Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.33Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.34Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.35Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.36Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.37Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.38Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,39und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.40Alsdann werden zwei auf dem Felde sein, einer wird genommen und einer gelassen;41zwei Weiber werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.42Wachet also, denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt.43Jenes aber erkennet: Wenn der Hausherr gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb komme, so würde er wohl gewacht und nicht erlaubt haben, daß sein Haus durchgraben würde.44Deshalb auch ihr, seid bereit; denn in der Stunde, in welcher ihr es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen. -45Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?46Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!47Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.48Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,49und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,50so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,51und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

The Lord interrupts His prophetic discourse to exhort His own to watchfulness and to service. Judgment is going to fall suddenly on the world. It will strike unbelievers and mockers. It will equally extend to the indifferent, the undecided, the children of Christians who are not at the same time true children of God. Perhaps that is the case with you? "Therefore be ye also ready," says the Lord to each one (v. 44). In v. 45 a lovely field of service is put before those who have been chosen: to distribute among others the nourishment of the Word (Acts 20:28; 1 Tim. 1:12). There are two conditions to be fulfilled: faithfulness in getting to know this Word and not departing from it; wisdom in applying it to the needs and circumstances of others. But in the great house of Christendom, bad servants are also to be found. They have harshly ruled over souls; they have been drunk with the pleasures of the world (cf. 1 Thess. 5:7). The reason for their behaviour is that in their inmost being they do not believe in the return of the Master. The servant of Christ can only be faithful and wise in keeping this precious secret: each day he is waiting for the Lord. "My soul waiteth for the Lord more than they that watch for the morning" exclaims the author of Psalm 130.

Matthäus 25:1-13
1Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen.2Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht.3Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;4die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen.5Als aber der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.6Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Gehet aus, ihm entgegen!7Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.8Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.9Die Klugen aber antworteten und sagten: Nicht also, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; gehet lieber hin zu den Verkäufern und kaufet für euch selbst.10Als sie aber hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür ward verschlossen.11Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf!12Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.13So wachet nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde.

According to eastern custom, a bridegroom arriving at night for his nuptial feast was lighted on his way and escorted by virgins, the friends of the bride (today we would call them bridesmaids; cf. Ps. 45:9, 54). The Lord uses this touching illustration to show us the way in which we should wait for Him, the heavenly Bridegroom. Alas! Christians generally have grown weary of this period of waiting. Spiritual sleep has taken possession of them and has lasted for many centuries. It was necessary, at a recent time in the Church's history, that the call (how rightly named), the midnight cry should be sounded out, "Behold the bridegroom! . . ." The Lord cometh! In consequence a distinction appears: the wise virgins have oil in their lamps, just as the true believers are ready for the Master's coming, and their light – the Holy Spirit – can shine out in the night of this world's darkness. Others, like the foolish virgins, will have made some profession of awaiting the Lord but without possession of life from Him. It was a sad mistake for them to bear the lovely name of Christian – a terrible illusion, and no less terrible the awakening!

Oh! let each one ask him or herself while there is still time: "Is there oil in my lamp? Am I ready for His return?" (Rom. 8:9 end).

Matthäus 25:14-30
14Denn gleichwie ein Mensch, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte rief und ihnen seine Habe übergab: und einem gab er fünf Talente,15einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und alsbald reiste er außer Landes.16Der die fünf Talente empfangen hatte, ging aber hin und handelte mit denselben und gewann andere fünf Talente.17Desgleichen auch, der die zwei empfangen hatte, auch er gewann andere zwei.18Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.19Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und hält Rechnung mit ihnen.20Und es trat herzu, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich zu denselben gewonnen.21Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn.22Es trat aber auch herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich zu denselben gewonnen.23Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; gehe ein in die Freude deines Herrn.24Es trat aber auch herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, daß du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;25und ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde; siehe, da hast du das Deine.26Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Böser und fauler Knecht! Du wußtest, daß ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?27So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben, und wenn ich kam, hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten.28Nehmet nun das Talent von ihm und gebet es dem, der sie zehn Talente hat;29denn jedem, der da hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.30Und den unnützen Knecht werfet hinaus in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

The parable of the ten virgins was on the theme of waiting for the Lord. That of the talents looks at the theme of service. The life of the Christian after conversion displays this twofold character: "to serve the living and true God, and to wait for his Son from heaven" (1 Thess. 1:9-10). Now, waiting for the Lord does not mean folding our arms until the moment He comes. On the contrary each redeemed one has the privilege of being able to work for Him. For this purpose he has received a certain number of talents which he is responsible to use for bearing fruit: health, memory, intelligence, leisure, material goods . . . Above all he possesses the divine Word, and the knowledge that goes with it (1 Cor. 2:12). Dear friends, even when we are saved, it is possible for us to be in some way like the wicked servant. Are we sure we have not acted in a selfish, lazy or thoroughly dishonest manner and in this way buried one or other of these talents which belong to the Master? Yes indeed, what shall we have to render to Him when He comes? Will He allow us to enter into His joy, the joy of work which is completed and love which is satisfied? This joy was also "before Him" (Heb. 12:2). The reward, let us notice, is the same for the first two servants. What is of value to the Lord is not so much a question of results as of faithfulness.

Matthäus 25:31-46
31Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Throne der Herrlichkeit sitzen;32und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, gleichwie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.33Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.34Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, Gesegnete meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an;35denn mich hungerte, und ihr gabet mir zu essen; mich dürstete, und ihr tränktet mich; ich war Fremdling, und ihr nahmet mich auf;36nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamet zu mir.37Alsdann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und tränkten dich?38Wann aber sahen wir dich als Fremdling, und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?39Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?40Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.41Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln;42denn mich hungerte, und ihr gabet mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr tränktet mich nicht;43ich war Fremdling, und ihr nahmet mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht.44Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig, oder durstig, oder als Fremdling, oder nackt, oder krank, oder im Gefängnis, und haben dir nicht gedient?45Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan.46Und diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.

V. 31 takes up again the subject of prophecy from the moment where it was left in Matt. 24:30-31, that is to say, the coming of the Lord in glory for His earthly people. For those of the "nations" on the earth at that time (v. 32) the day will be one of reward or punishment. And what will differentiate between them will be the way in which they have received the King's ambassadors (His brethren – here the Jews – v. 40) when the latter were proclaiming the gospel of the kingdom (Matt. 24:14).

Some have sought to make use of this parable to support the doctrine of salvation by works. But it is clear that here we are outside the Church period and, strictly speaking, the Christian faith.

In any case, leaving aside the question of salvation, the King's declaration is full of instruction for us Christians. If the Lord Jesus were on the earth today, how readily would we receive and serve Him, in short, comply with His slightest wishes. Ah well! we have such opportunities every day! Gifts, hospitality, visiting, all that we do in love for some one, everything should be first of all for Him (cf. John 13:20; 1 Cor. 12:12). Conversely, in the things we fail to do, we are failing the Lord.

Matthäus 26:1-16
1Und es geschah, als Jesus alle diese Reden vollendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern:2Ihr wisset, daß nach zwei Tagen das Passah ist, und der Sohn des Menschen wird überliefert, um gekreuzigt zu werden.3Dann versammelten sich die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes in den Hof des Hohenpriesters, der Kajaphas hieß,4und ratschlagten miteinander, auf daß sie Jesum mit List griffen und töteten.5Sie sagten aber: Nicht an dem Feste, auf daß nicht ein Aufruhr unter dem Volk entstehe.6Als aber Jesus in Bethanien war, im Hause Simons, des Aussätzigen,7kam ein Weib zu ihm, die ein Alabasterfläschchen mit sehr kostbarer Salbe hatte, und goß es auf sein Haupt, als er zu Tische lag.8Als aber die Jünger es sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Verschwendung?9Denn dieses hätte um vieles verkauft und den Armen gegeben werden können.10Als aber Jesus es erkannte, sprach er zu ihnen: Was machet ihr dem Weibe Mühe? Denn sie hat ein gutes Werk an mir getan;11denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.12Denn indem sie diese Salbe über meinen Leib geschüttet hat, hat sie es zu meinem Begräbnis getan.13Wahrlich, ich sage euch: Wo irgend dieses Evangelium gepredigt werden wird in der ganzen Welt, wird auch von dem geredet werden, was diese getan hat, zu ihrem Gedächtnis.14Dann ging einer von den Zwölfen, der Judas Iskariot genannt war, zu den Hohenpriestern und sprach:15Was wollt ihr mir geben, und ich werde ihn euch überliefern? Sie aber stellten ihm dreißig Silberlinge fest.16Und von da an suchte er Gelegenheit, auf daß er ihn überliefere.

The Lord has come to the end of His teaching. Now the final events are about to be accomplished. While at Jerusalem the plotting of wicked men is being hatched (vv. 3-5), a very different scene is being unfolded at Bethany. Rejected and hated by the great ones of His people, the Lord Jesus finds among His humble followers the welcome, the love and the worship which was due to Him. Having no further place in the temple, He is received in the house of Simon the leper. Royal honours have been denied Him, but ointment of great price is poured on His head, figurative of the royal unction. This woman discerns and honours the Messiah of Israel. "While the king sitteth at his table, my spikenard sendeth forth the smell thereof" (Cant. 1:12). The Lord is the only one to understand and appreciate her act. But what does that matter! From the moment that He finds pleasure in it, nobody has the right to trouble this woman. Again we pass on in v. 14 to a scene of darkness. The traitor Judas, who too had just smelled the odour of the ointment, commits his act of betrayal and receives his wages: thirty pieces of silver, the price of a slave. But the prophet Zechariah calls it, not without a trace of irony, a goodly price, because it is the sum at which the Son of God was to be valued (Zech. 11:13).

Matthäus 26:17-30
17An dem ersten Tage der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wo willst du, daß wir dir bereiten, das Passah zu essen?18Er aber sprach: Gehet in die Stadt zu dem und dem und sprechet zu ihm: Der Lehrer sagt: Meine Zeit ist nahe; bei dir halte ich das Passah mit meinen Jüngern.19Und die Jünger taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte, und bereiteten das Passah.20Als es aber Abend geworden war, legte er sich mit den Zwölfen zu Tische.21Und während sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern.22Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, ein jeder von ihnen zu ihm zu sagen:23Ich bin es doch nicht, Herr? Er aber antwortete und sprach: Der mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht, dieser wird mich überliefern.24Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht; wehe aber jenem Menschen, durch welchen der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre.25Judas aber, der ihn überlieferte, antwortete und sprach: Ich bin es doch nicht, Rabbi? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt.26Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot, segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; dieses ist mein Leib.27Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen denselben und sprach: Trinket alle daraus.28Denn dieses ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.29Ich sage euch aber, daß ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis an jenem Tage, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reiche meines Vaters.30Und als sie ein Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus nach dem Ölberg.

We can imagine what were the feelings of the Lord while eating this passover with His disciples. It was the picture of that which He Himself was going to be the reality. In a very short time, the Passover Lamb would be sacrificed (1 Cor. 5:7). But there remained for Him first to give His disciples a very special token of His love. Every year, since that great night of the exodus, the Passover proclaimed in type a work that was still to come. From henceforth the supper will recall to the believer on the first day of each week that this work is finished. Every time we celebrate it we announce the death of the Lord until He come (1 Cor. 11:26).

After having distributed the loaf to them, the Lord Jesus also gives the cup to His own, saying to them: "Drink ye all of it." Yes, He wants each one of them to share with Him in this feast of love (except Judas who had gone out: John 13:30). Are they worthy of it? Peter is going to deny Him; all the others will forsake Him and flee. Despite that, the Lord Jesus says to them — and still says to His redeemed ones "Drink ye all of it." Then He reveals to them the inestimable value of His blood which will be "shed for many for the remission of sins." Reader, are you among this "many"? If so, what is your response to the desire of the Lord Jesus? (cf. Ps. 116:12-14).

Matthäus 26:31-46
31Da spricht Jesus zu ihnen: Ihr werdet euch alle in dieser Nacht an mir ärgern; denn es steht geschrieben: "Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden zerstreut werden".32Nachdem ich aber auferweckt sein werde, werde ich vor euch hingehen nach Galiläa.33Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sich alle an dir ärgern werden, ich werde mich niemals ärgern.34Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, daß du in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, mich dreimal verleugnen wirst.35Petrus spricht zu ihm: Selbst wenn ich mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen. Gleicherweise sprachen auch alle Jünger.36Dann kommt Jesus mit ihnen an einen Ort, genannt Gethsemane, und er spricht zu den Jüngern: Setzet euch hier, bis ich hingegangen bin und dort gebetet habe.37Und er nahm den Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit, und fing an betrübt und beängstigt zu werden.38Dann spricht er zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt bis zum Tode; bleibet hier und wachet mit mir.39Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.40Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend; und er spricht zu Petrus: also nicht eine Stunde vermochtet ihr mit mir zu wachen?41Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung kommet; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.42Wiederum, zum zweiten Male, ging er hin und betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.43Und als er kam, fand er sie wiederum schlafend, denn ihre Augen waren beschwert.44Und er ließ sie, ging wiederum hin, betete zum dritten Male und sprach dasselbe Wort.45Dann kommt er zu den Jüngern und spricht zu ihnen: So schlafet denn fort und ruhet aus; siehe, die Stunde ist nahe gekommen, und der Sohn des Menschen wird in Sünderhände überliefert.46Stehet auf, laßt uns gehen; siehe, nahe ist gekommen, der mich überliefert.

Full of confidence in himself, Peter has declared himself ready to die with the Lord. He will not get very far on that way, as we shall see.

Then the Lord Jesus, having enjoined on His disciples to watch and pray with Him, proceeds alone in the garden, where He was to give the supreme proof of His devotion to the Father's will. This will, which had never ceased to be the Son's delight to accomplish, now involves a twofold, terrible necessity: the forsaking of God, infinitely sad for the heart of His Beloved; and the sin which He had to bear, with death as its wages — the deepest anguish for the perfect Man. So sadness and anguish entered deep into His soul (v. 37). Ah! He realises all that this terrible way of the cross means, with Satan at this very moment still making every effort to turn Him away from it. But He accepts the cup from the hand of His Father: "Thy will be done"!

In His grace, God has allowed us to be present as it were, at this ordeal of the Saviour in Gethsemane, to hear His urgent and heartbreaking prayer. May He keep us from being like His three disciples — those in that most intimate circle — from having hearts drowsy and indifferent to His suffering. Rather may our souls, as we think of it, be filled with gratitude and adoration.

Matthäus 26:47-58
47Und während er noch redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölfe, und mit ihm eine große Volksmenge mit Schwertern und Stöcken, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes.48Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen irgend ich küssen werde, der ist es; ihn greifet.49Und alsbald trat er zu Jesu und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi! und küßte ihn sehr.50Jesus aber sprach zu ihm: Freund, wozu bist du gekommen! Dann traten sie herzu und legten die Hände an Jesum und griffen ihn.51Und siehe, einer von denen, die mit Jesu waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab.52Da spricht Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort; denn alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen.53Oder meinst du, daß ich nicht jetzt meinen Vater bitten könne, und er mir mehr als zwölf Legionen Engel stellen werde?54Wie sollten denn die Schriften erfüllt werden, daß es also geschehen muß?55In jener Stunde sprach Jesus zu den Volksmengen: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Räuber mit Schwertern und Stöcken, mich zu fangen? Täglich saß ich bei euch, im Tempel lehrend, und ihr habt mich nicht gegriffen.56Aber dies alles ist geschehen, auf daß die Schriften der Propheten erfüllt würden. Da verließen ihn die Jünger alle und flohen.57Die aber Jesum gegriffen hatten, führten ihn hinweg zu Kajaphas, dem Hohenpriester, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren.58Petrus aber folgte ihm von ferne bis zu dem Hofe des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Dienern, um das Ende zu sehen.

One disciple had not slept like the others. It was Judas. Here he is at the head of a threatening band come to take the Lord Jesus away. And how does this despicable man point out his Master? — by a kiss, loaded with hypocrisy. "Friend," — the Saviour replies to him — "wherefore art thou come?" What a final question calculated gently to probe the soul of the unfortunate Judas. But from this point it is too late for the "son of perdition" (John 17:12). These arrows for the conscience (see also v. 55) are the only defensive acts of the One who gives Himself up. The twelve may fail, but at the same moment more than twelve legions of angels are armed and on the alert, so to speak, ready to intervene at the request of the Father. All the mighty power of God is at Christ's disposal if He wishes to avail Himself of it. But His hour has come. Far from hiding away or defending Himself, on the contrary, He restrains the arm of His over-impulsive disciple, the one who a few moments later shows the real measure of his courage by fleeing with his companions!

But already, in the palace of the high priest, the scribes and elders are gathered together in the middle of the night to carry out the supreme act of injustice (Ps. 94:21).

Matthäus 26:59-75
59Die Hohenpriester aber und die Ältesten und das ganze Synedrium suchten falsches Zeugnis wider Jesum, damit sie ihn zum Tode brächten;60und sie fanden keines, wiewohl viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei falsche Zeugen herzu61und sprachen: dieser sagte: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen ihn aufbauen.62Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts? Was zeugen diese wider dich?63Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester hob an und sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagest, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes!64Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.65Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert; was bedürfen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört.66Was dünkt euch? Sie aber antworteten und sprachen:67Er ist des Todes schuldig. Dann spieen sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten; etliche aber gaben ihm Backenstreiche68und sprachen: Weissage uns, Christus, wer ist es, der dich schlug?69Petrus aber saß draußen im Hofe; und es trat eine Magd zu ihm und sprach: Auch du warst mit Jesu, dem Galiläer.70Er aber leugnete vor allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst.71Als er aber in das Tor hinausgegangen war, sah ihn eine andere; und sie spricht zu denen, die daselbst waren: Auch dieser war mit Jesu, dem Nazaräer.72Und wiederum leugnete er mit einem Eide: Ich kenne den Menschen nicht!73Kurz nachher aber traten die Dastehenden herzu und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, auch du bist einer von ihnen, denn auch deine Sprache macht dich offenbar.74Da fing er an, sich zu verwünschen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht! Und alsbald krähte der Hahn.75Und Petrus gedachte des Wortes Jesu, der zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

The rulers of the people hold the Lord Jesus in their power, but they lack a plausible charge on which to secure his condemnation. For the perfect Man gives them no basis for their accusations. They are reduced to seeking "false witnesses" against Him (Ps. 27:12; Ps. 35:11,12). And even these are difficult to find, for there still has to be shown some semblance of rectitude. At last two false witnesses come forward with some words that they have twisted (cf. v. 61 with John 2:19). But what serves as a pretext to condemn the Lord Jesus is His solemn declaration that He is the Son of God, about to come in power and glory! The sentence of death is pronounced. And immediately the brutality and cowardly behaviour of men is given full rein (vv. 67, 68). The first part of that which the Saviour had more than once made known to His own is fulfilled (Matt. 16:21; Matt. 17:22; Matt. 20:18-19).

For Peter also the hour is a gloomy one, but for a very different reason. Satan, who has not been able to shake the Master, is going to stumble the disciple. Three times poor Peter denies the One for whom he had declared he was ready to die. He goes as far as using strong language in order to deceive. Earlier on, without his being aware of it, his manner of speaking had marked him out as a disciple of the Lord Jesus.

Matthäus 27:1-18
1Als es aber Morgen geworden war, hielten alle Hohenpriester und Ältesten des Volkes Rat wider Jesum, um ihn zum Tode zu bringen.2Und nachdem sie ihn gebunden hatten, führten sie ihn weg und überlieferten ihn Pontius Pilatus, dem Landpfleger.3Als nun Judas, der ihn überliefert hatte, sah, daß er verurteilt wurde, gereute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten zurück und sagte:4Ich habe gesündigt, indem ich schuldloses Blut überliefert habe. Sie aber sagten: Was geht das uns an? Siehe du zu.5Und er warf die Silberlinge in den Tempel und machte sich davon und ging hin und erhängte sich.6Die Hohenpriester aber nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht erlaubt, sie in den Korban zu werfen, dieweil es Blutgeld ist.7Sie hielten aber Rat und kauften dafür den Acker des Töpfers zum Begräbnis für die Fremdlinge.8Deswegen ist jener Acker Blutacker genannt worden bis auf den heutigen Tag.9Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremias geredet ist, welcher spricht: "Und sie nahmen die dreißig Silberlinge, den Preis des Geschätzten, welchen man geschätzt hatte seitens der Söhne Israels,10und gaben sie für den Acker des Töpfers, wie mir der Herr befohlen hat."11Jesus aber stand vor dem Landpfleger. Und der Landpfleger fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst es.12Und als er von den Hohenpriestern und den Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts.13Da spricht Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie vieles sie wider dich zeugen?14Und er antwortete ihm auch nicht auf einziges Wort, so daß der Landpfleger sich sehr verwunderte.15Auf das Fest aber war der Landpfleger gewohnt, der Volksmenge einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten.16Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen, genannt Barabbas.17Als sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Wen wollt ihr, daß ich euch losgeben soll, Barabbas oder Jesum, welcher Christus genannt wird?18Denn er wußte, daß sie ihn aus Neid überliefert hatten.

The day dawns – a day of which there had never been the like in the history of the world and in eternity! The first rays of morning light find the chief priests and the elders planning out the sentence of death which they had decided on earlier. But somebody pays them a visit. They know him well: it is the traitor, thanks to whom they have secured the end they sought. What does he want? Judas affirms the innocence of his Master, brings back the money, and expresses his remorse. "That is your affair," reply the others, without the least compassion. Then the wretched man goes off and hangs himself, losing not only his life, but his soul, and even the money for which he had sold it! The priests, who had no scruples about buying innocent blood, do have some scruples when it is a question of putting the money into the temple treasury!

The Lord Jesus has been led before Pilate, the governor. It might have been thought easy for Him to get some backing from the Roman judge against the hatred of His people. But the Lord keeps silence; except, however, to acknowledge His title as King of the Jews. "As a sheep before her shearers is dumb so He openeth not His mouth" (Isa. 53:7; cf. v. 12, 14; Matt. 26:63).

Matthäus 27:19-31
19Während er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen.20Aber die Hohenpriester und die Ältesten überredeten die Volksmengen, daß sie um den Barabbas bäten, Jesum aber umbrächten.21Der Landpfleger aber antwortete und sprach zu ihnen: Welchen von den beiden wollt ihr, daß ich euch losgebe? Sie aber sprachen: Barabbas.22Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesu tun, welcher Christus genannt wird? Sie sagen alle: Er werde gekreuzigt!23Der Landpfleger aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrieen übermäßig und sagten: Er werde gekreuzigt!24Als aber Pilatus sah, daß er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blute dieses Gerechten; sehet ihr zu.25Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder!26Alsdann gab er ihnen den Barabbas los; Jesum aber ließ er geißeln und überlieferte ihn, auf daß er gekreuzigt würde.27Dann nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesum mit in das Prätorium und versammelten über ihn die ganze Schar;28und sie zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel um.29Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt, und gaben ihm ein Rohr in seine Rechte; und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden!30Und sie spieen ihn an, nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt.31Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine eigenen Kleider an; und sie führten ihn hin, um ihn zu kreuzigen.

Great is the perplexity of Pilate facing the Accused whom the chief priests have brought before him. Never had there been a man like this before him. A twofold witness, his wife (v. 19) and his conscience (v. 24), bring home to him the conviction that he has to do with a righteous man. Moreover, he knows the perversity of those who have brought Him through envy (v. 18). What can he do? Certainly, if he condemns Him, he is committing an unjust act. But if he frees Him, his popularity will surely suffer for it. In the symbolic washing of his hands (but not his conscience) he throws the responsibility back on the people, who accept it with closed eyes. Behind the crowd impelled by the basest instincts, and behind the leaders who stir them up, Satan pursues his work of devilish hatred. God however also pursues His own work – absolute grace and salvation.

Now the Lord Jesus is in the hands of the common soldiers. They put on Him a pretence of royal clothing, to mock Him before leading Him off for execution. But one day, in the sight of all, the Lord will appear in all His majesty as the King of kings and His powerful hand, the hand which then held a reed, will be raised in judgment against His enemies (cf. v. 29 with Ps. 21:3, 5, 8).

Matthäus 27:32-49
32Als sie aber hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene, mit Namen Simon; diesen zwangen sie, daß er sein Kreuz trüge.33Und als sie an einen Ort gekommen waren, genannt Golgatha, das heißt Schädelstätte,34gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken; und als er es geschmeckt hatte, wollte er nicht trinken.35Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los warfen.36Und sie saßen und bewachten ihn daselbst.37Und sie befestigten oben über seinem Haupte seine Beschuldigungsschrift: Dieser ist Jesus, der König der Juden.38Alsdann werden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.39Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten:40Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst. Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuze.41Gleicherweise aber spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen:42Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels König; so steige er jetzt vom Kreuze herab, und wir wollen an ihn glauben.43Er vertraute auf Gott, der rette ihn jetzt, wenn er ihn begehrt; denn er sagte: Ich bin Gottes Sohn. -44Auf dieselbe Weise schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.45Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde;46um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, eli, lama sabachthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?47Als aber etliche der Dastehenden es hörten, sagten sie: Dieser ruft den Elias.48Und alsbald lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn.49Die Übrigen aber sagten: Halt, laßt uns sehen, ob Elias kommt, ihn zu retten!

The Lord Jesus is led from the judgment hall to Calvary. Simon the Cyrenian is compelled to bear His cross. But He is going to charge Himself voluntarily with an incomparably heavier burden: the burden of sin which no one could take in His place. He is crucified between two malefactors. "His accusation written" above the cross actually accuses the people who crucify their King. The description is given briefly, without the details which human writers would certainly have added to touch our feelings. Meanwhile, behind the sober language of the Spirit, we realise that no manner of suffering was spared our beloved Saviour – physical suffering, but above all untold moral suffering. The mockers are there: they taunt the Lord Jesus, challenging Him to save Himself (v. 40). (But if He remains on the cross, that is precisely because He was to save others). They provoke God, raising doubts as to His love for Christ, who feels deeply this outrage (v. 43; Ps. 69:9). Above all, the suffering of sufferings for Him is the forsaking during the three hours. During that time God turned away His face, when the Lord Jesus was made a curse, making atonement for my sins and yours, and when His infinitely tender heart under this momentary weight, bore the eternal burden of our chastisement.

Matthäus 27:50-66
50Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf.51Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen,52und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt;53und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.54Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesum bewachten, das Erdbeben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!55Es waren aber daselbst viele Weiber, die von ferne zusahen, welche Jesu von Galiläa nachgefolgt waren und ihm gedient hatten;56unter welchen Maria Magdalene war und Maria, Jakobus' und Joses' Mutter, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.57Als es aber Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia, namens Joseph, der auch selbst ein Jünger Jesu war.58Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, daß ihm der Leib übergeben würde.59Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in reine, feine Leinwand,60und legte ihn in seine neue Gruft, die er in dem Felsen ausgehauen hatte; und er wälzte einen großen Stein an die Tür der Gruft und ging hinweg.61Es waren aber daselbst Maria Magdalene und die andere Maria, die dem Grabe gegenüber saßen.62Des folgenden Tages aber, der nach dem Rüsttage ist, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus und sprachen:63Herr, wir haben uns erinnert, daß jener Verführer sagte, als er noch lebte: Nach drei Tagen stehe ich wieder auf.64So befiehl nun, daß das Grab gesichert werde bis zum dritten Tage, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volke sagen: Er ist von den Toten auferstanden; und die letzte Verführung wird ärger sein als die erste.65Pilatus aber sprach zu ihnen: Ihr habt eine Wache; gehet hin, sichert es, so gut ihr es wisset.66Sie aber gingen hin und sicherten, nachdem sie den Stein versiegelt hatten, das Grab mit der Wache.

The work of atonement is completed; the victory is secured. It is with a mighty shout of triumph that Christ enters into death. God also gives other proofs of this victory: He rends the veil of the temple, consecrating "a new and living way" by which man will henceforth be able to enter into His presence with perfect liberty (Heb. 10:19-21). He opens the graves, and vanquished death must yield up some of its captives.

Then God sees to the honour of His Son. In accordance with prophecy, the Lord Jesus occupies the tomb of a rich man who, in pious concern, has attended to His burial (Isa. 53:9). Some women, whose devotion is recalled, are present during the whole of this scene. Love buries the One whom hate has crucified. From the beginning to the end of this gospel this hatred by man has pursued its relentless course against the Lord Jesus. While yet in His cradle, this hatred was seen in Herod. It pursued Him even to the tomb, which the Jewish leaders took pains to guard and seal. But the soldiers, the seal, the stone are useless precautions; they only serve to demonstrate in the most striking way the reality of the resurrection.

There is a sad detail here: the enemies of the Lord remember something which His own disciples have forgotten! (v. 63).

Matthäus 28:1-20
1Aber spät am Sabbath, in der Dämmerung des ersten Wochentages, kam Maria Magdalene und die andere Maria, um das Grab zu besehen.2Und siehe, da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel hernieder, trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.3Sein Ansehen aber war wie der Blitz, und sein Kleid weiß wie Schnee.4Aber aus Furcht vor ihm bebten die Hüter und wurden wie Tote.5Der Engel aber hob an und sprach zu den Weibern: Fürchtet ihr euch nicht, denn ich weiß, daß ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet.6Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet die Stätte, wo der Herr gelegen hat,7und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist; und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa, daselbst werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.8Und sie gingen eilends von der Gruft hinweg mit Furcht und großer Freude, und liefen, es seinen Jüngern zu verkünden.9Als sie aber hingingen, es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu, umfaßten seine Füße und huldigten ihm.10Da spricht Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht; gehet hin, verkündet meinen Brüdern, daß sie hingehen nach Galiläa, und daselbst werden sie mich sehen.11Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.12Und sie versammelten sich mit den Ältesten und hielten Rat; und sie gaben den Soldaten Geld genug13und sagten: Sprechet: Seine Jünger kamen bei Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen.14Und wenn dies dem Landpfleger zu Ohren kommen sollte, so werden wir ihn zufriedenstellen und machen, daß ihr ohne Sorge seid.15Sie aber nahmen das Geld und taten, wie sie unterrichtet worden waren. Und diese Rede ist bei den Juden ruchbar geworden bis auf den heutigen Tag.16Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, an den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.17Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten.18Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.19Gehet nun hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,20und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

It is the triumphant morning of the resurrection. By it, God renders striking testimony to the perfection of the Victim, and to the complete satisfaction He finds in the work accomplished. The guards stationed at the sepulchre, far from being able to resist the prestigious event, are themselves the reluctant witnesses of it . . . and are terrified (Ps. 48:5). But the priests, thoroughly hardened, stifle the conscience of these men, just as previously they stifled that of Judas.

The women at the tomb receive the angel's message. With hearts filled at the same time with fear and joy, they hurry to spread the news. Then they meet the Lord Himself.

Afterwards the Lord Jesus appeared to the eleven disciples, at the meeting place He appointed for them in Galilee. He gives them their orders (vv. 19, 20), a mission the more important in that it is the last wish of the One who has entrusted it to them. Let us not forget that we too have our responsibility on the one hand as witnesses of the gospel and on the other hand to keep that which He has commanded us in His Word (v. 20). But the Lord Jesus also gives a promise to His disciples. It has never failed, and will never fail any day for any believer. "I am with you alway". So finishes, as it began, the gospel of Emmanuel: God with us (Matt. 1:23).

Jeremia 1:1-19
1Worte Jeremias, des Sohnes Hilkijas, von den Priestern, die zu Anathoth waren im Lande Benjamin,2zu welchem das Wort Jehovas geschah in den Tagen Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, im dreizehnten Jahre seiner Regierung;3und es geschah auch in den Tagen Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, bis zum Ende des elften Jahres Zedekias, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, bis zur Wegführung Jerusalems im fünften Monat.4Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:5Ehe ich dich im Mutterleibe bildete, habe ich dich erkannt, und ehe du aus dem Mutterschoße hervorkamst, habe ich dich geheiligt: zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt.6Und ich sprach: Ach, Herr, Jehova! Siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich bin jung.7Da sprach Jehova zu mir: Sage nicht: Ich bin jung; denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir gebieten werde, sollst du reden.8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu erretten, spricht Jehova.9Und Jehova streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und Jehova sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.10Siehe, ich bestelle dich an diesem Tage über die Nationen und über die Königreiche, um auszurotten und niederzureißen und zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und um zu pflanzen.11Und das Wort Jehovas geschah zu mir also: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Ich sehe einen Mandelstab.12Und Jehova sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über mein Wort wachen, es auszuführen.13Und das Wort Jehovas geschah zu mir zum zweiten Male also: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe einen siedenden Topf, dessen Vorderteil gegen Süden gerichtet ist.14Und Jehova sprach zu mir: Von Norden her wird das Unglück losbrechen über alle Bewohner des Landes.15Denn siehe, ich rufe allen Geschlechtern der Königreiche gegen Norden, spricht Jehova, daß sie kommen und ein jeder seinen Thron stellen an den Eingang der Tore Jerusalems und wider alle seine Mauern ringsum, und wider alle Städte Judas.16Und ich werde meine Gerichte über sie sprechen wegen all ihrer Bosheit, daß sie mich verlassen und anderen Göttern geräuchert und vor den Werken ihrer Hände sich niedergebeugt haben.17Du aber gürte deine Lenden und mache dich auf, und rede zu ihnen alles, was ich dir gebieten werde; verzage nicht vor ihnen, damit ich dich nicht vor ihnen verzagt mache.18Und ich, siehe, ich mache dich heute zu einer festen Stadt und zu einer eisernen Säule und zu einer ehernen Mauer wider das ganze Land, sowohl wider die Könige von Juda als auch dessen Fürsten, dessen Priester und das Volk des Landes.19Und sie werden gegen dich streiten, aber dich nicht überwältigen; denn ich bin mit dir, spricht Jehova, um dich zu erretten.

The book of Jeremiah takes us back to the time of the last kings of Judah before the captivity. The emergence of a prophet is always an indication of the low state of the children of Israel, but it is also evidence of the grace of God. Before his birth, this young priest had been set apart by the LORD for the service to which he was destined (cf. Gal. 1:15). Shy as he is, Jeremiah begins by resisting God's call: "I am a child". "Do not speak so," the LORD replies. "What do your qualifications matter, seeing that you are to say and do nothing but that which I command you." This thought is expressed in the words of the hymn:

"Let us our feebleness recline,

On that eternal love of Thine."

The one who is powerless without Him can do everything in His goodness.

To encourage His young messenger, God gives him two remarkable visions. The almond rod ("the tree which watches") reminds us of Aaron's rod, which previously had budded, flowered and brought forth almonds (Num. 17:8) and confirms the intentions of the vigilant and faithful God. It was necessary then for Jeremiah to hasten and warn the people and urge them to repent, for the seething pot proclaims the imminent threat of enemies coming down from the north. A difficult task indeed! But Jeremiah receives strength from above (v. 18) with the promise "I am with thee" (v. 19; see also Jer. 15:20).

Jeremia 2:1-18
1Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:2Geh und rufe vor den Ohren Jerusalems und sprich: So spricht Jehova: Ich gedenke dir die Zuneigung deiner Jugend, die Liebe deines Brautstandes, dein Wandeln hinter mir her in der Wüste, im unbesäten Lande.3Israel war heilig dem Jehova, der Erstling seines Ertrages; alle, die es verzehren wollten, verschuldeten sich: Unglück kam über sie, spricht Jehova.4Höret das Wort Jehovas, Haus Jakob und alle Geschlechter des Hauses Israel!5So spricht Jehova: Was haben eure Väter Unrechtes an mir gefunden, daß sie sich von mir entfernt haben und der Nichtigkeit nachgegangen und nichtig geworden sind?6Und sie sprachen nicht: Wo ist Jehova, der uns aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat, der uns leitete in der Wüste, in dem Lande der Steppen und der Gruben, in dem Lande der Dürre und des Todesschattens, in dem Lande, durch welches niemand zieht, und wo kein Mensch wohnt?7Und ich brachte euch in ein Land der Fruchtgefilde, um seine Frucht und seinen Ertrag zu essen; und ihr kamet hin und verunreinigtet mein Land, und mein Erbteil habt ihr zum Greuel gemacht.8Die Priester sprachen nicht: Wo ist Jehova? Und die das Gesetz handhabten, kannten mich nicht, und die Hirten fielen von mir ab; und die Propheten weissagten durch den Baal und sind denen nachgegangen, welche nichts nützen.9Darum werde ich weiter mit euch rechten, spricht Jehova; und mit euren Kindeskindern werde ich rechten.10Denn gehet hinüber zu den Inseln der Kittäer und sehet, und sendet nach Kedar und merket wohl auf; und sehet, ob dergleichen geschehen ist!11Hat irgend eine Nation die Götter vertauscht? Und doch sind sie nicht Götter; aber mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nichts nützt.12Entsetzet euch darüber, ihr Himmel, und schaudert, starret sehr! spricht Jehova.13Denn zweifach Böses hat mein Volk begangen: Mich, den Born lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, geborstene Zisternen, die kein Wasser halten.14Ist Israel ein Knecht, oder ist er ein Hausgeborener? Warum ist er zur Beute geworden?15Junge Löwen haben wider ihn gebrüllt, ließen ihre Stimme hören, und haben sein Land zur Wüste gemacht; seine Städte sind verbrannt worden, so daß niemand darin wohnt.16Auch die Söhne von Noph und Tachpanches weideten dir den Scheitel ab.17Ist es nicht dein Verlassen Jehovas, deines Gottes, zur Zeit, da er dich auf dem Wege führte, welches dir dieses bewirkt?18Und nun, was hast du mit dem Wege nach Ägypten zu schaffen, um die Wasser des Sichor zu trinken? Und was hast du mit dem Wege nach Assyrien zu schaffen, um die Wasser des Stromes zu trinken?

The first words which the LORD puts into Jeremiah's mouth are intended to win back the hearts of His forgetful people . . . a very true picture of our own hearts! It is as if the Lord Jesus were asking us tenderly: "Do you remember the happy time which followed your conversion? How you burned then with zeal and gratitude? True, you were walking then in this world as if in a wilderness, "a land that was not sown", but then I was all sufficient for you. Even if you have forgotten that time, I have remembered it. For this warmth of your affection, this joy of your first love (Rev. 2:4) was precious to Me."

The LORD says, "My people have changed their glory for that which doth not profit" (v. 11 end of v. 8). Be honest, dear reader, you who may perhaps have got away from the Lord, has doing that brought you any profit? He is the "fountain of living waters." How foolish to leave Him to hew out "broken cisterns, that can hold no water" or to go and drink from the rivers of Egypt and Assyria, typical of the world (v. 8)! For "whosoever drinketh of this water shall thirst again" but he who drinks of the water that the Lord Jesus gives, "shall never thirst for ever" (John 4:10, 13-14 JND translation).

Jeremia 2:19-37
19Deine Bosheit züchtigt dich und deine Abtrünnigkeiten strafen dich; so erkenne und sieh, daß es schlimm und bitter ist, daß du Jehova, deinen Gott, verlässest, und daß meine Furcht nicht bei dir ist, spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.20Denn vor alters hast du dein Joch zerbrochen, deine Bande zerrissen, und hast gesagt: Ich will nicht dienen! Sondern auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baume gabst du dich preis als Hure.21Und ich hatte dich gepflanzt als Edelrebe, lauter echtes Gewächs; und wie hast du dich mir verwandelt in entartete Ranken eines fremden Weinstocks!22Ja, wenn du dich mit Natron wüschest und viel Laugensalz nähmest: schmutzig bleibt deine Ungerechtigkeit vor mir, spricht der Herr, Jehova.23Wie sprichst du: Ich habe mich nicht verunreinigt, ich bin den Baalim nicht nachgegangen? Sieh deinen Weg im Tale, erkenne, was du getan hast, du flinke Kamelin, die rechts und links umherläuft!24Eine Wildeselin, die Wüste gewohnt, in ihrer Lustbegierde schnappt sie nach Luft; ihre Brunst, wer wird sie hemmen? Alle, die sie suchen, brauchen sich nicht abzumüden: In ihrem Monat werden sie sie finden.25Bewahre deinen Fuß vor dem Barfußgehen und deine Kehle vor dem Durste! Aber du sprichst: Es ist umsonst, nein! Denn ich liebe die Fremden, und ihnen gehe ich nach.26Wie ein Dieb beschämt ist, wenn er ertappt wird, also ist beschämt worden das Haus Israel, sie, ihre Könige, ihre Fürsten und ihre Priester und ihre Propheten,27die zum Holze sprechen: Du bist mein Vater, und zum Steine: Du hast mich geboren; denn sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Aber zur Zeit ihres Unglücks sprechen sie: Stehe auf und rette uns!28Wo sind nun deine Götter, die du dir gemacht hast? Mögen sie aufstehen, ob sie dich retten können zur Zeit deines Unglücks! Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda.29Warum rechtet ihr mit mir? Allesamt seid ihr von mir abgefallen, spricht Jehova.30Vergeblich habe ich eure Kinder geschlagen, sie haben keine Zucht angenommen; euer Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein verderbender Löwe.31O Geschlecht, das ihr seid, merket das Wort Jehovas! Bin ich für Israel eine Wüste gewesen, oder ein Land tiefer Finsternis? Warum spricht mein Volk: Wir schweifen umher, wir kommen nicht mehr zu dir?32Vergißt auch eine Jungfrau ihres Schmuckes, eine Braut ihres Gürtels? Aber mein Volk hat meiner vergessen Tage ohne Zahl.33Wie schön richtest du deinen Weg ein, um Liebe zu suchen! Darum hast du auch an Übeltaten deine Wege gewöhnt.34Ja, an den Säumen deiner Kleider findet sich das Blut unschuldiger Armer; und nicht beim Einbruch hast du sie betroffen, sondern wegen all jener Dinge hast du es getan.35Und du sagst: Ich bin unschuldig, ja, sein Zorn hat sich von mir abgewandt. Siehe, ich werde Gericht an dir üben, weil du sagst: Ich habe nicht gesündigt.36Was läufst du so sehr, um deinen Weg zu ändern? Auch wegen Ägyptens wirst du beschämt werden, wie du wegen Assyriens beschämt worden bist;37auch von diesen wirst du weggehen mit deinen Händen auf deinem Haupte. Denn Jehova verwirft die, auf welche du vertraust, und es wird dir mit ihnen nicht gelingen.

Leaving our first love is always the beginning – though we may not realise it at first – of many other evils. God had called Israel out of Egypt to serve Him (Ex. 4:23) and here the people brazenly say to Him: "I will not serve" (v. 20 JND trans.; cf. Nehemiah 3:5, the example of the Tekoite nobles). Sadly it is also the reply of many Christians to the One who has saved them, even if they dare not say so out loud! We can assure them that they are deceiving themselves. For it is impossible not to serve any master at all. Refusal to yield obedience to the Lord lets us fall into the slavery of idol worship (v. 28).

Going even further in their rebellion against the LORD these wicked people have deliberately turned their backs on Him (v. 27). With unspeakable ingratitude they have forgotten the One who has done them nothing but good (v. 32). Poor people! God seeks to open their eyes. He invites them to return to Him and to consider the wandering ways which lay behind them (v. 23; see Jer. 14:10). Dear Christian friends, we sometimes need to consider our own ways. How many wrong steps, how many detours, how many dead ends we have encountered in our wanderings, because we did not want to follow the right and plain path of the Lord's will for us!

Jeremia 3:11-25; Jeremia 4:1-2
11Und Jehova sprach zu mir: Die abtrünnige Israel hat sich gerechter erwiesen als Juda, die treulose.12Geh, und rufe diese Worte aus gegen Norden und sprich: Kehre zurück, du abtrünnige Israel, spricht Jehova; ich will nicht finster auf euch blicken. Denn ich bin gütig, spricht Jehova, ich werde nicht ewiglich nachtragen.13Nur erkenne deine Missetat, daß du von Jehova, deinem Gott, abgefallen und zu den Fremden hin und her gelaufen bist unter jeden grünen Baum; aber auf meine Stimme habt ihr nicht gehört, spricht Jehova.14Kehret um, ihr abtrünnigen Kinder, spricht Jehova, denn ich habe mich ja mit euch vermählt; und ich werde euch nehmen, einen aus einer Stadt und zwei aus einem Geschlecht, und euch nach Zion bringen.15Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Einsicht.16Und es wird geschehen, wenn ihr euch im Lande mehret und fruchtbar seid in jenen Tagen, spricht Jehova, so wird man nicht mehr sagen: "Die Bundeslade Jehovas"; und sie wird nicht mehr in den Sinn kommen, und man wird ihrer nicht mehr gedenken noch sie suchen, und sie wird nicht wieder gemacht werden.17In jener Zeit wird man Jerusalem den Thron Jehovas nennen, und alle Nationen werden sich zu ihr versammeln wegen des Namens Jehovas in Jerusalem; und sie werden nicht mehr dem Starrsinn ihres bösen Herzens nachwandeln.18In jenen Tagen wird das Haus Juda mit dem Hause Israel ziehen, und sie werden miteinander aus dem Lande des Nordens in das Land kommen, welches ich euren Vätern zum Erbteil gegeben habe.19Und ich sprach: Wie will ich dich stellen unter den Söhnen und dir ein köstliches Land geben, ein Erbteil, das die herrlichste Zierde der Nationen ist! Und ich sprach: Ihr werdet mir zurufen: Mein Vater! und werdet euch nicht von mir abwenden.20Fürwahr, wie ein Weib ihren Freund treulos verläßt, so habt ihr treulos gegen mich gehandelt, Haus Israel, spricht Jehova.21Eine Stimme wird gehört auf den kahlen Höhen, ein Weinen, ein Flehen der Kinder Israel; weil sie ihren Weg verkehrt, Jehovas, ihres Gottes, vergessen haben. -22Kehret um, ihr abtrünnigen Kinder; ich will eure Abtrünnigkeiten heilen. "Hier sind wir, wir kommen zu dir; denn du bist Jehova, unser Gott.23Fürwahr, trüglich ist von den Hügeln, von den Bergen her das Lärmen; fürwahr, in Jehova, unserem Gott, ist das Heil Israels!24Denn die Schande hat den Erwerb unserer Väter verzehrt von unserer Jugend an, ihr Kleinvieh und ihre Rinder, ihre Söhne und ihre Töchter.25In unserer Schande müssen wir daliegen, und unsere Schmach bedeckt uns! Denn wir haben gegen Jehova, unseren Gott, gesündigt, wir und unsere Väter, von unserer Jugend an bis auf diesen Tag, und wir haben nicht auf die Stimme Jehovas, unseres Gottes, gehört."
1Wenn du umkehrst, Israel, spricht Jehova, zu mir umkehrst, und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht hinwegtust, und nicht mehr umherschweifst, sondern schwörst:2So wahr Jehova lebt! in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit, so werden die Nationen sich in ihm segnen und sich seiner rühmen.

This ch. 3 compares Israel to an unfaithful wife, who has forgotten the bonds which united her to the LORD, her Husband. And in this way of iniquity Judah went even further than the ten tribes of Israel, adding to their unfaithfulness treachery, that is to say treason, all the worse because of their hypocrisy. Yet historically we are in the reign of the good king Josiah. But the heart of the people has not truly followed the king in the revival in which he had given the lead (see v. 10; 2 Chron. 34:33). Judah had made a show of returning to the LORD. Such is her treachery, worse in the eyes of God than plain, simple departure from Him.

How moving are these appeals! "Return . . . return unto me"; "turn, O backsliding children"; "for I am merciful"; "I will heal you" (vv. 12, 14, 22; Jer. 4:1). But how much time, how many centuries are included in the brief statements of v. 22, between the time of God's appeal and the nation's response! God is still waiting for this reply from Israel!

"I have espoused you to one husband, that I may present you as a chaste virgin to Christ", is how Paul writes to the Corinthians (2 Cor. 11:2). Such a relationship with the Lord implies undivided hearts. Blessed with greater privileges than Israel, the Church, the Bride of Christ, object of such great love, is all the more responsible to keep her affections for Him.

Jeremia 5:1-6; 20-31
1Durchstreifet die Gassen Jerusalems, und sehet doch und erkundet und suchet auf ihren Plätzen, ob ihr jemand findet, ob einer da ist, der Recht übt, der Treue sucht: so will ich ihr vergeben.2Und wenn sie sprechen: So wahr Jehova lebt! so schwören sie darum doch falsch. -3Jehova, sind deine Augen nicht auf die Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es hat sie nicht geschmerzt; du hast sie vernichtet: Sie haben sich geweigert, Zucht anzunehmen; sie haben ihre Angesichter härter gemacht als einen Fels, sie haben sich geweigert, umzukehren.4Und ich sprach: Nur Geringe sind es; die sind betört, weil sie den Weg Jehovas, das Recht ihres Gottes, nicht kennen.5Ich will doch zu den Großen gehen und mit ihnen reden; denn sie kennen den Weg Jehovas, das Recht ihres Gottes. Doch sie haben allzumal das Joch zerbrochen, die Bande zerrissen.6Darum erschlägt sie ein Löwe aus dem Walde, ein Wolf der Steppen vertilgt sie, ein Pardel belauert ihre Städte: Jeder, der aus ihnen hinausgeht, wird zerrissen; denn ihrer Übertretungen sind viele, zahlreich ihre Abtrünnigkeiten. -
20Verkündet dieses im Hause Jakob und laßt es hören in Juda, und sprechet:21Höret doch dieses, törichtes Volk, ohne Verstand, die Augen haben und nicht sehen, die Ohren haben und nicht hören.22Wollt ihr mich nicht fürchten, spricht Jehova, und vor mir nicht zittern? Der ich dem Meere Sand zur Grenze gesetzt habe, eine ewige Schranke, die es nicht überschreiten wird; und es regen sich seine Wogen, aber sie vermögen nichts, und sie brausen, aber überschreiten sie nicht.23Aber dieses Volk hat ein störriges und widerspenstiges Herz; sie sind abgewichen und weggegangen.24Und sie sprachen nicht in ihrem Herzen: Laßt uns doch Jehova, unseren Gott, fürchten, welcher Regen gibt, sowohl Frühregen als Spätregen, zu seiner Zeit; der die bestimmten Wochen der Ernte uns einhält.25Eure Missetaten haben dieses weggewendet, und eure Sünden das Gute von euch abgehalten.26Denn unter meinem Volke finden sich Gesetzlose; sie lauern, wie Vogelsteller sich ducken; sie stellen Fallen, fangen Menschen.27Wie ein Käfig voll Vögel, so sind ihre Häuser voll Betrugs; darum sind sie groß und reich geworden.28Sie sind fett, sie sind glatt; ja, sie überschreiten das Maß der Bosheit. Die Rechtssache richten sie nicht, die Rechtssache der Waisen, so daß es ihnen gelingen könnte; und die Rechtssache der Armen entscheiden sie nicht.29Sollte ich solches nicht heimsuchen? spricht Jehova; oder sollte an einer Nation wie diese meine Seele sich nicht rächen? -30Entsetzliches und Schauderhaftes ist im Lande geschehen:31die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen unter ihrer Leitung, und mein Volk liebt es so. Was werdet ihr aber tun am Ende von dem allen?

In spite of many fine professions of faith, it was difficult to find anyone who did what was right, who sought for truth in Jerusalem (v. 1; Ezek. 22:30). The God of mercy would be ready to pardon the guilty city if only one righteous man could be found (v. 1; cf. Gen. 18:23 . . .). Sadly this faithfulness, so pleasing to God, was not to be found either among the common folk or among the noble ones, who were better taught, and therefore the more responsible (cf. Ps. 62:9). The end of the chapter shows this, as does the whole story of Jeremiah. "These are poor; they are foolish" (v. 4). This might equally be said of the many people who in this our day are going on heedless to perdition.

In vain has the LORD chastised His people. "They have not grieved . . . they have refused to receive correction . . . they have refused to return" (v. 3; Zeph. 3:2). What can a doctor do when his sick patient refuses to take his medicine on the pretext that he is not suffering? May we never shirk this needed correction. May we keep our consciences very sensitive to what the Lord wants to say to us; otherwise "what will ye do in the end?" asks the prophet (v. 31).

Jeremia 6:16-30
16So spricht Jehova: Tretet auf die Wege, und sehet und fraget nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Guten sei, und wandelt darauf; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Aber sie sprechen: Wir wollen nicht darauf wandeln.17Und ich habe Wächter über euch bestellt, die da sagen: Merket auf den Schall der Posaune! Aber sie sprechen: Wir wollen nicht darauf merken.18Darum höret, ihr Nationen, und wisse, du Gemeinde, was wider sie geschieht!19Höre es, Erde! Siehe, ich bringe Unglück über dieses Volk, die Frucht ihrer Gedanken; denn auf meine Worte haben sie nicht gemerkt, und mein Gesetz sie haben es verschmäht.20Wozu soll mir denn Weihrauch aus Scheba kommen, und das gute Würzrohr aus fernem Lande? Eure Brandopfer sind mir nicht wohlgefällig und eure Schlachtopfer mir nicht angenehm.21Darum, so spricht Jehova: Siehe, ich lege diesem Volke Anstöße, daß Väter und Kinder darüber straucheln, daß der Nachbar und sein Genosse zumal umkommen.22So spricht Jehova: Siehe, es kommt ein Volk aus dem Lande des Nordens, und eine große Nation macht sich auf von dem äußersten Ende der Erde.23Bogen und Wurfspieß führen sie, sie sind grausam und ohne Erbarmen; ihre Stimme braust wie das Meer, und auf Rossen reiten sie: gerüstet wider dich, Tochter Zion, wie ein Mann zum Kriege. -24Wir haben die Kunde von ihm vernommen: Unsere Hände sind schlaff geworden; Angst hat uns ergriffen, Wehen, der Gebärenden gleich. -25Geh nicht hinaus aufs Feld und wandle nicht auf dem Wege; denn der Feind hat ein Schwert, Schrecken ringsum!26Tochter meines Volkes, gürte dir Sacktuch um und wälze dich in der Asche, trauere wie um den Eingeborenen, führe bittere Klage! Denn plötzlich wird der Verwüster über uns kommen.27Ich habe dich zum Prüfer unter meinem Volke gesetzt, als eine Feste, damit du ihren Weg erkennen und prüfen möchtest.28Allesamt sind sie die Widerspenstigsten der Widerspenstigen; sie gehen als Verleumder umher, sie sind Erz und Eisen; sie handeln verderbt allesamt.29Versengt vom Feuer ist der Blasebalg, zu Ende ist das Blei; vergebens hat man geschmolzen und geschmolzen: Die Bösen sind nicht ausgeschieden worden.30Verworfenes Silber nennt man sie, denn Jehova hat sie verworfen.

Gradually the prophet changes his tone. After the accents of divine love there now follow those of anger. The LORD gets ready to "visit" His people in judgment (vv. 6, 15; Isa. 10:3). He will make use of an enemy coming from the north (v. 22) as was predicted by the seething pot of ch. 1, ready to pour out its fearful contents and overflow the land of Israel. But a fresh appeal of grace comes in between the chastisements. Listen to it; it is addressed to each one of us: "Stand ye in the ways, and see, and ask for the old paths, where is the good way, and walk therein, and ye shall find rest for your souls" (v. 16; Jer. 7:23). These old paths of faithfulness and of separation from the world are not the easiest ones to follow. But they are the trustworthy paths of the past, laid out and tested by those who have gone before us. Let us refuse the broader and pleasanter roads which present themselves to us. Let us carefully seek out again this "good way", these "paths of righteousness" (Ps. 23:3) and truth in our guide book, the Word of God. And let us walk in them!

Jeremia 7:1-20
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, also:2Stelle dich in das Tor des Hauses Jehovas, und rufe daselbst dieses Wort aus und sprich: Höret das Wort Jehovas, ganz Juda, die ihr durch diese Tore eingehet, um Jehova anzubeten.3So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Machet gut eure Wege und eure Handlungen, so will ich euch an diesem Orte wohnen lassen.4Und verlasset euch nicht auf Worte der Lüge, indem man spricht: Der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas ist dies!5Sondern wenn ihr eure Wege und eure Handlungen wirklich gut machet, wenn ihr wirklich Recht übet zwischen dem einen und dem anderen,6den Fremdling, die Waise und die Witwe nicht bedrücket, und unschuldiges Blut an diesem Orte nicht vergießet, und anderen Göttern nicht nachwandelt euch zum Unglück:7so will ich euch an diesem Orte, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von Ewigkeit zu Ewigkeit.8Siehe, ihr verlasset euch auf Worte der Lüge, die nichts nutzen.9Wie? Stehlen, morden und Ehebruch treiben und falsch schwören und dem Baal räuchern und anderen Göttern nachwandeln, die ihr nicht kennet!10Und dann kommet ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Hause, welches nach meinem Namen genannt ist, und sprechet: Wir sind errettet damit ihr alle diese Greuel verübet!11Ist denn dieses Haus, welches nach meinem Namen genannt ist, eine Räuberhöhle geworden in euren Augen? Ich selbst, siehe, ich habe es gesehen, spricht Jehova.12Denn gehet doch hin nach meiner Stätte, die zu Silo war, woselbst ich zuerst meinen Namen wohnen ließ, und sehet, was ich ihr getan habe wegen der Bosheit meines Volkes Israel.13Und nun, weil ihr alle diese Werke getan habt, spricht Jehova, und ich zu euch geredet habe, früh mich aufmachend und redend, ihr aber nicht gehört habt; und ich euch gerufen, ihr aber nicht geantwortet habt:14So werde ich diesem Hause, welches nach meinem Namen genannt ist, worauf ihr euch verlasset, und dem Orte, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso tun, wie ich Silo getan habe.15Und ich werde euch wegwerfen von meinem Angesicht, so wie ich alle eure Brüder, den ganzen Samen Ephraims, weggeworfen habe.16Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie, und dringe nicht in mich; denn ich werde nicht auf dich hören.17Siehst du nicht, was sie in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem tun?18Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an; und die Weiber kneten den Teig, um Kuchen zu bereiten für die Königin des Himmels und anderen Göttern Trankopfer zu spenden, um mich zu kränken.19Kränken sie mich, spricht Jehova, nicht vielmehr sich selbst zur Beschämung ihres Angesichts?20Darum spricht der Herr, Jehova, also: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh, und über die Bäume des Feldes und über die Frucht des Landes; und er wird brennen und nicht erlöschen.

