Psalm 90
1Ein Gebet von Mose, dem Manne Gottes. Herr, du bist unsere Wohnung gewesen von Geschlecht zu Geschlecht.2Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott.3Du lässest zum Staube zurückkehren den Menschen, und sprichst: Kehret zurück, ihr Menschenkinder!4Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht.5Du schwemmst sie hinweg, sie sind wie ein Schlaf, am Morgen wie Gras, das aufsproßt;6am Morgen blüht es und sproßt auf; am Abend wird es abgemäht und verdorrt.7Denn wir vergehen durch deinen Zorn, und durch deinen Grimm werden wir hinweggeschreckt.8Du hast unsere Ungerechtigkeiten vor dich gestellt, unser verborgenes Tun vor das Licht deines Angesichts.9Denn alle unsere Tage schwinden durch deinen Grimm, wir bringen unsere Jahre zu wie einen Gedanken.10Die Tage unserer Jahre, ihrer sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.11Wer erkennt die Stärke deines Zornes, und, deiner Furcht gemäß, deinen Grimm?12So lehre uns denn zählen unsere Tage, auf daß wir ein weises Herz erlangen!13Kehre wieder, Jehova! Bis wann? Und laß dich's gereuen über deine Knechte!14Sättige uns früh mit deiner Güte, so werden wir jubeln und uns freuen in allen unseren Tagen.15Erfreue uns nach den Tagen, da du uns gebeugt hast, nach den Jahren, da wir Übles gesehen!16Laß deinen Knechten erscheinen dein Tun, und deine Majestät ihren Söhnen!17Und die Huld des Herrn, unseres Gottes, sei über uns! Und befestige über uns das Werk unserer Hände; ja, das Werk unserer Hände, befestige es!

The beginning of a new year is a good time to "take stock". Looking back, the believer can gratefully exclaim: "Lord, thou hast been our dwelling place . . ." (v. 1). As to the present, the believer can measure the short duration of his existence down here and ask God to teach him how to number his days in order to obtain a wise heart (v. 12). This wisdom, according to Ephesians 5:15-16, will cause us to seize our opportunities (redeeming the time, or making the most of every opportunity, as it says in other translations; see also Col. 4:5). Yes, let us use these years, which pass away like a tale that is told for the Lord (v. 9).

As for you, unconverted reader, this year of grace, which could possibly be the last, gives you another chance to accept the Lord Jesus as your Saviour; seize it without wasting any more time.

This "prayer of Moses, the man of God" will be on the lips of a repentant Israel in the last days. But the redeemed of the Lord, who know His great love, can even now ask: "O satisfy us early with thy mercy; that we may rejoice and be glad all our days" (v. 14). An apt desire at the outset of this new year!

Psalm 91
1Wer im Schirm des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen.2Ich sage von Jehova: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Gott, auf ihn will ich vertrauen.3Denn er wird dich erretten von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest.4Mit seinen Fittichen wird er dich decken, und du wirst Zuflucht finden unter seinen Flügeln; Schild und Tartsche ist seine Wahrheit.5Du wirst dich nicht fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeile, der bei Tage fliegt,6vor der Pest, die im Finstern wandelt, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.7Tausend werden fallen an deiner Seite, und zehntausend an deiner Rechten, dich wird es nicht erreichen.8Nur schauen wirst du es mit deinen Augen, und wirst sehen die Vergeltung der Gesetzlosen.9Weil du Jehova, meine Zuflucht, den Höchsten, gesetzt hast zu deiner Wohnung,10so wird dir kein Unglück widerfahren, und keine Plage deinem Zelte nahen;11denn er wird seinen Engeln über dir befehlen, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen.12Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.13Auf Löwen und Ottern wirst du treten, junge Löwen und Schlangen wirst du niedertreten.14Weil er Wonne an mir hat, will ich ihn erretten; ich will ihn in Sicherheit setzen, weil er meinen Namen kennt.15Er wird mich anrufen, und ich werde ihm antworten, ich werde bei ihm sein in der Bedrängnis; ich werde ihn befreien und ihn verherrlichen.16Ich werde ihn sättigen mit Länge des Lebens und ihn schauen lassen meine Rettung.

If thankfulness for the past (Ps. 90) is the feeling which should characterize us, the feeling which should be uppermost in us for the future is faith in God. There are great moral dangers which threaten the believer. Who is the fowler (v. 3), the lion, the adder and the dragon . . . (v. 13) if not Satan himself? "The pestilence . . . that walketh in darkness" (vv. 3, 6) speaks to us of sin, something far more serious than an illness. "The arrow that flieth by day" (v. 5) suggests such evil thoughts which suddenly come to us quite unexpectedly through something we have seen in the street, read in a book or from dubious conversation. The "terrors of the night" are worries which often stop us from enjoying the peaceful sleep which the Lord has prepared for us (Ps. 4:8). Whatever the trap or threat, we have a fortress, a refuge: God Almighty Himself (vv. 1, 2, 9). Let us follow the example of the One who, in the midst of similar dangers, showed this faith perfectly. Christ in the wilderness knew how to confound and bind the Tempter who had dared to quote this psalm. From v. 9 onwards God's promises come in response to the prayer of the perfect Man. We can also enjoy these promises to the extent that we are prepared, like the Lord Jesus, to put our faith and our "love" in God (v. 14).

Psalm 92, Psalm 93
1Ein Psalm, ein Lied. Für den Tag des Sabbaths. Es ist gut, Jehova zu preisen, und Psalmen zu singen deinem Namen, o Höchster!2Am Morgen zu verkünden deine Güte, und deine Treue in den Nächten,3zum Zehnsait und zur Harfe, zum Saitenspiel mit der Laute.4Denn du hast mich erfreut, Jehova, durch dein Tun; über die Werke deiner Hände will ich jubeln.5Wie groß sind deine Werke, Jehova! Sehr tief sind deine Gedanken.6Ein unvernünftiger Mensch erkennt es nicht, und ein Tor versteht solches nicht.7Wenn die Gesetzlosen sprossen wie Gras, und alle, die Frevel tun, blühen, so geschieht es, damit sie vertilgt werden für immer.8Du aber bist erhaben auf ewig, Jehova!9Denn siehe, deine Feinde, Jehova, denn siehe, deine Feinde werden umkommen; es werden zerstreut werden alle, die Frevel tun.10Aber du wirst mein Horn erhöhen gleich dem eines Wildochsen; mit frischem Öle werde ich übergossen werden.11Und mein Auge wird seine Lust sehen an meinen Feinden, meine Ohren werden ihre Lust hören an den Übeltätern, die wider mich aufstehen.12Der Gerechte wird sprossen wie der Palmbaum, wie eine Zeder auf dem Libanon wird er emporwachsen.13Die gepflanzt sind in dem Hause Jehovas, werden blühen in den Vorhöfen unseres Gottes.14Noch im Greisenalter treiben sie, sind saftvoll und grün,15um zu verkünden, daß Jehova gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist in ihm.
1Jehova regiert, er hat sich bekleidet mit Hoheit; Jehova hat sich bekleidet, er hat sich umgürtet mit Stärke; auch steht der Erdkreis fest, er wird nicht wanken.2Dein Thron steht fest von alters her, von Ewigkeit her bist du.3Ströme erhoben, Jehova, Ströme erhoben ihre Stimme, Ströme erhoben ihre Brandung.4Jehova in der Höhe ist gewaltiger als die Stimmen großer Wasser, als die gewaltigen Wogen des Meeres.5Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig. Deinem Hause geziemt Heiligkeit, Jehova, auf immerdar.

The great works of God and His very deep thoughts are the inexhaustible themes of praise of the redeemed (v. 5; cf. Ps. 40:5). But the man who fails to recognise the Creator in His works is stupid and foolish in God's eyes (v. 6), even if he were the most intelligent person. The wicked and the righteous both flourish (vv, 7, 13), but only the latter bear fruit (v. 14). The grass grows and flourishes for a season, then is cut down (v. 7). That is what happens to the wicked; they perish (v. 9; cf. 2 Cor. 4:3). On the other hand, the righteous resemble the palm tree or the cedar in Lebanon (vv. 12, 13). Think how long it takes for these fine trees to reach their full size! But they have a place in the courts of the temple of God and prosper there to His glory.

Psalm 93 reminds us that the power of God is more ancient (He is "from everlasting") and mightier than the power of the Enemy (vv. 3, 4). The waves speak to us of the unrest in the world (Isa. 57:20; cf. Ps. 89:9). We can trust His Word: His testimonies are very sure (v. 5).

Finally "holiness becometh thine house". We do not tolerate filthiness or misbehaviour at home. May we understand that, for far greater reasons, the holy God cannot tolerate sin in His house, which today is the Assembly (read 2 Cor. 6:16 . . .).

Psalm 94
1Gott der Rache, Jehova, Gott der Rache, strahle hervor!2Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Hoffärtigen ihr Tun!3Bis wann werden die Gesetzlosen, Jehova, bis wann werden die Gesetzlosen frohlocken,4werden übersprudeln, Freches reden, sich rühmen alle, die Frevel tun?5Dein Volk, Jehova, zertreten und dein Erbteil bedrücken sie.6Sie töten die Witwe und den Fremdling, und sie ermorden die Waisen,7und sagen: Jah sieht es nicht, und der Gott Jakobs merkt es nicht.8Habet Einsicht, ihr Unvernünftigen unter dem Volke! Und ihr Toren, wann werdet ihr verständig werden?9Der das Ohr gepflanzt hat, sollte er nicht hören? Der das Auge gebildet, sollte er nicht sehen?10Der die Nationen zurechtweist, sollte er nicht strafen, er, der Erkenntnis lehrt den Menschen?11Jehova kennt die Gedanken des Menschen, daß sie Eitelkeit sind.12Glückselig der Mann, den du züchtigst, Jehova, und den du belehrst aus deinem Gesetz,13um ihm Ruhe zu geben vor den bösen Tagen, bis dem Gesetzlosen die Grube gegraben wird!14Denn Jehova wird sein Volk nicht verstoßen, und nicht verlassen sein Erbteil;15denn zur Gerechtigkeit wird zurückkehren das Gericht, und alle von Herzen Aufrichtigen werden ihm folgen.16Wer wird für mich aufstehen wider die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten wider die, welche Frevel tun?17Wäre nicht Jehova mir eine Hilfe gewesen, wenig fehlte, so hätte im Schweigen gewohnt meine Seele.18Wenn ich sagte: Mein Fuß wankt, so unterstützte mich deine Güte, Jehova.19Bei der Menge meiner Gedanken in meinem Innern erfüllten deine Tröstungen meine Seele mit Wonne.20Sollte mit dir vereint sein der Thron des Verderbens, der aus Frevel eine Satzung macht?21Sie dringen ein auf die Seele des Gerechten, und unschuldiges Blut verurteilen sie.22Doch Jehova ist meine hohe Feste, und mein Gott der Fels meiner Zuflucht.23Und er läßt ihre Ungerechtigkeit auf sie zurückkehren, und durch ihre Bosheit wird er sie vertilgen; vertilgen wird sie Jehova, unser Gott.

In contrast to the Israelite in the last days, the Christian is to beware of seeking revenge (Rom. 12:17 . . .). He does not suffer any less from the evil and injustice which reign in this world where pride (v. 2), wickedness (v. 3), arrogance and boasting (v. 4), oppression and violence (vv. 5, 6) are given free rein. The believer cannot go through the world and remain unaffected by what he sees in it every day. The more aware he is of the holiness of God, the more awful is the evil to him (Ps. 97:10). That is why Christ, the perfect Man, suffered more from evil than anybody else. Look at Him in Mark 3:5 "grieved for the hardness of their hearts" . . . He Himself was made the object of the ultimate injustice (v. 21).

Being aware of this evil which surrounds us often arouses within us a great many distressing thoughts: Does God not see these things? Why does He not intervene? . . . In reply, the Lord generally gives us comforts rather than answers (v. 19). By opening our eyes to the evil in the world He helps us to separate ourselves from it. But this is to bring us closer to Himself and so that our hope in Him can be strengthened. May the comforts from above always be the delight of our souls!

Psalm 95
1Kommet, lasset uns Jehova zujubeln, lasset uns zujauchzen dem Felsen unseres Heils!2Lasset uns ihm entgegengehen mit Lob, lasset uns mit Psalmen ihm zujauchzen!3Denn ein großer Gott ist Jehova, und ein großer König über alle Götter;4in dessen Hand die Tiefen der Erde, und dessen die Höhen der Berge sind;5dessen das Meer ist, er hat es ja gemacht; und das Trockene, seine Hände haben es gebildet.6Kommet, lasset uns anbeten und uns niederbeugen, lasset uns niederknien vor Jehova, der uns gemacht hat!7Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Herde seiner Hand. Heute, wenn ihr seine Stimme höret,8verhärtet euer Herz nicht, wie zu Meriba, wie am Tage von Massa in der Wüste;9als eure Väter mich versuchten, mich prüften, und sie sahen doch mein Werk!10Vierzig Jahre hatte ich Ekel an dem Geschlecht, und ich sprach: Ein Volk irrenden Herzens sind sie. Aber sie haben meine Wege nicht erkannt;11so daß ich schwur in meinem Zorn: Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!

The power of God in salvation awakens cries of joy amongst those who are its objects. In the past, on the banks of the Red Sea, a redeemed people had raised a song of deliverance to the LORD. Sadly, Israel's history from their very first steps in the wilderness teaches us that we can be a witness to the works of God (v. 9) and not know His ways (v. 10). It also shows us that it was not only the ungodly Pharaoh who had hardened his heart (Ex. 8:15, 32 . . .) but that Israel had wasted no time in doing just the same (v. 8). The very names Massah (temptation; see Ex. 17:7) and Meribah (provocation) are engraved forever in their history (cf. Num. 11:3, 34). These failures characterised the sad stages through the wilderness and served to mark them out. May these names, dear friends, serve also as signposts solemnly to warn us in our pathway.

With us in mind the Epistle to the Hebrews quotes and comments upon this psalm (Heb. 3:7 . . .). "Today if ye will hear his voice, harden not your hearts." We must listen to the Lord with the heart. May our hearts be responsive to "His voice" today, and tomorrow He will bring us into His glorious rest.

Psalm 96
1Singet Jehova ein neues Lied, singet Jehova, ganze Erde!2Singet Jehova, preiset seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag seine Rettung!3Erzählet unter den Nationen seine Herrlichkeit, unter allen Völkern seine Wundertaten!4Denn groß ist Jehova und sehr zu loben, furchtbar ist er über alle Götter.5Denn alle Götter der Völker sind Nichtigkeiten, aber Jehova hat die Himmel gemacht.6Majestät und Pracht sind vor seinem Angesicht, Stärke und Herrlichkeit in seinem Heiligtum.7Gebet Jehova, ihr Völkerstämme, gebet Jehova Herrlichkeit und Stärke!8Gebet Jehova die Herrlichkeit seines Namens; bringet eine Opfergabe und kommet in seine Vorhöfe!9Betet Jehova an in heiliger Pracht! Erzittert vor ihm, ganze Erde!10Saget unter den Nationen: Jehova regiert! Auch steht der Erdkreis fest, er wird nicht wanken. Er wird die Völker richten in Geradheit.11Es freue sich der Himmel, und es frohlocke die Erde! Es brause das Meer und seine Fülle!12Es frohlocke das Gefilde und alles, was darauf ist! Dann werden jubeln alle Bäume des Waldes-13vor Jehova; denn er kommt, denn er kommt, die Erde zu richten: er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit, und die Völker in seiner Treue.

Having urged themselves: "let us sing . . . let us worship and bow down" in Psalm 95, the faithful people of Israel now invite all the world and nature herself to do the same: "sing . . . bless . . . worship the LORD" (vv. 1, 2, 9). The day will come when the pagan peoples will cast away their idols and when the families of the nations will ascribe to the LORD glory and strength (v. 7). The redeemed do not have to wait for the Lord to reign in order to express this homage. "To him be glory and dominion," they can shout even now (Rev. 1:6). For it is not only the coming display of the glories of Christ which can draw forth this praise from them. The majesty, the magnificence, the power and the beauty of the King of all the earth are still invisible, hidden in the heavenly sanctuary (v. 6). But the great and perpetual motive for the believer's adoration is the love of his Saviour: "Unto him that loved us, and washed us from our sins in his own blood."

This psalm was composed and sung at the time of the return of the ark, a type of Christ, in the midst of Israel (1 Chron. 16:23-30). However it is no longer to save the world but to judge it that the Lord will come again (v. 13; cf. John 3:17; John 5:22). He will exercise judgment over the peoples righteously (v. 10), justly and in truth (v. 13; Ps. 45:3-4).

Psalm 97
1Jehova regiert. Es frohlocke die Erde, mögen sich freuen die vielen Inseln!2Gewölk und Dunkel sind um ihn her; Gerechtigkeit und Gericht sind seines Thrones Grundfeste.3Feuer geht vor ihm her und entzündet seine Feinde ringsum.4Seine Blitze erleuchteten den Erdkreis: die Erde sah es und bebte.5Die Berge zerschmolzen wie Wachs, vor Jehova, vor dem Herrn der ganzen Erde.6Die Himmel verkündeten seine Gerechtigkeit, und alle Völker sahen seine Herrlichkeit.7Mögen beschämt werden alle Diener der Bilder, die der Nichtigkeiten sich rühmen; fallet vor ihm nieder, ihr Götter alle!8Zion hörte es und freute sich, und es frohlockten die Töchter Judas, wegen deiner Gerichte, Jehova.9Denn du, Jehova, bist der Höchste über die ganze Erde; du bist sehr erhaben über alle Götter.10Die ihr Jehova liebet, hasset das Böse! Er bewahrt die Seelen seiner Frommen; aus der Hand der Gesetzlosen errettet er sie.11Licht ist gesät dem Gerechten, und Freude den von Herzen Aufrichtigen.12Freuet euch, ihr Gerechten, in Jehova, und preiset sein heiliges Gedächtnis!

This psalm describes the establishment of God's reign in power; it corresponds to Isaiah 11:4-5 and Revelation 19:6. Everything which is opposed to the Lord's dominion will be consumed (vv. 3-5), whilst the hearts of all the faithful will be filled with gladness (vv. 8 . . .). Then the glory of the LORD will not only be spoken of as in Psalm 96:3; it will be seen (v. 6), and the inhabitants of the world will finally be able to see the difference between the government carried out by man and the righteousness established by God. The angels who are also called gods in v. 7, and who for so long have witnessed iniquity on the earth, will finally be present at the triumph of righteousness. They will see the Firstborn, Christ, introduced by God into the inhabited earth and will render their homage to Him in unison with the saints on the earth (Heb. 1:6).

The last three verses are for all time, because God always has His eye on those who love Him, on those who are "upright in heart." His grace calls them saints and righteous. He expects them to hate evil and to rejoice in Him (vv. 10, 12: cf. Rom. 12:9; Phil. 4:4 . . .). He Himself will not fail to preserve their souls and to light their paths (vv. 10, 11).

Psalm 98, Psalm 99
1Ein Psalm. Singet Jehova ein neues Lied! Denn er hat Wunder getan; Rettung hat ihm verschafft seine Rechte und sein heiliger Arm.2Jehova hat kundgetan seine Rettung, vor den Augen der Nationen geoffenbart seine Gerechtigkeit.3Er hat seiner Güte und seiner Treue gedacht dem Hause Israel; alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen.4Jauchzet Jehova, ganze Erde! Brechet in Jubel aus und singet Psalmen!5Singet Psalmen Jehova mit der Laute mit der Laute und der Stimme des Gesanges!6Mit Trompeten und dem Schall der Posaune jauchzet vor dem König Jehova!7Es brause das Meer und seine Fülle, der Erdkreis und die darauf wohnen!8Mögen die Ströme in die Hände klatschen, mögen jubeln die Berge allzumal-9vor Jehova! Denn er kommt, die Erde zu richten: Er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit und die Völker in Geradheit.
1Jehova regiert: es zittern die Völker; er thront zwischen den Cherubim: es wankt die Erde.2Groß ist Jehova in Zion, und hoch ist er über alle Völker.3Preisen sollen sie deinen Namen, den großen und furchtbaren, heilig ist er! -4Und die Stärke des Königs, der das Recht liebt! Du stellst fest die Geradheit, du übst Recht und Gerechtigkeit in Jakob.5Erhebet Jehova, unseren Gott, und fallet nieder vor dem Schemel seiner Füße! Heilig ist er.6Mose und Aaron unter seinen Priestern, und Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen, riefen zu Jehova, und er antwortete ihnen.7In der Wolkensäule redete er zu ihnen; sie bewahrten seine Zeugnisse und die Satzung, die er ihnen gegeben.8Jehova, unser Gott, du hast ihnen geantwortet! Ein vergebender Gott warst du ihnen, und ein Rächer ihrer Taten.9Erhebet Jehova, unseren Gott, und fallet nieder an seinem heiligen Berge! Denn heilig ist Jehova, unser Gott.

Psalms 98 and 99 begin in the same way as Psalms 96 and 97 respectively. "O sing unto the LORD a new song" (Ps. 98:1). The new song is that which considers Christ in the new manifestations of His glory. At the dawn of His reign, when God will have made His salvation known and revealed His righteousness (v. 2; Psalm 97), this hymn will begin in heaven and every creature will echo it (read Rev. 5:9 . . ., 13 . . .). Heaven and earth will sing in unison; a universal joy will at last answer to the goodness and faithfulness of God (v. 3).

"The LORD reigneth," Psalm 99 repeats. His judgment having been carried out, His glory takes up its place again "between the cherubims", the place which it left formerly because of the iniquity of the people (Ex. 25:22; Ezek. 10). His holiness is proclaimed on three occasions: His name is holy . . .; He is holy . . .; the LORD our God is holy (vv. 3, 5, 9; cf. Isa. 6:2-3). But this thrice holy God is also the One who forgives (v. 8) and we know that He can do this without denying Himself, because of the work of the cross. Only then will the intercession of Moses, Aaron and Samuel find its full answer in the forgiveness which is already ours in grace (Ex. 32: 11, 32; Num. 16:47; 1 Sam. 7:5; 1 Sam. 12:23).

Psalm 100, Psalm 101
1Ein Lobpsalm. Jauchzet Jehova, ganze Erde!2Dienet Jehova mit Freuden; kommet vor sein Angesicht mit Jubel!3Erkennet, daß Jehova Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, sein Volk und die Herde seiner Weide.4Kommet in seine Tore mit Lob, in seine Vorhöfe mit Lobgesang! Lobet ihn, preiset seinen Namen!5Denn gut ist Jehova; seine Güte währt ewiglich, und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.
1Von David; ein Psalm. Von Güte und Recht will ich singen; dir, Jehova, will ich Psalmen singen.2Ich will weislich handeln auf vollkommenem Wege; wann wirst du zu mir kommen? im Innern meines Hauses will ich wandeln in Lauterkeit meines Herzens.3Ich will kein Belialsstück vor meine Augen stellen; das Tun der Abtrünnigen hasse ich: es soll mir nicht ankleben.4Ein verkehrtes Herz soll von mir weichen, den Bösen will ich nicht kennen.5Wer seinen Nächsten heimlich verleumdet, den will ich vertilgen; wer stolzer Augen und hochmütigen Herzens ist, den will ich nicht dulden.6Meine Augen werden gerichtet sein auf die Treuen im Lande, damit sie bei mir wohnen; wer auf vollkommenem Wege wandelt, der soll mir dienen.7Nicht soll wohnen im Innern meines Hauses, wer Trug übt; wer Lügen redet, soll nicht bestehen vor meinen Augen.8Jeden Morgen will ich vertilgen alle Gesetzlosen des Landes, um aus der Stadt Jehovas auszurotten alle, die Frevel tun.

Psalm 100 is a psalm of thanksgiving inviting "the whole earth" to praise the LORD and to serve Him joyfully.

We also have these privileges and with even greater reason, we who know God as our good Father and the Lord Jesus as our caring Shepherd (cf. end of v. 3). Is it a joy for us to serve the Lord? Or, on the contrary, do we behave as if He were a hard master with a heavy yoke? (Matt. 25:24 . . .). Dear friends, may we know now the joy which always goes hand in hand with obedient service (John 15:10-11) so that we might also understand later that tender phrase: "Enter thou into the joy of thy Lord" (Matt. 25:21, 23).

A new series begins with Psalm 101. This psalm is in a way the text of the public declaration of the King inaugurating His reign. He sets out the foundations on which the government of the country is to be based: wisdom, integrity, righteousness, separation from evil. What a contrast between these simple and sound principles and the cluttered and complicated codes of human justice! All the subjects in the kingdom will have been warned: perversity, slander, pride, fraud and lies will not be tolerated. Having been called to reign with the Lord, it is up to us to show forth the principles of His Kingdom in our walk now.

Psalm 102:1-15
1Gebet eines Elenden, wenn er verschmachtet und seine Klage vor Jehova ausschüttet. Jehova, höre mein Gebet, und laß zu dir kommen mein Schreien!2Verbirg dein Angesicht nicht vor mir am Tage meiner Bedrängnis; neige zu mir dein Ohr; an dem Tage, da ich rufe, erhöre mich eilends!3Denn wie Rauch entschwinden meine Tage, und meine Gebeine glühen wie ein Brand.4Wie Kraut ist versengt und verdorrt mein Herz, daß ich vergessen habe, mein Brot zu essen.5Ob der Stimme meines Seufzens klebt mein Gebein an meinem Fleische.6Ich gleiche dem Pelikan der Wüste, bin wie die Eule der Einöden.7Ich wache, und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.8Den ganzen Tag höhnen mich meine Feinde; die wider mich rasen, schwören bei mir.9Denn Asche esse ich wie Brot, und meinen Trank vermische ich mit Tränen10vor deinem Zorn und deinem Grimm; denn du hast mich emporgehoben und hast mich hingeworfen.11Meine Tage sind wie ein gestreckter Schatten, und ich verdorre wie Kraut.12Du aber, Jehova, bleibst auf ewig, und dein Gedächtnis ist von Geschlecht zu Geschlecht.13Du wirst aufstehen, wirst dich Zions erbarmen; denn es ist Zeit, es zu begnadigen, denn gekommen ist die bestimmte Zeit;14denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen und haben Mitleid mit seinem Schutt.15Und die Nationen werden den Namen Jehovas fürchten, und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.

The title of this psalm directs our attention towards the supreme Afflicted One: the Lord Jesus in His suffering. "He is overwhelmed and poureth out his complaint." But it is a complaint which contains neither impatience nor murmuring; everything here is perfect submission. But it is a complaint which is poured out before God, not before men! Who else could have understood the Lord, even amongst His disciples? Vv. 6, 7 sum up His utter moral loneliness down here. A man feels so much more alone when he is different from others. And Christ was completely alone because of His perfection. It was not therefore only at the cross that He experienced this loneliness but during His whole life. Tears were His drink, His daily portion (v. 9). It was not only on the few occasions reported in the Gospel that He was insulted. "All the day" He was the object of His enemies' hatred (v. 8). He experienced man's anger against Himself, but far worse still, He experienced God's wrath when He took our place to face it (v. 10). But this very moment has become for God "the time of compassion" (v. 13) – upon Zion in Israel but also for the blessing of all those who believe in Him now.

Psalm 102:16-28
16Denn Jehova wird Zion aufbauen, wird erscheinen in seiner Herrlichkeit;17Er wird sich wenden zum Gebete des Entblößten, und ihr Gebet wird er nicht verachten.18Das wird aufgeschrieben werden für das künftige Geschlecht; und ein Volk, das erschaffen werden soll, wird Jehova loben.19Denn er hat herniedergeblickt von der Höhe seines Heiligtums, Jehova hat herabgeschaut vom Himmel auf die Erde,20um zu hören das Seufzen des Gefangenen, um zu lösen die Kinder des Todes;21damit man den Namen Jehovas verkündige in Zion, und in Jerusalem sein Lob,22wenn die Völker sich versammeln werden allzumal, und die Königreiche, um Jehova zu dienen.23Er hat meine Kraft gebeugt auf dem Wege, hat verkürzt meine Tage.24Ich sprach: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage! Von Geschlecht zu Geschlecht sind deine Jahre.25Du hast vormals die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.26Sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid; wie ein Gewand wirst du sie verwandeln, und sie werden verwandelt werden;27Du aber bist derselbe, und deine Jahre enden nicht.28Die Söhne deiner Knechte werden wohnen, und ihr Same wird vor dir feststehen.

God looked down from heaven upon the prisoners of Satan, destined for eternal death. He heard their groaning (vv. 19, 20). He wanted to deliver them so that they could praise Him (v. 21). To achieve this He sent His Son down here.

Christ, a real man, implored the One who could save Him from death (v. 24; Heb. 5:7 . . .). But in that same v. 24, there is an extraordinary comfort in reply to "the prayer of the destitute" (v. 17). It is as a man Christ prayed; it is as God that He gets the reply. And we are allowed to listen to the wonderful conversation which takes place between God the Father and God the Son. This is an unfathomable mystery! Who then is this afflicted person, this lonely man overwhelmed by insults and recognising his weakness? It is the One who "of old . . . laid the foundation of the earth" and unfurled the heavens (Micah 5:2)!

"In the midst of my days"? (v. 24). But His years will never end! Creation will grow old and pass away; the Creator will remain forever. He is eternally the Same. The Epistle to the Hebrews which quotes these verses adds that the Son, in whom all God's glory shines, is also the One who "by himself purged sins" (Heb. 1:2-3, 10-12). Oh, the infinite value of such a work accomplished by such a Person!

Psalm 103
1Von David. Preise Jehova, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!2Preise Jehova, meine Seele, und vergiß nicht alle seine Wohltaten!3Der da vergibt alle deine Ungerechtigkeit, der da heilt alle deine Krankheiten;4der dein Leben erlöst von der Grube, der dich krönt mit Güte und Erbarmungen;5der mit Gutem sättigt dein Alter; deine Jugend erneuert sich wie die des Adlers.6Jehova übt Gerechtigkeit und schafft Recht allen, die bedrückt werden.7Er tat seine Wege kund dem Mose, den Kindern Israel seine Taten.8Barmherzig und gnädig ist Jehova, langsam zum Zorn und groß an Güte;9Er wird nicht immerdar rechten und nicht ewiglich nachtragen.10Er hat uns nicht getan nach unseren Sünden, und nach unseren Ungerechtigkeiten uns nicht vergolten.11Denn so hoch die Himmel über der Erde sind, ist gewaltig seine Güte über die, welche ihn fürchten;12so weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen.13Wie ein Vater sich über die Kinder erbarmt, so erbarmt sich Jehova über die, welche ihn fürchten.14Denn er kennt unser Gebilde, ist eingedenk, daß wir Staub sind.15Der Mensch, wie Gras sind seine Tage; wie die Blume des Feldes, also blüht er.16Denn ein Wind fährt darüber, und sie ist nicht mehr, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.17Die Güte Jehovas aber ist von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, welche ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskinder hin;18für die, welche seinen Bund halten, und seiner Vorschriften gedenken, um sie zu tun.19Jehova hat in den Himmeln festgestellt seinen Thron, und sein Reich herrscht über alles.20Preiset Jehova, ihr seine Engel, ihr Gewaltigen an Kraft, Täter seines Wortes, gehorsam der Stimme seines Wortes!21Preiset Jehova, alle seine Heerscharen, ihr seine Diener, Täter seines Wohlgefallens!22Preiset Jehova, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Preise Jehova, meine Seele!

Just as David did, let us bless God in our souls and appreciate His innumerable benefits. Sadly, we tend to keep an up-to-date list of what we lack rather than a list of all the benefits we have received. How ungrateful and inconsistent we are! For example, has it never happened that we have complained about the food at a meal time . . . for which we have just given thanks to the Lord?

Above all His other gifts, our souls have to thank God continually for the forgiveness of our sins (v. 3). If He had given us what we deserved, eternal punishment would have been our reward (v. 10). But now He has removed these sins as far away from us as possible (v. 12). He has thrown them behind His back (Isa. 38:17), made them as white as snow (Isa. 1:18), blotted them out as a thick cloud (Isa. 44:22), cast them into the depths of the sea (Micah 7:19) and He will remember them no more (Isa. 43:25; Heb. 10:17).

To "them that fear Him" the goodness of God has no bounds (vv. 11, 13, 17; cf. Isa. 55:7-9). Fear here does not mean dreading His anger. It is the state of mind of those who have come to know His compassion and His mercy (v. 8; read Ps. 130:4) and can always find in them fresh reasons to praise Him.

Psalm 104:1-18
1Preise Jehova, meine Seele! Jehova, mein Gott, du bist sehr groß, mit Majestät und Pracht bist du bekleidet;2Du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der die Himmel ausspannt gleich einer Zeltdecke;3der seine Obergemächer bälkt in den Wassern, der Wolken macht zu seinem Gefährt, der da einherzieht auf den Fittichen des Windes;4der seine Engel zu Winden macht, seine Diener zu flammendem Feuer.5Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten; sie wird nicht wanken immer und ewiglich.6Mit der Tiefe hattest du sie bedeckt wie mit einem Gewande; die Wasser standen über den Bergen.7Vor deinem Schelten flohen sie, vor der Stimme deines Donners eilten sie hinweg-8die Berge erhoben sich, es senkten sich die Täler an den Ort, den du ihnen festgesetzt.9Du hast ihnen eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten werden; sie werden nicht zurückkehren, die Erde zu bedecken.10Du, der Quellen entsendet in die Täler; zwischen den Bergen fließen sie dahin;11sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst;12An denselben wohnen die Vögel des Himmels, zwischen den Zweigen hervor lassen sie ihre Stimme erschallen.13Du, der die Berge tränkt aus seinen Obergemächern; von der Frucht deiner Werke wird die Erde gesättigt.14Der Gras hervorsprossen läßt für das Vieh, und Kraut zum Dienste der Menschen: um Brot hervorzubringen aus der Erde.15und damit Wein des Menschen Herz erfreue; um das Angesicht glänzen zu machen von Öl, und damit Brot des Menschen Herz stärke.16Es werden gesättigt die Bäume Jehovas, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat,17woselbst die Vögel nisten; der Storch, Zypressen sind sein Haus.18Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen eine Zuflucht für die Klippendächse.

Psalms 104 to 106 sum up the first books of the Bible. Psalm 104 celebrates the creation, whilst Psalms 105 and 106 recall the history of the patriarchs and of the people of Israel.

The creation described by the Creator: what a subject, and what an author to handle it! We find again here the work of the six days of Genesis 1. On the first day: light (v. 2); on the second: the stretching out of the heavens separated by the waters (vv. 2, 3); on the third: the foundation of the earth with the gathering of the waters and the appearance of vegetation (vv. 5-9; 14 . . .); on the fourth: the establishment of the great lights (vv. 19, 22); on the fifth: the multiplying of the animals in the seas and in the air (vv. 25, 26, 12, 17); finally on the sixth day: the creation of living beings on the earth (vv. 11, 21 . . .) crowned by the creation of man (vv. 15, 23). But notice how that, side by side with God's power and wisdom, the emphasis is again placed here on His goodness. Everything had been planned and carried out for the good and the joy of His creature (v. 11 . . .). By comparing v. 5 with v. 25 of Psalm 102 we can recognise and adore the Son in this "very great" God (v. 1; Ps. 145:3), the Creator of all things. He was one with the Father in all His counsels and in all His love.

Psalm 104:19-35
19Er hat den Mond gemacht für die bestimmten Zeiten; die Sonne weiß ihren Untergang.20Du machst Finsternis, und es wird Nacht; in ihr regen sich alle Tiere des Waldes;21die jungen Löwen brüllen nach Raub und fordern von Gott ihre Speise.22Die Sonne geht auf: sie ziehen sich zurück und lagern sich in ihre Höhlen.23Der Mensch geht aus an sein Werk und an seine Arbeit, bis zum Abend.24Wie viele sind deiner Werke, Jehova! Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, voll ist die Erde deiner Reichtümer.25Dieses Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten hin: daselbst wimmelt's, ohne Zahl, von Tieren klein und groß.26Daselbst ziehen Schiffe einher, der Leviathan, den du gebildet hast, um sich darin zu tummeln.27Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit.28Du gibst ihnen: sie sammeln ein; du tust deine Hand auf: sie werden gesättigt mit Gutem.29Du verbirgst dein Angesicht: sie erschrecken; du nimmst ihren Odem hinweg: sie hauchen aus und kehren zurück zu ihrem Staube.30Du sendest deinen Odem aus: sie werden erschaffen, und du erneuerst die Fläche des Erdbodens.31Jehovas Herrlichkeit wird ewig sein, Jehova wird sich freuen seiner Werke;32der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen.33Singen will ich Jehova mein Leben lang, will meinem Gott Psalmen singen, solange ich bin.34Möge ihm angenehm sein mein Sinnen! Ich, ich werde mich in Jehova erfreuen.35Die Sünder werden schwinden von der Erde, und die Gesetzlosen nicht mehr sein. Preise Jehova, meine Seele! Lobet Jehova!

We tend to attach a great deal of importance to work and to the workmanship of man (v. 23). But how insignificant it is beside the works of God which provide countless examples of His wisdom! (v. 24). And it is first and foremost on Him, and not on the work of man, that every creature depends for its survival (vv. 27, 28; Matthew 7:11). Let us not attribute our gains to our own efforts but to His grace. Yes, "the earth is full of His riches"; may we know how to recognise and observe them. However, it is possible to admire and enjoy creation without knowing the One who made it. Many artists and philosophers have confused the Truth with nature, upon which sin has left its unclean mark. Just contemplating nature does not tell the sinner about God's holiness, righteousness and grace. In the same way, to get to know an architect really well it is not sufficient to visit the buildings which he has made (and which the careless occupiers may have wrecked); it is necessary to have visited him, to learn about his character, his family, his habits. Let us then not forget that we do not discover God; it is He who reveals Himself, not to our senses, for He is a Spirit (John 4:24) but to our souls, not only through nature but also in His Word (Ps. 19).

Psalm 105:1-22
1Preiset Jehova, rufet an seinen Namen, machet kund unter den Völkern seine Taten!2Singet ihm, singet ihm Psalmen; sinnet über alle seine Wunderwerke!3Rühmet euch seines heiligen Namens! Es freue sich das Herz derer, die Jehova suchen!4Trachtet nach Jehova und seiner Stärke, suchet sein Angesicht beständig!5Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Wunderzeichen und der Gerichte seines Mundes!6Du Same Abrahams, seines Knechtes, ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten!7Er, Jehova, ist unser Gott; seine Gerichte sind auf der ganzen Erde.8Er gedenkt ewiglich seines Bundes, des Wortes, das er geboten hat auf tausend Geschlechter hin,9Den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides, den er Isaak geschworen hat.10Und er stellte ihn Jakob zur Satzung, Israel zum ewigen Bunde,11indem er sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben als Schnur eures Erbteils;12als sie ein zählbares Häuflein waren, gar wenige und Fremdlinge darin;13und als sie wanderten von Nation zu Nation, von einem Reiche zu einem anderen Volke.14Er ließ keinem Menschen zu, sie zu bedrücken, und ihretwegen strafte er Könige:15"Tastet meine Gesalbten nicht an, und meinen Propheten tut nichts Übles!"16Und er rief eine Hungersnot über das Land herbei; jede Stütze des Brotes zerbrach er.17Er sandte einen Mann vor ihnen her, Joseph wurde zum Knechte verkauft.18Man preßte seine Füße in den Stock, er kam in das Eisen.19Bis zur Zeit, da sein Wort eintraf; das Wort Jehovas läuterte ihn.20Der König sandte hin und ließ ihn los, der Herrscher über Völker, und befreite ihn;21er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, und zum Herrscher über all sein Besitztum,22um seine Fürsten zu fesseln nach seiner Lust, und daß er seine Ältesten Weisheit lehre.

Vv. 1-15 of this psalm form part (along with Psalm 96) of the one which is called the first, delivered by king David to Asaph after the return of the ark (1 Chron. 16:7-22). There is just one slight yet very remarkable difference between the two! 1 Chronicles 16:15 demanded: "be ye mindful" of His covenant. By contrast v. 8 of our psalm declares: "He hath remembered . . ." Even though the people failed and forgot their covenant with God He remembered His promises to Abraham, Isaac and Jacob (2 Tim. 2:13). Those promises were all that those men of God possessed. In the eyes of their contemporaries, they were nothing: they were "very few and strangers" in the land, just as Christians are today. But God was watching over them as He watches over us (vv. 14, 15; for example Gen. 31:24).

Then He sent "a man" who carried out His counsels: Joseph, a precious type of the Lord Jesus. First of all a slave, then a prisoner, he was freed by "the ruler of the people", who made him lord and ruler of all his possessions (vv. 17-21). Christ, once dead but raised by the power of God, will be established as Lord of all the earth and all the promises of God will be fulfilled in Him (Acts 2:36).

Psalm 105:23-45
23Und Israel kam nach Ägypten, und Jakob hielt sich auf im Lande Hams.24Und er machte sein Volk sehr fruchtbar, und machte es stärker als seine Bedränger.25Er wandelte ihr Herz, sein Volk zu hassen, Arglist zu üben an seinen Knechten.26Er sandte Mose, seinen Knecht, Aaron, den er auserwählt hatte.27Sie taten unter ihnen seine Zeichen, und Wunder im Lande Hams.28Er sandte Finsternis und machte finster; und sie waren nicht widerspenstig gegen seine Worte.29Er verwandelte ihre Wasser in Blut, und ließ sterben ihre Fische.30Es wimmelte ihr Land von Fröschen, in den Gemächern ihrer Könige.31Er sprach, und es kamen Hundsfliegen, Stechmücken in alle ihre Grenzen.32Er gab ihnen Hagel als Regen, flammendes Feuer in ihrem Lande;33und er schlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume, und zerbrach die Bäume ihres Landes.34Er sprach, und es kamen Heuschrecken und Grillen ohne Zahl;35und sie fraßen alles Kraut in ihrem Lande und fraßen die Frucht ihres Bodens.36Und er schlug alle Erstgeburt in ihrem Lande, die Erstlinge all ihrer Kraft.37Und er führte sie heraus mit Silber und Gold, und kein Strauchelnder war in seinen Stämmen.38Froh war Ägypten, daß sie auszogen; denn ihr Schrecken war auf sie gefallen.39Er breitete eine Wolke aus zur Decke, und ein Feuer, die Nacht zu erleuchten.40Sie forderten, und er ließ Wachteln kommen; und mit Himmelsbrot sättigte er sie.41Er öffnete den Felsen, und es flossen Wasser heraus; sie liefen in den dürren Örtern wie ein Strom.42Denn er gedachte seines heiligen Wortes, Abrahams, seines Knechtes;43und er führte sein Volk heraus mit Freuden, mit Jubel seine Auserwählten.44Und er gab ihnen die Länder der Nationen, und das von den Völkerschaften Errungene nahmen sie in Besitz;45damit sie seine Satzungen beobachteten und seine Gesetze bewahrten. Lobet Jehova!

The power of the LORD is displayed throughout the book of Exodus. First of all we find here His miracles in judgment against the Egyptians (vv. 27-36), then His miracles of grace towards Israel (v. 37-41). However the terrible plagues which struck Egypt were not only meant to frighten and punish Pharaoh. Above all the LORD wanted to reveal Himself to His own people through signs and wonders (v. 27; Ex. 14:31).

"He spake" . . . and the thing happened (vv. 31, 34). As in the days of creation, one word was enough for Him to summon countless small agents of His anger: poisonous flies, lice, locusts and caterpillars (cf. Heb. 11:3 . . .). What humiliation for man to be beaten . . . by mere insects.

Israel left Egypt after the Passover, exchanging their misery for great wealth (v. 37). They had suffered under oppression; God brought them out with joy and with a shout of triumph (v. 43). Those who had worked so hard would inherit "the labour of the people" (v. 44). And all this work of redemption came about as a result of the LORD's promise to Abraham (v. 42; read Gen. 15:13-14). Nothing can stop God from carrying out "his holy promise" (v. 42; Luke 1:72-73).

Psalm 106:1-23
1Lobet Jehova! Preiset Jehova! Denn er ist gut, denn seine Güte währt ewiglich.2Wer wird aussprechen die Machttaten Gottes, hören lassen all sein Lob?3Glückselig die das Recht bewahren, der Gerechtigkeit übt zu aller Zeit!4Gedenke meiner, Jehova, mit der Gunst gegen dein Volk; suche mich heim mit deiner Rettung!5Daß ich anschaue die Wohlfahrt deiner Auserwählten, mich erfreue an der Freude deiner Nation, mich rühme mit deinem Erbteil.6Wir haben gesündigt samt unseren Vätern, haben unrecht getan, haben gesetzlos gehandelt.7Unsere Väter in Ägypten beachteten nicht deine Wundertaten, gedachten nicht der Menge deiner Gütigkeiten und waren widerspenstig am Meere, beim Schilfmeere.8Aber er rettete sie um seines Namens willen, um kundzutun seine Macht.9Und er schalt das Schilfmeer, und es ward trocken; und er ließ sie durch die Tiefen gehen wie durch eine Wüste.10Und er rettete sie aus der Hand des Hassers, und erlöste sie aus der Hand des Feindes.11Und die Wasser bedeckten ihre Bedränger, nicht einer von ihnen blieb übrig.12Da glaubten sie seinen Worten, sie sangen sein Lob.13Schnell vergaßen sie seine Taten, warteten nicht auf seinen Rat;14und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.15Da gab er ihnen ihr Begehr, aber er sandte Magerkeit in ihre Seelen.16Und sie wurden eifersüchtig auf Mose im Lager, auf Aaron, den Heiligen Jehovas.17Die Erde tat sich auf, und verschlang Dathan und bedeckte die Rotte Abirams;18und ein Feuer brannte unter ihrer Rotte, eine Flamme verzehrte die Gesetzlosen.19Sie machten ein Kalb am Horeb und bückten sich vor einem gegossenen Bilde;20und sie vertauschten ihre Herrlichkeit gegen das Bild eines Stieres, der Gras frißt.21Sie vergaßen Gottes, ihres Retters, der Großes getan in Ägypten,22Wundertaten im Lande Hams, Furchtbares am Schilfmeer.23Da sprach er, daß er sie vertilgen wollte, wenn nicht Mose, sein Auserwählter, vor ihm in dem Riß gestanden hätte, um seinen Grimm vom Verderben abzuwenden.

Only the work of God was seen in Psalm 105; there was no mention of the sins of Israel. Psalm 106 continues with the same story from the escape out of Egypt, but emphasizes the responsibility of the people (cf. for example the episode of the quails in Ps. 105:40 and Ps. 106:14-15). Our history has also two sides. On the one hand, there is the perfect work of the grace which saves us, then takes charge of us to bring us safely unto our goal, in spite of obstacles and difficulties (Phil. 1:6). On the other hand there is our walk, so often slowed down by detours and wrong paths. We certainly need the One who, far more than Moses, stands constantly "in the breach", interceding for His own (v. 23; Rom. 8:34).

"Forget not all his benefits", so Psalm 103 advised us. In effect forgetfulness opens the door to covetousness and that leads to rebellion (vv. 7, 13, 14, 21). Satan thoroughly enjoys planting evil desires in an ungrateful heart. He knows how to make the things of the world attractive to someone who no longer values the gifts of God, and through these attractions he can gradually lead his victim along the road of open revolt against God. May the Lord grant us always to understand His wonders (v. 7).

Psalm 106:24-48
24Und sie verschmähten das köstliche Land, glaubten nicht seinem Worte;25und sie murrten in ihren Zelten, hörten nicht auf die Stimme Jehovas.26Da schwur er ihnen, sie niederzuschlagen in der Wüste,27und ihren Samen niederzuschlagen unter den Nationen und sie zu zerstreuen in die Länder.28Und sie hängten sich an Baal-Peor und aßen Schlachtopfer der Toten;29und sie erbitterten ihn durch ihre Handlungen, und eine Plage brach unter sie ein.30Da stand Pinehas auf und übte Gericht, und der Plage ward gewehrt.31Und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet von Geschlecht zu Geschlecht bis in Ewigkeit.32Und sie erzürnten ihn an dem Wasser von Meriba, und es erging Mose übel ihretwegen;33denn sie reizten seinen Geist, so daß er unbedacht redete mit seinen Lippen.34Sie vertilgten die Völker nicht, wie doch Jehova ihnen gesagt hatte;35und sie vermischten sich mit den Nationen und lernten ihre Werke;36und sie dienten ihren Götzen, und sie wurden ihnen zum Fallstrick.37Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Dämonen.38Und sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, welche sie den Götzen Kanaans opferten; und das Land wurde durch Blut entweiht.39Und sie verunreinigten sich durch ihre Werke und hurten durch ihre Handlungen.40Da entbrannte der Zorn Jehovas wider sein Volk, und er verabscheute sein Erbteil;41und er gab sie in die Hand der Nationen, und ihre Hasser herrschten über sie;42und ihre Feinde bedrückten sie, und sie wurden gebeugt unter ihre Hand.43Oftmals errettete er sie; sie aber waren widerspenstig in ihren Anschlägen, und sie sanken hin durch ihre Ungerechtigkeit.44Und er sah an ihre Bedrängnis, wenn er ihr Schreien hörte;45und er gedachte ihnen zugut an seinen Bund, und es reute ihn nach der Menge seiner Gütigkeiten.46Und er ließ sie Erbarmen finden vor allen, die sie gefangen weggeführt hatten.47Rette uns, Jehova, unser Gott, und sammle uns aus den Nationen, daß wir deinen heiligen Namen preisen, daß wir uns rühmen deines Lobes!48Gepriesen sei Jehova, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und alles Volk sage: Amen! Lobet Jehova!

In Psalm 105 the verbs showed God's sovereign intervention: "He sent (vv. 17, 26, 28), He spake (vv. 31, 34), He gave (v. 32), He smote (v. 36), He brought forth (vv. 37, 43). In this psalm, as we have seen, it is the thoughts and actions of man (and what actions!) which are presented to us: "They believed not . . . they murmured . . . they mingled among the heathen . . . served their idols . . . sacrificed unto devils . . . shed innocent blood . . . defiled themselves . . ." (vv. 24 to 39). What a heart-breaking story of this people who became more and more involved in evil and did everything to kindle the LORD's wrath (v. 40)! As a result we would expect Him absolutely to reject them. Yet this terrible list of charges ends up with the victory of grace. Once again it is God who acts: "He regarded their affliction, when he heard their cry . . . he remembered . . . repented . . . made them to be pitied . . ." (vv. 44-46). There is everlasting praise in response to that unfathomable mercy (v. 48).

The sin in v. 24 was bound to sadden the heart of God. "They despised the pleasant land . . ." Dear Christian friends, we are on the way to a land infinitely more attractive than the earthly Canaan: the heavenly City, the House of the Father. Is it desirable or despicable in our eyes? Our whole way of life will depend on this.

Psalm 107:1-22
1Preiset Jehova, denn er ist gut, denn seine Güte währt ewiglich!2So sollen sagen die Erlösten Jehovas, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst,3und die er gesammelt hat aus den Ländern, von Osten und von Westen, von Norden und vom Meere.4Sie irrten umher in der Wüste, auf ödem Wege, sie fanden keine Wohnstadt.5Hungrig waren sie und durstig, es verschmachtete in ihnen ihre Seele.6Da schrieen sie zu Jehova in ihrer Bedrängnis, und aus ihren Drangsalen errettete er sie.7Und er leitete sie auf rechtem Wege, daß sie zu einer Wohnstadt gelangten.8Mögen sie Jehova preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern!9Denn er hat die durstende Seele gesättigt und die hungernde Seele mit Gutem erfüllt.10Die Bewohner der Finsternis und des Todesschattens, gefesselt in Elend und Eisen:11Weil sie widerspenstig gewesen waren gegen die Worte Gottes und verachtet hatten den Rat des Höchsten,12so beugte er ihr Herz durch Mühsal; sie strauchelten, und kein Helfer war da.13Da schrieen sie zu Jehova in ihrer Bedrängnis, und aus ihren Drangsalen rettete er sie.14Er führte sie heraus aus der Finsternis und dem Todesschatten, und zerriß ihre Fesseln.15Mögen sie Jehova preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern!16Denn er hat zerbrochen die ehernen Türen und die eisernen Riegel zerschlagen.17Die Toren leiden ob des Weges ihrer Übertretung und ob ihrer Ungerechtigkeiten.18Ihre Seele verabscheut jede Speise, und sie kommen bis an die Pforten des Todes.19Dann schreien sie zu Jehova in ihrer Bedrängnis, und aus ihren Drangsalen rettet er sie.20Er sendet sein Wort und heilt sie, und er errettet sie aus ihren Gruben.21Mögen sie Jehova preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern;22und Opfer des Lobes opfern und mit Jubel erzählen seine Taten!

The fifth book of Psalms looks in a prophetic way at the redeemed people of Israel (Judah and the ten tribes), gathered together again in their land (v. 3) at the dawn of the millennium (Ps. 108:2). They remember in Psalm 107 the distresses which they encountered on their way back, their cries of anguish to the LORD, the times He rescued them, and finally the praise which now belongs to Him.

In a general way these four pictures: vv. 4-9; 10-16; 17-22; 23-32 — illustrate the different ways which God uses to save a soul (v. 9). Some may have gone astray a long time ago, wandering aimlessly and restlessly in the arid desert of this world (vv. 4, 5; cf. Gen. 21:14. Feeling totally destitute they have cried out to God who has then filled them, satisfied them and led them to the divine resting place (vv. 9, 7).

Others may have groaned under the enslaving yoke of Satan, the oppressor, in darkness and in the irons of sin . . . (vv. 2, 10). However, God has heard their cries for help. He has brought them out and broken their chains (vv. 14, 16).

They may have experienced despair, being affected by illness or accident and on the verge of death, the end of all man's ways (vv. 17, 18). Then God sends His word and heals them (v. 20).

Can each of us say where and how the Lord found and saved his soul?

Psalm 107:23-43
23Die sich auf Schiffen aufs Meer hinabbegeben, auf großen Wassern Handel treiben,24diese sehen die Taten Jehovas und seine Wunderwerke in der Tiefe:25Er spricht und bestellt einen Sturmwind, der hoch erhebt seine Wellen.26Sie fahren hinauf zum Himmel, sinken hinab in die Tiefen; es zerschmilzt in der Not ihre Seele.27Sie taumeln und schwanken wie ein Trunkener, und zunichte wird alle ihre Weisheit.28Dann schreien sie zu Jehova in ihrer Bedrängnis, und er führt sie heraus aus ihren Drangsalen.29Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen.30Und sie freuen sich, daß sie sich beruhigen, und er führt sie in den ersehnten Hafen.31Mögen sie Jehova preisen wegen seiner Güte, und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern.32Und ihn erheben in der Versammlung des Volkes, und in der Sitzung der Ältesten ihn loben!33Er macht Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürrem Lande,34fruchtbares Land zur Salzsteppe wegen der Bosheit der darin Wohnenden.35Er macht zum Wasserteich die Wüste und dürres Land zu Wasserquellen;36und er läßt Hungrige daselbst wohnen und sie gründen eine Wohnstadt.37Und sie besäen Felder und pflanzen Weinberge, welche Frucht bringen als Ertrag;38und er segnet sie, und sie mehren sich sehr, und ihres Viehes läßt er nicht wenig sein.39Und sie vermindern sich und werden gebeugt durch Bedrückung, Unglück und Jammer.40Er schüttet Verachtung auf Fürsten, und läßt sie umherirren in pfadloser Einöde;41und er hebt den Armen empor aus dem Elend, und macht Herden gleich seine Geschlechter.42Die Aufrichtigen werden es sehen und sich freuen, und alle Ungerechtigkeit wird ihren Mund verschließen.43Wer weise ist, der wird dieses beachten, und verstehen werden sie die Gütigkeiten Jehovas.

Many people think of God only when they are in trouble. Should they therefore be surprised if He sends them some? Like sailors caught up in a storm (vv. 23-30), men are sometimes put in desperate situations (Luke 8:23 . . .). In this way God wants them to realise just how powerless they are and that all their wisdom counts for nothing (v. 27; Ps. 108:12). Why? To cause them to cry to Him. That is all He is waiting for before He intervenes. At the same time man's spirit is calmed when he allows the Lord to take over the helm and lets Him lead him to the desired haven! (v. 30).

These ways of God to save a soul have their equivalent in the life of the believer. The earthly sources where he goes for water may dry up (v. 33; cf. 1 Kings 17:7). But at the same time the Lord will lead him to living water where he would not expect it (v. 35; Ex. 15: 22-25). What appears to be arid and bitter will in fact become a source of joy and strength to the soul. "Whoso is wise, and will observe these things, even they shall understand the loving kindness of the LORD" (v. 43). Yes, may we have the confidence that all our circumstances, the painful ones as well as the pleasant ones, are given by His mercy which "endureth for ever." (cf. v. 1).

Psalm 108
1Ein Lied, ein Psalm. Von David. Befestigt ist mein Herz, o Gott! Ich will singen und Psalmen singen; auch meine Seele.2Wachet auf, Harfe und Laute! Ich will aufwecken die Morgenröte.3Ich will dich preisen unter den Völkern, Jehova, und dich besingen unter den Völkerschaften;4denn groß ist deine Güte über die Himmel hinaus, und bis zu den Wolken deine Wahrheit.5Erhebe dich über die Himmel, o Gott! Und über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit!6Damit befreit werden deine Geliebten, rette durch deine Rechte und erhöre uns!7Gott hat geredet in seiner Heiligkeit: Frohlocken will ich, will Sichem verteilen, und das Tal Sukkoth ausmessen.8Mein ist Gilead, mein Manasse, und Ephraim ist die Wehr meines Hauptes, Juda mein Herrscherstab.9Moab ist mein Waschbecken; auf Edom will ich meine Sandale werfen, über Philistäa will ich jauchzen.10Wer wird mich führen in die befestigte Stadt, wer wird mich leiten bis nach Edom?11Nicht du, Gott, der du uns verworfen hast und nicht auszogest, o Gott, mit unseren Heeren?12Schaffe uns Hilfe aus der Bedrängnis! Menschenrettung ist ja eitel.13Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und er, er wird unsere Bedränger zertreten.

"I myself will awake early . . ." (v. 2). Let us appreciate, as David did, the value of those first moments of the day, spent in communion with the Lord (cf. Ps. 63:1). Experience shows that, if we do not take advantage of them, generally speaking the opportunity does not arise again for the rest of the day.

Vv. 5, 6 remind us of two truths which we should never lose sight of in our prayers: firstly, that the salvation and blessing of the believer are inseparable from the glory of God. All too often we forget that when we pray; we are only concerned, in our selfish way, with what concerns us. But let us seek "first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things shall be added" unto us (Matt. 6:33). Secondly, since we know the Lord's love for His own, let us not forget to call upon it: "That thy beloved may be delivered" says the psalmist (cf. John 11:3).

From v. 6 onwards the Psalm repeats vv. 5-12 of Psalm 60. They refer to the time when God will have again taken possession of the whole land of Israel. God has spoken in. His holiness (v. 7), and His first words are: "I will, rejoice . . ." The joy of the Lord is to bless His own and to let them share His inheritance.

Psalm 109:1-20
1Dem Vorsänger. Von David, ein Psalm. Gott meines Lobes, schweige nicht!2Denn der Mund des Gesetzlosen und der Mund des Truges haben sich wider mich geöffnet, mit Lügenzunge haben sie zu mir geredet;3Und mit Worten des Hasses haben sie mich umgeben und haben wider mich gestritten ohne Ursache.4Für meine Liebe feindeten sie mich an; ich aber bin stets im Gebet.5Und sie haben mir Böses für Gutes erwiesen und Haß für meine Liebe.6Bestelle einen Gesetzlosen über ihn, und ein Widersacher stehe zu seiner Rechten!7Wenn er gerichtet wird, gehe er schuldig aus, und sein Gebet werde zur Sünde!8Seiner Tage seien wenige, sein Amt empfange ein anderer!9Seine Söhne seien Waisen, und sein Weib eine Witwe!10Und mögen seine Söhne umherschweifen und betteln und fern von ihren verwüsteten Wohnungen nach Brot suchen!11Der Wucherer umgarne alles, was er hat, und Fremde mögen rauben seine Arbeit!12Er habe niemand, der ihm Güte bewahre, und es sei niemand, der seinen Waisen gnädig sei!13Seine Nachkommen mögen ausgerottet werden; im folgenden Geschlecht erlösche ihr Name!14Gedacht werde vor Jehova der Ungerechtigkeit seiner Väter, und nicht werde ausgelöscht die Sünde seiner Mutter!15Sie seien beständig vor Jehova, und er rotte ihr Gedächtnis aus von der Erde!16Darum daß er nicht gedachte, Güte zu üben, und verfolgte den elenden und armen Mann, und den, der verzagten Herzens war, um ihn zu töten.17Und er liebte den Fluch, so komme er auf ihn! Und er hatte kein Gefallen an Segen, so sei er fern von ihm!18Und er zog den Fluch an wie sein Kleid, so dringe er wie Wasser in sein Inneres und wie Öl in seine Gebeine!19Er sei ihm wie ein Gewand, in das er sich hüllt, und zu einem Gürtel, womit er stets sich gürtet!20Das sei der Lohn meiner Widersacher von seiten Jehovas, und derer, die Böses reden wider meine Seele!

This terrible psalm begins by calling upon the "God of my praise" (v. 1). No threat, no reason for discouragement prevented the Lord Jesus from looking up to His Father and praising Him. On the contrary, they provided all the more reason for doing so. How did He defend Himself when "compassed about with words of hatred" (v. 3)? He said, "But I give myself unto prayer" (v. 4). Dear Christian friends, that should be our only reply when we come up against any unjust hostility. If we keep quiet – or rather if we speak only to God – He will not keep quiet and will undertake to reply in our stead (v. 1; Rom. 12:9). Nevertheless, Christ was the only one to endure "such contradiction . . ." (Heb. 12:3). His adversaries (who in the original Hebrew bear the same name as their master Satan), not only fought against Him without a cause but, cries the Lord Jesus. "they have rewarded me evil for good, and hatred for my love" (v. 5). Judas can be classed as one of them, being guilty of an even greater act of ingratitude, having been at one time the object of very close affection. Acts 1:20 applies v. 8 to him (and, as to the future, this passage refers to the Antichrist). There was indeed more than enough to break the heart of the Saviour (v. 16).

Psalm 109:21-31; Psalm 110
21Du aber, Jehova, Herr, wirke für mich um deines Namens willen; weil deine Güte gut ist, errette mich!22Denn ich, ich bin elend und arm, und mein Herz ist verwundet in meinem Innern.23Wie ein Schatten, wenn er sich streckt, gehe ich dahin, werde hinweggescheucht wie die Heuschrecke.24Meine Knie wanken vom Fasten, und mein Fleisch ist abgemagert.25Und ich, ich bin ihnen zum Hohn geworden; wenn sie mich sehen, schütteln sie ihren Kopf.26Hilf mir, Jehova, mein Gott! Rette mich nach deiner Güte!27Damit sie wissen, daß dies deine Hand ist, daß du, Jehova, es getan hast.28Mögen sie fluchen, du aber segne! Stehen sie auf, so laß sie beschämt werden, und deinen Knecht sich freuen!29Laß meine Widersacher bekleidet werden mit Schande, und in ihre Schmach sich hüllen wie in einen Mantel!30Ich werde Jehova sehr preisen mit meinem Munde, und inmitten vieler werde ich ihn loben.31Denn er stand zur Rechten des Armen, um ihn zu retten von denen, die seine Seele richteten.
1Von David. Ein Psalm. Jehova sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße!2Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden; herrsche inmitten deiner Feinde!3Dein Volk wird voller Willigkeit sein am Tage deiner Macht; in heiliger Pracht, aus dem Schoße der Morgenröte wird dir der Tau deiner Jugend kommen.4Geschworen hat Jehova, und es wird ihn nicht gereuen: "Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!"5Der Herr zu deiner Rechten zerschmettert Könige am Tage seines Zornes.6Er wird richten unter den Nationen, er füllt alles mit Leichen; das Haupt über ein großes Land zerschmettert er.7Auf dem Wege wird er trinken aus dem Bache, darum wird er das Haupt erheben.

The afflicted and poor Man (i.e. Christ) asks, "Do thou for me, for thy name's sake" (vv. 21, 22; cf. John 12:28). "That they may know that this is thy hand . . ." (v. 27). God owed it to His own glory to deliver the One who was calling upon Him. This is what we find in Psalm 110. How it stands out in contrast to the picture of the Man of sorrows being humbled! That Man, as it says in a hymn, is "now exalted by God Himself, in the heavenly places by the majesty of God". The LORD had stood at the right hand of the poor Man to save Him (Ps. 109:31); that was in the past. Now, in glory, God has seated Him at His right hand (v. 1; Eph. 1:20). V. 5 promises that, later still, "the Lord at thy right hand shall strike through kings in the days of his wrath". His enemies in Psalm 109 will be made a footstool for His feet: their reduction to slavery will form part of His glory.

This psalm 110 is quoted eight times in the New Testament. It serves in actual fact as the thread to guide us through the whole Epistle to the Hebrews (Heb. 1:13; Heb. 7:17; Heb. 10:13 . . .).

Finally, to those promises made to the Messiah is added one which concerns His walk on the earth (v. 7). Christ, as a man, would find down here some rare moments of refreshment, suited to encourage and strengthen His soul (e.g. Luke 7:9, 44; Luke 9:20; Luke 10:21, 39; Luke 23:42; . . .).

Psalm 111
1Lobet Jehova! Preisen will ich Jehova von ganzem Herzen im Kreise der Aufrichtigen und in der Gemeinde.2Groß sind die Taten Jehovas, sie werden erforscht von allen, die Lust an ihnen haben.3Majestät und Pracht ist sein Tun; und seine Gerechtigkeit besteht ewiglich.4Er hat ein Gedächtnis gestiftet seinen Wundertaten; gnädig und barmherzig ist Jehova.5Er hat Speise gegeben denen, die ihn fürchten; er gedenkt in Ewigkeit seines Bundes.6Er hat seinem Volke kundgemacht die Kraft seiner Taten, um ihnen zu geben das Erbteil der Nationen.7Die Taten seiner Hände sind Wahrheit und Recht; zuverlässig sind alle seine Vorschriften,8festgestellt auf immer, auf ewig, ausgeführt in Wahrheit und Geradheit.9Er hat Erlösung gesandt seinem Volke, seinen Bund verordnet auf ewig; heilig und furchtbar ist sein Name.10Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang; gute Einsicht haben alle, die sie ausüben. Sein Lob besteht ewiglich.

Great are "the works" of God in creation (v. 2). But what can be said of His unique "work" (v. 3), that of redemption (v. 9)? How "honourable and glorious" it is! We adore the One who accomplished it, and we conclude like the apostle: "He that spared not his own Son, but delivered him up for us all, how shall he not with him also freely give us all things?" (Rom. 8:32). Does He not guarantee our food every day? (v. 5). Yes, what God does confirms what He is: "gracious and full of compassion" (v. 4). To consider His works strengthens our faith in His Word; His works never contradict His commandments. Both are truth. His commandments are sure (v. 7) and carrying them out is the way to gain "a good understanding" (v. 10).

The first step a man must take on the path of wisdom is to fear God. According to v. 5 it is equally the only way to solve the terrible problem of famine in the world . . . but also the only one which the nations do not think of.

The praise of the LORD "endureth for ever" (v. 10; as does His righteousness: v. 3; and His commandments: v. 8). Let us sing His praises from now on.

Psalm 112
1Lobet Jehova! Glückselig der Mann, der Jehova fürchtet, der große Lust hat an seinen Geboten!2Sein Same wird mächtig sein im Lande; es wird gesegnet werden das Geschlecht der Aufrichtigen.3Vermögen und Reichtum wird in seinem Hause sein, und seine Gerechtigkeit besteht ewiglich.4Den Aufrichtigen geht Licht auf in der Finsternis; er ist gnädig und barmherzig und gerecht.5Wohl dem Manne, der gnädig ist und leiht! Er wird seine Sachen durchführen im Gericht;6denn in Ewigkeit wird er nicht wanken. Zum ewigen Andenken wird der Gerechte sein.7Nicht wird er sich fürchten vor böser Kunde; fest ist sein Herz, vertrauend auf Jehova.8Befestigt ist sein Herz; er fürchtet sich nicht, bis er seine Lust sieht an seinen Bedrängern.9Er streut aus, gibt den Armen; seine Gerechtigkeit besteht ewiglich; sein Horn wird erhöht werden in Ehre.10Der Gesetzlose wird es sehen und sich ärgern; mit seinen Zähnen wird er knirschen und vergehen; das Begehren der Gesetzlosen wird untergehen.

This psalm is connected with the previous one, as can be seen from the same alphabetic layout of the verses (see note: JND trans.). In Psalm in the righteousness of the LORD lasts forever (v. 3). In Psalm 112 it is the righteousness of the one who fears the LORD which lasts forever (vv. 3, 9). Our v. 1 continues on from v. 10 of Psalm 111 and takes it a bit further. Fearing God, which is the way to gain wisdom, is also the way of blessing. It is not a matter of merely carrying out the LORD's commandments but of actually enjoying doing them. The Lord Jesus knew this and could say: "I delight to do thy will, O my God" (Ps. 40:8; see also John 4:34).

Some people are always afraid of hearing bad news. However, the fear of God takes away this fear of men (v. 8) or of evil tidings (v. 7). The heart of the one who trusts in God is not troubled by what happens (Prov. 1:33); he is steadfast, because the Lord sustains him (v. 8; cf. John 14:1, 27). Nevertheless, a steadfast heart can at the same time be sensitive and full of compassion. A good man is generous (v. 5), distributes and gives to the poor (v. 9). "He is gracious, and full of compassion" just like God Himself (v. 4; cf. Ps. 111:4; James 5:11).

Psalm 113, Psalm 114
1Lobet Jehova! Lobet, ihr Knechte Jehovas, lobet den Namen Jehovas!2Gepriesen sei der Name Jehovas von nun an bis in Ewigkeit!3Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name Jehovas!4Hoch über alle Nationen ist Jehova, über die Himmel seine Herrlichkeit.5Wer ist wie Jehova, unser Gott, der hoch oben thront;6der sich herabneigt, um auf die Himmel und auf die Erde zu schauen?7Der aus dem Staube emporhebt den Geringen, aus dem Kote erhöht den Armen,8um ihn sitzen zu lassen bei den Edlen, bei den Edlen seines Volkes.9Der die Unfruchtbare des Hauses wohnen läßt als eine fröhliche Mutter von Söhnen. Lobet Jehova!
1Als Israel aus Ägypten zog, das Haus Jakob aus dem Volke fremder Sprache,2da war Juda sein Heiligtum, Israel seine Herrschaft.3Das Meer sah es und floh, der Jordan wandte sich zurück;4die Berge hüpften wie Widder, die Hügel wie junge Schafe.5Was war dir, du Meer, daß du flohest? Du Jordan, daß du dich zurückwandtest?6Ihr Berge, daß ihr hüpftet wie Widder? ihr Hügel, wie junge Schafe?7Erbebe vor dem Herrn, du Erde, vor dem Gott Jakobs,8Der den Felsen verwandelte in einen Wasserteich, den Kieselfelsen in einen Wasserquell!

"The servants of the LORD" have so many reasons for praising "the name of the LORD" (v. 1). Previously they had been lying in the dust of death and indeed on the dunghill of sin (v. 7). But God humbled Himself to look down upon the earth (v. 6). Let us never forget that, however great He is, He is still concerned about everything which affects each of His creatures. He has seen their totally destitute condition. Moreover, like the master in the parable, He has been pleased to invite those poor and wretched people to sit at the supper of His grace (Matt. 22:10; cf. also 1 Sam. 2:8; Luke 1:52-53).

The LORD had seen the affliction of His people, heard their cry, understood their suffering, and came down to deliver them (Ps. 113:6; Ex. 3:7). He brought them out of Egypt with power. At His command the Red Sea fled to allow the people of God to cross; "Jordan was driven back" to let them through; water came out of the rock to quench their thirst. God knows where and how to produce refreshment and life to meet the needs of His own. But He will bring about a far greater miracle for His people when He changes their hard hearts into a fountain of waters for the blessing of the whole earth.

Psalm 115
1Nicht uns, Jehova, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Güte, um deiner Wahrheit willen!2Warum sollen die Nationen sagen: Wo ist denn ihr Gott?3Aber unser Gott ist in den Himmeln; alles was ihm wohlgefällt, tut er.4Ihre Götzen sind Silber und Gold, ein Werk von Menschenhänden.5Einen Mund haben sie und reden nicht; Augen haben sie und sehen nicht;6Ohren haben sie und hören nicht; eine Nase haben sie und riechen nicht;7sie haben Hände und tasten nicht, Füße, und sie gehen nicht; keinen Laut geben sie mit ihrer Kehle.8Ihnen gleich sind die, die sie machen, ein jeder, der auf sie vertraut.9Israel, vertraue auf Jehova! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.10Haus Aaron, vertrauet auf Jehova! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.11Ihr, die ihr Jehova fürchtet, vertrauet auf Jehova! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.12Jehova hat unser gedacht, er wird segnen; er wird segnen das Haus Israel, segnen das Haus Aaron.13Er wird segnen, die Jehova fürchten, die Kleinen mit den Großen.14Jehova wird zu euch hinzufügen, zu euch und zu euren Kindern.15Gesegnet seid ihr von Jehova, der Himmel und Erde gemacht hat.16Die Himmel sind die Himmel Jehovas, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.17Die Toten werden Jehova nicht loben, noch alle, die zum Schweigen hinabfahren;18wir aber, wir werden Jehova preisen von nun an bis in Ewigkeit. Lobet Jehova!

As Moses and Joshua had done previously, the remnant of Israel will much later on ask God to intervene for His glory, so that His Name might be known throughout all the nations (vv. 1, 2; Ex. 32:12; Joshua 7:9). Yes, the LORD will once again take up the challenge which has so often grieved His people: "Where is now their God?" (v. 2; Ps. 42:3; cf. Matt. 27:43).

"Our God is in the heavens", the faithful reply, "and our hearts are centred around Him!" As for the people of the world, generally speaking, it does not take long to discover where their affections lie. The majority are not ashamed of their idols: silver and gold (v. 4), the products of art and technology, entertainments and pleasures, together with singers, stars, or personalities of the moment. Let us also proclaim who is our God. Let us do it in such a way that His Name is known from now on by those around us. It will be so to the extent that we seek His glory and not our own (v. 1) — to the extent also in which everyone can see that we put our trust in Him alone (v. 1).

In contrast with the earthly praise and blessing of the kingdom (vv. 16, 17), as Christians we rejoice in that we are dead with Christ and have our place in resurrection with Him in the heavenly places.

Psalm 116
1Ich liebe Jehova; denn er hörte meine Stimme, mein Flehen;2denn er hat zu mir geneigt sein Ohr; und ich will ihn anrufen in allen meinen Tagen.3Es umfingen mich die Bande des Todes, und die Bedrängnisse des Scheols erreichten mich; ich fand Drangsal und Kummer.4Und ich rief an den Namen Jehovas: Bitte, Jehova, errette meine Seele!5Gnädig ist Jehova und gerecht, und unser Gott ist barmherzig.6Jehova bewahrt die Einfältigen; ich war elend, und er hat mich gerettet.7Kehre wieder, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn Jehova hat wohlgetan an dir.8Denn du hast meine Seele errettet vom Tode, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Sturz.9Ich werde wandeln vor Jehova in dem Lande der Lebendigen.10Ich glaubte, darum redete ich. Ich bin sehr gebeugt gewesen.11Ich sprach in meiner Bestürzung: Alle Menschen sind Lügner!12Wie soll ich Jehova alle seine Wohltaten an mir vergelten?13Den Becher der Rettungen will ich nehmen und anrufen den Namen Jehovas.14Ich will Jehova meine Gelübde bezahlen, ja, in der Gegenwart seines ganzen Volkes.15Kostbar ist in den Augen Jehovas der Tod seiner Frommen.16Bitte, Jehova! Denn ich bin dein Knecht; ich bin dein Knecht, der Sohn deiner Magd; gelöst hast du meine Bande.17Dir will ich Opfer des Lobes opfern, und anrufen den Namen Jehovas.18Ich will Jehova meine Gelübde bezahlen, ja, in der Gegenwart seines ganzen Volkes.19In den Vorhöfen des Hauses Jehovas, in deiner Mitte, Jerusalem. Lobet Jehova!

How much more so today can the redeemed of the Lord sing this song of the Israelite being brought back to his country: "I was brought low, and he helped me . . . thou hast delivered my soul from death . ." (vv. 6, 8)! However, when the believer recalls such a great salvation, it causes him to think of the rights which the Saviour has over him.

V. 8 recalls a threefold deliverance: God saves our souls, sustains our hearts which are overwhelmed by affliction and, lastly, keeps us safe from the snares and temptations into which we, in our weakness, run the risk of falling. That is why each of us can ask the question in v. 12: "What shall I render unto the LORD for all his benefits toward me?" "I love the LORD," the psalmist replies. These are the first words of the psalm and the first effect of the Gospel, forming the foundation of all that follows. Then, out of the abundance of the heart, the mouth can confess the name of the Lord (v. 10; 2 Cor. 4:13). But there is more than one way of witnessing for Him: "I will take the cup of salvation . . . I will offer to thee the sacrifice of thanksgiving . . . yes, in the presence of all his people" (vv. 13, 17, 14). Let us therefore offer to Him from our hearts these sacrifices of praise, "the fruit of our lips giving thanks to his name" (Heb. 13:15).

Psalm 117; Psalm 118:1-14
1Lobet Jehova, alle Nationen! Rühmet ihn, alle Völker!2Denn mächtig über uns ist seine Güte; und die Wahrheit Jehovas währt ewiglich. Lobet Jehova!
1Preiset Jehova! Denn er ist gut, denn seine Güte währt ewiglich.2Es sage doch Israel: denn seine Güte währt ewiglich.3Es sage doch das Haus Aaron: denn seine Güte währt ewiglich.4Es sagen doch, die Jehova fürchten: denn seine Güte währt ewiglich.5Aus der Bedrängnis rief ich zu Jah; Jah erhörte mich und setzte mich in einen weiten Raum.6Jehova ist für mich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte der Mensch mir tun?7Jehova ist für mich unter meinen Helfern, und ich werde meine Lust sehen an meinen Hassern.8Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf den Menschen.9Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf Fürsten.10Alle Nationen hatten mich umringt; gewiß, im Namen Jehovas vertilgte ich sie.11Sie hatten mich umringt, ja, mich umringt; gewiß, im Namen Jehovas vertilgte ich sie.12Sie hatten mich umringt wie Bienen; sie sind erloschen wie Dornenfeuer; gewiß, im Namen Jehovas vertilgte ich sie.13Hart hast du mich gestoßen, um mich zu Fall zu bringen; aber Jehova hat mir geholfen.14Meine Stärke und mein Gesang ist Jah, und er ist mir zur Rettung geworden.

If we enjoy the Lord for ourselves (Ps. 116), by so doing we will invite others to worship Him with us. The same happens here with Israel. At one time they were jealous of their privileges and absolutely despised the other nations, but now they invite the nations to join in the universal praise (v. 1; Rom. 10:19; Rom. 15:11).

Once again the mercy and the truth of God are mentioned together (v. 2; see Ps. 108:4; Ps. 115:1). They represent the twofold manifestation to men of God's essential characteristics: love and light. What an inexhaustible theme of meditation is contained in this precious, little psalm (which happens to be the central chapter of the Bible).

In Psalm 118 the mercy of the LORD is the theme of praise. Surrounded and threatened by the whole world, Israel will experience that the help of men and princes is vain (vv. 8, 9; Psalm 108:12). The name of the LORD will be the only safeguard. As for us, we are threatened, alas, essentially by the lusts of our own wretched hearts (James 1:14). We have been on the verge of falling so many times, but God has been there to help us; He has kept our feet from falling (v. 13; Psalm 116:8). Man will be able to do nothing against us (v. 6), nor for us (v. 8), for the Lord is our strength (v. 14).

Psalm 118:15-29
15Die Stimme des Jubels und der Rettung ist in den Zelten der Gerechten; die Rechte Jehovas tut mächtige Taten.16Die Rechte Jehovas ist erhoben, die Rechte Jehovas tut mächtige Taten.17Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten Jahs erzählen.18Hart hat mich Jah gezüchtigt, aber dem Tode hat er mich nicht übergeben.19Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit: ich will durch sie eingehen, Jah will ich preisen.20Dies ist das Tor Jehovas: Die Gerechten werden durch dasselbe eingehen.21Ich will dich preisen, denn du hast mich erhört und bist mir zur Rettung geworden.22Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.23Von Jehova ist dies geschehen; wunderbar ist es in unseren Augen.24Dies ist der Tag, den Jehova gemacht hat; frohlocken wir und freuen wir uns in ihm.25Bitte, Jehova, rette doch! Bitte, Jehova, gib doch Wohlfahrt!26Gesegnet, der da kommt im Namen Jehovas! Von dem Hause Jehovas aus haben wir euch gesegnet.27Jehova ist Gott, und er hat uns Licht gegeben; bindet das Festopfer mit Stricken bis an die Hörner des Altars.28Du bist mein Gott, und ich will dich preisen; mein Gott, ich will dich erheben.29Preiset Jehova! Denn er ist gut, denn seine Güte währt ewiglich.

This psalm has an important place in the prophecies relating to the Lord. V. 22, which is quoted in the Gospels as well as in 1 Peter 2:7, announces both the rejection of Christ and the place which will be His. May these counsels of God in Christ always be "a marvellous thing in our eyes" (v. 23). Vv. 25, 26 remind us of the Messiah's entry into Jerusalem and the cries shouted by the crowd: "Save now, I beseech thee" (Hosanna in Hebrew). "Blessed is he that cometh in the name of the Lord" (Matt. 21:9). In spite of themselves, the Jewish people called upon Him and honoured Him that day, just as the Scriptures foretold. Those same Scriptures ought to open the eyes of that people today. However, the time is coming when this passage will reach its true fulfilment. The triumphant Messiah will be received and greeted by the faithful remnant.

Amongst the Jews this psalm formed part of the Passover ritual. Perhaps it was the hymn which was sung by the Lord with His disciples after the supper? (Mark 14:26). If that is the case, then with what feeling would He have sung at such a time vv. 6, 21, 22 and the end of verse 27: "Bind the sacrifice . . . unto the horns of the altar"!

The psalm ends as it began: praising the unchanging mercy of the LORD (vv. 1, 29).

Psalm 119:1-16
1Glückselig, die im Wege untadelig sind, die da wandeln im Gesetze Jehovas!2Glückselig, die seine Zeugnisse bewahren, die von ganzem Herzen ihn suchen,3Die auch kein Unrecht tun, in seinen Wegen wandeln!4Du hast deine Vorschriften geboten, um sie fleißig zu beobachten.5O daß meine Wege gerichtet wären, um deine Satzungen zu beobachten!6Dann werde ich nicht beschämt werden, wenn ich achthabe auf alle deine Gebote.7Preisen werde ich dich in Aufrichtigkeit des Herzens, wenn ich gelernt habe die Rechte deiner Gerechtigkeit.8Deine Satzungen werde ich beobachten; verlaß mich nicht ganz und gar!9Wodurch wird ein Jüngling seinen Pfad in Reinheit wandeln? Indem er sich bewahrt nach deinem Worte.10Mit meinem ganzen Herzen habe ich dich gesucht: laß mich nicht abirren von deinen Geboten!11In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, auf daß ich nicht wider dich sündige.12Gepriesen seiest du, Jehova! Lehre mich deine Satzungen!13Mit meinen Lippen habe ich erzählt alle Rechte deines Mundes.14An dem Wege deiner Zeugnisse habe ich mich erfreut wie über allen Reichtum.15Über deine Vorschriften will ich sinnen und achthaben auf deine Pfade.16An deinen Satzungen habe ich meine Wonne; deines Wortes werde ich nicht vergessen.

"Blessed are they that hear the word of God, and keep it", said the Lord Jesus to the crowds (Luke 11:28). This magnificent psalm speaks to us right the way through about this happiness and privilege. Blessed are the undefiled ("pure in heart," Matt. 5:8), who take pleasure in the testimonies of the Lord and who delight in His statutes (v. 16). But those who carefully keep His commandments (vv. 2, 4, 5, 8) and who walk in them (v. 1) are doubly blessed.

A serious question is raised in v. 9. It does not make sense to the young people of the world who openly make fun of the scruples of the young believer. For the latter, however, the question is vital: "Wherewithal shall a young man cleanse his way?" The answer follows immediately: "By taking heed thereto according to thy word." Let us remember this secret of an undefiled walk, to protect us from sinning against God (v. 11) and also against our own bodies (1 Cor. 6:18). By hiding the Word in our hearts, by engraving upon them key passages like v. 9, we will be armed against "the evil day" when temptation arises (Eph. 6:13, 17). For if we keep His commandments with care, our faithful God will keep us with like care. May His word dwell richly in us! (Col. 3:16).

Psalm 119:17-40
17Tue wohl an deinem Knechte, so werde ich leben; und ich will dein Wort bewahren.18Öffne meine Augen, damit ich Wunder schaue in deinem Gesetz!19Ein Fremdling bin ich im Lande, verbirg nicht vor mir deine Gebote!20Zermalmt ist meine Seele vor Verlangen nach deinen Rechten zu aller Zeit.21Gescholten hast du die Übermütigen, die Verfluchten, welche abirren von deinen Geboten.22Wälze von mir Hohn und Verachtung! Denn deine Zeugnisse habe ich bewahrt.23Sitzen auch Fürsten und bereden sich wider mich, dein Knecht sinnt über deine Satzungen.24Deine Zeugnisse sind auch meine Wonne, meine Ratgeber.25Am Staube klebt meine Seele; belebe mich nach deinem Worte!26Meine Wege habe ich erzählt, und du hast mich erhört; lehre mich deine Satzungen!27Laß mich verstehen den Weg deiner Vorschriften, und sinnen will ich über deine Wundertaten.28Vor Traurigkeit zerfließt in Tränen meine Seele; richte mich auf nach deinem Worte!29Wende von mir ab den Weg der Lüge und gewähre mir dein Gesetz!30Den Weg der Treue habe ich erwählt, habe vor mich gestellt deine Rechte.31Ich hange an deinen Zeugnissen; Jehova, laß mich nicht beschämt werden!32Den Weg deiner Gebote werde ich laufen, wenn du Raum gemacht haben wirst meinem Herzen.33Lehre mich, Jehova, den Weg deiner Satzungen, und ich will ihn bewahren bis ans Ende.34Gib mir Einsicht, und ich will dein Gesetz bewahren und es halten von ganzem Herzen.35Laß mich wandeln auf dem Pfade deiner Gebote! Denn an ihm habe ich meine Lust.36Neige mein Herz zu deinen Zeugnissen und nicht zum Gewinn!37Wende meine Augen ab, daß sie Eitles nicht sehen! Belebe mich in deinen Wegen!38Bestätige deinem Knechte deine Zusage, welche deiner Furcht entspricht!39Wende ab meinen Hohn, den ich fürchte! Denn deine Rechte sind gut.40Siehe, ich verlange nach deinen Vorschriften; belebe mich in deiner Gerechtigkeit!

When we open our Bible, let us always start by asking the Lord to open our eyes so that we can behold the wondrous things in it (v. 18). Let us ask Him at the same time to turn our eyes away from "vanity" (v. 37). How many things that word covers! It is not possible to find one's pleasure both in the Word and in the things of this world, for example the love of wealth (v. 36; read Luke 16:13). Another obstacle which so often closes the Scriptures to us is a bad conscience. How can we enjoy what reproves us? First of all we must confess our sins: "I have declared my ways", says the psalmist; then he adds "teach me . . . (vv. 26, 33; Ps. 32:5, 8); make me to understand . . . (v. 27); give me understanding (v. 34)," prayers which are all pleasing to the Lord. His testimonies are "my counsellors" (v. 24). But I must allow myself to be counselled by them!

Notice also the progress made between vv. 30, 32 and 36. The believer has chosen the way of faithfulness; he determines to run along it and asks God, not to widen that road, but to enlarge his heart so that the object of his affections can draw him more strongly (Phil. 3:14). Finally he depends on God to make him walk in that path (v. 35).

Psalm 119:41-64
41Und laß über mich kommen deine Gütigkeiten, Jehova, deine Rettung nach deiner Zusage!42So werde ich Antwort geben dem mich Höhnenden; denn ich vertraue auf dein Wort.43Und entziehe meinem Munde nicht gänzlich das Wort der Wahrheit! Denn ich harre auf deine Rechte.44Und halten will ich dein Gesetz beständig, immer und ewiglich.45Und ich werde wandeln in weitem Raume; denn nach deinen Vorschriften habe ich getrachtet.46Und vor Königen will ich reden von deinen Zeugnissen und mich nicht schämen.47Und ich werde meine Wonne haben an deinen Geboten, die ich liebe,48und werde meine Hände aufheben zu deinen Geboten, die ich liebe; und über deine Satzungen will ich sinnen.49Gedenke des Wortes an deinen Knecht, auf welches du mich hast harren lassen!50Dies ist mein Trost in meinem Elende, daß deine Zusage mich belebt hat.51Die Übermütigen haben mich über die Maßen verspottet; von deinem Gesetz bin ich nicht abgewichen.52Ich gedachte, Jehova, deiner Rechte von alters her, und ich tröstete mich.53Zornglut hat mich ergriffen wegen der Gesetzlosen, die dein Gesetz verlassen.54Deine Satzungen sind meine Gesänge gewesen im Hause meiner Fremdlingschaft.55Des Nachts habe ich deines Namens gedacht, Jehova, und ich habe dein Gesetz gehalten.56Dies ist mir geschehen, weil ich deine Vorschriften bewahrt habe.57Mein Teil, Jehova, habe ich gesagt, ist, deine Worte zu bewahren.58Von ganzem Herzen habe ich dich angefleht; sei mir gnädig nach deiner Zusage!59Ich habe meine Wege überdacht, und meine Füße gekehrt zu deinen Zeugnissen.60Ich habe geeilt und nicht gesäumt, deine Gebote zu halten.61Die Bande der Gesetzlosen haben mich umgeben; dein Gesetz habe ich nicht vergessen.62Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen wegen der Rechte deiner Gerechtigkeit.63Ich bin der Gefährte aller, die dich fürchten, und derer, die deine Vorschriften beobachten.64Von deiner Güte, Jehova, ist die Erde erfüllt; lehre mich deine Satzungen!

The Word of God orders the whole life of the believer. It allows him to reply when someone has done him wrong, not necessarily in words but with the patience and confidence which it teaches him (v. 42). Because it is "the word of truth" (v. 43), it gives the man of God assurance and authority when he speaks and a holy liberty in his walk. Why are we often so shy in our small witness? Precisely because we lack that inner power and conviction which the Word of truth communicates when it is believed, loved and meditated upon. "Thy statutes have been my songs . ." (v. 54). What a Lord we have! Of which head of state, even if he were the best, could it be said that his commandments bring joy to those who have to submit to them?

Vv. 57-64 show us the heart of the believer who is dedicated to walking in line with the Lord's will: "I thought on my ways . . ." (v. 59), says the faithful one; then afterwards "and turned my feet." How often it is, sadly, that we behave in the reverse way. Remember also v. 63: "I am a companion of all them . . . that keep thy precepts" (see vv. 79, 115). Let us ask ourselves with whom do we keep company (Prov. 13:20).

Psalm 119:65-88
65Du hast Gutes getan an deinem Knechte, Jehova, nach deinem Worte.66Gute Einsicht und Erkenntnis lehre mich! Denn ich habe deinen Geboten geglaubt.67Bevor ich gedemütigt ward, irrte ich; jetzt aber bewahre ich dein Wort.68Du bist gut und guttätig; lehre mich deine Satzungen!69Lügen haben die Übermütigen wider mich erdichtet; ich bewahre deine Vorschriften von ganzem Herzen.70Ihr Herz ist dick geworden wie Fett; ich habe meine Wonne an deinem Gesetz.71Es ist gut für mich, daß ich gedemütigt ward, damit ich deine Satzungen lernte.72Besser ist mir das Gesetz deines Mundes als Tausende von Gold und Silber.73Deine Hände haben mich gemacht und bereitet; gib mir Einsicht, und ich will deine Gebote lernen.74Die dich fürchten, werden mich sehen und sich freuen; denn ich habe auf dein Wort geharrt.75Ich weiß, Jehova, daß deine Gerichte Gerechtigkeit sind und daß du mich gedemütigt hast in Treue.76Laß doch deine Güte mir zum Troste sein, nach deiner Zusage an deinen Knecht!77Laß deine Erbarmungen über mich kommen, so werde ich leben; denn dein Gesetz ist meine Wonne.78Laß beschämt werden die Übermütigen! Denn sie haben mich gebeugt ohne Grund; ich, ich sinne über deine Vorschriften.79Laß sich zu mir kehren, die dich fürchten und die deine Zeugnisse kennen!80Laß mein Herz untadelig sein in deinen Satzungen, damit ich nicht beschämt werde!81Meine Seele schmachtet nach deiner Rettung, ich harre auf dein Wort.82Meine Augen schmachten nach deiner Zusage, indem ich spreche: Wann wirst du mich trösten?83Denn wie ein Schlauch im Rauche bin ich geworden; deine Satzungen habe ich nicht vergessen.84Wie viele werden der Tage deines Knechtes sein? Wann wirst du Gericht üben an meinen Verfolgern?85Die Übermütigen haben mir Gruben gegraben, sie, die nicht nach deinem Gesetz sind.86Alle deine Gebote sind Treue. Sie haben mich verfolgt ohne Grund: hilf mir!87Wenig fehlte, so hätten sie mich vernichtet auf der Erde; ich aber, ich habe deine Vorschriften nicht verlassen.88Belebe mich nach deiner Güte, und ich will bewahren das Zeugnis deines Mundes.

The request in v. 17 has been fulfilled. "Thou hast dealt well with thy servant" (v. 65) – but in a way which the psalmist had not expected: through affliction. He acknowledges, "It is good for me that I have been afflicted" (v. 71). Why? Because "before I was afflicted I went astray" (v. 67). The good Shepherd has been forced to use this painful means to bring the wandering sheep back onto the right path. But the soul has learnt a far more important lesson from this: he has come to know his God and no longer needs to understand in order to know that His love has not changed. He says, "I know that thou in faithfulness hast afflicted me" (v. 75).

Amongst the nomads in the desert, making a water-skin requires patient preparation. It is placed in smoke for it to lose the original bitter taste and smell from the leather, which would otherwise make the water impure. So it is with the Christian (v. 83). The testing fire has to pass over him in order to remove his natural sourness and stiffness and make him fit for service. "Thy hands have made me and fashioned me; give me understanding . . ." (v. 73). Happy prayer of the redeemed! Yes, Lord, fashion my spirit too in the ways which You choose; make me flexible and responsive to Your will!

Psalm 119:89-112
89In Ewigkeit, Jehova, steht dein Wort fest in den Himmeln;90von Geschlecht zu Geschlecht währt deine Treue; du hast die Erde festgestellt, und sie steht.91Nach deinen Verordnungen stehen sie heute da, denn alle Dinge dienen dir.92Wäre nicht dein Gesetz meine Wonne gewesen, dann würde ich umgekommen sein in meinem Elende.93Nimmermehr werde ich deine Vorschriften vergessen, denn durch sie hast du mich belebt.94Ich bin dein, rette mich! Denn ich habe nach deinen Vorschriften getrachtet.95Die Gesetzlosen haben mir aufgelauert, um mich umzubringen; ich achte auf deine Zeugnisse.96Von aller Vollkommenheit habe ich ein Ende gesehen; sehr ausgedehnt ist dein Gebot.97Wie liebe ich dein Gesetz! Es ist mein Sinnen den ganzen Tag.98Weiser als meine Feinde machen mich deine Gebote, denn immer sind sie bei mir.99Verständiger bin ich als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind mein Sinnen.100Mehr Einsicht habe ich als die Alten, denn deine Vorschriften habe ich bewahrt.101Von jedem bösen Pfade habe ich meine Füße zurückgehalten, damit ich dein Wort bewahre.102Nicht bin ich von deinen Rechten gewichen, denn du, du hast mich unterwiesen.103Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Munde!104Aus deinen Vorschriften empfange ich Einsicht; darum hasse ich jeden Lügenpfad.105Dein Wort ist Leuchte meinem Fuße und Licht für meinen Pfad.106Ich habe geschworen und halte es aufrecht, zu beobachten die Rechte deiner Gerechtigkeit.107Ich bin über die Maßen gebeugt; Jehova, belebe mich nach deinem Worte!108Laß dir doch wohlgefallen, Jehova, die freiwilligen Opfer meines Mundes, lehre mich deine Rechte!109Mein Leben ist stets in meiner Hand, aber dein Gesetz habe ich nicht vergessen.110Die Gesetzlosen haben mir eine Schlinge gelegt, aber von deinen Vorschriften bin ich nicht abgeirrt.111Deine Zeugnisse habe ich mir als Erbteil genommen auf ewig, denn meines Herzens Freude sind sie.112Ich habe mein Herz geneigt, deine Satzungen zu tun ewiglich bis ans Ende.

No matter how firmly the earth has been established (v. 90), the Word of the Lord has been established even more so. What a blessing, in a world where everything is uncertain, where the frenzied activity of fallen man unfolds in thoughts which will all perish, to be able to know the eternal thoughts of God and to trust in His unchanging promises! Heaven and earth will pass away but His words will not pass away (Matt. 24:35). Moreover all creation has only one purpose: "for all are thy servants . . ." (v. 91). Such is also our privilege, but let us serve Him intelligently and with all our hearts.

Only the Lord truly lived up to vv. 97-112. He understood more "than the ancients" because He kept the divine precepts, whilst they were happy just to teach them (v. 100). He was wiser than all the enemies who set traps for Him (v. 110; Matthew 22:15, 34).

Who would risk travelling at night without a lamp across an area riddled with obstacles? In the darkness of this world and amidst the traps set by wicked people lying in wait (vv. 110, 95), the Word is that lamp, that indispensable light on our pathway (v. 105). Let us not be afraid of using it too much, in order to see where we are treading (v. 101)!

Psalm 119:113-136
113Die Doppelherzigen hasse ich, und ich liebe dein Gesetz.114Mein Bergungsort und mein Schild bist du; auf dein Wort harre ich.115Weichet von mir, ihr Übeltäter: ich will die Gebote meines Gottes bewahren.116Unterstütze mich nach deiner Zusage, so werde ich leben; und laß mich nicht beschämt werden in meiner Hoffnung!117Stütze mich, so werde ich gerettet werden; und ich will stets schauen auf deine Satzungen.118Verworfen hast du alle, die von deinen Satzungen abirren; denn Lüge ist ihr Trug.119Wie Schlacken hast du hinweggeräumt alle Gesetzlosen der Erde; darum liebe ich deine Zeugnisse.120Vor deinem Schrecken schaudert mein Fleisch, und ich fürchte mich vor deinen Gerichten.121Ich habe Recht und Gerechtigkeit geübt; überlaß mich nicht meinen Bedrückern!122Sei Bürge für deinen Knecht zum Guten; laß die Übermütigen mich nicht bedrücken!123Meine Augen schmachten nach deiner Rettung und nach der Zusage deiner Gerechtigkeit.124Handle mit deinem Knechte nach deiner Güte, und lehre mich deine Satzungen!125Dein Knecht bin ich, gib mir Einsicht, so werde ich deine Zeugnisse erkennen.126Es ist Zeit für Jehova zu handeln: sie haben dein Gesetz gebrochen.127Darum liebe ich deine Gebote mehr als Gold und gediegenes Gold;128darum halte ich alle deine Vorschriften für recht; jeden Lügenpfad hasse ich.129Wunderbar sind deine Zeugnisse, darum bewahrt sie meine Seele.130Die Eröffnung deines Wortes erleuchtet, gibt Einsicht den Einfältigen.131Ich habe meinen Mund weit aufgetan und gelechzt, denn ich habe verlangt nach deinen Geboten.132Wende dich zu mir und sei mir gnädig, nach dem Rechte derer, die deinen Namen lieben!133Befestige meine Schritte in deinem Worte, und laß kein Unrecht mich beherrschen!134Erlöse mich von der Bedrückung des Menschen, und ich will deine Vorschriften beobachten.135Laß dein Angesicht leuchten über deinen Knecht, und lehre mich deine Satzungen!136Wasserbäche fließen herab aus meinen Augen, weil sie dein Gesetz nicht halten.

The Word which is a light on my path also shows me just how deep the darkness is around me: It makes me abhor evil and deceit. Indeed, without this divine guide, I can be mistaken and call something good which is actually evil, or something true which is in fact a lie; whereas the Book of God's thoughts teaches me to see the world and what is in it as He sees it.

"Give me understanding," the faithful servant asks (vv. 125, 34, 169). Understanding is generally considered to be a natural gift. However, this prayer shows us that it is possible to acquire it. It is the Word which gives true understanding (v. 130). "I am thy servant . . ." the psalmist declares, having chosen to observe God's will (v. 125). This will is expressed in the Bible by different words: law, commandments, statutes, precepts, testimonies, ordinances, judgments . . . nor are these synonymous. As far as the Christian is concerned, the Word is no longer forced upon him in a legal way. His obedience to it stems from the love which he feels not only for the marvellous testimonies of the Lord (vv. 113, 127) but also for His name (v. 132).

Psalm 119:137-160
137Gerecht bist du, Jehova, und gerade sind deine Gerichte.138Du hast in Gerechtigkeit deine Zeugnisse geboten und in Treue gar sehr.139Verzehrt hat mich mein Eifer, denn meine Bedränger haben deine Worte vergessen.140Wohlgeläutert ist dein Wort, und dein Knecht hat es lieb.141Gering bin ich und verachtet; deine Vorschriften habe ich nicht vergessen.142Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.143Angst und Bedrängnis haben mich erreicht; deine Gebote sind meine Wonne.144Gerechtigkeit sind deine Zeugnisse ewiglich; gib mir Einsicht, so werde ich leben.145Von ganzem Herzen habe ich gerufen; erhöre mich, Jehova! Ich will deine Satzungen beobachten.146Zu dir habe ich gerufen, rette mich! Und ich will deine Zeugnisse bewahren.147Der Morgendämmerung bin ich zuvorgekommen und habe geschrieen; auf dein Wort habe ich geharrt.148Meine Augen sind den Nachtwachen zuvorgekommen, um zu sinnen über dein Wort.149Höre meine Stimme nach deiner Güte; Jehova, belebe mich nach deinen Rechten!150Es haben sich genaht, die bösen Plänen nachjagen; fern sind sie von deinem Gesetz.151Du bist nahe, Jehova; und alle deine Gebote sind Wahrheit.152Von alters her habe ich aus deinen Zeugnissen gewußt, daß du sie gegründet hast auf ewig.153Sieh an mein Elend und befreie mich! Denn dein Gesetz habe ich nicht vergessen.154Führe meinen Rechtsstreit und erlöse mich! Belebe mich nach deiner Zusage!155Fern ist von den Gesetzlosen Rettung, denn nach deinen Satzungen trachten sie nicht.156Deiner Erbarmungen sind viele, Jehova; belebe mich nach deinen Rechten!157Viele sind meiner Verfolger und meiner Bedränger; von deinen Zeugnissen bin ich nicht abgewichen.158Die Treulosen habe ich gesehen, und es ekelte mich an, weil sie dein Wort nicht bewahrten.159Sieh, daß ich deine Vorschriften lieb habe; nach deiner Güte, Jehova, belebe mich!160Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, und alles Recht deiner Gerechtigkeit währt ewiglich.

The righteousness of God is the predominant theme from vv. 137-144. It is not a subject of terror for those who fear the LORD, who walk in His light and who know His love (vv. 149, 159). In an unrighteous world the faithful servant delights to praise God's righteousness which, like His love, is everlasting (vv. 142, 144).

"Thy word is very pure" (v. 140). The more it is put to the test (like gold in the crucible) the more it shows that it is purity itself (JND).

The verses beginning at v. 145 express the absolute dependence of the faithful servant. Four times he asks in this passage, "Quicken me . . ." (vv. 149, 154, 156, 159; see also vv. 25, 40, 88, 107). It is God who gives life; it is He who also preserves and sustains it. But this prayer is primarily concerned with the soul of the redeemed. "Quicken me according to thy Word", for "man shall not live by bread alone, but by every word that proceedeth out of the mouth of God" (Matt. 4:4; Deut. 8:3).

Remember v. 160 well: "Thy word is true from the beginning . . ." The Bible does not consist of a collection of truths from which each person chooses the ones which appeal to him. It is a complete work which cannot be divided, one which we either accept or reject. The whole of it is truth (John 17:17).

Psalm 119:161-176
161Fürsten haben mich verfolgt ohne Ursache; aber vor deinem Worte hat mein Herz sich gefürchtet.162Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.163Lüge hasse und verabscheue ich; ich liebe dein Gesetz.164Siebenmal des Tages lobe ich dich um der Rechte deiner Gerechtigkeit willen.165Große Wohlfahrt haben die, die dein Gesetz lieben, und kein Fallen gibt es für sie.166Ich habe auf deine Rettung gewartet, Jehova; und deine Gebote habe ich getan.167Meine Seele hat deine Zeugnisse bewahrt, und ich liebe sie sehr.168Deine Vorschriften und deine Zeugnisse habe ich bewahrt, denn alle meine Wege sind vor dir.169Laß mein Schreien nahe vor dich kommen, Jehova; gib mir Einsicht nach deinem Worte!170Laß vor dich kommen mein Flehen; errette mich nach deiner Zusage!171Meine Lippen sollen dein Lob hervorströmen lassen, wenn du mich gelehrt hast deine Satzungen.172Meine Zunge soll laut reden von deinem Worte, denn alle deine Gebote sind Gerechtigkeit.173Laß deine Hand mir zu Hilfe kommen! Denn ich habe deine Vorschriften erwählt.174Ich sehne mich nach deiner Rettung, Jehova; und dein Gesetz ist meine Wonne.175Laß meine Seele leben, und sie wird dich loben; und deine Rechte mögen mir helfen!176Ich bin umhergeirrt wie ein verlorenes Schaf; suche deinen Knecht! Denn ich habe deine Gebote nicht vergessen.

The faithful servant, persecuted by princes for no reason, is afraid, not of them, but of the Word; he is afraid to disobey it (v. 161). And yet it is his joy! (v. 162). May the Word of our God be a treasure to our hearts! Inexhaustible riches are hidden in it, but only those who allow the Word to rule their lives discover them.

To be able to give, one has to start by receiving: v. 171 reminds us that praise is the fruit of a heart which has been taught by the divine statutes. Being well nourished by them, we will know not only how to speak to the Lord, to praise Him intelligently, but also to speak out aloud, to the people around us, about our meditations (v. 172; cf. Eph. 5:19).

The last verses, which summarize the psalm, now reveal the main thought of it. Israel will have been led by the tribulation to realise how they had gone astray (v. 176). They will have learnt in their affliction to love the law of the LORD (vv. 163, 167, 174), to bring their conduct into line with it (vv. 165-167), to hate evil (v. 163) and to look only to God for salvation (v. 166). Before the final deliverance takes place (v. 174), inner restoration will have occurred, thereby allowing God to act for the blessing of His people and to bring them into the blessing of the Kingdom.

Psalm 120, Psalm 121
1Ein Stufenlied. Zu Jehova rief ich in meiner Bedrängnis, und er erhörte mich.2Jehova, errette meine Seele von der Lippe der Lüge, von der Zunge des Truges!3Was soll man dir geben und was dir hinzufügen, du Zunge des Truges?4Scharfe Pfeile eines Gewaltigen, samt glühenden Kohlen der Ginster.5Wehe mir, daß ich weile in Mesech, daß ich wohne bei den Zelten Kedars!6Lange hat meine Seele bei denen gewohnt, die den Frieden hassen.7Ich will nur Frieden; aber wenn ich rede, so sind sie für Krieg.
1Ein Stufenlied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher meine Hilfe kommen wird.2Meine Hilfe kommt von Jehova, der Himmel und Erde gemacht hat.3Er wird nicht zulassen, daß dein Fuß wanke; dein Hüter schlummert nicht.4Siehe, der Hüter Israels, nicht schlummert noch schläft er.5Jehova ist dein Hüter, Jehova ist dein Schatten über deiner rechten Hand.6Nicht wird die Sonne dich stechen des Tages, noch der Mond des Nachts.7Jehova wird dich behüten vor allem Übel, er wird behüten deine Seele.8Jehova wird behüten deinen Ausgang und deinen Eingang, von nun an bis in Ewigkeit.

The fifteen songs of degrees (Psalms 120-134) retrace in an increasing emphasis of joy the deliverance and restoration of the remnant of Israel.

Psalm 120 finds the faithful in their captivity among the Gentiles and we hear their cries. They are suffering from having to dwell amongst them "that hate peace." May we as Christians all the more realise just how greatly opposed the world is to God and thereby also to His children. The world knows no peace; still less can it give it. But what does the Lord say to His own? "My peace I give unto you: not as the world giveth, give I unto you" (John 14:27).

In Psalm 121 the faithful turn their attention from the scene of their suffering up towards the mountains (Zion, the object of their hope: see Ps. 87:1-2). However their help will come from even higher, from the Creator who established the mountains. The LORD responds to that faith with moving personal promises (vv. 3-8). Every believer can take these from the Lord for himself. He is in the world, but he will be kept (or preserved, emphasised six times) wherever he is and at all times in answer to the prayer of his Saviour. "I pray not that thou shouldest take them out of the world, but that thou shouldest keep them from the evil" (cf. v. 7 with John 17:15).

Psalm 122, Psalm 123
1Ein Stufenlied. Von David. Ich freute mich, als sie zu mir sagten: Lasset uns zum Hause Jehovas gehen!2Unsere Füße werden in deinen Toren stehen, Jerusalem!3Jerusalem, die du aufgebaut bist als eine fest in sich geschlossene Stadt,4wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme Jahs, ein Zeugnis für Israel, zu preisen den Namen Jehovas!5Denn daselbst stehen die Throne zum Gericht, die Throne des Hauses Davids.6Bittet um die Wohlfahrt Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben!7Wohlfahrt sei in deinen Festungswerken, sichere Ruhe in deinen Palästen!8Um meiner Brüder und meiner Genossen willen will ich sagen: Wohlfahrt sei in dir!9Um des Hauses Jehovas, unseres Gottes, willen will ich dein Bestes suchen.
1Ein Stufenlied. Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du thronst in den Himmeln!2Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Gebieterin, also sind unsere Augen gerichtet auf Jehova, unseren Gott, bis er uns gnädig ist.3Sei uns gnädig, Jehova, sei uns gnädig! Denn reichlich sind wir mit Verachtung gesättigt;4reichlich ist unsere Seele gesättigt mit dem Spotte der Sorglosen, mit der Verachtung der Hoffärtigen.

The love which the Israelite feels for Jerusalem reflects the desires and the love of the Christian for the Assembly, which is precious to the heart of Christ. Will we therefore from now on go joyfully (v. 1) to the place where He has promised to be, to give thanks to His Name (cf. v. 4)?

Let us remember the promise in v. 6: "They shall prosper that love thee." Love for the assembly is a source of spiritual prosperity. How can this love be shown? By praying for peace in the assembly and seeking to do things for the good of the assembly (vv. 6-9).

Psalm 123 teaches us about dependence. The faithful lift their eyes expectantly to their God knowing that all their help is in Him (cf. 2 Chron. 20:12). They have no right to it; everything is grace. What can the Christian expect from men? He can be subjected to a great deal of contempt and insults from those who are at ease down here (vv. 3, 4; 1 Cor. 4:13). If he is able to endure such things it is only because his faith is directed towards his Saviour in heaven (v. 1; Psalm 141:8). Soon that faith will give place to sight. Full of disgrace today, tomorrow he will be filled with His likeness (Ps. 17:15).

Psalm 124, Psalm 125
1Ein Stufenlied. Von David. Wenn nicht Jehova für uns gewesen wäre, sage doch Israel,2wenn nicht Jehova für uns gewesen wäre, als die Menschen wider uns aufstanden,3dann würden sie uns lebendig verschlungen haben, als ihr Zorn gegen uns entbrannte;4dann würden die Wasser uns überflutet haben, würde ein Strom über unsere Seele gegangen sein;5dann würden über unsere Seele gegangen sein die stolzen Wasser.6Gepriesen sei Jehova, der uns nicht zum Raube gab ihren Zähnen!7Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel aus der Schlinge der Vogelsteller; die Schlinge ist zerrissen, und wir sind entronnen.8Unsere Hilfe ist im Namen Jehovas, der Himmel und Erde gemacht hat.
1Ein Stufenlied. Die auf Jehova vertrauen, sind gleich dem Berge Zion, der nicht wankt, der ewiglich bleibt.2Jerusalem, Berge sind rings um sie her: so ist Jehova rings um sein Volk, von nun an bis in Ewigkeit.3Denn die Rute der Gesetzlosigkeit wird auf dem Lose der Gerechten nicht ruhen, damit die Gerechten ihre Hände nicht ausstrecken nach Unrecht.4Tue Gutes, Jehova, den Guten und denen, die aufrichtig sind in ihren Herzen!5Die aber auf ihre krummen Wege abbiegen, die wird Jehova dahinfahren lassen mit denen, welche Frevel tun. Wohlfahrt über Israel!

Psalms 120-123 described the people suffering under oppression. Psalms 124 and 125 show us their deliverance. The faithful are pleased to repeat that it was only due to the LORD's intervention. Without it, they would have been swallowed up (v. 3), overwhelmed (vv. 4, 5) and devoured (v. 6). But if God is "for us" what could those do who rise up "against us"? (v. 2; Rom. 8:31). The Lord is able to rescue His people from the terrible snare of the fowlers (v. 7). The fowlers correspond prophetically with the Antichrist and the Assyrian, who are agents of Satan against the remnant of Israel. For us, they are a reminder of the enemies of our souls. If we put our faith in Christ He will help us to escape from their net, that is to say from "the sin which doth so easily beset us" (Heb. 12:1; Ps. 91:3).

It is just this faith which is the main theme of Psalm 125 — faith in the One who is able to keep us from falling (Jude 24). By relying on the Lord for support we shall not be moved (v. 1 JND trans.). However, if we are to walk properly it is not enough to have strong feet. Our path needs to be straight. Let us not follow those who "turn aside unto their crooked ways" (v. 5). Let us not forget also that before setting off on our walk we need upright hearts (v. 4).

Psalm 126, Psalm 127
1Ein Stufenlied. Als Jehova die Gefangenen Zions zurückführte, waren wir wie Träumende.2Da ward unser Mund voll Lachens, und unsere Zunge voll Jubels; da sagte man unter den Nationen: Jehova hat Großes an ihnen getan!3Jehova hat Großes an uns getan: wir waren fröhlich!4Führe unsere Gefangenen zurück, Jehova, gleich Bächen im Mittagslande!5Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.6Er geht hin unter Weinen und trägt den Samen zur Aussaat; er kommt heim mit Jubel und trägt seine Garben.
1Ein Stufenlied. Von Salomo. Wenn Jehova das Haus nicht baut, vergeblich arbeiten daran die Bauleute; wenn Jehova die Stadt nicht bewacht, vergeblich wacht der Wächter.2Vergeblich ist es für euch, daß ihr früh aufstehet, spät aufbleibet, das Brot der Mühsal esset; also gibt er seinem Geliebten im Schlaf.3Siehe, ein Erbteil Jehovas sind Söhne, eine Belohnung die Leibesfrucht;4wie Pfeile in der Hand eines Helden, so sind die Söhne der Jugend:5Glückselig der Mann, der mit ihnen seinen Köcher gefüllt hat! Sie werden nicht beschämt werden, wenn sie mit Feinden reden im Tore.

Just like someone waking up after a terrible nightmare, the faithful are at first unable to realise their sudden deliverance. But soon the air reverberates to the joyous shouts of the people who with one accord declare, "The LORD hath done great things for them" (v. 2; Ps. 14:7). Their tears have, so to speak, watered the fields of a bountiful harvest (v. 5). Such was the ministry of the Lord Jesus down here (v. 6). He tearfully followed the path which led to the cross. "But if it die", says John 12:24, "it bringeth forth much fruit." He shall appear triumphant, bearing the fruit of the travail of His soul: His redeemed, like precious sheaves of corn held close to His heart.

Psalm 127 reminds us that anything we do which does not have the Lord's approval is bound to fail. The thing may seem good and warrant spending a great deal of time and trouble on, but if He has not been involved in it then it will lead to nothing (cf. John 15:5). The peaceful and confident activity of the Christian, followed by restful sleep, contrasts with the feverish and ambitious activity of the man of the world (Ecc. 2:23). As for you young people who are thinking about "setting up home", marriage is too serious a matter for you to deal with by yourself. Let the Lord guide you.

Psalm 128, Psalm 129
1Ein Stufenlied. Glückselig ein jeder, der Jehova fürchtet, der da wandelt in seinen Wegen!2Denn essen wirst du die Arbeit deiner Hände; glückselig wirst du sein, und es wird dir wohlgehen.3Dein Weib wird gleich einem fruchtbaren Weinstock sein im Innern deines Hauses, deine Söhne gleich Ölbaumsprossen rings um deinen Tisch.4Siehe, also wird gesegnet sein der Mann, der Jehova fürchtet.5Segnen wird dich Jehova von Zion aus, und du wirst das Wohl Jerusalems schauen alle Tage deines Lebens,6und sehen deiner Kinder Kinder. Wohlfahrt über Israel!
1Ein Stufenlied. Oftmals haben sie mich bedrängt von meiner Jugend an, sage doch Israel,2oftmals haben sie mich bedrängt von meiner Jugend an; dennoch haben sie mich nicht übermocht.3Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt, haben lang gezogen ihre Furchen.4Jehova ist gerecht; er hat durchschnitten das Seil der Gesetzlosen.5Mögen beschämt werden und zurückweichen alle, die Zion hassen!6Mögen sie sein wie das Gras der Dächer, welches verdorrt, ehe man es ausrauft,7womit der Schnitter seine Hand nicht füllt, noch der Garbenbinder seinen Schoß;8und die Vorübergehenden sagen nicht: Jehovas Segen über euch! Wir segnen euch im Namen Jehovas.

"Blessed is every one that feareth the Lord . . . happy shalt thou be, and it shall be well with thee" (Ps. 128:1-2). Man would prefer to switch things round. He thinks that he can get happiness by improving his material conditions. However his misery is primarily of a moral nature. Man is unhappy because he is a sinner. He needs to start by turning to God, fearing Him and walking in His ways (v. 1). Then he will see blessing extending to every part of his life. "Godliness is profitable unto all things . . ." (1 Tim. 4:8). This does not mean that we will have wealth to satisfy our covetousness, but rather the peaceful joy of divine favour down here (see Ps. 37:4).

Psalm 129. From their "youth", in Egypt, Israel was sorely oppressed but nothing can compare with what they will face under the yoke of the Antichrist. Christ, by taking the form of a servant, has identified Himself beforehand with the sufferings of His people (cf. v. 3; Matt. 27:26).

However the LORD is righteous (v. 4). The evil ones will meet their end (v. 6); they will not be part of the sheaves gathered in joyfully by the great Reaper (v. 7; Ps. 126:5-6); they will have no share in the blessings of the Kingdom (v. 8).

Psalm 130, Psalm 131
1Ein Stufenlied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, Jehova!2Herr, höre auf meine Stimme! Laß deine Ohren aufmerksam sein auf die Stimme meines Flehens!3Wenn du, Jehova, merkst auf die Ungerechtigkeiten: Herr, wer wird bestehen?4Doch bei dir ist Vergebung, damit du gefürchtet werdest.5Ich warte auf Jehova, meine Seele wartet; und auf sein Wort harre ich.6Meine Seele harrt auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen.7Harre, Israel, auf Jehova! Denn bei Jehova ist die Güte, und viel Erlösung bei ihm.8Und er, er wird Israel erlösen von allen seinen Ungerechtigkeiten.
1Ein Stufenlied. Von David. Jehova! Nicht hoch ist mein Herz, noch tragen sich hoch meine Augen; und ich wandle nicht in Dingen, die zu groß und zu wunderbar für mich sind.2Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und gestillt? Gleich einem entwöhnten Kinde bei seiner Mutter, gleich dem entwöhnten Kinde ist meine Seele in mir.3Harre, Israel, auf Jehova, von nun an bis in Ewigkeit!

It is not the oppression of Psalm 129 but the feeling of sin which has brought the soul of this just man into "the depths" (Ps. 130:1). Nevertheless no matter how low he feels, he can always call upon God. "With him is plenteous redemption" (v. 7)

V. 4 may perhaps astonish us. It would seem to us that forgiveness would have the effect rather of quelling fear. Yet the opposite is true! "The knowledge of grace", someone once wrote, "gives real depth in the work of the conscience. For we can only measure the horror of our situation by the lengths to which our Saviour went in order to rescue us from it" (Rom. 6:14; 1 Peter 1:17-19).

Psalm 131. The trials of a believer play a useful role in humbling him and breaking his self-will (v. 1). God allows them and the believer should submit to them. When something which he loved has been taken away from him, his soul finds itself "weaned" (v. 2). He is like the little child who is suddenly deprived of his mother's milk yet is still close to his mother. At that moment he does not understand that this is part of growing up. Similarly the Lord sometimes sees fit to take away from us something which we regard as precious and cannot do without so that we have to depend on Him alone (v. 3; read Ps. 130:5-7 again).

Psalm 132
1Ein Stufenlied. Gedenke, Jehova, dem David alle seine Mühsal!2Welcher Jehova schwur, ein Gelübde tat dem Mächtigen Jakobs:3"Wenn ich hineingehe in das Zelt meines Hauses, wenn ich steige auf das Lager meines Bettes;4wenn ich Schlaf gestatte meinen Augen, Schlummer meinen Augenlidern;5bis ich eine Stätte finde für Jehova, Wohnungen für den Mächtigen Jakobs!"6Siehe, wir hörten von ihr in Ephrata, wir fanden sie in dem Gefilde Jaars.7Lasset uns eingehen in seine Wohnungen, niederfallen vor dem Schemel seiner Füße!8Stehe auf, Jehova, zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Stärke!9Laß deine Priester bekleidet werden mit Gerechtigkeit, und deine Frommen jubeln!10Um Davids, deines Knechtes, willen weise nicht ab das Angesicht deines Gesalbten!11Jehova hat dem David geschworen in Wahrheit, er wird nicht davon abweichen: "Von der Frucht deines Leibes will ich auf deinen Thron setzen.12Wenn deine Söhne meinen Bund und meine Zeugnisse bewahren, welche ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Söhne auf deinem Throne sitzen immerdar."13Denn Jehova hat Zion erwählt, hat es begehrt zu seiner Wohnstätte:14Dies ist meine Ruhe immerdar; hier will ich wohnen, denn ich habe es begehrt.15Seine Speise will ich reichlich segnen, seine Armen mit Brot sättigen.16Und seine Priester will ich bekleiden mit Heil, und seine Frommen werden laut jubeln.17Dort will ich das Horn Davids wachsen lassen, habe eine Leuchte zugerichtet meinem Gesalbten.18Seine Feinde will ich bekleiden mit Schande, und auf ihm wird seine Krone blühen.

This lovely song recalls the day when King David brought the ark up to Jerusalem (2 Sam. 6:17). Later on, at the consecration of the temple, Solomon ended his prayer with vv. 8-10 (2 Chron. 6:41-42). Prophetically this psalm corresponds with the introduction of the millennial Kingdom. God will enter His dwelling place (v. 14); the whole world will be blessed and will rejoice (vv. 15, 16); Christ, the true Son of David, will receive the universal crown (vv. 17, 18). God's unconditional promises will be accomplished in Him, by Him and for Him.

But let us take great care to notice that these are the consequences of "all his afflictions" (v. 1; cf.

1 Chron. 22:14; David is a type of Christ, the rejected King, whilst Solomon represents the Messiah in His glory). It is because Christ suffered that He will be exalted in this way; it is because He experienced down here the sorrowful travail of His soul that the earth will enjoy God's rest.

Let us link together vv. 2 and 11, 5 and 13, 8 and 14, 9 and 16, 10 and 17, 18 respectively. We see that this faithful man, who had God's glory at heart, has all his wishes fulfilled one after another beyond his wildest hopes. He has to do with the One who can do infinitely more than we can ask or think (Eph. 3:20).

Psalm 133, Psalm 134
1Ein Stufenlied. Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!2Wie das köstliche Öl auf dem Haupte, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, das herabfließt auf den Saum seiner Kleider;3wie der Tau des Hermon, der herabfällt auf die Berge Zions; denn dort hat Jehova den Segen verordnet, Leben bis in Ewigkeit.
1Ein Stufenlied. Siehe, preiset Jehova, alle ihr Knechte Jehovas, die ihr stehet im Hause Jehovas in den Nächten!2Erhebet eure Hände im Heiligtum und preiset Jehova!3Jehova segne dich von Zion aus, der Himmel und Erde gemacht hat!

V. 1 of Psalm 133 should always apply in the assembly and in our families. Is it so? When brethren live together in unity it is good and pleasant for them, but especially for the heart of the Father. The members of God's family are united together because they are linked to the same Person, Christ; they form as it were the hem of His garment: that part of Him which is visible down here (cf. Ex. 28:33-34). He is up above, the true Aaron, the great High Priest; but He has given His Spirit who, like "precious ointment", flows down on the brethren gathered in the place where God has commanded eternal blessing (v. 3; Acts 2:33; Eph. 4:2-4).

With Psalm 134, the final song of degrees, the redeemed earthly people have reached the highest of the fifteen steps pictured in these songs. They have achieved the goal which they desired so earnestly: they have entered the gates of Jerusalem (Ps. 122:1-2); they are standing in the house of the LORD.

Soon the Lord's redeemed will reach their heavenly goal: the Father's house. However Revelation 21:25 reveals that "there shall be no night there". There will be no need for any encouragement to praise. That will burst forth spontaneously from all our hearts when we see the Lord Jesus face to face.

Psalm 135
1Lobet Jehova! Lobet den Namen Jehovas! Lobet, ihr Knechte Jehovas,2die ihr stehet im Hause Jehovas, in den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes!3Lobet Jehova! Denn gut ist Jehova; singet Psalmen seinem Namen! Denn er ist lieblich.4Denn Jehova hat sich Jakob erwählt, Israel zu seinem Eigentum.5Denn ich weiß, daß Jehova groß ist, und unser Herr groß vor allen Göttern.6Alles, was Jehova wohlgefällt, tut er in den Himmeln und auf der Erde, in den Meeren und in allen Tiefen;7der Dünste aufsteigen läßt vom Ende der Erde, der Blitze macht zum Regen, der den Wind herausführt aus seinen Vorratskammern;8der die Erstgeborenen Ägyptens schlug vom Menschen bis zum Vieh,9Zeichen und Wunder sandte in deine Mitte, Ägypten, wider den Pharao und wider alle seine Knechte;10der große Nationen schlug und starke Könige tötete:11Sihon, den König der Amoriter, und Og, den König von Basan, und alle Königreiche Kanaans;12und ihr Land als Erbteil gab, als Erbteil seinem Volke Israel.13Jehova, dein Name währt ewiglich, Jehova, dein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht.14Denn Jehova wird sein Volk richten, und er wird sich's gereuen lassen über seine Knechte.15Die Götzen der Nationen sind Silber und Gold, ein Werk von Menschenhänden.16Einen Mund haben sie und reden nicht; Augen haben sie und sehen nicht;17Ohren haben sie und hören nicht; auch ist kein Odem in ihrem Munde.18Ihnen gleich sind die, die sie machen, ein jeder, der auf sie vertraut.19Haus Israel, preiset Jehova! Haus Aaron, preiset Jehova!20Haus Levi, preiset Jehova! Die ihr Jehova fürchtet, preiset Jehova!21Gepriesen sei Jehova von Zion aus, der zu Jerusalem wohnt! Lobet Jehova!

Psalm 134 showed us the servants of the LORD gathered in His House to worship Him. Psalm 135 tells us about the theme of their praise: the great name of the LORD.

In Psalm 133 it was brethren dwelling together in unity which was good and pleasant. Here in v. 3 it is the LORD Himself who is found to be good and pleasant. The worshipper has "tasted that the Lord is gracious" (1 Peter 2:3). No matter how precious brotherly communion may be, nothing can replace for the soul the sweetness of the Lord's love. Do we gather together in the assembly just to meet other Christians? Or is it rather because we can enjoy the blessed presence of the Lord there?

God has chosen Israel – and every redeemed person – "for his peculiar treasure" (v. 4; cf. Matt. 13: 44); He worked in great power to acquire them (vv. 5-12). How worthless and ridiculous all the world's idols appear when compared with such a God! And how much to be pitied are those who "trust in them"! (v. 18). To bless the LORD, who has become to us the God and Father of our Lord Jesus Christ, is the privilege of everyone who fears Him (v. 20; Eph. 1:3).

Psalm 136
1Preiset Jehova! Denn er ist gütig, denn seine Güte währt ewiglich.2Preiset den Gott der Götter, denn seine Güte währt ewiglich.3Preiset den Herrn der Herren! Denn seine Güte währt ewiglich;4den, der große Wunder tut, er allein, denn seine Güte währt ewiglich;5Den, der die Himmel gemacht hat mit Einsicht, denn seine Güte währt ewiglich.6Den, der die Erde ausgebreitet hat über den Wassern, denn seine Güte währt ewiglich;7Den, der große Lichter gemacht hat, denn seine Güte währt ewiglich:8Die Sonne zur Beherrschung des Tages, denn seine Güte währt ewiglich,9den Mond und die Sterne zur Beherrschung der Nacht, denn seine Güte währt ewiglich;10den, der Ägypten schlug an seinen Erstgeborenen, denn seine Güte währt ewiglich,11und Israel herausführte aus ihrer Mitte, denn seine Güte währt ewiglich,12mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm, denn seine Güte währt ewiglich;13den, der das Schilfmeer in zwei Teile zerteilte, denn seine Güte währt ewiglich;14und Israel mitten hindurchgehen ließ, denn seinen Güte währt ewiglich,15und den Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stürzte, denn seine Güte währt ewiglich;16den, der sein Volk durch die Wüste führte, denn seine Güte währt ewiglich;17den, der große Könige schlug, denn seine Güte währt ewiglich,18und mächtige Könige schlug, denn seine Güte währt ewiglich,19Sihon, den König der Amoriter, denn seine Güte währt ewiglich,20und Og, den König von Basan, denn seine Güte währt ewiglich,21und ihr Land zum Erbteil gab, denn seine Güte währt ewiglich,22zum Erbteil seinem Knechte Israel, denn seine Güte währt ewiglich;23der unser gedachte in unserer Niedrigkeit, denn seine Güte währt ewiglich,24und uns errettete von unseren Bedrängern, denn seine Güte währt ewiglich;25der Speise gibt allem Fleische, denn seine Güte währt ewiglich.26Preiset den Gott der Himmel! Denn seine Güte währt ewiglich.

All the ways in which God deals with His creation stem from one particular motive: His mercy which endures for ever. That mercy is first seen in the "great wonders" which were carried out for mans benefit even before he existed, when God created the environment which would enable man to live and survive (vv. 4-9). It is rather like a mother who, before her child is born, lovingly prepares the place into which the baby will be welcomed and gets ready everything which the baby is going to need.

From v. 10 onwards we can see the love of God shining forth in the work of redemption. It is illustrated by the departure from Egypt and the entry of Israel into Canaan. The grateful redeemed can all sing in v. 23, (He) "who remembered us in our low estate."

The expression, "his mercy endureth for ever", comes as a surprise at the end of vv. 10, 15, 17-20. However let us not forget that even the punishment of the wicked is connected with God's plans of love towards His own, as well as with the blessing of the world to come. This also explains the solemnity of Psalm 137:8-9. Men speak far too lightly of a "good God." May they reflect on that word "good", confirmed by so many striking testimonies . . and then respond to such love!

Psalm 137, Psalm 138
1An den Flüssen Babels, da saßen wir und weinten, indem wir Zions gedachten.2An die Weiden in ihr hängten wir unsere Lauten.3Denn die uns gefangen weggeführt hatten, forderten daselbst von uns die Worte eines Liedes, und die uns wehklagen machten, Freude: "Singet uns eines von Zions Liedern!"4Wie sollten wir ein Lied Jehovas singen auf fremder Erde?5Wenn ich dein vergesse, Jerusalem, so vergesse meine Rechte!6Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht erhebe über die höchste meiner Freuden!7Gedenke, Jehova, den Kindern Edom den Tag Jerusalems, die da sprachen: Entblößet, entblößet sie bis auf ihre Grundfeste!8Tochter Babel, du Verwüstete! Glückselig, der dir dasselbe vergilt, was du uns getan hast!9Glückselig, der deine Kindlein ergreift und sie hinschmettert an den Felsen!
1Von David. Preisen will ich dich mit meinem ganzen Herzen, will dich besingen vor den Göttern.2Ich will anbeten gegen deinen heiligen Tempel, und deinen Namen preisen um deiner Güte und deiner Wahrheit willen; denn du hast dein Wort groß gemacht über all deinen Namen.3An dem Tage, da ich rief, antwortetest du mir; du hast mich ermutigt: in meiner Seele war Kraft.4Alle Könige der Erde werden dich preisen, Jehova, wenn sie gehört haben die Worte deines Mundes;5und sie werden die Wege Jehovas besingen, denn groß ist die Herrlichkeit Jehovas.6Denn Jehova ist hoch, und er sieht den Niedrigen, und den Hochmütigen erkennt er von ferne.7Wenn ich inmitten der Drangsal wandle, wirst du mich beleben; wider den Zorn meiner Feinde wirst du deine Hand ausstrecken, und deine Rechte wird mich retten.8Jehova wird's für mich vollenden. Jehova, deine Güte währt ewiglich. Laß nicht die Werke deiner Hände!

Here begins the final series of Psalms, mostly written by David. They take up once again the story of the final restoration of Israel from their time of slavery amongst the nations, through their tribulation, right up to their deliverance and the time of universal praise!

The beginning of Psalm 137 recalls the captivity in Babylon. Since they had been taken away captive, how could these poor people be able to sing when asked to do so and rejoice under the yoke of their oppressor? There was no joy for them so far away from Jerusalem. Those who had taken everything away from them could not take away their memories. Similarly with us, believing friends, who are strangers in a hostile world, we find nothing here for our hearts, yet we possess in Christ a joy which no one can take away from us (John 16:22). Let us never forget the heavenly city (v. 5)!

In Psalm 138 the faithful man, despite his "lowly" state (v. 6), can sing with all his heart and prays towards Jerusalem (cf. v. 2; 1 Kings 8:47 . . .). "Thou answeredst me", he could say later, even though there had still been no change in his circumstances. God had strengthened his soul (v. 3). And it is that strength which matters for the believer (Eph. 3:16).

God will perfect that which concerns us (v. 8), not by destroying the wicked (end of Ps. 137), but by the return of the Lord.

Psalm 139
1Dem Vorsänger. Von David, ein Psalm. Jehova! Du hast mich erforscht und erkannt.2Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von ferne.3Du sichtest mein Wandeln und mein Liegen und bist vertraut mit allen meinen Wegen.4Denn das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe, Jehova, du weißt es ganz.5Von hinten und von vorn hast du mich eingeengt, und auf mich gelegt deine Hand.6Kenntnis, zu wunderbar für mich, zu hoch: ich vermag sie nicht zu erfassen!7Wohin sollte ich gehen vor deinem Geiste, und wohin fliehen vor deinem Angesicht?8Führe ich auf zum Himmel, du bist da; und bettete ich mir in dem Scheol, siehe, du bist da.9Nähme ich Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres,10auch daselbst würde deine Hand mich leiten, und deine Rechte mich fassen.11Und spräche ich: Nur Finsternis möge mich umhüllen, und Nacht werde das Licht um mich her:12Auch Finsternis würde vor dir nicht verfinstern, und die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie das Licht.13Denn du besaßest meine Nieren; du wobest mich in meiner Mutter Leibe.14Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl.15Nicht verhohlen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht ward im Verborgenen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde.16Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben; während vieler Tage wurden sie gebildet, als nicht eines von ihnen war.17Und wie köstlich sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie gewaltig sind ihre Summen!18Wollte ich sie zählen, ihrer sind mehr als des Sandes. Ich erwache und bin noch bei dir.19Möchtest du, o Gott, den Gesetzlosen töten! Und ihr Blutmenschen, weichet von mir! ...20Sie, die dich nennen zum Verbrechen, die zu Eitlem schwören, deine Feinde.21Hasse ich nicht, Jehova, die dich hassen, und verabscheue ich nicht, die wider dich aufstehen?22Mit vollkommenem Hasse hasse ich sie; sie sind Feinde für mich.23Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken!24Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Wege!

"God is light" (1 John 1:5). "Neither is there any creature that is not manifest in his sight" (read Heb. 4:13). It is a frightening thing for a sinner to feel that holy gaze constantly upon him, revealing all his most intimate thoughts and discovering his most secret motives! At first only one thought occurs to him: to run away from this terrible beam of light. But this light penetrates the darkness where he tries to hide (v. 11), reaches him at the ends of the earth, extends right into his distant past . . . (Gen. 3:8; John 3:19). It is foolish to think that you can escape from God. It is also foolish to run away from the One who can guarantee your happiness. When you are ill, you never think of hiding any of the symptoms from your doctor. You know very well that it is in your interest to tell him everything that you feel if you want to be cured. So why act differently when God wants to save your soul and deliver you from sin? Confess to Him all the different evils which are eating away inside you. Let His light examine your conscience. May your prayer be that of vv. 23, 24: "Search me, O God" and search me again! Put everything in my life back into place. Don't let me get caught up "in some wicked (or grievous) way" (grievous for me and to the Lord). But "lead me in the way everlasting"!

Psalm 140
1Dem Vorsänger. Ein Psalm von David. Befreie mich, Jehova, von dem bösen Menschen; vor dem Manne der Gewalttaten behüte mich!2Welche Bosheiten ersinnen im Herzen, täglich Krieg erregen.3Sie schärfen ihre Zunge wie eine Schlange; Otterngift ist unter ihren Lippen. (Sela.)4Bewahre mich, Jehova, vor den Händen des Gesetzlosen, vor dem Manne der Gewalttaten behüte mich, welche darauf sinnen, meine Tritte umzustoßen!5Die Hoffärtigen haben mir heimlich eine Schlinge und Fallstricke gelegt, ein Netz ausgespannt zur Seite des Weges, sie haben mir Fallen gestellt. (Sela.)6Ich sprach zu Jehova: Du bist mein Gott! Nimm zu Ohren, Jehova, die Stimme meines Flehens!7Jehova, der Herr, ist die Stärke meiner Rettung; du hast mein Haupt beschirmt am Tage der Waffen.8Gewähre nicht, Jehova, die Gelüste des Gesetzlosen, laß sein Vorhaben nicht gelingen: sie würden sich erheben. (Sela.)9Die Häupter derer, die mich umringen, das Unheil ihrer Lippen bedecke sie!10Mögen feurige Kohlen auf sie herabfallen! Ins Feuer stürze er sie, in Wasserfluten, daß sie nicht aufstehen!11Der Mann von böser Zunge möge nicht feststehen im Lande; der Mann der Gewalttat, das Böse möge ihn jagen bis zum Sturz!12Ich weiß, daß Jehova ausführen wird die Rechtssache des Elenden, das Recht der Armen.13Ja, die Gerechten werden deinen Namen preisen, die Aufrichtigen werden vor deinem Angesicht wohnen.

This psalm gives us a glimpse of how much believers of the remnant will suffer during the terrible time of the great tribulation. Up to now we have been saved from persecution in our country by the grace of God. However it does us good to ask ourselves the question sometimes: if tomorrow I had to suffer once again as a Christian, would I still bear that name?

Besides, let us never forget, that we continually have to deal with enemies so much more formidable as they are familiar to us. That evil and violent man (v. 1), who imagines mischiefs (v. 2), who sharpens his tongue like a serpent (v. 3) and who tries to overthrow my goings (v. 4) is revealed to me in the Epistle to the Romans as living in my own heart – a frightening thought (Rom. 3:13; Rom. 7:17). However the same epistle contains, so to speak, the announcement of his death (read Rom. 6:6). Death has delivered me from that "old man"; I no longer have to fight him but can consider him as crucified with Christ. As for the Enemy outside, God will also protect me from him. "The Lord is the strength of my salvation", says the faithful. "Thou hast covered my head in the day of battle" (v. 7). The helmet of salvation is a vital piece of the whole armour of God (Eph. 6:17).

Psalm 141, Psalm 142
1Ein Psalm. Von David. Jehova! Zu dir habe ich gerufen, eile zu mir; nimm zu Ohren meine Stimme, wenn ich zu dir rufe!2Laß als Räucherwerk vor dir bestehen mein Gebet, die Erhebung meiner Hände als Abendopfer!3Setze, Jehova, eine Wache meinem Munde; behüte die Tür meiner Lippen!4Neige nicht mein Herz zu einer bösen Sache, um in Gesetzlosigkeit Handlungen zu verüben mit Männern, die Frevel tun; und möge ich nicht essen von ihren Leckerbissen!5Der Gerechte schlage mich: es ist Güte, und er strafe mich: es ist Öl des Hauptes; nicht wird mein Haupt sich weigern; denn noch ist in ihren Unglücksfällen mein Gebet für sie.6Sind ihre Richter die Felsen hinabgestürzt worden, so werden sie meine Worte hören, daß sie lieblich sind.7Wie einer die Erde schneidet und spaltet, so sind unsere Gebeine hingestreut am Rande des Scheols.8Doch auf dich, Jehova, Herr, sind meine Augen gerichtet, auf dich traue ich; gib meine Seele nicht preis!9Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben, und vor den Fallstricken derer, die Frevel tun!10Laß die Gesetzlosen in ihre eigenen Netze fallen, während ich vorübergehe!
1Ein Maskil von David. Ein Gebet, als er in der Höhle war. Mit meiner Stimme schreie ich zu Jehova, mit meiner Stimme flehe ich zu Jehova.2Ich schütte meine Klage vor ihm aus, meine Bedrängnis tue ich vor ihm kund.3Als mein Geist in mir ermattete, da kanntest du meinen Pfad. Auf dem Wege, den ich wandelte, haben sie mir heimlich eine Schlinge gelegt.4Schaue zur Rechten, und sieh: ich habe ja niemand, der mich erkennt; verloren ist mir jede Zuflucht, niemand fragt nach meiner Seele.5Zu dir habe ich geschrieen, Jehova! Ich habe gesagt: Du bist meine Zuflucht, mein Teil im Lande der Lebendigen.6Horche auf mein Schreien, denn ich bin sehr elend; errette mich von meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu mächtig!7Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise! Die Gerechten werden mich umringen, wenn du mir wohlgetan hast.

The Lord never gets tired of listening to our prayers. On the contrary, the prayer of a believer is like sweet perfume to Him (v. 2; cf. Rev. 5:8). Sadly our mouths are also capable of producing bitter words. Without help from above, no man can tame his tongue (James 3:8-9). "Set a watch, O Lord, before my mouth," asks the man of God here. However the mouth only serves to express what is boiling up in our hearts (Ps. 39:1-3). The heart also requires a vigilant "guard" to stop it from getting involved with any evil thing (v. 4). Finally let us learn to take reproach not as damaging to our pride, but as a favour, an "excellent oil" reserved by the Lord for His own (v. 5; cf. 2 Sam. 16:5, 10; Gal. 6:1).

Psalm 142. Being pursued by Saul, David hides in the cave of Adullam (1 Sam. 22; Ps. 57). He wanders with his companions "in deserts, and in mountains, and in dens and caves of the earth" (Heb. 11:38). No human refuge was available to him (v. 4). But his faith enabled him to cry out: "O LORD . . . thou art my refuge" (v. 5). "The righteous shall compass me about . . . (v. 7). Christ, the true David, will bring with Him in His glory those whom He has clothed in His own righteousness.

Psalm 143
1Ein Psalm. Von David. Jehova! Höre mein Gebet, nimm zu Ohren mein Flehen; erhöre mich in deiner Treue, in deiner Gerechtigkeit!2Und gehe nicht ins Gericht mit deinem Knechte! Denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht.3Denn der Feind verfolgt meine Seele, zertritt zur Erde mein Leben, macht mich wohnen in Finsternissen gleich den Toten der Urzeit.4Und mein Geist ermattet in mir, mein Herz ist betäubt in meinem Innern.5Ich gedenke der Tage der Vorzeit, überlege all dein Tun; ich sinne über das Werk deiner Hände.6Zu dir breite ich meine Hände aus; gleich einem lechzenden Lande lechzt meine Seele nach dir. (Sela.)7Eilends erhöre mich, Jehova! Es verschmachtet mein Geist. Verbirg dein Angesicht nicht vor mir! Sonst werde ich denen gleich sein, die zur Grube hinabfahren.8Laß mich früh hören deine Güte, denn auf dich vertraue ich; tue mir kund den Weg, den ich wandeln soll, denn zu dir erhebe ich meine Seele!9Errette mich, Jehova, von meinen Feinden! Zu dir nehme ich meine Zuflucht.10Lehre mich tun dein Wohlgefallen! Denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!11Um deines Namens willen, Jehova, belebe mich; in deiner Gerechtigkeit führe meine Seele aus der Bedrängnis!12Und in deiner Güte vertilge meine Feinde, und alle Bedränger meiner Seele bringe um! Denn ich bin dein Knecht.

"Hear my prayer . . . , hide not thy face from me . . . , answer me," cries the faithful from the depths of his distress. What a contrast between that unrest and the peaceful assurance which is available to the Christian today! The Christian is guaranteed access to the Father through the Lord Jesus (Heb. 4:16). Nevertheless he should be moved by the same earnest desire for communion. "My soul thirsteth after thee, as a thirsty land" (v. 6; cf. Ps. 63:1). Yes, every day, from first thing in the morning, I need to hear not only the Word of God, but His loving kindness by opening my heart to listen to Him (v. 8). This feeling of the Lord's love will strengthen my trust in Him; I will ask Him first of all to make me to know His way and then to lead me in it. When I call Him my God and call myself His servant (v. 12) I am undertaking to do what pleases Him. However to begin with He must teach me and then His good Spirit must guide me into the "land of uprightness" of His will (v. 10). In reality these requirements are connected with each other. On the one hand the joy of communion with the Lord is necessary to know His will. But on the other hand we can only taste this joy when we are obedient to that will!

Psalm 144
1Von David. Gepriesen sei Jehova, mein Fels, der meine Hände unterweist zum Kampf, meine Finger zum Kriege:2Meine Güte und meine Burg, meine hohe Feste und mein Erretter; mein Schild und der, auf den ich traue, der mir mein Volk unterwirft!3Jehova, was ist der Mensch, daß du Kenntnis von ihm nimmst, der Sohn des Menschen, daß du ihn beachtest?4Der Mensch gleicht dem Hauche; seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten.5Jehova, neige deine Himmel und fahre hernieder; rühre die Berge an, daß sie rauchen!6Blitze mit Blitzen und zerstreue sie; schieße deine Pfeile und verwirre sie!7Strecke deine Hände aus von der Höhe; reiße mich und errette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde,8deren Mund Eitelkeit redet, und deren Rechte eine Rechte der Lüge ist!9Gott! Ein neues Lied will ich dir singen, mit der Harfe von zehn Saiten will ich dir Psalmen singen;10dir, der Rettung gibt den Königen, der seinen Knecht David entreißt dem verderblichen Schwerte.11Reiße mich und errette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Eitelkeit redet, und deren Rechte eine Rechte der Lüge ist;12daß unsere Söhne in ihrer Jugend seien gleich hochgezogenen Pflanzen, unsere Töchter gleich behauenen Ecksäulen nach der Bauart eines Palastes;13daß unsere Speicher voll seien, spendend von allerlei Art; daß unser Kleinvieh sich tausendfach mehre, zehntausendfach auf unseren Triften;14daß unsere Rinder trächtig seien; daß kein Einbruch und kein Ausfall sei und kein Klaggeschrei auf unseren Straßen!15Glückselig das Volk, dem also ist! Glückselig das Volk, dessen Gott Jehova ist!

"Teach me to do thy will" was the prayer in Psalm 143:10. He "teacheth my hands to war . . .," David says here. The spiritual warfare of the Christian also has its "laws" (2 Tim. 2:5) and every believer who wants to please "him who hath chosen him to be a soldier" must in a sense go through military training. However he does not rely for victory on experience gained or on his courage. He declares here that the LORD Himself is "my fortress; my high tower . . . my shield, and he in whom I trust" (v. 2).

The deliverance from on high which will come in response to the cry of the remnant (vv. 5-11) will finally open the door to the blessings of the Millennium (vv. 12-15). Let us never forget that, in contrast to Israel, an earthly people, the blessings of the Christian are spiritual: "in heavenly places in Christ" (Eph. 1:3). Consequently they are – like Christ – beyond the reach of the trials we experience down here and it is possible for us to enjoy these blessings even amidst the worst difficulties. Conversely, if everything seems to be going well for us as to our health, our business and our family lives, we should not conclude that our soul is prospering too, nor that we have the Lord's approval. Sadly, it could well be quite the opposite.

Psalm 145
1Ein Lobgesang. Von David. Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen preisen immer und ewiglich.2Jeden Tag will ich dich preisen, und deinen Namen loben immer und ewiglich.3Groß ist Jehova und sehr zu loben, und seine Größe ist unerforschlich.4Ein Geschlecht wird dem anderen rühmen deine Werke, und deine Machttaten werden sie verkünden.5Reden will ich von der herrlichen Pracht deiner Majestät und von deinen Wundertaten.6Und sie werden sprechen von der Kraft deiner furchtbaren Taten, und deine Großtaten werde ich erzählen.7Das Gedächtnis deiner großen Güte werden sie hervorströmen lassen, und deine Gerechtigkeit jubelnd preisen.8Gnädig und barmherzig ist Jehova, langsam zum Zorn und groß an Güte.9Jehova ist gut gegen alle, und seine Erbarmungen sind über alle seine Werke.10Es werden dich loben, Jehova, alle deine Werke, und deine Frommen dich preisen.11Sie werden sprechen von der Herrlichkeit deines Reiches und werden reden von deiner Macht,12um den Menschenkindern kundzutun seine Machttaten und die prachtvolle Herrlichkeit seines Reiches.13Dein Reich ist ein Reich aller Zeitalter, und deine Herrschaft durch alle Geschlechter hindurch.14Jehova stützt alle Fallenden und richtet auf alle Niedergebeugten.15Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit;16Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.17Jehova ist gerecht in allen seinen Wegen und gütig in allen seinen Taten.18Nahe ist Jehova allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit.19Er tut das Verlangen derer, die ihn fürchten; ihr Schreien hört er und rettet sie.20Jehova bewahrt alle, die ihn lieben, und alle Gesetzlosen vertilgt er.21Mein Mund soll das Lob Jehovas aussprechen; und alles Fleisch preise seinen heiligen Namen immer und ewiglich!

Christ, of whom David is a type, begins the praise (see title) which, in these last psalms, will extend to cover the whole of creation (cf. Ps. 22:25 . . .). We can sing with Him: "I will extol thee, my God . . . I will bless thy name for ever and ever . . ." The LORD is great and His greatness is unsearchable( v. 3).) His acts are mighty (vv. 4, 12), wondrous (v. 5 and terrible (v. 6). His goodness is great (vv. 7, 8) and universal (v. 9). People will "abundantly utter the memory" of it. His power will be proclaimed and His righteousness will be sung. Yet one of His glories is far greater than any other: that is His grace (v. 8). It brings salvation; vv. 14-20 list several other ways in which it is shown. The LORD sustains (Ps. 37: 24), raises up (Ps. 146:8), gives food and satisfies (Ps. 107:9), is near to those who call on Him (Ps. 34:17-18), carries out the wishes of those who fear Him, hears their cries, saves them and cares for those who love Him. Indeed "of his fulness have all we received, and grace for grace" (John 1:16). All of these verbs, in the first person and in the future tense: "I will extol thee . . . I will bless thee . . . I will praise thee . . . I will speak of thee . . . I will declare thee . . ." are surely the proper response of each of the redeemed as he receives this grace.

Psalm 146
1Lobet Jehova! Lobe Jehova, meine Seele!2Loben will ich Jehova mein Leben lang, will Psalmen singen meinem Gott, solange ich bin.3Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist!4Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: an selbigem Tage gehen seine Pläne zu Grunde.5Glückselig der, dessen Hilfe der Gott Jakobs, dessen Hoffnung auf Jehova, seinen Gott, ist!6Der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Wahrheit hält auf ewig;7der Recht schafft den Bedrückten, der Brot gibt den Hungrigen. Jehova löst die Gebundenen.8Jehova öffnet die Augen der Blinden, Jehova richtet auf die Niedergebeugten, Jehova liebt die Gerechten;9Jehova bewahrt die Fremdlinge, die Waise und die Witwe hält er aufrecht; aber er krümmt den Weg der Gesetzlosen.10Jehova wird regieren in Ewigkeit, dein Gott, Zion, von Geschlecht zu Geschlecht. Lobet Jehova!

Let us not wait till we get to heaven to praise our God and Saviour. "While I live will I praise the LORD", declares the psalmist (v. 2; cf. Ps. 34:1). He alone is worthy of our praise as well as our trust. Vv. 3, 4 give us a serious warning not to put our trust in man, for this is a constant danger which takes many forms (e.g. looking for man's approval). Do not expect any help from princes – even if God Himself does use them occasionally for our good. No matter how high up they are, there is no salvation in them (v. 3); they are like vanity (Ps. 144:4) and, if they do not believe, they will perish one day along with their works (v. 4).

What would we think of a child of well-to-do parents who went begging from poor neighbours? Our Father is the God who is infinitely powerful, infinitely wise and who loves us; what more do we need? He sets Satan's captives free (v. 7). He opens the eyes of faith (Eph.:18). He picks up those who are walking along "bowed down" under loads which are too heavy for them. He loves the righteous (v. 8). He cares for the stranger, the orphan and the widow according to their needs (cf. Luke 4:18). "Count your blessings", says the chorus, "and it will surprise you what the Lord hath done."

Psalm 147
1Lobet Jehova! Denn es ist gut, unseren Gott zu besingen; denn es ist lieblich, es geziemt sich Lobgesang.2Jehova baut Jerusalem, die Vertriebenen Israels sammelt er.3Der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet;4der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen.5Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß.6Jehova hält aufrecht die Elenden; er erniedrigt bis zur Erde die Gesetzlosen.7Stimmet Jehova einen Lobgesang an, singet Psalmen unserem Gott mit der Laute!8Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen läßt auf den Bergen;9der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen.10Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an den Beinen des Mannes;11Jehova hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren.12Rühme, Jerusalem, Jehova! Lobe, Zion, deinen Gott!13Denn er hat befestigt die Riegel deiner Tore, hat deine Kinder gesegnet in deiner Mitte;14Er, der Frieden stellt in deine Grenzen, dich sättigt mit dem Fette des Weizens;15der seinen Befehl auf die Erde sendet: sehr schnell läuft sein Wort;16der Schnee gibt wie Wolle, Reif wie Asche streut;17der sein Eis wirft wie Brocken: wer kann bestehen vor seinem Frost?18Er sendet sein Wort und schmelzt sie; er läßt seinen Wind wehen: es rieseln die Wasser.19Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte.20Keiner Nation hat er also getan; und die Rechte, sie haben sie nicht gekannt. Lobet Jehova!

Each of the Psalms 146 – 150 begins and ends with the words, "Praise ye the LORD", i.e. "Hallelujah". This joyous shout will fill the earth when Israel is brought together again and Jerusalem rebuilt (v. 2).

In whom does the LORD take pleasure? It is in those who fear Him and who humbly hope in His mercy. By contrast He does not delight in the strength in which man prides himself (vv. 10, 11; Revelation 3:8). Even in our century which is characterised by speed, neither the "legs of a man" (v. 10) nor the latest technical discoveries are necessary for the Word of the Lord to run swiftly (v. 15; 2 Thess. 3:1). If every believer were to witness where he has been placed, the Gospel would spread rapidly under its own power (Ps. 68:11).

The unfathomable activity of God embraces areas as diverse as healing the broken hearted (v. 3) and counting the stars (v. 4). He causes the seasons to alternate for the benefit of His creation. He prepares the rain (v. 8; Deuteronomy 28:12), sends the snow (v. 16), causes the wind to blow (v. 18). Do we think about that when we are complaining about the weather He has given?

Yes, "great is our Lord, and of great power: his understanding is infinite" (v. 5).

Psalm 148
1Lobet Jehova! Lobet Jehova von den Himmeln her; lobet ihn in den Höhen!2Lobet ihn, alle seine Engel; lobet ihn, alle seine Heerscharen!3Lobet ihn, Sonne und Mond; lobet ihn, alle ihr leuchtenden Sterne!4Lobet ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser, die ihr oberhalb der Himmel seid!5Loben sollen sie den Namen Jehovas! Denn er gebot, und sie waren geschaffen;6und er stellte sie hin für immer und ewig; er gab ihnen eine Satzung, und sie werden sie nicht überschreiten.7Lobet Jehova von der Erde her, ihr Wasserungeheuer und alle Tiefen!8Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, du Sturmwind, der du ausrichtest sein Wort;9ihr Berge und alle Hügel, Fruchtbäume und alle Zedern;10wildes Getier und alles Vieh, kriechende Tiere und geflügeltes Gevögel!11Ihr Könige der Erde und alle Völkerschaften, ihr Fürsten und alle Richter der Erde;12ihr Jünglinge und auch ihr Jungfrauen, ihr Alten samt den Jungen!13Loben sollen sie den Namen Jehovas! Denn sein Name ist hoch erhaben, er allein; seine Majestät ist über Erde und Himmel.14Und er hat erhöht das Horn seines Volkes, das Lob all seiner Frommen, der Kinder Israel, des Volkes, das ihm nahe ist. Lobet Jehova!

This psalm gives expression to universal praise. It resounds both in the heavens (vv. 1-6) and on the earth (vv. 7-13). A marvellous concert in which every creature will contribute its note! But how is it that material things are invited to join in this symphony (vv. 3, 7. . .)? Romans 8 teaches us that since the fall creation has been "subject to vanity"; man only uses it to glorify himself. Now the moment is approaching when, at last "delivered from the bondage of corruption", creation will glorify God alone (Rom. 8: 20, 21; Isa. 55:12-13). Its present "groanings" will give way to a glorious liberty. In its way, it will tell of God's glory and its voice will be heard (Ps. 19:1-3). It will exalt both its Creator and its Deliverer, the One who made it and the One who through His cross has opened the way for "the restitution of all things" (Acts 3:21).

V. 12 reminds us of that lovely reply of Moses to Pharaoh: "We will go with our young and with our old, with our sons and with our daughters, . . . for we must hold a feast unto the LORD" (Ex. 10:9). V. 14 shows us the place which, in the, world to come, God will give to Israel, that people which is "near unto him."

Psalm 149, Psalm 150
1Lobet Jehova! Singet Jehova ein neues Lied, sein Lob in der Versammlung der Frommen!2Israel freue sich seines Schöpfers; die Kinder Zions sollen frohlocken über ihren König!3Loben sollen sie seinen Namen mit Reigen, mit Tamburin und Laute ihm Psalmen singen!4Denn Jehova hat Wohlgefallen an seinem Volke; er schmückt die Sanftmütigen mit Rettung.5Es sollen jubeln die Frommen in Herrlichkeit, jauchzen auf ihren Lagern!6Lobeserhebungen Gottes seien in ihrer Kehle, und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand,7um Rache auszuüben an den Nationen, Bestrafungen an den Völkerschaften;8ihre Könige zu binden mit Ketten, und ihre Edlen mit eisernen Fesseln;9an ihnen auszuüben das geschriebene Gericht! Das ist die Ehre aller seiner Frommen. Lobet Jehova!
1Lobet Jehova! Lobet Gott in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Stärke!2Lobet ihn wegen seiner Machttaten; lobet ihn nach der Fülle seiner Größe!3Lobet ihn mit Posaunenschall; lobet ihn mit Harfe und Laute!4Lobet ihn mit Tamburin und Reigen; lobet ihn mit Saitenspiel und Schalmei!5Lobet ihn mit klingenden Zimbeln; lobet ihn mit schallenden Zimbeln!6Alles, was Odem hat, lobe Jah! Lobet Jehova!

We have reached the end of the Psalms, this book of trial whose last page will not be turned until our time on earth is over. We notice that all the sufferings which have been described in it have led to this ultimate climax: everything that has breath praising God. May it be so with each of our trials: that it might be found "unto praise and honour and glory to the appearing of Jesus Christ" (1 Peter 5:7).

The book of Psalms began with God blessing man; it ends with man blessing God. In successive chapters we have heard the hallelujah songs of the remnant who have been saved (Ps. 146), of Jerusalem (Ps. 147), and of creation (Ps. 148). The subject of Psalm 149 is the new song of Israel and the last judgments before the kingdom. Finally Psalm 150 answers questions about praise: who should be adored; where (v. 1), why (v. 2), how (vv. 3-5) and by whom (v. 6) He should be worshipped.

All the different expressions of this universal praise form a perfect harmony. The song is unique: it exalts the mighty acts and the infinite greatness of the One who will then have accomplished His plans for His own glory and for the blessing of everyone and every thing.

Sprüche 16:1-15
1Die Entwürfe des Herzens sind des Menschen, aber die Antwort der Zunge kommt von Jehova.2Alle Wege eines Mannes sind rein in seinen Augen, aber Jehova wägt die Geister.3Befiehl Jehova deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen.4Jehova hat alles zu seiner Absicht gemacht, und auch den Gesetzlosen für den Tag des Unglücks.5Jeder Hochmütige ist Jehova ein Greuel; die Hand darauf! Er wird nicht für schuldlos gehalten werden.6Durch Güte und Wahrheit wird die Missetat gesühnt, und durch die Furcht Jehovas weicht man vom Bösen.7Wenn eines Mannes Wege Jehova wohlgefallen, so läßt er selbst seine Feinde mit ihm in Frieden sein.8Besser wenig mit Gerechtigkeit, als viel Einkommen mit Unrechtlichkeit.9Das Herz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber Jehova lenkt seine Schritte.10Ein Orakelspruch ist auf den Lippen des Königs: sein Mund vergeht sich nicht am Recht.11Gerechte Waage und Waagschalen sind Jehovas; sein Werk sind alle Gewichtsteine des Beutels.12Der Könige Greuel ist, Gesetzlosigkeit zu tun; denn durch Gerechtigkeit steht ein Thron fest.13Der Könige Wohlgefallen sind gerechte Lippen; und wer Aufrichtiges redet, den liebt er.14Des Königs Grimm gleicht Todesboten; aber ein weiser Mann versöhnt ihn.15Im Lichte des Angesichts des Königs ist Leben, und sein Wohlgefallen ist wie eine Wolke des Spätregens.

We should remember that most of the thoughts and maxims contained in this book of Proverbs have related words. It is important to look for these.

The purposes of the heart are "of man", declares v. 1 (JND trans.). "A man's heart deviseth his way", v. 9 goes on to say. These purposes and ways can seem clean (v. 2) and right (v. 25) to anyone who does not know his own heart and who does not judge his motives. For example, alms-giving, a good thing in itself, can be done so as to be seen by other people (Matt. 6:1). But God, who weighs minds and hearts (Prov. 21:2) can see in our intentions both the wicked way and the way of death (v. 25; Ps. 139:24). We should follow the advice of v. 3 and commit all our works unto the Lord small and great (Job 5:8). Dependence is allowing Him to act through us, letting Him map out our pathway and put His words into our mouths. This is an attitude which is pleasing to the Lord and which guarantees our safety.

Vv. 10-15 teach us what kings should do. In this connection, we should remember the high position into which we have been called by the grace of the Lord (Rev. 5:10). Rank imposes obligations, we sometimes say (cf. Isa. 32:8 JND trans.). Justice and righteousness must characterise the co-heirs of the kingdom.

Chapters 1-15 have been commented upon in the 3rd volume (1-24 April).

Sprüche 16:16-33
16Weisheit erwerben, wieviel besser ist es als feines Gold, und Verstand erwerben, wieviel vorzüglicher als Silber!17Der Aufrichtigen Straße ist: vom Bösen weichen; wer seinen Weg bewahrt, behütet seine Seele.18Hoffart geht dem Sturze, und Hochmut dem Falle voraus.19Besser niedrigen Geistes sein mit den Demütigen, als Raub teilen mit den Hoffärtigen.20Wer auf das Wort achtet, wird Gutes erlangen; und wer auf Jehova vertraut, ist glückselig.21Wer weisen Herzens ist, wird verständig genannt; und Süßigkeit der Lippen mehrt die Lehre.22Einsicht ist für ihre Besitzer ein Born des Lebens, aber die Züchtigung der Narren ist die Narrheit.23Das Herz des Weisen gibt seinem Munde Einsicht und mehrt auf seinen Lippen die Lehre.24Huldvolle Worte sind eine Honigwabe, Süßes für die Seele und Gesundheit für das Gebein.25Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes.26Des Arbeiters Hunger arbeitet für ihn, denn sein Mund spornt ihn an.27Ein Belialsmann gräbt nach Bösem, und auf seinen Lippen ist es wie brennendes Feuer.28Ein verkehrter Mann streut Zwietracht aus, und ein Ohrenbläser entzweit Vertraute.29Ein Mann der Gewalttat verlockt seinen Nächsten und führt ihn auf einen Weg, der nicht gut ist.30Wer seine Augen zudrückt, um Verkehrtes zu ersinnen, seine Lippen zusammenkneift, hat das Böse beschlossen.31Das graue Haar ist eine prächtige Krone: auf dem Wege der Gerechtigkeit wird sie gefunden.32Besser ein Langmütiger als ein Held, und wer seinen Geist beherrscht, als wer eine Stadt erobert.33Das Los wird in dem Busen geworfen, aber all seine Entscheidung kommt von Jehova.

Entire towns are built in a few weeks when the discovery of a seam of gold is announced in a particular place. An advertisement of an easy way to earn money will receive countless replies. On the other hand, there is no competition in the search for wisdom (cf. v. 16). The only one who knows its value is the disciple of the Lord Jesus who keeps His word (v. 20; Ps. 119:127). Spoils shared with the proud have no attractions for him. He is happier with the humble and meek (v. 19).

It is the heart of the wise man which makes his lips wise (v. 23). Love puts pleasant and sweet words in his mouth, which will be like a balm to sick souls.

In contrast with the upright man (v. 17) and the "wise in heart" (v. 21), vv. 27-30 present a picture of "an ungodly man", "froward" and "violent". He "diggeth up evil", hawks around what he has uncovered; he "soweth strife", divides, and leads people into bad ways. We should be wary of this dangerous companion and follow the pathway of upright men. This will involve us in taking great care to avoid evil (v. 17; 2 Timothy 2:22). Finally let us consider v. 32. The greatest victory which a man can achieve is to get his own spirit under control (in contrast with Prov. 25:28).

Sprüche 17:1-14
1Besser ein trockener Bissen und Friede dabei, als ein Haus voll Opferfleisch mit Zank.2Ein einsichtiger Knecht wird über den schändlichen Sohn herrschen, und inmitten der Brüder die Erbschaft teilen.3Der Schmelztiegel für das Silber, und der Ofen für das Gold; aber Prüfer der Herzen ist Jehova.4Ein Übeltäter horcht auf die Lippe des Unheils, ein Lügner gibt Gehör der Zunge des Verderbens.5Wer des Armen spottet, verhöhnt den, der ihn gemacht hat; wer über Unglück sich freut, wird nicht für schuldlos gehalten werden.6Kindeskinder sind die Krone der Alten, und der Kinder Schmuck sind ihre Väter.7Vortreffliche Rede schickt sich nicht für einen gemeinen Menschen; wieviel weniger Lügenrede für einen Edlen!8Das Geschenk ist ein Edelstein in den Augen des Empfängers; wohin er sich wendet, gelingt es ihm.9Wer Liebe sucht, deckt die Übertretung zu; wer aber eine Sache immer wieder anregt, entzweit Vertraute.10Ein Verweis dringt bei einem Verständigen tiefer ein, als hundert Schläge bei einem Toren.11Der Böse sucht nur Empörung; aber ein grausamer Bote wird gegen ihn gesandt werden.12Eine Bärin, die der Jungen beraubt ist, begegne einem Manne, aber nicht ein Tor in seiner Narrheit!13Wer Böses für Gutes vergilt, von dessen Hause wird das Böse nicht weichen.14Der Anfang eines Zankes ist, wie wenn einer Wasser entfesselt; so laß den Streit, ehe er heftig wird.

Peace in a home is more important than all kinds of riches and prosperity (v. 1). V. 14 teaches us how quarrels start. Unfortunate words are allowed to escape just "as one letteth out water" (v. 14). What hope is there then of retrieving it? But when the quarrel has begun and threatens to become heated, the wise attitude, let us remember, is to move away from it. Without being one of the quarrellers, one can sometimes be the source of a misunderstanding – for example by repeating something instead of keeping it to oneself (v. 9). "Love covereth all sins," (Prov. 10:12; 1 Peter 4:8). Keeping quiet about others' faults is not condoning them; rather it is bearing with them to the point of being ashamed to repeat them.

The wise man is the one who, in order to make progress (v. 10), knows how to make use of any lesson including a reproof.

Faith in the believer's heart is much more precious than gold. It cannot perish. But testing is necessary for it to be entirely pure. God uses testing like the refiner of Malachi 3:3. His work purifies His own from everything that is not compatible with His holiness (Job 23:10).

Sprüche 17:15-28
15Wer den Gesetzlosen rechtfertigt, und wer den Gerechten verdammt, sie alle beide sind Jehova ein Greuel.16Wozu doch Geld in der Hand eines Toren, um Weisheit zu kaufen, da ihm doch der Verstand fehlt?17Der Freund liebt zu aller Zeit, und als Bruder für die Drangsal wird er geboren.18Ein unverständiger Mensch ist, wer in die Hand einschlägt, wer Bürgschaft leistet gegenüber seinem Nächsten.19Wer Zank liebt, liebt Übertretung; wer seine Tür hoch macht, sucht Einsturz.20Wer verkehrten Herzens ist, wird das Gute nicht finden; und wer sich mit seiner Zunge windet, wird ins Unglück fallen.21Wer einen Toren zeugt, dem wird es zum Kummer, und der Vater eines Narren hat keine Freude.22Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein zerschlagener Geist vertrocknet das Gebein.23Der Gesetzlose nimmt ein Geschenk aus dem Busen, um die Pfade des Rechts zu beugen.24Vor dem Angesicht des Verständigen ist Weisheit, aber die Augen des Toren sind am Ende der Erde.25Ein törichter Sohn ist ein Gram für seinen Vater, und Bitterkeit für die, welche ihn geboren.26Auch den Gerechten zu bestrafen, ist nicht gut, Edle zu schlagen um der Geradheit willen.27Wer seine Worte zurückhält, besitzt Erkenntnis; und wer kühlen Geistes ist, ist ein verständiger Mann.28Auch ein Narr, der schweigt, wird für weise gehalten, für verständig, wer seine Lippen verschließt.

"It is great grace which deigns to apply divine wisdom to all the details of the life of man in the midst of the confusion brought in by sin" (JND). It is our responsibility to put this wisdom into practice in our daily lives. This divine wisdom is given to us to be lived out and the wise man keeps this "before him" (v. 24; Ecc. 2:14). The fool, on the other hand, scatters his imagination to the ends of the earth with fancies and vain desires. It reminds us of the prodigal son who squandered his father's goods in a far country. What sorrow a foolish child causes to his parents (vv. 21, 25)! We should imitate Solomon, the author of this book. He asked for himself "an understanding heart" (1 Kings 3:9).

He who stands bail is a false friend. He trusts his neighbour without thought and encourages him to rely on him too (v. 18; Jer. 17:5). In contrast v. 17 shows us the way to recognize a true friend. It is in every adversity that he shows himself and we discover the brother he is. "A friend loveth at all times". Who deserves this name more than the Lord Jesus (John 15:13)?
"What a friend we have in Jesus
All our sins and griefs to bear."

Sprüche 18:1-24
1Wer sich absondert, trachtet nach einem Gelüst; gegen alle Einsicht geht er heftig an.2Der Tor hat keine Lust an Verständnis, sondern nur daran, daß sein Herz sich offenbare.3Wenn ein Gesetzloser kommt, so kommt auch Verachtung; und mit der Schande kommt Schmähung.4Die Worte aus dem Munde eines Mannes sind tiefe Wasser, ein sprudelnder Bach, ein Born der Weisheit.5Es ist nicht gut, die Person des Gesetzlosen anzusehen, um den Gerechten zu beugen im Gericht.6Die Lippen des Toren geraten in Streit, und sein Mund ruft nach Schlägen.7Der Mund des Toren wird ihm zum Untergang, und seine Lippen sind der Fallstrick seiner Seele.8Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen, und sie dringen hinab in das Innerste des Leibes.9Auch wer sich lässig zeigt in seiner Arbeit, ist ein Bruder des Verderbers.10Der Name Jehovas ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dahin und ist in Sicherheit.11Das Vermögen des Reichen ist seine feste Stadt, und in seiner Einbildung gleich einer hochragenden Mauer.12Vor dem Sturze wird hoffärtig des Mannes Herz, und der Ehre geht Demut voraus.13Wer Antwort gibt, bevor er anhört, dem ist es Narrheit und Schande.14Eines Mannes Geist erträgt seine Krankheit; aber ein zerschlagener Geist, wer richtet ihn auf?15Das Herz des Verständigen erwirbt Erkenntnis, und das Ohr der Weisen sucht nach Erkenntnis.16Das Geschenk des Menschen macht ihm Raum und verschafft ihm Zutritt zu den Großen.17Der erste in seiner Streitsache hat recht; doch sein Nächster kommt und forscht ihn aus.18Das Los schlichtet Zwistigkeiten und bringt Mächtige auseinander.19Ein Bruder, an dem man treulos gehandelt hat, widersteht mehr als eine feste Stadt; und Zwistigkeiten sind wie der Riegel einer Burg.20Von der Frucht des Mundes eines Mannes wird sein Inneres gesättigt, vom Ertrage seiner Lippen wird er gesättigt.21Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.22Wer ein Weib gefunden, hat Gutes gefunden und hat Wohlgefallen erlangt von Jehova.23Flehentlich bittet der Arme, aber der Reiche antwortet Hartes.24Ein Mann vieler Freunde wird zu Grunde gehen; doch es gibt einen, der liebt und anhänglicher ist als ein Bruder.

Living for self without regard for others is the mark of selfishness and often of pride. Romans 15:1-3, quoting the example of the Lord Jesus, exhorts us not to seek what pleases us ourselves (cf. v. 1) but what pleases our neighbour, "for his good to edification". Now the tongue is the means of communication with this neighbour for good or evil. The mouth can be "the wellspring of wisdom" (v. 4). But it can also be the originator of quarrels (v. 6), of tale-bearing (v. 8), boastfulness (v. 12; James 3:5), hasty answers (v. 13), rough words (v. 23). These sad fruits of the flesh will be eaten by the very one who has produced them (vv. 20, 21; Luke 6:38 end). Blows (v. 6), ruin and a snare for his soul (v. 7), shame (v. 13) and death (v. 21) will follow. What poison and bitter after-taste are hidden in these "dainty morsels" (v. 8, JND trans.)!

Vv. 11, 12 show us another kind of folly: that of the haughty person who puts his trust in the uncertainty of riches and imagines he is protected by them (read Mark 10:24). The righteous man has no other hiding place than the name of the LORD, which is more powerful than the strongest tower (v. 10; cf. Ps. 91:2).

Sprüche 19:1-14
1Besser ein Armer, der in seiner Vollkommenheit wandelt, als wer verkehrter Lippen und dabei ein Tor ist.2Auch Unkenntnis der Seele ist nicht gut; und wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl.3Die Narrheit des Menschen verdirbt seinen Weg, und sein Herz grollt wider Jehova.4Reichtum verschafft viele Freunde; aber der Arme, sein Freund trennt sich von ihm.5Ein falscher Zeuge wird nicht für schuldlos gehalten werden; und wer Lügen ausspricht, wird nicht entrinnen.6Viele schmeicheln einem Edlen, und alle sind Freunde des Mannes, der Geschenke gibt.7Alle Brüder des Armen hassen ihn; wieviel mehr entfernen sich von ihm seine Freunde! Er jagt Worten nach, die nichts sind.8Wer Verstand erwirbt, liebt seine Seele; wer auf Verständnis achtet, wird Glück erlangen.9Ein falscher Zeuge wird nicht für schuldlos gehalten werden, und wer Lügen ausspricht, wird umkommen.10Nicht geziemt einem Toren Wohlleben; wieviel weniger einem Knechte, über Fürsten zu herrschen!11Die Einsicht eines Menschen macht ihn langmütig, und sein Ruhm ist es, Vergehung zu übersehen.12Des Königs Zorn ist wie das Knurren eines jungen Löwen, aber sein Wohlgefallen wie Tau auf das Gras.13Ein törichter Sohn ist Verderben für seinen Vater; und die Zänkereien eines Weibes sind eine beständige Traufe.14Haus und Gut sind ein Erbteil der Väter, aber eine einsichtsvolle Frau kommt von Jehova.

"That the soul be without knowledge, it is not good" (v. 2). For this soul is certainly exposed to all sorts of dangers, which it does not know about. More than this, a person who is not restrained by the warnings in the Word is in danger of acting or speaking in haste and so stumbling (in other words — sinning; v. 2). If we love our soul — and we have nothing more precious — we should see to it that it is instructed so as to acquire wisdom (v. 8).

Many verses speak to us of the poor man. Men in the world often judge people according to their riches. Poor people, even though we may be ready to help them, can easily be despised (James 2:6). But God remembers that His Son was "the Poor Man" down here. He takes up the cause of those poor people who walk in integrity (v. 1; Prov. 22:23) and He will open His heaven to them (Luke 14:21; Luke 16:22). "Wealth maketh many friends" (v. 4; Prov. 14:20). They are strange friends, more like enemies, these flattering companions who contribute to the ruin of their victim (Prov. 18:24, JND trans.). However the person who is stripped of everything and abandoned can then find the only true Friend who remains. The Lord Jesus is the one who "sticketh closer than a brother".

Sprüche 19:15-29
15Faulheit versenkt in tiefen Schlaf, und eine lässige Seele wird hungern.16Wer das Gebot bewahrt, bewahrt seine Seele; wer seine Wege verachtet, wird sterben.17Wer des Armen sich erbarmt, leiht Jehova; und er wird ihm seine Wohltat vergelten.18Züchtige deinen Sohn, weil noch Hoffnung da ist; aber trachte nicht danach, ihn zu töten.19Wer jähzornig ist, muß dafür büßen; denn greifst du auch ein, so machst du's nur noch schlimmer.20Höre auf Rat und nimm Unterweisung an, damit du weise seiest in der Zukunft.21Viele Gedanken sind in dem Herzen eines Mannes; aber der Ratschluß Jehovas, er kommt zustande.22Die Willigkeit des Menschen macht seine Mildtätigkeit aus, und besser ein Armer als ein lügnerischer Mann.23Die Furcht Jehovas ist zum Leben; und gesättigt verbringt man die Nacht, wird nicht heimgesucht vom Übel.24Hat der Faule seine Hand in die Schüssel gesteckt, nicht einmal zu seinem Munde bringt er sie zurück.25Schlägst du den Spötter, so wird der Einfältige klug; und weist man den Verständigen zurecht, so wird er Erkenntnis verstehen.26Wer den Vater zu Grunde richtet, die Mutter verjagt, ist ein Sohn, der Schande und Schmach bringt.27Laß ab, mein Sohn, auf Unterweisung zu hören, die abirren macht von den Worten der Erkenntnis.28Ein Belialszeuge spottet des Rechts, und der Mund der Gesetzlosen verschlingt Unheil.29Für die Spötter sind Gerichte bereit, und Schläge für den Rücken der Toren.

Laziness, especially laziness in listening (Heb. 5:11), has yet more disastrous consequences for "the idle soul" (v. 15). It can make a person who should be wide awake to listen to the Lord fall "into a deep sleep" (cf. Matt. 25:5). It produces soul hunger and spiritual poverty (Prov. 20:13). Moreover, dear friend, if your soul is hungry, do not try to deceive it by "that which satisfieth not" (Isa. 55:2). There is only one suitable food — the Word of God. According to v. 23 the insurance against being visited by evil is to be fed by Christ, the true Bread of heaven. Alongside these words of knowledge there is an instruction which "causeth to err" (v. 27; 1 Tim. 6:20-21); this is the fruit of the many thoughts of man's heart (v. 21). To listen to this is to deviate from the path of obedience; it is then we need reproof (vv. 18, 25). We should not only give this word the sense of chastisement but think of the airline pilot who corrects his route and changes his course according to the instructions from the control tower. The correction of the Lord should have this effect on us. It is the son's privilege (v. 18; Prov. 13:24) and the one that has understanding knows how to profit from it (v. 25; Prov. 9:8).

Sprüche 20:1-14
1Der Wein ist ein Spötter, starkes Getränk ein Lärmer; und jeder, der davon taumelt, wird nicht weise.2Des Königs Schrecken ist wie das Knurren eines jungen Löwen; wer ihn gegen sich aufbringt, verwirkt sein Leben.3Ehre ist es dem Manne, vom Streite abzustehen; wer ein Narr ist, stürzt sich hinein.4Wegen des Winters mag der Faule nicht pflügen; zur Erntezeit wird er begehren, und nichts ist da.5Tiefes Wasser ist der Ratschluß im Herzen des Mannes, aber ein verständiger Mann schöpft ihn heraus.6Die meisten Menschen rufen ein jeder seine Güte aus; aber einen zuverlässigen Mann, wer wird ihn finden?7Wer in seiner Vollkommenheit gerecht wandelt, glückselig sind seine Kinder nach ihm!8Ein König, der auf dem Throne des Gerichts sitzt, zerstreut alles Böse mit seinen Augen.9Wer darf sagen: Ich habe mein Herz gereinigt, ich bin rein geworden von meiner Sünde?10Zweierlei Gewichtsteine, zweierlei Epha, sie alle beide sind Jehova ein Greuel.11Selbst ein Knabe gibt sich durch seine Handlungen zu erkennen, ob sein Tun lauter, und ob es aufrichtig ist.12Das hörende Ohr und das sehende Auge, Jehova hat sie alle beide gemacht.13Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht verarmest; tue deine Augen auf, so wirst du satt Brot haben.14Schlecht, schlecht! spricht der Käufer; und wenn er weggeht, dann rühmt er sich.

Wine, which typifies communion with the pleasures of the world, leads to mockery (v. 1; read Isa. 28:7, 14).

How many people there are who keep proclaiming their own goodness (v. 6) and their morality (v. 9; cf. 1 John 1:8, 10), only proving that they do not really know their natural heart. Only the new man (the righteous man) can please God by walking in faith and integrity (v. 7). Let us compare v. 10 with Deuteronomy 25:13-16: "Thou shalt not have in thy bag divers weights, a great and a small . . . thou shalt have a perfect and just weight". In practical terms this corresponds to the example of not judging one's own faults indulgently and those of others severely.

This brings us to v. 11. However young a Christian is, he is called to make himself known for what he is – not so much by his words than by his behaviour. This should be both pure and right, putting away all doubtful and unwholesome attitudes and every kind of dishonesty. Such conduct will be noticed because it contrasts strongly with the dubious or dishonest behaviour of many of his friends. May the Lord help us all to render a courageous testimony to Him by taking as our example the faithfulness which He alone has perfectly displayed (end of v. 6).

Sprüche 20:15-30
15Es gibt Gold und Korallen die Menge; aber ein kostbares Gerät sind Lippen der Erkenntnis.16Nimm ihm das Kleid, denn er ist für einen anderen Bürge geworden; und der Fremden halber pfände ihn.17Das Brot der Falschheit ist einem Manne süß, aber hernach wird sein Mund voll Kies.18Pläne kommen durch Beratung zustande, und mit weiser Überlegung führe Krieg.19Wer als Verleumder umhergeht, enthüllt das Geheimnis; und mit dem, der seine Lippen aufsperrt, laß dich nicht ein.20Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, dessen Leuchte wird erlöschen in tiefster Finsternis.21Ein Erbe, das hastig erlangt wird im Anfang, dessen Ende wird nicht gesegnet sein.22Sprich nicht: Ich will Böses vergelten. Harre auf Jehova, so wird er dich retten.23Zweierlei Gewichtsteine sind Jehova ein Greuel, und trügerische Waagschalen sind nicht gut.24Des Mannes Schritte hängen ab von Jehova; und der Mensch, wie sollte er seinen Weg verstehen?25Ein Fallstrick des Menschen ist es, vorschnell zu sprechen: Geheiligt! und nach den Gelübden zu überlegen.26Ein weiser König zerstreut die Gesetzlosen und führt das Dreschrad über sie hin.27Der Geist des Menschen ist eine Leuchte Jehovas, durchforschend alle Kammern des Leibes.28Güte und Wahrheit behüten den König, und durch Güte stützt er seinen Thron.29Der Schmuck der Jünglinge ist ihre Kraft, und graues Haar die Zierde der Alten.30Wundstriemen scheuern das Böse weg, und Schläge scheuern die Kammern des Leibes.

The book of Proverbs has been compared to a guideline, which "in the maze of this world where a false step can lead to such bitter results, shows us the path of prudence and life" (JND). In the midst of the seeming disorder in these sentences, every one can find the practical instructions which he needs to avoid these snares (v. 25). Lying, tale-bearing, wrong words to parents, greed, a spirit of revenge, fraud, broken promises – we should avoid the company of certain people in order to be kept from these dangers. V. 19 advises, "Meddle not with him that flattereth with his lips". In going about with such a person we can only reap slander and libel, nothing for our edification. Our own confidences to him will be spread abroad everywhere. In contrast the lips of knowledge are like a precious jewel, highlighting the facets of the truths given to us (v. 15; Ephesians 4:29). So let us seek out the company of those who can pass on to us the teachings of wisdom (cf. Prov. 8:11, 19); wisdom has more value than gold which perishes or than many rubies. "The glory of young men is their strength" (v. 29): a strength which has its source in the Lord and which makes them able to overcome the wicked one (Eph. 6:10; 1 John 2:13-14).

Sprüche 21:1-14
1Gleich Wasserbächen ist eines Königs Herz in der Hand Jehovas; wohin immer er will, neigt er es.2Jeder Weg eines Mannes ist gerade in seinen Augen, aber Jehova wägt die Herzen.3Gerechtigkeit und Recht üben ist Jehova angenehmer als Opfer.4Stolz der Augen und Hochmut des Herzens, die Leuchte der Gesetzlosen, sind Sünde.5Die Gedanken des Fleißigen führen nur zum Überfluß; und jeder, der hastig ist, es ist nur zum Mangel.6Erwerb von Schätzen durch Lügenzunge ist verwehender Dunst; solche suchen den Tod.7Die Gewalttätigkeit der Gesetzlosen rafft sie hinweg, denn Recht zu üben weigern sie sich.8Vielgewunden ist der Weg des schuldbeladenen Mannes; der Lautere aber, sein Tun ist gerade.9Besser ist es, auf einer Dachecke zu wohnen, als ein zänkisches Weib und ein gemeinsames Haus.10Die Seele des Gesetzlosen begehrt das Böse: sein Nächster findet keine Gnade in seinen Augen.11Wenn man den Spötter bestraft, so wird der Einfältige weise; und wenn man den Weisen belehrt, so nimmt er Erkenntnis an.12Ein Gerechter hat acht auf das Haus des Gesetzlosen, er stürzt die Gesetzlosen ins Unglück.13Wer sein Ohr verstopft vor dem Schrei des Armen, auch er wird rufen und nicht erhört werden.14Eine Gabe im Verborgenen wendet den Zorn ab, und ein Geschenk im Busen den heftigen Grimm.

Many people think they can satisfy God's demands by offering Him from time to time the "sacrifice" of good works. They claim to atone for a life of sin by observing certain religious ceremonies. This is a fatal delusion. Only one thing is pleasing to the LORD: the habitual practice of what is right and just (v. 3), but this can only be done by the righteous man, that, is the one whom God has made righteous by justifying him. Up to his conversion, every man is characterised by his wicked heart. His innermost desires are turned towards evil; his life revolves round himself and he has no real love for his neighbour (v. 10) or true pity for poor people (v. 13). These feelings can sometimes be disguised by human kindness or confused with natural feeling (an unbeliever can be "good-hearted" or show off his own righteousness: v. 2). In fact true goodness only has its source in God and has been shown perfectly only in Christ. V. 12 leads us to Him. He was the only Righteous One (cf. Job 34:17) and because of this He alone has the right to judge (John 5:27-30). He carefully considers the house of the wicked and, if He finds no repentance there, He will overthrow it (v. 12; Ps. 37:35-36).

Sprüche 21:15-31
15Dem Gerechten ist es Freude, Recht zu üben; aber denen, die Frevel tun, ein Schrecken.16Ein Mensch, der von dem Wege der Einsicht abirrt, wird ruhen in der Versammlung der Schatten.17Wer Freude liebt, wird ein Mann des Mangels werden; wer Wein und Öl liebt, wird nicht reich.18Der Gesetzlose ist ein Lösegeld für den Gerechten, und der Treulose tritt an die Stelle der Aufrichtigen.19Besser ist es, in einem wüsten Lande zu wohnen, als ein zänkisches Weib und Ärger.20Ein kostbarer Schatz und Öl ist in der Wohnung des Weisen, aber ein törichter Mensch verschlingt es.21Wer der Gerechtigkeit und der Güte nachjagt, wird Leben finden, Gerechtigkeit und Ehre.22Der Weise ersteigt die Stadt der Helden und stürzt nieder die Feste ihres Vertrauens.23Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, bewahrt vor Drangsalen seine Seele.24Der Übermütige, Stolze, Spötter ist sein Name, handelt mit vermessenem Übermut.25Die Begierde des Faulen tötet ihn, denn seine Hände weigern sich zu arbeiten.26Den ganzen Tag begehrt und begehrt man, aber der Gerechte gibt und hält nicht zurück.27Das Opfer der Gesetzlosen ist ein Greuel; wieviel mehr, wenn er es in böser Absicht bringt.28Ein Lügenzeuge wird umkommen; ein Mann aber, welcher hört, darf immerdar reden.29Ein gesetzloser Mann zeigt ein trotziges Gesicht; aber der Aufrichtige, er merkt auf seinen Weg.30Da ist keine Weisheit und keine Einsicht und kein Rat gegenüber Jehova.31Das Roß wird gerüstet für den Tag des Streites, aber die Rettung ist Jehovas.

To do what is just and right is not only pleasing to the LORD (v. 3) but is also a joy to the one who does it (v. 15). Many people think that to be a Christian is to live a life of severe constraint. The exact opposite is true! The believer who is in a good spiritual state finds his happiness in obedience to the Lord; on the other hand, what the world calls joy has no attraction for his heart (v. 17). The dwelling of the wise man contains "treasure to be desired" (the Word of God honoured) and "oil" (the power of the Holy Spirit: v. 20; cf. 1 Kings 17:16). In order to walk in a path of righteousness and mercy (v. 21) the wise man needs this food. He draws spiritual strength from it, strength which is needed to overcome and cast down the strength of his Adversary (v. 22; Ecc. 7:19). But even more than his strength, his wisdom has nothing in common with man's wisdom, which cannot stand up before God (v. 30; 1 Cor. 1:19). Let us be true "wise men". We should see to it that the food of the Word and the joys of the Spirit are not lacking in our homes and that we draw our strength from them. We should make sure that not one of us is like the foolish virgins in the parable who had no oil in their lamps (Matt. 25).

Sprüche 22:1-16
1Ein guter Name ist vorzüglicher als großer Reichtum, Anmut besser als Silber und Gold.2Reiche und Arme begegnen sich: Jehova hat sie alle gemacht.3Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen aber gehen weiter und leiden Strafe.4Die Folge der Demut, der Furcht Jehovas, ist Reichtum und Ehre und Leben.5Dornen, Schlingen sind auf dem Wege des Verkehrten; wer seine Seele bewahrt, hält sich fern von ihnen.6Erziehe den Knaben seinem Wege gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er alt wird.7Der Reiche herrscht über den Armen, und der Borgende ist ein Knecht des Leihenden.8Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten, und seines Zornes Rute wird ein Ende nehmen.9Wer gütigen Auges ist, der wird gesegnet werden; denn er gibt von seinem Brote dem Armen.10Treibe den Spötter fort, so geht der Zank hinaus, und Streit und Schande hören auf.11Wer Reinheit des Herzens liebt, wessen Lippen Anmut sind, dessen Freund ist der König.12Die Augen Jehovas behüten die Erkenntnis, und er vereitelt die Worte des Treulosen.13Der Faule spricht: Ein Löwe ist draußen; ich möchte ermordet werden mitten auf den Straßen!14Der Mund fremder Weiber ist eine tiefe Grube; wem Jehova zürnt, der fällt hinein.15Narrheit ist gekettet an das Herz des Knaben; die Rute der Zucht wird sie davon entfernen.16Wer den Armen bedrückt, ihm zur Bereicherung ist es; wer dem Reichen gibt, es ist nur zum Mangel.

The LORD made the rich and the poor from the same dust. They are equal in their birth and in their death and do not lack opportunity to meet each other (Prov. 29:13; Job 31: 5). Prosperity and the power derived from it (vv. 7, 16) are passing things and cannot be measured alongside the things which have eternal importance: "a good name", and "loving favour" (v. 1). The only riches to be desired are those that, together with glory and life, God will give to the meek and to all who fear Him (v. 4; Matt. 5:5). Differences in riches on earth should only provide the opportunity for the most favoured to open their eyes, hearts and hands (v. 9). We should start by seeing the needs around us, be moved by them and then respond to them according to our ability; this is to act like our dear Saviour. Jesus . . . saw . . . was moved with compassion . . . brake the loaves and gave them" (Mark 6:34, 41).

Certain unbelieving philosophers have maintained that a child is born innocent and that it is his environment which corrupts him. V. 15 declares the opposite to be true (cf Gen. 8:21; Ps. 51:5). But the child who is brought up under the rule of the Word (v. 6) will bear the fruits of this education after his conversion all through his life.

Sprüche 22:17-29
17Neige dein Ohr und höre die Worte der Weisen, und richte dein Herz auf mein Wissen!18Denn lieblich ist es, wenn du sie in deinem Innern bewahrst; möchten sie allzumal auf deinen Lippen Bestand haben!19Damit dein Vertrauen auf Jehova sei, habe ich heute dich, ja dich, belehrt.20Habe ich dir nicht Vortreffliches aufgeschrieben an Ratschlägen und Erkenntnis,21um dir kundzutun die Richtschnur der Worte der Wahrheit: damit du denen, die dich senden, Worte zurückbringest, welche Wahrheit sind?22Beraube nicht den Armen, weil er arm ist, und zertritt nicht den Elenden im Tore.23Denn Jehova wird ihre Rechtssache führen, und ihre Berauber des Lebens berauben.24Geselle dich nicht zu einem Zornigen, und geh nicht um mit einem hitzigen Manne,25damit du seine Pfade nicht lernest und einen Fallstrick davontragest für deine Seele.26Sei nicht unter denen, die in die Hand einschlagen, unter denen, welche für Darlehn Bürgschaft leisten.27Wenn du nicht hast, um zu bezahlen, warum soll er dein Bett unter dir wegnehmen?28Verrücke nicht die alte Grenze, welche deine Väter gemacht haben.29Siehst du einen Mann, der gewandt ist in seinem Geschäft, vor Königen wird er stehen, er wird nicht vor Niedrigen stehen.

In this new section of Proverbs, Wisdom no longer expresses itself in maxims consisting of balancing couplets and uses direct exhortations like those in ch. 1-9. It is a waste of time to speak to someone who is not listening. Before any teaching, the young disciple is invited to incline his ear and to apply his heart to these "excellent things" (v. 20; cf. Phil. 1:10), to make these his subjects of meditation and conversation. But what is the aim of this instruction? Firstly, it is to bring the disciple to put his trust in a known God; then to place at his disposal a "certainty", in other words, truths by which he will be able to test all other knowledge. Finally it is to encourage him to tell forth himself the "words of truth" (vv. 17-21).

The warnings which follow have a negative character. Stop at v. 28 — "Remove not the ancient landmark, which thy fathers have set" (cf. Prov. 23:10). Many people find that the spiritual foundations, on which believers of previous generations have lived happily and which are approved by God, are too narrow. "Warning: Danger", this verse calls out to them. Besides, if we wander into the different fields of this world we inevitably neglect the one which has been kept for us and the one where the Lord is to be found (cf. Ps. 16:6).

Sprüche 23:1-14
1Wenn du dich hinsetzest, um mit einem Herrscher zu speisen, so beachte wohl, wen du vor dir hast;2und setze ein Messer an deine Kehle, wenn du gierig bist.3Laß dich nicht gelüsten nach seinen Leckerbissen, denn sie sind eine trügliche Speise.4Bemühe dich nicht, reich zu werden, laß ab von deiner Klugheit.5Willst du deine Augen darauf hinfliegen lassen, und siehe, fort ist es? Denn sicherlich schafft es sich Flügel gleich dem Adler, der gen Himmel fliegt.6Iß nicht das Brot des Scheelsehenden, und laß dich nicht gelüsten nach seinen Leckerbissen.7Denn wie er es abmißt in seiner Seele, so ist er. "Iß und trink!", spricht er zu dir, aber sein Herz ist nicht mit dir.8Deinen Bissen, den du gegessen hast, mußt du ausspeien, und deine freundlichen Worte wirst du verlieren.9Rede nicht zu den Ohren eines Toren, denn er wird die Einsicht deiner Worte verachten.10Verrücke nicht die alte Grenze, und dringe nicht ein in die Felder der Waisen.11Denn ihr Erlöser ist stark; er wird ihren Rechtsstreit wider dich führen.12Bringe dein Herz her zur Unterweisung, und deine Ohren zu den Worten der Erkenntnis.13Entziehe dem Knaben nicht die Züchtigung; wenn du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben.14Du schlägst ihn mit der Rute, und du errettest seine Seele von dem Scheol.

Vv. 1-6 warn us against covetousness. It is no less dangerous to desire the delicacies offered by the great people of this world (v. 3) than those offered by the man who has an evil eye (v. 6; Ps. 141:4 end). Then a man is bound to people whose favour he has sought. Their bread is deceitful. The profit gained in a moment will later become the source of much unhappiness. Sorrow inevitably follows the pursuit of earthly possessions. Wisdom, as men understand it, urges them on to wear themselves out acquiring possessions. They imagine that with them they will be able to assure their future and that of their children. But this is false reckoning! These riches will flee away; they "certainly make themselves wings" (v. 5; cf. James 5:2). This is why Wisdom urges the disciple to cease from his own wisdom (v. 4). True wisdom does not consist of acquiring riches but of using the riches of our Master for others (Luke 16:8).

V. 13 reminds us of David's negligence in his children's education (see 1 Kings 1:6). Corporal punishment does not entail death. On the other hand, never to use it can have fatal results (2 Sam. 18:33). Deliver our soul from hell: indeed, how much is at stake! Let us then apply our hearts to this instruction (v. 12; cf. Prov. 22:15).

Sprüche 23:15-35
15Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, so wird auch mein Herz sich freuen;16und meine Nieren werden frohlocken, wenn deine Lippen Geradheit reden.17Dein Herz beneide nicht die Sünder, sondern beeifere sich jeden Tag um die Furcht Jehovas.18Wahrlich, es gibt ein Ende, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.19Höre du, mein Sohn, und werde weise, und leite dein Herz geradeaus auf dem Wege.20Sei nicht unter Weinsäufern, noch unter denen, die Fleisch verprassen;21denn ein Säufer und ein Schlemmer verarmen, und Schlummer kleidet in Lumpen.22Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist.23Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, Weisheit und Unterweisung und Verstand.24Hoch frohlockt der Vater eines Gerechten; und wer einen Weisen gezeugt hat, der freut sich seiner.25Freuen mögen sich dein Vater und deine Mutter, und frohlocken, die dich geboren!26Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deine Augen Gefallen haben an meinen Wegen!27Denn die Hure ist eine tiefe Grube und die Fremde ein enger Brunnen;28ja, sie lauert auf wie ein Räuber, und sie mehrt die Treulosen unter den Menschen.29Wer hat Ach, wer hat Weh, wer Zänkereien, wer Klage, wer Wunden ohne Ursache? Wer Trübung der Augen?30Die spät beim Weine sitzen, die einkehren, um Mischtrank zu kosten.31Sieh den Wein nicht an, wenn er sich rot zeigt, wenn er im Becher blinkt, leicht hinuntergleitet.32Sein Ende ist, daß er beißt wie eine Schlange und sticht wie ein Basilisk.33Deine Augen werden Seltsames sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden.34Und du wirst sein wie einer, der im Herzen des Meeres liegt, und wie einer, der da liegt auf der Spitze eines Mastes.35"Man hat mich geschlagen, es schmerzte mich nicht; man hat mich geprügelt, ich fühlte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Ich will es wieder tun, will ihn abermals aufsuchen."

Should a young person, when he has grown up, take account of his parents' advice? He certainly should according to v. 22. This is part of the honour which is due to them, and one's coming of age does not change this. It is a joy to Christian parents to see the fruits of their education in their children when they have grown up (vv. 15, 16, 24; and what importance v. 24 takes on if we apply it to the joy which the Father found in His well-beloved Son, the Righteous and Wise One beyond compare; Matt. 3:17).

But above all, and before even our parents, the Lord has claims upon us. "My son, give me thine heart," He says to each one of us (v. 26). "I do not ask first of all for some part of your goods or your time but for your love. The rest will follow. In giving Me your whole heart," says the Lord Jesus, "you are only giving Me what belongs to Me, because I have bought it so dearly at Calvary."

The end of the chapter describes the tragic oblivion of the man stupefied by alcohol. He is overcome by the wine (Isa. 28:1 end), incapable of resisting fleshly temptations (v. 33) and is completely ruined (v. 21).

Dear friend, what are you going to do with your heart?

Sprüche 24:1-22
1Beneide nicht böse Menschen, und laß dich nicht gelüsten, mit ihnen zu sein;2denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, und ihre Lippen reden Mühsal.3Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, und durch Verstand wird es befestigt;4und durch Erkenntnis füllen sich die Kammern mit allerlei kostbarem und lieblichem Gut.5Ein weiser Mann ist stark, und ein Mann von Erkenntnis befestigt seine Kraft.6Denn mit weiser Überlegung wirst du glücklich Krieg führen, und bei der Ratgeber Menge ist Heil.7Weisheit ist dem Narren zu hoch, im Tore tut er seinen Mund nicht auf.8Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.9Das Vorhaben der Narrheit ist die Sünde, und der Spötter ist den Menschen ein Greuel.10Zeigst du dich schlaff am Tage der Drangsal, so ist deine Kraft gering.11Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Würgung hinwanken, o halte sie zurück!12Wenn du sprichst: Siehe, wir wußten nichts davon, wird nicht er, der die Herzen wägt, es merken? Und er, der auf deine Seele achthat, es wissen? Und er wird dem Menschen vergelten nach seinem Tun.13Iß Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist deinem Gaumen süß.14Ebenso betrachte die Weisheit für deine Seele: wenn du sie gefunden hast, so gibt es eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.15Laure nicht, Gesetzloser, auf die Wohnung des Gerechten, zerstöre nicht seine Lagerstätte.16Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gesetzlosen stürzen nieder im Unglück.17Freue dich nicht über den Fall deines Feindes, und dein Herz frohlocke nicht über seinen Sturz:18damit Jehova es nicht sehe, und es böse sei in seinen Augen, und er seinen Zorn von ihm abwende.19Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die Gesetzlosen;20denn für den Bösen wird keine Zukunft sein, die Leuchte der Gesetzlosen wird erlöschen.21Mein Sohn, fürchte Jehova und den König; mit Aufrührern laß dich nicht ein.22Denn plötzlich erhebt sich ihr Verderben; und ihrer beider Untergang, wer weiß ihn?

Those who do evil can be a source of envy for us Christians (v. 1) or of fretfulness (v. 19; Psalm 37:1). But such feelings only prove our bad spiritual state. The sight of these poor sinners should arouse compassion and evangelical zeal in us to warn them and deliver them from death (Ezek. 3:18; Acts 20:26). We should not use ignorance as an excuse for doing nothing. "He that pondereth the heart" (v. 12; cf. Prov. 21:2) knows our true motives: lack of love, fear of reproach, weakness of our own convictions.

But why do wicked people seem to have an easy life while believers are often severely tested? The key to this problem is provided for us in one word – the future. "There shall be no future to the evil," (v. 20; JND trans.); his end is eternal perdition to which he is led without resistance (cf. Ps. 73:17). He stumbles into disaster (v. 16; JND trans.). On the other hand "there shall be a reward" (v. 14) for the one who has found Wisdom, this divine Wisdom which is a Person – Christ Himself (Prov. 8:22 . . .). And the expectation of the believer will not come to nothing, for its object is still the same Person: the Lord Jesus who is coming again.

Sprüche 24:23-34
23Auch diese sind von den Weisen: Die Person ansehen im Gericht ist nicht gut.24Wer zu dem Gesetzlosen spricht: Du bist gerecht, den verfluchen die Völker, den verwünschen die Völkerschaften;25denen aber, welche gerecht entscheiden, geht es wohl, und über sie kommt Segnung des Guten.26Die Lippen küßt, wer richtige Antwort gibt.27Besorge draußen deine Arbeit und bestelle sie dir auf dem Felde; hernach magst du dann dein Haus bauen.28Werde nicht ohne Ursache Zeuge wider deinen Nächsten; wolltest du denn täuschen mit deinen Lippen?29Sprich nicht: Wie er mir getan hat, so will ich ihm tun, will dem Manne vergelten nach seinem Werke.30An dem Acker eines faulen Mannes kam ich vorüber, und an dem Weinberge eines unverständigen Menschen.31Und siehe, er war ganz mit Disteln überwachsen, seine Fläche war mit Brennesseln bedeckt, und seine steinerne Mauer eingerissen.32Und ich schaute es, ich richtete mein Herz darauf; ich sah es, empfing Unterweisung:33Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen-34und deine Armut kommt herangeschritten, und deine Not wie ein gewappneter Mann.

This short section ends what is called "the words of the wise" (Prov. 22:17).

When men want to please their fellow-men it is often at the expense of righteousness and truth. The man of God must be irreproachable in these respects (vv. 23-25).

V. 27 reminds the young believer that before thinking about starting to build a home, he must make sure that he has the resources to do this, already having a job to provide for the needs of his family. "Afterwards build thine house". But a beginner courts disaster if he sets out on his own to build a house. V. 3 points us to an architect in whom we can have absolute confidence in these circumstances: it is Wisdom, in other words, the Lord (cf. Ps. 127:1). The life of a faithful Christian must be balanced. Allowing the Lord to act in his life does not prevent him from being active and diligent, for he has had occasion to observe how laziness in every part of life leads to a man's downfall (vv. 30-34). Dear friend, v. 4 invites you to fill the "chambers" of your memory with knowledge in order to avoid spiritual famine in your future home. God will make all the precious and pleasant things that you have found in His Word sink into your heart (Matt. 13:52).

Sprüche 25:1-15
1Auch diese sind Sprüche Salomos, welche die Männer Hiskias, des Königs von Juda, zusammengetragen haben:2Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen, aber der Könige Ehre, eine Sache zu erforschen.3Der Himmel an Höhe, und die Erde an Tiefe, und das Herz der Könige sind unerforschlich.4Man entferne die Schlacken von dem Silber, so geht für den Goldschmied ein Gerät hervor.5Man entferne den Gesetzlosen vor dem König, so wird sein Thron feststehen durch Gerechtigkeit.6Brüste dich nicht vor dem König, und stelle dich nicht an den Platz der Großen.7Denn besser ist es, daß man dir sage: Komm hier herauf, als daß man dich erniedrige vor dem Edlen, den deine Augen doch gesehen haben.8Geh nicht eilig aus zu einem Streithandel, damit am Ende davon nicht fraglich werde, was du zu tun hast, wenn dein Nächster dich beschämt. -9Führe deinen Streithandel mit deinem Nächsten, aber enthülle nicht das Geheimnis eines anderen;10damit dich nicht schmähe, wer es hört, und dein übler Ruf nicht mehr weiche.11Goldene Äpfel in silbernen Prunkgeräten: so ist ein Wort, geredet zu seiner Zeit.12Ein goldener Ohrring und ein Halsgeschmeide von feinem Golde: so ist ein weiser Tadler für ein hörendes Ohr.13Wie Kühlung des Schnees an einem Erntetage ist ein treuer Bote denen, die ihn senden: er erquickt die Seele seines Herrn.14Wolken und Wind, und kein Regen: so ist ein Mann, welcher mit trügerischem Geschenke prahlt.15Ein Richter wird überredet durch Langmut, und eine gelinde Zunge zerbricht Knochen.

The third section of the book begins here. The men of Hezekiah, that king who did all that was good and right and true "in every work . . . and in the law, and in the commandments," doing it with all his heart (2 Chron. 31:20-21), begin by writing down what concerns kings: their honour (v. 2; a different honour from that of 2 Chronicles 32:27), their heart (v. 3), their throne (v. 6) and what is proper behaviour in their presence (v. 5). Most of these proverbs make use of similes which help us to understand and remember them. Vv. 8-10 urge us to act with wisdom and discretion towards our neighbour for fear of later being put to shame. Vv. 11-15 deal with words. A word fitly spoken is a fruit of divine righteousness (gold) but always associated with mercy (silver). Even if it is a reprimand, it will be of value to the ear which knows how to receive it (v. 12).

V. 13 reminds us that we must be faithful messengers. "Giving out faithfully the message which God has entrusted to us is not only refreshment to those who receive it, but satisfaction for the heart of the One who sends us. Do we think enough about this?"

Sprüche 25:16-28
16Hast du Honig gefunden, so iß dein Genüge, damit du seiner nicht satt werdest und ihn ausspeiest.17Mache deinen Fuß selten im Hause deines Nächsten, damit er deiner nicht satt werde und dich hasse.18Hammer und Schwert und geschärfter Pfeil: so ist ein Mann, der wider seinen Nächsten falsches Zeugnis ablegt.19Ein zerbrochener Zahn und ein wankender Fuß: so ist das Vertrauen auf einen Treulosen am Tage der Drangsal.20Einer, der das Oberkleid ablegt am Tage der Kälte, Essig auf Natron: so, wer einem traurigen Herzen Lieder singt.21Wenn deinen Hasser hungert, speise ihn mit Brot, und wenn ihn dürstet, tränke ihn mit Wasser;22denn glühende Kohlen wirst du auf sein Haupt häufen, und Jehova wird dir vergelten.23Nordwind gebiert Regen, und eine heimliche Zunge verdrießliche Gesichter.24Besser auf einer Dachecke wohnen, als ein zänkisches Weib und ein gemeinsames Haus.25Frisches Wasser auf eine lechzende Seele: so eine gute Nachricht aus fernem Lande.26Getrübter Quell und verderbter Brunnen: so ist der Gerechte, der vor dem Gesetzlosen wankt.27Viel Honig essen ist nicht gut, aber schwere Dinge erforschen ist Ehre.28Eine erbrochene Stadt ohne Mauer: so ist ein Mann, dessen Geist Beherrschung mangelt.

Honey is good, but if we were to make it our only food we should soon be sick of it. It is the same with natural affections: friendship, the joys of the family . . . they are pleasant and sweet but they must not take up too much of our time or we shall become very selfish and be sated with them (vv. 16, 27).

The Gospel is the best good news there has ever been, living water for thirsty souls (cf. v. 25). Each believer is like a channel by which this fresh water of grace can flow out to supply others (John 7:38). But beware! a little mud in a fountain is enough to make the water undrinkable. A lack of firmness toward the wicked, a moment off guard, and the spring is disturbed and made dirty just as when one stirs up the bed of a clear stream with a stick (v. 26).

Not to control our spirits is to surrender to all the enemy's assaults without defence, like a town without walls (v. 28). Impatience, resentment, jealousy, pride, doubts, evil desires . . . hosts of evil thoughts soon come crowding in. 1 Peter 1:13 invites us in this sense to gird up the loins of our minds and be sober, in other words, to keep our imagination under control.

Sprüche 26:1-12
1Wie Schnee im Sommer und wie Regen in der Ernte, so ist Ehre dem Toren nicht geziemend.2Wie der Sperling hin und her flattert, wie die Schwalbe wegfliegt, so ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein.3Die Peitsche dem Pferde, der Zaum dem Esel, und der Stock dem Rücken der Toren.4Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich werdest.5Antworte dem Toren nach seiner Narrheit, damit er nicht weise sei in seinen Augen.6Die Füße haut sich ab, Unbill trinkt, wer Bestellungen ausrichten läßt durch einen Toren.7Schlaff hängen die Beine des Lahmen herab: so ein Spruch im Munde der Toren.8Wie das Binden eines Steines in eine Schleuder: so, wer einem Toren Ehre erweist.9Ein Dorn, der in die Hand eines Trunkenen gerät: so ein Spruch im Munde der Toren.10Ein Schütze, der alles verwundet: so, wer den Toren dingt und die Vorübergehenden dingt.11Wie ein Hund, der zurückkehrt zu seinem Gespei: so ist ein Tor, der seine Narrheit wiederholt.12Siehst du einen Mann, der in seinen Augen weise ist, für einen Toren ist mehr Hoffnung als für ihn.

It is not honour but hard knocks which bring a fool to take the way of wisdom (vv. 1-8). In general, the discipline of the Lord and the reproof of a righteous man lead us to make more progress than compliments and honour. But we should not be without understanding, like domestic animals which can only be made to obey by the whip and bridle "or they will not come unto thee" (v. 3; Ps. 32:9 JND translation). How much better it is to acquire wisdom by allowing ourselves to be taught by the Word rather than by going through painful experiences.

The example of the prophet Micaiah before Ahab shows us that vv. 4 and 5 do not contradict each other (1 Kings 22:13-28). In replying to the foolish king according to his folly (v. 15), Micaiah touched the king's conscience, putting him ill at ease. In replying to him then according to the divine mind and no longer according to his folly, the man of God showed clearly that he had no part with the folly (v. 17).

An unsteady walk, whether that of the righteous man (Prov. 25:26) or of the fool (Prov. 26:7, 9) takes away all the power of the testimony of their words. Let us watch that our feet are shod with the preparation of the gospel of peace (Eph. 6:15).

Sprüche 26:13-28
13Der Faule spricht: Der Brüller ist auf dem Wege, ein Löwe inmitten der Straßen.14Die Tür dreht sich in ihrer Angel: so der Faule auf seinem Bette.15Hat der Faule seine Hand in die Schüssel gesteckt, beschwerlich wird es ihm, sie zu seinem Munde zurückzubringen.16Der Faule ist weiser in seinen Augen als sieben, die verständig antworten.17Der ergreift einen Hund bei den Ohren, wer vorbeigehend sich über einen Streit ereifert, der ihn nichts angeht.18Wie ein Wahnsinniger, der Brandgeschosse, Pfeile und Tod schleudert:19so ein Mann, der seinen Nächsten betrügt und spricht: Habe ich nicht Scherz getrieben?20Wo es an Holz fehlt, erlischt das Feuer; und wo kein Ohrenbläser ist, hört der Zank auf.21Kohle zur Glut und Holz zum Feuer, und ein zänkischer Mann zum Schüren des Streites.22Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen, und sie dringen hinab in das Innerste des Leibes.23Ein irdenes Geschirr, mit Schlackensilber überzogen: so sind feurige Lippen und ein böses Herz.24Der Hasser verstellt sich mit seinen Lippen, aber in seinem Innern hegt er Trug.25Wenn er seine Stimme holdselig macht, traue ihm nicht; denn sieben Greuel sind in seinem Herzen.26Versteckt sich der Haß in Trug, seine Bosheit wird sich in der Versammlung enthüllen.27Wer eine Grube gräbt, fällt hinein; und wer einen Stein wälzt, auf den kehrt er zurück.28Eine Lügenzunge haßt diejenigen, welche sie zermalmt; und ein glatter Mund bereitet Sturz.

After the portrait of the fool (vv. 1-12), here we have other equally detestable characters. The first is the lazy man (vv. 13-16) whom we have often met already. He uses the pretext of dangers and imaginary difficulties to get out of what he should be doing (v. 13), and even neglects to feed himself (v. 15). "The door turneth upon his hinges" (v. 14). Someone has said: "It moves backwards and forwards but remains in the same place. We should ask ourselves if we have gone forward any more than it has, if we have made any progress in our Christian lives". The lazy man turns on his bed. One can turn about and bustle around without producing any worthwhile activity.

The quarreller is also depicted (vv. 17-21). He is good at fanning the fires of arguments. But v. 17 has many applications. Taking part in social, trade union and political conflicts . . . all these things expose a child of God to cruel "bites".

Now comes the talebearer who also helps to stir up quarrels (vv. 20, 22); then the cheat disguising the hatred of his heart in kind words (vv. 23-25; see 2 Sam. 20:9-10; Jer. 12:6). The Lord Jesus had dealings with the different kinds of wickedness and hypocrisy denounced in these verses (Matt. 17:17; Ps. 38:12). How much He suffered from them!

Sprüche 27:1-13
1Rühme dich nicht des morgenden Tages, denn du weißt nicht, was ein Tag gebiert.2Es rühme dich ein anderer und nicht dein Mund, ein Fremder und nicht deine Lippen.3Schwer ist der Stein, und der Sand eine Last; aber der Unmut des Narren ist schwerer als beide.4Grimm ist grausam, und Zorn eine überströmende Flut; wer aber kann bestehen vor der Eifersucht!5Besser offener Tadel als verhehlte Liebe.6Treugemeint sind die Wunden dessen, der liebt, und überreichlich des Hassers Küsse.7Eine satte Seele zertritt Honigseim; aber einer hungrigen Seele ist alles Bittere süß.8Wie ein Vogel, der fern von seinem Neste schweift: so ein Mann, der fern von seinem Wohnorte schweift.9Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz, und die Süßigkeit eines Freundes kommt aus dem Rate der Seele.10Verlaß nicht deinen Freund und deines Vaters Freund, und geh nicht am Tage deiner Not in deines Bruders Haus: besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.11Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich Antwort geben könne meinem Schmäher.12Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen gehen weiter und leiden Strafe.13Nimm ihm das Kleid, denn er ist für einen anderen Bürge geworden; und der Fremden halber pfände ihn.

To boast of tomorrow (v. 1) is to treat it as though it already belonged to us: making firm plans, taking out long-term contracts, standing surety for others (v. 13). Read again what James says on this subject (James 4:13-16). On the other hand v. 1 here is also addressed specially to those who put off the question of their salvation until later. 2 Corinthians 6:2 urgently warns them, "Now is the day of salvation".

It is good to be able to count on a friend. His loving advice comes from his heart and rejoices our own (v. 9). But the true friend is not one who will always speak pleasant words to us. On the contrary he will know how to take it upon himself to deliver a reprimand to us, even if our pride will be wounded by it (vv. 5, 6). The Lord Jesus, the faithful Friend, is such a Person. He loves us too much to spare us. Surgeons often have to make large wounds in order to deal with internal organs and to cut out the bad parts. It is the same in a spiritual sense. "Wounding stripes purge away evil, and strokes purge the inner parts of the belly" (Prov. 20:30; JND trans.). We should accept without complaint these necessary wounds, recognizing in them the kind and sure hand of our best Friend.

Sprüche 27:14-27
14Wer frühmorgens aufsteht und seinem Nächsten mit lauter Stimme Glück wünscht, als Verwünschung wird es ihm angerechnet.15Eine beständige Traufe am Tage des strömenden Regens und ein zänkisches Weib gleichen sich.16Wer dieses zurückhält, hält den Wind zurück und seine Rechte greift in Öl.17Eisen wird scharf durch Eisen, und ein Mann schärft das Angesicht des anderen.18Wer des Feigenbaumes wartet, wird seine Frucht essen; und wer über seinen Herrn wacht, wird geehrt werden.19Wie im Wasser das Angesicht dem Angesicht entspricht, so das Herz des Menschen dem Menschen.20Scheol und Abgrund sind unersättlich: so sind unersättlich die Augen des Menschen.21Der Schmelztiegel für das Silber, und der Ofen für das Gold; und ein Mann nach Maßgabe seines Lobes.22Wenn du den Narren mit der Keule im Mörser zerstießest, mitten unter der Grütze, so würde seine Narrheit doch nicht von ihm weichen.23Bekümmere dich wohl um das Aussehen deines Kleinviehes, richte deine Aufmerksamkeit auf die Herden.24Denn Wohlstand ist nicht ewig; und währt eine Krone von Geschlecht zu Geschlecht?25Ist geschwunden das Heu, und erscheint das junge Gras, und sind eingesammelt die Kräuter der Berge,26so dienen Schafe zu deiner Kleidung, und der Kaufpreis für ein Feld sind Böcke;27und genug Ziegenmilch ist da zu deiner Nahrung, zur Nahrung deines Hauses, und Lebensunterhalt für deine Mägde.

These verses deal particularly with domestic life and friendship. Let us choose a friend with great care. We should be sure that he or she shares our faith, that we will be free to kneel down in prayer together, that he or she will be capable of sharpening our mind (v. 17). But friendship is not one-sided. When we complain of lack of love from others it is always proof that we are showing very little love ourselves. For love answers to love (v. 19).

V. 20 reminds us that a characteristic of the eyes is that they are never satisfied (1 John 2:16), and v. 22 tells us that foolishness is always inextricably linked with human nature (see also Prov. 22:15; Ecc. 9:3; Rom. 3:11). No force exists which can drive it away for ever. Is this too pessimistic a statement? Unfortunately not! Man is in a permanent state of revolt against his Creator; he refuses grace which is offered to him; he never ceases to act in opposition to his eternal interests . . . surely that is foolishness. How then can one become wise? By receiving divine life through Christ.

Vv. 23-27 speak to us of human foresight, of earthly wealth and of a perishable crown. Christians, let us be far-sighted, but only to secure for ourselves wealth which will last (Prov. 8:18; Luke 12:33) and an incorruptible crown (1 Cor. 9:25).

Sprüche 28:1-14
1Die Gesetzlosen fliehen, obgleich kein Verfolger da ist; die Gerechten aber sind getrost gleich einem jungen Löwen.2Durch die Frevelhaftigkeit eines Landes werden seiner Fürsten viele; aber durch einen verständigen, einsichtigen Mann wird sein Bestand verlängert.3Ein armer Mann, der Geringe bedrückt, ist ein Regen, der hinwegschwemmt und kein Brot bringt.4Die das Gesetz verlassen, rühmen die Gesetzlosen; die aber das Gesetz beobachten, entrüsten sich über sie.5Böse Menschen verstehen das Recht nicht; die aber Jehova suchen, verstehen alles.6Besser ein Armer, der in seiner Vollkommenheit wandelt, als ein Verkehrter, der auf zwei Wegen geht und dabei reich ist.7Ein verständiger Sohn bewahrt das Gesetz; wer sich aber zu Schlemmern gesellt, macht seinem Vater Schande.8Wer sein Vermögen durch Zins und durch Wucher mehrt, sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt.9Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes: selbst sein Gebet ist ein Greuel.10Wer Aufrichtige irreführt auf bösen Weg, wird selbst in seine Grube fallen; aber die Vollkommenen werden Gutes erben.11Ein reicher Mann ist weise in seinen Augen, aber ein verständiger Armer durchschaut ihn.12Wenn die Gerechten frohlocken, ist die Pracht groß; wenn aber die Gesetzlosen emporkommen, verstecken sich die Menschen.13Wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben; wer sie aber bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erlangen.14Glückselig der Mensch, der sich beständig fürchtet; wer aber sein Herz verhärtet, wird ins Unglück fallen.

V. 1 reminds us of the frightening things prophesied as punishment upon guilty Israel (Lev. 26:36-38). Generally speaking, the behaviour of a man depends on the state of his conscience (v. 1). If it is bad, he will always be ill at ease and will see dangers everywhere. On the other hand, if it is good, he will have confidence before God and men (1 John 3:21; Gen. 3:8). V. 13 is of fundamental importance. It sets out the way of repentance and forgiveness for the sinner. It also explains why certain Christians do not make any progress. To rediscover the path of communion with God it is essential to confess our faults. But then even more, it is necessary with the Lord's help to give them up. If not, confession is not truly made; it is in reality mocking God. In fact, many more things than we realise stem from our moral state. True understanding, for example, is the part of those who seek the LORD. They understand all things (v. 5). But there are people who ask the same questions over and over again, basically because the person of Christ is of little value to them. V. 9 shows us that obedience to God and answered prayer are inseparably bound together (cf. John 15:7).

Sprüche 28:15-28
15Ein brüllender Löwe und ein gieriger Bär: so ist ein gesetzloser Herrscher über ein armes Volk.16Du Fürst, ohne Verstand und reich an Erpressungen! Wer unrechtmäßigen Gewinn haßt, wird seine Tage verlängern.17Ein Mensch, belastet mit dem Blute einer Seele, flieht bis zur Grube: man unterstütze ihn nicht!18Wer vollkommen wandelt, wird gerettet werden; wer aber verkehrt auf zwei Wegen geht, wird auf einmal fallen.19Wer sein Land bebaut, wird mit Brot gesättigt werden; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, wird mit Armut gesättigt werden.20Ein treuer Mann hat viel Segen; wer aber hastig ist, reich zu werden, wird nicht schuldlos sein.21Die Person ansehen ist nicht gut, und um einen Bissen Brot kann ein Mann übertreten.22Ein scheelsehender Mann hascht nach Reichtum, und er erkennt nicht, daß Mangel über ihn kommen wird.23Wer einen Menschen straft, wird hernach mehr Gunst finden, als wer mit der Zunge schmeichelt.24Wer seinen Vater und seine Mutter beraubt und spricht: Kein Frevel ist es! der ist ein Genosse des Verderbers.25Der Habgierige erregt Zank; wer aber auf Jehova vertraut, wird reichlich gesättigt.26Wer auf sein Herz vertraut, der ist ein Tor; wer aber in Weisheit wandelt, der wird entrinnen.27Wer dem Armen gibt, wird keinen Mangel haben; wer aber seine Augen verhüllt, wird mit Flüchen überhäuft werden.28Wenn die Gesetzlosen emporkommen, verbergen sich die Menschen; und wenn sie umkommen, mehren sich die Gerechten.

To try to reconcile the wide and easy path of self will and the narrow path of obedience to the Lord will result in a crooked walk and will lead to a certain fall (v. 18). The goal which a man pursues, whether it be to make himself rich (v. 20) or simply to obtain a piece of bread (v. 21), is the opportunity (and the excuse!) for him to break the law many times. One hears it said, "The end justifies the means". What a contrast with the perfect Man! In the desert He rejected the Tempter's suggestion to get bread for Himself in a way other than receiving it from His Father.

Vv. 22-27 show that men's wisdom results in many kinds of false reckoning. It appears smarter to flatter one's neighbour rather than to reprove him if one wants to win his favour, In reality, later on, the reverse will result from this (v. 23). Again, before he gives to others, "common sense" demands that anyone should make sure he will not lack anything himself. Some people go as far as to talk of "well-ordered charity". But the promise of v. 27 makes our well-being depend on our generosity. God undertakes to provide for the needs of those who have thus given Him proof of their love and trust in Him (Ps. 41:1-3).

Sprüche 29:1-14
1Ein Mann, der, oft zurechtgewiesen, den Nacken verhärtet, wird plötzlich zerschmettert werden ohne Heilung.2Wenn die Gerechten sich mehren, freut sich das Volk; wenn aber ein Gesetzloser herrscht, seufzt ein Volk.3Ein Mann, der Weisheit liebt, erfreut seinen Vater; wer sich aber zu Huren gesellt, richtet das Vermögen zu Grunde.4Ein König gibt durch Recht dem Lande Bestand; aber ein Mann, der Geschenke liebt, bringt es herunter.5Ein Mann, der seinem Nächsten schmeichelt, breitet ein Netz aus vor seine Tritte.6In der Übertretung des bösen Mannes ist ein Fallstrick; aber der Gerechte jubelt und ist fröhlich.7Der Gerechte erkennt das Recht der Armen; der Gesetzlose versteht keine Erkenntnis.8Spötter versetzen eine Stadt in Aufruhr, Weise aber wenden den Zorn ab.9Wenn ein weiser Mann mit einem närrischen Manne rechtet, mag er sich erzürnen oder lachen, er hat keine Ruhe.10Blutmenschen hassen den Unsträflichen, aber die Aufrichtigen bekümmern sich um seine Seele.11Der Tor läßt seinen ganzen Unmut herausfahren, aber der Weise hält ihn beschwichtigend zurück.12Ein Herrscher, der auf Lügenrede horcht, dessen Diener sind alle gesetzlos.13Der Arme und der Bedrücker begegnen sich: Jehova erleuchtet ihrer beider Augen.14Ein König, der die Geringen in Wahrheit richtet, dessen Thron wird feststehen immerdar.

In this book, the wise man and the foolish man, the righteous and the wicked, the rich and the poor, the king and the servant, and many other people are considered according to their mutual relationships and their responsibility before God.

Vv. 1 and 2 link up with ch. 28. "He that being often reproved hardeneth his neck, shall suddenly be destroyed." If a man's pride is not broken, he himself will be, suddenly and without remedy, together with the wicked, the man of Belial (Prov. 6:15). Such was the end of Pharaoh, of Saul and of Absalom. But it is always serious, even for a believer, to despise the Lord's discipline (Heb. 12:5). "Whoso loveth wisdom rejoiceth his father" (v. 3). This is true in our own families, but this verse can be applied even more strongly to the family of God. The Father rejoices to see His children loving Wisdom, who is Jesus Christ (2 John 4; 3 John 4).

Many verses speak to us of righteousness. It is especially necessary for the governor or the king (vv. 4, 12, 14). But all those who are righteous (v. 7; that is to say, justified by the work of Christ) must sympathetically take account of the cause of poor people.

All these instructions apply especially to our social life.

Sprüche 29:15-27
15Rute und Zucht geben Weisheit; aber ein sich selbst überlassener Knabe macht seiner Mutter Schande.16Wenn die Gesetzlosen sich mehren, mehrt sich die Übertretung; aber die Gerechten werden ihrem Falle zusehen.17Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Ruhe verschaffen und Wonne gewähren deiner Seele.18Wenn kein Gesicht da ist, wird ein Volk zügellos; aber glückselig ist es, wenn es das Gesetz beobachtet.19Durch Worte wird ein Knecht nicht zurechtgewiesen; denn er versteht, aber er folgt nicht.20Siehst du einen Mann, der hastig ist in seinen Worten, für einen Toren ist mehr Hoffnung als für ihn.21Wenn einer seinen Knecht von Jugend auf verhätschelt, so wird dieser am Ende zum Sohne werden.22Ein zorniger Mann erregt Zank, und ein Hitziger ist reich an Übertretung.23Des Menschen Hoffart wird ihn erniedrigen; wer aber niedrigen Geistes ist, wird Ehre erlangen.24Wer mit einem Diebe teilt, haßt seine eigene Seele: er hört den Fluch und zeigt es nicht an.25Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jehova vertraut, wird in Sicherheit gesetzt.26Viele suchen das Angesicht eines Herrschers, doch von Jehova kommt das Recht des Mannes.27Der ungerechte Mann ist ein Greuel für die Gerechten, und wer geraden Weges wandelt, ein Greuel für den Gottlosen.

"The rod and reproof give wisdom." The rod can be used either in its literal sense for children, or figuratively of all the forms of the Lord's discipline of His own. There is no worse punishment than to be left to one's own devices (v. 15; Ps. 81:12).

Hasty words (v. 20), anger (v. 22) and pride (v. 23) are at the root of many sins. But in contrast with the first Adam, v. 23 turns our eyes to the Lord Jesus. His incomparable path of humility has as its counterpart the place of supreme glory (cf. Phil. 2:5-11).

Another trap is set by the fear of man; it cannot go together with the fear of God (v. 25). In wanting to please men (or not to displease them) it is the Lord whom we cease to please. How many people have been drawn into evil by bad friends to whom they dared not say no! If we have to take a courageous stand and are afraid of the consequences, let us trust in God; He is our strong tower.

Finally v. 27 reminds us that there is no fellowship between righteousness and iniquity (2 Cor. 6:14-15). May God keep us in fellowship with Himself

Sprüche 30:1-14
1Worte Agurs, des Sohnes Jakes, der Ausspruch. Es spricht der Mann zu Ithiel, zu Ithiel und Ukal:2Fürwahr, ich bin unvernünftiger als irgend einer, und Menschenverstand habe ich nicht.3Und Weisheit habe ich nicht gelernt, daß ich Erkenntnis des Heiligen besäße.4Wer ist hinaufgestiegen gen Himmel und herniedergefahren? Wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt? Wer die Wasser in ein Tuch gebunden? Wer hat aufgerichtet alle Enden der Erde? Was ist sein Name, und was der Name seines Sohnes, wenn du es weißt?5Alle Rede Gottes ist geläutert; ein Schild ist er denen, die auf ihn trauen.6Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht überführe und du als Lügner erfunden werdest.7Zweierlei erbitte ich von dir; verweigere es mit nicht, ehe ich sterbe:8Eitles und Lügenwort entferne von mir, Armut und Reichtum gib mir nicht, speise mich mit dem mir beschiedenen Brote;9damit ich nicht satt werde und dich verleugne und spreche: Wer ist Jehova? und damit ich nicht verarme und stehle, und mich vergreife an dem Namen meines Gottes.10Verleumde einen Knecht nicht bei seinem Herrn, damit er dir nicht fluche, und du es büßen müssest.11Ein Geschlecht, das seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet;12ein Geschlecht, das rein ist in seinen Augen und doch nicht gewaschen von seinem Unflat;13ein Geschlecht, wie stolz sind seine Augen, und seine Wimpern erheben sich! -14ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind, und Messer sein Gebiß, um wegzufressen die Elenden von der Erde und die Dürftigen aus der Menschen Mitte!

Up till now God has spoken through Solomon, the wisest of all the wise men. But in order to show that His Book owes nothing to human wisdom, He now makes use of Agur, a man who recognized himself to be more stupid than anyone else.

Having introduced himself thus (v. 2) and having confessed his profound ignorance, Agur begins by asking fundamental questions – who is the Creator? Who is His Son? How can a person get to heaven? To answer these, God had to reveal Himself, to come down Himself from heaven where man could not ascend and make known His glorious purposes in His pure Word (v. 5; compare the questions in v. 4 with John 3:13; Eph. 4:10; Mark 4:41; Luke 1:31-32).

Agur knows his understanding is limited but he knows too that his heart is perverse and he addresses a twofold prayer to God:
1) that vanity (self-seeking and the good opinion of men) and lying words may be removed far from him; and
2) that he may remain dependent, for he recognizes the dangers of both riches and poverty.
These are wise requests from which we can draw inspiration.

Without any illusions about himself, Agur knows too the principles of the world – revolt, self-righteousness, pride, oppression (vv. 11-14). Is our generation any better than his?

Sprüche 30:15-33
15Der Blutegel hat zwei Töchter: gib her! gib her! Drei sind es, die nicht satt werden, vier, die nicht sagen: Genug!16Der Scheol und der verschlossene Mutterleib, die Erde, welche des Wassers nicht satt wird, und das Feuer, das nicht sagt: Genug!17Ein Auge, das den Vater verspottet und den Gehorsam gegen die Mutter verachtet, das werden die Raben des Baches aushacken und die Jungen des Adlers fressen.18Drei sind es, die zu wunderbar für mich sind, und vier, die ich nicht erkenne:19der Weg des Adlers am Himmel, der Weg einer Schlange auf dem Felsen, der Weg eines Schiffes im Herzen des Meeres, und der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau. -20Also ist der Weg eines ehebrecherischen Weibes: sie ißt, und wischt ihren Mund und spricht: Ich habe kein Unrecht begangen.21Unter dreien erzittert die Erde, und unter vieren kann sie es nicht aushalten:22unter einem Knechte, wenn er König wird, und einem gemeinen Menschen, wenn er satt Brot hat;23unter einem unleidlichen Weibe, wenn sie zur Frau genommen wird, und einer Magd, wenn sie ihre Herrin beerbt.24Vier sind die Kleinen der Erde, und doch sind sie mit Weisheit wohl versehen:25die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise;26die Klippendächse, ein nicht kräftiges Volk, und doch setzen sie ihr Haus auf den Felsen;27die Heuschrecken haben keinen König, und doch ziehen sie allesamt aus in geordneten Scharen;28die Eidechse kannst du mit Händen fangen, und doch ist sie in den Palästen der Könige.29Drei haben einen stattlichen Schritt, und vier einen stattlichen Gang:30der Löwe, der Held unter den Tieren, und der vor nichts zurückweicht;31der Lendenstraffe, oder der Bock; und ein König, bei welchem der Heerbann ist.32Wenn du töricht gehandelt hast, indem du dich erhobst, oder wenn du Böses ersonnen: die Hand auf den Mund!33Denn das Pressen der Milch ergibt Butter, und das Pressen der Nase ergibt Blut, und das Pressen des Zornes ergibt Hader.

Agur has noticed and put in groups for our instruction things which are dangerous and hateful and others which are wise and beautiful. The lust of the eyes and also of the flesh both clamour for satisfaction – "Give, give." They both have the same insatiable mother, the horse-leach, in other words, this thirst for pleasure which each man possesses which eats him up (vv. 15, 16). Pride is included with these lusts too (1 John 2:16). It shows itself in many different ways, but v. 17, which should be considered carefully by all young people, puts special emphasis on the contempt of authority and the spirit of independence. In parallel with these worldly rules of conduct, vv. 18 and 19 bring before us the mysterious ways of God in judgment as well as in love. Vv. 21-23 tell of four things which are hateful because they overturn the order established by God. Then we learn that wisdom goes hand in hand with the feeling of its own weakness: with discretion, trust, communion and smallness (vv. 24-28); whilst beauty is linked with one's walk (vv. 29-31). How many lessons may we learn in the company of a man who declares himself to be stupid but whose humility places him among the ranks of the wise according to God! (1 Cor. 1:26-29; 1 Cor. 2:12-13; 1 Cor. 8:2).

Sprüche 31:1-9
1Worte Lemuels, des Königs; Ausspruch, womit seine Mutter ihn unterwies:2Was, mein Sohn, und was, Sohn meines Leibes, und was, Sohn meiner Gelübde?3Gib nicht den Weibern deine Kraft, noch deine Wege den Verderberinnen der Könige.4Nicht für Könige ziemt es sich, Lemuel, nicht für Könige, Wein zu trinken, noch für Fürsten, zu fragen: Wo ist starkes Getränk?5damit er nicht trinke und des Vorgeschriebenen vergesse, und verdrehe die Rechtssache aller Kinder des Elends. -6Gebet starkes Getränk dem Umkommenden, und Wein denen, die betrübter Seele sind:7er trinke, und vergesse seine Armut und gedenke seiner Mühsal nicht mehr.8Tue deinen Mund auf für den Stummen, für die Rechtssache aller Unglücklichen.9Tue deinen Mund auf, richte gerecht, und schaffe Recht dem Elenden und dem Dürftigen.

Who was king Lemuel? He is spoken of nowhere else; all we know about this young prince are the words of advice of his mother as well as the fact that his name means "consecrated to God." "What, the son of my vows?" cries this faithful woman. As did Hannah with her little boy, Samuel, she has consecrated this child to the LORD who had full claim to him.

As he bears this name, she feels herself responsible for instructing him as a true Nazarene. Solemn examples in Israel's history had shown where a king could be led by women or by drink (1 Kings 11; 1 Kings 16:8-9). Lemuel is warned against these wicked tendencies (Ecc. 10:17; Hosea 4:11). Then he receives some positive exhortations. He is to be the upholder of and the spokesman for all the under-privileged. It might be said that this is a very unobtrusive role for a king. But both these instructions contain the substance of pure religion according to James 1:27 – to keep oneself pure from the world (from its deadening effect and its defilement) and to care for the afflicted.

The young Lemuel remembered word for word "the prophecy that his mother taught him." If you, like him, have had the inestimable privilege of being brought up by a believing mother, take care that you never forget the teaching of your childhood.

Sprüche 31:10-31
10Ein wackeres Weib, wer wird es finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen.11Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen.12Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.13Sie sucht Wolle und Flachs, und arbeitet dann mit Lust ihrer Hände.14Sie ist Kaufmannsschiffen gleich, von fernher bringt sie ihr Brot herbei.15Und sie steht auf, wenn es noch Nacht ist, und bestimmt die Speise für ihr Haus und das Tagewerk für ihre Mägde.16Sie sinnt auf ein Feld und erwirbt es; von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.17Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme.18Sie erfährt, daß ihr Erwerb gut ist: des Nachts geht ihr Licht nicht aus;19sie legt ihre Hände an den Spinnrocken, und ihre Finger erfassen die Spindel.20Sie breitet ihre Hand aus zu dem Elenden und streckt ihre Hände dem Dürftigen entgegen.21Sie fürchtet für ihr Haus den Schnee nicht, denn ihr ganzes Haus ist in Karmesin gekleidet.22Sie verfertigt sich Teppiche; Byssus und Purpur sind ihr Gewand.23Ihr Mann ist bekannt in den Toren, indem er sitzt bei den Ältesten des Landes.24Sie verfertigt Hemden und verkauft sie, und Gürtel liefert sie dem Kaufmann.25Macht und Hoheit sind ihr Gewand, und so lacht sie des künftigen Tages.26Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und liebreiche Lehre ist auf ihrer Zunge.27Sie überwacht die Vorgänge in ihrem Hause und ißt nicht das Brot der Faulheit.28Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, ihr Mann steht auf und rühmt sie:29"Viele Töchter haben wacker gehandelt, du aber hast sie alle übertroffen!"30Die Anmut ist Trug, und die Schönheit Eitelkeit; ein Weib, das Jehova fürchtet, sie wird gepriesen werden.31Gebet ihr von der Frucht ihrer Hände; und in den Toren mögen ihre Werke sie preisen!

This wonderful portrait of the virtuous woman shows us how Wisdom (the very life of Christ) can and should be put into practice in every detail of the daily life of the family. Young Christians, may the Lord give you the desire to please Him by resembling this woman: brave, honest and courageous (all aspects of "virtuous"). What then characterizes her? She is active, happy, energetic, charitable, kindly and wise. Her sphere is the home (read Titus 2:4-5); her adornment strength and dignity (vv. 17, 25; cf. 1 Peter 3:3 . . .); her aim to honour her husband, the object of her happy devotion (v. 23) and to produce fruit for him (v. 16). Finally her secret which is not revealed until v. 30 – she fears the LORD. Truly "who can find" such an accomplished wife? Prov. 19:14 tells us that a wise woman comes from the LORD. Young people, do not put your trust in hasty judgment nor in appearances. "Gracefulness is deceitful" (v. 30; JND trans.) and many have been deceived by it. The passing charm of a face is far from always being the reflection of true Christian qualities. As we end this book, do not forget the exhortation of Prov. 4:23; "keep thy heart with all diligence" for it belongs first and foremost to the Lord.

Prediger 1:1-18
1Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.2Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit.3Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?4Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.5Und die Sonne geht auf und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht.6Der Wind geht nach Süden, und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zurück.7Alle Flüsse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder.8Alle Dinge mühen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören.9Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.10Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.11Da ist kein Andenken an die Früheren; und für die Nachfolgenden, die sein werden, für sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, welche später sein werden.12Ich, Prediger, war König über Israel, in Jerusalem.13Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein übles Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.14Ich habe alle die Taten gesehen, welche unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.15Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gezählt werden.16Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;17und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: ich habe erkannt, daß auch das ein Haschen nach Wind ist.18Denn bei viel Weisheit ist viel Verdruß: und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.

The book of Ecclesiastes can be summed up in these words of the Lord Jesus: "Whosoever drinketh of this water shall thirst again" (John 4:13). Sychar's well is a picture of an arid and deceitful world where no lasting happiness can be found. Most people are like the poor Samaritan woman. They are ready to receive the living water, the free gift of the Son of God, only after they have found out by experience that "the water" of this world cannot in any way quench their soul's thirst (cf. Jer. 2:13).

The Preacher had experienced this and his experience is recorded in this book to help us not to go through the same. This is the experience of one who, because of his greatness and wisdom, was the best qualified to search out "all things that are done under heaven" (v. 13). The Preacher is none other than Solomon, king of Jerusalem. His testimony still carries the same weight for "there is no new thing under the sun." It is true that many things do not look the same outwardly but the heart of man is exactly the same as it always was and the consequences of sin are still here: "that which is crooked cannot be made straight: and that which is wanting cannot be numbered" (v. 15).

Prediger 2:1-11
1Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan denn, ich will dich prüfen durch Freude und genieße das Gute! Aber siehe, auch das ist Eitelkeit.2Zum Lachen sprach ich, es sei unsinnig; und zur Freude, was sie denn schaffe!3Ich beschloß in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu pflegen, während mein Herz sich mit Weisheit benähme, und es mit der Torheit zu halten, bis ich sähe, was den Menschenkindern gut wäre, unter dem Himmel zu tun die Zahl ihrer Lebenstage.4Ich unternahm große Werke: Ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge;5ich machte mir Gärten und Parkanlagen, und pflanzte darin Bäume von allerlei Frucht;6ich machte mir Wasserteiche, um daraus den mit Bäumen sprossenden Wald zu bewässern.7Ich kaufte Knechte und Mägde und hatte Hausgeborene; auch hatte ich ein großes Besitztum an Rind-und Kleinvieh, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem waren.8Ich sammelte mir auch Silber und Gold und Reichtum der Könige und Landschaften; ich schaffte mir Sänger und Sängerinnen, und die Wonnen der Menschenkinder: Frau und Frauen.9Und ich wurde groß und größer, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem waren. Auch meine Weisheit verblieb mir.10Und was irgend meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht; ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe, und das war mein Teil von all meiner Mühe.11Und ich wandte mich hin zu allen meinen Werken, die meine Hände gemacht, und zu der Mühe, womit ich wirkend mich abgemüht hatte: und siehe, das alles war Eitelkeit und ein Haschen nach Wind; und es gibt keinen Gewinn unter der Sonne.