The LORD sends Jeremiah to the gate of the temple to preach a stern message. For, in spite of their rebellious state, the people of Jerusalem were loudly boasting that they possessed "the temple of the LORD," and were continuing to worship there, though only in a purely formal way. What inconsistency! What was the value of this temple if it was not in "the One who dwelt there"? (Matt. 23:21). Yet they were denying Him by their evil deeds, of which v. 9 gives us a terrible list. They trod under foot practically the whole of God's law, at the same time unashamedly presenting themselves before Him in His house (v. 10). They made this a den of robbers (v. 11, quoted by the Lord), defiling it with their abominable practices (v. 10). Christian profession today offers the same double standard: respect for outward forms, but a tragic absence of inner life (Rev. 3:1). And each of us, if we do not keep watch, is exposed to this danger: to be satisfied with the form of godliness but to deny its power . . . which is love for the Lord (2 Tim. 3:5). God wants reality in our lives. It is an insult to talk of relationship with Him if we have not first separated from evil.

For a long time the LORD has spoken, and the people have refused to listen. Now it is He who refuses to listen, even to the prayer of His prophet (v. 16).

Jeremia 8:1-22
1In jener Zeit, spricht Jehova, wird man die Gebeine der Könige von Juda und die Gebeine seiner Fürsten und die Gebeine der Priester und die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Bewohner von Jerusalem aus ihren Gräbern herausnehmen.2Und man wird sie ausbreiten vor der Sonne und vor dem Monde und vor dem ganzen Heere des Himmels, welche sie geliebt und welchen sie gedient haben, und denen sie nachgewandelt sind, und welche sie gesucht und vor denen sie sich niedergebeugt haben; sie werden nicht gesammelt noch begraben werden, zu Dünger auf der Fläche des Erdbodens sollen sie werden.3Und der Tod wird dem Leben vorgezogen werden von dem ganzen Rest, der von diesem bösen Geschlecht übriggeblieben ist an allen Orten, wohin ich die Übriggebliebenen verstoßen haben werde, spricht Jehova der Heerscharen.4Und sprich zu ihnen: So spricht Jehova: Fällt man denn und steht nicht wieder auf? Oder wendet man sich ab und kehrt nicht wieder zurück?5Warum kehrt sich dieses Volk Jerusalems ab in immerwährender Abkehr? Sie halten fest am Truge, sie weigern sich umzukehren.6Ich habe gehorcht und zugehört: Sie reden, was nicht recht ist; da ist keiner, der seine Bosheit bereue und spreche: Was habe ich getan! Allesamt wenden sie sich zu ihrem Laufe, wie ein in den Kampf stürmendes Roß.7Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten, und Turteltaube und Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihres Kommens ein; aber mein Volk kennt das Recht Jehovas nicht.8Wie möget ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns? Siehe, fürwahr, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schriftgelehrten.9Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen werden; siehe, das Wort Jehovas haben sie verschmäht, und welcherlei Weisheit haben sie? -10Darum werde ich ihre Weiber anderen geben, ihre Felder anderen Besitzern. Denn vom Kleinsten bis zum Größten sind sie insgesamt der Gewinnsucht ergeben; vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit,11und sie heilen die Wunde der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: Friede, Friede! und da ist doch kein Friede.12Sie werden beschämt werden, weil sie Greuel verübt haben. Ja, sie schämen sich keineswegs, ja, Beschämung kennen sie nicht. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie straucheln, spricht Jehova.13Wegraffen werde ich sie, spricht Jehova. Keine Trauben am Weinstock und keine Feigen am Feigenbaum, und das Blatt ist verwelkt: So will ich ihnen solche bestellen, die sie verheeren werden.14Wozu bleiben wir sitzen? Versammelt euch, und laßt uns in die festen Städte ziehen und dort umkommen! Denn Jehova, unser Gott, hat uns zum Untergang bestimmt, und uns mit bitterem Wasser getränkt, weil wir gegen Jehova gesündigt haben.15Man hofft auf Frieden, und da ist nichts Gutes; auf die Zeit der Heilung, und siehe da, Schrecken. -16Von Dan her wird das Schnauben seiner Rosse gehört; vom Schall des Wieherns seiner starken Rosse erzittert das ganze Land. Und sie kommen und verzehren das Land und seine Fülle, die Städte und ihre Bewohner.17Denn siehe, ich sende unter euch Schlangen, Basilisken, gegen welche es keine Beschwörung gibt; und sie werden euch beißen, spricht Jehova. -18O meine Erquickung im Kummer! Mein Herz ist siech in mir.19Siehe, die Stimme des Geschreies der Tochter meines Volkes kommt aus fernem Lande: "Ist Jehova nicht in Zion, oder ist ihr König nicht darin?" Warum haben sie mich gereizt durch ihre geschnitzten Bilder, durch Nichtigkeiten der Fremde?20"Vorüber ist die Ernte, die Obstlese ist zu Ende, und wir sind nicht gerettet!"21Ich bin zerschlagen wegen der Zerschmetterung der Tochter meines Volkes; ich gehe trauernd einher, Entsetzen hat mich ergriffen.22Ist kein Balsam in Gilead, oder kein Arzt daselbst? Denn warum ist der Tochter meines Volkes kein Verband angelegt worden?

In Jer. 5:3, we saw that Israel no longer even felt the corrective blows with which the LORD had had to inflict them. Here we see His responsible people healing their own hurts "slightly" and pretending to enjoy the peace which God could not give them (v. 11; Jer. 6:14). Yet the balm in Gilead (grace) was available for them as was the faithful Physician who knew how to administer it (v. 22; cf Matthew 9:12). There is a lesson here for the believer whom God disciplines. If we accept from the Lord's hand the trials which are necessary for us, let us also allow Him to bind up the wounds Himself which He has permitted (Job 5:18). Let us not seek to heal them superficially by our own resources.

The prophet adds in v. 12: "they were not at all ashamed" – that is the peculiar characteristic of a hardened conscience (Zeph. 3:5). Complete indifference as to the evil they had committed characterises this poor people.

V. 20 can perhaps be stressed in this beginning of the month of September, when the harvests are nearing completion, when summer has ended. There is a favourable time for being saved: it is today. Soon the Lord is going to gather in the ripe fruits of the great harvest of souls. Then the summer will have ended. What a terrible awakening for those who will have to say, "We are not saved"!

Jeremia 9:1-9, 17-26
1O daß mein Haupt Wasser wäre und mein Auge ein Tränenquell, so wollte ich Tag und Nacht beweinen die Erschlagenen der Tochter meines Volkes!2O daß ich in der Wüste eine Wandererherberge hätte, so wollte ich mein Volk verlassen und von ihnen wegziehen! Denn sie sind allesamt Ehebrecher, eine Rotte Treuloser.3Und sie spannen ihre Zunge, ihren Bogen, mit Lüge, und nicht nach Treue schalten sie im Lande; denn sie schreiten fort von Bosheit zu Bosheit, und mich kennen sie nicht, spricht Jehova.4Hütet euch ein jeder vor seinem Freunde, und auf keinen Bruder vertrauet; denn jeder Bruder treibt Hinterlist, und jeder Freund geht als Verleumder einher.5Und sie betrügen einer den anderen, und Wahrheit reden sie nicht; sie lehren ihre Zunge Lügen reden, sie mühen sich ab, verkehrt zu handeln.6Deine Wohnung ist mitten unter Trug. Vor Trug weigern sie sich, mich zu erkennen, spricht Jehova.7Darum, so spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, ich will sie schmelzen und läutern; denn wie sollte ich anders handeln wegen der Tochter meines Volkes?8Ihre Zunge ist ein mörderischer Pfeil, man redet Trug; mit seinem Munde redet man Frieden mit seinem Nächsten, und in seinem Innern legt man ihm einen Hinterhalt.9Sollte ich solches nicht an ihnen heimsuchen? spricht Jehova; oder sollte an einer Nation wie diese meine Seele sich nicht rächen?
17So spricht Jehova der Heerscharen: Gebet acht, und rufet Klageweiber, daß sie kommen, und schicket zu den weisen Frauen,18daß sie kommen und eilends eine Wehklage über uns erheben, damit unsere Augen von Tränen rinnen und unsere Wimpern von Wasser fließen.19Denn eine Stimme der Wehklage wird aus Zion gehört: "Wie sind wir verwüstet! Wir sind völlig zu Schanden geworden; denn wir haben das Land verlassen müssen, denn sie haben unsere Wohnungen umgestürzt".20Denn höret, ihr Weiber, das Wort Jehovas, und euer Ohr fasse das Wort seines Mundes; und lehret eure Töchter Wehklage und eine die andere Klagegesang.21Denn der Tod ist durch unsere Fenster gestiegen, er ist in unsere Paläste gekommen, um das Kind auszurotten von der Gasse, die Jünglinge von den Straßen.22Rede: So spricht Jehova: Ja, die Leichen der Menschen werden fallen wie Dünger auf der Fläche des Feldes und wie eine Garbe hinter dem Schnitter, die niemand sammelt.23So spricht Jehova: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums;24sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, daß ich Jehova bin, der Güte, Recht und Gerechtigkeit übt auf der Erde; denn daran habe ich Gefallen, spricht Jehova.25Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich heimsuchen werde alle Beschnittenen mit den Unbeschnittenen:26Ägypten und Juda und Edom und die Kinder Ammon und Moab, und alle mit geschorenen Haarrändern, die in der Wüste wohnen; denn alle Nationen sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel ist unbeschnittenen Herzens.

Just as in Jeremiah's time, the people of God have many among them in our day who are "hurt" (Jer. 8:21). If we know of such, let us bring them to the great Physician, who has power to heal them (Jer. 8:22).

Ch. 9 expresses the unspeakable anguish of the prophet. Having to address the people severely does not prevent him from being extremely pained by what he has to say. He certainly grieves when reflecting on the condition of Israel and on the punishment which hangs over them, but he grieves especially because of the dishonour brought to the LORD's name. If we loved the Lord Jesus more, we should feel a greater degree of sadness when we see the ingratitude and indifference which so often is man's response to His love.

Let us meditate on the important vv. 23, 24 (quoted in 1 Corinthians 1:31). It is in the nature of each one of us to be proud of what we can do and to boast about what we possess. The sportsman will make much of his agility, his strength and his records; the good pupil of his academic successes; the motorist of his car, more powerful than his neighbour's. Well, the only thing in which God allows us to glorify is in knowing Him (Ps. 20:7; 2 Cor. 10:17). Do we appreciate to the full our relationship with the Lord Jesus? Or are we sometimes ashamed of it?

Jeremia 10:1-25
1Höret das Wort, welches Jehova zu euch redet, Haus Israel!2So spricht Jehova: Lernet nicht den Weg der Nationen, und erschrecket nicht vor den Zeichen des Himmels, weil die Nationen vor ihnen erschrecken.3Denn die Satzungen der Völker sind Nichtigkeit; denn Holz ist es, das einer aus dem Walde gehauen hat, ein Werk von Künstlerhänden, mit dem Beile verfertigt.4Er schmückt es mit Silber und mit Gold; mit Nägeln und mit Hämmern befestigen sie es, daß es nicht wanke;5sie sind wie eine gedrechselte Säule und reden nicht; sie werden getragen, denn sie gehen nicht. Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn sie können nichts Böses tun, und Gutes zu tun steht auch nicht bei ihnen.6Gar niemand ist dir gleich, Jehova; du bist groß, und groß ist dein Name in Macht.7Wer sollte dich nicht fürchten, König der Nationen? Denn dir gebührt es. Denn unter allen Weisen der Nationen und in allen ihren Königreichen ist gar niemand dir gleich,8sondern sie sind allzumal dumm und töricht; die Unterweisung der Nichtigkeiten ist Holz.9Dünngeschlagenes Silber wird aus Tarsis gebracht und Gold aus Uphas, ein Werk des Künstlers und der Hände des Goldschmieds; blauer und roter Purpur ist ihr Gewand, ein Werk von Kunstfertigen sind sie allesamt.10Aber Jehova, Gott, ist Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.11So sollt ihr zu ihnen sprechen: Die Götter, die den Himmel und die Erde nicht gemacht haben, diese werden verschwinden von der Erde und unter diesem Himmel hinweg.12Er hat die Erde gemacht durch seine Kraft, den Erdkreis festgestellt durch seine Weisheit und die Himmel ausgespannt durch seine Einsicht.13Wenn er beim Schalle des Donners Wasserrauschen am Himmel bewirkt und Dünste aufsteigen läßt vom Ende der Erde, Blitze zum Regen macht und den Wind herausführt aus seinen Vorratskammern: -14Dumm wird jeder Mensch, ohne Erkenntnis; beschämt wird jeder Goldschmied über das Götzenbild; denn sein gegossenes Bild ist Lüge, und kein Geist ist in ihnen.15Nichtigkeit sind sie, ein Werk des Gespöttes: Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zu Grunde.16Jakobs Teil ist nicht wie diese; denn er ist es, der das All gebildet hat, und Israel ist der Stamm seines Erbteils; Jehova der Heerscharen ist sein Name.17Raffe dein Gepäck zusammen aus dem Lande, du Bewohnerin der Festung!18Denn so spricht Jehova: Siehe, ich werde diesmal die Bewohner des Landes hinwegschleudern und sie ängstigen, damit sie sie finden. -19Wehe mir ob meiner Wunde! Schmerzlich ist mein Schlag. Doch ich spreche: Ja, das ist mein Leiden, und ich will es tragen.20Mein Zelt ist zerstört, und alle meine Seile sind zerrissen; meine Kinder sind von mir weggezogen und sind nicht mehr. Da ist niemand, der ferner mein Zelt ausspannt und meine Zeltbehänge aufrichtet.21Denn die Hirten sind dumm geworden und haben Jehova nicht gesucht; darum haben sie nicht verständig gehandelt, und ihre ganze Herde hat sich zerstreut. -22Horch! Ein Gerücht: Siehe, es kommt, und dein großes Getöse vom Lande des Nordens, um die Städte Judas zur Wüste zu machen, zur Wohnung der Schakale. -23Ich weiß, Jehova, daß nicht beim Menschen sein Weg steht, nicht bei dem Manne, der da wandelt, seinen Gang zu richten.24Züchtige mich, Jehova, doch nach Gebühr; nicht in deinem Zorne, daß du mich nicht aufreibest.25Ergieße deinen Grimm über die Nationen, die dich nicht kennen, und über die Geschlechter, die deinen Namen nicht anrufen! Denn sie haben Jakob aufgezehrt, ja, sie haben ihn aufgezehrt und ihn vernichtet und seine Wohnung verwüstet.

If there is an old and a good way for us to enquire about (Jer. 6:16), there is also another which we must guard ourselves from becoming involved in (v. 2): the way of the heathen, in other words the world. All our contacts with the world tend to imprint on us its ways of living and thinking. Clearly we cannot avoid these contacts, and some of us are particularly exposed to them because of our work. Nevertheless, let us not be too curious about or interested in the things that are in the world (Rom. 16:19). The example of Dinah in Genesis 34:1 is a serious warning for us. Let us beware of those people, those books, which are prone to teach us about that dangerous path. We know the end to which this path leads those who follow it (Matt. 7:13). Serving idols was characteristic of the nations in Jeremiah's time (just as in the world of today). God declares His thoughts about that, and causes them to be proclaimed to the nations (v. 11) in their own language (this verse is written in Aramaic in the original).

V. 23 reminds us of a twofold truth: tomorrow is not ours to arrange (James 4:13), and we are not capable of directing our own steps. Jeremiah knew that. Have we all learned it?

Jeremia 11:1-23
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, also:2Höret auf die Worte dieses Bundes und redet zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem!3Und du, sprich zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Verflucht sei der Mann, der nicht hört auf die Worte dieses Bundes,4welchen ich euren Vätern geboten habe an dem Tage, da ich sie herausführte aus dem Lande Ägypten, aus dem eisernen Schmelzofen, indem ich sprach: Höret auf meine Stimme und tut diese Worte, nach allem, was ich euch gebiete, so werdet ihr mein Volk, und ich werde euer Gott sein;5auf daß ich den Eid aufrecht halte, den ich euren Vätern geschworen habe, ihnen ein Land zu geben, das von Milch und Honig fließt, wie es an diesem Tage ist. Und ich antwortete und sprach: Amen, Jehova!6Und Jehova sprach zu mir: Rufe alle diese Worte aus in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem, und sprich: Höret die Worte dieses Bundes und tut sie!7Denn ich habe euren Vätern ernstlich bezeugt an dem Tage, da ich sie aus dem Lande Ägypten heraufführte, bis auf diesen Tag, früh mich aufmachend und bezeugend, indem ich sprach: Höret auf meine Stimme!8Aber sie haben nicht gehört und ihr Ohr nicht geneigt, sondern sie wandelten ein jeder in dem Starrsinn ihres bösen Herzens. Und ich brachte über sie alle Worte dieses Bundes, welche ich zu tun geboten, und die sie nicht getan haben.9Und Jehova sprach zu mir: Es hat sich eine Verschwörung gefunden unter den Männern von Juda und unter den Bewohnern von Jerusalem.10Sie sind zurückgekehrt zu den Missetaten ihrer ersten Väter, die sich geweigert haben, auf meine Worte zu hören; und sie selbst sind anderen Göttern nachgegangen, um ihnen zu dienen. Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern gemacht habe.11Darum, so spricht Jehova: Siehe, ich bringe über sie ein Unglück, dem sie nicht werden entgehen können; und sie werden zu mir schreien, aber ich werde nicht auf sie hören.12Und die Städte von Juda und die Bewohner von Jerusalem werden hingehen und zu den Göttern schreien, welchen sie geräuchert haben; aber retten werden diese sie nicht zur Zeit ihres Unglücks.13Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda; und nach der Zahl der Straßen von Jerusalem habt ihr der Schande Altäre gesetzt, Altäre, um dem Baal zu räuchern. -14Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie; denn ich werde nicht hören zu der Zeit, da sie wegen ihres Unglücks zu mir rufen werden.15Was hat mein Geliebter in meinem Hause zu schaffen, da die Vielen Arglist üben? Wird heiliges Fleisch deine Bosheit von dir wegnehmen? Dann mögest du frohlocken.16Einen grünen Olivenbaum, schön an herrlicher Frucht, hatte Jehova dich genannt; bei dem Lärm eines großen Getümmels legte er Feuer an ihn, und es brachen seine Äste.17Und Jehova der Heerscharen, der dich gepflanzt, hat Böses über dich geredet wegen der Bosheit des Hauses Israel und des Hauses Juda, die sie verübt haben, um mich zu reizen, indem sie dem Baal räucherten.18Und Jehova hat es mir kundgetan, und ich erfuhr es; damals zeigtest du mir ihre Handlungen.19Und ich war wie ein zahmes Lamm, das zum Schlachten geführt wird; und ich wußte nicht, daß sie Anschläge wider mich ersannen: "Laßt uns den Baum mit seiner Frucht verderben und ihn aus dem Lande der Lebendigen ausrotten, daß seines Namens nicht mehr gedacht werde!"20Aber du, Jehova der Heerscharen, der du gerecht richtest, Nieren und Herz prüfst, laß mich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Rechtssache anvertraut. -21Darum, so spricht Jehova über die Männer von Anathoth, welche nach deinem Leben trachten und sprechen: Du sollst nicht weissagen im Namen Jehovas, damit du nicht durch unsere Hände sterbest-22darum, so spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, ich suche sie heim; die Jünglinge werden durchs Schwert sterben, ihre Söhne und ihre Töchter werden vor Hunger sterben,23und sie werden keinen Überrest haben; denn ich bringe Unglück über die Männer von Anathoth, das Jahr ihrer Heimsuchung.

During the reign of Josiah, Hilkiah the priest (some maintain that he was the father of Jeremiah: see Jer. 1:1) had re-discovered the book of the law during the work of restoration of the temple (2 Chron. 34:14). This book included Deuteronomy, where all the consequences of failure to observe the covenant were announced in the solemn Deuteronomy 28 (see in particular v. 64). Greatly perturbed, Josiah had taken steps, in the name of the people, to renew their covenant (2 Kings 22:8 . . .; 2 Kings 23:1-3). Now our chapter shows us how this covenant has been broken more than ever! There is no further remedy (2 Chron. 36:16). Henceforth God shuts His ears to their prayers and He commands the prophet not to intercede for the people any more (v. 14; Jer. 7:16).

Jeremiah is the representative of a faithful and persecuted remnant. But in him we see in type the Lamb, full of tenderness, yet the target of those who conspired to destroy him, "the tree with the fruit" in order "that His name may be no more remembered" (v. 19: cf. Gen. 37:18; Luke 10:3). Such was the vain intention of men, and that of Satan who inspired them. But the unchangeable purpose of God is that the lovely name of Jesus will be honoured for ever (Phil. 2:9). And we respond to this every time we break the bread and drink the cup in remembrance of Him (1 Cor. 11:25-26).

Jeremia 12:1-17
1Du bist gerecht, Jehova, wenn ich mit dir hadere; doch von deinen Urteilen möchte ich mit dir reden: Warum ist der Weg der Gesetzlosen glücklich, sind sicher alle, die Treulosigkeit üben?2Du hast sie gepflanzt, sie haben auch Wurzel geschlagen; sie kommen vorwärts, tragen auch Frucht. Du bist nahe in ihrem Munde, doch fern von ihren Nieren.3Du aber, Jehova, du kennst mich, du siehst mich und prüfst mein Herz gegen dich. Reiße sie hinweg wie Schafe zur Schlachtung, und weihe sie für den Tag des Würgens!4Wie lange soll das Land trauern und das Kraut des ganzen Feldes welken? Wegen der Bosheit seiner Bewohner sind Vieh und Gevögel dahin; denn sie sprechen: Er wird unser Ende nicht sehen. -5Wenn du mit Fußgängern liefest, und sie dich ermüdeten, wie wolltest du denn mit Rossen wetteifern? Und wenn du auf ein Land des Friedens dein Vertrauen setzest, wie willst du es denn machen in der Pracht des Jordan?6Denn auch deine Brüder und deines Vaters Haus, auch sie sind treulos gegen dich, auch sie rufen dir nach aus voller Kehle. Glaube ihnen nicht, wenn sie freundlich mit dir reden.7Ich habe mein Haus verlassen, mein Erbteil verstoßen, ich habe den Liebling meiner Seele in die Hand seiner Feinde gegeben.8Mein Erbteil ist mir geworden wie ein Löwe im Walde; es hat seine Stimme gegen mich erhoben, darum habe ich es gehaßt.9Ist mir mein Erbteil ein bunter Raubvogel, daß Raubvögel rings um dasselbe her sind? Auf! Versammelt alle Tiere des Feldes, bringet sie zum Fraße herbei!10Viele Hirten haben meinen Weinberg verderbt, mein Ackerstück zertreten; sie haben mein köstliches Ackerstück zur öden Wüste gemacht.11Man hat es zur Öde gemacht: Verwüstet trauert es um mich her. Das ganze Land ist verwüstet, weil niemand es zu Herzen nahm.12Über alle kahlen Höhen in der Steppe sind Verwüster gekommen; denn ein Schwert von Jehova frißt von einem Ende des Landes bis zum anderen Ende des Landes: Kein Friede allem Fleische!13Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet; sie haben sich erschöpft und nichts ausgerichtet. So werdet zu Schanden an euren Erträgen vor der Glut des Zornes Jehovas!14So spricht Jehova über alle meine bösen Nachbarn, welche das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Lande herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte reißen.15Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich ihrer wieder erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land.16Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so daß sie bei meinem Namen schwören: So wahr Jehova lebt! Gleichwie sie mein Volk gelehrt haben, bei dem Baal zu schwören, so sollen sie inmitten meines Volkes aufgebaut werden.17Wenn sie aber nicht hören, so werde ich selbige Nation ausreißen, ausreißen und vertilgen, spricht Jehova.

Ch. 12 gives us a dialogue between the LORD and Jeremiah. This time it is not a matter of the prophet supplicating on behalf of Israel, but of sorrowful questions which burden his heart, and which he pours out to God in the bitterness of his soul. Men of the village of Anathoth, his fellow citizens, had gone so far as to threaten him with death if he did not shut his mouth (Jer. 11:21). V. 6 (JND trans.) tells us that even Jeremiah's own family had acted treacherously towards him and had cried out loudly against him (cf. Luke 4:24-26). There was reason enough for him to lose his courage. But the LORD understands His servant's trouble (His own people had also betrayed Him). And He explains to him what He is obliged to do: to abandon the polluted temple, to deprive Israel of their inheritance, to deliver them to their enemies (v. 7). We might well imagine how God would feel in taking such decisions. To give us some idea of the depth of His feelings, He uses a most touching expression in speaking of His people: "the dearly beloved of my soul".

The nations acted as bad neighbours; they would suffer the consequences of that. Nevertheless God still had blessings in reserve for Israel, and also for those nations, if only they would learn His ways.

Jeremia 13:1-27
1So hat Jehova zu mir gesprochen: Geh und kaufe dir einen leinenen Gürtel und lege ihn um deine Lenden; aber ins Wasser sollst du ihn nicht bringen.2Und ich kaufte den Gürtel, nach dem Worte Jehovas, und legte ihn um meine Lenden.3Und das Wort Jehovas geschah zum zweiten Male zu mir also:4Nimm den Gürtel, den du gekauft hast, der um deine Lenden ist, und mache dich auf, geh an den Euphrat und verbirg ihn daselbst in einer Felsenspalte.5Da ging ich hin und verbarg ihn am Euphrat, wie Jehova mir geboten hatte.6Und es geschah am Ende vieler Tage, da sprach Jehova zu mir: Mache dich auf, geh an den Euphrat und hole von dort den Gürtel, den ich dir geboten habe daselbst zu verbergen.7Und ich ging an den Euphrat und grub, und nahm den Gürtel von dem Orte, wo ich ihn verborgen hatte; und siehe, der Gürtel war verdorben, taugte zu gar nichts mehr. -8Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:9So spricht Jehova: Also werde ich verderben die Hoffart Judas und die große Hoffart Jerusalems.10Dieses böse Volk, das sich weigert meine Worte zu hören, das da wandelt in dem Starrsinn seines Herzens, und anderen Göttern nachgeht, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzubeugen: Es soll werden wie dieser Gürtel, der zu gar nichts taugt.11Denn gleichwie der Gürtel sich an die Lenden eines Mannes anschließt, so habe ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda an mich geschlossen, spricht Jehova, damit sie mir zum Volk und zum Namen und zum Ruhm und zum Schmuck seien; aber sie haben nicht gehört.12Und sprich dieses Wort zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Jeder Krug wird mit Wein gefüllt. Und wenn sie zu dir sagen: Wissen wir nicht sehr wohl, daß jeder Krug mit Wein gefüllt wird?13so sprich zu ihnen: Also spricht Jehova: Siehe, ich werde alle Bewohner dieses Landes, und die Könige, die auf dem Throne Davids sitzen, und die Priester und die Propheten und alle Bewohner von Jerusalem mit Trunkenheit erfüllen.14Und ich werde sie zerschmettern einen gegen den anderen, die Väter und die Kinder allzumal, spricht Jehova; ich werde nicht Mitleid haben, noch schonen, noch mich erbarmen, daß ich sie nicht verderbe.15Höret und nehmet zu Ohren, überhebet euch nicht! Denn Jehova hat geredet.16Gebet Jehova, eurem Gott, Ehre, bevor er finster macht, und bevor eure Füße sich an Bergen der Dämmerung stoßen, und ihr auf Licht wartet, und er es in Todesschatten verwandelt und zur Dunkelheit macht.17Wenn ihr aber nicht höret, so wird meine Seele im Verborgenen weinen wegen eures Hochmuts; und tränen wird mein Auge und von Tränen rinnen, weil die Herde Jehovas gefangen weggeführt ist.18Sprich zu dem König und zu der Königin: Setzet euch tief herunter; denn von euren Häuptern ist herabgesunken die Krone eurer Herrlichkeit.19Die Städte des Südens sind verschlossen, und niemand öffnet; Juda ist weggeführt insgesamt, ist gänzlich weggeführt.20Hebet eure Augen auf und sehet die von Norden Kommenden! Wo ist die Herde, die dir gegeben war, deine herrliche Herde?21Was willst du sagen, wenn er die zum Haupte über dich bestellt, welche du als Vertraute an dich gewöhnt hast? Werden nicht Wehen dich ergreifen, einer Gebärenden gleich?22Und wenn du in deinem Herzen sprichst: Warum ist mir dieses begegnet? Um der Größe deiner Ungerechtigkeit willen sind deine Säume aufgedeckt und haben deine Fersen Gewalt gelitten. -23Kann ein Mohr seine Haut wandeln, ein Pardel seine Flecken? Dann könntet auch ihr Gutes tun, die ihr an Bösestun gewöhnt seid.24Darum werde ich sie zerstreuen wie Stoppeln, welche durch den Wind der Wüste dahinfahren.25Das ist dein Los, dein von mir zugemessenes Teil, spricht Jehova, weil du meiner vergessen und auf Lüge vertraut hast.26Und so werde auch ich deine Säume aufstreifen über dein Angesicht, daß deine Schande gesehen werde.27Dein Ehebrechen und dein Wiehern, die Schandtat deiner Hurerei auf den Hügeln im Felde: Deine Greuel habe ich gesehen. Wehe dir, Jerusalem! Du wirst nicht rein werden, wie lange wird's noch währen?

The LORD gives a sign to Jerusalem: this girdle which Jeremiah must first wear around his loins; then, without ever washing it, he has to go and hide it by the river Euphrates, more than 250 miles away; finally he must go and bring it back, only to find that it is good for nothing. The LORD explains to him the spiritual meaning of all this. The girdle is an adornment; its place is to be near the heart; moreover it formed part of the clothing of the priests (Ex. 28:40; and Jeremiah was one of these). Thus God had firmly attached to Himself this people who were to enhance His glory and serve Him. But pride and the worship of idols had resulted in Jerusalem and Judah becoming just as defiled and useless as this rotten girdle. Like the girdle, they will be carried away to the banks of the Euphrates, to Babylon (v. 19), unless they humble themselves. Those in the highest positions, the king and the queen, are invited to set an example. V. 23 reminds us that sin leaves an indelible stain on man. We cannot rid ourselves of it any more than any man has the power to change the colour of his skin, or a leopard to remove its spots. But by virtue of the blood of Christ, God can take away sins and give a new heart. This is exactly what happened to an Ethiopian whose conversion is related in Acts 8.

Jeremia 14:1-22
1Das Wort Jehovas, welches zu Jeremia geschah betreffs der Dürre.2Juda trauert, und seine Tore schmachten, liegen in Trauer am Boden, und Jerusalems Klagegeschrei steigt empor.3Und seine Vornehmen schicken seine Geringen nach Wasser; sie kommen zu den Zisternen, finden kein Wasser, sie kommen leer zurück mit ihren Gefäßen; sie sind beschämt und mit Scham bedeckt und verhüllen ihr Haupt.4Wegen des Erdbodens, der bestürzt ist, weil kein Regen im Lande war, sind die Ackerleute beschämt, verhüllen ihr Haupt.5Ja, auch die Hindin auf dem Felde, sie gebiert und verläßt ihre Jungen; denn kein Gras ist da.6Und die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen, schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen schmachten hin, denn kein Kraut ist da.7Wenn unsere Missetaten wider uns zeugen, Jehova, so handle um deines Namens willen; denn viele sind unserer Abtrünnigkeiten, gegen dich haben wir gesündigt.8Du Hoffnung Israels, sein Retter in der Zeit der Bedrängnis, warum willst du sein wie ein Fremdling im Lande, und wie ein Wanderer, der zum Übernachten eingekehrt ist?9Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, Jehova, und wir sind nach deinem Namen genannt; verlaß uns nicht!10So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße nicht zurück; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: Nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre Sünden heimsuchen. -11Und Jehova sprach zu mir: Bitte nicht für dieses Volk zum Guten.12Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören; und wenn sie Brandopfer und Speisopfer opfern, werde ich kein Wohlgefallen an ihnen haben; sondern ich werde sie durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest vernichten.13Und ich sprach: Ach, Herr, Jehova! Siehe, die Propheten sprechen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen, und Hunger wird euch nicht treffen, sondern ich werde euch einen sicheren Frieden geben an diesem Orte.14Und Jehova sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und sie nicht entboten, noch zu ihnen geredet; sie weissagen euch Lügengesicht und Wahrsagung und Nichtigkeit und Trug ihres Herzens.15Darum spricht Jehova also über die Propheten, welche in meinem Namen weissagen, und ich habe sie doch nicht gesandt, und die da sprechen: Weder Schwert noch Hunger wird in diesem Lande sein: Die Propheten sollen durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben werden.16Und das Volk, welchem sie weissagen, soll wegen des Hungers und des Schwertes hingeworfen liegen auf den Straßen von Jerusalem; und niemand wird sie begraben, sie, ihre Weiber und ihre Söhne und ihre Töchter; und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten.17Und du sollst dieses Wort zu ihnen sprechen: Nacht und Tag rinnen meine Augen von Tränen und hören nicht auf; denn die Jungfrau, die Tochter meines Volkes, ist mit großer Zerschmetterung, mit einem sehr schmerzlichen Schlage zerschmettert.18Wenn ich aufs Feld hinausgehe, siehe da, vom Schwert Erschlagene; und wenn ich in die Stadt komme, siehe da, vor Hunger Verschmachtende. Denn sowohl Propheten als Priester ziehen im Lande umher und wissen nicht Rat.19Hast du Juda gänzlich verworfen? Oder verabscheut deine Seele Zion? Warum hast du uns geschlagen, daß keine Heilung für uns ist? Man hofft auf Frieden, und da ist nichts Gutes, und auf die Zeit der Heilung, und siehe da, Schrecken.20Jehova, wir kennen unsere Gesetzlosigkeit, die Ungerechtigkeit unserer Väter; denn wir haben gegen dich gesündigt.21Verschmähe uns nicht um deines Namens willen, entehre nicht den Thron deiner Herrlichkeit; gedenke, brich nicht deinen Bund mit uns!22Gibt es unter den Nichtigkeiten der Nationen Regenspender, oder kann der Himmel Regengüsse geben? Bist du es nicht, Jehova, unser Gott? Und wir hoffen auf dich; denn du, du hast dieses alles gemacht.

God speaks to Israel, not only through the voice of Jeremiah, but also in sending them times of dearth and famine. The prophet — sadly he is the only one to do so — confesses the sins of his people, and supplicates the LORD for them. In his love for this people, he cannot bring himself not to pray any more for them. He has no valid argument to bring forward in their favour, so he asks: "Do thou it for thy name's sake" (v. 7, 20, 21; Ezek. 20:9; Dan. 9:19). This is indeed the highest possible ground on which to ask God to intervene. There may be much weakness with us. How can we invoke the mighty arm of God? There is only one plea: the name of Jesus. He Himself revealed to us the wonderful power there is available (John 15:16). The Father cannot fail to answer the prayers addressed to Him in the Name He loves. And "if we confess our sins, he is faithful and just" —towards the Lord Jesus our perfect Saviour — "to forgive us our sins, and to cleanse us from all unrighteousness" (1 John 1:9).

Vv. 10-19 speak of the false prophets who reassure the people with lies. They too, along with those who listen to them, will undergo the punishment which they refused to believe was coming (v. 15).

Jeremia 15:1-21
1Und Jehova sprach zu mir: Wenn auch Mose und Samuel vor mir ständen, so würde meine Seele sich nicht zu diesem Volke wenden. Treibe sie von meinem Angesicht hinweg, daß sie fortgehen.2Und es soll geschehen, wenn sie zu dir sagen: Wohin sollen wir fortgehen? So sage ihnen: So spricht Jehova: Wer zum Tode bestimmt ist, gehe zum Tode; und wer zum Schwerte, zum Schwerte; und wer zum Hunger, zum Hunger; und wer zur Gefangenschaft, zur Gefangenschaft.3Denn ich bestelle über sie vier Arten von Übeln, spricht Jehova: Das Schwert zum Würgen, und die Hunde zum Zerren, und das Gevögel des Himmels und die Tiere der Erde zum Fressen und zum Vertilgen.4Und ich will sie zur Mißhandlung hingeben allen Königreichen der Erde, um Manasses willen, des Sohnes Hiskias, des Königs von Juda, wegen dessen, was er in Jerusalem getan hat. -5Denn wer wird sich über dich erbarmen, Jerusalem, und wer dir Beileid bezeigen, und wer wird einkehren, um nach deinem Wohlergehen zu fragen?6Du hast mich verstoßen, spricht Jehova, du gingst rückwärts; und so werde ich meine Hand wider dich ausstrecken und dich verderben; ich bin des Bereuens müde.7Und ich werde sie mit der Worfschaufel zu den Toren des Landes hinausworfeln; ich werde mein Volk der Kinder berauben, es zu Grunde richten. Sie sind von ihren Wegen nicht umgekehrt.8Ihre Witwen werden mir zahlreicher sein als der Sand der Meere; ich bringe ihnen über die Mütter der Jünglinge einen Verwüster am hellen Mittag, lasse plötzlich Angst und Schrecken auf sie fallen.9Die sieben gebar, verschmachtet, sie haucht ihre Seele aus; ihre Sonne ist untergegangen, als es noch Tag war; sie ist beschämt und zu Schanden geworden. Und ihren Überrest werde ich dem Schwerte hingeben angesichts ihrer Feinde, spricht Jehova.10"Wehe mir, meine Mutter, daß du mich geboren hast, einen Mann des Haders und einen Mann des Zankes für das ganze Land! Ich habe nicht ausgeliehen, und man hat mir nicht geliehen; alle fluchen mir." -11Jehova spricht: Wenn ich dich nicht zum Guten stärken, wenn ich nicht machen werde, daß zur Zeit des Unglücks und zur Zeit der Bedrängnis der Feind dich bittend angeht!12Kann man Eisen, Eisen aus Norden, und Erz zerbrechen?13Dein Vermögen und deine Schätze will ich zur Beute geben ohne Kaufpreis, und zwar wegen all deiner Sünden und in allen deinen Grenzen.14Und ich werde es deine Feinde in ein Land bringen lassen, das du nicht kennst; denn ein Feuer ist entbrannt in meinem Zorn, über euch wird es brennen. -15Jehova, du weißt es ja; gedenke meiner und nimm dich meiner an und räche mich an meinen Verfolgern! Raffe mich nicht hin nach deiner Langmut; erkenne, daß ich um deinetwillen Schmach trage.16Deine Worte waren vorhanden, und ich habe sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens; denn ich bin nach deinem Namen genannt, Jehova, Gott der Heerscharen.17Ich saß nicht im Kreise der Scherzenden und frohlockte; wegen deiner Hand saß ich allein, weil du mit deinem Grimm mich erfüllt hast.18Warum ist mein Schmerz beständig und mein Schlag tödlich? Er will nicht heilen. Willst du mir wirklich wie ein trügerischer Bach sein, wie Wasser, die versiegen? -19Darum spricht Jehova also: Wenn du umkehrst, so will ich dich zurückbringen, daß du vor mir stehest; und wenn du das Köstliche vom Gemeinen ausscheidest, so sollst du wie mein Mund sein. Jene sollen zu dir umkehren, du aber sollst nicht zu ihnen umkehren.20Und ich werde dich diesem Volke zu einer festen ehernen Mauer machen, und sie werden wider dich streiten, aber dich nicht überwältigen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten und dich zu befreien, spricht Jehova.21Und ich werde dich befreien aus der Hand der Bösen und dich erlösen aus der Faust der Gewalttätigen.

Once again the LORD warns Jeremiah that He cannot accept his intercession. Even Moses and Samuel, whose lives of prayer and whose love for Israel are well known, could do nothing more in the present conditions of this wretched people (Ps. 99:6). Jeremiah is on the verge of despair (v. 10). He calls God to witness his faithfulness. "Thy words were found, and I did eat them" (v. 16; cf. Ps. 119:103). The book of the law had of course been re-discovered in the temple and the young priest had made it his delight. Children of God, may we, like Jeremiah, be able each day to find in the Bible nourishment for our souls and at the same time joy for our hearts. Paul reminded Timothy that a good minister of Jesus Christ must be nourished in the words of faith and good doctrine (1 Tim. 4:6).

The LORD encourages His faithful but fearful witness who is suffering rebuke for Him (v. 15; Psalm 69:7) and He promises to deliver him. He invites him to separate "the precious from the vile." A disciple of the Lord Jesus must have a tender conscience to discern that which is good and to practise it, to judge evil and to separate himself from it (cf. also 1 Peter 3:10-12). It is only in this way that he will be able to speak as the oracle of God (v. 19).

Jeremia 16:1-21
1Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:2Du sollst dir kein Weib nehmen, und weder Söhne noch Töchter haben an diesem Orte.3Denn so spricht Jehova über die Söhne und über die Töchter, welche an diesem Orte geboren werden, und über ihre Mütter, die sie gebären, und über ihre Väter, die sie zeugen in diesem Lande:4Sie sollen an schmerzlichen Krankheiten sterben, sie sollen nicht beklagt noch begraben werden, zu Dünger auf der Fläche des Erdbodens sollen sie werden; und durch Schwert und durch Hunger sollen sie vernichtet werden, und ihre Leichname sollen dem Gevögel des Himmels und den Tieren der Erde zur Speise dienen.5Denn so spricht Jehova: Geh nicht in ein Haus der Klage, und geh nicht hin, um zu trauern, und bezeige ihnen kein Beileid; denn ich habe meinen Frieden von diesem Volke weggenommen, spricht Jehova, die Gnade und die Barmherzigkeit.6Und Große und Kleine werden in diesem Lande sterben, ohne begraben zu werden; und man wird nicht um sie trauern, und sich nicht ritzen und sich nicht kahl scheren ihretwegen.7Und man wird ihnen nicht Brot brechen bei der Trauer, um jemand zu trösten über den Toten, noch ihnen zu trinken geben aus dem Becher des Trostes über jemandes Vater und über jemandes Mutter.8Auch in ein Haus des Gastmahls sollst du nicht gehen, bei ihnen zu sitzen, um zu essen und zu trinken.9Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich werde an diesem Orte vor euren Augen und in euren Tagen aufhören lassen die Stimme der Wonne und die Stimme der Freude, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut.10Und es soll geschehen, wenn du diesem Volke alle diese Worte verkünden wirst, und sie zu dir sprechen: Warum hat Jehova all dieses große Unglück über uns geredet? Und was ist unsere Missetat, und was unsere Sünde, die wir gegen Jehova, unseren Gott, begangen haben?11So sollst du zu ihnen sprechen: Darum, daß eure Väter mich verlassen haben, spricht Jehova, und anderen Göttern nachgegangen sind, und ihnen gedient und sich vor ihnen niedergebeugt, mich aber verlassen und mein Gesetz nicht beobachtet haben;12und ihr es ärger getrieben habt als eure Väter, und siehe, ihr gehet ein jeder dem Starrsinn seines bösen Herzens nach, so daß ihr nicht auf mich höret: -13So werde ich euch aus diesem Lande wegschleudern in ein Land, welches ihr nicht gekannt habt, weder ihr noch eure Väter; und daselbst werdet ihr anderen Göttern dienen Tag und Nacht, weil ich euch keine Gnade schenken werde.14Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da nicht mehr gesagt werden wird: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat! -15sondern: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel heraufgeführt hat aus dem Lande des Nordens und aus all den Ländern, wohin er sie vertrieben hatte! Und ich werde sie in ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe.16Siehe, ich will zu vielen Fischern senden, spricht Jehova, daß sie sie fischen; und danach will ich zu vielen Jägern senden, daß sie sie jagen von jedem Berge und von jedem Hügel und aus den Felsenklüften.17Denn meine Augen sind auf alle ihre Wege gerichtet; sie sind vor mir nicht verborgen, und ihre Ungerechtigkeit ist nicht verhüllt vor meinen Augen.18Und zuvor will ich zweifach vergelten ihre Ungerechtigkeit und ihre Sünde, weil sie mein Land mit den Leichen ihrer Scheusale entweiht und mein Erbteil mit ihren Greueln erfüllt haben.19Jehova, meine Stärke und mein Hort, und meine Zuflucht am Tage der Bedrängnis! Zu dir werden Nationen kommen von den Enden der Erde und sprechen: Nur Lüge haben unsere Väter ererbt, nichtige Götter; und unter ihnen ist keiner, der etwas nützt.20Soll ein Mensch sich Götter machen, die doch keine Götter sind?21Darum siehe, dieses Mal werde ich ihnen kundtun, werde ihnen kundtun meine Hand und meine Macht; und sie werden wissen, daß mein Name Jehova ist.

Because he himself is "precious" in the eyes of the LORD, Jeremiah has been invited to keep himself separate from that which is "vile" (Jer. 15:19), that is, from this evil people. It is impossible to be mixed up with evil and at the same time bear witness against those who practise it. God does not even permit this young man to raise a family in such a place. All this is to show clearly that he cannot have a permanent residence in Jerusalem on the eve of the judgment which threatens that city. Moreover — and this is a word to us all — Jeremiah must as a true Nazarite abstain from all participation in the feasting and merry-making of a condemned people. But that is certainly no great loss for anyone who finds his joys in the Word of his God (Jer. 15:16). The more that the Lord and His word become our delight, the less shall we desire the deceitful pleasures which the world may offer us.

Vv. 10-21 mention the following: the chastisement of the LORD on His people; the motive behind this chastisement; but also the promise of a future restoration (v. 15). The powerful intervention of the LORD by means of "fishers" and "hunters" to bring back the children of Israel will have the effect of causing Him to be recognised also by the Gentile nations (v. 19).

Jeremia 17:1-11
1Die Sünde Judas ist geschrieben mit eisernem Griffel, mit diamantener Spitze; sie ist eingegraben in die Tafel ihres Herzens und an die Hörner eurer Altäre.2Wie ihrer Kinder, so gedenken sie ihrer Altäre und ihrer Ascherim bei den grünen Bäumen, auf den hohen Hügeln.3Meinen Berg im Gefilde, dein Vermögen, alle deine Schätze werde ich zur Beute geben, deine Höhen, um der Sünde willen in allen deinen Grenzen.4Und du wirst, und zwar durch dich selbst, dein Erbteil fahren lassen müssen, welches ich dir gegeben habe, und ich werde dich deinen Feinden dienen lassen in einem Lande, das du nicht kennst; denn ihr habt ein Feuer angezündet in meinem Zorn, es wird ewiglich brennen.5So spricht Jehova: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arme macht, und dessen Herz von Jehova weicht!6Und er wird sein wie ein Entblößter in der Steppe und nicht sehen, daß Gutes kommt; und an dürren Örtern in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen und unbewohnten Lande.7Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Vertrauen Jehova ist!8Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt, und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. -9Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verderbt ist es; wer mag es kennen?10Ich, Jehova, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Handlungen. -11Ein Rebhuhn, das Eier brütet, die es nicht gelegt hat, so ist, wer Reichtum erwirbt und nicht mit Recht: In der Hälfte seiner Tage wird er ihn verlassen, und an seinem Ende wird er ein Tor sein.

In order to bring home to a man's conscience his condition as an habitual sinner, God uses different pictures in His Word: the example of the people of Israel and their moral bankruptcy; the gift of the holy law; the perfect life of Christ here below (showing up by contrast the wickedness of man); finally, as here, plain and irrefutable statements. V. 9 affirms that the heart is basically perverse and incorrigible: "deceitful above all things and desperately wicked." This judgment must be engraved deeply in our thinking. We shall thus be kept from putting even the least confidence in these poor hearts — ours no less than those of others — and we shall then spare ourselves many disappointments. Rather let us adopt v. 7: "Blessed is the man that trusteth in the LORD", with the happy outcome of this (cf. v. 8 with Ps. 1:3). His thirst quenched at the inexhaustible spring, such a man fears neither heat nor drought; he scarcely notices them. "Rooted . . . in Him" (Col. 2:7), he has no fear and does not cease to bear fruit for God. He experiences indeed the condition referred to by the Lord Jesus: "He that abideth in me, and I in him, the same bringeth forth much fruit: for without me ye can do nothing" (John 15:5).

Jeremia 17:12-27
12Thron der Herrlichkeit, Höhe von Anbeginn, du Ort unseres Heiligtums!13Hoffnung Israels, Jehova! Alle, die dich verlassen, werden beschämt werden. Und die von mir weichen, werden in die Erde geschrieben werden; denn sie haben den Born lebendigen Wassers, Jehova, verlassen.14Heile mich, Jehova, so werde ich geheilt werden; rette mich, so werde ich gerettet werden; denn du bist mein Ruhm.15Siehe, jene sprechen zu mir: Wo ist das Wort Jehovas? Es möge doch kommen!16Ich aber habe mich nicht entzogen, Hirte hinter dir her zu sein, und habe den unheilvollen Tag nicht herbeigewünscht; du weißt es ja. Was aus meinen Lippen hervorging, war vor deinem Angesicht.17Sei mir nicht zum Schrecken, du bist meine Zuflucht am Tage des Unglücks!18Laß meine Verfolger beschämt werden, aber laß mich nicht beschämt werden, laß sie verzagt werden, aber laß mich nicht verzagt werden; bringe über sie den Tag des Unglücks, und zerschmettere sie mit zweifacher Zerschmetterung!19So spricht Jehova zu mir: Geh hin und stelle dich in das Tor der Kinder des Volkes, durch welches die Könige von Juda einziehen und durch welches sie ausziehen, und in alle Tore Jerusalems, und sprich zu ihnen:20Höret das Wort Jehovas, ihr Könige von Juda, und ganz Juda und alle Bewohner von Jerusalem, die ihr durch diese Tore einziehet!21So spricht Jehova: Hütet euch bei euren Seelen, und traget keine Last am Sabbathtage, daß ihr sie durch die Tore Jerusalems hereinbringet!22Und ihr sollt am Sabbathtage keine Last aus euren Häusern hinausbringen, und sollt keinerlei Arbeit tun; sondern heiliget den Sabbathtag, wie ich euren Vätern geboten habe.23Aber sie haben nicht gehört und ihr Ohr nicht geneigt, und sie haben ihren Nacken verhärtet, um nicht zu hören und Zucht nicht anzunehmen.24Und es wird geschehen, wenn ihr fleißig auf mich höret, spricht Jehova, daß ihr am Sabbathtage keine Last durch die Tore dieser Stadt hereinbringet, und daß ihr den Sabbathtag heiliget, indem ihr keinerlei Arbeit an demselben tut:25so werden durch die Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, welche auf dem Throne Davids sitzen, auf Wagen fahrend und auf Rossen reitend, sie und ihre Fürsten, die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem; und diese Stadt wird bewohnt werden ewiglich.26Und sie werden aus den Städten Judas kommen und aus den Umgebungen von Jerusalem und aus dem Lande Benjamin, und aus der Niederung und vom Gebirge und aus dem Süden, indem sie Brandopfer und Schlachtopfer und Speisopfer und Weihrauch bringen, und Lob bringen in das Haus Jehovas.27Wenn ihr aber nicht auf mich höret, den Sabbathtag zu heiligen und keine Last zu tragen, und nicht durch die Tore Jerusalems einzugehen am Sabbathtage: so werde ich ein Feuer in seinen Toren anzünden, daß es die Paläste Jerusalems verzehren und nicht erlöschen wird.

Should we try to write our name in sand (v. 13), it will soon become illegible. How many senseless people there are who, without thinking of the future, seek to inscribe for themselves a name on this earth . . . which is going to pass away! Dear friend, it is in the book of life that your name must be written.

Again we find the sad declaration of Jer. 2:13: "they have forsaken the LORD, the fountain of living waters." (v. 13). In John 6:66 many of the disciples of the Lord Jesus go back and walk no more with Him, the One who in the very next chapter will reveal Himself as this fountain of living waters (John 7:37).

The prayer in v. 14 recognises that God alone can change the evil heart of man. "Heal me . . . and I shall be healed; save me, and I shall be saved". In Jer. 31:18 Ephraim will ask in his turn: "Turn thou me, and I shall be turned." "For thou art the LORD my God", the prophet adds. In the work of our salvation everything is to the glory of God.

In the remainder of this chapter the LORD recalls His instructions on the subject of the sabbath. The law had been broken on this point, just as it had been on others (Jer. 7:9). A century later, after the return from Babylon, the faithful Nehemiah will take this teaching of vv. 21, 22 to heart (Neh. 13:15 . . .). He will remind the nobles of Judah that the evil which had come upon the people had been the consequence of the unfaithfulness of their fathers in this matter.

Jeremia 18:1-23
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, also:2Mache dich auf und geh in das Haus des Töpfers hinab, und daselbst werde ich dich meine Worte hören lassen.3Und ich ging in das Haus des Töpfers hinab, und siehe, er machte eine Arbeit auf der Scheibe.4Und das Gefäß, das er aus dem Ton machte, mißriet in der Hand des Töpfers; und er machte wiederum ein anderes Gefäß daraus, wie es zu machen den Töpfer gut dünkte.5Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:6Vermag ich euch nicht zu tun wie dieser Töpfer, Haus Israel? spricht Jehova; siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, also seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.7Einmal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es auszureißen und abzubrechen und zu zerstören;8kehrt aber jenes Volk, über welches ich geredet habe, von seiner Bosheit um, so lasse ich mich des Übels gereuen, das ich ihm zu tun gedachte.9Und ein anderes Mal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es zu bauen und zu pflanzen;10tut es aber, was böse ist in meinen Augen, so daß es auf meine Stimme nicht hört, so lasse ich mich des Guten gereuen, das ich ihm zu erweisen gesagt hatte.11Und nun rede zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem und sage: So spricht Jehova: Siehe, ich bereite ein Unglück wider euch und sinne wider euch einen Anschlag; kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, und machet gut eure Wege und eure Handlungen.12Aber sie sagen: Es ist umsonst; denn unseren Gedanken wollen wir nachgehen und ein jeder nach dem Starrsinn seines bösen Herzens tun.13Darum, so spricht Jehova: Fraget doch unter den Nationen! Wer hat dergleichen gehört? Gar Schauderhaftes hat die Jungfrau Israel getan.14Verläßt wohl der Schnee des Libanon den Fels des Gefildes? Oder versiegen weither kommende, kalte, rieselnde Wasser?15Denn mein Volk hat mich vergessen, sie räuchern den nichtigen Götzen; und diese haben sie straucheln gemacht auf ihren Wegen, den Pfaden der Vorzeit, um Steige zu gehen, einen Weg, der nicht gebahnt ist,16damit sie ihr Land zum Entsetzen machen, zu ewigem Gezisch: Jeder, der an demselben vorüberzieht, wird sich entsetzen und den Kopf schütteln.17Wie der Ostwind werde ich sie vor dem Feinde zerstreuen; mit dem Rücken und nicht mit dem Angesicht werde ich sie ansehen an dem Tage ihres Verderbens.18Da sprachen sie: Kommt und laßt uns Anschläge wider Jeremia ersinnen; denn nicht geht dem Priester das Gesetz verloren, noch der Rat dem Weisen und das Wort dem Propheten. Kommt und laßt uns ihn mit der Zunge schlagen und nicht aufmerken auf alle seine Worte! -19Merke du, Jehova, auf mich, und höre die Stimme meiner Gegner!20Soll Böses für Gutes vergolten werden? Denn sie haben meiner Seele eine Grube gegraben. Gedenke, daß ich vor dir gestanden habe, Gutes über sie zu reden, um deinen Grimm von ihnen abzuwenden.21Darum übergib ihre Kinder dem Hunger, und gib sie preis der Gewalt des Schwertes, damit ihre Weiber kinderlos und Witwen werden, und ihre Männer vom Tode erwürgt, ihre Jünglinge vom Schwerte erschlagen werden im Kriege.22Es erschalle ein Geschrei aus ihren Häusern, wenn du plötzlich Kriegsscharen über sie bringst; denn sie haben eine Grube gegraben, um mich zu fangen, und meinen Füßen haben sie heimlich Schlingen gelegt.23Und du, Jehova, du kennst alle ihre Mordanschläge wider mich; vergib nicht ihre Missetat, und tilge ihre Sünde nicht aus vor deinem Angesicht, sondern laß sie niedergestürzt vor dir liegen; zur Zeit deines Zornes handle mit ihnen!