The Preacher applied his heart first of all to knowledge. How many exciting things there are to discover in every sphere: the arts, the sciences, travel, archaeology . . . Today through modern resources they are within the reach of young people. But the further the wise man advances in his research, the harder become the problems and the more he may be discouraged. The human spirit is imprisoned within the walls of its own reasoning. Only the Word of God can set free the mind of man and impart true knowledge. An unpleasant job, weariness, pain and sorrow — such is the sad conclusion of the wise man (Ecc. 1:13, 18; Ecc. 12:12).

Then he says to himself, "Let us think now only about the pleasures of life" (Ecc. 2:1-3). But there too his experience does not satisfy — vanity and folly are the words which sum it up this time. All human joy is spoilt by the realisation that it will not last (Prov. 14:13).

Perhaps an abundance of earthly riches will be able to satisfy him? Who was better placed than Solomon to accumulate and manage riches, to accomplish these "great" things which human ambition is always planning? (2 Chron. 9:22). Let us listen then to his final assessment of them: "Vanity and pursuit of the wind" (v. 11; JND trans.).

Prediger 2:12-26
12Und ich wandte mich, um Weisheit und Unsinn und Torheit zu betrachten. Denn was wird der Mensch tun, der nach dem Könige kommen wird? Was man schon längst getan hat.13Und ich sah, daß die Weisheit den Vorzug hat vor der Torheit, gleich dem Vorzuge des Lichtes vor der Finsternis:14der Weise hat seine Augen in seinem Kopfe, der Tor aber wandelt in der Finsternis. Und ich erkannte zugleich, daß einerlei Geschick ihnen allen widerfährt;15und ich sprach in meinem Herzen: Gleich dem Geschick des Toren wird auch mir widerfahren, und wozu bin ich dann überaus weise gewesen? Und ich sprach in meinem Herzen, daß auch das Eitelkeit sei.16Denn dem Weisen, gleichwie dem Toren, wird kein ewiges Andenken zuteil, weil in den kommenden Tagen alles längst vergessen sein wird. Und wie stirbt der Weise gleich dem Toren hin!17Da haßte ich das Leben; denn das Tun, welches unter der Sonne geschieht, mißfiel mir; denn alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. -18Und ich haßte alle meine Mühe, womit ich mich abmühte unter der Sonne, weil ich sie dem Menschen hinterlassen muß, der nach mir sein wird.19Und wer weiß, ob er weise oder töricht sein wird? Und doch wird er schalten über alle meine Mühe, womit ich mich abgemüht habe, und worin ich weise gewesen bin unter der Sonne. Auch das ist Eitelkeit.20Da wandte ich mich zu verzweifeln ob all der Mühe, womit ich mich abgemüht hatte unter der Sonne.21Denn da ist ein Mensch, dessen Mühe mit Weisheit und mit Kenntnis und mit Tüchtigkeit geschieht: und doch muß er sie einem Menschen als sein Teil abgeben, der sich nicht darum gemüht hat. Auch das ist Eitelkeit und ein großes Übel. -22Denn was wird dem Menschen bei all seiner Mühe und beim Trachten seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne?23Denn alle seine Tage sind Kummer, und seine Geschäftigkeit ist Verdruß; selbst des Nachts ruht sein Herz nicht. Auch das ist Eitelkeit.24Es gibt nichts Besseres unter den Menschen, als daß man esse und trinke und seine Seele Gutes sehen lasse bei seiner Mühe. Ich habe gesehen, daß auch das von der Hand Gottes abhängt.25Denn wer kann essen und wer kann genießen ohne ihn?26Denn dem Menschen, der ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Kenntnis und Freude; dem Sünder aber gibt er das Geschäft, einzusammeln und aufzuhäufen, um es dem abzugeben, der Gott wohlgefällig ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

"What profit hath a man of all his labour?" was the first question asked by the Preacher (Eccles. 1:3). "No profit," was the answer in v. 11. Here he torments himself, his days are sorrow and his labour is grief; even in the night he does not rest (vv. 22, 23). As for the future he realises that nothing is certain.

What should the child of God do when faced with this hopeless picture? (v. 20). He is not forbidden to enjoy life and to see good days down here. But they will not be found by wandering all over the world seeking this illusory happiness. It is up to him to realise the right conditions: "let him refrain his tongue from evil . . . let him eschew evil, and do good; let him seek peace" (1 Peter 3:10-11; when we are not happy, we are very ready to blame others!). On the other hand work is necessary, but it must be quiet, done unto the Lord and not to further our own ambitions (2 Thess. 3:12; Col. 3:23-25). Dear friends, we should each ask ourselves: "What is my objective in work?" Things have a completely different aspect depending on whether they are looked at in the light of the sun or in the light of eternity. Only the latter will show us what is truly profitable.

Prediger 3:1-22
1Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.2Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte Ausreißen hat seine Zeit;3Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Abbrechen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit;4Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit;5Steinewerfen hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und vom Umarmen Sichfernhalten hat seine Zeit;6Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Fortwerfen hat seine Zeit;7Zerreißen hat seine Zeit, und Nähen hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;8Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Frieden hat seine Zeit.9Was für einen Gewinn hat der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht?10Ich habe das Geschäft gesehen, welches Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.11Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.12Ich habe erkannt, daß es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun;13und auch, daß er esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, ist für jeden Menschen eine Gabe Gottes.14Ich habe erkannt, daß alles, was Gott tut, für ewig sein wird: es ist ihm nichts hinzuzufügen, und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es also gemacht, damit man sich vor ihm fürchte.15Was da ist, war längst, und was sein wird, ist längst gewesen; und Gott sucht das Vergangene wieder hervor.16Und ferner habe ich unter der Sonne gesehen: an der Stätte des Rechts, da war die Gesetzlosigkeit, und an der Stätte der Gerechtigkeit, da war die Gesetzlosigkeit.17Ich sprach in meinem Herzen: Gott wird den Gerechten und den Gesetzlosen richten; denn er hat eine Zeit gesetzt für jedes Vornehmen und für jedes Werk.18Ich sprach in meinem Herzen: Wegen der Menschenkinder geschieht es, damit Gott sie prüfe, und damit sie sehen, daß sie an und für sich Tiere sind.19Denn was das Geschick der Menschenkinder und das Geschick der Tiere betrifft, so haben sie einerlei Geschick: wie diese sterben, so sterben jene, und einen Odem haben sie alle; und da ist kein Vorzug des Menschen vor dem Tiere, denn alles ist Eitelkeit.20Alles geht an einen Ort; alles ist aus dem Staube geworden, und alles kehrt zum Staube zurück.21Wer weiß von dem Odem der Menschenkinder, ob er aufwärts fährt, und von dem Odem der Tiere, ob er niederwärts zur Erde hinabfährt?22Und so habe ich gesehen, daß nichts besser ist, als daß der Mensch sich freue an seinen Werken; denn das ist sein Teil. Denn wer wird ihn dahin bringen, daß er Einsicht gewinne in das, was nach ihm werden wird?

God orders "the times" for all His creatures. He determined the date of our birth and the dates of all the happenings of our lives. Like the psalmist, the Christian can say with confidence, "Lord, my times are in thy hand" (Ps. 31:15). In all God does, "nothing can be put to it, nor any thing taken from it" (v. 14). "He hath made everything beautiful in his time" (v. 11); creation was perfect as it came from the hands of God. But in spite of all the wonders which can still be seen in nature, it can no longer be admired today in its original freshness and splendour. Man has spoilt and defaced creation by his wickedness (v. 16); he has made it subject to vanity (Rom. 8:20). Thorns and thistles remind us of the fall (Gen. 3:18). It has been said, "In the midst of the shipwreck caused by sin, man himself continues in existence only as a tragic wreck of his former blessed state." Finally v. 20 reminds us of the verdict in Genesis 3:19, "Dust thou art, and unto dust shalt thou return." The "time to die" comes to each one of us, often sooner than we think it will. Dear reader, if you are not yet saved, realise that there is also a time to be saved; that time is today.

Prediger 4:1-16
1Und ich wandte mich und sah alle die Bedrückungen, welche unter der Sonne geschehen: und siehe, da waren Tränen der Bedrückten, und sie hatten keinen Tröster; und von der Hand ihrer Bedrücker ging Gewalttat aus, und sie hatten keinen Tröster.2Und ich pries die Toten, die längst gestorben, mehr als die Lebenden, welche jetzt noch leben;3und glücklicher als beide pries ich den, der noch nicht gewesen ist, der das böse Tun nicht gesehen hat, welches unter der Sonne geschieht.4Und ich sah all die Mühe und all die Geschicklichkeit in der Arbeit, daß es Eifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. -5Der Tor faltet seine Hände und verzehrt sein eigenes Fleisch. -6Besser eine Hand voll Ruhe, als beide Fäuste voll Mühe und Haschen nach Wind.7Und ich wandte mich und sah Eitelkeit unter der Sonne:8Da ist ein einzelner und kein zweiter, auch hat er weder Sohn noch Bruder, und all seiner Mühe ist kein Ende; gleichwohl werden seine Augen des Reichtums nicht satt: "Für wen mühe ich mich doch, und lasse meine Seele Mangel leiden am Guten?" Auch das ist Eitelkeit und ein übles Geschäft.9Zwei sind besser daran als einer, weil sie eine gute Belohnung für ihre Mühe haben;10denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf. Wehe aber dem einzelnen, welcher fällt, ohne daß ein zweiter da ist, um ihn aufzurichten!11Auch wenn zwei beieinander liegen, so werden sie warm; der einzelne aber, wie will er warm werden?12Und wenn jemand den einzelnen gewalttätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen; und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so bald.13Besser ein armer und weiser Jüngling als ein alter und törichter König, der nicht mehr weiß, sich warnen zu lassen.14Denn aus dem Hause der Gefangenen ging er hervor, um König zu sein, obwohl er im Königreiche jenes arm geboren war.15Ich sah alle Lebenden, die unter der Sonne wandeln, mit dem Jünglinge, dem zweiten, welcher an jenes Stelle treten sollte:16kein Ende all des Volkes, aller derer, welchen er vorstand; dennoch werden die Nachkommen sich seiner nicht freuen. Denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

Why is this world so full of injustice, tears, oppression and conflict? People keep trying to solve these problems by social and economic theories and to remedy them by international conferences. The one true reason is never given because man's pride refuses to recognize that it is his state of sinfulness. The Lord is far from being indifferent to all these sufferings (Lam. 3:34-36). But He uses men's distress to reveal Himself as the only true Comforter (2 Cor. 1:3; Isa. 51:12). From v. 4 onwards, the Preacher analyses other types of "evil work that is done under the sun." He concludes each time, "vanity and vexation of spirit . . . sore travail" (vv. 4, 6, 8, 16). His thoughts have a general application; even the world often recognizes the wisdom of them. V. 6, for example, declares that peace of mind in modest circumstances is better than both "hands full with travail and vexation of spirit" (pursuit of the wind, JND trans.) (see also 1 Timothy 6:6). If partnership is a good thing, humanly speaking, making work more rewarding, daily life more amenable, its difficulties more surmountable (vv. 9-12), we should remember, however, that the true strength of a Christian still rests in his personal fellowship with the Lord.

Prediger 5:1-20
1Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so daß sie Böses tun. -2Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde: darum seien deiner Worte wenige.3Denn Träume kommen durch viel Geschäftigkeit, und der Tor wird laut durch viele Worte. -4Wenn du Gott ein Gelübde tust, so säume nicht, es zu bezahlen; denn er hat kein Gefallen an den Toren. Was du gelobst, bezahle.5Besser, daß du nicht gelobst, als daß du gelobst und nicht bezahlst.6Gestatte deinem Munde nicht, daß er dein Fleisch sündigen mache; und sprich nicht vor dem Boten Gottes, es sei ein Versehen gewesen: warum sollte Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben?7Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.8Wenn du die Bedrückung des Armen und den Raub des Rechts und der Gerechtigkeit in der Landschaft siehst, so verwundere dich nicht über die Sache; denn ein Hoher lauert über dem Hohen, und Hohe über ihnen.9Aber ein König, der sich dem Ackerbau widmet, ist durchaus ein Vorteil für ein Land.10Wer das Geld liebt, wird des Geldes nicht satt; und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrages. Auch das ist Eitelkeit. -11Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich, die davon zehren; und welchen Nutzen hat dessen Besitzer, als das Anschauen seiner Augen? -12Der Schlaf des Arbeiters ist süß, mag er wenig oder viel essen; aber der Überfluß des Reichen läßt ihn nicht schlafen. -13Es gibt ein schlimmes Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe: Reichtum, welcher von dessen Besitzer zu seinem Unglück aufbewahrt wird.14Solcher Reichtum geht nämlich durch irgend ein Mißgeschick verloren; und hat er einen Sohn gezeugt, so ist gar nichts in dessen Hand.15Gleichwie er aus dem Leibe seiner Mutter hervorgekommen ist, wird er nackt wieder hingehen, wie er gekommen ist; und für seine Mühe wird er nicht das Geringste davontragen, das er in seiner Hand mitnehmen könnte.16Und auch dies ist ein schlimmes Übel: ganz so wie er gekommen ist, also wird er hingehen; und was für einen Gewinn hat er davon, daß er in den Wind sich müht?17Auch isset er alle seine Tage in Finsternis, und hat viel Verdruß und Leid und Zorn.18Siehe, was ich als gut, was ich als schön ersehen habe: daß einer esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne, die Zahl seiner Lebenstage, die Gott ihm gegeben hat; denn das ist sein Teil.19Auch ist für jeden Menschen, welchem Gott Reichtum und Güter gegeben, und den er ermächtigt hat, davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen, eben dieses eine Gabe Gottes.20Denn er wird nicht viel an die Tage seines Lebens denken, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gewährt.

Vv. 1 and 2 remind us of what is suitable in God's presence. Let us see to it that our behaviour and our dress in meetings are respectful and modest. The fear of God must characterize the believer all the time and we have no right to relax this attitude under the pretext that today we are not under law but under grace.

From v. 10 onwards, it is once again a matter of riches. "He that loveth silver shall not be satisfied with silver." The miser is like someone who tries to quench his thirst by drinking sea water. The more he drinks, the thirstier he becomes. Such is the deceitfulness of riches (Matt. 13:22). People think they are making use of money but in reality they are its slave. One of two things happens: either the riches will be kept by their owners to their spiritual hurt (v. 13) or the riches vanish with no profit to anyone (v. 14; James 5:3). Sooner or later, in the end death will separate us from them (v. 15). It has been said that a shroud has no pockets. The treasures stored away in ancient tombs have not followed their owners into the next life.

1 Timothy 6:17-19 gives the Christian some excellent guidance on the subject of riches.

Prediger 6:1-12
1Es gibt ein Übel, welches ich unter der Sonne gesehen habe, und schwer lastet es auf dem Menschen:2Einer, dem Gott Reichtum und Güter und Ehre gibt, und welcher nichts für seine Seele entbehrt von allem, was er wünschen mag; aber Gott ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, sondern ein Fremder genießt es. Das ist Eitelkeit und ein schlimmes Übel. -3Wenn einer hundert Söhne zeugte und viele Jahre lebte, und der Tage seiner Jahre wären viele, und seine Seele sättigte sich nicht an Gutem, und auch würde ihm kein Begräbnis zuteil, so sage ich: Eine Fehlgeburt ist besser daran als er.4Denn in Nichtigkeit kommt sie, und in Finsternis geht sie dahin, und mit Finsternis wird ihr Name bedeckt;5auch hat sie die Sonne nicht gesehen noch gekannt. Diese hat mehr Ruhe als jener.6Und wenn er auch zweimal tausend Jahre gelebt, und Gutes nicht gesehen hätte: geht nicht alles an einen Ort?7Alle Mühe des Menschen ist für seinen Mund, und dennoch wird seine Begierde nicht gestillt.8Denn was hat der Weise vor dem Toren voraus, was der Arme, der vor den Lebenden zu wandeln versteht?9Besser das Anschauen der Augen als das Umherschweifen der Begierde. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.10Was entsteht, schon längst war sein Name genannt; und es ist bekannt, was ein Mensch sein wird, und er vermag nicht mit dem zu rechten, der stärker ist als er.11Denn es gibt viele Worte, welche die Eitelkeit mehren; welchen Nutzen hat der Mensch davon?12(H6:11) Denn wer weiß, was dem Menschen gut ist im Leben, die Zahl der Tage seines eitlen Lebens, welche er wie ein Schatten verbringt? Denn wer kann dem Menschen kundtun, was nach ihm sein wird unter der Sonne?

"Verily every man at his best state is altogether vanity . . . surely every man walketh in a vain show . . . surely they are disquieted in vain: he heapeth up riches, and knoweth not who shall gather them." The experience of the Preacher confirms these truths of Psalm 39:5-6. Man, his environment and his activities are all fleeting. His soul alone exists for eternity and this is exactly what he is usually least concerned about. "All the labour of man is for his mouth"; his soul is not satisfied with life's good things (literally – is not filled; vv. 7, 3). The Lord tells the story of a rich man who deceived his own soul by offering it material things down here (Luke 4: 4; Luke 12:16-20). One is really saddened to think of so many wasted lives, of the vast amount of intelligence and energy devoted to what? . . . to pursuing objectives as inconstant and fleeting as the "pursuit of the wind" (v. 9 – JND trans.). Tormenting themselves thus without rest (v. 5), seeing no good (v. 6), these very lives will have passed "like a shadow" (v. 12) and yet account will have to be rendered before God. Christian, may this warning open our eyes too. We will not have an opportunity to start life over again. May our whole life be used for the Lord.

Prediger 7:1-15
1Besser ein guter Name als gutes Salböl, und der Tag des Todes als der Tag, da einer geboren wird.2Besser, in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Gelages zu gehen, indem jenes das Ende aller Menschen ist; und der Lebende nimmt es zu Herzen. -3Besser Bekümmernis als Lachen; denn bei traurigem Angesicht ist es dem Herzen wohl. -4Das Herz der Weisen ist im Hause der Trauer, und das Herz der Toren im Hause der Freude.5Besser, das Schelten der Weisen zu hören, als daß einer den Gesang der Toren hört.6Denn wie das Geknister der Dornen unter dem Topfe, so das Lachen des Toren. Auch das ist Eitelkeit.7...Denn die Erpressung macht den Weisen toll, und das Bestechungsgeschenk richtet das Herz zu Grunde.8Besser das Ende einer Sache als ihr Anfang; besser der Langmütige als der Hochmütige.9Sei nicht vorschnell in deinem Geiste zum Unwillen, denn der Unwille ruht im Busen der Toren.10Sprich nicht: Wie ist es, daß die früheren Tage besser waren als diese? Denn nicht aus Weisheit fragst du danach.11Weisheit ist gut wie ein Erbbesitz, und ein Vorteil für die, welche die Sonne sehen.12Denn im Schatten ist, wer Weisheit hat, im Schatten, wer Geld hat; aber der Vorzug der Erkenntnis ist dieser, daß die Weisheit ihren Besitzern Leben gibt.13Schaue das Werk Gottes an; denn wer kann gerade machen, was er gekrümmt hat?14Am Tage der Wohlfahrt sei guter Dinge; aber am Tage des Unglücks bedenke: auch diesen wie jenen hat Gott gemacht, damit der Mensch nicht irgend etwas nach sich finde.15Allerlei habe ich gesehen in den Tagen meiner Eitelkeit: da ist ein Gerechter, der bei seiner Gerechtigkeit umkommt, und da ist ein Gesetzloser, der bei seiner Bosheit seine Tage verlängert.

The Preacher has explored the world. What did he see everywhere? Vanity, suffering, disorder and folly. One question always faces the wise man: how should he behave in the midst of this state of things which he can do nothing to change? In the form of sentences which bring to mind the book of Proverbs, Ecclesiastes now gives us wise and prudent advice.

We should not avoid the house of mourning (vv. 2-4). It will remind us of our frailty and will also make us think seriously. It may make us more sensitive to the troubles of others and perhaps give us words of sympathy to direct the thoughts of the bereaved to the Lord. Other advice follows — do not be hasty in your spirit to be angry. Anger often comes from a rash thought and is a companion of fools (v. 9).

Do not say, "What is the cause that the former days were better than these?" (v. 10; Judges 6:13). Do not believe that it is any more difficult to follow the Lord today than it was in our parents' or grand-parents' days. The resources which they found in His Word and in communion with Him are at our disposal to guide us through a world which morally has not changed.

Prediger 7:16-29
16Sei nicht allzu gerecht, und erzeige dich nicht übermäßig weise: warum willst du dich verderben?17Sei nicht allzu gesetzlos, und sei nicht töricht: warum willst du sterben, ehe deine Zeit da ist?18Es ist gut, daß du an diesem festhältst, und auch von jenem deine Hand nicht abziehst; denn der Gottesfürchtige entgeht dem allen.19Die Weisheit macht den Weisen stärker als zehn Machthaber, die in der Stadt sind.20Denn unter den Menschen ist kein Gerechter auf Erden, der Gutes tue und nicht sündige.21Auch richte dein Herz nicht auf alle Worte, die man redet, damit du nicht deinen Knecht dir fluchen hörst;22denn auch viele Male, dein Herz weiß es, hast auch du anderen geflucht.23Das alles habe ich mit Weisheit geprüft. Ich sprach: Ich will weise werden; aber sie blieb fern von mir.24Fern ist das, was ist, und tief, tief: wer kann es erreichen? -25Ich wandte mich, und mein Herz ging darauf aus, Weisheit und ein richtiges Urteil zu erkennen und zu erkunden und zu suchen, und zu erkennen, daß die Gesetzlosigkeit Torheit ist, und die Narrheit Tollheit.26Und ich fand, was bitterer ist als der Tod: das Weib, welches Netzen gleicht, und dessen Herz Fanggarne, dessen Hände Fesseln sind. Wer Gott wohlgefällig ist, wird ihr entrinnen; aber der Sünder wird durch sie gefangen werden.27Siehe, dieses habe ich gefunden, spricht der Prediger, indem ich eines zum anderen fügte, um ein richtiges Urteil zu finden:28Was meine Seele fort und fort gesucht und ich nicht gefunden habe, ist dies: einen Mann aus Tausenden habe ich gefunden, aber ein Weib unter diesen allen habe ich nicht gefunden.29Allein, siehe, dieses habe ich gefunden, daß Gott den Menschen aufrichtig geschaffen hat; sie aber haben viele Ränke gesucht.

What does the advice of v. 16 mean? Is it that we are in danger of being too careful about our behaviour? Certainly not! We can never have too sensitive a conscience. But there is a danger into which the newly converted often fall. In their behaviour and speech, they may exceed the measure of their faith. At the same time, they are quick to criticise other Christians, simply because they do not yet know themselves (Rom. 12:3).

V. 21 presents the other side when we ourselves are the object of criticism. If we have the Lord's approval for what we are doing, we should not take it to heart. "He that feareth God shall come forth of them all" (v. 18); he is taught to stand up to the most dangerous situations. Among these snares v. 26 includes "the woman whose heart is snares and nets, and her hands as bands." The person who is pleasing to God (that is to say who fears and obeys Him) can count on being kept and will escape "but the sinner shall be taken by her." Two very different stories illustrate this – Joseph (Gen. 39:7 . . .) and, tragically, Samson snared by Delilah (Judges 16:4 . . .). Young Christians, let us meditate seriously on these two examples!

Prediger 8:1-17
1Wer ist wie der Weise, und wer versteht die Deutung der Dinge? Die Weisheit des Menschen erleuchtet sein Angesicht, und der Trotz seines Angesichts wird verwandelt.2Ich sage: Habe acht auf den Befehl des Königs, und zwar wegen des Eides Gottes.3Übereile dich nicht, von ihm wegzugehen, laß dich nicht ein in eine böse Sache, denn er tut alles, was er will;4weil des Königs Wort eine Macht ist, und wer will zu ihm sagen: Was tust du?5Wer das Gebot hält, wird nichts Böses erfahren, und eines Weisen Herz kennt Zeit und richterliche Entscheidung.6Denn für jede Sache gibt es eine Zeit und eine richterliche Entscheidung; denn das Unglück des Menschen lastet schwer auf ihm;7denn er weiß nicht, was werden wird; denn wer sollte ihm kundtun, wie es werden wird?8Kein Mensch hat Macht über den Wind, den Wind zurückzuhalten; und niemand hat Macht über den Tag des Todes; und keine Entlassung gibt es im Kriege; und die Gesetzlosigkeit wird den nicht retten, der sie übt.9Das alles habe ich gesehen, und habe mein Herz auf alles Tun gerichtet, welches unter der Sonne geschieht, zur Zeit, wo der Mensch über die Menschen herrscht zu ihrem Unglück.10Und alsdann habe ich Gesetzlose gesehen, die begraben wurden und zur Ruhe eingingen; diejenigen aber, welche recht gehandelt hatten, mußten von der heiligen Stätte wegziehen und wurden in der Stadt vergessen. Auch das ist Eitelkeit.11Weil das Urteil über böse Taten nicht schnell vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder in ihnen voll, Böses zu tun;12weil ein Sünder hundertmal Böses tut und doch seine Tage verlängert obgleich ich weiß, daß es denen, die Gott fürchten, wohlgehen wird, weil sie sich vor ihm fürchten;13aber dem Gesetzlosen wird es nicht wohlgehen, und er wird, dem Schatten gleich, seine Tage nicht verlängern, weil er sich vor Gott nicht fürchtet.14Es ist eine Eitelkeit, die auf Erden geschieht: daß es Gerechte gibt, welchen nach dem Tun der Gesetzlosen widerfährt, und daß es Gesetzlose gibt, welchen nach dem Tun der Gerechten widerfährt. Ich sagte, daß auch das Eitelkeit sei.15Und ich pries die Freude, weil es für den Menschen nichts Besseres unter der Sonne gibt, als zu essen und zu trinken und sich zu freuen; und dies wird ihn begleiten bei seiner Mühe, die Tage seines Lebens hindurch, welche Gott ihm unter der Sonne gegeben hat.16Als ich mein Herz darauf richtete, Weisheit zu erkennen, und das Treiben zu besehen, welches auf Erden geschieht (denn weder bei Tage noch bei Nacht sieht er den Schlaf mit seinen Augen),17da habe ich bezüglich des ganzen Werkes Gottes gesehen, daß der Mensch das Werk nicht zu erfassen vermag, welches unter der Sonne geschieht, indem der Mensch sich abmüht es zu suchen, aber es nicht erfaßt. Und selbst wenn der Weise es zu erkennen meint, vermag er es doch nicht zu erfassen.

"To every purpose there is time and judgment" (v. 6). When a candidate takes an examination, there are two important days — the examination day, then the results day. The "time" which God allows us to live on earth corresponds to the first of these days, but the judgment day will inevitably follow. The sinner in his oblivion takes advantage of the fact that the "sentence against an evil work is not executed speedily" (because of God's patience) to abound in evil (v. 11) and in misery (v. 6). "Man also knoweth not his time" (Ecc. 9:12; Jeremiah 8:6-7), nor "that which shall be" (v. 7), whilst the wise man, taught by God, discerns all things (v. 1; 1 Corinthians 2:15-16). The thought of the judgment seat of Christ made Paul fearful. Realising the seriousness of the present moment and the gravity of judgment (v. 5), he fervently endeavoured to be pleasing to the Lord (2 Cor. 5:8-11). The Preacher did not have a revelation of the future as we do. Nevertheless he knew the importance of this fear of God and declares that "it shall be well with them that fear God" (v. 12). They may well experience persecution but nothing has the power "to retain the spirit" (vv. 8, 9). Nothing will be able to separate them from the love of Christ (Rom. 8:35).

Prediger 9:1-18
1Denn dies alles habe ich mir zu Herzen genommen, und zwar um dies alles zu prüfen: daß die Gerechten und die Weisen und ihre Werke in der Hand Gottes sind; weder Liebe noch Haß kennt der Mensch im voraus: alles ist vor ihnen.2Alles ist gleicherweise für alle: einerlei Geschick für den Gerechten und den Gesetzlosen, für den Guten und den Reinen und den Unreinen, und für den, der opfert, und den, der nicht opfert: wie der Gute, so der Sünder, der, welcher schwört, wie der, welcher den Eid fürchtet.3Das ist ein Übel in allem, was unter der Sonne geschieht, daß einerlei Geschick allen zuteil wird; und auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, und Narrheit ist in ihrem Herzen während ihres Lebens; und danach geht's zu den Toten.4Denn für einen jeden, der all den Lebenden zugesellt wird, gibt es Hoffnung; denn selbst ein lebendiger Hund ist besser daran als ein toter Löwe.5Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen.6Sowohl ihre Liebe als auch ihr Haß und ihr Eifern sind längst verschwunden; und sie haben ewiglich kein Teil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.7Geh, iß dein Brot mit Freude und trinke deinen Wein mit frohem Herzen; denn längst hat Gott Wohlgefallen an deinem Tun.8Deine Kleider seien weiß zu aller Zeit, und das Öl mangle nicht auf deinem Haupte!9Genieße das Leben mit dem Weibe, das du liebst, alle Tage deines eitlen Lebens, welches er dir unter der Sonne gegeben hat, alle deine eitlen Tage hindurch; denn das ist dein Teil am Leben und an deiner Mühe, womit du dich abmühst unter der Sonne.10Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst.11Ich wandte mich und sah unter der Sonne, daß nicht den Schnellen der Lauf gehört, und nicht den Helden der Krieg, und auch nicht den Weisen das Brot, und auch nicht den Verständigen der Reichtum, und auch nicht den Kenntnisreichen die Gunst; denn Zeit und Schicksal trifft sie alle.12Denn der Mensch weiß auch seine Zeit nicht; gleich den Fischen, welche gefangen werden im verderblichen Netze, und gleich den Vögeln, welche in der Schlinge gefangen werden: gleich diesen werden die Menschenkinder verstrickt zur Zeit des Unglücks, wenn dieses sie plötzlich überfällt.13Auch dieses habe ich als Weisheit unter der Sonne gesehen, und sie kam mir groß vor:14Es war eine kleine Stadt, und wenig Männer waren darin; und wider sie kam ein großer König, und er umzingelte sie und baute große Belagerungswerke wider sie.15Und es fand sich darin ein armer weiser Mann, der die Stadt durch seine Weisheit rettete; aber kein Mensch gedachte dieses armen Mannes.16Da sprach ich: Weisheit ist besser als Kraft; aber die Weisheit des Armen wird verachtet, und seine Worte werden nicht gehört. -17Worte der Weisen, in Ruhe gehört, sind mehr wert als das Geschrei des Herrschers unter den Toren. -18Weisheit ist besser als Kriegsgeräte; aber ein Sünder vernichtet viel Gutes. -

"All things come alike to all," states v. 2. In each person's life God allows a series of events (which we call happy or sad according to what they are) in order to see if one of them will make the heart of His creature turn to Him. Moreover, the Lord has never promised that the believer will not have to undergo testing after his conversion. But the different circumstances of life, whether they affect our health, our work or our family, are opportunities for us to show how the Christian life changes the way in which we go through them. After failing an examination, for instance, where a young unconverted person will speak of bad luck or of unfairness, the child of God will recognize the wise and sure hand of his heavenly Father in it. "The race is not to the swift, nor the battle to the strong" (v. 11; cf. Rom. 9:16). It is the man of God who wins them. 2 Timothy 4:7 presents to us a poor old prisoner who has finished the course and fought the good fight.

The parable of the poor wise man (vv. 13-45) fixes our eyes upon the Lord Jesus. He has delivered us from our powerful Enemy (cf. Heb. 2:14-15). We should make sure that we are not ungrateful or forgetful like the inhabitants of the little city and we should listen to His words (vv. 15, 16; 1 Cor. 11:24).

Prediger 10:1-20
1Tote Fliegen machen das Öl des Salbenmischers stinkend und gärend: ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre. -2Des Weisen Herz ist nach seiner Rechten, und des Toren Herz nach seiner Linken gerichtet.3Und auch wenn der Tor auf dem Wege wandelt, fehlt ihm der Verstand, und er sagt allen, er sei ein Tor.4Wenn der Zorn des Herrschers wider dich aufsteigt, so verlaß deine Stelle nicht; denn Gelassenheit verhindert große Sünden. -5Es gibt ein Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe, gleich einem Irrtum, welcher von dem Machthaber ausgeht:6Die Torheit wird in große Würden eingesetzt, und Reiche sitzen in Niedrigkeit.7Ich habe Knechte auf Rossen gesehen, und Fürsten, die wie Knechte zu Fuß gingen.8Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen; und wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.9Wer Steine bricht, kann sich daran verletzen; wer Holz spaltet, kann sich dadurch gefährden. -10Wenn das Eisen stumpf geworden ist, und er hat die Schneide nicht geschliffen, so muß er seine Kräfte mehr anstrengen; aber die Weisheit ist vorteilhaft, um etwas in Stand zu setzen. -11Wenn die Schlange beißt, ehe die Beschwörung da ist, so hat der Beschwörer keinen Nutzen.12Die Worte des Mundes eines Weisen sind Anmut, aber die Lippen eines Toren verschlingen ihn.13Der Anfang der Worte seines Mundes ist Torheit, und das Ende seiner Rede ist schlimmer Unsinn.14Und der Tor macht viele Worte: doch weiß der Mensch nicht, was sein wird; und was nach ihm sein wird, wer wird es ihm kundtun?15Die Mühe des Toren macht ihn müde, ihn, der nicht einmal nach der Stadt zu gehen weiß.16Wehe dir, Land, dessen König ein Knabe ist, und dessen Fürsten am Morgen schmausen!17Glücklich, du Land, dessen König ein Sohn der Edlen ist, und dessen Fürsten zu rechter Zeit speisen, als Männer und nicht als Schwelger! -18Durch Faulenzen senkt sich das Gebälk, und durch Lässigkeit der Hände tropft das Haus. -19Um sich zu belustigen, hält man Mahlzeiten, und Wein erheitert das Leben, und das Geld gewährt alles. -20Auch in deinen Gedanken fluche dem Könige nicht, und in deinen Schlafgemächern fluche nicht dem Reichen; denn das Gevögel des Himmels möchte die Stimme entführen, und das Geflügelte das Wort anzeigen.

Take careful note of the warning in v. 8 – "Whoso breaketh an hedge, a serpent shall bite him." God has placed protective barriers around each one of us (for example, the authority of parents or teachers). He Himself knows what is on the other side of the hedge. We sometimes imagine that there are pleasures there and that He is depriving us of them. Certainly not! What He wants us to avoid is a dangerous bite. The serpent lies in wait for us and there does not have to be a large gap to let him sneak in. A small sin, "a little folly" (v. 1), is enough to compromise the testimony of the child of God (cf. 1 Cor. 5:6), and to replace the savour of Christ with the bad odour of corruption (Gal. 6:8).

The lack of good sense among those who rule us is especially detestable (v. 5 . . .); it has consequences for all those who are their subjects in that they are either victims of it or they adopt the same fault (e.g. 2 Kings 21:9, 16). But this is no reason to speak or even to think ill of the authorities (v. 20). On the contrary, our duty as Christians is to pray for them (1 Tim. 2:1-2).

V. 12 reminds us of Christ, the wisest of all. "All . . . wondered at the gracious words which proceeded out of his mouth" (Luke 4:22).

Prediger 11:1-10
1Wirf dein Brot hin auf die Fläche der Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es finden.2Gib einen Teil an sieben, ja, sogar an acht; denn du weißt nicht, was für Unglück sich auf der Erde ereignen wird. -3Wenn die Wolken voll Regen sind, so entleeren sie sich auf die Erde; und wenn ein Baum nach Süden oder nach Norden fällt: an dem Orte, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen. -4Wer auf den Wind achtet, wird nicht säen, und wer auf die Wolken sieht, wird nicht ernten. -5Gleichwie du nicht weißt, welches der Weg des Windes ist, wie die Gebeine in dem Leibe der Schwangeren sich bilden, ebenso weißt du das Werk Gottes nicht, der alles wirkt. -6Am Morgen säe deinen Samen, und des Abends ziehe deine Hand nicht ab; denn du weißt nicht, welches gedeihen wird: ob dieses oder jenes, oder ob beides zugleich gut werden wird. -7Und süß ist das Licht, und wohltuend den Augen, die Sonne zu sehen.8Denn wenn der Mensch auch viele Jahre lebt, möge er in ihnen allen sich freuen und der Tage der Finsternis gedenken, daß ihrer viele sein werden: alles, was kommt, ist Eitelkeit.9Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend, und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit, und wandle in den Wegen deines Herzens und im Anschauen deiner Augen; doch wisse, daß um dies alles Gott dich ins Gericht bringen wird.10Und entferne den Unmut aus deinem Herzen, und tue das Übel von deinem Leibe weg; denn die Jugend und das Mannesalter sind Eitelkeit.

One would think that "the waters" would be the least appropriate place to cast bread (v. 1). But this bread is the Word of life and the waters speak to us of the world in its troubled and restless condition. It is certainly there that the Lord calls us to spread the gospel freely (v. 2), without regard to the difficulties (v. 4), without asking questions (v. 5; John 3:8) and without slackening our effort (v. 6). If we then have a tendency to take some credit upon ourselves, let us remember that it is "God who maketh all" (v. 5). V. 3 reminds us of grace, the substance of the gospel (Isa. 55:10-11). But the warning of judgment is also part of this verse. "Rejoice, O young man, in thy youth . . . walk in the ways of thine heart . . .". This is the philosophy of many careless young people. Well, the end of the sentence should make them think – "But know thou, that for all these things God will bring thee into judgment" (v. 9). Yes, God will call you to account for all your enjoyment. For whom and for what have you lived? This earth is not everything. There is a God and this God is a judge. Dear unconverted young friend, may this warning lead you to v. 1 of ch. 12.

Prediger 12:1-14
1Und gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die Tage des Übels kommen, und die Jahre herannahen, von welchen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen; -2ehe sich verfinstern die Sonne und das Licht, und der Mond und die Sterne, und die Wolken nach dem Regen wiederkehren;3an dem Tage, da die Hüter des Hauses zittern, und sich krümmen die starken Männer, und die Müllerinnen feiern, weil ihrer wenig geworden, und sich verfinstern die durch die Fenster Sehenden,4und die Türen nach der Straße geschlossen werden; indem das Geräusch der Mühle dumpf wird, und er aufsteht bei der Stimme des Vogels, und gedämpft werden alle Töchter des Gesanges.5Auch fürchten sie sich vor der Höhe, und Schrecknisse sind auf dem Wege; und der Mandelbaum steht in Blüte, und die Heuschrecke schleppt sich hin, und die Kaper ist wirkungslos. Denn der Mensch geht hin zu seinem ewigen Hause, und die Klagenden ziehen umher auf der Straße; -6ehe zerrissen wird die silberne Schnur, und zerschlagen die goldene Schale, und zerbrochen der Eimer am Quell, und zerschlagen die Schöpfwelle an der Zisterne;7und der Staub zur Erde zurückkehrt, so wie er gewesen, und der Geist zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.8Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; alles ist Eitelkeit!9Und überdem, daß der Prediger weise war, lehrte er noch das Volk Erkenntnis und erwog und forschte, verfaßte viele Sprüche.10Der Prediger suchte angenehme Worte zu finden; und das Geschriebene ist richtig, Worte der Wahrheit.11Die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln, und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche; sie sind gegeben von einem Hirten.12Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.13Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch.14Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen.

"Remember now thy Creator in the days of thy youth" (v. 1). This is the best time to turn to the Lord and to dedicate the whole of our abilities to His service. With age, strength declines and the heart tends to harden. Old age and death are brought to mind in the allegories in vv. 2-7. Thus we come to the end of this book, an end sadly identical with its beginning (v. 8; cf. Ecc. 1:2). How thankful we should be to the Lord that the book of Ecclesiastes only presents one side of the truth! Today we can add the revelation of God as Saviour to that of God as Judge in v. 14. That is why, no less than any other part, this portion of Scripture should not be taken out of its context in the divine Word. The different books of the Bible have been given by one Shepherd, all dictated by the same Spirit (v. 11). All these words, whether they be "goads" or "nails", should be allowed to sink into our consciences to make them sensitive to salvation. Unlike the books of men, the Word of God will never weary us if we study it with prayer (v. 12). It will teach us what is "the whole duty of man": to fear God and to keep His commandments. All the rest is but vanity.

Hohelied 1:1-17
1Das Lied der Lieder, von Salomo.2Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes, denn deine Liebe ist besser als Wein.3Lieblich an Geruch sind deine Salben, ein ausgegossenes Salböl ist dein Name; darum lieben dich die Jungfrauen.4Ziehe mich: wir werden dir nachlaufen. Der König hat mich in seine Gemächer geführt: wir wollen frohlocken und deiner uns freuen, wollen deine Liebe preisen mehr als Wein! Sie lieben dich in Aufrichtigkeit.5Ich bin schwarz, aber anmutig, Töchter Jerusalems, wie die Zelte Kedars, wie die Zeltbehänge Salomos.6Sehet mich nicht an, weil ich schwärzlich bin, weil die Sonne mich verbrannt hat; meiner Mutter Söhne zürnten mir, bestellten mich zur Hüterin der Weinberge; meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet. -7Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo weidest du, wo lässest du lagern am Mittag? Denn warum sollte ich wie eine Verschleierte sein bei den Herden deiner Genossen? -8Wenn du es nicht weißt, du Schönste unter den Frauen, so geh hinaus, den Spuren der Herde nach und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten.9Einem Rosse an des Pharao Prachtwagen vergleiche ich dich, meine Freundin.10Anmutig sind deine Wangen in den Kettchen, dein Hals in den Schnüren.11Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit Punkten von Silber. -12Während der König an seiner Tafel war, gab meine Narde ihren Duft.13Mein Geliebter ist mir ein Bündel Myrrhe, das zwischen meinen Brüsten ruht.14Eine Zypertraube ist mir mein Geliebter, in den Weinbergen von Engedi. -15Siehe, du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön, deine Augen sind Tauben. -16Siehe, du bist schön, mein Geliebter, ja, holdselig; ja, unser Lager ist frisches Grün.17Die Balken unserer Behausung sind Zedern, unser Getäfel Zypressen.

Let us ask the Lord to keep us from any unholy thoughts before we begin this book.

Ecclesiastes taught us that the world cannot fill the emptiness in the human heart. The Song of Solomon presents to us the only thing which can fill this void – divine love. We should state clearly that this book speaks first of all in type of the future relationship of the King, Christ, with Israel, his earthly Bride. When His reign begins, the affections of this people will be revived and will at last answer to those of the true Solomon – Christ. But we must take special note in our reading of what can be applied in a practical way to the present needs of the Christian. For love is the vital bond which unites each redeemed one with his Saviour. From Him to us that love is infinite and unchanging; from us to Him it is so feeble and inconsistent. Let us ask Him to draw us so that we are able to run after Him (v. 4).

Vv. 5 and 6 are a confession of a guilty past. The person who is speaking here knows well that, if she is pleasing, it is not on account of her own merits (read Eph. 1:6 end). Now she seeks the presence of the Shepherd (vv. 7, 8) and the King (v. 12). She loves Him; He is continually in her heart like a bundle of fragrant myrrh, permeating her garments and going with her everywhere (v. 13; 2 Cor. 2:14-16).

Hohelied 2:1-17
1Ich bin eine Narzisse Sarons, eine Lilie der Täler. -2Wie eine Lilie inmitten der Dornen, so ist meine Freundin inmitten der Töchter. -3Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter inmitten der Söhne; ich habe mich mit Wonne in seinen Schatten gesetzt, und seine Frucht ist meinem Gaumen süß.4Er hat mich in das Haus des Weines geführt, und sein Panier über mir ist die Liebe.5Stärket mich mit Traubenkuchen, erquicket mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe! -6Seine Linke ist unter meinem Haupte, und seine Rechte umfaßt mich.7Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hindinnen des Feldes, daß ihr nicht wecket noch aufwecket die Liebe, bis es ihr gefällt!8Horch! mein Geliebter! Siehe, da kommt er, springend über die Berge, hüpfend über die Hügel.9Mein Geliebter gleicht einer Gazelle, oder einem Jungen der Hirsche. Siehe, da steht er hinter unserer Mauer, schaut durch die Fenster, blickt durch die Gitter.10Mein Geliebter hob an und sprach zu mir: Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!11Denn siehe, der Winter ist vorbei, der Regen ist vorüber, er ist dahin.12Die Blumen erscheinen im Lande, die Zeit des Gesanges ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube läßt sich hören in unserem Lande.13Der Feigenbaum rötet seine Feigen, und die Weinstöcke sind in der Blüte, geben Duft. Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!14Meine Taube im Geklüft der Felsen, im Versteck der Felswände, laß mich deine Gestalt sehen, laß mich deine Stimme hören; denn deine Stimme ist süß und deine Gestalt anmutig. -15Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, welche die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge sind in der Blüte!16Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. -17Bis der Tag sich kühlt und die Schatten fliehen, wende dich, sei, mein Geliebter, gleich einer Gazelle oder einem Jungen der Hirsche auf den zerklüfteten Bergen!

It is by its fruits that an apple tree can be distinguished from the trees of the wood (v. 3). Among men, only Christ produced this fruit for God, fruit whose sweetness His redeemed people can taste today (v. 5; Num. 18:13). We are called to feed ourselves by listening to His Word, like Mary at the feet of her Lord.

"His banner over me was love" (v. 4). As Christ's soldiers we should follow our commander not because we have to but because we are drawn to Him.

The Bible closes with His promise, "Behold, I come quickly" (Rev. 22:7, 12, 20). What an echo these words find in the hearts of those who love Him! "The voice of my beloved! Behold, he cometh" (v. 8). "Until the day break," let us be like the fearful dove which hides in the clefts of the rock to shelter from defilement and danger (vv. 14, 17). And let us distrust the little foxes which spoil the vines when they are in flower (v. 15). As they get bigger, these little foxes become more and more powerful (Rom. 6:14). Moreover with the flowers spoiled, all promise of fruit is gone. Today we should not tolerate some little act of cheating, some sin which appears insignificant, which will later dominate us and deprive the Lord of the fruit which belongs to Him.

Hohelied 3:1-11
1Auf meinem Lager in den Nächten suchte ich, den meine Seele liebt: ich suchte ihn und fand ihn nicht.2Ich will doch aufstehen und in der Stadt umhergehen, auf den Straßen und auf den Plätzen, will suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.3Es fanden mich die Wächter, die in der Stadt umhergehen: Habt ihr den gesehen, den meine Seele liebt?4Kaum war ich an ihnen vorüber, da fand ich, den meine Seele liebt. Ich ergriff ihn und ließ ihn nicht, bis ich ihn gebracht hatte in das Haus meiner Mutter und in das Gemach meiner Gebärerin.5Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hindinnen des Feldes, daß ihr nicht wecket noch aufwecket die Liebe, bis es ihr gefällt!6Wer ist die, die da heraufkommt von der Wüste her wie Rauchsäulen, durchduftet von Myrrhe und Weihrauch, von allerlei Gewürzpulver des Krämers?7Siehe da, Salomos Tragbett: Sechzig Helden rings um dasselbe her von den Helden Israels.8Sie alle führen das Schwert, sind geübt im Kriege; ein jeder hat sein Schwert an seiner Hüfte, zum Schutz vor dem Schrecken in den Nächten. -9Der König Salomo hat sich ein Prachtbett gemacht von dem Holze des Libanon.10Seine Säulen hat er von Silber gemacht, seine Lehne von Gold, seinen Sitz von Purpur; das Innere ist kunstvoll gestickt, aus Liebe, von den Töchtern Jerusalems.11Kommet heraus, Töchter Zions, und betrachtet den König Salomo in der Krone, mit welcher seine Mutter ihn gekrönt hat am Tage seiner Vermählung und am Tage der Freude seines Herzens!

We should not be surprised if we have trouble finding the presence of the Lord when we are in bed (v. 1: a picture of laziness) or, at the opposite extreme, in the midst of the noise of the city (v. 2). On the other hand, we shall always be able to meet the One whom our soul loves (cf. v. 4) on our knees while quietly meditating in our own room. May there be nothing there to distract us or to destroy our communion with Him (v. 5).

A perfume can rise up to God even in the wilderness – picture of an arid world (v. 6). The Lord Jesus walked in this same world and His entire life was a sweet-smelling savour to the Father. Myrrh speaks of His sufferings (from the cradle to the tomb; Matt. 2:11; John 19:39); incense, of all His different moral perfections. Finally, "all powders of the merchant" suggest those daily experiences in which God was glorified. It is this perfume of the Lord Jesus which we also are called to send up to God.

The end of the wilderness will soon come for Israel as for the Church (v. 6; cf. Num. 21:19-20 JND trans.). The true Solomon will have everything prepared for His millennial rest (vv. 7-10). He will be decked with His crown and this will be the day of the gladness of His heart (v. 11; Ps. 132:18).

Hohelied 4:1-16; Hohelied 5:1
1Siehe, du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön: Deine Augen sind Tauben hinter deinem Schleier. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die an den Abhängen des Gebirges Gilead lagern.2Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme heraufkommen, welche allzumal Zwillinge gebären, und keines unter ihnen ist unfruchtbar.3Deine Lippen sind wie eine Karmesinschnur, und dein Mund ist zierlich. Wie ein Schnittstück einer Granate ist deine Schläfe hinter deinem Schleier.4Dein Hals ist wie der Turm Davids, der in Terrassen gebaut ist: tausend Schilde hängen daran, alle Schilde der Helden.5Deine beiden Brüste sind wie ein Zwillingspaar junger Gazellen, die unter den Lilien weiden. -6Bis der Tag sich kühlt und die Schatten fliehen, will ich zum Myrrhenberge hingehen und zum Weihrauchhügel. -7Ganz schön bist du, meine Freundin, und kein Makel ist an dir.8Mit mir vom Libanon herab, meine Braut, mit mir vom Libanon sollst du kommen; vom Gipfel des Amana herab sollst du schauen, vom Gipfel des Senir und Hermon, von den Lagerstätten der Löwen, von den Bergen der Panther.9Du hast mir das Herz geraubt, meine Schwester, meine Braut; du hast mir das Herz geraubt mit einem deiner Blicke, mit einer Kette von deinem Halsschmuck.10Wie schön ist deine Liebe, meine Schwester, meine Braut; wieviel besser ist deine Liebe als Wein, und der Duft deiner Salben als alle Gewürze! Honigseim träufeln deine Lippen, meine Braut;11Honig und Milch ist unter deiner Zunge, und der Duft deiner Gewänder wie der Duft des Libanon.12Ein verschlossener Garten ist meine Schwester, meine Braut, ein verschlossener Born, eine versiegelte Quelle.13Was dir entsproßt, ist ein Lustgarten von Granaten nebst edlen Früchten, Zyperblumen nebst Narden; Narde und Safran.14Würzrohr und Zimt, nebst allerlei Weihrauchgehölz, Myrrhe und Aloe nebst allen vortrefflichsten Gewürzen;15eine Gartenquelle, ein Brunnen lebendigen Wassers, und Bäche, die vom Libanon fließen. -16Wache auf, Nordwind, und komm, Südwind: durchwehe meinen Garten, laß träufeln seine Wohlgerüche! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse die ihm köstliche Frucht. -
1Ich bin in meinen Garten gekommen, meine Schwester, meine Braut, habe meine Myrrhe gepflückt samt meinem Balsam, habe meine Wabe gegessen samt meinem Honig, meinen Wein getrunken samt meiner Milch. Esset, Freunde; trinket und berauschet euch, Geliebte!

While the Lord looks with rapture on the beauty of His Bride, where is she looking? Too often we allow ourselves to be dazzled by the glittering and exciting attractions of the world (Lebanon)! Oblivious as we are, we do not notice the "lions' dens" or the cunning leopards (v. 8). But the Lord sees the dangers to which we are exposed in this fascinating environment and gently seeks to lead us away from them. "Come with me from Lebanon" (v. 8). We should be drawn away more by love for Him than by the fear of danger. "My sister, my spouse": these words are a tender reminder of our bonds with Him. The Lord has exclusive rights over the soul which He loves. It is a "sealed" fountain from which only He has the right to drink, an "inclosed" garden where nothing foreign must be introduced and whose flowers, fruit and perfumes are kept for Him alone. But from time to time He has to send the wind of testing or the southerly breeze so "that the spices thereof may flow out" (v. 16). In this way, love for Him is reawakened, His presence will be desired and He Himself in response to this invitation will take pleasure in gathering, tasting and partaking of what our feeble love has prepared for Him (5:1).

Hohelied 5:2-16
2Ich schlief, aber mein Herz wachte. Horch! Mein Geliebter! Er klopft: Tue mir auf, meine Schwester, meine Freundin, meine Taube, meine Vollkommene! Denn mein Haupt ist voll Tau, meine Locken voll Tropfen der Nacht. -3Ich habe mein Kleid ausgezogen, wie sollte ich es wieder anziehen? Ich habe meine Füße gewaschen, wie sollte ich sie wieder beschmutzen? -4Mein Geliebter streckte seine Hand durch die Öffnung, und mein Inneres ward seinetwegen erregt.5Ich stand auf, um meinem Geliebten zu öffnen, und meine Hände troffen von Myrrhe und meine Finger von fließender Myrrhe an dem Griffe des Riegels.6Ich öffnete meinem Geliebten; aber mein Geliebter hatte sich umgewandt, war weitergegangen. Ich war außer mir, während er redete. Ich suchte ihn und fand ihn nicht; ich rief ihn und er antwortete mir nicht.7Es fanden mich die Wächter, die in der Stadt umhergehen: sie schlugen mich, verwundeten mich; die Wächter der Mauern nahmen mir meinen Schleier weg.8Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, wenn ihr meinen Geliebten findet, was sollt ihr ihm berichten? Daß ich krank bin vor Liebe. -9Was ist dein Geliebter vor einem anderen Geliebten, du Schönste unter den Frauen? Was ist dein Geliebter vor einem anderen Geliebten, daß du uns also beschwörst? -10Mein Geliebter ist weiß und rot, ausgezeichnet vor Zehntausenden.11Sein Haupt ist gediegenes, feines Gold, seine Locken sind herabwallend, schwarz wie der Rabe;12seine Augen wie Tauben an Wasserbächen, badend in Milch, eingefaßte Steine;13seine Wangen wie Beete von Würzkraut, Anhöhen von duftenden Pflanzen; seine Lippen Lilien, träufelnd von fließender Myrrhe;14seine Hände goldene Rollen, mit Topasen besetzt; sein Leib ein Kunstwerk von Elfenbein, bedeckt mit Saphiren;15seine Schenkel Säulen von weißem Marmor, gegründet auf Untersätze von feinem Golde; seine Gestalt wie der Libanon, auserlesen wie die Zedern;16sein Gaumen ist lauter Süßigkeit, und alles an ihm ist lieblich. Das ist mein Geliebter, und das mein Freund, ihr Töchter Jerusalems! -

How many times we can recognize ourselves in the selfishness and unpardonable carelessness of the beloved young woman. The Lord Jesus knocks at our heart's door. But spiritual lukewarmness, love of ease and negligence in judging ourselves make us find many an excuse for not listening to the voice of His Spirit. With sadness the Lord goes away (v. 6). Let us show the ardour of this young Bride to regain our communion with Him. She cannot find terms which are strong enough or comparisons which are eloquent enough to describe the one she loves. Dear friends, what do we have to say if someone asks us about the Lord Jesus? (cf. Matt. 16:15-16). Do we love Him above all else? (v. 9). Can we speak of His love and His power, of His abasement and His obedience even to the death of the cross? Would we have anything to say about His grace and wisdom, about the perfection of His life here and His service? "There is no beauty that we should desire him", said Israel through the prophet (Isa. 53:2). But the beauty of the Messiah's moral glories (hidden to the unbelieving people) causes the Bride to cry out, "He is altogether lovely." Is this Person truly the object of all our desires?

Hohelied 6:1-13
1Wohin ist dein Geliebter gegangen, du Schönste unter den Frauen? wohin hat dein Geliebter sich gewendet? Und wir wollen ihn mit dir suchen. -2Mein Geliebter ist in seinen Garten hinabgegangen, zu den Würzkrautbeeten, um in den Gärten zu weiden und Lilien zu pflücken.3Ich bin meines Geliebten; und mein Geliebter ist mein, der unter den Lilien weidet.4Du bist schön, meine Freundin, wie Tirza, lieblich wie Jerusalem, furchtbar wie Kriegsscharen.5Wende deine Augen von mir ab, denn sie überwältigen mich. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die an den Abhängen des Gilead lagern;6deine Zähne sind wie eine Herde Mutterschafe, die aus der Schwemme heraufkommen, welche allzumal Zwillinge gebären, und keines unter ihnen ist unfruchtbar;7wie ein Schnittstück einer Granate ist deine Schläfe hinter deinem Schleier.8Sechzig sind der Königinnen und achtzig der Kebsweiber, und Jungfrauen ohne Zahl.9Eine ist meine Taube, meine Vollkommene; sie ist die einzige ihrer Mutter, sie ist die Auserkorene ihrer Gebärerin. Töchter sahen sie und priesen sie glücklich, Königinnen und Kebsweiber, und sie rühmten sie.10Wer ist sie, die da hervorglänzt wie die Morgenröte, schön wie der Mond, rein wie die Sonne, furchtbar wie Kriegsscharen? -11In den Nußgarten ging ich hinab, um die jungen Triebe des Tales zu besehen, um zu sehen, ob der Weinstock ausgeschlagen wäre, ob die Granaten blühten.12Unbewußt setzte mich meine Seele auf den Prachtwagen meines willigen Volkes. -13Kehre um, kehre um, Sulamith; kehre um, kehre um, daß wir dich anschauen! Was möget ihr an der Sulamith schauen? Wie den Reigen von Machanaim.

The passionate description which the Shulamite was able to give of her beloved leads others to seek him. This should be the result of our witness. Those around us should not be in any way mistaken as to where we stand. Only testimony flowing from the abundance of our hearts will lead them to the Lord Jesus. The "daughters of Jerusalem" have so far only heard about the beauty of the Bridegroom but the Bride's splendour is already visible to them. She is the "fairest among women" (vv. 1, 13). The moral beauty of the Assembly (the Church) the reflection of the beauty of the Lord Jesus, will prepare unconverted people to receive the Gospel.

But above all, this beauty is appreciated by the Lord (v. 4). He also has His eyes on the one whom He loved even to death. And what does He see in her? – the perfections with which He Himself has clothed her (cf. Ezek. 16:7-14). He can even call her "my undefiled" (v. 9), having forgiven her indifference and remembering only one thing – she is not ashamed of Him and has publicly confessed His Name. In His turn He acknowledges her as His own before God (Matt. 10:32). We think of the soon-coming day when the divine Bridegroom will present His Church to Himself, without spot, wrinkle or any such thing, holy and without blemish for all eternity (Eph. 5:27; Eph. 1:4).

Hohelied 7:1-13
1Wie schön sind deine Tritte in den Schuhen, Fürstentochter! Die Biegungen deiner Hüften sind wie ein Halsgeschmeide, ein Werk von Künstlerhand.2Dein Nabel ist eine runde Schale, in welcher der Mischwein nicht mangelt; dein Leib ein Weizenhaufen, umzäunt mit Lilien.3Deine beiden Brüste sind wie ein Zwillingspaar junger Gazellen.4Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein; deine Augen wie die Teiche zu Hesbon am Tore der volkreichen Stadt; deine Nase wie der Libanonturm, der nach Damaskus hinschaut.5Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel, und das herabwallende Haar deines Hauptes wie Purpur: ein König ist gefesselt durch deine Locken!6Wie schön bist du, und wie lieblich bist du, o Liebe, unter den Wonnen!7Dieser dein Wuchs gleicht der Palme, und deine Brüste den Trauben.8Ich sprach: Ich will die Palme ersteigen, will ihre Zweige erfassen; und deine Brüste sollen mir sein wie Trauben des Weinstocks, und der Duft deiner Nase wie Äpfel,9und dein Gaumen wie der beste Wein, ...der meinem Geliebten sanft hinuntergleitet, der über die Lippen der Schlummernden schleicht.10Ich bin meines Geliebten und nach mir ist sein Verlangen.11Komm, mein Geliebter, laß uns aufs Feld hinausgehen, in den Dörfern übernachten.12Wir wollen uns früh aufmachen nach den Weinbergen, wollen sehen, ob der Weinstock ausgeschlagen ist, die Weinblüte sich geöffnet hat, ob die Granaten blühen; dort will ich dir meine Liebe geben.13Die Liebesäpfel duften, und über unseren Türen sind allerlei edle Früchte, neue und alte, die ich, mein Geliebter, dir aufbewahrt habe.

Psalm 45 declares to the earthly Bride, "So shall the king greatly desire thy beauty: for he is thy Lord; and worship thou him." The Song of Solomon contains in some way the reply to this invitation. "I am my beloved's," says the King's companion (v.10). She is aware of the bonds which unite her with Him – He is her Lord (is He yours?). She boasts, not in her position as queen, but in the love of her Bridegroom. It is not only her beauty (described in vv. 1-9) which the King desires. She declares confidently, "His desire is toward me." It could be said that this is the highest note of the Song of Solomon and at the same time the most humble. Being certain that the Lord loves us is not pretentious, since this love is not based in any way on our merit. The soul is established in grace. We hope that each one of our readers has this assurance of being loved personally by the Lord Jesus.

The vine of Israel has been fruitless for so long but at last buds and flowers will appear, promise of a magnificent harvest (v. 12). Each redeemed one is called now to worship God through Jesus Christ by offering these precious fruits of praise kept for the Beloved (v. 13; Heb. 13:15; Deut. 26).

Hohelied 8:1-14
1O wärest du mir gleich einem Bruder, der die Brüste meiner Mutter gesogen! Fände ich dich draußen, ich wollte dich küssen; und man würde mich nicht verachten.2Ich würde dich führen, dich hineinbringen in meiner Mutter Haus, du würdest mich belehren; ich würde dich tränken mit Würzwein, mit dem Moste meiner Granaten. -3Seine Linke sei unter meinem Haupte, und seine Rechte umfasse mich.4Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, daß ihr nicht wecket noch aufwecket die Liebe, bis es ihr gefällt!5Wer ist sie, die da heraufkommt von der Wüste her, sich lehnend auf ihren Geliebten? Unter dem Apfelbaume habe ich dich geweckt. Dort hat mit dir Wehen gehabt deine Mutter, dort hat Wehen gehabt, die dich geboren. -6Lege mich wie einen Siegelring an dein Herz, wie einen Siegelring an deinen Arm! Denn die Liebe ist gewaltsam wie der Tod, hart wie der Scheol ihr Eifer; ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme Jahs.7Große Wasser vermögen nicht die Liebe auszulöschen, und Ströme überfluten sie nicht. Wenn ein Mann allen Reichtum seines Hauses um die Liebe geben wollte, man würde ihn nur verachten.8Wir haben eine Schwester, eine kleine, die noch keine Brüste hat; was sollen wir mit unserer Schwester tun an dem Tage, da man um sie werben wird?9Wenn sie eine Mauer ist, so wollen wir eine Zinne von Silber darauf bauen; und wenn sie eine Tür ist, so wollen wir sie mit einem Zedernbrett verschließen.10Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme; da wurde ich in seinen Augen wie eine, die Frieden findet.11Salomo hatte einen Weinberg zu Baal-Hamon; er übergab den Weinberg den Hütern: ein jeder sollte für seine Frucht tausend Silbersekel bringen.12Mein eigener Weinberg ist vor mir; die tausend sind dein, Salomo, und zweihundert seien den Hütern seiner Frucht.13Bewohnerin der Gärten, die Genossen horchen auf deine Stimme; laß sie mich hören!14Enteile, mein Geliebter, und sei gleich einer Gazelle oder einem Jungen der Hirsche auf den duftenden Bergen!

The affections of the Jewish Bride, after all the purifying testing, lack the happy serenity of the affections of the Church today. The Church already enjoys a firmly established relationship with Christ. Praise the Lord, there is no longer any "if" for us, nor are there conditional verbs (vv. 1, 2). Our names are graven "as a seal" on the shoulders and on the heart of our great High Priest (v. 6; Ex. 28:11-12, 29). We are partakers of this perfect love which casts out all fear (1 John 4:18). It is at the cross that we have come to know this love in its supreme expression. This love was greater than our sin and stronger than His punishment — death. Even the terrible waters of judgment could not quench this love in the heart of the blessed Saviour (v. 7; Ps. 42:7).

We can recognize in the "little sister" the ten tribes who will only come to their full moral and spiritual development after Judah (v. 8). Peace will reign then (v. 10) and the whole vine of Israel will bear its fruit (vv. 11, 12). The true Solomon will receive both recognition and praise (v. 13). But today it is our voices, the voices of our hearts, which the Saviour wants to hear. Through the Spirit, the Bride's response is: "Even so, come, Lord Jesus" (v. 14; Rev. 22:17, 20).

Daniel 1:1-8
1Im dritten Jahre der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.2Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, und einen Teil der Geräte des Hauses Gottes; und er brachte sie in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes: die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.3Und der König befahl dem Aschpenas, dem Obersten seiner Kämmerer, daß er von den Kindern Israel, sowohl von dem königlichen Samen als auch von den Vornehmen, Jünglinge brächte,4an welchen keinerlei Fehl wäre, und schön von Ansehen und unterwiesen in aller Weisheit und kenntnisreich und mit Einsicht begabt, und welche tüchtig wären, im Palaste des Königs zu stehen; und daß man sie die Schriften und die Sprache der Chaldäer lehre.5Und der König verordnete ihnen ein Tagtägliches von der Tafelkost des Königs und von dem Weine, den er trank, und daß man sie drei Jahre lang erzöge; und am Ende derselben sollten sie vor dem König stehen.6Und es waren unter ihnen, von den Kindern Juda: Daniel, Hananja, Misael und Asarja.7Und der Oberste der Kämmerer gab ihnen Namen; und er nannte Daniel Beltsazar, und Hananja Sadrach, und Misael Mesach, und Asarja Abednego.8Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Weine, den er trank, zu verunreinigen; und er erbat sich von dem Obersten der Kämmerer, daß er sich nicht verunreinigen müsse.

Daniel stands out from the other prophets. His book deals with the times of the Gentiles (Luke 21:24), that is to say with the very long period stretching from the carrying away to Babylon to the future re-establishment of the nation of Israel under the reign of Christ. But this man of God also speaks to us by his example. What lessons we shall be able to learn from him!

The very first lesson is this firm purpose in his heart that he would not defile himself (v. 8). As a young foreigner brought to the court of the heathen monarch, he could have found many excuses for conforming to the royal diet (contrary to the requirements of the Law). What remained of the Jewish worship, now that many of the vessels of the ruined Temple had been brought to Babylon? (v. 2). Was he not himself a captive, the recipient of a particular favour which he would be despising if he refused the royal dishes? Would he not be drawing dangerous attention to himself and to his friends? But for this man of faith, neither his personal difficulties, nor the hostile environment, nor the destruction of the Jewish worship could detract in any way from the authority of the Word of his God. Dear friends, does this Word have the same value for us? Then let us be careful as these young men to remove from our "diet" everything that would defile our body and our spirit (2 Cor. 7:1).

Daniel 1:9-21
9Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem Obersten der Kämmerer.10Und der Oberste der Kämmerer sprach zu Daniel: Ich fürchte meinen Herrn, den König, der eure Speise und euer Getränk verordnet hat; denn warum sollte er sehen, daß eure Angesichter verfallener wären als die der Jünglinge eures Alters, so daß ihr meinen Kopf beim König verwirktet?11Und Daniel sprach zu dem Aufseher, welchen der Oberste der Kämmerer über Daniel, Hananja, Misael und Asarja bestellt hatte:12Versuche es doch mit deinen Knechten zehn Tage, und man gebe uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken;13und dann mögen unser Aussehen und das Aussehen der Jünglinge, welche die Tafelkost des Königs essen, von dir geprüft werden; und tue mit deinen Knechten nach dem, was du sehen wirst.14Und er hörte auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage mit ihnen.15Und am Ende der zehn Tage zeigte sich ihr Aussehen besser und völliger an Fleisch als dasjenige aller Jünglinge, welche die Tafelkost des Königs aßen.16Da tat der Aufseher ihre Tafelkost und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse.17Und diesen vier Jünglingen, ihnen gab Gott Kenntnis und Einsicht in aller Schrift und Weisheit; und Daniel hatte Verständnis für alle Gesichte und Träume.18Und am Ende der Tage, nach welchen der König sie zu bringen befohlen hatte, brachte sie der Oberste der Kämmerer vor Nebukadnezar.19Und der König redete mit ihnen; und unter ihnen allen wurde keiner gefunden wie Daniel, Hananja, Misael und Asarja; und sie standen vor dem König.20Und in allen Sachen einsichtsvoller Weisheit, welche der König von ihnen erfragte, fand er sie zehnmal allen Schriftgelehrten und Beschwörern überlegen, die in seinem ganzen Königreiche waren. -21Und Daniel blieb bis zum ersten Jahre des Königs Kores.

If we want to be faithful, we can always count on the Lord's help. He is master of our circumstances and, when we have taken a courageous stand for Him, for the sake of His glory He will not permit us to be put to shame before the world. "Them that honour me I will honour", is His promise (1 Sam. 2:30). God intervenes here in two ways on the behalf of Daniel and his companions. In the first place, He disposes the heart of Ashpenaz favourably towards them (cf. the story of Joseph in Gen. 39:21), Then He enables the physical condition of the four young men to vindicate their special diet. On the spiritual plane, some young Christians may find themselves in their studies in a similar situation to that of Daniel and his three friends. From the human point of view, the fact of refraining from certain sources of instruction and of culture, viewed as quite indispensable, could place them in a disadvantageous position in relation to their friends. If they renounce these in faith, divine blessing is assured for them. Such was the case for these four students who passed their examination with honours. They will be faithful witnesses for God presently, whereas we shall hear nothing further of the other young men (Ps. 119:98, 100).

Daniel 2:1-16
1Und im zweiten Jahre der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Träume, und sein Geist wurde beunruhigt, und sein Schlaf war für ihn dahin.2Und der König befahl, daß man die Schriftgelehrten und die Beschwörer und die Zauberer und die Chaldäer rufen sollte, um dem König seine Träume kundzutun; und sie kamen und traten vor den König.3Und der König sprach zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und mein Geist ist beunruhigt, um den Traum zu wissen.4Und die Chaldäer sprachen zu dem König auf aramäisch: O König, lebe ewiglich! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung anzeigen.5Der König antwortete und sprach zu den Chaldäern: Die Sache ist von mir fest beschlossen: wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht kundtut, so sollt ihr in Stücke zerhauen, und eure Häuser sollen zu Kotstätten gemacht werden;6wenn ihr aber den Traum und seine Deutung anzeiget, so sollt ihr Geschenke und Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum zeiget mir den Traum und seine Deutung an.7Sie antworteten zum zweiten Male und sprachen: Der König sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung anzeigen.8Der König antwortete und sprach: Ich weiß zuverlässig, daß ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr sehet, daß die Sache von mir fest beschlossen ist,9daß, wenn ihr mir den Traum nicht kundtut, es bei eurem Urteil verbleibt; denn ihr habt euch verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeit sich ändere. Darum saget mir den Traum, und ich werde wissen, daß ihr mir seine Deutung anzeigen könnt.10Die Chaldäer antworteten vor dem König und sprachen: Kein Mensch ist auf dem Erdboden, der die Sache des Königs anzeigen könnte; weil kein großer und mächtiger König jemals eine Sache wie diese von irgend einem Schriftgelehrten oder Zauberer oder Chaldäer verlangt hat.11Denn die Sache, welche der König verlangt, ist schwer; und es gibt keinen anderen, der sie vor dem König anzeigen könnte, als nur die Götter, deren Wohnung nicht bei dem Fleische ist.12Dieserhalb ward der König zornig und ergrimmte sehr, und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen.13Und der Befehl ging aus, und die Weisen wurden getötet; und man suchte Daniel und seine Genossen, um sie zu töten.14Da erwiderte Daniel mit Verstand und Einsicht dem Arioch, dem Obersten der Leibwache des Königs, welcher ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu töten;15er antwortete und sprach zu Arioch, dem Oberbeamten des Königs: Warum der strenge Befehl vom König? Da tat Arioch die Sache dem Daniel kund.16Und Daniel ging hinein und erbat sich von dem König, daß er ihm eine Frist gewähren möge, um dem König die Deutung anzuzeigen.

How many similarities there are between the times of Daniel and of Joseph! God speaks to Nebuchadnezzar, as once He did to Pharaoh, by means of prophetic dreams (Gen. 41). The interpreter He has prepared to explain them is in each case a young captive from the nation of Israel. It is because he kept himself from all defilement (cf. Gen. 39) that Daniel was chosen to reveal God's secrets. Dear young friends, do not forget this: it is only to the extent that you keep yourselves pure from the world that the Lord will be pleased to teach you and to use you.

We notice how Daniel remains in the background until it has been made fully evident that men are naturally incapable of understanding God's thoughts. The Chaldeans themselves affirm, "There is not a man upon the earth that can shew the king's matter . . . except the gods . . ." (vv. 10, 11; Dan. 5:11). They can only demonstrate their ignorance, as once the magicians of Egypt did (Ex. 8:19). The conclusion reached by the Chaldeans should have humiliated and confounded the proud monarch! On the contrary, he flies into a rage and orders all the wise men to be killed. By contrast, v. 14 emphasises the prudence and good sense of Daniel. He asks for time to lay this whole matter before God.

Daniel 2:17-30
17Hierauf ging Daniel in sein Haus; und er tat die Sache seinen Genossen Hananja, Misael und Asarja kund,18auf daß sie von dem Gott des Himmels Barmherzigkeit erbitten möchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Genossen mit den übrigen Weisen von Babel umkämen.19Hierauf wurde dem Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels.20Daniel hob an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein.21Und er ändert Zeiten und Zeitpunkte, setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Verstand den Verständigen;22er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.23Dich, Gott meiner Väter, lobe und rühme ich, daß du mir Weisheit und Kraft gegeben, und mir jetzt kundgetan hast, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Königs kundgetan.24Dieserhalb ging Daniel zu Arioch hinein, welchen der König bestellt hatte, die Weisen von Babel umzubringen; er ging hin und sprach zu ihm also: Bringe die Weisen von Babel nicht um; führe mich vor den König, und ich werde dem König die Deutung anzeigen.25Da führte Arioch eilends den Daniel vor den König, und sprach zu ihm also: Ich habe einen Mann unter den Weggeführten von Juda gefunden, welcher dem König die Deutung kundtun wird.26Der König hob an und sprach zu Daniel, dessen Name Beltsazar war: Bist du imstande, den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung mir kundzutun?27Daniel antwortete vor dem König und sprach: Das Geheimnis, welches der König verlangt, können Weise, Beschwörer, Schriftgelehrte und Wahrsager dem König nicht anzeigen.28Aber es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart; und er hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum und die Gesichte deines Hauptes auf deinem Lager waren diese:29Dir, o König, stiegen auf deinem Lager Gedanken auf, was nach diesem geschehen werde; und der, welcher die Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird.30Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden wäre, dieses Geheimnis geoffenbart worden, sondern deshalb, damit man dem König die Deutung kundtue und du deines Herzens Gedanken erfahrest.

Notice the sequence of events: "Then" Daniel prays with his friends (vv. 17, 18) . . . "Then was the secret revealed unto Daniel . . . Then Daniel blessed the God of heaven" (v. 19). To make known our requests to God is our first duty "in every thing" (Phil. 4:6). But Daniel also informs his three friends so that they may join their supplications with his own. What a privilege to share a difficulty with Christian friends and together to present it to the Lord! And how effective it is, for by this means we bring ourselves within the blessing of His specific promise (Matt. 18:19).

God cannot remain deaf to the prayers of these men who fear Him. He reveals the secret to His servant (Ps. 25:14). Another man might well have run straight to the king, but for Daniel one thing is more urgent: to thank his God and to worship Him (cf. Gen. 24:26). Then only does he have himself brought before Nebuchadnezzar. We see shining out once more one of the beautiful features of this man of God: his humility. Like Joseph (Gen. 41:16), Daniel takes no credit for himself, so as to attribute all the glory to God alone (v. 30; Dan. 1:17; Ezek. 28:3). Dear fellow believers, when the Lord has been pleased to use us in any service, may we keep ourselves in the background so as to give Him all the credit and all the fruit.

Daniel 2:31-49
31Du, o König, sahst: und siehe, ein großes Bild; dieses Bild war gewaltig, und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich.32Dieses Bild, sein Haupt war von feinem Golde; seine Brust und seine Arme von Silber; sein Bauch und seine Lenden von Erz; seine Schenkel von Eisen;33seine Füße teils von Eisen und teils von Ton.34du schautest, bis ein Stein sich losriß ohne Hände, und das Bild an seine Füße von Eisen und Ton schlug und sie zermalmte.35Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, das Erz, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu der Sommertennen; und der Wind führte sie hinweg, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und der Stein, der das Bild geschlagen hatte, wurde zu einem großen Berge und füllte die ganze Erde.36Das ist der Traum; und seine Deutung wollen wir vor dem König ansagen:37Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht und die Gewalt und die Ehre gegeben hat;38und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt, du bist das Haupt von Gold.39Und nach dir wird ein anderes Königreich aufstehen, niedriger als du; und ein anderes, drittes Königreich, von Erz, welches über die ganze Erde herrschen wird.40Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen; ebenso wie das Eisen alles zermalmt und zerschlägt, so wird es, dem Eisen gleich, welches zertrümmert, alle diese zermalmen und zertrümmern.41Und daß du die Füße und die Zehen teils von Töpferton und teils von Eisen gesehen hast, es wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.42Und die Zehen der Füße, teils von Eisen und teils von Ton: zum Teil wird das Königreich stark sein, und ein Teil wird zerbrechlich sein.43Daß du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast, sie werden sich mit dem Samen der Menschen vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften: gleichwie sich Eisen mit Ton nicht vermischt.44Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, welches ewiglich nicht zerstört, und dessen Herrschaft keinem anderen Volke überlassen werden wird; es wird alle jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber ewiglich bestehen:45weil du gesehen hast, daß von dem Berge ein Stein sich losriß ohne Hände und das Eisen, das Erz, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott hat dem Könige kundgetan, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist gewiß und seine Deutung zuverlässig.46Da fiel der König Nebukadnezar nieder auf sein Angesicht und betete Daniel an; und er befahl, ihm Speisopfer und Räucherwerk darzubringen.47Der König antwortete Daniel und sprach: In Wahrheit, euer Gott ist der Gott der Götter und der Herr der Könige, und ein Offenbarer der Geheimnisse, da du vermocht hast, dieses Geheimnis zu offenbaren.48Alsdann machte der König den Daniel groß und gab ihm viele große Geschenke, und er setzte ihn als Herrscher ein über die ganze Landschaft Babel und zum Obervorsteher über alle Weisen von Babel.49Und Daniel bat den König, und er bestellte Sadrach, Mesach und Abednego über die Verwaltung der Landschaft Babel. Und Daniel war im Tore des Königs.

With striking brevity, the history of the nations is presented to the king by this strange statue of a man, composed from the head to the foot of different metals. The head of gold represents the first universal empire, that of Babylon, after God had withdrawn His throne from the midst of Israel. Brilliant, but of short duration, this monarchy gives place to the Medo-Persian kingdom (the breast of silver), which is succeeded in its turn by Alexander's Grecian empire (the belly and thighs of brass). Finally the legs and the feet of the image represent a fourth kingdom, strong as iron, brutal, destructive, in which it is not difficult to recognise the Roman empire. Its history, of which the first stage was terminated by the Barbarian invasion, at present gives place to what has been called "the parenthesis of the Church." But according to the prophecy, the Roman empire must soon be reconstituted for a short time. In it there will be an element of weakness represented by the mixture of clay and iron (the ten kings distinguished from the Roman beast; Revelation 17:12), which will make it vulnerable (vv. 41, 42). Then the stone cut out without hands, that is to say the introduction of the Kingdom of Christ, will put an end to the rule of "the man of the earth" (Ps. 10:18) for the earth's own blessing.

Daniel 3:1-18
1Der König Nebukadnezar machte ein Bild von Gold: seine Höhe sechzig Ellen, seine Breite sechs Ellen; er richtete es auf in der Ebene Dura, in der Landschaft Babel.2Und der König Nebukadnezar sandte aus, um die Satrapen, die Statthalter und die Landpfleger, die Oberrichter, die Schatzmeister, die Gesetzeskundigen, die Rechtsgelehrten und alle Oberbeamten der Landschaften zu versammeln, damit sie zur Einweihung des Bildes kämen, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte.3Da versammelten sich die Satrapen, die Statthalter und die Landpfleger, die Oberrichter, die Schatzmeister, die Gesetzeskundigen, die Rechtsgelehrten und alle Oberbeamten der Landschaften zur Einweihung des Bildes, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte; und sie standen vor dem Bilde, welches Nebukadnezar aufgerichtet hatte.4Und der Herold rief mit Macht: Euch wird befohlen, ihr Völker, Völkerschaften und Sprachen:5Sobald ihr den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute, der Sackpfeife, und allerlei Art von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hat.6Und wer nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden.7Darum, sobald alle Völker den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute, und allerlei Art von Musik hörten, fielen alle Völker, Völkerschaften und Sprachen nieder, indem sie das goldene Bild anbeteten, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte.8Deswegen traten zur selben Zeit chaldäische Männer herzu, welche die Juden anzeigten.9Sie hoben an und sprachen zum König Nebukadnezar:10O König, lebe ewiglich! Du, o König, hast den Befehl gegeben, daß jedermann, der den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute und der Sackpfeife, und allerlei Art von Musik hören würde, niederfallen und das goldene Bild anbeten solle;11und wer nicht niederfalle und anbete, der solle in den brennenden Feuerofen geworfen werden.12Es sind nun jüdische Männer da, welche du über die Verwaltung der Landschaft Babel bestellt hast: Sadrach, Mesach und Abednego; diese Männer, o König, achten nicht auf dich; deinen Göttern dienen sie nicht, und das goldene Bild, welches du aufgerichtet hast, beten sie nicht an.13Da befahl Nebukadnezar im Zorn und Grimm, Sadrach, Mesach und Abednego herbeizubringen. Da wurden diese Männer vor den König gebracht.14Nebukadnezar hob an und sprach zu ihnen: Ist es Absicht, Sadrach, Mesach und Abednego, daß ihr meinen Göttern nicht dienet und das goldene Bild nicht anbetet, welches ich aufgerichtet habe?15Nun, wenn ihr bereit seid, zur Zeit, da ihr den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute und der Sackpfeife, und allerlei Art von Musik hören werdet, niederzufallen und das Bild anzubeten, welches ich gemacht habe...;wenn ihr es aber nicht anbetet, sollt ihr sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden; und wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten wird?16Sadrach, Mesach und Abednego antworteten und sprachen zu dem König: Nebukadnezar, wir halten es nicht für nötig, dir ein Wort darauf zu erwidern.17Ob unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen zu erretten vermag und er wird uns aus deiner Hand, o König, erretten,18oder ob nicht, es sei dir kund, o König, daß wir deinen Göttern nicht dienen und das goldene Bild, welches du aufgerichtet hast, nicht anbeten werden.

Perhaps it may have been the recollection of his dream that incited Nebuchadnezzar to raise up the colossal golden statue in the plains of Dura! Whatever it was, this idolatrous act has a symbolic meaning. It shows what it is that rules man's heart: 1. The statue is of gold: this metal is the object of universal veneration. 2. It is in the form of a man; man indeed has a tendency to worship himself and to put himself in God's place. 3. Finally, it has a disturbing likeness to the image of the beast of apocalyptic times, for to this last beast also will everybody be constrained to pay homage on pain of death, and the faithful remnant of Israel will be put to a terrible trial on that account (Rev. 13:15 . . .). Shadrach, Meshach and Abed-nego represent this remnant. Will God intervene to deliver them? That is the king's challenge! "We are not careful to answer thee in this matter," declare these young men (v. 16). "It is God who will answer you." The faith of the believer does not have to justify itself before the unconverted. The Lord's approval is sufficient.

The present threatenings are no more effective in turning these three witnesses aside from the strict path of obedience to God than had been the tempting thought of delicate food. Having been faithful in that which was least (Dan. 1), they are now equally so in that which is great (Luke 16:10).

Daniel 3:19-30
19Da wurde Nebukadnezar voll Grimmes, und das Aussehen seines Antlitzes veränderte sich gegen Sadrach, Mesach und Abednego. Er hob an und befahl, den Ofen siebenmal mehr zu heizen, als zur Heizung hinreichend war.20Und er befahl Männern, den stärksten Männern in seinem Heere, Sadrach, Mesach und Abednego zu binden, um sie in den brennenden Feuerofen zu werfen.21Da wurden diese Männer in ihren Leibröcken, Oberröcken und Mänteln und ihren sonstigen Kleidern gebunden und in den brennenden Feuerofen geworfen.22Darum, weil das Wort des Königs streng, und der Ofen außergewöhnlich geheizt war, tötete die Flamme des Feuers jene Männer, welche Sadrach, Mesach und Abednego hinaufbrachten.23Und diese drei Männer, Sadrach, Mesach und Abednego, fielen gebunden in den brennenden Feuerofen.24Da erschrak der König Nebukadnezar, und er stand eilends auf, hob an und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen? Sie antworteten und sprachen zu dem König: Gewiß, o König!25Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer frei wandeln mitten im Feuer, und keine Verletzung ist an ihnen; und das Aussehen des vierten ist gleich einem Sohne der Götter.26Da trat Nebukadnezar an die Öffnung des brennenden Feuerofens, hob an und sprach: Sadrach, Mesach und Abednego, ihr Knechte des höchsten Gottes, gehet heraus und kommet her! Da gingen Sadrach, Mesach und Abednego aus dem Feuer heraus.27Und es versammelten sich die Satrapen, die Statthalter und die Landpfleger und die Räte des Königs; sie sahen diese Männer, daß das Feuer keine Macht über ihre Leiber gehabt hatte: das Haar ihres Hauptes war nicht versengt, und ihre Leibröcke waren nicht verändert, und der Geruch des Feuers war nicht an sie gekommen.28Nebukadnezar hob an und sprach: Gepriesen sei der Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die auf ihn vertrauten und das Wort des Königs übertraten und ihre Leiber dahingaben, um keinem Gott zu dienen noch ihn anzubeten, als nur ihrem Gott!29Und von mir wird Befehl gegeben, daß jedes Volk, jede Völkerschaft und Sprache, wer Unrechtes spricht wider den Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos, in Stücke zerhauen, und daß sein Haus zu einer Kotstätte gemacht werde; weil es keinen anderen Gott gibt, der auf solche Weise zu erretten vermag.30Alsdann beförderte der König Sadrach, Mesach und Abednego in der Landschaft Babel.

This chapter shows us what the faithful must do, what Satan can do, but also what God does. "Fear not . . . I will be with thee . . .; when thou walkest through the fire, thou shalt not be burned; neither shall the flame kindle upon thee." This was the promise given in Isaiah 43:1-2 to the faithful remnant. And God is going to keep it. Thrown into the furnace, not only do the three men suffer no hurt, but there they have a wonderful encounter. In their mysterious companion of that moment we have no difficulty in recognising the Son of God. Yes, the crucible of testing is the Lord's meeting place with His people.

Although the fire destroys the men charged with the task of throwing the condemned men into the furnace, neither these nor anything that belongs to them bears even a trace of the smell of fire. Only one thing is consumed in the furnace — the bonds with which they have been tied up (v. 25). Is this not often the result of trial for the Christian? It sets him free from all kinds of hindrances with which the world had shackled him and allows him to walk in company with the Lord Jesus.

The king's fury has given place to dismay (v. 24). By putting their lives at risk, these young witnesses have been able to show him the reality of their faith and to open his eyes to the existence of their God.

Daniel 4:1-18
1Nebukadnezar, der König, allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Friede euch in Fülle!2Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder kundzutun, welche der höchste Gott an mir getan hat.3Wie groß sind seine Zeichen, und wie mächtig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht! -4Ich, Nebukadnezar, war ruhig in meinem Hause und hatte Gedeihen in meinem Palaste.5Ich sah einen Traum, er erschreckte mich; und Gedanken auf meinem Lager und Gesichte meines Hauptes ängstigten mich.6Und von mir wurde Befehl gegeben, alle Weisen von Babel vor mich zu führen, auf daß sie mir die Deutung des Traumes kundtäten.7Alsdann kamen die Schriftgelehrten, die Beschwörer, die Chaldäer und die Wahrsager herbei; und ich trug ihnen den Traum vor, aber sie taten mir seine Deutung nicht kund.8Und zuletzt trat vor mich Daniel, dessen Name Beltsazar ist, nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen Götter ist; und ich trug ihm den Traum vor:9"Beltsazar, du Oberster der Schriftgelehrten, da ich weiß, daß der Geist der heiligen Götter in dir ist, und daß kein Geheimnis dir zu schwer ist, so sage mir die Gesichte meines Traumes, den ich gesehen habe, und seine Deutung.10Was nun die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lager betrifft, so sah ich: und siehe, ein Baum stand mitten auf der Erde, und seine Höhe war gewaltig.11Der Baum wurde groß und stark, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis an das Ende der ganzen Erde;12sein Laub war schön und seine Frucht zahlreich, und es war Nahrung an ihm für alle; die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und alles Fleisch nährte sich von ihm.13Ich schaute in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager, und siehe, ein Wächter und Heiliger stieg vom Himmel hernieder.14Er rief mit Macht und sprach also: Hauet den Baum um und schneidet seine Zweige weg; streifet sein Laub ab und streuet seine Frucht umher! Die Tiere unter ihm sollen wegfliehen und die Vögel aus seinen Zweigen!15Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und mit den Tieren habe er teil an dem Kraut der Erde.16Sein menschliches Herz werde verwandelt und das Herz eines Tieres ihm gegeben; und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen.17Durch Beschluß der Wächter ist dieser Ausspruch, und ein Befehl der Heiligen ist diese Sache: auf daß die Lebenden erkennen, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber bestellt.18Diesen Traum habe ich, der König Nebukadnezar, gesehen; und du, Beltsazar, sage seine Deutung, da alle Weisen meines Königreichs mir die Deutung nicht kundzutun vermögen; du aber vermagst es, weil der Geist der heiligen Götter in dir ist."

This chapter gives us, without comment, a proclamation by Nebuchadnezzar – a speech truly quite different from those usually made by heads of state! It consists rather of a testimony rendered before all the inhabitants of the world. In our measure, let us not fear to tell aloud what the Lord has done for us.

The king begins by recalling his former condition. He was at peace (v. 4) – but it was a deceptive peace; he was flourishing – but a man's life does not consist in his possessions (Luke 12:15); all that the Most High God had put into his hands had only served to feed his pride and self-satisfaction. To wrest him from his false security, a dream is sent to him which has the happy result of frightening and distressing him (v. 5). A salutary fear, this! Anxiety is often the first sign that God is working in the conscience. But once again it is only after having exhausted every human resource: magicians, astrologers, Chaldeans and soothsayers, and when their powerlessness has been demonstrated (2 Tim. 3:9), that Nebuchadnezzar is ready to accept Daniel's interpretation. He discerns in him "the spirit of the holy gods" (vv. 8, 18; cf. Gen. 41:38). Only the Spirit of God can explain the Word of God (1 Cor. 2:11).

Daniel 4:19-27
19Da entsetzte sich Daniel, dessen Name Beltsazar ist, eine Zeitlang, und seine Gedanken ängstigten ihn. Der König hob an und sprach: Beltsazar, der Traum und seine Deutung ängstige dich nicht. Beltsazar antwortete und sprach: Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Deutung deinen Feinden!20Der Baum, den du gesehen hast, der groß und stark wurde, dessen Höhe an den Himmel reichte, und der über die ganze Erde hin gesehen wurde;21und dessen Laub schön und dessen Frucht zahlreich, und an welchem Nahrung war für alle; unter welchem die Tiere des Feldes wohnten, und in dessen Zweigen die Vögel des Himmels sich aufhielten:22das bist du, o König, der du groß und stark geworden bist; und deine Größe wuchs und reichte bis an den Himmel, und deine Herrschaft bis an das Ende der Erde.23Und daß der König einen Wächter und Heiligen vom Himmel herniedersteigen sah, welcher sprach: Hauet den Baum um und verderbet ihn! Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und er habe sein Teil mit den Tieren des Feldes, bis sieben Zeiten über ihm vergehen-24dies ist die Deutung, o König, und dies der Beschluß des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, kommen wird:25Man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein; und man wird dir Kraut zu essen geben, wie den Rindern, und dich vom Tau des Himmels benetzt werden lassen; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will.26Und daß man gesagt hat, den Wurzelstock des Baumes zu lassen, dein Königtum wird dir wieder werden, sobald du erkannt haben wirst, daß die Himmel herrschen.27Darum, o König, laß dir meinen Rat gefallen, und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn deine Wohlfahrt Dauer haben soll.

We may well understand the inward conflict that takes place in Daniel's heart when he discovers the significance of the dream. To tell the truth in such circumstances is to risk death. But he does not flinch. The awareness of the commission he has received from God gives him courage to unfold before the king's eyes the plan of his destiny. Such courage excludes neither wisdom nor gentleness; he knows how to speak in a spirit of grace, seasoned with salt (Col. 4:6). May the Lord encourage us by the example of this faithful servant. We, who know from the Word what the eternal destiny of unrepentant sinners is to be, must not hide this terrible aspect of the truth for fear of displeasing men.

The great tree, a picture of the king, also represents the world at large (see Ezek. 31:3-9). Proud and flourishing (v. 4), the world is organised to satisfy all the needs and all the lusts of the human race. Its protective shade and its various "branches" ostensibly offer a place and food to each one (v. 21). The world forgets only one thing, that is that "the Most High ruleth" (v. 25). As a result, judgment is going to fall upon it and God, by His Word, warns everyone of it: "Break off thy sins," He says (v. 27), "and be reconciled to God" (cf. Isa. 58:6-7).

Daniel 4:28-37
28Alles das kam über den König Nebukadnezar.29Nach Verlauf von zwölf Monaten wandelte er umher auf dem königlichen Palaste zu Babel;30und der König hob an und sprach: Ist das nicht das große Babel, welches ich zum königlichen Wohnsitz erbaut habe durch die Stärke meiner Macht und zu Ehren meiner Herrlichkeit?31Noch war das Wort im Munde des Königs, da kam eine Stimme vom Himmel herab: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Das Königtum ist von dir gewichen!32Und man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein, und man wird dir Kraut zu essen geben wie den Rindern; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will.33In demselben Augenblick wurde das Wort über Nebukadnezar vollzogen; und er wurde von den Menschen ausgestoßen, und er aß Kraut wie die Rinder, und sein Leib ward benetzt von dem Tau des Himmels, bis sein Haar wuchs gleich Adlerfedern und seine Nägel gleich Vogelkrallen.34Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder; und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist, und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt.35Und alle Bewohner der Erde werden wie nichts geachtet, und nach seinem Willen tut er mit dem Heere des Himmels und mit den Bewohnern der Erde; und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?36Zur selben Zeit kam mir mein Verstand wieder, und zur Ehre meines Königtums kamen meine Herrlichkeit und mein Glanz mir wieder; und meine Räte und meine Gewaltigen suchten mich auf, und ich wurde wieder in mein Königtum eingesetzt, und ausnehmende Größe wurde mir hinzugefügt.37Nun rühme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind, und der zu erniedrigen vermag, die in Hoffart wandeln.

God's patience granted the king twelve months to turn from his sins (vv. 27, 29). Alas! their secret root, pride, only made them increase more and more (Dan. 5:20). The day comes when Nebuchadnezzar himself gives the signal for disaster to strike: he utters the senseless phrase by which he reaches out to equality with God (v. 30). He has not finished speaking when the divine sentence falls from heaven, and what is pronounced takes place at "the same hour." What a spectacle! The greatest person on earth loses his reason, reduced to the level of a stupid beast. In fact, the only thing that raises a man up is submission to the will of God.

As soon as the king learns to lift his gaze upward, he is reinstated. He who from the top of his palace had sounded forth the might of his power and the glory of his majesty, now proclaims before all the world, "I . . . praise and extol and honour the King of heaven . . . What a change in the heart of this man: yesterday an infidel, today a worshipper!

He recognises the rightness of the solemn lesson he has learnt. The Most High who "setteth up . . . the basest of men" (v. 17) "is able to abase those that walk in pride" (v. 37; Luke 18:14). Psalm 2:10 may well serve as a conclusion to this account: "Be wise now therefore, O ye kings . . ."

Daniel 5:1-12
1Der König Belsazar machte seinen tausend Gewaltigen ein großes Mahl, und er trank Wein vor den Tausend.2Belsazar befahl, als der Wein ihm schmeckte, daß man die goldenen und die silbernen Gefäße herbeibrächte, welche sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, auf daß der König und seine Gewaltigen, seine Frauen und seine Kebsweiber daraus tränken.3Dann brachte man die goldenen Gefäße, welche man aus dem Tempel des Hauses Gottes zu Jerusalem weggenommen hatte; und der König und seine Gewaltigen, seine Frauen und seine Kebsweiber tranken daraus.4Sie tranken Wein und rühmten die Götter von Gold und Silber, von Erz, Eisen, Holz und Stein.5In demselben Augenblick kamen Finger einer Menschenhand hervor und schrieben, dem Leuchter gegenüber, auf den Kalk der Wand des königlichen Palastes; und der König sah die Hand, welche schrieb.6Da veränderte sich die Gesichtsfarbe des Königs, und seine Gedanken ängstigten ihn; und die Bänder seiner Hüften lösten sich, und seine Knie schlugen aneinander.7Der König rief mit Macht, daß man die Beschwörer, die Chaldäer und die Wahrsager hereinbringe; und der König hob an und sprach zu den Weisen von Babel: Jeder, der diese Schrift lesen und ihre Deutung mir anzeigen wird, der soll mit Purpur bekleidet werden, mit einer goldenen Kette um seinen Hals, und er soll als Dritter im Königreich herrschen.8Dann kamen alle Weisen des Königs herbei; aber sie vermochten nicht die Schrift zu lesen, noch die Deutung derselben dem König kundzutun.9Da geriet der König Belsazar in große Angst, und seine Gesichtsfarbe veränderte sich an ihm; und seine Gewaltigen wurden bestürzt.10Infolge der Worte des Königs und seiner Gewaltigen trat die Königin in das Haus des Gelages. Die Königin hob an und sprach: O König, lebe ewiglich! Laß deine Gedanken dich nicht ängstigen und deine Gesichtsfarbe sich nicht verändern!11Es ist ein Mann in deinem Königreich, in welchem der Geist der heiligen Götter ist; und in den Tagen deines Vaters wurden Erleuchtung und Verstand und Weisheit gleich der Weisheit der Götter bei ihm gefunden; und der König Nebukadnezar, dein Vater, hat ihn zum Obersten der Schriftgelehrten, der Beschwörer, der Chaldäer und der Wahrsager erhoben, dein Vater, o König!12Darum daß ein außergewöhnlicher Geist, und Kenntnis und Verstand, ein Geist der Traumdeutung und der Rätselerklärung und der Knotenlösung bei ihm gefunden wurde, bei Daniel, welchem der König den Namen Beltsazar gegeben hat. So werde nun Daniel gerufen, und er wird die Deutung anzeigen.

The time of Nebuchadnezzar had been marked by the persecution of the faithful (Dan. 3). That of his successor, Belshazzar, is characterised on the contrary by religious indifference, easy abundance and pleasure seeking. In the world's history such periods recur; our "enlightened" and tolerant times closely resemble those of the impious Belshazzar.

In some countries believers are no longer persecuted. But God is offended in another way; we have a picture of it in this feast. The sacrilegious king is not afraid to have the holy vessels from the temple brought to adorn his table. The orgy is in full swing . . . when "over against the candlestick, upon the plaister of the wall" (cf. Num. 8:2), a hand appears, writes some words and disappears . . . The king is as white as a sheet; his knees knock; the nobles are petrified. Which of his wise men will read the dreaded writing? (1 Cor. 1:19). The careless and worldly prince does not know Daniel (cf. Ex. 1:8). But the queen-mother knows where to find him. She no more took part in the feast than did the prophet. Separation from the world and spiritual discernment go together.

God warns people of our generation less by mysterious events than by His plain Word.

Daniel 5:13-31
13Darauf wurde Daniel vor den König geführt. Der König hob an und sprach zu Daniel: Bist du Daniel, einer der Weggeführten von Juda, welche der König, mein Vater, aus Juda hergebracht hat?14Und ich habe von dir gehört, daß der Geist der Götter in dir ist, und daß Erleuchtung und Verstand und außergewöhnliche Weisheit bei dir gefunden werden.15Und nun sind die Weisen, die Beschwörer, vor mich geführt worden, damit sie diese Schrift läsen und ihre Deutung mir kundtäten; aber sie vermögen nicht, die Deutung der Sache anzuzeigen.16Ich habe aber von dir gehört, daß du Deutung zu geben und Knoten zu lösen vermagst. Nun, wenn du diese Schrift zu lesen und ihre Deutung mir kundzutun vermagst, so sollst du mit Purpur bekleidet werden, mit einer goldenen Kette um deinen Hals, und du sollst als Dritter im Königreich herrschen.17Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir verbleiben, und deine Geschenke gib einem anderen; jedoch werde ich die Schrift dem König lesen und die Deutung ihm kundtun.18Du, o König! Der höchste Gott hatte Nebukadnezar, deinem Vater, das Königtum und die Größe und die Ehre und die Herrlichkeit verliehen;19und wegen der Größe, die er ihm verliehen, bebten und fürchteten sich vor ihm alle Völker, Völkerschaften und Sprachen. Wen er wollte, tötete er, und wen er wollte ließ er leben; und wen er wollte, erhob er, und wen er wollte, erniedrigte er.20Als aber sein Herz sich erhob und sein Geist bis zur Vermessenheit sich verstockte, wurde er von seinem königlichen Throne gestürzt, und man nahm ihm seine Würde.21Und er wurde von den Menschenkindern ausgestoßen, und sein Herz wurde dem der Tiere gleich, und seine Wohnung war bei den Wildeseln; man gab ihm Kraut zu essen wie den Rindern, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt bis er erkannte, daß der höchste Gott über das Königtum der Menschen herrscht, und darüber bestellt, wen er will.22Und du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du dieses alles gewußt hast.23Und du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben; und man hat die Gefäße seines Hauses vor dich gebracht, und du und deine Gewaltigen, deine Frauen und deine Kebsweiber, ihr habt Wein daraus getrunken. Und du hast die Götter von Silber und Gold, von Erz, Eisen, Holz und Stein gerühmt, die nicht sehen und nicht hören und nicht wahrnehmen; aber den Gott, in dessen Hand dein Odem ist, und bei dem alle deine Wege sind, hast du nicht geehrt.24Da wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift gezeichnet.25Und dies ist die Schrift, welche gezeichnet worden ist: Mene, mene, tekel upharsin.26Dies ist die Deutung der Sache: Mene Gott hat dein Königtum gezählt und macht ihm ein Ende.27Tekel du bist auf der Waage gewogen und zu leicht erfunden worden.28Peres dein Königreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben.29Alsdann befahl Belsazar, und man bekleidete Daniel mit Purpur, mit einer goldenen Kette um seinen Hals; und man rief über ihn aus, daß er der dritte Herrscher im Königreich sein solle. -30In derselben Nacht wurde Belsazar, der König der Chaldäer, getötet.31(H6:1) Und Darius, der Meder, bekam das Königreich, als er ungefähr zweiundsechzig Jahre alt war.

This is the third time that Daniel appears on the scene in a moment of crisis to interpret the mind of God. But we are now in the last moments of Babylon's history. On this occasion the man of God does not hesitate in announcing its downfall. Belshazzar has taken no account of his father's testimony (v. 22). Daniel can only translate for him the irrevocable sentence. Three words suffice for God to pronounce the fate of Babylon and of its ruler. "Mene, Mene"; counted and re-counted. The repetition is remarkable! It is as if the righteous God carefully checked His addition before the final verdict (cf. Gen. 18:21). "Weighed"! Ah! this frivolous monarch and his nobles, "laid in the balance . . . are altogether lighter than vanity" (Ps. 62:9). Finally, "Divided"! The Most High, who "ruleth in the kingdom of men," is about to give this kingdom to others (Dan. 4:17). History relates how Cyrus the Persian, having diverted the course of the Euphrates (which flows through Babylon), made use of its dry bed to make his way into the city with his troops, under the cover of night and the orgy at the palace. May this solemn account be of instruction to us also! Let us watch and be sober so as not to be surprised by the coming of the Lord.

Daniel 6:1-16
1(H6:2) Es gefiel Darius, über das Königreich hundertzwanzig Satrapen zu bestellen, die im ganzen Königreich sein sollten,2(H6:3) und über diese drei Vorsteher, von welchen Daniel einer war: damit jene Satrapen ihnen Rechenschaft gäben und der König keinen Schaden erlitte.3(H6:4) Da übertraf dieser Daniel die Vorsteher und die Satrapen, weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war; und der König gedachte, ihn über das ganze Königreich zu bestellen.4(H6:5) Da suchten die Vorsteher und die Satrapen einen Anklagegrund gegen Daniel von seiten der Verwaltung zu finden; aber sie konnten keinen Anklagegrund und keine schlechte Handlung finden, weil er treu war und kein Vergehen und keine schlechte Handlung an ihm gefunden wurden.5(H6:6) Da sprachen diese Männer: Wir werden gegen diesen Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn daß wir in dem Gesetz seines Gottes einen gegen ihn finden.6(H6:7) Dann liefen diese Vorsteher und Satrapen eilig zu dem König und sprachen zu ihm also: König Darius, lebe ewiglich!7(H6:8) Alle Vorsteher des Königreichs, die Statthalter und Satrapen, die Räte und Landpfleger, sind Rats geworden, daß der König eine Verordnung aufstelle und ein Verbot erlasse, daß ein jeder, der binnen dreißig Tagen von irgend einem Gott oder Menschen etwas erbittet außer von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll.8(H6:9) Nun, o König, erlaß das Verbot und laß eine Schrift aufzeichnen, die nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist, nicht abgeändert werden darf.9(H6:10) Deshalb ließ der König Darius die Schrift und das Verbot aufzeichnen.10(H6:11) Und als Daniel erfuhr, daß die Schrift aufgezeichnet war, ging er in sein Haus; und er hatte in seinem Obergemach offene Fenster gegen Jerusalem hin; und dreimal des Tages kniete er auf seine Knie und betete und lobpries vor seinem Gott, wie er vordem getan hatte.11(H6:12) Da liefen jene Männer eilig herbei und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gott.12(H6:13) Dann nahten sie und sprachen vor dem König betreffs des königlichen Verbotes: Hast du nicht ein Verbot aufzeichnen lassen, daß jedermann, der binnen dreißig Tagen von irgend einem Gott oder Menschen etwas erbitten würde, außer von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werden sollte? Der König antwortete und sprach: Die Sache steht fest nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist.13(H6:14) Hierauf antworteten sie und sprachen vor dem König: Daniel, einer der Weggeführten von Juda, achtet nicht auf dich, o König, noch auf das Verbot, welches du hast aufzeichnen lassen; sondern er verrichtet dreimal des Tages sein Gebet.14(H6:15) Da wurde der König, als er die Sache hörte, sehr betrübt, und er sann darauf, Daniel zu retten; und bis zum Untergang der Sonne bemühte er sich, ihn zu befreien.15(H6:16) Da liefen jene Männer eilig zum König und sprachen zum König: Wisse, o König, daß die Meder und Perser ein Gesetz haben, daß kein Verbot und keine Verordnung, die der König aufgestellt hat, abgeändert werden darf.16(H6:17) Dann befahl der König, und man brachte Daniel und warf ihn in die Löwengrube. Der König hob an und sprach zu Daniel: Dein Gott, welchem du ohne Unterlaß dienst, er möge dich retten!

The empire of the "head of gold" came to an end in a single night. Present at its inception, Daniel also witnessed its fall 70 years later. We find the prophet, an old man of nearly 90, rising above both the happenings and the individuals. He is no more impressed by human splendour than by its downfall. Although a stranger (in the moral sense as well as the actual), he served with equal diligence the vain Nebuchadnezzar, the worldly Belshazzar and now the feeble Darius (cf. 1 Peter 2:18 . . .). This faithfulness earns him the confidence of his sovereign and the jealousy of his colleagues. These latter conspire against him, and the king, hoodwinked by their hypocritical scheme, signs his irrevocable decree. But Daniel, good servant though he be, cannot submit to it. Indeed – and it needed this wicked plot for us to learn of it – the man of God had a devout habit. Three times a day he used to kneel in his room to call upon his God (read 1 Kings 8:48, 50; Ps. 55:17).

Dear friends, we are able to get on our knees as often as we wish, without any anxiety. Let us make use of this privilege to find in prayer, like Daniel, the hidden source of strength and wisdom.

Daniel 6:16-28
16(H6:17) Dann befahl der König, und man brachte Daniel und warf ihn in die Löwengrube. Der König hob an und sprach zu Daniel: Dein Gott, welchem du ohne Unterlaß dienst, er möge dich retten!17(H6:18) Und ein Stein wurde gebracht und auf die Öffnung der Grube gelegt; und der König versiegelte ihn mit seinem Siegelringe und mit dem Siegelringe seiner Gewaltigen, damit hinsichtlich Daniels nichts verändert würde.18(H6:19) Darauf ging der König in seinen Palast, und er übernachtete fastend und ließ keine Kebsweiber zu sich hereinführen; und sein Schlaf floh von ihm.19(H6:20) Dann stand der König bei der Morgenröte, sobald es hell wurde, auf und ging eilends zu der Löwengrube.20(H6:21) Und als er sich der Grube nahte, rief er mit trauriger Stimme nach Daniel. Der König hob an und sprach zu Daniel: Daniel, Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, welchem du ohne Unterlaß dienst, vermocht, dich von den Löwen zu retten?21(H6:22) Da sprach Daniel zu dem König: O König, lebe ewiglich!22(H6:23) Mein Gott hat seinen Engel gesandt und hat den Rachen der Löwen verschlossen, daß sie mich nicht verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde; und auch vor dir, o König, habe ich kein Verbrechen begangen.23(H6:24) Da freute sich der König sehr, und er befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte.24(H6:25) Und der König befahl, und man brachte jene Männer, welche Daniel angezeigt hatten, und man warf sie in die Löwengrube, sie, ihre Kinder und ihre Weiber; und ehe sie noch auf den Boden der Grube gekommen waren, bemächtigten sich ihrer die Löwen und zermalmten alle ihre Gebeine.25(H6:26) Alsdann schrieb der König Darius an alle Völker, Völkerschaften und Sprachen, welche auf der ganzen Erde wohnten: Friede euch in Fülle!26(H6:27) Von mir wird Befehl gegeben, daß man in der ganzen Herrschaft meines Königreichs bebe und sich fürchte vor dem Gott Daniels; denn er ist der lebendige Gott und besteht in Ewigkeit, und sein Reich wird nie zerstört werden, und seine Herrschaft währt bis ans Ende;27(H6:28) der da rettet und befreit, und Zeichen und Wunder tut im Himmel und auf der Erde: denn er hat Daniel aus der Gewalt der Löwen errettet.28(H6:29) Und dieser Daniel hatte Gedeihen unter der Regierung des Darius und unter der Regierung Kores', des Persers.

The miracle of the furnace in Daniel 3 is now repeated in the lions' den. The man of God is spared from the jaws of the wild beasts like his three friends previously were from the heat of the fire. Hebrews 11:33-34 shows us their common secret: by faith . . . they "stopped the mouths of lions, quenched the violence of fire." We may wonder why God delivered these servants, while so many others laid down their lives as martyrs at the stake or in the arena (cf. Heb. 11:37). It is essentially to show His power that God protected these witnesses; here He is in confrontation with Darius. This episode in the prophet's life corresponds word for word with the experience described in Psalm 57:4-5, and the solemn v. 6.

Daniel reminds us very much of the Lord Jesus. Faithful from beginning to end, that is how Christ was. He was a stranger, separate from the world but always ready to do good in it and to reveal the mind of God. Like Daniel, He gave no grounds for any accusation and was condemned without cause for His very faithfulness (cf. v. 4). But He rose triumphant out of death (the domain of the roaring lion; Ps. 22:13, 21) which is to be the portion of the wicked. Yes, glory to our Redeemer!

Daniel 7:1-14
1Im ersten Jahre Belsazars, des Königs von Babel, sah Daniel einen Traum und Gesichte seines Hauptes auf seinem Lager. Dann schrieb er den Traum auf, die Summe der Sache berichtete er.2Daniel hob an und sprach: Ich schaute in meinem Gesicht bei der Nacht, und siehe, die vier Winde des Himmels brachen los auf das große Meer.3Und vier große Tiere stiegen aus dem Meere herauf, eines verschieden von dem anderen. -4Das erste war gleich einem Löwen und hatte Adlersflügel; ich schaute, bis seine Flügel ausgerissen wurden, und es von der Erde aufgehoben und wie ein Mensch auf seine Füße gestellt und ihm eines Menschen Herz gegeben wurde. -5Und siehe, ein anderes, zweites Tier, gleich einem Bären; und es richtete sich auf einer Seite auf, und es hatte drei Rippen in seinem Maule zwischen seinen Zähnen; und man sprach zu ihm also: Stehe auf, friß viel Fleisch! -6Nach diesem schaute ich, und siehe, ein anderes, gleich einem Pardel; und es hatte vier Flügel eines Vogels auf seinem Rücken; und das Tier hatte vier Köpfe, und Herrschaft wurde ihm gegeben.7Nach diesem schaute ich in Gesichten der Nacht: und siehe, ein viertes Tier, schrecklich und furchtbar und sehr stark, und es hatte große eiserne Zähne; es fraß und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen; und es war verschieden von allen Tieren, die vor ihm gewesen, und es hatte zehn Hörner.8Während ich auf die Hörner achtgab, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, an diesem Horne waren Augen wie Menschenaugen, und ein Mund, der große Dinge redete.9Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Alter an Tagen sich setzte: sein Gewand war weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer.10Ein Strom von Feuer floß und ging von ihm aus; tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden aufgetan.11Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, welche das Horn redete: ich schaute, bis das Tier getötet, und sein Leib zerstört und dem Brande des Feuers übergeben wurde. -12Und was die übrigen Tiere betrifft: ihre Herrschaft wurde weggenommen, aber Verlängerung des Lebens ward ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde.13Ich schaute in Gesichten der Nacht: und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn; und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor denselben gebracht.14Und ihm wurde Herrschaft und Herrlichkeit und Königtum gegeben, und alle Völker, Völkerschaften und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird.

Let us keep in mind the outline of this Book of Daniel. In the first six chapters we see the life of this man of God. In the last six we hear his prophecies.

It is Daniel's turn to have a dream, of which the general subject is the same as that of Nebuchadnezzar in ch. 2. But this time the four successive kingdoms of the times of the Gentiles are seen in the likeness of beasts. Babylon is featured as the lion with eagle's wings (cf. Jer. 4:7; Jer. 49:19, 22, 30); Persia is represented by the bear, fierce and rapacious; the Grecian empire by the leopard, swift and impetuous. As to the fourth beast that emerges, "dreadful and terrible, and strong exceedingly", there exists nothing in all the animal creation monstrous enough to lend its name to it (Dan. 2:40). It represents the Roman empire, particularly in the form that it will assume in the future: that of ten horns (or ten kings), with a little horn predominant. This last represents the head of the empire, a vassal of Satan, a man of unparalleled intelligence and insight, serving a boundless ambition, uttering blasphemies.

"I beheld till . . ." (v. 9; cf. Dan. 2:34). "The Ancient of days", God Himself, will suddenly destroy this incarnation of the spirit of evil, before giving to the Son of Man "dominion, and glory, and a kingdom" (v. 14).

Daniel 7:15-28
15Mir, Daniel, ward mein Geist in mir tief ergriffen, und die Gesichte meines Hauptes ängstigten mich.16Ich nahte zu einem der Dastehenden, um von ihm Gewißheit über dies alles zu erbitten. Und er sagte mir, daß er mir die Deutung der Sache kundtun wolle:17Diese großen Tiere, deren vier waren, sind vier Könige, die von der Erde aufstehen werden.18Aber die Heiligen der höchsten Örter werden das Reich empfangen, und werden das Reich besitzen bis in Ewigkeit, ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten.19Darauf begehrte ich Gewißheit über das vierte Tier, welches von allen anderen verschieden war, sehr schrecklich, dessen Zähne von Eisen und dessen Klauen von Erz waren, welches fraß, zermalmte, und was übrigblieb, mit seinen Füßen zertrat;20und über die zehn Hörner auf seinem Kopfe; und über das andere Horn, welches emporstieg, und vor welchem drei abfielen; und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Dinge redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Genossen.21Ich sah, wie dieses Horn Krieg wider die Heiligen führte und sie besiegte,22bis der Alte an Tagen kam, und das Gericht den Heiligen der höchsten Örter gegeben wurde, und die Zeit kam, da die Heiligen das Reich in Besitz nahmen. -23Er sprach also: Das vierte Tier: ein viertes Königreich wird auf Erden sein, welches von allen Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und sie zertreten und sie zermalmen.24Und die zehn Hörner: aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und dieser wird verschieden sein von den vorigen und wird drei Könige erniedrigen.25Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten; und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden.26Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende.27Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volke der Heiligen der höchsten Örter gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Herrschaften werden ihm dienen und gehorchen. -28Bis hierher das Ende der Sache. Mich, Daniel, ängstigten meine Gedanken sehr, und meine Gesichtsfarbe veränderte sich an mir; und ich bewahrte die Sache in meinem Herzen.

If these prophetic subjects appear difficult to us, let us imitate Daniel, who had the desire to know the truth (v. 19) and who asked that he may do so (v. 16). These events, now so near to hand, should interest us for more than one reason. Firstly they concern the form this world of ours will take after the Church has been removed. We can already clearly see arising these trends which will lead to this frightening final scene: oppression and violence (v. 19); the denial of all relationship with God (beasts; read 2 Peter 2:12); the senseless exaltation of man (this horn which rises up and speaks very great things).

Next let us not forget that witnesses called "the saints of the most High" will live through this tragic period. They will have to suffer; they will be worn out (v. 25), but then they will receive the kingdom, and judgment will be given in their favour (vv. 18, 22; Rev. 20:4). And what in v. 14 has been given to the Son of Man will equally be given to the people of the saints of the most High (v. 27). They will have been trodden down (v. 23) by these same "dominions" (v. 27): they in their turn will receive this dominion when the Lord, who beyond all others has been faithful unto death, will associate His own with Himself in grace, in order to reign with them (Ps. 149:5-9).

Daniel 8:1-14
1Im dritten Jahre der Regierung des Königs Belsazar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach demjenigen, welches mir im Anfang erschienen war.2Und ich sah im Gesicht; und es geschah, als ich sah, da war ich in der Burg Susan, welche in der Landschaft Elam ist; und ich sah im Gesicht, und ich war am Flusse Ulai.3Und ich erhob meine Augen und sah: und siehe, ein Widder stand vor dem Flusse, der hatte zwei Hörner; und die zwei Hörner waren hoch, und das eine war höher als das andere, und das höhere stieg zuletzt empor.4Ich sah den Widder nach Westen und nach Norden und nach Süden stoßen, und kein Tier konnte vor ihm bestehen, und niemand rettete aus seiner Hand; und er handelte nach seinem Gutdünken und wurde groß.5Und während ich achtgab, siehe, da kam ein Ziegenbock von Westen her über die ganze Erde, und er berührte die Erde nicht; und der Bock hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen.6Und er kam bis zu dem Widder mit den zwei Hörnern, welchen ich vor dem Flusse hatte stehen sehen; und er rannte ihn an im Grimme seiner Kraft.7Und ich sah ihn bei dem Widder anlangen, und er erbitterte sich gegen ihn, und er stieß den Widder und zerbrach seine beiden Hörner; und in dem Widder war keine Kraft, um vor ihm zu bestehen. Und er warf ihn zu Boden und zertrat ihn, und niemand rettete den Widder aus seiner Hand.8Und der Ziegenbock wurde groß über die Maßen; und als er stark geworden war, zerbrach das große Horn, und vier ansehnliche Hörner wuchsen an seiner Statt nach den vier Winden des Himmels hin.9Und aus dem einen von ihnen kam ein kleines Horn hervor; und es wurde ausnehmend groß gegen Süden und gegen Osten und gegen die Zierde.10Und es wurde groß bis zum Heere des Himmels, und es warf von dem Heere und von den Sternen zur Erde nieder und zertrat sie.11Selbst bis zu dem Fürsten des Heeres tat es groß; und es nahm ihm das beständige Opfer weg, und die Stätte seines Heiligtums wurde niedergeworfen.12Und das Heer wurde dahingegeben samt dem beständigen Opfer, um des Frevels willen. Und es warf die Wahrheit zu Boden und handelte und hatte Gelingen. -13Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein Heiliger sprach zu jenem, welcher redete: Bis wann geht das Gesicht von dem beständigen Opfer und von dem verwüstenden Frevel, da sowohl das Heiligtum als auch das Heer zur Zertretung hingegeben ist?14Und er sprach zu mir: Bis zu zweitausend dreihundert Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.

The new vision, given to Daniel before the end of the first empire (v. 1), looks on already to the connection between the second kingdom (Persia) and the third (Greece), and also to the final phase of the latter. The Medo-Persian dominion (the ram) must be struck down and ousted by "the he-goat", that is the Grecian empire. This in its turn was to be dismembered on the death of Alexander the Great and to be shared between four of his generals (v. 8). In every detail, this vision has been remarkably confirmed by history. After this, the prophecy, without any transition, passes right over this present period and takes us to the "time of the end" (v. 17). While the West is to be governed by "the Beast" (Dan. 7), another extremely powerful personality will arise in the East, in the place once occupied by one of the other "horns". This is the Assyrian, mentioned by other prophets. His sole ambition will be to become great, to lift himself ever higher. He will reach out in the direction of "the pleasant land" (Israel, v. 9); in his profane rashness he will put a stop to the worship of God at Jerusalem. Nothing will match his pride and folly. And yet! . . . to trample under foot heavenly gifts and the sacrifice of Christ, to cast the truth down to the ground, this is the attitude of all those who deny the faith (vv. 9, 12).

Daniel 8:15-27
15Und es geschah, als ich, Daniel, das Gesicht sah, da suchte ich Verständnis darüber; und siehe, da stand vor mir wie die Gestalt eines Mannes.16Und ich hörte eine Menschenstimme zwischen den Ufern des Ulai, welche rief und sprach: Gabriel, gib diesem das Gesicht zu verstehen!17Und er trat an den Ort, wo ich stand; und als er herzutrat, erschrak ich und fiel nieder auf mein Angesicht. Und er sprach zu mir: Merke auf, Menschensohn! Denn das Gesicht geht auf die Zeit des Endes.18Und als er mit mir redete, sank ich betäubt auf mein Angesicht zur Erde. Er aber rührte mich an und stellte mich auf meinen früheren Standort.19Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, was in der letzten Zeit des Zornes geschehen wird; denn es geht auf die bestimmte Zeit des Endes.20Der Widder mit den zwei Hörnern, welchen du gesehen hast, sind die Könige von Medien und Persien.21Und der zottige Ziegenbock ist der König von Griechenland; und das große Horn, das zwischen seinen Augen war, ist der erste König.22Und daß es zerbrach und vier an seiner Statt aufkamen: vier Königreiche werden aus dieser Nation aufstehen, aber nicht mit seiner Macht.23Und am Ende ihres Königtums, wenn die Frevler das Maß voll gemacht haben werden, wird ein König aufstehen, frechen Angesichts und der Ränke kundig.24Und seine Macht wird stark sein, aber nicht durch seine eigene Macht; und er wird erstaunliches Verderben anrichten, und Gelingen haben und handeln; und er wird Starke und das Volk der Heiligen verderben.25Und durch seine Klugheit wird der Trug in seiner Hand gelingen; und er wird in seinem Herzen großtun und unversehens viele verderben. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er sich auflehnen, aber ohne Menschenhand zerschmettert werden.26Und das Gesicht von den Abenden und von den Morgen, wovon gesprochen worden, ist Wahrheit; und du, verschließe das Gesicht, denn es sind noch viele Tage bis dahin.27Und ich, Daniel, war dahin und war einige Tage krank. Dann stand ich auf und verrichtete die Geschäfte des Königs. Und ich war entsetzt über das Gesicht, und niemand verstand es.

The angel Gabriel is sent to explain to Daniel the vision which has frightened him so much. In the latter times of the kingdom yet to come – that of the North, the Grecian empire – when man's wickedness will have reached its climax (v. 23), a king will arise called the Assyrian, different from the little horn of Daniel 7. This man will make use of his extraordinary intelligence to do evil (vv. 24, 25). Finally he will dare to attack Christ. Then he will be broken by God's direct intervention ("without hand"), in contrast to those empires in whose history we see God using the one to overthrow the other (Job 34:20).

Thus this chapter has shown us how the horns of the ram (the Medo-Persian empire) have been broken and replaced by the horn of the he-goat (the Grecian empire), and afterwards by the arrogant king himself. God allows this man to arise, to dispose of his rivals, to fill the earth with his exploits, but his end is to be broken (Prov. 6:15). History supplies us with more than one example of men of his type. Such was Alexander, called "the Great", that impetuous conqueror who died at 33 years of age, after having won an immense empire. He illustrates no doubt better than many others those words of the Lord Jesus, "What is a man profited, if he shall gain the whole world, and lose his own soul?" (Matt. 16:26).

Daniel 9:1-14
1Im ersten Jahre Darius', des Sohnes Ahasveros', aus dem Samen der Meder, welcher über das Reich der Chaldäer König geworden war,2im ersten Jahre seiner Regierung merkte ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, betreffs welcher das Wort Jehovas zu dem Propheten Jeremia geschehen war, daß nämlich siebzig Jahre für die Verwüstung Jerusalems vollendet werden sollten.3Und ich richtete mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen zu suchen, in Fasten und Sacktuch und Asche.4Und ich betete zu Jehova, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: Ach, Herr! Du großer und furchtbarer Gott, der den Bund und die Güte denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten!5Wir haben gesündigt und verkehrt und gesetzlos gehandelt, und wir haben uns empört und sind von deinen Geboten und von deinen Rechten abgewichen.6Und wir haben nicht auf deine Knechte, die Propheten, gehört, welche in deinem Namen zu unseren Königen, unseren Fürsten und unseren Vätern und zu allem Volke des Landes geredet haben.7Dein, o Herr, ist die Gerechtigkeit, unser aber die Beschämung des Angesichts, wie es an diesem Tage ist: der Männer von Juda und der Bewohner von Jerusalem, und des ganzen Israel, der Nahen und der Fernen, in allen Ländern, wohin du sie vertrieben hast wegen ihrer Treulosigkeit, die sie gegen dich begangen haben.8Jehova! Unser ist die Beschämung des Angesichts, unserer Könige, unserer Fürsten und unserer Väter, weil wir gegen dich gesündigt haben.9Des Herrn, unseres Gottes, sind die Erbarmungen und die Vergebungen; denn wir haben uns gegen ihn empört,10und wir haben der Stimme Jehovas, unseres Gottes, nicht gehorcht, um in seinen Gesetzen zu wandeln, welche er uns durch seine Knechte, die Propheten, vorgelegt hat.11Und ganz Israel hat dein Gesetz übertreten und ist abgewichen, so daß es deiner Stimme nicht gehorcht hat. Und so hat sich der Fluch und der Schwur über uns ergossen, welcher im Gesetz Moses, des Knechtes Gottes, geschrieben steht, weil wir gegen ihn gesündigt haben.12Und er hat seine Worte erfüllt, die er über uns und über unsere Richter geredet hat, welche uns richteten, indem er ein großes Unglück über uns brachte; so daß unter dem ganzen Himmel keines geschehen ist wie dasjenige, welches an Jerusalem geschehen ist.13So wie es im Gesetz Moses geschrieben steht, ist all dieses Unglück über uns gekommen. Und wir flehten Jehova, unseren Gott, nicht an, daß wir von unseren Missetaten umgekehrt wären und Einsicht erlangt hätten für deine Wahrheit.14Und so hat Jehova über das Unglück gewacht und es über uns kommen lassen. Denn Jehova, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Taten, die er getan hat; aber wir haben seiner Stimme nicht gehorcht.

This beautiful chapter shows us Daniel making use of the two resources which are always at our disposal: the Word and prayer. This time he is not instructed by a vision, but by searching the Scriptures. They teach him:
1. that Israel's deliverance is near (v. 2; read Jer. 29:10 . . .);
2. for what motive the hand of God has struck down and scattered his people and on what conditions restoration can take place (v. 2; read Lev. 26:40 . . .);
3. the right attitude, so that God may hear and forgive (read 1 Kings 8:47 . . .).

Turning towards Jerusalem, Daniel takes up word for word the expressions uttered by Solomon, "We have sinned, and have committed iniquity, and have done wickedly . . ." (vv. 5, 15; Dan. 6:10). Not only is Daniel presented to us as beyond reproach, but also as one who suffered, during a lifetime of exile, the consequences of the sins of others. But note! He nevertheless confesses the iniquity as being his own; he experiences the grief and humiliation before God that result from it; he takes on himself the transgressions of his people. This is what Christ has done perfectly. Devoid of all sin, He has taken up our sins and has confessed them as if they were His, enduring alone in our stead the chastisement we had deserved (Ps. 40:12).

Daniel 9:15-27
15Und nun, Herr, unser Gott, der du dein Volk aus dem Lande Ägypten mit starker Hand herausgeführt und dir einen Namen gemacht hast, wie es an diesem Tage ist, wir haben gesündigt, wir haben gesetzlos gehandelt.16Herr, nach allen deinen Gerechtigkeiten laß doch deinen Zorn und deinen Grimm sich wenden von deiner Stadt Jerusalem, deinem heiligen Berge! Denn wegen unserer Sünden und der Missetaten unserer Väter sind Jerusalem und dein Volk zum Hohne geworden allen denen, die uns umgeben.17Und nun höre, unser Gott, auf das Gebet deines Knechtes und auf sein Flehen; und um des Herrn willen laß dein Angesicht leuchten über dein verwüstetes Heiligtum!18Neige, mein Gott, dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstungen und die Stadt, welche nach deinem Namen genannt ist! Denn nicht um unserer Gerechtigkeiten willen legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern um deiner vielen Erbarmungen willen.19Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle; zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk sind nach deinem Namen genannt.20Während ich noch redete und betete, und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte, und mein Flehen vor Jehova, meinem Gott, für den heiligen Berg meines Gottes niederlegte,21während ich noch redete im Gebet, da kam der Mann Gabriel, den ich im Anfang im Gesicht, als ich ganz ermattet war, gesehen hatte, zu mir her zur Zeit des Abendopfers.22Und er gab mir Verständnis und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren.23Im Anfang deines Flehens ist ein Wort ausgegangen, und ich bin gekommen, um es dir kundzutun; denn du bist ein Vielgeliebter. So merke auf das Wort, und verstehe das Gesicht:24Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluß zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen, und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen, und Gesicht und Propheten zu versiegeln, und ein Allerheiligstes zu salben.25So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.26Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben. Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen.27Und er wird einen festen Bund mit den Vielen schließen für eine Woche; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und wegen der Beschirmung der Greuel wird ein Verwüster kommen, und zwar bis Vernichtung und Festbeschlossenes über das Verwüstete ausgegossen werden.

Daniel is not acting here as a prophet (cf. v. 6). He is rather making himself Israel's advocate and knows how to find the appropriate arguments to touch the heart of God. He asks Him to intervene . . . "for the Lord's sake" (v. 17), "for thy great mercies" (v. 18), "for thine own sake . . . for thy city and thy people are called by thy name" (v. 19; cf. Ps. 25:11; Lev. 22:32). Such a prayer is infinitely acceptable to God, who hastens to answer it. Again His messenger is Gabriel, the same one as is to be chosen to announce the birth of the Saviour and of His forerunner (Luke 1:19, 26). But here the angel is not charged with a happy message; far from it! He gives Daniel understanding about the following:
1. the rejection of Messiah after 69 (7+62) weeks of years – these 483 (69 x 7) years are to be counted from the beginning of the reconstruction of Jerusalem in the days of Nehemiah;
2. the destruction of the city and of the temple by the Romans under Titus (v. 26);
3. in a time still to come, the tragic mistake on the part of the Jews, blinded by Satan, in receiving instead of Christ a "desolator", the Anti-christ (v. 27 JND trans.).

In Matthew 24:15 . . ., the Lord Jesus solemnly confirms Daniel's prophecies.

Daniel 10:1-14
1Im dritten Jahre Kores', des Königs von Persien, wurde dem Daniel, welcher Beltsazar genannt wird, eine Sache geoffenbart, und die Sache ist Wahrheit und betrifft eine große Mühsal; und er verstand die Sache und bekam Verständnis über das Gesicht. -2In selbigen Tagen trauerte ich, Daniel, drei volle Wochen.3Köstliche Speise aß ich nicht, und weder Fleisch noch Wein kam in meinen Mund; und ich salbte mich nicht, bis drei volle Wochen um waren.4Und am vierundzwanzigsten Tage des ersten Monats, da war ich am Ufer des großen Stromes, das ist der Hiddekel.5Und ich erhob meine Augen und sah: und siehe, da war ein Mann in Linnen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit Gold von Uphas;6und sein Leib war wie ein Chrysolith, und sein Angesicht wie das Aussehen des Blitzes, und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und seine Füße wie der Anblick von leuchtendem Erze; und die Stimme seiner Worte war wie die Stimme einer Menge.7Und ich, Daniel, allein sah das Gesicht; die Männer aber, welche bei mir waren, sahen das Gesicht nicht; doch fiel ein großer Schrecken auf sie, und sie flohen und verbargen sich.8Und ich blieb allein übrig und sah dieses große Gesicht; und es blieb keine Kraft in mir, und meine Gesichtsfarbe verwandelte sich an mir bis zur Entstellung, und ich behielt keine Kraft.9Und ich hörte die Stimme seiner Worte; und als ich die Stimme seiner Worte hörte, sank ich betäubt auf mein Angesicht, mit meinem Angesicht zur Erde.10Und siehe, eine Hand rührte mich an und machte, daß ich auf meine Knie und Hände emporwankte.11Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann! Merke auf die Worte, die ich zu dir rede, und stehe auf deiner Stelle; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf.12Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tage an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden; und um deiner Worte willen bin ich gekommen.13Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir einundzwanzig Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien.14Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volke am Ende der Tage widerfahren wird; denn das Gesicht geht noch auf ferne Tage.

Sometimes God answers the prayers of His own at once. In Daniel 9:21 His word comes to Daniel while he is still praying. Sometimes on the other hand, as in this chapter, He delays His intervention so as to put to the test the reality of our desires and the constancy of our faith. But even if at times we have to pray for a long while before we receive an answer, let us never conclude that God does not listen (1 John 5:14). He assures Daniel that his prayer has been heard from the first day. This v. 12 shows us the moral state that is acceptable to God and is accordingly able to open communication with heaven. Let us hold on to Daniel's secret: he set his heart to understand and chastened himself.

If we compare the vision of vv. 5, 6 with that of John on the isle of Patmos (Rev. 1:13-16), we understand that the One who appears here in all the attributes of sovereign righteousness can only be the Messiah who was cut off (Dan. 9:26) and who will also be glorified. In the presence of such a Person, the godliest of men is overcome with mortal dread. (To be the channel of divine revelation, death must first work in us – 2 Cor. 4:12). But the same gracious word comes to assure Daniel, and later John, "Fear not"; "O man greatly beloved, fear not" (vv. 12, 19).

Daniel 10:15-21; Daniel 11:1-9
15Und als er in dieser Weise mit mir redete, richtete ich mein Angesicht zur Erde und verstummte.16Und siehe, einer, den Menschenkindern gleich, berührte meine Lippen; und ich tat meinen Mund auf und redete und sprach zu dem, der vor mir stand: Mein Herr, wegen des Gesichts überfielen mich die Wehen, und ich habe keine Kraft behalten.17Und wie vermag ein Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn zu reden? Und ich, von nun an bleibt keine Kraft mehr in mir, und kein Odem ist in mir übrig.18Da rührte mich wiederum einer an, von Aussehen wie ein Mensch, und stärkte mich.19Und er sprach: Fürchte dich nicht, du vielgeliebter Mann! Friede dir! Sei stark, ja, sei stark! Und als er mit mir redete, fühlte ich mich gestärkt und sprach: Mein Herr möge reden, denn du hast mich gestärkt.20Da sprach er: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt werde ich zurückkehren, um mit dem Fürsten von Persien zu streiten; aber wenn ich ausziehe, siehe, so wird der Fürst von Griechenland kommen.21Doch will ich dir kundtun, was in dem Buche der Wahrheit verzeichnet ist. Und es ist kein einziger, der mir wider jene mutig beisteht, als nur Michael, euer Fürst.
1Und auch ich stand im ersten Jahre Darius', des Meders, ihm bei als Helfer und Schutz.2Und nun will ich dir die Wahrheit kundtun: Siehe, es werden noch drei Könige in Persien aufstehen, und der vierte wird größeren Reichtum erlangen als alle; und wenn er durch seinen Reichtum stark geworden ist, wird er alles gegen das Königreich Griechenland aufregen.3Und ein tapferer König wird aufstehen, und er wird mit großer Macht herrschen und nach seinem Gutdünken handeln.4Und sobald er aufgestanden ist, wird sein Reich zertrümmert und nach den vier Winden des Himmels hin zerteilt werden. Aber nicht für seine Nachkommen wird es sein und nicht nach der Macht, mit welcher er geherrscht hat; denn sein Reich wird zerstört und anderen zuteil werden, mit Ausschluß von jenen.5Und der König des Südens, und zwar einer von seinen Obersten, wird stark werden. Und einer wird stark werden über ihn hinaus und wird herrschen: seine Herrschaft wird eine große Herrschaft sein.6Und nach Verlauf von Jahren werden sie sich verbünden; und die Tochter des Königs des Südens wird zu dem König des Nordens kommen, um einen Ausgleich zu bewirken. Aber sie wird die Kraft des Armes nicht behalten, und er wird nicht bestehen noch sein Arm; und sie wird dahingegeben werden, sie und die sie eingeführt haben, und der sie gezeugt, und der sie in jenen Zeiten unterstützt hat.7Doch einer von den Schößlingen ihrer Wurzeln wird an seiner Statt aufstehen; und er wird gegen die Heeresmacht kommen, und wird in die Festungen des Königs des Nordens eindringen und mit ihnen nach Gutdünken verfahren, und wird siegen.8Und auch wird er ihre Götter samt ihren gegossenen Bildern, samt ihren kostbaren Geräten, Silber und Gold, nach Ägypten in die Gefangenschaft führen; und er wird Jahre lang standhalten vor dem König des Nordens.9Und dieser wird in das Reich des Königs des Südens kommen, aber in sein Land zurückkehren.

Before we consider the visible aspect of this prophecy, ch. 10 gives us a view of its hidden aspect: the heavenly counterpart of events down here. All the time the great men of this world think they are free, they are really like puppets; they are activated from above by satanic "principalities and powers", which pull the strings, as it were, of their desires (Eph. 2:2). But God also has legions of angels with their leaders (Heb. 1:14), and, marvellous fact, we can bring into operation their invisible strength by our prayers, so as to fight the same battles as, and share the experience of Elijah and Daniel that "the effectual fervent prayer of a righteous man availeth much" (James 5:16).

In ch. 11, God unfolds before His prophet a wide vista of the events about to take place. Three Persian monarchs were to arise: Cambyses II, "Smerdis" the magician and Darius Hystaspes (respectively identified in Ezra 4:6-7 and 24). After them, the rich and powerful Xerxes (Ahasuerus of the Book of Esther) would mount a strong attack against Greece. Then would come the rapid rise to power of Alexander the Great (vv. 3, 4), the even more rapid dispersal of his kingdom to the "four winds" (striking illustration of the Book of Ecclesiastes), followed by the long drawn out struggles between his two principal successors.

Daniel 11:10-28
10Aber seine Söhne werden sich zum Kriege rüsten und eine Menge großer Heere zusammenbringen; und einer wird kommen und überschwemmen und überfluten; und er wird wiederkommen, und sie werden Krieg führen bis zu seiner Festung.11Und der König des Südens wird sich erbittern, und wird ausziehen und mit ihm, dem König des Nordens, streiten; und dieser wird eine große Menge aufstellen, aber die Menge wird in seine Hand gegeben werden.12Und wie die Menge weggenommen wird, wird sein Herz sich erheben; und er wird Zehntausende niederwerfen, aber nicht zu Macht kommen.13Und der König des Nordens wird wiederkommen und eine Menge aufstellen, größer als die frühere; und nach Verlauf der Zeiten von Jahren wird er mit einem großen Heere und mit großer Ausrüstung kommen.14Und in jenen Zeiten werden viele aufstehen gegen den König des Südens; und Gewalttätige deines Volkes werden sich erheben, um das Gesicht zu erfüllen, und werden zu Fall kommen.15Und der König des Nordens wird kommen und einen Wall aufwerfen und eine befestigte Stadt einnehmen; und die Streitkräfte des Südens werden nicht standhalten, selbst sein auserlesenes Volk wird keine Kraft haben, um standzuhalten.16Und der, welcher gegen ihn gekommen ist, wird nach seinem Gutdünken handeln, und niemand wird vor ihm bestehen; und er wird seinen Stand nehmen im Lande der Zierde, und Vertilgung wird in seiner Hand sein.17Und er wird sein Angesicht darauf richten, mit der Macht seines ganzen Reiches zu kommen, indem er einen Ausgleich im Sinne hat, und er wird ihn bewirken; und er wird ihm eine Tochter der Weiber geben, zu ihrem Verderben; und sie wird nicht bestehen und wird nichts für ihn sein.18Und er wird sein Angesicht nach den Inseln hinwenden und viele einnehmen; aber ein Feldherr wird seinem Hohne ein Ende machen, dazu noch seinen Hohn ihm zurückgeben.19Und er wird sein Angesicht nach den Festungen seines Landes hinwenden, und wird straucheln und fallen und nicht mehr gefunden werden.20Und an seiner Statt wird einer aufstehen, welcher einen Eintreiber der Abgaben durch die Herrlichkeit des Reiches ziehen läßt; aber in wenigen Tagen wird er zerschmettert werden, und zwar weder durch Zorn noch durch Krieg.21Und an seiner Statt wird ein Verachteter aufstehen, auf den man nicht die Würde des Königtums legen wird; und er wird unversehens kommen und durch Schmeicheleien sich des Königtums bemächtigen.22Und die überschwemmenden Streitkräfte werden vor ihm überschwemmt und zertrümmert werden, und sogar ein Fürst des Bundes.23Denn seitdem er sich mit ihm verbündet hat, wird er Trug üben, und wird hinaufziehen und mit wenig Volk Macht gewinnen.24Unversehens wird er in die fettesten Gegenden der Landschaft eindringen und tun, was weder seine Väter noch die Väter seiner Väter getan haben: Raub und Beute und Gut wird er ihnen zerstreuen und wider die Festungen seine Anschläge ersinnen, und zwar eine Zeitlang.25Und er wird seine Kraft und seinen Mut wider den König des Südens erwecken mit einem großen Heere. Und der König des Südens wird sich zum Kriege rüsten mit einem großen und überaus starken Heere; aber er wird nicht bestehen, denn man wird Anschläge wider ihn ersinnen;26und die seine Tafelkost essen, werden ihn zerschmettern; und sein Heer wird überschwemmen, und viele Erschlagene werden fallen.27Und die beiden Könige: ihre Herzen werden auf Bosheit bedacht sein, und an einem Tische werden sie Lügen reden; aber es wird nicht gelingen, denn das Ende verzieht sich noch bis zur bestimmten Zeit.28Und er wird mit großem Reichtum in sein Land zurückkehren, und sein Herz wird wider den heiligen Bund gerichtet sein; und er wird handeln und in sein Land zurückkehren.

This chapter announces and relates in detail the rivalry between two of the four dynasties which were to share between them Alexander's Grecian empire. In this king of the North we can identify the dynasty of the Seleucids, governing the countries situated to the north of Palestine: Syria, Asia Minor; whilst the kings of the South are the Ptolemies, in possession of Egypt. Between these two competing powers would alternate wars and peace treaties, accompanied by human flatteries, blackmail and threats, diplomatic marriages and assassinations. Relationships between the nations have hardly changed since then, and the history books present but a sad reflection of what the human heart contains: greed (v. 8), violence and crimes (v. 14), immorality (v. 17), deceit (v. 23), corruption (v. 24), treachery (v. 26), lies (v. 27).

These conflicts over the land of Israel (v. 16) kept these proud monarchies at odds for a few years, but after two thousand years how futile the conflicts appear.

International politics in the time of the Ptolemy and Seleucid kings are described here beforehand in such a precise manner that some unbelievers, who could not understand this, have done all they can to try to demonstrate that this chapter could only have been written after the happenings it foretells.

Daniel 11:29-45
29Zur bestimmten Zeit wird er wiederkehren und gegen den Süden ziehen, aber es wird zuletzt nicht sein wie im Anfang.30Denn Schiffe von Kittim werden wider ihn kommen; und er wird verzagen und umkehren, und er wird gegen den heiligen Bund ergrimmen und handeln: er wird umkehren und sein Augenmerk auf diejenigen richten, welche den heiligen Bund verlassen.31Und Streitkräfte von ihm werden dastehen; und sie werden das Heiligtum, die Feste, entweihen, und werden das beständige Opfer abschaffen und den verwüstenden Greuel aufstellen.32Und diejenigen, welche gottlos handeln gegen den Bund, wird er durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten; aber das Volk, welches seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und handeln.33Und die Verständigen des Volkes werden die Vielen unterweisen, aber sie werden fallen durch Schwert und Flamme, durch Gefangenschaft und Raub, eine Zeitlang.34Und wenn sie fallen, wird ihnen mit einer kleinen Hilfe geholfen werden; und viele werden sich ihnen mit Heuchelei anschließen.35Und von den Verständigen werden einige fallen, um sie zu läutern und zu reinigen und weiß zu machen bis zur Zeit des Endes; denn es verzieht sich noch bis zur bestimmten Zeit.36Und der König wird nach seinem Gutdünken handeln, und er wird sich erheben und groß machen über jeden Gott, und wider den Gott der Götter wird er Erstaunliches reden; und er wird Gelingen haben, bis der Zorn vollendet ist, denn das Festbeschlossene wird vollzogen.37Und auf den Gott seiner Väter wird er nicht achten, und weder auf die Sehnsucht der Weiber noch auf irgend einen Gott wird er achten, sondern er wird sich über alles erheben.38Und an dessen Statt wird er den Gott der Festungen ehren: den Gott, den seine Väter nicht gekannt haben, wird er ehren mit Gold und mit Silber und mit Edelsteinen und mit Kleinodien.39Und er wird gegen die starken Festungen so verfahren mit dem fremden Gott: wer ihm Anerkennung zollt, dem wird er viel Ehre erweisen, und er wird ihm Herrschaft verleihen über die Vielen und das Land austeilen zum Lohne.40Und zur Zeit des Endes wird der König des Südens mit ihm zusammenstoßen, und der König des Nordens wird gegen ihn anstürmen mit Wagen und mit Reitern und mit vielen Schiffen; und er wird in die Länder eindringen und wird sie überschwemmen und überfluten.41Und er wird in das Land der Zierde eindringen, und viele Länder werden zu Fall kommen; diese aber werden seiner Hand entrinnen: Edom und Moab und die Vornehmsten der Kinder Ammon.42Und er wird seine Hand an die Länder legen, und das Land Ägypten wird nicht entrinnen;43und er wird die Schätze an Gold und Silber und alle Kostbarkeiten Ägyptens in seine Gewalt bringen, und Libyer und Äthiopier werden in seinem Gefolge sein.44Aber Gerüchte von Osten und von Norden her werden ihn erschrecken; und er wird ausziehen in großem Grimme, um viele zu vernichten und zu vertilgen.45Und er wird sein Palastgezelt aufschlagen zwischen dem Meere und dem Berge der heiligen Zierde. Und er wird zu seinem Ende kommen, und niemand wird ihm helfen.

"No prophecy of the scripture is of any private interpretation" (2 Peter 1:20). From v. 36 onwards, as the Lord's own words confirm, the events described are still future; intermediate events serve as a kind of preview and introduction to what is still to take place. Thus Antiochus Epiphanes, obviously referred to in v. 31, the king of Syria who, to avenge himself against the Jews, erected an idol-altar to Zeus in the Temple and then sacrificed a sow on it, is mainly a type of the future king of the North, or the Assyrian. To this prophetic personage vv. 40-45 are applicable, whilst vv. 36-39 concern the Anti-Christ, "the king", who in this same time of the end will cause himself to be worshipped at Jerusalem. He will be the awaited super-man, reuniting and fulfilling in his person, under Satan's domination, all the perverse, proud tendencies of the human heart. He will "do according to his will" (in absolute contrast to Christ – Heb. 10:7); he will utter the worst blasphemies against God, scorn His Christ, raise himself above all other by trade, violence and lies. Such is the spirit of Anti-Christ which it is not difficult to identify already in the world around us.

Daniel 12:1-13
1Und in jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der für die Kinder deines Volkes steht; und es wird eine Zeit der Drangsal sein, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, ein jeder, der im Buche geschrieben gefunden wird.2Und viele von denen, die im Staube der Erde schlafen, werden erwachen: diese zu ewigem Leben, und jene zur Schande, zu ewigem Abscheu.3Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich.4Und du, Daniel, verschließe die Worte und versiegele das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird sich mehren.5Und ich, Daniel, sah: und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes, und einer dort am Ufer des Stromes.6Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war: Wie lange wird dauern das Ende dieser wunderbaren Dinge?7Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt: Eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit; und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollbracht sein wird, dann werden alle diese Dinge vollendet sein.8Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sprach: Mein Herr, was wird der Ausgang von diesem sein?9Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.10Viele werden sich reinigen und weiß machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.11Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertneunzig Tage.12Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!13Du aber gehe hin bis zum Ende; und du wirst ruhen, und wirst auferstehen zu deinem Lose am Ende der Tage.

The fulfilment of the first events described in this prophecy is the guarantee that those announced for the time of the end will doubtless take place. The present time of grace is like a long parenthesis whose interruption to the course of prophecy will soon have lasted two thousand years. It gives to everyone the opportunity to be converted, so as to take shelter from the judgment to come.

Among Daniel's people "everyone that shall be found written in the book" will be delivered (v. 1). Those who are called "wise" will be raised to everlasting life, the others to the horror of "everlasting contempt." Thus will be accomplished the "time appointed" for judgment; the fate of each individual will be positively determined and nothing on earth will stand in the way of the unfolding of the counsels of God. Prophecy, let us not forget, always has Israel in focus. Even the history of Gentile kingdoms is viewed in relation to the chosen people. However, God's thoughts are invariably centred on the glory of Christ. This is why they are sealed and hidden from the wicked, whilst the wise are invited to understand them. And we shall understand them also in so far as we have the glory of the Lord Jesus at heart.

Hosea 1:1-11
1Das Wort Jehovas, welches zu Hosea, dem Sohne Beeris, geschah in den Tagen Ussijas, Jothams, Ahas', Hiskias, der Könige von Juda, und in den Tagen Jerobeams, des Sohnes Joas', des Königs von Israel.2Als Jehova anfing mit Hosea zu reden, da sprach Jehova zu Hosea: Gehe hin, nimm dir ein Hurenweib und Hurenkinder; denn das Land treibt beständig Hurerei, von Jehova hinweg.3Und er ging hin und nahm Gomer, die Tochter Diblaims; und sie ward schwanger und gebar ihm einen Sohn.4Und Jehova sprach zu ihm: Gib ihm den Namen Jisreel; denn noch um ein Kleines, so werde ich die Blutschuld von Jisreel an dem Hause Jehus heimsuchen und dem Königtum des Hauses Israel ein Ende machen.5Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich den Bogen Israels zerbrechen im Tale Jisreel. -6Und sie ward wiederum schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Gib ihr den Namen Lo-Ruchama; denn ich werde mich fortan des Hauses Israel nicht mehr erbarmen, daß ich ihnen irgendwie vergebe.7Aber des Hauses Juda werde ich mich erbarmen und sie retten durch Jehova, ihren Gott; und nicht werde ich sie retten durch Bogen und durch Schwert und durch Krieg, durch Rosse und durch Reiter. -8Und sie entwöhnte die Lo-Ruchama. Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn.9Und er sprach: Gib ihm den Namen Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, und ich, ich will nicht euer sein.10Doch die Zahl der Kinder Israel wird sein wie der Sand des Meeres, der nicht gemessen und nicht gezählt werden kann; und es wird geschehen, an dem Orte, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, wird zu ihnen gesagt werden: Kinder des lebendigen Gottes.11Und die Kinder Juda und die Kinder Israel werden sich miteinander versammeln, und sich ein Haupt setzen und aus dem Lande heraufziehen; denn groß ist der Tag von Jisreel.

The prophecy of Hosea, contemporary with Isaiah, takes us back to the times of the second Book of Kings, before the captivity of Israel and Judah. It is mainly addressed to the ten tribes (often called by the name of Ephraim, their head), who lapsed into idolatry more quickly than Judah. Defiled by their idols, unfaithful to the covenant with their God, Israel is represented by the impure woman the prophet is called upon to take for his wife. Even the names given to his children signify condemnation (cf. Isa. 8:1-4). Let us keep in mind that the expressions to commit whoredom", or "fornication", in these chapters means to turn away from God and to be joined to idols. Israel have themselves broken the links uniting them with the LORD. Nevertheless v. 10, quoted by Paul in Romans, teaches us that Israel's transgression has had an unexpected and marvellous result: believers "not of the Jews only, but also of the Gentiles" are henceforth called "children of the living God" (Rom. 9:24-26). This living God becomes a Father. The sentence "Lo-ammi" (not my people) pronounced on guilty Israel is followed by the call of a heavenly people, a family, enjoying with their God and Father an indissoluble relationship, which not even our sins can destroy (1 Peter 2:10).

Hosea 2:1-17
1Sprechet zu euren Brüdern: Mein Volk, und zu euren Schwestern: Begnadigte.2Rechtet mit eurer Mutter, rechtet! denn sie ist nicht mein Weib, und ich bin nicht ihr Mann. Damit sie ihre Hurerei von ihrem Angesicht wegtue und ihren Ehebruch zwischen ihren Brüsten hinweg:3auf daß ich sie nicht nackt ausziehe und sie hinstelle wie an dem Tage, da sie geboren wurde, und ich sie der Wüste gleich mache und sie setze wie ein dürres Land und sie sterben lasse vor Durst. -4Und ihrer Kinder werde ich mich nicht erbarmen, weil sie Hurenkinder sind.5Denn ihre Mutter hat gehurt, ihre Gebärerin hat Schande getrieben; denn sie sprach: Ich will meinen Buhlen nachgehen, die mir mein Brot und mein Wasser geben, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und mein Getränk.6Darum siehe, ich will deinen Weg mit Dornen verzäunen, und ich will ihr eine Mauer errichten, daß sie ihre Pfade nicht finden soll.7Und sie wird ihren Buhlen nachlaufen und sie nicht erreichen, und sie wird sie suchen und nicht finden; und sie wird sagen: Ich will hingehen und zu meinem ersten Manne zurückkehren, denn damals ging es mir besser als jetzt.8Und sie erkannte nicht, daß ich ihr das Korn und den Most und das Öl gab, und ihr Silber und Gold mehrte, was sie für den Baal verwendet haben.9Darum werde ich mein Korn zurücknehmen zu seiner Zeit, und meinen Most zu seiner bestimmten Zeit, und werde ihr meine Wolle und meinen Flachs entreißen, die ihre Blöße bedecken sollten.10Und nun werde ich ihre Schande aufdecken vor den Augen ihrer Buhlen, und niemand wird sie aus meiner Hand erretten.11Und ich werde all ihrer Freude, ihren Festen, ihren Neumonden und ihren Sabbathen und allen ihren Festzeiten ein Ende machen.12Und ich werde ihren Weinstock und ihren Feigenbaum verwüsten, von welchen sie sagte: Diese sind mein Lohn, den mir meine Buhlen gegeben haben. Und ich werde dieselben zu einem Walde machen, und die Tiere des Feldes werden sie abfressen.13Und ich werde an ihr die Tage der Baalim heimsuchen, da sie denselben räucherte und sich mit ihren Ohrringen und ihrem Halsgeschmeide schmückte und ihren Buhlen nachging; mich aber hat sie vergessen, spricht Jehova.14Darum siehe, ich werde sie locken und sie in die Wüste führen und ihr zum Herzen reden;15und ich werde ihr von dort aus ihre Weinberge geben, und das Tal Achor zu einer Tür der Hoffnung. Und sie wird daselbst singen wie in den Tagen ihrer Jugend, und wie an dem Tage, da sie aus dem Lande Ägypten heraufzog.16Und es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jehova, da wirst du mich nennen: Mein Mann; und du wirst mich nicht mehr nennen: Mein Baal.17Und ich werde die Namen der Baalim aus ihrem Munde hinwegtun, und sie werden nicht mehr mit ihrem Namen erwähnt werden.

Israel's case is indefensible (v. 2; cf. Isa. 1:18). After a series of crushing accusations, God pronounces the verdict on the unfaithfulness of His people. "Therefore . . . I will hedge up thy way" (v. 6); "Therefore will I. . . take away my corn . . ." (v. 9); "Therefore . . .", and an even more severe punishment might be expected. But what does v. 14 announce? "Therefore, behold, I will allure her, and bring her into the wilderness, and speak comfortably unto her". Incomparable grace of God! The sin of His people becomes an opportunity for Him to display His infinite mercy. Instead of turning away the ungrateful, guilty "wife", He takes her by the hand, and alone with her, speaks to her in such a way as to touch her heart. But why mention that sinister "Valley of Achor"? Was it not a reminder of the sin of Achan and its tragic consequences? (Joshua 7:26). Well. God has chosen it so as to make it henceforward "a door of hope" (cf. Isa. 65:10). Morally the same applies for us. The valley of trouble (meaning of Achor), the place where we have to do with God about our past sins, becomes "a door of hope". Thus God shows us that our enjoyment of fellowship with Him must begin with the confession of our sins.

Hosea 2:18-23; Hosea 3:1-5
18Und ich werde an jenem Tage einen Bund für sie schließen mit den Tieren des Feldes und mit den Vögeln des Himmels und mit den kriechenden Tieren der Erde; und ich werde Bogen und Schwert und den Krieg aus dem Lande zerbrechen und werde sie in Sicherheit wohnen lassen.19Und ich will dich mir verloben in Ewigkeit, und ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und in Gericht, und in Güte und in Barmherzigkeit,20und ich will dich mir verloben in Treue; und du wirst Jehova erkennen.21Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich erhören, spricht Jehova: ich werde den Himmel erhören, und dieser wird die Erde erhören;22und die Erde wird erhören das Korn und den Most und das Öl; und sie, sie werden Jisreel erhören.23Und ich will sie mir säen in dem Lande und will mich der Lo-Ruchama erbarmen. Und ich will zu Lo-Ammi sagen: Du bist mein Volk; und es wird sagen: Mein Gott.
1Und Jehova sprach zu mir: Geh wiederum hin, liebe ein Weib, das von ihrem Freunde geliebt wird und Ehebruch treibt: wie Jehova die Kinder Israel liebt, welche sich aber zu anderen Göttern hinwenden und Traubenkuchen lieben.2Und ich kaufte sie mir für fünfzehn Silbersekel und einen Homer Gerste und einen Letech Gerste.3Und ich sprach zu ihr: Du sollst mir viele Tage also bleiben, du sollst nicht huren und keines Mannes sein; und so werde auch ich dir gegenüber tun.4Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten, und ohne Schlachtopfer und ohne Bildsäule, und ohne Ephod und Teraphim.5Danach werden die Kinder Israel umkehren und Jehova, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich zitternd wenden zu Jehova und zu seiner Güte am Ende der Tage.

In his own particular abrupt style, the prophet alternates, with no transition, between the description of Israel's tragic state and promises of restoration (vv. 18-23). God's grace will establish new links with His people. They will no longer be slaves, like this wife, whom Hosea bought back (Hosea 3:2); they will no longer say "my master", but "my husband" (Hosea 2:16). "I will betroth thee unto me", the LORD repeats three times so as to seal His engagement (vv. 19, 20). Like the ring on the finger of a young fiancée, this promise should have spoken to the heart of the poor people, to persuade them jealously to keep their affection for the LORD (cf. Jer. 2:2). Similarly, we think of the Church which should be entirely for Christ; "I have espoused you to one husband," says Paul to the Corinthians (2 Cor. 11:2); he also unfolds in Ephesians 5:25-27 what the Lord Jesus has done, what He is doing and what He will do for the Church.

The short prophecy of ch. 3 describes in a striking way the actual condition of the children of Israel: they now have neither a king nor worship (whether of idols or of the LORD, v. 4). Israel's house is empty, swept and garnished, ready for the fulfilment of Matthew 12:45. But afterwards will come their repentance and their re-establishment in divine blessing by the LORD's goodness (v. 5).

Hosea 4:1-19
1Höret das Wort Jehovas, ihr Kinder Israel! Denn Jehova hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn es ist keine Wahrheit und keine Güte und keine Erkenntnis Gottes im Lande.2Schwören und Lügen, und Morden und Stehlen, und Ehebruchtreiben; sie brechen ein, und Blutschuld reiht sich an Blutschuld.3Darum trauert das Land und verschmachtet alles, was darin wohnt, sowohl die Tiere des Feldes als auch die Vögel des Himmels; und auch die Fische des Meeres werden hinweggerafft.4Doch niemand rechte und niemand tadle! Ist doch dein Volk wie die, welche mit dem Priester rechten.5Und du wirst fallen bei Tage, und auch der Prophet wird mit dir fallen bei Nacht; und ich werde deine Mutter vertilgen.6Mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis; weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, daß du mir nicht mehr Priesterdienst ausübest; und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen: so werde auch ich deine Kinder vergessen.7Je mehr ihrer geworden sind, desto mehr haben sie gegen mich gesündigt: ich werde ihre Herrlichkeit in Schande verwandeln.8Sie essen die Sünde meines Volkes und verlangen nach seiner Missetat.9Und so wird, wie das Volk, der Priester sein, und ich werde ihre Wege an ihnen heimsuchen und ihre Handlungen ihnen vergelten;10und sie werden essen und nicht satt werden. Sie treiben Hurerei, aber sie werden sich nicht ausbreiten; denn sie haben es aufgegeben, auf Jehova zu achten.11Hurerei, Wein und Most nehmen den Verstand weg.12Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab tut es ihm kund; denn der Geist der Hurerei hat es irregeführt, und, ihren Gott verlassend, huren sie.13Sie opfern auf den Gipfeln der Berge und räuchern auf den Hügeln, unter Eiche und Pappel und Terebinthe, weil ihr Schatten gut ist; darum huren eure Töchter und treiben eure Schwiegertöchter Ehebruch.14Ich werde es an euren Töchtern nicht heimsuchen, daß sie huren, und an euren Schwiegertöchtern, daß sie Ehebruch treiben; denn sie selbst gehen mit den Huren beiseite und opfern mit den Buhldirnen; und das Volk, das keinen Verstand hat, kommt zu Fall.15Wenn du hurst, Israel, so verschulde sich Juda nicht! Und kommet nicht nach Gilgal und ziehet nicht hinauf nach Beth-Awen, und schwöret nicht: So wahr Jehova lebt!16Denn Israel ist widerspenstig geworden wie eine widerspenstige Kuh; nun wird Jehova sie weiden wie ein Lamm in weitem Raume.17Ephraim ist mit Götzen verbündet; laß ihn gewähren!18Ihr Zechgelage ist ausgeartet: der Hurerei geben sie sich hin; leidenschaftlich lieben seine Fürsten die Schande.19Der Wind hat ihn in seine Flügel geschlossen, und sie werden beschämt werden wegen ihrer Opfer.

Vv. 1, 2 remind us of Romans 3:9-19, a passage which refers not only to the Jews but to all men. However, Israel also has this to answer for, that they have had the "oracles of God", but have deliberately rejected their knowledge of them and have forgotten the Law (v. 6; Rom. 3:2). They have committed themselves to idols, becoming unfaithful to their God (v. 12). Christians, does not their attitude speak to us? There are a thousand ways and opportunities of disregarding the authority the Lord should have over our lives.

What will be the punishment this time for these wretched people? The most terrible that can be: rejection. Their condition is incurable, hopeless. God renounces His claim on them and declares, "I will also forget thy children" (v. 6), "I will not punish your daughters . . ." (v. 14) and further on, "Ephraim is joined to idols; let him alone" (v. 17). However, this appalling picture of the corruption of the ten tribes should at least serve as a warning to Judah. Gilgal and Bethel (the house of God), places associated with promise and blessing in Israel's history, are become centres of iniquity, capitals of profane religion. The LORD solemnly warns Judah not to go up to either (v. 15).

Hosea 5:1-15
1Höret dieses, ihr Priester, und merket auf, Haus Israel! und ihr, Haus des Königs, nehmet es zu Ohren! Denn euch gilt das Gericht; denn ihr seid eine Schlinge zu Mizpa geworden und ein ausgebreitetes Netz auf Tabor;2und im Verderbthandeln haben es die Abtrünnigen weit getrieben. Ich aber werde sie alle züchtigen.3Ich kenne Ephraim wohl, und Israel ist nicht vor mir verborgen; denn nun hast du Hurerei getrieben, Ephraim, Israel hat sich verunreinigt.4Ihre Handlungen gestatten ihnen nicht, zu ihrem Gott umzukehren; denn der Geist der Hurerei ist in ihrem Innern, und Jehova kennen sie nicht.5Und die Hoffart Israels zeugt ihm ins Angesicht, und Israel und Ephraim werden fallen durch ihre Ungerechtigkeit; auch Juda fällt mit ihnen.6Mit ihrem Kleinvieh und mit ihren Rindern werden sie hingehen, um Jehova zu suchen, und werden ihn nicht finden: er hat sich ihnen entzogen.7Sie haben treulos gegen Jehova gehandelt, denn sie haben fremde Kinder gezeugt; nun wird sie der Neumond verzehren mit ihren Erbteilen.8Stoßet in die Posaune zu Gibea, in die Trompete zu Rama; rufet laut zu Beth-Awen: Der Feind hinter dir her, Benjamin!9Ephraim wird zur Wüste werden am Tage der Strafe; über die Stimme Israels habe ich Gewisses verkündigt.10Die Fürsten von Juda sind wie diejenigen geworden, welche die Grenze verrücken; über sie werde ich meinen Grimm ausgießen wie Wasser.11Ephraim ist bedrückt, zerschlagen vom Gericht; denn willig wandelte es nach Menschengeboten.12Und ich werde für Ephraim wie die Motte sein, und für das Haus Juda wie der Wurmfraß.13Und Ephraim sah seine Krankheit, und Juda sein Geschwür; und Ephraim ging nach Assyrien und sandte zu dem König Jareb; der aber vermag euch nicht zu heilen und wird euer Geschwür nicht vertreiben.14Denn ich werde für Ephraim wie ein Löwe sein, und für das Haus Juda wie ein junger Löwe. Ich, ich werde zerreißen und davongehen; ich werde wegtragen, und niemand wird erretten.15Ich werde davongehen, an meinen Ort zurückkehren, bis sie ihre Schuld büßen und mein Angesicht suchen. In ihrer Bedrängnis werden sie mich eifrig suchen.

The prophet speaks particularly to Israel's leaders: the priests and the house of the king. Those who ought to have set an example have become a snare to the people (v. 1). The result is terrible: "They have plunged themselves in the corruption of apostasy" (v. 2, JND trans.). In Hosea 4:15 the LORD had entreated Judah not to imitate Ephraim. In vain! Immediately after announcing the fall of the latter, v. 5 adds, "Judah also shall fall with them". What self-will and what pride on the part of these wretched Israelites! "They will not frame their doings to return unto their God" (v. 4). Moreover, as if nothing had happened, they draw near to the LORD with sacrifices. But they do not find Him (v. 6), for it is an insult to God to claim to fulfil religious service without the question of sins first being put right with Him. Ephraim discovers his sickness (v. 13). But instead of consulting the Great Physician, confessing his guilt (v. 15), he turns to Assyria. This is how many people act. When their conscience makes them ill at ease, rather than humbling themselves before God, they go and seek help and distraction in a world that is unable to cure them.

Hosea 6:1-11
1"Kommt und laßt uns zu Jehova umkehren; denn er hat zerrissen und wird uns heilen, er hat geschlagen und wird uns verbinden.2Er wird uns nach zwei Tagen wieder beleben, am dritten Tage uns aufrichten; und so werden wir vor seinem Angesicht leben.3So laßt uns Jehova erkennen, ja, laßt uns trachten nach seiner Erkenntnis! Sein Hervortreten ist sicher wie die Morgendämmerung; und er wird für uns kommen wie der Regen, wie der Spätregen die Erde benetzt."4Was soll ich dir tun, Ephraim, was soll ich dir tun, Juda, da eure Frömmigkeit wie die Morgenwolke ist und wie der Tau, der früh verschwindet?5Darum habe ich sie behauen durch die Propheten, habe sie getötet durch die Worte meines Mundes; und mein Gericht geht hervor wie das Licht.6Denn an Frömmigkeit habe ich Gefallen und nicht am Schlachtopfer, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern.7Sie aber haben den Bund übertreten wie Adam, haben dort treulos gegen mich gehandelt.8Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, voll Blutspuren.9Und wie ein Straßenräuber auflauert, so die Rotte der Priester; sie morden auf dem Wege nach Sichem, ja, sie verüben Schandtat.10Im Hause Israel habe ich Schauderhaftes gesehen: daselbst ist Ephraims Hurerei, Israel hat sich verunreinigt.11Auch über dich, Juda, ist eine Ernte verhängt, wenn ich die Gefangenschaft meines Volkes wenden werde.

Hosea has just explained what God is waiting for before healing Israel: ". . . till they acknowledge their offence" (Hosea 5:15). It is touching to see the prophet, just afterwards, take the people by the hand as it were and say to them, "Come, and let us return unto the LORD . . . He who has smitten us will bind up our wounds." A shepherd once explained how he had to break the leg of a restless sheep, so as to make it depend on him and so by his care attach it to himself. V. 4 again describes the moral condition of the people . . . and, alas, that of many Christians. How many who have once experienced a conversion full of promise could now have this rebuke addressed to them, ". . . your goodness is as a morning cloud, and as the early dew it goeth away" (v. 4; Rev. 2:4). Oh, that despite those contacts with the world which sap our strength, the Lord might maintain in our hearts our first love for Himself! In vain do Ephraim and Judah bring flocks and herds for sacrifice (Hosea 5:6). The LORD answers them, "I desired mercy, and not sacrifice" (v. 6, quoted by the Lord on two occasions when addressing the Pharisees: Matt. 9:13; Matt. 12:7). Love for Christ and love for our neighbour which flows from it is the only motive God recognises for whatever service we may undertake (1 Cor. 13:1-3).

Hosea 7:1-16
1Sobald ich Israel heilen will, werden die Ungerechtigkeit Ephraims und die Bosheiten Samarias offenbar; denn sie üben Falschheit, und der Dieb dringt ein, draußen raubt die Streifschar.2Und sie sprechen nicht in ihrem Herzen, daß ich all ihrer Bosheit gedenke; nun haben ihre Handlungen sie umringt, sie stehen vor meinem Angesicht.3Mit ihrer Bosheit erfreuen sie den König und mit ihren Lügen die Fürsten.4Sie sind Ehebrecher allesamt, gleich einem Ofen, vom Bäcker geheizt, der zu schüren aufhört vom Kneten des Teiges an bis zu seiner Gärung.5Am Tage unseres Königs machen sich die Fürsten krank von der Glut des Weines; er streckt seine Hand aus mit den Spöttern.6Denn sie haben ihr Herz wie einen Ofen ihrer Arglist nahe gebracht; ihr Bäcker schläft die ganze Nacht; am Morgen brennt jener wie ein flammendes Feuer.7Sie allesamt glühen wie ein Ofen und verzehren ihre Richter. Alle ihre Könige sind gefallen; niemand unter ihnen ruft mich an.8Ephraim vermischt sich mit den Völkern; Ephraim ist wie ein Kuchen geworden, der nicht umgewendet ist.9Fremde haben seine Kraft verzehrt, und er weiß es nicht; auch ist graues Haar auf sein Haupt gesprengt, und er weiß es nicht.10Und die Hoffart Israels zeugt ihm ins Angesicht; und sie kehren nicht um zu Jehova, ihrem Gott, und bei alledem suchen sie ihn nicht.11Und Ephraim ist wie eine einfältige Taube geworden, ohne Verstand; sie rufen Ägypten an, sie gehen nach Assyrien.12Sobald sie hingehen, werde ich mein Netz über sie ausbreiten, wie das Gevögel des Himmels werde ich sie herniederziehen. Ich werde sie züchtigen gemäß dem, was ihrer Gemeinde verkündigt worden ist.13Wehe ihnen! Denn sie sind von mir geflohen; Zerstörung über sie! Denn sie sind von mir abgefallen. Und ich möchte sie erlösen, sie aber reden Lügen über mich.14Und sie schreien nicht zu mir in ihrem Herzen, sondern sie heulen auf ihren Lagern; um Korn und Most scharen sie sich; sie weichen ab und wenden sich gegen mich.15Und ich, ich hatte ihre Arme unterwiesen und gestärkt, aber sie ersinnen Böses gegen mich.16Sie wenden sich um, doch nicht nach oben: sie sind wie ein trüglicher Bogen geworden. Ihre Fürsten werden durchs Schwert fallen wegen der Wut ihrer Zunge: das wird ihre Verspottung sein im Lande Ägypten.

"I would have healed Israel" (v. 1). "I would redeem them . . ." (v. 13 JND trans.). The Lord's desire is the same towards you, if you are not yet converted. But His desire must be reciprocated (John 5:6). Later on, the Lord Jesus would say the same thing to Jerusalem: ". . . I would have gathered thy children . . . and ye would not" (Luke 13:34).

We have already considered the wretched condition of Israel, portrayed by an adulterous woman (Hosea 2) and by an obstinate heifer (Hosea 4:16). Here they are compared in turn to a mass of leavened dough (v. 4), to a cake baked on one side only (v. 8), to a silly dove (v. 11), to a faulty bow (v. 16). The LORD, speaking ironically, puts His mark on both their pride and their lack of intelligence. Contact with foreign nations has had the effect of exhausting Ephraim's strength. "Grey hairs" (v. 9) are a sign that energy is failing, "yet he knoweth not". Let us recognise that, so far as we are concerned, fraternising with the world in whatever form breaks a Christian's communion with the Lord and takes away, without his being aware of it, all his spiritual energy. The example of Samson confirms this in a most solemn way (Judges 16: 19, 20).

Hosea 8:1-14
1Die Posaune an deinen Mund! Wie ein Adler stürzt er auf das Haus Jehovas, weil sie meinen Bund übertreten und gegen mein Gesetz gefrevelt haben.2Sie werden zu mir schreien: Mein Gott, wir kennen dich, wir, Israel! ...3Israel hat das Gute verworfen: der Feind verfolge es!4Sie haben Könige gemacht, aber nicht von mir aus; sie haben Fürsten eingesetzt, und ich wußte es nicht. Von ihrem Silber und von ihrem Golde haben sie sich Götzenbilder gemacht, damit es vernichtet werde.5Er hat dein Kalb verworfen, Samaria: mein Zorn ist wider sie entbrannt. Bis wann sind sie der Reinheit unfähig?6Denn auch dieses ist von Israel; ein Künstler hat es gemacht, und es ist kein Gott, denn das Kalb Samarias wird zu Stücken werden.7Denn Wind säen sie, und Sturm ernten sie; Halme hat es nicht, das Ausgesproßte bringt kein Mehl; wenn es auch Mehl brächte, so würden Fremde es verschlingen.8Israel ist verschlungen; nun sind sie unter den Nationen wie ein Gefäß geworden, an welchem man kein Gefallen hat.9Denn sie sind nach Assyrien hinaufgezogen. Der Wildesel bleibt für sich allein, aber Ephraim hat Buhlen gedungen.10Ob sie auch unter den Nationen dingen, nun will ich sie sammeln; und sie werden anfangen, sich zu vermindern wegen der Last des Königs der Fürsten.11Denn Ephraim hat die Altäre vermehrt zur Versündigung, und die Altäre sind ihm zur Versündigung geworden.12Ich schreibe ihm zehntausend Satzungen meines Gesetzes vor: wie Fremdes werden sie geachtet.13Als Schlachtopfer meiner Opfergaben opfern sie Fleisch und essen es; Jehova hat kein Wohlgefallen an denselben. Nun wird er ihrer Ungerechtigkeit gedenken und ihre Sünden heimsuchen: sie werden nach Ägypten zurückkehren.14Und Israel hat den vergessen, der es gemacht, und hat Paläste gebaut, und Juda hat die festen Städte vermehrt; aber ich werde ein Feuer in seine Städte senden, welches seine Schlösser verzehren wird.

Heralded by a trumpet blast, judgments are about to be poured out on the guilty nation (cf. Matt. 24:28, 31; Rev. 8:6 . . .). Those who would protest loudly, "My God, we know thee" (v. 2) will evoke this implacable reply, "I tell you, I know you not . . ." (Luke 13:27). Matthew 7:21 cites those false Christians who cry "Lord, Lord!" without ever having paid heed to the divine will. In this way vv. 2-4 stress the contradiction between the expression "My God" and the spirit of total independence shown by the nation. Whereas once it was God who appointed the kings and laid down the procedures for the temple worship, now Israel had themselves chosen their kings and established the basis for an idolatrous religion (vv. 4, 5, 11; 1 Kings 12:20, 28-33). In Christendom today, everyone thinks he is able to choose his system of worship, and in the sects and churches there is that which will satisfy every point of view.

The children of Israel will be "a vessel wherein is no pleasure" (v. 8; Isa. 30:14). "The LORD accepteth them not" (v. 13). May each one of us be "a vessel unto honour, sanctified, and meet for the master's use, and prepared unto every good work." But let us not forget the obligation of "everyone that nameth the name of Christ" (2 Tim. 2:19-22).

Hosea 9:1-17
1Freue dich nicht, Israel, bis zum Frohlocken, wie die Völker; denn du hast von deinem Gott weg gehurt, hast Buhlerlohn geliebt auf allen Korntennen.2Tenne und Kelter werden sie nicht ernähren, und der Most wird sie täuschen.3Sie werden nicht im Lande Jehovas bleiben, sondern Ephraim wird nach Ägypten zurückkehren, und sie werden Unreines essen in Assyrien.4Sie werden Jehova keinen Wein spenden, und ihre Schlachtopfer werden ihm nicht angenehm sein: wie Trauerspeise wird es ihnen sein; alle, die davon essen, werden sich verunreinigen; denn für ihren Hunger wird ihre Speise sein, in das Haus Jehovas wird sie nicht kommen.5Was werdet ihr tun am Tage der Feier und am Tage des Festes Jehovas?6Denn siehe, sie sind weggezogen wegen der Zerstörung; Ägypten wird sie sammeln, Moph sie begraben; ihre Kostbarkeiten an Silber werden die Nesseln in Besitz nehmen, Dornen werden in ihren Zelten sein.7Gekommen sind die Tage der Heimsuchung, gekommen die Tage der Vergeltung; Israel wird es erfahren. Der Prophet wird närrisch, der Mann des Geistes wahnsinnig, wegen der Größe deiner Ungerechtigkeit und der großen Feindseligkeit.8Ephraim schaut nach Offenbarungen aus neben meinem Gott; der Prophet, eines Vogelstellers Schlinge ist auf allen seinen Wegen, Feindseligkeit ist im Hause seines Gottes.9Tief haben sie sich verderbt wie in den Tagen von Gibea. Er wird ihrer Ungerechtigkeit gedenken, er wird ihre Sünden heimsuchen.10Ich fand Israel wie Trauben in der Wüste; wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, in seinem ersten Triebe, ersah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande, und sie wurden Greuel wie ihr Buhle.11Ephraim, dem Vogel gleich wird ihre Herrlichkeit wegfliegen. Kein Gebären und keine Schwangerschaft und keine Empfängnis:12ja, wenn sie auch ihre Söhne groß ziehen, so werde ich sie doch derselben berauben, so daß kein Mann mehr bleibt; denn wehe ihnen, wenn ich von ihnen weichen werde!13Ephraim, wie ich hinschaute, war ein Tyrus, auf der Aue gepflanzt; aber Ephraim muß seine Söhne zum Würger hinausbringen.14Gib ihnen, Jehova; was wirst du ihnen geben? Gib ihnen einen unfruchtbaren Mutterleib und trockene Brüste!15Alle ihre Bosheit ist zu Gilgal, denn daselbst habe ich sie gehaßt. Wegen der Bosheit ihrer Handlungen werde ich sie aus meinem Hause vertreiben; ich werde sie nicht mehr lieben; alle ihre Fürsten sind Abtrünnige.16Ephraim ist geschlagen: ihre Wurzel ist verdorrt, sie werden keine Frucht bringen; selbst wenn sie gebären, werde ich die Lieblinge ihres Leibes töten.17Mein Gott verwirft sie, weil sie nicht auf ihn gehört haben; und sie sollen Flüchtlinge sein unter den Nationen.

The historical events corresponding to these prophecies are related in 2 Kings 15:8 - 17:18. The last kings of Israel had thought it good politics to lean alternately on Egypt and on Assyria (v. 3; cf. Hosea 7:11-12; 2 Kings 17:4). This was precisely their undoing. For their part, those who escaped from Jerusalem and from Judah sought refuge in Egypt (at Noph or Memphis) rather than "dwell in the LORD's land", as Jeremiah enjoined them (v. 6; cf. v. 3; Jer. 42:10, 19). Alas! are we not like them? How often, when confronted with a difficulty, we seek man's help rather than the Lord's (Ps. 60:11). Ephraim would be denied offspring, would remain sterile and without fruit for God, like the fig tree which the Lord cursed (v. 16; Mark 11:12-14). This prophecy was fulfilled by the dispersion of the ten tribes, which will last until their re-establishment for the one thousand year reign of Christ. As to those properly called Jews (Judah and Benjamin), their fate since the rejection of the Messiah is to be "wanderers among the nations" (v. 17; Deut. 28:64-65). Not having known the time of their "visitation" in grace (Luke 19:44), they must be visited by judgment (v. 7).

Hosea 10:1-15
1Israel ist ein wuchernder Weinstock, der seine Frucht ansetzte; nach der Menge seiner Frucht hat er die Altäre vermehrt, nach der Güte seines Landes haben sie die Bildsäulen verschönert.2Gleißnerisch war ihr Herz, nun werden sie es büßen: er wird ihre Altäre zertrümmern, ihre Bildsäulen zerstören.3Ja, nun werden sie sagen: Wir haben keinen König; denn wir haben Jehova nicht gefürchtet, und der König, was wird er für uns tun?4Sie haben eitle Worte geredet, falsch geschworen, Bündnisse geschlossen: so wird das Gericht sprossen wie Giftkraut in den Furchen des Feldes.5Sie Bewohner von Samaria werden bange sein für das Kalb von Beth-Awen; ja, sein Volk wird über dasselbe trauern, und seine Götzenpriester werden seinetwegen beben, wegen seiner Herrlichkeit, weil sie von ihm fortgezogen ist;6auch dieses wird nach Assyrien gebracht werden als Geschenk für den König Jareb. Scham wird Ephraim ergreifen, und Israel wird zu Schanden werden wegen seines Ratschlags.7Dahin ist Samaria und sein König, wie ein Splitter auf des Wassers Fläche.8Und die Höhen von Awen, die Sünde Israels, werden vertilgt werden; Dornen und Disteln werden über ihre Altäre wachsen. Und sie werden zu den Bergen sagen: Bedecket uns! und zu den Hügeln: Fallet auf uns!9Seit den Tagen von Gibea hast du gesündigt, Israel: dort sind sie stehen geblieben; nicht erreichte sie zu Gibea der Streit wider die Kinder des Frevels.10Nach meiner Lust werde ich sie züchtigen, und Völker werden gegen sie versammelt werden, wenn ich sie an ihre beiden Sünden binden werde.11Und Ephraim ist eine ans Joch gewöhnte junge Kuh, die zu dreschen liebt; und ich, ich bin über die Schönheit ihres Halses hergefahren: ich werde Ephraim einspannen, Juda soll pflügen, Jakob soll eggen.12Säet euch zur Gerechtigkeit, erntet der Güte gemäß; pflüget euch einen Neubruch: denn es ist Zeit, Jehova zu suchen, bis er komme und euch Gerechtigkeit regnen lasse.13Ihr habt Gesetzlosigkeit gepflügt, Unrecht geerntet, die Frucht der Lüge gegessen; denn du hast auf deinen Weg vertraut, auf die Menge deiner Helden.14Und es wird sich ein Getümmel erheben unter deinen Völkern, und alle deine Festen werden zerstört werden, wie Schalman Beth-Arbel zerstörte am Tage des Krieges; die Mutter samt den Kindern wurde zerschmettert.15Also hat Bethel euch getan um der Bosheit eurer Bosheit willen: mit dem Morgenrot wird Israels König gänzlich vernichtet sein.

Their bread is described in Hosea 9:4 as "bread for their soul". "Israel . . . bringeth forth fruit unto himself," echoes our v. 1. Dear friends, what use do we make of that which the Lord has been able to entrust to us: strength, intelligence, memory, leisure, material goods . . .? Are they for His service or for the satisfaction of our own desires?

Vv. 5-8 comment in a caustic tone on the disappearance of the golden calf from Bethel (here called Beth-aven), the turmoil among the idolatrous priests and also the people, then the destruction of Samaria and the fate of its last king, whose name "Hoshea" corresponds to that of the prophet. But besides, we find here an allusion to Israel's distress when passing through the terrible final tribulation. The Lord, on His way to the cross, would quote the end of v. 8 to the daughters of Jerusalem (Luke 23:30), "The days will come . . .". Ah! Was there not still time to sow in righteousness so as to reap a harvest according to godliness, to dig a new patch of ground, to begin a new life – the product of a new birth? V. 12 is solemnly addressed to all those who put off the question of their salvation to a later date: "It is time to seek the LORD." Tomorrow you may not have the opportunity (Isa. 55:6-7).

Hosea 11:1-12
1Als Israel jung war, da liebte ich es, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.2So oft sie ihnen riefen, gingen sie von ihrem Angesicht hinweg: sie opferten den Baalim und räucherten den geschnitzten Bildern.3Und ich, ich gängelte Ephraim, er nahm sie auf seine Arme aber sie erkannten nicht, daß ich sie heilte.4Mit Menschenbanden zog ich sie, mit Seilen der Liebe; und ich ward ihnen wie solche, die das Joch auf ihren Kinnbacken emporheben, und sanft gegen sie, gab ich ihnen Speise.5Es wird nicht nach dem Lande Ägypten zurückkehren; sondern der Assyrer, der wird sein König sein, weil sie sich geweigert haben umzukehren.6Und das Schwert wird kreisen in seinen Städten und seine Riegel vernichten, und wird fressen um ihrer Ratschläge willen;7denn mein Volk hängt an dem Abfall von mir, und ruft man es nach oben, keiner von ihnen erhebt sich.8Wie sollte ich dich hingeben, Ephraim, dich überliefern, Israel? Wie sollte ich dich wie Adama machen, wie Zeboim dich setzen? Mein Herz hat sich in mir umgewendet, erregt sind alle meine Erbarmungen.9Nicht will ich ausführen die Glut meines Zornes, nicht wiederum Ephraim verderben; denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte, und ich will nicht in Zornesglut kommen. -10Sie werden Jehova nachwandeln: wie ein Löwe wird er brüllen; denn er wird brüllen, und zitternd werden die Kinder herbeieilen vom Meere;11wie Vögel werden sie zitternd herbeieilen aus Ägypten und wie Tauben aus dem Lande Assyrien; und ich werde sie in ihren Häusern wohnen lassen, spricht Jehova.12(H12:1) Mit Lüge hat Ephraim mich umringt, und das Haus Israel mit Trug; und Juda ist immer noch zügellos gegen Gott und gegen den Heiligen, der treu ist.

V. 1 is quoted in Matthew 2:15 on the occasion of the flight into Egypt of the infant Jesus. Israel having failed entirely, God brings in His Son in their place (cf. Isa. 49:3). He is to begin the nation's history over again, this time entirely to the glory of God.

Having thus mysteriously marked out the One who will fulfil His thoughts of grace and salvation, God can allow His heart to speak freely. The punishment He has been obliged to execute has been still more painful for Himself than for the nation. His fatherly compassion have been awakened towards the wayward child. He recalls how He had taught Ephraim to walk, "taking them by their arms," giving them dainty food (Hosea 2:8). He had delivered them from bondage and bound them to Himself, but with cords of love. How sad it is to see Ephraim at the same time unaware of their moral ruin (Hosea 7:9) and of the care exercised by divine love. "They knew not that I healed them" (v. 3).

You, friend, who have perhaps strayed away from the Lord for quite a long while, should realise that all this time He has been working to restore you. His mercy is the answer to your misery. Does it not touch your heart? Let Him draw you and bring you back by the cords of His love.

Hosea 12:1-14
1(H12:2) Ephraim weidet sich an Wind und jagt dem Ostwinde nach; den ganzen Tag mehrt es Lüge und Gewalttat; und sie schließen einen Bund mit Assyrien, und Öl wird nach Ägypten gebracht.2(H12:3) Auch mit Juda hat Jehova einen Rechtsstreit; und er wird Jakob heimsuchen nach seinen Wegen, nach seinen Handlungen ihm vergelten. -3(H12:4) Im Mutterleibe hielt er seines Bruders Ferse, und in seiner Manneskraft kämpfte er mit Gott:4(H12:5) er kämpfte mit dem Engel und überwand, er weinte und flehte zu ihm; zu Bethel fand er ihn, und daselbst redete er mit uns.5(H12:6) Und Jehova, der Gott der Heerscharen, Jehova ist sein Gedenkname.6(H12:7) Du denn, kehre um zu deinem Gott; bewahre Güte und Recht, und hoffe beständig auf deinen Gott.7(H12:8) Ein Kaufmann ist er; in seiner Hand ist eine Waage des Betrugs, er liebt zu übervorteilen.8(H12:9) Und Ephraim spricht: ich bin doch reich geworden, habe mir Vermögen erworben; in all meinem Erwerb wird man mir keine Ungerechtigkeit nachweisen, welche Sünde wäre.9(H12:10) Ich aber bin Jehova, dein Gott, vom Lande Ägypten her; ich werde dich wieder in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen der Festfeier.10(H12:11) Und ich habe zu den Propheten geredet, ja, ich habe Gesichte vermehrt und durch die Propheten in Gleichnissen geredet.11(H12:12) Wenn Gilead Frevel ist, so werden sie nur Nichtiges werden. In Gilgal opferten sie Stiere; so werden auch ihre Altäre wie Steinhaufen sein auf den Furchen des Feldes.12(H12:13) Und Jakob entfloh nach dem Gefilde von Aram, und Israel diente um ein Weib und hütete um ein Weib.13(H12:14) Und Jehova führte Israel durch einen Propheten aus Ägypten herauf, und durch einen Propheten wurde es gehütet.14(H12:15) Ephraim erzürnte ihn bitterlich, und sein Herr wird seine Blutschuld auf ihm lassen und seine Schmähung ihm vergelten.

Ephraim is in the same frame of mind as we later find the church at Laodicea. He expresses the same self-satisfaction, "I am become rich . . ." (v. 8; Rev. 3:17). But God does not take account of outward prosperity. Morally these people are wretched, miserable, poor, blind and naked, just as professing Christendom is today in God's eyes. By his lies, his deceit, his worldliness and his confidence in man, Ephraim has done everything to arouse the anger of the LORD, who will return "his reproach unto him" (v. 14: Deut. 28:37). Nevertheless, to show that the way of repentance is still open, God uses the history of Jacob, who was a cunning deceiver and supplanted his brother. But the patriarch had one day come face to face with God at Peniel, wrestled with Him and triumphed, not "by his strength" but by his tears and supplications. Later on, at Bethel, having purified his household, he had learnt to know Him by His name of Almighty God (Gen. 32:24 . . .; Gen. 35). What Jacob did in crying to the Lord, humbling himself, getting rid of strange gods, is just what Ephraim has not done. It is what we must not fail to do, taking for ourselves v. 6, "Turn thou to thy God; keep mercy and judgment, and wait on thy God continually" (cf. Isa. 31:6).

Hosea 13:1-16
1Wenn Ephraim redete, war Schrecken; es erhob sich in Israel. Aber es verschuldete sich durch Baal und starb.2Und nun fahren sie fort zu sündigen und machen sich von ihrem Silber gegossene Bilder, Götzenbilder nach ihrem Verstande, allesamt ein Werk der Künstler; von eben diesen sagt man: Die Menschen, welche opfern, küssen die Kälber!3Darum werden sie sein wie die Morgenwolke und wie der Tau, der früh verschwindet, wie Spreu, welche von der Tenne dahinfliegt, und wie Rauch aus dem Gitter.4Ich aber bin Jehova, dein Gott, vom Lande Ägypten her; und du kennst keinen Gott außer mir, und da ist kein Retter als ich.5Ich habe dich ja gekannt in der Wüste, in dem Lande der Gluten.6Ihrer Weide gemäß wurden sie satt, sie wurden satt, und ihr Herz erhob sich; darum haben sie mich vergessen.7Und so wurde ich ihnen wie ein Löwe; wie ein Pardel laure ich am Wege;8ich werde sie anfallen wie eine Bärin, welche der Jungen beraubt ist, und werde den Verschluß ihres Herzens zerreißen; und ich werde sie daselbst verzehren wie ein Löwe; die Tiere des Feldes werden sie zerfleischen.9Es hat dich zu Grunde gerichtet, Israel, daß du wider mich, wider deine Hilfe, bist.10Wo ist nun dein König, daß er dich rette in allen deinen Städten, und wo deine Richter, von welchen du sagtest: Gib mir einen König und Fürsten?11Ich gab dir einen König in meinem Zorn, und nahm ihn weg in meinem Grimm.12Die Ungerechtigkeit Ephraims ist zusammengebunden, aufbewahrt seine Sünde;13Wehen einer Gebärenden werden ihn ankommen. Er ist ein unweiser Sohn; denn wenn es Zeit ist, tritt er nicht ein in den Durchbruch der Kinder.14Von Gewalt des Scheols werde ich sie erlösen, vom Tode sie befreien! Wo sind, o Tod, deine Seuchen? Wo ist, o Scheol, dein Verderben? Reue ist vor meinen Augen verborgen.15Denn er wird Frucht tragen unter den Brüdern. Ein Ostwind wird kommen, ein Wind Jehovas, von der Wüste heraufsteigend, und sein Born wird vertrocknen und sein Quell versiegen; er wird die Schatzkammer aller kostbaren Geräte plündern.16Samaria wird büßen, denn es ist widerspenstig gewesen gegen seinen Gott; sie werden durchs Schwert fallen, ihre Kinder werden zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.

Nothing more touching is spoken by God than this series of rebukes, of tender utterances and of invitations to return to happier times. But all has been in vain: God has had to pass judgment and to resort to His sovereign grace, which will lead Israel to repentance and to Himself "There is no saviour beside me," says the LORD. Ephraim will have to be convinced of it after having waited in vain for deliverance by the hand of their kings and of their judges (v. 10). "Neither is there salvation in any other," confirms Acts 4:12, speaking of the Name of Jesus.

God had known His people in the wilderness. There Israel went after Him in a land that was not sown (v. 5; Jer. 2:2). As one has said, so long as there was only God and the sand, they had no option but to count on the LORD step by step, whilst prosperity and plenty contributed later to their guilty estrangement (v. 6; Deut. 32:15, 18). Alas! This is so often the case in the life of the Christian. As soon as he feels that he need no longer count on the Lord for his daily needs, he is in danger of becoming proud and of forgetting the God on whom he depends.

1 Corinthians 15:55 echoes the shout of victory found in v. 14. Besides the promise about Israel's final deliverance, the Spirit lifts our gaze towards resurrection and the One who has conquered death.

Hosea 14:1-9
1Kehre um, Israel, bis zu Jehova, deinem Gott, denn du bist gefallen durch deine Ungerechtigkeit.2Nehmet Worte mit euch und kehret um zu Jehova; sprechet zu ihm: Vergib alle Ungerechtigkeit, und nimm an, was gut ist, daß wir die Frucht unserer Lippen als Schlachtopfer darbringen.3Assyrien wird uns nicht retten; auf Rossen wollen wir nicht reiten, und zu dem Machwerk unserer Hände nicht mehr sagen: Unser Gott! Denn die Waise findet Erbarmen bei dir.4Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, will sie willig lieben; denn mein Zorn hat sich von ihm abgewendet.5Ich werde für Israel sein wie der Tau: blühen soll es wie die Lilie, und Wurzel schlagen wie der Libanon.6Seine Schößlinge sollen sich ausbreiten, und seine Pracht soll sein wie der Olivenbaum, und sein Geruch wie der Libanon.7Die unter seinem Schatten Wohnenden sollen wiederum Getreide hervorbringen, und blühen wie ein Weinstock, dessen Ruf wie der Wein des Libanon ist.8Ephraim wird sagen: Was habe ich fortan mit den Götzen zu schaffen? Ich, ich habe ihn erhört und auf ihn geblickt. Ich bin wie eine grünende Zypresse. Aus mir wird deine Frucht gefunden.9Wer weise ist, der wird dieses verstehen; wer verständig ist, der wird es erkennen. Denn die Wege Jehovas sind gerade, und die Gerechten werden darauf wandeln; die Abtrünnigen aber werden darauf fallen.

A marvellous dialogue now takes place to conclude the long debate between the LORD and His people. The Spirit puts words of repentance into Israel's mouth (vv. 2, 3). God, who waits to see the first steps on the road of return (cf. Luke 15:20), at once promises, "I will heal their backsliding" (v. 4). To backslide from the Lord is indeed the most serious of diseases; it affects the soul. "I will love them freely," adds the LORD. His affections will be able to find unhindered expression in the richest of blessings (vv. 5-7). And how will Ephraim answer? By repudiating all involvement with idols (v. 8). The love of his God will henceforth satisfy him. Is our relationship with the Lord Jesus on this footing?
"Love so amazing, so divine,
Demands my soul, my life, my all."

If we abide in His love, He will take pleasure in making us fruitful (v. 8 end; John 15:8-10).

So ends this prophecy of Hosea, whose very name was a promise, since it means deliverance. If we have been able to recognise ourselves more than once in the features of Ephraim, let us take to ourselves the solemn warnings he receives. "Who is wise . . .?" It is the one who, in every age, understands the mind of God and walks in His ways (v. 9).

Joel 1:1-20
1Das Wort Jehovas, welches zu Joel, dem Sohne Pethuels, geschah.2Höret dieses, ihr Alten, und nehmet es zu Ohren, alle ihr Bewohner des Landes! Ist solches in euren Tagen geschehen oder in den Tagen eurer Väter?3Erzählet davon euren Kindern, und eure Kinder ihren Kindern, und ihre Kinder dem folgenden Geschlecht:4Was der Nager übriggelassen hatte, fraß die Heuschrecke; und was die Heuschrecke übriggelassen, fraß der Abfresser; und was der Abfresser übriggelassen, fraß der Vertilger.5Wachet auf, ihr Trunkenen, und weinet! Und heulet, alle ihr Weinsäufer, über den Most, weil er weggenommen ist von eurem Munde!6Denn eine Nation ist über mein Land heraufgezogen, mächtig und ohne Zahl; ihre Zähne sind Löwenzähne, und sie hat das Gebiß einer Löwin.7Sie hat meinen Weinstock zu einer Wüste gemacht und meinen Feigenbaum zerknickt; sie hat ihn gänzlich abgeschält und hingeworfen, seine Ranken sind weiß geworden.8Wehklage wie eine Jungfrau, die mit Sacktuch umgürtet ist wegen des Gatten ihrer Jugend!9Speisopfer und Trankopfer sind weggenommen vom Hause Jehovas; es trauern die Priester, die Diener Jehovas. -10Das Feld ist verwüstet, es trauert der Erdboden; denn das Korn ist verwüstet, der Most ist vertrocknet, verwelkt das Öl.11Seid beschämt, ihr Ackersleute, heulet, ihr Winzer, über den Weizen und über die Gerste! Denn die Ernte des Feldes ist zu Grunde gegangen;12der Weinstock ist verdorrt und der Feigenbaum verwelkt; Granate, auch Palme und Apfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt; ja, verdorrt ist die Freude von den Menschenkindern. -13Umgürtet euch und wehklaget, ihr Priester; heulet, ihr Diener des Altars! Kommet, übernachtet in Sacktuch, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer sind dem Hause eures Gottes entzogen.14Heiliget ein Fasten, rufet eine Festversammlung aus; versammelt die Ältesten, alle Bewohner des Landes, zum Hause Jehovas, eures Gottes, und schreiet zu Jehova!15Ach über den Tag! Denn nahe ist der Tag Jehovas, und er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.16Ist nicht die Speise vor unseren Augen weggenommen, Freude und Frohlocken von dem Hause unseres Gottes?17Vermodert sind die Samenkörner unter ihren Schollen; verödet sind die Vorratshäuser, zerfallen die Scheunen, denn das Korn ist verdorrt.18Wie stöhnt das Vieh! Die Rinderherden sind bestürzt, weil sie keine Weide haben; auch die Kleinviehherden büßen.19Zu dir, Jehova, rufe ich; denn ein Feuer hat die Auen der Steppe verzehrt, und eine Flamme alle Bäume des Feldes versengt.20Auch die Tiere des Feldes schreien lechzend zu dir; denn vertrocknet sind die Wasserbäche, und ein Feuer hat die Auen der Steppe verzehrt.

The Day of the LORD would be an appropriate title for Joel's prophecy. Evidently it does not refer to a day of 24 hours, but to a period still in the future when the will of God will be accomplished on earth as it is in heaven Matthew 6:10). Ever since the fall, man, led by his passions, has not ceased to do whatever pleases himself. We could say then that we are living in man's day. That is why, when the Lord intervenes to impose His will, it must be first of all by blows which will break man's pride. Morally in the lives of each one of us, the day of the Lord dawns at the moment when we recognise His full authority over us.

In contrast to Hosea, a prophet of Israel, Joel's message is for Judah. He uses the opportunity presented by a series of calamities, namely the successive devastation of the country by different types of locust. Few sights are as impressive as an invasion by migratory locusts in the East. Think of this prodigious army of billions of insects descending on a fertile country and in no time reducing it to a desert!

From this disaster which occurred in his lifetime, Joel turns to a scourge still in the future: the invasion by the Assyrian.

Joel 2:1-17
1Stoßet in die Posaune auf Zion, und blaset Lärm auf meinem heiligen Berge! Beben sollen alle Bewohner des Landes; denn es kommt der Tag Jehovas, denn er ist nahe:2ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht. Wie die Morgendämmerung ist es ausgebreitet über die Berge, ein großes und mächtiges Volk, desgleichen von Ewigkeit her nicht gewesen ist und nach ihm nicht mehr sein wird bis in die Jahre der Geschlechter und Geschlechter.3Vor ihm her verzehrt das Feuer, und nach ihm lodert die Flamme; vor ihm ist das Land wie der Garten Eden, und nach ihm eine öde Wüste, und auch keine Entronnenen läßt es übrig.4Sein Aussehen ist wie das Aussehen von Rossen; und wie Reitpferde, also rennen sie.5Gleich Wagengerassel hüpfen sie auf den Gipfeln der Berge, gleich dem Prasseln der Feuerflamme, welche Stoppeln verzehrt; sie sind wie ein mächtiges Volk, zum Kampfe gerüstet.6Vor ihm zittern die Völker, alle Angesichter erblassen.7Sie rennen wie Helden, wie Kriegsleute ersteigen sie die Mauer; und sie ziehen ein jeder auf seinem Wege, und ihre Pfade wechseln sie nicht;8und keiner drängt den anderen, sie ziehen jeder einzeln auf seiner Bahn; und sie stürzen zwischen den Waffen hindurch und verwunden sich nicht.9Sie laufen in der Stadt umher, rennen auf die Mauer, steigen in die Häuser; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.10Vor ihnen erbebt die Erde, erzittert der Himmel; Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz.11Und Jehova läßt vor seinem Heere her seine Stimme erschallen, denn sein Heerlager ist sehr groß, denn der Vollstrecker seines Wortes ist mächtig; denn groß ist der Tag Jehovas und sehr furchtbar, und wer kann ihn ertragen?12Aber auch jetzt noch, spricht Jehova, kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, und mit Fasten und mit Weinen und mit Klagen.13Und zerreißet euer Herz und nicht eure Kleider, und kehret um zu Jehova, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte, und läßt sich des Übels gereuen.14Wer weiß? Er möchte umkehren und es sich gereuen lassen, und er möchte Segen hinter sich zurücklassen: Speisopfer und Trankopfer für Jehova, euren Gott.15Stoßet in die Posaune auf Zion, heiliget ein Fasten, rufet eine Festversammlung aus!16Versammelt das Volk, heiliget eine Versammlung, bringet die Ältesten zusammen, versammelt die Kinder und die Säuglinge an den Brüsten; der Bräutigam trete aus seiner Kammer, und die Braut aus ihrem Gemach!17Die Priester, die Diener Jehovas, sollen weinen zwischen der Halle und dem Altar und sprechen: Schone, Jehova, deines Volkes und gib nicht dein Erbteil der Schmähung hin, daß sie den Nationen zur Spottrede seien! Warum soll man unter den Völkern sagen: Wo ist ihr Gott?

The LORD calls this cloud of ferocious invaders His army (vv. 11, 25), although it is led by the ungodly and proud Assyrian, for the latter is but the executor of His Word, the "rod of mine anger" (Isa. 10:5). When we pass through discipline, let us never lose sight of the faithful Hand which inflicts it on us. This setback, this trouble, this accident comes "from the Lord". Let us not be like an unruly child who, naively, thinks he will escape punishment by breaking the stick with which he expects to be beaten.

We can picture this immense onslaught; "there hath not been ever the like . . ." It overflows like an irresistible tide, over the walls and into the houses. The same invasion is called elsewhere "the overflowing scourge" (Isa. 28:15). Ah! is not this nightmare vision given to Israel beforehand as an appeal to their conscience? "Therefore also now" it is time for them – it is time for all – to return to God with their whole heart . . . "with weeping and with mourning . . . for he is gracious and merciful" (vv. 12, 13; read James 5:11).

"Blow ye the trumpet in Zion," repeats the prophet (vv. 1, 15; see Num. 10:9); it is a symbol of the urgent prayer of faith! Thus in the hour of danger the LORD will remember His own.

Joel 2:18-32
18Dann eifert Jehova für sein Land, und er hat Mitleid mit seinem Volke.19Und Jehova antwortet und spricht zu seinem Volke: Siehe, ich sende euch das Korn und den Most und das Öl, daß ihr davon satt werdet; und ich werde euch nicht mehr zum Hohne machen unter den Nationen.20Und ich werde den von Norden Kommenden von euch entfernen und ihn in ein dürres und wüstes Land vertreiben, seinen Vortrab in das vordere Meer und seinen Nachtrab in das hintere Meer; und sein Gestank wird aufsteigen, und aufsteigen sein übler Geruch, weil er Großes getan hat.21Fürchte dich nicht, Erde; frohlocke und freue dich! Denn Jehova tut Großes.22Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes! Denn es grünen die Auen der Steppe; denn der Baum trägt seine Frucht, der Feigenbaum und der Weinstock geben ihren Ertrag.23Und ihr, Kinder Zions, frohlocket und freuet euch in Jehova, eurem Gott! Denn er gibt euch den Frühregen nach rechtem Maße, und er läßt euch Regen herabkommen: Frühregen und Spätregen wie zuvor.24Und die Tennen werden voll Getreide sein, und die Kufen überfließen von Most und Öl.25Und ich werde euch die Jahre erstatten, welche die Heuschrecke, der Abfresser und der Vertilger und der Nager gefressen haben, mein großes Heer, das ich unter euch gesandt habe.26Und ihr werdet essen, essen und satt werden, und werdet den Namen Jehovas, eures Gottes, preisen, der Wunderbares an euch getan hat. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.27Und ihr werdet wissen, daß ich in Israels Mitte bin, und daß ich, Jehova, euer Gott bin, und keiner sonst. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.28Und danach wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen.29Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen. -30Und ich werde Wunder geben im Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen;31die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag Jehovas kommt, der große und furchtbare. -32Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jehovas anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jehova gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, welche Jehova berufen wird.

"Turn ye even to me," invites the LORD (v. 12). "Who knoweth if he will return . . . and leave a blessing behind him?" (v. 4). Who knows? As for us, we know very well that God is never unmoved by the tears and prayers of His own.

Moved with pity, He at once multiplies His promises: final destruction of the enemies of His people; abundance of material goods, compensating for and far surpassing the losses suffered (v. 25); and the most precious of these blessings which He leaves behind Him is His Spirit, generously poured out on the children of Israel as a witness to the whole world (v. 28). This time is yet to come, for Israel is, alas, not ready to receive this gift. But Peter, on the day of Pentecost, relies on this passage to explain to the Jews what has just taken place (Acts 2: 17).

"Whosoever shall call on the name of the LORD shall be delivered," affirms v. 32, quoted in Acts 2:21 and Romans 10:13. To call on the LORD is to lay claim by prayer to the Name of Jesus, the only Name by which we must be saved. Out of the gravest distress God will save – and save now – whoever turns to Him. "Repent . . . and ye shall receive the gift of the Holy Ghost." This promise is valid today, valid for you.

Joel 3:1-21
1Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde,2dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in das Tal Josaphat hinabführen; und ich werde daselbst mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, welches sie unter die Nationen zerstreut haben;3und mein Land haben sie geteilt, und über mein Volk das Los geworfen; und den Knaben haben sie um eine Hure gegeben, und das Mädchen um Wein verkauft, den sie getrunken haben. -4Und auch ihr, was wollt ihr mir, Tyrus und Zidon und alle ihr Bezirke Philistäas? Wollt ihr mir eine Tat vergelten, oder wollt ihr mir etwas antun? Schnell, eilends werde ich euer Tun auf euren Kopf zurückbringen,5daß ihr mein Silber und mein Gold weggenommen und meine besten Kleinode in eure Tempel gebracht,6und die Kinder Judas und die Kinder Jerusalems den Kindern der Griechen verkauft habt, um sie weit von ihrer Grenze zu entfernen.7Siehe, ich will sie erwecken von dem Orte, wohin ihr sie verkauft habt, und will euer Tun auf euren Kopf zurückbringen.8Und ich werde eure Söhne und eure Töchter in die Hand der Kinder Judas verkaufen; und diese werden sie an die Sabäer verkaufen, an eine ferne Nation; denn Jehova hat geredet.9Rufet dieses aus unter den Nationen, heiliget einen Krieg, erwecket die Helden; es sollen herankommen und heraufziehen alle Kriegsmänner!10Schmiedet eure Pflugmesser zu Schwertern und eure Winzermesser zu Speeren; der Schwache sage: Ich bin ein Held!11Eilet und kommet her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, Jehova, sende deine Helden hinab!12Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in das Tal Josaphat; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten.13Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommet, stampfet, denn die Kelter ist voll, die Kufen fließen über! Denn groß ist ihre Bosheit. -14Getümmel, Getümmel im Tale der Entscheidung; denn nahe ist der Tag Jehovas im Tale der Entscheidung.15Die Sonne und der Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz.16Und Jehova brüllt aus Zion und läßt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und Jehova ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Feste für die Kinder Israel.17Und ihr werdet erkennen, daß ich, Jehova, euer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berge. Und Jerusalem wird heilig sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.18Und es wird geschehen, an jenem Tage, da werden die Berge von Most triefen, und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche Judas werden von Wasser fließen; und eine Quelle wird aus dem Hause Jehovas hervorbrechen und das Tal Sittim bewässern.19Ägypten wird zur Einöde und Edom zu einer öden Wüste werden wegen der Gewalttat an den Kindern Judas, weil sie in ihrem Lande unschuldiges Blut vergossen haben.20Aber Juda soll ewiglich bewohnt werden, und Jerusalem von Geschlecht zu Geschlecht.21Und ich werde sie von ihrem Blute reinigen, von dem ich sie nicht gereinigt hatte. Und Jehova wird in Zion wohnen.

The restoration of Judah and Jerusalem will be followed by the judgment of the nations. These will then make a tragic discovery: in scattering Israel, and in sharing out her country (v. 2 end), they have attacked God Himself "What have ye to do with me?" is the terrible question that comes down from heaven (v. 4). Saul of Tarsus also had to learn that in persecuting the Christians he was persecuting the Lord. Jesus (Acts 9:4-5).

The situation will be totally reversed; these nations will experience the fate they have brought upon God's people. Their "recompense" will fall on their own head; this is one of the unchangeable principles of God's government (see Gen. 9:6; Judges 1:7 etc.) Totally blinded, these nations in forging their weapons will thereby have created their own downfall. Then the sovereign Judge will call them together to the very place of their devastation (vv. 9-12). "Multitudes in the valley of decision"! (v. 14). This dreadful "wine harvest" will constitute the last act to introduce the day of the LORD (Rev. 14:18-20). Henceforth grace will be able to super-abound for a cleansed people (v. 21). And because they will be purified, the supreme favour: God Himself will establish His dwelling in the midst of them.

Amos 1:1-15
1Worte des Amos, der unter den Hirten von Tekoa war, welche er über Israel geschaut hat in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda, und in den Tagen Jerobeams, des Sohnes Joas', des Königs von Israel, zwei Jahre vor dem Erdbeben.2Und er sprach: Jehova wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme erschallen lassen, und die Auen der Hirten werden trauern, und der Gipfel des Karmel wird verdorren.3So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Damaskus und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie Gilead mit eisernen Dreschschlitten gedroschen haben,4so werde ich ein Feuer senden in das Haus Hasaels, und es wird die Paläste Ben-Hadads verzehren;5und ich werde den Riegel von Damaskus zerbrechen, und den Bewohner ausrotten aus dem Tale Awen, und den, der das Zepter hält, aus Beth-Eden; und das Volk von Syrien wird nach Kir weggeführt werden, spricht Jehova.6So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Gasa und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie Gefangene in voller Zahl weggeführt haben, um sie an Edom auszuliefern,7so werde ich ein Feuer senden in die Mauer von Gasa, und es wird seine Paläste verzehren;8und ich werde den Bewohner ausrotten aus Asdod, und den, der das Zepter hält, aus Askalon; und ich werde meine Hand wenden wider Ekron, und der Überrest der Philister wird untergehen, spricht der Herr, Jehova.9So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Tyrus und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie Gefangene in voller Zahl an Edom ausgeliefert und des Bruderbundes nicht gedacht haben,10so werde ich ein Feuer senden in die Mauer von Tyrus, und es wird seine Paläste verzehren.11So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Edom und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil es seinen Bruder mit dem Schwerte verfolgt und sein Erbarmen erstickt hat, und weil sein Zorn beständig zerfleischt, und es seinen Grimm immerdar bewahrt,12so werde ich ein Feuer senden nach Teman, und es wird die Paläste von Bozra verzehren.13So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten der Kinder Ammon und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie die Schwangeren von Gilead aufgeschlitzt haben, um ihre Grenze zu erweitern,14so werde ich ein Feuer anzünden in der Mauer von Rabba, und es wird seine Paläste verzehren unter Kriegsgeschrei am Tage des Kampfes, unter Sturm am Tage des Ungewitters;15und ihr König wird in die Gefangenschaft gehen, er und seine Fürsten miteinander, spricht Jehova.

In order to deny the Bible's inspiration, unbelievers quote the number and diversity of the writers. But this is precisely what confirms it. The perfect agreement between the testimonies of the 40 writers stretching over 1,500 years, is an indisputable miracle. To construct an important building, an architect will call together a team including engineers, draughtsmen, technicians . . ., each member contributing his particular aptitude and expertise. This will not prevent the scheme being conceived by the architect and executed in accordance with his plan; it will bear his name. Similarly God has used a diversity of servants to give us His Word. Daniel was a prince, Jeremiah and Ezekiel were priests, Amos himself a simple herdsman (v. 1), but the divine call has placed him among the "holy men of God" who "spoke as they were moved by the Holy Ghost" (Amos 7:14-15; 2 Peter 1:21). His book therefore can but confirm the perfect harmony between all the parts of Scripture.

Amos begins where Joel's prophecy leaves off (cf. v. 2 and Joel 3:16). The latter spoke of the nations in their entirety; Amos names in succession Syria, Philistia, Tyre, Edom, Ammon (and Moab in Amos 2), so as to declare that each of those nations has now filled up the measure of its sins.

Amos 2:1-16
1So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Moab und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil es die Gebeine des Königs von Edom zu Kalk verbrannt hat,2so werde ich ein Feuer senden nach Moab, und es wird die Paläste von Kerijoth verzehren; und Moab wird sterben im Getümmel, unter Kriegsgeschrei, unter Posaunenschall;3und ich werde den Richter ausrotten aus seiner Mitte und alle seine Fürsten mit ihm umbringen, spricht Jehova.4So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Juda und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie das Gesetz Jehovas verworfen und seine Satzungen nicht bewahrt haben, und ihre Lügen sie verführten, denen ihre Väter nachgewandelt sind,5so werde ich ein Feuer senden nach Juda, und es wird die Paläste Jerusalems verzehren.6So spricht Jehova: Wegen drei Freveltaten von Israel und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie den Gerechten für Geld und den Dürftigen um ein Paar Schuhe verkaufen;7sie, welche danach lechzen, den Staub der Erde auf dem Haupte der Armen zu sehen, und den Weg der Sanftmütigen krümmen; und ein Mann und sein Vater gehen zu derselben Dirne, um meinen heiligen Namen zu entweihen;8und neben jedem Altare strecken sie sich hin auf gepfändeten Oberkleidern, und im Hause ihres Gottes trinken sie Wein von Strafgeldern.9Und doch habe ich den Amoriter vor ihnen vertilgt, dessen Höhe wie die Höhe der Zedern war, und er war stark wie die Eichen; und ich habe seine Frucht vertilgt von oben und seine Wurzeln von unten.10Und doch habe ich euch aus dem Lande Ägypten heraufgeführt und euch vierzig Jahre in der Wüste geleitet, damit ihr das Land des Amoriters in Besitz nähmet.11Und ich habe Propheten erweckt aus euren Söhnen und Nasiräer aus euren Jünglingen. Ja, ist es nicht also, ihr Kinder Israel? spricht Jehova.12Aber ihr habt den Nasiräern Wein zu trinken gegeben, und den Propheten geboten und gesagt: Ihr sollt nicht weissagen! -13Siehe, ich werde euch niederdrücken, wie der Wagen drückt, der voll Garben ist.14Und dem Schnellen wird die Flucht entschwinden; und der Starke wird seine Kraft nicht befestigen, und der Held sein Leben nicht erretten;15und der den Bogen führt, wird nicht standhalten; und der Schnellfüßige wird nicht entrinnen, und der auf dem Rosse reitet sein Leben nicht erretten;16und der Beherzteste unter den Helden wird nackt entfliehen an jenem Tage, spricht Jehova.

The list of transgressors does not end with Moab; Judah and Israel each have their place among the guilty nations! And Israel's sins even surpass those of all their neighbours. These have only perpetrated their wickedness against their enemies, whilst in Israel the strong have crushed the weak, defiled the Nazarites and shut the mouths of the prophets (v. 12). "They sold the righteous for silver, and the poor for a pair of shoes" (v. 6; Amos 8:6); they have trodden under foot the poor, afflicted the just and turned aside "the poor in the gate from their right" (Amos 5:11-12).

We think of the Lord Jesus, so often spoken of as "the Just One" (e.g. Acts 22:14), or "the Poor" (Ps. 40: 17; Ps. 41:1). He was continually oppressed and afflicted, before being betrayed, sold, and finally put to death (James 2:6; James 5:6).

As if once more to emphasise His people's crimes, the LORD recalls His wonders in former times on their behalf. He had destroyed formidable enemies (v. 9); He had brought them up from Egypt and led them through the wilderness (v. 10). Acts of power and love which remind us of His work of salvation on behalf of all people! This work, too, met with the same dreadful ingratitude on their part. What is your response to the Lord's love?

Amos 3:1-15
1Höret dieses Wort, das Jehova über euch redet, ihr Kinder Israel, über das ganze Geschlecht, welches ich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt habe!2Indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.3Wandeln wohl zwei miteinander, es sei denn, daß sie übereingekommen sind?4Brüllt der Löwe im Walde, wenn er keinen Raub hat? Läßt der junge Löwe seine Stimme aus seiner Höhle erschallen, außer wenn er einen Fang getan hat?5Fällt der Vogel in die Schlinge am Boden, wenn ihm kein Sprenkel gelegt ist? Schnellt die Schlinge von der Erde empor, wenn sie gar nichts gefangen hat?6Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und Jehova hätte es nicht bewirkt?7Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. -8Der Löwe hat gebrüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Der Herr, Jehova, hat geredet, wer sollte nicht weissagen?9Rufet über die Paläste in Asdod und über die Paläste im Lande Ägypten hin und sprechet: Versammelt euch auf den Bergen von Samaria, und sehet die große Verwirrung in seiner Mitte und die Bedrückungen in seinem Innern!10Und sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht Jehova, sie, welche Gewalttat und Zerstörung häufen in ihren Palästen.11Darum, so spricht der Herr, Jehova: Der Feind, und zwar rings um das Land her! Und er wird deine Macht von dir herabstürzen, und dein Paläste werden geplündert werden.12So spricht Jehova: Gleichwie der Hirt zwei Beine oder einen Ohrzipfel aus dem Rachen des Löwen rettet, also werden gerettet werden die Kinder Israel, welche in Samaria in der Ecke des Polsters und auf dem Damaste des Ruhebettes sitzen. -13Höret und bezeuget es dem Hause Jakob, spricht der Herr, Jehova, der Gott der Heerscharen:14An dem Tage, da ich Israels Übertretungen an ihm heimsuchen werde, werde ich auch die Altäre von Bethel heimsuchen; und die Hörner des Altars sollen abgehauen werden und zu Boden fallen.15Und ich werde das Winterhaus zertrümmern samt dem Sommerhause; und die Elfenbeinhäuser werden zu Grunde gehen, die großen Häuser werden verschwinden, spricht Jehova.

Israel was a family which God had chosen for Himself from among all the families of the earth. "Therefore . . .", continues the LORD, to show that His choice carried with it the strictest obligations. Let us say it once more: the closer the relationship, the greater the responsibility (read Matt. 11: 20-24). Identical faults will be assessed differently according to whether committed by a stranger, by a servant or by a son.

God prepares to visit His people in judgment. However, nothing will be done without prior warning. The lion's roar is the most effective alarm signal for cattle. Amos, the herdsman from Tekoa, knew it full well and seeks to turn the people from their indifference. "Publish . . . Hear ye . . .," he cries. But God is also going to speak with another voice to arouse the people from their slumber and from their hard-heartedness. Amos's whole prophecy is filled with allusions to an earthquake which was to occur two years later (Amos 1:1 end; Amos 2:13-16; Amos 3:14-15; Amos 6:11; Amos 9:1, 11, etc. . . .).

May we, who by grace belong to God's heavenly family, pay attention to all the ways in which our Father warns us.

Amos 4:1-13
1Höret dieses Wort, ihr Kühe Basans, die ihr auf dem Berge Samarias seid, die ihr die Armen bedrücket, die Dürftigen mißhandelt, und zu euren Herren sprechet: Bringe her, daß wir trinken!2Geschworen hat der Herr, Jehova, bei seiner Heiligkeit: Siehe, Tage werden über euch kommen, da man euch an Haken wegschleppen wird, und euren Rest an Fischerangeln.3Und ihr werdet durch die Mauerrisse hinausgehen, eine jede vor sich hin, und ihr werdet nach Harmon hingeworfen werden, spricht Jehova.4Gehet nach Bethel und übertretet! Nach Gilgal und mehret die Übertretung! Und bringet jeden Morgen eure Schlachtopfer, alle drei Tage eure Zehnten;5und räuchert von dem Gesäuerten Dankopfer, und rufet aus, verkündet freiwillige Gaben! Denn also liebet ihr's, ihr Kinder Israel, spricht der Herr, Jehova.6Und so habe auch ich euch reine Zähne gegeben in allen euren Städten und Mangel an Brot in allen euren Orten; und doch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt, spricht Jehova.7Und auch ich habe euch den Regen entzogen, als noch drei Monate bis zur Ernte waren; und ich habe auf die eine Stadt regnen lassen, während ich auf die andere Stadt nicht regnen ließ; der eine Acker wurde beregnet, und der Acker, auf welchen es nicht regnete, verdorrte;8und zwei, drei Städte wankten zu einer Stadt hin, um Wasser zu trinken, und wurden nicht satt. Dennoch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt, spricht Jehova.9Ich habe euch mit Kornbrand und mit Vergilben geschlagen; eine große Zahl eurer Gärten und eurer Weinberge und eurer Feigen-und eurer Olivenbäume fraß die Heuschrecke. Dennoch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt, spricht Jehova.10Ich habe die Pest unter euch gesandt in der Weise Ägyptens; ich habe eure Jünglinge mit dem Schwerte getötet, indem zugleich eure Rosse gefangen weggeführt wurden, und ich ließ den Gestank eurer Heerlager aufsteigen, und zwar in eure Nase. Dennoch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt, spricht Jehova.11Ich habe eine Umkehrung unter euch angerichtet wie die Umkehrung von Sodom und Gomorra durch Gott; und ihr waret wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerettet ist. Dennoch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt, spricht Jehova. -12Darum werde ich dir also tun, Israel. Weil ich dir dieses tun will, so schicke dich an, Israel, deinem Gott zu begegnen!13Denn siehe, der die Berge bildet und den Wind schafft, und dem Menschen kundtut, was sein Gedanke ist; der die Morgenröte und die Finsternis macht, und einherschreitet auf den Höhen der Erde: Jehova, Gott der Heerscharen, ist sein Name.

Formerly when the LORD sent plagues upon Egypt, He sheltered Israel from them (Ex. 8:22; Ex. 9:6-7, 26; Ex. 10:23; Ex. 12:12-13). What a changeover morally there now is (v. 1): we see Him constrained to strike down His own people "after the manner of Egypt" (v. 10). Famine, drought, parasites, pestilence, earthquake: five successive calamities with the purpose of speaking to the conscience of this rebellious nation. Alas! the sad refrain is repeated five times, ". . . yet have ye not returned unto me, saith the LORD"! (vv. 6, 8, 9, 10, 11). Let us not accuse others! Does not the Lord use the same patience when dealing with us? If the measures He takes are often painful to us, it is always in sparing us "as a firebrand plucked out of the burning" (v. 11; cf. Zech. 3:2). Have we returned unto Him? Well, sooner or later we have to meet God! If we do not meet the Lord now in grace, by turning to Him with a repentant heart, He Himself will visit the sinner in judgment (Luke 12:58-59). "Prepare to meet thy God!"

What is the one and only way a person today can avoid this terrible meeting? It is by confessing his sins and accepting the pardon which the Lord Jesus freely bestows. Reader, are you ready?

Amos 5:1-13
1Höret dieses Wort, das ich über euch erhebe, ein Klagelied, Haus Israel!2Sie ist gefallen, die Jungfrau Israel, sie wird nicht wieder aufstehen; sie liegt hingeworfen auf ihrem Lande, niemand richtet sie auf.3Denn so spricht der Herr, Jehova: Die Stadt, die zu tausend auszieht, wird hundert übrigbehalten, und die zu hundert auszieht, wird zehn übrigbehalten für das Haus Israel.4Denn so spricht Jehova zum Hause Israel: Suchet mich und lebet.5Und suchet nicht Bethel auf, und gehet nicht nach Gilgal, und gehet nicht hinüber nach Beerseba; denn Gilgal wird gewißlich weggeführt und Bethel zunichte werden.6Suchet Jehova und lebet, damit er nicht in das Haus Josephs eindringe wie ein Feuer und es verzehre, und für Bethel niemand da sei, der es lösche,7sie verwandeln das Recht in Wermut und werfen die Gerechtigkeit zu Boden; -8suchet den, der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, und den Todesschatten in Morgen verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, der den Wassern des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde: Jehova ist sein Name;9der Verwüstung losbrechen läßt über den Starken, und Verwüstung kommt über die Feste.10Sie hassen den, der im Tore Recht spricht, und verabscheuen den, der Unsträflichkeit redet.11Darum, weil ihr den Armen niedertretet und Getreidegaben von ihm nehmet, habt ihr Häuser von behauenen Steinen gebaut und werdet nicht darin wohnen, liebliche Weinberge gepflanzt und werdet deren Wein nicht trinken.12Denn ich weiß, daß eurer Übertretungen viele, und daß eure Sünden zahlreich sind; sie bedrängen den Gerechten, nehmen Lösegeld und beugen das Recht der Dürftigen im Tore.13Darum schweigt der Einsichtige in dieser Zeit, denn es ist eine böse Zeit.

"Come to Bethel, and transgress," was the ironic invitation of Amos 4:4 – "at Gilgal multiply transgression . . .!" But now God pleads, "Seek not Bethel, nor enter into Gilgal . . .". "Seek ye me, and ye shall live . . . Seek the LORD, and ye shall live" (vv. 4-6).

To live, man does not need religion; he needs a Saviour. Now the Lord Jesus is the way, the truth and the life; no man comes to the Father but by Him (John 14:6). Let us recognise the greatness of the One who has made and who upholds the worlds (Heb. 1:2-3). The Pleiades (the seven stars) and Orion, when we locate these constellations on a clear night, are beyond our understanding. We strive in vain to appreciate their stupendous distance. But the Son of God has accomplished a work which is so much more wonderful. He has changed the threatening shadow of eternal death, which was already lengthening round us, into morning light, swallowing it up in victory by His resurrection (v. 8). Darkness certainly still reigns in the world. Oppression and injustice occur all the time. But the Christian is not overwhelmed by them; even in "an evil time" (v. 13), he knows where to find his Saviour. "Seek him" (v. 8); this should be our motto each time we open our Bible (Ps. 27:8).

Amos 5:14-27
14Trachtet nach dem Guten und nicht nach dem Bösen, auf daß ihr lebet; und Jehova, der Gott der Heerscharen, wird also mit euch sein, wie ihr saget.15Hasset das Böse und liebet das Gute, und richtet das Recht auf im Tore; vielleicht wird Jehova, der Gott der Heerscharen, dem Überrest Josephs gnädig sein.16Darum spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Herr, also: Auf allen Plätzen Wehklage! Und auf allen Gassen wird man sagen: Wehe, wehe! Und man wird den Ackersmann zur Trauer rufen, und die des Klageliedes Kundigen zur Wehklage;17und in allen Weinbergen wird Wehklage sein. Denn ich werde durch deine Mitte ziehen, spricht Jehova.18Wehe denen, welche den Tag Jehovas herbeiwünschen! Wozu soll euch der Tag Jehovas sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht:19wie wenn jemand vor dem Löwen flieht, und es begegnet ihm ein Bär; und er kommt nach Hause und stützt seine Hand an die Mauer, und es beißt ihn eine Schlange.20Wird denn nicht der Tag Jehovas Finsternis sein und nicht Licht, und Dunkelheit und nicht Glanz?21Ich hasse, ich verschmähe eure Feste, und eure Festversammlungen mag ich nicht riechen:22denn wenn ihr mir Brandopfer und eure Speisopfer opfert, habe ich kein Wohlgefallen daran; und das Friedensopfer von eurem Mastvieh mag ich nicht ansehen.23Tue den Lärm deiner Lieder von mir hinweg, und das Spiel deiner Harfen mag ich nicht hören.24Aber das Recht wälze sich einher wie Wasser, und die Gerechtigkeit wie ein immerfließender Bach!25Habt ihr mir vierzig Jahre in der Wüste Schlachtopfer und Speisopfer dargebracht, Haus Israel?26Ja, ihr habt die Hütte eures Königs und das Gestell eurer Götzenbilder getragen, das Sternbild eures Gottes, die ihr euch gemacht hattet.27So werde ich euch jenseit Damaskus wegführen, spricht Jehova, Gott der Heerscharen ist sein Name.

"Good" is here identified with God (Ps. 4:6). "Seek good . . . that ye may live" (v. 14) corresponds to "Seek the LORD and ye shall live" (v. 6). Moreover, in order to seek good one must love it, in the same way that one will flee from evil to the extent that one is appalled by it (v. 15; Rom. 12:9). But some will say that it is not always easy to distinguish between good and evil. Quite true, and man's moral standards will scarcely help us to do it, since they can only compare man with man. The only sure guide is the Word of our God.

Like the multitudes in Christendom who repeat, "Thy kingdom come", and so call for the day of judgment, some were wishing for the day of the Lord . . . without realising that it would signify their downfall. They multiplied their religious observances: feast days, offerings, solemn assemblies, imagining that they were in this way hiding their real condition from God! "Take thou away from me the noise of thy songs," the LORD severely answers (v. 23) . . . Alas, how many hymns and prayers are nothing more than a futile noise before God! What He requires, let us not forget it, is truth in the heart (Ps. 51:6).

Stephen would later quote vv. 25-27 to the rulers of the Jews, to bring home to them for how long their nation had persisted in such grievous sin (Acts 7:42-43).

Amos 6:1-14
1Wehe den Sorglosen in Zion und den Sicheren auf dem Berge von Samaria, den Vornehmen der ersten der Nationen, zu welchen das Haus Israel kommt!2Gehet hinüber nach Kalne und sehet, und gehet von dort nach Hamath, der großen Stadt, und steiget hinab nach Gath der Philister: sind sie vorzüglicher als diese Königreiche, oder ist ihr Gebiet größer als euer Gebiet?3Ihr, die den Tag des Unglücks hinausschieben und den Thron der Gewalttat nahe rücken;4die auf Polstern von Elfenbein liegen und auf ihren Ruhebetten sich strecken, und Fettschafe von der Herde essen und Kälber aus dem Maststall;5die da faseln zum Klange der Harfe, sich wie David Musikinstrumente ersinnen;6die Wein aus Schalen trinken und mit den besten Ölen sich salben, und sich nicht grämen über die Wunde Josephs.7Darum werden sie nun weggeführt werden an der Spitze der Weggeführten, und das Gejauchze der träge Hingestreckten wird aufhören.8Der Herr, Jehova, hat bei sich selbst geschworen, spricht Jehova, der Gott der Heerscharen: Ich verabscheue die Hoffart Jakobs und hasse seine Paläste; und ich werde die Stadt preisgeben und alles, was sie erfüllt.9Und es wird geschehen, wenn zehn Männer in einem Hause übrigbleiben, so werden sie sterben.10Und hebt einen der Gestorbenen sein Oheim und sein Bestatter auf, um die Gebeine aus dem Hause hinauszuschaffen, und spricht zu dem, der im Innern des Hauses ist: Ist noch jemand bei dir? und dieser sagt: Niemand; so wird er sagen: Still! denn der Name Jehovas darf nicht erwähnt werden.11Denn siehe, Jehova gebietet, und man schlägt das große Haus in Trümmer und das kleine Haus in Splitter.12Rennen wohl Rosse auf Felsen, oder pflügt man darauf mit Rindern? daß ihr das Recht in Gift und die Frucht der Gerechtigkeit in Wermut verwandelt habt,13die ihr euch über Nichtiges freuet, die ihr sprechet: Haben wir uns nicht durch unsere Stärke Hörner erworben?14Denn siehe, ich werde wider euch, Haus Israel, eine Nation erwecken, spricht Jehova, der Gott der Heerscharen; und sie werden euch bedrücken von dem Eingange Hamaths an bis zum Bache der Ebene.

Already as we have seen, the LORD had put His finger on the hardness of heart, the haughtiness, the selfishness and the love of ease of His wayward people (Amos 2:6; Amos 4:1; Amos 5:11; cf. 1 Cor. 10:24; 1 John 3:17). Their intelligence was used to further their own pleasure (v. 5). This state of things also speaks to our conscience! Is it not dishonest to use for our own benefit what the Lord has entrusted to us for His service? Besides, the way of our own desires leads us, spiritually, into the Enemy's bondage (cf. v. 7). Finally, going hand in hand with material prosperity and refined tastes, "they are not grieved for the affliction of Joseph" (v. 6). Amos's contemporaries were no longer distressed by the division of Israel into two kingdoms. And today the same cause, that is to say the assiduous pursuit of our own comforts and of our own interests, produces the same effect: a blameworthy indifference to the state of ruin in the Church and the divisions between Christians.

V. 8 (JND trans.) confirms God's abhorrence of pride, the root of all sin. May the Lord teach us to judge it in ourselves, in its most flagrant as well as its most subtle manifestations! Let us keep in mind that He resists the proud, but that He gives grace to the humble (James 4:6).

Amos 7:1-17
1Also ließ mich der Herr, Jehova, sehen: Siehe, er bildete Heuschrecken im Anfang des Spätgraswuchses; und siehe, es war das Spätgras nach dem Königsmähen.2Und es geschah, als sie das Kraut der Erde ganz abgefressen hatten, da sprach ich: Herr, Jehova, vergib doch! Wie sollte Jakob bestehen? Denn es ist klein.3Jehova ließ sich dieses gereuen: es soll nicht geschehen, sprach Jehova.4Also ließ mich der Herr, Jehova, sehen: Siehe, der Herr, Jehova rief, um mit Feuer zu richten; und es fraß die große Flut und fraß das Erbteil.5Da sprach ich: Herr, Jehova, laß doch ab! Wie sollte Jakob bestehen? Denn es ist klein.6Jehova ließ sich dieses gereuen: auch das soll nicht geschehen, sprach der Herr, Jehova.7Also ließ er mich sehen: Siehe, der Herr stand auf einer senkrechten Mauer, und ein Senkblei war in seiner Hand.8Und Jehova sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Und ich sprach: Ein Senkblei. Und der Herr sprach: Siehe, ich lege ein Senkblei an mein Volk Israel, in seiner Mitte; ich werde fortan nicht mehr schonend an ihm vorübergehen.9Und die Höhen Isaaks werden verwüstet und die Heiligtümer Israels zerstört werden, und ich werde mit dem Schwerte wider das Haus Jerobeams aufstehen.10Da sandte Amazja, der Priester von Bethel, zu Jerobeam, dem König von Israel, und ließ ihm sagen: Amos hat eine Verschwörung wider dich angestiftet inmitten des Hauses Israel; das Land wird alle seine Worte nicht zu ertragen vermögen;11denn so spricht Amos: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird gewißlich aus seinem Lande weggeführt werden.12Und Amazja sprach zu Amos: Seher, geh, entfliehe in das Land Juda; und iß dort dein Brot, und dort magst du weissagen.13Aber in Bethel sollst du fortan nicht mehr weissagen; denn dies ist ein Heiligtum des Königs, und dies ein königlicher Wohnsitz.14Und Amos antwortete und sprach zu Amazja: Ich war kein Prophet und war kein Prophetensohn, sondern ich war ein Viehhirt und las Maulbeerfeigen.15Und Jehova nahm mich hinter dem Kleinvieh weg, und Jehova sprach zu mir: Gehe hin, weissage meinem Volke Israel. -16Und nun höre das Wort Jehovas: Du sprichst: Du sollst nicht weissagen über Israel und sollst nicht reden über das Haus Isaak.17Darum spricht Jehova also: Dein Weib wird zur Hure werden in der Stadt, und deine Söhne und deine Töchter werden durchs Schwert fallen, und dein Land wird verteilt werden mit der Meßschnur, und du selbst wirst in einem unreinen Lande sterben; und Israel wird gewißlich aus seinem Lande weggeführt werden.

In Amos 3:7 the LORD had promised to do nothing without having first revealed His secret to His servants the prophets. Thus He informs Amos of His intentions and the prophet responds to this mark of confidence, as did Abraham of old (Gen. 18:17-23), by persevering intercession. He speaks with the liberty of one who knows his God intimately: "Is not Thy punishment too severe? Do not forget how small Jacob is" (God Himself calls him a worm in Isa. 41:14). This is just the opposite of the boasting of the poor people who claimed, "Have we not taken to us horns by our own strength?" (Amos 6:13).

After pleading for his people in such a touching manner, Amos is treated as a conspirator by one of the religious leaders! How much like the Lord Jesus he is, the One whom the priests accused before Pilate: "We found this fellow perverting the nation . . ." (Luke 23:2).

Far from getting upset, or from insisting on the honour due to a prophet, Amos willingly recognises his humble origin. His authority is derived neither from his birth nor from his education, but exclusively from a divine call (cf. Gal. 1:1). Then he declares to the ungodly priest just what the LORD has in store for him.

Amos 8:1-14
1Also ließ mich der Herr, Jehova, sehen: Siehe, ein Korb mit reifem Obst.2Und er sprach: Was siehst du, Amos? Und ich sprach: Einen Korb mit reifem Obst. Und Jehova sprach zu mir: Das Ende ist über mein Volk Israel gekommen, ich werde fortan nicht mehr schonend an ihm vorübergehen.3Und die Gesänge des Palastes werden sich in Geheul verwandeln an jenem Tage, spricht der Herr, Jehova. Leichen in Menge, aller Orten hat er sie hingeworfen... Still!4Höret dieses, die ihr nach dem Dürftigen schnaubet und nach der Vernichtung der Sanftmütigen im Lande, und sprechet:5Wann ist der Neumond vorüber, daß wir Getreide verkaufen, und der Sabbath, daß wir die Kornspeicher auftun; um das Epha zu verkleinern und den Sekel zu vergrößern und die Waage des Betrugs zu fälschen;6um die Armen für Geld, und den Dürftigen um ein Paar Schuhe zu kaufen; und damit wir den Abfall des Korns verkaufen?7Jehova hat geschworen bei dem Stolze Jakobs: Wenn ich alle ihre Werke vergessen werde ewiglich!8Sollte das Land darob nicht erbeben, und jeder, der darin wohnt, nicht trauern? Und es wird insgesamt emporsteigen wie der Nil, und aufwogen und zurücksinken wie der Strom Ägyptens.9Und es wird geschehen an jenem Tage, spricht der Herr, Jehova, da werde ich die Sonne untergehen lassen am Mittag und Finsternis über die Erde bringen am lichten Tage.10Und ich werde eure Feste in Trauer verwandeln und alle eure Gesänge in Klagelieder, und werde auf alle Lenden Sacktuch und auf jedes Haupt eine Glatze bringen; und ich werde es machen gleich der Trauer um den Eingeborenen, und das Ende davon wie einen bitteren Tag. -11Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, Jehova, da werde ich einen Hunger in das Land senden, nicht einen Hunger nach Brot und nicht einen Durst nach Wasser, sondern die Worte Jehovas zu hören.12Und sie werden umherschweifen von Meer zu Meer und vom Norden bis zum Osten; sie werden umherlaufen, um das Wort Jehovas zu suchen, und werden es nicht finden.13An jenem Tage werden die schönen Jungfrauen und die Jünglinge vor Durst verschmachten,14die da schwören bei der Schuld Samarias und sprechen: So wahr dein Gott lebt, Dan! und: So wahr der Weg nach Beerseba lebt! Und sie werden fallen und nicht mehr aufstehen.

The vision of the basket of summer fruit (v. 1) is to make Amos understand that Israel is ripe for judgment. Unlike that of the Passover night, this destruction will not pass the nation by (v. 2); it will be "as the mourning of an only son" (v. 10). The futile noise of hymns (Amos 5:23) will be changed into howlings, songs into lamentations (vv. 3, 10). "Silence!" concludes v. 3 (JND trans.) as if to put an end to this useless racket. Before the Lord, every mouth is henceforth to be shut; and the end of the chapter speaks of the silence of God, which is the worst of punishments! Few passages are so frightening as vv. 11, 12. People will appreciate the value of the divine Word, so long despised, the moment it is heard no more. Then "they shall wander from sea to sea . . . they shall run to and fro" in indescribable distress. And they "shall not find it"! (cf. 1 Sam. 28:6, 15). Dear young people, the Word of God is still within your reach today. "The word is nigh thee," says the apostle, "even in thy mouth and in thy heart" (Rom. 10:8). At no other time has the Bible been so widely circulated. What is missing is rather the soul's hunger and thirst to lay hold of its promises and teaching. May God awaken such a desire in each one of us!