A new lesson awaits Jeremiah in the house of the potter. The first vessel which he sees made is a picture of the people. Like the girdle in Jer. 13, this vessel has also been spoilt and is clearly good for nothing (v. 4; Jer 13:7). Yes, Israel, and indeed the whole of humanity is found represented here. The divine Workman has been unable to do anything with the first man, whom He made out of clay. "They are together become unprofitable . . ." (Rom. 3:12, 23). Sin has ruined and corrupted the whole of the human race. But on the potter's wheel the work is begun again: a new vessel is fashioned "as seemed good to the potter to make it". This vessel, without any defects, takes our thoughts on to the second Man, in whom God has found His pleasure. In accordance with God's counsels, Christ came to take the place of the fallen race of Adam. But from henceforth He is no longer alone. "If any man be in Christ, he is a new creature" (2 Cor. 5:17). By God's grace, the redeemed can in turn be "a vessel unto honour, sanctified, and meet for the master's use, and prepared unto every good work" (2 Tim. 2:21; read also Eph. 2:10).

The dialogue in vv. 11, 12 confirms the desperate condition of the people and justifies their rejection, just as the marred vessel of the potter was rejected.

Jeremia 19:1-15
1So sprach Jehova: Geh und kaufe einen irdenen Krug, und nimm mit dir von den Ältesten des Volkes und von den Ältesten der Priester;2und geh hinaus in das Tal des Sohnes Hinnoms, welches vor dem Eingang des Tores Charsuth liegt, und rufe daselbst die Worte aus, die ich zu dir reden werde,3und sprich: Höret das Wort Jehovas, ihr Könige von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem! So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich bringe Unglück über diesen Ort, daß einem jeden, der es hört, seine Ohren gellen werden.4Darum, daß sie mich verlassen und diesen Ort verkannt und in ihm anderen Göttern geräuchert haben, die sie nicht kannten, weder sie noch ihre Väter noch die Könige von Juda, und diesen Ort mit dem Blute Unschuldiger erfüllt haben,5und die Höhen des Baal gebaut, um ihre Kinder als Brandopfer für den Baal im Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten noch geredet habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist:6Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da dieser Ort nicht mehr Topheth, noch Tal des Sohnes Hinnoms, sondern Würgetal genannt werden wird.7Und ich werde den Rat von Juda und Jerusalem vereiteln an diesem Orte, und werde sie durchs Schwert fallen lassen vor ihren Feinden und durch die Hand derer, welche nach ihrem Leben trachten; und ich werde ihre Leichname dem Gevögel des Himmels und den Tieren der Erde zur Speise geben.8Und ich werde diese Stadt zum Entsetzen und zum Gezisch machen: Jeder, der an ihr vorüberzieht, wird sich entsetzen und zischen über alle ihre Plagen.9Und ich werde sie das Fleisch ihrer Söhne und das Fleisch ihrer Töchter essen lassen, und sie sollen einer des anderen Fleisch essen in der Belagerung und in der Bedrängnis, womit ihre Feinde und die nach ihrem Leben trachten sie bedrängen werden. -10Und du sollst den Krug zerbrechen vor den Augen der Männer, die mit dir gegangen sind,11und zu ihnen sprechen: So spricht Jehova der Heerscharen: Also werde ich dieses Volk und diese Stadt zerschmettern, wie man ein Töpfergefäß zerschmettert, das nicht wiederhergestellt werden kann. Und man wird im Topheth begraben, aus Mangel an Raum zu begraben.12Also werde ich diesem Orte tun, spricht Jehova, und seinen Bewohnern, um diese Stadt dem Topheth gleich zu machen.13Und die Häuser von Jerusalem und die Häuser der Könige von Juda sollen unrein werden wie der Ort Topheth: alle die Häuser, auf deren Dächern sie dem ganzen Heere des Himmels geräuchert und anderen Göttern Trankopfer gespendet haben.14Und Jeremia kam vom Topheth, wohin Jehova ihn gesandt hatte zu weissagen, und er trat in den Vorhof des Hauses Jehovas und sprach zu dem ganzen Volke:15So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich will über diese Stadt und über alle ihre Städte all das Unglück bringen, welches ich über sie geredet habe; denn sie haben ihren Nacken verhärtet, um meine Worte nicht zu hören.

Jeremiah is asked by the LORD to return to the potter's house – not this time to watch him at work, but to buy an earthen bottle for himself. Afterwards, taking with him some of the elders of the people, he has to carry this vessel away into the valley of the son of Hinnom.

It was a sinister place, this valley of Hinnom (from which the word gehenna – hell-fire – comes), also called Tophet (v. 6). Human sacrifices to Baal had been offered there from the time of king Manasseh (2 Chron. 33:6; Jer. 7:31). That is why Josiah destroyed it (2 Kings 23:10). In this place, the scene of such frightful iniquities, the people must listen to the terrible words spoken at the same time that the vessel representing them is dashed to pieces. Jeremiah then returns to the temple and confirms the word of the LORD in the ears of all Jerusalem. Think of the courage he needed to condemn so publicly the conduct of the people and to tell them the irrevocable decision of the LORD concerning them. It may happen at times that we find ourselves isolated in hostile surroundings where we have to bear testimony through our deeds and words. Let us ask the Lord to give us the same boldness.

Jeremia 20:1-18
1Und als Paschchur, der Sohn Immers, der Priester (er war Oberaufseher im Hause Jehovas), Jeremia diese Worte weissagen hörte,2da schlug Paschchur den Propheten Jeremia, und legte ihn in den Stock im oberen Tore Benjamin, das im Hause Jehovas ist.3Und es geschah am folgenden Tage, als Paschchur Jeremia aus dem Stock herausbringen ließ, da sprach Jeremia zu ihm: Nicht Paschchur heißt Jehova deinen Namen, sondern Magor-Missabib.4Denn so spricht Jehova: Siehe, ich mache dich zum Schrecken, dir selbst und allen deinen Freunden; und sie sollen durch das Schwert ihrer Feinde fallen, indem deine Augen es sehen; und ich werde ganz Juda in die Hand des Königs von Babel geben, damit er sie nach Babel wegführe und sie mit dem Schwerte erschlage.5Und ich werde den ganzen Reichtum dieser Stadt dahingeben und all ihren Erwerb und alle ihr Kostbarkeiten; und alle Schätze der Könige von Juda werde ich in die Hand ihrer Feinde geben; und sie werden sie plündern und wegnehmen und nach Babel bringen.6Und du, Paschchur, und alle Bewohner deines Hauses, ihr werdet in die Gefangenschaft gehen; und du wirst nach Babel kommen und daselbst sterben und daselbst begraben werden, du und alle deine Freunde, welchen du falsch geweissagt hast. -7Jehova, du hast mich beredet, und ich habe mich bereden lassen; du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet meiner.8Denn so oft ich rede, muß ich schreien, Gewalttat und Zerstörung rufen; denn das Wort Jehovas ist mir zur Verhöhnung und zum Spott geworden den ganzen Tag.9Und spreche ich: Ich will ihn nicht mehr erwähnen, noch in seinem Namen reden, so ist es in meinem Herzen wie brennendes Feuer; eingeschlossen in meinen Gebeinen; und ich werde müde, es auszuhalten, und vermag es nicht.10Denn ich habe die Verleumdung vieler gehört, Schrecken ringsum: "Zeiget an, so wollen wir ihn anzeigen!" Alle meine Freunde lauern auf meinen Fall: "Vielleicht läßt er sich bereden, so daß wir ihn überwältigen und uns an ihm rächen können."11Aber Jehova ist mit mir wie ein gewaltiger Held, darum werden meine Verfolger straucheln und nichts vermögen; sie werden sehr beschämt werden, weil sie nicht verständig gehandelt haben: Eine ewige Schande, die nicht vergessen werden wird.12Und du, Jehova der Heerscharen, der du den Gerechten prüfst, Nieren und Herz siehst, laß mich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Rechtssache anvertraut.13Singet Jehova, preiset Jehova! Denn er hat die Seele des Armen errettet aus der Hand der Übeltäter.14Verflucht sei der Tag, an welchem ich geboren wurde; der Tag, da meine Mutter mich gebar, sei nicht gesegnet!15Verflucht sei der Mann, der meinem Vater die frohe Botschaft brachte und sprach: "Ein männliches Kind ist dir geboren", und der ihn hoch erfreute!16Und jener Mann werde den Städten gleich, die Jehova umgekehrt hat, ohne sich's gereuen zu lassen; und er höre ein Geschrei am Morgen und Feldgeschrei zur Mittagszeit:17weil er mich nicht tötete im Mutterleibe, so daß meine Mutter mir zu meinem Grabe geworden und ihr Leib ewig schwanger geblieben wäre!18Warum bin ich doch aus dem Mutterleibe hervorgekommen, um Mühsal und Kummer zu sehen, und daß meine Tage in Schande vergingen? -

Telling the world the truth about their condition immediately attracts their hatred. The prophet has this painful experience. The plots we saw hatched against him in Jer. 11:19; Jer. 18:18 now come to fruition. Jeremiah is beaten and tortured by Pashur. Who was this man? He was one of the foremost of the priests (v. 1), and in addition one of those lying prophets (v. 6; Jer. 14:14) who, unlike Jeremiah, fully enjoyed the people's favour. This man must, in his turn, hear a truthful prophecy pronounced against himself.

Jeremiah reminds us of the exhortation in James 5:10. He is a type of the Lord Jesus. Alone he proclaimed the truth, hated and smitten because of it (and that by one of the priests). An object of "derision" (v. 8) and shame, the word of his God is in him "as a burning fire" (v. 9). He is constrained by the love he bears to the LORD and His people. In spite of that Jeremiah is far from being like the perfect Example! He expresses bitterness and, like Job (Job 3:1), he curses the day he was born. Grace towards his enemies was not to be seen in him.

Reader, may we ask one question? Have you really been apprehended by the Lord? Has He been the stronger and prevailed? (v. 7; cf. Phil. 3:12).

Jeremia 21:1-14
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, als der König Zedekia Paschchur, den Sohn Malkijas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu ihm sandte und sagen ließ:2Befrage doch Jehova für uns, denn Nebukadrezar, der König von Babel, streitet wider uns; vielleicht wird Jehova mit uns handeln nach allen seinen Wundern, daß er von uns abziehe.3Und Jeremia sprach zu ihnen: Also sollt ihr zu Zedekia sagen:4So spricht Jehova, der Gott Israels: Siehe, ich will die Kriegswaffen umwenden, die in eurer Hand sind, mit welchen ihr außerhalb der Mauer wider den König von Babel und wider die Chaldäer streitet, die euch belagern, und sie in diese Stadt hinein versammeln.5Und ich selbst werde wider euch streiten mit ausgestreckter Hand und mit starkem Arm und mit Zorn und mit Grimm und mit großer Wut.6Und ich werde die Bewohner dieser Stadt schlagen, sowohl Menschen als Vieh; an einer großen Pest sollen sie sterben.7Und danach, spricht Jehova, werde ich Zedekia, den König von Juda, und seine Knechte und das Volk, und zwar die in dieser Stadt von der Pest, vom Schwerte und vom Hunger Übriggebliebenen, in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, geben, und in die Hand ihrer Feinde und in die Hand derer, welche nach ihrem Leben trachten; und er wird sie schlagen mit der Schärfe des Schwertes, er wird ihrer nicht schonen, noch Mitleid haben, noch sich erbarmen.8Und zu diesem Volke sollst du sagen: So spricht Jehova: Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes.9Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterben durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest; wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern überläuft, die euch belagern, wird leben, und seine Seele wird ihm zur Beute sein.10Denn ich habe mein Angesicht wider diese Stadt gerichtet zum Bösen und nicht zum Guten, spricht Jehova; sie wird in die Hand des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie mit Feuer verbrennen. -11Und zu dem Hause des Königs von Juda sollst du sagen:12Höret das Wort Jehovas! Haus David, so spricht Jehova: Haltet jeden Morgen Gericht und befreiet den Beraubten aus der Hand des Bedrückers, damit mein Grimm nicht ausbreche wie ein Feuer und unauslöschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlungen.13Siehe, ich will an dich, du Bewohnerin des Tales, des Felsens der Ebene, spricht Jehova; die ihr sprechet: Wer wird wider uns herabsteigen, und wer wird in unsere Wohnungen kommen?14Und ich will euch heimsuchen nach der Frucht eurer Handlungen, spricht Jehova; und ich will ein Feuer anzünden in ihrem Walde, daß es alle ihre Umgebungen verzehre.

The prophecies of Jeremiah are not recorded in the order in which they were pronounced. The one in this chapter takes us back to the time of the last king of Judah. On being attacked by his formidable neighbour, Nebuchadnezzar, king Zedekiah sent two messengers to the prophet to beg him to inquire of the LORD. In fact, this was the very best thing that he could do. But in reality, he and his people were seeking deliverance without prior repentance, pretending to ignore this indispensable condition. But God does not grant one without the other. After all that Jeremiah had said in the preceding chapters, such a request amounted almost to insolence. Therefore the LORD replies in the severest terms. Not only the king of Babylon, but He Himself will fight against Judah. He will smite men and beasts with a great pestilence, as He did the flocks of the Egyptians in olden times (Ex. 9:1-7). Even so, alongside this way of death, there still remained a way of life for this people . . . but this necessarily involved the confession of their sins and submission to God's will. This way is still open today; is each one of us committed to it?

Jeremia 22:1-12
1So sprach Jehova: Geh hinab in das Haus des Königs von Juda, und rede daselbst dieses Wort2und sprich: Höre das Wort Jehovas, König von Juda, der du auf dem Throne Davids sitzest, du und deine Knechte und dein Volk, die ihr durch diese Tore einziehet.3So spricht Jehova: Übet Recht und Gerechtigkeit, und befreiet den Beraubten aus der Hand des Bedrückers; und den Fremdling, die Waise und die Witwe bedrücket und vergewaltiget nicht, und vergießet nicht unschuldiges Blut an diesem Orte.4Denn wenn ihr dieses Wort wirklich tun werdet, so werden durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, welche auf dem Throne Davids sitzen, auf Wagen fahrend und auf Rossen reitend, er und seine Knechte und sein Volk.5Wenn ihr aber nicht auf diese Worte höret, so habe ich bei mir geschworen, spricht Jehova, daß dieses Haus zur Einöde werden soll.6Denn also spricht Jehova über das Haus des Königs von Juda: Du bist mir ein Gilead, ein Haupt des Libanon; wenn ich dich nicht zur Wüste machen werde, zu unbewohnten Städten!7Und ich werde Verderber wider dich weihen, einen jeden mit seinen Waffen, und sie werden die Auswahl deiner Zedern umhauen und ins Feuer werfen.8Und viele Nationen werden an dieser Stadt vorüberziehen, und einer wird zum anderen sagen: Warum hat Jehova an dieser großen Stadt also getan?9Und man wird sagen: Weil sie den Bund Jehovas, ihres Gottes, verlassen und sich vor anderen Göttern niedergebeugt und ihnen gedient haben.10Weinet nicht um den Toten, und beklaget ihn nicht; weinet vielmehr um den Weggezogenen, denn er wird nicht mehr zurückkehren und das Land seiner Geburt sehen.11Denn so spricht Jehova von Schallum, dem Sohne Josias, dem König von Juda, welcher König ward an seines Vaters Josia Statt, und der aus diesem Orte weggezogen ist: er wird nicht mehr hierher zurückkehren;12sondern an dem Orte, wohin sie ihn weggeführt haben, daselbst wird er sterben, und er wird dieses Land nicht wiedersehen.

At the LORD's command, Jeremiah is just as ready to go to the royal palace as to the potter's humble house. His task is again difficult, for he must personally warn and challenge the king of Judah himself. To witness before a superior is a particularly difficult exercise for a young believer. But if he relies on the Lord, he will always be strengthened and blessed in the doing of it (read Acts 26:22).

Earlier on, God had promised David that if his descendants took heed to their ways, to walk before Him in truth with all their hearts, there would not lack a man among them on the throne of Israel (1 Kings 2:4). Alas! neither Shallum (Jehoahaz, see 2 Kings 23:31-32) nor his brothers Jehoiakim and Zedekiah, nor yet Coniah (Jehoiachin) fulfilled this condition. Therefore they were the last four kings of the house of David before the carrying away of the people. In these ch. 21, 22, each of them is condemned by name for his own faults. None of them could say that he was suffering the consequences of the sins of his predecessors (cf. Jer. 31:29). Moreover none could say he had not been warned, for the ministry of the prophet extended throughout each of these reigns (Jer. 21:7; Jer. 22:11, 18, 24).

Jeremia 22:13-30
13Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt;14der da spricht: Ich will mir ein geräumiges Haus bauen und weite Obergemächer! und er haut sich Fenster aus und deckt mit Zedern, und er streicht es an mit Zinnober.15Bist du ein König, weil du in Zedern wetteiferst? Hat nicht dein Vater gegessen und getrunken und Recht und Gerechtigkeit geübt? Da erging es ihm wohl.16Er hat die Rechtssache des Elenden und des Armen gerichtet; da stand es wohl. Heißt das nicht mich erkennen? spricht Jehova.17Denn deine Augen und dein Herz sind auf nichts gerichtet als auf deinen Gewinn, und auf das Blut des Unschuldigen, um es zu vergießen, und auf Bedrückung und Gewalttat, um sie zu verüben.18Darum spricht Jehova von Jojakim, dem Sohne Josias, dem König von Juda, also: Man wird nicht um ihn klagen: Wehe, mein Bruder! und: Wehe, Schwester! Man wird nicht um ihn klagen: Wehe, Herr! und: Wehe, seine Herrlichkeit!19Mit dem Begräbnis eines Esels wird er begraben werden; man wird ihn fortschleifen und wegwerfen weit hinweg von den Toren Jerusalems.20Steige auf den Libanon und schreie, und erhebe deine Stimme auf dem Gebirge Basan und schreie vom Abarim her; denn zerschmettert sind alle deine Buhlen.21Ich redete zu dir in deinem Wohlergehen; du sprachst: Ich will nicht hören. Das war dein Weg von deiner Jugend an, daß du auf meine Stimme nicht hörtest.22Der Wind wird alle deine Hirten abweiden, und deine Buhlen werden in die Gefangenschaft gehen. Ja, dann wirst du beschämt und zu Schanden werden ob all deiner Bosheit.23Die du auf dem Libanon wohnst und auf den Zedern nistest, wie mitleidswürdig wirst du sein, wenn Schmerzen dich ankommen, Wehen, der Gebärenden gleich!24So wahr ich lebe, spricht Jehova, wenn auch Konja, der Sohn Jojakims, der König von Juda, ein Siegelring wäre an meiner rechten Hand, so würde ich dich doch von dannen wegreißen.25Und ich werde dich in die Hand derer geben, welche nach deinem Leben trachten, und in die Hand derer, vor welchen du dich fürchtest, und in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, und in die Hand der Chaldäer.26Und ich werde dich und deine Mutter, die dich geboren hat, in ein anderes Land schleudern, wo ihr nicht geboren seid; und daselbst werdet ihr sterben.27Und in das Land, wohin sie sich sehnen zurückzukehren, dahin werden sie nicht zurückkehren. -28Ist denn dieser Mann Konja ein verachtetes Gefäß, das man zertrümmert, oder ein Gerät, an welchem man kein Gefallen hat? Warum werden sie weggeschleudert, er und sein Same, und in ein Land geworfen, das sie nicht kennen? -29O Land, Land, Land, höre das Wort Jehovas!30So spricht Jehova: Schreibet diesen Mann auf als kinderlos, als einen Mann, der kein Gedeihen hat in seinen Tagen; denn von seinem Samen wird nicht einer gedeihen, der auf dem Throne Davids sitze und fortan über Juda herrsche.

"Hear the word of the LORD, O king of Judah . . . thou, and thy servants, and thy people . . ." (v. 2). But in vain Jeremiah addressed this pressing invitation to Jehoiakim. From his youth, when everything was going well, this man had decided not to listen to the voice of the LORD (according to v. 21 which is applied also to all his people). Notice, too, all the evil fruits which are the result of this when he came to manhood: injustice, lack of uprightness, pride, dishonesty, tyranny and violence (vv. 13, 17 where Jeremiah does not hesitate to charge the king with being a murderer). Yet Jehoiakim had had before him the good example of his father Josiah and the happy results of his faithful way of life! (vv. 15, 16). Children of Christian parents, bear in mind the history of this king!

V. 14 also demands our close attention. The pursuit of luxury by the Christian contradicts his character as a stranger here, and his heavenly calling.

Then we have Coniah (Jehoiachin), a young man of 18, who reigned only three months before being transported to Babylon with his mother (2 Kings 24:8 . . .). In such events as these, God was then addressing the whole world (v. 29). This public chastisement showed that no one could defy His will with impunity.

Jeremia 23:1-15
1Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide zu Grunde richten und zerstreuen! spricht Jehova.2Darum spricht Jehova, der Gott Israels, also über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben, und habt nicht nach ihnen gesehen; siehe, ich werde die Bosheit eurer Handlungen an euch heimsuchen, spricht Jehova.3Und ich werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zurückbringen, daß sie fruchtbar seien und sich mehren.4Und ich werde Hirten über sie erwecken, die sie weiden werden; und sie sollen sich nicht mehr fürchten und nicht erschrecken, noch vermißt werden, spricht Jehova.5Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.6In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit.7Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da man nicht mehr sagen wird: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat! -8sondern: So wahr Jehova lebt, der den Samen des Hauses Israel heraufgeführt und ihn gebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.9Über die Propheten. Mein Herz ist gebrochen in meinem Innern, es schlottern alle meine Gebeine; ich bin wie ein Trunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen Jehovas und wegen seiner heiligen Worte.10Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Auen der Steppe verdorren, und ihr Lauf ist böse, und ihre Macht ist Unrecht.11Denn sowohl Propheten als Priester sind ruchlos; sogar in meinem Hause habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht Jehova.12Darum wird ihnen ihr Weg sein wie schlüpfrige Orte in der Dunkelheit, sie werden gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich bringe Unglück über sie, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht Jehova.13Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal und führten mein Volk Israel irre.14Aber an den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen und in der Lüge Wandeln, und sie stärken die Hände der Übeltäter, auf daß sie nicht umkehren, ein jeder von seiner Bosheit; sie sind mir allesamt wie Sodom geworden, und seine Bewohner wie Gomorra.15Darum spricht Jehova der Heerscharen über die Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und sie mit bitterem Wasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land.

In ch. 21 and 22 the word of the LORD condemned the last kings of Judah. In actual fact all the responsible men of Judah, "both prophet and priest" (v. 11), failed in their mission. Instead of feeding the people and "being examples to the flock" (1 Peter 5:3), they were bad shepherds. Under their deplorable leadership the flock was neglected, destroyed and scattered (cf. Ezek. 34:4-6). Therefore God Himself will undertake the task of re-gathering the remnant of this flock, giving them another Shepherd (John 10:14). The royal family of Israel failed completely. But God will raise up in this same house of David a righteous Branch, a divine King: "The LORD our righteousness" (cf. 1 Cor. 1:30). This expression "the Branch" occurs five times in the prophets concerning the Lord Jesus: here and in Jeremiah 33:15 as the King, the character in which He is presented in the Gospel of Matthew; in Zechariah 3:8 as "my servant" and Zechariah 6:12 as "the man, whose name is The Branch", as Christ is presented in those characters in the Gospels of Mark and Luke respectively. Finally, in Isaiah 4:2: as "the branch of the LORD . . . beautiful and glorious," in whom we recognise the Son of God as presented in the Gospel of John.

Jeremia 23:16-40
16So spricht Jehova der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie täuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas.17Sie sagen stets zu denen, die mich verachten: "Jehova hat geredet: Ihr werdet Frieden haben"; und zu jedem, der in dem Starrsinn seines Herzens wandelt, sprechen sie: "Es wird kein Unglück über euch kommen".18Denn wer hat im Rate Jehovas gestanden, daß er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat auf mein Wort gemerkt und gehört?19Siehe, ein Sturmwind Jehovas, ein Grimm ist ausgegangen, ja, ein wirbelnder Sturmwind; er wird sich herniederwälzen auf den Kopf der Gesetzlosen.20Nicht wenden wird sich der Zorn Jehovas, bis er getan und bis er ausgeführt hat die Gedanken seines Herzens. Am Ende der Tage werdet ihr dessen mit Verständnis inne werden.21Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.22Hätten sie aber in meinem Rate gestanden, so würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Wege und von der Bosheit seiner Handlungen. -23Bin ich ein Gott aus der Nähe, spricht Jehova, und nicht ein Gott aus der Ferne?24Oder kann sich jemand in Schlupfwinkel verbergen, und ich sähe ihn nicht? spricht Jehova. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht Jehova.25Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt!26Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens,27welche gedenken, meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?28Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jehova.29Ist mein Wort nicht also, wie Feuer, spricht Jehova, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?30Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die einer vom anderen meine Worte stehlen.31Siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die Zungen nehmen und sprechen: Er hat geredet.32Siehe, ich will an die, spricht Jehova, welche Lügenträume weissagen und sie erzählen und mein Volk irreführen mit ihrer Prahlerei; da ich sie doch nicht gesandt und sie nicht entboten habe, und sie diesem Volke gar nichts nützen, spricht Jehova.33Und wenn dieses Volk, oder ein Prophet oder ein Priester dich fragt und spricht: Was ist die Last Jehovas? so sprich zu ihnen: Was die Last sei? Ich werde euch abwerfen, spricht Jehova.34Und der Prophet und der Priester und das Volk, welche sagen werden: "Last Jehovas", diesen Mann und sein Haus werde ich heimsuchen.35Also sollt ihr sprechen, ein jeder zu seinem Nächsten und ein jeder zu seinem Bruder: Was hat Jehova geantwortet und was hat Jehova geredet?36Und die Last Jehovas sollt ihr nicht mehr erwähnen, denn die Last wird für einen jeden sein eigenes Wort sein; denn ihr verdrehet die Worte des lebendigen Gottes, Jehovas der Heerscharen, unseres Gottes.37Also sollst du zu dem Propheten sagen: Was hat Jehova dir geantwortet und was hat Jehova geredet?38Wenn ihr aber saget: "Last Jehovas", darum, so spricht Jehova: Weil ihr dieses Wort saget: "Last Jehovas", und ich doch zu euch gesandt und gesprochen habe: Ihr sollt nicht sagen: "Last Jehovas" -39darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen, und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen;40und ich werde ewigen Hohn auf euch legen und eine ewige Schande, die nicht vergessen werden wird.

Among the bad shepherds of Israel, the prophets were particularly guilty. They had deluded the people with the foolish notion that, despite their sins, all would go well for them. They were liars. They had run . . . without the LORD having sent them; they had spoken, but not as the oracles of God (vv. 21, 38; 1 Peter 4:11). A great show of religious activity is far from being always the consequence and the proof of a good spiritual condition. For the Christian now, as for the prophet of old, there is only one rule as to running and speaking: to stand first "in the counsel of the LORD" (vv. 18, 22), in other words, in communion with the Lord, in order to understand and do His will.

In v. 23 a question is asked: "Am I a God at hand, saith the LORD, and not a God afar off?" "The Lord is at hand", the apostle can reply (Phil. 4:5). Has each one of us had the experience of this? The Word of God is a fire (v. 29). In the same way that the flame of the furnace is used to burn up the dross in a metal, the Word is used to purify our soul by burning up the impurities which defile and choke it (Prov. 25:4). It is the driving force of the believer, like the fire under the boiler (Jer. 20:9). But it is also, first of all, the hammer, which alone is able to break man's rebellious will.

Jeremia 24:1-10
1Jehova ließ mich sehen, und siehe, zwei Körbe Feigen waren vor dem Tempel Jehovas aufgestellt, nachdem Nebukadrezar, der König von Babel, Jekonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda und die Fürsten von Juda und die Werkleute und die Schlosser aus Jerusalem weggeführt und sie nach Babel gebracht hatte.2In dem einen Korbe waren sehr gute Feigen, gleich den Frühfeigen; und in dem anderen Korbe waren sehr schlechte Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden konnten.3Und Jehova sprach zu mir: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten sehr schlecht, so daß sie vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden können.4Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:5So spricht Jehova, der Gott Israels: Wie diese guten Feigen, also werde ich die Weggeführten von Juda, die ich aus diesem Orte in das Land der Chaldäer weggeschickt habe, ansehen zum Guten.6Und ich werde mein Auge auf sie richten zum Guten und sie in dieses Land zurückbringen; und ich werde sie bauen und nicht abbrechen, und sie pflanzen und nicht ausreißen.7Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, daß ich Jehova bin; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein; denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren. -8Und wie die schlechten Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden können: Ja, so spricht Jehova, also werde ich Zedekia, den König von Juda, machen, und seine Fürsten und den Überrest von Jerusalem, die in diesem Lande Übriggebliebenen und die im Lande Ägypten Wohnenden.9Und ich werde sie zur Mißhandlung, zum Unglück hingeben allen Königreichen der Erde, zum Hohn und zum Sprichwort, zur Spottrede und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie vertreiben werde.10Und ich werde das Schwert, den Hunger und die Pest unter sie senden, bis sie aufgerieben sind aus dem Lande, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe.

The vision of ch. 24 took place at a time when Nebuchadnezzar had already taken away captive to Babylon one part of Judah with her king Jeconiah (or Coniah; Jer. 22:24). Two baskets of figs appear before the prophet. The first are excellent; the others are terrible and inedible. Contrary to what we might have thought, the bad figs represent the inhabitants of Judah who stay in the land, whilst the excellent ones represent those who have been "taken away". The LORD will cause the latter to prosper and will bring them back at the appointed time. Although distressing, this being torn away from their land and customs is in accordance with God's will and is going to result in their blessing.

Amongst the promises which are made to them, the most precious is certainly that in V. 7; "I will give them an heart to know me." It is through the heart and not by intelligence that man comes to know God.

Notice that there is no third basket. Generally speaking there is no middle position before God. Likewise He sees only living and dead people amongst the men of today, "children of light" and "children of wrath" (Eph. 2:3; Eph. 5:8). On which side are we?

Jeremia 25:1-14
1Das Wort, welches zu Jeremia geschah über das ganze Volk von Juda, im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, das ist das erste Jahr Nebukadrezars, des Königs von Babel,2welches Jeremia, der Prophet, zu dem ganzen Volke von Juda und zu allen Bewohnern von Jerusalem redete, indem er sprach:3Vom dreizehnten Jahre Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, bis auf diesen Tag, diese dreiundzwanzig Jahre, ist das Wort Jehovas zu mir geschehen; und ich habe zu euch geredet, früh mich aufmachend und redend, aber ihr hörtet nicht.4Und Jehova hat alle seine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, früh sich aufmachend und sendend; aber ihr hörtet nicht und neigtet eure Ohren nicht, um zu hören.5Und er sprach: Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege und von der Bosheit eurer Handlungen, so sollt ihr in dem Lande, das Jehova euch und euren Vätern gegeben hat, wohnen von Ewigkeit zu Ewigkeit.6Und wandelt nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und euch vor ihnen niederzubeugen; und reizet mich nicht durch das Werk eurer Hände, daß ich euch nicht Übles tue.7Aber ihr habt nicht auf mich gehört, spricht Jehova, um mich durch das Werk eurer Hände zu reizen, euch zum Unglück.8Darum, so spricht Jehova der Heerscharen: Weil ihr auf meine Worte nicht gehört habt,9siehe, so sende ich hin und hole alle Geschlechter des Nordens, spricht Jehova, und sende zu Nebukadrezar, dem König von Babel, meinem Knechte, und bringe sie über dieses Land und über seine Bewohner und über alle diese Nationen ringsum; und ich will sie vertilgen und sie zum Entsetzen machen und zum Gezisch und zu ewigen Einöden.10Und ich will unter ihnen aufhören lassen die Stimme der Wonne und die Stimme der Freude, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, das Geräusch der Mühlen und das Licht der Lampe.11Und dieses ganze Land wird zur Einöde, zur Wüste werden; und diese Nationen werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre.12Und es wird geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, werde ich an dem König von Babel und an jenem Volke, spricht Jehova, ihre Schuld heimsuchen, und an dem Lande der Chaldäer: Und ich werde es zu ewigen Wüsteneien machen.13Und ich werde über jenes Land alle meine Worte bringen, die ich über dasselbe geredet habe: alles, was in diesem Buche geschrieben steht, was Jeremia geweissagt hat über alle Nationen.14Denn viele Nationen und große Könige werden auch sie dienstbar machen; und ich werde ihnen nach ihrem Tun und nach dem Werke ihrer Hände vergelten.

Ch. 25 goes back to the reign of Jehoiakim. Jeremiah had already been prophesying for twenty-three years. In his devotion and love for the people, he would rise early in the morning to appeal to them (v. 3). God's patience was soon coming to an end. Each day could be the last. Therefore the man of God felt compelled from the outset of the day to go and deliver his message. Remarkably, the same expression is often used as regards the LORD (here in v. 4). He also rises early to send His servants. Are we ourselves prepared at that early hour in the morning when the jobs are given out? Let us imitate the perfect Servant whose tireless activity began at the outset of the day (John 8:2) or even before that (Mark 1:35).

God, in His grace, sets a time limit on the captivity in Babylon: seventy years. When this time is nearly up, Daniel will read this prophecy and use it to give captive Israel the sign and example of humiliation (Dan. 9:2).

Then, right at the end of the chapter, God enlarges on His declaration in v. 14, showing how He will punish the nations who were not afraid to enslave and oppress His people.

Jeremia 26:1-11
1Im Anfang der Regierung Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, geschah dieses Wort von seiten Jehovas also:2So spricht Jehova: Tritt in den Vorhof des Hauses Jehovas und zu allen Städten Judas, welche kommen, um anzubeten im Hause Jehovas, rede alle die Worte, welche ich dir geboten habe, zu ihnen zu reden; tue kein Wort davon.3Vielleicht werden sie hören und ein jeder von seinem bösen Wege umkehren: So werde ich mich des Übels gereuen lassen, welches ich ihnen zu tun gedenke wegen der Bosheit ihrer Handlungen.4Und sprich zu ihnen: So spricht Jehova: Wenn ihr nicht auf mich höret, daß ihr in meinem Gesetz wandelt, welches ich euch vorgelegt habe,5daß ihr auf die Worte meiner Knechte, der Propheten, höret, welche ich zu euch sende, früh mich aufmachend und sendend (ihr habt aber nicht gehört):6so will ich dieses Haus wie Silo machen, und diese Stadt werde ich zum Fluche machen allen Nationen der Erde.7Und die Priester und die Propheten und alles Volk hörten Jeremia diese Worte reden im Hause Jehovas.8Und es geschah, als Jeremia alles zu Ende geredet, was Jehova geboten hatte, zu dem ganzen Volke zu reden, da ergriffen ihn die Priester und die Propheten und alles Volk und sprachen: Du mußt gewißlich sterben.9Warum hast du im Namen Jehovas geweissagt und gesprochen: Dieses Haus wird wie Silo werden, und diese Stadt verwüstet, ohne Bewohner? Und alles Volk versammelte sich gegen Jeremia im Hause Jehovas.10Und als die Fürsten von Juda diese Worte hörten, gingen sie hinauf aus dem Hause des Königs zum Hause Jehovas und setzten sich in den Eingang des neuen Tores Jehovas.11Und die Priester und die Propheten redeten zu den Fürsten und zu allem Volke und sprachen: Diesem Manne gebührt die Todesstrafe, denn er hat wider diese Stadt geweissagt, wie ihr mit euren Ohren gehört habt.

Once again this chapter takes us back in time, four years earlier than the previous chapter (Jer. 25:1). At God's command, Jeremiah goes this time to the temple to prophesy. This is undoubtedly on the occasion of one of the three great annual feasts, when all Israel went up to Jerusalem. V. 2 suggests this. Whatever the occasion, the speech is aimed at the whole of Judah and not just at her leaders. And not one word was to be missed out (v. 2; cf. Acts 20:27).

How touching v. 3 is! It gives us an insight into God's gracious thoughts. Even though He knew in advance what would happen, He expresses His dearest wish: "If so be they will hearken . . ." (see also Jer. 36:3, 7).

This same "if so be" reflects the Master's hope in the parable: "I will send my beloved son: it may be they will reverence him when they see him" (Luke 20:13). However, they respected neither the Son, nor the prophets who went before Him. Look at the reception given to Jeremiah and thereby to the One who sent him. What blindness! These people who had come to worship in the house of the LORD (v. 2) reject His word, lay hands on His messenger and condemn him to death in that same house!

Jeremia 26:12-24
12Und Jeremia redete zu den Fürsten und zu allem Volke und sprach: Jehova hat mich gesandt, um wider dieses Haus und wider diese Stadt all die Worte zu weissagen, welche ihr gehört habt.13Und nun machet gut eure Wege und eure Handlungen, und höret auf die Stimme Jehovas, eures Gottes: so wird Jehova sich des Übels gereuen lassen, welches er über euch geredet hat.14Ich aber, siehe, ich bin in eurer Hand; tut mir, wie es gut und wie es recht ist in euren Augen.15Doch wisset bestimmt, daß ihr, wenn ihr mich tötet, unschuldiges Blut bringen werdet auf euch und auf diese Stadt und auf ihre Bewohner; denn in Wahrheit, Jehova hat mich zu euch gesandt, um alle diese Worte vor euren Ohren zu reden.16Und die Fürsten und alles Volk sprachen zu den Priestern und zu den Propheten: Diesem Manne gebührt nicht die Todesstrafe; denn er hat im Namen Jehovas, unseres Gottes, zu uns geredet.17Und es erhoben sich Männer von den Ältesten des Landes, und sie sprachen zu der ganzen Versammlung des Volkes und sagten:18Micha, der Moraschtiter, hat in den Tagen Hiskias, des Königs von Juda, geweissagt und zu dem ganzen Volke von Juda gesprochen und gesagt: So spricht Jehova der Heerscharen: "Zion wird als Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden".19Haben denn Hiskia, der König von Juda, und ganz Juda ihn getötet? Hat er nicht Jehova gefürchtet und Jehova angefleht, so daß Jehova sich des Übels gereuen ließ, welches er über sie geredet hatte? Und wir wollen eine so große Übeltat wider unsere Seelen begehen!20Und es war auch ein Mann, der im Namen Jehovas weissagte, Urija, der Sohn Schemajas, aus Kirjath-Jearim; und er weissagte wider diese Stadt und wider dieses Land nach allen Worten Jeremias.21Und als der König Jojakim und alle seine Helden und alle Fürsten seine Worte hörten, suchte der König ihn zu töten. Und als Urija es hörte, fürchtete er sich und floh, und er kam nach Ägypten.22Da sandte der König Jojakim Männer nach Ägypten, Elnathan, den Sohn Akbors, und Männer mit ihm nach Ägypten.23Und sie brachten Urija aus Ägypten und führten ihn zu dem König Jojakim; und er erschlug ihn mit dem Schwerte und warf seinen Leichnam auf die Gräber der Kinder des Volkes.24Doch die Hand Achikams, des Sohnes Schaphans, war mit Jeremia, daß man ihn nicht in die Hand des Volkes gab, um ihn zu töten.

The LORD's faithful servant is not worried by his death sentence, nor by the presence of all these hostile people who have gathered against him. Yet again he urgently pleads with them to repent. After this he puts himself unfearingly in their hands. Far from being anxious about his own fate, it is once again the people whom he is concerned about and the terrible responsibility which that crime would place on them. In this Jeremiah reminds us of Stephen interceding for those who were stoning him (Acts 7:60) and both of them remind us of the Lord Jesus (Luke 23:28, 34).

The man of God is saved by the intervention of the princes and the elders. They should, however, have gone a step further: fearing and beseeching the LORD, exactly as Hezekiah had done (v. 19). It is not enough just to tell people what to do; you have also to live it out.

Notice how easily the crowd is influenced and swayed. In v. 8 "all the people" had followed the priests in shouting out: "Thou shalt surely die." But then in v. 16 those same people were of the same opinion as the princes saying: "This man is not worthy to die."

The story of Urijah, who was pursued and killed by Jehoiakim, serves to confirm the sad picture which we have been given of this king. He is quick to shed innocent blood (Jer. 22:17).

Jeremia 27:1-11
1Im Anfang der Regierung Zedekias, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, geschah dieses Wort zu Jeremia von seiten Jehovas also: -2So sprach Jehova zu mir: Mache dir Bande und Jochstäbe, und lege sie um deinen Hals;3und sende sie an den König von Edom und an den König von Moab und an den König der Kinder Ammon, und an den König von Tyrus und an den König von Zidon, durch die Boten, welche nach Jerusalem zu Zedekia, dem König von Juda, gekommen sind;4und befiel ihnen, daß sie ihren Herren sagen: So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Also sollt ihr euren Herren sagen:5Ich habe die Erde gemacht, die Menschen und das Vieh, die auf der Fläche der Erde sind, durch meine große Kraft und durch meinen ausgestreckten Arm; und ich gebe sie, wem es mich gut dünkt.6Und nun habe ich alle diese Länder in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, meines Knechtes, gegeben; und auch die Tiere des Feldes habe ich ihm gegeben, daß sie ihm dienen.7Und alle Nationen werden ihm dienen und seinem Sohne und seinem Sohnessohne, bis die Zeit auch seines Landes gekommen ist, und viele Völker und große Könige ihn dienstbar machen.8Und es wird geschehen, die Nation und das Königreich, welche ihm, Nebukadnezar, dem König von Babel, nicht dienen und ihren Hals unter das Joch des Königs von Babel nicht geben wollen, selbige Nation, spricht Jehova, werde ich heimsuchen mit dem Schwerte und mit dem Hunger und mit der Pest, bis ich sie durch seine Hand aufgerieben habe.9Und ihr, höret nicht auf eure Propheten und auf eure Wahrsager und auf eure Träume und auf eure Zauberer und auf eure Beschwörer, die zu euch sprechen und sagen: Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen.10Denn sie weissagen euch Lüge, um euch aus eurem Lande zu entfernen, und damit ich euch vertreibe und ihr umkommet.11Die Nation aber, welche ihren Hals unter das Joch des Königs von Babel bringen und ihm dienen wird, die werde ich in ihrem Lande lassen, spricht Jehova; und sie wird es bebauen und darin wohnen.

This chapter and those which follow now take us to the final reign of Zedekiah. He seems to have plotted with his five neighbours, the kings of Edom, Moab, Ammon, Tyrus and Zidon, to fight against Nebuchadnezzar. No doubt the reason for the delegates of these nations meeting in Jerusalem was to get this alliance off the ground (v. 3). Jeremiah is commanded by the LORD to give to each of these diplomats a gift, entirely original and made specially for them, consisting of bonds and yokes which symbolise perfectly the domination of the king of Babylon from which these people were planning to free themselves. We can imagine how these people felt about receiving such a humiliating present.

Even today, pride in different forms is the main factor which governs modern nations (as well as individuals). However, above their ambitious schemes God is in control of the destiny of the world. It is to Him that the Christian turns and not to the political uncertainties of men (Dan. 4:17).

God who has set Israel to one side henceforth hands over universal power to Nebuchadnezzar whom He calls His servant (v. 6).

Jeremia 27:12-22
12Und ich redete zu Zedekia, dem König von Juda, nach allen diesen Worten und sprach: Bringet eure Hälse unter das Joch des Königs von Babel und dienet ihm und seinem Volke, so werdet ihr leben.13Warum wolltet ihr, du und dein Volk, durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest sterben, wie Jehova über die Nation geredet hat, welche dem König von Babel nicht dienen will?14Und höret nicht auf die Worte der Propheten, die zu euch sprechen und sagen: Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen; denn sie weissagen euch Lüge.15Denn ich habe sie nicht gesandt, spricht Jehova, und sie weissagen falsch in meinem Namen, damit ich euch vertreibe und ihr umkommet, ihr und die Propheten, die euch weissagen.16Und ich redete zu den Priestern und zu diesem ganzen Volke und sprach: So spricht Jehova: Höret nicht auf die Worte eurer Propheten, die euch weissagen und sprechen: Siehe, die Geräte des Hauses Jehovas werden nun bald aus Babel zurückgebracht werden; denn sie weissagen euch Lüge.17Höret nicht auf sie; dienet dem König von Babel, so werdet ihr leben; warum sollte diese Stadt zur Einöde werden?18Wenn sie aber Propheten sind, und wenn das Wort Jehovas bei ihnen ist, so mögen sie doch bei Jehova der Heerscharen Fürbitte tun, damit die Geräte, welche im Hause Jehovas und im Hause des Königs von Juda und in Jerusalem übriggeblieben sind, nicht nach Babel kommen.19Denn so spricht Jehova der Heerscharen von den Säulen und von dem Meere und von den Gestellen und von den übrigen Geräten, die in dieser Stadt übriggeblieben sind,20welche Nebukadnezar, der König von Babel, nicht weggenommen hat, als er Jekonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, samt allen Edlen von Juda und Jerusalem, von Jerusalem nach Babel wegführte-21denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, von den Geräten, welche im Hause Jehovas und im Hause des Königs von Juda und in Jerusalem übriggeblieben sind:22Sie sollen nach Babel gebracht werden, und sollen daselbst sein bis auf den Tag, da ich nach ihnen sehen werde, spricht Jehova, und ich sie heraufführe und sie an diesen Ort zurückbringe.

Jeremiah then speaks first to the king of Judah, then to the priests. Nebuchadnezzar had already taken away in two stages some of the vessels from the temple. Far from returning them, he organises a third and final looting when Zedekiah and the remainder of his people are taken away (2 Chron. 36:7, 10, 18). It may be thought that these objects were held dear in the hearts of the people more out of national pride than as a means of offering worship to the LORD. It is no different today. Many people are very fond of the forms of a so-called Christian religion, whilst caring very little about serving God when observing them.

Jeremiah never stops preaching about submitting to the authority which the LORD has established, in this case that of the king of Babylon. "For there is no power but of God . . . whosoever therefore resisteth the power, resisteth the ordinance of God" (Rom. 13:1-2). Whether it be those in Government, magistrates, parents or bosses (even if they are hard and unfair: 1 Peter 2:18), this message still applies to us today.

The prophecy in this chapter does not end without God announcing that one day He will personally take charge of the vessels of the temple and bring them back. This is accomplished in Ezra 1:7; Ezra 7:19.

Jeremia 28:1-17
1Und es geschah in demselben Jahre, im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda, im vierten Jahre, im fünften Monat, da sprach zu mir Hananja, der Sohn Assurs, der Prophet, der von Gibeon war, im Hause Jehovas vor den Augen der Priester und alles Volkes,2und sagte: So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, und sagt: Ich zerbreche das Joch des Königs von Babel.3Binnen zwei Jahren werde ich alle Geräte des Hauses Jehovas an diesen Ort zurückbringen, welche Nebukadnezar, der König von Babel, von diesem Orte weggenommen und nach Babel gebracht hat.4Und Jekonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, und alle Weggeführten von Juda, die nach Babel gekommen sind, werde ich an diesen Ort zurückbringen, spricht Jehova; denn ich werde das Joch des Königs von Babel zerbrechen.5Da sprach der Prophet Jeremia zu dem Propheten Hananja vor den Augen der Priester und vor den Augen alles Volkes, das im Hause Jehovas stand;6und der Prophet Jeremia sprach: Amen, Jehova tue also! Jehova bestätige deine Worte, die du geweissagt hast, daß er die Geräte des Hauses Jehovas und alle Weggeführten von Babel an diesen Ort zurückbringe!7Nur höre doch dieses Wort, welches ich vor deinen Ohren und vor den Ohren alles Volkes rede:8Die Propheten, welche von alters her vor mir und vor dir gewesen sind, sie haben auch über viele Länder und über große Königreiche geweissagt von Krieg und von Unglück und von Pest.9Der Prophet, der von Frieden weissagt, wird, wenn das Wort des Propheten eintrifft, als der Prophet erkannt werden, welchen Jehova in Wahrheit gesandt hat.10Und Hananja, der Prophet, nahm die Jochstäbe vom Halse des Propheten Jeremia und zerbrach sie.11Und Hananja redete vor den Augen alles Volkes und sprach: So spricht Jehova: Ebenso werde ich binnen zwei Jahren das Joch Nebukadnezars, des Königs von Babel, zerbrechen vom Halse aller Nationen. Und der Prophet Jeremia ging seines Weges.12Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia, nachdem der Prophet Hananja die Jochstäbe vom Halse des Propheten Jeremia zerbrochen hatte, also:13Geh und sprich zu Hananja und sage: So spricht Jehova: Hölzerne Jochstäbe hast du zerbrochen, aber an ihrer Statt eiserne Jochstäbe gemacht.14Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Ein eisernes Joch habe ich auf den Hals aller dieser Nationen gelegt, damit sie Nebukadnezar, dem König von Babel, dienen, und sie werden ihm dienen; und auch die Tiere des Feldes habe ich ihm gegeben.15Und der Prophet Jeremia sprach zu dem Propheten Hananja: Höre doch, Hananja! Jehova hat dich nicht gesandt, sondern du hast dieses Volk auf eine Lüge vertrauen lassen.16Darum, so spricht Jehova: Siehe, ich werfe dich vom Erdboden hinweg; dieses Jahr wirst du sterben; denn du hast Abfall geredet wider Jehova.17Und der Prophet Hananja starb in demselben Jahre im siebten Monat.

A new scene unfolds in the temple with the priests and all the people present. Jeremiah is there with one of the yokes which he had made round his neck. As with the girdle in Jeremiah 13 he wears it as a testimony to all Jerusalem. Here the man of God is publicly taken to task by the prophet, Hananiah, whose proud and false words completely contradict what Jeremiah is continually saying. Jeremiah's beautiful reply bears the marks of love, truth and wisdom. It is certainly not with a glad heart that he announces the disasters which are going to befall the people whom he loves. With all his heart he wished that Hananiah could be right (v. 6). But he can not change one word of what the LORD says. He tells them the truth, no matter how distressing it is. Let us admire the wisdom of v. 9. What proves a prophecy to be true, is when it comes to pass. At the right time God would show who was right. Whilst waiting, Jeremiah does not get himself all worked up nor strive to convince them. He leaves them and goes away (cf. John 8:59; John 12:36). That is always the wisest way of putting an end to vain discussion (Prov. 17:14).

The judgment which was announced soon falls on Hananiah (v. 15-17; read Deut. 18:20-22).

Jeremia 29:1-14
1Und dies sind die Worte des Briefes, welchen der Prophet Jeremia von Jerusalem an die übriggebliebenen Ältesten der Weggeführten und an die Priester und an die Propheten und an das ganze Volk sandte, welches Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte2(nachdem der König Jekonja und die Königin, und die Kämmerer, die Fürsten von Juda und Jerusalem, und die Werkleute und die Schlosser aus Jerusalem weggezogen waren),3durch Eleasar, den Sohn Schaphans, und Gemarja, den Sohn Hilkijas, welche Zedekia, der König von Juda, nach Babel zu Nebukadnezar, dem König von Babel, sandte:4So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel weggeführt habe:5Bauet Häuser und bewohnet sie, und pflanzet Gärten und esset ihre Frucht.6Nehmet Weiber und zeuget Söhne und Töchter, und nehmet Weiber für eure Söhne, und eure Töchter gebet Männern, damit sie Söhne und Töchter gebären; und mehret euch daselbst, und mindert euch nicht.7Und suchet den Frieden der Stadt, wohin ich euch weggeführt habe, und betet für sie zu Jehova; denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben.8Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Laßt euch von euren Propheten, die in eurer Mitte sind, und von euren Wahrsagern nicht täuschen; und höret nicht auf eure Träume, die ihr euch träumen lasset.9Denn sie weissagen euch falsch in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt, spricht Jehova.10Denn so spricht Jehova: Sobald siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich eurer annehmen und mein gutes Wort an euch erfüllen, euch an diesen Ort zurückzubringen.11Denn ich weiß ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht Jehova, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren.12Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde auf euch hören.13Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen;14und ich werde mich von euch finden lassen, spricht Jehova. Und ich werde eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht Jehova; und ich werde euch an den Ort zurückbringen, von wo ich euch weggeführt habe.

Jeremiah has entrusted two messengers with a letter for Babylon. It is addressed to those, from every class of people, who had already been carried away captive under the previous reign. The tone of this letter is totally different from that which the prophet uses when speaking to the people who remain in Jerusalem. To those in captivity he can express on the LORD's behalf "thoughts of peace, and not of evil," words of comfort and encouragement, and moving promises.

Just like Israel in Babylon, the Christian is a stranger on the earth. His citizenship is in heaven (Phil. 3:20). He awaits the fulfilment of the promise which will bring him to his true Homeland. The "good word" of God guarantees him a future and a hope (vv. 10, 11). However, as with these people who have been taken captive, no precise moment is set when this happy experience will occur. The Lord wants us, indeed, to be expecting it at any time. And, until the happy moment of His return, let us remember that we also have duties towards our city or our village (v. 7): to seek the peace (cf. Matt. 5:9), to consider the welfare of souls and to pray for those with whom we live.

Jeremia 29:15-32
15Wenn ihr saget: Jehova hat uns in Babel Propheten erweckt,16ja, so spricht Jehova von dem König, der auf dem Throne Davids sitzt, und von dem ganzen Volke, das in dieser Stadt wohnt, euren Brüdern, welche nicht mit euch in die Gefangenschaft weggezogen sind,17so spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, ich sende unter sie das Schwert, den Hunger und die Pest, und will sie machen wie die abscheulichen Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden können.18Und ich will ihnen nachjagen mit dem Schwerte, mit dem Hunger und mit der Pest; und ich will sie zur Mißhandlung hingeben allen Königreichen der Erde, zum Fluch und zum Entsetzen und zum Gezisch und zum Hohn unter allen Nationen, wohin ich sie vertrieben habe:19darum, daß sie auf meine Worte nicht gehört haben, spricht Jehova, womit ich meine Knechte, die Propheten, zu ihnen sandte, früh mich aufmachend und sendend. Und auch ihr habt nicht gehört, spricht Jehova.20Ihr nun, höret das Wort Jehovas, ihr Weggeführten alle, die ich von Jerusalem nach Babel weggeschickt habe!21So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, von Ahab, dem Sohne Kolajas, und von Zedekia, dem Sohne Maasejas, die euch Lügen weissagen in meinem Namen: Siehe, ich gebe sie in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, damit er sie vor euren Augen erschlage.22Und von ihnen wird ein Fluch entnommen werden seitens aller Weggeführten Judas, die in Babel sind, so daß man sagen wird: Jehova mache dich wie Zedekia und wie Ahab, welche der König von Babel im Feuer braten ließ!23Weil sie eine Ruchlosigkeit begangen in Israel und Ehebruch getrieben haben mit den Weibern ihrer Nächsten, und in meinem Namen Lügenworte geredet haben, was ich ihnen nicht geboten hatte; und ich, ich weiß es und bin Zeuge, spricht Jehova. -24Und zu Schemaja, dem Nechelamiter, sollst du sprechen und sagen:25So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, und sagt: Weil du in deinem Namen Briefe gesandt hast an alles Volk, das in Jerusalem ist, und an den Priester Zephanja, den Sohn Maasejas, und an alle die Priester, und gesagt:26"Jehova hat dich zum Priester gesetzt anstatt des Priesters Jojada, damit Aufseher seien im Hause Jehovas betreffs jedes Rasenden und Weissagenden, damit du ihn in den Stock und in das Halseisen legest.27Und nun, warum hast du Jeremia, den Anathothiter, nicht gescholten, der euch weissagt?28Da er ja zu uns nach Babel gesandt und gesagt hat: Es wird lange dauern; bauet Häuser und bewohnet sie, und pflanzet Gärten und esset ihre Frucht." ...29(Und der Priester Zephanja hatte diesen Brief vor den Ohren des Propheten Jeremia gelesen.)30Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia also:31Sende hin zu allen Weggeführten und sprich: Also spricht Jehova von Schemaja, dem Nechelamiter: Weil Schemaja euch geweissagt, und ich ihn doch nicht gesandt habe, und er euch auf Lügen hat vertrauen lassen,32darum spricht Jehova also: Siehe, ich will Schemaja, den Nechelamiter, und seinen Samen heimsuchen: Er soll niemand haben, der inmitten dieses Volkes wohne, und er soll das Gute nicht sehen, welches ich meinem Volke tun werde, spricht Jehova; denn er hat Abfall geredet wider Jehova.