Amos 9:1-15
1Und ich sah den Herrn an dem Altar stehen; und er sprach: Schlage auf den Säulenknauf, daß die Schwellen erbeben, und zerschmettere sie auf ihrer aller Haupt; und ich werde ihren Rest mit dem Schwerte umbringen; kein Flüchtling von ihnen soll entfliehen und kein Entronnener von ihnen davonkommen.2Wenn sie in den Scheol einbrechen, wird von dort meine Hand sie holen; und wenn sie in den Himmel hinaufsteigen, werde ich von dort sie herniederbringen;3und wenn sie sich auf den Gipfel des Karmel verbergen, werde ich von dort sie hervorsuchen und holen; und wenn sie sich, vor meinen Augen hinweg, im Grunde des Meeres verstecken, werde ich von dort die Schlange entbieten, und sie wird sie beißen;4und wenn sie vor ihren Feinden her in Gefangenschaft ziehen, werde ich von dort das Schwert entbieten, und es wird sie umbringen. Und ich werde mein Auge wider sie richten zum Bösen und nicht zum Guten.5Und der Herr, Jehova der Heerscharen, der das Land anrührt, und es zerfließt, und es trauern alle, die darin wohnen, und es steigt empor insgesamt, wie der Nil, und sinkt zurück, wie der Strom Ägyptens;6der seine Obergemächer im Himmel gebaut und seine Gewölbe über der Erde gegründet hat; der den Wassern des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde: Jehova ist sein Name.7Seid ihr mir nicht wie die Kinder der Äthiopier, Kinder Israel? spricht Jehova. Habe ich nicht Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt, und die Philister aus Kaphtor und die Syrer aus Kir?8Siehe, die Augen des Herrn, Jehovas, sind wider das sündige Königreich, und ich will es vom Erdboden hinweg vertilgen; nur daß ich das Haus Jakob nicht gänzlich vertilgen werde, spricht Jehova.9Denn siehe, ich will gebieten und will das Haus Israel unter allen Nationen schütteln, wie Getreide in einem Siebe geschüttelt wird; und nicht ein Körnchen wird zur Erde fallen.10Alle Sünder meines Volkes werden durchs Schwert sterben, die da sprechen: Das Unglück wird uns nicht nahen und nicht an uns herankommen.11An jenem Tage werde ich die verfallene Hütte Davids aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer aufrichten, und ich werde sie bauen wie in den Tagen vor alters;12auf daß sie den Überrest Edoms und all die Nationen in Besitz nehmen, über welche mein Name genannt werden wird, spricht Jehova, der dieses tut.13Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da der Pflüger an den Schnitter und der Traubentreter an den Säemann reichen wird; und die Berge werden träufeln von Most, und alle Hügel werden zerfließen.14Und ich werde die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden; und sie werden die verwüsteten Städte aufbauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, und deren Gärten anlegen und deren Frucht essen.15Und ich werde sie in ihrem Lande pflanzen; und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Lande, das ich ihnen gegeben habe, spricht Jehova, dein Gott.

"God is not mocked: for whatsoever a man soweth, that shall he also reap" (Gal. 6:7). The preceding chapters have shown us what Israel had sown, so that the dreadful harvest ought not to surprise us. Amos's last vision is by far the most terrible. He sees the Lord Himself standing upon the altar, giving orders for the final massacre. None shall escape. The desperate flight of the guilty people calls to mind Psalm 139 (cf. v. 2 and Ps. 139:8). But that Psalm in essence relates the experience of a believer fleeing from the light. Here, on the contrary, it is a matter of sinners being pursued with judgment in view. However, the book does not end on a note of judgment. From v. 8 onwards grace appears. By the sifting through which the nation has passed all the chaff has been removed, but none of the grain has been lost (v. 9). At the right moment, God will show that He has preserved His elect. Vv. 11-15 describe the restoration and final blessing. Then all things will be brought into subjection to Christ.

Redeemed of the Lord, we shall not meet Him as the Judge standing upon the altar, as in Amos's vision. We shall see Him crowned with glory and honour, seated at the right hand of God (Heb. 2:8-9). Even now, by faith, we see Him thus.

Obadja 1-11
1Gesicht Obadjas. So spricht der Herr, Jehova, von Edom: Eine Kunde haben wir von Jehova gehört, und ein Bote ist unter die Nationen gesandt worden: "Machet euch auf, und laßt uns wider dasselbe aufstehen zum Kriege!"2Siehe, ich habe dich klein gemacht unter den Nationen, du bist sehr verachtet.3Der Übermut deines Herzens hat dich verführt, der du in Felsenklüften, auf hohem Sitze wohnst und in deinem Herzen sprichst: Wer wird mich zur Erde hinabstürzen?4Wenn du dein Nest auch hoch baust wie der Adler, und wenn es zwischen die Sterne gesetzt wäre: ich werde dich von dort hinabstürzen, spricht Jehova.5Wenn Diebe über dich gekommen wären, wenn nächtliche Räuber, wie bist du vernichtet! würden sie nicht gestohlen haben nach ihrer Genüge? Wenn Winzer über dich gekommen wären, würden sie nicht eine Nachlese übriggelassen haben?6Wie sind die von Esau durchsucht, ausgeforscht ihre verborgenen Schätze!7Alle deine Bundesgenossen haben dich bis zur Grenze geschickt; betrogen, überwältigt haben dich deine Freunde, die dein Brot aßen; sie legten eine Schlinge unter dich. Es ist kein Verstand in ihm.8Werde ich nicht an jenem Tage, spricht Jehova, die Weisen aus Edom vertilgen und den Verstand vom Gebirge Esaus?9Und deine Helden, Teman, werden verzagen, auf daß jedermann vom Gebirge Esaus ausgerottet werde durch Ermordung.10Wegen der an deinem Bruder Jakob verübten Gewalttat wird Schande dich bedecken, und du wirst ausgerottet werden auf ewig.11An dem Tage, da du gegenüber standest, an dem Tage, da Fremde sein Vermögen hinwegführten, und Ausländer zu seinen Toren einzogen und über Jerusalem das Los warfen, da warst auch du wie einer von ihnen.

The short prophecy of Obadiah is entirely devoted to Edom. This nation was Israel's most relentless adversary and at the same time their closest relative. Were they not descended from Esau, Jacob's twin brother? Now this bond of relationship ought to have spoken to Edom's conscience. The LORD reminds him of it: it is to his brother that he has done violence (v. 10).

In their rocky lair of Mount Seir, Edom lived by robbery. They believed they were safe from all reprisals; nothing could equal their arrogance. "Thence will I bring thee down, saith the LORD" (v. 4). Sooner or later human pride meets with a veto from the Almighty in a spectacular overthrow (2 Cor. 10:4-5), a brutal awakening from the old dream cherished by man right from his early history: to reach up to heaven (Babel: Gen. 11:4) and thus to make himself equal with God (Phil. 2:6). In the modern setting, people make enormous efforts to explore the universe and to set their "nest among the stars". "Thence will I bring thee down," answers the Lord.

Dear friends, let us not allow ourselves to be dazzled by human greatness or by the success of science and technology. Let us not forget that this world is under judgment and that God will call it to account for the place it gave, on the cross, to the Lord Jesus.

Obadja 12-21
12Und du solltest nicht auf den Tag deines Bruders sehen am Tage seines Mißgeschicks, und dich nicht freuen über die Kinder Juda am Tage ihres Untergangs, noch dein Maul aufsperren am Tage der Bedrängnis;13du solltest nicht in das Tor meines Volkes einziehen am Tage seiner Not, und du, auch du, nicht auf sein Unglück sehen am Tage seiner Not, noch deine Hand ausstrecken nach seinem Vermögen am Tage seiner Not;14und du solltest nicht am Kreuzwege stehen, um seine Flüchtlinge zu vertilgen, und solltest seine Entronnenen nicht ausliefern am Tage der Bedrängnis.15Denn der Tag Jehovas ist nahe über alle Nationen: wie du getan hast, wird dir getan werden; dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren.16Denn gleichwie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berge, so werden beständig trinken alle Nationen; ja, sie werden trinken und schlürfen, und werden sein wie solche, die nie gewesen sind.17Aber auf dem Berge Zion wird Errettung sein, und er wird heilig sein; und die vom Hause Jakob werden ihre Besitzungen wieder in Besitz nehmen.18Und das Haus Jakob wird ein Feuer sein, und das Haus Joseph eine Flamme, und das Haus Esau zu Stoppeln; und sie werden unter ihnen brennen und sie verzehren. Und das Haus Esau wird keinen Übriggebliebenen haben, denn Jehova hat geredet.19Und die vom Süden werden das Gebirge Esaus, und die von der Niederung die Philister in Besitz nehmen; und sie werden das Gefilde Ephraims und das Gefilde Samarias, und Benjamin wird Gilead in Besitz nehmen;20und die Weggeführten dieses Heeres der Kinder Israel werden in Besitz nehmen, was den Kanaanitern gehört bis nach Zarpath hin; und die Weggeführten von Jerusalem, welche in Sepharad sind, die Städte des Südens.21Und es werden Retter auf den Berg Zion ziehen, um das Gebirge Esaus zu richten; und das Reich wird Jehova gehören.

"Thou shouldest not . . . neither shouldest thou . . . neither shouldest thou . . ." Seven times over, the voice of the divine Judge pronounces more and more serious accusations. At first they concern only guilty looks, and an evil joy sated by the sufferings and disaster experienced by others. The same shameless, cynical looks were directed upon the crucified Jesus. "They look and stare upon me" (Ps. 22:17). But the malice of Edom (and that of the enemies of Jesus) is also translated into words and into actions. "They shoot out the lip, they shake the head" (Ps. 22:7; cf. end of v. 12). Is there a worse form of cowardice than to insult someone who is in distress? Impelled by their plundering instincts, Edom had taken advantage of Israel's calamity to lay hands on their substance; they had pitilessly cut off those that escaped . . . None of these crimes will remain unpunished. The day of the LORD will bring a final and complete revenge from "Mount Zion" upon "the mount of Esau". Whilst a remnant from other nations will live happily under Messiah's sceptre, Edom is to be wiped off the map of the millennial reign. A solemn disappearance of this race of Esau, who had once despised the blessing!

Jona 1:1-17
1Und das Wort Jehovas geschah zu Jona, dem Sohne Amittais, also:2Mache dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich heraufgestiegen.3Aber Jona machte sich auf, um von dem Angesicht Jehovas hinweg nach Tarsis zu fliehen; und er ging nach Japho hinab und fand ein Schiff, das nach Tarsis fuhr; und er gab sein Fährgeld und stieg in dasselbe hinab, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren von dem Angesicht Jehovas hinweg.4Da warf Jehova einen heftigen Wind auf das Meer, und es entstand ein großer Sturm auf dem Meere, so daß das Schiff zu zerbrechen drohte.5Und die Seeleute fürchteten sich und schrieen, ein jeder zu seinem Gott; und sie warfen die Geräte, welche im Schiffe waren, ins Meer, um sich zu erleichtern. Jona aber war in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen, und hatte sich hingelegt und war in tiefen Schlaf gesunken.6Und der Obersteuermann trat zu ihm hin und sprach zu ihm: Was ist mit dir, du Schläfer? Stehe auf, rufe deinen Gott an! Vielleicht wird der Gott unser gedenken, daß wir nicht umkommen.7Und sie sprachen einer zum anderen: Kommt und laßt uns Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen dieses Unglück uns trifft. Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf Jona.8Da sprachen sie zu ihm: Tue uns doch kund, um wessentwillen dieses Unglück uns trifft! Was ist dein Geschäft, und woher kommst du? Welches ist dein Land, und von welchem Volke bist du?9Und er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer; und ich fürchte Jehova, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.10Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sprachen zu ihm: Was hast du da getan! Denn die Männer wußten, daß er von dem Angesicht Jehovas hinwegfloh; denn er hatte es ihnen kundgetan.11Und sie sprachen zu ihm: Was sollen wir dir tun, damit das Meer sich gegen uns beruhige? Denn das Meer wurde immer stürmischer.12Und er sprach zu ihnen: Nehmet mich und werfet mich ins Meer, so wird das Meer sich gegen euch beruhigen; denn ich weiß, daß dieser große Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.13Und die Männer ruderten hart, um das Schiff ans Land zurückzuführen; aber sie vermochten es nicht, weil das Meer immer stürmischer gegen sie wurde.14Da riefen sie zu Jehova und sprachen: Ach, Jehova! Laß uns doch nicht umkommen um der Seele dieses Mannes willen, und lege nicht unschuldiges Blut auf uns; denn du, Jehova, hast getan, wie es dir gefallen hat.15Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da ließ das Meer ab von seinem Wüten.16Und die Männer fürchteten sich vor Jehova mit großer Furcht, und sie schlachteten Schlachtopfer und taten Gelübde dem Jehova.17(H2:1) Und Jehova bestellte einen großen Fisch, um Jona zu verschlingen; und Jona war im Bauche des Fisches drei Tage und drei Nächte.

In contrast to the other prophets Jonah teaches us less by his words than by his striking story. Previously he had prophesied the restoration of Israel's frontier: good news for his countrymen (2 Kings 14:25). Here we find him charged with a far less acceptable mission: to proclaim the chastisement of Nineveh, the great pagan metropolis, so guilty in God's sight. Jonah turns tail and flees "from the presence of the LORD". This was a way of self-will; a servant of God cannot choose either his message or his place of work! At the same time, what absurd behaviour! How can a man escape from Him who sees all and who controls the elements to halt the disobedient (Luke 8:25)? We see that Jonah's path is progressively downward (vv. 3, 5; Jonah 2:3, 6): by a way that is first pleasant (meaning of Joppa), but which leads to destruction (Tarshish). Now, having gone down into the lower part of the ship, he sleeps during the furious storm. The ship's master has to rouse him from his unconsciousness. What can be more humiliating for a child of God than to be called to order by the world?

Prophetically, this story shows us Israel, unfaithful to their mission, the object of God's chastisement and thrown into the sea of nations for the salvation of the Gentiles (the mariners; Rom. 11:5).

Jona 2:1-10
1(H2:2) Und Jona betete zu Jehova, seinem Gott, aus dem Bauche des Fisches und sprach:2(H2:3) Ich rief aus meiner Bedrängnis zu Jehova, und er antwortete mir; ich schrie aus dem Schoße des Scheols, du hörtest meine Stimme.3(H2:4) Denn du hattest mich in die Tiefe, in das Herz der Meere geworfen, und der Strom umschloß mich; alle deine Wogen und deine Wellen fuhren über mich hin.4(H2:5) Und ich sprach: Verstoßen bin ich aus deinen Augen; dennoch werde ich wieder hinschauen nach deinem heiligen Tempel.5(H2:6) Die Wasser umfingen mich bis an die Seele, die Tiefe umschloß mich, das Meergras schlang sich um mein Haupt.6(H2:7) Ich fuhr hinab zu den Gründen der Berge; der Erde Riegel waren hinter mir auf ewig. Da führtest du mein Leben aus der Grube herauf, Jehova, mein Gott.7(H2:8) Als meine Seele in mir verschmachtete, gedachte ich Jehovas, und zu dir kam mein Gebet in deinen heiligen Tempel.8(H2:9) Die auf nichtige Götzen achten, verlassen ihre Gnade.9(H2:10) Ich aber werde dir opfern mit der Stimme des Lobes; was ich gelobt habe, werde ich bezahlen. Bei Jehova ist die Rettung.10(H2:11) Und Jehova befahl dem Fische, und er spie Jona an das Land aus.

All that the LORD sends, prepares and orders serves His final purpose (Jonah 1:4, 17; Jonah 2:10; Jonah 4:6-8). This is true both for Jonah and for Nineveh, but also for the Lord Jesus Himself. In the distressed and fervent prayer that ascends from this place of death, we recognise the voice of the One who was afflicted more than any other (cf. v. 2 and Ps. 130:1; v. 3 and Ps. 42:7; vv. 5, 6 and Ps. 69:1-2 . . .). But while Jonah experienced suffering as a consequence of his own disobedience, Christ Himself passed through the dark waters of death because of our disobedience and for our salvation. His distress was our deliverance.

Those three days in the belly of the great fish were the best in all Jonah's history. They also teach us that in every circumstance we can call upon the Lord Jesus. Our prayer is heard and He gives us beforehand the full assurance of it. "He heard me," announces the prophet, still in the whale's belly (v. 2).

V. 8 explains to us why we often enjoy so little of the Lord's grace: we turn our eyes towards the lying vanities which Satan uses in order to distract and lead astray the men of this world. Sadly, the fact of having been the object of God's grace reinforces in Jonah the proud self-esteem that is inherent in our nature.

Jona 3:1-10
1Und das Wort Jehovas geschah zum zweiten Male zu Jona also:2Mache dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr die Botschaft aus, die ich dir sagen werde.3Da machte sich Jona auf und ging nach Ninive, nach dem Worte Jehovas. Ninive war aber eine außerordentlich große Stadt von drei Tagereisen.4Und Jona begann in die Stadt hineinzugehen eine Tagereise weit, und er rief und sprach: Noch vierzig Tage, so ist Ninive umgekehrt!5Und die Leute von Ninive glaubten Gott; und sie riefen ein Fasten aus und kleideten sich in Sacktuch, von ihrem Größten bis zu ihrem Kleinsten.6Und das Wort gelangte an den König von Ninive; und er stand von seinem Throne auf und legte seinen Mantel ab, und hüllte sich in Sacktuch und setzte sich in die Asche.7Und er ließ in Ninive, auf Befehl des Königs und seiner Großen, ausrufen und sagen: Menschen und Vieh, Rinder und Kleinvieh sollen gar nichts kosten, sie sollen nicht weiden und kein Wasser trinken;8und Menschen und Vieh sollen mit Sacktuch bedeckt sein und sollen heftig zu Gott rufen; und sie sollen umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege und von dem Unrecht, das in ihren Händen ist.9Wer weiß? Gott möchte sich wenden und es sich gereuen lassen, und umkehren von der Glut seines Zornes, daß wir nicht umkommen.10Und Gott sah ihre Werke, daß sie von ihrem bösen Wege umgekehrt waren; und Gott ließ sich des Übels gereuen, wovon er geredet hatte, daß er es ihnen tun wolle, und tat es nicht.

The "cry" of Jonah as he passes through Nineveh is, properly speaking, the only prophecy we may find in his book. And yet it is not fulfilled, for, at his preaching, the inhabitants of the wicked city, led by the king, fear God, believe His Word and repent. This response, in its turn, reaches heaven (v. 10; Jonah 1:2). God forgives (see Jer. 18:7-8). The men of Nineveh are held up as an example by the Lord Jesus to the Jews of His time, when they had in their midst one infinitely "greater than Jonas" (Matt. 12: 40, 41). Indeed, how much more responsible the Jews were than the pagan Ninevites. The Son of God was there Himself; come not to judge but to save the world (John 12:47).

The only way to escape eternal condemnation is by recognising oneself as a sinner and by accepting the Lord Jesus as Saviour. The warning of judgment is part of the Gospel: "It is appointed unto men once to die, but after this the judgment," warns Holy Scripture (Heb. 9:27). This "once" could happen in an instant for you, unconverted reader. How can you know if you will have the benefit of even 40 days' warning (Luke 12:20)? "Therefore be ye also ready," says the Lord Jesus again (Matt. 24:44). Yes, now is the day of salvation.

Jona 4:1-11
1Und es verdroß Jona sehr, und er wurde zornig.2Und er betete zu Jehova und sprach: Ach, Jehova! War das nicht mein Wort, als ich noch in meinem Lande war? Darum kam ich zuvor, indem ich nach Tarsis entfloh; denn ich wußte, daß du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und der sich des Übels gereuen läßt.3Und nun, Jehova, nimm doch meine Seele von mir; denn es ist besser, daß ich sterbe, als daß ich lebe.4Und Jehova sprach: Ist es recht, daß du zürnest?5Und Jona ging aus der Stadt hinaus und setzte sich gegen Osten der Stadt. Und er machte sich daselbst eine Hütte; und er saß darunter im Schatten, bis er sähe, was mit der Stadt geschehen würde.6Und Jehova Gott bestellte einen Wunderbaum und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Haupte wäre, um ihn von seinem Mißmut zu befreien; und Jona freute sich über den Wunderbaum mit großer Freude. -7Aber Gott bestellte einen Wurm am folgenden Tage, beim Aufgang der Morgenröte; und dieser stach den Wunderbaum, daß er verdorrte.8Und es geschah, als die Sonne aufging, da bestellte Gott einen schwülen Ostwind; und die Sonne stach Jona aufs Haupt, daß er ermattet niedersank. Und er begehrte, daß seine Seele stürbe, und sprach: Es ist besser, daß ich sterbe, als daß ich lebe.9Und Gott sprach zu Jona: Ich es recht, daß du wegen des Wunderbaumes zürnest? Und er sprach: Mit Recht zürne ich bis zum Tode!10Und Jehova sprach: Du erbarmst dich des Wunderbaumes, um welchen du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zu Grunde ging;11und ich sollte mich Ninives, der großen Stadt, nicht erbarmen, in welcher mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht zu unterscheiden wissen zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?

The pardon granted to Nineveh seemed to contradict and to disown Jonah's proclamation. Alas, the city's fate carries less weight in his eyes than his own reputation! Forgetting that he himself has just been an object of grace, he finds no joy in that grace but only in his own well-being (v. 6 end).

Jonah reminds us of Elijah, discouraged under his juniper tree (cf. vv. 3, 8 with 1 Kings 19:4). Like Jonah we are capable of getting upset about very small matters. At the very smallest "gourd", that is any precarious shelter which God may take from us, we find a tempest rising within us! Meanwhile the eternal life of multitudes of human beings around us is at stake.

Instead of staying there at his vantage point grumbling (v. 5), what new service presented itself before the prophet? Could he not have gone back into Nineveh which had been spared, this time with quite a different message, proclaiming the name of this God whom he knew to be "merciful" "gracious" and "of great kindness", and who had just confirmed it in such a striking manner? An exceptional opportunity . . . opportunity lost! Let us not miss, through self-interest and hardness of heart, those opportunities which the Lord may put before each of us today (2 Kings 7:9).

Micha 1:1-16
1Das Wort Jehovas, welches zu Micha, dem Moraschtiter, geschah in den Tagen Jothams, Ahas' und Hiskias, der Könige von Juda, das er schaute über Samaria und Jerusalem.2Höret, ihr Völker alle, merke auf, du Erde und ihre Fülle! Und der Herr, Jehova, sei zum Zeugen wider euch, der Herr aus seinem heiligen Palast!3Denn siehe, Jehova geht aus von seiner Stätte und kommt herab und schreitet einher auf den Höhen der Erde.4Und die Berge zerschmelzen unter ihm, und die Täler spalten sich wie das Wachs vor dem Feuer, wie Wasser, ausgegossen am Abhange.5Das alles wegen der Übertretung Jakobs und wegen der Sünden des Hauses Israel. Von wem geht die Übertretung Jakobs aus? Ist es nicht Samaria? Und von wem die Höhen Judas? Ist es nicht Jerusalem?6So werde ich Samaria zu einem Steinhaufen des Feldes, zu Weinbergpflanzungen machen, und ich werde ihre Steine ins Tal hinabstürzen und ihre Grundfesten entblößen.7Und alle ihre gegossenen Bilder werden zerschlagen und alle ihre Hurengeschenke mit Feuer verbrannt werden, und ich werde alle ihre Götzenbilder zur Wüste machen; denn sie hat sie durch Hurenlohn gesammelt, und zum Hurenlohn sollen sie wieder werden.8Darum will ich klagen und heulen, will entblößt und nackt einhergehen; ich will eine Wehklage halten gleich den Schakalen, und eine Trauer gleich den Straußen.9Denn ihre Schläge sind tödlich; denn es kommt bis Juda, es reicht bis an das Tor meines Volkes, bis an Jerusalem.10Berichtet es nicht in Gath, weinet nur nicht! Zu Beth-Leaphra wälze ich mich im Staube.11Ziehe hin, Bewohnerin von Schaphir, in schimpflicher Blöße; die Bewohnerin von Zaanan ist nicht ausgezogen; die Wehklage Beth-Ezels wird dessen Rastort von euch wegnehmen.12Denn die Bewohnerin von Maroth zittert wegen ihrer Habe; denn von seiten Jehovas ist Unglück zum Tore Jerusalems herabgekommen.13Spanne die Renner an den Wagen, Bewohnerin von Lachis! Der Anfang der Sünde war es für die Tochter Zion; denn in dir sind die Übertretungen Israels gefunden worden.14Darum wirst du Morescheth-Gath ein Entlassungsgeschenk geben. Die Häuser von Aksib werden zu einem trügerischen Bache für die Könige von Israel.15Noch werde ich den Besitznehmer dir bringen, Bewohnerin von Marescha. Bis Adullam werden kommen die Edlen von Israel.16Mache dich kahl und schere dich um der Kinder deiner Wonne willen, mache deine Glatze breit wie die des Geiers; denn sie sind von dir hinweggeführt.

Micah is a contemporary of Isaiah, Hosea and Amos. Like them, he prophesies in the reigns of Jotham, Ahaz and Hezekiah. The deplorable history of Ahaz, related in 2 Kings 16, and that of the wicked kings of Israel amply justify the terrible words which the LORD utters here, calling on the whole earth as witness. He vindicates His holiness, proclaiming by His judgments that He will have nothing to do with the iniquities of Samaria and Jerusalem.

From v. 8 onwards, we notice how deeply Micah takes to heart the sufferings of his people. "Declare ye it not at Gath . . .," he begs (v. 10; 2 Sam. 1:18, 20). This quotation from "The Song of the Bow" calls to mind that the Lord's enemies, here the Philistines, are always ready to rejoice over the shortcomings of God's people, finding in them a ready excuse for their own sins. For this reason, you too, Christian friend, if you have learnt something distressing concerning another believer, should not repeat it lightly. By so doing you would bring dishonour upon the Assembly, and so on the name of the Lord.

Up to v. 16, we behold the triumphant march of the Assyrian, the agent of divine judgment. The list of names of each of the cities invaded brings a tragic significance to the occasion.

Micha 2:1-13
1Wehe denen, die Unheil sinnen und Böses vorbereiten auf ihren Lagern! Beim Morgenlicht führen sie es aus, weil es in der Macht ihrer Hand steht.2Und sie begehren nach Äckern und rauben sie, und nach Häusern und nehmen sie weg; und sie verüben Gewalttat an dem Manne und seinem Hause, an dem Menschen und seinem Erbteil.3Darum, so spricht Jehova: Siehe, ich sinne ein Unglück wider dieses Geschlecht, aus dem ihr eure Hälse nicht ziehen und unter welchem ihr nicht hoch einhergehen werdet; denn es ist eine böse Zeit.4An jenem Tage wird man einen Spruch über euch anheben und ein Klagelied anstimmen. Es ist geschehen! wird man sagen. Wir sind gänzlich verwüstet: das Teil meines Volkes vertauscht er; wie entzieht er es mir! Dem Abtrünnigen verteilt er unsere Felder.5Darum wirst du niemand haben, der in der Versammlung Jehovas die Meßschnur wirft, um ein Los zu bestimmen.6"Weissaget nicht", weissagen sie. Weissagt man nicht jenen, so wird die Schmach nicht weichen.7Du, Haus Jakob genannt, ist Jehova ungeduldig? Oder sind dies seine Taten? Sind meine Worte nicht gütig gegen den, der aufrichtig wandelt?8Aber noch unlängst lehnte sich mein Volk als Feind auf: vom Oberkleide ziehet ihr den Mantel denen ab, die sorglos vorübergehen, vom Kriege abgewandt sind;9die Weiber meines Volkes vertreibet ihr aus dem Hause ihrer Wonne, von ihren Kindern nehmet ihr meinen Schmuck auf immer. -10Machet euch auf und ziehet hin! Denn dieses Land ist der Ruheort nicht, um der Verunreinigung willen, die Verderben bringt, und zwar gewaltiges Verderben.11Wenn ein Mann da ist, der dem Winde nachgeht und betrügerisch lügt: "Ich will dir weissagen von Wein und von starkem Getränk", der wird ein Prophet dieses Volkes sein.12Sammeln werde ich dich, Jakob, ganz sammeln; versammeln, ja, versammeln werde ich den Überrest Israels. Ich werde ihn zusammenbringen wie die Schafe von Bozra, wie eine Herde inmitten ihrer Trift; sie werden lärmen vor Menge der Menschen.13Der Durchbrecher zieht herauf vor ihnen her; sie brechen durch, und ziehen durch das Tor und gehen durch dasselbe hinaus; und ihr König zieht vor ihnen her, und Jehova an ihrer Spitze.

1 Kings 21 tells us how the ungodly Ahab wanted Naboth's inheritance, and seized it by violence and the abuse of his power (see Micah 6:16). Against those who devise evil (iniquity; v. 1), the LORD devises evil (chastisement; v. 3). But in contrast, we must emphasise the question of v. 7: "Do not my words do good to him that walketh uprightly?" Can we answer from experience, "Yes Lord, Thy words do good; they are the joy of my heart"? (Jer. 15:16; John 6:68).

"This is not your rest," continues the prophet (v. 10). Indeed the world is so troubled, so anxious, that every sincere person should come to the same conclusion: true rest does not exist on earth. God gives us the reason here: it is "because it is polluted . . .". Just as the Lord Jesus could not find a place to rest His head in a world ruined by sin, His redeemed can not feel at ease amidst that which dishonours God.

As for you, unconverted friend, if you have proved by experience that the world cannot give you peace, be sure that a place of rest exists for the weary soul. It can be found only in the presence of the Lord Jesus. "Come unto me," invites the Saviour, "and I will give you rest" (Matt. 11:28).

Micha 3:1-12
1Und ich sprach: Höret doch, ihr Häupter Jakobs und ihr Fürsten des Hauses Israel: Ich es nicht an euch, das Recht zu kennen?2Die ihr das Gute hasset und das Böse liebet; die ihr ihnen die Haut abziehet und das Fleisch von ihren Gebeinen;3und die ihr das Fleisch meines Volkes fresset, und ihre Haut von ihnen abstreifet, und ihre Gebeine zerbrechet und zerstücket wie in einem Topfe und wie Fleisch inmitten des Kessels.4Dann werden sie zu Jehova schreien, und er wird ihnen nicht antworten; und er wird sein Angesicht vor ihnen verbergen zu jener Zeit, gleichwie sie ihre Handlungen böse gemacht haben.5So spricht Jehova über die Propheten, die mein Volk irreführen, welche mit ihren Zähnen beißen, und Frieden rufen; und wer ihnen nichts ins Maul gibt, wider den heiligen sie einen Krieg:6Darum soll es euch Nacht werden, ohne Gesicht, und Finsternis werden, ohne Wahrsagung; und die Sonne wird über den Propheten untergehen, und der Tag über ihnen schwarz werden.7Und die Seher werden beschämt und die Wahrsager zu Schanden werden, und sie werden allesamt den Bart verhüllen, weil keine Antwort Gottes da ist.8Ich hingegen, ich bin mit Kraft erfüllt durch den Geist Jehovas, und mit Recht und Stärke, um Jakob seine Übertretung kundzutun und Israel seine Sünde.9Höret doch dieses, ihr Häupter des Hauses Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel, die ihr das Recht verabscheuet und alles Gerade krümmet;10die ihr Zion mit Blut bauet und Jerusalem mit Unrecht.11Seine Häupter richten um Geschenke, und seine Priester lehren um Lohn, und seine Propheten wahrsagen um Geld; und sie stützen sich auf Jehova und sagen: Ist nicht Jehova in unserer Mitte? Kein Unglück wird über uns kommen!12Darum wird euretwegen Zion als Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden.

The false prophets have already been mentioned in ch. 2. How were they to be identified? They tried to silence the true servants of God, such as Micah and Isaiah. They adapted their speeches to the people's desires to curry favour (cf. Rom. 16:18). They flattered the passions of their hearers (Micah 2:11) and lulled their souls to sleep in a false confidence. Worst of all, in addition to their search for popularity, they accepted payment for their services (v. 11). They showed insatiable greed and sold their lies at a very high price (v. 5; Isa. 56:11; Jer. 6:13). But their task was so much easier in that the world, by and large, "heap to themselves teachers . . . after their own lusts", so as to cover their own misdeeds (2 Tim. 4:3). Think of King Ahab, sadly referred to in yesterday's notes: 400 prophets deceived him, telling him what he wanted to hear. He listened to them . . . whilst he threw into prison the prophet Micaiah, the only one who told him the truth (1 Kings 22; 2 Chron. 18).

God's servant is "full of power by the spirit of the LORD" (a state which ought to characterise all of us: v. 8; Eph. 5:18). He warns the responsible element among the people – the rulers and the princes. Jeremiah 26:17-19, quoting our v. 12, teaches us what a salutary result this prophecy achieved.

Micha 4:1-13
1Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses Jehovas feststehen auf dem Gipfel der Berge und erhaben sein über die Hügel. Und Völker werden zu ihm strömen;2und viele Nationen werden hingehen und sagen: Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jehovas und zum Hause des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln auf seinen Pfaden. Denn von Zion wird ausgehen das Gesetz, und das Wort Jehovas von Jerusalem;3und er wird richten zwischen vielen Völkern und Recht sprechen mächtigen Nationen bis in die Ferne. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation wider Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.4Und sie werden sitzen, ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, und niemand wird sie aufschrecken. Denn der Mund Jehovas der Heerscharen hat geredet.5Denn alle Völker werden wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes; wir aber werden wandeln im Namen Jehovas, unseres Gottes, immer und ewiglich. -6An jenem Tage, spricht Jehova, werde ich das Hinkende sammeln und das Vertriebene zusammenbringen, und dem ich Übles getan habe.7Und ich werde das Hinkende zu einem Überrest und das Weitentfernte zu einer gewaltigen Nation machen; und Jehova wird König über sie sein auf dem Berge Zion, von nun an bis in Ewigkeit.8Und du Herdenturm, du Hügel der Tochter Zion, zu dir wird gelangen und zu dir wird kommen die frühere Herrschaft, das Königtum der Tochter Jerusalem.9Nun, warum erhebst du ein Geschrei? Ist kein König in dir? Oder ist dein Ratgeber umgekommen, daß dich Wehen ergriffen haben der Gebärenden gleich?10Kreiße und stöhne, Tochter Zion, gleich einer Gebärenden! Denn nun wirst du aus der Stadt hinausziehen und auf dem Felde wohnen und bis nach Babel kommen. Daselbst wirst du errettet werden, daselbst wird Jehova dich aus der Hand deiner Feinde erlösen.11Und nun haben sich viele Nationen wider dich versammelt, die da sprechen: Sie werde entweiht, und unsere Augen mögen an Zion ihre Lust sehen!12Aber sie kennen nicht die Gedanken Jehovas und verstehen nicht seinen Ratschluß; denn er hat sie gesammelt, wie man Garben auf die Tenne sammelt.13Mache dich auf und drisch, Tochter Zion! Denn ich werde dein Horn zu Eisen und deine Hufe zu Erz machen, und du wirst viele Völker zermalmen; und ich werde ihren Raub dem Jehova verbannen, und ihr Vermögen dem Herrn der ganzen Erde. -

When man's helplessness has been shown, the time has come for God to reveal Himself. Having established the fact that "this is not your rest", the LORD can speak to us about His own rest. Much effort is expended today in promoting peace; at best it results in an amiable illusion – at worst, in a guilty trust in man – and always from ignorance of God's Word. This effort is thus destined to ultimate failure. The world will enjoy peace only when God will have given it. And when will He do so? Not before His rights have been recognised. But then, what a change! All idols will be swept away. Admiration of man's works will give place to glory rendered to God. All nations, with one accord, will pay Him homage and will seek from Him wisdom and knowledge.

Christians, we have the privilege of doing so already. "Let us go up" to this place where the Lord has promised His presence. "He will teach us of his ways," is what follows. What a loss will be ours if we neglect the meetings where the Word is explained and expounded. But let us not forget the result that should follow: "and we will walk in his paths" (v. 2; James 1:22).

Micha 5:1-15
1(H4:14) Nun dränge dich zusammen, Tochter des Gedränges: man hat eine Belagerung gegen uns gerichtet; mit dem Stabe schlagen sie den Richter Israels auf den Backen.2(H5:1) Und du, Bethlehem, Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ausgänge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.3(H5:2) Darum wird er sie dahingeben bis zur Zeit, da eine Gebärende geboren hat; und der Rest seiner Brüder wird zurückkehren samt den Kindern Israel.4(H5:3) Und er wird dastehen und seine Herde weiden in der Kraft Jehovas, in der Hoheit des Namens Jehovas, seines Gottes. Und sie werden wohnen; denn nun wird er groß sein bis an die Enden der Erde.5(H5:4) Und dieser wird Friede sein. Wenn Assyrien in unser Land kommen und wenn es in unsere Paläste treten wird, so werden wir sieben Hirten und acht Menschenfürsten gegen dasselbe aufstellen.6(H5:5) Und sie werden das Land Assyrien mit dem Schwerte weiden, und das Land Nimrods in seinen Toren; und er wird uns von Assyrien erretten, wenn es in unser Land kommen und wenn es in unsere Grenzen treten wird.7(H5:6) Und der Überrest Jakobs wird inmitten vieler Völker sein wie ein Tau von Jehova, wie Regenschauer auf das Kraut, der nicht auf Menschen wartet und nicht auf Menschenkinder harrt.8(H5:7) Und der Überrest Jakobs wird unter den Nationen, inmitten vieler Völker, sein wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Löwe unter den Schafherden, der, wenn er hindurchgeht, zertritt und zerreißt, und niemand errettet. -9(H5:8) Hoch erhoben sei deine Hand über deine Bedränger, und alle deine Feinde mögen ausgerottet werden!10(H5:9) Und es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jehova, da werde ich deine Rosse ausrotten aus deiner Mitte und deine Wagen vernichten.11(H5:10) Und ich werde ausrotten die Städte deines Landes und alle deine Festungen niederreißen.12(H5:11) Und ich werde die Wahrsagereien ausrotten aus deiner Hand, und du wirst keine Zauberer mehr haben.13(H5:12) Und ich werde deine geschnitzten Bilder und deine Bildsäulen aus deiner Mitte ausrotten, und du wirst dich nicht mehr niederwerfen vor dem Werke deiner Hände.14(H5:13) Und ich werde deine Ascherim herausreißen aus deiner Mitte und deine Städte vertilgen.15(H5:14) Und ich werde in Zorn und in Grimm Rache üben an den Nationen, die nicht gehört haben.

God has just been speaking about the restoration of Israel and of the conflicts that will accompany it (Micah 4). Now He identifies the One who will be at the same time the Ruler and the Instrument of deliverance. In Christ, God will fulfil all His counsels. He "whose goings forth have been . . . from everlasting" had to be born in Bethlehem, a little town of Judah (see Matt. 2:3-6). And He, the Judge of Israel, will be smitten by His own blind and wicked people (v. 1; Isa. 50:6). Thus we can understand God's feelings as He announces His coming glory and declares, ". . . now shall he be great . . . and this man shall be the peace". These expressions are equally sweet to the heart of each one of the redeemed!

At the same time as this chapter speaks to us of the Lord Jesus, it also speaks: first, of Israel – the deliverance and blessing of the remnant are bound up with the majesty of the name of the LORD; second, of the Assyrian, the enemy of the end time. This latter, to his loss, will meet the Shepherd of Jacob, whose charge is not only to feed His flock (v. 4), but to defend it. At last evil in all its forms will be rooted out from the land (vv. 10-15). The purge carried out by King Josiah gives us a picture of it (2 Chron. 34:3-7).

Micha 6:1-16
1Höret doch, was Jehova sagt: Mache dich auf, rechte vor den Bergen und laß die Hügel deine Stimme hören!2Höret, ihr Berge, den Rechtsstreit Jehovas, und ihr Unwandelbaren, ihr Grundfesten der Erde! Denn Jehova hat einen Rechtsstreit mit seinem Volke, und mit Israel wird er rechten.3"Mein Volk, was habe ich dir getan, und womit habe ich dich ermüdet? Lege Zeugnis gegen mich ab!4Denn ich habe dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt und aus dem Diensthause dich erlöst; und ich habe Mose, Aaron und Mirjam vor dir hergesandt.5Mein Volk, gedenke doch, was Balak, der König von Moab, beratschlagt, und was Bileam, der Sohn Beors, ihm geantwortet hat, dessen, was von Sittim bis Gilgal geschehen ist; auf daß du die gerechten Taten Jehovas erkennest."6"Womit soll ich vor Jehova treten, mich beugen vor dem Gott der Höhe? Soll ich vor ihn treten mit Brandopfern, mit einjährigen Kälbern?7Wird Jehova Wohlgefallen haben an Tausenden von Widdern, an Zehntausenden von Strömen Öls? Soll ich meinen Erstgeborenen geben für meine Übertretung, die Frucht meines Leibes für die Sünde meiner Seele?"8Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jehova von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?9Die Stimme Jehovas ruft der Stadt, und dein Name hat Weisheit im Auge: Höret auf die Zuchtrute und auf den, der sie bestellt!10Sind noch im Hause des Gesetzlosen Schätze der Gesetzlosigkeit und das knappe, verfluchte Epha?11"Sollte ich rein sein bei der Waage der Gesetzlosigkeit und bei einem Beutel mit betrügerischen Gewichtsteinen?"12Ihre Reichen sind voll Gewalttat, und ihre Bewohner reden Lügen, und ihre Zunge ist Trug in ihrem Munde!13So will auch ich dich unheilbar schlagen, dich verwüsten um deiner Sünden willen.14Du wirst essen, aber nicht satt werden; und dein Inneres wird leer bleiben. Und du wirst fortschaffen und nicht retten; und was du rettest, werde ich dem Schwerte hingeben.15Du wirst säen, aber nicht ernten; du wirst Oliven keltern, aber dich nicht mit Öl salben, und Most, aber keinen Wein trinken.16Und man beobachtet eifrig die Satzungen Omris und alles Tun des Hauses Ahabs, und ihr wandelt in ihren Ratschlägen: auf daß ich dich zum Entsetzen mache und ihre Bewohner zum Gezisch; und ihr werdet die Schmach meines Volkes tragen.

The 3rd section of the book opens with a new call to listen (Micah 1:2; Micah 3:1). Let us also listen attentively to what the sovereign God says and to what He requires; universal obedience is due to Him. Is He satisfied with religious rites? In no way! "What doth the LORD require of thee, but to do justly, and to love mercy, and to walk humbly with thy God" (v. 8). This programme has not changed since the days of Moses (read Deut. 10:12). It is simple and contains nothing startling! Moreover it amounts to nothing less than to walk "in a manner worthy of God". He is Light: let us practise righteousness; He is Love: let us practise kindness.

"Wherein have I wearied thee? testify against me," asks the LORD in v. 3 (cf. Isa. 43:22). Searching question! From Egypt onwards, all God's ways concerning His own have been nothing but grace. Has anything been lacking on His part towards them or towards us? No; we must recognise this: the cause of our decline is always in us, never in Him.

"Hear ye the rod . . .," advises the LORD in v. 9. Yes, this rod speaks; it has a voice for our conscience. Let us learn to heed it! The Lord wants only our blessing (Rev. 3:19).

Micha 7:1-20
1Wehe mir! Denn mir ist es wie bei der Obstlese, wie bei der Nachlese der Weinernte: keine Traube zu essen! Keine Frühfeige, die meine Seele begehrt!2Der Gütige ist aus dem Lande verschwunden, und da ist kein Rechtschaffener unter den Menschen: allesamt lauern sie auf Blut, sie jagen ein jeder seinen Bruder mit dem Netze.3Nach dem Bösen sind beide Hände gerichtet, um es wohl auszuführen. Der Fürst fordert, und der Richter richtet gegen Entgelt, und der Große spricht die Gier seiner Seele aus, und sie flechten es ineinander.4Der Beste unter ihnen ist wie ein Dornstrauch, der Rechtschaffenste wie eine Dornhecke. Der Tag deiner Wächter, deine Heimsuchung, ist gekommen; dann wird ihre Verwirrung da sein.5Trauet nicht dem Genossen, verlasset euch nicht auf den Vertrauten; verwahre die Pforten deines Mundes vor der, die an deinem Busen liegt.6Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter lehnt sich auf gegen ihre Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; des Mannes Feinde sind seine Hausgenossen. -7Ich aber will nach Jehova ausschauen, will harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören.8Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn bin ich gefallen, so stehe ich wieder auf; denn sitze ich in Finsternis, so ist Jehova mein Licht.9Den Grimm Jehovas will ich tragen, denn ich habe gegen ihn gesündigt, bis er meinen Rechtsstreit führen und mir Recht verschaffen wird. Er wird mich herausführen an das Licht, ich werde seine Gerechtigkeit anschauen.10Und meine Feindin soll es sehen, und Scham soll sie bedecken, die zu mir sprach: Wo ist Jehova, dein Gott? Meine Augen werden ihre Lust an ihr sehen: nun wird sie zertreten werden wie Straßenkot.11Ein Tag kommt, um deine Mauern aufzubauen. An jenem Tage wird die Schranke entfernt werden;12an jenem Tage, da wird man zu dir kommen von Assyrien und den Städten Mazors, und von Mazor bis zum Strome und von Meer zu Meer und von Gebirge zu Gebirge. -13Und das Land wird zur Wüste werden um seiner Bewohner willen, wegen der Frucht ihrer Handlungen.14"Weide dein Volk mit deinem Stabe, die Herde deines Erbteils, die abgesondert wohnt im Walde, inmitten des Karmel; laß sie weiden in Basan und Gilead, wie in den Tagen der Vorzeit."15Wie in den Tagen, da du aus dem Lande Ägypten zogest, werde ich es Wunder sehen lassen.16Die Nationen werden es sehen und beschämt werden über all ihre Macht: sie werden die Hand auf den Mund legen, ihre Ohren werden taub werden;17sie werden Staub lecken wie die Schlange, wie die kriechenden Tiere der Erde; sie werden hervorzittern aus ihren Schlössern; sie werden sich bebend wenden zu Jehova, unserem Gott, und vor dir sich fürchten.18Wer ist ein Gott wie du, der die Ungerechtigkeit vergibt, und die Übertretung des Überrestes seines Erbteils übersieht? Er behält seinen Zorn nicht auf immer, denn er hat Gefallen an Güte.19Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.20Du wirst an Jakob Wahrheit, an Abraham Güte erweisen, die du von den Tagen der Vorzeit her unseren Vätern geschworen hast.

"Woe is me!" cries the prophet, realising at the same time his own distress and that of his people. In general, we can see here the bitter experience that results from man's own actions. He discovers that in himself there is neither resource nor fruit (v. 1), that he can no more rely on the authorities than on the great men of the earth ("the best of them is as a brier", v. 4; Psalm 118:9) and that those nearest to him will also let him down if he leans on them. Distressing but necessary experience! Have you passed through it? Are you convinced that Christ alone is worthy of your full trust? "There is none upright among men" (v. 2). But what you do not find either in yourself or in others, you will find in Him (v. 7).

The Lord Jesus quotes v. 6 to describe the consequences of His coming (Matt. 10:34-36). It puts everyone to the test, and proves that whoever is not with Him is against Him (Luke 11:23). On whose side are we?

This book concludes with the assurances and promises of grace. "Thou wilt cast all their sins into the depths of the sea" (v. 19). What a blessing to know that our sins are for ever put away! Truly, Lord, "who is a God like unto thee?" (v. 18).

Nahum 1:1-15
1Ausspruch über Ninive. Das Buch des Gesichtes Nahums, des Elkoschiters.2Ein eifernder und rächender Gott ist Jehova, ein Rächer ist Jehova und voll von Grimm; Jehova übt Rache an seinen Widersachern und trägt seinen Feinden nach.3Jehova ist langsam zum Zorn und groß an Kraft, und er hält keineswegs für schuldlos den Schuldigen. Jehova, im Sturmwind und im Gewitter ist sein Weg, und Gewölk ist der Staub seiner Füße.4Er schilt das Meer und legt es trocken, und alle Flüsse macht er versiegen; Basan und Karmel verwelken, und es verwelkt die Blüte des Libanon.5Vor ihm erbeben die Berge und zerfließen die Hügel, und vor seinem Angesicht erhebt sich die Erde, und der Erdkreis und alle, die darauf wohnen.6Wer kann vor seinem Grimm bestehen, und wer standhalten bei der Glut seines Zornes? Sein Grimm ergießt sich wie Feuer, und die Felsen werden von ihm zerrissen.7Jehova ist gütig, er ist eine Feste am Tage der Drangsal; und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.8Und mit einer überschwemmenden Flut wird er ihre Stätte gänzlich zerstören, und Finsternis wird seine Feinde verfolgen.9Was sinnet ihr wider Jehova? Er wird gänzlich zerstören; die Drangsal wird nicht zweimal erstehen.10Denn wären sie gar wie Dornen verflochten und von ihrem edlen Weine berauscht, sie sollen völlig verzehrt werden wie dürre Stoppeln.11Von dir ist ausgegangen, der Böses sann wider Jehova, ein nichtswürdiger Ratgeber.12So spricht Jehova: Wenn sie gleich unversehrt und noch so zahlreich sind, auch so sollen sie weggemäht werden; und er wird dahin sein. Und habe ich dich auch niedergebeugt, ich werde dich nicht mehr niederbeugen;13sondern ich werde nun sein Joch von dir zerbrechen und deine Bande zerreißen. -14Und über dich hat Jehova geboten, daß von deinem Namen nicht mehr gesät werden soll; aus dem Hause deines Gottes werde ich das geschnitzte und das gegossene Bild ausrotten; ich werde dir ein Grab machen, denn verächtlich bist du.15Siehe, auf den Bergen die Füße dessen, der gute Botschaft bringt, der Frieden verkündigt! Feiere, Juda, deine Feste, bezahle deine Gelübde! Denn der Nichtswürdige wird fortan nicht mehr durch dich ziehen; er ist ganz ausgerottet.

Nahum, like Jonah, appears to have originated from Galilee; Elkosh and Gath-Hepher (2 Kings 14:25) are both found there. Here is proof that the Jews were ill-informed about their own Scriptures, when they affirmed that no prophet arose out of Galilee (John 7:52). There is another point in common with Jonah: this prophecy concerns Nineveh. "That great city", once spared on account of its repentance, had returned to its wickedness. The work that God had done in the heart of the parents had not been renewed in that of the children. And now, after more than a century of patience (instead of 40 days), this God, slow to anger (v. 3; Jonah 4:2), confirms His irrevocable judgment. What a contrast between the way in which the LORD, the same God, reveals Himself to His adversaries (v. 2 . . .) and to those who trust in Him (v. 7)! Each of the latter is known personally to Him. Dear reader, are you one of these? (2 Tim. 2:19).

Romans 10:15, quoting v. 15 (see also Isa. 52:7), applies it to the supremely good news, the gospel of grace. Have we, who today can move about so easily, this urge to spread the truth? To announce salvation and peace? Let us think about the Lord Jesus undertaking on foot a long, tiring journey, to meet the Samaritan woman at Sychar's well (John 4).

Nahum 2:1-13
1Der Zerschmetterer zieht wider dich herauf. Bewahre die Festung; überwache den Weg, stärke deine Lenden, befestige sehr deine Kraft!2Denn Jehova stellt die Herrlichkeit Jakobs wie die Herrlichkeit Israels wieder her; denn die Plünderer haben sie geplündert und haben ihre Reben zerstört.3Die Schilde seiner Helden sind gerötet, die tapferen Männer sind in Karmesin gekleidet, die Wagen glänzen von Stahl am Tage seines Rüstens, und die Lanzen werden geschwungen.4Die Wagen rasen auf den Straßen, sie rennen auf den Plätzen, ihr Aussehen ist wie Fackeln, wie Blitze fahren sie daher. -5Er gedenkt seiner Edlen: sie straucheln auf ihren Wegen, sie eilen zu ihrer Mauer, und das Schutzdach wird aufgerichtet.6Die Tore an den Strömen sind geöffnet, und der Palast verzagt.7Denn es ist beschlossen: sie wird entblößt, weggeführt; und ihre Mägde stöhnen wie die Stimme der Tauben, sie schlagen an ihre Brust.8Ninive war ja von jeher wie ein Wasserteich; und doch fliehen sie! Stehet, stehet! Aber keiner sieht sich um.9Raubet Silber, raubet Gold! Denn unendlich ist der Vorrat, der Reichtum an allerlei kostbaren Geräten.10Leere und Entleerung und Verödung! Und das Herz zerfließt, und die Knie wanken, und in allen Lenden ist Schmerz, und ihrer aller Angesichter erblassen. -11Wo ist nun die Wohnung der Löwen, und der Weideort der jungen Löwen, wo der Löwe wandelte, die Löwin und das Junge des Löwen, und niemand sie aufschreckte?12Der Löwe raubte für den Bedarf seiner Jungen und erwürgte für seine Löwinnen, und er füllte seine Höhlen mit Raub und seine Wohnungen mit Geraubtem.13Siehe, ich will an dich, spricht Jehova der Heerscharen, und ich werde ihre Wagen in Rauch aufgehen lassen, und deine jungen Löwen wird das Schwert verzehren; und ich werde deinen Raub von der Erde ausrotten, und die Stimme deiner Boten wird nicht mehr gehört werden.

Nineveh, capital of the kingdom of Assyria, seems to have been founded by Nimrod, the rebel, shortly after the flood (Gen. 10:8-12). Animated by the same spirit as this "mighty hunter before the LORD", it delighted in hunting other nations like prey (vv. 11-13). God's book, which has recorded its proud beginning ("the day when she hath been", v. 8 JND trans.), now calls us to witness its sudden end. Nineveh is ironically challenged to defend itself against him who "dasheth in pieces" (v. 1). But "except the LORD keep the city, the watchman waketh but in vain" (Ps. 127:1). It is recorded that in the course of the siege the river Tigris, whose waters had until then isolated and protected the city, became swollen in sudden spate (vv. 6, 8) and carried away part of the ramparts. There entered by this breach the merciless soldiers whom we see invading the streets and houses for murder and pillage (vv. 3, 4, 8-10).

"The voice of thy messengers shall no more be heard," concludes v. 13. We remember Rab-shakeh, that insolent herald of the king of Assyria, who confronted Hezekiah (2 Kings 18:19 . . .). His threats were never fulfilled. Thus will the world pass away for ever, with its glory, its arrogance, its scorn and its blasphemies.

Nahum 3:1-19
1Wehe der Blutstadt, ganz erfüllt mit Lüge und Gewalttat! Das Rauben hört nicht auf. -2Peitschenknall und Getöse des Rädergerassels, und jagende Rosse und aufspringende Wagen;3heransprengende Reiter, und flammendes Schwert und blitzender Speer! Und Mengen Erschlagener und Haufen von Toten und Leichen ohne Ende; man strauchelt über ihre Leichen!4Wegen der vielen Hurereien der anmutvollen Hure, der Zauberkundigen, welche Nationen verkauft mit ihren Hurereien und Geschlechter mit ihren Zaubereien.5Siehe, ich will an dich, spricht Jehova der Heerscharen; und ich werde deine Säume aufdecken über dein Angesicht, und die Nationen deine Blöße sehen lassen und die Königreiche deine Schande.6Und ich werde Unrat auf dich werfen, und dich verächtlich machen und dich zur Schau stellen.7Und es wird geschehen, jeder, der dich sieht, wird von dir fliehen und sprechen: Ninive ist verwüstet! Wer wird ihr Beileid bezeigen? Woher soll ich dir Tröster suchen?8Bist du vorzüglicher als No-Ammon, die an den Strömen wohnte, Wasser rings um sich her? Das Meer war ihr Bollwerk, aus Meer bestand ihre Mauer.9Äthiopien war ihre Stärke und Ägypter in zahlloser Menge; Put und Libyen waren zu ihrer Hilfe.10Auch sie ist in die Verbannung, in die Gefangenschaft gezogen; auch ihre Kinder wurden zerschmettert an allen Straßenecken; und über ihre Vornehmen warf man das Los, und alle ihre Großen wurden mit Ketten gefesselt.11Auch du sollst trunken werden, sollst verborgen sein; auch du wirst eine Zuflucht suchen vor dem Feinde.12Alle deine Festungen sind Feigenbäume mit Frühfeigen; wenn sie geschüttelt werden, so fallen sie den Essenden in den Mund.13Siehe, dein Volk ist zu Weibern geworden in deiner Mitte; deinen Feinden sind die Tore deines Landes weit aufgetan, Feuer verzehrt deine Riegel.14Schöpfe dir Wasser für die Belagerung; bessere deine Festungswerke aus! Tritt den Ton stampfe den Lehm, stelle den Ziegelofen wieder her!15Dort wird das Feuer dich verzehren, wird das Schwert dich ausrotten, dich verzehren wie der Jelek. Vermehre dich wie der Jelek, vermehre dich wie die Heuschrecken!16Du hast deiner Kaufleute mehr gemacht als die Sterne des Himmels: der Jelek fällt raubend ein und fliegt davon.17Deine Auserlesenen sind wie die Heuschrecken, und deine Kriegsobersten wie Heuschreckenschwärme, die sich an den Zäunen lagern am Tage des Frostes: geht die Sonne auf, so entfliehen sie, und man weiß ihre Stätte nicht; wo sind sie?18Deine Hirten schlafen, König von Assyrien, deine Edlen liegen da; dein Volk ist auf den Bergen zerstreut, und niemand sammelt es.19Keine Linderung für deine Wunde, dein Schlag ist tödlich! Alle, welche die Kunde von dir hören, klatschen über dich in die Hände; denn über wen ist nicht deine Bosheit beständig ergangen?

Whilst men's history books are full of the description of Assyria's greatness, and remain practically silent about its downfall, God's Word devotes a whole book to this fateful day. It should be stressed that the Bible is not a history book. Happenings are only related in it in so far as they concern Israel and in their moral bearing. So far as historians are concerned, enfeebled Nineveh fell under the attack of a coalition of its vassal states. From God's point of view, disaster befell it because it was a city of blood, full of falsehood, violence and plunder (v. 1). Reaping what it has sown, it will now meet the same fate that it had itself brought upon Thebes (No) half a century before (vv. 8-10). "Who will bemoan her?" (v. 7). So it is with the world's self-interest. Those who are not directly smitten easily accept the disaster that befalls others. "Whence shall I seek comforters for thee?" adds Nahum, whose name actually means comforter. But it is the faithful who are comforted by this prophecy in learning that, in spite of appearances, God will have the upper hand over world events. He will make all things work together for His own glory and for good to those who love Him (Rom. 8:28).

Habakuk 1:1-17
1Der Ausspruch, welchen Habakuk, der Prophet, geschaut hat.2Wie lange, Jehova, habe ich gerufen, und du hörst nicht! Ich schreie zu dir: Gewalttat! und du rettest nicht.3Warum läßt du mich Unheil sehen, und schaust Mühsal an? Und Verwüstung und Gewalttat sind vor mir, und Streit entsteht, und Hader erhebt sich.4Darum wird das Gesetz kraftlos, und das Recht kommt nimmermehr hervor; denn der Gesetzlose umzingelt den Gerechten: darum kommt das Recht verdreht hervor.5Sehet unter den Nationen und schauet und erstaunet, staunet; denn ich wirke ein Werk in euren Tagen, ihr würdet es nicht glauben, wenn es erzählt würde.6Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer, das grimmige und ungestüme Volk, welches die Breiten der Erde durchzieht, um Wohnungen in Besitz zu nehmen, die ihm nicht gehören.7Es ist schrecklich und furchtbar; sein Recht und seine Hoheit gehen von ihm aus.8Und schneller als Pardel sind seine Rosse und rascher als Abendwölfe; und seine Reiter sprengen einher, und seine Reiter kommen von ferne, fliegen herbei wie ein Adler, der zum Fraße eilt.9Sie kommen zur Gewalttat allesamt; das Streben ihrer Angesichter ist vorwärts gerichtet, und Gefangene rafft es zusammen wie Sand.10Und es spottet der Könige, und Fürsten sind ihm ein Gelächter; es lacht jeder Festung, und es schüttet Erde auf und nimmt sie ein.11Dann fährt es daher wie der Wind, und zieht weiter und verschuldet sich: diese seine Kraft ist sein Gott!12Bist du nicht von alters her, Jehova, mein Gott, mein Heiliger? Wir werden nicht sterben. Jehova, zum Gericht hast du es gesetzt, und, o Fels, zur Züchtigung es bestellt.13Du bist zu rein von Augen, um Böses zu sehen, und Mühsal vermagst du nicht anzuschauen. Warum schaust du Räubern zu, schweigst, wenn der Gesetzlose den verschlingt, der gerechter ist als er?14Und machst die Menschen wie die Fische des Meeres, wie das Gewürm, das keinen Herrscher hat?15Er hebt sie alle mit der Angel herauf, er zieht sie herbei mit seinem Netze und sammelt sie in sein Garn; darum freut er sich und jubelt.16Darum opfert er seinem Netze und räuchert seinem Garne, denn durch sie ist sein Teil fett und seine Speise feist.17Soll er deshalb sein Netz ausleeren, und beständig darauf ausgehen, Nationen schonungslos hinzumorden?

This book, which reminds us of the Book of Jeremiah, is presented as a dialogue between the prophet and his God. Confronted by the rising tide of evil, the agonised Habakkuk opens his heart before the LORD. Jerusalem was shortly to fall before the onslaught of the Chaldean army. A dreadful vision beforehand shows to the prophet those rough and cruel soldiers – the LORD's instruments for the punishment of rebellious nations. What amazement will then seize all those unbelieving, thoughtless sinners! (v. 5, quoted in Acts 13:41). But the man of God is also deeply perturbed by it! How can the LORD give free course to such a tide of iniquity? (Ps. 83; Rev. 10:7 calls this question "the mystery of God"). How can He even bear the sight of it? "My God, mine Holy One," cries the prophet, mindful of his relationship with Him who is "of purer eyes than to behold evil." Indeed, the spectacle of this earth, where corruption and violence are vaunted without restraint, is to Him a constant offence! God's gaze in its spotless purity has been able to rest with satisfaction on one Man alone. But for the same reason it was turned away from Him, when He was made sin for us.

Habakuk 2:1-20
1Auf meine Warte will ich treten und auf den Turm mich stellen, und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird, und was ich erwidern soll auf meine Klage. -2Da antwortete mir Jehova und sprach: Schreibe das Gesicht auf, und grabe es in Tafeln ein, damit man es geläufig lesen könne;3denn das Gesicht geht noch auf die bestimmte Zeit, und es strebt nach dem Ende hin und lügt nicht. Wenn es verzieht, so harre sein; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.4Siehe, aufgeblasen, nicht aufrichtig ist in ihm seine Seele. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.5Und überdies: Der Wein ist treulos; der übermütige Mann, der bleibt nicht, er, der seinen Schlund weit aufsperrt wie der Scheol, und er ist wie der Tod und wird nicht satt; und er rafft an sich alle Nationen und sammelt zu sich alle Völker.6Werden nicht diese alle über ihn einen Spruch und eine Spottrede anheben, Rätsel auf ihn? Und man wird sagen: Wehe dem, der aufhäuft, was nicht sein ist! auf wie lange? Und der Pfandlast auf sich ladet!7Und werden nicht plötzlich aufstehen, die dich beißen, und aufwachen, die dich fortscheuchen werden? Und du wirst ihnen zur Beute werden.8Denn du, du hast viele Nationen beraubt; und so werden alle übriggebliebenen Völker dich berauben wegen des Blutes der Menschen und der Gewalttat an Land und Stadt und an allen ihren Bewohnern.9Wehe dem, der bösen Gewinn macht für sein Haus, um sein Nest hoch zu setzen, um sich zu retten aus der Hand des Unglücks!10Du hast Schande beratschlagt für dein Haus, die Vertilgung vieler Völker, und hast dein Leben verschuldet.11Denn der Stein wird schreien aus der Mauer, und der Sparren aus dem Holzwerk ihm antworten.12Wehe dem, der Städte mit Blut baut, und Städte mit Ungerechtigkeit gründet!13Siehe, ist es nicht von Jehova der Heerscharen, daß Völker fürs Feuer sich abmühen, und Völkerschaften vergebens sich plagen?14Denn die Erde wird voll werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit Jehovas, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.15Wehe dem, der seinem Nächsten zu trinken gibt, indem du deinen Zorn beimischest, und sie auch trunken machst, um ihre Blöße anzuschauen!16Du hast mit Schande dich gesättigt anstatt mit Ehre: trinke auch du und zeige dein Unbeschnittensein; der Becher der Rechten Jehovas wird sich zu dir wenden, und schimpfliche Schande über deine Herrlichkeit kommen.17Denn die Gewalttat am Libanon wird dich bedecken, und die Zerstörung der Tiere, welche sie in Schrecken setzte: wegen des Blutes der Menschen und der Gewalttat an Land und Stadt und an allen ihren Bewohnern.18Was nützt ein geschnitztes Bild, daß sein Bildner es geschnitzt hat? Ein gegossenes Bild, und welches Lügen lehrt, daß der Bildner seines Bildes darauf vertraut, um stumme Götzen zu machen?19Wehe dem, der zum Holze spricht: Wache auf! Zum schweigenden Steine: Erwache! Er sollte lehren? Siehe, er ist mit Gold und Silber überzogen, und gar kein Odem ist in seinem Innern.20Aber Jehova ist in seinem heiligen Palast, schweige vor ihm, ganze Erde!

In any time of trial, let us do like Habakkuk: let us climb up on to this "tower" (cf. Prov. 18:10) which protects us, keeps us apart from the multitude, and so enables us to consider everything from above, from God's own viewpoint (Isa. 55:8-9).

There God's servant receives the answer to his anxiety: he is told, "the just shall live by his faith." That is the key to the present situation. Around him nothing has changed: the enemy is still there and every kind of iniquity continues to be practised. But the faith of the just can lean upon the certainties of the Word of his God. His anxious questions cease. He believes; he knows that this same earth, today filled with man's vanity, will soon be "filled with the knowledge of the glory of the LORD" (v. 14; Isa. 11:9). He is instructed as to the fate of the wicked, although their sentence is suspended for the time being (vv. 6-20). Notice how the actions of unbelievers contrast with righteousness and the life of faith — faith which is equally necessary for salvation and for our walk through the world. V. 4 is quoted three times in the Epistles (Rom. 1:17; Gal. 3:11; Heb. 10:38). In these passages, this statement is fundamentally important in establishing that faith is the only way to obtain righteousness and eternal life.

Habakuk 3:1-19
1Gebet Habakuks, des Propheten, nach Schigjonoth.2Jehova, ich habe deine Kunde vernommen, ich fürchte mich; Jehova, belebe dein Werk inmitten der Jahre, inmitten der Jahre mache es kund; im Zorn gedenke des Erbarmens! -3Gott kommt von Teman her, und der Heilige vom Gebirge Paran. (Sela.) Seine Pracht bedeckt die Himmel, und die Erde ist voll seines Ruhmes.4Und es entsteht ein Glanz wie das Sonnenlicht; Strahlen sind zu seinen Seiten, und daselbst ist die Hülle seiner Macht.5Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche zieht aus, seinen Füßen nach.6Er stand und machte die Erde schwanken, er schaute und machte aufbeben die Nationen; und es zerbarsten die Berge der Vorzeit, es senkten sich die ewigen Hügel; seine Wege sind die Wege vor alters.7Unter Trübsal sah ich die Zelte Kuschans, es zitterten die Zeltbehänge des Landes Midian.8Ist Jehova wider die Ströme entbrannt? Ist etwa dein Zorn wider die Ströme, dein Grimm wider das Meer, daß du einherziehst auf deinen Rossen, deinen Wagen des Heils?9Entblößt, entblößt ist dein Bogen... Zuchtruten, geschworen durch dein Wort! (Sela.) Zu Strömen spaltest du die Erde.10Es sahen dich, es zitterten die Berge; eine Wasserflut fuhr daher, die Tiefe ließ ihre Stimme erschallen, zur Höhe erhob sie ihre Hände.11Sonne und Mond traten in ihre Wohnung beim Lichte deiner Pfeile, welche daherschossen, beim Glanze deines blitzenden Speeres.12Im Grimme duchschreitest du die Erde, im Zorne stampfest du die Nationen.13Du zogest aus zum Heile deines Volkes, zum Heile deines Gesalbten: du zerschmettertest das Haupt vom Hause des Gesetzlosen, entblößend den Grund bis zum Halse. (Sela.)14Du durchbohrtest mit seinen eigenen Spießen die Häupter seiner Scharen, welche heranstürmten, mich zu zerstäuben, deren Frohlocken war, den Elenden im Verborgenen zu verschlingen.15Du betratest das Meer mit deinen Rossen, den Schwall großer Wasser. -16Ich vernahm es, und es zitterte mein Leib; bei der Stimme bebten meine Lippen; Morschheit drang in meine Gebeine, und wo ich stand, erzitterte ich: der ich ruhen werde am Tage der Drangsal, wenn derjenige gegen das Volk heranzieht, der es angreifen wird.17Denn der Feigenbaum wird nicht blühen, und kein Ertrag wird an den Reben sein; und es trügt die Frucht des Olivenbaumes, und die Getreidefelder tragen keine Speise; aus der Hürde ist verschwunden das Kleinvieh, und kein Rind ist in den Ställen. -18Ich aber, ich will in Jehova frohlocken, will jubeln in dem Gott meines Heils.19Jehova, der Herr, ist meine Kraft, und macht meine Füße denen der Hindinnen gleich und läßt mich einherschreiten auf meinen Höhen. Dem Vorsänger, mit meinem Saitenspiel!

The LORD has silenced the voice of the earth (Hab. 2:20), but the faithful man can offer up his prayer before Him. He declares what he has seen (vv. 3, 7 ) and what he has heard (vv. 2, 16). His vision of the Chaldean enemy is obliterated. In its place, the prophet contemplates the majesty of the God of vengeance. Accompanied by awe-inspiring signs, this God comes forward to judge the nations and to save His people (vv. 12, 13). Confronted as he is with this solemn vision, what are the prophet's feelings? At first, fear; he does not hide it. But he knows he can call upon the LORD's mercy, even at the time of His righteous anger (v. 2; Ps. 78:38). God always hears the soul's S.O.S. Then comes joy! (v. 18). Although material blessings may be lacking (v. 17), the man of God can rejoice, because it is not in circumstances that his joy is found, but in the God of his salvation (cf. Phil. 4:4). "The LORD God is my strength, . . . he will make me to walk upon mine high places" (v. 19; Ps. 18:32-33). May the Lord grant us spiritual energy to climb up to these high places from where faith overcomes the world! The world's judgment is soon to come, and since our times are like those of Habakkuk, may we on our part be like this man of God.

Zephanja 1:1-18
1Das Wort Jehovas, welches zu Zephanja geschah, dem Sohne Kuschis, des Sohnes Gedaljas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Hiskijas, in den Tagen Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda.2Ich werde alles von der Fläche des Erdbodens gänzlich wegraffen, spricht Jehova;3ich werde Menschen und Vieh wegraffen, ich werde wegraffen die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres, und die Ärgernisse samt den Gesetzlosen; und ich werde die Menschen ausrotten von der Fläche des Erdbodens, spricht Jehova. -4Und ich werde meine Hand ausstrecken wider Juda und wider alle Bewohner von Jerusalem. Und ich werde aus diesem Orte den Überrest des Baal, den Namen der Götzenpriester samt den Priestern ausrotten;5und die auf den Dächern das Heer des Himmels anbeten, und die Anbetenden, welche dem Jehova schwören und bei ihrem König schwören;6und die von Jehova zurückweichen, und die Jehova nicht suchen noch nach ihm fragen.7Still vor dem Herrn Jehova! Denn nahe ist der Tag Jehovas; denn Jehova hat ein Schlachtopfer bereitet, er hat seine Geladenen geheiligt.8Und es wird geschehen an dem Tage des Schlachtopfers Jehovas, da werde ich die Fürsten und die Königssöhne heimsuchen und alle, die sich mit fremder Kleidung bekleiden.9Und an jenem Tage werde ich einen jeden heimsuchen, der über die Schwelle springt, alle, die das Haus ihres Herrn mit Gewalttat und Betrug erfüllen.10Und an jenem Tage, spricht Jehova, wird ein Geschrei erschallen vom Fischtore her, und ein Geheul von der Unterstadt, und lautes Jammern von den Hügeln her.11Heulet, ihr Bewohner von Maktesch! Denn alles Krämervolk ist vernichtet, alle mit Silber Beladenen sind ausgerottet.12Und es wird geschehen zu jener Zeit, da werde ich Jerusalem mit Leuchten durchsuchen; und ich werde die Männer heimsuchen, welche auf ihren Hefen liegen, die in ihrem Herzen sprechen: Jehova tut nichts Gutes und tut nichts Böses.13Und ihr Vermögen wird zum Raube, und ihre Häuser werden zur Wüste werden; und sie werden Häuser bauen und sie nicht bewohnen, und Weinberge pflanzen und deren Wein nicht trinken.14Nahe ist der große Tag Jehovas; er ist nahe und eilt sehr. Horch, der Tag Jehovas! Bitterlich schreit dort der Held.15Ein Tag des Grimmes ist dieser Tag, ein Tag der Drangsal und der Bedrängnis, ein Tag des Verwüstens und der Verwüstung, ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels,16ein Tag der Posaune und des Kriegsgeschreis wider die festen Städte und wider die hohen Zinnen.17Und ich werde die Menschen ängstigen, und sie werden einhergehen wie die Blinden, weil sie gegen Jehova gesündigt haben; und ihr Blut wird verschüttet werden wie Staub, und ihr Fleisch wie Kot;18auch ihr Silber, auch ihr Gold wird sie nicht erretten können am Tage des Grimmes Jehovas; und durch das Feuer seines Eifers wird das ganze Land verzehrt werden. Denn ein Ende, ja, ein plötzliches Ende wird er machen mit allen Bewohnern des Landes.

Zephaniah prophesied in the reign of the faithful Josiah. Why then does his book speak so severely? It is because only under constraint had the people followed the good example of their king (2 Chron. 34:33). Condemnation of similar severity falls on:
1. the idolaters;
2. those who are double-minded, trying to serve at the same time both the LORD and Malcham (or Moloch);
3. those who turn away deliberately;
4. finally, the great majority who are indifferent, who do not seek the LORD, and do not inquire of Him (vv. 4-6).

These same classes of people are still with us today, and are hastening on to the same judgment. For if these prophecies have had a partial fulfilment in the past, let us not forget that the terrible "great day of the LORD" is still to come. It has been proclaimed for more than 2,500 years by the prophets, confirmed by the Lord Jesus in the gospels and finally by the apostles in the epistles. Already near in the time of Zephaniah, it is even much more so now (v. 14). Let us remember then these words "spoken before by the holy prophets, and of the commandment of the apostles of the Lord and Saviour". And let us be careful not to forget "the promise of his coming" (2 Peter 3:2-4).

Zephanja 2:1-15
1Gehet in euch und sammelt euch, du Nation ohne Scham,2ehe der Beschluß gebiert, wie Spreu fährt der Tag daher, ehe denn über euch komme die Glut des Zornes Jehovas, ehe denn über euch komme der Tag des Zornes Jehovas!3Suchet Jehova, alle ihr Sanftmütigen des Landes, die ihr sein Recht gewirkt habt; suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr geborgen am Tage des Zornes Jehovas.4Denn Gasa wird verlassen und Askalon eine Wüste sein; Asdod: am hellen Mittag wird man es vertreiben, und Ekron wird entwurzelt werden.5Wehe den Bewohnern des Landstrichs am Meere, der Nation der Kerethiter! Das Wort Jehovas kommt über euch, Kanaan, Land der Philister! Und ich werde dich vernichten, daß kein Bewohner mehr bleibt.6Und der Landstrich am Meere wird zu Triften voll Hirtenzisternen und Kleinviehhürden werden;7und es wird ein Landstrich sein für den Überrest des Hauses Juda: sie werden darauf weiden und am Abend sich lagern in den Häusern Askalons; denn Jehova, ihr Gott, wird sich ihrer annehmen und ihre Gefangenschaft wenden.8Ich habe gehört die Schmähung Moabs und die Lästerungen der Kinder Ammon, womit sie mein Volk geschmäht und großgetan haben wider dessen Gebiet.9Darum, so wahr ich lebe, spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, soll Moab gewißlich wie Sodom, und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ein Besitztum der Brennesseln und eine Salzgrube und eine Wüste ewiglich. Der Überrest meines Volkes wird sie berauben, und das Überbleibsel meiner Nation sie beerben.10Solches wird ihnen für ihren Hochmut zuteil, weil sie das Volk Jehovas der Heerscharen geschmäht und wider dasselbe großgetan haben.11Furchtbar wird Jehova wider sie sein, denn er wird hinschwinden lassen alle Götter der Erde; und alle Inseln der Nationen werden ihn anbeten, ein jeder von seiner Stätte aus.12Auch ihr, Äthiopier, werdet Erschlagene meines Schwertes sein.13Und er wird seine Hand gegen Norden ausstrecken, und wird Assyrien vernichten und Ninive zur Wüste machen, dürr wie die Steppe.14Und in seiner Mitte werden Herden sich lagern, allerlei Tiere in Menge; auch Pelikane, auch Igel werden auf seinen Säulenknäufen übernachten. Eine Stimme singt im Fenster, Trümmer sind auf der Schwelle, denn er hat das Zederngetäfel bloßgelegt.15Das ist die frohlockende Stadt, die in Sicherheit wohnte, die in ihrem Herzen sprach: Ich bin's und gar keine sonst! Wie ist sie zur Wüste geworden, zum Lagerplatz der wilden Tiere! Ein jeder, der an ihr vorüberzieht, wird zischen, wird seine Hand schwenken.

These prophecies, dealing with the future judgment of the wicked, may seem a matter of minor interest for God's children. What they are expecting is not the final crisis spoken of here, but the return of the Lord to take up His church (1 Thess. 4:13-18; 1 Thess. 5:4, 9). The announcement of this just retribution on evil should open our eyes to the character of the world, in such a way as to cause us to separate from it more decidedly (2 Peter 3:10-12). Because we do not see God at present punishing the wickedness of men as they deserve, we could well forget how much He holds it in abhorrence; consequently such passages have their place in helping us to remember it. The downfall of Nineveh in its arrogance and senseless self-interest is implicit in v.15. "I am, and there is none beside me." It is also the attitude of Babylon (Isa. 47:8). But let us take note to ensure it is not equally the murmuring of our own heart. By contrast, v. 3 presents the meek, those whom the Lord calls blessed and who are like Him (Matt. 5:5; Matt. 11:29). Prophetically it speaks of the future Jewish remnant (end of v. 9; Zephaniah 3:13), who are invited to seek the LORD that they may be hidden in the day of His anger. Moreover, the name Zephaniah means "He whom the LORD hides, or protects."

Zephanja 3:1-20
1Wehe der Widerspenstigen und Befleckten, der bedrückenden Stadt!2Sie hat auf keine Stimme gehört, keine Zucht angenommen; auf Jehova hat sie nicht vertraut, ihrem Gott sich nicht genaht.3Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übriglassen.4Ihre Propheten sind Prahler, treulose Männer; ihre Priester entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetze Gewalt an.5Jehova ist gerecht in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht; Morgen für Morgen stellt er sein Recht ans Licht, ohne zu fehlen. Aber der Ungerechte kennt keine Scham.6Ich habe Nationen ausgerottet, ihre Zinnen sind verödet; ich habe ihre Straßen verwüstet, daß niemand darüber zieht; ihre Städte sind verheert, daß niemand da ist, kein Bewohner mehr.7Ich sprach: Möchtest du mich nur fürchten, möchtest du Zucht annehmen! Und ihre Wohnung würde nicht ausgerottet werden, alles, was ich über sie verhängt habe. Allein sie haben sich früh aufgemacht, haben alle ihre Handlungen verderbt.8Darum harret auf mich, spricht Jehova, auf den Tag, da ich mich aufmache zur Beute! Denn mein Rechtsspruch ist, die Nationen zu versammeln, die Königreiche zusammenzubringen, um meinen Grimm über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zornes; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden.9Denn alsdann werde ich die Lippen der Völker in reine Lippen umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen und ihm einmütig dienen.10Von jenseit der Ströme Äthiopiens werden sie meine Flehenden, meine zerstreute Schar, mir als Opfergabe darbringen.11An jenem Tage wirst du dich nicht mehr all deiner Handlungen schämen müssen, womit du wider mich übertreten hast; denn alsdann werde ich deine stolz Frohlockenden aus deiner Mitte wegnehmen, und du wirst fortan nicht mehr hoffärtig sein auf meinem heiligen Berge.12Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und armes Volk übriglassen, und sie werden auf den Namen Jehovas vertrauen.13Der Überrest Israels wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Munde wird keine Zunge des Truges gefunden werden; denn sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken. -14Jubele, Tochter Zion; jauchze, Israel! Freue dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!15Jehova hat deine Gerichte weggenommen, deinen Feind weggefegt; der König Israels, Jehova, ist in deiner Mitte, du wirst kein Unglück mehr sehen.16An jenem Tage wird zu Jerusalem gesagt werden: Fürchte dich nicht! Zion, laß deine Hände nicht erschlaffen!17Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held; er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel.18Die wegen der Festversammlung Trauernden werde ich sammeln; sie waren aus dir, Schmach lastete auf ihnen.19Siehe, ich werde zu jener Zeit handeln mit allen deinen Bedrückern, und die Hinkenden retten und die Vertriebenen sammeln; und ich werde sie zum Lobe und zum Namen machen in allen Ländern ihrer Schmach.20In jener Zeit werde ich euch herbeibringen und zu der Zeit euch sammeln; denn ich werde euch zum Namen und zum Lobe machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich eure Gefangenschaft vor euren Augen wenden werde, spricht Jehova.

After having punished the nations, the hand of the LORD will be stretched out over Jerusalem, the rebellious city of corruption and oppression! Alas, the four reproaches which follow in v. 2 could be addressed even to the children of God when they neglect the Word: "she obeyed not the voice; she received not correction" – or prayer: "she trusted not in the LORD; she drew not near to her God."

It is the time when the word of the Lord Jesus will be fulfilled: "the one shall be taken, and the other left" (Matt. 24:40). The rebellious, the proud, the haughty will be taken (v. 1), and the LORD will cause to be left down here a people who are afflicted, humbled, and trusting in Himself alone (v. 12). There is joy for this remnant (v. 14), still greater joy for the Lord whose love will thus be satisfied! This v. 17 applies to Christ's reign, but it surely awakens even at the present time an echo in the heart of each one of the redeemed. Yes, think of His joy. He who wept while here on this earth already knows a full and marvellous joy, and, dear believer, it is "over thee" (Ps. 126:6). After the terrible "travail of his soul", He will joy for ever – and His own with Him – in the perfect rest of His love (v. 17; Jer. 32:41).

Haggai 1:1-15
1Im zweiten Jahre des Königs Darius, im sechsten Monat, am ersten Tage des Monats, geschah das Wort Jehovas durch den Propheten Haggai zu Serubbabel, dem Sohne Schealtiels, dem Landpfleger von Juda, und zu Josua, dem Sohne Jozadaks, dem Hohenpriester, also:2So spricht Jehova der Heerscharen und sagt: Dieses Volk spricht: Die Zeit ist nicht gekommen, die Zeit, daß das Haus Jehovas gebaut werde.3Und das Wort Jehovas geschah durch den Propheten Haggai also:4Ist es für euch selbst Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus wüst liegt?5Und nun, so spricht Jehova der Heerscharen: Richtet eurer Herz auf eure Wege!6Ihr habt viel gesät und wenig eingebracht; ihr esset, aber nicht zur Sättigung; ihr trinket, aber nicht zur Genüge; ihr kleidet euch, aber es wird keinem warm; und der Lohnarbeiter erwirbt Lohn für einen durchlöcherten Beutel.7So spricht Jehova der Heerscharen: Richtet euer Herz auf eure Wege!8Steiget auf das Gebirge und bringet Holz herbei und bauet das Haus, so werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht Jehova.9Ihr habt nach vielem ausgeschaut, und siehe, es wurde wenig; und brachtet ihr es heim, so blies ich darein. Weshalb das? spricht Jehova der Heerscharen; wegen meines Hauses, das wüst liegt, während ihr laufet, ein jeder für sein eigenes Haus.10Darum hat der Himmel den Tau über euch zurückgehalten, und die Erde ihren Ertrag zurückgehalten.11Und ich habe eine Dürre gerufen über das Land und über die Berge, und über das Korn und über den Most und über das Öl, und über das, was der Erdboden hervorbringt, und über die Menschen und über das Vieh, und über alle Arbeit der Hände.12Und Serubbabel, der Sohn Schealtiels, und Josua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und der ganze Überrest des Volkes hörten auf die Stimme Jehovas, ihres Gottes, und auf die Worte des Propheten Haggai, so wie Jehova, ihr Gott, ihn gesandt hatte; und das Volk fürchtete sich vor Jehova.13Da sprach Haggai, der Bote Jehovas, vermöge der Botschaft Jehovas, zu dem Volke und sagte: Ich bin mit euch, spricht Jehova.14Und Jehova erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiels, des Landpflegers von Juda, und den Geist Josuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Überrestes des Volkes; und sie kamen und arbeiteten am Hause Jehovas der Heerscharen, ihres Gottes,15am vierundzwanzigsten Tage des sechsten Monats, im zweiten Jahre des Königs Darius.

The book of Ezra tells us how, on their return from Babylon, Zerubbabel and his companions undertook the reconstruction of the temple; then they allowed themselves to be stopped in their work by the threatening manoeuvres and intervention of their enemies.

Twelve years have now passed since the work had stopped. These threats are now only a poor pretext, of which the prophet does not even speak. He shames the people by comparing the ruined condition of the house of the LORD with the enthusiasm shown by each one in improving his own dwelling house (Phil. 2:21). What sad selfishness, but also what bad planning! All their labour had produced only famine (cf. Ps. 127:1-2). Dear Christian friends, today is "the time to build" the house of God . . . the church of the living God (1 Tim. 3:15). How can we do this? By being occupied with souls, these "living stones" built on the foundation which is Jesus Christ; by having the same tender care for the assembly as that which was laid on the apostle's heart every day; by not forsaking the assembling of ourselves together (1 Cor. 3:10-17; 2 Cor. 11:28; Heb. 10:25). Alas, how often lack of zeal and of love for the assembly goes hand in hand with concern for our own comfort . . . Yes, let us consider our ways (vv. 5, 7).

Haggai 2:1-14
1Im siebten Monat, am Einundzwanzigsten des Monats, geschah das Wort Jehovas durch den Propheten Haggai also:2Rede doch zu Serubbabel, dem Sohne Schealtiels, dem Landpfleger von Juda, und zu Josua, dem Sohne Jozadaks, dem Hohenpriester, und zu dem Überrest des Volkes, und sprich:3Wer ist unter euch übriggeblieben, der dieses Haus in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie sehet ihr es jetzt? Ist es nicht wie nichts in euren Augen?4Und nun sei stark, Serubbabel, spricht Jehova; und sei stark, Josua, Sohn Jozadaks, du Hoherpriester, und seid stark, alles Volk des Landes, spricht Jehova, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht Jehova der Heerscharen.5Das Wort, welches ich mit euch eingegangen bin, als ihr aus Ägypten zoget, und mein Geist bestehen in eurer Mitte: Fürchtet euch nicht!6Denn so spricht Jehova der Heerscharen: Noch einmal, eine kleine Weile ist es, da werde ich den Himmel erschüttern und die Erde und das Meer und das Trockene.7Und ich werde alle Nationen erschüttern; und das Ersehnte aller Nationen wird kommen, und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht Jehova der Heerscharen.8Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht Jehova der Heerscharen.9Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht Jehova der Heerscharen; und an diesem Orte will ich Frieden geben, spricht Jehova der Heerscharen.10Am Vierundzwanzigsten des neunten Monats, im zweiten Jahre des Darius, geschah das Wort Jehovas zu dem Propheten Haggai also:11So spricht Jehova der Heerscharen: Frage doch die Priester über das Gesetz und sprich:12Siehe, trägt jemand heiliges Fleisch im Zipfel seines Kleides, und er berührt mit seinem Zipfel Brot oder Gekochtes oder Wein oder Öl oder irgend eine Speise, wird es heilig werden? Und die Priester antworteten und sprachen: Nein.13Und Haggai sprach: Wenn ein wegen einer Leiche Verunreinigter alles dieses anrührt, wird es unrein werden? Und die Priester antworteten und sprachen: Es wird unrein werden.14Da antwortete Haggai und sprach: Also ist dieses Volk und also diese Nation vor mir, spricht Jehova, und also ist alles Tun ihrer Hände; und was sie daselbst darbringen, ist unrein.

Haggai's first revelation had brought blame. The second, less than a month after the leaders and the people had obeyed, comes to give words of exhortation and encouragement. "Be strong . . . and work" the LORD enjoins them. "This concerns My glory. Your work has in view a Person, 'the desire of all nations' — Christ who will appear in glory" (v. 7).

But where are we to find the needed strength? "I am with you", is the precious reply, "I myself, the mighty God, the LORD of Hosts. What I give you will be enough: the Word . . . and My Spirit remain with you; fear not" (vv. 4, 5). Blessed resources! They are available too for us who live as Haggai did in a time of ruin.

In his third message the prophet recalls the practical holiness without which no work can be acknowledged by God. The twofold question put to the priests confirms the general principle that our contacts with a corrupt world will not purify it. On the contrary we shall, in the long run, inevitably be contaminated by a corrupt environment (1 Cor. 15:33).

"I am with you always" the Lord Jesus promised (Matt. 28:20). But for our part, let us always stay close to Him.

Haggai 2:15-23
15Und nun richtet doch euer Herz auf die Zeit von diesem Tage an und aufwärts, ehe Stein auf Stein gelegt wurde am Tempel Jehovas!16Bevor dieses geschah: Kam man zu einem Garbenhaufen von zwanzig Maß, so wurden es zehn; kam man zu der Kufe, um fünfzig Eimer zu schöpfen, so wurden es zwanzig.17Ich schlug euch mit Kornbrand und mit Vergilben, und mit Hagel alle Arbeit eurer Hände; und ihr kehrtet nicht zu mir um, spricht Jehova.18Richtet doch euer Herz auf die Zeit von diesem Tage an und aufwärts; von dem vierundzwanzigsten Tage des neunten Monats an, von dem Tage an, da der Tempel Jehovas gegründet wurde, richtet euer Herz darauf!19Ist noch die Saat auf dem Speicher? Ja, sogar der Weinstock und der Feigenbaum und der Granatbaum und der Olivenbaum haben nichts getragen. Von diesem Tage an will ich segnen.20Und das Wort Jehovas geschah zum zweiten Male zu Haggai, am Vierundzwanzigsten des Monats, also:21Rede zu Serubbabel, dem Landpfleger von Juda, und sprich: Ich werde den Himmel und die Erde erschüttern.22Und ich werde den Thron der Königreiche umstürzen und die Macht der Königreiche der Nationen vernichten; und ich werde die Streitwagen umstürzen und die darauf fahren; und die Rosse und ihre Reiter sollen hinfallen, ein jeder durch das Schwert des anderen.23An jenem Tage, spricht Jehova der Heerscharen, werde ich dich nehmen, Serubbabel, Sohn Schealtiels, meinen Knecht, spricht Jehova, und werde dich wie einen Siegelring machen; denn ich habe dich erwählt, spricht Jehova der Heerscharen.

The people have learned by sorry experience that time spent away from God is of no profit. They will now be able to prove the opposite. "From this day will I bless you," the Law promises. Whether it is a matter of the Christian businessman who closes his shop on Sunday, with the possible loss of trade, or the industrialist who declares honestly to the taxman the last pound of his income, every child of God will always be able to prove the words of the Lord Jesus: "Seek ye first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things (necessary for the present life) shall be added unto you" (Matt. 6:33).

The final message of Haggai contains some touching words of grace addressed personally to Zerubbabel. This name means "born at Babylon", (and Sheshbazzar, his Chaldean name, Ezra 1:8, seems to mean "joy in tribulation"). The LORD calls him by his name as if to say to him: "Poor refugee from exile, I have incredible promises for you. The whole world will be shaken, but fear nothing; I have reserved for you a kingdom which cannot be removed" (vv. 6, 21, 22, quoted in Hebrews 12:26, 28). At the same time we can recognise in this heir of David a type of Christ, the Deliverer chosen and established by God to reign over Israel.

Sacharja 1:1-17
1Im achten Monat, im zweiten Jahre des Darius, geschah das Wort Jehovas zu Sacharja, dem Sohne Berekjas, des Sohnes Iddos, dem Propheten, also:2Jehova ist heftig erzürnt gewesen über eure Väter.3Und sprich zu ihnen: So spricht Jehova der Heerscharen: Kehret zu mir um, spricht Jehova der Heerscharen, und ich werde zu euch umkehren, spricht Jehova der Heerscharen.4Seid nicht wie eure Väter, denen die früheren Propheten zuriefen und sprachen: So spricht Jehova der Heerscharen: Kehret doch um von euren bösen Wegen und von euren bösen Handlungen! aber sie hörten nicht und merkten nicht auf mich, spricht Jehova.5Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, leben sie ewiglich?6Doch meine Worte und meine Beschlüsse, welche ich meinen Knechten, den Propheten, gebot, haben sie eure Väter nicht getroffen? Und sie kehrten um und sprachen: So wie Jehova der Heerscharen vorhatte, uns nach unseren Wegen und nach unseren Handlungen zu tun, also hat er mit uns getan.7Am vierundzwanzigsten Tage, im elften Monat, das ist der Monat Schebat, im zweiten Jahre des Darius, geschah das Wort Jehovas zu Sacharja, dem Sohne Berekjas, des Sohnes Iddos, dem Propheten, also: -8Ich schaute des Nachts, und siehe, ein Mann, der auf einem roten Rosse ritt; und er hielt zwischen den Myrten, welche im Talgrunde waren, und hinter ihm waren rote, hellrote und weiße Rosse.9Und ich sprach: Mein Herr, wer sind diese? Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: Ich will dir zeigen, wer diese sind.10Und der Mann, der zwischen den Myrten hielt, antwortete und sprach: Diese sind die, welche Jehova ausgesandt hat, um die Erde zu durchziehen.11Und sie antworteten dem Engel Jehovas, der zwischen den Myrten hielt, und sprachen: Wir haben die Erde durchzogen, und siehe, die ganze Erde sitzt still und ist ruhig.12Da hob der Engel Jehovas an und sprach: Jehova der Heerscharen, wie lange willst du dich nicht Jerusalems und der Städte Judas erbarmen, auf welche du gezürnt hast diese siebzig Jahre?13Und Jehova antwortete dem Engel, der mit mir redete, gütige Worte, tröstliche Worte.14Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: Rufe aus und sprich: So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe mit großem Eifer für Jerusalem und für Zion geeifert,15und mit sehr großem Zorne zürne ich über die sicheren Nationen; denn ich habe ein wenig gezürnt, sie aber haben zum Unglück geholfen.16Darum spricht Jehova also: Ich habe mich Jerusalem mit Erbarmen wieder zugewandt; mein Haus, spricht Jehova der Heerscharen, soll darin gebaut, und die Meßschnur über Jerusalem gezogen werden.17Rufe ferner aus und sprich: So spricht Jehova der Heerscharen: Meine Städte sollen noch überfließen von Gutem; und Jehova wird Zion noch trösten und Jerusalem noch erwählen.

Zechariah, together with Haggai, is the spokesman of the LORD to the children of Judah who have come back from the captivity (Ezra 5:1). What are the first words which the LORD addresses to the people through His servant? "Turn ye unto me . . ." It is necessary first to repent (Matt. 3:2; Matt. 4:17; Acts 2:38). The promise only comes after this: "and I will turn unto you" (v. 3).

The fathers are dead, and with them the prophets such as Jeremiah, who had faithfully warned them. But the divine words have not passed away, no indeed; they have been fulfilled without fail (Matt. 24:35). The evil ways and the bad deeds of Judah have received their punishment – witness the carrying away into captivity at Babylon (v. 12 end). If only this cruel lesson might profit the generations to follow!

From v. 7 up to ch. 6 the prophet records a succession of strange visions. Their main theme is the government of God by means of the nations (the rider and the horses), and in the background the re-establishment of Israel (the myrtle trees, a reference to the feast of tabernacles and a figure of the restoration which follows repentance). For in the time of trial and weakness God has always had for His people "good words, and comfortable words" (v. 13). They are as sure and unshakeable as those words which announce His judgments.

Sacharja 1:18-21; Sacharja 2:1-13
18Und ich hob meine Augen auf und sah: und siehe, vier Hörner.19Und ich sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Was sind diese? Und er sprach zu mir: Diese sind die Hörner, welche Juda, Israel und Jerusalem zerstreut haben.20Und Jehova ließ mich vier Werkleute sehen.21Und ich sprach: Was wollen diese tun? Und er sprach zu mir und sagte: Jene sind die Hörner, welche Juda dermaßen zerstreut haben, daß niemand mehr sein Haupt erhob; und diese sind gekommen, um sie in Schrecken zu setzen und die Hörner der Nationen niederzuwerfen, welche das Horn gegen das Land Juda erhoben haben, um es zu zerstreuen.
1Und ich hob meine Augen auf und sah: und siehe, ein Mann, und eine Meßschnur war in seiner Hand.2Und ich sprach: Wohin gehst du? Und er sprach zu mir: Jerusalem zu messen, um zu sehen, wie groß seine Breite und wie groß seine Länge ist.3Und siehe, der Engel, der mit mir redete, ging aus; und ein anderer Engel ging aus, ihm entgegen.4Und er sprach zu ihm: Laufe, rede zu diesem Jüngling und sprich: Als offene Stadt wird Jerusalem bewohnt werden wegen der Menge Menschen und Vieh in seiner Mitte.5Und ich, spricht Jehova, werde ihm eine feurige Mauer sein ringsum, und werde zur Herrlichkeit sein in seiner Mitte. -6Hui! Hui! Fliehet aus dem Lande des Nordens! spricht Jehova; denn nach den vier Winden des Himmels breite ich euch aus, spricht Jehova.7Hui! Entrinne, Zion, die du wohnst bei der Tochter Babels!8Denn so spricht Jehova der Heerscharen: Nach der Herrlichkeit hat er mich zu den Nationen gesandt, die euch geplündert haben; denn wer euch antastet, tastet seinen Augapfel an.9Denn siehe, ich werde meine Hand über sie schwingen, und sie werden denen zum Raube sein, welche ihnen dienten; und ihr werdet erkennen, daß Jehova der Heerscharen mich gesandt hat. -10Jubele und freue dich, Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht Jehova.11Und an jenem Tage werden viele Nationen sich an Jehova anschließen, und sie werden mein Volk sein; und ich werde in deiner Mitte wohnen, und du wirst erkennen, daß Jehova der Heerscharen mich zu dir gesandt hat.12Und Jehova wird Juda als sein Erbteil besitzen in dem heiligen Lande und wird Jerusalem noch erwählen.13Alles Fleisch schweige vor Jehova! Denn er hat sich aufgemacht aus seiner heiligen Wohnung.

These visions which come before us are without doubt very obscure and were not less so for the young Zechariah. But how does he act each time that a new riddle is presented? He is not afraid to question his heavenly companion. Let us follow his example. Our interest for the Word will always be pleasing to the Lord. To understand its wonders, let us ask Him to open the eyes of our understanding (Ps. 119:18; Luke 24;45; 2 Tim. 2:7).

The horns in the second vision correspond to the horses of the first: that is to say, the great empires of the world, seen here as characteristic symbols of power (see Dan. 8). Workmen raised up by God (such as Cyrus) will put an end to their power.

The third vision has for its theme the restoration of Jerusalem. At present desolate, its wall in ruins, its gates burnt with fire (Neh. 2:13), the city will again be inhabited. The Lord will be around them as a wall of fire, and its poor scattered people will find themselves gathered there again in security. The love of God for them is so great that whoever touches them "touches the apple of his eye" (see Deut. 32:10). Above all, they have the promise of the presence among them of the LORD in His glory (vv. 5, 10, 11). The same privileges belong to the children of God in our own day.

Sacharja 3:1-10
1Und er ließ mich den Hohenpriester Josua sehen, der vor dem Engel Jehovas stand; und der Satan stand zu seiner Rechten, ihm zu widerstehen.2Und Jehova sprach zum Satan: Jehova schelte dich, Satan! Ja, es schelte dich Jehova, der Jerusalem erwählt hat! Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerettet ist?3Und Josua war bekleidet mit schmutzigen Kleidern und stand vor dem Engel.4Und der Engel hob an und sprach zu denen, welche vor ihm standen, und sagte: Ziehet ihm die schmutzigen Kleider aus; und zu ihm sprach er: Siehe, ich habe deine Ungerechtigkeit von dir weggenommen, und ich kleide dich in Feierkleider.5Und ich sprach: Man setze einen reinen Kopfbund auf sein Haupt. Und sie setzten den reinen Kopfbund auf sein Haupt und zogen ihm Kleider an; und der Engel Jehovas stand dabei.6Und der Engel Jehovas bezeugte dem Josua und sprach:7So spricht Jehova der Heerscharen: Wenn du in meinen Wegen wandeln und wenn du meiner Hut warten wirst, so sollst du sowohl mein Haus richten als auch meine Vorhöfe behüten; und du sollst ein-und ausgehen unter diesen, die hier stehen. -8Höre doch, Josua, du Hoherpriester, du und deine Genossen, die vor dir sitzen, denn Männer des Wunders sind sie; denn siehe, ich will meinen Knecht, Sproß genannt, kommen lassen.9Denn siehe, der Stein, den ich vor Josua gelegt habe, auf einem Steine sieben Augen siehe, ich will seine Eingrabung eingraben, spricht Jehova der Heerscharen, und will die Ungerechtigkeit dieses Landes hinwegnehmen an einem Tage.10An jenem Tage, spricht Jehova der Heerscharen, werdet ihr einer den anderen einladen unter den Weinstock und unter den Feigenbaum.

A new scene is revealed to Zechariah. The high priest Joshua – who represents the people – stands before the angel of the LORD. But Satan is there also in his usual role of accuser (Rev. 12:10), for the filthy garments of Joshua serve only too well as opportunity for his attacks. The LORD had given such strict instructions for the purification of the priests (e.g. Lev. 8:6-7; Num. 19:7 . . .) that for the priest to present himself before God with the stain of sin on him would mean certain judgment. But then we have read that he whom the adversary dares to touch is as the apple of God's eye (Zech. 2:8), "a brand plucked out of the fire" (v. 2). The poor man so accused has nothing to say in his defence. The Judge Himself has made full provision, although at the same time He does not tolerate the filthy condition! "Behold," He says, "I have caused thine iniquity to pass from thee, and I will clothe thee with change of raiment", not just clean garments, but "festival robes" (v. 4 JND trans.; cf. Matt. 22:12). Cleansed and justified, Joshua henceforth has a dual responsibility: to walk in the LORD's ways, and to acquit himself faithfully of the charge he is given (v. 7). Dear friend, if you want to taste the Lord's grace, you must take the same place as Joshua.

Vv. 8-10 introduce the Messiah (the Branch) reigning in righteousness over a cleansed people.

Sacharja 4:1-14
1Und der Engel, der mit mir redete, kam wieder und weckte mich wie einen Mann, der aus seinem Schlafe geweckt wird.2Und er sprach zu mir: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe, und siehe, ein Leuchter ganz von Gold, und sein Ölbehälter an seinem oberen Ende, und seine sieben Lampen an ihm, sieben, und sieben Gießröhren zu den Lampen, die an seinem oberen Ende sind;3und zwei Olivenbäume neben demselben, einer zur Rechten des Ölbehälters und einer zu seiner Linken.4Und ich hob an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete, und sagte: Mein Herr, was sind diese?5Und der Engel, der mit mir redete, antwortete und sprach zu mir: Weißt du nicht, was diese sind? Und ich sprach: Nein, mein Herr.6Da antwortete er und sprach zu mir und sagte: Dies ist das Wort Jehovas an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht Jehova der Heerscharen.7Wer bist du, großer Berg, vor Serubbabel? Zur Ebene sollst du werden! Und er wird den Schlußstein herausbringen unter lautem Zuruf: Gnade, Gnade ihm! -8Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:9Die Hände Serubbabels haben dieses Haus gegründet, und seine Hände werden es vollenden; und du wirst erkennen, daß Jehova der Heerscharen mich zu euch gesandt hat.10Denn wer verachtet den Tag kleiner Dinge? Und mit Freuden werden jene Sieben das Senkblei in der Hand Serubbabels sehen: die Augen Jehovas, sie durchlaufen die ganze Erde. -11Und ich hob an und sprach zu ihm: Was sind diese zwei Olivenbäume zur Rechten des Leuchters und zu seiner Linken?12Und ich hob zum zweiten Male an und sprach zu ihm: Was sind die beiden Zweige der Olivenbäume, welche neben den zwei goldenen Röhren sind, die das Gold von sich aus ergießen?13Und er sprach zu mir und sagte: Weißt du nicht, was diese sind? Und ich sprach: Nein, mein Herr.14Da sprach er: Dies sind die beiden Söhne des Öls, welche bei dem Herrn der ganzen Erde stehen.

Zechariah, by his questions, ranks among the prophets who, according to 1 Peter 1:10-11, searched diligently into their own writings. They sought in them the One who has now been revealed to us in His sufferings and in His glories (e.g. Zech. 13:5-7; Zech. 6:13). What pictures of Christ we have in this chapter! He is the true golden candlestick, the light of the world (John 8:12). At the same time He is the heavenly Zerubbabel, the guarantor of the blessing of His people. In Zech. 3:9 He was the stone laid as the foundation. We see Him here as the top-stone, the key stone of the roof of building. Put in another way, it is He who in grace begins and finishes the work of the House of God (Ezra 3:10; Ezra 5:15-16).

As to the seven lamps of the holy candlestick, we love to see in them the believers (Rev. 1:20). They also are called "the light of the world" (read Matt. 5:14-16). This light is maintained by the Holy Spirit (the oil), the only divine source for the believer's activity. "Not by might, nor by power, but by my Spirit" says the LORD (v. 6; Ps. 44:3-8). When we realise our own helplessness, God is pleased to act and to remove every "mountain" from our path (v. 7; Matt. 17:20). Let us not, therefore, despise the present day of "small things" (v. 10); it can be a day of great faith and great devotion.

Sacharja 5:1-11
1Und ich hob wiederum meine Augen auf und sah: und siehe, eine fliegende Rolle.2Und er sprach zu mir: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe eine fliegende Rolle, ihre Länge zwanzig Ellen und ihre Breite zehn Ellen.3Und er sprach zu mir: Dies ist der Fluch, welcher über die Fläche des ganzen Landes ausgeht; denn ein jeder, der stiehlt, wird gemäß dem, was auf dieser Seite der Rolle geschrieben ist, weggefegt werden; und ein jeder, der falsch schwört, wird gemäß dem, was auf jener Seite der Rolle geschrieben ist, weggefegt werden.4Ich habe ihn ausgehen lassen, spricht Jehova der Heerscharen; und er wird kommen in das Haus des Diebes und in das Haus dessen, der bei meinem Namen falsch schwört; und er wird in seinem Hause herbergen und es vernichten, sowohl sein Gebälk als auch seine Steine. -5Und der Engel, der mit mir redete, trat hervor und sprach zu mir: Hebe doch deine Augen auf und sieh: was ist dieses, das da hervorkommt?6Und ich sprach: Was ist es? Und er sprach: Dies ist ein Epha, das hervorkommt; und er sprach: Solches ist ihr Aussehen im ganzen Lande.7Und siehe, eine Scheibe von Blei wurde aufgehoben; und da war ein Weib, welches inmitten des Ephas saß.8Und er sprach: Dies ist die Gesetzlosigkeit; und er warf sie in das Epha hinein und warf das Bleigewicht auf dessen Mündung.9Und ich hob meine Augen auf und sah: und siehe, da kamen zwei Weiber hervor, und Wind war in ihren Flügeln, und sie hatten Flügel wie die Flügel des Storches; und sie hoben das Epha empor zwischen Erde und Himmel.10Und ich sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Wohin bringen diese das Epha?11Und er sprach zu mir: Um ihm ein Haus zu bauen im Lande Sinear; und ist dieses aufgerichtet, so wird es daselbst auf seine Stelle niedergesetzt werden.

Two visions fill this short chapter. The first shows us, in the symbol of a flying roll, the Word of God in action to show up evil. Hebrews 4:12-13 confirms that this Word is living and powerful in operation, and piercing (here it enters forcibly into houses; v. 4) . . . In its light everything is laid bare and open; it discerns the thoughts and intents of the heart. We should allow ourselves to be searched by this Word.

In vv. 5-11 we see another flying object, still more astonishing. It is an ephah, a measure of capacity (and often of fraud: Micah 6:10; Deut. 25:14) in the midst of which was seated Wickedness, having attained its full measure. It corresponds to the "mystery of iniquity" which is already at work today, but has not yet been revealed (the lead cover is still on the ephah – 2 Thess. 2:7). When it resumes its original location (Shinar is Babylon, i.e. the world), iniquity personified as the Antichrist will be officially honoured as a god. What a contrast between this "house" in v. 11, a very temple of sin, and that which God is building, in order that He may dwell in the midst of His own (Zech. 4:9)!

Sacharja 6:1-15
1Und ich hob wiederum meine Augen auf und sah: und siehe, vier Wagen kamen hervor zwischen zwei Bergen; und die Berge waren Berge von Erz.2An dem ersten Wagen waren rote Rosse, und an dem zweiten Wagen schwarze Rosse;3und an dem dritten Wagen weiße Rosse, und an dem vierten Wagen scheckige, starke Rosse.4Und ich hob an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, was sind diese?5Und der Engel antwortete und sprach zu mir: Diese sind die vier Winde des Himmels, welche ausgehen, nachdem sie sich vor den Herrn der ganzen Erde gestellt haben.6An welchem die schwarzen Rosse sind, die ziehen aus nach dem Lande des Nordens; und die weißen ziehen aus hinter ihnen her; und die scheckigen ziehen aus nach dem Lande des Südens;7und die starken ziehen aus und trachten hinzugehen, die Erde zu durchziehen. Und er sprach: Gehet, durchziehet die Erde! Und sie durchzogen die Erde.8Und er rief mir und redete zu mir und sprach: Siehe, diejenigen, welche nach dem Lande des Nordens ausgezogen sind, lassen meinen Geist Ruhe finden im Lande des Nordens.9Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:10Nimm von den Weggeführten, von Cheldai und von Tobija und von Jedaja, und geh du an selbigem Tage, geh in das Haus Josijas, des Sohnes Zephanjas, wohin sie aus Babel gekommen sind-11ja, nimm Silber und Gold und mache eine Krone. Und setze sie auf das Haupt Josuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriester, und sprich zu ihm und sage:12So spricht Jehova der Heerscharen und sagt: Siehe, ein Mann, sein Name ist Sproß; und er wird von seiner Stelle aufsprossen und den Tempel Jehovas bauen.13Ja, er wird den Tempel Jehovas bauen; und er wird Herrlichkeit tragen; und er wird auf seinem Throne sitzen und herrschen, und er wird Priester sein auf seinem Throne; und der Rat des Friedens wird zwischen ihnen beiden sein.14Und die Krone soll dem Chelem und Tobija und Jedaja und der Güte des Sohnes Zephanjas zum Gedächtnis sein im Tempel Jehovas.15Und Entfernte werden kommen und am Tempel Jehovas bauen; und ihr werdet erkennen, daß Jehova der Heerscharen mich zu euch gesandt hat. Und dieses wird geschehen, wenn ihr fleißig auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, hören werdet.

The eighth and final vision reminds us of the first (Zech. 1), with this difference that here the horses are harnessed to chariots (the four empires) coming out from the mountains of brass (representing the stable government of God). In the image of these vigorous horses we can identify Rome seeking to extend its domination over the whole of the earth (and God makes use of it to ensure that the gospel is preached to the entire habited world).

Vv. 9-15 present three travellers from Babylon to help their brethren by gifts and encouragement. The names of these men are significant: Heldai: enduring (afterwards called Helem, i.e. strength); Tobiah: the LORD is good; Jedaiah: the LORD knows. These three men are received by Josiah: the LORD upholds, called in v. 14 Hen (i.e. grace). But the central figure is Joshua, alternative form of Jesus, the Saviour God, of whom he is here the type, for he combines in his person both priesthood and kingship. In the day of His glory the Lord will give to His own that which by pure grace they have prepared for Him (Luke 19:24-26). These crowns, which all come back to Him (v. 11), He will award to those humble and faithful souls who have honoured Him in the time when He was despised (v. 14). Will you be one of them, so as to be able to cast your crown at His feet? (Rev. 4:10).

Sacharja 7:1-14
1Und es begab sich im vierten Jahre des Königs Darius, da geschah das Wort Jehovas zu Sacharja, am vierten Tage des neunten Monats, im Monat Kislev,2als Bethel den Scharezer und Regem-Melech und seine Männer sandte, um Jehova anzuflehen,3und um den Priestern des Hauses Jehovas der Heerscharen und den Propheten zu sagen: Soll ich weinen im fünften Monat und mich enthalten, wie ich schon so viele Jahre getan habe?4Und das Wort Jehovas der Heerscharen geschah zu mir also:5Rede zu dem ganzen Volke des Landes und zu den Priestern und sprich: Wenn ihr im fünften und im siebten Monat gefastet und gewehklagt habt, und zwar schon siebzig Jahre, habt ihr irgendwie mir gefastet?6Und wenn ihr esset, und wenn ihr trinket, seid nicht ihr die Essenden und ihr die Trinkenden?7Kennet ihr nicht die Worte, welche Jehova durch die früheren Propheten ausrief, als Jerusalem bewohnt und ruhig war, und seine Städte rings um dasselbe her, und der Süden und die Niederung bewohnt waren?8Und das Wort Jehovas geschah zu Sacharja also:9So spricht Jehova der Heerscharen und sagt: Übet ein wahrhaftiges Gericht und erweiset Güte und Barmherzigkeit einer dem anderen;10und bedrücket nicht die Witwe und die Waise, den Fremdling und den Elenden; und sinnet keiner auf seines Bruders Unglück in euren Herzen.11Aber sie weigerten sich, aufzumerken, und zogen die Schulter widerspenstig zurück und machten ihre Ohren schwer, um nicht zu hören.12Und sie machten ihr Herz zu Diamant, um das Gesetz nicht zu hören noch die Worte, welche Jehova der Heerscharen durch seinen Geist mittelst der früheren Propheten sandte; und so kam ein großer Zorn von seiten Jehovas der Heerscharen.13Und es geschah, gleichwie er gerufen, und sie nicht gehört hatten, also riefen sie, und ich hörte nicht, spricht Jehova der Heerscharen;14und ich stürmte sie hinweg unter alle Nationen, die sie nicht kannten, und das Land wurde hinter ihnen verwüstet, so daß niemand hin und wieder zieht; und sie machten das köstliche Land zu einer Wüste.

Following the book of visions (ch. 1-6), the book of oracles commences. A visit by the inhabitants of Bethel (v. 2 JND trans.) to inquire if they are to continue to fast and lament is the occasion for the first utterance of the prophet. Before replying, he appeals to their conscience (cf. Luke 13:23-24; Luke 20:2-3, 22-25). This fasting was in self pity for their disasters, rather than a mark of true repentance. Later it even became for the Jewish hypocrites a means of honouring themselves, which the Lord Jesus vehemently denounced (Matt. 6:16). But the serious question raised in v. 5 seems, dear friends, to be like God's finger pointing to our heart, challenging us as to the true motive of our actions: "Did ye at all fast unto me, even to me?" The outward forms of piety do not deceive Him. On the other hand nothing escapes His notice which is done in love for Him. He was not mistaken about Mary's gesture: "She hath wrought a good work on me," said the Lord Jesus (Mark 8:35; Mark 14:6).

God, who is Light and Love, recalls His never-changing requirements: truth and mercy (v. 9 . . .). What He found, alas, the shrug of the shoulders, dull ears, "hearts as an adamant stone", explain and justify His severe punishment.

Sacharja 8:1-23
1Und es geschah das Wort Jehovas der Heerscharen also:2So spricht Jehova der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimme eifere ich für dasselbe.3So spricht Jehova: Ich kehre nach Zion zurück und will inmitten Jerusalems wohnen; und Jerusalem wird genannt werden "Stadt der Wahrheit", und der Berg Jehovas der Heerscharen "der heilige Berg".4So spricht Jehova der Heerscharen: Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, ein jeder mit seinem Stabe in seiner Hand vor Menge der Tage.5Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf seinen Straßen spielen.6So spricht Jehova der Heerscharen: Wenn es wunderbar ist in den Augen des Überrestes dieses Volkes in jenen Tagen, wird es auch in meinen Augen wunderbar sein? spricht Jehova der Heerscharen.7So spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk retten aus dem Lande des Aufgangs und aus dem Lande des Untergangs der Sonne;8und ich werde sie herbeibringen, und sie werden wohnen inmitten Jerusalems; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein in Wahrheit und in Gerechtigkeit.9So spricht Jehova der Heerscharen: Stärket eure Hände, die ihr in diesen Tagen diese Worte aus dem Munde der Propheten höret, welche an dem Tage waren, da der Grund des Hauses Jehovas der Heerscharen, des Tempels, gelegt wurde, um ihn zu erbauen!10Denn vor diesen Tagen war kein Lohn für die Menschen und kein Lohn für das Vieh; und der Aus-und Eingehende hatte keinen Frieden vor dem Bedränger, und ich ließ alle Menschen gegeneinander los.11Nun aber will ich dem Überrest dieses Volkes nicht sein wie in den früheren Tagen, spricht Jehova der Heerscharen;12sondern die Saat des Friedens, der Weinstock, wird seine Frucht geben, und die Erde ihren Ertrag geben, und der Himmel wird seinen Tau geben; und dem Überrest dieses Volkes werde ich das alles zum Erbteil geben.13Und es wird geschehen, gleichwie ihr, Haus Juda und Haus Israel, ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, also werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht, stärket eure Hände!14Denn so spricht Jehova der Heerscharen: Gleichwie ich euch Böses zu tun gedachte, als eure Väter mich erzürnten, spricht Jehova der Heerscharen, und ich es mich nicht gereuen ließ,15also gedenke ich wiederum in diesen Tagen Jerusalem und dem Hause Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht!16Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit einer mit dem anderen; richtet der Wahrheit gemäß und fället einen Rechtsspruch des Friedens in euren Toren;17und sinnet keiner auf des anderen Unglück in euren Herzen, und falschen Eid liebet nicht; denn alles dieses, ich hasse es, spricht Jehova.18Und das Wort Jehovas der Heerscharen geschah zu mir also:19So spricht Jehova der Heerscharen: Das Fasten des vierten und das Fasten des fünften und das Fasten des siebten und das Fasten des zehnten Monats wird dem Hause Juda zur Wonne und zur Freude und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebet die Wahrheit und den Frieden.20So spricht Jehova der Heerscharen: Noch wird es geschehen, daß Völker und Bewohner vieler Städte kommen werden;21und die Bewohner der einen werden zur anderen gehen und sagen: "Laßt uns doch hingehen, um Jehova anzuflehen und Jehova der Heerscharen zu suchen!" "Auch ich will gehen!"22Und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um Jehova der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und Jehova anzuflehen.23So spricht Jehova der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist.

"Thus saith the LORD . . .", continues the prophet incessantly (vv. 2, 3, 4, 6, 7, 9, 19, 20, 23). When we read the Bible, or quote it to others, let us not lose sight of the fact that it is God speaking.

The poor children of Judah hear promises which correspond to their present state, for their God will not forget them ("Zechariah" means, moreover, "he whom the LORD remembers"). Jerusalem uninhabited and desolate will again be a city of people and life (Neh. 11:1-2). The first to return there will be the LORD Himself (v. 3; see Zech. 1:16). With Him, blessing will re-appear and fear will flee away. Spiritually it is the same in the Assembly. The presence of the Lord in the midst of His own is an assurance to them of all that they need.

Let us take to ourselves the exhortation of v. 16, repeated in Ephesians 4:25: "Speak every man truth with his neighbour." The end of v. 19 urges: "Love the truth . . ."

Now the LORD can reply to the delegation from Bethel on the question of days of fasting (Zech. 7:2-3): they will become days of happiness and joy, happy, cheerful gatherings (v. 19; fulfilment of Ps. 122). Can they mourn, those who rejoice in the presence of the Bridegroom in their midst? (cf. Matt. 9:14,15).

Sacharja 9:1-17
1Ausspruch des Wortes Jehovas über das Land Chadrak; und auf Damaskus läßt es sich nieder (denn Jehova hat ein Auge auf die Menschen und auf alle Stämme Israels),2und auch auf Hamath, welches daran grenzt, auf Tyrus und Zidon, weil es sehr weise ist. -3Und Tyrus hat sich eine Feste erbaut und Silber gehäuft wie Staub, und Feingold wie Straßenkot.4Siehe, der Herr wird es einnehmen und seine Macht im Meere schlagen; und es selbst wird vom Feuer verzehrt werden.5Askalon soll es sehen und sich fürchten; auch Gasa, und soll sehr erzittern, und Ekron, denn seine Zuversicht ist zu Schanden geworden. Und der König wird auf Gasa vertilgt, und Askalon wird nicht mehr bewohnt werden.6Und ein Bastard wird in Asdod wohnen, und ich werde den Hochmut der Philister ausrotten.7Und ich werde sein Blut aus seinem Munde wegtun und seine Greuel zwischen seinen Zähnen hinweg; und auch er wird übrigbleiben unserem Gott, und wird sein wie ein Fürst in Juda, und Ekron wie der Jebusiter.8Und ich werde für mein Haus ein Lager aufschlagen vor dem Kriegsheere, vor den Hin-und Wiederziehenden, und kein Bedränger wird sie mehr überziehen; denn jetzt habe ich dareingesehen mit meinen Augen. -9Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König wird zu dir kommen: gerecht und ein Retter ist er, demütig, und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.10Und ich werde die Wagen ausrotten aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem, und der Kriegsbogen wird ausgerottet werden. Und er wird Frieden reden zu den Nationen; und seine Herrschaft wird sein von Meer zu Meer, und vom Strome bis an die Enden der Erde.11Und du um des Blutes deines Bundes willen entlasse ich auch deine Gefangenen aus der Grube, in welcher kein Wasser ist.12Kehret zur Festung zurück, ihr Gefangenen der Hoffnung! Schon heute verkündige ich, daß ich dir das Doppelte erstatten werde. -13Denn ich habe mir Juda gespannt, den Bogen mit Ephraim gefüllt; und ich wecke deine Söhne, Zion, auf wider deine Kinder, Griechenland, und mache dich wie das Schwert eines Helden.14Und Jehova wird über ihnen erscheinen, und sein Pfeil wird ausfahren wie der Blitz; und der Herr, Jehova, wird in die Posaune stoßen und einherziehen in Stürmen des Südens.15Jehova der Heerscharen wird sie beschirmen; und sie werden die Schleudersteine verzehren und niedertreten; und sie werden trinken, lärmen wie vom Wein und voll werden wie die Opferschalen, wie die Ecken des Altars.16Und Jehova, ihr Gott, wird sie retten an jenem Tage, wird sein Volk retten wie ein Herde; denn Kronensteine sind sie, funkelnd auf seinem Lande.17Denn wie groß ist seine Anmut, und wie groß seine Schönheit! Das Korn wird Jünglinge und der Most Jungfrauen wachsen lassen.

This "burden" concerns the people who are neighbours of the Israelites. Their behaviour had been observed, unknown to them, for the LORD says: "Now have I seen with mine eyes". (vv. 1, 8). Yes, how many forget this holy observation, and carry on as if the Lord did not see them.