The deadly activity of the false prophets was not restricted to Jerusalem and Judah. Even in Babylon, amongst the people in captivity, there were some who were spreading "lying words" (v. 23). In his letter, Jeremiah warns the "captives" to guard against such people and announces the horrible end of two of these evil men, Zedekiah and Ahab. A third man, Shemaiah, had written from Babylon to the people who were still in Jerusalem urging them to rebel against the LORD (v. 32). Moreover, in one of his letters, he had no hesitation in appointing a new priest on whom he was counting to get rid of Jeremiah. But, as the latter writes elsewhere: "Who is he that saith, and it cometh to pass, when the Lord commandeth it not?" (Lam. 3:37). Shemaiah also has to listen to the LORD's sentence against him.

How many times in the inspired epistles are other servants of God compelled to denounce false teachers and evil workers (e.g. Gal. 1:7; Philippians 3:2; 2 Peter 2:1; 1 John 2:18; Jude 3, 4 . . .) Children of God, our safety depends on knowing the voice of the good Shepherd well (John 10:4-5). We will then not run the risk of confusing it with another voice.

Jeremia 30:1-24
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, also:2So spricht Jehova, der Gott Israels, und sagt: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch.3Denn siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich die Gefangenschaft meines Volkes Israel und Juda wenden werde, spricht Jehova; und ich werde sie in das Land zurückbringen, welches ich ihren Vätern gegeben habe, damit sie es besitzen.4Und dies sind die Worte, welche Jehova über Israel und über Juda geredet hat.5Denn so spricht Jehova: Eine Stimme des Schreckens haben wir gehört; da ist Furcht und kein Friede.6Fraget doch und sehet, ob ein Mann gebiert? Warum sehe ich eines jeden Mannes Hände auf seinen Lenden, einer Gebärenden gleich, und jedes Angesicht in Blässe verwandelt?7Wehe! Denn groß ist jener Tag, ohnegleichen, und es ist eine Zeit der Drangsal für Jakob; doch wird er aus ihr gerettet werden.8Denn es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jehova der Heerscharen, daß ich sein Joch von deinem Halse zerbrechen und deine Fesseln zerreißen werde, und Fremde sollen ihn nicht mehr dienstbar machen;9sondern sie werden Jehova, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken werde.10Und du, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht Jehova, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft; und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.11Denn ich bin mit dir, spricht Jehova, um dich zu retten. Denn ich werde den Garaus machen allen Nationen, wohin ich dich zerstreut habe; nur dir werde ich nicht den Garaus machen, sondern dich nach Gebühr züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen.12Denn so spricht Jehova: Deine Wunde ist unheilbar, schmerzlich ist dein Schlag;13niemand führt deine Streitsache, für das Geschwür gibt es kein Heilmittel, da ist kein Pflaster für dich!14Alle deine Buhlen haben dich vergessen, sie fragen nicht nach dir. Denn ich habe dich geschlagen mit dem Schlage eines Feindes, mit grausamer Züchtigung, um der Größe deiner Ungerechtigkeit willen, weil deine Sünden zahlreich sind.15Was schreist du über deine Wunde, daß dein Schmerz unheilbar ist? Um der Größe deiner Ungerechtigkeit willen, weil deine Sünden zahlreich sind, habe ich dir solches getan.16Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und alle deine Bedränger sollen insgesamt in die Gefangenschaft gehen; und deine Berauber sollen zum Raube werden, und alle deine Plünderer werde ich zur Plünderung hingeben.17Denn ich will dir einen Verband anlegen und dich von deinen Schlägen heilen, spricht Jehova, weil man dich eine Verstoßene nennt: "Das ist Zion, nach der niemand fragt!"18So spricht Jehova: Siehe, ich will die Gefangenschaft der Zelte Jakobs wenden, und seiner Wohnungen will ich mich erbarmen. Und die Stadt wird auf ihrem Hügel wieder erbaut, und der Palast nach seiner Weise bewohnt werden;19und Lobgesang und die Stimme der Spielenden wird von ihnen ausgehen. Und ich will sie mehren, und sie werden sich nicht mindern; und ich will sie herrlich machen, und sie werden nicht gering werden.20Und seine Söhne werden sein wie ehedem, und seine Gemeinde wird vor mir feststehen; und alle seine Bedrücker werde ich heimsuchen.21Und sein Herrlicher wird aus ihm sein, und sein Herrscher aus seiner Mitte hervorgehen; und ich will ihn herzutreten lassen, daß er mir nahe; denn wer ist es wohl, der sein Herz verpfändete, um zu mir zu nahen? spricht Jehova.22Und ihr werdet mein Volk, und ich werde euer Gott sein.23Siehe, ein Sturmwind Jehovas, ein Grimm ist ausgegangen, ein sausender Sturmwind; er wird sich herniederwälzen auf den Kopf der Gesetzlosen.24Nicht wenden wird sich die Glut des Zornes Jehovas, bis er getan und bis er ausgeführt hat die Gedanken seines Herzens. Am Ende der Tage werdet ihr dessen innewerden.

The LORD asks Jeremiah to write down all His words in a book. The generations which follow will be able to refer to it, and we also have that privilege. We no longer have prophets or apostles amongst us to teach us, but God has taken care to preserve His written Word for us, the only source of truth for our souls.

Through the Scriptures Israel will receive promises and consolation in the midst of their worst distress.

In v.11 both the holiness and goodness of God stand out. "I will not leave thee altogether unpunished," He says. The holy God can in no way pass over evil. He owes it to Himself to correct His own. But the God of love does it "in measure", without striking a single blow more than is necessary (see also Jer. 10:24; Jer. 46:28). Jeremiah 31:18-19 show us the effect of this wholesome correction (1 Cor. 11:32). At the same time one senses, in reading vv. 18-22, how much God enjoys the thought of healing and re-establishing His people.

"Who is this that engaged his heart?", the LORD asks (v. 21). What about us? Are we Christians of conformism and habit? Or are our hearts really engaged for the Lord?

Jeremia 31:1-14
1In jener Zeit, spricht Jehova, werde ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und sie werden mein Volk sein.2So spricht Jehova: Das Volk der dem Schwerte Entronnenen hat Gnade gefunden in der Wüste. Ich will gehen, um Israel zur Ruhe zu bringen. -3Jehova ist mir von fern erschienen: Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir fortdauern lassen meine Güte.4Ich will dich wieder bauen, und du wirst gebaut werden, Jungfrau Israel! Du wirst dich wieder mit deinen Tamburinen schmücken und ausziehen im Reigen der Tanzenden.5Du wirst wieder Weinberge pflanzen auf den Bergen Samarias; die Pflanzer werden pflanzen und genießen.6Denn ein Tag wird sein, da die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen werden: Machet euch auf und lasset uns nach Zion hinaufziehen zu Jehova, unserem Gott!7Denn so spricht Jehova: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet an der Spitze der Nationen! Lobsinget laut und sprechet: Rette dein Volk, Jehova, den Überrest Israels!8Siehe, ich bringe sie aus dem Lande des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende allzumal; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.9Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Wege, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. -10Höret das Wort Jehovas, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sprechet: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und es hüten wie ein Hirt seine Herde.11Denn Jehova hat Jakob losgekauft und hat ihn erlöst aus der Hand dessen, der stärker war als er.12Und sie werden kommen und jubeln auf der Höhe Zions, und herbeiströmen zu den Gütern Jehovas: zum Korn und zum Most und zum Öl und zu den jungen Schafen und Rindern; und ihre Seele wird sein wie ein bewässerter Garten, und sie werden hinfort nicht mehr verschmachten.13Dann wird die Jungfrau sich freuen im Reigen, und Jünglinge und Greise allzumal; und ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und sie trösten, und will sie erfreuen, indem ich sie von ihrem Kummer befreie.14Und ich will die Seele der Priester laben mit Fett, und mein Volk wird sich an meinen Gütern sättigen, spricht Jehova.

Few portions of the Old Testament express the love of God in a more moving way than these vv. 1-14. Here is an unconditional love, expressed towards those who had nothing lovable about them, its greatness shown by our distance! "The Lord hath appeared to me from afar" (v. 3 JND trans.). Let us consider the road taken by the Son of God to reach us. The love of the eternal God is an everlasting love. It is His very nature (1 John 4:8, 16). And every believer has been made personally the object of this love from eternity.

To the touching cry of Jeremiah 3:4: "My father, thou art the guide of my youth", the LORD can now reply: "I am a father to Israel" (v. 9). He will respond to the tears of His people whom He had formerly ransomed "from the hand of him that was stronger than he" (v. 11) and He will gather them together as a shepherd would his flock.

These verses remind each of us of a blessed truth. God does not only love us when He showers us with visible blessings (as He will do for His people on the earth according to the magnificent declarations of vv. 7-14). In our darkest moments, even when we, by our own failing, have lost the joy of communion with Him, He never stops thinking of us.

Jeremia 31:15-26
15So spricht Jehova: Eine Stimme wird in Rama gehört, Wehklage, bitteres Weinen. Rahel beweint ihre Kinder; sie will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder, weil sie nicht mehr sind.16So spricht Jehova: Halte deine Stimme zurück vom Weinen und deine Augen von Tränen; denn es gibt Lohn für deine Arbeit, spricht Jehova, und sie werden aus dem Lande des Feindes zurückkehren;17und Hoffnung ist da für dein Ende, spricht Jehova, und deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren.18Wohl habe ich Ephraim klagen hören: Du hast mich gezüchtigt, und ich bin gezüchtigt worden wie ein nicht ans Joch gewöhntes Kalb; bekehre mich, daß ich mich bekehre, denn du bist Jehova, mein Gott.19Denn nach meiner Umkehr empfinde ich Reue, und nachdem ich zur Erkenntnis gebracht worden bin, schlage ich mich auf die Lenden. Ich schäme mich und bin auch zu Schanden geworden, denn ich trage die Schmach meiner Jugend. -20Ist mir Ephraim ein teurer Sohn oder ein Kind der Wonne? Denn sooft ich auch wider ihn geredet habe, gedenke ich seiner doch immer wieder. Darum ist mein Innerstes um ihn erregt; ich will mich gewißlich seiner erbarmen, spricht Jehova.21Richte dir Wegweiser auf, setze dir Stangen, richte dein Herz auf die Straße, auf den Weg, den du gegangen bist! Kehre um, Jungfrau Israel, kehre um zu diesen deinen Städten!22Wie lange willst du dich hin und her wenden, du abtrünnige Tochter? Denn Jehova hat ein Neues geschaffen auf der Erde: Das Weib wird den Mann umgeben.23So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Dieses Wort wird man noch sprechen im Lande Juda und in seinen Städten, wenn ich ihre Gefangenschaft wenden werde: Jehova segne dich, du Wohnung der Gerechtigkeit, du heiliger Berg!24Und Juda und alle seine Städte werden allzumal darin wohnen, Ackersleute und die mit der Herde umherziehen.25Denn ich habe die lechzende Seele reichlich getränkt und jede schmachtende Seele gesättigt.26Darüber erwachte ich und sah, und mein Schlaf war mir süß.

The beautiful restoration of Israel announced in the first part of the chapter will be preceded by bitter tears. The afflicted people can be seen in the picture of Rachel, the wife of Jacob, weeping for her lost children. (As is often the case in Scripture, this v. 15 has already happened in part, when the little children were massacred in Bethlehem: Matt. 2:18). But for this people it was a case of godly sorrow, which "worketh repentance to salvation not to be repented of" (2 Cor. 7:10). Vv. 18-20 show us that God clearly hears the expression of such sorrow. Listen to Ephraim telling his story. The divine reproof was a good thing; it led to his conversion, together with true repentance. His awareness of himself covered him with shame and confusion. He condemns his bad and wild youth. Can each of us say the same thing? Let us listen equally then to how God delights to call us: "my dear son, a pleasant child." Our confession immediately meets with a personal and intimate witness of the eternal Love, as well as the resources which go with it: "I have satiated the weary soul, and I have replenished every sorrowful soul" (v. 25).

Jeremia 31:27-40
27Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich das Haus Israel und das Haus Juda besäen werde mit Samen von Menschen und Samen von Vieh.28Und es wird geschehen, wie ich über sie gewacht habe, um auszureißen und abzubrechen und niederzureißen und zu zerstören und zu verderben, also werde ich über sie wachen, um zu bauen und zu pflanzen, spricht Jehova.29In jenen Tagen wird man nicht mehr sagen: Die Väter haben Herlinge gegessen, und die Zähne der Söhne sind stumpf geworden;30sondern ein jeder wird für seine Missetat sterben: Jeder Mensch, der Herlinge ißt, dessen Zähne sollen stumpf werden.31Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen werde:32nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, da ich sie bei der Hand faßte, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen, welchen meinen Bund sie gebrochen haben; und doch hatte ich mich mit ihnen vermählt, spricht Jehova.33Sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen werde nach jenen Tagen, spricht Jehova: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein.34Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Nächsten und ein jeder seinen Bruder lehren und sprechen: Erkennet Jehova! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht Jehova. Denn ich werde ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken. -35So spricht Jehova, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jehova der Heerscharen ist sein Name:36Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jehova, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.37So spricht Jehova: Wenn die Himmel oben gemessen, und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie getan haben, spricht Jehova.38Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da diese Stadt dem Jehova gebaut werden wird vom Turme Hananel bis zum Ecktore.39Und die Meßschnur wird weiter fortlaufen geradeaus über den Hügel Gareb, und sich nach Goah wenden.40Und das ganze Tal der Leichen und der Asche, und alles Gefilde bis zum Bache Kidron, bis zur Ecke des Roßtores gegen Osten, wird Jehova heilig sein; es soll nicht ausgerottet noch zerstört werden in Ewigkeit.

Jeremiah does not announce only sad events. He also has good news for the people. "Behold, the days come," he says, when the LORD will re-establish the house of Israel and that of Judah by virtue of a new covenant. The previous one had been broken by the people. They had shown themselves to be incapable of living up to their obligations as laid down in the law. Now God is no longer going to give this law to His own on tables of stone. He will place it within them (so that they will be like the picture of the obedient Servant — Ps. 40:8). He is going to write it straight onto their regenerate hearts (v. 33; 2 Cor. 3:3). In other words they will carry out the will of the LORD out of love and no longer out of fear. Is this not an even greater incentive for the children of God to obey their heavenly Father? Yes, let us allow Him to engrave on each of our hearts the teachings of His word.

"For they shall all know me, from the least of them unto the greatest of them . . ." The Lord wants it to be so in each of our families.

Vv. 31-34 are quoted in Hebrews 8:10-12, finishing with the promise which concerns us as well: "I will forgive their iniquity, and I will remember their sin no more." (cf. Acts 10:43). For the blood of the new covenant is also shed for us (Matt. 26:28).

Jeremia 32:1-15
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah im zehnten Jahre Zedekias, des Königs von Juda; dieses Jahr war das achtzehnte Jahr Nebukadnezars.2Und das Heer des Königs von Babel belagerte damals Jerusalem. Und der Prophet Jeremia war im Gefängnishofe eingesperrt, der im Hause des Königs von Juda ist;3denn Zedekia, der König von Juda, hatte ihn eingesperrt und gesagt: "Warum weissagst du und sprichst: So spricht Jehova: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand des Königs von Babel, daß er sie einnehme;4und Zedekia, der König von Juda, wird der Hand der Chaldäer nicht entrinnen, sondern gewißlich in die Hand des Königs von Babel gegeben werden; und sein Mund wird mit dessen Munde reden, und seine Augen werden dessen Augen sehen;5und er wird Zedekia nach Babel führen, und daselbst wird er sein, bis ich mich seiner annehme, spricht Jehova. Wenn ihr mit den Chaldäern streitet, so wird es euch nicht gelingen?"6Und Jeremia sprach: Das Wort Jehovas ist zu mir geschehen also:7Siehe, Hanamel, der Sohn Schallums, deines Oheims, wird zu dir kommen und sagen: Kaufe dir mein Feld, das zu Anathoth ist; denn du hast das Lösungsrecht, um es zu kaufen.8Und Hanamel, der Sohn meines Oheims, kam zu mir, nach dem Worte Jehovas, in den Gefängnishof und sprach zu mir: Kaufe doch mein Feld, das zu Anathoth im Lande Benjamin ist, denn du hast das Erbrecht, und du hast die Lösung; kaufe es dir. Und ich erkannte, daß es das Wort Jehovas war.9Und ich kaufte von Hanamel, dem Sohne meines Oheims, das Feld, das zu Anathoth ist, und wog ihm das Geld dar: siebzehn Sekel Silber.10Und ich schrieb einen Kaufbrief und versiegelte ihn und nahm Zeugen, und ich wog das Geld auf der Waage dar.11Und ich nahm den Kaufbrief, den versiegelten: die Festsetzung und die Bestimmungen, und auch den offenen;12und ich gab den Kaufbrief Baruk, dem Sohne Nerijas, des Sohnes Machsejas, vor den Augen Hanamels, meines Vetters, und vor den Augen der Zeugen, welche den Kaufbrief unterschrieben hatten, vor den Augen aller Juden, die im Gefängnishofe saßen.13Und ich befahl Baruk vor ihren Augen und sprach:14So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, diesen Kaufbrief, sowohl den versiegelten als auch diesen offenen Brief, und lege sie in ein irdenes Gefäß, auf daß sie viele Tage erhalten bleiben.15Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Es werden wiederum Häuser und Felder und Weinberge in diesem Lande gekauft werden.

Ch. 32 opens at some particularly critical events. Jerusalem, under siege from the Babylonian army, is living through her final days of independence. In order to keep Jeremiah quiet, having been accused of undermining the courage of those under siege, the king has gone to the trouble of locking him up in the court of the prison. However, the prophet's captivity does not prevent the word of the LORD from reaching him. Nor does it stop him following the instructions he receives and buying his cousin Hanameel's field via a third party, the faithful Baruch, mentioned here for the first time. At such a moment this act takes on an obvious and public importance. Whilst knowing from the word of the LORD that destruction is imminent and inevitable, Jeremiah in this way shows his faith in the same divine Word, according to which Israel's restoration will just as certainly take place (Jer. 31). The prophet's personal situation seems to have no future (what use is a field to a prisoner?), that of the people is desperate; humanly speaking Jeremiah can expect no help from his compatriots, nor from the Chaldean enemies. However against all hope he believes with hope (see Rom. 4:18). And this field which he buys bears witness of this hope to everybody.

Jeremia 32:16-28, 36-44
16Und nachdem ich Baruk, dem Sohne Nerijas, den Kaufbrief gegeben hatte, betete ich zu Jehova und sprach:17Ach, Herr, Jehova! Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: Kein Ding ist dir unmöglich;18der du Güte übst an Tausenden, und die Ungerechtigkeit der Väter vergiltst in den Busen ihrer Kinder nach ihnen; du großer, mächtiger Gott, dessen Name Jehova der Heerscharen ist,19groß an Rat und mächtig an Tat; du, dessen Augen über alle Wege der Menschenkinder offen sind, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Handlungen;20der du Zeichen und Wunder getan im Lande Ägypten und bis auf diesen Tag, sowohl an Israel als auch an anderen Menschen, und dir einen Namen gemacht hast, wie es an diesem Tage ist.21Und du hast dein Volk Israel aus dem Lande Ägypten herausgeführt mit Zeichen und mit Wundern und mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit großem Schrecken;22und hast ihnen dieses Land gegeben, welches du ihren Vätern geschworen hattest ihnen zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.23Und sie sind hineingekommen und haben es in Besitz genommen; aber sie hörten nicht auf deine Stimme und wandelten nicht in deinem Gesetz: Sie haben nichts getan von allem, was du ihnen zu tun geboten hattest. Da hast du ihnen all dieses Unglück widerfahren lassen.24Siehe, die Wälle reichen bis an die Stadt, um sie einzunehmen; und durch das Schwert und den Hunger und durch die Pest ist die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben, welche wider sie streiten. Und was du geredet hast, ist geschehen; und siehe, du siehst es.25Und doch hast du zu mir gesprochen, Herr, Jehova: Kaufe dir das Feld für Geld und nimm Zeugen; und die Stadt ist ja in die Hand der Chaldäer gegeben!26Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia also:27Siehe, ich bin Jehova, der Gott alles Fleisches; sollte mir irgend ein Ding unmöglich sein?28Darum, so spricht Jehova: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, daß er sie einnehme.
36Und darum spricht Jehova, der Gott Israels, nun also betreffs dieser Stadt, von welcher ihr saget: Sie ist in die Hand des Königs von Babel gegeben durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest:37Siehe, ich werde sie aus all den Ländern sammeln, wohin ich sie vertrieben haben werde in meinem Zorn und in meinem Grimm, und in großer Entrüstung; und ich werde sie an diesen Ort zurückbringen und sie in Sicherheit wohnen lassen.38Und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein.39Und ich werde ihnen ein Herz und einen Weg geben, damit sie mich fürchten alle Tage, ihnen und ihren Kindern nach ihnen zum Guten.40Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun; und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.41Und ich werde mich über sie freuen, ihnen wohlzutun, und werde sie in diesem Lande pflanzen in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.42Denn so spricht Jehova: Gleichwie ich über dieses Volk all dieses große Unglück gebracht habe, also will ich über sie all das Gute bringen, das ich über sie rede.43Und es sollen Felder gekauft werden in diesem Lande, von welchem ihr saget: Es ist öde, ohne Menschen und ohne Vieh, es ist in die Hand der Chaldäer gegeben.44Man wird Felder um Geld kaufen und Kaufbriefe schreiben und sie versiegeln und Zeugen nehmen im Lande Benjamin und in den Umgebungen von Jerusalem und in den Städten Judas, sowohl in den Städten des Gebirges als auch in den Städten der Niederung und in den Städten des Südens. Denn ich werde ihre Gefangenschaft wenden, spricht Jehova.

To this day, whenever someone buys a piece of land or a house, a certain number of forms have to be completed in the presence of the solicitor. After this the new owner receives an official document proving his right of ownership. Jeremiah is going to keep carefully the documents which state that the field belongs to him (v. 14). By the word of His grace God guarantees His children "an inheritance among all them which are sanctified." (Acts 20:32). And we can assert like Paul: "I am persuaded that he is able to keep that which I have committed unto him against that day." (2 Tim. 1:12).

Moreover, this end to the realm of Judah resembles in many ways the days in the second Epistle to Timothy. Amidst the ruins, Jeremiah, all alone and a prisoner like the apostle, knows whom he has believed. His prayer rises up to the LORD (vv. 16-25). He contrasts the current distress with the earlier blessings. However, he knows the great power of the Lord (v. 17), His goodness (v. 18) and the greatness of His counsel (v. 19; cf. 2 Tim. 1:7). "There is nothing too hard for thee", he can say. God confirms that to him, and to us as well, in His wonderful reply (v. 27; cf. Matt. 19:26).

Jeremia 33:1-18
1Und das Wort Jehovas geschah zum zweiten Male zu Jeremia, als er noch im Gefängnishofe verhaftet war, also:2So spricht Jehova, der es tut, Jehova, der es bildet, um es zu verwirklichen, Jehova ist sein Name:3Rufe zu mir, und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun, die du nicht weißt.4Denn so spricht Jehova, der Gott Israels, über die Häuser dieser Stadt und über die Häuser der Könige von Juda, welche abgebrochen werden wegen der Wälle und wegen des Schwertes;5indem man kommt, um gegen die Chaldäer zu streiten und die Häuser mit den Leichnamen der Menschen zu füllen, welche ich in meinem Zorn und in meinem Grimm geschlagen, und um all deren Bosheit willen ich mein Angesicht vor dieser Stadt verborgen habe:6Siehe, ich will ihr einen Verband anlegen und Heilung bringen und sie heilen, und ich will ihnen eine Fülle von Frieden und Wahrheit offenbaren.7Und ich werde die Gefangenschaft Judas und die Gefangenschaft Israels wenden, und werde sie bauen wie im Anfang.8Und ich werde sie reinigen von all ihrer Ungerechtigkeit, womit sie gegen mich gesündigt haben; und ich werde alle ihre Missetaten vergeben, womit sie gegen mich gesündigt haben und womit sie von mir abgefallen sind.9Und sie soll mir zum Freudennamen, zum Ruhm und zum Schmuck sein bei allen Nationen der Erde, welche all das Gute hören werden, das ich ihnen tue. Und sie werden zittern und beben über all das Gute und über all den Frieden, den ich ihr angedeihen lasse. -10So spricht Jehova: An diesem Orte, von dem ihr saget: "Er ist verödet, ohne Menschen und ohne Vieh", in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems, die verwüstet sind, ohne Menschen und ohne Bewohner und ohne Vieh, wird wiederum gehört werden die Stimme der Wonne11und die Stimme der Freude, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, die Stimme derer, welche sagen: Lobet Jehova der Heerscharen, denn Jehova ist gütig, denn seine Güte währt ewiglich! Die Stimme derer, welche Lob in das Haus Jehovas bringen. Denn ich werde die Gefangenschaft des Landes wenden wie im Anfang, spricht Jehova.12So spricht Jehova der Heerscharen: An diesem Orte, der verödet ist, ohne Menschen und ohne Vieh, und in allen seinen Städten wird wiederum eine Wohnung sein für die Hirten, welche Herden lagern lassen.13In den Städten des Gebirges, in den Städten der Niederung und in den Städten des Südens, und im Lande Benjamin und in den Umgebungen von Jerusalem und in den Städten Judas werden wiederum die Herden unter den Händen des Zählers vorüberziehen, spricht Jehova.14Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich das gute Wort erfüllen werde, welches ich über das Haus Israel und über das Haus Juda geredet habe.15In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich dem David einen Sproß der Gerechtigkeit hervorsprossen lassen, und er wird Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.16In jenen Tagen wird Juda gerettet werden und Jerusalem in Sicherheit wohnen; und dies wird der Name sein, mit welchem man es benennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit.17Denn so spricht Jehova: Nie soll es dem David an einem Manne fehlen, der auf dem Throne des Hauses Israel sitze.18Und den Priestern, den Leviten, soll es nie an einem Manne vor mir fehlen, der Brandopfer opfere und Speisopfer anzünde und Schlachtopfer zurichte alle Tage. -

Once again the LORD speaks to His servant in prison. He has more precious revelations to make to him and urges Jeremiah to pray in order to obtain them (v. 3; Amos 3:7). God is always prepared to instruct us in great and hidden things which we do not know. But He invites us first of all to ask Him for them.

Jeremiah is going to hear about the subject which he holds dearest to his heart: the restoration of his people after the disaster which is to befall them. In certain areas where the soil is poor there are villages which have been totally abandoned as a result of people moving away from the countryside. There are few more dismal sights. How much worse then must the desolation of a city like Jerusalem have been, laid waste and burned after the exile of her inhabitants (v. 10; see Neh. 2:13-14). However, God's promises are explicit: joy and life will once again fill the city. She will be given a new name: "The LORD our righteousness" (v. 16); it reminds us that nobody will ever enter the heavenly city by virtue of his own righteousness. Everything there will be based exclusively on the righteousness of Christ. And the two families by which the relationships of the people with God were maintained, that of the kings and that of the priests, will once again be represented (vv. 17, 18).

Jeremia 34:8-22
8Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, nachdem der König Zedekia einen Bund mit dem ganzen Volke, das zu Jerusalem war, gemacht hatte, um ihnen Freiheit auszurufen,9damit ein jeder seinen Knecht und ein jeder seine Magd, den Hebräer und die Hebräerin, frei entließe, so daß niemand mehr einen Juden, seinen Bruder, zum Dienst anhielte.10Und es gehorchten alle Fürsten und das ganze Volk, welches den Bund eingegangen war, daß ein jeder seinen Knecht und ein jeder seine Magd frei entließe, ohne sie ferner zum Dienst anzuhalten; sie gehorchten und entließen sie.11Aber nachher wandten sie sich um und ließen die Knechte und Mägde wiederkommen, welche sie frei entlassen hatten, und unterjochten sie zu Knechten und zu Mägden. -12Und das Wort Jehovas geschah von seiten Jehovas zu Jeremia also:13So spricht Jehova, der Gott Israels: Ich habe einen Bund mit euren Vätern gemacht an dem Tage, da ich sie aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft, herausführte, und habe gesprochen:14Am Ende von sieben Jahren sollt ihr ein jeder seinen Bruder entlassen, den Hebräer, der sich dir verkauft hat; er soll dir sechs Jahre dienen, und dann sollst du ihn frei von dir entlassen. Aber eure Väter hörten nicht auf mich und neigten ihr Ohr nicht.15Und ihr seid heute zwar umgekehrt und habt getan, was recht ist in meinen Augen, daß ein jeder seinem Nächsten Freiheit ausrief; und ihr habt einen Bund vor mir gemacht in dem Hause, welches nach meinem Namen genannt ist;16aber ihr habt euch wieder umgewandt und meinen Namen entweiht, und habt ein jeder seinen Knecht und ein jeder seine Magd wiederkommen lassen, die ihr nach ihrem Belieben frei entlassen hattet; und ihr habt sie unterjocht, daß sie euch zu Knechten und zu Mägden seien.17Darum spricht Jehova also: Ihr habt nicht auf mich gehört, Freiheit auszurufen, ein jeder seinem Bruder und ein jeder seinem Nächsten; siehe, so rufe ich euch Freiheit aus, spricht Jehova, für das Schwert, für die Pest und für den Hunger, und gebe euch zur Mißhandlung hin allen Königreichen der Erde.18Und ich will die Männer, welche meinen Bund übertreten haben, welche die Worte des Bundes nicht gehalten, den sie vor mir gemacht haben, wie das Kalb machen, das sie entzweigeschnitten und zwischen dessen Stücken sie hindurchgegangen sind:19Die Fürsten von Juda und die Fürsten von Jerusalem, die Kämmerer und die Priester und alles Volk des Landes, welche zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen sind,20die will ich in die Hand ihrer Feinde geben und in die Hand derer, welche nach ihrem Leben trachten; und ihre Leichname sollen dem Gevögel des Himmels und den Tieren der Erde zur Speise dienen.21Und Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten werde ich in die Hand ihrer Feinde geben und in die Hand derer, welche nach ihrem Leben trachten, und in die Hand des Heeres des Königs von Babel, das von euch abgezogen ist.22Siehe, ich gebiete, spricht Jehova, und bringe sie zu dieser Stadt zurück, damit sie wider dieselbe streiten und sie einnehmen und sie mit Feuer verbrennen; und ich werde die Städte Judas zur Wüste machen, ohne Bewohner.

Whilst the siege of Jerusalem is in progress, the LORD entrusts Jeremiah with a personal message for king Zedekiah (vv. 2-6), no doubt the one which is hinted at in Jeremiah 32:3. God promises to spare the king suffering and to grant him a peaceful death. Vv. 8, 9 teach us that this man in fact had good intentions. He even felt a certain kindness towards Jeremiah (Jer. 38:10, 16). However he totally lacked any strength of character. He did not have the energy which faith gave to Nehemiah in a similar situation (see Neh. 5). Having decreed the freedom of all the Hebrew servants, Zedekiah is incapable of enforcing this decision for any length of time. So the LORD recalls the precise instructions of the law on this matter, of which the fathers had already taken no notice. We remember the teaching concerning the servant who, out of love, did not want to go out free, a beautiful type of the Lord Jesus (Ex. 21:2-6).

God uses the evil action of these men to illustrate the punishment which He has in store for them. He is going to act like them, by taking away their freedom which He had previously granted them and making them subject to the king of Babylon (Luke 6:38).

Jeremia 35:1-11
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah in den Tagen Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, also:2Geh zum Hause der Rekabiter und rede mit ihnen, und bringe sie in das Haus Jehovas in eine der Zellen, und gib ihnen Wein zu trinken.3Und ich nahm Jaasanja, den Sohn Jeremias, des Sohnes Chabazinjas, und seine Brüder und alle seine Söhne und das ganze Haus der Rekabiter,4und ich brachte sie in das Haus Jehovas, in die Zelle der Söhne Chanans, des Sohnes Jigdaljas, des Mannes Gottes, neben der Zelle der Fürsten, welche oberhalb der Zelle Maasejas war, des Sohnes Schallums, des Hüters der Schwelle.5Und ich setzte den Söhnen des Hauses der Rekabiter Kelche, mit Wein gefüllt, und Becher vor und sprach zu ihnen: Trinket Wein!6Aber sie sprachen: Wir trinken keinen Wein; denn Jonadab, der Sohn Rekabs, unser Vater, hat uns geboten und gesagt: Ihr sollt keinen Wein trinken, weder ihr noch eure Kinder, ewiglich;7und ihr sollt kein Haus bauen und keinen Samen säen und keinen Weinberg pflanzen, noch sie besitzen; sondern in Zelten sollt ihr wohnen alle eure Tage, auf daß ihr viele Tage lebet auf dem Erdboden, wo ihr euch aufhaltet.8Und wir haben der Stimme Jonadabs, des Sohnes Rekabs, unseres Vaters, gehorcht nach allem, was er uns geboten hat: keinen Wein zu trinken alle unsere Tage, weder wir, noch unsere Weiber, noch unsere Söhne, noch unsere Töchter,9und keine Häuser zu unserer Wohnung zu bauen; und wir besitzen weder Weinberg, noch Feld, noch Saat;10und wir haben in Zelten gewohnt, und haben gehorcht und getan nach allem, was unser Vater Jonadab uns geboten hat.11Und es geschah, als Nebukadrezar, der König von Babel, nach diesem Lande heraufzog, da sprachen wir: Kommt und laßt uns nach Jerusalem ziehen vor dem Heere der Chaldäer und vor dem Heere der Syrer; und so wohnen wir in Jerusalem.

This time Jeremiah has a job to do which turns out to be more encouraging. God has told him to invite the members of the house of the Rechabites into the house of the LORD in order to put them to the test. Will they drink the wine which the prophet pours for them? These men firmly refuse the cups which are given to them and explain why. As true Nazarites they have vowed to abstain from that which speaks of the joys of the world (Num. 6:1-3). Moreover, in accordance with the character of strangers on the earth where they are just passing through (v. 7) they neither sow seed nor build houses but live in tents. All of this behaviour, they maintain, was commanded them by their ancestor, Jonadab, that faithful man who, in 2 Kings 10:15, is shown to us standing firmly for the LORD.

Many of us have had parents or grandparents who have taught us — without our always understanding it — separation from this world where the Christian is a stranger as was his Lord. This separation should be practised more than ever on the eve of His return (Rev. 22:11-12). He does not ask us to abstain from the joys of the world without first having given us, in Himself, a "joy unspeakable and full of glory" (1 Peter 1:8).

Jeremia 35:12-19
12Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia also:13So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Geh und sprich zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem: Werdet ihr keine Zucht annehmen, um auf meine Worte zu hören? spricht Jehova.14Die Worte Jonadabs, des Sohnes Rekabs, die er seinen Kindern geboten hat, keinen Wein zu trinken, sind gehalten worden, und bis auf diesen Tag trinken sie keinen Wein; denn sie haben dem Gebot ihres Vaters gehorcht. Und ich habe zu euch geredet, früh mich aufmachend und redend; aber ihr habt nicht auf mich gehört.15Und ich habe alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, früh mich aufmachend und sendend, und habe gesprochen: Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, und machet eure Handlungen gut, und wandelt nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Lande wohnen, das ich euch und euren Vätern gegeben habe; aber ihr habt eurer Ohr nicht geneigt und nicht auf mich gehört.16Ja, die Kinder Jonadabs, des Sohnes Rekabs, haben das Gebot ihres Vaters gehalten, welches er ihnen geboten hat; aber dieses Volk hat nicht auf mich gehört.17Darum spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich bringe über Juda und über alle Bewohner von Jerusalem all das Unglück, welches ich über sie geredet habe, weil ich zu ihnen geredet und sie nicht gehört, und ich ihnen zugerufen und sie nicht geantwortet haben.18Und Jeremia sprach zu dem Hause der Rekabiter: So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Weil ihr dem Gebot Jonadabs, eures Vaters, gehorcht und alle seine Gebote bewahrt, und getan habt nach allem, was er euch geboten hat,19darum spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, also: Es soll Jonadab, dem Sohne Rekabs, nicht an einem Manne fehlen, der vor mir stehe, alle Tage.

The sons of Rechab could easily have made the most of the fact that 250 years had passed since the instructions of their ancestor and that it was necessary to "live with the times", or that outward behaviour did not matter in comparison with the condition of the heart. Some people today put forward such excuses in order to widen the road. Oh, no! And God Himself is delighted to acknowledge the fact: "the sons of Jonadab, the son of Rechab have performed the commandment of their father" (v. 16). From one generation to the next, they had held firmly and quietly (but certainly not without shame and suffering) to the godly line of conduct set out by their ancestor. During the most terrible reigns of Ahaz, Manasseh and Amon, they were numbered amongst the hidden faithful whom the LORD knew about, like the seven thousand at the time of Elijah (1 Kings 19:18). We would probably have known nothing about this family if God had not wanted to use it as a public example to all Judah. Yes, the example of the Rechabites shows up the disobedience of the people of Jerusalem . . . in the same way as today the lives of Christians should by their contrast condemn a world which has turned against God and should speak to the world's conscience.

Jeremia 36:1-15
1Und es geschah im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, da geschah dieses Wort von seiten Jehovas zu Jeremia also:2Nimm dir eine Buchrolle und schreibe darauf alle die Worte, welche ich zu dir geredet habe über Israel und über Juda und über alle Nationen, von dem Tage an, da ich zu dir geredet habe, von den Tagen Josias an bis auf diesen Tag.3Vielleicht wird das Haus Juda auf all das Böse hören, welches ich ihnen zu tun gedenke, damit sie umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege, und ich ihre Missetat und ihre Sünde vergebe. -4Und Jeremia rief Baruk, den Sohn Nerijas; und Baruk schrieb aus dem Munde Jeremias auf eine Buchrolle alle die Worte Jehovas, welche er zu ihm geredet hatte.5Und Jeremia gebot Baruk und sprach: Ich bin verhindert, ich kann nicht in das Haus Jehovas gehen;6so geh du hin und lies aus der Rolle, was du aus meinem Munde aufgeschrieben hast, die Worte Jehovas, vor den Ohren des Volkes im Hause Jehovas am Tage des Fastens; und du sollst sie auch vor den Ohren aller Juden lesen, die aus ihren Städten kommen.7Vielleicht wird ihr Flehen vor Jehova kommen, so daß sie umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege; denn groß ist der Zorn und der Grimm, den Jehova über dieses Volk ausgesprochen hat.8Und Baruk, der Sohn Nerijas, tat nach allem, was der Prophet Jeremia ihm geboten hatte, indem er aus dem Buche die Worte Jehovas im Hause Jehovas vorlas.9Und es geschah im fünften Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, im neunten Monat, da rief man allem Volke in Jerusalem und allem Volke, das aus den Städten Judas nach Jerusalem kam, ein Fasten aus vor Jehova.10Und Baruk las aus dem Buche die Worte Jeremias im Hause Jehovas, in der Zelle Gemarjas, des Sohnes Schaphans, des Schreibers, im oberen Vorhof, im Eingang des neuen Tores des Hauses Jehovas, vor den Ohren des ganzen Volkes.11Und Mikaja, der Sohn Gemarjas, des Sohnes Schaphans, hörte alle Worte Jehovas aus dem Buche,12und er ging zum Hause des Königs hinab in das Gemach des Schreibers; und siehe, daselbst saßen alle Fürsten: Elischama, der Schreiber, und Delaja, der Sohn Schemajas, und Elnathan, der Sohn Akbors, und Gemarja, der Sohn Schaphans, und Zedekia, der Sohn Hananjas, und alle Fürsten.13Und Mikaja berichtete ihnen alle die Worte, die er gehört hatte, als Baruk vor den Ohren des Volkes aus dem Buche las.14Da sandten alle Fürsten Jehudi, den Sohn Nethanjas, des Sohnes Schelemjas, des Sohnes Kuschis, zu Baruk und ließen ihm sagen: Die Rolle, aus welcher du vor den Ohren des Volkes gelesen hast, nimm sie in deine Hand und komm! Und Baruk, der Sohn Nerijas, nahm die Rolle in seine Hand und kam zu ihnen.15Und sie sprachen zu ihm: Setze dich doch und lies sie vor unseren Ohren. Und Baruk las vor ihren Ohren.

We have already come across Baruch, Jeremiah's faithful friend and secretary (Jer. 32:12) . His name means "blessed". Although he belonged to a noble family (his brother, Seraiah, was the king's head chamberlain: Jer. 51:59 JND trans.), this man had chosen the company of the hated, scorned and imprisoned prophet rather than that of the princes to which his birth made him eligible. He makes us think of Onesiphorus, that devoted brother who visited Paul in prison in Rome and about whom Paul could write to Timothy: "He oft refreshed me, and was not ashamed of my chain . . . and in how many things he ministered unto me at Ephesus, thou knowest very well" (2 Tim. 1:16-18). Baruch too is always ready to serve, despite the risks which that involves. Let us admire — and desire to possess — this tremendous eagerness prompted by love for God, for His servant and for His people. In this instance he has to write down the words of God Himself as dictated by Jeremiah, the prisoner (cf. Rom. 16:22); then he has to read them to all Judah on the day of fasting. One listener called Michaiah, who was particularly attentive, rushes to tell the princes and they summon Baruch to give them a private reading of what was on this roll.

Jeremia 36:16-32
16Und es geschah, als sie alle die Worte hörten, sahen sie einander erschrocken an und sprachen zu Baruk: Wir müssen dem König alle diese Worte berichten.17Und sie fragten Baruk und sprachen: Teile uns doch mit, wie du alle diese Worte aus seinem Munde aufgeschrieben hast.18Und Baruk sprach zu ihnen: Aus seinem Munde sagte er mir alle diese Worte vor, und ich schrieb sie mit Tinte in das Buch.19Und die Fürsten sprachen zu Baruk: Geh, verbirg dich, du und Jeremia, daß niemand wisse, wo ihr seid. -20Und sie gingen zu dem König in den Hof; die Rolle aber hatten sie in dem Gemach Elischamas, des Schreibers, niedergelegt; und sie berichteten alle die Worte vor den Ohren des Königs.21Da sandte der König den Jehudi, um die Rolle zu holen; und er holte sie aus dem Gemach Elischamas, des Schreibers; und Jehudi las sie vor den Ohren des Königs und vor den Ohren aller Fürsten, die um den König standen.22Der König aber saß im Winterhause, im neunten Monat, und der Kohlentopf war vor ihm angezündet.23Und es geschah, sooft Jehudi drei oder vier Spalten vorgelesen hatte, zerschnitt sie der König mit dem Schreibermesser und warf sie in das Feuer, das im Kohlentopf war, bis die ganze Rolle in dem Feuer des Kohlentopfes vernichtet war.24Und der König und alle seine Knechte, welche alle diese Worte hörten, erschraken nicht und zerrissen nicht ihre Kleider.25Und obwohl Elnathan und Delaja und Gemarja den König angingen, daß er die Rolle nicht verbrennen möchte, hörte er doch nicht auf sie.26Und der König gebot Jerachmeel, dem Königssohne, und Seraja, dem Sohne Asriels, und Schelemja, dem Sohne Abdeels, Baruk, den Schreiber, und Jeremia, den Propheten, zu greifen; aber Jehova hatte sie verborgen.27Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia, nachdem der König die Rolle und die Worte, welche Baruk aus dem Munde Jeremias aufgeschrieben, verbrannt hatte, also:28Nimm dir wieder eine andere Rolle und schreibe darauf alle die vorigen Worte, die auf der vorigen Rolle waren, welche Jojakim, der König von Juda, verbrannt hat.29Und über Jojakim, den König von Juda, sollst du sprechen: So spricht Jehova: Du hast diese Rolle verbrannt, indem du sprachst: "Warum hast du darauf geschrieben: Der König von Babel wird gewißlich kommen und dieses Land verderben und Menschen und Vieh daraus vertilgen?"30Darum spricht Jehova also über Jojakim, den König von Juda: Er wird niemand haben, der auf dem Throne Davids sitze; und sein Leichnam wird hingeworfen sein der Hitze bei Tage und der Kälte bei Nacht.31Und ich will an ihm und an seinem Samen und an seinen Knechten ihre Missetat heimsuchen, und will über sie und über die Bewohner von Jerusalem und über die Männer von Juda all das Unglück bringen, welches ich über sie geredet habe; aber sie haben nicht gehört. -32Und Jeremia nahm eine andere Rolle und gab sie Baruk, dem Sohne Nerijas, dem Schreiber. Und er schrieb darauf aus dem Munde Jeremias alle Worte des Buches, welche Jojakim, der König von Juda, im Feuer verbrannt hatte. Und es wurden noch viele Worte gleichen Inhalts hinzugefügt.

We left Baruch sitting among the princes of Judah, reading the words of the LORD to them. These men look at each other, frightened. The matter seems to be too serious for them not to speak to the king about it. The latter, when he is made aware of the matter, orders someone to read to him from this dreaded roll. Notice that its contents have not been disclosed to us, either during the time when it was dictated or during the three times when it was read. It seems likely, however, that ch. 25 of our book forms part of it (cf. respectively vv. 1, 29 with Jer. 25:1, 9).

After having listened for a while with growing annoyance, the king takes the roll, cuts it up and throws it into the fire. That was his enraged way of doing away with the judgment. He could neither destroy the roll nor one single word which was written on it (on the contrary, at the LORD's command another roll replaces it, on which are added "many like words"). Rather, by his destructive act, the king brought additional punishment upon his head (vv. 30, 31; Prov. 13:13).

How many people despise the Word of God without necessarily imitating Jehoiakim's reckless gesture! (Ps. 50:17; 1 John 4:6).

Jeremia 37:1-21
1Und Zedekia, der Sohn Josias, welchen Nebukadrezar, der König von Babel, zum König gemacht hatte im Lande Juda, regierte als König an der Stelle Konjas, des Sohnes Jojakims.2Und weder er, noch seine Knechte, noch das Volk des Landes hörten auf die Worte Jehovas, welche er durch Jeremia, den Propheten, geredet hatte.3Und der König Zedekia sandte Jehukal, den Sohn Schelemjas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu dem Propheten Jeremia und ließ ihm sagen: Bete doch für uns zu Jehova, unserem Gott!4Und Jeremia ging ein und aus inmitten des Volkes, und man hatte ihn noch nicht ins Gefängnis gesetzt.5Und das Heer des Pharao war aus Ägypten ausgezogen; und die Chaldäer, welche Jerusalem belagerten, hatten die Kunde von ihnen vernommen und waren von Jerusalem abgezogen.6Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia, dem Propheten, also:7So spricht Jehova, der Gott Israels: Also sollt ihr dem König von Juda sagen, der euch zu mir gesandt hat, um mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao, welches euch zu Hilfe ausgezogen ist, wird in sein Land Ägypten zurückkehren.8Und die Chaldäer werden wiederkommen und gegen diese Stadt streiten, und sie werden sie einnehmen und mit Feuer verbrennen.9So spricht Jehova: Täuschet euch nicht selbst, daß ihr sprechet: Die Chaldäer werden gewißlich von uns wegziehen; denn sie werden nicht wegziehen.10Denn wenn ihr auch das ganze Heer der Chaldäer schlüget, die wider euch streiten, und es blieben unter ihnen nur einige durchbohrte Männer übrig, so würden diese ein jeder in seinem Zelte aufstehen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.11Und es geschah, als das Heer der Chaldäer von Jerusalem abgezogen war vor dem Heere des Pharao,12da ging Jeremia aus Jerusalem hinaus, um in das Land Benjamin unter das Volk zu gehen, um seinen Anteil von dort zu holen.13Und als er im Tore Benjamin war, wo ein Befehlshaber der Wache stand, namens Jerija, der Sohn Schelemjas, der Sohnes Hananjas, ergriff dieser den Propheten Jeremia und sprach: Du willst zu den Chaldäern überlaufen.14Und Jeremia sprach: Eine Lüge! Ich will nicht zu den Chaldäern überlaufen. Aber er hörte nicht auf ihn, und Jerija nahm Jeremia fest und brachte ihn zu den Fürsten.15Und die Fürsten gerieten in Zorn über Jeremia und schlugen ihn, und sie setzten ihn in Gewahrsam im Hause Jonathans, des Schreibers; denn dieses hatten sie zum Gefängnis gemacht.16Als Jeremia in den Kerker, und zwar in die Gewölbe, gekommen war, und Jeremia viele Tage dort gesessen hatte,17da sandte der König Zedekia hin und ließ ihn holen. Und der König fragte ihn in seinem Hause insgeheim und sprach: Ist ein Wort da von seiten Jehovas? Und Jeremia sprach: Es ist eines da, nämlich: Du wirst in die Hand des Königs von Babel gegeben werden.18Und Jeremia sprach zu dem König Zedekia: Was habe ich an dir, oder an deinen Knechten, oder an diesem Volke gesündigt, daß ihr mich ins Gefängnis gesetzt habt?19Wo sind denn eure Propheten, die euch geweissagt und gesagt haben: Der König von Babel wird nicht über euch noch über dieses Land kommen?20Und nun höre doch, mein Herr König: Laß doch mein Flehen vor dich kommen und bringe mich nicht in das Haus Jonathans, des Schreibers, zurück, damit ich nicht daselbst sterbe.21Da gebot der König Zedekia, und man versetzte Jeremia in den Gefängnishof; und man gab ihm täglich einen Laib Brot aus der Bäckerstraße, bis alles Brot in der Stadt aufgezehrt war. So blieb Jeremia im Gefängnishofe.

Ch. 37 takes us back to the time of Zedekiah. Not as evil as, but weaker than his predecessor, this king also turns a deaf ear to the words of the LORD. That does not stop him, as in Jeremiah 21, from consulting Jeremiah and calling on him for help. Very often we are more inclined to make demands of the Lord than to listen to what He wants to say to us. But if we want Him to answer our prayers let us start by obeying Him! (John 15:7).

Events appear for a moment to contradict what the prophet has declared. Instead of taking Jerusalem, the Chaldeans, under threat from the Egyptian army, have lifted the siege and gone away. The city seems to be safe. The LORD reminds Jeremiah that this is purely a short-term situation! Jeremiah thinks to benefit from this by leaving the condemned city, but he is recognised, brought before the princes and charged with treason. At the time of Jehoiakim, the princes seemed to be more sympathetic than the king (Jer. 36:19). Under Zedekiah it is the opposite. When Jeremiah has been beaten and imprisoned by the princes, the king arranges a secret meeting with him and then improves the conditions of his captivity.

Jeremia 38:1-13
1Und Schephatja, der Sohn Mattans, und Gedalja, der Sohn Paschchurs, und Jukal, der Sohn Schelemjas, und Paschchur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, welche Jeremia zu allem Volke redete, indem er sprach:2So spricht Jehova: Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterben durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest; wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, wird leben, und seine Seele wird ihm zur Beute sein, daß er lebe.3So spricht Jehova: Diese Stadt wird gewißlich in die Hand des Heeres des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie einnehmen.4Und die Fürsten sprachen zu dem König: Möge doch dieser Mann getötet werden! Da er ja nur die Hände der Kriegsleute schlaff macht, die in dieser Stadt übriggeblieben sind, und die Hände des ganzen Volkes, indem er nach allen diesen Worten zu ihnen redet; denn dieser Mann sucht nicht den Frieden, sondern das Unglück dieses Volkes.5Und der König Zedekia sprach: Siehe, er ist in eurer Hand, denn der König vermag nichts neben euch.6Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Grube Malkijas, des Königssohnes, welche im Gefängnishofe war, und sie ließen Jeremia mit Stricken hinab; und in der Grube war kein Wasser, sondern Schlamm, und Jeremia sank in den Schlamm.7Und Ebedmelech, der Äthiopier, ein Eunuch, der im Hause des Königs war, hörte, daß sie Jeremia in die Grube getan hatten; der König aber saß im Tore Benjamin.8Und Ebedmelech ging aus dem Hause des Königs hinaus und redete zum König und sprach:9Mein Herr König, diese Männer haben übel gehandelt in allem, was sie dem Propheten Jeremia getan, den sie in die Grube geworfen haben; er muß ja da, wo er ist, vor Hunger sterben, denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.10Und der König gebot Ebedmelech, dem Äthiopier, und sprach: Nimm von hier dreißig Männer unter deine Hand und hole den Propheten Jeremia aus der Grube herauf, bevor er stirbt.11Und Ebedmelech nahm die Männer unter seine Hand und ging in das Haus des Königs, unter die Schatzkammer, und er nahm von dort zerrissene Lappen und abgetragene Lumpen, und er ließ sie an Stricken zu Jeremia in die Grube hinab.12Und Ebedmelech, der Äthiopier, sprach zu Jeremia: Lege doch diese zerrissenen Lappen und abgetragenen Lumpen unter die Achseln deiner Arme, unter die Stricke. Und Jeremia tat also.13Und sie zogen Jeremia an den Stricken empor und holten ihn aus der Grube herauf; und Jeremia blieb im Gefängnishof.

The princes are furious with Jeremiah whom they accuse of having a defeatist attitude. They obtain from the king the authorisation they require to throw him in the pit and leave him there to die. How great is the distress of the man of God in that vile and muddy pit. But he calls upon the LORD and receives this precious reply: "fear not" (read Lam. 3:52-57). Rescue is near. God has prepared an instrument to carry it out: someone who was not even one of the people, a black servant in the court called Ebed-melech (he reminds us of the young man whom God used to rescue Paul: Acts 23:16). Zedekiah can be influenced for good as well as evil and allows himself to be swayed in his decision. We notice the difficult operation of getting Jeremiah out of the dark pit; this serves to underline Ebed-melech's devotion.

Falsely accused, beaten and thrown into that terrible dungeon, Jeremiah here is a type of the Lord Jesus. The end of v. 6 reminds us of Psalm 69:2: "I sink in deep mire, where there is no standing . . ." It is a picture of the suffering and death of Christ. And v. 13 can be compared with the beginning of Psalm 40 concerning His resurrection: "He brought me up also out of an horrible pit, out of the miry clay . . ."

Jeremia 38:14-28
14Und der König Zedekia sandte hin und ließ den Propheten Jeremia zu sich holen in den dritten Eingang, der im Hause Jehovas war. Und der König sprach zu Jeremia: Ich will dich um ein Wort fragen, verhehle mir nichts.15Und Jeremia sprach zu Zedekia: Wenn ich es dir kundtue, wirst du mich nicht sicherlich töten? Und wenn ich dir einen Rat erteile, wirst du nicht auf mich hören.16Da schwur der König Zedekia dem Jeremia insgeheim und sprach: So wahr Jehova lebt, der uns diese Seele gemacht hat, wenn ich dich töten, oder wenn ich dich in die Hand dieser Männer geben werde, die nach deinem Leben trachten!17Und Jeremia sprach zu Zedekia: So spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so wird deine Seele am Leben bleiben, und diese Stadt wird nicht mit Feuer verbrannt werden; und du wirst am Leben bleiben, du und dein Haus.18Wenn du aber nicht zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so wird diese Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben werden, und sie werden sie mit Feuer verbrennen; und du, du wirst ihrer Hand nicht entrinnen.19Und der König Zedekia sprach zu Jeremia: Ich fürchte mich vor den Juden, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, daß man mich in ihre Hand liefere und sie mich mißhandeln.20Und Jeremia sprach: Man wird dich nicht überliefern; höre doch auf die Stimme Jehovas nach dem, was ich zu dir rede, so wird es dir wohlgehen, und deine Seele wird leben.21Wenn du dich aber weigerst hinauszugehen, so ist dies das Wort, welches Jehova mich hat sehen lassen:22Siehe, alle Weiber, die im Hause des Königs von Juda übriggeblieben sind, werden hinausgeführt werden zu den Fürsten des Königs von Babel; und sie werden sprechen: "Deine Freunde haben dich betrogen und überwältigt; deine Füße sanken ein in den Sumpf: sie wichen zurück".23Und alle deine Weiber und deine Söhne wird man zu den Chaldäern hinausführen; und du, du wirst ihrer Hand nicht entrinnen, sondern wirst von der Hand des Königs von Babel ergriffen werden, und du wirst diese Stadt mit Feuer verbrennen. -24Und Zedekia sprach zu Jeremia: Niemand soll um diese Worte wissen, damit du nicht sterbest!25Und wenn die Fürsten hören, daß ich mit dir geredet habe, und zu dir kommen und zu dir sprechen: Berichte uns doch, was du zu dem König geredet hast, verhehle es uns nicht, daß wir dich nicht töten; und was hat der König zu dir geredet?26so sollst du ihnen sagen: Ich legte mein Flehen vor dem König nieder, daß er mich nicht in das Haus Jonathans zurückbrächte, um daselbst zu sterben. -27Und alle Fürsten kamen zu Jeremia und fragten ihn; und er berichtete ihnen nach allen jenen Worten, welche der König geboten hatte. Und sie wandten sich schweigend von ihm ab, denn die Sache war nicht ruchbar geworden.28Und Jeremia blieb im Gefängnishofe bis zu dem Tage, da Jerusalem eingenommen wurde.

Poor Zedekiah, tormented by worries and uncertainty, meets Jeremiah again in secret. Jeremiah urges him to go out "assuredly" to the Chaldean princes and surrender. He warns Zedekiah of what to expect if he does not do so: he is threatened with having his feet "sunk in the mire" (v. 22). No doubt the prophet says that whilst reflecting on his own recent experience! But what a difference there is between the two men! Whilst knowing the will of God, Zedekiah is powerless to carry it out because he is governed by the fear of men: fear of the Chaldeans, fear of the princes (vv. 5, 25), fear of the Jews who have already been taken captive (v. 19; see Prov. 29:25). The only fear that appears to be missing from his thoughts is the true fear of God. Indeed what a contrast with the confidence which faith gives to Jeremiah. This meeting makes us think of the scene in Acts 26 where we see Paul, the prisoner, appearing before king Agrippa. He can speak "freely" with him (v. 26) and ends by saying "I would to God that thou wert altogether such as I am, except these bonds" (v. 29). May God help us to be like Paul and Jeremiah, always full of courage before men because the Lord is with us (Heb. 13:6).

Jeremia 39:1-18
1Und es geschah, als Jerusalem eingenommen wurde (im neunten Jahre Zedekias, des Königs von Juda, im zehnten Monat, war Nebukadrezar, der König von Babel, und sein ganzes Heer gegen Jerusalem gekommen, und sie belagerten es;2im elften Jahre Zedekias, im vierten Monat, am Neunten des Monats, wurde die Stadt erbrochen),3da zogen alle Fürsten des Königs von Babel ein und besetzten das Mitteltor: Nergal-Scharezer, Samgar-Nebusarsekim, der Oberkämmerer, Nergal-Scharezer, der Obermagier, und alle übrigen Fürsten des Königs von Babel.4Und es geschah, als Zedekia, der König von Juda, und alle Kriegsleute sie sahen, da flohen sie und zogen des Nachts aus der Stadt hinaus den Weg des Königsgartens, durch das Tor zwischen den beiden Mauern; und er zog hinaus den Weg zur Ebene.5Aber das Heer der Chaldäer jagte ihnen nach, und sie erreichten Zedekia in den Ebenen von Jericho; und sie fingen ihn und führten ihn hinauf zu Nebukadnezar, dem König von Babel, nach Ribla im Lande Hamath; und er sprach das Urteil über ihn.6Und der König von Babel schlachtete die Söhne Zedekias in Ribla vor seinen Augen, und der König von Babel schlachtete alle Edlen von Juda.7Und er blendete die Augen Zedekias, und er band ihn mit ehernen Fesseln, um ihn nach Babel zu bringen.8Und die Chaldäer verbrannten das Haus des Königs und die Häuser des Volkes mit Feuer, und rissen die Mauern von Jerusalem nieder.9Und den Rest des Volkes, die in der Stadt Übriggebliebenen und die Überläufer, die zu ihm übergelaufen waren, und den Rest des Volkes, die Übriggebliebenen, führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, nach Babel hinweg.10Aber von dem Volke, den Geringen, die nichts hatten, ließ Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, im Lande Juda zurück; und er gab ihnen Weinberge und Äcker an jenem Tage.11Und betreffs Jeremias gebot Nebukadrezar, der König von Babel, durch Nebusaradan, den Obersten der Leibwache, und sprach:12Nimm ihn und richte deine Augen auf ihn und tue ihm nichts zuleide, sondern wie er zu dir reden wird, so tue mit ihm.13Da sandten Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, und Nebuschasban, der Oberkämmerer, und Nergal-Scharezer, der Obermagier, und alle Großen des Königs von Babel,14sie sandten hin und ließen Jeremia aus dem Gefängnishofe holen; und sie übergaben ihn Gedalja, dem Sohne Achikams, des Sohnes Schaphans, daß er ihn ins Haus hinausführe. Und so wohnte er inmitten des Volkes.15Und das Wort Jehovas war zu Jeremia geschehen, als er im Gefängnishofe verhaftet war, also:16Geh und sprich zu Ebedmelech, dem Äthiopier, und sage: So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich bringe meine Worte über diese Stadt zum Bösen und nicht zum Guten, und sie werden an selbigem Tage vor dir geschehen.17Aber ich werde dich an jenem Tage erretten, spricht Jehova, und du wirst nicht in die Hand der Männer gegeben werden, vor welchen du dich fürchtest.18Denn ich werde dich gewißlich entrinnen lassen, und du wirst nicht durch das Schwert fallen; und du sollst deine Seele zur Beute haben, weil du auf mich vertraut hast, spricht Jehova.

Here we have the tragic taking of Jerusalem! Zedekiah and his soldiers escape through the garden. But too late! They are overtaken, chained up and brought to the king of Babylon. Eleven years earlier, this king of Babylon had himself set Zedekiah on the throne of Judah and had made him take an oath of loyalty swearing by God (2 Chron. 36:13; Ezek. 17:18-20). By revolting with Egyptian support (Jer. 37:7), Zedekiah had broken his word and shown to the enemies of Israel how little he valued the name of the LORD, to which Nebuchadnezzar had, in contrast, attached great worth. Hence the cruel punishment which the king suffered for being a coward and not keeping his word.

A personal word is addressed to Ebed-melech in vv. 15-18. God knows his fears (v. 17) – just as He knows all our worries – and He does not condemn them. But whereas Zedekiah's fears had led him to rely on men to escape from other men, the fear which Ebed-melech experienced made him fall back on the LORD. "Thou hast put thy trust in me", the LORD says. This good testimony gives this humble foreign slave access to the promises of grace found in Jer. 17:7-8 (cf. Ps. 37:3, 39-40; Ruth 2:12).

Jeremia 40:1-10
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah, nachdem Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, ihn von Rama entlassen hatte, als er ihn holen ließ, und er mit Ketten gebunden war inmitten aller Weggeführten von Jerusalem und Juda, die nach Babel weggeführt wurden.2Und der Oberste der Leibwache ließ Jeremia holen und sprach zu ihm: Jehova, dein Gott, hat dieses Unglück über diesen Ort geredet;3und Jehova hat es kommen lassen und hat getan, wie er geredet hatte; denn ihr habt gegen Jehova gesündigt und auf seine Stimme nicht gehört, und so ist euch solches geschehen.4Und nun siehe, ich löse dich heute von den Ketten, die an deinen Händen sind; wenn es gut ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, so komm, und ich werde mein Auge auf dich richten; wenn es aber übel ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, so laß es. Siehe, das ganze Land ist vor dir; wohin es gut und wohin es recht ist in deinen Augen zu gehen, dahin geh. -5Und da er sich noch nicht entschließen konnte, sprach er: So kehre zurück zu Gedalja, dem Sohne Achikams, des Sohnes Schaphans, welchen der König von Babel über die Städte Judas bestellt hat, und wohne bei ihm inmitten des Volkes; oder wohin irgend es recht ist in deinen Augen zu gehen, dahin geh. Und der Oberste der Leibwache gab ihm Zehrung und ein Geschenk und entließ ihn.6Und Jeremia kam zu Gedalja, dem Sohne Achikams, nach Mizpa; und er wohnte bei ihm inmitten des Volkes, das im Lande übriggeblieben war.7Und als alle Heerobersten, die im Gefilde waren, sie und ihre Männer, hörten, daß der König von Babel Gedalja, den Sohn Achikams, über das Land bestellt, und daß er ihm Männer und Weiber und Kinder und von den Geringen des Landes anvertraut hatte, von denen, welche nicht nach Babel weggeführt worden waren,8da kamen sie zu Gedalja nach Mizpa: nämlich Ismael, der Sohn Nethanjas, und Jochanan und Jonathan, die Söhne Kareachs, und Seraja, der Sohn Tanchumeths, und die Söhne Ophais, des Netophathiters, und Jesanja, der Sohn eines Maakathiters, sie und ihre Männer.9Und Gedalja, der Sohn Achikams, des Sohnes Schaphans, schwur ihnen und ihren Männern und sprach: Fürchtet euch nicht, den Chaldäern zu dienen; bleibet im Lande und dienet dem König von Babel, so wird es euch wohlgehen.10Und ich, siehe, ich bleibe in Mizpa, um vor den Chaldäern zu stehen, die zu uns kommen werden. Ihr aber sammelt Wein und Obst und Öl ein, und tut sie in eure Gefäße; und wohnet in euren Städten, die ihr in Besitz genommen habt.

What has become of Jeremiah during all these events? He remained in the courtyard of the prison "until the day that Jerusalem was taken" (Jer. 38:28). He was then chained up with all the other captives and, until they reached Ramah, was one of those in the dismal procession being deported into exile. However, Nebuzar-adan, the captain of the guard in charge of the prisoners, received favourable instructions concerning Jeremiah from the king of Babylon himself. Not only is no harm to come to him, but the prophet is allowed to determine his own future for himself. Will he go to Babylon where the "good figs" from Jeremiah 24 are, those taken captive whom the LORD has promised to protect and prosper? Or will he stay with these poor people of the land who are left in Judah? Despite the freedom which he has been given, the prophet refuses to choose for himself (v. 5), thus giving us a new lesson in dependence. It is not a question of his well-being, rather the desire to be in the place where God wants to put him to serve Him. Without any special sign from above, he lets the captain of the guard choose for him and recognises the LORD's will in the advice which he gets.

Jeremia 40:11-16; Jeremia 41:1-10
11Und auch alle Juden, welche in Moab und unter den Kindern Ammon und in Edom, und welche in allen diesen Ländern waren, hörten, daß der König von Babel einen Überrest in Juda gelassen, und daß er Gedalja, den Sohn Achikams, des Sohnes Schaphans, über sie bestellt hatte;12und alle Juden kehrten aus all den Orten zurück, wohin sie vertrieben worden waren, und sie kamen in das Land Juda zu Gedalja nach Mizpa. Und sie sammelten sehr viel Wein und Obst ein.13Und Jochanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten, die im Gefilde gewesen waren, kamen zu Gedalja nach Mizpa,14und sie sprachen zu ihm: Weißt du auch, daß Baalis, der König der Kinder Ammon, Ismael, den Sohn Nethanjas, ausgesandt hat, um dich zu ermorden? Aber Gedalja, der Sohn Achikams, glaubte ihnen nicht.15Und Jochanan, der Sohn Kareachs, sprach insgeheim zu Gedalja in Mizpa und sagte: Laß mich doch hingehen und Ismael, den Sohn Nethanjas, erschlagen, und niemand wird es wissen; warum soll er dich ermorden, daß alle Juden, die sich zu dir gesammelt haben, zerstreut werden, und der Überrest von Juda umkomme?16Aber Gedalja, der Sohn Achikams, sprach zu Jochanan, dem Sohne Kareachs: Tue diese Sache nicht, denn du redest eine Lüge über Ismael.
1Und es geschah im siebten Monat, da kam Ismael, der Sohn Nethanjas, des Sohnes Elischamas, vom königlichen Geschlecht und von den Großen des Königs, und zehn Männer mit ihm, zu Gedalja, dem Sohne Achikams, nach Mizpa; und sie speisten daselbst zusammen in Mizpa.2Und Ismael, der Sohn Nethanjas, stand auf, und die zehn Männer, die mit ihm waren, und sie erschlugen Gedalja, den Sohn Achikams, des Sohnes Schaphans, mit dem Schwerte; und er tötete ihn, den der König von Babel über das Land bestellt hatte.3Und Ismael erschlug alle Juden, die bei ihm, bei Gedalja, in Mizpa waren, und auch die Chaldäer, die Kriegsleute, welche sich daselbst befanden.4Und es geschah am zweiten Tage, nachdem er Gedalja getötet hatte (niemand aber wußte es),5da kamen Leute von Sichem, von Silo und von Samaria, achtzig Mann, die den Bart abgeschoren und die Kleider zerrissen und sich Ritze gemacht hatten, mit Speisopfer und Weihrauch in ihrer Hand, um es zu dem Hause Jehovas zu bringen.6Und Ismael, der Sohn Nethanjas, ging aus von Mizpa, ihnen entgegen, indem er weinend einherging; und es geschah, als er sie antraf, da sprach er zu ihnen: Kommet zu Gedalja, dem Sohne Achikams.7Und es geschah, als sie in die Stadt hineingekommen waren, da schlachtete sie Ismael, der Sohn Nethanjas, und warf sie in die Grube, er und die Männer, die mit ihm waren.8Es fanden sich aber unter ihnen zehn Männer, die zu Ismael sprachen: Töte uns nicht! Denn wir haben verborgene Vorräte im Felde: Weizen und Gerste und Öl und Honig. Und er ließ ab und tötete sie nicht inmitten ihrer Brüder.9Und die Grube, in welche Ismael alle Leichname der Männer, die er erschlagen hatte, neben Gedalja warf, war diejenige, welche der König Asa wegen Baesas, des Königs von Israel, machen ließ; diese füllte Ismael, der Sohn Nethanjas, mit den Erschlagenen.10Und Ismael führte den ganzen Überrest des Volkes, der in Mizpa war, gefangen weg: die Königstöchter und alles Volk, welches in Mizpa übriggeblieben war, welches Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, Gedalja, dem Sohne Achikams, anvertraut hatte; und Ismael, der Sohn Nethanjas, führte sie gefangen weg und zog hin, um zu den Kindern Ammon hinüberzugehen.

With the destruction of Jerusalem and the capture of her last king, Nebuchadnezzar has suppressed any possibility of revolt in the kingdom of Judah. He has, however, left a certain number of the poorest inhabitants so that the country is not allowed to go to waste and has placed in charge of them Gedaliah, a governor who is popular with everybody. During this time we see the LORD graciously watching over these people, who have escaped captivity, by giving them good harvests (v. 12; cf. Prov. 30:25).

Sadly this favourable period does not last. God, who knows their hearts, allows further tragic events to show the people their condition. One of Israel's old enemies, who was thought to have been wiped out, reappears — the king of the Ammonites (v. 14). He is still very much alive and his evil plans have not altered; the weakness of the people now gives him the chance to show this. Just so does Satan, our great adversary act. He never gives up and is always seeking to take advantage of the things which weaken our resistance (tiredness, laziness, carelessness . . .).

With the help of Baalis, Ishmael, no doubt jealous of Gedaliah's power, organises a cowardly plot to assassinate him and the Jews who are with him at Mizpah.

Jeremia 41:11-18; Jeremia 42:1-6
11Und als Jochanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten, die mit ihm waren, all das Böse hörten, welches Ismael, der Sohn Nethanjas, verübt hatte,12da nahmen sie alle Männer und zogen hin, um wider Ismael, den Sohn Nethanjas, zu streiten; und sie fanden ihn an dem großen Wasser, das bei Gibeon ist.13Und es geschah, als alles Volk, welches mit Ismael war, Jochanan, den Sohn Kareachs, sah und alle Heerobersten, die mit ihm waren, da freuten sie sich.14Und alles Volk, welches Ismael von Mizpa gefangen weggeführt hatte, wandte sich und kehrte um und ging zu Jochanan, dem Sohne Kareachs, über.15Ismael aber, der Sohn Nethanjas, entrann vor Jochanan mit acht Männern und zog zu den Kindern Ammon.16Da nahmen Jochanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten, die mit ihm waren, den ganzen Überrest des Volkes, welchen er von Ismael, dem Sohne Nethanjas, von Mizpa zurückgebracht, nachdem dieser den Gedalja, den Sohn Achikams, erschlagen hatte, die Männer, die Kriegsleute, und die Weiber und die Kinder und die Kämmerer, welche er von Gibeon zurückgebracht hatte;17und sie zogen hin und machten halt in der Herberge Kimhams, welche bei Bethlehem ist, um fortzuziehen, damit sie nach Ägypten kämen,18aus Furcht vor den Chaldäern; denn sie fürchteten sich vor ihnen, weil Ismael, der Sohn Nethanjas, Gedalja, den Sohn Achikams, erschlagen, welchen der König von Babel über das Land bestellt hatte.
1Da traten herzu alle Heerobersten und Jochanan, der Sohn Kareachs, und Jesanja, der Sohn Hoschajas, und das ganze Volk, vom Kleinsten bis zum Größten,2und sprachen zu dem Propheten Jeremia: Laß doch unser Flehen vor dich kommen, und bete für uns zu Jehova, deinem Gott, für diesen ganzen Überrest; denn wenige sind wir übriggeblieben von vielen, wie deine Augen uns sehen:3damit Jehova, dein Gott, uns den Weg kundtue, auf welchem wir gehen, und die Sache, die wir tun sollen.4Und der Prophet Jeremia sprach zu ihnen: Ich habe es gehört; siehe, ich will zu Jehova, eurem Gott, beten nach euren Worten; und es soll geschehen, jedes Wort, das Jehova euch antworten wird, werde ich euch kundtun, ich werde euch kein Wort vorenthalten.5Und sie sprachen zu Jeremia: Jehova sei wider uns ein wahrhaftiger und zuverlässiger Zeuge, wenn wir nicht nach jedem Worte, womit Jehova, dein Gott, dich zu uns senden wird, also tun werden.6Es sei Gutes oder Böses, wir wollen hören auf die Stimme Jehovas, unseres Gottes, an den wir dich senden; damit es uns wohlgehe, wenn wir auf die Stimme Jehovas, unseres Gottes, hören.

The news of the terrible massacre at Mizpah has reached Johanan. He quickly proceeds to head off Ishmael's army and, when they meet, all the people whom Ishmael was taking to captivity to Ammon rush to change sides. Ishmael himself, realising that he is up against a more powerful opponent, escapes with eight men and finds shelter with Baalis, his protector. For their part, Johanan and the people he had rescued stay at the inn at Chimham near Bethlehem (perhaps the same one where, later on, no place would be found for the Son of God – Luke 2:7).

However, these poor people are by no means out of danger yet. The murder of the governor chosen by the king of Babylon leaves the Jews to face the wrath of the latter when he finds out about it. Nebuchadnezzar, who has been pushed to the limit by the repeated rebellions of the people of Judah, will certainly intervene with the utmost severity, the innocent ones paying the price for the guilty this time. In their fear and perplexity, Johanan and his companions turn in apparent humility to Jeremiah whom we find here amongst them again. He is the bearer of the Word of God which is, and let us repeat it, the only source of light for us as it is for this people (Ps. 119:105).

Jeremia 42:7-22
7Und es geschah am Ende von zehn Tagen, da geschah das Wort Jehovas zu Jeremia.8Und er berief Jochanan, den Sohn Kareachs, und alle Heerobersten, die mit ihm waren, und das ganze Volk, vom Kleinsten bis zum Größten, und sprach zu ihnen:9So spricht Jehova, der Gott Israels, an welchen ihr mich gesandt habt, um euer Flehen vor ihn kommen zu lassen:10Wenn ihr in diesem Lande wohnen bleibet, so werde ich euch bauen und nicht abbrechen, und euch pflanzen und nicht ausreißen; denn es reut mich des Übels, das ich euch getan habe.11Fürchtet euch nicht vor dem König von Babel, vor dem ihr euch fürchtet; fürchtet euch nicht vor ihm, spricht Jehova; denn ich bin mit euch, um euch aus seiner Hand zu retten und zu befreien.12Und ich werde euch Barmherzigkeit zuwenden, daß er sich euer erbarme und euch in euer Land zurückkehren lasse.13Wenn ihr aber sprechet: Wir wollen nicht in diesem Lande bleiben, so daß ihr nicht höret auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, und sprechet:14Nein, sondern wir wollen in das Land Ägypten ziehen, wo wir keinen Krieg sehen und den Schall der Posaune nicht hören und nicht nach Brot hungern werden, und daselbst wollen wir wohnen-15nun denn, darum höret das Wort Jehovas, ihr Überrest von Juda! So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn ihr eure Angesichter wirklich dahin richtet, nach Ägypten zu ziehen, und hinziehet, um euch daselbst aufzuhalten,16so wird es geschehen, daß das Schwert, vor dem ihr euch fürchtet, euch dort, im Lande Ägypten, erreichen wird; und der Hunger, vor dem euch bange ist, wird dort, in Ägypten, hinter euch her sein; und ihr werdet dort sterben.17Und es wird geschehen, alle Männer, die ihre Angesichter dahin gerichtet haben, nach Ägypten zu ziehen, um sich daselbst aufzuhalten, werden sterben durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest; und sie werden keinen Übriggeliebenen noch Entronnenen haben vor dem Unglück, welches ich über sie bringen werde.18Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Gleichwie mein Zorn und mein Grimm sich ergossen haben über die Bewohner von Jerusalem, also wird mein Grimm sich über euch ergießen, wenn ihr nach Ägypten ziehet; und ihr werdet zum Fluch und zum Entsetzen und zur Verwünschung und zum Hohne sein, und werdet diesen Ort nicht mehr sehen. -19Jehova hat zu euch geredet, ihr Überrest von Juda: Ziehet nicht nach Ägypten! Wisset bestimmt, daß ich es euch heute ernstlich bezeugt habe.20Denn ihr habt um den Preis eurer Seelen geirrt. Denn ihr habt mich an Jehova, euren Gott, gesandt und gesprochen: Bete für uns zu Jehova, unserem Gott; und nach allem, was Jehova, unser Gott, sagen wird, also tue uns kund, und wir werden es tun.21Und ich habe es euch heute kundgetan; aber ihr habt nicht auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, gehört, nach allem, womit er mich zu euch gesandt hat.22Und nun wisset bestimmt, daß ihr sterben werdet durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest an dem Orte, wohin es euch zu ziehen gelüstet, um euch daselbst aufzuhalten.

Threatened with reprisals from the king of Babylon, Johanan and his companions turned to Jeremiah for guidance. Let us consider the Lord Jesus whose image we have already seen so often reflected in this prophet. He is always with us: may we never fail to bring our problems and fears to Him.

Ten days pass by. The prophet is not quick to reply, as he himself is waiting to have God's mind revealed to him.

Why does the Lord often take so long to answer our prayers? He wants to test our trust in Him. Faith is always patient. Time alone will tell whether our prayer was a prayer of faith, or whether on the contrary, being tired of waiting, we have ended up looking for a solution to our problem ourselves.

The question asked was the following: Are we to go down into Egypt or stay in the land? From the mouth of Jeremiah the LORD makes known His gracious but decisive reply: "Stay in the land! You will be blessed there. The king of Babylon will look kindly and mercifully on you. It would be your ruin to go to Egypt."

Fellow believers, whatever the road which opens out before us, let us beware of setting out along it before knowing the Lord's will.

Jeremia 43:1-13
1Und es geschah, als Jeremia zu dem ganzen Volke alle Worte Jehovas, ihres Gottes, zu Ende geredet, womit ihn Jehova, ihr Gott, zu ihnen gesandt hatte, alle jene Worte,2da sprachen Asarja, der Sohn Hoschajas, und Jochanan, der Sohn Kareachs, und alle frechen Männer, sie sprachen zu Jeremia: Du redest Lügen! Jehova, unser Gott, hat dich nicht gesandt und gesagt: Ihr sollt nicht nach Ägypten ziehen, um euch daselbst aufzuhalten;3sondern Baruk, der Sohn Nerijas, hetzt dich wider uns auf, um uns in die Hand der Chaldäer zu liefern, damit sie uns töten und uns nach Babel wegführen. -4Und so hörten Jochanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten und das ganze Volk nicht auf die Stimme Jehovas, im Lande Juda zu bleiben.5Und Jochanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten nahmen den ganzen Überrest von Juda, welche aus allen Nationen, wohin sie vertrieben worden, zurückgekehrt waren, um sich im Lande Juda aufzuhalten:6Die Männer und die Weiber und die Kinder und die Königstöchter, und alle Seelen, welche Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, bei Gedalja, dem Sohne Achikams, des Sohnes Schaphans, zurückgelassen hatte, und auch den Propheten Jeremia und Baruk, den Sohn Nerijas;7und sie zogen nach Ägypten, denn sie hörten nicht auf die Stimme Jehovas. Und sie kamen nach Tachpanches.8Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia in Tachpanches also:9Nimm große Steine in deine Hand und senke sie in Mörtel ein am Ziegelofen, der bei dem Eingang des Hauses des Pharao in Tachpanches ist, vor den Augen der jüdischen Männer;10und sprich zu ihnen: So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich sende hin und hole Nebukadrezar, den König von Babel, meinen Knecht, und setze seinen Thron über diese Steine, die ich eingesenkt habe; und er wird seinen Prachtteppich über ihnen ausbreiten.11Und er wird kommen und das Land Ägypten schlagen: Wer zum Tode bestimmt ist, gehe zum Tode; und wer zur Gefangenschaft, zur Gefangenschaft; und wer zum Schwerte, zum Schwerte.12Und ich werde ein Feuer anzünden in den Häusern der Götter Ägyptens, und er wird sie verbrennen und sie wegführen. Und er wird das Land Ägypten um sich wickeln, wie der Hirt sein Oberkleid um sich wickelt; und er wird von dannen ziehen in Frieden.13Und er wird die Säulen von Beth-Semes, welche im Lande Ägypten sind, zerschlagen, und die Häuser der Götter Ägyptens mit Feuer verbrennen.

In turning to Jeremiah the people had solemnly undertaken to listen to the voice of the LORD "whether it be good, or whether it be evil" (Jer. 42:6). The reply could not have been clearer: they were not to leave. But that order did not fit in with the secret intentions of Johann and his companions. Their hearts had been led astray (Jer. 42:20), and they were determined to go into Egypt. Jeremiah 41:17 shows us that they had already planned this upon arrival at Chimham, even before consulting Jeremiah. Is it not mocking God to ask Him what His will is, knowing full well beforehand what you intend to do? Sadly such dishonesty happens more often than we think and we all need to be wary of our deceitful hearts (Jer. 17:9).

Yet again Jeremiah suffers unfairly. He is accused by these "proud men" of lying and seeking to have the people enslaved and killed. This man, on the contrary, shows the extent of his love by again accompanying the people on their disastrous journey.

They planned to go into hiding but that is precisely where Nebuchadnezzar will catch up with them (v. 11). Steps taken through lack of faith often bring us face to face with the problem we wanted to avoid.

Jeremia 44:1-10
1Das Wort, welches zu Jeremia geschah an alle Juden, die im Lande Ägypten wohnten, welche in Migdol und in Tachpanches und in Noph und im Lande Pathros wohnten:2So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr habt all das Unglück gesehen, welches ich über Jerusalem und über alle Städte Judas gebracht habe; und siehe, sie sind eine Einöde an diesem Tage, und niemand wohnt darin,3um ihrer Bosheit willen, die sie verübt haben, um mich zu reizen, indem sie hingingen, zu räuchern und anderen Göttern zu dienen, welche sie nicht kannten, weder sie noch ihr und eure Väter.4Und ich habe alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, früh mich aufmachend und sendend, indem ich sprach: Tut doch nicht diesen Greuel, den ich hasse!5Aber sie haben nicht gehört und ihr Ohr nicht geneigt, um von ihrer Bosheit umzukehren, daß sie anderen Göttern nicht räucherten.6Da ergoß sich mein Grimm und mein Zorn, und er brannte in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem; und sie sind zur Einöde, zur Wüste geworden, wie es an diesem Tage ist.7Und nun, so spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Warum begehet ihr eine so große Übeltat wider eure Seelen, um euch Mann und Weib, Kind und Säugling aus Juda auszurotten, so daß ihr euch keinen Überrest übriglasset;8indem ihr mich reizet durch die Werke eurer Hände, dadurch daß ihr anderen Göttern räuchert im Lande Ägypten, wohin ihr gekommen seid, um euch daselbst aufzuhalten, auf daß ihr euch ausrottet und zum Fluch und zum Hohne werdet unter allen Nationen der Erde?9Habt ihr die Übeltaten eurer Väter vergessen und die Übeltaten der Könige von Juda und die Übeltaten ihrer Weiber und eure Übeltaten und die Übeltaten eurer Weiber, welche sie im Lande Juda und auf den Straßen von Jerusalem begangen haben?10Bis auf diesen Tag sind sie nicht gedemütigt, und sie haben sich nicht gefürchtet und haben nicht gewandelt in meinem Gesetz und in meinen Satzungen, die ich euch und euren Vätern vorgelegt habe. -

The LORD. had already asked at the beginning of this book, "What hast thou to do in the way of Egypt, to drink the waters of Sihor?" (Jer. 2:18). He knew very well why he did not want this journey into Egypt (cf. Deut. 17:16). Judah's terrible idolatry, particularly since the time of her king Manasseh, had been the reason for the judgments which had just befallen her. Now Egypt herself was also devoted to idols (even if they did have different names) and the people were running the risk of being even more corrupted there. This certainly proved to be the case! We can be sure that in closing a door to us, God wants to protect us from the dangers which He knows about, even if, at the time, we do not understand His reasons. By relying and acting on our own wisdom we can only greatly harm ourselves.

"Wherefore commit ye this great evil against your souls?" the LORD asks the people here. May we not forget that it is our souls which we damage when we do not carry out the Lord's will (Prov. 8:36; Hab. 2:10).

In spite of all the painful lessons they received, this stiff-necked people, the Jews, still had not humbled themselves; their pride was not broken (v. 10; Jer. 43:2).

Jeremia 44:11-23
11Darum, so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich will mein Angesicht wider euch richten zum Unglück, und zur Ausrottung von ganz Juda.12Und ich werde den Überrest von Juda wegraffen, die ihre Angesichter dahin gerichtet haben, in das Land Ägypten zu ziehen, um sich daselbst aufzuhalten; und sie sollen alle aufgerieben werden, im Lande Ägypten sollen sie fallen; durch das Schwert, durch den Hunger sollen sie aufgerieben werden, vom Kleinsten bis zum Größten; durch das Schwert und durch den Hunger sollen sie sterben. Und sie sollen zum Fluche, zum Entsetzen und zur Verwünschung und zum Hohne werden.13Und ich will die im Lande Ägypten Wohnenden heimsuchen, wie ich Jerusalem heimgesucht habe durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest.14Und der Überrest von Juda, der in das Land Ägypten gekommen ist, um sich daselbst aufzuhalten, wird keinen Entronnenen noch Übriggebliebenen haben, um in das Land Juda zurückzukehren, wohin sie sich sehnen zurückzukehren, um dort zu wohnen; denn sie werden nicht zurückkehren, außer einigen Entronnenen.15Und alle Männer, welche wußten, daß ihre Weiber anderen Göttern räucherten, und alle Weiber, die in großer Menge dastanden, und alles Volk, das im Lande Ägypten, in Pathros wohnte, antworteten dem Jeremia und sprachen:16Was das Wort betrifft, welches du im Namen Jehovas zu uns geredet hast, so werden wir nicht auf dich hören;17sondern wir wollen gewißlich alles tun, was aus unserem Munde hervorgegangen ist, der Königin des Himmels zu räuchern und ihr Trankopfer zu spenden, so wie wir getan haben, wir und unsere Väter, unsere Könige und unsere Fürsten, in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem. Da hatten wir Brot in Fülle, und es ging uns wohl, und wir sahen kein Unglück.18Aber seitdem wir aufgehört haben, der Königin des Himmels zu räuchern und ihr Trankopfer zu spenden, haben wir an allem Mangel gehabt und sind durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben worden.19Und wenn wir der Königin des Himmels räucherten und ihr Trankopfer spendeten, haben wir ihr denn ohne unsere Männer Kuchen bereitet, um sie abzubilden, und ihr Trankopfer gespendet?20Und Jeremia sprach zu dem ganzen Volke, zu den Männern und zu den Weibern und zu allem Volke, welches ihm Antwort gegeben hatte, und sagte:21Das Räuchern, mit welchem ihr in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem geräuchert habt, ihr und eure Väter, eure Könige und eure Fürsten und das Volk des Landes, hat nicht Jehova daran gedacht, und ist es ihm nicht in den Sinn gekommen?22Und Jehova konnte es nicht mehr ertragen wegen der Bosheit eurer Handlungen, wegen der Greuel, die ihr verübtet. Darum ist euer Land zur Einöde, zum Entsetzen und zum Fluche geworden, ohne Bewohner, wie es an diesem Tage ist.23Darum daß ihr geräuchert und gegen Jehova gesündigt und auf die Stimme Jehovas nicht gehört, und in seinem Gesetz und in seinen Satzungen und in seinen Zeugnissen nicht gewandelt habt, darum ist euch dieses Unglück widerfahren, wie es an diesem Tage ist. -

The people deliberately choose to serve idols, as their fathers did, and they are not ashamed to say so. It is open rebellion against the LORD. How far downhill the people have gone, morally speaking, since Joshua 24 when Israel, having gone up out of Egypt into Canaan, was following their leader's example and made the promise: "God forbid that we should forsake the LORD, to serve other gods . . . we will also serve the LORD; for he is our God" (Joshua 24:16, 18). Moreover, with a faith entirely corrupt, these Jews blame their present misery on the fact that they had stopped revering "the queen of heaven" (cf. Jer. 7:18). Even though the LORD had warned them about the sword, plague and famine which awaited them in Egypt, the moment when these evils arise they use them as an excuse to start offering their sacrifices to these idols again! How many people reason in the same way: God has not given me what I wanted! Never mind that – I will go over to the world (of which Egypt is always a picture) – it will give me what I want.

Wretched human heart! These verses teach us that it can be blinded both by proud unbelief and by the most evil superstition (2 Cor. 4:4).

Jeremia 44:24-30; Jeremia 45:1-5
24Und Jeremia sprach zu dem ganzen Volke und zu allen Weibern: Höret das Wort Jehovas, alle Juden, die ihr im Lande Ägypten seid!25So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, und sagt: Ihr und eure Weiber, ihr habt es mit eurem Munde geredet und es mit euren Händen vollführt und gesprochen: Wir wollen unsere Gelübde gewißlich erfüllen, die wir getan haben, der Königin des Himmels zu räuchern und ihr Trankopfer zu spenden. So haltet nur eure Gelübde und erfüllet nur eure Gelübde!26Darum höret das Wort Jehovas, alle Juden, die ihr im Lande Ägypten wohnet! Siehe, ich habe bei meinem großen Namen geschworen, spricht Jehova: Wenn je wieder mein Name im Munde irgend eines Mannes von Juda genannt werden soll, daß er spreche: "So wahr der Herr, Jehova, lebt!" im ganzen Lande Ägypten!27Siehe, ich wache über sie zum Bösen und nicht zum Guten; und alle Männer von Juda, die im Lande Ägypten sind, sollen durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben werden, bis sie vernichtet sind.28Und dem Schwert Entronnene werden aus dem Lande Ägypten in das Land Juda zurückkehren, ein zählbares Häuflein. Und der ganze Überrest von Juda, der in das Land Ägypten gekommen ist, um sich daselbst aufzuhalten, wird wissen, welches Wort sich bestätigen wird, das meinige oder das ihrige.29Und dies sei euch das Zeichen, spricht Jehova, daß ich euch an diesem Orte heimsuchen werde, auf daß ihr wisset, daß meine Worte über euch sich gewißlich bestätigen werden zum Unglück;30so spricht Jehova: Siehe, ich gebe den Pharao Hophra, den König von Ägypten, in die Hand seiner Feinde und in die Hand derer, welche nach seinem Leben trachten, so wie ich Zedekia, den König von Juda, in die Hand Nebukadrezars gegeben habe, des Königs von Babel, seines Feindes, der ihm nach dem Leben trachtete.
1Das Wort, welches der Prophet Jeremia zu Baruk, dem Sohne Nerijas, redete, als er diese Worte aus dem Munde Jeremias in ein Buch schrieb, im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, indem er sprach:2So spricht Jehova, der Gott Israels, von dir, Baruk:3Du sprichst: Wehe mir! Denn Jehova hat Kummer zu meinem Schmerze gefügt; ich bin müde von meinem Seufzen, und Ruhe finde ich nicht.4So sollst du zu ihm sagen: So spricht Jehova: Siehe, was ich gebaut habe, breche ich ab; und was ich gepflanzt habe, reiße ich aus, und zwar das ganze Land.5Und du, du trachtest nach großen Dingen für dich? Trachte nicht danach! Denn siehe, ich bringe Unglück über alles Fleisch, spricht Jehova; aber ich gebe dir deine Seele zur Beute an allen Orten, wohin du ziehen wirst.

Jeremiah has recalled some of the abominable sins of the people. He has taken note of the outrageous response of this company of rebels. Now he draws his conclusions. They are terrifying! With the exception of a very small number, this people will perish in Egypt from the disasters which await them (and against which "the queen of heaven" will certainly not be able to protect them). That is final.

However, in this time of general ruin, it is comforting to note that "the Lord knoweth them that are his" (2 Tim. 2:19). An entire short chapter is devoted to Baruch. The LORD has a personal word for him which both shows him where he is going wrong and consoles him. This man has been – along with Jeremiah, whom he has never left – the object of slander and public accusation (Jer. 43:3). However, what mattered was what God thought about him (2 Tim. 2:15). Baruch, who came from a noble family, had perhaps hoped to play a part, such as taking over the leadership of a humiliated and restored people. However, he had become disheartened (v. 3; Prov. 24:10). But the LORD urges him: "Seekest thou great things for thyself? Seek them not" (v. 5). In our case too, the Lord does not expect great things . . . apart from one thing which is very great in His eyes: faithfulness (cf. Rev. 3:8).

Jeremia 46:1-19
1Das Wort Jehovas, welches zu Jeremia, dem Propheten, geschah wider die Nationen.2Über Ägypten. Wider die Heeresmacht des Pharao Neko, des Königs von Ägypten, welche zu Karchemis war, am Strome Euphrat, welche Nebukadrezar, der König von Babel, schlug im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda.3Rüstet Tartsche und Schild und rücket heran zum Streit!4Spannet die Rosse an und besteiget die Reitpferde! Und stellet euch auf in Helmen, putzet die Lanzen, ziehet die Panzer an!5Warum sehe ich sie bestürzt zurückweichen? Und ihre Helden sind zerschmettert, und sie ergreifen die Flucht und sehen sich nicht um, Schrecken ringsum! spricht Jehova.6Der Schnelle soll nicht entfliehen, und der Held nicht entrinnen; gegen Norden, zur Seite des Stromes Euphrat, sind sie gestrauchelt und gefallen. -7Wer ist es, der heraufzieht wie der Nil, wie Ströme wogen seine Gewässer?8Ägypten zieht herauf wie der Nil, und wie Ströme wogen seine Gewässer; und es spricht: Ich will hinaufziehen, will das Land bedecken, will Städte zerstören und ihre Bewohner.9Ziehet hinauf, ihr Rosse, und raset, ihr Wagen; und ausziehen mögen die Helden, Kusch und Put, die den Schild fassen, und die Ludim, die den Bogen fassen und spannen!10Aber selbiger Tag ist dem Herrn, Jehova der Heerscharen, ein Tag der Rache, um sich zu rächen an seinen Widersachern; und fressen wird das Schwert und sich sättigen, und sich laben an ihrem Blute. Denn der Herr, Jehova der Heerscharen, hat ein Schlachtopfer im Lande des Nordens, am Strome Euphrat.11Geh hinauf nach Gilead und hole Balsam, du Jungfrau, Tochter Ägyptens! Vergeblich häufst du die Heilmittel; da ist kein Pflaster für dich.12Die Nationen haben deine Schande gehört, und die Erde ist voll deines Klagegeschreis; denn ein Held ist über den anderen gestrauchelt, sie sind gefallen beide zusammen.13Das Wort, welches Jehova zu Jeremia, dem Propheten, redete betreffs der Ankunft Nebukadrezars, des Königs von Babel, um das Land Ägypten zu schlagen:14Verkündiget es in Ägypten, und laßt es hören in Migdol, und laßt es hören in Noph und in Tachpanches! Sprechet: Stelle dich und rüste dich! Denn das Schwert frißt alles rings um dich her.15Warum sind deine Starken niedergeworfen? Keiner hielt stand, denn Jehova hat sie niedergestoßen.16Er machte der Strauchelnden viele; ja, einer fiel über den anderen, und sie sprachen: Auf! Und laßt uns zurückkehren zu unserem Volke und zu unserem Geburtslande vor dem verderbenden Schwerte!17Man rief daselbst: Der Pharao, der König von Ägypten, ist verloren; er hat die bestimmte Zeit vorübergehen lassen!18So wahr ich lebe, spricht der König, Jehova der Heerscharen ist sein Name: Wie der Tabor unter den Bergen und wie der Karmel am Meere wird er kommen!19Mache dir Auswanderungsgeräte, du Bewohnerin, Tochter Ägyptens; denn Noph wird zur Wüste werden und verbrannt, ohne Bewohner. -

Like Isaiah from ch. 13 onwards in his book, Jeremiah is now led to prophesy about the nations. The first one is Egypt, where the people thought they would find refuge. Terrible judgments are about to fall on this type of the idolatrous world. We remember the words of the New Testament concerning this world which passes away (1 John 2:17) and the fashion of this world which passes away (1 Cor. 7:31).

The king of Egypt is made the object of an ironic and harsh comparison: "Pharaoh . . . is but a noise" (v. 17). A noise can frighten for a moment, but is there anything shorter-lasting and more useless? How many great, and not so great, personalities of this world are nothing more than a passing "noise"! This week's newspapers devote columns to them; in a month or a year they will have sunk into oblivion.

One other sad word is added about this Pharaoh: like his distant ancestor in Exodus who had hardened his heart, this man has "let the time appointed go by" (v. 17 JND trans. cf. John 12:35). Dear young readers, that is a very serious thought. The time to be converted, the time to serve the Lord down here, the time also to respond to the invitation in Luke 22:19 —do not let these times pass you by!

Jeremia 46:20-28; Jeremia 47:1-7
20Eine sehr schöne junge Kuh ist Ägypten; eine Bremse von Norden kommt, sie kommt.21Auch seine Söldner in seiner Mitte sind wie gemästete Kälber; ja, auch sie wandten um, sind geflohen allzumal, haben nicht standgehalten; denn der Tag ihres Verderbens ist über sie gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.22Sein Laut ist wie das Geräusch einer Schlange, welche davoneilt; denn sie ziehen mit Heeresmacht einher und kommen über Ägypten mit Beilen, wie Holzhauer.23Sie haben seinen Wald umgehauen, spricht Jehova, denn sie sind unzählig; denn ihrer sind mehr als der Heuschrecken, und ihrer ist keine Zahl.24Die Tochter Ägyptens ist zu Schanden geworden, sie ist in die Hand des Volkes von Norden gegeben.25Es spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich suche heim den Amon von No, und den Pharao und Ägypten und seine Götter und seine Könige, ja, den Pharao und die auf ihn vertrauen.26Und ich gebe sie in die Hand derer, welche nach ihrem Leben trachten, und zwar in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, und in die Hand seiner Knechte. Hernach aber soll es bewohnt werden wie in den Tagen der Vorzeit, spricht Jehova.27Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft; und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.28Du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht, spricht Jehova, denn ich bin mit dir. Denn ich werde den Garaus machen allen Nationen, wohin ich dich vertrieben habe; aber dir werde ich nicht den Garaus machen, sondern dich nach Gebühr züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen.
1Das Wort Jehovas, welches zu Jeremia, dem Propheten, geschah über die Philister, ehe der Pharao Gasa schlug.2So spricht Jehova: Siehe, Wasser steigen herauf von Norden her und werden zu einem überschwemmenden Wildbach; und sie überschwemmen das Land und seine Fülle, die Städte und ihre Bewohner. Und es schreien die Menschen, und alle Bewohner des Landes heulen,3vor dem Schalle des Stampfens der Hufe seiner starken Rosse, vor dem Getöse seiner Wagen, dem Gerassel seiner Räder, Väter sehen sich nicht um nach den Söhnen vor Erschlaffung der Hände-4wegen des Tages, der da kommt, um alle Philister zu zerstören und für Tyrus und Zidon jeden hilfebringenden Überrest zu vertilgen. Denn Jehova zerstört die Philister, den Überrest der Insel Kaphtor.5Kahlheit ist über Gasa gekommen, vernichtet ist Askalon, der Überrest ihres Tales. Wie lange willst du dich ritzen? -6Wehe! Schwert Jehovas, wie lange willst du nicht rasten? Fahre zurück in deine Scheide, halte dich ruhig und still!7Wie sollte es rasten, da doch Jehova ihm geboten hat? Gegen Askalon und gegen das Gestade des Meeres, dorthin hat er es bestellt.

During these judgments against the nations the LORD is careful to insert a word designed to reassure Israel's future remnant. In the same way, when the world's future looks black, the child of God is invited not to fear and to remember his hope (2 Thess. 2:16,17).

In Jeremiah 47 the Philistines are condemned. We know that these traditional enemies of Israel lived within her frontiers, in contrast with the other nations (Moab, Ammon, Edom . . .) which are dealt with in the following chapters. Even though this people at times was subject to Israel, particularly during the reign of David (2 Sam. 8:1), Israel, even in the times of her most powerful kings, never managed to take the cities from her (Gaza, Ashkelon . . .), which were part of her territory. With their origins in Egypt (Mizraim: Gen. 10:6, 13-14) the Philistines speak to us of "professing Christians", unconverted people of this world who take their place in the blessed land without having the right to do so. They claim the privileges of being Christians without possessing the life which gives access to them; they pretend to be children of God, whilst being the enemies of His people and of the truth. We should treat them for what they really are and not grant them any concession.

Jeremia 48:1-27
1Über Moab. So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Wehe über Nebo! Denn es ist verwüstet. Zu Schanden geworden, eingenommen ist Kirjathaim; zu Schanden geworden ist die hohe Feste und bestürzt.2Moabs Ruhm ist dahin. In Hesbon hat man Böses ersonnen gegen dasselbe: "Kommt und laßt es uns ausrotten, daß es keine Nation mehr sei!" Auch du, Madmen, wirst vernichtet werden; das Schwert zieht hinter dir her.3Horch! Ein Geschrei aus Horonaim: Verheerung und große Zertrümmerung!4Moab ist zerschmettert, seine Geringen haben ein lautes Geschrei erhoben.5Denn die Anhöhe von Luchith steigt man mit Weinen hinauf, mit Weinen; denn am Abhang von Horonaim hat man Angstgeschrei der Zerschmetterung gehört.6Fliehet, rettet euer Leben, und seid wie ein Entblößter in der Wüste!7Denn weil du auf deine Werke und auf deine Schätze vertrautest, sollst auch du eingenommen werden; und Kamos wird in die Gefangenschaft ziehen, seine Priester und seine Fürsten allzumal.8Und der Verwüster wird über jede Stadt kommen, und keine Stadt wird entrinnen; und das Tal wird zu Grunde gehen und die Ebene vernichtet werden, wie Jehova gesprochen hat.9Gebet Moab Flügel, denn fliegend wird es wegziehen; und seine Städte werden zur Wüste werden, so daß niemand darin wohnt.10Verflucht sei, wer das Werk Jehovas lässig treibt, und verflucht, wer sein Schwert vom Blute zurückhält!11Sorglos war Moab von seiner Jugend an, und still lag es auf seinen Hefen und wurde nicht ausgeleert von Faß zu Faß, und in die Gefangenschaft ist es nie gezogen; daher ist sein Geschmack ihm geblieben und sein Geruch nicht verändert.12Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich ihm Schröter senden werde, die es schroten und seine Fässer ausleeren und seine Krüge zerschmeißen werden.13Und Moab wird sich über Kamos schämen, gleichwie das Haus Israel sich geschämt hat über Bethel, ihre Zuversicht.14Wie sprechet ihr: Wir sind Helden und tapfere Männer zum Streit?15Moab ist verwüstet, und seine Städte hat man erstiegen, und die Auswahl seiner Jünglinge ist zur Schlachtung hingestürzt, spricht der König, Jehova der Heerscharen ist sein Name.16Moabs Verderben steht nahe bevor, und sein Unglück eilt sehr.17Beklaget es, ihr seine Umwohner alle, und alle, die ihr seinen Namen kennet! Sprechet: Wie ist zerbrochen das Zepter der Macht, der Stab der Majestät!18Steige herab von der Herrlichkeit und wohne in dürrem Lande, du Bewohnerin, Tochter Dibons; denn Moabs Verwüster ist wider dich heraufgezogen, hat deine Festen zerstört.19Tritt an den Weg und schaue, Bewohnerin von Aroer! Frage den Fliehenden und die Entronnenen, sprich: Was ist geschehen?20Moab ist zu Schanden geworden, denn es ist bestürzt. Heulet und schreiet, verkündet am Arnon, daß Moab verwüstet ist!21Und das Gericht ist gekommen über das Land der Ebene, über Cholon und über Jahza und über Mephaath,22und über Dibon und über Nebo und über Beth-Diblathaim,23und über Kirjathaim und über Beth-Gamul und über Beth-Meon,24und über Kerijoth und über Bozra, und über alle Städte des Landes Moab, die fernen und die nahen.25Das Horn Moabs ist abgehauen, und sein Arm ist zerschmettert, spricht Jehova.26Berauschet es, denn wider Jehova hat es großgetan, damit Moab sich wälze in seinem Gespei und auch selbst zum Gelächter werde!27Oder war dir Israel nicht zum Gelächter? Oder war es unter Dieben ertappt worden, daß, sooft du von ihm sprachest, du den Kopf schütteltest?

After the short chapter devoted to the Philistines the LORD has a lot to say on the other hand about Moab. This people had trusted in their works, in their treasures (v. 7), in their god, Chemosh (v. 13), and in their men of war (v. 14). Now not only would these things on which they depended never save them, they were also the reason why judgment fell upon them (v. 7).

Moab had missed out on something vital. No matter how amazing it may seem, it was afflictions. New wine must first of all be decanted from one vessel to another so that it becomes clear, "cleaned out", all the dregs having settled, little by little. But Moab had never undergone such treatment. He had been "at ease from his youth" (v. 11; Zech. 1:15); he had never learnt to get to know himself through difficult circumstances so as to lose his original unpleasant taste (this is the result which the LORD sought to produce in Israel by sending her into captivity). Yes, the Lord knows what He is doing when he shakes us up and drags us out of our easygoing ways (Ps. 119:67). These unpleasant "decantings" are designed to make us lose each time a bit more of our own will, a little of our pretentiousness, a little of our self-confidence.

Jeremia 49:1-22
1Über die Kinder Ammon. So spricht Jehova: Hat denn Israel keine Söhne, oder hat es keinen Erben? Warum hat ihr König Gad in Besitz genommen, und warum wohnt sein Volk in dessen Städten?2Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich wider Rabba der Kinder Ammon Kriegsgeschrei werde erschallen lassen; und es soll zum Schutthaufen werden, und seine Tochterstädte sollen mit Feuer verbrannt werden. Und Israel wird seine Erben beerben, spricht Jehova.3Heule, Hesbon, denn Ai ist verwüstet! Schreiet, ihr Töchter von Rabba, gürtet euch Sacktuch um; klaget und laufet hin und her in den Einzäunungen! Denn ihr König wird in die Gefangenschaft gehen, seine Priester und seine Fürsten allzumal.4Was rühmst du dich der Täler? Dein Tal zerfließt, du abtrünnige Tochter, die auf ihre Schätze vertraut: "Wer sollte an mich kommen?"5Siehe, ich lasse Schrecken über dich kommen von allen deinen Umwohnern, spricht der Herr, Jehova der Heerscharen; und ihr sollt weggetrieben werden, ein jeder vor sich hin, und niemand wird die Flüchtigen sammeln. -6Aber nachher werde ich die Gefangenschaft der Kinder Ammon wenden, spricht Jehova.7Über Edom. So spricht Jehova der Heerscharen: Ist keine Weisheit mehr in Teman? Ist den Verständigen der Rat entschwunden, ist ihre Weisheit ausgeschüttet?8Fliehet, wendet um, verkriechet euch, Bewohner von Dedan! Denn Esaus Verderben habe ich über ihn gebracht, die Zeit, da ich ihn heimsuche.9Wenn Winzer über dich kommen, so werden sie keine Nachlese übriglassen; wenn Diebe in der Nacht, so verderben sie nach ihrem Genüge.10Denn ich, ich habe Esau entblößt, ich habe seine Verstecke aufgedeckt; und will er sich verbergen, so kann er es nicht. Zerstört sind seine Nachkommen und seine Brüder und seine Nachbarn, und sie sind nicht mehr.11Verlasse deine Waisen, ich werde sie am Leben erhalten; und deine Witwen sollen auf mich vertrauen.12Denn so spricht Jehova: Siehe, deren Urteil es nicht war, den Becher zu trinken, die müssen ihn trinken; und du solltest der sein, welcher ungestraft bliebe? Du wirst nicht ungestraft bleiben, sondern sicherlich sollst du ihn trinken.13Denn ich habe bei mir geschworen, spricht Jehova, daß Bozra zum Entsetzen, zum Hohne, zur Verwüstung und zum Fluche werden soll, und alle seine Städte zu ewigen Einöden.14Eine Kunde habe ich vernommen von Jehova, und ein Bote ist unter die Nationen gesandt: Versammelt euch und kommet über dasselbe, und machet euch auf zum Kriege!15Denn siehe, ich habe dich klein gemacht unter den Nationen, verachtet unter den Menschen.16Deine Furchtbarkeit und der Übermut deines Herzens haben dich verführt, der du in Felsenklüften wohnst, den Gipfel des Hügels inne hast. Wenn du dein Nest hoch baust wie der Adler, ich werde dich von dort hinabstürzen, spricht Jehova.17Und Edom soll zum Entsetzen werden; ein jeder, der an demselben vorüberzieht, wird sich entsetzen und zischen über alle seine Plagen.18Gleich der Umkehrung von Sodom und Gomorra und ihrer Nachbarn, spricht Jehova, wird niemand daselbst wohnen und kein Menschenkind darin weilen.19Siehe, er steigt herauf, wie ein Löwe von der Pracht des Jordan, wider die feste Wohnstätte; denn ich werde es plötzlich von ihr hinwegtreiben, und den, der auserkoren ist, über sie bestellen. Denn wer ist mir gleich, und wer will mich vorladen? Und wer ist der Hirt, der vor mir bestehen könnte?20Darum höret den Ratschluß Jehovas, welchen er beschlossen hat über Edom, und seine Gedanken, die er denkt über die Bewohner von Teman: Wahrlich, man wird sie fortschleppen, die Geringen der Herde; wahrlich, ihre Trift wird sich über sie entsetzen!21Von dem Getöse ihres Falles erbebt die Erde; Geschrei, am Schilfmeere wird sein Schall vernommen.22Siehe, wie der Adler zieht er herauf und fliegt und breitet seine Flügel aus über Bozra; und das Herz der Helden Edoms wird an selbigem Tage sein wie das Herz eines Weibes in Kindesnöten.

The sons of Ammon had, in a cowardly fashion, profited from the ten tribes being taken away captive, by taking possession of the territory of Gad on the other side of the Jordan. By a just recompense, having unduly "inherited" from Israel, they were to become Israel's inheritance (v. 2). Yesterday we saw Moab, the mocker, becoming in his turn an object of derision (Jer. 48:26-27), and it is remarkable to note that the judgments which God sends are often in accordance with the offence committed against somebody else. Such lessons, if we know how to accept them, allow us to understand more clearly the full significance of Matthew 7:2, 12, encouraging us not to do to others what we would not like done to ourselves.

Edom is epitomised here by her extreme arrogance. Living like an eagle in the steep and rugged rocks of mount Seir (v. 16), this people reckoned they were impregnable. But God knew and will again know where to find them to make them come down from there, reducing their den to a perpetual waste (v. 13; Obad. 4). In contrast with Moab and Ammon the LORD, in closing, makes no promise to Edom to restore her captives. "There shall not be any remaining of the house of Esau" (Obad. 18; cf. Jer. 48:47; Jer. 49:6).