God is here preparing to destroy human wisdom and the might of Tyre, the false confidence of Ekron, the pride and abomination of the Philistines . . . Thus the way will be open to the Messiah's coming to proclaim peace and to exercise dominion even to the ends of the earth. He did come, in fact, this King "riding upon an ass" (v. 9; John 12:15). But His people did not accept Him, and now for nearly two thousand years prophecy is in a sense suspended between vv. 9 and 10. It will soon resume its course. After terrible judgments the King will appear again in all His majesty. His goodness and His beauty will both be admired. "Grace is poured into thy lips . . ." proclaims the psalm "touching the king" (Ps. 45:2). Something infinitely moving — His redeemed ones will then be like the precious stones of His crown (v. 16): they will enhance the wonderful beauty of the King (Isa. 62:3)! At the same time the very fact of their being present with Him will render witness to His unspeakable goodness (Ps. 31:19, 21).

Sacharja 10:1-12
1Erbittet von Jehova Regen zur Zeit des Spätregens; Jehova schafft die Wetterstrahlen, und er wird euch Regengüsse geben, Kraut auf dem Felde einem jeden.2Denn die Teraphim haben Nichtiges geredet, und die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie reden Träume des Truges, trösten mit Dunst. Darum sind sie fortgewandert wie eine Herde, werden bedrückt, weil kein Hirte da ist.3Mein Zorn ist wider die Hirten entbrannt, und die Böcke werde ich heimsuchen; denn Jehova der Heerscharen wird seiner Herde, des Hauses Juda, sich annehmen und sie machen wie sein Prachtroß im Streite.4Von ihm kommt der Eckstein, von ihm der Pflock, von ihm der Kriegsbogen, von ihm werden alle Bedränger hervorkommen insgesamt.5Und sie werden wie Helden sein, die den Kot der Straßen im Kampfe zertreten; und sie werden kämpfen, denn Jehova ist mit ihnen, und die Reiter auf Rossen werden zu Schanden.6Und ich werde das Haus Juda stärken und das Haus Joseph retten, und werde sie wohnen lassen; denn ich habe mich ihrer erbarmt, und sie werden sein, als ob ich sie nicht verstoßen hätte. Denn ich bin Jehova, ihr Gott, und werde ihnen antworten.7Und Ephraim wird sein wie ein Held, und ihr Herz wird sich freuen wie vom Wein; und ihre Kinder werden es sehen und sich freuen, ihr Herz wird frohlocken in Jehova.8Ich will sie herbeizischen und sie sammeln, denn ich habe sie erlöst; und sie werden sich mehren, wie sie sich gemehrt haben.9Und ich will sie unter den Völkern säen, und in den fernen Ländern werden sie meiner gedenken; und sie werden mit ihren Kindern leben und zurückkehren.10Und ich werde sie zurückführen aus dem Lande Ägypten und sie sammeln aus Assyrien, und sie in das Land Gilead und auf den Libanon bringen; und nicht wird Raum genug für sie gefunden werden.11Und er wird durch das Meer der Angst ziehen und die Wellen im Meere schlagen, und alle Tiefen des Stromes werden versiegen; und die Hoffart Assyriens wird niedergeworfen werden, und weichen wird das Zepter Ägyptens.12Und ich werde sie stark machen in Jehova, und in seinem Namen werden sie wandeln, spricht Jehova.

The Jewish people, deceived by their idols, betrayed and oppressed by wicked leaders, have been for a long time like a flock without a shepherd (v. 2; cf. Matt. 9:36). But God will visit the "house of Judah" whence Christ came forth, "the corner stone" (v. 4). He will strengthen them for the battle. He will, moreover, not forget the house of Joseph, those of Ephraim (i.e. the ten tribes, still scattered). He will save them, will bring them back and will meet all their needs . . . (v. 6). After so many empty dreams (v. 2), what joy will fill their heart!

Dear Christian friend, the Lord has shown you even greater mercy than this. Is it a constant subject of joy for you?

Just as the prodigal son in the "far country", coming to himself, as he remembered the father's house, the scattered Israelites will remember their God "in far countries, and they shall live . . . and turn again . . ." (v. 9; Luke 15:17). "I will . . . gather them, for I have redeemed them" the LORD promises (vv. 8, 10; John 11:52). The love of the Lord Jesus will not be fully satisfied without the presence of His own beside Him. Before bringing back His earthly people into their land in their entirety, He will have introduced His dearly beloved redeemed people into His Father's house, where He has prepared their place for them (cf. John 14:2).

Sacharja 11:1-17
1Tue auf, Libanon, deine Tore, und Feuer verzehre deine Zedern!2Heule, Zypresse! Denn die Zeder ist gefallen, denn die Herrlichen sind verwüstet. Heulet, Eichen Basans! Denn der unzugängliche Wald ist niedergestreckt.3Lautes Heulen der Hirten, denn ihre Herrlichkeit ist verwüstet; lautes Gebrüll der jungen Löwen, denn die Pracht des Jordan ist verwüstet!4Also sprach Jehova, mein Gott: Weide die Herde des Würgens,5deren Käufer sie erwürgen und es nicht büßen, und deren Verkäufer sprechen: Gepriesen sei Jehova, denn ich werde reich! und deren Hirten sie nicht verschonen.6Denn ich werde die Bewohner des Landes nicht mehr verschonen, spricht Jehova; und siehe, ich überliefere die Menschen, einen jeden der Hand seines Nächsten und der Hand seines Königs; und sie werden das Land zertrümmern, und ich werde nicht aus ihrer Hand befreien. -7Und ich weidete die Herde des Würgens, mithin die Elenden der Herde; und ich nahm mir zwei Stäbe: den einen nannte ich Huld, und den anderen nannte ich Bande, und ich weidete die Herde.8Und ich vertilgte drei Hirten in einem Monat. Und meine Seele wurde ungeduldig über sie, und auch ihre Seele wurde meiner überdrüssig.9Da sprach ich: Ich will euch nicht mehr weiden; was stirbt, mag sterben, und was umkommt, mag umkommen; und die Übrigbleibenden mögen eines des anderen Fleisch fressen.10Und ich nahm meinen Stab Huld und zerbrach ihn, um meinen Bund zu brechen, den ich mit allen Völkern gemacht hatte.11Und er wurde gebrochen an jenem Tage; und also erkannten die Elenden der Herde, die auf mich achteten, daß es das Wort Jehovas war.12Und ich sprach zu ihnen: Wenn es gut ist in euren Augen, so gebet mir meinen Lohn, wenn aber nicht, so lasset es; und sie wogen meinen Lohn dar: dreißig Silbersekel.13Da sprach Jehova zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wertgeachtet bin! Und ich nahm die dreißig Silbersekel und warf sie in das Haus Jehovas, dem Töpfer hin.14Und ich zerbrach meinen zweiten Stab, die Bande, um die Brüderschaft zwischen Juda und Israel zu brechen. -15Und Jehova sprach zu mir: Nimm dir noch das Gerät eines törichten Hirten.16Denn siehe, ich erwecke einen Hirten im Lande: der Umkommenden wird er sich nicht annehmen, das Versprengte wird er nicht suchen, und das Verwundete nicht heilen; das Gesunde wird er nicht versorgen, und das Fleisch des Fetten wird er essen und ihre Klauen zerreißen.17Wehe dem nichtigen Hirten, der die Herde verläßt! Das Schwert über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll gänzlich verdorren, und sein rechtes Auge völlig erlöschen.

The fire referred to in vv. 1-3 foretells God's anger against the land and against the people because of the crime they would be guilty of at the Cross.

In v. 4 the prophet is led to personify first the good shepherd (Christ), and then the foolish shepherd, that is, the Antichrist (vv. 15-17). Up to v. 14 we are projected into the time of the gospels. These possessors, these sellers, these evil shepherds in v. 5 are respectively the Romans and the leaders of the Jews, whether political or religious. The Lord Jesus brands them all as thieves, robbers, hirelings, ravening wolves (John 10:8, 12; Ezek. 34). He, the good Shepherd, came to take their place and feed the people, bringing them glory and national unity (the two staves named Beauty and Bands). But with the exception of some of the "poor of the flock" (v. 11; Luke 14:21) this people did not understand His purposes of love. Vv. 12, 13, fulfilled so precisely, tell us at what a derisory price the Lord was valued (Matt. 26:15). What is the value we put on the Lord Jesus? Then, without any transition, vv. 15-17 go straight on to introduce us to the rule, yet to come, of the "idol shepherd" (John 5:43). This Satanic person is raised up to punish the "flock of slaughter", the people who were guilty of having rejected their true Leader.

Sacharja 12:1-14
1Ausspruch des Wortes Jehovas über Israel. Es spricht Jehova, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:2Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.3Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewißlich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln.4An jenem Tage, spricht Jehova, werde ich alle Rosse mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Juda werde ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker mit Blindheit schlagen.5Und die Fürsten von Juda werden in ihrem Herzen sprechen: Eine Stärke sind mir die Bewohner von Jerusalem in Jehova der Heerscharen, ihrem Gott. -6An jenem Tage werde ich die Fürsten von Juda machen gleich einem Feuerbecken unter Holzstücken und gleich einer Feuerfackel unter Garben; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und fortan wird Jerusalem an seiner Stätte wohnen in Jerusalem.7Und Jehova wird die Zelte Judas zuerst retten, auf daß die Pracht des Hauses Davids und die Pracht der Bewohner von Jerusalem sich nicht über Juda erhebe. -8An jenem Tage wird Jehova die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Strauchelnde unter ihnen wird an jenem Tage wie David sein, und das Haus Davids wie Gott, wie der Engel Jehovas vor ihnen her.9Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.10Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.11An jenem Tage wird die Wehklage in Jerusalem groß sein wie die Wehklage von Hadad-Rimmon im Tale Megiddo.12Und wehklagen wird das Land, jedes Geschlecht besonders: das Geschlecht des Hauses Davids besonders, und ihre Weiber besonders; das Geschlecht des Hauses Nathans besonders, und ihre Weiber besonders;13das Geschlecht des Hauses Levis besonders, und ihre Weiber besonders; das Geschlecht der Simeiter besonders, und ihre Weiber besonders;14alle übrigen Geschlechter, jedes Geschlecht besonders, und ihre Weiber besonders.

Who is speaking here? It is He who has stretched out the heavens, who has laid the foundation of the earth, and has formed within man the understanding of which he is so proud (and which he often uses so badly; cf. Isa. 42:5). Should not such a God have the upper hand over all earthly events? Will those plots that have been thought up by the spirit which God created take Him by surprise? Impossible! When all the nations of the earth, blinded by hate, gather together to besiege Jerusalem, this will be like a cup of poison for them, a stone they will stumble against. For "in that day" the LORD will strengthen for victory the governors of Judah and the inhabitants of Jerusalem. He will act through them, but He will also act in them. God will spread over His humbled and repentant people a "spirit of grace and of supplications". The Jews will at last recognise in Him whom they pierced their faithful Shepherd, the rightful Heir of the throne of David, God's only Son.

Christian friends, if it is true that the Lord is pleased to work through us, let us not lose sight of the work which He desires to accomplish in us. It consists in setting before us ever and again the cross and all its consequences. And vv. 10-14 stress that each one must personally have to do with God.

Sacharja 13:1-9; Sacharja 14:1-5
1An jenem Tage wird ein Quell geöffnet sein dem Hause Davids und den Bewohnern von Jerusalem für Sünde und für Unreinigkeit.2Und es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jehova der Heerscharen, da werde ich die Namen der Götzen ausrotten aus dem Lande, und ihrer wird nicht mehr gedacht werden; und auch die Propheten und den Geist der Unreinheit werde ich aus dem Lande wegschaffen.3Und es wird geschehen, wenn ein Mann ferner weissagt, so werden sein Vater und seine Mutter, seine Erzeuger, zu ihm sprechen: Du darfst nicht leben, denn du hast Lüge geredet im Namen Jehovas! Und sein Vater und seine Mutter, seine Erzeuger, werden ihn durchbohren, wenn er weissagt.4Und es wird geschehen an jenem Tage, da werden die Propheten sich schämen, ein jeder über sein Gesicht, wenn er weissagt; und sie werden nicht mehr einen härenen Mantel anlegen, um zu lügen.5Und er wird sprechen: Ich bin kein Prophet, ich bin ein Mann, der das Land bebaut; denn man hat mich gekauft von meiner Jugend an.6Und wenn jemand zu ihm spricht: Was sind das für Wunden in deinen Händen? so wird er sagen: Es sind die Wunden, womit ich geschlagen worden bin im Hause derer, die mich lieben.7Schwert, erwache wider meinen Hirten und wider den Mann, der mein Genosse ist! spricht Jehova der Heerscharen; schlage den Hirten, und die Herde wird sich zerstreuen. Und ich werde meine Hand den Kleinen zuwenden.8Und es wird geschehen im ganzen Lande, spricht Jehova: zwei Teile davon werden ausgerottet werden und verscheiden, aber der dritte Teil davon wird übrigbleiben.9Und ich werde den dritten Teil ins Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert, und sie prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es wird sagen: Jehova ist mein Gott.
1Siehe, ein Tag kommt für Jehova, da wird deine Beute verteilt werden in deiner Mitte.2Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.3Und Jehova wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht.4Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.5Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azel reichen; und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda. Und kommen wird Jehova, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.

The eyes of Israel (and ours too) have just been directed to the Cross (Zech. 12:10). The blood of Christ atones for our sins, but from His pierced side there also flows a living stream. It represents the practical cleansing effect which the Word accomplishes in our conscience (Ps. 51:2, 7). In that day the idols will be cut off (Ezek. 36:25), the lying voices will be silenced. Then God's Well-beloved will tell out His marvellous story: coming down here as a man, He took the form of a bondman to serve His creature (cf. Zech. 11:12; Ex. 21:2-6). He was wounded in the house of his friends (cf. John 20:27). He was smitten by the LORD himself.

"Wherefore God also hath highly exalted him . ." continues Philippians 2:9. Yes, soon this same Lord will present Himself to the world in the splendour of His power. Where will this appearing take place? It will be at the very same spot from which He formerly left this earth, on the Mount of Olives, which will cleave under His feet (Zech. 14:4; Acts 1:11,12).

But He will not come back alone. "And all the saints with thee" is added at the end of v. 5. Like a royal procession, Christ will bring those He will first of all have raptured to heaven to be with Him. The New Testament confirms this soon triumphal "coming of our Lord Jesus Christ with all his saints" (1 Thess. 3:13; Jude 14).

Sacharja 14:6-21
6Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird kein Licht sein; die Gestirne werden sich verfinstern.7Und es wird ein einziger Tag sein (er ist Jehova bekannt), nicht Tag und nicht Nacht; und es wird geschehen zur Zeit des Abends, da wird es Licht sein.8Und es wird geschehen an jenem Tage, da werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, zur Hälfte nach dem östlichen Meere und zur Hälfte nach dem hinteren Meere; im Sommer und im Winter wird es geschehen.9Und Jehova wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tage wird Jehova einer sein und sein Name einer.10Das ganze Land wird sich umwandeln wie die Ebene, von Geba bis Rimmon, welches südlich von Jerusalem liegt; und Jerusalem wird erhaben sein und an seiner Stätte wohnen, vom Tore Benjamin bis zur Stelle des ersten Tores und bis zum Ecktore, und vom Turme Hananel bis zu den Keltern des Königs.11Und man wird darin wohnen, und kein Bann wird mehr sein; und Jerusalem wird in Sicherheit wohnen.12Und dies wird die Plage sein, womit Jehova alle Völker plagen wird, welche gegen Jerusalem Krieg geführt haben: Er wird eines jeden Fleisch verwesen lassen, während er auf seinen Füßen steht, und seine Augen werden verwesen in ihren Höhlen, und seine Zunge wird in seinem Munde verwesen.13Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird eine große Verwirrung von Jehova unter ihnen entstehen; und sie werden einer des anderen Hand ergreifen, und eines jeden Hand wird sich gegen die Hand seines Nächsten erheben.14Und auch Juda wird in Jerusalem streiten; und der Reichtum aller Nationen ringsum wird gesammelt werden: Gold und Silber und Kleider in großer Menge.15Und ebenso, gleich dieser Plage, wird die Plage der Rosse, der Maultiere, der Kamele und der Esel und alles Viehes sein, welches in jenen Heerlagern sein wird.16Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von allen Nationen, welche wider Jerusalem gekommen sind, von Jahr zu Jahr hinaufziehen werden, um den König, Jehova der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.17Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, Jehova der Heerscharen, anzubeten: über dasselbe wird kein Regen kommen;18und wenn das Geschlecht Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, so wird der Regen auch nicht über dieses kommen. Das wird die Plage sein, womit Jehova die Nationen plagen wird, welche nicht hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern.19Das wird die Strafe Ägyptens und die Strafe aller Nationen sein, welche nicht hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern.20An jenem Tage wird auf den Schellen der Rosse stehen: Heilig dem Jehova. Und die Kochtöpfe im Hause Jehovas werden sein wie die Opferschalen vor dem Altar;21und jeder Kochtopf in Jerusalem und in Juda wird Jehova der Heerscharen heilig sein; und alle Opfernden werden kommen und von denselben nehmen und darin kochen. Und es wird an jenem Tage kein Kanaaniter mehr sein im Hause Jehovas der Heerscharen.

Here is the end of the drama. When the last act commences, the situation will have been reversed by the sudden appearance of the Lord of glory. Even the scenery will have changed. An unimaginable cataclysm will have completely changed the physical appearance of the land. The peoples in the very act of making war against Jerusalem . . . and against its heavenly King are taken by surprise and will suddenly be struck by a horrible plague. From now on the nations, instead of going up to besiege Jerusalem, will make annual pilgrimages there to worship the King, the LORD (v. 16). Those who disobey will be deprived of rain. Even the bells of the horses – these horses which occupy such a great part in Zechariah's prophecy – will bear an engraving with this inscription: "Holiness unto the LORD." All the strength of man, symbolised in the horse, will henceforth be dedicated to God. May the Lord engrave on our hearts also the sign that we are set apart and consecrated to Him. May nothing enter there which is not in harmony with this motto: "Holiness unto the LORD". Thus we shall be already well prepared for "that day" when He will be publicly prepared in his saints and . . . admired in all that believe" (2 Thess. 1:10).

Maleachi 1:1-14
1Ausspruch des Wortes Jehovas an Israel durch Maleachi.2Ich habe euch geliebt, spricht Jehova; aber ihr sprechet: "Worin hast du uns geliebt?" War nicht Esau der Bruder Jakobs? spricht Jehova, und ich habe Jakob geliebt;3Esau aber habe ich gehaßt, und ich habe seine Berge zur Wüste gemacht und sein Erbteil für die Schakale der Steppe.4Wenn Edom spricht: Wir sind zerschmettert, werden aber die Trümmer wieder aufbauen, so spricht Jehova der Heerscharen: Sie werden bauen, ich aber werde niederreißen; und man wird sie nennen "Gebiet der Gesetzlosigkeit" und "das Volk, welchem Jehova ewiglich zürnt".5Und eure Augen werden es sehen, und ihr werdet sprechen: Groß ist Jehova über das Gebiet Israels hinaus!6Ein Sohn soll den Vater ehren, und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich denn Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht? spricht Jehova der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet und doch sprechet: Womit haben wir deinen Namen verachtet?7Die ihr unreines Brot auf meinem Altar darbringet und doch sprechet: Womit haben wir dich verunreinigt? Damit, daß ihr saget: Der Tisch Jehovas ist verächtlich.8Und wenn ihr Blindes darbringet, um es zu opfern, so ist es nichts Böses; und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringet, so ist es nichts Böses. Bringe es doch deinem Landpfleger dar: wird er dich wohlgefällig annehmen, oder Rücksicht auf dich nehmen? spricht Jehova der Heerscharen.9Und nun, flehet doch Gott an, daß er uns gnädig sei! von eurer Hand ist das geschehen, wird er um euretwillen Rücksicht nehmen? spricht Jehova der Heerscharen.10Wäre doch nur einer unter euch, der die Türen verschlösse, damit ihr nicht vergeblich auf meinem Altar Feuer anzündetet! Ich habe keine Lust an euch, spricht Jehova der Heerscharen, und eine Opfergabe nehme ich nicht wohlgefällig aus eurer Hand an. -11Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang wird mein Name groß sein unter den Nationen; und an jedem Orte wird geräuchert, dargebracht werden meinem Namen, und zwar reine Opfergaben. Denn mein Name wird groß sein unter den Nationen, spricht Jehova der Heerscharen.12Ihr aber entweihet ihn, indem ihr sprechet: Der Tisch des Herrn ist verunreinigt, und sein Einkommen, seine Speise ist verächtlich.13Und ihr sprechet: Siehe, welch eine Mühsal! und ihr blaset ihn an, spricht Jehova der Heerscharen, und bringet Geraubtes herbei und das Lahme und das Kranke; und so bringet ihr die Opfergabe. Soll ich das wohlgefällig von eurer Hand annehmen? spricht Jehova.14Und verflucht sei, wer betrügt, während ein Männliches in seiner Herde ist; und wer gelobt und dem Herrn ein Verdorbenes opfert! Denn ich bin ein großer König, spricht Jehova der Heerscharen, und mein Name ist furchtbar unter den Nationen.

The book of Malachi is particularly serious in tone. It forms the last divine appeal to the conscience and the heart of the Jewish people in the midst of whom Christ was to appear four centuries later. The dialogue which takes place between the LORD and His people brings into prominence from God's side, from the very first word, love, eternal and personal, source of every blessing: "I have loved you . . ." And from Israel's side? The ingratitude, indifference, in short the insolence with which they take the liberty of asking for proofs of His divine goodness. What father, what master would tolerate being treated with such disgraceful lack of regard (v. 6)? Now this people were treading under foot not only the honour due to the LORD, but also His most exacting precepts (v. 8; Lev. 22:17-25), and also His most tender feelings. Alas, we do not have to look far to see a lesson there for our own souls! Let us also beware of doubting the love of the Lord, of murmuring, or even setting ourselves up against His will. Let us not pass by so many evidences of the grace of God with indifference, or even with weariness (v. 13). Begin with the Cross, where He gave His Son for us! What value do we put on the rights and the love of God?

Maleachi 2:1-17
1Und nun, ihr Priester, an euch ergeht dieses Gebot!2Wenn ihr nicht höret, und wenn ihr es nicht zu Herzen nehmet, meinem Namen Ehre zu geben, spricht Jehova der Heerscharen, so werde ich den Fluch unter euch senden, und eure Segnungen verfluchen; ja, ich habe sie auch verflucht, weil ihr es nicht zu Herzen nehmet.3Siehe, ich schelte euch die Saat und streue euch Mist in das Angesicht, den Mist eurer Feste, und man wird euch zu ihm hintragen.4Und ihr werdet wissen, daß ich dieses Gebot an euch gesandt habe, damit mein Bund mit Levi sei, spricht Jehova der Heerscharen.5Mein Bund mit ihm war das Leben und der Friede; und ich gab sie ihm zur Furcht, und er fürchtete mich, und er, er zitterte vor meinem Namen.6Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Munde, und Unrecht fand sich nicht auf seinen Lippen; er wandelte mit mir in Frieden und Geradheit, und viele brachte er von ihrer Ungerechtigkeit zurück.7Denn die Lippen des Priesters sollen Erkenntnis bewahren, und das Gesetz sucht man aus seinem Munde, denn er ist ein Bote Jehovas der Heerscharen.8Ihr aber seid abgewichen von dem Wege, habt viele straucheln gemacht im Gesetz, ihr habt den Bund Levis zerstört, spricht Jehova der Heerscharen.9So habe auch ich euch bei dem ganzen Volke verächtlich und niedrig gemacht, in demselben Maße, wie ihr meine Wege nicht bewahret und die Person ansehet beim Gesetz.10Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott uns geschaffen? Warum handeln wir treulos einer gegen den anderen, indem wir den Bund unserer Väter entweihen?11Juda hat treulos gehandelt, und ein Greuel ist verübt worden in Israel und in Jerusalem; denn Juda hat das Heiligtum Jehovas entweiht, welches er liebte, und ist mit der Tochter eines fremden Gottes vermählt.12Jehova wird den Mann, der solches tut, aus den Zelten Jakobs ausrotten, den wachenden und den, der einen Laut von sich gibt, und den, welcher Jehova der Heerscharen eine Opfergabe darbringt.13Und zweitens tut ihr dieses: Ihr bedecket den Altar Jehovas mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so daß er sich nicht mehr zu eurer Opfergabe wendet, noch Wohlgefälliges aus eurer Hand annimmt.14Und ihr sprechet: Warum? Weil Jehova Zeuge gewesen ist zwischen dir und dem Weibe deiner Jugend, an welchem du treulos gehandelt hast, da sie doch deine Genossin und das Weib deines Bundes ist.15Und hat nicht einer sie gemacht? Und sein war der Überrest des Geistes. Und was wollte der eine? Er suchte einen Samen Gottes. So hütet euch in eurem Geiste, und handle nicht treulos gegen das Weib deiner Jugend!16Denn ich hasse Entlassung, spricht Jehova, der Gott Israels; und er bedeckt mit Gewalttat sein Gewand, spricht Jehova der Heerscharen. So hütet euch in eurem Geiste, daß ihr nicht treulos handelt!17Ihr habt Jehova mit euren Worten ermüdet; und ihr sprechet: Womit haben wir ihn ermüdet? Damit, daß ihr saget: Jeder Übeltäter ist gut in den Augen Jehovas, und an ihnen hat er Gefallen; oder wo ist der Gott des Gerichts?

The LORD has a special instruction for His priests. To give glory to His Name, that was what they ought to have taken to heart (v. 2). Christian service has no other reason for its existence. Too often it is the servant who is glorified rather than his Lord.

Of whom other than Christ could it be said that "iniquity was not found in his lips" (v. 6)? Even the officers had to agree that "Never man spake like this man" (John 7:46). This perfection only serves the better to bring out the sad picture of the religious leaders in the Lord's time: priests, scribes and Pharisees. He kept the covenant (v. 5); they corrupted it. He walked with God in peace and uprightness; they had departed from the way. He it was who "did turn many away from iniquity"; they "caused many to stumble" (vv. 6, 8, 9; Isa. 9:16). "The law of truth was in his mouth"; they wearied the Lord with their words (v. 17; Matt. 6:7).

"Take heed to your spirit, that ye deal not treacherously" repeat vv. 15 and 16. Our spirit has the sensitivity of a magnetic tape. It keeps a record of all that is registered on it. Let us be on the watch to be occupied only with things that are true, pure, lovely, of good report . . . (Phil. 4:8).

Maleachi 3:1-12
1Siehe, ich sende meinen Boten, daß er den Weg bereite vor mir her. Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr suchet; und der Engel des Bundes, den ihr begehret: siehe, er kommt, spricht Jehova der Heerscharen.2Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er wird wie das Feuer des Schmelzers sein und wie die Lauge der Wäscher.3Und er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen; und er wird die Kinder Levi reinigen und sie läutern wie das Gold und wie das Silber, so daß sie Opfergaben dem Jehova darbringen werden in Gerechtigkeit.4Dann wird die Opfergabe Judas und Jerusalems Jehova angenehm sein wie in den Tagen vor alters und wie in den Jahren der Vorzeit.5Und ich werde euch nahen zum Gericht und werde ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden; und gegen die, welche den Tagelöhner im Lohn, die Witwe und die Waise bedrücken und das Recht des Fremdlings beugen, und mich nicht fürchten, spricht Jehova der Heerscharen.6Denn ich, Jehova, ich verändere mich nicht; und ihr, Kinder Jakobs, ihr werdet nicht vernichtet werden.7Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Satzungen abgewichen und habt sie nicht bewahrt. Kehret um zu mir, so will ich zu euch umkehren, spricht Jehova der Heerscharen. Und ihr sprechet: Worin sollen wir umkehren?8Darf ein Mensch Gott berauben, daß ihr mich beraubet? Und ihr sprechet: Worin haben wir dich beraubt? In dem Zehnten und in dem Hebopfer.9Mit dem Fluche seid ihr verflucht, und doch beraubet ihr mich, ihr, die ganze Nation!10Bringet den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, auf daß Speise in meinem Hause sei; und prüfet mich doch dadurch, spricht Jehova der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels auftun und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß.11Und ich werde um euretwillen den Fresser schelten, daß er euch die Frucht des Bodens nicht verderbe; und der Weinstock auf dem Felde wird euch nicht mehr fehltragen, spricht Jehova der Heerscharen.12Und alle Nationen werden euch glücklich preisen, denn ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht Jehova der Heerscharen.

Malachi means "a messenger of the LORD". When quoting v. 1, the Lord Jesus applies this title to John the Baptist, as the one charged with the mission of preparing the heart of His people before Him (Matt. 11:10). The rejection of the Messiah after that of His fore-runner suspended the course of prophecy. The present time of the Church has been passed over in silence, and in v. 2 we see the LORD taking up His ways again towards the sons of Levi in a work of refining and purifying (vv. 2, 3; Ps. 66:10; Job 28:1). Some may have watched a foundry-man busily purifying silver. He sits by the side of the crucible as long as the melting process lasts. The operation is only finished when his own image is clearly reflected in the gleaming metal. A remarkable illustration of what the Saviour accomplishes in each one of us! He knows how to control our circumstances, sometimes stirring up the fiery trial, in order to purge us of all defiling alloy. He will pursue His patient work until His radiant moral likeness is reflected in us (cf. Zech. 13:9; 2 Cor. 3:18).

What must be the feelings of the Lord Jesus, deprived of the gifts of service and trust which are due to Him? "Prove me" He says to His people. Yes, the Lord rejoices when our faith allows Him to bless us.

Maleachi 3:13-18; Maleachi 4:1-6
13Eure Worte sind trotzig gegen mich gewesen, spricht Jehova. Und ihr sprechet: Was haben wir miteinander wider dich beredet?14Ihr sprechet: Vergeblich ist es, Gott zu dienen, und was für Gewinn, daß wir seiner Hut warteten, und daß wir in Trauer einhergingen vor Jehova der Heerscharen?15Und so preisen wir nun die Übermütigen glücklich: nicht nur sind die Täter der Gesetzlosigkeit aufgebaut worden, sondern sie haben auch Gott versucht und sind entronnen. -16Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.17Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.18Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
1Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen; und es werden alle Übermütigen und jeder Täter der Gesetzlosigkeit zu Stoppeln werden; und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht Jehova der Heerscharen, so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird.2Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln. Und ihr werdet ausziehen und hüpfen gleich Mastkälbern;3und ihr werdet die Gesetzlosen zertreten, denn sie werden Asche sein unter euren Fußsohlen an dem Tage, den ich machen werde, spricht Jehova der Heerscharen.4Gedenket des Gesetzes Moses, meines Knechtes, welches ich ihm auf Horeb an ganz Israel geboten habe, Satzungen und Rechte.5Siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag Jehovas kommt, der große und furchtbare.6Und er wird das Herz der Väter zu den Kindern, und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden, auf daß ich nicht komme und das Land mit dem Banne schlage.

God presents to us here the few faithful souls, humble and hidden, who were going to have the honour of welcoming His Son at His coming down to earth. They are His "jewels"; their names are enshrined in His "book of remembrance" and the Gospels bring some of them to our acquaintance: Joseph and Mary, Zacharias, Elizabeth, Simeon, Anna . . . Are you in the little band of those today who fear the Lord, who speak one to another about Him and who wait for His return?

Later on, during the great tribulation, there will be a remnant who fear the Name of the LORD (Mal. 4:2; Rev. 12:17). For them the "Sun of righteousness" will arise. The power of darkness will come to an end, the proud and the workers of wickedness will be consumed (Mal. 3:15; Mal. 4:1-2). It is with the word curse that the Old Testament comes to its end, in other words the completely disappointing history of the first Adam. Its miserable and irremediable condition, leading to ultimate and eternal woe, has been convincingly demonstrated. Are we personally persuaded as to this in our own conscience? Then, from the first page of the New Testament, we are brought to know the Name of the second Man, Jesus, in whom God has found His pleasure, in whom we too find salvation and blessing.

Galater 1:1-10
1Paulus, Apostel, nicht von Menschen, noch durch einen Menschen, sondern durch Jesum Christum und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat aus den Toten,2und alle Brüder, die bei mir sind, den Versammlungen von Galatien:3Gnade euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus,4der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausnehme aus der gegenwärtigen bösen Welt, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters,5welchem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.6Ich wundere mich, daß ihr so schnell von dem, der euch in der Gnade Christi berufen hat, zu einem anderen Evangelium umwendet,7welches kein anderes ist; nur daß etliche sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verkehren wollen.8Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!9Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!10Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen, oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht.

This is a stern letter which Paul addresses to the assemblies in Galatia. It was necessary for him to deal with not just a moral sin as among the Corinthians, but with a doctrinal evil of the utmost seriousness. These poor Galatians, deceived by false teachers, were abandoning grace – the only means of salvation – and returning to a religion of works. Paul strongly declares the absolute character of divine truth. It is one, it is complete, it is perfect, because Truth is Christ Himself (John 14:6). Sometimes we may hear souls stoutly maintaining – in reality to justify their unbelief – that every race of people has received its own revelation, the religion which is best adapted to their character and culture. Nothing is more false! There is only one gospel; it proclaims that "our Lord Jesus Christ . . . gave himself for our sins". What is the result of this? "In order," – goes on the apostle – "that he might deliver us from this present evil world . . ." (v. 4).

V. 10 reminds us of another truth which is important to know – striving to please men results in losing the privilege of being a servant of Christ. Is it Him alone, first and foremost, whom we desire to please? (1 Thess. 2:4).

Galater 1:11-24
11Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist.12Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.13Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel in dem Judentum gehört, daß ich die Versammlung Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte,14und in dem Judentum zunahm über viele Altersgenossen in meinem Geschlecht, indem ich übermäßig ein Eiferer für meine väterlichen Überlieferungen war.15Als es aber Gott, der mich von meiner Mutter Leibe an abgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel,16seinen Sohn in mir zu offenbaren, auf daß ich ihn unter den Nationen verkündigte, ging ich alsbald nicht mit Fleisch und Blut zu Rate17und ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien und kehrte wiederum nach Damaskus zurück.18Darauf, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennen zu lernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.19Ich sah aber keinen anderen der Apostel, außer Jakobus, den Bruder des Herrn.20Was ich euch aber schreibe, siehe, vor Gott! Ich lüge nicht.21Darauf kam ich in die Gegenden von Syrien und Cilicien.22Ich war aber den Versammlungen von Judäa, die in Christo sind, von Angesicht unbekannt;23sie hatten aber nur gehört: Der, welcher uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er einst zerstörte.24Und sie verherrlichten Gott an mir.

What a happy thing it is for us to be able to place our whole confidence in God's Word! If the gospel declared by Paul had been according to man, then yes, the Galatians would have been justified in accepting additions or modifications. But it was nothing of the sort. And to testify completely to the divine source of his ministry, the apostle recounts the extraordinary way in which it was entrusted to him. It was God who set him apart (v. 15), God who revealed His Son in him, God again who trained him in His school, without human instructors, in the Arabian desert. Above all, Christ had called him directly from heaven (Acts 9).

Paul, before his journey to Damascus, shows us that it is possible to be absolutely sincere while being absolutely the enemy of the Lord (John 16:2). But now, how dear to him was this church of God, formerly persecuted by him "beyond measure". Let us copy this devotion for the Lord and His own, this zeal to proclaim the faith (v. 23)! Notice, however, that before we are to speak to others of His Son, God is pleased to "reveal" Him in us (v. 16). He wants to produce in our hearts the sublime knowledge of Christ, in order that our witness for Him may flow out (2 Cor. 4:6).

Galater 2:1-10
1Darauf, nach Verlauf von vierzehn Jahren, zog ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit.2Ich zog aber hinauf zufolge einer Offenbarung und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige, im besonderen aber den Angesehenen, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre;3(aber auch Titus, der bei mir war, wurde, obwohl er ein Grieche war, nicht gezwungen, sich beschneiden zu lassen)4es war aber der nebeneingeführten falschen Brüder wegen, die nebeneingekommen waren, um unsere Freiheit auszukundschaften, welche wir in Christo Jesu haben, auf daß sie uns in Knechtschaft brächten;5denen wir auch nicht eine Stunde durch Unterwürfigkeit nachgegeben haben, auf daß die Wahrheit des Evangeliums bei euch verbliebe.6Von denen aber, die in Ansehen standen, was irgend sie auch waren, das macht keinen Unterschied für mich, Gott nimmt keines Menschen Person an, denn mir haben die Angesehenen nichts hinzugefügt;7sondern im Gegenteil, als sie sahen, daß mir das Evangelium der Vorhaut anvertraut war, gleichwie Petrus das der Beschneidung,8(denn der, welcher in Petrus für das Apostelamt der Beschneidung gewirkt hat, hat auch in mir in Bezug auf die Nationen gewirkt)9und als sie die Gnade erkannten, die mir gegeben ist, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen angesehen wurden, mir und Barnabas die Rechte der Gemeinschaft, auf daß wir unter die Nationen, sie aber unter die Beschneidung gingen;10nur daß wir der Armen eingedenk wären, dessen ich mich auch befleißigt habe, also zu tun.

The account which Paul gives us of the circumstances of his apostleship completes that which we know from the book of Acts. When the Lord had entrusted to Peter the proclamation of the gospel to the Jews, Paul was chosen to preach the same gospel to the Gentiles (v. 8). His meeting with the other apostles could not weaken a call received from the Lord. However, he took so much to heart their recommendation to remember the poor that this became indirectly the cause of his imprisonment at Jerusalem (Acts 24:17). What do we learn from these exchanges of the apostles? That we must value the service of others, and be careful not to go beyond the scope of our own, but to fulfil it without faltering and without having regards to man's person (v. 6).

The book of Acts confirms how much trouble the first Christians of Jewish origin had in freeing themselves of ordinances: circumcision and observance of the law. A conference was held at Jerusalem to settle these questions (Acts 15). But Satan does not readily renounce a weapon which he has already used with some success. In their turn, the Galatians, although not themselves Jews, had fallen into this trap, and Paul applies himself to showing them the terrible danger involved.

Galater 2:11-21
11Als aber Kephas nach Antiochien kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er dem Urteil verfallen war.12Denn bevor etliche von Jakobus kamen, hatte er mit denen aus den Nationen gegessen; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, da er sich vor denen aus der Beschneidung fürchtete.13Und mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, so daß selbst Barnabas durch ihre Heuchelei mitfortgerissen wurde.14Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg nach der Wahrheit des Evangeliums wandelten, sprach ich zu Kephas vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, wie die Nationen lebst und nicht wie die Juden, wie zwingst du denn die Nationen, jüdisch zu leben?15Wir, von Natur Juden und nicht Sünder aus den Nationen, aber wissend,16daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf daß wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird.17Wenn wir aber, indem wir in Christo gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist denn Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne!18Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wiederum aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter dar.19Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe;20ich bin mit Christo gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt lebe im Fleische, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.21Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben.

What was it that made this returning to the law so serious? Why does Paul take it so much to heart that he even blames Peter publicly for his equivocal attitude? (vv. 11-14). It is because the very fact of encouraging believers to return to Judaism and rely on works was in reality saying that the work of the Lord Jesus was not enough. That is how many Christians in our own day seem to think. They recognise in principle the atoning value of Christ's sacrifice. But at the same time they base their salvation on their own works and on the observance of their religion. They do their best and count on God for the rest. Let us reply to them in v. 16 "that a man is not justified by the works of the law, but by the faith of Jesus Christ." Such a simple way? Yes, but made available by such a great Person! It is "the Son of God who loved me, and gave himself for me" (v. 20). What is my part in this work? The part a dead person can play, that is to say, nothing. Being crucified with Christ, I am free from the law, and "yet not I, but Christ liveth in me . . ." Dear reader, whom the Lord loves, can you take these blessed statements as applying to yourself in all truth?

Galater 3:1-14
1O unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus, als unter euch gekreuzigt, vor Augen gemalt wurde?2Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen, oder aus der Kunde des Glaubens?3Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geiste angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleische vollenden?4Habt ihr so vieles vergeblich gelitten? wenn anders auch vergeblich?5Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, ist es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?6Gleichwie Abraham Gott glaubte, und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde.7Erkennet denn: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne.8Die Schrift aber, voraussehend, daß Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen würde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft zuvor: "In dir werden gesegnet werden alle Nationen".9Also werden die, welche aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet.10Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluche; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!"11Daß aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben".12Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben".13Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!");14auf daß der Segen Abrahams in Christo Jesu zu den Nationen käme, auf daß wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.

The general plan of the epistle unfolds itself thus: ch. 1, 2: personal witness of the apostle; ch. 3, 4: doctrine of salvation by faith; ch. 5, 6: practical life of the believer through grace.

Paul's heart is overwhelmed: his zeal for the truth is matched by his love for his poor Galatians. What misleading spirit had bewitched them, that they have gone so far as to forget the grace of God? Alas, many Christians are like them. Christ crucified has been clearly set before their eyes (v. 1). They believed in Him, and through the Holy Spirit received the assurance of salvation. But they did not have confidence in Him to lead them in their Christian life. Having begun in the Spirit, they continue in the flesh (v. 3). Do you really think that God, after having justified us, can rely on us to finish His work? No, and it is because the same faith which has saved us is also that which we need to live by (v. 11). The righteous law of God, by contrast, could only cause us to die, to curse us, for we were incapable of carrying it out. It was necessary that Christ should take our place under this curse. To redeem us from it He paid the whole, terrible price. He endured the curse of the law when He took, on the cross, the place that I deserved. May He ever be blessed for it!

Galater 3:15-29
15Brüder, ich rede nach Menschenweise; selbst eines Menschen Bund, der bestätigt ist, hebt niemand auf oder verordnet etwas hinzu.16Dem Abraham aber waren die Verheißungen zugesagt und seinem Samen. Er sagt nicht: "und den Samen", als von vielen, sondern als von einem: "und deinem Samen", welcher Christus ist.17Dieses aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben.18Denn wenn die Erbschaft aus Gesetz ist, so nicht mehr aus Verheißung: dem Abraham aber hat Gott sie durch Verheißung geschenkt.19Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt (bis der Same käme, dem die Verheißung gemacht war), angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers.20Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem; Gott aber ist einer.21Ist denn das Gesetz wider die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig zu machen vermöchte, dann wäre wirklich die Gerechtigkeit aus Gesetz.22Die Schrift aber hat alles unter die Sünde eingeschlossen, auf daß die Verheißung aus Glauben an Jesum Christum denen gegeben würde, die da glauben.23Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.24Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum hin, auf daß wir aus Glauben gerechtfertigt würden.25Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;26denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christum Jesum.27Denn so viele euer auf Christum getauft worden sind, ihr habt Christum angezogen.28Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.29Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr denn Abrahams Same und nach Verheißung Erben.

The apostle explains why the law in no way changes the divine promises. They were made before the law and God does not go back on them. In particular, they were made to the seed of Abraham, that is to say, to Christ (v. 16). Nothing could possibly annul or contradict what God had assured to His well-beloved – and to those who are His. "Wherefore then . . . the law?" (v. 19). It has been compared to a mirror. It shows me my defilement, but it is just as incapable of taking it away as the mirror is of washing me. That is not its function. The law serves to convince me of sin. It is also my tutor (JND trans.) until Christ (v. 24). After that its role is finished, just as that of a teacher who has prepared his pupils to go into a higher class. A painful school, indeed, is the law! It teaches me that I am a sinner, but it does not make me righteous; that I am dead, but it has no power to make me live; that I am without strength, but it can give me none. All that I lack, I then find in the Lord Jesus.

Baptism is the public sign that I am set apart for Christ, by His death. You who have been baptised, are you truly "children of God by faith in Christ Jesus"? Have you truly "put on Christ"? (vv. 26, 27). Putting on a uniform which one is not entitled to wear is fraud, and abuse of trust.

Galater 4:1-18
1Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Knechte, wiewohl er Herr ist von allem;2sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist.3Also auch wir, als wir Unmündige waren, waren wir geknechtet unter die Elemente der Welt;4Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe, geboren unter Gesetz,5auf daß er die, welche unter Gesetz waren, loskaufte, auf daß wir die Sohnschaft empfingen.6Weil ihr aber Söhne seid, so hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater!7Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott.8Aber damals freilich, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind;9jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie wendet ihr wieder um zu den schwachen und armseligen Elementen, denen ihr wieder von neuem dienen wollt?10Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.11Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe.12Seid wie ich, denn auch ich bin wie ihr, Brüder, ich bitte euch; ihr habt mir nichts zuleide getan.13Ihr wisset aber, daß ich in Schwachheit des Fleisches euch ehedem das Evangelium verkündigt habe;14und meine Versuchung, die in meinem Fleische war, habt ihr nicht verachtet noch verabscheut, sondern wie einen Engel Gottes nahmet ihr mich auf, wie Christum Jesum.15Was war denn eure Glückseligkeit? Denn ich gebe euch Zeugnis, daß ihr, wenn möglich, eure Augen ausgerissen und mir gegeben hättet.16Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage?17Sie eifern um euch nicht gut, sondern sie wollen euch ausschließen, auf daß ihr um sie eifert.18Es ist aber gut, allezeit im Guten zu eifern, und nicht allein, wenn ich bei euch gegenwärtig bin.

So God had given something much more than the law: unconditional promises. They proceeded from His love and from His joy in blessing the Gentile nations as much as the Jews. To despise such a gift is to despise His love. For example, pretending to be paying for a present which you receive is something which will offend the giver. How the heart of God is grieved, in particular, to see so many Christians forgetting the liberty of the Spirit and substituting for it mean and irksome practices. What does all that prove? That these children of God have a very poor knowledge of their heavenly Father. It is understandable that an unconverted man is satisfied with "weak and beggarly elements" because he has nothing better. V. 9 tells us, "But now, after that ye have known God" and are known of Him (1 Cor. 8:3), let us not indulge in or tolerate anything unworthy of Him. Let us have full confidence in His love.

In v. 12 the apostle interrupts his exposition to speak to the hearts of his beloved Galatians. He knows how to stir up the memory of their kindness and devotion to him. Alas, affections which grow cold through absence are feeble affections. Convictions which can be weakened as soon as God's servant departs are feeble convictions. How is it with our Christian love? And how is it with our faith?

Galater 4:19-31
19Meine Kindlein, um die ich abermals Geburtswehen habe, bis Christus in euch gestaltet worden ist;20ich wünschte aber jetzt bei euch gegenwärtig zu sein und meine Stimme umzuwandeln, denn ich bin eurethalben in Verlegenheit.21Saget mir, die ihr unter Gesetz sein wollt, höret ihr das Gesetz nicht?22Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien;23aber der von der Magd war nach dem Fleische geboren, der aber von der Freien durch die Verheißung,24was einen bildlichen Sinn hat; denn diese sind zwei Bündnisse: eines vom Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, welches Hagar ist.25Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Knechtschaft;26aber das Jerusalem droben ist frei, welches unsere Mutter ist.27Denn es steht geschrieben: "Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst; brich in Jubel aus und schreie, die du keine Geburtswehen hast! Denn die Kinder der Einsamen sind zahlreicher als derjenigen, die den Mann hat."28Ihr aber, Brüder seid, gleichwie Isaak, Kinder der Verheißung.29Aber so wie damals der nach dem Fleische Geborene den nach dem Geiste Geborenen verfolgte, also auch jetzt.30Aber was sagt die Schrift? "Stoße hinaus die Magd und ihren Sohn, denn der Sohn der Magd soll nicht erben mit dem Sohne der Freien."31Also, Brüder, sind wir nicht Kinder der Magd, sondern der Freien.

The apostle is full of distress and perplexity. Is his patient labour so to be brought to nothing? (v. 1). He feels constrained to take up again with the Galatians the very rudiments of the Gospel. Let us seize the opportunity of taking them up again at the same time. For if Paul regrets not being able to be present to teach his children in the faith (v. 20), we can understand the motive underlying this: God wanted to give us this letter.

Nevertheless, you will say, we hardly run the same risk today of putting ourselves again under the law. How little we know ourselves! Every time we smugly assume by our behaviour that God owes us something or other, that is nothing more or less than legalism. Every time we make a resolution without waiting on the Lord, every time that we compare ourselves with others to our own advantage, we show this spirit of self-righteousness, the declared enemy of grace (cf. v. 29). To illustrate this enmity, Paul uses the two sons of Abraham. Isaac, the son of promise, is the only one who can inherit. Ishmael, a child of the flesh, born of the slave Hagar, has no right to the riches and blessings of the father. Do we all belong to the Jerusalem which is above? With Abraham, Isaac and Jacob, are we co-heirs of the same promise, the heavenly city (v. 26; Heb. 11:9-10, 16)?

Galater 5:1-15
1Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht; stehet nun fest und lasset euch nicht wiederum unter einem Joche der Knechtschaft halten.2Siehe, ich, Paulus, sage euch, daß wenn ihr beschnitten werdet, Christus euch nichts nützen wird.3Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der beschnitten wird, daß er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.4Ihr seid abgetrennt von dem Christus, so viele ihr im Gesetz gerechtfertigt werdet; ihr seid aus der Gnade gefallen.5Denn wir erwarten durch den Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit.6Denn in Christo Jesu vermag weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirkt.7Ihr liefet gut; wer hat euch aufgehalten, daß ihr der Wahrheit nicht gehorchet?8Die Überredung ist nicht von dem, der euch beruft.9Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.10Ich habe Vertrauen zu euch im Herrn, daß ihr nicht anders gesinnt sein werdet; wer euch aber verwirrt, wird das Urteil tragen, wer er auch sei.11Ich aber, Brüder, wenn ich noch Beschneidung predige, was werde ich noch verfolgt? Dann ist ja das Ärgernis des Kreuzes hinweggetan.12Ich wollte, daß sie sich auch abschnitten, die euch aufwiegeln!13Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; allein gebrauchet nicht die Freiheit zu einem Anlaß für das Fleisch, sondern durch die Liebe dienet einander.14Denn das ganze Gesetz ist in einem Worte erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".15Wenn ihr aber einander beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht voneinander verzehrt werdet.

Man has always considered liberty as the most precious of all that is good. But where can he truly enjoy it? He is born and dies with chains riveted to his heart, poor slave of his passions that he is. Only the Lord Jesus can free him (v. 1; John 8:36). Another question then arises: what use is the one who has been redeemed by the Lord Jesus to make of his liberty? Will he put himself deliberately back under the hard yoke of the law (v. 1)? Such an attitude is as absurd as if a freed criminal wanted to return to his prison cell! Is he then to use it "as an occasion to the flesh" (v. 13)? This step would be the opposite to that of the Thessalonians; it would be going back from serving God to the tyranny of the worldly idols (Gal. 4:8-9; Luke 11:26; 1 Thess. 1:9). No, this liberty, so dearly purchased by the Saviour on the cross, is a liberty the Christian should use for the benefit of service to others. Finally, it is in this way he will fulfil the law, since this is summed up in a single word: love, "He that loveth another hath fulfilled the law" (Rom. 13:8-9). Moreover, he fulfils the commandment of the Lord Jesus, whose last and dearest wish was that we should love one another as He loved us (John 13:34; John 15:12, 17).

Galater 5:16-26
16Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.17Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, der Geist aber wider das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, auf daß ihr nicht das tuet, was ihr wollt.18Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz.19Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Hurerei, Unreinigkeit, Ausschweifung,20Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, Neid, Totschlag,21Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, gleichwie ich auch vorhergesagt habe, daß, die solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden.22Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit;23wider solche gibt es kein Gesetz.24Die aber des Christus sind, haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.25Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns auch durch den Geist wandeln.26Laßt uns nicht eitler Ehre geizig sein, indem wir einander herausfordern, einander beneiden.

The Lord Jesus explains how to recognise if a work is of the flesh or of the Spirit (read Matt. 7:16-20; John 3:6). "A good tree cannot bring forth evil fruit." The fruits mentioned in vv. 19-21, then, can only come from a bad tree – the flesh. Moreover it is still within each one of us and still has the same dreadful possibilities. But if we are "Christ's" (v. 24), there dwells in us another active power – the Holy Spirit. He gives us power to live (v. 25) and power to walk (vv. 16-25). He is contrary to the flesh (v. 17). He leads us (v. 18). He brings to maturity His own fruit, which it is impossible to confound with any other, the precious fruit of the vine, of which v. 22 mentions the nine choice parts – love, joy, peace . . . A tree, however, can be without fruit if all its strength is exhausted in useless suckers springing from its base. What does the gardener do in this event? He prunes these suckers to allow the sap to circulate freely in the branches which have been grafted in. This is the meaning of v. 24. "They that are Christ's have crucified the flesh" at their conversion. They have submitted by faith to the sentence of death on their whole nature (the wild tree has been cut in order to be grafted). Henceforth they have to judge its manifestations: passions and lusts. "If we live in the Spirit, let us also walk in the Spirit" (v. 25).

Galater 6:1-18
1Brüder! Wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so bringet ihr, die Geistlichen, einen solchen wieder zurecht im Geiste der Sanftmut, indem du auf dich selbst siehst, daß nicht auch du versucht werdest.2Einer trage des anderen Lasten, und also erfüllet das Gesetz des Christus.3Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst.4Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er an sich selbst allein und nicht an dem anderen Ruhm haben;5denn ein jeder wird seine eigene Last tragen.6Wer in dem Worte unterwiesen wird, teile aber von allerlei Gutem dem mit, der ihn unterweist.7Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten! Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten.8Denn wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleische Verderben ernten; wer aber für den Geist sät, wird von dem Geiste ewiges Leben ernten.9Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.10Also nun, wie wir Gelegenheit haben, laßt uns das Gute wirken gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des Glaubens.11Sehet, welch einen langen Brief ich euch geschrieben habe mit eigener Hand!12So viele im Fleische wohl angesehen sein wollen, die nötigen euch, beschnitten zu werden, nur auf daß sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden.13Denn auch sie, die beschnitten sind, beobachten selbst das Gesetz nicht, sondern sie wollen, daß ihr beschnitten werdet, auf daß sie sich eures Fleisches rühmen.14Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt.15Denn weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung.16Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden, Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes!17Hinfort mache mir keiner Mühe, denn ich trage die Malzeichen des Herrn Jesus an meinem Leibe.18Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste, Brüder! Amen.

This chapter shows us how to act: towards a brother who has been overtaken in a fault, without losing sight of our own responsibility (v. 1); towards those who are weighed down with burdens (v. 2); towards those "of the household of faith"; finally towards all men, by doing good to them (v. 10). At present we are sowing, but having in view the reaping "in due season." Now it is clear that the harvest will inevitably be one of the same nature as the seed sown. Only a madman could expect to gather wheat from the field where tares have been sown. The flesh always produces corrupt fruit, while the fruit of the Spirit grows to life eternal (v. 8; Gal. 5:22; cf. Hosea 8:7; Hosea 10:13). So then, now is the time for us to make the choice; later on all regrets will be useless.

The Christian has already been declared dead to the law (Gal. 2:19), and dead to the flesh (Gal. 5:24), He is recognised here as dead to the world, and the world dead to him (v. 14). Henceforth the world has no more rights over me than I have to the use of the world. Between it and me there is raised up an impassable barrier; it is the "cross of our Lord Jesus Christ", my deliverance and my glory. On the one side, "a new creature", on the other "nothing" which God recognises (v. 15). May we be of one mind with Him in principle and in practice.

Epheser 1:1-14
1Paulus, Apostel Jesu Christi durch Gottes willen, den Heiligen und Treuen in Christo Jesu, die in Ephesus sind:2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!3Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,4wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;5und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,6zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, worin er uns begnadigt hat in dem Geliebten,7in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade,8welche er gegen uns hat überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht,9indem er uns kundgetan hat das Geheimnis seines Willens, nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgesetzt hat in sich selbst10für die Verwaltung der Fülle der Zeiten: alles unter ein Haupt zusammenzubringen in dem Christus, das was in den Himmeln und das, was auf der Erde ist, in ihm,11in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir zuvorbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Rate seines Willens,12damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben;13auf welchen auch ihr gehofft, nachdem ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, in welchem ihr auch, nachdem ihr geglaubt habt, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geiste der Verheißung,14welcher das Unterpfand unseres Erbes ist, zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Preise seiner Herrlichkeit.

The epistle to the Ephesians looks at the Christian in his heavenly position. Heaven is not only a future habitation for the child of God. Even now he has his dwelling place there in Christ. The head of a family who works away from home does not confuse the factory or the office with his home. To be absent from the house in no way prevents him from having his home there, where all his affections are, his interests, all he possesses. Such is heaven for the Christian: the well-known place where both his treasure and his heart are to be found (Luke 12:34), because his Saviour is there. Christ is in heaven, and we are in Christ. These two facts assure us of our right of access to heavenly places, and the precious blessings which are ours in consequence. All that concerns the Well-Beloved equally concerns those who are accepted in Him (v. 6). That is why the apostle develops here the fulness of God's purposes in Christ (source of every blessing) in this lengthy passage (vv. 3-14), which allows no diminution, for everything holds together and is bound together in the mind of God. Moreover, what He does for us is inseparable from that which He does for Christ and must finally accrue "to the praise of his glory" (v. 12), and "to the praise of the glory of his grace" (v. 6).

Epheser 1:15-23
15Weshalb auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben an den Herrn Jesus, der in euch ist, und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, nicht aufhöre,16für euch zu danken, euer erwähnend in meinen Gebeten,17auf daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst, damit ihr,18erleuchtet an den Augen eures Herzens, wisset, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, und welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen,19und welches die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke,20in welcher er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte (und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern,21über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen,22und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben,23welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt);

In his prayer addressed to "the God of our Lord Jesus Christ" (v. 17) the apostle asks for the saints that first they may know what their position is (v.18), and then what is the power that brings them there (vv. 19-20). "The fulness of our blessing derives from the fact that we are blessed with Christ. We were once associated with the first Adam in the fall, but are now associated in glory with the second Man. He possesses nothing which He does not bring us into. This is the mark of perfect love: glory (John 17:22), joy (John 15:11), peace (John 14:27), love of the Father (John 17:26). He will not take up the inheritance without the coheirs. . . Paul does not ask that the saints may have part in these things – they belong to them already – but that they may rejoice in them" (J.N.D.). And let us notice it is the eyes of our heart which have to be opened to these glorious realities. Love is the true key of our understanding (Luke 24:31). By stirring up our affections, the Spirit leads us to contemplate Christ, the risen Man clothed with power and majesty in accordance with Psalm 8. His body, the Assembly, completes Him as Man. He is the "Head", glorified in heaven; His body is the fulness of Him that filleth all in all.

Epheser 2:1-10
1auch euch, die ihr tot waret in euren Vergehungen und Sünden,2in welchen ihr einst wandeltet nach dem Zeitlauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Gewalt der Luft, des Geistes, der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams;3unter welchen auch wir einst alle unseren Verkehr hatten in den Lüsten unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren, wie auch die übrigen.4Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat,5als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht, durch Gnade seid ihr errettet-6und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christo Jesu,7auf daß er in den kommenden Zeitaltern den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns erwiese in Christo Jesu.8Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;9nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme.10Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf daß wir in ihnen wandeln sollen.

In a few words, vv. 1-3 depict the tragic position in which we once were. Children of wrath, we walked then according to the world, according to its prince and according to our own guilty lusts. But God came in (v. 4). "His great love" has risen above such a scene of misery. He has quickened those who were dead. He has raised them. Furthermore He has made them sit down in His heaven, the very place where Christ is seated (v. 6; Eph. 1:20). To be dead in sins or seated in heavenly places: there is no middle position. Which position is yours?

Vv. 8-10 bring out the uselessness of our own works for salvation, and the full value of the work of God: "we are his workmanship". But does the fact that we are seated in the heavenly places relieve us of all activity on this earth? Very much to the contrary! Being saved by grace, we have been created anew (see Eph. 4:24), tools fashioned for this specific use: good works which the God of kindness (v. 7) has arranged beforehand for our pathway (Ps. 100:3; Ps. 119:73). Not that He needs any work of ours, but He wants our devotion. Finally, never let us fail to ask Him each morning: Lord, show me what Thou hast Thyself prepared for me today, and grant that I may fulfil it with Thy help (Heb. 13:21).

Epheser 2:11-22
11Deshalb seid eingedenk, daß ihr, einst die Nationen im Fleische, welche Vorhaut genannt werden von der sogenannten Beschneidung, die im Fleische mit Händen geschieht,12daß ihr zu jener Zeit ohne Christum waret, entfremdet dem Bürgerrecht Israels, und Fremdlinge betreffs der Bündnisse der Verheißung, keine Hoffnung habend, und ohne Gott in der Welt.13Jetzt aber, in Christo Jesu, seid ihr, die ihr einst fern waret, durch das Blut des Christus nahe geworden.14Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung,15nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe,16und die beiden in einem Leibe mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte.17Und er kam und verkündigte Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.18Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.19Also seid ihr denn nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes,20aufgebaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, indem Jesus Christus selbst Eckstein ist,21in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn,22in welchem auch ihr mitaufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geiste.

In comparison with the Jewish race, the lot of the Gentile nations was miserable indeed. They had no right to the promises made by the LORD to Abraham and his descendants (Rom. 9:4). We were amongst those strangers. Yes, let us remember (v. 11) that sad time when we were without Christ, and in consequence without hope and without God in the world. In this way all we possess now in Him will appear so much the more precious. We have more than a covenant with God: the free gift of peace (Rom. 5:1), guaranteed by the presence of the Lord Jesus in heaven. "For he is our peace" (v. 14). He is also the One who made it (v. 14 end) and paid its full price. Finally it is He who preached it (v. 17). He did not want to allow anyone else the privilege of imparting it to His dear disciples on the evening of His resurrection: "Peace be unto you," He said to them (John 20:21; Isaiah 52:7). And He adds: "As My Father hath sent me, even so send I you . . ." We who have heard and believed the good news of the gospel are responsible in our turn to make it known to others.

The end of the chapter shows us the Assembly of God in course of construction (see Acts 2:47), resting on Christ, the chief corner stone, to be His dwelling place down here through the Spirit.

Epheser 3:1-12
1Dieserhalb ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch, die Nationen-2(wenn ihr anders gehört habt von der Verwaltung der Gnade Gottes, die mir in Bezug auf euch gegeben ist,3daß mir durch Offenbarung das Geheimnis kundgetan worden, wie ich es zuvor in kurzem beschrieben habe,4woran ihr im Lesen merken könnt mein Verständnis in dem Geheimnis des Christus-5welches in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan worden, wie es jetzt geoffenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geiste:6daß die aus den Nationen Miterben seien und Miteinverleibte und Mitteilhaber seiner Verheißung in Christo Jesu durch das Evangelium,7dessen Diener ich geworden bin nach der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach der Wirksamkeit seiner Kraft.8Mir, dem Allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, unter den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen,9und alle zu erleuchten, welches die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her verborgen war in Gott, der alle Dinge geschaffen hat;10auf daß jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung kundgetan werde die gar mannigfaltige Weisheit Gottes, nach dem ewigen Vorsatz,11den er gefaßt hat in Christo Jesu, unserem Herrn;12in welchem wir die Freimütigkeit haben und den Zugang in Zuversicht durch den Glauben an ihn.

This chapter is a parenthesis, to highlight the mystery "now revealed", which is the subject of the passage (vv. 3, 9), the mystery of Christ and the Assembly. If the divine wisdom can be admired in creation (Ps. 104:24; Prov. 3:19), how much greater still does it shine out in the unchangeable counsels of God regarding the glory and the eternal joy of His well-beloved Son. This wisdom so "manifold" has been revealed in a sovereign and entirely new manner through the Church (Assembly). The angels admire it; the nations, up till then without hope, receive the "good news" of this (v. 8 JND trans.). It was to Paul, by a special call, that this revelation was given, the greatness of which humbled him in his own eyes. He was entrusted with the duty of making known to all the riches of divine grace (Eph. 1:7; Eph. 2:7) and glory (Eph. 1:18; Eph. 3:16). The promise of Psalm 84:11: "The LORD will give grace and glory" was realised at the Cross. These marvellous and free gifts are ours from now on. Which of us as children did not dream of discovering treasure? There exists no greater treasure than these "unsearchable riches of Christ". May He Himself grant us to value them above all else and to lay hold of them by faith.

Epheser 3:13-21
13Deshalb bitte ich, nicht mutlos zu werden durch meine Drangsale für euch, welche eure Ehre sind.14Dieserhalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus ,15von welchem jede Familie in den Himmeln und auf Erden benannt wird,16auf daß er euch gebe, nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen;17daß der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid,18auf daß ihr völlig zu erfassen vermöget mit allen Heiligen, welches die Breite und Länge und Tiefe und Höhe sei,19und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, auf daß ihr erfüllt sein möget zu der ganzen Fülle Gottes.20Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als was wir erbitten oder erdenken, nach der Kraft, die in uns wirkt,21ihm sei die Herrlichkeit in der Versammlung in Christo Jesu, auf alle Geschlechter des Zeitalters der Zeitalter hin! Amen.) -

This further prayer of the apostle is addressed to the "Father of our Lord Jesus Christ" (v. 14: cf. Eph. 1:16-17). May He "that is able to do exceeding abundantly above all that we ask or think" (v. 20) grant the same to each one of us. May He give us to understand something of His glory, utterly unsearchable and eternal. But however marvellous and infinite may be the distant perspectives of this glory, it is not just these which fix and hold our affections. That is why the apostle adds without any break: "and to know the love of Christ . . ." Suppose I am suddenly transported to the court of a sovereign. No doubt I should be dazzled by the scene and like a fish out of water. But if I find my best friend there, and he is the most important person there, immediately I shall feel happy and at ease. It is like this in the glory; it is the glory of the Lord Jesus whom we love.

Let us, with the apostle, ask that His Spirit may strengthen our "inner man". If Christ dwells in us (v. 17), it is nothing less than "all the fulness of God" which will fill us (v. 19; Colossians 2:9-10), and with it power, love, faith and understanding. Dear friends, the Father has made a place for us in His house (ch. 1, 2). Have we made a place for the Lord Jesus in our hearts?

Epheser 4:1-12
1Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, daß ihr würdig wandelt der Berufung, mit welcher ihr berufen worden seid,2mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander ertragend in Liebe,3euch befleißigend, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Bande des Friedens.4Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung.5Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,6ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in uns allen.7Jedem einzelnen aber von uns ist die Gnade gegeben worden nach dem Maße der Gabe des Christus.8Darum sagt er: "Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er die Gefangenschaft gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben".9Das aber: Er ist hinaufgestiegen, was ist es anders, als daß er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde?10Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, auf daß er alles erfüllte.11Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer,12zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi,

"I have not shunned to declare unto you all the counsel of God. Take heed therefore unto yourselves . . ." This word of Paul to the elders of Ephesus (Acts 20:27-28) corresponds to the two divisions in the epistle to the Ephesians. From ch. 1 to ch. 3 the apostle has just given an exposition of the marvellous counsel of God. "I beseech you therefore . . ." he goes on, showing in ch. 4-6 the behaviour which is appropriate to such a high calling (1 Thess. 2:12). This calling should be characterised, in the first place, by the very opposite of a spirit of superiority: lowliness with meekness, and longsuffering in love, in the bond of peace. In accordance with the hope of one calling, one Spirit alone unites the members of one body (but men have founded numerous churches, each one counting its own members). Under the authority of one Lord, one Christian faith is taught, and one baptism bestows the name and the responsibility of Christian (but men will speak to you of the baptism of their religion!) Finally, one God and Father, from whom everyone and everything proceeds, has His divine claims upon us.

The Lord, as the glorified Man, has ascended above all heavens, after having descended into death. He now distributes to His own the various gifts of His grace. Have we submitted ourselves to Him?

Epheser 4:13-24
13bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Manne, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus;14auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin-und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum;15sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus,16aus welchem der ganze Leib, wohl zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk der Darreichung, nach der Wirksamkeit in dem Maße jedes einzelnen Teiles, für sich das Wachstum des Leibes bewirkt zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.17Dieses nun sage und bezeuge ich im Herrn, daß ihr forthin nicht wandelt, wie auch die übrigen Nationen wandeln, in Eitelkeit ihres Sinnes,18verfinstert am Verstande, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens,19welche, da sie alle Empfindung verloren, sich selbst der Ausschweifung hingegeben haben, alle Unreinigkeit mit Gier auszuüben.20Ihr aber habt den Christus nicht also gelernt,21wenn ihr anders ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid, wie die Wahrheit in dem Jesus ist:22daß ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, abgelegt habt den alten Menschen, der nach den betrügerischen Lüsten verdorben wird,23aber erneuert werdet in dem Geiste eurer Gesinnung24und angezogen habt den neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Most young people are anxious to enjoy the privileges of adults. By contrast it may not matter to them if in their spiritual life they continue as children, sometimes for the whole of their lives. Vv. 13-16 describe the harmonious growth of the body of Christ, of which we form part. This growth is the result of each believer's development. It is in the Lord Jesus that the "perfect man" attains his full stature. Christ is in Himself "fulness" (v. 13; 1 John 2:13). By contrast, the little child, for want of being established in the truth, remains open to every kind of error. A very dangerous condition! We see into what moral and spiritual darkness the world is plunged by its ignorance of God (vv. 17-19). We who have been taught the truth as it is in Jesus will show by our conduct how we have "learned Christ" (v. 20). Our doctrine, or rather our manner of life, is a Person. Christ teaches Himself. "Study Him much" it has been said. And live Him!

Just as we discard one article of clothing for another, we have put off the old man and put on the new man (vv. 22-24). Our clothing does not pass unnoticed. What is ours like in the eyes of others? Is it the dirty garments of the old man, or rather some moral likeness to the Lord Jesus (Acts 4:13)?

Epheser 4:25-32; Epheser 5:1-2
25Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind Glieder voneinander.26Zürnet, und sündiget nicht. Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn,27und gebet nicht Raum dem Teufel.28Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, auf daß er dem Dürftigen mitzuteilen habe.29Kein faules Wort gehe aus eurem Munde, sondern das irgend gut ist zur notwendigen Erbauung, auf daß es den Hörenden Gnade darreiche.30Und betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, durch welchen ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung.31Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.32Seid aber gegeneinander gütig, mitleidig, einander vergebend, gleichwie auch Gott in Christo euch vergeben hat.
1Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder,2und wandelt in Liebe, gleichwie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.

It is truly sad that God has to give such simple instructions to those who are seated in heavenly places: not to lie – not to steal – not to get drunk (Eph. 5:18 . . .). But He knows what our poor fleshly hearts are capable of, and the Devil, who knows that too, will miss no opportunity that we give him (v. 27).

Let us notice that each exhortation is accompanied by a particularly high and touching motive. The three divine Persons are involved here:
1. the Holy Spirit is within us; let us be careful not to grieve Him (v. 30).
2. we are the beloved children of God, and our Father wants to see His likeness in us (Eph. 5:1). "Forgiving one another, even as God for Christ's sake hath forgiven you", we read in v. 32. This goes much further than the prayer taught to the Jewish disciples: "forgive us our sins; for we also forgive everyone that is indebted to us . . ." (Luke 11:4).
3. the Lord Jesus Himself is our example (Eph. 5:2; John 13:14). He has taught us what true love is by loving us unto death (1 John 3:16). Yet let us never forget it was first of all to God that He offered Himself as the perfect sacrifice, an odour of an infinitely sweet savour.

Epheser 5:3-21
3Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht einmal unter euch genannt, gleichwie es Heiligen geziemt;4auch Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzelei, welche sich nicht geziemen, sondern vielmehr Danksagung.5Denn dieses wisset und erkennet ihr, daß kein Hurer oder Unreiner oder Habsüchtiger,6Niemand verführe euch mit eitlen Worten, denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.7Seid nun nicht ihre Mitgenossen.8Denn einst waret ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn; wandelt als Kinder des Lichts,9(denn die Frucht des Lichts besteht in aller Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit),10indem ihr prüfet, was dem Herrn wohlgefällig ist.11Und habet nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, vielmehr aber strafet sie auch;12denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich selbst zu sagen.13Alles aber, was bloßgestellt wird, wird durch das Licht offenbar gemacht; denn das Licht ist es, welches alles offenbar macht.14Deshalb sagt er: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!15Sehet nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise,16die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse.17Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei.18Und berauschet euch nicht mit Wein, in welchem Ausschweifung ist, sondern werdet mit dem Geiste erfüllt,19redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen,20danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus,21einander unterwürfig in der Furcht Christi.

Beware of empty and foolish words which we may utter (vv. 3-5) or listen to (v. 6)! Once in darkness, now we are light in the Lord; between these two – our conversion! Two conditions, with two corresponding walks: that of former times (Eph. 2:2; Eph. 4:17-19), and that which must characterise us from now on. Being created for good works, let us walk in them (Eph. 2:10). Being called to the glory of Christ, let us walk in a manner worthy of that calling (Eph. 4:1). Having become "light in the Lord", let us walk as children of light (v. 8; cf. John 11:10). In the dangerous and evil days in which we live, let us watch where we put our feet; let us walk carefully (v. 15). Are all these conditions a painful restraint? By no means – and vv. 19, 20 show in what way the Christian can demonstrate his joy and gratitude.

Let us meditate often on v. 16. Alas! each of us knows the regret of having let slip many an opportunity, whether for service or for witness! At least, let us learn to grasp these opportunities which are still before us. Let us not miss the unique and marvellous opportunity to live the rest of our short earthly life for the Lord Jesus Christ. He alone is worthy of it.

Epheser 5:22-33
22Ihr Weiber, seid unterwürfig euren eigenen Männern, als dem Herrn.23Denn der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch der Christus das Haupt der Versammlung ist; er ist des Leibes Heiland.24Aber gleichwie die Versammlung dem Christus unterworfen ist, also auch die Weiber ihren Männern in allem.25Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,26auf daß er sie heiligte, sie reinigend durch die Waschung mit Wasser durch das Wort,27auf daß er die Versammlung sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und tadellos sei.28Also sind auch die Männer schuldig, ihre Weiber zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, liebt sich selbst.29Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie auch der Christus die Versammlung.30Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleische und von seinen Gebeinen .31"Deswegen wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein".32Dieses Geheimnis ist groß; ich aber sage es in Bezug auf Christum und auf die Versammlung.33Doch auch ihr, ein jeder von euch liebe sein Weib also wie sich selbst; das Weib aber, daß sie den Mann fürchte.

Up to ch. 6:9 the apostle introduces Christianity to the family circle. Submission of a wife to her husband, the subject of v. 22, is today considered an outdated concept. But if reverence for Christ pervades the atmosphere of a household, the husband will require nothing arbitrary and the wife for her part will recognise that all that is asked of her corresponds to the will of the Lord. In effect, it is love which will govern the husband's attitude. And once again the perfect Example is brought before us: Christ in His divine affection for His Church. In Ephesians 1:23 and Ephesians 4 we have seen the Assembly as His Body, with Himself as the Head. In Ephesians 2 the Church is presented to us as a building of which He is the corner stone. Finally, here it is His Bride. Under this title the Church has received, is receiving and will continue to receive the most excellent assurances of His love. Yesterday Christ gave Himself for the Assembly (v. 2). Today He surrounds it with His care, purifies it, nourishes it, cherishes it and prepares it tenderly for the glorious meeting to come (vv. 26, 29; see Eph. 4:11 . . .). Tomorrow, He will present it, worthy of Himself, for His joy, without spot, or wrinkle, or any such thing, but glorious, holy and irreproachable, because it will then be clothed with His own perfections (v. 27).

Epheser 6:1-12
1Ihr Kinder, gehorchet euren Eltern im Herrn, denn das ist recht. "Ehre deinen Vater und deine Mutter",2welches das erste Gebot mit Verheißung ist,3"auf daß es dir wohlgehe und du lange lebest auf der Erde".4Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn.5Ihr Knechte, gehorchet euren Herren nach dem Fleische mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus;6nicht mit Augendienerei, als Menschengefällige, sondern als Knechte Christi, indem ihr den Willen Gottes von Herzen tut,7und mit Gutwilligkeit dienet, als dem Herrn und nicht den Menschen,8da ihr wisset, daß, was irgend ein jeder Gutes tun wird, er dies vom Herrn empfangen wird, er sei Sklave oder Freier.9Und ihr Herren, tut dasselbe gegen sie und lasset das Drohen, da ihr wisset, daß sowohl ihr als euer Herr in den Himmeln ist, und daß bei ihm kein Ansehen der Person ist.10Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.11Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels.12Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.

Do not suppose that this epistle, which brings out such elevated and sometimes abstract truths, is written solely for advanced Christians, the "perfect man" mentioned in Eph. 4:13. Here the apostle is directly addressing children. What he has to say to them is quite simple – "Obey your parents"; consider these instructions as being those of the Lord. This discipline, however painful it may seem to you at times, corresponds to the instructions which your fathers have received concerning you (v. 4).

As to slaves and masters, what is enjoined on them is applicable to all who have an employer (vv. 5-8) or who have employees (v. 9). Our work will give us the opportunity each day to put these verses into practice, that is to say, to do God's will (from the heart). We are under His eyes continually (v. 6). But we need strength. Where are we to find it? In the Lord (v. 10). He alone will make us capable of encountering those bold, invisible enemies, the spiritual powers of Satanic evil which threaten us. For Christ is Himself seated "in the heavenly places, far above all principality, and power, and might, and dominion . . .", having won the victory over them by His cross (Eph. 1:20-22; Col. 2:15).

Epheser 6:13-24
13Deshalb nehmet die ganze Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermöget.14Stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit,15und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens,16indem ihr über das alles ergriffen habt den Schild des Glaubens, mit welchem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen.17Nehmet auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist;18zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste, und eben hierzu wachend in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen,19und für mich, auf daß mir Rede verliehen werde im Auftun meines Mundes, um mit Freimütigkeit kundzutun das Geheimnis des Evangeliums,20(für welches ich ein Gesandter bin in Ketten), damit ich in demselben freimütig rede, wie ich reden soll.21Auf daß aber auch ihr meine Umstände wisset, wie es mir geht, so wird Tychikus, der geliebte Bruder und treue Diener im Herrn, euch alles kundtun,22den ich eben deshalb zu euch gesandt habe, auf daß ihr unsere Umstände wisset, und er eure Herzen tröste.23Friede den Brüdern und Liebe mit Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!24Die Gnade mit allen denen, die unseren Herrn Jesus Christus lieben in Unverderblichkeit!

To stand firm against these terrible foes of the spiritual world the armour of man is completely useless – as useless as fighting with his fists against tanks and missiles (see also Job 41:1 . . .). But God puts His armour at our disposal (cf. Rom. 13:12). What are the various pieces of this armour? Truth, as a belt – the strength which comes from obedience to the Word; through it the Lord Jesus triumphed when He was tempted in the wilderness. Righteousness, as a breastplate – unswervingly blameless behaviour before men. The gospel of peace as shoes – an active walk in peace preparing souls for the reception of the truth. Faith for a shield – absolute confidence in all that God is. Salvation as a helmet – the same confidence in that which God has done. Thus clothed and protected, the sword of the Spirit and prayer will allow us to counter-attack victoriously.

It is much too late to start putting on this complete armour when we are already in the battle. Let us wear it "always" (v. 18), so that we may be sure of being protected by it in "the evil day" (v. 13). Among the other things we pray for, do not let us neglect prayers for the work of the Lord. The apostle asked for them. He was assured of finding among the Ephesians a deep interest for the gospel and for the Assembly. May the Lord see such interest in each of us!

Philipper 1:1-18
1Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi, allen Heiligen in Christo Jesu, die in Philippi sind, mit den Aufsehern und Dienern:2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!3Ich danke meinem Gott bei aller meiner Erinnerung an euch4allezeit in jedem meiner Gebete, indem ich für euch alle das Gebet mit Freuden tue,5wegen eurer Teilnahme an dem Evangelium vom ersten Tage an bis jetzt,6indem ich eben dessen in guter Zuversicht bin, daß der, welcher ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollführen wird bis auf den Tag Jesu Christi;7wie es für mich recht ist, daß ich dies in betreff euer aller denke, weil ihr mich im Herzen habt, und sowohl in meinen Banden, als auch in der Verantwortung und Bestätigung des Evangeliums, ihr alle meine Mitteilnehmer der Gnade seid.8Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit dem Herzen Christi Jesu.9Und um dieses bete ich, daß eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und aller Einsicht,10damit ihr prüfen möget, was das Vorzüglichere sei, auf daß ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi,11erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesum Christum ist, zur Herrlichkeit und zum Preise Gottes.12Ich will aber, daß ihr wisset, Brüder, daß meine Umstände mehr zur Förderung des Evangeliums geraten sind,13so daß meine Bande in Christo offenbar geworden sind in dem ganzen Prätorium und allen anderen,14und daß die meisten der Brüder, indem sie im Herrn Vertrauen gewonnen haben durch meine Bande, viel mehr sich erkühnen, das Wort Gottes zu reden ohne Furcht.15Etliche zwar predigen Christum auch aus Neid und Streit, etliche aber auch aus gutem Willen.16Diese aus Liebe, indem sie wissen, daß ich zur Verantwortung des Evangeliums gesetzt bin;17jene aus Streitsucht verkündigen Christum nicht lauter, indem sie meinen Banden Trübsal zu erwecken gedenken.18Was denn? Wird doch auf alle Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch freuen;

This epistle has been called the book of Christian experience. This experience can be summed up as follows: Christ is sufficient for me. He is my life (Phil. 1), my example (Phil. 2), my goal (Phil. 3), my strength and my joy (Phil. 4). Paul does not speak here as an apostle, nor as a teacher; he is simply a "bondslave of Jesus Christ". How could he claim a higher position than that which his Master took (Phil. 2:7)? From the solitude of his prison in Rome he writes to his dear Philippians, among whom we have already met Lydia and the jailer (Acts 16). His fervent love (v. 8) for them is revealed by his prayers. Notice the chain of his requests: love, true knowledge, spiritual discernment, sincere and upright behaviour, fruit which remains (vv. 9-11).

Then he reassures them about his imprisonment. This blow which the Enemy thought to bring against the gospel had on the contrary contributed to its furtherance. Open opposition, intended to discourage the Lord's witnesses, generally has the effect of stirring them up.

What is the apostle's attitude on hearing that the gospel was sometimes being preached in very questionable circumstances? Not impatience or criticism – nor, on the other hand, any desire to associate himself with it. His is only a sincere joy to see God's work being accomplished whatever the instruments used for the purpose.

Philipper 1:19-30
19denn ich weiß, daß dies mir zur Seligkeit ausschlagen wird durch euer Gebet und durch Darreichung des Geistes Jesu Christi,20nach meiner sehnlichen Erwartung und Hoffnung, daß ich in nichts werde zu Schanden werden, sondern mit aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt Christus hoch erhoben werden wird an meinem Leibe, sei es durch Leben oder durch Tod.21Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn.22Wenn aber das Leben im Fleische mein Los ist, das ist für mich der Mühe wert, und was ich erwählen soll, weiß ich nicht.23Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christo zu sein, denn es ist weit besser;24das Bleiben im Fleische aber ist nötiger um euretwillen.25Und in dieser Zuversicht weiß ich, daß ich bleiben und mit und bei euch allen bleiben werde zu eurer Förderung und Freude im Glauben,26auf daß euer Rühmen in Christo Jesu meinethalben überströme durch meine Wiederkunft zu euch.27Wandelt nur würdig des Evangeliums des Christus, auf daß, sei es daß ich komme und euch sehe, oder abwesend bin, ich von euch höre, daß ihr feststehet in einem Geiste, indem ihr mit einer Seele mitkämpfet mit dem Glauben des Evangeliums,28und in nichts euch erschrecken lasset von den Widersachern; was für sie ein Beweis des Verderbens ist, aber eures Heils, und das von Gott.29Denn euch ist es in Bezug auf Christum geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden,30da ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen und jetzt von mir höret.

The heart of man is so constituted that it cannot be left empty. It feels a hunger, which the world, like a large departmental store, makes every effort to satisfy by a wide variety of its most desirable products. But we know from experience that however attractive a display of food may be before lunch, it ceases to attract us after it! This somewhat familiar comparison helps us to remember this: nothing else exercises an attraction for a heart filled with Christ. It was so with the beloved apostle: Christ was his one object, his only reason for living. Who would dare to apply to himself this v. 21? However, Christian progress consists in realising it more and more. Christ alone was enough for Paul, both to live and to die. Facing these alternatives, "he did not know what to choose. By dying he gained Christ; by living he serves Christ" (JND). Love for the saints inclined him rather to remain.

The defence of the gospel, as in every combat, involves sufferings (1 Thess. 2:2 end). But these sufferings are as much a gift of grace from the Lord as is salvation, a privilege He grants to the saints (v. 29). Instead of pitying the Christians who are persecuted, should we not rather envy them? At least let us pray for them. We shall thus take our part with them in the conflict for the truth.

Philipper 2:1-11
1Wenn es nun irgend eine Ermunterung gibt in Christo, wenn irgend einen Trost der Liebe, wenn irgend eine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgend innerliche Gefühle und Erbarmungen,2so erfüllet meine Freude, daß ihr einerlei gesinnt seid, dieselbe Liebe habend, einmütig, eines Sinnes,3nichts aus Parteisucht oder eitlem Ruhm tuend, sondern in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst;4ein jeder nicht auf das Seinige sehend, sondern ein jeder auch auf das der anderen.5Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war,6welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein,7sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist,8und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.9Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist,10auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,11und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

There is only one secret for finding the way into every heart, for gaining a brother and settling a quarrel: self-denial. It is by contemplating and adoring our incomparable Example that we shall be able to learn this. According to the Lord's own words, "Whosoever exalteth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted", by God (read Luke 14:11; Luke 18:14). Two histories directly opposed to one another are summed up in that short statement: that of the first Adam, who was disobedient unto death, and was followed by his ambitious and rebellious race; and that of Christ Jesus who in love divested Himself of His divine glory, emptying Himself to become man, then humbled Himself such that He could go no lower, even to the death of the cross. The form of a man, the condition of a slave, the ignominious death of a malefactor, such were the steps of this wonderful pathway. Yes, God in complete righteousness had to raise Him to the very height of heaven, to honour Him with a Name above all others. It is by this name of Jesus, so glorious and so gentle, which He took in order to obey, to serve, to suffer and to die, that He will be acknowledged as Lord and will receive universal homage. Dear friend, what is the value of this Name to your heart?

Philipper 2:12-30
12Daher, meine Geliebten, gleichwie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein als in meiner Gegenwart, sondern jetzt vielmehr in meiner Abwesenheit, bewirket eure eigene Seligkeit mit Furcht und Zittern;13denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen.14Tut alles ohne Murren und zweifelnde Überlegungen,15auf daß ihr tadellos und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes, inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr scheinet wie Lichter in der Welt,16darstellend das Wort des Lebens, mir zum Ruhm auf den Tag Christi, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch auch vergeblich gearbeitet habe.17Wenn ich aber auch als Trankopfer über das Opfer und den Dienst eures Glaubens gesprengt werde, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.18Gleicherweise aber freuet auch ihr euch und freuet euch mit mir.19Ich hoffe aber in dem Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, auf daß auch ich gutes Mutes sei, wenn ich eure Umstände weiß.20Denn ich habe niemand gleichgesinnt, der von Herzen für das Eure besorgt sein wird;21denn alle suchen das Ihrige, nicht das, was Jesu Christi ist.22Ihr kennet aber seine Bewährung, daß er, wie ein Kind dem Vater, mit mir gedient hat an dem Evangelium.23Diesen nun hoffe ich sofort zu senden, wenn ich gesehen haben werde, wie es um mich steht.24Ich vertraue aber im Herrn, daß auch ich selbst bald kommen werde.25Ich habe es aber für nötig erachtet, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, aber euren Abgesandten und Diener meiner Notdurft, zu euch zu senden;26da ihn ja sehnlich nach euch allen verlangte, und er sehr bekümmert war, weil ihr gehört hattet, daß er krank war.27Denn er war auch krank, dem Tode nahe; aber Gott hat sich über ihn erbarmt, nicht aber über ihn allein, sondern auch über mich, auf daß ich nicht Traurigkeit auf Traurigkeit hätte.28Ich habe ihn nun desto eilender gesandt, auf daß ihr, wenn ihr ihn sehet, wieder froh werdet, und ich weniger betrübt sei.29Nehmet ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren;30denn um des Werkes willen ist er dem Tode nahe gekommen, indem er sein Leben wagte, auf daß er den Mangel in eurem Dienste gegen mich ausfüllte.

Himself the Example of obedience, the Lord has the right to require our obedience in everything "without murmurings and disputings" (v. 14). The apostle's absence in no way exempted the Philippians from this (v. 12). On the contrary, he not being there to care for them, they had to watch over themselves in order not to fail in their Christian life. Similarly when a young Christian leaves his parents' house, he does not thereby cease to be under submission to the Lord, but becomes himself responsible for his behaviour. The word translated work has the literal meaning of cultivate, and so implies the patient pursuit of such activities as the pulling up of poisonous weeds (impure thoughts, dishonest practices, lies, etc. . .). Although no one can do this for us, this work can not be accomplished in our own strength (v. 13). Even the will, the desire is promoted in us by the Lord. But see then what beautiful witness results from it (vv. 14-16).

Let us in this chapter consider the examples of devotion beginning with the most sublime of all, that of Christ, then of Paul associated with the Philippians (vv. 16, 17), then of Timothy (v. 22) and finally of Epaphroditus (vv. 25, 26, 30), By contrast, what a sad note in v. 21. Whom do we want to be like, dear readers?

Philipper 3:1-11
1Übrigens, meine Brüder, freuet euch in dem Herrn! Euch dasselbe zu schreiben, ist mir nicht verdrießlich, für euch aber ist es sicher.2Sehet auf die Hunde, sehet auf die bösen Arbeiter, sehet auf die Zerschneidung.3Denn wir sind die Beschneidung, die wir durch den Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen;4wiewohl ich auch auf Fleisch Vertrauen habe. Wenn irgend ein anderer sich dünkt, auf Fleisch zu vertrauen, ich noch mehr:5Beschnitten am achten Tage, vom Geschlecht Israel, vom Stamme Benjamin, Hebräer von Hebräern; was das Gesetz betrifft, ein Pharisäer;6was den Eifer betrifft, ein Verfolger der Versammlung; was die Gerechtigkeit betrifft, die im Gesetz ist, tadellos erfunden.7Aber was irgend mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für Verlust geachtet;8ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte, auf daß ich Christum gewinne9und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christum ist, die Gerechtigkeit aus Gott durch den Glauben;10um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tode gleichgestaltet werde,11ob ich auf irgend eine Weise hingelangen möge zur Auferstehung aus den Toten.

Besides men of God like Timothy and Epaphroditus, who were to be received and honoured (Phil. 2:29; 1 Cor. 16:15-18), there were also evil workers to be guarded against. They preached the religion of works, which has confidence in the flesh and makes much of human opinions. Certainly, if anyone had worth-while human qualifications, it was indeed Paul, a Jew of high rank, all that was most orthodox and zealous as to the law . . . He sets out all these advantages, as if in a great ledger account, draws a line beneath them all and writes the word "Loss". Just as it only needs the sun to rise to make all the stars fade away, one Name alone, that of Christ glorified, henceforth eclipses in his heart all those poor earthly vanities; they are "counted" not only as without value, but "dung". It is no great sacrifice to renounce a dung heap! May the Lord teach us to divest ourselves joyfully, as Bartimaeus did when he threw away his cloak, of all that we still hold dear as to our own reputation and righteousness (but which is only "the 'I' patched up and polished" – J.N.D.). This is the cost of being able to "know Him . . ." by following Him in His path of self-denial, suffering and death, but also of resurrection (Matt. 16:21, 24).

Philipper 3:12-21
12Nicht daß ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet sei; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, indem ich auch von Christo Jesu ergriffen bin.13Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, es ergriffen zu haben;14eines aber tue ich: Vergessend was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christo Jesu.15So viele nun vollkommen sind, laßt uns also gesinnt sein; und wenn ihr etwas anders gesinnt seid, so wird euch Gott auch dies offenbaren.16Doch wozu wir gelangt sind, laßt uns in denselben Fußstapfen wandeln.17Seid zusammen meine Nachahmer, Brüder, und sehet hin auf die, welche also wandeln, wie ihr uns zum Vorbilde habt.18Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, daß sie die Feinde des Kreuzes Christi sind:19deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch, und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen.20Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten,21der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leibe der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen.

As a rule, those men who achieve something important in the world are those dominated by a single passion. Whether it is a question of conquering the poles, of winning a Nobel prize, or of fighting an invader, there are always to be found men of action prepared to sacrifice everything for a great cause. Such was Paul after Christ had laid hold of him (cf. Jer. 20:7). He knew he was fully committed to the Christian race and, like a trained athlete, maintained his strenuous course without turning aside or looking back, thinking only of the prize to be gained at the end (read 2 Tim. 4:7). Here he offers himself as our coach, inviting us to follow in his tracks (v. 17)! Let us, like him, forget the things which are behind: our success, of which we might be proud; our set-backs, because we might be discouraged by them. Let us strive toward the goal with all our might, for this race over rough ground is certainly not just a pleasant stroll. It is serious and what is at stake is vital.

How inconsistent it is for one who has his citizenship in heaven to have his thoughts centred on earthly things (v. 20). What is it that two fellow countrymen speak about when they meet in a foreign land? Their country! We shall always be of the same mind (v. 15) if as Christians we speak together of the joys of the celestial city.

Philipper 4:1-9
1Daher, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und Krone, also stehet fest im Herrn, Geliebte!2Die Evodia ermahne ich, und die Syntyche ermahne ich, einerlei gesinnt zu sein im Herrn.3Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Mitknecht, stehe ihnen bei, die in dem Evangelium mit mir gekämpft haben, auch mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buche des Lebens sind.4Freuet euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freuet euch!5Laßt eure Gelindigkeit kundwerden allen Menschen; der Herr ist nahe.6Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;7und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christo Jesu.8Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget.9Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dieses tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

"Rejoice in the Lord", the apostle insists. Yet he does not lack reasons for tears (see Phil. 3:18). An unhappy quarrel separates two sisters, Euodias and Syntyche, and troubles the assembly. Paul exhorts – or rather beseeches – each of them personally. May they learn – and we too – the great lesson of Philippians 2:2 (cf. Prov. 13:10). Is our gentleness known by our brothers and sisters, by our friends? How many quarrels will cease if we have the conscious feeling that the coming of the Lord is near. How many worries also! In prayer let us unburden our hearts of all those things which torment them. To be set free from them? Not necessarily, but that God may pour out His perfect peace into our hearts (v. 7). But how are we to avoid evil thoughts? By cultivating good ones! Let us use v. 8 like a sieve with many sides. Those things that occupy my thoughts at this moment – are they true? . . . honest? . . . pure? . . . lovely? . . . of good report? Purified thoughts can only produce deeds of the same nature (v. 9). And what will be the result of that? Not only the peace of God, but the God of peace will dwell in person with us (John 14:23).

Philipper 4:10-23
10Ich habe mich aber im Herrn sehr gefreut, daß ihr endlich einmal wieder aufgelebt seid, meiner zu gedenken; wiewohl ihr auch meiner gedachtet, aber ihr hattet keine Gelegenheit.11Nicht daß ich dies des Mangels halber sage, denn ich habe gelernt, worin ich bin, mich zu begnügen.12Ich weiß sowohl erniedrigt zu sein, als ich weiß, Überfluß zu haben; in jedem und in allem bin ich unterwiesen, sowohl satt zu sein als zu hungern, sowohl Überfluß zu haben als Mangel zu leiden.13Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.14Doch habt ihr wohlgetan, daß ihr an meiner Drangsal teilgenommen habt.15Ihr wisset aber auch, ihr Philipper, daß im Anfang des Evangeliums, als ich aus Macedonien wegging, keine Versammlung mir in Bezug auf Geben und Empfangen mitgeteilt hat, als nur ihr allein.16Denn auch in Thessalonich habt ihr mir einmal und zweimal für meine Notdurft gesandt.17Nicht daß ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die überströmend sei für eure Rechnung.18Ich habe aber alles in Fülle und habe Überfluß; ich bin erfüllt, da ich von Epaphroditus das von euch Gesandte empfangen habe, einen duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig.19Mein Gott aber wird alle eure Notdurft erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christo Jesu.20Unserem Gott und Vater aber sei die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.21Grüßet jeden Heiligen in Christo Jesu. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind.22Es grüßen euch alle Heiligen, und besonders die aus des Kaisers Hause.23Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste! Amen.

No doubt Paul remembers his first visit to Philippi, the prison and the hymns he sang there with Silas (Acts 16:24-25). Once more he is a prisoner, but nothing takes his joy from him, because nothing can take Christ from him. It is the same with regard to his strength. "I can do all things," he says, despite his chains "through Christ which strengtheneth me" (cf. 2 Cor. 6:10). Like him, we learn to be content whatever may be our circumstances: success or difficulty, health or sickness, good times or bad . . . if we are content in the Lord.

Although they were very poor, the Philippians had just sent fresh help to the apostle by the hand of Epaphroditus (read 2 Cor. 8:1-5). The apostle assures them from his own experience: "My God shall supply all your need" – but not all your covetous desires. He involves the responsibility of his God as if he were endorsing a blank cheque which can make available unlimited credit for himself and his friends: nothing less than "his riches in glory" (v. 19; Eph. 3:16). May God grant us to experience the secret of the happy apostle: the full sufficiency of the Lord Jesus Christ, until the longing utterance of the psalm is at last accomplished: "I will behold thy face . . . I shall be satisfied, when I awake, with thy likeness" (Ps. 17:15).

Kolosser 1:1-11
1Paulus, Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Timotheus, der Bruder,2den heiligen und treuen Brüdern in Christo, die in Kolossä sind: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus !3Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus allezeit, indem wir für euch beten,4nachdem wir gehört haben von eurem Glauben in Christo Jesu und der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt,5wegen der Hoffnung, die für euch aufgehoben ist in den Himmeln, von welcher ihr zuvor gehört habt in dem Worte der Wahrheit des Evangeliums,6das zu euch gekommen, so wie es auch in der ganzen Welt ist, und ist fruchtbringend und wachsend, wie auch unter euch, von dem Tage an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt;7so wie ihr gelernt habt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist,8der uns auch eure Liebe im Geiste kundgetan hat.9Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tage an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, auf daß ihr erfüllt sein möget mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verständnis,10um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werke fruchtbringend, und wachsend durch die Erkenntnis Gottes,11gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden;

This epistle is addressed to an assembly which Paul had never visited (Col. 2:1). Colosse seems to have received the gospel through Epaphras, a servant of God to whom a remarkable testimony is given here (vv. 7, 8) and in Colossians 4:12-13. In accordance with his usual practice, the apostle first mentions all the good things possible to be found among the believers to whom he is writing. Let us be inspired by his example. The threefold and complete fruit borne by the gospel at Colosse was faith, hope and love (vv. 4, 5). But what nourishes faith, sustains hope and rekindles love is the knowledge of God (v. 10). Moreover, in his prayer, the apostle asks for the Colossians to be filled with it. Their Christian walk – and ours too – should reflect a double motive: as before others, to show ourselves worthy of Him to whom we profess to belong; but above all, before the Lord, if we love Him, to seek to please Him in every thing.

See finally in v. 11 why all the Lord's strength is required. It is not for any very spectacular combat, not even here to proclaim the gospel. It is simply to give us patience and long-suffering – with joy. These are victories which we have the opportunity of experiencing each day.

Kolosser 1:12-23
12danksagend dem Vater, der uns fähig gemacht hat zu dem Anteil am Erbe der Heiligen in dem Lichte,13der uns errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,14in welchem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Sünden;15welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung.16Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.17Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn.18Und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, welcher der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, auf daß er in allem den Vorrang habe;19denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen20und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.21Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde waret nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt22in dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen,23wenn ihr anders in dem Glauben gegründet und fest bleibet und nicht abbewegt werdet von der Hoffnung des Evangeliums, welches ihr gehört habt, das gepredigt worden in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

True Christianity is not a religion, a collection of truths which one professes. It is the experiential knowledge of Someone. Christianity is Christ, known and lived out. We have been put into relationship with an incomparable Person — the Son of the Father's love. He has given us a future in the light, a place in the kingdom, redemption, remission of sins, peace which Christ has made through His own blood (v. 20) . . . But what constitutes the grandeur of such a work is the grandeur of the One who accomplishes it. The apostle enumerates, as it were in a single breath, the glories of the Well-Beloved: what He is; what He has become; what He has made of us. He asserts His twofold pre-eminence: over the created universe, and over the Church; His twofold title of First-born of all creation (that is to say, the universal Heir of it), and the First-born from among the dead. Through Him life sprang from nothing in creation. It has also sprung out of the tomb in redemption. He is the Creator of all things in heaven and earth (v. 16). He is the Reconciler of all things on earth and in heaven (v. 20). Finally He is the Head who must have the first place in every thing: in the heavens, on the earth, and in our heart (v. 18).

Kolosser 1:24-29; Kolosser 2:1-5
24Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch und ergänze in meinem Fleische, was noch rückständig ist von den Drangsalen des Christus für seinen Leib, das ist die Versammlung,25deren Diener ich geworden bin nach der Verwaltung Gottes, die mir in Bezug auf euch gegeben ist, um das Wort Gottes zu vollenden:26das Geheimnis, welches von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist,27denen Gott kundtun wollte, welches der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses sei unter den Nationen, welches ist Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit;28den wir verkündigen, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, auf daß wir jeden Menschen vollkommen in Christo darstellen;29wozu ich mich auch bemühe, indem ich kämpfend ringe gemäß seiner Wirksamkeit, die in mir wirkt in Kraft.
1Denn ich will, daß ihr wisset, welch großen Kampf ich habe um euch und die in Laodicäa und so viele mein Angesicht im Fleische nicht gesehen haben,2auf daß ihre Herzen getröstet sein mögen, vereinigt in Liebe und zu allem Reichtum der vollen Gewißheit des Verständnisses, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes,3in welchem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.4Dies sage ich aber, auf daß niemand euch verführe durch überredende Worte.5Denn wenn ich auch dem Fleische nach abwesend bin, so bin ich doch im Geiste bei euch, mich freuend und sehend eure Ordnung und die Festigkeit eures Glaubens an Christum.

Paul was a minister of the gospel (v. 23 end), but also of the Church (v. 25). At the cost of much suffering he laboured and strove for it (vv. 28, 29). He proclaimed the divine mysteries, hidden from the wise and prudent, but revealed to the youngest believer (v. 26; Col. 2:2 end; cf. Eph. 3).

While on this subject, let us notice the many resemblances between this epistle to the Colossians and that to the Ephesians. But while in the latter the Christian is seen as seated in the heavenly places in Christ (Eph. 2:6), the epistle to the Colossians looks at him as being still on the earth, having Christ in him: the hope of glory (v. 27). What a marvellous thought! He "in whom all fulness was pleased to dwell" (v. 19 JND trans.) now dwells Himself in the hearts of His own. We can understand that before mentioning the "enticing words" (v. 4) and the imaginations of the human spirit, the apostle begins by presenting the excellent Christian realities, in order to put them into contrast. Yes, truly, we have in Christ all riches of the full assurance of understanding" and "all the treasures of wisdom and knowledge" (vv. 2, 3). Could we find anything more outside of Him?

Kolosser 2:6-19
6Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm,7gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt in dem Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid, überströmend in demselben mit Danksagung.8Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.9Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;10und ihr seid vollendet in ihm, welcher das Haupt jedes Fürstentums und jeder Gewalt ist;11in welchem ihr auch beschnitten worden seid mit einer nicht mit Händen geschehenen Beschneidung, in dem Ausziehen des Leibes des Fleisches,12in der Beschneidung des Christus, mit ihm begraben in der Taufe, in welcher ihr auch mitauferweckt worden seid durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.13Und euch, als ihr tot waret in den Vergehungen und in der Vorhaut eures Fleisches, hat er mitlebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat;14als er ausgetilgt die uns entgegenstehende Handschrift in Satzungen, die wider uns war, hat er sie auch aus der Mitte weggenommen, indem er sie an das Kreuz nagelte;15als er die Fürstentümer und die Gewalten ausgezogen hatte, stellte er sie öffentlich zur Schau, indem er durch dasselbe über sie einen Triumph hielt.16So richte euch nun niemand über Speise oder Trank, oder in Ansehung eines Festes oder Neumondes oder von Sabbathen,17die ein Schatten der zukünftigen Dinge sind, der Körper aber ist Christi.18Laßt niemand euch um den Kampfpreis bringen, der seinen eigenen Willen tut in Demut und Anbetung der Engel, indem er auf Dinge eingeht, die er nicht gesehen hat, eitler Weise aufgeblasen von dem Sinne seines Fleisches,19und nicht festhaltend das Haupt, aus welchem der ganze Leib, durch die Gelenke und Bande Darreichung empfangend und zusammengefügt, das Wachstum Gottes wächst.

To be occupied with the glories of the Lord Jesus is the way to be built up and rooted in Him (v. 7). The roots of a tree provide both for its nourishment and stability (Prov. 12:3). If the Christian is not grounded in the faith (Col. 1:23), he risks being carried about "with every wind of doctrine" (Eph. 4:14; cf. Matt. 13:21). It was just those dangerous winds which were blowing at Colosse: philosophy (v. 8), tradition (note this!), the worship of angels (v. 18), religious ordinances (v. 22) . . . all those things which v. 8 calls vain deceits. With no less imagination, doctrines and theses are thought up and multiplied today. Let us beware of listening to any teaching which is outside the Word of God. The Enemy of our souls would seek, through the agents he employs, to seduce us (v. 4), to make us his prey (v. 8 JND trans.), to spoil us, to deprive us of our reward in the fight (v. 18). But the great fight has been fought and won by Another. The cross, where Satan had thought for a moment to triumph, has resulted in his complete and public defeat (v. 15); he has himself been spoiled of his armour and his goods (read Luke 11:21-22). Let us not allow ourselves to be robbed, or rather not allow the Lord to be robbed of what belongs to Him, whatever it may be.

Kolosser 2:20-23; Kolosser 3:1-7
20Wenn ihr mit Christo den Elementen der Welt gestorben seid, was unterwerfet ihr euch Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt?21Berühre nicht, koste nicht, betaste nicht!22(Dinge, welche alle zur Zerstörung durch den Gebrauch bestimmt sind) nach den Geboten und Lehren der Menschen23(welche zwar einen Schein von Weisheit haben, in eigenwilligem Gottesdienst und in Demut und im Nichtverschonen des Leibes, und nicht in einer gewissen Ehre), zur Befriedigung des Fleisches.
1Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so suchet, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.2Sinnet auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist;3denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.4Wenn der Christus, unser Leben, geoffenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm geoffenbart werden in Herrlichkeit.5Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Hurerei, Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust und Habsucht, welche Götzendienst ist,6um welcher Dinge willen der Zorn Gottes kommt über die Söhne des Ungehorsams;7unter welchen auch ihr einst gewandelt habt, als ihr in diesen Dingen lebtet.

What we should or should not do is determined by what we are. Now our two-fold position has just been described (vv. 12, 13).
1. We are dead with Christ (v. 20), dead to the rudiments of the world; we can no longer take for our rule of life the principles which govern this world, with its moral or religious pretensions, and its estimate, so often false, of what is right and wrong.
2. We are "risen with Christ" (Col. 3:1). As people of the realm above, let us think of the things above, let us apply the principles of that place in even the most ordinary circumstances down here.

Yes, you are dead, v. 3 confirms once more, and the new and imperishable life you now possess is "hid with Christ in God". "Therefore the world knoweth us not" – that is to say, it does not understand us – because it did not know Him (1 John 3:1). But when Christ is manifested, then all will know what our secret was.

Although our life is in heaven, we still have with us on the earth those "members" so dangerous morally, in other words, our lusts. Let us regard as dead all these guilty evidences of the old man. Because of them, "the wrath of God cometh upon the children of disobedience"; because of them, that wrath fell on our perfect Substitute.

Kolosser 3:8-17
8Jetzt aber leget auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Munde.9Belüget einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt,10der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bilde dessen, der ihn erschaffen hat;11wo nicht ist Grieche und Jude, Beschneidung und Vorhaut, Barbar, Scythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen.12Ziehet nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut,13einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat wider den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, also auch ihr.14Zu diesem allen aber ziehet die Liebe an, welche das Band der Vollkommenheit ist.15Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen worden seid in einem Leibe; und seid dankbar.16Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, indem ihr in aller Weisheit euch gegenseitig lehret und ermahnet mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern, Gott singend in euren Herzen in Gnade.17Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott, dem Vater, durch ihn.

The things to be put off by the old man are the wretched rags described in vv. 8, 9: anger, wrath, malice . . . We should be ashamed to present ourselves in these. Let us rather put on the radiant garments of the new man, of whom Christ is the perfect Example (v. 10). His adornments are described: mercy . . . humbleness . . . gentleness, long-suffering, forgiveness . . . Above all, let us be clothed with love, the very nature of the new man. It is love which will cause us to be recognised as disciples of the Lord Jesus (John 13:35).

Our inward state is no less important. In us there should dwell: Christ, who is all (v. 11), His peace (v. 15), His Word (v. 16). Just having the Bible in the house or even on our bedside table will not do us the least good. The most nourishing service of food will not do us any good while it remains on the plate. The word must dwell in us richly (Rom. 10:8). Another way, which we may hardly have thought about, of being taught and admonished is through hymns, sung from our hearts to God (Ps. 119:54). Let us not deprive Him or ourselves of such hymns. Finally, here is a twofold question which will serve as a touchstone for all our words and our actions. "Can I say or do this in the Name of the Lord Jesus? Can I give thanks for it to God the Father?"

Kolosser 3:18-25; Kolosser 4:1-6
18Ihr Weiber, seid euren Männern unterwürfig, wie es sich geziemt in dem Herrn.19Ihr Männer, liebet eure Weiber und seid nicht bitter gegen sie.20Ihr Kinder, gehorchet euren Eltern in allem, denn dies ist wohlgefällig im Herrn.21Ihr Väter, ärgert eure Kinder nicht, auf daß sie nicht mutlos werden.22Ihr Knechte, gehorchet in allem euren Herren nach dem Fleische, nicht in Augendienerei, als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, den Herrn fürchtend.23Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn und nicht den Menschen,24da ihr wisset, daß ihr vom Herrn die Vergeltung des Erbes empfangen werdet; ihr dienet dem Herrn Christus.25Denn wer unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person.
1Ihr Herren, gewähret euren Knechten, was recht und billig ist, da ihr wisset, daß auch ihr einen Herrn in den Himmeln habt.2Beharret im Gebet und wachet in demselben mit Danksagung;3und betet zugleich auch für uns, auf daß Gott uns eine Tür des Wortes auftue, um das Geheimnis des Christus zu reden, um deswillen ich auch gebunden bin,4auf daß ich es offenbare, wie ich reden soll.5Wandelt in Weisheit gegen die, welche draußen sind, die gelegene Zeit auskaufend.6Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, um zu wissen, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt.

In Colossians 3:10-11 distinctions among mankind as God's creation are nullified; only the fundamental difference between the old man and the new man is maintained (cf. Gal. 3:27-28). But here the Christian, in whom exists these two natures, is considered in his relationship with others, and at the same time with the Lord. In contrast with the rest of the epistle where we have to do with Christ (our life), He is here called the Lord, in order to emphasise His rights and His authority. Children, wives, husbands, servants or masters, each has his or her place and each in his own way serves "the Lord Christ". What should be our attitude to those that "are without"?
Firstly we should walk wisely, reflecting the truth.
Then our speech should be full of grace and firmness, suited to the circumstances and the condition of the persons concerned.
Finally, we should pray (v. 3). Paul asks for prayer for himself. Notice, it is not the door of the prison he would like to see opened, but the door of the gospel.

These verses correspond with Ephesians 5:22 – 6:9. In these parallel passages, "it is very beautiful to see the way in which divine teaching enters into every detail of life, and breathes the sweet perfume of its perfections on every duty and in every relationship" (J.N.D.).

Kolosser 4:7-18
7Alles, was mich angeht, wird euch Tychikus kundtun, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht in dem Herrn,8den ich eben dieserhalb zu euch gesandt habe, auf daß er eure Umstände erfahre und eure Herzen tröste,9mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der von euch ist; sie werden euch alles kundtun, was hier vorgeht.10Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Neffe des Barnabas, betreffs dessen ihr Befehle erhalten habt (wenn er zu euch kommt, so nehmet ihn auf),11und Jesus, genannt Justus, die aus der Beschneidung sind. Diese allein sind Mitarbeiter am Reiche Gottes, die mir ein Trost gewesen sind.12Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit für euch ringt in den Gebeten, auf daß ihr stehet vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes.13Denn ich gebe ihm Zeugnis, daß er viel Mühe hat um euch und die in Laodicäa und die in Hierapolis.14Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.15Grüßet die Brüder in Laodicäa, und Nymphas und die Versammlung, die in seinem Hause ist.16Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so machet, daß er auch in der Versammlung der Laodicäer gelesen werde, und daß auch ihr den aus Laodicäa leset;17und saget Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, daß du ihn erfüllest.18Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenket meiner Bande. Die Gnade sei mit euch!

Paul, a prisoner at Rome, uses the same faithful messenger, Tychicus, to carry his two letters to the Ephesians and the Colossians (Eph. 6:21-22). Other brethren and men of God participated in his labours and in his exercises of heart. Epaphras, who after having spoken to the Colossians about the Lord (Col. 1:7), spoke to the Lord about them (v. 12); Onesimus, Aristarchus, Mark, Luke . . . and also Demas, at first closely associated in the work, but mentioned here only by name.

We can imagine the embarrassment of Archippus, in having his name read out in the epistle to the assembly. What was the particular service which he had received from the Lord? It was enough that he knew it. If the Holy Spirit has not specified it, it is so that each believer can put his name in the place of Archippus.

The tragic condition of the Assembly at Laodicea, described in Revelation 3:17, shows that it did not benefit in the least from this letter which had afterwards been passed on to them (v. 16). It remained poor, having accumulated other riches and other treasures than those of Colossians 1:27; Colossians 2:2-3. It remained naked, not having known what it was to put on the garments of Colossians 3:10 12, 14 . . . May the Lord help us to give heed to the warnings of His Word! May it dwell in us richly (Col. 3:16)!

1 Thessalonicher 1:1-10
1Paulus und Silvanus und Timotheus der Versammlung der Thessalonicher in Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus: Gnade euch und Friede!2Wir danken Gott allezeit für euch alle, indem wir euer erwähnen in unseren Gebeten,3unablässig eingedenk eures Werkes des Glaubens und der Bemühung der Liebe und des Ausharrens der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus, vor unserem Gott und Vater,4wissend, von Gott geliebte Brüder, eure Auserwählung.5Denn unser Evangelium war nicht bei euch im Worte allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geiste und in großer Gewißheit, wie ihr wisset, was wir unter euch waren um euretwillen.6Und ihr seid unsere Nachahmer geworden und des Herrn, indem ihr das Wort aufgenommen habt in vieler Drangsal mit Freude des Heiligen Geistes,7so daß ihr allen Gläubigen in Macedonien und in Achaja zu Vorbildern geworden seid.8Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erschollen, nicht allein in Macedonien und in Achaja, sondern an jedem Orte ist euer Glaube an Gott ausgebreitet worden, so daß wir nicht nötig haben, etwas zu sagen.9Denn sie selbst verkündigen von uns, welchen Eingang wir bei euch hatten, und wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen10und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesum, der uns errettet von dem kommenden Zorn.

Acts 17 tells us about the brief visit of Paul and Silas (or Silvanus; v. 1) to Thessalonica, where they had proclaimed and lived the gospel (v. 5). Having received it (v. 6), the Thessalonians in their turn lived it. Their work was proof of their faith (cf. James 2:18); their labours confirmed their love; their patience proclaimed the great hope which alone could sustain them (v. 3). The result was that everyone knew that there were Christians at Thessalonica (v. 7). Does everyone in my neighbourhood or at my place of work know that I am a Christian? Conversion is the public sign of new birth, the visible change of direction which corresponds with divine life in the soul. When a person makes an about turn, he sees different things in front of him (Gal. 4:8-9). From then on the Thessalonians turned their backs on their lifeless, false idols to see and to serve the living God, the true God.

The idols of wood and stone of the pagan world have given way to the more refined ones of the so-called "Christian" world. But it is still true that no-one can serve two masters (Luke 16:13). Whom do we serve: God or our covetous desires? For what are we waiting: the Son of God or the wrath to come?

1 Thessalonicher 2:1-12
1Denn ihr selbst wisset, Brüder, unseren Eingang bei euch, daß er nicht vergeblich war;2sondern nachdem wir in Philippi zuvor gelitten hatten und mißhandelt worden waren, wie ihr wisset, waren wir freimütig in unserem Gott, das Evangelium Gottes zu euch zu reden unter großem Kampf.3Denn unsere Ermahnung war nicht aus Betrug, noch aus Unreinigkeit, noch mit List;4sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.5Denn niemals sind wir mit einschmeichelnder Rede umgegangen, wie ihr wisset, noch mit einem Vorwande für Habsucht, Gott ist Zeuge;6noch suchten wir Ehre von Menschen, weder von euch, noch von anderen, wiewohl wir als Christi Apostel euch zur Last sein konnten;7sondern wir sind in eurer Mitte zart gewesen, wie eine nährende Frau ihre eigenen Kinder pflegt.8Also, da wir ein sehnliches Verlangen nach euch haben, gefiel es uns wohl, euch nicht allein das Evangelium Gottes, sondern auch unser eigenes Leben mitzuteilen, weil ihr uns lieb geworden waret.9Denn ihr gedenket, Brüder, an unsere Mühe und Beschwerde: Nacht und Tag arbeitend, um niemand von euch beschwerlich zu fallen, haben wir euch das Evangelium Gottes gepredigt.10Ihr seid Zeugen und Gott, wie göttlich und gerecht und untadelig wir gegen euch, die Glaubenden, waren;11gleichwie ihr wisset, wie wir jeden einzelnen von euch, wie ein Vater seine eigenen Kinder, euch ermahnt und getröstet und euch bezeugt haben,12daß ihr wandeln solltet würdig des Gottes, der euch zu seinem eigenen Reiche und seiner eigenen Herrlichkeit beruft.

The indignity and brutality endured by Paul and Silas at Philippi (Acts 16), far from discouraging them, had filled them with "all boldness". The furious counter attack of the Enemy plainly proved that their work was not in vain (v. 1). Moreover they had used none of the customary methods of human propaganda: seduction, deceit, flattery, attempts to please (2 Cor. 2:17). Too frequently nowadays the Gospel is presented in an attractive, emotional light or as a side-issue of social work. Nor was Paul's ministry inspired by one of the three great motives of men's activity: the quest for personal glory, the satisfaction of the flesh and material gain. On the contrary, the sufferings of the apostle testified to his complete unselfishness (Acts 20:35). Two feelings prompted him: the constant concern to please God (v. 4), and love for those who had become "his children". Like a mother he had nourished and cherished them (v. 7). Like a father he encouraged them, comforted them, taught them to walk (vv. 11, 12). But it is first and foremost their relationship with God of which he wishes them to be fully aware. What a position is theirs – and ours! God calls us to nothing less than His own kingdom and glory.

1 Thessalonicher 2:13-20
13Und darum danken wir auch Gott unablässig, daß, als ihr von uns das Wort der Kunde Gottes empfinget, ihr es nicht als Menschenwort aufnahmet, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort, das auch in euch, den Glaubenden, wirkt.14Denn, Brüder, ihr seid Nachahmer der Versammlungen Gottes geworden, die in Judäa sind in Christo Jesu, weil auch ihr dasselbe von den eigenen Landsleuten erlitten habt, wie auch jene von den Juden,15die sowohl den Herrn Jesus als auch die Propheten getötet und uns durch Verfolgung weggetrieben haben, und Gott nicht gefallen und allen Menschen entgegen sind,16indem sie uns wehren, zu den Nationen zu reden, auf daß sie errettet werden, damit sie ihre Sünden allezeit vollmachen; aber der Zorn ist völlig über sie gekommen.17Wir aber, Brüder, da wir für kurze Zeit von euch verwaist waren, dem Angesicht, nicht dem Herzen nach, haben wir uns um so mehr befleißigt, euer Angesicht zu sehen, mit großem Verlangen.18Deshalb wollten wir zu euch kommen (ich, Paulus, nämlich), einmal und zweimal, und der Satan hat uns verhindert.19Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder Krone des Ruhmes? Nicht auch ihr vor unserem Herrn Jesus bei seiner Ankunft?20Denn ihr seid unsere Herrlichkeit und Freude.

The Christians of Thessalonica had received the apostle's message as being truly the Word of God (v. 13; Matt. 10:40). The complete inspiration of every part of holy Scripture is far from being recognized by all the theologians of Christendom. Often the writings of Paul are presented as the teachings of a man, a remarkable man of God without doubt, but fallible. As a rule this is simply an excuse to avoid being subject to them, and for rejecting what seems too narrow. But God be praised, each word of the Bible possesses the same divine authority.

The jealousy of the Jews had interrupted the apostle's activity among the Thessalonians (vv. 15, 16; Acts 17:5). He had not finished instructing them. Now a teacher is ashamed when none of his pupils passes the examination for which he has prepared them. Paul, speaking to their hearts, reminds them in v. 19 that he was personally responsible for their faithfulness: either he would receive a crown from the Lord's hand or else he would be ashamed because of them "at his coming" (v. 19; 1 John 2:28). Dear friends, like the apostle let us have this thought always in our minds: soon we shall have to give an account in our Master's presence for everything that we have done (Matt. 25:19; Rom. 14:12).

1 Thessalonicher 3:1-10
1Deshalb, da wir es nicht länger aushalten konnten, gefiel es uns, in Athen allein gelassen zu werden,2und wir sandten Timotheus, unseren Bruder und Mitarbeiter Gottes in dem Evangelium des Christus, um euch zu befestigen und zu trösten eures Glaubens halber,3auf daß niemand wankend werde in diesen Drangsalen. (Denn ihr selbst wisset, daß wir dazu gesetzt sind;4denn auch als wir bei euch waren, sagten wir euch vorher, daß wir Drangsale haben würden, wie es auch geschehen ist und ihr wisset.)5Darum auch, da ich es nicht länger aushalten konnte, sandte ich, um euren Glauben zu erfahren, ob nicht etwa der Versucher euch versucht habe und unsere Arbeit vergeblich gewesen sei.6Da jetzt aber Timotheus von euch zu uns gekommen ist und uns die gute Botschaft von eurem Glauben und eurer Liebe verkündigt hat, und daß ihr uns allezeit in gutem Andenken habt, indem euch sehr verlangt, uns zu sehen, gleichwie auch uns euch:7deswegen Brüder, sind wir in all unserer Not und Drangsal über euch getröstet worden durch euren Glauben;8denn jetzt leben wir, wenn ihr feststehet im Herrn.9Denn was für Dank können wir Gott für euch vergelten über all der Freude, womit wir uns euretwegen freuen vor unserem Gott;10indem wir Nacht und Tag über die Maßen flehen, daß wir euer Angesicht sehen und vollenden mögen, was an eurem Glauben mangelt?

Twice Satan had prevented Paul from returning to Thessalonica (1 Thess. 2:18). God had allowed this so that the apostle's affection as well as the faithfulness of the Thessalonians might be manifested. Making use of another weapon, "the tempter" (v. 5) had then stirred up great troubles against them. Now Paul had warned them that, not only were these trials inevitable, but the Thessalonians were "appointed thereunto" (v. 3; John 15:20; John 16:33). Was he then unconcerned about it? Quite the opposite! What he was concerned about was not the tribulations of the Thessalonians but the steadfastness of their faith (vv. 2, 5, 6, 7, 10). This is a lesson for us who easily give up because of outward circumstances: material difficulties, illness, etc., and lose sight of the inward state of the Christian! Unable to stand it any longer (vv. 1, 5), the apostle had sent Timothy to strengthen them and encourage them. Paul had been comforted, and even filled with joy, in the midst of his own trouble by the news which he had received. For far from shaking the faith of these very young believers the trial had strengthened it. In the same way the harshest climates generally form the toughest species. Once again Satan's work had been his undoing (Prov. 11:18).

1 Thessalonicher 3:11-13; 1 Thessalonicher 4:1-8
11Unser Gott und Vater selbst aber und unser Herr Jesus richte unseren Weg zu euch.12Euch aber mache der Herr völlig und überströmend in der Liebe gegeneinander und gegen alle (gleichwie auch wir gegen euch sind),13um eure Herzen tadellos in Heiligkeit zu befestigen vor unserem Gott und Vater, bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.
1Übrigens nun, Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus, wie ihr von uns empfangen habt, in welcher Weise ihr wandeln und Gott gefallen sollt, wie ihr auch wandelt, daß ihr reichlicher zunehmet.2Denn ihr wisset, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.3Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit, daß ihr euch der Hurerei enthaltet,4daß ein jeder von euch sein eigenes Gefäß in Heiligkeit und Ehrbarkeit zu besitzen wisse,5nicht in Leidenschaft der Lust, wie auch die Nationen, die Gott nicht kennen;6daß er seinen Bruder nicht übersehe noch hintergehe in der Sache, weil der Herr Rächer ist über dies alles, wie wir euch auch zuvor gesagt und ernstlich bezeugt haben.7Denn Gott hat uns nicht zur Unreinigkeit berufen, sondern in Heiligkeit.8Deshalb nun, wer dies verachtet, verachtet nicht einen Menschen, sondern Gott, der euch auch seinen Heiligen Geist gegeben hat.

Not our trials but rather our love should prompt us to wait for the Lord. His coming "with all his saints" is the great thought which should control all our behaviour. We are saints (i.e. holy ones) in God's sight through the perfect work of Christ (Heb. 10:10). But at the same time we are exhorted to establish our hearts in practical holiness (1 Thess. 3:13); it is the clear will of God for each one of His people (1 Thess. 4:3). Young Christians must take particular care to keep themselves pure (v. 4). To use their bodies for selfish pleasure is to sin firstly against themselves: sometimes they ruin their health, always their conscience (the latter loses its sensitivity to evil and does not work properly like the needle of a broken compass).

They can also do very serious harm to others (v. 6; Heb. 13:4). How many broken lives, defiled minds and bodies, and broken homes have paid the price for some proud conquest or a few moments of pleasure! Finally impurity in all its forms is a sin against God (Ps. 51:4). Our bodies no longer belong to us; they have become the temple of the Spirit whom God has given to us (v. 8; 1 Cor. 6:18-20). The Holy Spirit requires a holy dwelling place. Keeping our bodies blameless (1 Thess. 5:23) honours the One who dwells in them.

1 Thessalonicher 4:9-18
9Was aber die Bruderliebe betrifft, so habt ihr nicht nötig, daß wir euch schreiben, denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, einander zu lieben;10denn das tut ihr auch gegen alle Brüder, die in ganz Macedonien sind. Wir ermahnen euch aber, Brüder, reichlicher zuzunehmen11und euch zu beeifern, still zu sein und eure eigenen Geschäfte zu tun und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, so wie wir euch geboten haben,12auf daß ihr ehrbarlich wandelt gegen die, welche draußen sind, und niemandes bedürfet.13Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben.14Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen.15(Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.16Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;17danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.18So ermuntert nun einander mit diesen Worten.)

"To serve the living and true God" (1 Thess. 1:9) does not necessarily involve outstanding deeds. Above all a Christian is required to live peaceably, devoting himself faithfully to his daily task (v. 11). Soon will come the end of his work! At the sound of the Lord's voice, each one will put down his tool and go to meet Him to be with Him for ever. The rapture of believers is the first act of the Lord Jesus' coming (the second being His return in glory with them: 1 Thess. 3:13). He is coming to call them Himself, leaving this responsibility and this joy to no-one else. This joy should be the portion of every redeemed soul and their present comfort when one of their loved ones happens "to fall asleep". As death has been conquered (not yet destroyed), the dead in Christ simply "sleep" (vv. 13, 14, 15; cf. John 11:11-13). They will awaken, like Lazarus, but then for ever at the commanding shout of the Prince of life. Then in perfect order and as He Himself left the earth, we shall all be caught up together to meet Him in the air (Phil. 3:20). Will ours be the generation to see this marvellous event, awaited by so many generations? Everything points to it. Perhaps it will be tonight. My friend, as you read this, are you ready?

1 Thessalonicher 5:1-11
1Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, daß euch geschrieben werde.2Denn ihr selbst wisset genau, daß der Tag des Herrn also kommt wie ein Dieb in der Nacht.3Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.4Ihr aber Brüder, seid nicht in Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife;5denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsternis.6Also laßt uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein.7Denn die da schlafen, schlafen des Nachts, und die da trunken sind, sind des Nachts trunken.8Wir aber, die von dem Tage sind, laßt uns nüchtern sein, angetan mit dem Brustharnisch des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung der Seligkeit.9Denn Gott hat uns nicht zum Zorn gesetzt, sondern zur Erlangung der Seligkeit durch unseren Herrn Jesus Christus,10der für uns gestorben ist, auf daß wir, sei es daß wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben.11Deshalb ermuntert einander und erbauet einer den anderen, wie ihr auch tut.

If the Lord's coming is the entering into eternal joy for His redeemed people, for those who do not believe it is the signal of swift destruction (Luke 17:26-30). A blissful anticipation for the former but a total, terrible surprise for the rest! Alas, in practice the distinction is far from being always so clear-cut! Some "children of light" have hidden their candle under the bushel or the bed (Mark 4:21). They are asleep and spiritual sleep is a state which resembles death. What is its cause? As a rule it is a lack of sobriety. To get drunk (with its consequent stupor) is a wasteful use of money and time (Luke 12:45-46). And when a man is only half-awake about heavenly matters but very concerned about matters down here, how can he long for the Lord's return? We who are of the day, "let us not sleep, as do others" (v. 6), "as others which have no hope" (1 Thess. 4:13), for fear that the sudden arrival of our Master should also take us by surprise. Let us read once again the Lord's solemn words in Mark 13:33-37. We should often ask ourselves this question: Would I wish the Lord to find me doing what I am now doing, to find me saying or thinking what I am now saying or thinking?

1 Thessalonicher 5:12-28
12Wir bitten euch aber, Brüder, daß ihr die erkennet, die unter euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen,13und daß ihr sie über die Maßen in Liebe achtet, um ihres Werkes willen. Seid in Frieden untereinander.14Wir ermahnen euch aber, Brüder: Weiset die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, nehmet euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle.15Sehet zu, daß niemand Böses mit Bösem jemand vergelte, sondern strebet allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen alle.16Freuet euch allezeit;17betet unablässig;18danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu gegen euch.19Den Geist löschet nicht aus;20Weissagungen verachtet nicht;21prüfet aber alles, das Gute haltet fest.22Von aller Art des Bösen haltet euch fern.23Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und euer ganzer Geist und Seele und Leib werde tadellos bewahrt bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.24Treu ist, der euch ruft; der wird es auch tun.25Brüder, betet für uns.26Grüßet alle Brüder mit heiligem Kuß.27Ich beschwöre euch bei dem Herrn, daß der Brief allen heiligen Brüdern vorgelesen werde.28Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!

The end of the epistle teaches us what our behaviour ought to be firstly among brethren, then toward all men, then in relation to God, and finally in the assembly. In short, our whole life is encompassed by these brief exhortations. If it is a matter of rejoicing, it is evermore; of praying, it is without ceasing of giving thanks, it is in everything? Faith enables us to thank the Lord even for those things which seem trying to us. Praying without ceasing is abiding in fellowship with Him; this will also be our safeguard against evil in all its forms (v. 22). The One who redeemed us completely, spirit, soul and body, also requires holiness in our whole being (1 Thess. 4:3). Defilement of the spirit and of the heart although invisible, is as much to be feared as defilement of the body. Let us ask the Lord, who is faithful, to keep us blameless, like Himself for the moment of the great re-union. Indeed no thought is more capable of sanctifying us than that of the Lord Jesus' return (read 1 John 3:3). We have found this inestimable promise mentioned at the end of each of the five chapters of this letter. Let us never lose sight of it. Until then may the grace of our Lord Jesus Christ be with each of us.

2 Thessalonicher 1:1-12
1Paulus und Silvanus und Timotheus der Versammlung der Thessalonicher in Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus:2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!3Wir sind schuldig, Brüder, Gott allezeit für euch zu danken, wie es billig ist, weil euer Glaube überaus wächst, und die Liebe jedes einzelnen von euch allen gegeneinander überströmend ist,4so daß wir selbst uns euer rühmen in den Versammlungen Gottes wegen eures Ausharrens und Glaubens in allen euren Verfolgungen und Drangsalen, die ihr erduldet;5ein offenbares Zeichen des gerechten Gerichts Gottes, daß ihr würdig geachtet werdet des Reiches Gottes, um dessentwillen ihr auch leidet:6wenn es anders bei Gott gerecht ist, Drangsal zu vergelten denen, die euch bedrängen,7und euch, die ihr bedrängt werdet, Ruhe mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel, mit den Engeln seiner Macht,8in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung gibt denen, die Gott nicht kennen, und denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorchen;9welche Strafe leiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke,10wenn er kommen wird, um an jenem Tage verherrlicht zu werden in seinen Heiligen und bewundert in allen denen, die geglaubt haben; denn unser Zeugnis bei euch ist geglaubt worden.11Weshalb wir auch allezeit für euch beten, auf daß unser Gott euch würdig erachte der Berufung und erfülle alles Wohlgefallen seiner Gütigkeit und das Werk des Glaubens in Kraft,12damit der Name unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht werde in euch, und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

The persecutions of which the Thessalonians were the victims had increased their faith, had caused their love to abound and their patience to be manifested. So what were they lacking and why does the apostle consider it necessary to address this second epistle to them? This time hope is not mentioned, nor the joy of the Holy Spirit (cf. 1 Thess. 1:3, 6). Paul puts before them suitable truths to arouse these feelings in their hearts. The triumph of the persecutors and their own sufferings are only for a time. "The LORD God of recompenses shall surely requite" (Jer. 51:56). This recompense, of the faithful as well as the wicked, will take place on the day of the Lord. It is linked with His glorious manifestation. The same punishment, "everlasting destruction", awaits those pagans who have remained deliberately ignorant of God as well as those who are Christians only in name and who "obey not the gospel" (v. 8). At the same time the saints, "all them that believe", will be seen in the Lord's company associated with His wonderful glory (v. 10; Matt. 13:43). But the good pleasure of God and the prayer of the apostle is that even now the name of our Lord Jesus Christ be glorified in each of those who belong to Him.

2 Thessalonicher 2:1-17
1Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin,2daß ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.3Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,4welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.5Erinnert ihr euch nicht, daß ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war?6Und jetzt wisset ihr, was zurückhält, daß er zu seiner Zeit geoffenbart werde.7Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der, welcher zurückhält, bis er aus dem Wege ist,8und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft,9ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge10und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden.11Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben,12auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.13Wir aber sind schuldig, Gott allezeit für euch zu danken, vom Herrn geliebte Brüder, daß Gott euch von Anfang erwählt hat zur Seligkeit in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit,14wozu er euch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus.15Also nun, Brüder, stehet fest und haltet die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch Wort oder durch unseren Brief.16Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und unser Gott und Vater, der uns geliebt und uns ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat durch die Gnade,17tröste eure Herzen und befestige euch in jedem guten Werk und Wort.

A serious question was troubling the Thessalonians. Had the day of the Lord already come? Their tribulations might lead them to think so and false teachers were asserting the fact. No, the apostle replies. That day must be preceded by three events:
1. our gathering to the Lord;
2. the apostasy of the false Church and of the Jews themselves;
3. the appearance of the Antichrist, called "that man of sin . . . the son of perdition" (v. 3), "that Wicked" (v. 8). These names by contrast emphasize the characteristics of the Lord Jesus: righteousness, salvation, complete obedience to God.

In this terrible period, a "strong delusion" sent as a punishment will blind the spirits of mankind; they have not believed the truth, they will believe the lie. The mystery of iniquity is already working, the apostle continues (cf. 1 John 2:18). Only "He who now letteth (hindereth)", the Holy Spirit, puts a barrier against the full display of evil in the world. When He has left the earth with the Church, then wickedness will no longer know any restraint. But what a contrast between this power of Satan (vv. 1-12) and the work of our God and Father (vv. 13-17). He has loved us, chosen us for salvation, called us to the glory of our Lord Jesus Christ. Let us not fail to give thanks to Him now (v. 13; 2 Thess. 1:3).

2 Thessalonicher 3:1-18
1Übrigens, Brüder, betet für uns, daß das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde, wie auch bei euch,2und daß wir errettet werden von den schlechten und bösen Menschen; denn der Glaube ist nicht aller Teil.3Der Herr aber ist treu, der euch befestigen und vor dem Bösen bewahren wird.4Wir haben aber im Herrn das Vertrauen zu euch, daß ihr, was wir gebieten, sowohl tut als auch tun werdet.5Der Herr aber richte eure Herzen zu der Liebe Gottes und zu dem Ausharren des Christus!6Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr euch zurückziehet von jedem Bruder, der unordentlich wandelt, und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat.7Denn ihr selbst wisset, wie ihr uns nachahmen sollt; denn wir haben nicht unordentlich unter euch gewandelt,8noch haben wir von jemand Brot umsonst gegessen, sondern wir haben mit Mühe und Beschwerde Nacht und Tag gearbeitet, um nicht jemand von euch beschwerlich zu fallen.9Nicht daß wir nicht das Recht dazu haben, sondern auf daß wir uns selbst euch zum Vorbilde gäben, damit ihr uns nachahmet.10Denn auch als wir bei euch waren, geboten wir euch dieses: Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen.11Denn wir hören, daß etliche unter euch unordentlich wandeln, indem sie nichts arbeiten, sondern fremde Dinge treiben.12Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, daß sie, in der Stille arbeitend, ihr eigenes Brot essen.13Ihr aber, Brüder, ermattet nicht im Gutestun.14Wenn aber jemand unserem Wort durch den Brief nicht gehorcht, den bezeichnet und habet keinen Umgang mit ihm, auf daß er beschämt werde;15und achtet ihn nicht als einen Feind, sondern weiset ihn zurecht als einen Bruder.16Er selbst aber, der Herr des Friedens, gebe euch den Frieden immerdar auf alle Weise! Der Herr sei mit euch allen!17Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand, welches das Zeichen in jedem Briefe ist; so schreibe ich.18Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

Paul asks for the prayers of the saints (v. 1; 1 Thess. 5:25). He himself did not cease to pray for them (2 Thess. 1:11). He counted on the faithful Lord to strengthen them and to keep them from evil. He also counted on their obedience and that included the simple carrying out of their daily duties. Now some at Thessalonica had stopped working. As the Lord was coming, they reasoned what use was it to cultivate their fields or to concentrate on the business of this present life? The sad result was that they had become busybodies (v. 11; see 1 Tim. 5:13). Paul protests vehemently. Nothing in his teaching could provide a pretext for such disorder (vv. 6, 7, 11; cf. 1 Thess. 4:11). On the contrary he had worked with his hands as an example in order to be dependent on no one. The supreme example is "the patience of Christ" (v. 5 JND trans.) waiting to present His precious Church to Himself.

With the epistles to the Thessalonians we reach the end of the letters which Paul wrote to seven very different assemblies. Various aspects of Christian life and doctrine are covered in them, from the obtaining of salvation in Romans to the coming glory in Thessalonians. All these teachings are of the greatest value to us. May the Lord grant us to keep them so as to stand fast (2 Thess. 2:15).

1 Timotheus 1:1-11
1Paulus, Apostel Jesu Christi, nach Befehl Gottes, unseres Heilandes, und Christi Jesu, unserer Hoffnung,2Timotheus, meinem echten Kinde im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und Christo Jesu, unserem Herrn!3So wie ich dich bat, als ich nach Macedonien reiste, in Ephesus zu bleiben, auf daß du etlichen gebötest, nicht andere Lehren zu lehren,4noch mit Fabeln und endlosen Geschlechtsregistern sich abzugeben, die mehr Streitfragen hervorbringen, als die Verwaltung Gottes fördern, die im Glauben ist...5Das Endziel des Gebotes aber ist: Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben,6wovon etliche abgeirrt sind und sich zu eitlem Geschwätz gewandt haben;7die Gesetzlehrer sein wollen und nicht verstehen, weder was sie sagen, noch was sie fest behaupten.8Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht,9indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Ungöttliche, Vaterschläger und Mutterschläger, Menschenmörder,10Hurer, Knabenschänder, Menschenräuber, Lügner, Meineidige, und wenn etwas anderes der gesunden Lehre zuwider ist,11nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, welches mir anvertraut worden ist.

We met Timothy in Acts 16. Paul's ties with his "own son in the faith" were precious. Yet he writes to him as an apostle in order to emphasize the authority which he confers on him. This young disciple was entrusted with a difficult task: to direct each one as to the manner in which he should behave in the assembly (1 Tim. 3:15). A commandment, whose end (aim) was love, had been given to him. Just as the law-courts are not for honest people, the law is no longer relevant for those who are justified (v. 9). What is appropriate for them henceforth is that love whose source is in God. It is poured into our hearts by the Spirit (Rom. 5:5). So that it should not be like stagnant water in us, but rather that it should flow through us and spring up for the good of others, no channel must be blocked. Love flows from a pure heart: disentangled from every idol; from a good conscience: which has nothing for which to reproach itself (Acts 24:16); from a sincere faith: free from all trace of hypocrisy (2 Tim. 1:5). If these conditions are not fulfilled, our Christianity will be nothing more than a vain jangling (v. 6). What a marvellous contrast between law which curses the sinner and grace which brings him into the enjoyment of the glory and bliss of God.

1 Timotheus 1:12-20
12Und ich danke Christo Jesu, unserem Herrn, der mir Kraft verliehen, daß er mich treu erachtet hat, indem er den in den Dienst stellte,13der zuvor ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter war; aber mir ist Barmherzigkeit zuteil geworden, weil ich es unwissend im Unglauben tat.14Über die Maßen aber ist die Gnade unseres Herrn überströmend geworden mit Glauben und Liebe, die in Christo Jesu sind.15Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin.16Aber darum ist mir Barmherzigkeit zuteil geworden, auf daß an mir, dem ersten, Jesus Christus die ganze Langmut erzeige, zum Vorbild für die, welche an ihn glauben werden zum ewigen Leben.17Dem Könige der Zeitalter aber, dem unverweslichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.18Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Kind Timotheus, nach den vorangegangenen Weissagungen über dich, auf daß du durch dieselben den guten Kampf kämpfest,19indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, welches etliche von sich gestoßen und so, was den Glauben betrifft, Schiffbruch gelitten haben;20unter welchen Hymenäus ist und Alexander, die ich dem Satan überliefert habe, auf daß sie durch Zucht unterwiesen würden, nicht zu lästern.

If anyone could compare the bondage of the law with the gospel of grace, that man was truly the Pharisee, Saul of Tarsus, who became the apostle Paul. His faithfulness to the law had in no way prevented him from being the chief of sinners. Had he not persecuted the Lord Jesus by persecuting so harshly those who belonged to Him? Without false humility, he pronounces himself worse than all the sinners listed in vv. 9, 10. But it was just such guilty people and not righteous people that Christ Jesus came to save (Matt. 9:13). Since the chief of sinners has been saved, no one can say that he is too sinful to benefit from grace. "I obtained mercy" the apostle declares on two occasions (vv. 13, 16). He measures the greatness of this mercy by the greatness of his own wretched condition and worship rises spontaneously from his heart (v. 17). If we often appreciate grace so little, the reason is perhaps that our conviction of sin is not sufficiently deep. "To whom little is forgiven (or at least who thinks so), the same loveth little" (Luke 7:47). And you friend, who are still indifferent, the Lord's patience has been shown toward you too up to this moment. Do not make Him wait any longer. Tomorrow may be too late.

1 Timotheus 2:1-15
1Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,2für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.3Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heilandgott,4welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.5Denn Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,6der sich selbst gab zum Lösegeld für alle, wovon das Zeugnis zu seiner Zeit verkündigt werden sollte,7wozu ich bestellt worden bin als Herold und Apostel (ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht), ein Lehrer der Nationen, in Glauben und Wahrheit.8Ich will nun, daß die Männer an jedem Orte beten, indem sie heilige Hände aufheben, ohne Zorn und zweifelnde Überlegung.9Desgleichen auch, daß die Weiber in bescheidenem Äußeren mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit sich schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,10sondern was Weibern geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.11Ein Weib lerne in der Stille in aller Unterwürfigkeit.12Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein,13denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva;14und Adam wurde nicht betrogen, das Weib aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.15Sie wird aber gerettet werden in Kindesnöten, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit.

Before all "these things" about which he is going to write to Timothy (1 Tim. 3:14; 1 Tim. 4:6, 11 . . .), the apostle puts prayer in all its different forms. That is how all Christian service begins. God's desire to save, the work of Christ, and our prayers embrace all men. Our duty is to pray for all without restriction because God wishes that all should be saved and because Christ Jesus gave Himself as a ransom for all. It is our privilege to pray for the multitudes who do not know how to do so.

Whether we can lead a quiet and peaceable life depends on "all that are in authority". Let us ask God to guarantee it to us through them, not so as to waste it satisfying our sinful desires but to be free to concern ourselves with the salvation of sinners (Ezra 6:10).

The brothers, including the youngest, are called to pray everywhere and publicly in the assembly. The sisters on the other hand remain silent. But by their attitude and modest dress, they can witness more powerfully than through words. The consequences of the fall abide for the woman (Gen. 3:16), but faith, love, holiness and modesty still witness to the world of deliverance and blessing.

1 Timotheus 3:1-16
1Das Wort ist gewiß: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst trachtet, so begehrt er ein schönes Werk.2Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;3nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern gelinde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,4der dem eigenen Hause wohl vorsteht, der seine Kinder in Unterwürfigkeit hält mit allem würdigen Ernst5(wenn aber jemand dem eigenen Hause nicht vorzustehen weiß, wie wird er die Versammlung Gottes besorgen?),6nicht ein Neuling, auf daß er nicht aufgebläht, ins Gericht des Teufels verfalle.7Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, auf daß er nicht in Schmach und in den Fallstrick des Teufels verfalle.8Die Diener desgleichen, würdig, nicht doppelzüngig, nicht vielem Wein ergeben, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,9die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren.10Laß diese aber zuerst erprobt werden, dann laß sie dienen, wenn sie untadelig sind.11Die Weiber desgleichen, würdig, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allem.12Die Diener seien eines Weibes Mann, die ihren Kindern und den eigenen Häusern wohl vorstehen;13denn die, welche wohl gedient haben, erwerben sich eine schöne Stufe und viel Freimütigkeit im Glauben, der in Christo Jesu ist.14Dieses schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen;15wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.16Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

Aspiring to the oversight (the work of a bishop) must be considered proof of devotion to the assembly. To exercise the office of a bishop (or elder) and of a minister (deacon), it is not a matter of studies or examinations but of moral qualifications. They fall into two categories:
1. a good testimony in the assembly and outside;
2. experience acquired in Christian living.

In every house there are rules of behaviour, a collective discipline to which everyone is subject. It is the same in God's house: the assembly (1 Cor. 14: 40). We are in no way free to behave in the church as we wish. It is the pillar on which the name of Christ, the Truth, is written in order to make it known to the whole world. Great is the mystery of godliness because great is the Person on whom our relationship with God is founded. The coming of the Lord Jesus as a man to earth, the perfect righteousness of His whole walk in the power of the Holy Spirit and under the gaze of angels, His Name preached and believed on here below, and finally His ascent into glory form the inseparable components of this intangible mystery entrusted to the church. The latter is responsible before the Lord to uphold and guard all the truth (v. 15).

1 Timotheus 4:1-16
1Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen,2die in Heuchelei Lügen reden und betreffs des eigenen Gewissens wie mit einem Brenneisen gehärtet sind,3verbieten zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, welche Gott geschaffen hat zur Annehmung mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen.4Denn jedes Geschöpf Gottes ist gut und nichts verwerflich, wenn es mit Danksagung genommen wird;5denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch Gebet.6Wenn du dieses den Brüdern vorstellst, so wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, auferzogen durch die Worte des Glaubens und der guten Lehre, welcher du genau gefolgt bist.7Die ungöttlichen und altweibischen Fabeln aber weise ab, übe dich aber zur Gottseligkeit;8denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze, indem sie die Verheißung des Lebens hat, des jetzigen und des zukünftigen.9Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert;10denn für dieses arbeiten wir und werden geschmäht, weil wir auf einen lebendigen Gott hoffen, der ein Erhalter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen.11Dieses gebiete und lehre.12Niemand verachte deine Jugend, sondern sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, in Wandel, in Liebe, in Glauben, in Keuschheit.13Bis ich komme, halte an mit dem Vorlesen, mit dem Ermahnen, mit dem Lehren.14Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, welche dir gegeben worden ist durch Weissagung mit Händeauflegen der Ältestenschaft.15Bedenke dieses sorgfältig; lebe darin, auf daß deine Fortschritte allen offenbar seien.16Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Dingen; denn wenn du dieses tust, so wirst du sowohl dich selbst erretten als auch die, welche dich hören.

The great mystery of godliness has been despised by many! Some have taken away those things which made them uncomfortable. Others have added legal practices or superstitions. The "good minister" feeds on "good doctrine" (v. 6; see 1 Tim. 1:10; 1 Tim. 6:3). Then he will be capable of teaching others (vv. 11, 13). Godliness is a virtue in which we must exercise ourselves (Greek, "gymnazo", from which comes our word gymnastics). We train ourselves in it. Bodily exercise, or sport, is useful for the health of our bodies — a small matter compared with the development of the soul which the daily exercise of godliness produces. Let us take note that we must exercise ourselves; no one can live on the godliness of others. In this way, young Timothy will be able to be a "trainer" for others (Titus 2:7): an example in word, that word being confirmed by behaviour which is inspired by love, lit in its turn by faith, which ultimately is preserved by purity (v. 12). How do we exercise ourselves unto godliness? We must be occupied with divine matters and give ourselves wholly to them. The weakness of our testimony arises from the fact that we waste our energies in too many directions. Let us be the champions of a single cause, that of Christ (2 Cor. 8:5). In that way our progress will appear to all (v. 15).

1 Timotheus 5:1-16
1Einen älteren Mann fahre nicht hart an, sondern ermahne ihn als einen Vater, jüngere als Brüder;2ältere Frauen als Mütter, jüngere als Schwestern, in aller Keuschheit.3Ehre die Witwen, die wirklich Witwen sind.4Wenn aber eine Witwe Kinder oder Enkel hat, so mögen sie zuerst lernen, gegen das eigene Haus fromm zu sein und den Eltern Gleiches zu vergelten; denn dieses ist angenehm vor Gott.5Die aber wirklich Witwe und vereinsamt ist, hofft auf Gott und verharrt in dem Flehen und den Gebeten Nacht und Tag.6Die aber in Üppigkeit lebt, ist lebendig tot.7Und dies gebiete, auf daß sie unsträflich seien.8Wenn aber jemand für die Seinigen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger.9Eine Witwe werde verzeichnet, wenn sie nicht weniger als sechzig Jahre alt ist, eines Mannes Weib war,10ein Zeugnis hat in guten Werken, wenn sie Kinder auferzogen, wenn sie Fremde beherbergt, wenn sie der Heiligen Füße gewaschen, wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat, wenn sie jedem guten Werke nachgegangen ist.11Jüngere Witwen aber weise ab; denn wenn sie üppig geworden sind wider Christum,12so wollen sie heiraten und fallen dem Urteil anheim, weil sie den ersten Glauben verworfen haben.13Zugleich aber lernen sie auch müßig zu sein, umherlaufend in den Häusern; nicht allein aber müßig, sondern auch geschwätzig und vorwitzig, indem sie reden, was sich nicht geziemt.14Ich will nun, daß jüngere Witwen heiraten, Kinder gebären, Haushaltung führen, dem Widersacher keinen Anlaß geben der Schmähung halber;15denn schon haben sich etliche abgewandt, dem Satan nach.16Wenn ein Gläubiger oder eine Gläubige Witwen hat, so leiste er ihnen Hilfe, und die Versammlung werde nicht beschwert, auf daß sie denen Hilfe leiste, die wirklich Witwen sind.

In our relationships with other Christians, we can use family ties as our example: as a father . . . as brethren. . . as mothers . . . as sisters" (vv. 1, 2). Let us never lose sight of the fact that we form one and the same family, the family of God.

Each is called upon to show godliness but firstly toward his own household (v. 4). The Pharisees practised the opposite. While making a show of devotion they nullified the commandment of God by diverting the children from their lawful duties to parents (Mark 7:12-13).

A single verse, v. 10, sums up a life of complete service for the Lord. May each Christian woman desire nothing else.

These fourteen verses (vv. 3-16) which are devoted to widows remind us that God watches over them in a very special way (Ps. 68:5). The gospel of Luke mentions four of them: Anna, whose prayer life day and night illustrates v. 5 (Luke 2:36-38); the widow of Nain to whom the Lord Jesus gave back her son (Luke 7:12 . . .); the one who claimed justice in the parable in Luke 18; finally the poor widow who in the eyes of the Lord – and for His joy – gave to the temple treasury all that she had to live on (Luke 21). What pleases God above all else is complete faith in Him (Heb. 11:6).

1 Timotheus 5:17-25; 1 Timotheus 6:1-10
17Die Ältesten, welche wohl vorstehen, laß doppelter Ehre würdig geachtet werden, sonderlich die da arbeiten in Wort und Lehre.18Denn die Schrift sagt: "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden", und: "Der Arbeiter ist seines Lohnes wert".19Wider einen Ältesten nimm keine Klage an, außer bei zwei oder drei Zeugen.20Die da sündigen, überführe vor allen, auf daß auch die übrigen Furcht haben.21Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christo Jesu und den auserwählten Engeln, daß du diese Dinge ohne Vorurteil beobachtest, indem du nichts nach Gunst tust.22Die Hände lege niemand schnell auf und habe nicht teil an fremden Sünden. Bewahre dich selbst keusch.23Trinke nicht länger nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein, um deines Magens und deines häufigen Unwohlseins willen.24Von etlichen Menschen sind die Sünden vorher offenbar und gehen voraus zum Gericht, etlichen aber folgen sie auch nach.25Desgleichen sind auch die guten Werke vorher offenbar, und die, welche anders sind, können nicht verborgen bleiben.
1Alle, welche Knechte unter dem Joche sind, sollen ihre eigenen Herren aller Ehre würdig achten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde.2Die aber, welche gläubige Herren haben, sollen dieselben nicht verachten, weil sie Brüder sind, sondern ihnen vielmehr dienen, weil sie Treue und Geliebte sind, welche die Wohltat empfangen. Dieses lehre und ermahne.3Wenn jemand anders lehrt und nicht beitritt den gesunden Worten, die unseres Herrn Jesus Christus sind, und der Lehre, die nach der Gottseligkeit ist,4so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken, aus welchen entsteht: Neid, Hader, Lästerungen, böse Verdächtigungen,5beständige Zänkereien von Menschen, die an der Gesinnung verderbt und von der Wahrheit entblößt sind, welche meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn.6Die Gottseligkeit aber mit Genügsamkeit ist ein großer Gewinn;7denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so ist es offenbar, daß wir auch nichts hinausbringen können.8Wenn wir aber Nahrung und Bedeckung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.9Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Lüste, welche die Menschen versenken in Verderben und Untergang.10Denn die Geldliebe ist eine Wurzel alles Bösen, welcher nachtrachtend etliche von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.

Paul continues to explain to Timothy how he ought "to behave in the house of God" (1 Tim. 3:15). Several are concerned in this vital question: God Himself – it is His house, Christ Jesus, and finally the elect angels, called to consider the wisdom of God as seen in the church (v. 21; Eph. 3:10). Now this "manifold" wisdom must also appear in the varied details of assembly life: the responsibilities of the flock toward their elders, the behaviour of the servant of God in settling difficult cases, the instructions given to servants . . . (1 Tim. 6:1-2). How much disorder arises as soon as one is no longer subject to wholesome words – words, not of Paul or Timothy, but of our Lord Jesus Christ (v. 3; 1 Thess. 4:2-8).

Godliness with contentment is in itself gain, a great gain within the reach of all (see 1 Tim. 4:8). Our civilisation is based on the creation and satisfaction of constantly changing needs. In spite of everything, the greedy heart of man remains unsatisfied (cf. vv. 9, 10 with Ps. 49:16-20). Let us thank the Lord for guaranteeing us our needs (v. 8). We shall always be satisfied with what He gives us, if the Giver Himself (who is the great Object of godliness) fully satisfies our hearts.

1 Timotheus 6:11-21
11Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge; strebe aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut des Geistes.12Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.13Ich gebiete dir vor Gott, der alles am Leben erhält, und Christo Jesu, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat,14daß du das Gebot unbefleckt, unsträflich bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus,15welche zu seiner Zeit zeigen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der Könige und Herr der Herren,16der allein Unsterblichkeit hat, der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann, welchem Ehre sei und ewige Macht! Amen.17Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewißheit des Reichtums Hoffnung zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuß;18Gutes zu tun, reich zu sein in guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam,19indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, auf daß sie das wirkliche Leben ergreifen.20O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, indem du dich von den ungöttlichen, eitlen Reden und Widersprüchen der fälschlich sogenannten Kenntnis wegwendest,21zu welcher sich bekennend etliche von dem Glauben abgeirrt sind. Die Gnade sei mit dir!

"But thou . . .!" The man of God — and each child of God — must continually swim against the current of this world. He flees what the world loves and seeks: money and the things which money obtains (v. 10). He follows after what pleases the Lord: righteousness, godliness, faith, love, patience, meekness (v. 1). He awaits His appearing, that time when all will be revealed (v. 14).

The apostle does not confuse those who are rich (v. 17) with those who wish to become rich (v. 9). But he shines the light of eternity on the goods of "this world". The object of our trust is not the gifts but the Giver (v. 17 end); the true gain is godliness; the true riches, good works (v. 18); the true treasure, a good foundation for the future (v. 19). May we know how to discern and lay hold of "what is really life" (v. 19 JND trans.).

Flee . . ., follow after . . ., fight . . ., lay hold . . . are the words we have found in our reading (vv. 11, 12). In v. 20 the final command is especially solemn: "O Timothy, keep that which is committed to thy trust" (see also v. 14; 2 Tim. 1:14). Such is the final exhortation, in which we invite each of our readers to put his name in place of Timothy's.

2 Timotheus 1:1-18
1Paulus, Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, nach Verheißung des Lebens, das in Christo Jesu ist,2Timotheus, meinem geliebten Kinde: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und Christo Jesu, unserem Herrn!3Ich danke Gott, dem ich von meinen Voreltern her mit reinem Gewissen diene, wie unablässig ich deiner gedenke in meinen Gebeten, Nacht und Tag,4voll Verlangen, dich zu sehen, indem ich eingedenk bin deiner Tränen, auf daß ich mit Freude erfüllt sein möge;5indem ich mich erinnere des ungeheuchelten Glaubens in dir, der zuerst wohnte in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike, ich bin aber überzeugt, auch in dir.6Um welcher Ursache willen ich dich erinnere, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir ist durch das Auflegen meiner Hände.7Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.8So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide Trübsal mit dem Evangelium, nach der Kraft Gottes;9der uns errettet hat und berufen mit heiligem Rufe, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christo Jesu vor den Zeiten der Zeitalter gegeben,10jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Heilandes Jesus Christus, welcher den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unverweslichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,11zu welchem ich bestellt worden bin als Herold und Apostel und Lehrer der Nationen.12Um welcher Ursache willen ich dies auch leide; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, daß er mächtig ist, das ihm von mir anvertraute Gut auf jenen Tag zu bewahren.13Halte fest das Bild gesunder Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christo Jesu sind.14Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.15Du weißt dieses, daß alle, die in Asien sind, sich von mir abgewandt haben, unter welchen Phygelus ist und Hermogenes.16Der Herr gebe dem Hause des Onesiphorus Barmherzigkeit, denn er hat mich oft erquickt und sich meiner Kette nicht geschämt;17sondern als er in Rom war, suchte er mich fleißig auf und fand mich.18Der Herr gebe ihm, daß er von seiten des Herrn Barmherzigkeit finde an jenem Tage! Und wieviel er in Ephesus diente, weißt du am besten.

Very different from the first, this second epistle opens in a time of ruin when the imprisoned apostle, at the end of his course, sees the rapid decline of the testimony for which he had worked so hard. But God used this advance of evil, already visible in the time of the apostles, to give us this epistle which shows us the path to follow and the resources of faith in the "perilous times" which are ours today (2 Tim. 3:1). Be of good courage, Paul writes to his "dearly beloved son", do not allow yourself to be frightened. What we possess is beyond the reach of the Enemy, kept by the power of God: Father, Son and Holy Spirit. The latter is still a Spirit of power, of love, of a sound mind, and He dwells in us (v. 14; John 14:17). Our "Saviour Jesus Christ" has not changed. His victory over death was won for eternity (v. 10). Every source of outside help has failed and faith is brought to rest only on the Lord (v. 12; Ps. 62:1). It is not when everything is going well but when everything is going badly that the faithfulness of each one is put to the test (Phil. 2:22). In adversity, many had deserted the apostle (v. 15), while a devoted brother, Onesiphorus, had searched for him and visited him in prison. He belonged to the merciful to whom mercy will be granted (v. 18; Matt. 5:7; Matt. 25:36 end).

2 Timotheus 2:1-13
1Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christo Jesu ist;2und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, welche tüchtig sein werden, auch andere zu lehren.3Nimm teil an den Trübsalen als ein guter Kriegsmann Jesu Christi.4Niemand, der Kriegsdienste tut, verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, auf daß er dem gefalle, der ihn angeworben hat.5Wenn aber auch jemand kämpft, so wird er nicht gekrönt, er habe denn gesetzmäßig gekämpft.6Der Ackerbauer muß, um die Früchte zu genießen, zuerst arbeiten.7Bedenke, was ich sage; denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen.8Halte im Gedächtnis Jesum Christum, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium,9in welchem ich Trübsal leide bis zu Banden, wie ein Übeltäter; aber das Wort Gottes ist nicht gebunden.10Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, auf daß auch sie die Seligkeit erlangen, die in Christo Jesu ist, mit ewiger Herrlichkeit.11Das Wort ist gewiß; denn wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben;12wenn wir ausharren, so werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, so wird auch er uns verleugnen;13wenn wir untreu sind, er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

"Be strong in the grace", the apostle charges his beloved disciple. He himself had learned this secret directly from the Lord: "My grace is sufficient for thee: for my strength is made perfect in weakness . . ., (2 Cor. 12:9). Three examples, the soldier, the athlete and the farmer, illustrate the self-denial, the obedience and the patience respectively of the Christian. These are the characteristics of the good soldier: he does not burden himself with unnecessary luggage; he is disciplined in order to please his superiors; he knows that the profession of a soldier inevitably involves suffering, danger, receiving hard knocks, and that these precede the commendations and the medals. It is a faithful saying, which the whole of Scripture confirms: our present behaviour will have its eternal counterpart. Today suffering and death with Christ; tomorrow life with Him, the kingdom and eternal glory! Dear believing friends, Jesus Christ has enlisted us under His banner. Alas! in an army there may be deserters who deny their flag and their captain (v. 12; Jude 4). There are a thousand ways, including silent ones, of betraying our Captain. May the desire of having His approval, secret today, public tomorrow, make of us, good soldiers ready to fight the good fight (2 Tim. 4:7-8; 1 Tim. 6:12).

2 Timotheus 2:14-26
14Dies bringe in Erinnerung, indem du ernstlich vor dem Herrn bezeugst, nicht Wortstreit zu führen, was zu nichts nütze, sondern zum Verderben der Zuhörer ist.15Befleißige dich, dich selbst Gott bewährt darzustellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt.16Die ungöttlichen eitlen Geschwätze aber vermeide; denn sie werden zu weiterer Gottlosigkeit fortschreiten,17und ihr Wort wird um sich fressen wie ein Krebs; unter welchen Hymenäus ist und Philetus,18die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie sagen, daß die Auferstehung schon geschehen sei, und den Glauben etlicher zerstören.19Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt, die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit!20In einem großen Hause aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre.21Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, so wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werke bereitet.22Die jugendlichen Lüste aber fliehe; strebe aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.23Aber die törichten und ungereimten Streitfragen weise ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen.24Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam,25der in Sanftmut die Widersacher zurechtweist, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit,26und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels, die von ihm gefangen sind, für seinen Willen.

When everything is going well, when the work is prospering, the workman has no reason to be ashamed before men (see 2 Tim. 1:8, 12, 16). In contrast when the testimony is in ruins, it is difficult to escape this sense of shame. But what does the world's contempt matter if we are approved by God (v. 15). This chapter marks out for us that line of conduct which allows us to be sure of this approval in every circumstance. In the place where unbelief and corruption reign, the faithful Christian separates himself As to his relationship with individuals, he purifies himself; as to covetous desires, he flees them; as to good, he pursues it; with believers, he seeks them out, joins himself to them, and worships God with them. In practice, these vv. 19-22 have led dear children of God to withdraw themselves from the different religious systems of Christendom and gather simply around the Lord for worship.

We have already heard "flee" and "follow after" in 1 Tim. 6:11. May the Lord engrave this v. 22 in the heart of every young believer. However, let us not forget that as we must have firmness regarding the truth and its principles, regarding people we need to show to the same extent tolerance and gentleness (vv. 24, 25; Eph. 4:2).

2 Timotheus 3:1-17
1Dieses aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden;2denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos,3ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend,4Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott,5die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg.6Denn aus diesen sind, die sich in die Häuser schleichen und Weiblein gefangen nehmen, welche, mit Sünden beladen, von mancherlei Lüsten getrieben werden,7die immerdar lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.8Gleicherweise aber wie Jannes und Jambres Mose widerstanden, also widerstehen auch diese der Wahrheit, Menschen, verderbt in der Gesinnung, unbewährt hinsichtlich des Glaubens.9Sie werden aber nicht weiter fortschreiten, denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden, wie auch der von jenen es wurde.10Du aber hast genau erkannt meine Lehre, mein Betragen, meinen Vorsatz, meinen Glauben, meine Langmut, meine Liebe, mein Ausharren,11meine Verfolgungen, meine Leiden: welcherlei Leiden mir widerfahren sind in Antiochien, in Ikonium, in Lystra; welcherlei Verfolgungen ich ertrug, und aus allen hat der Herr mich gerettet.12Alle aber auch, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, werden verfolgt werden.13Böse Menschen aber und Gaukler werden im Bösen fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden.14Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast,15und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die vermögend sind, dich weise zu machen zur Seligkeit durch den Glauben, der in Christo Jesu ist.16Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,17auf daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.

The gloomy moral picture of vv. 2-5 is similar to that of Romans 1:28-32 except with this difference that here it does not portray pagans but people who call themselves Christians! And what makes the matter worse: the form of godliness, hypocrisy, covers these hideous features with a deceptive veneer. "But thou . . ." the apostle interrupts again (vv. 10, 14; 2 Tim. 4:5). On the one side we see these immoral people who are "ever learning, and never able to come to the knowledge of the truth . . ." (v. 7). On the other side, we see this young servant of God, brought up from childhood on the "holy Scriptures" under the influence of a godly mother and grandmother (2 Tim. 1:5). Happy are those who, from childhood, have been eager readers of the Word of God! To them, and to us all, this exhortation is addressed: "Continue thou in the things which thou hast learned" (v. 14).

V. 16 establishes the complete inspiration of all the Scriptures as well as their authority to teach, reprove, correct and instruct in righteousness. The Word of God nourishes and forms the man of God. Timothy was one such in spite of his youth (v. 17; 1 Tim. 6:11). This title of man of God is greater even than those of soldier, workman or servant of the Lord (2 Tim. 2:3, 15, 24). God shows us here how to become one. May He also give us the desire to be one!

2 Timotheus 4:1-22
1Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christo Jesu, der da richten wird Lebendige und Tote, und bei seiner Erscheinung und seinem Reiche:2Predige das Wort, halte darauf in gelegener und ungelegener Zeit; überführe, strafe, ermahne mit aller Langmut und Lehre.3Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt;4und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und zu den Fabeln sich hinwenden.5Du aber sei nüchtern in allem, leide Trübsal, tue das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst.6Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens ist vorhanden.7Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt;8fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, welche der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tage; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben.9Befleißige dich, bald zu mir zu kommen;10denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf liebgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gegangen, Krescenz nach Galatien, Titus nach Dalmatien.11Lukas ist allein bei mir. Nimm Markus und bringe ihn mit dir, denn er ist mir nützlich zum Dienst.12Tychikus aber habe ich nach Ephesus gesandt.13Den Mantel, den ich in Troas bei Karpus zurückließ, bringe mit, wenn du kommst, und die Bücher, besonders die Pergamente.14Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erzeigt; der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken.15Vor ihm hüte auch du dich, denn er hat unseren Worten sehr widerstanden.16Bei meiner ersten Verantwortung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich; es werde ihnen nicht zugerechnet.17Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, auf daß durch mich die Predigt vollbracht werde, und alle die aus den Nationen hören möchten; und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen.18Der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk und bewahren für sein himmlisches Reich, welchem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.19Grüße Priska und Aquila und das Haus des Onesiphorus.20Erastus blieb in Korinth; Trophimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen.21Befleißige dich, vor dem Winter zu kommen. Es grüßt dich Eubulus und Pudens und Linus und Klaudia und die Brüder alle.22Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geiste! Die Gnade sei mit euch!

Even if many turn a deaf ear to the truth (v. 4), the Lord's servant must nevertheless preach, warn, "be instant in season, out of season", reprove, rebuke, exhort . . ., in a word fully carry out his service (vv. 2, 5). Paul had set the example of it. His course was finished. Sportsmen know that a competition is never decided before the finishing line is reached. Giving up or allowing oneself to be overtaken in the final metres means that the whole race is lost . . . with its prize. Those final strides are often the most difficult. The beloved apostle gives us a moving glimpse of the final conditions of his fight and of his course: prison, cold, nakedness (1 Cor. 4:11; 2 Cor. 11:27; here he asks for his cloak, v. 13), wickedness and opposition of men (vv. 14, 15), his appearance before Caesar (Nero) in the absence of all his friends (v. 16). These had scattered. Demas had even deserted him. We cannot belong to those who love this present world (v. 10) and, at the same time, to those who love the Lord's appearing (v. 8). The epistle closes on the supreme resource in a time of ruin: grace. It was the apostle's greeting (2 Tim. 1:2); it is also his farewell (v. 22). May this grace be with each one of us!

Titus 1:1-16
1Paulus, Knecht Gottes, aber Apostel Jesu Christi, nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und nach der Erkenntnis der Wahrheit, die nach der Gottseligkeit ist,2in der Hoffnung des ewigen Lebens, welches Gott, der nicht lügen kann, verheißen hat vor ewigen Zeiten,3zu seiner Zeit aber sein Wort geoffenbart hat durch die Predigt, die mir anvertraut worden ist nach Befehl unseres Heilandgottes4Titus, meinem echten Kinde nach unserem gemeinschaftlichen Glauben: Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christo Jesu, unserem Heilande!5Deswegen ließ ich dich in Kreta, daß du, was noch mangelte, in Ordnung bringen und in jeder Stadt Älteste anstellen möchtest, wie ich dir geboten hatte:6Wenn jemand untadelig ist, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder hat, die nicht eines ausschweifenden Lebens beschuldigt oder zügellos sind.7Denn der Aufseher muß untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,8sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam,9anhangend dem zuverlässigen Worte nach der Lehre, auf daß er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen, als auch die Widersprechenden zu überführen.10Denn es gibt viele zügellose Schwätzer und Betrüger, besonders die aus der Beschneidung,11denen man den Mund stopfen muß, welche ganze Häuser umkehren, indem sie um schändlichen Gewinnes willen lehren, was sich nicht geziemt.12Es hat einer aus ihnen, ihr eigener Prophet, gesagt: "Kreter sind immer Lügner, böse, wilde Tiere, faule Bäuche".13Dieses Zeugnis ist wahr; um dieser Ursache willen weise sie streng zurecht, auf daß sie gesund seien im Glauben14und nicht achten auf jüdische Fabeln und Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.15Den Reinen ist alles rein; den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern befleckt ist sowohl ihre Gesinnung, als auch ihr Gewissen.16Sie geben vor, Gott zu kennen, aber in den Werken verleugnen sie ihn und sind greulich und ungehorsam und zu jedem guten Werke unbewährt.

We find in the epistle to Titus the same subjects which occupied us in the first epistle to Timothy: good order in the assembly, sound teaching opposed to that of the false teachers, its fruit in the behaviour of believers. Paul instructed Titus to choose and ordain several in each assembly (Acts 14:23). This is far from the principle of so many churches in which today a single man holds these functions and moreover is regularly appointed to carry them out. Dignity, sobriety, hospitality, self-control: these are the moral characteristics essential to the overseer.

The picture of the Cretians drawn by their own prophet and confirmed by the apostle is not a flattering one. These characteristic features of the natural man are not obliterated by conversion. One person is still more inclined to lying, another to idleness or pride. Each child of God must learn to know his own tendencies and then watch with the Lord's help in order to prevent them coming out. Insubordination for example! That of children toward parents (end of v. 6) threatens to show itself later toward the whole divine teaching (v. 10). God does not recognize the works of one who is not subject to the authority of His Word (v. 16).

Titus 2:1-15
1Du aber rede, was der gesunden Lehre geziemt:2daß die alten Männer nüchtern seien, würdig, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, im Ausharren;3die alten Frauen desgleichen in ihrem Betragen, wie es dem heiligen Stande geziemt, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten;4auf daß sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben,5besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig, den eigenen Männern unterwürfig zu sein, auf daß das Wort Gottes nicht verlästert werde.6Die Jünglinge desgleichen ermahne, besonnen zu sein,7indem du in allem dich selbst als ein Vorbild guter Werke darstellst; in der Lehre Unverderbtheit, würdigen Ernst,8gesunde, nicht zu verurteilende Rede, auf daß der von der Gegenpartei sich schäme, indem er nichts Schlechtes über uns zu sagen hat.9Die Knechte ermahne, ihren eigenen Herren unterwürfig zu sein, in allem sich wohlgefällig zu machen, nicht widersprechend,10nichts unterschlagend, sondern alle gute Treue erweisend, auf daß sie die Lehre, die unseres Heilandgottes ist, zieren in allem.11Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen,12und unterweist uns, auf daß wir, die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf,13indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus,14der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und reinigte sich selbst ein Eigentumsvolk, eifrig in guten Werken.15Dieses rede und ermahne und überführe mit aller Machtvollkommenheit. Laß dich niemand verachten.

As well as those who are elders in the assembly (Titus 1:5-9) each Christian, young or old, brother or sister, must have a good testimony (vv. 2-10). What is laid down for servants applies to all the redeemed of the Lord. Few people do not have a superior to whom they are answerable and in any case each one should be able to call himself like Paul, a servant of God (Titus 1:1). Let us be "adornments" showing the importance of our Master's teaching (v. 10; cf. 1 Kings 10:4-5).

Vv. 11, 12 show us the grace of God being shown in two-fold display.
1. It brings to all men a salvation to which they could not attain themselves.
2. It instructs the child of God, teaching him to live soberly in his personal life, righteously in his dealings with others, godly in his relationship with the Lord. The whole Christian life hangs on these three adverbs. And it is sustained by hope (v. 13; Titus 1:2; Titus 3:7). This hope is called blessed because it fills the soul with present happiness.

"God our Saviour . . . the great God and our Saviour Jesus Christ" (vv. 10, 13; see also Titus 1:3-4; Titus 3:4, 6): this title, contained in the name of Jesus (Jehovah is salvation) recalls that we owe everything to Him. Let us never forget this: He has not saved us unto ourselves, but "unto himself" (v. 14).

Titus 3:1-15
1Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werke bereit zu sein;2niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, gelinde, alle Sanftmut erweisend gegen alle Menschen.3Denn einst waren auch wir unverständig, ungehorsam, irregehend, dienten mancherlei Lüsten und Vergnügungen, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhaßt und einander hassend.4Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heilandgottes erschien,5errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes,6welchen er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesum Christum, unseren Heiland,7auf daß wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben würden nach der Hoffnung des ewigen Lebens.8Das Wort ist gewiß; und ich will, daß du auf diesen Dingen fest bestehst, auf daß die, welche Gott geglaubt haben, Sorge tragen, gute Werke zu betreiben. Dies ist gut und nützlich für die Menschen.9Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister und Zänkereien und Streitigkeiten über das Gesetz vermeide, denn sie sind unnütz und eitel.10Einen sektiererischen Menschen weise ab nach einer ein-und zweimaligen Zurechtweisung,11da du weißt, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er durch sich selbst verurteilt ist.12Wenn ich Artemas oder Tychikus zu dir senden werde, so befleißige dich, zu mir nach Nikopolis zu kommen, denn ich habe beschlossen, daselbst zu überwintern.13Zenas, dem Gesetzgelehrten, und Apollos gib mit Sorgfalt das Geleit, auf daß ihnen nichts mangle.14Laß aber auch die Unsrigen lernen, für die notwendigen Bedürfnisse gute Werke zu betreiben, auf daß sie nicht unfruchtbar seien.15Es grüßen dich alle, die bei mir sind. Grüße, die uns lieben im Glauben. Die Gnade sei mit euch allen!

Our behaviour towards authorities and towards all men must of necessity contrast with what "we ourselves also" were before our conversion. This memory of our former sad state should give us "all meekness unto all men" (v. 2; Philippians 4:5). Far from exalting ourselves above them, we can invite them by our own example to take advantage of the same grace which has made us anew.

Six times this epistle makes mention of good works (Titus 1:16; Titus 2:7, 14; Titus 3:1, 8, 14). Under the pretext that they have no value for salvation (v. 5), we risk underestimating their importance and are put to shame by the works of other Christians, who may be less instructed on other points of doctrine. On the contrary we need to be the first in good works with this two-fold aim: firstly in order to be useful to men (v. 8), then in order not to be without fruit ourselves (v. 14). The Lord delights to produce this fruit in the lives of His own. He also appreciates its value. Only work done for Him is good. By selling her perfume for the benefit of the poor, Mary would have done a good work in the eyes of the world, but by pouring it out on the Lord's feet, she was able to do a good work to Him (Matt. 26:10).

Philemon 1-12
1Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter,2und Appia, der Schwester, und Archippus, unserem Mitkämpfer, und der Versammlung, die in deinem Hause ist:3Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!4Ich danke meinem Gott, indem ich allezeit deiner erwähne in meinen Gebeten,5da ich höre von deiner Liebe und von dem Glauben, den du an den Herrn Jesus und zu allen Heiligen hast,6daß die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Anerkennung alles Guten, welches in uns ist gegen Christum Jesum .7Denn wir haben große Freude und großen Trost durch deine Liebe, weil die Herzen der Heiligen durch dich, Bruder, erquickt worden sind.8Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in Christo habe, dir zu gebieten, was sich geziemt,9so bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin, wie Paulus, der Alte, jetzt aber auch ein Gefangener Jesu Christi.10Ich bitte dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Banden, Onesimus,11der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist,12den ich zu dir zurückgesandt habe ihn, das ist mein Herz;

In school text books, theories are usually followed by an application to problems. The epistle to Philemon reminds us of that. It contains no special revelation, but it shows the application by Paul and his companions of the exhortations contained in his epistles. "Put on therefore, as the elect of God, holy and beloved, bowels of mercies, kindness, humbleness . . .", he wrote to the Colossians (Col. 3:12; cf. also v. 5 with Eph. 1:15). It was in fact at Colosse where Philemon lived, a godly man, a friend of the apostle; he was rich, for he had slaves. One of them, Onesimus, after running away from his house had met Paul, a prisoner at Rome, and had been converted. Now the apostle sends him back to his master, carrying this touching message. It was acting contrary to what the law commanded (read Deut. 23:15-16). The law indeed took account of the hardness of man's heart (cf. Mark 10:5). Here grace in the apostle takes account of that same grace at work in the heart of Philemon. Paul is well acquainted with his love for all the saints (v. 5), and the proofs which he gave of it (v. 7).

Philemon 13-25
13welchen ich bei mir behalten wollte, auf daß er statt deiner mir diene in den Banden des Evangeliums.14Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß deine Wohltat nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei.15Denn vielleicht ist er deswegen für eine Zeit von dir getrennt gewesen, auf daß du ihn für immer besitzen mögest,16nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im Fleische als im Herrn.17Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich.18Wenn er dir aber irgend ein Unrecht getan hat, oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an.19Ich, Paulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; daß ich dir nicht sage, daß du auch dich selbst mir schuldig bist.20Ja, Bruder, ich möchte gern Nutzen an dir haben im Herrn; erquicke mein Herz in Christo.21Da ich deinem Gehorsam vertraue, so habe ich dir geschrieben, indem ich weiß, daß du auch mehr tun wirst, als ich sage.22Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, daß ich durch eure Gebete euch werde geschenkt werden.23Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,24Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.25Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste!

Onesimus means "useful". Previously a useless slave, henceforth he merited his name (v. 1). More than that, he had become a faithful and beloved brother (v. 16; Col. 4:9). No name is more precious than that of brother and it suits the Christian master (v. 7 end; v. 20) as much as the Christian slave. Paul for his part uses no other title than those of "aged" and "prisoner of Jesus Christ" (v. 9). If he had thought only of himself, he would not have deprived himself of Onesimus' services. But he wanted opportunity to be given: to Onesimus of bearing witness in the house where he had previously acted badly; to Philemon of seeing for himself the fruits of this conversion and of "confirming his love" (2 Cor. 2:8).

This story of Onesimus, in one sense, is ours. Like rebellious slaves we have been found on our pathway of self-will and been brought back to our Master, no longer to be under slavery but as those whom He calls His beloved brothers (cf. v. 16 and John 15:15). Paul is here a picture of the Lord, paying our debt, interceding for us (vv. 17-19). May this epistle teach us to bring practical Christianity into our daily lives: forgetfulness of ourselves, tactfulness, humility, grace . . . in a word, all the many evidences of love.

Hebräer 1:1-14
1Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne,2den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat;3welcher, der Abglanz seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tragend, nachdem er durch sich selbst die Reinigung der Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe;4indem er um so viel besser geworden ist als die Engel, als er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.5Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? Und wiederum: "Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein"?6Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten".7Und in Bezug auf die Engel zwar spricht er: "Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme"; in Bezug auf den Sohn aber:8"Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches;9du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehaßt; darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl über deine Genossen".10Und: "Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände;11sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid,12und wie ein Gewand wirst du sie zusammenwickeln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht vergehen."13Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße"?14Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?

The author of the epistle to the Hebrews is probably the apostle Paul. But he does not name himself in order to leave everything open for the Lord Jesus, the great "Apostle . . . of our profession" (Heb. 3:1). Having spoken by means of so many different agents, God finally spoke to Israel and to mankind directly through His own Son (Mark 12:6 . . .). He is "the Word", the full, final revelation of God. To give us a better idea of Him, He teaches us who this Son is: the heir of all things, the Creator of the worlds, the brightness of His glory and the express image of His person, the One who upholds all things (John 1:1, 18). But the One who made the worlds also made purification for sins! In order to create, it was sufficient for Him to speak, but for the work of salvation He had to pay the supreme price: His own life.

A succession of quotations from the Messianic Psalms: 2, 45, 102, 110 . . . establish the exaltation and supremacy of the Son of God. The angels are created beings, the Lord Jesus is the Creator; they are servants, He is the Lord. The angels, in an invisible way, serve on our behalf; the Lord Jesus alone has accomplished the purification of sins, mine and yours. And what He is incomparably enhances the value of what He has done.

Hebräer 2:1-9
1Deswegen sollen wir um so mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten.2Denn wenn das durch Engel geredete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing,3wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung vernachlässigen? Welche den Anfang ihrer Verkündigung durch den Herrn empfangen hat und uns von denen bestätigt worden ist, die es gehört haben, indem Gott außerdem mitzeugte,4sowohl durch Zeichen als durch Wunder und mancherlei Wunderwerke und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.5Denn nicht Engeln hat er unterworfen den zukünftigen Erdkreis, von welchem wir reden;6es hat aber irgendwo jemand bezeugt und gesagt: "Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, daß du auf ihn siehst?7Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände ;8du hast alles seinen Füßen unterworfen." Denn indem er ihm alles unterworfen, hat er nichts gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.9Wir sehen aber Jesum, der ein wenig unter die Engel wegen des Leidens des Todes erniedrigt war, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt so daß er durch Gottes Gnade für alles den Tod schmeckte.

"God . . . hath spoken unto us by His Son . . .". "Therefore", ch. 2 begins, "we ought to give the more earnest heed to the things which we have heard . . ." Previously, on the holy mountain, a voice from heaven had solemnly commanded the three disciples no longer to listen to Moses or Elijah but to the beloved Son. "And when they had lifted up their eyes, they saw no man, save Jesus only" (Matt. 17:5, 8). We too by faith, "see Jesus . . ." (v. 9). Ch. 1 presented Him to us according to His divine titles of Creator and First-born. He appears to us here as the glorified Man and conqueror of death. In ch. 1 all the angels of God worship Him; in ch. 2 the Lord Jesus has been made a little lower than them for the suffering of death whose infinitely bitter taste He had to experience (end of v. 9). But Psalm 8, quoted here, reveals to us the whole purpose of God with regard to the "man Christ Jesus". A crown of glory and honour is on His brow; universal dominion rightly belongs to Him; soon all will bow beneath His law. But even now the position occupied by "the captain of our salvation" proclaims the excellence of this salvation. How shall we escape if we neglect so great salvation? (Heb. 10:29). Let us take careful note: to postpone till later is to neglect it. Yes, let us hurry to lay hold of "so great salvation".

Hebräer 2:10-18
10Denn es geziemte ihm, um deswillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit brachte, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen zu machen.11Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; um welcher Ursache willen er sich nicht schämt, sie Brüder zu nennen, indem er spricht:12"Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dir lobsingen".13Und wiederum: "Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen". Und wiederum: "Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir gegeben hat".14Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise an denselben teilgenommen, auf daß er durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel,15und alle die befreite, welche durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.16Denn er nimmt sich fürwahr nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an.17Daher mußte er in allem den Brüdern gleich werden, auf daß er in den Sachen mit Gott ein barmherziger und treuer Hoherpriester werden möchte, um die Sünden des Volkes zu sühnen;18denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, vermag er denen zu helfen, die versucht werden.

For it became God . . . to make the Captain of our salvation perfect through sufferings (v. 10). "It pleased the LORD to bruise him; he hath put him to grief", Isaiah says in another place (Isa. 53:10). And for what purpose? In order to bring many sons to glory! "When thou shalt make his soul an offering for sin . . . he shall see of the travail of his soul", the prophet also adds. These children whom God has given to Christ to be His companions in glory are His dear redeemed ones. "He is not ashamed to call them brethren" (v. 11). But in order to be able to take up their cause, He had to be made like them, to become a true Man (v. 14). Our chapter gives us several priceless reasons for this great mystery: the Lord Jesus entered into our nature in order to glorify God and to allow Him to fulfil His purposes regarding man; He took a body to be able to die and so win the victory over the prince of death in his own fortress; finally, the Lord Jesus put on our humanity to enter more perfectly into our afflictions and to understand them with a human heart. His own experience of suffering enables Him to sympathise fully with our trials as a faithful and merciful High Priest. What comfort for all who are afflicted!

Hebräer 3:1-15
1Daher, heilige Brüder, Genossen der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesum,2der treu ist dem, der ihn bestellt hat, wie es auch Moses war in seinem ganzen Hause.3Denn dieser ist größerer Herrlichkeit würdig geachtet worden als Moses, insofern größere Ehre als das Haus der hat, der es bereitet hat.4Denn jedes Haus wird von jemand bereitet; der aber alles bereitet hat, ist Gott.5Und Moses zwar war treu in seinem ganzen Hause als Diener, zum Zeugnis von dem, was hernach geredet werden sollte;6Christus aber als Sohn über sein Haus, dessen Haus wir sind, wenn wir anders die Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.7Deshalb, wie der Heilige Geist spricht: "Heute, wenn ihr seine Stimme höret,8verhärtet eure Herzen nicht, wie in der Erbitterung, an dem Tage der Versuchung in der Wüste,9wo eure Väter mich versuchten, indem sie mich prüften, und sie sahen doch meine Werke vierzig Jahre.10Deshalb zürnte ich diesem Geschlecht und sprach: Allezeit gehen sie irre mit dem Herzen; aber sie haben meine Wege nicht erkannt.11So schwur ich in meinem Zorn: Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!"12Sehet zu, Brüder, daß nicht etwa in jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens sei in dem Abfallen vom lebendigen Gott,13sondern ermuntert euch selbst jeden Tag, solange es "heute" heißt, auf daß niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde.14Denn wir sind Genossen des Christus geworden, wenn wir anders den Anfang der Zuversicht bis zum Ende standhaft festhalten,15indem gesagt wird: "Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht, wie in der Erbitterung".

The epistle to the Hebrews has been called "the epistle of the open heavens". And whom do we see in the heavens? The Lord Jesus, who is also the Apostle: that is to say, the mouthpiece of God to men, and the High Priest: the mouthpiece of men to God. Writing to the Hebrew Christians, the author will show by referring to their history how the Lord Jesus encompasses and surpasses in His person the glories which the Jews honoured: those of Moses (Heb. 3), of Joshua (Heb. 4), of Aaron (Heb. 5) . . . But we cannot learn to know the Lord without discovering at the same time the wickedness of the natural heart. God calls it "an evil heart of unbelief" and reminds us that it is the root cause of all our woes. "They do alway err in their heart", v. 10 declares (cf. Mark 7:21). That is why whoever hears the Lord's voice (and who would dare to say he has never heard it?) is solemnly exhorted on three occasions not to harden his heart (vv. 7, 15; Heb. 4:7). Usually we limit this exhortation to the gospel of the cross. But we who are Christians have the opportunity daily of hearing the Lord's voice in His Word. May we be kept from any form of hardness, whatever may be His requirements for us today!

Hebräer 3:16-19; Hebräer 4:1-7
16(Denn welche, als sie gehört hatten, haben ihn erbittert? Waren es aber nicht alle, die durch Moses von Ägypten ausgezogen waren?17Welchen aber zürnte er vierzig Jahre? Nicht denen, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fielen?18Welchen aber schwur er, daß sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, als nur denen, die ungehorsam gewesen waren?19Und wir sehen, daß sie nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens.)
1Fürchten wir uns nun, daß nicht etwa, da eine Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, hinterlassen ist, jemand von euch scheine zurückgeblieben zu sein.2Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, gleichwie auch jenen; aber das Wort der Verkündigung nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, nicht mit dem Glauben vermischt war.3Denn wir, die wir geglaubt haben, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: "So schwur ich in meinem Zorn: Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!" wiewohl die Werke von Grundlegung der Welt an geworden waren.4Denn er hat irgendwo von dem siebten Tage also gesprochen: "Und Gott ruhte am siebten Tage von allen seinen Werken".5Und an dieser Stelle wiederum: "Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!"6Weil nun übrigbleibt, daß etliche in dieselbe eingehen, und die, welchen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, des Ungehorsams wegen nicht eingegangen sind,7so bestimmt er wiederum einen gewissen Tag: "Heute", in David nach so langer Zeit sagend, wie vorhin gesagt worden ist: "Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht".

God's rest on the seventh day, after the work of creation, was soon disturbed by the sin of man. And from that time until now the work of the Father and the Son for redemption has never ceased (John 5:17). But we learn here:
1. That God always has His rest in view.
2. That this rest is future and not to be confused with the establishment of the people in Canaan under Joshua. Israel will enjoy rest on the millennial earth and the Church will enjoy it in heavenly glory.
3. That although God wants to share His rest with His creatures, not all will enter into it.

As previously in the wilderness, unbelief (Heb. 3:19) and disobedience (Heb. 4:6 JND trans.) block the way to the promise. John 3:36 (JND trans.) shows us in addition that the one who disobeys is the same as the one who does not believe. For doing the work of God is believing on the One whom He sent (John 6:29). Alas, Israel's condition was like that of many today: the word which they heard "did not profit them, not being mixed with faith . . ." (v. 2; read Romans 10:17).

Thus it is obedience to the Lord which allows us to enter into the work of His grace now and also prepares us to share the rest of His love tomorrow (Zeph. 3:17).

Hebräer 4:8-16
8Denn wenn Josua sie in die Ruhe gebracht hätte, so würde er danach nicht von einem anderen Tage geredet haben.9Also bleibt noch eine Sabbathruhe dem Volke Gottes aufbewahrt.10Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, gleichwie Gott von seinen eigenen.11Laßt uns nun Fleiß anwenden, in jene Ruhe einzugehen, auf daß nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle.12Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;13und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.14Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten;15denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.16Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.

Until we enter the divine rest as children of God we are still facing the toil of our walk, service and warfare. But we are not left without resources, three of which this chapter mentions. The first is the Word of God. Today we hear His voice . . . That Word takes care of our inward state. Living, it brings life to us; powerful, it does its work in us (Eph. 6:17 presents it to us on the other hand as an offensive weapon). Finally piercing — let us allow ourselves to be searched by it.

But beside the sin which the Word exposes and condemns, we find in ourselves weakness and infirmities. God has provided for these through two other resources. He has given us a great High Priest, full of understanding and compassion. As Man here below, Christ experienced every kind of human suffering in order to be able "in time of need" to show all His varied love toward His feeble redeemed people. Secondly He opened the way for us to the throne of grace. We are exhorted to come there in prayer with so much more liberty and confidence since it is there that we meet our beloved Saviour. Is it there, and only there, that we seek help? (Ps. 60:11).

Hebräer 5:1-14
1Denn jeder aus Menschen genommene Hohepriester wird für Menschen bestellt in den Sachen mit Gott, auf daß er sowohl Gaben als auch Schlachtopfer für Sünden darbringe;2der Nachsicht zu haben vermag mit den Unwissenden und Irrenden, da auch er selbst mit Schwachheit umgeben ist;3und um dieser willen muß er, wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern für die Sünden.4Und niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern als von Gott berufen, gleichwie auch Aaron.5Also hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt".6Wie er auch an einer anderen Stelle sagt: "Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks."7Der in den Tagen seines Fleisches, da er sowohl Bitten als Flehen dem, der ihn aus dem Tode zu erretten vermochte, mit starkem Geschrei und Tränen dargebracht hat (und um seiner Frömmigkeit willen erhört worden ist),8obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte; und, vollendet worden,9ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden,10von Gott begrüßt als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.11Über diesen haben wir viel zu sagen, und was mit Worten schwer auszulegen ist, weil ihr im Hören träge geworden seid.12Denn da ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, bedürfet ihr wiederum, daß man euch lehre, welches die Elemente des Anfangs der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die der Milch bedürfen und nicht der festen Speise.13Denn jeder, der noch Milch genießt, ist unerfahren im Worte der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger;14die feste Speise aber ist für Erwachsene, welche vermöge der Gewohnheit geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten sowohl als auch des Bösen.

What a contrast between the holy Son of God and the priest chosen from among men, forced to be tolerant because of his own weakness! Another contrast comes to light in v. 8. As far as we are concerned, we need to learn obedience because we are naturally disobedient. The Son of God had to learn it for a completely different reason. As the Sovereign Creator, He is subject to no one. Obedience was a completely new experience for Him. But in this way He is an example of obedience and henceforth compels respect from "those who obey him" (v. 9). In any community, the leader with the greatest authority is the one who began by carrying out himself; in the most trying conditions, the tasks which he then imposes upon his subordinates. Let us learn obedience in the school of the Lord Jesus. But what kind of pupils are we? Do we not often deserve the reproach of v. 11: dull of hearing? The Word of God is not here as in Hebrews 4 the sword discerning the intentions of the heart, but the solid food which strengthens the child of God and makes him able to discern good from evil for himself. This is the great progress which the Christian can make: to become increasingly sensitive to what pleases the Lord . . . and what does not please Him.

Hebräer 6:1-20
1Deshalb, das Wort von dem Anfang des Christus lassend, laßt uns fortfahren zum vollen Wuchse und nicht wiederum einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,2der Lehre von Waschungen und dem Händeauflegen und der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.3Und dies wollen wir tun, wenn Gott es erlaubt.4Denn es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe, und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes,5und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters, und abgefallen sind,6wiederum zur Buße zu erneuern, indem sie den Sohn Gottes für sich selbst kreuzigen und ihn zur Schau stellen.7Denn das Land, welches den häufig über dasselbe kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott;8wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbewährt und dem Fluche nahe, und sein Ende ist die Verbrennung.9Wir aber sind in Bezug auf euch, Geliebte, von besseren und mit der Seligkeit verbundenen Dingen überzeugt, wenn wir auch also reden.10Denn Gott ist nicht ungerecht, eures Werkes zu vergessen und der Liebe, die ihr gegen seinen Namen bewiesen, da ihr den Heiligen gedient habt und dienet.11Wir wünschen aber sehr, daß ein jeder von euch denselben Fleiß beweise zur vollen Gewißheit der Hoffnung bis ans Ende,12auf daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer, welche durch Glauben und Ausharren die Verheißungen ererben.13Denn als Gott dem Abraham Verheißung gab, schwur er, weil er bei keinem Größeren zu schwören hatte,14bei sich selbst und sprach: "Wahrlich, reichlich werde ich dich segnen und sehr werde ich dich mehren".15Und nachdem er also ausgeharrt hatte, erlangte er die Verheißung.16Denn Menschen schwören wohl bei einem Größeren, und der Eid ist ihnen ein Ende alles Widerspruchs zur Bestätigung;17worin Gott, da er den Erben der Verheißung die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses überschwenglicher beweisen wollte, mit einem Eide ins Mittel getreten ist,18auf daß wir durch zwei unveränderliche Dinge, wobei es unmöglich war, daß Gott lügen sollte, einen starken Trost hätten, die wir Zuflucht genommen haben zum Ergreifen der vor uns liegenden Hoffnung,19welche wir als einen sicheren und festen Anker der Seele haben, der auch in das Innere des Vorhangs hineingeht,20wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, welcher Hoherpriester geworden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.

Yes, let us move forward towards spiritual adulthood. Let us not be satisfied, like these Christians who had left Judaism, to know a few elementary truths. The Lord Jesus wants to be more than a Saviour from dead works for us: our Lord, our Example, our best Friend. . .

Vv. 4-6 have often been used by the devil to disturb children of God. In reality these verses do not concern them but those who are Christian in name only. In the moral state described here, one will look in vain for the divine life imparted to the soul of a true believer. But it is possible, alas, to live amidst the privileges of Christianity without having been truly converted! It was true of certain Jews; it is perhaps true today of a number of children of Christian parents. As for true believers, they can never lose their salvation. But they are always in danger of losing their zeal. As well as works of love which God does not forget, faith and hope must not be neglected (vv. 10, 11, 12). They are nourished by divine promises. The Christian knows his home port although still unseen; his anchor is there. However rough the sea of this world may be, faith is "the cable" which firmly binds the redeemed to the unchanging, heavenly place where the Object of his hope is found.

Hebräer 7:1-17
1Denn dieser Melchisedek, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenging, als er von der Schlacht der Könige zurückkehrte, und ihn segnete,2welchem auch Abraham den Zehnten zuteilte von allem; der erstlich verdolmetscht König der Gerechtigkeit heißt, sodann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens,3ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister, weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens habend, aber dem Sohne Gottes verglichen, bleibt Priester auf immerdar.4Schauet aber, wie groß dieser war, welchem selbst Abraham, der Patriarch, den Zehnten von der Beute gab.5Und zwar haben die von den Söhnen Levi, welche das Priestertum empfangen, ein Gebot, den Zehnten von dem Volke zu nehmen nach dem Gesetz, das ist von ihren Brüdern, wiewohl sie aus den Lenden Abrahams gekommen sind.6Er aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen ableitete, hat den Zehnten von Abraham genommen und den gesegnet, der die Verheißungen hatte.7Ohne allen Widerspruch aber wird das Geringere von dem Besseren gesegnet.8Und hier zwar empfangen Menschen, welche sterben, die Zehnten, dort aber einer, von welchem bezeugt wird, daß er lebe;9und sozusagen ist durch Abraham auch Levi, der die Zehnten empfängt, gezehntet worden,10denn er war noch in der Lende des Vaters, als Melchisedek ihm entgegenging.11Wenn nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum wäre (denn in Verbindung mit demselben hat das Volk das Gesetz empfangen), welches Bedürfnis war noch vorhanden, daß ein anderer Priester nach der Ordnung Melchisedeks aufstehe, und nicht nach der Ordnung Aarons genannt werde?12Denn wenn das Priestertum geändert wird, so findet notwendig auch eine Änderung des Gesetzes statt.13Denn der, von welchem dies gesagt wird, gehört zu einem anderen Stamme, aus welchem niemand des Altars gewartet hat.14Denn es ist offenbar, daß unser Herr aus Juda entsprossen ist, zu welchem Stamme Moses nichts in Bezug auf Priester geredet hat.15Und es ist noch weit augenscheinlicher, wenn, nach der Gleichheit Melchisedeks, ein anderer Priester aufsteht,16der es nicht nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebots geworden ist, sondern nach der Kraft eines unauflöslichen Lebens.17Denn ihm wird bezeugt: "Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks".

The author of the epistle had many things to say about Melchisedec (Heb. 5:10-11). This mysterious person cuts across the history of Abraham (Gen. 14), acting as a mediator, blessing Abraham on behalf of the Most High God, then blessing this Most High God in the name of the patriarch. On the other hand everything concerning his person and origin is left in the dark. We can understand why. What interests the Spirit of God is not the man here but his office. As king and priest, Melchisedec is a type of the Lord Jesus when He will reign in righteousness and will be a priest on His throne. The priesthood after the order of Melchisedec is in all points superior to that of Aaron.
1. Its head is greater than Abraham, because that patriarch gave the tithe to Melchisedec and was blessed by him.
2. Established before the nation of Israel, it was not only exercised for the benefit of that people but for every believer.
3. Lastly it is not passed on to another in that the one who has the responsibility for it is always living (Rom. 8:34).

Many people in Christendom think it necessary to resort to intermediaries, priests or "saints". This epistle teaches them that God has given us only one High Priest, perfect and sufficient for eternity (Heb. 10:21-22).

Hebräer 7:18-28
18Denn da ist eine Abschaffung des vorhergehenden Gebots seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit wegen19(denn das Gesetz hat nichts zur Vollendung gebracht) und die Einführung einer besseren Hoffnung, durch welche wir Gott nahen.20Und inwiefern dies nicht ohne Eidschwur geschah,21(denn jene sind ohne Eidschwur Priester geworden, dieser aber mit Eidschwur durch den, der zu ihm sprach: "Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks "),22insofern ist Jesus eines besseren Bundes Bürge geworden.23Und jener sind mehrere Priester geworden, weil sie durch den Tod verhindert waren zu bleiben;24dieser aber, weil er in Ewigkeit bleibt, hat ein unveränderliches Priestertum.25Daher vermag er auch völlig zu erretten, die durch ihn Gott nahen, indem er immerdar lebt, um sich für sie zu verwenden.26Denn ein solcher Hoherpriester geziemte uns: heilig, unschuldig, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden,27der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, sodann für die des Volkes; denn dieses hat er ein für allemal getan, als er sich selbst geopfert hat.28Denn das Gesetz bestellt Menschen zu Hohenpriestern, die Schwachheit haben; das Wort des Eidschwurs aber, der nach dem Gesetz gekommen ist, einen Sohn, vollendet in Ewigkeit.

Until He was made higher than the heavens, the Lord Jesus could not be our High Priest. In order to be able to represent us before God, it was necessary first of all that He should offer Himself for us. Above all else we needed a Redeemer. But now the Saviour of our souls is also the One who saves us completely, that is to say who takes care of us until we enter His glory. And as He is alive for ever, we have the assurance that at no time will He ever fail us. Truly, "such an high priest became us." His moral perfection expressed in all its ways and His position in glory before God lead us to exclaim: "Behold, O God . . . and look upon the face of thine anointed" (Ps. 84:9).

Soon we shall have no further need of His intercession. It will cease when all the redeemed have finished their pilgrimage. Why then is it repeated: "Thou art a priest for ever"? (Heb. 5:6; Heb. 6:20; Heb. 7:17, 21). It is because the priest is also the one who leads the praise — an eternal service which our dear Saviour will no longer exercise alone. He will accomplish it with those whom He will have saved completely and who will be His companions for ever in the glory (Heb. 2:12).

Hebräer 8:1-13
1Die Summe dessen aber, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln,2ein Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Hütte, welche der Herr errichtet hat, nicht der Mensch.3Denn jeder Hohepriester wird bestellt, um sowohl Gaben als auch Schlachtopfer darzubringen; daher ist es notwendig, daß auch dieser etwas habe, das er darbringe.4Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht einmal Priester, weil solche da sind, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen,5(welche dem Abbilde und Schatten der himmlischen Dinge dienen, gleichwie Moses eine göttliche Weisung empfing, als er im Begriff war, die Hütte aufzurichten; denn "siehe", spricht er, "daß du alles nach dem Muster machest, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist").6Jetzt aber hat er einen vortrefflicheren Dienst erlangt, insofern er auch Mittler ist eines besseren Bundes, der auf Grund besserer Verheißungen gestiftet ist.7Denn wenn jener erste Bund tadellos wäre, so wäre kein Raum gesucht worden für einen zweiten.8Denn tadelnd spricht er zu ihnen: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und in Bezug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen;9nicht nach dem Bunde, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bunde, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr.10Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott, und sie werden mir zum Volke sein.11Und sie werden nicht ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! denn alle werden mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen.12Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken."13Indem er sagt: "einen neuen", hat er den ersten alt gemacht; was aber alt wird und veraltet, ist dem Verschwinden nahe.

The old Sinai covenant was broken in former times through the sin of Israel. A new covenant, foretold in Jeremiah 31:31 is to be made with this people. Proof having been given that man is incapable of keeping an agreement with God, this new covenant will no longer impose on man any condition that he must adhere to (Rom. 11:27). Its sole basis will be the blood of Christ, called the "blood of the new testament" (Matt. 26:28). Four things characterise it:
1. The Lord's commands will be written on men's hearts — i.e. they will appeal to love.
2. Israel will regain its relationship as the people of the LORD (v. 10; Zech. 8:8).
3. The knowledge of the Lord will be common to all (v. 11; Isaiah 54:13).
4. God will remember neither their sins nor their iniquities any more (v. 12).

For their part Christians are not under a covenant (is there a need for a pact between a father and his children?). But they already enjoy all these blessings promised to Israel, and more besides. The divine Word is implanted within them (cf. 2 Cor. 3:3). They are now children of God. They know the Lord by the Holy Spirit who lives in them. They have the assurance that their sins are blotted out for ever.

Reader, are these privileges also yours?

Hebräer 9:1-15
1Es hatte nun zwar auch der erste Bund Satzungen des Dienstes und das Heiligtum, ein weltliches.2Denn eine Hütte wurde zugerichtet, die vordere, in welcher sowohl der Leuchter war als auch der Tisch und die Darstellung der Brote, welche das Heilige genannt wird;3hinter dem zweiten Vorhang aber eine Hütte, welche das Allerheiligste genannt wird,4die ein goldenes Räucherfaß hatte und die Lade des Bundes, überall mit Gold überdeckt, in welcher der goldene Krug war, der das Manna enthielt, und der Stab Aarons, der gesproßt hatte, und die Tafeln des Bundes;5oben über derselben aber die Cherubim der Herrlichkeit, den Versöhnungsdeckel überschattend, von welchen Dingen jetzt nicht im einzelnen zu reden ist.6Da nun dieses also eingerichtet ist, gehen in die vordere Hütte allezeit die Priester hinein und vollbringen den Dienst;7in die zweite aber einmal des Jahres allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, welches er für sich selbst und für die Verirrungen des Volkes darbringt;8wodurch der Heilige Geist dieses anzeigt, daß der Weg zum Heiligtum noch nicht geoffenbart ist, solange die vordere Hütte noch Bestand hat,9welches ein Gleichnis auf die gegenwärtige Zeit ist, nach welchem sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht werden, die dem Gewissen nach den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst übt,10welcher allein in Speisen und Getränken und verschiedenen Waschungen besteht, in Satzungen des Fleisches, auferlegt bis auf die Zeit der Zurechtbringung.11Christus aber, gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter, in Verbindung mit der größeren und vollkommneren Hütte, die nicht mit Händen gemacht (das heißt nicht von dieser Schöpfung ist),12auch nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blute, ist ein für allemal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte.13Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinigkeit des Fleisches heiligt,14wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um den lebendigen Gott zu dienen!15Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod stattgefunden hat zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bunde, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfingen;

Ch. 35-40 of Exodus tell how the tabernacle was constructed. Leviticus gives instruction concerning sacrifices (Lev. 1-7), then concerning the priests (Lev. 8-12). But all these ordinances of earthly worship had shown their tragic powerlessness. The tabernacle was divided by a veil that could not be passed through. The priest, himself a sinner, was obliged to offer a sacrifice on his own behalf (v. 7; Heb. 5:3). Finally, the sacrifices of goats and calves "could not make him that did the service perfect, as pertaining to the conscience" (v. 9). So God speaks to us of a heavenly tabernacle "greater and more perfect . . . not made with hands" (v. 11; Heb. 8:2). But what good would it be if there were no priest capable of carrying out its services? And what use would a perfect priest be to us (Heb. 5-8) if the sacrifice was not likewise perfect? (Heb. 9, 10). For our complete security the Lord Jesus is at the same time both the one and the other. As sacrifice, He gives us peace of conscience. As priest, He gives us peace of heart and keeps us in communion with God. Under the old covenant all was uncertain and conditional. Now all is eternal: our redemption (v. 12 end; Heb. 5:9) as well as our inheritance (v. 15 end). Nothing can take these from us nor call them in question.

Hebräer 9:16-28
16(denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat.17Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist, weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat;)18daher ist auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht worden.19Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Moses zu dem ganzen Volke geredet war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk, und sprach:20"Dies ist das Blut des Bundes, den Gott für euch geboten hat".21Und auch die Hütte und alle Gefäße des Dienstes besprengte er gleicherweise mit dem Blute;22und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung.23Es war nun nötig, daß die Abbilder der Dinge in den Himmeln hierdurch gereinigt wurden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese.24Denn der Christus ist nicht eingegangen in das mit Händen gemachte Heiligtum, ein Gegenbild des wahrhaftigen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen;25auch nicht, auf daß er sich selbst oftmals opferte, wie der Hohepriester alljährlich in das Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut;26sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter geoffenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch sein Opfer.27Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, also wird auch der Christus,28nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male denen, die ihn erwarten, ohne Sünde erscheinen zur Seligkeit.

"Without shedding of blood is no remission" (v. 22; read also Lev. 17:11). What every sacrifice of the old covenant proclaimed, what Abel by faith had already understood (Heb. 11:4) is here confirmed in the most categoric of statements. For "the wages of sin is death" and the blood poured out on the ground is the proof that the wages have been paid (Deut. 12:23-24). The blood of Christ was "shed for many for the remission of sins" (Matt. 26:28). Who are these many? All who believe! The precious blood of the Lord Jesus, continually in God's sight, shelters them from His wrath. For "it is appointed unto men once to die . . ." No reincarnation is offered to them. Yet everything is not finished at death, and death is a small matter compared with what follows it. What is after death? One word is sufficient to show this . . . "after this the judgment" (2 Tim. 4:1; Rev. 20:12). Man without God has two terrible realities before him: death and judgment. But the redeemed possess two happy certainties: the forgiveness of all their sins and the Lord's return for their final deliverance (v. 28). May each one of our readers be among "them that look for him"!

Hebräer 10:1-18
1Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es nimmer mit denselben Schlachtopfern, welche sie alljährlich ununterbrochen darbringen, die Hinzunahenden vollkommen machen.2Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst Übenden, einmal gereinigt, kein Gewissen mehr von Sünden gehabt hätten?3Aber in jenen Opfern ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden;4denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen.5Darum, als er in die Welt kommt, spricht er: "Schlachtopfer und Speisopfer hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet;6an Brandopfern und Opfern für die Sünde hast du kein Wohlgefallen gefunden.7Da sprach ich: Siehe, ich komme (in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben), um deinen Willen, o Gott zu tun."8Indem er vorher sagt: "Schlachtopfer und Speisopfer und Brandopfer und Opfer für die Sünde hast du nicht gewollt, noch Wohlgefallen daran gefunden" (die nach dem Gesetz dargebracht werden), sprach er dann:9"Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun". (Er nimmt das Erste weg, auf daß er das Zweite aufrichte.)10Durch welchen Willen wir geheiligt sind durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. -11Und jeder Priester steht täglich da, den Dienst verrichtend und oft dieselben Schlachtopfer darbringend, welche niemals Sünden hinwegnehmen können.12Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, fortan wartend,13bis seine Feinde gelegt sind zum Schemel seiner Füße.14Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden.15Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist: denn nachdem er gesagt hat:16"Dies ist der Bund, den ich ihnen errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihre Herzen gebe, werde ich sie auch auf ihre Sinne schreiben"; und:17"Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken".18Wo aber eine Vergebung derselben ist, da ist nicht mehr ein Opfer für die Sünde.

The need for a repetition again and again of the sacrifices of the old covenant showed that they were ineffective. Indeed they were rather a remembrance of sins (v. 3). The righteousness of God was not satisfied – still less could He take pleasure in them. Then One presented Himself to take our cause upon Himself. The Lord Jesus alone was the Object of the Father's good pleasure; He alone could be the accepted sacrifice, the holy Victim offered "once for all". Whereas the earthly priests remained standing, because their service was never finished, Christ sat down, the proof that His work was complete. And He who sat down for ever has made us perfect for ever. Yes, perfect, for this is how God sees us, our sins having been washed away. This is not in the future; it is a finished and final thing. But let us not forget that the work done for us is accompanied by a present work in us. The Lord wants to put His love and His commandments in each of our hearts (cf. v. 16; Heb. 8:10). Having said to the Father on coming into the world, "I delight to do thy will, O my God: yea, thy law is within my heart", He now desires His own to be like Him (vv. 7, 9; Ps. 40:6-8).

Hebräer 10:19-31
19Da wir nun, Brüder, Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum durch das Blut Jesu,20auf dem neuen und lebendigen Wege, welchen er uns eingeweiht hat durch den Vorhang hin, das ist sein Fleisch,21und einen großen Priester über das Haus Gottes,22so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewißheit des Glaubens, die Herzen besprengt und also gereinigt vom bösen Gewissen, und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.23Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten, (denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat);24und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken,25indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.26Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,27sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird.28Jemand, der das Gesetz Moses' verworfen hat, stirbt ohne Barmherzigkeit auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen;29wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird der wertgeachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt worden ist, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?30Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr". Und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten".31Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

The work of grace is finished. The One who accomplished it has gone up "higher than the heavens" (Heb. 7:26). Following His footsteps we are invited to enter in by the new and living way, henceforth open for the worshipper. The blood of the Lord Jesus, the rent veil, the intercession on our behalf by a High Priest all give full assurance to our faith. Let us draw near, brethren, in complete freedom. Let nothing hold us back from entering the holy place . . . nor from the regular gatherings of the children of God (v. 25). We are not converted to live lonely, self-centred lives. Let us encourage one another to love and devotion.

The end of the section is particularly solemn. To sin wilfully was for the Jews who professed Christianity to go back to the law and thus to trample under foot the holy Son of God, to make vile His precious blood, and to despise His grace. This could be applied to children of Christian parents who reject the instruction received in their childhood and deliberately choose the way of the world. Young friends who possess such great privileges, the way to heaven will not always be open to you. Draw near now (John 6:37).

Hebräer 10:32-39; Hebräer 11:1-7
32Gedenket aber der vorigen Tage, in welchen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden, viel Kampf der Leiden erduldet habt;33indem ihr einerseits sowohl durch Schmähungen als Drangsale zur Schau gestellt wurdet, und anderseits Genossen derer wurdet, welche also einhergingen.34Denn ihr habt sowohl den Gefangenen Teilnahme bewiesen, als auch den Raub eurer Güter mit Freuden aufgenommen, da ihr wisset, daß ihr für euch selbst eine bessere und bleibende Habe besitzet.35Werfet nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat.36Denn ihr bedürfet des Ausharrens, auf daß ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontraget.37Denn noch über ein gar Kleines, und der Kommende wird kommen und nicht verziehen.38"Der Gerechte aber wird aus Glauben leben"; und: "Wenn jemand sich zurückzieht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben".39Wir aber sind nicht von denen, die sich zurückziehen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur Errettung der Seele.
1Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.2Denn in diesem haben die Alten Zeugnis erlangt.3Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist.4Durch Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, durch welches er Zeugnis erlangte, daß er gerecht war, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen, obgleich er gestorben ist, redet er noch.5Durch Glauben ward Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, daß er Gott wohlgefallen habe.6Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.7Durch Glauben bereitete Noah, als er einen göttlichen Ausspruch über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses, durch welche er die Welt verurteilte und Erbe der Gerechtigkeit wurde, die nach dem Glauben ist.

The Hebrew Christians had accepted, and accepted joyfully, the loss of their earthly possessions (cf. Matt. 5:12). What was their secret? Faith, which laid hold of better things beyond the reach of their persecutors. But faith is not just necessary on bad days or at the time of conversion. It is the living, vital principle of the righteous. It makes the future present and the invisible visible. Those who do not have faith cannot persevere. They draw back and God has no pleasure in them (v. 38; Heb. 4:2; 1 Cor. 10:5). Without faith, repeats Hebrews 11:6, it is impossible to please Him. But now God is going to introduce to us some of those in whom He does take pleasure (Ps. 16:3). In ch. 11 different aspects of the life of faith are illustrated by witnesses from the Old Testament. In Abel we see this faith laying hold of redemption by the offering of a sacrifice acceptable to God. In Enoch it walks towards its heavenly goal. In Noah it condemns the world and preaches divine righteousness. Thus faith characterises the whole Christian life. And having reached the last steps of this walk of faith, now is not the time to throw away our confidence. "For yet a little while, and he that shall come will come" (v. 37). This description is enough. The Lord Jesus is the One who is coming; we are "them that look for him" (Heb. 9:28).

Hebräer 11:8-16
8Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.9Durch Glauben hielt er sich auf in dem Lande der Verheißung, wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung;10denn er erwartete die Stadt, welche Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.11Durch Glauben empfing auch selbst Sara Kraft, einen Samen zu gründen, und zwar über die geeignete Zeit des Alters hinaus, weil sie den für treu achtete, der die Verheißung gegeben hatte.12Deshalb sind auch von einem, und zwar Gestorbenen, geboren worden gleichwie die Sterne des Himmels an Menge, und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählig ist.13Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht empfangen, sondern sahen sie von ferne und begrüßten sie und bekannten, daß sie Fremdlinge und ohne Bürgerschaft auf der Erde seien.14Denn die solches sagen, zeigen deutlich, daß sie ein Vaterland suchen.15Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von welchem sie ausgegangen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren.16Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

Once again in the Bible, Abraham and his family are chosen by God – this time to teach us what faith is. "Abraham, when he was called . . . obeyed." To obey someone without knowing his intentions shows complete confidence in him. When it is God who commands, faith is able to go (v. 8) and also to stay (v. 9). As it happened, the patriarch stayed in Haran when he should have gone to Canaan (Acts 7:4); he decided to go to Egypt when he should have stayed in the land (Gen. 12:10). But here God is pleased to cover up these mistakes, and likewise to remain silent about Sara's laughter, about the sad end of Isaac's history and about the sad start of Jacob's. He recalls from His people's lives only that which glorifies Him, and faith alone can glorify Him.

It is in principle impossible to have two homelands at the same time. The promise of a heavenly city had therefore made Abraham and his family strangers down here. They were not afraid to confess as much (v. 13; Gen. 23:4); but they also showed it clearly by living in tents (2 Cor. 4:18; 2 Cor. 5:1). They were not ashamed of their God, which is why He is not ashamed of them. He claims the name of "the God of Abraham, Isaac and Jacob". Reader, do you have the right to call Him "my God"?

Hebräer 11:17-31
17Durch Glauben hat Abraham, als er versucht wurde, den Isaak geopfert, und der, welcher die Verheißungen empfangen hatte, brachte den Eingeborenen dar,18über welchen gesagt worden war: "In Isaak soll dein Same genannt werden";19indem er urteilte, daß Gott auch aus den Toten zu erwecken vermöge, von woher er ihn auch im Gleichnis empfing.20Durch Glauben segnete Isaak, in Bezug auf zukünftige Dinge, den Jakob und den Esau.21Durch Glauben segnete Jakob sterbend einen jeden der Söhne Josephs und betete an über der Spitze seines Stabes.22Durch Glauben gedachte Joseph sterbend des Auszugs der Söhne Israels und gab Befehl wegen seiner Gebeine.23Durch Glauben wurde Moses, als er geboren wurde, drei Monate von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, daß das Kindlein schön war; und sie fürchteten das Gebot des Königs nicht.24Durch Glauben weigerte sich Moses, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharaos zu heißen,25und wählte lieber, mit dem Volke Gottes Ungemach zu leiden, als die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben,26indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.27Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die Wut des Königs nicht; denn er hielt standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren.28Durch Glauben hat er das Passah gefeiert und die Besprengung des Blutes, auf daß der Zerstörer der Erstgeburt sie nicht antaste.29Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land, welches die Ägypter versuchten und verschlungen wurden.30Durch Glauben fielen die Mauern Jerichos, nachdem sie sieben Tage umzogen waren.31Durch Glauben kam Rahab, die Hure, nicht mit den Ungläubigen um, da sie die Kundschafter in Frieden aufgenommen hatte.

The offering up of Isaac proved that Abraham believed in the resurrection (cf. Rom. 4:17) and that he loved God more than his only son. The long history of Jacob is told by his staff; it was in turn the implement of the shepherd, the support of the pilgrim and the lame man, and finally of the worshipper (v. 21). Of Isaac it might be thought that his discernment was rather slow and of Joseph that there might have been something more memorable to recall than this simple command concerning his bones. Yet each of these patriarchs proclaims in his own way his certain hope of things to come. Moses refused . . . chose . . . esteemed . . . for his eye was fixed on the reward (see Heb. 10:35). He forsook . . . did not fear . . . endured . . . because he saw Him who is invisible.

Faith is the only touchstone which enables us to appreciate the true value and relative duration of everything. At the same time faith is the inner vitality which gives us the ability to triumph both over obstacles: Pharaoh's anger, the Red Sea, Jericho — and over selfish desires: the pleasures of sin or the riches of Egypt. Yes, faith is energetic and durable. And if the example of Moses seems too high for us, let us be encouraged by that of Rahab. Whatever our circumstances, God looks for the visible fruit of our faith.

Hebräer 11:32-40; Hebräer 12:1-3
32Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon und Barak und Simson und Jephta, und David33und Samuel und den Propheten, welche durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften,34des Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe entgingen, aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampfe stark wurden, der Fremden Heerscharen zurücktrieben.35Weiber erhielten ihre Toten wieder durch Auferstehung; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, auf daß sie eine bessere Auferstehung erlangten.36Andere aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht und dazu durch Bande und Gefängnis.37Sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, starben durch den Tod des Schwertes, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, hatten Mangel, Drangsal, Ungemach,38(deren die Welt nicht wert war) irrten umher in Wüsten und Gebirgen und Klüften und den Höhlen der Erde.39Und diese alle, die durch den Glauben ein Zeugnis erlangten, haben die Verheißung nicht empfangen,40da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, auf daß sie nicht ohne uns vollkommen gemacht würden.
1Deshalb nun, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, laßt auch uns, indem wir jede Bürde und die leicht umstrickende Sünde ablegen, mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf,2hinschauend auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.3Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, auf daß ihr nicht ermüdet, indem ihr in euren Seelen ermattet.

From v. 32, we are in the land of Canaan. We find there the judges, the kings, the prophets, the great cloud of witnesses who surround us, who have gone before us and who wait for us to be able to enter into the possession of the promises (vv. 39, 40). Through the darkest times, the torch of faith handed on from one to another, has never gone out. God alone knows the list of these forgotten martyrs and He keeps it up to date. Each has his own page in the book of faithfulness. The army of the torch-bearers of faith has a wonderful Captain — we are the rearguard. Today it is our turn to be engaged in this "relay race". What must we do to run well? We must be neither burdened down nor become ensnared. Let us start by getting rid of every weight and useless baggage. Let us also lay aside sin, the net which sadly makes us stumble "so easily"! But this is not all. We need an object who, like an irresistible magnet, will draw us on. Let us fix our eyes upon the Lord Jesus, the Guide and Example of the life of faith, its Author and Finisher. He too had an object before Him, more powerful than the cross, the shame and all the suffering. It was "the fulness of joy" which must crown the life of the man of faith according to Psalm 16:11.

Hebräer 12:4-17
4Ihr habt noch nicht, wider die Sünde ankämpfend, bis aufs Blut widerstanden,5und habt der Ermahnung vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht: "Mein Sohn! Achte nicht gering des Herrn Züchtigung, noch ermatte, wenn du von ihm gestraft wirst;6denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er geißelt aber jeden Sohn, den er aufnimmt".7Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung: Gott handelt mit euch als mit Söhnen; denn wer ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?8Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, welcher alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr denn Bastarde und nicht Söhne.9Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleische zu Züchtigern und scheuten sie; sollen wir nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwürfig sein und leben?10Denn jene freilich züchtigten uns für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, er aber zum Nutzen, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.11Alle Züchtigung aber scheint für die Gegenwart nicht ein Gegenstand der Freude, sondern der Traurigkeit zu sein; hernach aber gibt sie die friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.12Darum "richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie",13und "machet gerade Bahn für eure Füße!", auf daß nicht das Lahme vom Wege abgewandt, sondern vielmehr geheilt werde.14Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligkeit, ohne welche niemand den Herrn schauen wird;15indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgend eine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch beunruhige, und viele durch diese verunreinigt werden;16daß nicht jemand ein Hurer sei oder ein Ungöttlicher wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte,17denn ihr wisset, daß er auch nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde (denn er fand keinen Raum für die Buße), obgleich er ihn mit Tränen eifrig suchte.

In the family a child is subject to his parents' training. This may cause a few tears but the child, when grown, will have cause to thank his parents for such an upbringing. If we are the sons and daughters of God, it is impossible for us not to experience His discipline (v. 8), for the holy God wants to mould His children into His own image (v. 10). Yet this discipline could lead us to two quite opposite reactions: firstly we could despise it and pay no attention to it at all. We should rather be "exercised by it"; that is to say, we should judge ourselves before the Lord, looking for the reason why He has sent such a trial upon us (Job 5:17). The opposite danger is that we might lose courage (v. 5; Eph. 3:13). In that case, let us remember the name given to a believer under discipline: "(the one) whom the Lord loveth" (v. 6). Let us pursue peace with all men but not at the expense of holiness (v. 14). Let us not forget that we ourselves are the objects of grace and let us chase from our hearts the roots of bitterness (literally "germs of poison"). Hidden at first, they will show themselves sooner or later if they are not judged immediately (Deut. 29:18).

Esau who could not be named in the preceding chapter with the other members of his family is mentioned here to his eternal shame. Let none of us be like him.

Hebräer 12:18-29
18Denn ihr seid nicht gekommen zu dem Berge , der betastet werden konnte, und zu dem entzündeten Feuer, und dem Dunkel und der Finsternis und dem Sturm,19und dem Posaunenschall, und der Stimme der Worte, deren Hörer baten, daß das Wort nicht mehr an sie gerichtet würde,20(denn sie konnten nicht ertragen, was geboten wurde: "Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden."21Und so furchtbar war die Erscheinung, daß Moses sagte: "Ich bin voll Furcht und Zittern"),22sondern ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln,23der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten;24und zu Jesu, dem Mittler eines neuen Bundes; und zu dem Blute der Besprengung, das besser redet als Abel.25Sehet zu, daß ihr den nicht abweiset, der da redet! Denn wenn jene nicht entgingen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Aussprüche gab: wieviel mehr wir nicht, wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet!26Dessen Stimme damals die Erde erschütterte; jetzt aber hat er verheißen und gesagt: "Noch einmal werde ich nicht allein die Erde bewegen, sondern auch den Himmel."27Aber das "noch einmal" deutet die Verwandlung der Dinge an, die erschüttert werden als solche, die gemacht sind, auf daß die, welche nicht erschüttert werden, bleiben.28Deshalb, da wir ein unerschütterliches Reich empfangen, laßt uns Gnade haben, durch welche wir Gott wohlgefällig dienen mögen mit Frömmigkeit und Furcht.29"Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer."

Here again a contrast is made between what the law offered and what the Christian now possesses in Christ. Instead of the dreadful Sinai, God will substitute grace in Zion in the coming reign of the Messiah (Ps. 2:6). But the child of God has already come to a higher order of blessings. He is invited to scale the slopes of this mountain of grace, to go by faith into the "city of the living God", the heavenly Jerusalem, and there greet its inhabitants. He meets an innumerable company of angels, then the assembly of the first-born, that is the Church. At the summit is God Himself "the Judge of all", but who receives him as redeemed by His Son. As he goes back down towards the base, towards the divine foundation of all these glories, he finds the "spirits of just men made perfect" from ch. 11, and the Lord Jesus "the mediator of the new covenant" sealed with His own blood.

"Heaven is our home", says the hymn. If all things down here are changeable and destined soon to pass away, yet I have a kingdom which cannot be moved; my name is written in heaven (Luke 10:20). And the same grace which gives me access to it, already allows me to serve this holy God – not in a manner acceptable to me, but to Him. Reverence and fear of displeasing Him will keep me in the pathway of His will.

Hebräer 13:1-16
1Die Bruderliebe bleibe.2Der Gastfreundschaft vergesset nicht, denn durch dieselbe haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.3Gedenket der Gefangenen, als Mitgefangene; derer, die Ungemach leiden, als solche, die auch selbst im Leibe sind.4Die Ehe sei geehrt in allem, und das Bett unbefleckt; Hurer aber und Ehebrecher wird Gott richten.5Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnüget euch mit dem, was vorhanden ist, denn er hat gesagt: "Ich will dich nicht versäumen, noch dich verlassen";6so daß wir kühn sagen mögen: "Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?"7Gedenket eurer Führer, die das Wort Gottes zu euch geredet haben, und, den Ausgang ihres Wandels anschauend, ahmet ihren Glauben nach.8Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.9Laßt euch nicht fortreißen durch mancherlei und fremde Lehren; denn es ist gut, daß das Herz durch Gnade befestigt werde, nicht durch Speisen, von welchen keinen Nutzen hatten, die darin wandelten.10Wir haben einen Altar, von welchem kein Recht haben zu essen, die der Hütte dienen.11Denn von den Tieren, deren Blut für die Sünde in das Heiligtum hineingetragen wird durch den Hohenpriester, werden die Leiber außerhalb des Lagers verbrannt.12Darum hat auch Jesus, auf daß er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten.13Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend.14Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.15Durch ihn nun laßt uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.16Des Wohltuns aber und Mitteilens vergesset nicht, denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen.

Brotherly love can be exercised in many ways: hospitality which leads to the blessing of the one who practises it (v. 2); sympathy which identifies itself with those who suffer (v. 3; Heb. 10:34); doing good in which God Himself takes pleasure (v. 16).

Avarice, sadly, has several faces too. We can love not only the money we have, but also that which we hope to have. Let us learn to be content with whatever we have at the particular moment. And for tomorrow's needs or dangers, let us lean "boldly" (in full confidence) on the Lord's faithfulness (v. 6; Matt. 6:31-34). He who is our helper cannot change. "Thou art the same" said Hebrews 1:12. V. 8 concludes with a statement of unfathomable wonder: "Jesus Christ the same yesterday, and today, and for ever." If He is sufficient for us, the "divers and strange doctrines" of v. 9 will have no hold upon us. We will be ready to leave the camp of mere formal religion (cf. Ex. 33:7) and go to the Lord Jesus alone, to the place where His presence is promised. He has offered the supreme sacrifice. Our privilege is to offer to God, in return, not just on Sundays but continually, a sacrifice of praise, the fruit of our lips. This fruit ripens first in our heart (Ps. 45:1).

Hebräer 13:17-25
17Gehorchet euren Führern und seid unterwürfig; denn sie wachen über eure Seelen (als die da Rechenschaft geben sollen), auf daß sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn dies wäre euch nicht nützlich.18Betet für uns; denn wir halten dafür, daß wir ein gutes Gewissen haben, da wir in allem ehrbar zu wandeln begehren.19Ich bitte euch aber um so mehr, dies zu tun, auf daß ich euch desto schneller wiedergegeben werde.20Der Gott des Friedens aber, der aus den Toten wiederbrachte unseren Herrn Jesus, den großen Hirten der Schafe, in dem Blute des ewigen Bundes,21vollende euch in jedem guten Werke, um seinen Willen zu tun, in euch schaffend, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesum Christum, welchem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.22Ich bitte euch aber, Brüder, ertraget das Wort der Ermahnung; denn ich habe euch auch mit kurzen Worten geschrieben.23Wisset, daß unser Bruder Timotheus freigelassen ist, mit welchem, wenn er bald kommt, ich euch sehen werde.24Grüßet alle eure Führer und alle Heiligen. Es grüßen euch die von Italien.25Die Gnade sei mit euch allen! Amen.

We have had faithful leaders. Let us respect their memory and imitate their faith – and read their writings (v. 7). Today also God gives us those who have the rule over us (vv. 17, 24). What is our duty towards them? To obey them, pray for them (v. 18) and so to behave that they can fulfil their service with joy – they take care of our souls. Equally we should accept the word of exhortation when it is addressed to us by them (v. 22). At all costs let no worker for the Lord cause His people to lose sight of the "great Shepherd of the sheep". He alone has given His life for them and now He leads them out with Himself from the camp of human religion. From now on all Christians form a single flock having only one Shepherd at its head (John 10:4, 16).

One after the other in this epistle the elements of Judaism have been taken away and replaced by glorious Christian truths. They are all summed-up in Jesus Christ. Ultimately that is the work which God is accomplishing in us (v. 21): He breaks all our past links and rids us of formalism so as to join us to His risen and glorified Son. While we wait for His imminent appearing may this letter have taught us already by faith to fix our eyes upon Him (Heb. 12:2).

Jakobus 1:1-12
1Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!2Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallet,3da ihr wisset, daß die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.4Das Ausharren aber habe ein vollkommenes Werk, auf daß ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.5Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.6Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.7Denn jener Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde;8er ist ein wankelmütiger Mann, unstet in allen seinen Wegen.9Der niedrige Bruder aber rühme sich seiner Hoheit,10der reiche aber seiner Erniedrigung; denn wie des Grases Blume wird er vergehen.11Denn die Sonne ist aufgegangen mit ihrer Glut und hat das Gras gedörrt, und seine Blume ist abgefallen, und die Zierde seines Ansehens ist verdorben; also wird auch der Reiche in seinen Wegen verwelken.12Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche er denen verheißen hat, die ihn lieben.

James addresses his brethren: Christians who have come out from the Jewish system, but who have not yet fully broken their links with it. He invites them to reckon trials as "all joy": words which at first sight do not go well together. Yet some of the Hebrew Christians had already found this to be a reality (Heb. 10:34). Their experience endorses Paul's declaration: "we glory in tribulations also: knowing that tribulation worketh (cultivates) patience" (Rom. 5:3; cf. Col. 1:11). There is another apparent contradiction: while patience implies waiting for what we do not yet have, James adds, "wanting nothing". What may cause us to be truly wanting is not a lack of earthly wealth, but lack of wisdom. So let us ask the Lord for wisdom, following the example of young Solomon (1 Kings 3:9).

Even if he is poor a Christian does not lack anything, since he has the Lord Jesus. The rich person though brought low can rejoice in fellowship with Him who made Himself nothing and humbled Himself even to the death of the cross. Shall we envy those who will pass away like the flower of the field? Let us keep the crown of life in view. It will be the recompense of those who have endured tribulation with patience, in other words those who love the Lord (end of v. 12).

Jakobus 1:13-27
13Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand.14Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust fortgezogen und gelockt wird.15Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.16Irret euch nicht, meine geliebten Brüder!17Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten.18Nach seinem eigenen Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, auf daß wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.19Daher, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.20Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.21Deshalb leget ab alle Unsauberkeit und alles Überfließen von Schlechtigkeit, und empfanget mit Sanftmut das eingepflanzte Wort, das eure Seelen zu erretten vermag.22Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen.23Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der ist einem Manne gleich, welcher sein natürliches Angesicht in einem Spiegel betrachtet.24Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat alsbald vergessen, wie er beschaffen war.25Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat und darin bleibt, indem er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, dieser wird glückselig sein in seinem Tun.26Wenn jemand sich dünkt, er diene Gott, und zügelt nicht seine Zunge, sondern betrügt sein Herz, dessen Gottesdienst ist eitel.27Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Drangsal besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt erhalten.

In vv. 2, 52 the word temptation means a testing from outside, which God allows for our good and ultimately our joy. In v. 13 being tempted has a different meaning: it implies evil. We are led away by our wicked desires inside. How could God be the cause of that? Nothing of darkness can come down from the "Father of lights" (cf. 1 John 1:5). He who sent us His own Son gives us "every perfect gift" with Him (Rom. 8:32). The source of wickedness is in us: evil thoughts, the offspring of which are evil words and evil actions. But it is not enough just to be aware of this. Otherwise we are like someone who sees his dirty face in a mirror but does not go and wash. The Word of God is this mirror. It shows man what he is; it teaches him to do good (James 4:17) – but it cannot do it for him.

What comprises "pure religion" as recognised by God the Father? Not the empty ceremonies which men call "religion". It arises from the twofold condition in which the Lord has left His people: in the world – to show His love; not of the world – to keep us pure of its influence (v. 27; John 17:11, 14, 16).

Jakobus 2:1-13
1Meine Brüder, habet den Glauben unseres Herrn Jesus Christus, des Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person.2Denn wenn in eure Synagoge ein Mann kommt mit goldenem Ringe, in prächtigem Kleide, es kommt aber auch ein Armer in unsauberem Kleide herein,3und ihr sehet auf den, der das prächtige Kleid trägt, und sprechet: Setze du dich bequem hierher, und zu dem Armen sprechet ihr: Stehe du dort, oder setze dich hier unter meinen Fußschemel-4habt ihr nicht unter euch selbst einen Unterschied gemacht und seid Richter mit bösen Gedanken geworden?5Höret, meine geliebten Brüder: Hat nicht Gott die weltlich Armen auserwählt, reich zu sein im Glauben, und zu Erben des Reiches, welches er denen verheißen hat, die ihn lieben?6Ihr aber habt den Armen verachtet. Unterdrücken euch nicht die Reichen, und ziehen nicht sie euch vor die Gerichte?7Lästern nicht sie den guten Namen, der über euch angerufen worden ist?8Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz erfüllet nach der Schrift: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", so tut ihr wohl.9Wenn ihr aber die Person ansehet, so begehet ihr Sünde, indem ihr von dem Gesetz als Übertreter überführt werdet.10Denn wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in einem straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden.11Denn der da sprach: "Du sollst nicht ehebrechen", sprach auch: "Du sollst nicht töten". Wenn du nun nicht ehebrichst, aber tötest, so bist du ein Gesetzesübertreter geworden.12Also redet und also tut, als die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen.13Denn das Gericht wird ohne Barmherzigkeit sein gegen den, der nicht Barmherzigkeit geübt hat. Die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht.

We are influenced more than we think by the false scale of values of the world, with its emphasis on money, social status . . . Even Samuel needed to learn this: "man looketh on the outward appearance, but the LORD looketh on the heart" (1 Sam. 16:7). Do you know where this "respect of persons" led the world? Even to despise and reject the Son of God, because He came to earth as a poor man (2 Cor. 8:9). Today the lovely name of Christ, called upon by Christians, is still the object of mockery and blasphemy. Well, those who bear His name, the poor whom the world despises, are called heirs of the kingdom by the Lord (v. 5; Matthew 5:3). Consequently "the royal law", that is the king's law (v. 8), is imposed on them. Moreover to fall short of the command to love is to transgress the whole law just as a break in one link in a chain is enough to break the whole. So it was that we were all guilty, convicted of sin. But God has found a greater glory in mercy than in judgment. This mercy has now placed us under a quite different "law", the law of liberty – the liberty of a new nature which finds its pleasure in obedience to God (1 Peter 2:16).

Jakobus 2:14-26
14Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber nicht Werke? Kann etwa der Glaube ihn erretten?15Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und der täglichen Nahrung entbehrt,16und jemand unter euch spricht zu ihnen: Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! ihr gebet ihnen aber nicht die Notdurft des Leibes, was nützt es?17Also ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, an sich selbst tot.18Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen.19Du glaubst, daß Gott einer ist, du tust wohl; auch die Dämonen glauben und zittern.20Willst du aber wissen, o eitler Mensch, daß der Glaube ohne die Werke tot ist?21Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf dem Altar opferte?22Du siehst, daß der Glaube zu seinen Werken mitwirkte, und daß der Glaube durch die Werke vollendet wurde.23Und die Schrift ward erfüllt, welche sagt: "Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet", und er wurde Freund Gottes genannt.24Ihr sehet also, daß ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.25Ist aber gleicherweise nicht auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Wege hinausließ?26Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.

Some people claim that there is a contradiction between the teaching of James and that of Paul (for example in Romans 4). In reality each of them presents a different aspect of the truth. Paul demonstrates that faith is sufficient to make a person righteous before God. James explains that to be justified in the eyes of men requires works (v. 24; 1 John 3:10). It is not the root, but the fruit which proves the quality of a tree (Luke 6:43-44). Faith in the heart cannot show itself to others except by works. Electricity cannot be seen, but the working of a bulb or a motor confirms the presence of the current in the wire. Faith is an active principle (v. 22), an inner energy which sets the cogs of the heart in motion. Paul and James illustrate their teaching by the same example: that of Abraham, to which Rahab's example is added here. By human morality the former was a criminal father, the latter a woman of ill repute, who betrayed her people. Their actions showed all the more clearly the result of their faith which led them to make the greatest of sacrifices for God.

Friend, you may once have said you had faith. Have you also shown it?

Jakobus 3:1-18
1Seid nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, daß wir ein schwereres Urteil empfangen werden; denn wir alle straucheln oft.2Wenn jemand nicht im Worte strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln.3Siehe, den Pferden legen wir die Gebisse in die Mäuler, damit sie uns gehorchen, und lenken ihren ganzen Leib.4Siehe, auch die Schiffe, die so groß sind, und von heftigen Winden getrieben werden, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin irgend der Trieb des Steuermanns will.5So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an!6Und die Zunge ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge ist unter unseren Gliedern gesetzt, als die den ganzen Leib befleckt und den Lauf der Natur anzündet und von der Hölle angezündet wird.7Denn jede Natur, sowohl der Tiere als der Vögel, sowohl der kriechenden als der Meertiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Natur;8die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen: sie ist ein unstetes Übel, voll tödlichen Giftes.9Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes geworden sind.10Aus demselben Munde geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht also sein.11Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bittere?12Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch kann Salziges nicht süßes Wasser hervorbringen.13Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit.14Wenn ihr aber bitteren Neid und Streitsucht in eurem Herzen habt, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit.15Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische.16Denn wo Neid und Streitsucht ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat.17Die Weisheit aber von oben ist aufs erste rein, sodann friedsam, gelinde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt.18Die Frucht der Gerechtigkeit in Frieden aber wird denen gesät, die Frieden stiften.

Just as faith, where it exists, necessarily shows itself in works, so the defilement of the heart sooner or later shows itself in words. Every steam engine has a release-valve through which any excess of internal pressure can escape. If we let this "pressure" build up in us without judging it, it will invariably betray itself in words we will be unable to restrain. Thus the Lord calls our attention to the impurity of our lips (Isa. 6:5) and shows us from where it springs: the abundance of the heart (Matt. 12:34; Matt. 15:19; Prov. 10:20). But He invites us to judge ourselves and thus separate "the precious from the vile" so that we might be as His mouth (Jer. 15:19).

There is wisdom and wisdom. The wisdom that is from above, like every perfect gift, comes down from the Father of lights (James 1:17). We recognise it by its motives: always pure, without self-will, active for good.

We ought to re-read these verses each time we are about to use our tongues in a bad way: quarrelling, lies (v. 14), running others down (James 4:11), boasting (James 4:16), muttering grudges (James 5:9), swearing or foolish talk (James 5:12; Eph. 4:29; Eph. 5:4). Sadly, that means reading them many times each day!

Jakobus 4:1-12
1Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher, aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?2Ihr gelüstet und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnet nichts erlangen; ihr streitet und krieget; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet;3ihr bittet und empfanget nichts, weil ihr übel bittet, auf daß ihr es in euren Lüsten vergeudet.4Ihr Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar.5Oder meinet ihr, daß die Schrift vergeblich rede? Begehrt der Geist, der in uns wohnt, mit Neid?6Er gibt aber größere Gnade; deshalb spricht er: "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade".7Unterwerfet euch nun Gott. Widerstehet dem Teufel, und er wird von euch fliehen.8Nahet euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reiniget die Herzen, ihr Wankelmütigen.9Seid niedergebeugt, und trauert und weinet; euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit und eure Freude in Niedergeschlagenheit.10Demütiget euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen.11Redet nicht widereinander, Brüder. Wer wider seinen Bruder redet oder seinen Bruder richtet, redet wider das Gesetz und richtet das Gesetz. Wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes, sondern ein Richter.12Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der zu erretten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?

A quarrel between God's children unmistakably reveals an unbroken will in both parties. The Lord teaches us that this is yet another obstacle to our prayers being answered (read Mark 11:25). There are two reasons why we receive no answer. The first is that we do not ask, "for everyone that asketh receiveth" (Matt. 7:8). The second is that we ask amiss. That is not a matter of the clumsy construction of our prayers (in any case, "we know not what we should pray for as we ought" – Romans 8:26) but of their aim. Do we pray with an eye to the Lord's glory or to satisfy our desires? These two aims can never be married. To love the world is to betray the cause of our God, for the world has declared war on Him by crucifying His Son, and neutrality is not possible (Matt. 12:30).