Jeremia 49:23-39
23Über Damaskus. Beschämt sind Hamath und Arpad; denn sie haben eine böse Kunde vernommen, sie verzagen. Am Meere ist Bangigkeit, ruhen kann man nicht.24Damaskus ist schlaff geworden; es hat sich umgewandt, um zu fliehen, und Schrecken hat es ergriffen; Angst und Wehen haben es erfaßt, der Gebärenden gleich.25Wie ist es, daß sie nicht verlassen ist, die Stadt des Ruhmes, die Stadt meiner Freude?26Darum werden ihre Jünglinge auf ihren Straßen fallen und alle Kriegsmänner umkommen an selbigem Tage, spricht Jehova der Heerscharen.27Und ich werde ein Feuer anzünden in den Mauern von Damaskus, und es wird die Paläste Ben-Hadads verzehren.28Über Kedar und über die Königreiche Hazors, welche Nebukadrezar, der König von Babel, schlug. So spricht Jehova: Machet euch auf, ziehet hinauf wider Kedar und zerstöret die Kinder des Ostens.29Ihre Zelte und ihr Kleinvieh werden sie nehmen, ihre Zeltbehänge und alle ihre Geräte und ihre Kamele sich wegführen, und werden über sie ausrufen: Schrecken ringsum!30Fliehet, flüchtet schnell, verkriechet euch, Bewohner von Hazor! spricht Jehova; denn Nebukadrezar, der König von Babel, hat einen Ratschluß wider euch beschlossen und einen Anschlag wider euch ersonnen.31Machet euch auf, ziehet hinauf wider eine sorglose Nation, die in Sicherheit wohnt! spricht Jehova: Sie hat weder Tore noch Riegel, sie wohnen allein.32Und ihre Kamele sollen zum Raube und die Menge ihrer Herden zur Beute werden; und ich werde sie, die mit geschorenen Haarrändern, nach allen Winden hin zerstreuen, und werde ihr Verderben bringen von allen Seiten her, spricht Jehova.33Und Hazor wird zur Wohnung der Schakale werden, zur Wüste in Ewigkeit; niemand wird daselbst wohnen und kein Menschenkind darin weilen.34Das Wort Jehovas, welches zu Jeremia, dem Propheten, geschah über Elam, im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda, indem er sprach:35So spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine vornehmste Stärke.36Und ich werde die vier Winde von den vier Enden des Himmels her über Elam bringen und es nach allen diesen Winden hin zerstreuen; und es soll keine Nation geben, wohin nicht Vertriebene Elams kommen werden.37Und ich werde Elam verzagt machen vor ihren Feinden und vor denen, welche nach ihrem Leben trachten, und werde Unglück über sie bringen, die Glut meines Zornes, spricht Jehova; und ich werde das Schwert hinter ihnen her senden, bis ich sie vernichtet habe.38Und ich werde meinen Thron in Elam aufstellen und werde König und Fürsten daraus vertilgen, spricht Jehova. -39Aber es wird geschehen am Ende der Tage, da werde ich die Gefangenschaft Elams wenden, spricht Jehova.

After Edom it is the turn of Damascus, together with Hamath and Arpad, the main cities in Syria; then of Kedar and Hazor where nomadic tribes lived. Finally Elam (Persia) is sentenced, a nation far removed from Israel, whereas all the others were her neighbours.

God is righteous. He has measured exactly the punishment for each of these nations and sets it in proportion to the privileges received (Rom. 2:6; Dan. 4:35). In Jeremiah 2:10-11 the LORD had contrasted Israel with Kedar, an ignorant tribe, but one which at least remained faithful to her false gods, whereas His people had turned away from the true God. How much more guilty Israel was, having been instructed by the law. Let us remember – particularly if we have Christian parents – this serious verse: "For unto whomsoever much is given, of him shall be much required" (Luke 12:48).

All of these nations were to fall, like Judah, to the power of Nebuchadnezzar (v. 30) and become further provinces in the Babylonian empire. It was therefore useless and foolish for the Jews to turn to their neighbours for refuge and safety (Ps. 60:11). How could these nations come to Israel's aid when they could not even save themselves?

Jeremia 50:1-16
1Das Wort, welches Jehova über Babel, über das Land der Chaldäer, durch den Propheten Jeremia geredet hat.2Verkündiget es unter den Nationen und laßt es hören, und erhebet ein Panier; laßt es hören, verhehlet es nicht! Sprechet: Babel ist eingenommen, Bel zu Schanden geworden, Merodak bestürzt; ihre Götzenbilder sind zu Schanden geworden, ihre Götzen sind bestürzt.3Denn wider dasselbe ist eine Nation heraufgezogen von Norden her: Diese wird sein Land zur Wüste machen, daß kein Bewohner mehr darin sein wird; sowohl Menschen als Vieh sind entflohen, weggezogen.4In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht Jehova, werden die Kinder Israel kommen, sie und die Kinder Juda zusammen; fort und fort weinend werden sie gehen und Jehova, ihren Gott, suchen.5Sie werden nach Zion fragen, indem ihr Angesicht dahin gerichtet ist: Kommet und schließet euch an Jehova an mit einem ewigen Bunde, der nicht vergessen werde! -6Mein Volk war eine verlorene Schafherde: ihre Hirten leiteten sie irre auf verführerische Berge; sie gingen von Berg zu Hügel, vergaßen ihre Lagerstätte.7Alle, die sie fanden, fraßen sie; und ihre Feinde sprachen: Wir verschulden uns nicht, weil sie gegen Jehova gesündigt haben, die Wohnung der Gerechtigkeit, und gegen Jehova, die Erwartung ihrer Väter.8Flüchtet aus Babel hinaus, und ziehet aus dem Lande der Chaldäer; und seid wie die Böcke vor der Herde her!9Denn siehe, ich erwecke und führe herauf wider Babel eine Versammlung großer Nationen aus dem Lande des Nordens, und sie werden sich wider dasselbe aufstellen: Von dort aus wird es eingenommen werden. Ihre Pfeile sind wie die eines geschickten Helden, keiner kehrt leer zurück.10Und Chaldäa wird zum Raube werden; alle, die es berauben, werden satt werden, spricht Jehova.11Denn möget ihr euch auch freuen, denn möget ihr auch frohlocken, Plünderer meines Erbteils, denn möget ihr auch hüpfen wie eine dreschende junge Kuh, und wiehern gleich starken Rossen:12Sehr beschämt ist eure Mutter, zu Schanden geworden eure Gebärerin. Siehe, es ist die letzte der Nationen, eine Wüste, eine Dürre und eine Steppe.13Vor dem Grimm Jehovas wird es nicht mehr bewohnt werden, sondern eine Wüste sein ganz und gar. Ein jeder, der an Babel vorüberzieht, wird sich entsetzen und zischen über alle seine Plagen.14Stellet euch ringsum auf wider Babel, alle, die ihr den Bogen spannet; schießet nach ihm, schonet die Pfeile nicht! Denn gegen Jehova hat es gesündigt.15Erhebet ein Schlachtgeschrei gegen dasselbe ringsum! Es hat sich ergeben; gefallen sind seine Festungswerke, niedergerissen seine Mauern. Denn es ist die Rache Jehovas. Rächet euch an ihm, tut ihm, wie es getan hat!16Rottet aus Babel den Säemann aus und den, der die Sichel führt zur Erntezeit! Vor dem verderbenden Schwerte wird ein jeder zu seinem Volke sich wenden und ein jeder in sein Land fliehen.

Babylon, the cradle of worldliness and corruption, is the last of the nations to hear the judgment of the LORD. Because Jeremiah preached that the people should surrender to Nebuchadnezzar, he had been accused of supporting the Chaldeans and betraying his own people. Now, these two long prophetic chapters show us what God had taught him about Babylon. Furthermore he had already declared that if the LORD used Babylon to discipline Judah, the moment would come when, in turn, the great city would be "visited" in judgment and reduced to perpetual desolation (Jer. 25:12-14). Bel, Merodach (the god Marduk) and all her other idols were going to disappear in disgrace along with those who served them, whilst Israel and Judah would no longer be "forsaken of their God, the LORD of hosts" (Jer. 51:5). These judgments which were about to fall on Babylon would play a part in finally opening the eyes and the hearts of the people in captivity. Vv. 4, 5 show us the tears and humiliation which will accompany their return to the LORD, a prelude to their total and final deliverance. The present world is full of vain idols which will soon pass away with it. Being instructed as we are by the Word of God, may we keep ourselves from them (1 John 5:21).

Jeremia 50:17-32
17Israel ist ein versprengtes Schaf, welches Löwen verscheucht haben. Zuerst hat der König von Assyrien es gefressen, und nun zuletzt hat Nebukadrezar, der König von Babel, ihm die Knochen zermalmt.18Darum spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich suche heim den König von Babel und sein Land, gleichwie ich den König von Assyrien heimgesucht habe.19Und ich will Israel zu seiner Trift zurückbringen, daß es den Karmel und Basan beweide, und seine Seele sich sättige auf dem Gebirge Ephraim und in Gilead.20In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht Jehova, wird Israels Missetat gesucht werden, und sie wird nicht da sein, und die Sünden Judas, und sie werden nicht gefunden werden; denn ich will denen vergeben, die ich übriglasse.21Wider das Land "Doppelte Widerspenstigkeit", wider dasselbe ziehe hinauf und gegen die Bewohner von "Heimsuchung". Verwüste und vertilge hinter ihnen her, spricht Jehova, und tue nach allem, was ich dir geboten habe!22Kriegslärm im Lande und große Zertrümmerung!23Wie ist zerhauen und zertrümmert der Hammer der ganzen Erde! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den Nationen!24Ich habe dir Schlingen gelegt, und du wurdest auch gefangen, Babel, ohne daß du es wußtest; du wurdest gefunden und auch ergriffen, weil du dich wider Jehova in Krieg eingelassen hast.25Jehova hat seine Rüstkammer aufgetan und hervorgeholt die Waffen seines Grimmes; denn der Herr, Jehova der Heerscharen, hat ein Werk in dem Lande der Chaldäer.26Kommet über dasselbe von allen Seiten her, öffnet seine Scheunen, schüttet es auf wie Garbenhaufen und vertilget es; nicht bleibe ihm ein Überrest!27Erwürget alle seine Farren, zur Schlachtung sollen sie hinstürzen! Wehe über sie! Denn ihr Tag ist gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.28Horch! Flüchtlinge und Entronnene aus dem Lande Babel, um in Zion zu verkünden die Rache Jehovas, unseres Gottes, die Rache seines Tempels.29Rufet Schützen herbei wider Babel, alle, die den Bogen spannen! Belagert es ringsum, niemand entrinne! Vergeltet ihm nach seinem Werke, tut ihm nach allem, was es getan hat; denn es hat vermessen gehandelt gegen Jehova, gegen den Heiligen Israels.30Darum sollen seine Jünglinge auf seinen Straßen fallen und alle seine Kriegsmänner umkommen an selbigem Tage, spricht Jehova.31Siehe, ich will an dich, du Stolze, spricht der Herr, Jehova der Heerscharen; denn gekommen ist dein Tag, die Zeit, da ich dich heimsuche.32Dann wird die Stolze straucheln und fallen, und niemand wird sie aufrichten; und ich werde ein Feuer anzünden in ihren Städten, daß es alle ihre Umgebung verzehre.

Israel's punishment at the hands of the Chaldeans was certainly in line with God's will. But the eagerness and cruelty of the Chaldeans in carrying out this punishment was to justify the "vengeance" of which Babylon was then to be made the object. Not only that, by attacking Israel, Babylon was also fighting against the LORD (v. 24; Zech. 2:8). In particular the destruction and ransacking of the temple was a personal insult to the One who had placed His glory there. For that reason Babylon's punishment is called "the vengeance of his temple" (v. 28; Jer. 51:11).

Let us notice how many times these gloomy chapters are at the same time filled with encouragement for those amongst the people who were faithful to God. The LORD, "their Redeemer, is strong;" He takes up Israel's cause, His "scattered sheep", to save them from the mouths of the lions which are devouring them (vv. 17, 34). "In that time", His forgiveness will have wiped away all their sins: "the iniquity of Israel shall be sought for, and there shall be none; and the sins of Judah, and they shall not be found" (v. 20; cf. Num. 23:21).

Jeremia 51:27-46
27Erhebet das Panier im Lande, stoßet in die Posaune unter den Nationen! Weihet Nationen wider dasselbe, rufet wider dasselbe die Königreiche Ararat, Minni und Aschkenas herbei; bestellet Kriegsoberste wider dasselbe, lasset Rosse heraufziehen wie furchtbare Heuschrecken!28Weihet Nationen wider dasselbe, die Könige von Medien, dessen Landpfleger und alle seine Statthalter und das ganze Land ihrer Herrschaft!29Da erbebt und erzittert die Erde; denn die Gedanken Jehovas erfüllen sich wider Babel, um das Land Babel zu einer Wüste zu machen, ohne Bewohner.30Babels Helden haben aufgehört zu streiten, sie sitzen in den Bergfesten; versiegt ist ihre Kraft, sie sind zu Weibern geworden; man hat ihre Wohnungen angezündet, ihre Riegel sind zerbrochen.31Ein Läufer läuft dem anderen entgegen, und der Bote dem Boten, um dem König von Babel die Botschaft zu bringen, daß seine Stadt von allen Seiten her eingenommen ist.32Und die Übergänge sind besetzt, und die Teiche hat man mit Feuer ausgebrannt, und die Kriegsmänner sind erschrocken. -33Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie eine Tenne, zur Zeit, da man sie stampft; noch um ein Kleines, so wird die Zeit der Ernte für sie kommen.34Nebukadrezar, der König von Babel, hat mich gefressen, hat mich vernichtet, hat mich hingestellt als ein leeres Gefäß; er verschlang mich wie ein Ungeheuer, füllte seinen Bauch mit meinen Leckerbissen, stieß mich fort.35Die an mir begangene Gewalttat und mein Fleisch komme über Babel, spreche die Bewohnerin von Zion, und mein Blut über die Bewohner von Chaldäa! Spreche Jerusalem.36Darum spricht Jehova also: Siehe, ich will deine Rechtssache führen und deine Rache vollziehen, und ich werde sein Meer austrocknen und seine Quelle versiegen lassen.37Und Babel soll zum Steinhaufen, zur Wohnung der Schakale, zum Entsetzen und zum Gezisch werden, ohne Bewohner.38Sie brüllen allzumal wie junge Löwen, knurren wie die Jungen der Löwinnen.39Wenn sie erhitzt sind, richte ich ihnen ein Trinkgelage an und berausche sie, auf daß sie frohlocken, und entschlafen zu ewigem Schlafe und nicht mehr erwachen, spricht Jehova.40Gleich Fettschafen, gleich Widdern samt Böcken stürze ich sie hinab zur Schlachtung. -41Wie ist Scheschak eingenommen, und erobert der Ruhm der ganzen Erde! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den Nationen!42Das Meer ist heraufgestiegen über Babel; mit seiner Wellen Brausen ist es bedeckt.43Seine Städte sind zur Wüste geworden, ein dürres Land und eine Steppe, ein Land, worin niemand wohnt, und durch welches kein Menschenkind zieht.44Und ich werde den Bel zu Babel heimsuchen und aus seinem Maule herausnehmen, was er verschlungen hat; und nicht mehr sollen Nationen zu ihm strömen. Auch Babels Mauer ist gefallen.45Ziehet aus ihm hinaus, mein Volk, und rettet ein jeder sein Leben vor der Glut des Zornes Jehovas!46Und daß euer Herz nicht zaghaft werde, und ihr euch nicht fürchtet vor dem Gerüchte, welches im Lande vernommen wird! Denn in dem einen Jahre kommt dieses Gerücht, und in dem Jahre nachher jenes Gerücht und Gewalttat im Lande, Herrscher gegen Herrscher.

Many of the expressions found in these chapters are used again in Revelation about the future Babylon. There it is no longer a city, but a huge religious system, a Satanic counterfeit of the Church of Christ which will reach the height of its power after the latter has been taken up. As her evil doings are revealed, the divine call is heard many times: "My people, go ye out of the midst of her" (v. 45; Jer. 50:8; Jer. 51:6; Zech. 2:7; Rev. 18:4). In effect, to remain in Babylon after God has condemned her, amounts on the one hand to sharing in her sins and on the other hand to risk sharing in her judgment. A similar order is given today by the Lord to all His own who are still scattered amongst the different factions of professing Christianity: "Let everyone that nameth the name of Christ depart from iniquity" (2 Tim. 2:19). However, whilst being aware of this iniquity round about them, some believers reckon that, despite everything, they should remain in an environment which they know to be bad; they hope to use their good influence to improve the situation. This is just cherishing an illusion and at the same time considering themselves to be wiser than the One who urges them to leave it (2 Cor. 6:14-18).

Jeremia 51:47-64
47Darum siehe, Tage kommen, da ich die geschnitzten Bilder Babels heimsuchen werde; und sein ganzes Land wird beschämt werden, und alle seine Erschlagenen werden in seiner Mitte fallen.48Und Himmel und Erde, und alles, was in ihnen ist, werden jubeln über Babel; denn von Norden her kommen ihm die Verwüster, spricht Jehova.49Wie Babel darauf ausging, daß Erschlagene Israels fielen, also werden wegen Babel Erschlagene der ganzen Erde fallen. -50Ihr dem Schwert Entronnenen, gehet, bleibet nicht stehen! Gedenket Jehovas aus der Ferne, und Jerusalem komme euch in den Sinn! -51Wir sind beschämt worden, denn wir haben Verhöhnung gehört; Schmach hat unser Angesicht bedeckt; denn Fremde sind über die Heiligtümer des Hauses Jehovas gekommen. -52Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich seine geschnitzten Bilder heimsuchen werde; und tödlich Verwundete werden ächzen in seinem ganzen Lande.53Wenn auch Babel bis zum Himmel hinaufstiege und die Höhe seiner Stärke befestigte, von mir aus werden ihm Verwüster kommen, spricht Jehova.54Horch! Ein Geschrei aus Babel, und große Zertrümmerung von dem Lande der Chaldäer her.55Denn Jehova verwüstet Babel und tilgt aus demselben das laute Getöse; und es brausen seine Wogen wie große Wasser, es erschallt das Geräusch ihres Getöses.56Denn über dasselbe, über Babel, kommt ein Verwüster; und seine Helden werden gefangen, ihre Bogen sind zerbrochen. Denn ein Gott der Vergeltung ist Jehova, er wird gewißlich erstatten.57Und ich berausche seine Fürsten und seine Weisen, seine Landpfleger und seine Statthalter und seine Helden, daß sie entschlafen zu ewigem Schlafe und nicht mehr erwachen, spricht der König, Jehova der Heerscharen ist sein Name.58So spricht Jehova der Heerscharen: Die Mauern von Babel, die breiten, sollen gänzlich geschleift und seine hohen Tore mit Feuer verbrannt werden. Und so mühen sich Völker vergebens ab, und Völkerschaften fürs Feuer, und sie ermatten.59Das Wort, welches der Prophet Jeremia Seraja, dem Sohne Nerijas, des Sohnes Machsejas, gebot, als er mit Zedekia, dem König von Juda, im vierten Jahre seiner Regierung nach Babel zog; und Seraja war Reisemarschall.60Und Jeremia schrieb in ein Buch all das Unglück, welches über Babel kommen sollte, alle diese Worte, welche gegen Babel geschrieben sind.61Und Jeremia sprach zu Seraja: Wenn du nach Babel kommst, so sieh zu und lies alle diese Worte, und sprich:62Jehova, du hast gegen diesen Ort geredet, daß du ihn ausrotten werdest, so daß kein Bewohner mehr darin sei, weder Mensch noch Vieh, sondern daß er zu ewigen Wüsteneien werden solle.63Und es soll geschehen, wenn du dieses Buch zu Ende gelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf es mitten in den Euphrat64und sprich: Also wird Babel versinken und nicht wieder emporkommen wegen des Unglücks, welches ich über dasselbe bringe; und sie werden erliegen. Bis hierher die Worte Jeremias.

"Remember the LORD afar off, and let Jerusalem come into your mind" (v. 50). The faithful remnant were not asked to leave the corrupt environment of Babylon without knowing where to go. In order to take that courageous step the people had to be attracted away by deep affections (Ps. 137:5-6). Similarly today, the believer is invited to go forth from the religious camp of Christian profession "unto Him", to the Lord Jesus, who is present in the midst of the "two or three" who are gathered in His name (Heb. 13:13).

When He has finished the accounts of all His judgments, the LORD signs them with a fearful name: "The LORD God of recompenses" (v. 56). However, one amazing fact is that these words of judgment against Babylon come before the account of the destruction of the temple in ch. 52. The downfall of the Babylonian idols has to be announced before the destruction of the temple has taken place (vv. 47, 52). In this way nobody could think that these idols are really more powerful than the God of Israel. Seven years before the capture of Jerusalem all these words were to be written in a book. And this book, after it was read, was to be thrown into the midst of the Euphrates by Seraiah, Baruch's brother, as a sign that Babylon would be swallowed up.

Jeremia 52:1-16
1Einundzwanzig Jahre war Zedekia alt, als er König wurde, und er regierte elf Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hamutal, die Tochter Jeremias, von Libna.2Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nach allem, was Jojakim getan hatte.3Denn wegen des Zornes Jehovas erging es Jerusalem und Juda also, bis er sie weggeworfen hatte von seinem Angesicht. Und Zedekia empörte sich gegen den König von Babel.4Und es geschah im neunten Jahre seiner Regierung, im zehnten Monat, am Zehnten des Monats, da kamen Nebukadrezar, der König von Babel, er und sein ganzes Heer, wider Jerusalem und lagerten sich wider dasselbe; und sie bauten Belagerungstürme wider dasselbe ringsumher.5Und die Stadt kam in Belagerung bis in das elfte Jahr des Königs Zedekia.6Im vierten Monat, am Neunten des Monats, da nahm der Hunger in der Stadt überhand; und es war kein Brot mehr da für das Volk des Landes.7Und die Stadt wurde erbrochen, und alle Kriegsmänner flohen und zogen des Nachts aus der Stadt hinaus auf dem Wege durch das Tor, welches zwischen den beiden Mauern bei dem Garten des Königs war (die Chaldäer aber waren rings um die Stadt her); und sie zogen den Weg zur Ebene.8Aber das Heer der Chaldäer jagte dem König nach, und sie erreichten Zedekia in den Ebenen von Jericho; und sein ganzes Heer zerstreute sich von ihm weg.9Und sie ergriffen den König und führten ihn hinauf zu dem König von Babel, nach Ribla im Lande Hamath; und er sprach das Urteil über ihn.10Und der König von Babel schlachtete die Söhne Zedekias vor seinen Augen, und er schlachtete auch alle Fürsten von Juda zu Ribla.11Und er blendete die Augen Zedekias und band ihn mit ehernen Fesseln; und der König von Babel brachte ihn nach Babel und setzte ihn in Gewahrsam bis zum Tage seines Todes.12Und im fünften Monat, am Zehnten des Monats, das war das neunzehnte Jahr des Königs Nebukadrezar, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der vor dem König von Babel stand, nach Jerusalem;13und er verbrannte das Haus Jehovas und das Haus des Königs; und alle Häuser von Jerusalem und jedes große Haus verbrannte er mit Feuer.14Und das ganze Heer der Chaldäer, welches bei dem Obersten der Leibwache war, riß alle Mauern von Jerusalem ringsum nieder.15Und von den Geringen des Volkes und den Rest des Volkes, die in der Stadt Übriggebliebenen, und die Überläufer, die zum König von Babel übergelaufen waren, und den Rest der Menge führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, hinweg.16Aber von den Geringen des Landes ließ Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, zurück zu Weingärtnern und zu Ackersleuten.

This ch. 52 is not part of "the words of Jeremiah" (Jer. 51:64). Just as in Jeremiah 39, it reveals the events which put paid to the kingdom of Judah, and it closely follows 2 Kings 25.

The judgment hour has arrived; it strikes both Jerusalem and her temple (vv. 17-23), both her king and her inhabitants. The city is captured. Zedekiah and his army try and flee to escape the net which is closing in on them. But it is God they are dealing with and not the Chaldeans. Having been brought before Nebuchadnezzar at Riblah, the wretched king of Judah has his eyes put out, a punishment reserved for low-class criminals, and bound by a brass chain he is led off into exile. Right to the end of his miserable life, the atrocious spectacle of his sons being butchered will remain with him as the last thing he saw. One month later the captain of the guard returns to Jerusalem to burn and systematically dismantle the rebel city and sort out the population. V. 15 mentions some of the deserters. Some however had listened to Jeremiah.

These things are written (and repeated) not for their historical interest; rather for the instruction of our souls, to serve as a warning to us (1 Cor. 10:11). "Ye therefore, beloved, seeing ye know these things before, beware . . ." (2 Peter 3:17-18).

Jeremia 52:17-34
17Und die Chaldäer zerschlugen die ehernen Säulen, die am Hause Jehovas waren, und die Gestelle und das eherne Meer, welche im Hause Jehovas waren; und sie führten alles Erz davon nach Babel.18Und sie nahmen die Töpfe weg und die Schaufeln und die Lichtmesser und die Sprengschalen und die Schalen und alle ehernen Geräte, womit man den Dienst verrichtete.19Auch die Becken und die Räucherpfannen und die Sprengschalen und die Töpfe und die Leuchter und die Schalen und die Spendschalen, was von Gold war, das Gold, und was von Silber war, das Silber, nahm der Oberste der Leibwache weg.20Die zwei Säulen, das eine Meer und die zwölf ehernen Rinder, welche unter demselben waren, und die Gestelle, welche der König Salomo für das Haus Jehovas gemacht hatte: das Erz aller dieser Geräte war nicht zu wägen.21Und die Säulen: achtzehn Ellen war die Höhe der einen Säule, und ein Faden von zwölf Ellen umfaßte sie; und ihre Dicke war vier Finger, sie war hohl.22Und ein Kapitäl von Erz war darauf, und die Höhe des einen Kapitäls war fünf Ellen; und ein Netzwerk und Granatäpfel waren an dem Kapitäl ringsum: alles von Erz; und desgleichen war die andere Säule, und Granatäpfel daran.23Und der Granatäpfel waren sechsundneunzig nach den vier Winden hin; aller Granatäpfel waren hundert am Netzwerk ringsum.24Und der Oberste der Leibwache nahm Scheraja, den Oberpriester, und Zephanja, den zweiten Priester, und die drei Hüter der Schwelle:25und aus der Stadt nahm er einen Kämmerer, der über die Kriegsleute bestellt war, und sieben Männer von denen, welche das Angesicht des Königs sahen, die in der Stadt vorgefunden wurden, und den Schreiber des Heerobersten, welcher das Volk des Landes zum Heere aushob, und sechzig Mann von dem Volke des Landes, die in der Stadt vorgefunden wurden.26Und Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, nahm sie und brachte sie zu dem König von Babel nach Ribla.27Und der König von Babel erschlug sie und tötete sie zu Ribla im Lande Hamath. Und so wurde Juda aus seinem Lande weggeführt.28Dies ist das Volk, welches Nebukadrezar weggeführt hat: Im siebten Jahre dreitausenddreiundzwanzig Juden;29im achtzehnten Jahre Nebukadrezars achthundertzweiunddreißig Seelen aus Jerusalem;30im dreiundzwanzigsten Jahre Nebukadrezars führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, von den Juden siebenhundertfünfundvierzig Seelen weg; aller Seelen waren viertausendsechshundert.31Und es geschah im siebenunddreißigsten Jahre der Wegführung Jojakins, des Königs von Juda, im zwölften Monat, am Fünfundzwanzigsten des Monats, da erhob Ewil-Merodak, der König von Babel, im ersten Jahre seiner Regierung das Haupt Jojakins, des Königs von Juda, und führte ihn aus dem Gefängnis.32Und er redete gütig mit ihm und setzte seinen Stuhl über den Stuhl der Könige, die bei ihm in Babel waren;33und er veränderte die Kleider seines Gefängnisses. Und Jojakin aß beständig vor ihm alle Tage seines Lebens;34und sein Unterhalt: Ein beständiger Unterhalt wurde ihm von dem König von Babel gegeben, soviel er täglich bedurfte, bis zum Tage seines Todes, alle Tage seines Lebens.

Reading of the ransacking of the house of the LORD and thinking of the Chaldeans breaking up and carrying away its beautiful and mighty pillars, we are filled with sadness when we think of what has become of Israel's testimony to the nations. But how can this compare with the LORD's feelings at the destruction of the house on which He had placed His name and at the downfall of Jerusalem! (1 Kings 9:6-9). In contrast, what value there is in the promises of the Lord to the overcomer at Philadelphia! "Him that overcometh will I make a pillar in the temple of my God, and I will write upon him the name of my God and the name of the . . . new Jerusalem . . . and my new name" (Rev. 3:12). Dear friends, as we finish reading this book of Jeremiah, let us ask the Lord to make us an overcomer, namely to keep His Word and not to deny His name, until His return.

God does not allow the book to close on a sad note. The grace shown to Jehoiachin by Nebuchadnezzar's successor (vv. 31-34) is a testimony to the care which the LORD never ceases to show to the feeble remnant of His people.

Klagelieder 1:1-11
1Wie sitzt einsam die volkreiche Stadt, ist einer Witwe gleich geworden die Große unter den Nationen; die Fürstin unter den Landschaften ist zinsbar geworden!2Bitterlich weint sie des Nachts, und ihre Tränen sind auf ihren Wangen; sie hat keinen Tröster unter allen, die sie liebten; alle ihre Freunde haben treulos an ihr gehandelt, sind ihr zu Feinden geworden.3Juda ist ausgewandert vor Elend und vor schwerer Dienstbarkeit; es wohnt unter den Nationen, hat keine Ruhe gefunden; seine Verfolger haben es in der Bedrängnis ergriffen.4Die Wege Zions trauern, weil niemand zum Feste kommt; alle ihre Tore sind öde; ihre Priester seufzen; ihre Jungfrauen sind betrübt, und ihr selbst ist es bitter.5Ihre Bedränger sind zum Haupte geworden, ihre Feinde sind wohlgemut; denn Jehova hat sie betrübt wegen der Menge ihrer Übertretungen; vor dem Bedränger her sind ihre Kinder in Gefangenschaft gezogen.6Und von der Tochter Zion ist all ihre Pracht gewichen; ihre Fürsten sind wie Hirsche geworden, die keine Weide finden, und kraftlos gingen sie vor dem Verfolger einher.7In den Tagen ihres Elends und ihres Umherirrens gedenkt Jerusalem all ihrer Kostbarkeiten, die seit den Tagen der Vorzeit waren, da nun ihr Volk durch die Hand des Bedrängers gefallen ist und sie keinen Helfer hat: Die Bedränger sehen sie an, spotten ihres Feierns.8Jerusalem hat schwer gesündigt, darum ist sie wie eine Unreine geworden; alle, die sie ehrten, verachten sie, weil sie ihre Blöße gesehen haben; auch sie selbst seufzt und wendet sich ab.9Ihre Unreinigkeit ist an ihren Säumen; sie hat ihr Ende nicht bedacht und ist wunderbar heruntergekommen: Da ist niemand, der sie tröste. Sieh, Jehova, mein Elend, denn der Feind hat großgetan!10Der Bedränger hat seine Hand ausgebreitet über alle ihre Kostbarkeiten; denn sie hat gesehen, daß Nationen in ihr Heiligtum gekommen sind, von welchen du geboten hast: Sie sollen nicht in deine Versammlung kommen!11All ihr Volk seufzt, sucht nach Brot; sie geben ihre Kostbarkeiten für Speise hin, um sich zu erquicken. Sieh, Jehova, und schaue, daß ich verachtet bin!

The Lamentations of Jeremiah express the suffering of the prophet in the face of the events mentioned in the last chapter of his book, namely the capture and destruction of Jerusalem by Nebuchadnezzar's army. However, as with all prophecy, the full significance of all this extends far beyond the attendant circumstances, and the Holy Spirit takes us in these chapters right up to the time of the "great tribulation" through which Israel will have to pass.

It is touching to see Jeremiah taking the leading role in Jerusalem's humiliation and identifying himself with the people who are under God's judgment, even though he himself was innocent. The disaster which he had never ceased to proclaim, and which the people had not wanted to believe, has now come to pass. Anyone else would certainly have said: "I warned you! If only you had listened to me!" God's servant does not try to get one up in that way. Quite the opposite! Jerusalem, who can no longer find anyone to help her (v. 7; Isa. 51:18-19) nor anyone to comfort her (vv. 2, 9, 17, 21) in the day of her distress, has now in Jeremiah (a type of Christ) the most faithful of friends and the most ardent of intercessors (Prov. 17:17).

Klagelieder 1:12-22
12Merket ihr es nicht, alle, die ihr des Weges ziehet? Schauet und sehet, ob ein Schmerz sei wie mein Schmerz, der mir angetan worden, mir, die Jehova betrübt hat am Tage seiner Zornglut.13Aus der Höhe hat er ein Feuer in meine Gebeine gesandt, daß es sie überwältigte; ein Netz hat er meinen Füßen ausgebreitet, hat mich zurückgewendet; er hat mich zur Wüste gemacht, siech den ganzen Tag.14Angeschirrt durch seine Hand ist das Joch meiner Übertretungen: Sie haben sich verflochten, sind auf meinen Hals gekommen; er hat meine Kraft gebrochen. Der Herr hat mich in Hände gegeben, daß ich mich nicht aufrichten kann.15Der Herr hat alle meine Starken weggerafft in meiner Mitte; er hat ein Fest wider mich ausgerufen, um meine Jünglinge zu zerschmettern; der Herr hat der Jungfrau, der Tochter Juda, die Kelter getreten.16Darüber weine ich, rinnt mein Auge, mein Auge von Wasser; denn fern von mir ist ein Tröster, der meine Seele erquicken könnte; meine Kinder sind vernichtet, denn der Feind hat obgesiegt.17Zion breitet ihre Hände aus: Da ist niemand, der sie tröste. Jehova hat seine Bedränger ringsum gegen Jakob entboten; wie eine Unreine ist Jerusalem unter ihnen geworden.18Jehova ist gerecht, denn ich bin widerspenstig gegen seinen Mund gewesen. Höret doch, ihr Völker alle, und sehet meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und meine Jünglinge sind in die Gefangenschaft gezogen.19Ich rief meinen Liebhabern, sie aber betrogen mich; meine Priester und meine Ältesten sind in der Stadt verschieden, als sie für sich Speise suchten, damit sie ihre Seele erquicken möchten.20Sieh, Jehova, wie mir angst ist! Meine Eingeweide wallen, mein Herz wendet sich um in meinem Innern; denn ich bin sehr widerspenstig gewesen. Draußen hat mich das Schwert der Kinder beraubt, drinnen ist es wie der Tod.21Sie haben gehört, daß ich seufzte: Ich habe niemand, der mich tröstet! Alle meine Feinde haben mein Unglück gehört, haben sich gefreut, daß du es getan hast. Führst du den Tag herbei, den du verkündigt hast, so werden sie sein wie ich.22Laß alle ihre Bosheit vor dein Angesicht kommen und tue ihnen, wie du mir getan hast wegen aller meiner Übertretungen; denn viele sind meiner Seufzer, und mein Herz ist siech.

"Is it nothing to you, all ye that pass by," cries Jerusalem in the midst of her distress (v. 12). How many times we pass by without bothering to consider the suffering of others! (v. 21). How many precious occasions we have missed to express a little sympathy! Let us ask the Lord to give us more responsive hearts, so that we can better understand the problems of those around us and bring them real comfort from God.

We can but think of the cross in the presence of this unequalled suffering inflicted by the wrath of God (v. 12). But Christ did "nothing amiss" whereas Jeremiah speaks for Jerusalem who, like the thief, recognises that she has fully deserved what she received (v. 18; Luke 23:41). We can also see the crowd of those "that passed by" before the crucified Saviour (Matt. 27:39). Amongst these passers by – and today there are still those who would pass by the cross – were some that were hostile, some mockers, but above all people who did not care. This question is meant for them. Dear friend, the Lord Jesus suffered for your salvation. Don't you care about it? Does it mean nothing to you?

Klagelieder 2:1-10
1Wie umwölkt der Herr in seinem Zorne die Tochter Zion! Er hat die Herrlichkeit Israels vom Himmel zur Erde geworfen, und hat des Schemels seiner Füße nicht gedacht am Tage seines Zornes.2Der Herr hat schonungslos vernichtet alle Wohnstätten Jakobs; er hat in seinem Grimme niedergerissen die Festen der Tochter Juda; zu Boden geworfen, entweiht hat er das Königtum und seine Fürsten.3In Zornesglut hat er abgehauen jedes Horn Israels; er hat seine Rechte zurückgezogen vor dem Feinde, und hat Jakob in Brand gesteckt wie ein flammendes Feuer, das ringsum frißt.4Seinen Bogen hat er gespannt wie ein Feind, hat mit seiner Rechten sich hingestellt wie ein Gegner und alle Lust der Augen getötet; in das Zelt der Tochter Zion hat er seinen Grimm ausgegossen wie Feuer.5Der Herr ist wie ein Feind geworden, er hat Israel vernichtet, vernichtet alle ihre Paläste, seine Festen zerstört; und bei der Tochter Juda hat er Seufzen und Stöhnen gemehrt.6Und er hat sein Gehege zerwühlt wie einen Garten, hat den Ort seiner Festversammlung zerstört; Jehova machte in Zion Fest und Sabbath vergessen; und in seines Zornes Grimm verschmähte er König und Priester.7Der Herr hat seinen Altar verworfen, sein Heiligtum verschmäht; er hat die Mauern ihrer Prachtgebäude der Hand des Feindes preisgegeben: Sie haben im Hause Jehovas Lärm erhoben wie an einem Festtage.8Jehova hat sich vorgenommen, die Mauer der Tochter Zion zu zerstören; er zog die Meßschnur, wandte seine Hand vom Verderben nicht ab; und Wall und Mauer hat er trauern lassen: Zusammen liegen sie kläglich da.9In die Erde gesunken sind ihre Tore, zerstört und zerschlagen hat er ihre Riegel; ihr König und ihre Fürsten sind unter den Nationen, kein Gesetz ist mehr; auch ihre Propheten erlangen kein Gesicht von Jehova.10Verstummt sitzen auf der Erde die Ältesten der Tochter Zion; sie haben Staub auf ihr Haupt geworfen, Sacktuch sich umgegürtet; die Jungfrauen Jerusalems haben ihr Haupt zur Erde gesenkt.

In ch. 1 the enemies of Jerusalem were held responsible for all her troubles. From now on, all that has happened is seen as the work of the Lord and of Him alone. May we also learn to recognise the One who disciplines us, sometimes to punish us, but always to bless us in the end. Instead of being stopped in our Christian life by the means which God uses to achieve this: worries about health and money, annoying things which crop up at work . . . instead of seeking merely to be relieved of them as soon as possible, let us humble ourselves under the mighty hand of God and cast all our cares on Him, for He cares about us (1 Peter 5:6-7).

Jerusalem makes a full inventory of the disaster which has befallen her. Her king, her priests and her prophets have either been taken captive or massacred, her solemn forms of worship have been abolished, her walls ruined. Nothing has been spared, not even the most sacred things: the altar and the sanctuary have been defiled (1:10) and wrecked, and the precious objects taken away to Babylon right down to the ark itself, "His footstool" (v. 1; Ps. 132:7), along with the law which was contained in it! (v. 9; 1 Kings 8:9). It disappears for ever, proof that God was breaking off the relations with His guilty people, which had been based on it.

Klagelieder 2:11-22
11Durch Tränen vergehen meine Augen, meine Eingeweide wallen, meine Leber hat sich zur Erde ergossen: wegen der Zertrümmerung der Tochter meines Volkes, weil Kind und Säugling auf den Straßen der Stadt verschmachten.12Zu ihren Müttern sagen sie: Wo ist Korn und Wein? indem sie wie tödlich Verwundete hinschmachten auf den Straßen der Stadt, indem ihre Seele sich ergießt in den Busen ihrer Mütter.13Was soll ich dir bezeugen, was dir vergleichen, Tochter Jerusalem? Was soll ich dir gleichstellen, daß ich dich tröste, du Jungfrau, Tochter Zion? Denn deine Zertrümmerung ist groß wie das Meer: Wer kann dich heilen?14Nichtiges und Ungereimtes haben deine Propheten dir geschaut; und sie deckten deine Ungerechtigkeit nicht auf, um deine Gefangenschaft zu wenden; sondern sie schauten dir Aussprüche der Nichtigkeit und der Vertreibung.15Alle, die des Weges ziehen, schlagen über dich die Hände zusammen, sie zischen und schütteln ihren Kopf über die Tochter Jerusalem: "Ist das die Stadt, von der man sagte: Der Schönheit Vollendung, eine Freude der ganzen Erde?"16Alle deine Feinde sperren ihren Mund über dich auf, sie zischen und knirschen mit den Zähnen; sie sprechen: Wir haben sie verschlungen; fürwahr, dies ist der Tag, den wir erhofft haben: Wir haben ihn erreicht, gesehen!17Jehova hat getan, was er beschlossen, hat sein Wort erfüllt, das er von den Tagen der Vorzeit her entboten hat. Er hat schonungslos niedergerissen und den Feind sich über dich freuen lassen, hat das Horn deiner Bedränger erhöht.18Ihr Herz schreit zu dem Herrn. Du Mauer der Tochter Zion, laß, einem Bache gleich, Tränen rinnen Tag und Nacht; gönne dir keine Rast, deinem Augapfel keine Ruhe!19Mache dich auf, klage in der Nacht beim Beginn der Nachtwachen, schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn; hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder, die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken!20Sieh, Jehova, und schaue, wem du also getan hast! Sollen Weiber ihre Leibesfrucht essen, die Kindlein, welche sie auf den Händen tragen? Sollen im Heiligtum des Herrn ermordet werden Priester und Prophet?21Knaben und Greise liegen am Boden auf den Straßen; meine Jungfrauen und meine Jünglinge sind durchs Schwert gefallen; hingemordet hast du am Tage deines Zornes, geschlachtet ohne Schonung.22Meine Schrecknisse hast du von allen Seiten herbeigerufen wie an einem Festtage, und nicht einer entrann oder blieb übrig am Tage des Zornes Jehovas; die ich auf den Händen getragen und erzogen habe, mein Feind hat sie vernichtet.

How great is the prophet's desolation at the picture portrayed in the previous verses. He cannot stop his tears from flowing in the presence of the ruin which is "great like the sea" (v. 13). The Lord Jesus also wept over Jerusalem, as He knew in advance what the consequences of His rejection would be for the guilty city (Luke 19:41 . . .).

If the kings, the princes, the priests, the false prophets (v. 14) and the majority of the people deserved these blows which befell them, there are also many others who suffer without being directly responsible. Babies die of hunger; old people and young children collapse in the streets from lack of food (vv. 11, 19, 21). However, Jeremiah does not ask for any reason why. He puts himself "in the breach" (Ps. 106:23) on the behalf of the people whom he loves.

Vv. 15, 16 again present to us those who "pass by". But here it is not only a matter of indifference, as in Lam. 1:12. This time they wag their heads, gnash their teeth, stare shamelessly, hurl insults and scorn. The Lord Jesus, the holy Victim, during those hours of His crucifixion, experienced all these expressions of man's wickedness (Ps. 22:7-8; Ps. 35:21).

Klagelieder 3:1-24
1Ich bin der Mann, der Elend gesehen durch die Rute seines Grimmes.2Mich hat er geleitet und geführt in Finsternis und Dunkel.3Nur gegen mich kehrt er immer wieder seine Hand den ganzen Tag.4Er hat verfallen lassen mein Fleisch und meine Haut, meine Gebeine hat er zerschlagen.5Bitterkeit und Mühsal hat er wider mich gebaut und mich damit umringt.6Er ließ mich wohnen in Finsternissen, gleich den Toten der Urzeit.7Er hat mich umzäunt, daß ich nicht herauskommen kann; er hat schwer gemacht meine Fesseln.8Wenn ich auch schreie und rufe, so hemmt er mein Gebet.9Meine Wege hat er mit Quadern vermauert, meine Pfade umgekehrt.10Ein lauernder Bär ist er mir, ein Löwe im Versteck.11Er hat mir die Wege entzogen und hat mich zerfleischt, mich verwüstet.12Er hat seinen Bogen gespannt und mich wie ein Ziel dem Pfeile hingestellt.13Er ließ in meine Nieren dringen die Söhne seines Köchers.14Meinem ganzen Volke bin ich zum Gelächter geworden, bin ihr Saitenspiel den ganzen Tag.15Mit Bitterkeiten hat er mich gesättigt, mit Wermut mich getränkt.16Und er hat mit Kies meine Zähne zermalmt, hat mich niedergedrückt in die Asche.17Und du verstießest meine Seele vom Frieden, ich habe des Guten vergessen.18Und ich sprach: Dahin ist meine Lebenskraft und meine Hoffnung auf Jehova.19Gedenke meines Elends und meines Umherirrens, des Wermuts und der Bitterkeit!20Beständig denkt meine Seele daran und ist niedergebeugt in mir.21Dies will ich mir zu Herzen nehmen, darum will ich hoffen:22Es sind die Gütigkeiten Jehovas, daß wir nicht aufgerieben sind; denn seine Erbarmungen sind nicht zu Ende;23sie sind alle Morgen neu, deine Treue ist groß.24Jehova ist mein Teil, sagt meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.

With ch. 3 we reach the heart of this little book and at the same time the depths of the prophet's distress. Although he is innocent, Jeremiah personally takes the iniquities of his people upon himself, so that the punishment is seen as also falling on him alone: "I am the man that hath seen affliction by the rod of his wrath . . ." (v. 1). He thus represents the Lord Jesus accomplishing atonement for our sins. The sufferings endured on the cross for man, which vv. 14, 30 remind us of (cf. Ps. 69:12; Isa. 50:6 respectively) were followed during the three hours of darkness by the sufferings which God inflicted upon Him when He dealt with Him as with sin itself. These terrible expressions of His wrath were all to be suffered by the Saviour (cf. v. 8; Ps. 22:2). And yet His faith and hope did not falter for a moment; in contrast, Jeremiah's deserted him (v. 18).

However, from v. 21 onwards, the afflicted one looks for help from the very One who was afflicting him. Now his obedient and trusting faith leads him to find the marvellous compassion of the LORD, which are "new every morning" (v. 23).

Klagelieder 3:25-51
25Gütig ist Jehova gegen die, welche auf ihn harren, gegen die Seele, die nach ihm trachtet.26Es ist gut, daß man still warte auf die Rettung Jehovas.27Es ist dem Manne gut, daß er das Joch in seiner Jugend trage.28Er sitze einsam und schweige, weil er es ihm auferlegt hat;29er lege seinen Mund in den Staub; vielleicht gibt es Hoffnung.30Dem, der ihn schlägt, reiche er den Backen dar, werde mit Schmach gesättigt.31Denn der Herr verstößt nicht ewiglich;32sondern wenn er betrübt hat, erbarmt er sich nach der Menge seiner Gütigkeiten.33Denn nicht von Herzen plagt und betrübt er die Menschenkinder.34Daß man alle Gefangenen der Erde unter seinen Füßen zertrete,35das Recht eines Mannes beuge vor dem Angesicht des Höchsten,36einem Menschen Unrecht tue in seiner Streitsache: Sollte der Herr nicht darauf achten?37Wer ist, der da sprach, und es geschah, ohne daß der Herr es geboten?38Das Böse und das Gute, geht es nicht aus dem Munde des Höchsten hervor?39Was beklagt sich der lebende Mensch? Über seine Sünden beklage sich der Mann!40Prüfen und erforschen wir unsere Wege, und laßt uns zu Jehova umkehren!41Laßt uns unser Herz samt den Händen erheben zu Gott im Himmel!42Wir, wir sind abgefallen und sind widerspenstig gewesen; du hast nicht vergeben.43Du hast dich in Zorn gehüllt und hast uns verfolgt; du hast hingemordet ohne Schonung.44Du hast dich in eine Wolke gehüllt, so daß kein Gebet hindurchdrang.45Du hast uns zum Kehricht und zum Ekel gemacht inmitten der Völker.46Alle unsere Feinde haben ihren Mund gegen uns aufgesperrt.47Grauen und Grube sind über uns gekommen, Verwüstung und Zertrümmerung.48Mit Wasserbächen rinnt mein Auge wegen der Zertrümmerung der Tochter meines Volkes.49Mein Auge ergießt sich ruhelos und ohne Rast,50bis Jehova vom Himmel herniederschaue und dareinsehe.51Mein Auge schmerzt mich wegen aller Töchter meiner Stadt.

In order that testing might never lead us to doubt God's love, the prophet is now quick to add that "he doth not afflict willingly nor grieve the children of men" (v. 33). This is especially true of those who are His redeemed! 1 Peter 1:6 confirms that He only does it "for a season" and only "if need be". Now testing is often necessary to break our own will when we have allowed it to develop. That is why it is good for a man "to bear the yoke in his youth" (v. 27). Working hard at being obedient when one is still a child and learning to do as one is told in the family home is a way of preparing oneself to accept the authority of the Lord for all one's life.

For us also, testing is often an opportunity to examine ourselves: "Let us search and try our ways . . ." (v. 40). We will thus be able to acknowledge with the author of Psalm 119: "It is good for me that I have been afflicted" (v. 71).

"Thou hast made us as the off-scouring and refuse in the midst of the people" (v. 45). Paul uses the same comparison, but not to complain about it (1 Cor. 4:13). The service of the evangelist and the love of the saints allowed him freely to accept that situation.

Klagelieder 3:52-66; Klagelieder 4:1-6
52Wie einen Vogel haben mich heftig gejagt, die ohne Ursache meine Feinde sind.53Sie haben mein Leben in die Grube hinein vernichtet und Steine auf mich geworfen.54Wasser strömten über mein Haupt; ich sprach: Ich bin abgeschnitten!55Jehova, ich habe deinen Namen angerufen aus der tiefsten Grube.56Du hast meine Stimme gehört; verbirg dein Ohr nicht vor meinem Seufzen, meinem Schreien!57Du hast dich genaht an dem Tage, da ich dich anrief; du sprachst: Fürchte dich nicht!58Herr, du hast die Rechtssachen meiner Seele geführt, hast mein Leben erlöst.59Jehova, du hast meine Bedrückung gesehen; verhilf mir zu meinem Rechte!60Du hast gesehen alle ihre Rache, alle ihre Anschläge gegen mich.61Jehova, du hast ihr Schmähen gehört, alle ihre Anschläge wider mich,62das Gerede derer, die wider mich aufgestanden sind, und ihr Sinnen wider mich den ganzen Tag.63Schaue an ihr Sitzen und ihr Aufstehen! Ich bin ihr Saitenspiel.64Jehova, erstatte ihnen Vergeltung nach dem Werke ihrer Hände!65Gib ihnen Verblendung des Herzens, dein Fluch komme über sie!66Verfolge sie im Zorne und tilge sie unter Jehovas Himmel hinweg!
1Wie ward verdunkelt das Gold, verändert das gute, feine Gold! Wie wurden verschüttet die Steine des Heiligtums an allen Straßenecken!2Die Kinder Zions, die kostbaren, die mit gediegenem Golde aufgewogenen, wie sind sie irdenen Krügen gleichgeachtet, dem Werke von Töpferhänden!3Selbst Schakale reichen die Brust, säugen ihre Jungen; die Tochter meines Volkes ist grausam geworden wie die Strauße in der Wüste.4Die Zunge des Säuglings klebt vor Durst an seinem Gaumen; die Kinder fordern Brot, niemand bricht es ihnen.5Die von Leckerbissen aßen, verschmachten auf den Straßen; die auf Karmesin getragen wurden, liegen auf Misthaufen.6Und die Schuld der Tochter meines Volkes ist größer geworden als die Sünde Sodoms, welches plötzlich umgekehrt wurde, ohne daß Hände dabei tätig waren.

We remember the terrible pit into which Jeremiah was thrown by those who were his "enemies . . . without cause". It inspired the verses from v. 52 onwards and it illustrates the terrors of death into which the Saviour, for His part, actually entered (Jonah 2:3).

However, vv. 55-58 could be the experience of anyone groaning under the burden of their sins and coming to a realisation of what the Lord has done for them.

Ch. 4 contrasts the present state of Jerusalem with the condition she had been in before. In the times of her prosperity everything looked beautiful. The sons of Zion were "comparable to fine gold". Notice it is only comparable, for when the testing is over, as with the refiner's fire, everything has been consumed, whereas genuine gold remains there inviolate. Yes, it was sadly just a deceptive glitter. Let us remember that; it is always the testing which does away with external appearances and reveals the true state of the heart. The cruelty (v. 3), the absence of all compassion (v. 4), the disgusting selfishness which results in the most abominable acts (v. 10), are now what appear as the bare facts about the inhabitants of Jerusalem. God reveals what was in the depth of their hearts and His judgment fire left nothing of their false devotion.

Klagelieder 4:7-22
7Ihre Fürsten waren reiner als Schnee, weißer als Milch; röter waren sie am Leibe als Korallen, wie Saphir ihre Gestalt.8Dunkler als Schwärze ist ihr Aussehen, man erkennt sie nicht auf den Straßen; ihre Haut klebt an ihrem Gebein, ist dürr geworden wie Holz.9Die vom Schwert Erschlagenen sind glücklicher als die vom Hunger Getöteten, welche hinschmachten, durchbohrt vom Mangel an Früchten des Feldes.10Die Hände barmherziger Weiber haben ihre Kinder gekocht; sie wurden ihnen zur Speise bei der Zertrümmerung der Tochter meines Volkes.11Jehova hat seinen Grimm vollendet, seine Zornglut ausgegossen; und er hat in Zion ein Feuer angezündet, das seine Grundfesten verzehrt hat.12Die Könige der Erde hätten es nicht geglaubt, noch alle Bewohner des Erdkreises, daß Bedränger und Feind in die Tore Jerusalems kommen würden.13Es ist wegen der Sünden seiner Propheten, der Missetaten seiner Priester, welche in seiner Mitte das Blut der Gerechten vergossen haben.14Sie irrten blind auf den Straßen umher; sie waren mit Blut befleckt, so daß man ihre Kleider nicht anrühren mochte.15"Weichet! Unrein!" rief man ihnen zu; "Weichet, weichet, rühret nicht an!" Wenn sie flüchteten, so irrten sie umher; man sagte unter den Nationen: Sie sollen nicht länger bei uns weilen!16Jehovas Angesicht hat sie zerstreut, er schaut sie nicht mehr an. Auf die Priester hat man keine Rücksicht genommen, an Greisen nicht Gnade geübt.17Noch schmachten unsere Augen nach unserer nichtigen Hilfe; in unserem Warten warten wir auf ein Volk, das nicht retten wird.18Sie stellen unseren Schritten nach, daß wir auf unseren Straßen nicht gehen können. Unser Ende ist nahe, voll sind unsere Tage; ja, unser Ende ist gekommen.19Unsere Verfolger waren schneller als die Adler des Himmels; sie jagten uns nach auf den Bergen, in der Wüste lauerten sie auf uns.20Unser Lebensodem, der Gesalbte Jehovas, wurde in ihren Gruben gefangen, von welchem wir sagten: In seinem Schatten werden wir leben unter den Nationen.21Sei fröhlich und freue dich, Tochter Edom, Bewohnerin des Landes Uz! Auch an dich wird der Becher kommen; du wirst trunken werden und dich entblößen.22Zu Ende ist deine Schuld, Tochter Zion! Er wird dich nicht mehr wegführen. er wird deine Missetat heimsuchen, Tochter Edom, er wird deine Sünden aufdecken.

The corruption in Israel even reached the Nazarites, in other words those who (like Christians today) should stand out as different by the purity of their behaviour and their complete separation to God. They represent the very depth of degradation. "They are not known in the streets" (v. 8). There is no longer anything which distinguishes them from all the other wretched inhabitants of Jerusalem! Let us ask ourselves to what extent our behaviour in the world makes us recognized as truly being set apart for the Lord.

And what about those who were responsible for looking after the people, namely the prophets and the priests. They had shed the blood of the just! (v. 13). Jeremiah's experience confirmed that (Jer. 26:8).

"Our end is near . . . our end is come", say the afflicted of the people (v. 18) after having waited uselessly for "vain help" and having realised that nobody could save them (v. 17). Now, this is the moment when God declares: "The punishment of thine iniquity is accomplished" (v. 22; cf. Isaiah 40:1-2). It will be Edom's turn now to undergo punishment. It is always so. When it has become clear that nothing can come to our aid and that we are at the end of our own strength, the moment has arrived for God sovereignly to intervene and save us.

Klagelieder 5:1-22
1Gedenke, Jehova, dessen, was uns geschehen! Schaue her und sieh unsere Schmach!2Unser Erbteil ist Fremden zugefallen, unsere Häuser Ausländern.3Wir sind Waisen, ohne Vater; unsere Mütter sind wie Witwen.4Unser Wasser trinken wir um Geld, unser Holz bekommen wir gegen Zahlung.5Unsere Verfolger sind uns auf dem Nacken; wir ermatten, man läßt uns keine Ruhe.6Ägypten reichen wir die Hand, und Assyrien, um mit Brot gesättigt zu werden.7Unsere Väter haben gesündigt, sie sind nicht mehr; wir, wir tragen ihre Missetaten.8Knechte herrschen über uns; da ist niemand, der uns aus ihrer Hand reiße.9Wir holen unser Brot mit Gefahr unseres Lebens, wegen des Schwertes der Wüste.10Vor den Gluten des Hungers brennt unsere Haut wie ein Ofen.11Sie haben Weiber geschwächt in Zion, Jungfrauen in den Städten Judas.12Fürsten sind durch ihre Hand aufgehängt, das Angesicht der Alten wird nicht geehrt.13Jünglinge tragen die Handmühle, und Knaben straucheln unter dem Holze.14Die Alten bleiben fern vom Tore, die Jünglinge von ihrem Saitenspiel.15Die Freude unseres Herzens hat aufgehört, in Trauer ist unser Reigen verwandelt.16Gefallen ist die Krone unseres Hauptes. Wehe uns! Denn wir haben gesündigt.17Darum ist unser Herz siech geworden, um dieser Dinge willen sind unsere Augen verdunkelt:18Wegen des Berges Zion, der verwüstet ist; Füchse streifen auf ihm umher.19Du, Jehova, thronst in Ewigkeit; dein Thron ist von Geschlecht zu Geschlecht.20Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen auf immerdar?21Jehova, bringe uns zu dir zurück, daß wir umkehren; erneuere unsere Tage wie vor alters!22Oder solltest du uns gänzlich verworfen haben, gar zu sehr auf uns zürnen?