Envy and lust are the magnets by which the world attracts us. But to those who are for Him, God gives infinitely more than the world can offer: greater grace (v. 6; Matt. 13:12). It is enjoyed by those who have learned meekness and humility from the Saviour (Matt. 11:29). But to prove the virtues of grace we must first have felt our own wretchedness (vv. 8, 9; cf. Joel 2:12-13).

Jakobus 4:13-17; Jakobus 5:1-6
13Wohlan denn, die ihr saget: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und daselbst ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen;14(die ihr nicht wisset, was der morgende Tag bringen wird; denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist es ja, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet;)15statt daß ihr saget: Wenn der Herr will und wir leben, so werden wir auch dieses oder jenes tun.16Nun aber rühmet ihr euch in euren Großtuereien. Alles solches Rühmen ist böse.17Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.
1Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommt!2Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind mottenfräßig geworden.3Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis sein wider euch und euer Fleisch fressen wie Feuer; ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen.4Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor die Ohren des Herrn Zebaoth gekommen.5Ihr habt in Üppigkeit gelebt auf der Erde und geschwelgt; ihr habt eure Herzen gepflegt wie an einem Schlachttage.6Ihr habt verurteilt, ihr habt getötet den Gerechten; er widersteht euch nicht.

Those who make selfish plans (vv. 3-15; Isaiah 56:12) and those who accumulate earthly wealth (5:1-6) are often the same people (Luke 12:18-19). Both are strangers to the life of faith. To plan for the future, without reference to God, is to substitute one's own will for the will of God. It amounts even to unbelief – a demonstration that we do not believe in the Lord's imminent return. It is particularly foolish to trust in amassing wealth in "the last days". The uncertain future of earthly riches: loss, theft, devaluation . . . all serve to show that they are corruptible riches, cankered gold and silver (see Ps. 52:7). That is why the Lord commands: "provide yourselves bags which wax not old, a treasure in the heavens that faileth not, where no thief approacheth, neither moth corrupteth" (Luke 12:33). The enjoyment of material goods may contribute to hardening of the heart – firstly, towards God, for thereby we lose the feeling of dependence upon Him and the sense of the true necessities, those of the soul (Rev. 3:17); secondly, towards our neighbour, because it is then more difficult to put ourselves in the place of those who are in any need (Prov. 18:23).

Jakobus 5:7-20
7Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn. Siehe, der Ackersmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh-und Spätregen empfange.8Habt auch ihr Geduld, befestiget eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen.9Seufzet nicht widereinander, Brüder, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür.10Nehmet, Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben.11Siehe, wir preisen die glückselig, welche ausgeharrt haben. Von dem Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, daß der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist.12Vor allem aber, meine Brüder, schwöret nicht, weder bei dem Himmel, noch bei der Erde, noch mit irgend einem anderen Eide; es sei aber euer Ja ja, und euer Nein nein, auf daß ihr nicht unter Gericht fallet.13Leidet jemand unter euch Trübsal? Er bete. Ist jemand gutes Mutes? Er singe Psalmen.14Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Versammlung zu sich, und sie mögen über ihn beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.15Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.16Bekennet denn einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel.17Elias war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, daß es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate.18Und wiederum betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.19Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn jemand zurück,20so wisse er, daß der, welcher einen Sünder von der Verirrung seines Weges zurückführt, eine Seele vom Tode erretten und eine Menge von Sünden bedecken wird.

Autumn is the season of hard work. Eight to ten months of successive cold and heat, rain and sunshine elapse before the new harvest is ripe. What patience the farmer needs! Like him let us be patient, "for the coming of the Lord draweth nigh". Let us also use the resources available to us: in times of gladness, singing; in trials (as indeed at all other times as well), the fervent prayer of faith. Do we ever discover what great things it can do ("availeth much" – cf. John 9:31 end)? Vv. 14-16, which are used to justify all sorts of practices in Christendom, are only true if all the conditions mentioned are kept. In any case a dependent Christian will not always feel free to ask for healing; he will rather pray with those around him for the peaceful acceptance of God's will.

The end of the letter emphasises brotherly care in love: the confession of faults one to another (not of a believer to a priest), prayer one for another, care for those in need. Doctrine has little place in this letter. By contrast great emphasis is laid upon putting our Christianity into practice. May God grant that each one of us be "not a forgetful hearer, but a doer of the work" (James 1:25).

1 Petrus 1:1-12
1Petrus, Apostel Jesu Christi, den Fremdlingen von der Zerstreuung von Pontus, Galatien, Kappadocien, Asien und Bithynien,2auserwählt nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters, durch Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Blutbesprengung Jesu Christi: Gnade und Friede sei euch vermehrt!3Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,4zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, welches in den Himmeln aufbewahrt ist für euch,5die ihr durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden;6worin ihr frohlocket, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid durch mancherlei Versuchungen;7auf daß die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;8welchen ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebet; an welchen glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht sehet, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlocket,9indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen, davontraget;10über welche Errettung Propheten nachsuchten und nachforschten, die von der Gnade gegen euch geweissagt haben,11forschend, auf welche oder welcherlei Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er von den Leiden, die auf Christum kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach zuvor zeugte;12welchen es geoffenbart wurde, daß sie nicht für sich selbst, sondern für euch die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben durch den vom Himmel gesandten Heiligen Geist, in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren.

Even before Peter had denied Him, the Lord had told him: "When thou art converted, strengthen thy brethren" (Luke 22:32). The apostle carries out that service in this epistle. He recalls our priceless privileges: the salvation of the soul (v. 9); an incorruptible inheritance in heaven (v. 4). God is both keeping it for the heirs and keeping them for the inheritance. However even now they get a foretaste of it: "joy unspeakable and full of glory". It is based: on the living hope which they have in a living Person: Jesus Christ risen from the dead (v. 3); on faith (vv. 5, 7); on love for the One whom the redeemed have not yet seen but whom they know well in their hearts (v. 8). The more we love the Lord the more will we feel that we do not love Him enough.

Just because God attaches great value to faith, He sets out to purify it in the melting pot of trials. However we are given an assurance: He only does it "if need be" (v. 6).

These are, dear friends, the blessed realities which concern us, for which the prophets searched diligently (vv. 10, 11) and which the angels desire to look into closely (v. 12). Are we to be the only ones not interested in them?

1 Petrus 1:13-25
13Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hoffet völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird bei der Offenbarung Jesu Christi;14als Kinder des Gehorsams bildet euch nicht nach den vorigen Lüsten in eurer Unwissenheit,15sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig in allem Wandel;16denn es steht geschrieben: "Seid heilig, denn ich bin heilig".17Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht,18indem ihr wisset, daß ihr nicht mit verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel,19sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken;20welcher zwar zuvorerkannt ist vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart worden am Ende der Zeiten um euretwillen,21die ihr durch ihn glaubet an Gott, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, auf daß euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott sei.22Da ihr eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe, so liebet einander mit Inbrunst aus reinem Herzen,23die ihr nicht wiedergeboren seid aus verweslichem Samen, sondern aus unverweslichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes;24denn "alles Fleisch ist wie Gras, und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und seine Blume ist abgefallen;25aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit." Dies aber ist das Wort, welches euch verkündigt worden ist.

The truth which the apostle has just presented concerns and affects us. It is that girdle which strengthens our understanding and controls our thinking (v. 13; Eph. 6:14). It is also the truth which we have to obey (v. 22). We who previously walked amongst the "children of disobedience" (Col. 3:6-7) have become "obedient children" (v. 14). That obedience is not only to but of Jesus Christ (v. 2), i.e. like His obedience, motivated by love for the Father (John 8:29; John 14:31). Moreover everything here is in contrast with the Old Testament. Neither money, gold, nor anything else can redeem us (Ex. 30:11-16; Num. 31:50) but only the precious blood of Christ. Unlike the Israelite, natural birth does not qualify us to enter into the rights and privileges of the people of God. No one should consider themselves a child of God because they have Christian parents! We are born again by the Word which is incorruptible, living and abiding. The holiness which is required of us in our conduct answers to this new nature; we call upon the holy God as our Father (vv. 15-17). Holiness is also the consequence of the great value which God attaches to the sacrifice of the perfect Lamb.

1 Petrus 2:1-12
1Leget nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden,2und wie neugeborene Kindlein seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, auf daß ihr durch dieselbe wachset zur Errettung,3wenn ihr anders geschmeckt habt, daß der Herr gütig ist.4Zu welchem kommend, als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar,5werdet auch ihr selbst, als lebendige Steine, aufgebaut, ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um darzubringen geistliche Schlachtopfer, Gott wohlannehmlich durch Jesum Christum.6Denn es ist in der Schrift enthalten: "Siehe, ich lege in Zion einen Eckstein, einen auserwählten, kostbaren; und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden."7Euch nun, die ihr glaubet, ist die Kostbarkeit; den Ungehorsamen aber: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden",8und "ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses", die sich, da sie nicht gehorsam sind, an dem Worte stoßen, wozu sie auch gesetzt worden sind.9Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;10die ihr einst "nicht ein Volk" waret, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr "nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.11Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und als die ihr ohne Bürgerrecht seid, daß ihr euch enthaltet von den fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten,12indem ihr euren Wandel unter den Nationen ehrbar führet, auf daß sie, worin sie wider euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung.

A child coming into the world soon needs to be fed. That is why the Word of God, having given life (1 Peter 1:23) also provides what is needed to maintain life. It is the complete food for the soul, "the sincere milk" of which Christ is the substance. Once we have tasted that the Lord is good we can no longer do without that divine nourishment (v. 3; Ps. 34:8).

Following on from the living seed (and the living hope of ch. 1), here we find living stones. They are built up together upon the One who is the chief corner stone, precious both to God and to us who believe (v. 7), to form a spiritual house (see Eph. 2:20-22). The Lord had told Simon Bar-jona that he too was one of those stones (Matt. 16:18). Such privileges however also carry corresponding responsibilities. If we are a holy priesthood, it is to offer spiritual sacrifices acceptable to God. If we are a peculiar people (a people for a possession), we are to show forth His praise (Isa. 43:21).

Having been called "out of darkness into his marvellous light", can we allow fleshly lusts a place in our minds? Just one look is enough to set them off – and they war against the soul (v. 11).

1 Petrus 2:13-25
13Unterwerfet euch nun aller menschlichen Einrichtung um des Herrn willen: es sei dem Könige als Oberherrn,14oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lobe derer, die Gutes tun.15Denn also ist es der Wille Gottes, daß ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringet:16als Freie, und die nicht die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit haben, sondern als Knechte Gottes.17Erweiset allen Ehre; liebet die Brüderschaft; fürchtet Gott; ehret den König.18Ihr Hausknechte, seid den Herren unterwürfig in aller Furcht, nicht allein den guten und gelinden, sondern auch den verkehrten.19Denn dies ist wohlgefällig, wenn jemand um des Gewissens vor Gott willen Beschwerden erträgt, indem er ungerecht leidet.20Denn was für ein Ruhm ist es, wenn ihr ausharret, indem ihr sündiget und geschlagen werdet? Wenn ihr aber ausharret, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist wohlgefällig bei Gott.21Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, auf daß ihr seinen Fußstapfen nachfolget;22welcher keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Munde erfunden,23der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet;24welcher selbst unsere Sünden an seinem Leibe auf dem Holze getragen hat, auf daß wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr heil geworden seid.25Denn ihr ginget in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen.

The Christian is expected to respect established order, not out of fear of the law but for the greatest motive which can move his heart: love for the Lord (v. 13; John 15:10). We are servants of God only (v. 16), and He tells us what our attitude should be to everybody. All masters are far from being "good and gentle": some are very annoying. Our witness will take on much more meaning and stand out much better with the second type than with the first. Unrighteousness, insults and all such afflictions give the child of God ideal opportunities to glorify Him. Someone trod this pathway before us: the One who was the Man of Sorrows. Without a doubt Christ neither had nor ever will have companions or imitators in the work of atonement. He — and He alone – "bare our sins in his own body on the tree" (v. 24). On the other hand, in our walk of righteousness (and consequently of suffering) He is our perfect Example (1 John 2:6). The opposition and perversity of men only served to reveal His patience, kindness, humility, wisdom, His complete trust in God . . .: blessed steps in which we are to walk. In this way we will carry out the Lord's final command to Peter: "Follow thou me" (John 21:22).

1 Petrus 3:1-12
1Gleicherweise ihr Weiber, seid euren eigenen Männern unterwürfig, auf daß, wenn auch etliche dem Worte nicht gehorchen, sie durch den Wandel der Weiber ohne Wort mögen gewonnen werden,2indem sie euren in Furcht keuschen Wandel angeschaut haben;3deren Schmuck nicht der auswendige sei durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern,4sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unverweslichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott sehr köstlich ist.5Denn also schmückten sich auch einst die heiligen Weiber, die ihre Hoffnung auf Gott setzten, indem sie ihren eigenen Männern unterwürfig waren:6wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn Herr nannte, deren Kinder ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und keinerlei Schrecken fürchtet.7Ihr Männer gleicherweise, wohnet bei ihnen nach Erkenntnis, als bei einem schwächeren Gefäße, dem weiblichen, ihnen Ehre gebend, als die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, auf daß eure Gebete nicht verhindert werden.8Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig,9und vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, daß ihr Segen ererbet.10"Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der enthalte seine Zunge vom Bösen, und seine Lippen, daß sie nicht Trug reden;11er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach;12denn die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist wider die, welche Böses tun."

"Likewise, ye wives . . . (v. 1), ye husbands . . . (v. 7), ye younger . . ." (1 Peter 5:5). The motive in all these cases is the same as in 1 Peter 2:13: love for the Lord. This governs how each person should behave in the family and in the Assembly. A Christian wife shows where her affections lie by the way in which she adorns herself. Does she concern herself with the hidden beauty of the heart which only the Lord can see? And does she try to have "a meek and quiet spirit"? This is especially precious to God (v. 4). This "adorning" is just as much a part of what is incorruptible as is the Word (1 Peter 1:23) and the heavenly inheritance (1 Peter 1:4). Fashion in God's eyes has not changed since the time of Sarah.

Our title of heirs of the grace of life (v. 7) and of the blessing (v. 9 end), together with the example given to us by the One who is good (v. 13; 1 Peter 2:21-22), provide pressing reasons for not rendering railing for railing.

The long quotation from Psalm 34 reminds us of what the government of God is. If we have evil on our lips (v. 10) or in our ways (v. 11) there may be painful consequences, allowed by God for us here on earth (v. 12). On the other hand if we walk in goodness and peace, that is the sure way to blessing. In addition to this that all men desire we will enjoy fellowship with the Lord.

1 Petrus 3:13-22
13Und wer ist, der euch Böses tun wird, wenn ihr Nachahmer des Guten geworden seid?14Aber wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Fürchtet aber nicht ihre Furcht, noch seid bestürzt,15sondern heiliget Christus, den Herrn, in euren Herzen. Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht;16indem ihr ein gutes Gewissen habt, auf daß, worin sie sie wider euch als Übeltäter reden, die zu Schanden werden, welche euren guten Wandel in Christo verleumden.17Denn es ist besser, wenn der Wille Gottes es will, für Gutestun zu leiden, als für Bösestun.18Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf daß er uns zu Gott führe, getötet nach dem Fleische, aber lebendig gemacht nach dem Geiste,19in welchem er auch hinging und predigte den Geistern, die im Gefängnis sind,20welche einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in welche wenige, daß ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden,21welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott), durch die Auferstehung Jesu Christi,22welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.

Christ suffered on the cross, the Just for us the unjust (v. 18). In return we are given to suffer a little for Him (Phil. 1:29). By doing good we can suffer with Him, as He suffered (v. 14). Finally the Lord sympathises with us in all our troubles (v. 12).

V. 14 declares that if you suffer for righteousness' sake, happy are you (read also Matt. 5:10). May God protect us from any fear of man and give us His fear, together with meekness, so that we may bear witness at any time of the hope which is in us . . . — but is this hope in each of our readers?

However, if we behave badly towards men, then when we speak to them of the Lord their scorn, which we deserve, reflects on Him. May the Spirit of Christ use us to warn our fellow-men as it used Noah, during that time when he built the ark, to preach to the unbelievers of his day (vv. 19, 20). The flood is a picture of the judgment which is about to fall on the world. It speaks to us of death, the wages of sin. Figuratively speaking believers go through the flood in baptism and shelter in the ark, which is Christ. He suffered death in their place and they rise with Him in newness of life (vv. 21, 22).

1 Petrus 4:1-11
1Da nun Christus für uns im Fleische gelitten hat, so waffnet auch ihr euch mit demselben Sinne; denn wer im Fleische gelitten hat, ruht von der Sünde,2um die im Fleische noch übrige Zeit nicht mehr den Lüsten der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben.3Denn die vergangene Zeit ist uns genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, indem wir wandelten in Ausschweifungen, Lüsten, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendienereien;4wobei es sie befremdet, daß ihr nicht mitlaufet zu demselben Treiben der Ausschweifung, und lästern euch,5welche dem Rechenschaft geben werden, der bereit ist, Lebendige und Tote zu richten.6Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft verkündigt worden, auf daß sie gerichtet werden möchten dem Menschen gemäß nach dem Fleische, aber leben möchten Gott gemäß nach dem Geiste.7Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet.8Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.9Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren.10Je nachdem ein jeder eine Gnadengabe empfangen hat, dienet einander damit als gute Verwalter der mancherlei Gnade Gottes.11Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht, auf daß in allem Gott verherrlicht werde durch Jesum Christum, welchem die Herrlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

The Lord Jesus was greatly wearied by the sin with which He had to deal. Now He rests from it having overcome it in His death. In the same way the Christian should be finished with the lusts of men. Dear friends, have we not wasted enough precious time, before our conversion, on that mad road to death? Let us live the rest of our lives "to the will of God". Our new behaviour will certainly contrast with that of the world about us. The latter will be amazed that we abstain from their corrupt pleasures; pressure will be brought to bear on us. People will make fun of us; they may say nasty things about us. Why? Because the world feels condemned by our separation, as they will be condemned by the great Judge (v. 5). The very imminence of this judgment should control our behaviour: moderation, vigilance, prayer, fervent love (1 Peter 1:22 end). The latter expresses itself in many ways: seeking the recovery of our brethren (v. 8 end), being hospitable without grudging, using the gifts of the varied grace of God for the benefit of one another. In this way the Lord Jesus in heaven continues to glorify the Father on earth (this is His greatest wish) in the lives of His redeemed (v. 11; John 17:4, 11; John 15:8).

1 Petrus 4:12-19
12Geliebte, laßt euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes;13sondern insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freuet euch, auf daß ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freuet.14Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch. Bei ihnen freilich wird er verlästert, bei euch aber wird er verherrlicht.15Daß doch niemand von euch leide als Mörder oder Dieb oder Übeltäter, oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt;16wenn aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen.17Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!18Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?19Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem treuen Schöpfer ihre Seelen befehlen im Gutestun.

In heaven we will never grow tired of meditating on the sufferings of the Lord Jesus; they will be the inexhaustible theme of our song. However, the opportunity to share those sufferings will have gone. Suffering with Christ is a deeper and more intimate experience than suffering for Him. To share in His sorrows, to know the ungratefulness, the scorn, the contradiction, the reproach (v. 14), the blatant opposition which He encountered, is really to know Him in all the feelings He had. Paul's ardent desire was to "know him . . . and the fellowship of his sufferings . . ." (Phil. 3:10). But there is one type of suffering which Christ could not experience: that which we go through when we do wrong. We cannot escape from the consequences of our inconsistencies. A dishonest Christian will reap what he has sown before the courts of men and if he meddles in someone else's business he may be punished by the latter. The saddest part is not the trouble which we bring upon ourselves, but the dishonour heaped upon the name of the Lord. On the other hand, suffering as a Christian, that is to say as Christ did, brings glory to God in bearing that lovely Name (v. 16; Acts 4:17, 21).

1 Petrus 5:1-14
1Die Ältesten, die unter euch sind, ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden des Christus und auch Teilhaber der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll:2Hütet die Herde Gottes, die bei euch ist, indem ihr die Aufsicht nicht aus Zwang führet, sondern freiwillig, auch nicht um schändlichen Gewinn, sondern bereitwillig,3nicht als die da herrschen über ihre Besitztümer, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid.4Und wenn der Erzhirte offenbar geworden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.5Gleicherweise ihr jüngeren, seid den älteren unterwürfig. Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt; denn "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade".6So demütiget euch nun unter die mächtige Hand Gottes, auf daß er euch erhöhe zur rechten Zeit,7indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch.8Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.9Dem widerstehet standhaft im Glauben, da ihr wisset, daß dieselben Leiden sich vollziehen an eurer Brüderschaft, die in der Welt ist.10Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, nachdem ihr eine kleine Zeit gelitten habt, er selbst wird euch vollkommen machen, befestigen, kräftigen, gründen.11Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.12Durch Silvanus, den treuen Bruder, wie ich dafür halte, habe ich euch mit wenigem geschrieben, euch ermahnend und bezeugend, daß dies die wahre Gnade Gottes ist, in welcher ihr stehet.13Es grüßt euch die Miterwählte in Babylon und Markus, mein Sohn.14Grüßet einander mit dem Kuß der Liebe. Friede euch allen, die ihr in Christo seid!

"Feed my lambs . . .; feed my sheep", the Lord had said to Peter (John 21:15-17). Far from presuming that, because of this, he was superior to other Christians (a position which Christendom has given him), the apostle simply describes himself as an elder amongst other elders and exhorts them not to make themselves lords over the flock of the good Shepherd, but to be examples to the flock (v. 3) The sheep do not belong to them; they are responsible for them to the chief Shepherd. This in no way lessens the responsibility of young people to submit themselves to the elders and for all to be clothed with humility, which could be translated as "put on the servant's apron" (v. 5; cf. 1 Peter 3:8). Grace is given to the humble by "the God of all grace."

"Casting all your care upon him; for he careth for you", adds the apostle (v. 7). This trust and this surrender to God does not do away with vigilance. Satan, our ever threatening enemy, is on the look-out for the slightest slackness on our part and to resist him means further suffering (vv. 8, 9). Finally the Scriptures once again bear witness to the sufferings which the Christian, in measure but like His divine Example, must endure for "a while" before experiencing the glory that will follow (v. 10; 1 Peter 1:11 end).

2 Petrus 1:1-11
1Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus:2Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn!3Da seine göttliche Kraft uns alles in betreff des Lebens und der Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch Herrlichkeit und Tugend,4durch welche er uns die größten und kostbaren Verheißungen geschenkt hat, auf daß ihr durch diese Teilhaber der göttlichen Natur werdet, indem ihr dem Verderben entflohen seid, das in der Welt ist durch die Lust;5ebendeshalb reichet aber auch dar, indem ihr allen Fleiß anwendet, in eurem Glauben die Tugend, in der Tugend aber die Erkenntnis,6in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit aber das Ausharren, in dem Ausharren aber die Gottseligkeit,7in der Gottseligkeit aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe.8Denn wenn diese Dinge bei euch sind und reichlich vorhanden, so stellen sie euch nicht träge noch fruchtleer hin bezüglich der Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.9Denn bei welchem diese Dinge nicht sind, der ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung seiner vorigen Sünden vergessen.10Darum, Brüder, befleißiget euch um so mehr, eure Berufung und Erwählung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, so werdet ihr niemals straucheln.11Denn also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

Peter begins this second epistle by reminding the Christians of what they have been able to share in: precious faith (v. 1); "all things" pertaining to life and godliness (v. 3); finally the "exceeding great and precious promises" (v. 4). Our, faith which takes hold of what God gives should not remain idle. It must be accompanied by energy, called virtue, in order to attain to knowledge (the word which characterises this epistle). At the same time temperance is essential if we are to make full use of our strength; then patience, which knows how to persevere in toil. In this spiritual atmosphere we develop the following relationships:
1. with the Lord: godliness;
2. with our brethren: brotherly kindness;
3. with everybody: love.
These seven complements of faith form a complete unit, like the links in a chain. If any are missing it leads to dramatic consequences in the life of a Christian: spiritual ineffectiveness, unfruitfulness and short-sightedness. He cannot see very far; his faith can no longer make out on the horizon the heavenly city, the end of the Christian pilgrimage (cf. Heb. 11:13 . . .). The eternal gates have already been opened for Christ, the King of glory (Ps. 24:7, 9). May He grant us in our turn an abundant entrance into His everlasting kingdom.

2 Petrus 1:12-21
12Deshalb will ich Sorge tragen, euch immer an diese Dinge zu erinnern, wiewohl ihr sie wisset und in der gegenwärtigen Wahrheit befestigt seid.13Ich halte es aber für recht, solange ich in dieser Hütte bin, euch durch Erinnerung aufzuwecken,14da ich weiß, daß das Ablegen meiner Hütte bald geschieht, wie auch unser Herr Jesus Christus mir kundgetan hat.15Ich will mich aber befleißigen, daß ihr auch zu jeder Zeit nach meinem Abschiede imstande seid, euch diese Dinge ins Gedächtnis zu rufen.16Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir künstlich erdichteten Fabeln folgten, sondern als die da Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind.17Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der prachtvollen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe".18Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her erlassen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berge waren.19Und so besitzen wir das prophetische Wort befestigt, auf welches zu achten ihr wohl tut, als auf eine Lampe, welche an einem dunklen Orte leuchtet, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen;20indem ihr dies zuerst wisset, daß keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist.21Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste.

The truths set out in the first epistle recalled the revelations of Matthew 16: the sufferings of Christ; the building up of the Assembly, a spiritual house built on the Rock. The second epistle is based on Matthew 17. At the time of the transfiguration, Peter, James and John saw the Lord Jesus in "excellent glory". But they were ordered not to tell anybody about it until after His resurrection. Now the time has come for that revelation. And Peter, who at that time had been very sleepy (Luke 9:32), rouses the saints by recalling that scene (v. 13; 2 Peter 3:1). The one who, without thinking, had proposed making three tabernacles, now prepares to put off his earthly "tabernacle" to enjoy Christ's presence, this time for ever, in a glorious body (v. 14). The Lord had shown him when and by what death he would glorify God (v. 14; John 21:18-19). Soon we in turn will be "eyewitnesses of his majesty".

Throughout the Scriptures the prophetic lamp throws its light on the coming glory. But the child of God has an even brighter light. The object of his hope lives in him: Christ is the Day Star which has already arisen in his heart (v. 19; Col. 1:27 end).

2 Petrus 2:1-11
1Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.2Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird.3Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erkünstelten Worten; welchen das Gericht von alters her nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.4Denn wenn Gott Engel, welche gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern, sie in den tiefsten Abgrund hinabstürzend, Ketten der Finsternis überlieferte, um aufbewahrt zu werden für das Gericht;5und die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, selbacht erhielt, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte;6und die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte, indem er sie denen, welche gottlos leben würden, als Beispiel hinstellte;7und den gerechten Lot rettete, der von dem ausschweifenden Wandel der Ruchlosen gequält wurde;8(denn der unter ihnen wohnende Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken) ...9Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden;10besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleische nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenmächtige; sie erzittern nicht, Herrlichkeiten zu lästern,11während Engel, die an Stärke und Macht größer sind, nicht ein lästerndes Urteil wider sie beim Herrn vorbringen.

False sects which lead souls to perdition flourish today. Advance warning has been given of their appearance so that we should be neither astonished nor discouraged by them (v. 1). They traffic in the souls of men (v. 3; Revelation 18:13 end).

In ch. 1 a three-fold testimony confirmed the prospect of the coming glory: the vision of it on the holy mountain; prophecy; and finally the Day Star risen in our hearts. Similarly there are three examples which testify to the certainty of the judgment which will fall on the world: the fate of the fallen angels (Jude 6), the flood (Matt. 24:36 . . .) and the destruction of Sodom and Gomorrha (Jude 7). However, in the midst of an ungodly generation, the Lord knows and delivers those who fear Him (v. 9). In spite of his worldliness, Lot was a righteous man. The parenthesis in v. 8 shows that God hears the sighs of His people. Nevertheless Lot could have been spared all those torments had he known, like Abraham, how to appreciate the promised land. Being in a false and ambiguous position amongst men is always a source of trouble for the child of God. Lot is an example of a believer saved "so as by fire" (1 Cor. 3:15). His entrance in to the kingdom will not be abundant (2 Peter 1:11). May the Lord keep us from being like Lot!

2 Petrus 2:12-22
12Diese aber, wie unvernünftige, natürliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen,13indem sie den Lohn der Ungerechtigkeit empfangen; welche eine eintägige Schwelgerei für Vergnügen achten, Flecken und Schandflecke, die in ihren eigenen Betrügereien schwelgen und Festessen mit euch halten;14welche Augen voll Ehebruch haben und von der Sünde nicht ablassen, indem sie unbefestigte Seelen anlocken; die ein Herz haben, in Habsucht geübt, Kinder des Fluches,15welche, da sie den geraden Weg verlassen haben, abgeirrt sind, indem sie dem Wege des Balaam nachfolgten, des Sohnes Bosors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,16aber eine Zurechtweisung seiner eigenen Verkehrtheit empfing: ein sprachloses Lasttier, mit Menschenstimme redend, wehrte der Torheit des Propheten.17Diese sind Brunnen ohne Wasser, und Nebel, vom Sturmwind getrieben, welchen das Dunkel der Finsternis aufbewahrt ist in Ewigkeit .18Denn stolze, nichtige Reden führend, locken sie mit fleischlichen Lüsten durch Ausschweifungen diejenigen an, welche eben entflohen sind denen, die im Irrtum wandeln;19ihnen Freiheit versprechend, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, diesem ist er auch als Sklave unterworfen.20Denn wenn sie, entflohen den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus, aber wiederum in diese verwickelt, überwältigt werden, so ist ihr Letztes ärger geworden als das Erste.21Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als, nachdem sie ihn erkannt haben, umzukehren von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.22Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

Satan constantly uses the same two means to overturn the truth established in 2 Peter 1: he tries to corrupt it, as in 2 Peter 2, or openly to deny it, as we shall see in 2 Peter 3. His instruments for leading souls astray are presented to us here in their true light. What an awful and frightening picture is presented of these religious leaders in whom moral evil and evil teaching go hand in hand (vv. 12-17; Matt. 7:15). These men who promise freedom to others are themselves slaves of their basest passions and lusts (v. 19). For, and this is a serious consideration for the believer also, "of whom a man is overcome, of the same is he brought in bondage". Are each of us free, freed by the Lord (John 8:34-36; Isa. 49:24-25)? Or are we still entangled by some shameful chain? This world is captivating, in the literal sense of the word. Like a mire (v. 22 end), it holds fast the feet of these careless people who venture that way, at the same time polluting their souls (v. 20 mentions the pollutions of the world).

The end of the chapter shatters the illusion of those who have momentarily escaped sin's rut by a mere social or intellectual Christianity. Moral reform is not conversion!

2 Petrus 3:1-10
1Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke,2damit ihr gedenket der von den heiligen Propheten zuvor gesprochenen Worte und des Gebotes des Herrn und Heilandes durch eure Apostel;3indem ihr zuerst dieses wisset, daß in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen:4Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an.5Denn nach ihrem eigenen Willen ist ihnen dies verborgen, daß von alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und im Wasser durch das Wort Gottes,6durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging.7Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch sein Wort aufbewahrt, für das Feuer behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.8Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.9Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.10Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.

Peter is not afraid of repeating himself. He does not tire of reminding the children of God of the same truths (v. 1; 2 Peter 1:12-13; Phil. 3:1; Jude 17). May we for our part not grow tired of reading them again and meditating on them. For the third time the apostle writes about the flood. In contrast with those people who willingly ignore all the warnings (Eph. 4:18), the beloved of the Lord should not ignore His purposes. The "end of the world", which some think of with fear and others treat lightly, will not occur until the moment chosen by Him. The heaven and earth "which are now" will then be destroyed. Only the patience of God, with His longing for the salvation of sinners, has suspended the judgment up to now. He does not want anybody to perish (Ezek. 33:11). This patience even applies to those mockers who challenge the truth and insult Him. However, mankind is faced with a relentless "countdown". Then will arrive that last moment when the promises which have been heard so often will suddenly become reality. What happens then will give substance to the hope of the children of God, to the confusion of the mockers and the ungodly. It will be too late then to "come to repentance" (end of v. 9). Dear reader, have you come yet?

2 Petrus 3:11-18
11Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!12Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden.13Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt.14Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden in Frieden.15Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat,16wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet, von denen etliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.17Ihr nun, Geliebte, da ihr es vorher wisset, so hütet euch, daß ihr nicht, durch den Irrwahn der Ruchlosen mitfortgerissen, aus eurer eigenen Festigkeit fallet.18Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit! Amen.

These final exhortations are not based on "the exceeding great and precious promises" (2 Peter 1:4) like the previous ones, but on the instability of everything in the present state of things. Let us sometimes make a list of all those earthly goods which we hold dear, writing over them: "all these things shall be dissolved . . ." In this way we shall be kept from thinking too much of them. The very fact that we know these things in advance should bring about in us holy conduct (conversation – yet another word characteristic of Peter: see 1 Peter 1:15, 18; 1 Peter 2:12; 1 Peter 3:1-2, 16) and godliness. Nothing encourages us more to separate ourselves from the world and from evil than the thought of the Lord's imminent return. Furthermore there is no better encouragement to preach the Gospel, because His coming will mark the end of His patience concerning salvation (v. 15). Let us make an effort to be found as Christ would wish us to be when He returns (v. 14; Phil. 1:10), having grown somewhat in grace and in the knowledge of Him (v. 18).

The apostle has fulfilled his service; now he is ready to "put off his tabernacle". In giving glory "now and forever" to our Lord and Saviour Jesus Christ he points us to that eternal day to which we by faith look forward.

1 Johannes 1:1-10
1Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben, betreffend das Wort des Lebens;2(und das Leben ist geoffenbart worden, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, welches bei dem Vater war und uns geoffenbart worden ist;)3was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir euch, auf daß auch ihr mit uns Gemeinschaft habet; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus.4Und dies schreiben wir euch, auf daß eure Freude völlig sei.5Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: daß Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist.6Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit.7Wenn wir aber in dem Lichte wandeln, wie er in dem Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.8Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.9Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.10Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

The Lord had said to the twelve, "And ye also shall bear witness, because ye have been with me from the beginning" (John 15:27). This is what the apostle John does here. His subject is eternal life which was first "heard", "seen" and "handled" in the Son and is now being passed on to those who, through faith, have received the right to be sons (or children) of God (John 1:12). We need to distinguish between the relationship and the enjoyment of that relationship, known as communion. The relationship belongs to all the children of the Father. Communion is only for those who walk in the light (v. 7). Vv. 6 — 2:2 explain how communion can be maintained, and re-established when it is broken. God has provided an inexhaustible means of dealing with all our sins: the blood of Jesus Christ, His Son. There is no sin too great for that precious blood to wipe out. It cleanses from all sin (v. 7) and from all unrighteousness (v. 9). Only one thing is required of us: full confession of all our sins to obtain a full pardon (v. 9; Ps. 32:5). My great debt has been paid by Someone else and God would not be just to my Substitute if He asked for it from me again.

1 Johannes 2:1-11
1Meine Kinder, ich schreibe euch dieses, auf daß ihr nicht sündiget; und wenn jemand gesündigt hat wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesum Christum, den Gerechten.2Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.3Und hieran wissen wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten.4Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht.5Wer aber irgend sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran wissen wir, daß wir in ihm sind.6Wer da sagt, daß er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt hat.7Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, welches ihr von Anfang hattet. Das alte Gebot ist das Wort, welches ihr gehört habt.8Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, das was wahr ist in ihm und in euch, weil die Finsternis vergeht und das wahrhaftige Licht schon leuchtet.9Wer da sagt, daß er in dem Lichte sei und haßt seinen Bruder, ist in der Finsternis bis jetzt.10Wer seinen Bruder liebt, bleibt in dem Lichte, und kein Ärgernis ist in ihm.11Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.

On the subject of sin, these verses bring together several truths of the utmost importance:
1. Throughout our lives we will have sin within us (1 John 1:8); this is the flesh or the old nature.
2. Until we are converted it produces in us the only fruits we might expect: we have sinned (1 John 1:10).
3. The blood of Christ cleanses us from all the acts we have committed (1 John 1:7).
4. We are able to sin no more by the power of the life which has been given us (1 John 2:1).
5. If we happen to sin — and sadly we know that happens all too often in our daily lives — the Lord Jesus comes in again. No longer as a Saviour whose blood was shed, but as an Advocate with the Father, He re-establishes communion.

Obedience (vv. 3-6) and brotherly love (vv. 7-11) are the two things which prove that we have divine life in us. Moreover brotherly love flows from obedience (John 13:34). However if we love the Lord we will never find His commandments grievous (1 John 5:3). In v. 6 God sets us an even higher standard. To walk as He walked means more than obeying orders. In John's Gospel we find what is true in Christ, and in his Epistle what is true in us (v. 8). The life is the same and it should be seen in the same way (1 John 4:57).

1 Johannes 2:12-19
12Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.13Ich schreibe euch, Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang ist. Ich schreibe euch, Jünglinge, weil ihr den Bösen überwunden habt. Ich schreibe euch, Kindlein, weil ihr den Vater erkannt habt.14Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang ist. Ich habe euch, Jünglinge, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.15Liebet nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm;16denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt.17Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.18Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.19Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber auf daß sie offenbar würden, daß sie alle nicht von uns sind.

Paul sees Christians as forming the Assembly of God. Peter sees them as constituting God's heavenly people and His flock. John sees them as members of God's family, united by the same life received from the Father. In a family, brothers and sisters are usually at different ages and stages of development – although the relationship and the share of the inheritance of the youngest are the same as those of the 20 year old son. It is the same in the family of God. We enter it by new birth (John 3:3); this is normally followed by spiritual growth. The little child who can just recognise his Father (cf. Gal. 4:6; Rom. 8:15-17) passes through the stage of youth and its conflicts. At stake in these struggles is his heart: will it be for the Father or for the world? The lust of the flesh, the lust of the eyes and the pride of life are the three keys which "the wicked one" uses to bring the world into every heart where he finds room.

Finally the young man becomes, or may become, a father, having a personal experience of Christ.

The apostle writes mostly to the little children. Because of their inexperience they are more exposed to "every wind of doctrine". Let us beware of remaining little children all our lives (Eph. 4:14).

1 Johannes 2:20-29
20Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisset alles.21Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht wisset, sondern weil ihr sie wisset, und daß keine Lüge aus der Wahrheit ist.22Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.23Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.24Ihr, was ihr von Anfang gehört habt, bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohne und in dem Vater bleiben.25Und dies ist die Verheißung, welche er uns verheißen hat: das ewige Leben.26Dies habe ich euch betreffs derer geschrieben, die euch verführen.27Und ihr, die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand belehre, sondern wie dieselbe Salbung euch über alles belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und wie sie euch belehrt hat, so werdet ihr in ihm bleiben.28Und nun, Kinder, bleibet in ihm, auf daß wir, wenn er geoffenbart werden wird, Freimütigkeit haben und nicht vor ihm beschämt werden bei seiner Ankunft.29Wenn ihr wisset, daß er gerecht ist, so erkennet, daß jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren ist. -

"This is the promise that he hath promised us eternal life" (v. 25). John refers to that statement of the good Shepherd: "My sheep hear my voice . . . and I give unto them eternal life" (John 10:27-28). Reader, have you received eternal life? Are you a child of God? Another promise from the Lord is the gift of the Holy Spirit (John 16:13). That "unction from the Holy One" today rests not only on the "fathers" but also on the "little children" in Christ to lead them into all the truth. "I am the way, the truth, and the life," said the Lord Jesus, "no man cometh unto the Father but by me" (John 14:6). The apostle confirms here that whoever denies the Son does not have the Father (v. 23; read John 8:19). The Father cannot be known apart from the Lord Jesus (Matt. 11:27). That is why the Enemy makes so many attacks against the person of the Holy Son of God, especially casting doubt on His eternal existence and His divinity. May we know how to recognise the voice of the Liar (v. 22). That which is "from the beginning" is good until "the last time" (vv. 24, 18). With so many "new truths" around us, our safety depends on our keeping to what has been taught from the beginning (Gal. 1:8-9).

1 Johannes 3:1-12
1Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.2Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.3Und jeder, der diese Hoffnung zu ihm hat, reinigt sich selbst, gleichwie er rein ist.4Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.5Und ihr wisset, daß er geoffenbart worden ist, auf daß er unsere Sünden wegnehme; und Sünde ist nicht in ihm.6Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt.7Kinder, daß niemand euch verführe! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, gleichwie er gerecht ist.8Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte.9Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.10Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt.11Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang gehört habt, daß wir einander lieben sollen;12nicht wie Kain aus dem Bösen war und seinen Bruder ermordete; und weshalb ermordete er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.

In a normal family love forms the bond between the members. Children receive it and learn it from their parents; then children return it to parents and express it amongst themselves. This is just a feeble picture of the love which the Father has given us in calling us His children! We are not expected to understand this love but rather to see it (v. 1) and, having seen it, to enjoy it.

Some believers may deduce from v. 9 that they do not have the life which God gives, because they still sin occasionally (see 1 John 5:18). May we fully understand that the real "I" of the Christian is the new man and that he can not sin.

The division of the human race into children of God and children of the devil is established absolutely in vv. 7-12 (cf. John 8:44). Today in many religious circles this difference is not recognised. It is agreed that some practise Christianity more than others. But those who claim to be saved whilst others will perish are accused of being arrogant and narrow-minded. However, this lack of understanding from the world, which can even lead to hatred, gives us the opportunity in a small way to be like the Lord Jesus down here (v. 1 end; John 16:1-3). Soon we will be made like Him in glory, for we shall see Him as He is (v. 2).

1 Johannes 3:13-24
13Wundert euch nicht, Brüder, wenn die Welt euch haßt.14Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer den Bruder nicht liebt, bleibt in dem Tode.15Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Menschenmörder, und ihr wisset, daß kein Menschenmörder ewiges Leben in sich bleibend hat.16Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben dargelegt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen.17Wer aber der Welt Güter hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?18Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.19Und hieran werden wir erkennen, daß wir aus der Wahrheit sind, und werden vor ihm unsere Herzen überzeugen, -20daß, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt.21Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott,22und was irgend wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.23Und dies ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, gleichwie er uns ein Gebot gegeben hat.24Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm, und er in ihm; und hieran erkennen wir, daß er in uns bleibt, durch den Geist, den er uns gegeben hat.

We should not be in the least bit surprised by the way the world hates the children of God (v. 13; cf. John 15:18 . . .). We should rather be wary of its smiles. The world has a false view of love: its motives are never pure; it is never totally unselfish. The only true love is God's love whose source is in Himself and not in the object of His love. We need just such a love because there is nothing worth loving in us. The cross is the place where we learn just how great is divine love (v. 16).

Vv. 19-22 emphasize the necessity of having a good conscience, of having a heart which does not condemn us. If we were to do only those things which pleased the Lord He would answer every one of our prayers without exception. Parents who are happy with their child's behaviour will freely grant him anything he asks of them (v. 22; cf. John 8:29; John 11:42). To dwell in Him is obedience; to have Him in us is the communion which stems from obedience (v. 24; 1 John 2:4-6; 1 John 4:16; John 14:20; John 15:5, 7). An open vessel, dipped into water, comes out both washed and filled. May our hearts likewise be washed and filled with the love of Christ!

1 Johannes 4:1-10
1Geliebte, glaubet nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.2Hieran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesum Christum im Fleische gekommen bekennt, ist aus Gott;3und jeder Geist, der nicht Jesum Christum im Fleische gekommen bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er komme, und jetzt ist er schon in der Welt.4Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.5Sie sind aus der Welt, deswegen reden sie aus der Welt, und die Welt hört sie.6Wir sind aus Gott; wer Gott kennt, hört uns; wer nicht aus Gott ist, hört uns nicht. Hieraus erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.7Geliebte, laßt uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.9Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, auf daß wir durch ihn leben möchten.10Hierin ist die Liebe: nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.

Truth has always had its "counterfeits". Just as every citizen must learn to recognise the currency of his country if he wishes to avoid trouble, so we should be able to recognise the origin of the different teachings which we meet. Each one of them needs to be tested (v. 1; 1 Thess. 5:21); the Word gives us the sure means of sorting out the "false coins" from the good. The good always bear the seal of Jesus Christ come in the flesh (v. 3).

As to His nature, this Epistle teaches us that God is light (1 John 1:5) and that He is love (vv. 8, 16). The unique source of all love is to be found in Him. If someone loves, it is the sign that he is born of God (v. 7). On the other hand, the person who does not love does not know God. To know what love is it is necessary to have a nature which loves (1 Thess. 4:9). Moreover that love with which God first loved us (vv. 10, 19) is the perfect answer for the need of His creatures. Man was dead: God sent His only Son so that we might live through Him (v. 9); man was guilty: God sent His Son to be the propitiation for our sins (v. 10; 1 John 2:2); man was lost: the Father sent the Son to be the Saviour of the world (v. 14; John 3:17).

1 Johannes 4:11-21
11Geliebte, wenn Gott uns also geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben.12Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist vollendet in uns.13Hieran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geiste gegeben hat.14Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.15Wer irgend bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in ihm bleibt Gott und er in Gott.16Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.17Hierin ist die Liebe mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tage des Gerichts, daß, gleichwie er ist, auch wir sind in dieser Welt.18Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.19Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.20Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, so ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, wie kann der Gott lieben, den er nicht gesehen hat?21Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

Divine love has been shown to men in two ways, each of the utmost importance: Christ laying down His life for us (1 John 3:16) and God sending His Son (1 John 4:10) both show this divine love to men. Now men are shown this love in a third way: the Lord's redeemed people loving one another. This is how God is — or should be — seen (v. 12) now that the Lord Jesus is no longer on earth (John 1:18). It is not possible to love God and not to love His children. When someone is very dear to us, everything which concerns them is also dear to us. Can it be said for example that a husband who does not love his in-laws really loves his wife? To "love in word" i.e. merely to say that we love, does not satisfy God (1 John 3:18). Throughout this epistle these expressions constantly occur: "if we say . . ." (1 John 1:6, 8, 10), "he that saith . . ." (1 John 2:4, 6, 9), "if a man say . . ." (v. 20). "We love him . . .", declares the apostle (v. 19). So let's show that we do!

We have found in these verses:
1. love for us (v. 9), the salvation which has already been accomplished;
2. love in us (vv. 12, 15, 16), poured out by the Spirit in our hearts;
3. finally, love with us (v. 17 JND trans.), giving us assurance even when soon we will stand before God.

This is what divine love does for us!

1 Johannes 5:1-21
1Jeder, der da glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, welcher geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist.2Hieran wissen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.3Denn dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.4Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.5Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?6Dieser ist es, der gekommen ist durch Wasser und Blut, Jesus, der Christus; nicht durch das Wasser allein, sondern durch das Wasser und das Blut. Und der Geist ist es, der da zeugt, weil der Geist die Wahrheit ist.7Denn drei sind, die da zeugen:8der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einstimmig.9Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen, das Zeugnis Gottes ist größer; denn dies ist das Zeugnis Gottes, welches er gezeugt hat über seinen Sohn.10Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, welches Gott gezeugt hat über seinen Sohn.11Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne.12Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.13Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.14Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, daß, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten, er uns hört.15Und wenn wir wissen, daß er uns hört, um was irgend wir bitten, so wissen wir, daß wir die Bitten haben, die wir von ihm erbeten haben.16Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so wird er bitten, und er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt Sünde zum Tode; nicht für diese sage ich, daß er bitten solle.17Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; und es gibt Sünde, die nicht zum Tode ist.18Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt sich, und der Böse tastet ihn nicht an.19Wir wissen, daß wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen.20Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.21Kinder, hütet euch vor den Götzen!

John's Epistle, like his Gospel, testifies that we have eternal life simply through faith in Jesus Christ, the Son of God (cf. v. 13 with John 20:31). If we do not believe after so many testimonies we make God a liar (v. 10). Now the child of God can rely on certainties. "We know . . ." the apostle repeats continuously (vv. 2, 13, 15, 18, 19, 20). Moreover, our faith not only brings us salvation but it overcomes the world in that, as to the future, it is linked to that which cannot perish (v. 4). What a joy it is to know also that God hears us and grants us whatever we ask according to His will (v. 14)! The Christian would not want to be given something which was contrary to God's will. But how can we know that will? It is through the understanding which the Son of God has given us (v. 20; Luke 24:45). "We are in him that is true" is in contrast with the whole world which "lieth in wickedness (or the evil one)". The evil one has no weapon in all his arsenal which can lead astray the new man which is in us. Instead he offers us plenty of idols to tempt our poor, natural hearts. Children of God, let us keep our affections solely for the Lord and keep away from idols (v. 21; 1 Cor. 10:14).

2 Johannes 1-14
1Der Älteste der auserwählten Frau und ihren Kindern, die ich liebe in der Wahrheit; und nicht ich allein, sondern auch alle, welche die Wahrheit erkannt haben,2um der Wahrheit willen, die in uns bleibt und mit uns sein wird in Ewigkeit.3Es wird mit euch sein Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohne des Vaters, in Wahrheit und Liebe.4Ich freute mich sehr, daß ich einige von deinen Kindern in der Wahrheit wandelnd gefunden habe, wie wir von dem Vater ein Gebot empfangen haben.5Und nun bitte ich dich, Frau, nicht als ob ich ein neues Gebot dir schriebe, sondern das, welches wir von Anfang gehabt haben: daß wir einander lieben sollen.6Und dies ist die Liebe, daß wir nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, wie ihr von Anfang gehört habt, daß ihr darin wandeln sollt.7Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.8Sehet auf euch selbst, auf daß wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen.9Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.10Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmet ihn nicht ins Haus auf und grüßet ihn nicht.11Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.12Da ich euch vieles zu schreiben habe, wollte ich es nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, auf daß unsere Freude völlig sei.13Es grüßen dich die Kinder deiner auserwählten Schwester.

Having revealed the characteristics of truth in his first epistle, the apostle goes on in two short letters to show us this truth in practice. In this instance he does not choose a father in the faith for an example (1 John 2:13), but a Christian lady with her children, some of whom were walking in the truth, much to his great joy. You young Christians should know that nothing pleases those who love you more than seeing you not only knowing, but walking in accordance with the teachings of the Word (v. 4; 3 John 4). The behaviour of the children provides the most obvious proof that a Christian home is governed by the truth. In an age when there is so much corruption, the home is the one remaining place where the child can grow up protected from the world's filth. But there comes a time when truth must be defended against the enemies outside (v. 10; Acts 20:30). True love makes it our responsibility not to let such people in. Would we tolerate a visitor who came to tell us lies about our mother or somebody dear to us? The Christian lady, the converted child are here urged not to talk things over with these people, but . . . to close the door on them. Truth is our greatest treasure. Let us not sell it cheaply (Prov. 23:23)!

3 Johannes 1-14
1Der Älteste dem geliebten Gajus, den ich liebe in der Wahrheit.2Geliebter, ich wünsche, daß es dir in allem wohlgehe und du gesund seiest, gleichwie es deiner Seele wohlgeht.3Denn ich freute mich sehr, als Brüder kamen und Zeugnis gaben von deinem Festhalten an der Wahrheit, gleichwie du in der Wahrheit wandelst.4Ich habe keine größere Freude als dies, daß ich höre, daß meine Kinder in der Wahrheit wandeln.5Geliebter, treulich tust du, was irgend du an den Brüdern, und zwar an Fremden, getan haben magst,6(die von deiner Liebe Zeugnis gegeben haben vor der Versammlung) und du wirst wohltun, wenn du sie auf eine gotteswürdige Weise geleitest.7Denn für den Namen sind sie ausgegangen und nehmen nichts von denen aus den Nationen.8Wir nun sind schuldig, solche aufzunehmen, auf daß wir Mitarbeiter der Wahrheit werden.9Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der gern unter ihnen der erste sein will, nimmt uns nicht an.10Deshalb, wenn ich komme, will ich seiner Werke gedenken, die er tut, indem er mit bösen Worten wider uns schwatzt; und sich hiermit nicht begnügend, nimmt er selbst die Brüder nicht an und wehrt auch denen, die es wollen, und stößt sie aus der Versammlung.11Geliebter, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute. Wer Gutes tut, ist aus Gott; wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen.12Dem Demetrius wird Zeugnis gegeben von allen und von der Wahrheit selbst; aber auch wir geben Zeugnis, und du weißt, daß unser Zeugnis wahr ist.13Ich hätte dir vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben,14sondern ich hoffe, dich bald zu sehen, und wir wollen mündlich miteinander reden. (G1:15) Friede dir! Es grüßen dich die Freunde. Grüße die Freunde mit Namen.

The second epistle commanded that those who do not bring "the doctrine of Christ" should not be received. The third epistle urges believers to receive and help those who do teach it (cf. John 13:20). Caring for the Lord's servants is one way of being involved in Gospel work (v. 8).

Several people are introduced to us in this short letter. Gaius, to whom the letter was addressed, was a beloved friend whose soul was prospering; he was walking in the truth, he was acting faithfully and his love was well known amongst the people. There is also a good report about Demetrius who is mentioned later on (1 Tim. 3:7). By contrast, in the same assembly was a man called Diotrephes who loved to be the top man (1 Peter 5:3), said nasty things about the apostle, refused to receive the brethren and put others out of the assembly. John also mentions fellow evangelists who had gone forth "for his Name's sake" (v. 7; see Acts 5:41). The Name which is above all others is that of Jesus: He alone was their message and the warrant for their mission (Acts 8:35).

The apostle urges that we "follow not that which is evil, but that which is good" v. 11; 1 Thess. 5:15). We find examples of good and evil both in this epistle and also around us. Which do we follow? Above all else let us follow the Lord Jesus, in whom only good was ever found (Mark 7:37).

Judas 1-13
1Judas, Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus, den in Gott, dem Vater, geliebten und in Jesu Christo bewahrten Berufenen:2Barmherzigkeit und Friede und Liebe sei euch vermehrt!3Geliebte, indem ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den einmal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen.4Denn gewisse Menschen haben sich nebeneingeschlichen, die schon vorlängst zu diesem Gericht zuvor aufgezeichnet waren, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus verleugnen.5Ich will euch aber, die ihr einmal alles wußtet, daran erinnern, daß der Herr, nachdem er das Volk aus dem Lande Ägypten gerettet hatte, zum anderenmal die vertilgte, welche nicht geglaubt haben;6und Engel, die ihren ersten Zustand nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Ketten unter der Finsternis verwahrt.7Wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die sich, gleicherweise wie jene, der Hurerei ergaben und anderem Fleische nachgingen, als ein Beispiel vorliegen, indem sie des ewigen Feuers Strafe leiden.8Doch gleicherweise beflecken auch diese Träumer das Fleisch und verachten die Herrschaft und lästern Herrlichkeiten.9Michael aber, der Erzengel, als er, mit dem Teufel streitend, Wortwechsel hatte um den Leib Moses', wagte nicht ein lästerndes Urteil über ihn zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich!10Diese aber lästern, was sie nicht kennen; was irgend sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich.11Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Balaams überliefert, und in dem Widerspruch Korahs sind sie umgekommen.12Diese sind Flecken bei euren Liebesmahlen, indem sie ohne Furcht Festessen mit euch halten und sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden hingetrieben; spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal erstorben, entwurzelt;13wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen; Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist.

A trumpet may be played purely for the enjoyment of those who listen to it. However there are times when, as an alarm, it sounds to rally soldiers. Jude would have liked to talk to his brethren on more edifying subjects. Sadly, faced with a growing evil which was already creeping in amongst the faithful, his task is to raise the alarm his words are confined to commanding them to fight for the truth at all cost. How many children of God have to be told the basics of Christian truth over and over again, when the Spirit would rather be telling them about greater blessings (Heb. 5:12). "Though ye once knew this . . (v. 5). Have we made progress since being converted or have we, on the contrary, gone backwards?

As in the second Epistle of Peter, Jude's Epistle uses solemn examples from the Old Testament to describe the moral apostasy of the last days. Two things characterise apostasy: departure from grace and despising of authority (2 Peter 2:10-11). That last tendency is already evident in families, in schools, in both social and working life. How can a child who is not subject to his parents accept the Lord's authority in later life?

Judas 14-25
14Es hat aber auch Henoch, der siebte von Adam, von diesen geweissagt und gesagt: "Siehe, der Herr ist gekommen inmitten seiner heiligen Tausende,15Gericht auszuführen wider alle und völlig zu überführen alle ihre Gottlosen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, welche gottlose Sünder wider ihn geredet haben".16Diese sind Murrende, mit ihrem Lose Unzufriedene, die nach ihren Lüsten wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte, und Vorteils halber bewundern sie Personen.17Ihr aber, Geliebte, gedenket an die von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus zuvorgesprochenen Worte,18daß sie euch sagten, daß am Ende der Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen Lüsten der Gottlosigkeit wandeln.19Diese sind es, die sich absondern, natürliche Menschen, die den Geist nicht haben.20Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geiste,21erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.22Und die einen, welche streiten, weiset zurecht,23die anderen aber rettet mit Furcht, sie aus dem Feuer reißend, indem ihr auch das von dem Fleische befleckte Kleid hasset.24Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seiner Herrlichkeit tadellos darzustellen vermag mit Frohlocken, dem alleinigen Gott,25unserem Heilande, durch Jesum Christum, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

You have to read the penultimate book in the Bible to learn what God had revealed at the time of the flood. Enoch's prophecy sees the Lord returning with His saints to judge the ungodly. All sinners will have to account for all they have done, for all the harsh words they have said, not forgetting their murmurings. These people are murmurers and complainers (1 Cor. 10:10). This just goes to show that ungodliness and satisfying our lusts does not make us happy! Let us make sure that we are not ungrateful or dissatisfied with what the Lord has given us. "But, beloved . . .!" Even in the most evil situations there is always a pathway for the faithful to follow: building himself up, praying, waiting on the Lord, showing concern for his brethren. The Holy Spirit, God the Father and our Lord Jesus Christ are named together to assure us that, on the divine side, we have everything we need (vv. 20, 21). If we fall (v. 24), we have only ourselves to blame. Although we are "preserved in Jesus Christ" (v. 1; John 6:39) we must keep ourselves in the enjoyment of God's love (v. 21). May we even now experience that "exceeding joy" and render worship and praise to God our Saviour.

Offenbarung 1:1-11
1Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muß; und durch seinen Engel sendend, hat er es seinem Knechte Johannes gezeigt,2der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi, alles, was er sah.3Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!4Johannes den sieben Versammlungen, die in Asien sind: Gnade euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Throne sind,5und von Jesu Christo, welcher der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blute,6und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.7Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen.8Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.9Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse in der Drangsal und dem Königtum und dem Ausharren in Jesu, war auf der Insel, genannt Patmos, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.10Ich war an des Herrn Tage im Geiste, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie die einer Posaune, welche sprach:11Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Versammlungen: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamus und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodicäa.

Revelation is a difficult book. Yet there are many reasons for reading it!
1. It is the "revelation of Jesus Christ", our dear Saviour.
2. This revelation was given by Him to His servants. The Apostle John, exiled on the island of Patmos, was happy to be one of them.
3. It speaks to us not about an uncertain and distant future, but of things which must happen "soon".
4. Finally, let us not forget that serious reading of a portion of Scripture brings a blessing to our souls (v. 3) because it is the Word of God. We are not asked to understand it entirely, but to obey it (Luke 11:28).

As soon as the glories of the Lord Jesus are mentioned there is an immediate burst of worship: "To him who loves us, and has washed us . . ." (v. 5 JND trans.). Notice the tense of the verbs: He loves us; His love is ever present and never changes. But He has washed us: this work is completely finished and perfect. Note also the sequence of these verbs: it is because He loves us that Christ has washed us from our sins. We had to have our sins washed away in order to be made even now "kings and priests unto God and his Father" (Rev. 5:10; Rev. 20:6). What He has made of us is far greater than what He has done for us.

Offenbarung 1:12-20
12Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter,13und inmitten der sieben Leuchter einen gleich dem Sohne des Menschen, angetan mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewande, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel;14sein Haupt aber und seine Haare weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,15und seine Füße gleich glänzendem Kupfer, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser;16und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft.17Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte18und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.19Schreibe nun, was du gesehen hast, und was ist, und was nach diesem geschehen wird.20Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner Rechten gesehen hast, und die sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter sind sieben Versammlungen.

Is the Son of man who appears here with His attributes of holy and steadfast justice the same humble Jesus of the Gospels, our tender, loving Saviour? Previously John had leaned confidently on His breast (John 13:25). Here he falls down at His feet as dead. What a contrast!

So we must not forget this aspect of the glory of Christ. The Father has entrusted all judgment to the Son (John 5:22); later on He must use it against those who have not believed in Him (Rev. 19, 20). But at the present, while the Church is on the earth, He is concerned with the state of each of His assemblies (the seven golden candlesticks (lamps) which should shine in His absence). Yes, the Lord can forgive everyone. He died and rose again to give us forgiveness and life (v. 18). However He can not let anything pass. His eyes are like flames of fire (Rev. 2:18; Rev. 19:12); nothing escapes His notice.

V. 19 provides the overall plan of the book.
1. "The things which thou hast seen": that solemn vision of the Lord in glory (Rev. 1:12 . . .).
2. "The things which are": the present condition of the responsible Church (Rev. 2, 3).
3. "The things which shall be hereafter": the prophetic events which will soon come to pass (Rev. 4-22).

Offenbarung 2:1-11
1Dem Engel der Versammlung in Ephesus schreibe: Dieses sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der da wandelt inmitten der sieben goldenen Leuchter:2Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein Ausharren, und daß du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, welche sich Apostel nennen, und sind es nicht, und hast sie als Lügner erfunden;3und du hast Ausharren und hast getragen um meines Namens willen, und bist nicht müde geworden.4Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast.5Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke; wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter aus seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust.6Aber dieses hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch ich hasse.7Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt! Dem, der überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baume des Lebens, welcher in dem Paradiese Gottes ist.8Und dem Engel der Versammlung in Smyrna schreibe: Dieses sagt der Erste und der Letzte, der starb und wieder lebendig wurde:9Ich kenne deine Drangsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lästerung von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.10Fürchte nichts von dem, was du leiden wirst. Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf daß ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage. Sei getreu bis zum Tode, und ich werde dir die Krone des Lebens geben.11Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Versammlungen sagt! Wer überwindet, wird nicht beschädigt werden von dem zweiten Tode.

These letters to the seven assemblies in Asia describe in as many pictures the history of responsible Christendom. The Lord introduces Himself to each of these churches, noting down precisely what He finds there . . . and what He does not find there; He exhorts and promises His reward to the overcomer.

At Ephesus everything seemed to be going well on the surface (vv. 2, 3). But the Lord looks on the heart (Jer. 2:2). Sadly He could no longer see a response to His own love there; He no longer held first place there! Now if a river is cut off from its source, people living near its mouth will not notice this immediately. The banks will remain green as long as the water flows; things will look the same for quite a while longer . . . O dear friends, let us examine ourselves! Are we motivated by our own desires or are we led by our love for Christ? To stop this decline the faithful Lord uses the strange remedy of trials. He allows the bride to come under the power of Satan.

After Ephesus (the lovable one) comes Smyrna (the bitter one). This was the time of the martyrs under the cruel Roman emperors (in the second and third centuries). The Christians of Smyrna had the opportunity then to prove their love for their Saviour by their faithfulness unto death in the arena, with its wild animals.

Offenbarung 2:12-29
12Und dem Engel der Versammlung in Pergamus schreibe: Dieses sagt, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat:13Ich weiß, wo du wohnst, wo der Thron des Satans ist; und du hältst fest an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet, auch in den Tagen, in welchen Antipas mein treuer Zeuge war, der bei euch, wo der Satan wohnt, ermordet worden ist.14Aber ich habe ein weniges wider dich, daß du solche dort hast, welche die Lehre Balaams festhalten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis vor die Söhne Israels zu legen, Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.15Also hast auch du solche, welche in gleicher Weise die Lehre der Nikolaiten festhalten.16Tue nun Buße; wenn aber nicht, so komme ich dir bald und werde Krieg mit ihnen führen mit dem Schwerte meines Mundes.17Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt! Dem, der überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, als wer ihn empfängt.18Und dem Engel der Versammlung in Thyatira schreibe: Dieses sagt der Sohn Gottes, der seine Augen hat wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich glänzendem Kupfer:19Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und dein Ausharren, und weiß, daß deiner letzten Werke mehr sind als der ersten.20Aber ich habe wider dich, daß du das Weib Jesabel duldest, welche sich eine Prophetin nennt, und sie lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.21Und ich gab ihr Zeit, auf daß sie Buße täte, und sie will nicht Buße tun von ihrer Hurerei.22Siehe, ich werfe sie in ein Bett und die, welche Ehebruch mit ihr treiben, in große Drangsal, wenn sie nicht Buße tun von ihren Werken.23Und ihre Kinder werde ich mit Tod töten, und alle Versammlungen werden erkennen, daß ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht: und ich werde euch einem jeden nach euren Werken geben.24Euch aber sage ich, den übrigen, die in Thyatira sind, so viele diese Lehre nicht haben, welche die Tiefen des Satans, wie sie sagen, nicht erkannt haben: ich werfe keine andere Last auf euch;25doch was ihr habt haltet fest, bis ich komme.26Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die Nationen geben;27und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;28und ich werde ihm den Morgenstern geben.29Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!

During the time of Smyrna, ten great persecutions in succession could not get the better of the Christian faith. On the contrary, as someone wrote, "the blood of the martyrs became the seed of the Church." So Satan switches to another tactic: Pergamos (v. 13). What violence could not achieve, favour from the authorities would achieve. In the year 312, in the reign of the emperor Constantine, Christianity was adopted as the state religion. Many may have seen this as a great triumph for the truth, but instead it favoured slackness, worldliness and the introduction of many false doctrines (vv. 14, 15).

At Thyatira, a church which goes on right to the end, the evil went one step further. These are the dark times of the Middle Ages, compared here with the evil reign of Ahab whose wife, Jezebel, encouraged him to do evil (1 Kings 21:25). The Church was tired of being a stranger down here. It wanted to rule. We know the political role which the papacy has always wanted to play. However, the dominion for which this Church at Thyatira strived so arrogantly has been promised to those whom it oppressed, tortured and burned at the stake . . . but who are the real overcomers. They will reign with the One who is coming as the Morning Star.

Offenbarung 3:1-13
1Und dem Engel der Versammlung in Sardes schreibe: Dieses sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke, daß du den Namen hast, daß du lebest, und bist tot.2Sei wachsam und stärke das Übrige, das sterben will; denn ich habe deine Werke nicht völlig erfunden vor meinem Gott.3Gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachen wirst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, um welche Stunde ich über dich kommen werde.4Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; und sie werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.5Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buche des Lebens und werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.6Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!7Und dem Engel der Versammlung in Philadelphia schreibe: Dieses sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel des David hat, der da öffnet, und niemand wird schließen, und schließt und niemand wird öffnen:8Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand zu schließen vermag; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.9Siehe, ich gebe aus der Synagoge des Satans von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern lügen; siehe, ich werde sie zwingen, daß sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe.10Weil du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, welche auf der Erde wohnen.11Ich komme bald; halte fest, was du hast, auf daß niemand deine Krone nehme!12Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.13Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!

Centuries have passed. From the midst of Thyatira God raised up the Reformation, a powerful movement led by His Spirit. Then there is another decline. Spiritual death invades the Church in Sardis. The Church is ordered to remember and repent (v. 3; cf. Rev. 2:5, 16; Rev. 3:19). Who is the overcomer here? It is the one who has not defiled his garments. Have we experienced that kind of victory in remaining pure? The overcomer at Sardis will be clothed in white raiment. In contrast with the false pretension of the Church to have "a name that thou livest", his name will never be blotted out of the book of life.

Philadelphia (which means love of the brethren) is the daughter of the "revival" of the last century. The main characteristics are:
1. a little strength! Yet the Lord keeps the door of the Gospel open for it.
2. keeping His Word! He will keep His promise: "I come quickly."
3. affection for His name! His new name will be their portion.

His response to the scorn of the world for His people is to express His public approval of them: They "will know that I have loved thee."

We have a responsibility as heirs of the testimony of Philadelphia. May the Lord help us to show the characteristics of that church and not to lose our crowns! The Lord will experience more joy in giving the reward than will the overcomer in receiving it.

Offenbarung 3:14-22
14Und dem Engel der Versammlung in Laodicäa schreibe: Dieses sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:15Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest!16Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.17Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und weißt nicht, daß du der Elende und der Jämmerliche und arm und blind und bloß bist.18Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, geläutert im Feuer, auf daß du reich werdest; und weiße Kleider, auf daß du bekleidet werdest, und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, auf daß du sehen mögest.19Ich überführe und züchtige, so viele ich liebe. Sei nun eifrig und tue Buße!20Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, zu dem werde ich eingehen und das Abendbrot mit ihm essen, und er mit mir.21Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Throne zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater gesetzt habe auf seinen Thron.22Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!

There is one final state which characterises Christendom. We can recognise these traits today: self-satisfaction, lukewarm indifference, religious claims to have everything and know everything (Deut. 8:17; Hosea 12:8). "I . . . have need of nothing". That is what Christians seem to be saying when they neglect to pray. Three essential things were missing with Laodicea – gold: true righteousness according to God; white raiment: the practical testimony which results from that righteousness; eye salve: the ability to see things, as given by the Holy Spirit. But it is not too late for him that has an ear to hear! The Lord gives – counsel: for each one to hurry and get what he lacks from Him (cf. Matt. 25:3); encouragement: it is those whom He loves whom Christ rebukes and disciplines; exhortation to be zealous and to repent; a priceless promise in v. 20. Those who have now received the Lord Jesus into their hearts, He will in His turn receive into heaven, on His throne (v. 21). Dear friends, that is the end of the history of the Church down here. But however great may be the declension, the Lord's presence can still be realised. It makes the heart burn with unspeakable joy, such as the two disciples felt that evening when the Lord Jesus came to stay with them (Luke 24:29).

Offenbarung 4:1-11
1Nach diesem sah ich: und siehe, eine Tür war aufgetan in dem Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune mit mir reden, sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muß.2Alsbald war ich im Geiste; und siehe, ein Thron stand in dem Himmel, und auf dem Throne saß einer.3Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sardis, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd.4Und rings um den Thron waren vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Kronen.5Und aus dem Throne gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brannten vor dem Throne, welche die sieben Geister Gottes sind.6Und vor dem Throne wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und um den Thron her vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.7Und das erste lebendige Wesen war gleich einem Löwen, und das zweite lebendige Wesen gleich einem Kalbe, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht eines Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler.8Und die vier lebendigen Wesen hatten, ein jedes von ihnen für sich, je sechs Flügel; ringsum und inwendig sind sie voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt!9Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Throne sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,10so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Throne sitzt, und den anbeten, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werden ihre Kronen niederwerfen vor dem Throne und sagen:11Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.

The third part of the book, as indicated in 1:19, begins here. All the details in the vision are, of course, to be understood in a symbolic way. We will certainly not see any physical throne in heaven: that is simply the emblem of royal government. However the interpretation of these symbols is by no means left to our imagination: it is given to us in other passages elsewhere in the Bible.

In order to see these "things which must be hereafter" (after the Church has been taken away), the apostle is invited to ascend into heaven. The Christian should always consider events on earth from a heavenly view-point to see them in their true perspective, with Christ as the centre.

In accordance with the promise made to Philadelphia, the Lord's redeemed will be kept from the hour of trial. At the moment when this is about to begin for the world (Rev. 6) we see the redeemed already gathered together in the glory. They are represented by the twenty-four elders who fall down and cast their crowns before the throne. They worship God the Creator, but in ch. 5 they worship God the Redeemer.

Offenbarung 5:1-14
1Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Throne saß, ein Buch, beschrieben inwendig und auswendig, mit sieben Siegeln versiegelt.2Und ich sah einen starken Engel, der mit lauter Stimme ausrief: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen?3Und niemand in dem Himmel, noch auf der Erde, noch unter der Erde vermochte das Buch zu öffnen, noch es anzublicken.4Und ich weinte sehr, weil niemand würdig erfunden wurde, das Buch zu öffnen, noch es anzublicken.5Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamme Juda ist, die Wurzel Davids, das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel.6Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet, das sieben Hörner hatte und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die gesandt sind über die ganze Erde.7Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Throne saß.8Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamme, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, welches die Gebete der Heiligen sind.9Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation,10und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!11Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende,12die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.13Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!14Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

One question keeps the universe in suspense: "Who is worthy to open the book, and to loose the seals thereof?" In other words, who will carry out the judgment? One Person only can do it: the One who is without sin (cf. John 8:7) having, by His very perfection, defeated Satan and the world. Christ is that "Lion of the tribe of Judah," having already been marked out in Genesis 49:9. However, immediately afterwards, He is seen as a Lamb, "as it had been slain". In order to overcome the Enemy and to fill heaven with a multitude of happy and thankful creatures, the cross of the Lord Jesus was necessary. The hearts of all the saints are reminded of His sacrifice in the most touching way. In heaven, where everything speaks of power and majesty, the permanent reminder of the humiliation of our dear Saviour will provide the most poignant contrast. His humility, His gentleness, His subjection, His patience . . . all of those moral perfections which the Lord Jesus showed down here will be permanently visible, speaking to us eternally of the depths of His love.

Then, in response to the new song raised by the glorified saints, all the realms of creation will echo as one, "Worthy is the Lamb that was slain to receive power, and riches, and wisdom, and strength, and honour, and glory, and blessing." (v. 12).

Offenbarung 6:1-17
1Und ich sah, als das Lamm eines von den sieben Siegeln öffnete: und ich hörte eines von den vier lebendigen Wesen wie eine Donnerstimme sagen:2Komm! Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß hatte einen Bogen; und eine Krone wurde ihm gegeben, und er zog aus, siegend und auf daß er siegte.3Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm!4Und es zog aus ein anderes, feuerrotes Pferd; und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, und daß sie einander schlachteten; und ein großes Schwert wurde ihm gegeben.5Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.6Und ich hörte wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, welche sagte: Ein Chönix Weizen für einen Denar, und drei Chönix Gerste für einen Denar; und das Öl und den Wein beschädige nicht.7Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm!8Und ich sah: und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, sein Name war Tod; und der Hades folgte ihm. Und ihm wurde Gewalt gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwerte und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde.9Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, welche geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.10Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herrscher, der du heilig und wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?11Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet sein würden, die ebenso wie sie getötet werden würden.12Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete: und es geschah ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,13und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum, geschüttelt von einem starken Winde, seine unreifen Feigen abwirft.14Und der Himmel entwich wie ein Buch, das aufgerollt wird, und jeder Berg und jede Insel wurden aus ihren Stellen gerückt.15Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Starken und jeder Knecht und Freie verbargen sich in die Höhlen und in die Felsen der Berge;16und sie sagen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallet auf uns und verberget uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Throne sitzt, und vor dem Zorne des Lammes;17denn gekommen ist der große Tag seines Zornes, und wer vermag zu bestehen?

We are sometimes amazed by the severity of God's judgments. That is because we do not know how to ascend (by faith) into heaven. By listening to the praise of God's perfect holiness (Rev. 4:8), by seeing in the sacrificial Lamb both divine love and the hatred of that love by rebellious man, we would be able to understand just how right, deserved and necessary the judgment is. We would also learn that nothing happens by chance. God is in control of everything which happens on the earth. Not only are His ways of judgment described in advance in this symbolic book (Rev. 5:1), but each of them occurs at the precise moment which He has decreed, when the seal is broken by the Lamb. Four horsemen appear when the first four seals are opened. They represent territorial conquest, civil war, famine and fatal disasters respectively. These will happen one after another on the earth (cf. v. 8; Ezek. 14:21). When the fifth seal is broken, a company of martyrs appears, begging the Sovereign God to avenge them. The sixth seal is like a reply to their cry. It suggests a terrible revolution; all established authorities are overthrown.

How strange those words sound together: "the wrath of the Lamb" (v. 16; Ps. 2:12).

Offenbarung 7:1-17
1Und nach diesem sah ich vier Engel auf den vier Ecken der Erde stehen, welche die vier Winde der Erde festhielten, auf daß kein Wind wehe auf der Erde, noch auf dem Meere, noch über irgend einen Baum.2Und ich sah einen anderen Engel von Sonnenaufgang heraufsteigen, welcher das Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln, welchen gegeben worden war, die Erde und das Meer zu beschädigen, und sagte:3Beschädiget nicht die Erde, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.4Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: hundertvierundvierzigtausend Versiegelte, aus jedem Stamme der Söhne Israels.5Aus dem Stamme Juda zwölftausend Versiegelte, aus dem Stamme Ruben zwölftausend, aus dem Stamme Gad zwölftausend,6aus dem Stamme Aser zwölftausend, aus dem Stamme Nephthalim zwölftausend, aus dem Stamme Manasse zwölftausend,7aus dem Stamme Simeon zwölftausend, aus dem Stamme Levi zwölftausend, aus dem Stamme Issaschar zwölftausend,8aus dem Stamme Zabulon zwölftausend, aus dem Stamme Joseph zwölftausend, aus dem Stamme Benjamin zwölftausend Versiegelte.9Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen.10Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamme!11Und alle Engel standen um den Thron her und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen, und sie fielen vor dem Throne auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sagten: Amen!12Die Segnung und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.13Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen?14Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes.15Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Throne sitzt, wird sein Zelt über ihnen errichten.16Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird je die Sonne auf sie fallen, noch irgend eine Glut;17denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu Quellen der Wasser des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.

This chapter is a parenthesis between the sixth and seventh seals. Before proceeding further with His ways of judgment, God sets aside and seals those who belong to Him. The first group (vv. 4-8) is made up of Jews from the different tribes. They constitute the faithful remnant whose feelings are revealed to us in the Psalms. The second group is made up of a multitude from many nations who will have believed the Gospel of the Kingdom (v. 9 . . .). In showing us these faithful people now, it is as though God were saying to us: these punishments are not for them; I will protect them through the trial. In the same way, on the night of the Passover, the Israelites were set apart and protected from the judgment of the destroying angel by the blood of the lamb (Ex. 12:13). It is in that blood which these believers from "the great tribulation" will have washed themselves and made their robes white (v. 14). Their salvation is assured in the same way as our own: the precious blood of Christ. Then, the same Lamb who purifies them will feed them, protect them and quench their thirst in the living fountains of waters (Isa. 49:10). God Himself will wipe away their tears. What promises! They are given in advance to comfort them in the face of such unprecedented distress!

Offenbarung 8:1-13
1Und als es das siebte Siegel öffnete, entstand ein Schweigen in dem Himmel bei einer halben Stunde.2Und ich sah die sieben Engel, welche vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben.3Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfaß; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, auf daß er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Throne ist.4Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott.5Und der Engel nahm das Räucherfaß und füllte es von dem Feuer des Altars und warf es auf die Erde; und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und ein Erdbeben.6Und die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, bereiteten sich, auf daß sie posaunten.7Und der erste posaunte: und es kam Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen. Und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.8Und der zweite Engel posaunte: und wie ein großer, mit Feuer brennender Berg wurde ins Meer geworfen; und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut.9Und es starb der dritte Teil der Geschöpfe, welche im Meere waren, die Leben hatten, und der dritte Teil der Schiffe wurde zerstört.10Und der dritte Engel posaunte: und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Wasserquellen.11Und der Name des Sternes heißt Wermut; und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter gemacht waren.12Und der vierte Engel posaunte: und es wurde geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, auf daß der dritte Teil derselben verfinstert würde, und der Tag nicht schiene seinen dritten Teil und die Nacht gleicherweise.13Und ich sah: und ich hörte einen Adler fliegen inmitten des Himmels und mit lauter Stimme sagen: Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Stimmen der Posaune der drei Engel, die posaunen werden!

There is a brief pause when the seventh seal is opened. Whilst angels prepare to carry out the judgments, another angel (Christ in person) fulfils the duties of intercessor (v. 3). Because of what He Himself suffered, the Lord Jesus is in a position to sympathise with the believers under trial (Heb. 2:18; Heb. 4:15). In these last days He will intervene on behalf of the faithful of the great tribulation (those in Rev. 7). Then in their turn Christians, who will have already been gathered up in glory, having themselves experienced weariness and suffering on the earth, will take an even greater interest in the circumstances of the believers who are going through that terrible period. They too will be priests along with Christ, presenting to God golden vials full of odours which are the prayers of saints (Rev. 5:8).

Having been restrained by the intercession, each of the seven angels now sounds his fearful trumpet. The first gives the signal for sudden judgment on the powerful nations of the West (the trees) which also affects worldwide prosperity. The second corresponds with the breaking forth of a great wave of anarchy within the empire. The third and fourth bring about the downfall and apostasy of the authorities in office, plunging men into the deepest moral darkness.

Offenbarung 9:1-21
1Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; und es wurde ihm der Schlüssel zum Schlunde des Abgrundes gegeben.2Und er öffnete den Schlund des Abgrundes; und ein Rauch stieg auf aus dem Schlunde wie der Rauch eines großen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden von dem Rauche des Schlundes verfinstert.3Und aus dem Rauche kamen Heuschrecken hervor auf die Erde, und es wurde ihnen Gewalt gegeben, wie die Skorpionen der Erde Gewalt haben.4Und es wurde ihnen gesagt, daß sie nicht beschädigen sollten das Gras der Erde, noch irgend etwas Grünes, noch irgend einen Baum, sondern die Menschen, welche nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben.5Und es wurde ihnen gegeben, daß sie sie nicht töteten, sondern daß sie fünf Monate gequält würden; und ihre Qual war wie die Qual eines Skorpions, wenn er einen Menschen schlägt.6Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden, und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen.7Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschenangesichter;8und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen.9Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch ihrer Flügel war wie das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen;10und sie haben Schwänze gleich Skorpionen, und Stacheln, und ihre Gewalt ist in ihren Schwänzen, die Menschen fünf Monate zu beschädigen.11Sie haben über sich einen König, den Engel des Abgrundes; sein Name ist auf hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.12Das eine Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesen Dingen.13Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott ist, zu dem sechsten Engel,14der die Posaune hatte, sagen: Löse die vier Engel, welche an dem großen Strome Euphrat gebunden sind.15Und die vier Engel wurden gelöst, welche bereitet waren auf Stunde und Tag und Monat und Jahr, auf daß sie den dritten Teil der Menschen töteten.16Und die Zahl der Kriegsheere zu Roß war zweimal zehntausend mal zehntausend; ich hörte ihre Zahl.17Und also sah ich die Rosse in dem Gesicht und die auf ihnen saßen: und sie hatten feurige und hyazinthene und schweflichte Panzer; und die Köpfe der Rosse waren wie Löwenköpfe, und aus ihren Mäulern geht Feuer und Rauch und Schwefel hervor.18Von diesen drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet, von dem Feuer und dem Rauch und dem Schwefel, die aus ihren Mäulern hervorgehen.19Denn die Gewalt der Rosse ist in ihrem Maule und in ihren Schwänzen; denn ihre Schwänze sind gleich Schlangen und haben Köpfe, und mit ihnen beschädigen sie.20Und die übrigen der Menschen, welche durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße von den Werken ihrer Hände, daß sie nicht anbeteten die Dämonen und die goldenen und die silbernen und die ehernen und die steinernen und die hölzernen Götzenbilder, die weder sehen noch hören noch wandeln können.21Und sie taten nicht Buße von ihren Mordtaten, noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Hurerei, noch von ihren Diebstählen.

Some commentators have put forward the most fanciful interpretations of these chapters, trying in particular to relate the prophecies to modern day events. Let us remember therefore that all of this third part of John's vision takes place in the future. It deals only with that interval of a few years which separates the coming of the Lord for His Church and the commencement of His millennial reign.

The 5th trumpet, or first woe, releases a swarm of hideous locusts from the bottomless pit, direct instruments of Satan, which inflict on the ungodly Jews a moral torment worse than death. At the same time the stings in their tails similar to those of scorpions (v. 10) or serpents (v. 19) represent deceitful and poisonous doctrines, treacherous weapons which Satan will use more than ever (cf. Isa. 9:15). At the sound of the 6th trumpet fantastic horses appear, breathing out fire, smoke and brimstone, leaving death in their wake. Their horsemen are wearing breast plates (vv. 9, 17), a picture of hardened consciences (1 Tim. 4:2).

Using a trumpet to announce these judgments indicates that they are warnings to men. Yet men's hearts are so hardened that even those unprecedented disasters will not lead them to repentance (vv. 20, 21).

Offenbarung 10:1-11; Offenbarung 11:1-3
1Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herniederkommen, bekleidet mit einer Wolke, und der Regenbogen war auf seinem Haupte, und sein Angesicht war wie die Sonne, und seine Füße wie Feuersäulen;2und er hatte in seiner Hand ein geöffnetes Büchlein. Und er stellte seinen rechten Fuß auf das Meer, den linken aber auf die Erde;3und er rief mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er rief, redeten die sieben Donner ihre Stimmen.4Und als die sieben Donner redeten, wollte ich schreiben; und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreibe dieses nicht.5Und der Engel, den ich auf dem Meere und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel und schwur bei dem,6der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, welcher den Himmel erschuf und was in ihm ist, und die Erde und was auf ihr ist, und das Meer und was in ihm ist, daß keine Frist mehr sein wird,7sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er posaunen wird, wird auch das Geheimnis Gottes vollendet sein, wie er seinen eigenen Knechten, den Propheten, die frohe Botschaft verkündigt hat.8Und die Stimme, die ich aus dem Himmel hörte, redete wiederum mit mir und sprach: Gehe hin, nimm das geöffnete Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meere und auf der Erde steht.9Und ich ging zu dem Engel und sagte ihm, er möge mir das Büchlein geben. Und er spricht zu mir: Nimm es und iß es auf; und es wird deinen Bauch bitter machen, aber in deinem Munde wird es süß sein wie Honig.10Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und aß es auf; und es war in meinem Munde süß, wie Honig, und als ich es gegessen hatte, wurde mein Bauch bitter gemacht.11Und es wurde mir gesagt: Du mußt wiederum weissagen über Völker und Nationen und Sprachen und viele Könige.
1Und es wurde mir ein Rohr, gleich einem Stabe, gegeben und gesagt: Stehe auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten.2Und den Hof, der außerhalb des Tempels ist, wirf hinaus und miß ihn nicht; denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zertreten zweiundvierzig Monate.3Und ich werde meinen zwei Zeugen Kraft geben, und sie werden tausendzweihundertsechzig Tage weissagen, mit Sacktuch bekleidet.

Ch. 10 and vv. 1-13 of ch. 11 come between the 6th and 7th trumpets, just as ch. 7 formed a parenthesis between the 6th and 7th seals. Once again Christ appears in the form of "another angel", here too accompanied by signs of grace. The cloud which surrounds Him and the pillars of fire on which He stands recall God's care for Israel in the wilderness (Ex. 13:21-22); the rainbow (cf. Rev. 4:3) speaks of God's covenant with the earth (Gen. 9:13). His promises are thereby indirectly recalled. Christ also has attributes of authority: His face is like the sun, and He demands His rights to possess the world. He has in His hand a little book which is open and which represents a short period of prophecy which has already been revealed in the Old Testament. It concerns the second "half week" of the great tribulation (Dan. 9:27), during which God again acknowledges the temple, the altar and "them that worship therein". A remarkable thing is that those 3.5 years are worked out in months (42) to speak of the oppression (Rev. 11:2), but also in days (1260) to measure the testimony of the faithful remnant. God has counted each one of those days and knows what it means in terms of courage and how much suffering it entails (Ps. 56:8).

Offenbarung 11:4-19
4Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.5Und wenn jemand sie beschädigen will, so geht Feuer aus ihrem Munde und verzehrt ihre Feinde; und wenn jemand sie beschädigen will, so muß er also getötet werden.6Diese haben die Gewalt, den Himmel zu verschließen, auf daß während der Tage ihrer Weissagung kein Regen falle; und sie haben Gewalt über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln, und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, so oft sie nur wollen.7Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben werden, so wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen, und wird sie überwinden und sie töten.8Und ihr Leichnam wird auf der Straße der großen Stadt liegen, welche geistlicherweise Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.9Und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihren Leichnam drei Tage und einen halben, und erlauben nicht, ihre Leichname ins Grab zu legen.10Und die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und frohlocken und werden einander Geschenke senden, weil diese, die zwei Propheten, die quälten, welche auf der Erde wohnen.11Und nach den drei Tagen und einem halben kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie standen auf ihren Füßen; und große Furcht fiel auf die, welche sie schauten.12Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: Steiget hier herauf! Und sie stiegen in den Himmel hinauf in der Wolke, und es schauten sie ihre Feinde.13Und in jener Stunde geschah ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel, und siebentausend Menschennamen kamen in dem Erdbeben um; und die übrigen wurden voll Furcht und gaben dem Gott des Himmels Ehre.14Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt bald.15Und der siebte Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen in dem Himmel, welche sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.16Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sprachen:17Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der da ist und der da war, daß du angenommen hast deine große Macht und angetreten deine Herrschaft!18Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben.19Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.

The two witnesses represent the adequate and complete testimony presented by the godly remnant during the final tribulation. They appear with the characteristics of Elijah and Moses, both of whom had been witnesses for God in dark times during Israel's history. When Elijah prayed, heaven was shut for 3.5 years (v. 6; James 5:17; cf. v. 5 with 2 Kings 1:10, 12). Moses received power to change water into blood (life into death: Ex. 7:19) and to inflict upon the earth all kinds of plagues. These faithful witnesses will be killed in Jerusalem by the "Roman Beast", but consoled by the thought that their "Lord was crucified" (Luke 13:33-34) before them in that very place. Their martyrdom will be followed by a spectacular public resurrection, much to the dismay of their persecutors.

Finally the last woe is sounded. With it two things have come: the kingdom of the Lord (v. 15) and also His wrath (v. 18; Ps. 110:5). In Revelation 6:17 the terrified people believed that the wrath of the Lamb had come! However it has been held back until the moment when Christ takes over the government of the world. Then heaven bursts into shouts of triumph; the saints bow down and worship the One who was crucified (v. 8) but who now reigns for ever and ever (Luke 1:33).

Offenbarung 12:1-17
1Und ein großes Zeichen erschien in dem Himmel: Ein Weib bekleidet mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupte eine Krone von zwölf Sternen.2Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen zu gebären.3Und es erschien ein anderes Zeichen in dem Himmel: und siehe, ein großer, feuerroter Drache, welcher sieben Köpfe und zehn Hörner hatte, und auf seinen Köpfen sieben Diademe;4und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels mit sich fort; und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das im Begriff war zu gebären, auf daß er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind verschlänge.5Und sie gebar einen männlichen Sohn, der alle Nationen weiden soll mit eiserner Rute; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Throne.6Und das Weib floh in die Wüste, woselbst sie eine von Gott bereitete Stätte hat, auf daß man sie daselbst ernähre tausendzweihundertsechzig Tage.7Und es entstand ein Kampf in dem Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel;8und sie siegten nicht ob, auch wurde ihre Stätte nicht mehr in dem Himmel gefunden.9Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.10Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.11Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode!12Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnet! Wehe der Erde und dem Meere! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, daß er wenig Zeit hat.13Und als der Drache sah, daß er auf die Erde geworfen war, verfolgte er das Weib, welches das männliche Kind geboren hatte.14Und es wurden dem Weibe die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, auf daß sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, woselbst sie ernährt wird eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit, fern von dem Angesicht der Schlange.15Und die Schlange warf aus ihrem Munde Wasser, wie einen Strom, hinter dem Weibe her, auf daß sie sie mit dem Strome fortrisse.16Und die Erde half dem Weibe, und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Munde warf.17Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.

This new section is introduced by Revelation 11:19. The ark of the testament (or covenant) appears there as a sign of grace preceding the judgments on Israel. That nation (seen here symbolically as a pregnant woman clothed with the sun) gave birth to the Messiah and consequently meets with furious opposition from Satan, the great red dragon. This hostility between the seed of the woman and "the old serpent" (v. 9), announced at the fall, has continued throughout the Bible (see Gen. 3:15; Ex. 1:22; 2 Kings 11:1; Matt. 2:16 . . .). The devil has tried in vain in his determined efforts to prevent God's promises from being carried out through the birth and the raising on high of the Lord Jesus. Christ and His heavenly saints – the child caught up to God – are now out of his reach. Furthermore, Satan will soon be thrown out of heaven onto the earth (read Luke 10:18; Rom. 16:20), where his ineffective rage will be directed against the remnant of Israel. The distinguishing feature of the remnant is that they keep God's commandments (end of v. 17). The secret of power and victory over the Evil One was the same for Christ as it is for us today. It is having the Word of God abiding in our hearts (Ps. 17:4; Matt. 4:4; 1 John 2:14).

Offenbarung 13:1-18
1(G12:18) Und ich stand auf dem Sande des Meeres. (G13:1) Und ich sah aus dem Meere ein Tier aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe, und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung.2Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Pardel, und seine Füße wie die eines Bären, und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.3Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde verwunderte sich über das Tier.4Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?5Und es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm Gewalt gegeben, zweiundvierzig Monate zu wirken.6Und es öffnete seinen Mund zu Lästerungen wider Gott, seinen Namen zu lästern und seine Hütte und die, welche ihre Hütte in dem Himmel haben.7Und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und Volk und Sprache und Nation.8Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, ein jeder, dessen Name nicht geschrieben ist in dem Buche des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der Welt an.9Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er!10Wenn jemand in Gefangenschaft führt , so geht er in Gefangenschaft; wenn jemand mit dem Schwerte töten wird, so muß er mit dem Schwerte getötet werden. Hier ist das Ausharren und der Glaube der Heiligen.11Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete wie ein Drache.12Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht, daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.13Und es tut große Zeichen, daß es selbst Feuer vom Himmel auf die Erde herabkommen läßt vor den Menschen;14und es verführt, die auf der Erde wohnen wegen der Zeichen, welche vor dem Tiere zu tun ihm gegeben wurde, indem es die, welche auf der Erde wohnen, auffordert, ein Bild dem Tiere zu machen, das die Wunde des Schwertes hat und lebte.15Und es wurde ihm gegeben, dem Bilde des Tieres Odem zu geben, auf daß das Bild des Tieres auch redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.16Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, daß sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn;17und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit.18Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

Having been cast down onto the earth, the devil does not waste what little time he has. He uses two instruments, two "beasts", a term which implies that they have no relationship with God. The first (v. 1) corresponds with the revived Roman Empire. In it are united the features of the three previous empires: the swiftness of the leopard (Greece), the tenacity of the bear (Persia), the voracity of the lion (Babylon; see Dan. 7:4-6). In the wilderness, the Lord Jesus had refused the kingdoms of the world. Now Satan gives them to the Roman Emperor and thereby secures the worship of the whole world (v. 4; Luke 4:5-8).

The second beast is a counterfeit of the Lamb, whose language betrays it for what it really is, namely the Antichrist. It will exercise religious power, perform miracles and support the first beast. The vast crowds of men whom it will deceive will be branded like cattle with the mark of the Roman beast. They are called "them that dwelleth on the earth" (vv. 8, 14; Rev. 3:10; Rev. 6:10; Rev. 8:13; Rev. 11:10) because their interests and all their hopes are on the earth. How many people even today are like that! By contrast v. 6 mentions "them that dwell in heaven" (Phil. 3:19-20). Christians, let us make absolutely clear to others where our dwelling place is (Heb. 11:14).

Offenbarung 14:1-13
1Und ich sah: und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, welche seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen.2Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines lauten Donners; und die Stimme, welche ich hörte, war wie von Harfensängern, die auf ihren Harfen spielen.3Und sie singen ein neues Lied vor dem Throne und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen, als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft waren.4Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen; diese sind es, die dem Lamme folgen, wohin irgend es geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge Gott und dem Lamme.5Und in ihrem Munde wurde kein Falsch gefunden; denn sie sind tadellos.6Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und Stamm und Sprache und Volk,7indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen.8Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große, die mit dem Weine der Wut ihrer Hurerei alle Nationen getränkt hat.9Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand,10so wird auch er trinken von dem Weine des Grimmes Gottes, der unvermischt in dem Kelche seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamme.11Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten, und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt.12Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu.13Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glückselig die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Arbeiten, denn ihre Werke folgen ihnen nach.

Following on from a parenthesis which has shown us the trinity of evil – namely the dragon (ch. 12), the first and the second beast (ch. 13) – the seven visions in ch. 14 link up with the 7th trumpet which has not yet been fulfilled (Rev. 11:15). However, before intervening to deal with evil, God identifies and sets aside a new remnant of His people. These witnesses have stood up against the prevailing corruption. In contrast with the masses who bear the mark of the beast on their foreheads (Rev. 13:16) they have the name of the Lamb inscribed on theirs (v. 1). Are we in any way ashamed to bear our Saviour's name? Can everybody round about us see to whom we belong?

These believers are "they which follow the Lamb whithersoever he goeth" (v. 4; cf. John 1:36-37). Having followed Him through shame and suffering, they will also be His companions in the kingdom. Some will be put to death for their faithfulness to the Lord (cf. Rev. 12:11). V. 13 will be a comfort to them. Far from losing their share in the kingdom, they are called blessed. Furthermore, their works follow them (notice that their works do not precede them; nobody will ever get to heaven through their works). Dear friends, our privileges as Christians are even greater. Do we want to be found less faithful than these witnesses of the last days?

Offenbarung 14:14-20; Offenbarung 15:1-8
14Und ich sah: und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich dem Sohne des Menschen, welcher auf seinem Haupte eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.15Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden.16Und der auf der Wolke saß, legte seine Sichel an die Erde, und die Erde wurde geerntet.17Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor, der in dem Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel.18Und ein anderer Engel, der Gewalt über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lautem Schrei zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde, denn seine Beeren sind reif geworden.19Und der Engel legte seine Sichel an die Erde und las die Trauben des Weinstocks der Erde und warf sie in die große Kelter des Grimmes Gottes.20Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und Blut ging aus der Kelter hervor bis an die Gebisse der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit.
1Und ich sah ein anderes Zeichen in dem Himmel, groß und wunderbar: Sieben Engel, welche sieben Plagen hatten, die letzten; denn in ihnen ist der Grimm Gottes vollendet.2Und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt, und die Überwinder über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens an dem gläsernen Meere stehen, und sie hatten Harfen Gottes.3Und sie singen das Lied Moses', des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig deine Wege, o König der Nationen!4Wer sollte nicht dich , Herr, fürchten und deinen Namen verherrlichen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.5Und nach diesem sah ich: und der Tempel der Hütte des Zeugnisses in dem Himmel wurde geöffnet.6Und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel hervor, angetan mit reinem, glänzenden Linnen, und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln.7Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen, voll des Grimmes Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.8Und der Tempel wurde mit Rauch gefüllt von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Macht; und niemand konnte in den Tempel eintreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.

The Lord had formerly announced to His accusers: "Hereafter shall ye see the Son of man sitting on the right hand of power, and coming in the clouds of heaven" (Rev. 1:7; Matt. 26:64; Matt. 24:30). Here He is, that Son of man, sitting on a white cloud. Once crowned with thorns, now He wears a crown of gold; instead of a reed, He holds a sharp sickle. The One who was judged by men has become the Judge of men. As such, He orders the great harvest of the earth, followed by the dreadful grape-gathering, both of which had been foretold so long ago (e.g. Joel 3:13; Matt. 13:30, 39).

One final wave of judgments (the vials) is about to begin in ch. 15. Yet again, the saints who will have to go through it, are first seen in safety (vv. 2-4). Then the seven angels responsible for carrying out the plagues leave the temple and receive seven vials full of God's wrath (cf. Jer. 25:15). Dear Christian friends, this world which is about to be judged, is the one which God loved so much that He gave His only Son for it. The angels of destruction have still not been charged with their terrible mission. We have a quite different mission to carry out while we wait: it is to proclaim divine grace to the world (2 Cor. 5:20).

Offenbarung 16:1-21
1Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Gehet hin und gießet die sieben Schalen des Grimmes Gottes aus auf die Erde.2Und der erste ging hin und goß seine Schale aus auf die Erde; und es kam ein böses und schlimmes Geschwür an die Menschen, welche das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.3Und der zweite goß seine Schale aus auf das Meer; und es wurde zu Blut, wie von einem Toten, und jede lebendige Seele starb, alles was in dem Meere war.4Und der dritte goß seine Schale aus auf die Ströme und auf die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut.5Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Du bist gerecht, der da ist und der da war, der Heilige, daß du also gerichtet hast.6Denn Blut von Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind es wert.7Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, Gott, Allmächtiger, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte.8Und der vierte goß seine Schale aus auf die Sonne; und es wurde ihr gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen.9Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt und lästerten den Namen Gottes, der über diese Plagen Gewalt hat, und taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben.10Und der fünfte goß seine Schale aus auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert; und sie zerbissen ihre Zungen vor Pein11und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Pein und wegen ihrer Geschwüre, und taten nicht Buße von ihren Werken.12Und der sechste goß seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, auf daß der Weg der Könige bereitet würde, die von Sonnenaufgang herkommen.13Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Frösche;14denn es sind Geister von Dämonen, die Zeichen tun, welche zu den Königen des ganzen Erdkreises ausgehen, sie zu versammeln zu dem Kriege jenes großen Tages Gottes, des Allmächtigen.15(Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der da wacht und seine Kleider bewahrt, auf daß er nicht nackt wandle und man seine Schande sehe!)16Und er versammelte sie an den Ort, der auf hebräisch Armagedon heißt.17Und der siebte goß seine Schale aus in die Luft; und es ging eine laute Stimme aus von dem Tempel des Himmels , von dem Throne, welche sprach:18Es ist geschehen. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner; und ein großes Erdbeben geschah, desgleichen nicht geschehen ist, seitdem die Menschen auf der Erde waren, solch ein Erdbeben, so groß.19Und die große Stadt wurde in drei Teile geteilt, und die Städte der Nationen fielen, und die große Babylon kam ins Gedächtnis vor Gott, ihr den Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes zu geben.20Und jede Insel entfloh, und Berge wurden nicht gefunden.21Und große Hagelsteine, wie ein Talent schwer, fallen aus dem Himmel auf die Menschen hernieder; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß.

The seven vials poured out on the earth are reminiscent of the plagues on Egypt: sores, water changed into blood, darkness, frogs, thunder, hail and fire (see Ex. 9:23). Instead of repentance, these great disasters provoke only blasphemy, see (vv. 9, 11, 21). However, a three-fold testimony is given to the Righteous God: by the band of victors (Rev. 15:3-4), by the angel of the waters (v. 5) and by the altar itself (v. 7 JND trans.).

The first four plagues strike the same areas respectively as the first four trumpets (Rev. 8:7-12). The 5th reaches the throne of the Beast. The 6th is in preparation for "the battle of that great day". Finally, as the last vial is poured out, the great voice from the throne resounds: "It is done". How different it is from the cry which announced for us the end of God's wrath against sin, after His Son had drunk, on the cross, the cup which we deserved: "It is finished" (John 19:30).

These terrible events are much nearer than we think. May we ever think of the world as a place about to be judged, conscious of the terrible wrath which it cannot escape. That will keep us from being indifferent either to the evil which is in the world, or to the divine judgment which awaits it.

Offenbarung 17:1-18
1Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf den vielen Wassern sitzt,2mit welcher die Könige der Erde Hurerei getrieben haben; und die auf der Erde wohnen, sind trunken geworden von dem Weine ihrer Hurerei.3Und er führte mich im Geiste hinweg in eine Wüste; und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, voll Namen der Lästerung, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.4Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll Greuel und Unreinigkeit ihrer Hurerei;5und an ihrer Stirn einen Namen geschrieben: Geheimnis, Babylon, die große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.6Und ich sah das Weib trunken von dem Blute der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.7Und der Engel sprach zu mir: Warum verwundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes sagen und des Tieres, das sie trägt, welches die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.8Das Tier, welches du sahest, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht in dem Buche des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, daß es war und nicht ist und da sein wird.9Hier ist der Verstand, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt.10Und es sind sieben Könige: fünf von ihnen sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Weile bleiben.11Und das Tier, welches war und nicht ist, er ist auch ein achter und ist von den sieben und geht ins Verderben.12Und die zehn Hörner, die du sahst, sind zehn Könige, welche noch kein Königreich empfangen haben, aber Gewalt wie Könige empfangen eine Stunde mit dem Tiere.13Diese haben einen Sinn und geben ihre Macht und Gewalt dem Tiere.14Diese werden mit dem Lamme Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn er ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue.15Und er spricht zu mir: Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;16und die zehn Hörner, die du sahst, und das Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie öde und nackt machen, und werden ihr Fleisch fressen und sie mit Feuer verbrennen.17Denn Gott hat in ihre Herzen gegeben, seinen Sinn zu tun und in einem Sinne zu handeln und ihr Königreich dem Tiere zu geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden.18Und das Weib, das du sahst, ist die große Stadt, welche das Königtum hat über die Könige der Erde.

The last vial contains the judgment of Babylon (Rev. 16:19), a subject which is presented in detail in ch. 17, 18. It concerns the apostate Church, professing Christendom, from which all true children of God will have been taken away when the Lord comes. Unfaithful to Christ, it has been corrupted by unholy alliances with the world and its idols. It has been said: "Corruption of the best is the worst form of corruption." This "whore" is sitting on the beast, drawing her strength from political power (v. 3). Although the Lord Jesus declared: "My kingdom is not of this world", she wanted to rule on earth (John 18:36). Finally and most important of all, she persecuted and put to death the true saints (v. 6).

The apostle was totally stunned by this spectacle. Is that what would really happen to the responsible Church? Sadly, her history over the centuries confirms the fact only too well, even before her final state described here. However, vv. 17, 18 show us how this "mother of . . . abominations" will perish. She will meet with the same fate which she made the "martyrs of Jesus" suffer. This latter expression indicates all the tenderness of the heart of God (v. 6; see also Rev. 2:13).

Offenbarung 18:1-13
1Nach diesem sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher große Gewalt hatte; und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet.2Und er rief mit starker Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gewahrsam jedes unreinen Geistes und ein Gewahrsam jedes unreinen und gehaßten Vogels.3Denn von dem Weine der Wut ihrer Hurerei haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Hurerei mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch die Macht ihrer Üppigkeit reich geworden.4Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen;5denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.6Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt ihr doppelt nach ihren Werken; in dem Kelche, welchen sie gemischt hat, mischet ihr doppelt.7Wieviel sie sich verherrlicht und Üppigkeit getrieben hat, so viel Qual und Trauer gebet ihr. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen.8Darum werden ihre Plagen an einem Tage kommen: Tod und Traurigkeit und Hungersnot, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist der Herr, Gott, der sie gerichtet hat.9Und es werden über sie weinen und wehklagen die Könige der Erde, welche Hurerei und Üppigkeit mit ihr getrieben haben, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen;10und sie werden von ferne stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: Wehe, wehe! Die große Stadt, Babylon, die starke Stadt! Denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen.11Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft:12Ware von Gold und Silber und Edelgestein und Perlen und feiner Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach, und alles Thynenholz und jedes Gerät von Elfenbein und jedes Gerät von kostbarstem Holz und von Erz und Eisen und Marmor,13und Zimmet und Amomum und Räucherwerk und Salbe und Weihrauch und Wein und Öl und Feinmehl und Weizen und Vieh und Schafe, und von Pferden und von Wagen und von Leibeigenen, und Menschenseelen.

These visions are like a series of slides projecting the same pictures or events from different angles and in various lights. The collapse of Babylon is looked at here as having been brought about directly by "the Lord God" (vv. 8, 20). But before that, a commandment had gone out in v. 4: "Come out of her, my people" (compare the prophecy of Jeremiah against the Babylon of old: Jer. 51:7-8, 37, 45 . . .). That call can be heard even today: "Come out from among them, and be ye separate, saith the Lord . . ." (2 Cor. 6:17). Each one of the redeemed is invited to separate himself completely from the religious world with its mixed up principles as it is presented to us here in its final state (cf. Num. 16:26). Some people will wrongly accuse us of lacking in love, of being narrow-minded and of thinking we are superior to them. Nevertheless the essential thing is to obey the Lord.

Vv. 12, 13 draw up a long list of "all that is in the world", designed to satisfy man's many lusts (1 John 2:16-17). The list begins with what men consider the most valuable: gold, and the list ends with what is the least valuable in the eyes of this false Church . . . but so much more valuable to God: the souls of men.

Offenbarung 18:14-24
14Und das Obst der Lust deiner Seele ist von dir gewichen, und alles Glänzende und Prächtige ist dir verloren, und du wirst es nie mehr finden.15Die Kaufleute dieser Dinge, die an ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual von ferne stehen, weinend und trauernd,16und werden sagen: Wehe, wehe! Die große Stadt, die bekleidet war mit feiner Leinwand und Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen! Denn in einer Stunde ist der so große Reichtum verwüstet worden.17Und jeder Steuermann und jeder, der nach irgend einem Orte segelt, und Schiffsleute und so viele auf dem Meere beschäftigt sind, standen von ferne und riefen,18als sie den Rauch ihres Brandes sahen, und sprachen: Welche Stadt ist gleich der großen Stadt?19Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd und sprachen: Wehe, wehe! Die große Stadt, in welcher alle, die Schiffe auf dem Meere hatten, reich wurden von ihrer Kostbarkeit! Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden.20Sei fröhlich über sie, du Himmel, und ihr Heiligen und ihr Apostel und ihr Propheten! Denn Gott hat euer Urteil an ihr vollzogen.21Und ein starker Engel hob einen Stein auf wie einen großen Mühlstein und warf ihn ins Meer und sprach: Also wird Babylon, die große Stadt, mit Gewalt niedergeworfen und nie mehr gefunden werden.22Und die Stimme der Harfensänger und Musiker und Flötenspieler und Trompeter wird nie mehr in dir gehört werden, und nie mehr wird ein Künstler irgend welcher Kunst in dir gefunden werden, und das Geräusch des Mühlsteins wird nie mehr in dir gehört werden,23und das Licht einer Lampe wird nie mehr in dir scheinen, und die Stimme des Bräutigams und der Braut wird nie mehr in dir gehört werden; denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde; denn durch deine Zauberei sind alle Nationen verführt worden.24Und in ihr wurde das Blut von Propheten und Heiligen gefunden und von allen denen, die auf der Erde geschlachtet worden sind.

The moaning and groaning of the merchants (vv. 11, 15 . . .) recalls the complaints of Demetrius and his fellow craftsmen at Ephesus, as they feared they would lose the "no small gain" and the "wealth" which idol worship brought them (Acts 19). When it comes down to it, what difference is there between the great "Diana of the Ephesians" and "Babylon the great", between pagan idolatry and corrupt Christendom? Any religion that gives man all "the fruits that thy soul lusteth after" (v. 14), which delights the senses by putting the conscience to sleep (here music plays an important role: v. 22; Dan. 3:7), which favours business and is a good excuse for all kinds of merry-making, cannot fail to be successful. You only have to look at this time of the year to see the profane way in which many people celebrate the birth of the Lord Jesus.

"In her was found the blood . . . of saints" (v. 24). In the city which Cain built, at the beginning of the Bible, there were many pleasant things . . . whilst the blood of Abel cried out (cf. Gen. 4:10, 17). Today the religious world rejoices whilst the true believer suffers and grieves (John 16:20). Tomorrow the sighs of "alas!" will resound down here, but the joy of heaven will be the answer (v. 20)! May God grant us to see by faith everything as He sees it!

Offenbarung 19:1-16
1Nach diesem hörte ich wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge in dem Himmel, welche sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht unseres Gottes!2Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbte, und hat das Blut seiner Knechte gerächt an ihrer Hand.3Und zum anderen Male sprachen sie: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.4Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Throne sitzt, und sagten: Amen, Halleluja!5Und eine Stimme kam aus dem Throne hervor, welche sprach: Lobet unseren Gott, alle seine Knechte, und die ihr ihn fürchtet, die Kleinen und die Großen!6Und ich hörte wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, welche sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.7Laßt uns fröhlich sein und frohlocken und ihm Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitet.8Und es ward ihr gegeben, daß sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend und rein; denn die feine Leinwand sind die Gerechtigkeiten der Heiligen.9Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die geladen sind zum Hochzeitsmahle des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.10Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tue es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben; bete Gott an. Denn der Geist der Weissagung ist das Zeugnis Jesu.11Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, genannt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.12Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst;13und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.14Und die Kriegsheere, die in dem Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, angetan mit weißer, reiner Leinwand.15Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, auf daß er damit die Nationen schlage; und er wird sie weiden mit eiserner Rute, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.16Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

Babylon's deceit, her pretence to be the Church, has been publicly confounded. Now the Lord presents His true Bride to the guests at the heavenly banquet. Heaven bursts forth with ecstatic praise: "Alleluia". What holy joy! Here is the marriage of the Lamb. The joy of the Bride answers to that of the Bridegroom! She is an object of grace; her adornment consists of the righteous acts of the saints which God allowed them to carry out for His glory. The "guests" will also be filled with joy, for "he that hath the bride is the bridegroom; but the friend of the bridegroom rejoiceth greatly because of the bridegroom's voice" (John 3:29).

Let us not forget, as we wait for that day, that we have been "espoused to one husband" to be presented to Christ "as a chaste virgin" (2 Cor. 11:2). Let us keep our love fresh for Him.

Although to the Church He is the Well-Beloved, to the world He becomes the great Judge. Under the name which He adopted previously to show grace and truth, that of "the Word of God", He now comes forth to do "terrible things" (Ps. 45:4; see Isa. 59:18; Isa. 63:1-6).

Friend, when and how do you want to meet the Lord Jesus? Now as Saviour, or soon as Judge?

Offenbarung 19:17-21; Offenbarung 20:1-6
17Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die inmitten des Himmels fliegen: Kommet her, versammelt euch zu dem großen Mahle Gottes!18Auf daß ihr Fleisch von Königen fresset und Fleisch von Obersten und Fleisch von Starken und Fleisch von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und Fleisch von allen, sowohl von Freien als Sklaven, sowohl von Kleinen als Großen.19Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferde saß und mit seinem Heere.20Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet, der mit ihm war, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.21Und die übrigen wurden getötet mit dem Schwerte dessen, der auf dem Pferde saß, welches Schwert aus seinem Munde hervorging; und alle Vögel wurden von ihrem Fleische gesättigt.
1Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte.2Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre,3und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden.4Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren, und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.5Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung.6Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre.

In contrast with the "marriage supper of the Lamb", here we see what is ironically called "the great supper of God" (end of v. 17 JND trans.; Ps. 2:4-5; Zeph. 1:7). The final confrontation between the armies of the Son of God and those of the Beast will result in the total annihilation of the latter. Without any other judgment, the beast and the false prophet will be cast alive into hell (cf. Num. 16:33; Ps. 55:15). Then God deals with their master, Satan. Ch. 12 showed him being cast out of heaven. Here a symbolic chain and key put the great murderer where he can do no harm. Finally v. 10 shows him, after the thousand years, rejoining his two accomplices in the lake of fire (Matt. 25:41). No wonder then that the devil fears the book of Revelation more than any other book in the Bible. To prevent people from reading it he convinces even believers that it is difficult to understand.

With Satan bound, there is no longer anything which is opposed to the glorious reign of the Lord. We have seen that this reign, contrary to what many people think, will not be brought about by a continual improvement of the world, but by judgments. Dear children of God, Christ wants to share His authority with us (Dan. 7:18). Let us not associate today with a world which we are going to judge tomorrow (1 Cor. 6:2).

Offenbarung 20:7-15
7Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,8und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.9Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam von Gott hernieder aus dem Himmel und verschlang sie.10Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer-und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.11Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden.12Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.13Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.14Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.15Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

A thousand years of blessing have not changed the heart of man. Satan is set free and succeeds in raising one final, gigantic revolt amongst the nations to which God replies with a brief but overwhelming judgment. Now the darkest hour of all sounds: Hebrews 9:27 has come to pass – but so too has John 5:24.

All the dead appear before the great Judge. There were many differences between them during their lives on earth. Some were great, honoured by their own kind (Luke 16:19); others were small or even outcasts of society (Luke 23:39). Here they are all together with no difference between them, "for all have sinned . . (Rom. 3:23). To prove it, books are opened in which each one finds to his horror that all his deeds have been written down one by one (Ps. 28:4). Who can bear having even just one page of his deeds read out to him? The book of life is also open. However this is only to confirm that their names are not written in it. "Cast them into the outer darkness", is the sentence of the supreme Judge (Matt. 22:12-13). There they rejoin Satan, becoming his companions in misery for a torment which is without hope and without end . . .

Reader, will you be judged according to your works or according to the work of the Lord Jesus?

Offenbarung 21:1-8
1Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.2Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.3Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.4Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.5Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir : Schreibe, denn diese Worte sind gewiß und wahrhaftig.6Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.7Wer überwindet, wird dieses ererben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.8Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern, ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist.

The page has turned. The history of the first creation has ended. The eternity of glory is beginning, where God will be surrounded by blessed creatures who know Him and understand Him in the enjoyment of their own gladness, when time shall be no more. In that unutterable light of glory the saints will joy in their God for ever! The sea (a symbol of confusion and division of nations) will no longer exist. All the redeemed people will have reached their haven. In this new world, death will be abolished (1 Cor. 15:26, 54); there will be no more night, no more cursing (v. 25; Rev. 22:3, 5); no more sorrow, crying or pain, because God's dwelling place will be with man forever (v. 4). What about those who remain outside? Their fate will be the second death, darkness, tears of remorse, eternally distant from the presence of the holy God. In that place will be the unbelievers, those who have directly rejected salvation; but also the fearful, those who have not made a firm decision for Christ; finally the liars and the hypocrites, those who have pretended to be Christians. Friend, we ask you this question one last time: where will you spend eternity?

Offenbarung 21:9-27
9Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen.10Und er führte mich im Geiste hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt, Jerusalem, herniederkommend aus dem Himmel von Gott;11und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein;12und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind.13Nach Osten drei Tore, und nach Norden drei Tore, und nach Süden drei Tore, und nach Westen drei Tore.14Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen, und auf denselben zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.15Und der mit mir redete hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, auf daß er die Stadt messe und ihre Tore und ihre Mauern.16Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohre, zwölftausend Stadien; die Länge und die Breite und die Höhe derselben sind gleich.17Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, eines Menschen Maß, das ist des Engels.18Und der Bau ihrer Mauer war Jaspis, und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glase.19Die Grundlagen der Mauer der Stadt waren geschmückt mit jedem Edelstein: die erste Grundlage, Jaspis; die zweite Saphir; die dritte Chalcedon; die vierte, Smaragd; die fünfte, Sardonix;20die sechste, Sardis; die siebte, Chrysolith; die achte, Beryll; die neunte, Topas; die zehnte, Chrysopras; die elfte, Hyazinth; die zwölfte, Amethyst.21Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas.22Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm.23Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, auf daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm.24Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr.25Und ihre Tore sollen bei Tage nicht geschlossen werden, denn Nacht wird daselbst nicht sein.26Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen zu ihr bringen.27Und nicht wird in sie eingehen irgend etwas Gemeines und was Greuel und Lüge tut, sondern nur die geschrieben sind in dem Buche des Lebens des Lammes.

Having drawn back the veil on the eternal state (vv. 1-8), the Spirit goes back to the period of Christ's reign. He shows us a city which is no longer Rome or Babylon but the holy Jerusalem, "the bride, the Lamb's wife". All of this description is symbolic. Our present senses cannot perceive nor can our minds conceive what the new creation will be like (1 Cor. 13:12). How, for example, do you explain colour to a man who has been blind from birth? God therefore takes the most beautiful and rarest things on the earth: gold and precious stones, to give us some idea of what awaits us in heaven. The light and wall like jasper (vv. 11, 18) speak to us of Christ's glories being revealed in and through the Church (Rev. 4:3). The latter is lit by the brilliant light of the lamp: the glory of God seen in the Lamb (v. 23). The holy city, in turn, reflects that divine light for the benefit of earth during the millennium (v. 24). That is exactly what John 17:22 means: "the glory which thou gavest me I have given them . . . I in them, and thou in me . . . that the world may know . ."

How could "anything that defileth" enter the place where the Lord dwells? (v. 17; read 2 Cor. 7:1).

Offenbarung 22:1-9
1Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Throne Gottes und des Lammes.2In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen.3Und keinerlei Fluch wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein; und seine Knechte werden ihm dienen,4und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.5Und Nacht wird nicht mehr sein und kein Bedürfnis nach einer Lampe und dem Lichte der Sonne; denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.6Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiß und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muß.7Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der da bewahrt die Worte der Weissagung dieses Buches!8Und ich, Johannes, bin der, welcher diese Dinge hörte und sah; und als ich hörte und sah, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte.9Und er spricht zu mir: Siehe zu, tue es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren.

Vv. 1-5 complete the vision of the holy City during the millennium. It is noticeable just how much alike are the first and the last pages of the Bible. Scripture begins and ends with a paradise, a river, a tree of life . . . But, as someone once wrote, the end is more beautiful than the beginning, the omega more grand than the alpha, the future paradise is not just the old one back again, it is "the paradise of God" (Rev. 2:7) with the eternal presence of the Lamb who died for us. Only sinners who have been saved by grace will have access to it, men such as the converted thief (Luke 23:43). And what will the inhabitants do? They will serve their Lord (v. 3; Rev. 7:15); they will reign with Him (end of v. 5; Dan. 7:27). But one thing will be more precious to them than all the kingdoms: "they shall see his face . . ." (v. 4; Ps. 17:15).

Normally a servant "knoweth not what his lord doeth" (John 15:15). The Lord Jesus, however, hides nothing of "the things which must shortly be done" (v. 6) from His servants, who have become His friends. Is it not strange therefore that we should take so little interest in these marvellous things which concern us (1 Cor. 2:9)? Above all, is it not sad that we do not take more interest in what the Father has prepared for the glory and the joy of His Son (John 14:28)?

Offenbarung 22:10-21
10Bete Gott an. Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung dieses Buches; die Zeit ist nahe.11Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich noch, und wer gerecht ist, übe noch Gerechtigkeit, und wer heilig ist, sei noch geheiligt.12Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk sein wird.13Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.14Glückselig, die ihre Kleider waschen, auf daß sie ein Recht haben an dem Baume des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen!15Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.16Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge zu bezeugen in den Versammlungen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.17Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.18Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind;19und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der heiligen Stadt, wovon in diesem Buche geschrieben ist.20Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!21Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen Heiligen!

For Daniel and the Jewish people the prophecy was sealed until that time in the future when it comes to pass (Dan. 12:9). For the Christian, it is no longer hidden (v. 10). He has been given the whole Bible to be understood and believed. The Lord has allowed us to go through the Bible together. May He help us to search the Scriptures more and more deeply (John 5:39). When He returns, may He find us amongst those who keep His Word and do not deny His Name (Rev. 3:8). He Himself reminds us once more of that sweet and incomparable name of Jesus, that name of His humanity: "I Jesus", I am "the bright and morning Star", the One who is coming (v. 16). We are not waiting for an event, but for a Person whom we know and love.

"Come!" is the desire awakened in us by the Spirit, to which His promise responds: "I come quickly" (vv. 7, 12, 20); then it is re-echoed by the Bride's love: "Amen. Even so, come, Lord Jesus".

We have been converted to serve Him: to invite those who are thirsty, whosoever will (v. 17) . . . and to wait for Him. However the Lord knows that, both to serve and to wait, we need all of His grace (v. 21). Grace is the perfect resource and is sufficient to keep us "till he come" (end of 1 Cor. 11:26).


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