In a final complaint the "remnant" of the people paint a sad and humiliating description of their condition, hiding nothing. Not only their fathers (v. 7) but they themselves have sinned and are paying the penalty (v. 16). It is to this point that both the unconverted and the believer who has let some fault get the better of him need to come. We all know from experience this painful work of God in our conscience, to which our pride is so often an obstacle! However, in contrast to the people in this chapter (v. 22), from the moment when we confess our sins we know that God has already forgiven us through the work of Christ.

Nevertheless, these verses, as others throughout the book, present specially before us the idea of collective sin. We can think of the evil which has also invaded the Church like leaven, worldliness and the ruin that has resulted from it and whose moral effects are as deplorable as the picture in this chapter. Indeed, if we are concerned about the glory of the Lord we cannot remain unconcerned at such a sad state of affairs. May we be given truly humbled hearts but also hearts which have faith in God who, Himself, never changes (v. 19).

Markus 1:1-13
1Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes;2wie geschrieben steht in Jesaias, dem Propheten: "Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird".3"Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet gerade seine Steige!"4Johannes kam und taufte in der Wüste und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.5Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Bewohner von Jerusalem; und sie wurden im Jordanflusse von ihm getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.6Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und einem ledernen Gürtel um seine Lenden; und er aß Heuschrecken und wilden Honig.7Und er predigte und sagte: Es kommt nach mir, der stärker ist als ich, dessen ich nicht würdig bin, ihm gebückt den Riemen seiner Sandalen zu lösen.8Ich zwar habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geiste taufen.9Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus von Nazareth in Galiläa, und wurde von Johannes in dem Jordan getauft.10Und alsbald, als er von dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herniederfahren.11Und eine Stimme geschah aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.12Und alsbald treibt der Geist ihn hinaus in die Wüste.13Und er war vierzig Tage in der Wüste und wurde von dem Satan versucht; und er war unter den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.

The Gospel according to Mark is that of the perfect Servant. We find here neither the account of the birth of the Lord Jesus, nor His genealogy. This is because the only things which determine the value of a servant are his qualities of obedience, faithfulness and readiness to serve. But from the first words He is described as the Son of God, so that the reader is not misled about the Person whose humble service is going to be narrated; it is about a willing Slave. Being in the form of God, the Lord Jesus has Himself taken the form of a servant (or slave – Phil. 2: 6, 7).

Preceded by the witness of John, the Lord immediately begins His ministry and this first chapter is characterised by the use of the word "immediately" or "straightway" (it occurs 11 times). The Lord Jesus submits Himself to baptism. Even though He is "holy, harmless, undefiled" (Heb. 7:26), He takes His place among repentant sinners. But, so that He is not confused with them, God makes a solemn declaration from heaven about His "holy servant Jesus" (Acts 4:27, 30 JND trans.), a declaration which comes before His ministry. It is not, "Thou art my beloved Son in whom I will be well pleased", but "in whom I am well pleased".

Then the Lord Jesus is driven by the Spirit into the wilderness in order to bind the Enemy who held us in slavery (Mark 3:27). Everywhere where we have been led astray by sin, love and obedience led the Lord Jesus to deliver us.

Markus 1:14-28
14Nachdem aber Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa, predigte das Evangelium des Reiches Gottes und sprach:15Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubet an das Evangelium.16Als er aber am See von Galiläa wandelte, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, die in dem See ein Netz hin-und herwarfen, denn sie waren Fischer.17Und Jesus sprach zu ihnen: Kommet mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen;18und alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.19Und von dannen ein wenig weitergehend, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes, auch sie im Schiffe, wie sie die Netze ausbesserten;20und alsbald rief er sie. Und sie ließen ihren Vater Zebedäus in dem Schiffe mit den Tagelöhnern und gingen weg, ihm nach.21Und sie gehen hinein nach Kapernaum. Und alsbald an dem Sabbath ging er in die Synagoge und lehrte.22Und sie erstaunten sehr über seine Lehre: denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.23Und es war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geiste;24und er schrie auf und sprach: Laß ab! Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesu, Nazarener? Bist du gekommen, uns zu verderben? Ich kenne dich, wer du bist: der Heilige Gottes.25Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!26Und der unreine Geist zerrte ihn und rief mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus.27Und sie entsetzten sich alle, so daß sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist dies? Was ist dies für eine neue Lehre? Denn mit Gewalt gebietet er selbst den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm.28Und alsbald ging das Gerücht von ihm aus in die ganze Umgegend von Galiläa.

From the time that the Lord Jesus appeared, the ministry of John the Baptist came to an end.

The kingdom of God is at hand; the King is amongst His people in person. And He makes a proclamation which is summed up in two commandments which are still valid today, "Repent ye, and believe the gospel". The Lord reads in the heart of each one the answer given to this pressing invitation. Then to those who have listened to Him and received Him, He addresses another personal call, a call to serve and follow Him. "Come ye after me", He says to four disciples whose innermost thoughts He knew. "And straightway they . . . followed him". So that they could do this, let us emphasize this, this call was essential. Man cannot say, of his own accord, to God, "I give myself to you"; it is the Lord who, knowing everything, decides, "I will take you into my service".

At Capernaum, the Lord Jesus cures a man possessed by an unclean spirit who was even in the synagogue, distinct proof of the terrible state of ruin into which Israel had then fallen. From the commencement of the Lord's ministry His power is in conflict with the power of Satan – which we may not readily recognise – but which has its effect on our bodies as well as our souls.

Markus 1:29-45
29Und alsbald gingen sie aus der Synagoge und kamen in das Haus Simons und Andreas', mit Jakobus und Johannes.30Die Schwiegermutter Simons aber lag fieberkrank danieder; und alsbald sagen sie ihm von ihr.31Und er trat hinzu und richtete sie auf, indem er sie bei der Hand ergriff; und das Fieber verließ sie alsbald, und sie diente ihnen.32Als es aber Abend geworden war, als die Sonne unterging, brachten sie alle Leidenden und Besessenen zu ihm;33und die ganze Stadt war an der Tür versammelt.34Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten leidend waren; und er trieb viele Dämonen aus und erlaubte den Dämonen nicht zu reden, weil sie ihn kannten.35Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging hin an einen öden Ort und betete daselbst.36Und Simon und die mit ihm waren, gingen ihm nach;37und als sie ihn gefunden hatten, sagen sie zu ihm: Alle suchen dich.38Und er spricht zu ihnen: Laßt uns anderswohin in die nächsten Flecken gehen, auf daß ich auch daselbst predige; denn dazu bin ich ausgegangen.39Und er predigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen aus.40Und es kommt ein Aussätziger zu ihm, bittet ihn und kniet vor ihm nieder und spricht zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich reinigen.41Jesus aber, innerlich bewegt, streckte die Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will; sei gereinigt.42Und während er redete, wich alsbald der Aussatz von ihm, und er war gereinigt.43Und er bedrohte ihn und schickte ihn alsbald fort und spricht zu ihm:44Siehe zu, sage niemand etwas; sondern gehe hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Moses geboten hat, ihnen zu einem Zeugnis.45Er aber ging weg und fing an, es viel kundzumachen und die Sache auszubreiten, so daß er nicht mehr öffentlich in die Stadt gehen konnte; sondern er war draußen in öden Örtern, und sie kamen von allen Seiten zu ihm.

After the synagogue in Capernaum, the home of Andrew and Simon is the scene of a miracle of grace. The Lord Jesus is always ready to be received into our homes and to grant us His deliverance. Let us be like the disciples, let us speak to Him about whatever is troubling us (v. 30). As soon as she was healed, Simon's mother-in-law hastens to minister to the Lord and His followers. Did she not have before her very eyes the Example of the greatest service?

The evening drew on; but for such a Servant the day is not finished. They bring to Him those who are sick, and tirelessly He relieves their pain and heals them. What was the secret of this wonderful activity? From where did the Lord Jesus draw such strength which was constantly being renewed? V. 35 tells us that it came from being in communion with His God. See how this perfect Man begins His day (cf. Isa. 50:4). But when He is told of His popularity, He leaves the crowds who are only curious to see His miracles, and goes off to preach the gospel elsewhere.

Then the Lord Jesus heals a leper and tells him exactly how he must bear testimony, a testimony according to the Word (v. 44; Lev. 14). Sadly the man acts according to his own thoughts and this hinders God's work in this town.

Markus 2:1-17
1Und nach etlichen Tagen ging er wiederum hinein nach Kapernaum, und es wurde ruchbar, daß er im Hause sei.2Und alsbald versammelten sich viele, so daß selbst an der Tür nicht mehr Raum war; und er redete zu ihnen das Wort.3Und sie kommen zu ihm und bringen einen Gelähmten, von vieren getragen.4Und da sie wegen der Volksmenge nicht nahe zu ihm kommen konnten, deckten sie das Dach ab, wo er war; und als sie es aufgebrochen hatten, ließen sie das Ruhebett hinab, auf welchem der Gelähmte lag.5Als Jesus aber ihren Glauben sah, spricht er zu dem Gelähmten: Kind, deine Sünden sind vergeben.6Etliche aber von den Schriftgelehrten saßen daselbst und überlegten in ihren Herzen:7Was redet dieser also? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben, als nur einer, Gott?8Und alsbald erkannte Jesus in seinem Geiste, daß sie also bei sich überlegten, und sprach zu ihnen: Was überleget ihr dies in euren Herzen?9Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Stehe auf, nimm dein Ruhebett auf und wandle?10Auf daß ihr aber wisset, daß der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde Sünden zu vergeben... spricht er zu dem Gelähmten:11Ich sage dir, stehe auf, nimm dein Ruhebett auf und geh nach deinem Hause.12Und alsbald stand er auf, nahm das Ruhebett auf und ging hinaus vor allen, so daß alle außer sich gerieten und Gott verherrlichten und sagten: Niemals haben wir es also gesehen!13Und er ging wiederum hinaus an den See, und die ganze Volksmenge kam zu ihm, und er lehrte sie.14Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zollhause sitzen, und er spricht zu ihm: Folge mir nach; und er stand auf und folgte ihm nach.15Und es geschah, als er in seinem Hause zu Tische lag, daß viele Zöllner und Sünder zu Tische lagen mit Jesu und seinen Jüngern; denn es waren ihrer viele, und sie folgten ihm nach.16Und als die Schriftgelehrten und die Pharisäer ihn mit den Sündern und Zöllnern essen sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum ißt und trinkt er mit den Zöllnern und Sündern?17Und als Jesus es hörte, spricht er zu ihnen: Die Starken bedürfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

In the house at Capernaum, the Lord Jesus makes Himself known according to Psalm 103:3 as the One who forgiveth all iniquities and who healeth all diseases. In the case of the paralytic, He fulfills both parts of this verse as a witness to everyone. Yes, He who pardons sins — a spiritual work — and who gives material proof of it in also healing the disease, can only be the LORD, the God of Israel.

The publicans collected taxes for the Romans. This made them rich (for a percentage came back to them) but, at the same time, brought them the contempt of their compatriots. But the Lord, in calling Levi and in accepting his invitation to dine, shows that He neither despises nor rejects anyone. On the contrary, He came for well-known sinners, those who would not hide their condition (1 Tim. 1:15). And He sits at table with them, having made Himself their Friend. Since the Fall, man fears God and flees from Him because of man's bad conscience. Before saving His creature, God's first task was therefore to approach him and to gain his confidence. That is what the Lord Jesus did, in humbling Himself even to meeting wretched man, in order to make him understand that God loves him.

Markus 2:18-28
18Und die Jünger Johannes' und die Pharisäer fasteten; und sie kommen und sagen zu ihm: Warum fasten die Jünger Johannes' und die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht?19Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Gefährten des Bräutigams fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? So lange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten.20Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann, an jenem Tage, werden sie fasten.21Niemand näht einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleid; sonst reißt das Eingesetzte von ihm ab, das neue vom alten, und der Riß wird ärger.22Auch tut niemand neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern neuen Wein muß man in neue Schläuche tun.23Und es geschah, daß er am Sabbath durch die Saaten ging; und seine Jünger fingen an, im Gehen die Ähren abzupflücken.24Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, was tun sie am Sabbath, das nicht erlaubt ist?25Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, als er Mangel hatte und als ihn und die bei ihm waren, hungerte?26Wie er in das Haus Gottes ging unter Abjathar, dem Hohenpriester, und die Schaubrote aß (welche niemand essen darf, als nur die Priester), und auch denen gab, die bei ihm waren?27Und er sprach zu ihnen: Der Sabbath ward um des Menschen willen, nicht der Mensch um des Sabbaths willen;28also ist der Sohn des Menschen Herr auch des Sabbaths.

If the characteristic word of the perfect Servant is "immediately", that of the unbelieving Jews is "why?" or "how?" (vv. 7, 16, 18, 24). When He was questioned about fasting, the Lord Jesus explained that it was a mark of sadness which, consequently, would not be appropriate while He was with them. His coming was a cause for great joy for all the people (Luke 2:10). Then He takes this opportunity of contrasting the rules and traditions of Judaism with the Gospel of free grace, which He had come to bring them. It is sad to record that man prefers religious ceremony to God's grace because this allows him to make himself a good reputation in the eyes of other people, whilst continuing to do what he wants. Conversely, v. 22 suggests to us that the Christian is one who is completely renewed. If his heart is changed, if he is filled with a new joy, his outward behaviour must necessarily also be transformed.

The Pharisees blame the disciples because they pluck ears of corn on the Sabbath day. Man always turns what God has given him to his own ends. The Sabbath was a favour granted to Israel but it was used as a yoke to increase Israel's moral bondage (Acts 15:10).

Markus 3:1-19
1Und er ging wiederum in die Synagoge; und es war daselbst ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte.2Und sie lauerten auf ihn, ob er ihn am Sabbath heilen würde, auf daß sie ihn anklagen möchten.3Und er spricht zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Stehe auf und tritt in die Mitte.4Und er spricht zu ihnen: Ist es erlaubt, an den Sabbathen Gutes zu tun oder Böses zu tun, das Leben zu retten oder zu töten? Sie aber schwiegen.5Und er blickte auf sie umher mit Zorn, betrübt über die Verstockung ihres Herzens, und spricht zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt.6Und die Pharisäer gingen alsbald hinaus und hielten mit den Herodianern Rat wider ihn, wie sie ihn umbrächten.7Und Jesus entwich mit seinen Jüngern an den See; und es folgte ihm eine große Menge von Galiläa und von Judäa8und von Jerusalem und von Idumäa und von jenseit des Jordan; und die um Tyrus und Sidon, eine große Menge, als sie gehört hatten, wie vieles er tat, kamen zu ihm.9Und er sagte seinen Jüngern, daß ein Schifflein für ihn in Bereitschaft bleiben solle wegen der Volksmenge, auf daß sie ihn nicht drängten.10Denn er heilte viele, so daß alle, welche Plagen hatten, ihn überfielen, auf daß sie ihn anrühren möchten.11Und wenn die unreinen Geister ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und riefen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes.12Und er bedrohte sie sehr, daß sie ihn nicht offenbar machten.13Und er steigt auf den Berg und ruft herzu, welche er selbst wollte. Und sie kamen zu ihm;14und er bestellte zwölf, auf daß sie bei ihm seien, und auf daß er sie aussende zu predigen15und Gewalt zu haben, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben.16Und er gab dem Simon den Beinamen Petrus;17und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und er gab ihnen den Beinamen Boanerges, das ist Söhne des Donners;18und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus, und Simon, den Kananäer,19und Judas Iskariot, der ihn auch überlieferte.

A second healing takes place in the synagogue at Capernaum and it is once again a Sabbath day (Mark 1:21). The Lord asks this sick man, whose hand is dried up, to do just the thing which he is incapable of doing. As he begins to obey, the man gives proof of his faith and it is this which allows the Lord Jesus to heal him. Alas, look at the hardness of heart of those standing by! Instead of rejoicing with the man who had been healed and admiring the power of the Lord, these evil men use this miracle as a pretext to try to put the Lord Jesus to death. But He pursues His ministry of grace, and the crowds, composed mainly of foreigners from Tyre and Sidon (and even Edomites) continue to flock to Him to hear Him and to find healing. Then He takes twelve disciples apart and ordains them "that they should be with him, and that he might send them forth" (cf. John 15:16). To be with the Lord Jesus: what an immense privilege and at the same time, an essential pre-condition of being capable of being sent out later. How can we fulfil any service without having first received His directions (Jer. 23:21-22)?

In this gospel, each of the twelve is named singly, to remind us that a servant must wait directly and personally upon his Master in order to receive guidance and help.

Markus 3:20-35
20Und die kommen in ein Haus. Und wiederum kommt eine Volksmenge zusammen, so daß sie nicht einmal essen konnten.21Und als seine Angehörigen es hörten, gingen sie hinaus, um ihn zu greifen; denn sie sprachen: Er ist außer sich.22Und die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.23Und er rief sie herzu und sprach in Gleichnissen zu ihnen: Wie kann Satan den Satan austreiben?24Und wenn ein Reich wider sich selbst entzweit ist, so kann jenes Reich nicht bestehen.25Und wenn ein Haus wider sich selbst entzweit ist, so kann jenes Haus nicht bestehen.26Und wenn der Satan wider sich selbst aufsteht und entzweit ist, so kann er nicht bestehen, sondern hat ein Ende.27Niemand aber kann in das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken bindet, und alsdann wird er sein Haus berauben.28Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, und die Lästerungen, mit welchen irgend sie lästern mögen;29wer aber irgend wider den Heiligen Geist lästern wird, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig; -30weil sie sagten: Er hat einen unreinen Geist.31Und es kommen seine Mutter und seine Brüder; und draußen stehend sandten sie zu ihm und riefen ihn.32Und eine Volksmenge saß um ihn her; sie sagten aber zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen suchen dich.33Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter oder meine Brüder?34Und im Kreise umherblickend auf die um ihn her Sitzenden, spricht er: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder;35denn wer irgend den Willen Gottes tun wird, derselbe ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Always ready to let people come near to Him, the Lord allows the crowd to fill the house which He had entered. He immediately starts to teach them without even having time to eat. We who often are so little disposed to open our doors to strangers, to let ourselves be disturbed or to change any of our habits, let us follow this example of tireless devotion and complete self-denial. Let us also remember that even an undesirable visitor may be sent to us so that we can speak to him about the salvation of his soul.

Some people are troubled about the meaning of v. 29. They fear that they may once have spoken, by accident, a sinful word which could never be forgiven. This is to misunderstand the grace of God. "The blood of Jesus Christ his Son cleanseth us from all sin" (1 John 1:7). Blasphemy against the Holy Ghost was the terrible sin of unbelieving Israel. These people attributed to Satan the power of the Holy Spirit who was in the Lord Jesus. It was extremely serious and the absolute opposite of common sense (v. 26).

In the last paragraph the Lord marks out clearly those whom He considers to be members of His family. To do the will of God was, and still is, to listen to the Lord Jesus.

Markus 4:1-12
1Und wiederum fing er an, am See zu lehren. Und es versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm, so daß er in ein Schiff stieg und auf dem See saß; und die ganze Volksmenge war am See auf dem Lande.2Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen; und er sprach zu ihnen in seiner Lehre:3Höret! Siehe, der Säemann ging aus zu säen.4Und es geschah, indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.5Und anderes fiel auf das Steinichte, wo es nicht viel Erde hatte; und alsbald ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.6Und als die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.7Und anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es, und es gab keine Frucht.8Und anderes fiel in die gute Erde und gab Frucht, die aufschoß und wuchs; und eines trug dreißig-,und eines sechzig-,und eines hundertfältig.9Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!10Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren mit den Zwölfen um die Gleichnisse.11Und er sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu wissen ; jenen aber, die draußen sind, geschieht alles in Gleichnissen,12"auf daß sie sehend sehen und nicht wahrnehmen, und hörend hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde".

The Lord Jesus is by the seaside and teaches the crowds, using the picture language of parables. The first is that of the Sower. He presents Himself here as the One who bears the good seed of the Gospel and scatters it in the world. Although He knows their hearts and the way in which they will receive — or will not receive — the truth, He gives each one the opportunity to come into contact with the Word of life. Have you received it?

V. 12 must not disturb us — as if the Lord could be afraid of seeing men being converted and that He would be obliged, in spite of Himself, to forgive their sins! We must understand that it is the Jewish people in general which is in question here. They have accused the Lord Jesus of having a demon, thus rejecting the witness of the Holy Spirit. Such a sin cannot be forgiven them and Israel will be hardened in so far as the nation is concerned (Mark 3:29; Rom. 11:7-8, 25). But all those who wish to talk to the Lord Jesus "alone", can find room "about Him" today as then, to hear the revelation of the mysteries of the kingdom of God (vv. 10, 11, 34; cf. Prov. 28:5). Let us make use of this great privilege and in particular do not let us deprive ourselves of meetings where we gather around the Lord to listen to His Word.

Markus 4:13-25
13Und er spricht zu ihnen: Fasset ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie werdet ihr all die Gleichnisse verstehen?14Der Sämann sät das Wort.15Diese aber sind die an dem Wege: wo das Wort gesät wird und, wenn sie es hören, alsbald der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in ihre Herzen gesät war.16Und diese sind es gleicherweise, die auf das Steinichte gesät werden, welche, wenn sie das Wort hören, es alsbald mit Freuden aufnehmen,17und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind nur für eine Zeit; dann, wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, ärgern sie sich alsbald.18Und andere sind die, welche unter die Dornen gesät werden: diese sind es, welche das Wort gehört haben,19und die Sorgen des Lebens und der Betrug des Reichtums und die Begierde nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.20Und diese sind es, die auf die gute Erde gesät sind, welche das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig-,und eines sechzig-,und eines hundertfältig.21Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa die Lampe, auf daß sie unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt werde? Nicht daß sie auf das Lampengestell gestellt werde?22Denn es ist nichts verborgen, außer damit es offenbar gemacht werde, noch gibt es etwas Geheimes, sondern auf daß es ans Licht komme.23Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre!24Und er sprach zu ihnen: Sehet zu, was ihr höret; mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden, und es wird euch hinzugefügt werden.25Denn wer irgend hat, dem wird gegeben werden; und wer nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden.

The Lord explains the parable of the Sower to His disciples. This is the starting point of all His teaching (v. 13). Indeed, in order to understand it, the Gospel must first have taken root in the heart.

Even if we are true believers we should take heed because, sometimes, we resemble the first three kinds of ground, for it is not only the good news of salvation which Satan seeks to steal immediately it is sown. How many words has God spoken to us to which our hearts have not been sensitive, because our contacts with the world have hardened us like the wayside (see Mark 6:52). Or has it not often happened that we have acted according to our own feelings, so that the time of trial shows our lack of dependence and faith (cf. v. 17).

In contrast to carelessness, cares are equally harmful (Luke 21:34). With "the deceitfulness of riches, and the lusts of other things", they can choke not only the spiritual life of a child of God but also deprive the Lord of the fruit which such a person would have borne in due season (Titus 3:14). "Take heed what ye hear", advises the Lord Jesus (v. 24). In Luke 8:18 we read, "Take heed therefore how ye hear". Yes, how do we receive the divine Word?

Markus 4:26-41
26Und er sprach: Also ist das Reich Gottes, wie wenn ein Mensch den Samen auf das Land wirft,27und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same sprießt hervor und wächst, er weiß selbst nicht wie.28Die Erde bringt von selbst Frucht hervor, zuerst Gras, dann eine Ähre, dann vollen Weizen in der Ähre.29Wenn aber die Frucht sich darbietet, so schickt er alsbald die Sichel, denn die Ernte ist da.30Und er sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Oder in welchem Gleichnis sollen wir es darstellen?31Gleichwie ein Senfkorn, welches, wenn es auf die Erde gesät wird, kleiner ist als alle Samen, die auf der Erde sind;32und, wenn es gesät ist, aufschießt und größer wird als alle Kräuter und große Zweige treibt, so daß unter seinem Schatten die Vögel des Himmels sich niederlassen können.33Und in vielen solchen Gleichnissen redete er zu ihnen das Wort, wie sie es zu hören vermochten.34Ohne Gleichnis aber redete er nicht zu ihnen; aber seinen Jüngern erklärte er alles besonders.35Und an jenem Tage, als es Abend geworden war, spricht er zu ihnen: Laßt uns übersetzen an das jenseitige Ufer.36Und als er die Volksmenge entlassen hatte, nehmen sie ihn, wie er war, in dem Schiffe mit. Aber auch andere Schiffe waren mit ihm.37Und es erhebt sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Schiff, so daß es sich schon füllte.38Und er war im Hinterteil des Schiffes und schlief auf einem Kopfkissen; und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: Lehrer, liegt dir nichts daran, daß wir umkommen?39Und er wachte auf, bedrohte den Wind und sprach zu dem See: Schweig, verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille.40Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben?41Und sie fürchteten sich mit großer Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, daß auch der Wind und der See ihm gehorchen?

The parable of vv. 26-29 which corresponds to that of the tares of the field in Matthew 13 presents somewhat different teaching. Here it is only a question of the work of God, whereas in Matthew, the enemy intervenes too because of the negligence of the men who were sleeping. In our v. 27, the great Sower also appears to sleep. But in reality, by day as by night, without being seen, He is watching over His precious seed and surrounding it with all necessary care so that it will grow until it is ready to harvest. Dear Christian friends, perhaps it sometimes seems to us that the Lord is indifferent to us, that He does not hear our prayers, that His work is a lost cause. But lift up your eyes, as the Lord Jesus invites His disciples to do by faith. The fields are white already to harvest (John 4:35).

In passing over to the other side, which corresponds to the perilous passage through this world, the disciples are not alone. With them, in the boat, they have taken the Lord "even as he was" (v. 36). How many people have a wrong and distant picture of the Lord Jesus. "What manner of man is this?" the disciples ask. He is the same Person who has gathered the wind in His fists, who has bound the waters in a garment (Prov. 30:4).

Markus 5:1-20
1Und sie kamen an das jenseitige Ufer des Sees in das Land der Gadarener.2Und als er aus dem Schiff gestiegen war, begegnete ihm alsbald aus den Grüften ein Mensch mit einem unreinen Geiste,3der seine Wohnung in den Grabstätten hatte; und selbst mit Ketten konnte keiner ihn binden,4da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden gewesen, und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand vermochte ihn zu bändigen.5Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen.6Als er aber Jesum von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder;7und mit lauter Stimme schreiend, sagt er: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht!8Denn er sagte zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen.9Und er fragte ihn: Was ist dein Name? Und er spricht zu ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele.10Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend fortschicken möchte.11Es war aber daselbst an dem Berge eine große Herde Schweine, welche weidete.12Und sie baten ihn und sprachen: Schicke uns in die Schweine, daß wir in sie fahren.13Und Jesus erlaubte es ihnen alsbald . Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, (bei zweitausend) und sie ertranken in dem See.14Und die Hüter flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Lande; und sie gingen hinaus , um zu sehen, was geschehen war.15Und sie kommen zu Jesu und sehen den Besessenen sitzen, bekleidet und vernünftig, den, der die Legion gehabt hatte; und sie fürchteten sich.16Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geschehen war, und das von den Schweinen.17Und sie fingen an, ihm zuzureden, aus ihren Grenzen wegzugehen.18Und als er in das Schiff stieg, bat ihn der Besessene, daß er bei ihm sein dürfe.19Und er ließ es ihm nicht zu, sondern spricht zu ihm: Gehe hin nach deinem Hause zu den Deinigen und verkünde ihnen, wieviel der Herr an dir getan, und wie er sich deiner erbarmt hat.20Und er ging hin und fing an, in der Dekapolis auszurufen, wieviel Jesus an ihm getan hatte; und alle verwunderten sich.

The Lord and His disciples come ashore in the country of the Gadarenes. The first person whom they meet is a man completely possessed by demons which make him wild and unmanageable. What a dreadful scene; we have in this madman the moral picture of sinful man, the plaything of the Devil, carried away and tormented by his wild passions, living with death (the tombs). He was dangerous to his fellow men and could only do harm to himself. What a frightful state to be in – and it is our state by nature!

We would probably back away from such a creature in fear or even horror. The Lord Jesus does not turn away from him. On the contrary, He is going to deal with this wretched man, not to bind him with chains as the townspeople had vainly tried to do, but to deliver him from his misery and slavery.

The inhabitants of the town could see in this miracle only the loss of their pigs! At their request the Lord goes away, but leaves behind a witness – and who is it? "He that had been possessed with the devil". Is this not a picture of today? Rejected by the world, Christ keeps in the world those He has saved and gives them a commission to speak of Him. How do we carry this out? (Ps. 66:16).

Markus 5:21-43
21Und als Jesus in dem Schiffe wieder an das jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm; und er war am See.22Und siehe, es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jairus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen;23und er bat ihn sehr und sprach: Mein Töchterlein liegt in den letzten Zügen; ich bitte, daß du kommest und ihr die Hände auflegest, auf daß sie gerettet werde und lebe.24Und er ging mit ihm, und eine große Volksmenge folgte ihm und drängte ihn.25Und ein Weib, das zwölf Jahre mit einem Blutfluß behaftet war,26und vieles erlitten hatte von vielen Ärzten und alle ihre Habe verwandt und keinen Nutzen davon gehabt hatte (es war vielmehr schlimmer mit ihr geworden), kam,27als sie von Jesu gehört, in der Volksmenge von hinten und rührte sein Kleid an;28denn sie sprach: Wenn ich nur seine Kleider anrühre, so werde ich geheilt werden.29Und alsbald vertrocknete der Quell ihres Blutes, und sie merkte am Leibe, daß sie von der Plage geheilt war.30Und alsbald erkannte Jesus in sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, wandte sich um in der Volksmenge und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?31Und seine Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß die Volksmenge dich drängt, und du sprichst: Wer hat mich angerührt?32Und er blickte umher, um sie zu sehen, die dieses getan hatte.33Das Weib aber, voll Furcht und Zittern, wissend, was ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.34Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt; gehe hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage.35Während er noch redete, kommen sie von dem Synagogenvorsteher und sagen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du den Lehrer noch?36Als aber Jesus das Wort reden hörte, spricht er alsbald zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht; glaube nur.37Und er erlaubte niemand, ihn zu begleiten, außer Petrus und Jakobus und Johannes, dem Bruder des Jakobus.38Und sie kommen in das Haus des Synagogenvorstehers, und er sieht ein Getümmel und Weinende und laut Heulende.39Und als er eingetreten war, spricht er zu ihnen: Was lärmet und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft.40Und sie verlachten ihn. Als er aber alle hinausgetrieben hatte, nimmt er den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren mit und geht hinein, wo das Kind lag.41Und indem er das Kind bei der Hand ergriff, spricht er zu ihm: Talitha kumi! das ist verdolmetscht: Mägdlein, ich sage dir, stehe auf!42Und alsbald stand das Mägdlein auf und wandelte umher, denn es war zwölf Jahre alt. Und sie erstaunten mit großem Erstaunen.43Und er gebot ihnen dringend, daß niemand dies erführe, und hieß ihr zu essen geben.

A ruler of the synagogue, called Jairus, appeals to the Lord Jesus to heal his daughter. But while the Master is on the way there, a woman, whom no doctor had been able to help, secretly tries to avail herself of His power. Dear friend, perhaps you have searched all over the place for cleansing from your defilement; the Lord Jesus is still passing near you today. Do like this poor woman did; take hold of the hem of His garment (cf. Mark 6:56)!

The woman knows that she is saved and the Lord knows it too. But everyone must hear about it; that is why the Lord Jesus wants her to overcome her shyness, to make herself known, and to confess publicly "all the truth". In this way she obtains, in response to her faith, a word of grace infinitely more wonderful than just physical healing: "Daughter, thy faith hath made thee whole; go in peace" (v. 34).

Meanwhile, Jairus' house was filled with laments and cries of despair (though without any great reality; see v. 40). But with a word, the Lord Jesus comforts the poor father (v. 36) and turns the thoughts of this man (and ours) towards God. "Be not afraid, only believe". Then with another word – so touching that the Spirit has even given us it in the very language used by the Saviour – He brings the young girl back to life.

Markus 6:1-13
1Und er ging von dannen hinweg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach.2Und als es Sabbath geworden war, fing er an, in der Synagoge zu lehren; und viele, die zuhörten, erstaunten und sprachen: Woher diesem solches? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist, und solche Wunderwerke geschehen durch seine Hände?3Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria, und ein Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?4Und sie ärgerten sich an ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und unter seinen Verwandten und in seinem Hause.5Und er konnte daselbst kein Wunderwerk tun, außer daß er einigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte.6Und er verwunderte sich über ihren Unglauben. Und er ging durch die Dörfer ringsum und lehrte.7Und er ruft die Zwölfe herzu; und er fing an, sie zu zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Gewalt über die unreinen Geister.8Und er gebot ihnen, daß sie nichts mit auf den Weg nehmen sollten, als nur einen Stab; keine Tasche, kein Brot, keine Münze in den Gürtel,9sondern Sandalen untergebunden; und ziehet nicht zwei Leibröcke an.10Und er sprach zu ihnen: Wo irgend ihr in ein Haus eintretet, daselbst bleibet, bis ihr von dannen weggeht.11Und welcher Ort irgend euch nicht aufnehmen, und wo man euch nicht hören wird, von dannen gehet hinaus und schüttelt den Staub ab, der unter euren Füßen ist, ihnen zum Zeugnis.12Und sie gingen aus und predigten, daß die Buße tun sollten;13und sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Schwache mit Öl und heilten sie.

To the inhabitants of Nazareth, the Lord Jesus was "the carpenter". For thirty years He had hidden His glory under the humble guise of a village craftsman. Such humbling cannot be understood by the natural man who is used to judging everything by appearances.

If it was difficult for the witness of the Lord to be received "in his own country, and among his own kin, and in his own house", how much more so for us where we are known – with all our faults and with our sad past life. But it is also there where the fruits of new life will be the most evident and will make for the most powerful of preaching (Phil. 2:15). Having been called in Mark 3:13-19, the twelve are now sent out to preach repentance. The Lord commands them to take nothing for their journey. Their life must be one of faith. Moment by moment, they will receive whatever is necessary both for their service and for their own needs. Supplying themselves with provisions would deprive them of rich experiences and make them lose sight of the bond which unites them with their absent Master. By contrast, their sandals were indispensable. They suggest what Ephesians 6:15 calls "the preparation of the gospel of peace". Every believer must adorn his walk with them so that he confirms the message of grace which he bears (cf. Rom. 10:15).

Markus 6:14-29
14Und der König Herodes hörte von ihm (denn sein Name war bekannt geworden) und sagte: Johannes der Täufer ist aus den Toten auferstanden, und darum wirken solche Kräfte in ihm.15Andere aber sagten: Es ist Elias; und andere sagten: Es ist ein Prophet, wie einer der Propheten.16Als aber Herodes es hörte, sagte er: Johannes, den ich enthauptet habe, dieser ist auferweckt.17Denn er, Herodes, hatte hingesandt und den Johannes greifen und ihn im Gefängnis binden lassen, um der Herodias willen, des Weibes seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte.18Denn Johannes hatte dem Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, das Weib deines Bruders zu haben.19Die Herodias aber trug es ihm nach und wollte ihn töten, und sie konnte nicht;20denn Herodes fürchtete den Johannes, da er wußte, daß er ein gerechter und heiliger Mann war, und er verwahrte ihn; und wenn er ihn gehört hatte, so tat er vieles, und er hörte ihn gern.21Und als ein geeigneter Tag kam, als Herodes an seinem Geburtstage seinen Großen und den Obersten und den Vornehmsten von Galiläa ein Gastmahl machte, und ihre,22der Herodias, Tochter hereinkam und tanzte, gefiel sie dem Herodes und denen, die mit zu Tische lagen. Und der König sprach zu dem Mägdlein: Bitte von mir, was irgend du willst, und ich werde es dir geben.23Und er schwur ihr: Was irgend du von mir bitten wirst, werde ich dir geben, bis zur Hälfte meines Reiches.24Sie aber ging hinaus und sagte ihrer Mutter: Um was soll ich bitten? Diese aber sprach: Um das Haupt Johannes' des Täufers.25Und sie ging alsbald mit Eile zu dem König hinein und bat und sagte: Ich will, daß du mir sofort auf einer Schüssel das Haupt Johannes' des Täufers gebest.26Und der König wurde sehr betrübt; doch um der Eide und um derer willen, die mit zu Tische lagen, wollte er sie nicht zurückweisen.27Und alsbald schickte der König einen von der Leibwache und befahl, sein Haupt zu bringen.28Der aber ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis; und er brachte sein Haupt auf einer Schüssel und gab es dem Mägdlein, und das Mägdlein gab es ihrer Mutter.29Und als seine Jünger es hörten, kamen sie und hoben seinen Leichnam auf und legten ihn in eine Gruft.

A man with a bad conscience lives in a state of fear (Prov. 28:1). When Herod, who had John's head cut off, hears people talking about the Lord Jesus, he is terrified at the thought that the prophet might be risen. This would mean that God Himself had taken John's side. For the same reason, men will be struck with terror when the Lord Jesus, the crucified, appears on the clouds in the sky (Rev. 6:2, 15-17; Rev. 11:10-11).

How blessed is John's portion, the greatest of the prophets, compared with the destiny of his miserable murderer! This Herod is cowardly rather than cruel like his father, Herod the great. Feeble in character, ruled by his lusts, "he did many things" when he had listened to John, except to live his life in accord with the will of God. Doing many things, even good things, is not sufficient to please God. But here "a convenient day" has come; yes, convenient for Satan and the two women whom he is going to use. A banquet, the seduction of a dance, a thoughtless promise kept because of pride – here is all that is needed to commit an abominable crime, later paid for by the most dreadful anguish of spirit.

Markus 6:30-44
30Und die Apostel versammeln sich zu Jesu; und die berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten.31Und er sprach zu ihnen: Kommet ihr selbst her an einen öden Ort besonders und ruhet ein wenig aus. Denn derer, die da kamen und gingen, waren viele, und sie fanden nicht einmal Zeit, um zu essen.32Und sie gingen hin in einem Schiffe an einen öden Ort besonders;33und viele sahen sie wegfahren und erkannten sie, und liefen zu Fuß von allen Städten dorthin zusammen und kamen ihnen zuvor.34Und als Jesus aus dem Schiffe trat, sah er eine große Volksmenge und wurde innerlich bewegt über sie; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing an, sie vieles zu lehren.35Und als es schon spät am Tage war, traten seine Jünger zu ihm und sagen: Der Ort ist öde, und es ist schon spät am Tage;36entlaß sie, auf daß sie hingehen auf das Land und in die Dörfer ringsum und sich Brote kaufen, denn sie haben nichts zu essen.37Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebet ihr ihnen zu essen. Und sie sagen zu ihm: Sollen hingehen und für zweihundert Denare Brote kaufen und ihnen zu essen geben?38Er aber spricht zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Gehet hin und sehet. Und als sie es wußten, sagen sie: Fünf, und zwei Fische.39Und er befahl ihnen, daß sie alle sich lagern ließen, in Gruppen, auf dem grünen Grase.40Und sie lagerten sich in Abteilungen zu je hundert und je fünfzig.41Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf gen Himmel, segnete und brach die Brote und gab sie seinen Jüngern, auf daß sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische verteilte er unter alle.42Und sie aßen alle und wurden gesättigt.43Und sie hoben auf an Brocken zwölf Handkörbe voll, und von den Fischen.44Und es waren derer, welche von den Broten gegessen hatten, fünftausend Männer.

The apostles on returning to the Lord are full of what they have done and eager to tell Him all about it. The Master knows that they now need a little rest and He has prepared a place for them "apart" with Him. We often speak lightly of our need for relaxation so let us consider some of the reasons why the disciples enjoy this rest: firstly, it follows work for the Lord; secondly, we are only speaking of a little rest, because the world can offer no lasting rest (see Micah 2:10). Thirdly, it is taken apart from the world and not among the distractions which it offers. Fourthly, it is enjoyed with the Lord.

It is indeed a short rest. The crowds are already assembling. The Lord Jesus would feed their souls then their bodies (Matt. 4:4); but first He tests His disciples. They had just been telling Him all that they had done so this was the moment to prove their abilities instead of sending the people away. "Give ye them to eat", the Lord tells them, to make them realise that all power comes from Him. At the same time, in grace, He involves them in His act of goodness. Once again we see wisdom, power and love, characteristics of the perfect Servant, shining forth.

Markus 6:45-56
45Und alsbald nötigte er seine Jünger, in das Schiff zu steigen und an das jenseitige Ufer nach Bethsaida vorauszufahren, während er die Volksmenge entläßt.46Und als er sie verabschiedet hatte, ging er hin auf den Berg, um zu beten.47Und als es Abend geworden, war das Schiff mitten auf dem See, und er allein auf dem Lande.48Und als er sie beim Rudern Not leiden sah, denn der Wind war ihnen entgegen, kommt er um die vierte Nachtwache zu ihnen, wandelnd auf dem See; und er wollte an ihnen vorübergehen.49Sie aber, als sie ihn auf dem See wandeln sahen, meinten, es sei ein Gespenst, und schrieen auf;50denn alle sahen ihn und wurden bestürzt. Und alsbald redete er mit ihnen und spricht zu ihnen: Seid gutes Mutes, ich bin's; fürchtet euch nicht!51Und er stieg zu ihnen in das Schiff, und der Wind legte sich. Und sie erstaunten sehr über die Maßen bei sich selbst und verwunderten sich;52denn sie waren durch die Brote nicht verständig geworden, denn ihr Herz war verhärtet.53Und als sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezareth und legten an.54Und als sie aus dem Schiffe gestiegen waren, erkannten sie ihn alsbald55und liefen in jener ganzen Umgegend umher und fingen an, die Leidenden auf den Betten umherzutragen, wo sie hörten, daß er sei.56Und wo irgend er eintrat in Dörfer oder Städte oder aufs Land, legten sie die Kranken auf den Marktplätzen hin und baten ihn, daß sie nur die Quaste seines Kleides anrühren dürften; und so viele irgend ihn anrührten, wurden geheilt.

At the time of the first crossing of the lake (Mark 4:35-41) the Lord was with His disciples, even though He was asleep in the boat. Here the faith of the twelve is tested more severely because this time their Master is not with them. He has gone up into the mountain to pray, while they, alone in the night, struggle against the wind and waves. They have lost sight of the Lord Jesus, but He (note this detail) sees them on the rough sea (v. 48). Towards the end of the night, He comes to them (Job 9:8). How unready they are to meet Him! Then, with a word, He makes Himself known and reassures them, "Be of good cheer: it is I; be not afraid" (v. 50; Isa. 43:2). How many believers, going through testing, at the end of their tether, have also been able to hear the Lord's well-known voice reminding them of His presence and His love!

Coming ashore a second time in the land of Gennesaret, the Lord Jesus is received quite differently from His first visit. Although there is no mention of the man called "Legion", the impressive welcome given to the Lord can only be the result of this man's faithful witness (Mark 5:20). May the Lord bless our witness thus, while we wait for His return!

Markus 7:1-16
1Und es versammeln sich zu ihm die Pharisäer und etliche der Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren;2und als sie etliche seiner Jünger mit unreinen, das ist ungewaschenen Händen Brot essen sahen3(denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, es sei denn, daß sie sich sorgfältig die Hände waschen, indem sie die Überlieferung der Ältesten halten;4und vom Markte kommend, essen sie nicht, es sei denn, daß sie sich waschen; und vieles andere ist, was sie zu halten überkommen haben: Waschungen der Becher und Krüge und ehernen Gefäße und Tischlager),5sodann fragen ihn die Pharisäer und die Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?6Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaias über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben steht: "Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.7Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren."8Denn das Gebot Gottes aufgebend, haltet ihr die Überlieferung der Menschen: Waschungen der Krüge und Becher, und vieles andere dergleichen ähnliche tut ihr.9Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebet ihr das Gebot Gottes auf, auf daß ihr eure Überlieferung haltet.10Denn Moses hat gesagt: "Ehre deinen Vater und deine Mutter!" und: "Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben."11Ihr aber saget: Wenn ein Mensch zu dem Vater oder zu der Mutter spricht: Korban (das ist Gabe) sei das, was irgend dir von mir zunutze kommen könnte; -12und ihr lasset ihn so nichts mehr für seinen Vater oder seine Mutter tun,13indem ihr das Wort Gottes ungültig machet durch eure Überlieferung, die ihr überliefert habt; und vieles dergleichen ähnliche tut ihr.14Und als er die Volksmenge wieder herzugerufen hatte, sprach er zu ihnen: Höret mich alle und verstehet!15Da ist nichts, was von außerhalb des Menschen in denselben eingeht, das ihn verunreinigen kann, sondern was von ihm ausgeht, das ist es, was den Menschen verunreinigt.16Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre!

The Pharisees are jealous of the Lord's success with the crowds, but they dare not stand up to Him because they fear the crowds, so they find fault with the disciples as they have already done in Mark 2:24. For these hypocrites, outward purity was much more important than their conscience which concerned them less. This religion without holiness suited the natural heart perfectly. The Pharisees were concerned only with obtaining men's approbation and not God's.

In contrast, the believer's aim is, above all, to please the Lord (Gal. 1:10). Because He looks on the heart, that will lead us to careful inward "washing", in other words, to judging our thoughts, motives and intentions in the light of the Word, which shows up even the slightest defilement. The Lord Jesus points out to these Pharisees that their traditions even contradict the divine commandments and especially in one flagrant case — that of the consideration and respect for parents. Let us emphasise the danger of traditions. To do something only "because it has always been done" takes away all exercise and can seriously lead us astray. We must always ask ourselves what the Scripture says.

Markus 7:17-37
17Und als er von der Volksmenge weg in ein Haus eintrat, befragten ihn seine Jünger über das Gleichnis.18Und er spricht zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreifet ihr nicht, daß alles, was von außerhalb in den Menschen eingeht, ihn nicht verunreinigen kann?19Denn es geht nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort, indem so alle Speisen gereinigt werden.20Er sagte aber: Was aus dem Menschen ausgeht, das verunreinigt den Menschen.21Denn von innen aus dem Herzen der Menschen gehen hervor die schlechten Gedanken,22Ehebruch, Hurerei, Mord, Dieberei, Habsucht, Bosheit, List, Ausschweifung, böses Auge, Lästerung, Hochmut, Torheit;23alle diese bösen Dinge gehen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.24Und er stand auf von dannen und ging hin in das Gebiet von Tyrus und Sidon; und als er in ein Haus getreten war, wollte er, daß niemand es erfahre; und er konnte nicht verborgen sein.25Aber alsbald hörte ein Weib von ihm, deren Töchterlein einen unreinen Geist hatte, kam und fiel nieder zu seinen Füßen;26das Weib aber war eine Griechin, eine Syrophönicierin von Geburt; und sie bat ihn, daß er den Dämon von ihrer Tochter austreibe.27Jesus aber sprach zu ihr: Laßt zuerst die Kinder gesättigt werden, denn es ist nicht schön, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hündlein hinzuwerfen.28Sie aber antwortete und spricht zu ihm: Ja, Herr; denn es essen ja auch die Hündlein unter dem Tische von den Brosamen der Kinder.29Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen gehe hin; der Dämon ist von deiner Tochter ausgefahren.30Und sie ging hin nach ihrem Hause und fand den Dämon ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegen.31Und als er aus dem Gebiet von Tyrus und Sidon wieder weggegangen war, kam er an den See von Galiläa, mitten durch das Gebiet von Dekapolis.32Und sie bringen einen Tauben zu ihm, der schwer redete, und bitten ihn, daß er ihm die Hand auflege.33Und er nahm ihn von der Volksmenge weg besonders und legte seine Finger in seine Ohren; und er spützte und rührte seine Zunge an;34und, gen Himmel blickend, seufzte er und spricht zu ihm: Ephata! das ist: Werde aufgetan!35Und alsbald wurden seine Ohren aufgetan, und das Band seiner Zunge wurde gelöst, und er redete recht.36Und er gebot ihnen, daß sie es niemand sagen sollten. Je mehr er es ihnen aber gebot, desto mehr machten sie es übermäßig kund;37und sie erstaunten überaus und sprachen: Er hat alles wohlgemacht; er macht sowohl die Tauben hören, als auch die Stummen reden.

The Lord knows the heart of man very well and puts His disciples on their guard against what can come out of it. We have this same natural heart but, praise God, there is a remedy for it (Ps. 51:10).

After the statement He has just made, we can imagine what joy the Lord Jesus felt on meeting the Syrophenician woman. He appears, at first, to be very severe with her; this manifests in her not only great faith which nothing can discourage, but also true humility, for in contrast with the proud Pharisees, this woman does not lay claim to any title or merit. She takes her true place before God and accepts the judgment appropriate to her condition (Isa. 57:15).

After this, the Lord Jesus restores the use of his senses to a deaf-mute after having previously drawn him aside from the crowd. Who would dare butt in on this interview of the Saviour with this poor afflicted man? The conversion of a sinner requires direct, personal and intimate contact with the Lord (see also Mark 8:23).

Our reading ends with the testimony of the crowds to the Lord Jesus, "He hath done all things well" (v. 37). Each believer, thinking of all his past, is able to confirm this in his own experience, "Yes, Lord, you do all things well".

Markus 8:1-21
1In jenen Tagen, als wiederum eine große Volksmenge da war und nichts zu essen hatte, rief er seine Jünger herzu und spricht zu ihnen:2Ich bin innerlich bewegt über die Volksmenge, denn schon drei Tage weilen sie bei mir und haben nichts zu essen;3und wenn ich sie nach Hause entlassen, ohne daß sie gegessen haben, so werden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche von ihnen sind von ferne gekommen.4Und seine Jünger antworteten ihm: Woher wird jemand diese hier in der Einöde mit Brot sättigen können?5Und er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie aber sagten: Sieben.6Und er gebot der Volksmenge, sich auf der Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, dankte und brach sie und gab sie den Jüngern, auf daß sie vorlegten; und sie legten der Volksmenge vor.7Und sie hatten einige kleine Fische; und als er sie gesegnet hatte, hieß er auch diese vorlegen.8Sie aßen aber und wurden gesättigt; und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Körbe voll.9Es waren aber derer, welche gegessen hatten , bei viertausend; und er entließ sie.10Und alsbald stieg er mit seinen Jüngern in das Schiff und kam in die Gegenden von Dalmanutha.11Und die Pharisäer kamen heraus und fingen an, mit ihm zu streiten, indem sie, um ihn zu versuchen, ein Zeichen vom Himmel von ihm begehrten.12Und in seinem Geiste tief seufzend, spricht er: Was begehrt dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Wenn diesem Geschlecht ein Zeichen gegeben werden wird!13Und er ließ sie, stieg wieder in das Schiff und fuhr an das jenseitige Ufer.14Und sie vergaßen Brote mitzunehmen, und hatten nichts bei sich auf dem Schiffe als nur ein Brot.15Und er gebot ihnen und sprach: Sehet zu, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes.16Und sie überlegten miteinander und sprachen : Weil wir keine Brote haben.17Und als Jesus es erkannte, spricht er zu ihnen: Was überleget ihr, weil ihr keine Brote habt? Begreifet ihr noch nicht und verstehet auch nicht? Habt ihr euer Herz noch verhärtet?18Augen habt ihr und sehet nicht? Und Ohren habt ihr und höret nicht? Und erinnert ihr euch nicht?19Als ich die fünf Brote unter die fünftausend brach, wie viele Handkörbe voll Brocken hobet ihr auf? Sie sagen zu ihm: Zwölf.20Als aber die sieben unter die viertausend, wie viele Körbe, mit Brocken gefüllt, hobet ihr auf? Sie aber sagten: Sieben.21Und er sprach zu ihnen: Wie, verstehet ihr noch nicht?

We can have different motives in doing good, more or less commendable. We can seek the esteem of other people like the Pharisees, or we can appease our conscience by fulfilling our social duty. And in Christendom, how much work has no other driving force! But what prompted the Lord constantly to action was His compassion for the crowds, whom He fed a second time by this act of power (v. 2; Mark 6:34). Our daily contacts with the world, its covetousness, its defilement, have a tendency to make us hard. Being used to seeing all around us material and moral misery, and above all, spiritual misery, we are no longer concerned. But the heart of the Lord Jesus remained divinely sensitive. The state of the deaf-mute in 7:34 made Him sigh (or groan) and look up to heaven. In v. 12 it is the unbelief of the Pharisees which makes Him sigh deeply. And finally, the hardness of heart of His own disciples upsets Him just as much (see also Mark 6:52; Mark 7:18). The two miracles in which they had taken part had not been enough to give them confidence in their Master (cf. John 14:8-9). How much the Lord suffered during His life because of His sympathy for men but also because of the unbelief and ingratitude of men, and even of His own sometimes.

Markus 8:22-38
22Und er kommt nach Bethsaida; und sie bringen ihm einen Blinden und bitten ihn, daß er ihn anrühre.23Und er faßte den Blinden bei der Hand und führte ihn aus dem Dorfe hinaus; und als er in seine Augen gespützt hatte, legte er ihm die Hände auf und fragte ihn, ob er etwas sehe.24Und aufblickend sprach er: Ich sehe die Menschen, denn ich gewahre solche, die wie Bäume umherwandeln.25Dann legte er wiederum die Hände auf seine Augen, und er sah deutlich, und er war wiederhergestellt und sah alles klar.26Und er schickte ihn nach seinem Hause und sprach: Geh nicht in das Dorf, sage es auch niemand im Dorfe .27Und Jesus ging hinaus und seine Jünger in die Dörfer von Cäsarea Philippi. Und auf dem Wege fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Wer sagen die Menschen, daß ich sei?28Sie aber antworteten ihm und sagten: Johannes der Täufer; und andere: Elias; andere aber: einer der Propheten.29Und er fragte sie: Ihr aber, wer saget ihr, daß ich sei? Petrus aber antwortete und spricht zu ihm: Du bist der Christus.30Und er bedrohte sie, daß sie niemand von ihm sagen sollten.31Und er fing an, sie zu lehren, daß der Sohn des Menschen vieles leiden und verworfen werden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten, und daß er getötet werden und nach drei Tagen auferstehen müsse.32Und er redete das Wort öffentlich. Und Petrus nahm ihn zu sich und fing an ihn zu strafen.33Er aber wandte sich um, und als er seine Jünger sah, strafte er den Petrus und sagte: Geh hinter mich, Satan! Denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das was der Menschen ist.34Und als er die Volksmenge samt seinen Jüngern herzugerufen hatte, sprach er zu ihnen: Wer irgend mir nachkommen will, verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach.35Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinet-und des Evangeliums willen, wird es erretten.36Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne und seine Seele einbüßte?37Denn was wird ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele?38Denn wer irgend sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

At Bethsaida, that town whose unbelief the Lord specially condemned (Matt. 11:21), He performs another miracle for a poor, blind man. The Lord had to put His hands on the man twice to heal him; likewise we sometimes come step by step to the light of God (Ps. 138:8; Phil. 1:6).

After this, the Lord Jesus questions His disciples on the opinions which are going around about Him. Then He asks them a direct and fundamental question, "But whom say ye that I am?" Yes, whatever opinions others may have of the Lord Jesus, I must have a personal appreciation of Him. But this is only the starting point on the path in which He invites me to follow Him: the path of self-denial and of the cross where I died with Him. Some people, when tested, speak with resignation of the cross they have to bear, or of the "Calvary" which they must accept. But this is not what the Lord means here. He asks each believer willingly to take the burden of shame and suffering which the world will not be slow to give him if he is faithful (Gal. 6:14). "For my sake", the Lord Jesus states, for this is the great secret which allows the Christian to accept death to the world and to self (v. 35; Rom. 8:36).

Markus 9:1-13
1Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche von denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes, in Macht gekommen, gesehen haben.2Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und Johannes mit und führt sie auf einen hohen Berg besonders allein. Und er wurde vor ihnen umgestaltet;3und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß wie Schnee , wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann.4Und es erschien ihnen Elias mit Moses, und sie unterredeten sich mit Jesu.5Und Petrus hob an und spricht zu Jesu: Rabbi, es ist gut, daß wir hier sind; und laß uns drei Hütten machen, dir eine und Moses eine und Elias eine.6Denn er wußte nicht, was er sagen sollte, denn sie waren voll Furcht.7Und es kam eine Wolke, welche sie überschattete; und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn höret.8Und plötzlich, als sie sich umblickten, sahen sie niemand mehr, sondern Jesum allein bei sich.9Als sie aber von dem Berge herabstiegen, gebot er ihnen, daß sie niemand erzählen sollten, was sie gesehen hatten, außer wenn der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden wäre.10Und sie behielten das Wort, indem sie sich untereinander befragten: Was ist das: aus den Toten auferstehen?11Und sie fragten ihn und sprachen: Was sagen die Schriftgelehrten, daß Elias zuerst kommen müsse?12Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Elias zwar kommt zuerst und stellt alle Dinge wieder her; und wie über den Sohn des Menschen geschrieben steht, daß er vieles leiden und für nichts geachtet werden soll.13Aber ich sage euch, daß auch Elias gekommen ist, und sie haben ihm getan, was irgend sie wollten, so wie über ihn geschrieben steht.

According to the promise in v. 1, three disciples are now to be allowed a preview of "the kingdom of God come with power". This kingdom is set forth in the King Himself, whom they recognize as the Lord Jesus, their Master, clothed in majesty and in resplendent glory. The One who usually veiled His glory and hid it beneath the humble "form of a servant", here uncovers it for a moment to the view of His dazzled and amazed disciples (Ps. 104:1). Then a voice comes from the cloud; it is for us also: "This is my beloved Son; hear him." The more great and dignified a person is, the more important are his words. Now the person we are invited to hear is none other than the well-beloved Son of God. Let us pay even greater attention to His teaching (Heb. 12:25).

However good it was to be on the mountain (v. 5) they must come down from it and the Lord makes the three disciples understand that what they have seen will only be fulfilled later. Neither John (represented by Elias, v. 13) nor He Himself has been received. That is why it is necessary now for Him to go to the cross and to suffer so much before entering into His glory.

Markus 9:14-32
14Und als er zu den Jüngern kam, sah er eine große Volksmenge um sie her, und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen stritten.15Und alsbald, als die ganze Volksmenge ihn sah, war sie sehr erstaunt; und sie liefen herzu und begrüßten ihn.16Und er fragte sie: Worüber streitet ihr euch mit ihnen?17Und einer aus der Volksmenge antwortete ihm: Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der einen stummen Geist hat;18und wo immer er ihn ergreift, reißt er ihn, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen, und er magert ab. Und ich sprach zu deinen Jüngern, daß sie ihn austreiben möchten, und sie vermochten es nicht.19Er aber antwortet ihnen und spricht: O ungläubiges Geschlecht! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? Bringet ihn zu mir.20Und sie brachten ihn zu ihm. Und als er ihn sah, zerrte ihn alsbald der Geist; und er fiel zur Erde und wälzte sich schäumend.21Und er fragte seinen Vater: Wie lange Zeit ist es, daß ihm dies geschehen ist? Er aber sprach:22Von Kindheit an; und oftmals hat er ihn sogar ins Feuer geworfen und ins Wasser, auf daß er ihn umbrächte; aber wenn du etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!23Jesus aber sprach zu ihm: Das "wenn du kannst" ist, wenn du glauben kannst; dem Glaubenden ist alles möglich.24Und alsbald rief der Vater des Kindleins und sagte mit Tränen : Ich glaube; hilf meinem Unglauben!25Als aber Jesus sah, daß eine Volksmenge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist, indem er zu ihm sprach: Du stummer und tauber Geist, ich gebiete dir: fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn.26Und schreiend und ihn sehr zerrend fuhr er aus; und er wurde wie tot, so daß die meisten sagten:27Er ist gestorben. Jesus aber nahm ihn bei der Hand und richtete ihn empor; und er stand auf.28Und als er in ein Haus getreten war, fragten ihn seine Jünger besonders: Warum haben wir ihn nicht austreiben können?29Und er sprach zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausfahren, als nur durch Gebet und Fasten.30Und sie gingen von dannen hinweg und zogen durch Galiläa; und er wollte nicht, daß es jemand erführe.31Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird überliefert in der Menschen Hände, und sie werden ihn töten; und nachdem er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.32Sie aber verstanden die Rede nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen.

Having come down from the mountain, the Lord again takes up His service of love, which the apostle Peter, who was privileged to witness it, summarizes so beautifully in the book of Acts. "Jesus of Nazareth," he says, "went about doing good, and healing all that were oppressed of the devil; for God was with him" (Acts 10:38-39). The Lord finds a great multitude of people talking and arguing among themselves. The object of all this consternation is a poor boy who, in spite of his youth, suffers from terrible fits of demon-inspired hysterics. In vain had the poor father brought the need of his only son before the disciples; they were not able to cast out this spirit. Before setting the boy free Himself, the Lord Jesus puts His finger on the reason for their failure: unbelief; for "all things are possible to him that believeth". Then, in tears, the man yields himself to the Lord. He understands that it is not an effort of will which can give him faith and recognizes that he is incapable of it himself. Divine help is needed not only for the deliverance itself, but even to ask for it.

In v. 26 the demonic power shows itself once more, so that the victory of the Lord is evident. He tenderly takes the child by the hand and lifts him up.

Markus 9:33-50
33Und er kam nach Kapernaum, und als er in dem Hause war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Wege verhandelt?34Sie aber schwiegen; denn sie hatten sich auf dem Wege untereinander besprochen, wer der Größte sei.35Und nachdem er sich niedergesetzt hatte, rief er die Zwölfe; und er spricht zu ihnen: Wenn jemand der Erste sein will, so soll er der Letzte von allen und aller Diener sein.36Und er nahm ein Kindlein und stellte es in ihre Mitte; und als er es in seine Arme genommen hatte, sprach er zu ihnen:37Wer irgend eines solcher Kindlein aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt mich auf; und wer irgend mich aufnehmen wird, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.38Johannes aber antwortete ihm und sprach: Lehrer, wir sahen jemand, der uns nicht nachfolgt, Dämonen austreiben in deinem Namen; und wir wehrten ihm, weil er uns nicht nachfolgt.39Jesus aber sprach: Wehret ihm nicht, denn es ist niemand, der ein Wunderwerk in meinem Namen tun und bald übel von mir zu reden vermögen wird;40denn wer nicht wider uns ist, ist für uns.41Denn wer irgend euch mit einem Becher Wassers tränken wird in meinem Namen, weil ihr Christi seid, wahrlich, ich sage euch: er wird seinen Lohn nicht verlieren.42Und wer irgend einen der Kleinen, die an mich glauben, ärgern wird, dem wäre besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt, und er ins Meer geworfen würde.43Und wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab. Es ist dir besser, als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle hinabzufahren, in das unauslöschliche Feuer,44wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt .45Und wenn dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab. Es ist dir besser, lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden, in das unauslöschliche Feuer,46wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt .47Und wenn dein Auge dich ärgert, so wirf es weg. Es ist dir besser, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden,48wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.49Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden, und jedes Schlachtopfer wird mit Salz gesalzen werden.50Das Salz ist gut; wenn aber das Salz unsalzig geworden ist, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch selbst und seid in Frieden untereinander.

Poor disciples! While their Master has just been talking to them about His sufferings and His death, the only thing which interests them, to the point of provoking a quarrel amongst them, is to know which of them will be the greatest. By His question, the Lord sounds them out (v. 33); then with grace and patience, He teaches them what humility is.

This lesson is followed by another. The disciples had thought they ought to prevent someone performing miracles in the name of the Lord Jesus. "He followeth not us" is the excuse put forward by John. The Lord shows them that in this too they have been occupied with themselves and not with Him. Let us watch that we do not behave in a sectarian spirit. Many Christians, though not walking with us, follow the Lord very closely in the path of self-denial and of the cross (Mark 8:34).

We found in Matthew what corresponds to vv. 42-50 (see Matt. 5:29; Matt. 18:8). But, in general, we notice that in Mark's gospel the teaching of the Lord takes up little space in comparison with His activities. For example, we do not have here the equivalent of the sermon on the mount. Few words, but much devotedness, such is indeed the character of the faithful Servant.

Markus 10:1-22
1Und er stand auf von dannen und kommt in das Gebiet von Judäa und von jenseit des Jordan. Und wiederum kommen Volksmengen zu ihm zusammen, und wie er gewohnt war, lehrte er sie wiederum.2Und es traten Pharisäer herzu und fragten ihn: Ist es einem Manne erlaubt, sein Weib zu entlassen? indem sie ihn versuchten.3Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Was hat euch Moses geboten?4Sie aber sagten: Moses hat gestattet, einen Scheidebrief zu schreiben und zu entlassen.5Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Wegen eurer Herzenshärtigkeit hat er euch dieses Gebot geschrieben;6von Anfang der Schöpfung aber schuf Gott sie Mann und Weib.7"Um deswillen wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen,8und es werden die zwei ein Fleisch sein"; also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.9Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.10Und in dem Hause befragten ihn die Jünger wiederum hierüber; und er spricht zu ihnen:11Wer irgend sein Weib entlassen und eine andere heiraten wird, begeht Ehebruch gegen sie.12Und wenn ein Weib ihren Mann entlassen und einen anderen heiraten wird, so begeht sie Ehebruch.13Und sie brachten Kindlein zu ihm, auf daß er sie anrühre. Die Jünger aber verwiesen es denen, welche sie herzubrachten.14Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.15Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend das Reich Gottes nicht aufnehmen wird wie ein Kindlein, wird nicht in dasselbe eingehen.16Und er nahm sie in seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie.17Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, auf daß ich ewiges Leben ererbe?18Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut als nur Einer, Gott.19Die Gebote weißt du: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis reden; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter."20Er aber antwortete und sprach zu ihm: Lehrer, dieses alles habe ich beobachtet von meiner Jugend an.21Jesus aber blickte ihn an, liebte ihn und sprach zu ihm: Eines fehlt dir; gehe hin, verkaufe, was irgend du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach, das Kreuz aufnehmend .22Er aber ging, betrübt über das Wort, traurig hinweg, denn er hatte viele Güter.

The Pharisees try to make the Lord Jesus contradict Moses on the question of divorce. But He silences them by going back before the law, reminding them of the order of things which God had created in the beginning. The world has defiled and spoiled all that God established in His beautiful creation and in particular the institution of marriage.

The hardness of heart and the selfishness which leads men to scorn and to pervert all that pertains to marriage, shows itself also in men's lack of consideration for the little children. And the disciples are not immune to this spirit. Vv. 13-16 bring us some extra details not found in Matthew which are very touching; the Lord begins by being much displeased with the attitude of the disciples. He then takes the little ones tenderly in His arms, where they are perfectly safe. Lastly, He expressly blesses them (cf. Matt. 19:13-14).

In the incident which follows, Mark is again the only one to mention an all-important point: the love of the Lord for the young man who has come to meet Him. But this man remains untouched and goes away, perhaps for ever, preferring his vain riches to the company, both for time and for eternity, of the One who loved him.

Markus 10:23-34
23Und Jesus blickte umher und spricht zu seinen Jüngern: Wie schwerlich werden die, welche Güter haben, in das Reich Gottes eingehen!24Die Jünger aber entsetzten sich über seine Worte. Jesus aber antwortete wiederum und spricht zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es, daß die, welche auf Güter vertrauen, in das Reich Gottes eingehen!25Es ist leichter, daß ein Kamel durch das Öhr der Nadel gehe, als daß ein Reicher in das Reich Gottes eingehe.26Sie aber waren über die Maßen erstaunt und sprachen zueinander: Und wer kann dann errettet werden?27Jesus aber sah sie an und spricht: Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.28Petrus fing an, zu ihm zu sagen: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.29Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Da ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinet-und um des Evangeliums willen,30der nicht hundertfältig empfange, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, mit Verfolgungen, und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.31Aber viele Erste werden Letzte, und Letzte Erste sein.32Sie waren aber auf dem Wege hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging vor ihnen her; und sie entsetzten sich und, indem sie nachfolgten, fürchteten sie sich. Und er nahm wiederum die Zwölfe zu sich und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren sollte:33Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn des Menschen wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten überliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und werden ihn den Nationen überliefern;34und sie werden ihn verspotten und ihn geißeln und ihn anspeien und ihn töten; und nach drei Tagen wird er auferstehen.

In the Old Testament the blessings were for the earth and riches were considered to be proof of God's favour (Deut. 8:18). How astonished the disciples are! They had just seen a prosperous man, thus by appearances blest of God, likeable, of irreproachable behaviour and who was disposed to do a lot of good. And the Lord had let him go away! Really, if such advantages were not giving him access to the kingdom of God, who then could be saved? In fact, the Lord Jesus replies, salvation is impossible with men; God alone can accomplish it.

The Lord does not condemn riches here but "them that trust in riches". Besides, to follow Him inevitably implies giving up some things, which for certain people can be very costly (v. 29). But if they do this for love of the Lord and the Gospel, it will at the same time be a source of incomparable joys, the first of which will be the knowledge of the Lord's approval. Yes, the penetrating look of the Lord (vv. 21, 23, 27) reads our hearts to see if the motives by which we act are good — if there is a true response to the love of Him who has left all for us (see Zech. 7:5).

In this chapter we find various characteristics of the flesh: it is attractive (vv. 17-22); it is presumptuous (v. 28); it is fearful (v. 32); and finally, it is selfish (vv. 35-40).

Markus 10:35-52
35Und es treten zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sagen zu ihm: Lehrer, wir wollen, daß du uns tuest, um was irgend wir dich bitten werden.36Er aber sprach zu ihnen:37Was wollt ihr, daß ich euch tun soll? Sie aber sprachen zu ihm: Gib uns, daß wir einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen mögen in deiner Herrlichkeit.38Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisset nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder mit der Taufe getauft werden, mit der ich getauft werde?39Sie aber sprachen zu ihm: Wir können es. Jesus aber sprach zu ihnen: Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden;40aber das Sitzen zu meiner Rechten oder Linken steht nicht bei mir zu vergeben, sondern ist für die, welchen es bereitet ist.41Und als die Zehn es hörten, fingen sie an, unwillig zu werden über Jakobus und Johannes.42Und als Jesus sie herzugerufen hatte, spricht er zu ihnen: Ihr wisset, daß die, welche als Regenten der Nationen gelten, über dieselben herrschen, und ihre Großen Gewalt über sie üben.43Aber also ist es nicht unter euch; sondern wer irgend unter euch groß werden will, soll euer Diener sein;44und wer irgend von euch der Erste sein will, soll aller Knecht sein.45Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.46Und sie kommen nach Jericho. Und als er aus Jericho ging mit seinen Jüngern und einer zahlreichen Volksmenge, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus, der Blinde, bettelnd am Wege.47Und als er hörte, daß es Jesus, der Nazarener sei, fing er an zu schreien und zu sagen: O Sohn Davids, Jesu, erbarme dich meiner!48Und viele bedrohten ihn, daß er schweigen solle; er aber schrie um so mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner!49Und Jesus blieb stehen und hieß ihn rufen. Und sie rufen den Blinden und sagen zu ihm: Sei gutes Mutes; stehe auf, er ruft dich!50Er aber warf sein Gewand ab, sprang auf und kam zu Jesu.51Und Jesus hob an und spricht zu ihm: Was willst du, daß ich dir tun soll? Der Blinde aber sprach zu ihm: Rabbuni, daß ich sehend werde.52Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin, dein Glaube hat dich geheilt. Und alsbald wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.

Let us especially notice the faith of James and John. They knew that their Master was the Messiah, the Heir to the kingdom and that they would have part with Him there. But their request betrays the ignorance and vanity of their natural hearts. Very graciously, the Lord calls His disciples around Him and uses this unfortunate intervention by the two brothers for their instruction (and thus for ours too). Do they not understand that they have before them the greatest Example of humility? He who had every right to be served, voluntarily made Himself a servant in order to deliver His creature and to pay with His own life the ransom required by the sovereign Judge. V. 45 could be called the key verse of the gospel; it is a summary of the whole book.

The Spirit shows us three very different attitudes in this chapter: the man whom the Lord invites to follow Him and who goes away (vv. 21, 22); the disciples, who were also called, who followed Him trembling (v. 32) and who boast of how much they have given up (v. 28); and finally this poor blind man, of whom the Lord Jesus asks nothing when He healed him, but who, without a word, and throwing away his garment which might hinder his progress, followed Him "in the way" (v. 52).

Notice the inconstancy of the crowd who first rebuke the blind man, but moments later call after him, "Be of good comfort".

Markus 11:1-14
1Und als sie Jerusalem, Bethphage und Bethanien nahen, gegen den Ölberg hin, sendet er zwei seiner Jünger und spricht zu ihnen:2Gehet hin in das Dorf, das euch gegenüber liegt; und alsbald, wenn ihr in dasselbe kommet, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf welchem kein Mensch je gesessen hat; bindet es los und führet es her.3Und wenn jemand zu euch sagt: Warum tut ihr dies? so saget: Der Herr bedarf seiner; und alsbald sendet er es hierher.4Sie aber gingen hin und fanden ein Füllen angebunden an der Tür draußen auf dem Wege; und sie binden es los.5Und etliche von denen, die daselbst standen, sprachen zu ihnen: Was tut ihr, daß ihr das Füllen losbindet?6Sie aber sprachen zu ihnen, wie Jesus gesagt hatte.7Und sie ließen sie. Und sie führten das Füllen zu Jesu und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich auf dasselbe.8Viele aber breiteten ihre Kleider aus auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg ;9und die vorangingen und nachfolgten, riefen: Hosanna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!10Gepriesen sei das kommende Reich unseres Vaters David! Hosanna in der Höhe!11Und er zog in Jerusalem ein und ging in den Tempel; und als er über alles umhergeblickt hatte, ging er, da es schon spät an der Zeit war, mit den Zwölfen hinaus nach Bethanien.12Und des folgenden Tages, als sie von Bethanien weggegangen waren, hungerte ihn. Und als er von ferne einen Feigenbaum sah,13der Blätter hatte, ging er hin, ob er vielleicht etwas an ihm fände; und als er zu ihm kam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen.14Und er hob an und sprach zu ihm: Nimmermehr esse jemand Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten es.

The Lord's pathway is approaching its end. He makes His triumphal entry into Jerusalem and goes to the temple where He begins by looking round about on all things (v. 11) as if to ask, "Am I at home here?" This detail, peculiar to Mark, shows us that God never makes a hasty judgment on a state of things before condemning it (cf. Gen. 18:21). But what must have been the Lord's feelings to see this house of prayer in such an unholy state?

He leaves this defiled place and withdraws to Bethany with the few who recognize and love Him. Bethany means "house of the afflicted" and also "house of figs". How often in Scripture do we see the characteristics of this double meaning. At the time when the Lord Jesus feels constrained to curse the barren fig tree, which represents Israel as He has found her, it is as if He, the Afflicted One, the Poor One, (Ps. 40:17) found fruit for God in Bethany ("good figs", according to the description in Jer. 24:2). They are a consolation to His heart, and a foretaste of the fruit of the work of His soul on the cross. In spite of an abundance of leaves, the sign of an outward religion, there were no "figs on the fig tree" of Israel, like the statement of the same prophet (Jer. 8:13).

Markus 11:15-33
15Und sie kommen nach Jerusalem. Und als er in den Tempel eingetreten war, fing er an auszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um.16Und er erlaubte nicht, daß jemand ein Gefäß durch den Tempel trug.17Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: "Mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Nationen"? "Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht".18Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten es und suchten, wie sie ihn umbrächten; denn sie fürchteten ihn, weil die ganze Volksmenge sehr erstaunt war über seine Lehre.19Und wenn es Abend wurde, ging er zur Stadt hinaus.20Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an.21Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verfluchtest, ist verdorrt.22Und Jesus antwortet und spricht zu ihnen: Habet Glauben an Gott.23Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berge sagen wird: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird werden was irgend er sagen wird .24Darum sage ich euch: Alles, um was irgend ihr betet und bittet, glaubet, daß ihr es empfanget, und es wird euch werden.25Und wenn ihr im Gebet dastehet, so vergebet, wenn ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.26Wenn ihr aber nicht vergebet, so wird euer Vater, der in den Himmeln ist, auch eure Übertretungen nicht vergeben.27Und sie kommen wiederum nach Jerusalem. Und als er in dem Tempel umherwandelte, kommen die Hohenpriester und die Schriftgelehrten und28die Ältesten zu ihm und sagen zu ihm: In welchem Recht tust du diese Dinge? Und wer hat dir dieses Recht gegeben, daß du diese Dinge tust?29Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen, und antwortet mir, und ich werde euch sagen, in welchem Recht ich diese Dinge tue:30Die Taufe Johannes', war sie vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir.31Und sie überlegten miteinander und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?32Sagen wir aber: Von Menschen... sie fürchteten das Volk; denn alle hielten von Johannes, daß er wirklich ein Prophet war.33Und sie antworten und sagen zu Jesu: Wir wissen es nicht. Und Jesus antwortet und spricht zu ihnen: So sage ich auch euch nicht, in welchem Recht ich diese Dinge tue.

The Lord purifies the temple which He had inspected the previous day. The zeal of the perfect Servant for the House of His God has eaten Him up (John 2:17).

When the evening comes, He leaves the defiled city but He returns the following day, passing by the fig tree. In reply to Peter's remark, the Lord Jesus does not emphasize His own power but directs the disciples' thoughts towards God. It is as if He said to them, "He who has answered me is ready to answer your prayers too and to remove every obstacle in your path, even if it is as large as a mountain." To have faith in God is not to force us to believe that our wishes will be granted. It is to rely on Someone who knows us, who is faithful and who loves us. But there is one situation when God certainly will not be able to answer us. This is when we have "ought against any". This is an insurmountable mountain in the path of our relationship with God. We must deal with it straight away so that we find our way back to Him and also to our brethren, the "ways" of the heart of which Psalm 84:5 speaks.

In v. 27 the Lord begins His last discourse, in the course of which He confounds His adversaries one after the other.

Markus 12:1-17
1Und er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und setzte einen Zaun um denselben und grub einen Keltertrog und baute einen Turm; und er verdingte ihn an Weingärtner und reiste außer Landes.2Und er sandte zur bestimmten Zeit einen Knecht zu den Weingärtnern, auf daß er von den Weingärtnern von der Frucht des Weinbergs empfinge.3Sie aber nahmen ihn, schlugen ihn und sandten ihn leer fort.4Und wiederum sandte er einen anderen Knecht zu ihnen; und den verwundeten sie durch Steinwürfe am Kopf und sandten ihn entehrt fort.5Und wiederum sandte er einen anderen, und den töteten sie; und viele andere: die einen schlugen sie, die anderen töteten sie.6Da er nun noch einen geliebten Sohn hatte, sandte er auch ihn, den letzten, zu ihnen, indem er sprach: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen.7Jene Weingärtner aber sprachen zueinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, und das Erbe wird unser sein.8Und sie nahmen ihn und töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus.9Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen geben.10Habt ihr nicht auch diese Schrift gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden;11von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?12Und sie suchten ihn zu greifen, und sie fürchteten die Volksmenge; denn sie erkannten, daß er das Gleichnis auf sie geredet hatte. Und sie ließen ihn und gingen hinweg.13Und sie senden etliche der Pharisäer und die Herodianer zu ihm, auf daß sie ihn in der Rede fingen.14Sie aber kommen und sagen zu ihm: Lehrer, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und dich um niemand kümmerst; denn du siehst nicht auf die Person der Menschen, sondern lehrst den Weg Gottes in Wahrheit; ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben oder nicht? Sollen wir sie geben, oder sollen wir sie nicht geben?15Da er aber ihre Heuchelei kannte, sprach er zu ihnen: Was versuchet ihr mich? Bringet mir einen Denar, auf daß ich ihn sehe.16Sie aber brachten ihn. Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Überschrift? Und sie sprachen zu ihm: Des Kaisers.17Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Und sie verwunderten sich über ihn.

The rulers of the people are forced to recognize themselves in the moving parable of the wicked husbandmen. Notice how (in Mark only) the last person sent by the Master is described — "Having yet therefore one son, his well-beloved" (v. 6). This phrase reminds us of the word of the LORD to Abraham, "Take now thy son, thine only son . . . whom thou lovest" (Gen. 22:2), and expresses in a touching manner the affection of the Father for His Well-beloved Son whom He has sacrificed for us!

Thus unmasked, the Pharisees and the Herodians try to get their own back. With hypocritical compliments, but unwittingly bearing testimony to the Lord Jesus ("Thou art true" . . . "Thou teachest the way of God in truth" (v. 14)), they try to catch Him unawares with a very subtle question. If He answered "Yes," it would disqualify Him as the Messiah; if He answered, "No," He would be condemned by the Romans. He answers them in the one way they do not expect, addressing Himself to their conscience. What divine and wonderful wisdom! Yet how much the Saviour, in whom all was truth and love, suffered from this insincerity, this wickedness, yes, from this constant "contradiction of sinners against himself" (Heb. 12:3; see also Ezek. 13:22).

Markus 12:18-34
18Und es kommen Sadducäer zu ihm, welche sagen, es gebe keine Auferstehung; und sie fragten ihn und sprachen:19Lehrer, Moses hat uns geschrieben: Wenn jemandes Bruder stirbt und hinterläßt ein Weib und hinterläßt keine Kinder, daß sein Bruder sein Weib nehme und seinem Bruder Samen erwecke.20Es waren sieben Brüder. Und der erste nahm ein Weib; und als er starb, hinterließ er keinen Samen;21und der zweite nahm sie und starb, und auch er hinterließ keinen Samen; und der dritte desgleichen.22Und die sieben nahmen sie und hinterließen keinen Samen. Am letzten von allen starb auch das Weib.23In der Auferstehung, wenn sie auferstehen werden, wessen Weib von ihnen wird sie sein? Denn die sieben haben sie zum Weibe gehabt.24Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Irret ihr deshalb nicht, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes?25Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel in den Himmeln.26Was aber die Toten betrifft, daß sie auferstehen, habt ihr nicht in dem Buche Moses' gelesen, "in dem Dornbusch", wie Gott zu ihm redete und sprach: "Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs"?27Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Lebendigen. Ihr irret also sehr.28Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie sich befragten, trat herzu, und als er wahrnahm, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?29Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: "Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr;30und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft". Dies ist das erste Gebot.31Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". Größer als diese ist kein anderes Gebot.32Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist ein einiger Gott, und da ist kein anderer außer ihm;33und ihn lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.34Und als Jesus sah, daß er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reiche Gottes. Und hinfort wagte niemand ihn zu befragen.

In their turn, the Sadducees try to pit themselves against the wisdom of the Lord Jesus. They, in fact, did not believe in the resurrection (see Acts 23:8), but the Lord in v. 26 meets them on their own ground and silences them with the Word. The resurrection is confirmed twice over: by the Scriptures and by the power of God which brought Christ back to life (v. 24). However there is probably no other truth more opposed by the unbelief of men (see Acts 26:8). But, as Paul demonstrates in 1 Corinthians 15, it is one of the essential foundations of Christianity; we cannot touch this truth without our whole faith collapsing.

In contrast to the preceding arguers, the scribe is honest and intelligent as he questions the Lord on the subject of the greatest commandment. Love, replies the Lord Jesus, that is the first commandment; love for God and for your neighbour, that is the fulfilling of the law (Rom. 13:10; Gal. 5:14). Dear friends, should we not love more than the children of Israel, we who have been sought though we were further away than they (among nations who were strangers to the promises) and brought very near into the relationship of children of the God of love? (Eph. 2:13).

Markus 12:35-44
35Und Jesus hob an und sprach, als er im Tempel lehrte: Wie sagen die Schriftgelehrten, daß der Christus Davids Sohn sei?36Denn David selbst hat in dem Heiligen Geiste gesagt: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße".37David selbst also nennt ihn Herr, und woher ist er sein Sohn? Und die große Menge des Volkes hörte ihn gern.38Und er sprach zu ihnen in seiner Lehre: Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die in langen Gewändern einhergehen wollen und die Begrüßungen auf den Märkten lieben39und die ersten Sitze in den Synagogen und die ersten Plätze bei den Gastmählern;40welche die Häuser der Witwen verschlingen und zum Schein lange Gebete halten. Diese werden ein schwereres Gericht empfangen.41Und Jesus setzte sich dem Schatzkasten gegenüber und sah, wie die Volksmenge Geld in den Schatzkasten legte; und viele Reiche legten viel ein.42Und eine arme Witwe kam und legte zwei Scherflein ein, das ist ein Pfennig.43Und er rief seine Jünger herzu und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den Schatzkasten eingelegt haben.44Denn alle haben von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrem Mangel, alles was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.

It is now the turn of the Lord Jesus to put an embarrassing problem to His critics. How can the Christ be at one and the same time both the Son and the Lord of David? (see also Ps. 89: 3, 4, 23, 36). They do not know how to explain this and their pride prevents them from asking for the answer . . . from Christ Himself. For it was because of His rejection that the Son of David would occupy the heavenly position attributed to Him in Psalm 110.

In order to put the people on their guard against these unworthy rulers, the Lord then draws a sad picture of the scribes as conceited, covetous and hypocritical. Alas, these traits have sometimes characterized priesthoods other than Israel's (1 Tim. 6:5).

V. 41 shows us the Lord Jesus sitting beside the treasury in the temple. With His penetrating look, which we have already seen, taking in everyone and everything, He observes not how much (the only thing which interests men) but how each one gives to the treasury. And here comes this poor widow with her touching offering: the few mites which she had left to live on. The Lord is moved with emotion and calls the disciples, telling them what He has just seen. This very special offering — "all that she had" — proved not only this woman's affections for the LORD and His House but also the complete confidence she had in God to provide for her needs (cf. 1 Kings 17:13).

Markus 13:1-13
1Und als er aus dem Tempel heraustrat, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Lehrer, siehe, was für Steine und was für Gebäude!2Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Siehst du diese großen Gebäude? Es wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird.3Und als er auf dem Ölberge saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas besonders:4Sage uns, wann wird dieses sein, und was ist das Zeichen, wann dieses alles vollendet werden soll?5Jesus aber antwortete ihnen und fing an zu reden: Sehet zu, daß euch niemand verführe!6Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin's! -7und sie werden viele verführen. Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören werdet, so erschrecket nicht; denn dies muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.8Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich; und es werden Erdbeben sein an verschiedenen Orten, und es werden Hungersnöte und Unruhen sein. Dies sind die Anfänge der Wehen.9Ihr aber, sehet auf euch selbst, denn sie werden euch an Synedrien und an Synagogen überliefern; ihr werdet geschlagen und vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis;10und allen Nationen muß zuvor das Evangelium gepredigt werden.11Wenn sie euch aber hinführen, um euch zu überliefern, so sorget nicht zuvor, was ihr reden sollt, bereitet euch auch nicht vor sondern was irgend euch in jener Stunde gegeben wird, das redet; denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Heilige Geist.12Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern, und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben wider die Eltern und sie zum Tode bringen.13Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.

The disciples are impressed by the grandeur and the outward beauty of the temple buildings. But the Lord does not see "as man seeth" (1 Sam. 16:7; Isa. 11:3). He had earlier entered this temple and had seen the evil which filled it (Mark 11:11). He could also see beyond to future events, not many years after His rejection, which would bring about the ruin of the guilty city. History teaches us that in the year A.D. 70, Jerusalem was the object of a terrible siege and was almost entirely destroyed by the armies of Titus. This terrible judgment greatly tested the faith of those believers, who were so attached to this holy city. But the Lord Jesus had encouraged them in advance with the words we have here. How many children of God, going through persecution, have found great blessing through that experience. When they had to give their testimony, what they had to say was dictated to them by the Holy Spirit. It was thus with Peter when he was summoned before the rulers, the elders and the priests in Acts 4:8 and with Stephen in Acts 7:55. We too, in our measure and according to our needs, can experience this power of the Holy Spirit by letting Him work in us.

Markus 13:14-37
14Wenn ihr aber den Greuel der Verwüstung stehen sehet, wo er nicht sollte (wer es liest, der beachte es), daß alsdann, die in Judäa sind, auf die Berge fliehen,15und wer auf dem Dache ist, nicht in das Haus hinabsteige, noch hineingehe, um etwas aus seinem Hause zu holen;16und wer auf dem Felde ist, sich nicht zurückwende, um sein Kleid zu holen.17Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen!18Betet aber, daß es nicht im Winter geschehe;19denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie dergleichen von Anfang der Schöpfung, welche Gott schuf, bis jetzthin nicht gewesen ist und nicht sein wird.20Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.21Und alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus! oder: Siehe dort! so glaubet nicht.22Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen.23Ihr aber sehet zu! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt.24Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben;25und die Sterne des Himmels werden herabfallen, und die Kräfte in den Himmeln werden erschüttert werden.26Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit.27Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.28Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.29Also auch ihr, wenn ihr dies geschehen sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.30Wahrlich, ich sage euch: dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.31Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.32Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, weder die Engel, die im Himmel sind, noch der Sohn, sondern nur der Vater.33Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wisset nicht, wann die Zeit ist.34Gleichwie ein Mensch, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Knechten die Gewalt gab und einem jeden sein Werk, und dem Türhüter einschärfte, daß er wache.35So wachet nun, denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, des Abends, oder um Mitternacht, oder um den Hahnenschrei, oder frühmorgens;36damit er nicht, plötzlich kommend, euch schlafend finde.37Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wachet!

The Church will not have to go through the terrible tribulations which the Jewish remnant will experience (Rev. 3:10). While we rest on this certainty, let us nevertheless beware lest we fall into the spiritual slumber which lies in wait for us so menacingly in the long and testing moral night of this world. Let us think of the imminent return of the Lord and let us lay hold for ourselves of the serious exhortations in this chapter. A short parable presents the Lord to us as the master of a house who goes away after he has left his property to the responsibility of his servants. Each one has received "his work" . . . , precise and special to him. And the Master made no restrictions whatever with regard to the diversity of the jobs to be done. Some translations read "to every man his work . . ." suggesting an unlimited number of different tasks which the Lord has prepared for His own (cf. Rom. 12:6-8). The brief instructions received by the porter (v. 34) are addressed equally "to all" . . . even to you and to me (v. 37). And (note this detail) it is this word "watch" with which the teaching of the Lord Jesus now ends in Mark. Let us hide this away in our hearts carefully, as one keeps the last words of a dear friend who has left us . . . but who will come again.

Markus 14:1-16
1Es war aber nach zwei Tagen das Passah und das Fest der ungesäuerten Brote. Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List griffen und töteten; denn sie sagten:2Nicht an dem Feste, damit nicht etwa ein Aufruhr des Volkes entstehe.3Und als er in Bethanien war, in dem Hause Simons, des Aussätzigen, kam, während er zu Tische lag, ein Weib, die ein Alabasterfläschchen mit Salbe von echter, kostbarer Narde hatte; und sie zerbrach das Fläschchen und goß es auf sein Haupt.4Es waren aber etliche unwillig bei sich selbst und sprachen: Wozu ist dieser Verlust der Salbe geschehen?5Denn diese Salbe hätte für mehr als dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben werden können. Und sie zürnten mit ihr.6Jesus aber sprach: Lasset sie; was machet ihr ihr Mühe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan;7denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen wohltun; mich aber habt ihr nicht allezeit.8Sie hat getan, was sie vermochte; sie hat zum voraus meinen Leib zum Begräbnis gesalbt.9Und wahrlich, ich sage euch: Wo irgend dieses Evangelium gepredigt werden wird in der ganzen Welt, wird auch von dem geredet werden, was diese getan hat, zu ihrem Gedächtnis.10Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, auf daß er ihn denselben überlieferte.11Sie aber freuten sich, als sie es hörten, und versprachen, ihm Geld zu geben; und er suchte, wie er ihn zu gelegener Zeit überliefern könnte.12Und an dem ersten Tage der ungesäuerten Brote, da man das Passah schlachtete, sagen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und bereiten, auf daß du das Passah essest?13Und er sendet zwei seiner Jünger und spricht zu ihnen: Gehet hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt; folget ihm.14Und wo irgend er hineingeht, sprechet zu dem Hausherrn: Der Lehrer sagt: Wo ist mein Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah essen mag?15Und derselbe wird euch einen großen Obersaal zeigen, mit Polstern belegt und fertig; daselbst bereitet für uns.16Und seine Jünger gingen aus und kamen in die Stadt und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah.

As the death of the Lord approached, the feelings of people's hearts become stronger and more open. There is hatred from the rulers of the people as they plot in Jerusalem. There is love in the well-known home at Bethany where this woman performs a "good work" on Him. This is the fruit of intelligent love. What a beautiful illustration of the worship of God's children! They recognize in the despised Saviour One who is worthy of all homage and by the Spirit and with the sense of their unworthiness, they express to Him this adoration, which is a perfume of inestimable value to His heart. (Let us note that it is men who make an estimate of its value (v. 5) thus reducing everything to a matter of money). The critics do not miss a chance to get at the worshippers, like some believers who put good works or service towards souls before every other Christian activity. Without neglecting these things, let us not forget that praise is the most important of our duties. And let us be content with the Lord's approval when we perform the holy service of worship with a broken spirit (of which the box is symbolic). Worship has the Lord as its sole object and will alone continue in eternity.

Vv. 10-16 show us the arrangements the disciples make to prepare for the passover . . . and Judas makes for betraying his Master.

Markus 14:17-31
17Und als es Abend geworden war, kommt er mit den Zwölfen.18Und während sie zu Tische lagen und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern, der, welcher mit mir isset.19Sie aber fingen an, betrübt zu werden und einer nach dem anderen zu ihm zu sagen: Doch nicht ich? und ein anderer: Doch nicht ich?20Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir in die Schüssel eintaucht.21Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht; wehe aber jenem Menschen, durch welchen der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre.22Und während sie aßen, nahm Jesus Brot, segnete und brach und gab es ihnen und sprach: Nehmet; dieses ist mein Leib.23Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen denselben; und sie tranken alle daraus.24Und er sprach zu ihnen: Dieses ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.25Wahrlich, ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde bis an jenem Tage, da ich es neu trinken werde in dem Reiche Gottes.26Und als sie ein Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus nach dem Ölberg.27Und Jesus spricht zu ihnen: Ihr werdet euch alle ärgern, denn es steht geschrieben: "Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden zerstreut werden".28Nachdem ich aber auferweckt sein werde, werde ich vor euch hingehen nach Galiläa.29Petrus aber sprach zu ihm: Wenn sich auch alle ärgern werden, ich aber nicht.30Und Jesus spricht zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, daß du heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, mich dreimal verleugnen wirst.31Er aber sprach über die Maßen mehr : Wenn ich mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen. Desgleichen aber sprachen auch alle.

It is the moment of the last supper. In this intimate hour of parting, when the Lord Jesus would speak freely with affection to His own, a burden overwhelms His soul. It was not because of the approaching cross, but it was the unspeakable sadness of knowing that, among the twelve, there is a man who has decided to betray Him. "One of you . . . shall betray me." In their turn, the disciples become sad and question one another. They do not have here the confidence in themselves which will appear in vv. 29, 31, when they, and particularly Peter, protest their devotion.

When the traitor has gone out, the Lord institutes the holy feast of remembrance. He blesses the bread, breaks it and distributes it to His own; He takes the cup, gives thanks and gives it to them. And He explains the significance of these symbols which are simple but solemn, representing the great deeds of which they are a continual reminder: His body given, His blood shed, sure foundations of our faith. Reader, would you not have loved to have been in this upper room around your Saviour? Then, instead of "celebrating" His birth once a year according to the traditions of the religious world, why not join, each first day of the week, with those who show forth His death, whilst awaiting His return?

Then the Lord Jesus goes with His eleven disciples to the mount of Olives.

Markus 14:32-54
32Und sie kommen an einen Ort, mit Namen Gethsemane, und er spricht zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis ich gebetet habe.33Und er nimmt den Petrus und Jakobus und Johannes mit sich und fing an, sehr bestürzt und beängstigt zu werden.34Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tode; bleibet hier und wachet.35Und er ging ein wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüber gehe.36Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir weg; doch nicht was ich will, sondern was du willst!37Und er kommt und findet sie schlafend, und er spricht zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen?38Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung kommet; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.39Und er ging wiederum hin, betete und sprach dasselbe Wort.40Und als er zurückkam, fand er sie wiederum schlafend, denn ihre Augen waren beschwert; und sie wußten nicht, was sie ihm antworten sollten.41Und er kommt zum dritten Mal und spricht zu ihnen: So schlafet denn fort und ruhet aus. Es ist genug; die Stunde ist gekommen, siehe, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Sünder überliefert.42Stehet auf, laßt uns gehen; siehe, der mich überliefert, ist nahe gekommen.43Und alsbald, während er noch redete, kommt Judas, einer der Zwölfe, herzu, und mit ihm eine große Volksmenge mit Schwertern und Stöcken, von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten.44Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen irgend ich küssen werde, der ist's; ihn greifet und führet ihn sicher fort.45Und als er kam, trat er alsbald zu ihm und spricht: Rabbi, Rabbi! und küßte ihn sehr.46Sie aber legten ihre Hände an ihn und griffen ihn.47Einer aber von den Dabeistehenden zog das Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab.48Und Jesus hob an und sprach zu ihnen: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Räuber, mit Schwertern und Stöcken, mich zu fangen?49Täglich war ich bei euch, im Tempel lehrend, und ihr habt mich nicht gegriffen; aber auf daß die Schriften erfüllt würden.50Und es verließen ihn alle und flohen.51Und ein gewisser Jüngling folgte ihm, der eine feine Leinwand um den bloßen Leib geworfen hatte; und die Jünglinge greifen ihn.52Er aber ließ die feine Leinwand fahren und floh nackt von ihnen.53Und sie führten Jesum hinweg zu dem Hohenpriester; und alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten versammeln sich zu ihm.54Und Petrus folgte ihm von ferne bis hinein in den Hof des Hohenpriesters; und er saß mit bei den Dienern und wärmte sich an dem Feuer.

The One who has taken the form of a servant is now going to show just how far His obedience will take Him. Will it be unto death . . . even the death of the cross? (Phil. 2:7-8). Satan does his best to turn the Lord Jesus aside from the path of His perfection. In this decisive struggle, his weapon is to overwhelm the heart of the Lord, who weighs up the full horror of the cup of God's wrath against sin. The weapon of the Lord Jesus is His dependence. A name which we only hear used here expresses the deepest intimacy of such a moment: "Abba, Father," He cries in the knowledge that this perfect communion will have to be broken when He becomes the sin-bearer. But it is precisely His love without reserve for the Father which leads Him on to an obedience without reserve. "Not what I will, but what thou wilt."

In the presence of such a conflict, how unpardonable is the disciples' sleep. A little earlier, their Master exhorted them to watch and pray (Mark 13:33). He asks them again earnestly three times over . . . in vain. But He is ready. Here comes the traitor with the people who are going to take the Lord. Then they all forsake Him and flee including, finally, this young man wrapped in a fine linen cloth: the figure of Christian profession which does not stand the test.

Markus 14:55-72
55Die Hohenpriester aber und das ganze Synedrium suchten Zeugnis wider Jesum, um ihn zum Tode zu bringen; und sie fanden keines.56Denn viele gaben falsches Zeugnis wider ihn, und die Zeugnisse waren nicht übereinstimmend.57Und etliche standen auf und gaben falsches Zeugnis wider ihn und sprachen:58Wir hörten ihn sagen: Ich werde diesen Tempel, der mit Händen gemacht ist, abbrechen, und in drei Tagen werde ich einen anderen aufbauen, der nicht mit Händen gemacht ist.59Und auch also war ihr Zeugnis nicht übereinstimmend.60Und der Hohepriester stand auf, trat in die Mitte und fragte Jesum und sprach: Antwortest du nichts? Was zeugen diese wider dich?61Er aber schwieg und antwortete nichts. Wiederum fragte ihn der Hohepriester und spricht zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Gesegneten?62Jesus aber sprach: Ich bin's! Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels.63Der Hohepriester aber zerriß seine Kleider und spricht: Was bedürfen wir noch Zeugen?64Ihr habt die Lästerung gehört; was dünkt euch? Sie aber verurteilten ihn, daß er des Todes schuldig sei.65Und etliche fingen an, ihn anzuspeien, und sein Angesicht zu verhüllen und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage! Und die Diener gaben ihm Backenstreiche.66Und als Petrus unten im Hofe war, kommt eine von den Mägden des Hohenpriesters,67und als sie den Petrus sich wärmen sah, blickt sie ihn an und spricht: Auch du warst mit dem Nazarener Jesus.68Er aber leugnete und sprach: Ich weiß nicht, verstehe auch nicht, was du sagst. Und er ging hinaus in den Vorhof; und der Hahn krähte.69Und als die Magd ihn sah, fing sie wiederum an, zu den Dabeistehenden zu sagen: Dieser ist einer von ihnen. Er aber leugnete wiederum.70Und kurz nachher sagten wiederum die Dabeistehenden zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von ihnen, denn du bist auch ein Galiläer.71Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht, von welchem ihr redet.72Und zum zweiten Male krähte der Hahn. Und Petrus gedachte des Wortes, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und als er daran dachte, weinte er.

In the middle of the night, the palace of the high priest seethes with excitement. The Lord Jesus stands before His accusers. False witnesses make statements which do not agree. But the Lord Jesus does not make use of this to defend Himself. He is condemned, slapped in the face and buffeted; someone spits in His face. The Saviour, whom we adore, accepts all these outrages, foretold by the prophet (Isa. 50:6). Alas, another scene is taking place in the courtyard of the palace. Peter had not believed His master and had assured Him, "I will not deny thee in any wise" (v. 31). After this he had not listened to Him when he was told to watch and pray in Gethsemane. That is the reason for his defeat. Yet the Saviour had warned them that "the flesh is weak" (v. 38). But it was a truth that Peter was not ready to accept, so he has to go through this bitter experience. What we do not want to learn with the Lord by humbly receiving His Word, we may have to learn painfully by having to do with the Enemy of our souls.

To confirm more strongly that he does not know "this man", poor Peter utters curses and oaths. Let us not judge him harshly; let us think rather of the many ways in which we can deny the Lord if we do not watch: by our deeds, by our words, or . . . by our silences (1 Cor. 10:12).

Markus 15:1-21
1Und alsbald am frühen Morgen hielten die Hohenpriester Rat samt den Ältesten und Schriftgelehrten und das ganze Synedrium, und sie banden Jesum und führten ihn weg und überlieferten ihn dem Pilatus.2Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Du sagst es.3Und die Hohenpriester klagten ihn vieler Dinge an.4Pilatus aber fragte ihn wiederum und sprach: Antwortest du nichts? Siehe, wie vieles sie wider dich zeugen!5Jesus aber antwortete gar nichts mehr, so daß Pilatus sich verwunderte.6Auf das Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen loszugeben, um welchen sie baten.7Es war aber einer, genannt Barabbas, mit seinen Mitaufrührern gebunden, welche in dem Aufstande einen Mord begangen hatten.8Und die Volksmenge erhob ein Geschrei und fing an zu begehren, daß er täte, wie er ihnen allezeit getan.9Pilatus aber antwortete ihnen und sprach: Wollt ihr, daß ich euch den König der Juden losgebe?10Denn er wußte, daß die Hohenpriester ihn aus Neid überliefert hatten,11Die Hohenpriester aber wiegelten die Volksmenge auf, daß er ihnen lieber den Barabbas losgebe.12Pilatus aber antwortete und sprach wiederum zu ihnen: Was wollt ihr denn, daß ich mit dem tue, welchen ihr König der Juden nennet?13Sie aber schrieen wiederum: Kreuzige ihn!14Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrieen übermäßig: Kreuzige ihn!15Da aber Pilatus der Volksmenge willfahren wollte, gab er ihnen den Barabbas los und überliefere Jesum, nachdem er ihn hatte geißeln lassen, auf daß er gekreuzigt würde.16Die Kriegsknechte aber führten ihn in den Hof hinein, das ist das Prätorium; und sie rufen die ganze Schar zusammen.17Und sie legen ihm einen Purpur an und flechten eine Dornenkrone und setzen sie ihm auf;18und sie fingen an, ihn zu grüßen: Sei gegrüßt, König der Juden!19Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spieen ihn an, und sie beugten die Knie und huldigten ihm.20Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpur aus und zogen ihm seine eigenen Kleider an; und sie führten ihn hinaus, auf daß sie ihn kreuzigten.21Und sie zwingen einen Vorübergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Felde kam, den Vater Alexanders und Rufus', daß er sein Kreuz trüge.

Even the work of death must be accomplished straightway (v. 1). Pressed by the approach of the Passover and in their haste to be finished with this prisoner who filled them with fear, the rulers of the people lose no time. They lead the Lord Jesus to Pilate after binding those hands which had healed so many ills and which had never done anything but good. Before the Roman governor, the Saviour again remains silent, the deep motives for which are revealed in Psalm 38:13-15; Psalm 39:9 and Lamentations 3:28. His prayer in that moment is, "In thee do I hope: thou wilt hear, O Lord my God", and "because thou didst it".

Under the influence of the chief priests, all the people in blind folly cry out loudly for Barabbas, the murderer, to be set free and for the crucifixion of their King. Then Pilate, wanting to content the crowd, frees the criminal and condemns the Man whom he knows to be innocent. See how far the desire to please men can go! (John 19:12).

The cruel soldiers mock Him, pretending to submit themselves to the One who is in their power (because He has given Himself up voluntarily). And man crowns his creator with the thorns which the earth had produced as a consequence of man's sin (Gen. 3:18).

Markus 15:22-41
22Und sie bringen ihn nach der Stätte Golgatha, was verdolmetscht ist Schädelstätte.23Und sie gaben ihm Wein, mit Myrrhen vermischt, zu trinken er aber nahm es nicht.24Und als sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über dieselben warfen, was jeder bekommen sollte.25Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn.26Und die Überschrift seiner Beschuldigung war oben über geschrieben: Der König der Juden.27Und mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken.28Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: "Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden".29Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust,30rette dich selbst und steige herab vom Kreuze.31Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.32Der Christus, der König Israels, steige jetzt herab vom Kreuze, auf daß wir sehen und glauben. Auch die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn.33Als es aber die sechste Stunde war, kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde;34und zur neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme und sagte : Eloi, Eloi, lama sabachthani? was verdolmetscht ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?35Und als etliche der Dabeistehenden es hörten, sagten sie: Siehe, er ruft den Elias.36Es lief aber einer und füllte einen Schwamm mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn und sprach: Halt, laßt uns sehen, ob Elias kommt, ihn herabzunehmen.37Jesus aber gab einen lauten Schrei von sich und verschied.38Und der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten.39Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber dabeistand, sah, daß er also schrie und verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!40Es waren aber auch Weiber, die von ferne zusahen, unter welchen auch Maria Magdalene war und Maria, Jakobus' des Kleinen und Joses' Mutter, und Salome,41welche auch, als er in Galiläa war, ihm nachfolgten und ihm dienten; und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgekommen waren.

Man carries out the most heinous crime of all time. He crucifies the Son of God, not sparing Him any kind of suffering and humiliation. The Saviour is nailed to the cursed tree, but His love for His Father and for men keeps Him there. "Numbered with the transgressors" as the Scriptures foretold (v. 28; Isa. 53:12), He also undergoes all kinds of insults and provocation on this cross. The world rejects Him, thus condemning itself; but now heaven too closes against Him, as He cries out in His indescribable distress, "My God, my God, why hast thou forsaken me?" (see Amos 8:9-10). Heaven is closed against Him so that He can open it for us. It was to lead "many sons unto glory" that the captain of our salvation was perfected through sufferings (Heb. 2:10). This page of holy Scripture, on which our faith rests with adoration, is the irrefutable document which guarantees us access to the glory of heaven; a sign of this access is given in the veil being rent. The loud cry of the dying Saviour is the proof that He lay down His life of Himself, in full possession of His strength. It is the last act of obedience by the One who had come down here to serve, to suffer and to die, giving His precious life a ransom for many (Mark 10:45).

Markus 15:42-47; Markus 16:1-8
42Und als es schon Abend geworden, (dieweil es Rüsttag war, welches der Vorsabbath ist)43kam Joseph von Arimathia, ein ehrbarer Ratsherr, der auch selbst das Reich Gottes erwartete, und ging kühn zu Pilatus hinein und bat um den Leib Jesu.44Pilatus aber wunderte sich, daß er schon gestorben sei; und er rief den Hauptmann herzu und fragte ihn, ob er schon lange gestorben sei.45Und als er es von dem Hauptmann erfuhr, schenkte er dem Joseph den Leib.46Und er kaufte feine Leinwand, nahm ihn herab und wickelte ihn in die feine Leinwand und legte ihn in eine Gruft, die aus einem Felsen gehauen war; und er wälzte einen Stein an die Tür der Gruft.47Aber Maria Magdalene und Maria, Joses' Mutter, sahen zu, wo er hingelegt wurde.
1Und als der Sabbath vergangen war, kauften Maria Magdalene und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Spezereien, auf daß sie kämen und ihn salbten.2Und sehr früh am ersten Wochentage kommen sie zur Gruft, als die Sonne aufgegangen war.3Und sie sprachen zueinander: Wer wird uns den Stein von der Tür der Gruft wälzen?4Und als sie aufblickten, sehen sie, daß der Stein weggewälzt ist; denn er war sehr groß.5Und als sie in die Gruft eintraten, sahen sie einen Jüngling zur Rechten sitzen, angetan mit einem weißen Gewande, und sie entsetzten sich.6Er aber spricht zu ihnen: Entsetzet euch nicht; ihr suchet Jesum, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hingelegt hatten.7Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingeht nach Galiläa; daselbst werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.8Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft. Denn Zittern und Bestürzung hatte sie ergriffen, und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.

Now that time of the cross, when the Saviour was alone, has passed, God is pleased to draw attention to the eagerness and respect of some devoted people who honour His Son. In the first place, Joseph of Arimathea asks Pilate for the body of the Lord Jesus and lovingly busies himself with its burial. Then the dawn of the resurrection day shows us three women hurrying towards the sepulchre. They were those who had "followed him and ministered unto him" before witnessing with great sadness the scene of the cross (Mark 15:40-41). In their desire to perform a last service to the One they think they have lost, they bring spices to embalm His body. But they have to learn that these preparations are unnecessary, for an angel tells them the glorious news, "He is risen". Now there was another woman who was not found at the sepulchre: the one who, in Mark 14:3, had anointed the feet of the Lord Jesus. Was this a lack of affection on her part? She had given proof to the contrary — but she had known how to discern the moment to pour out her ointment. Let us remember that the self-sacrifice of love is all the more pleasing to the heart of the Lord when it is accompanied by a discernment of His will and obedience to His Word.

Markus 16:9-20
9Als er aber früh am ersten Wochentage auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalene, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.10Diese ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, welche trauerten und weinten.11Und als jene hörten, daß er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.12Nach diesem aber offenbarte er sich zweien aus ihnen in einer anderen Gestalt, während sie wandelten, als sie aufs Land gingen.13Und diese gingen hin und verkündeten es den übrigen; auch denen glaubten sie nicht.14Nachher, als sie zu Tische lagen, offenbarte er sich den Elfen und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärtigkeit, daß sie denen, die ihn auferweckt gesehen, nicht geglaubt hatten.15Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.16Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.17Diese Zeichen aber werden denen folgen, welche glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden,18werden Schlangen aufnehmen, und wenn sie etwas Tödliches trinken, so wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.19Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.20Jene aber gingen aus und predigten allenthalben, indem der Herr mitwirkte und das Wort bestätigte durch die darauf folgenden Zeichen.

Peter's statement at the beginning of Acts is a good summary of the gospel according to Mark. The apostle recalls "all the time that the Lord Jesus went in and out among us (words characteristic of service) beginning from the baptism of John, unto that same day that he was taken up from us" (Acts 1:21-22). The first picture in the gospel is when heaven opened upon the Lord Jesus at the Jordan and the last picture when the same heaven opens to receive Him. Between the two is His life of service and self-sacrifice. Approved of God, He occupies from henceforth the place of glory which is due to Him at the right hand of the Majesty on high. His work is completed. It is now up to the disciples to carry out their work by following the instructions of vv. 15-18 and the great Example which they have had before their eyes. But they are not left to their own resources. The Lord is seen on high as the One who directs the work of His own. Service is an eternal privilege which He undertakes in love. A servant for ever (Deut. 15:17; Luke 12:37), He co-operates with His disciples and accompanies them with His power (v. 20; Acts 14:3; Heb. 2:4). We, Christians, are called in our turn to follow His footsteps and to be witnesses of the same Gospel; we shall also be able to count on Him if we have in our hearts the desire to serve Him while we wait for Him.


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With the prayerful desire that the Lord Jesus Christ will use this God-given ministry in this form for His glory and the blessing of many in these last days before His coming. © Les Hodgett contact at stempublishing dot com.